Bücher mit dem Tag "betteln"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "betteln" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Erwartung DER MARCO-EFFEKT (ISBN: 9783423216203)
    Jussi Adler-Olsen

    Erwartung DER MARCO-EFFEKT

    (633)
    Aktuelle Rezension von: marysfavouritebooks

    Ich habe die Reihe bis zu diesem Band förmlich verschlungen. Aber hier hatte ich wirklich Mühe. Ich hatte das Buch bereits zwei Mal angefangen und wieder abgebrochen. Irgendwie kan ich leider überhaupt nicht rein. Jetz habe ich es endlich im Rahmen meiner SUB Abbau Challenge geschafft. Zwischenzeitlich war es sehr langatmig - das war ich mir von seinen anderen Büchern nicht gewohnt. Das liegt vielleicht auch daran, dass Bandenkriminalität, Clans und Korruption generell Themen sind, die ich nicht besonders interessant finde. Ich bin froh, ist es durch. Gegen Ende wurde es aber dann doch noch einigermassen spannend. Jetzt freue ich mich auf die restlichen Bücher.

  2. Cover des Buches Pünktchen und Anton (ISBN: 9783855352548)

    Pünktchen und Anton

    (387)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Ich kenne diese Geschichte nur als Hörspiel. Es ist eine schöne Kindergeschichte mit dem nötigen Ernst, die über Mut, Zusammenhalt, Freundschaft und auch einen Großteil an Verantwortung für andere Menschen berichtet. Schöner Schreibstil und auch in die Charaktere kann man sich gut hinein versetzen. Eine zeitlose Geschichte für Menschen aller Altersklassen, die Klassiker lieben.

  3. Cover des Buches Kukolka (ISBN: 9783746635392)
    Lana Lux

    Kukolka

    (180)
    Aktuelle Rezension von: izzy_books

    „Kukolka“ fesselt von der ersten Seite an. Die Geschichte der jungen Samira, geprägt von Armut, Ausbeutung und dem Kampf ums Überleben, wird schonungslos erzählt. Intensiv, unbequem und emotional aufwühlend, vermittelt der Roman die Härten des Lebens auf eindrucksvolle Weise. Ein kraftvolles, unbedingt lesenswertes Werk.


  4. Cover des Buches Wenn dich ein Löwe nach der Uhrzeit fragt (ISBN: 9783866158306)
  5. Cover des Buches Nilis neue Welten: Ein Fantasy-Märchen (ISBN: B01D0J9CUQ)
    Sabi Lianne

    Nilis neue Welten: Ein Fantasy-Märchen

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Kurz

    Es war ein Experiment. Ein vollkommen unbekanntes Erstlingswerk einer unbekannten Autorin meinen Kindern vorzulesen. Eine Geschichte, von der die Autorin sich auch nicht so sicher war, ob diese überhaupt für Grundschulkinder geeignet ist. Es ist ein Fantasy-Märchen, in dem ein junges Mädchen namens Nili die Hauptrolle spielt. Per Zufall entdeckt sie verschieden Tore oder Portale, durch die sie in die unterschiedlichsten Welten gelangt.

    Dabei begegnen ihr sprechende Tiere, wundersame Welten und eine in ihr schlummernde Fähigkeit, die sie erst im Laufe der Geschichte entdeckt. So weit, so bekannt. Neue Ideen sucht man in dem Buch vergebens. Alles habe ich als Erwachsener schon mal irgendwo gehört. Es ist ein nettes Märchen, das ich allerdings nicht als solches bezeichnen würde. Vielleicht eher als Fantasy-Kurzgeschichte für ... ja, für wen eigentlich?

    Ausgehend vom Tiefgang der Geschichte richtet sie sich tatsächlich eher an Kinder. Die Sprache hingegen ist nicht an die der Kinder angepasst. Da ich die Geschichte vorgelesen habe, konnte ich ein paar Passagen anders erzählen als sie geschrieben standen. Einfach, damit ein Sechs- und ein Achtjähriger den Inhalt verstehen konnte und ich das ein oder andere Fäkalwort umschiffen kann.

    Gerade als Vorleser war es nicht einfach herauszufinden, wer gerade spricht. An manchen Stellen kam erst deutlich später heraus, wer gerade was gesagt hat. Bei anderen Passagen bleibt es sogar komplett offen. Da ich beim Vorlesen gerne die Stimme verstelle, war dies recht hinderlich.

    Wie immer bei Erstlingswerken, die selbst verlegt werden, sehe ich großzügig über Fehler hinweg. Die gibt es in diesem Buch durchaus in einem Maße, das vermuten lässt, dass das Buch weder ein Korrektorat noch ein Lektorat gesehen hat. Es gibt hin und wieder auch "Stolperfallen", wie z.B.: "Sie wollte es mitkommen, falls die Gruppe sich plötzlich in Bewegung setzte." (Pos 811) Für einen Vorleser sind solche Passagen doppelt holprig. Es gab allein vier oder fünf solcher Stellen, bei denen die Kinder gefragt haben: "War das jetzt wieder ein Fehler im Buch?"

    Am Anfang des Buchs war ich angenehm überrascht, dass es wenig Logikfehler gab. Bis ich zum Ende kam. Dort gab es sie dann doch, die Momente, die für unlektorierte Bücher typisch sind, in denen ich innehalten musste, und mir die Frage durch den Kopf schoss, wieso jetzt genau das passierte. Allerdings sind diese Logikfehler nicht so gravierend, dass sie den Fluss der Geschichte massiv stören würden. Warum kann Nilli plötzlich so gut die Spache der Leandrianer sprechen, versteht aber dann bei der Unterhaltung von Dronos mit dem König nichts?

    Immerhin, den Kindern sind diese Fehler nicht aufgefallen.

    Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass ich die Geschichte alleine weiterlesen muss, weil sie ihnen nicht gefällt oder sie langweilt. Beim "kleinen Prinzen" war es zum Beispiel so, dass diese Geschichte viel zu komplex und tiefgründig ist, als dass sie von den Kindern verstanden würde.

    Bei dieser Geschichte war es anders. Sie hat die Kinder ein wenig gefesselt und sie wollten wissen, wie es weiterging. Es ist wirklich Schade, dass das Buch sich nicht auch sprachlich an das Kinder-Niveau angepasst hat.

    Als die Geschichte zu Ende war und ich die Jungs gefragt habe, wie Geschichte war, dann gab es ein "ganz gut" als Bewertung.

    Für Erwachsene ist die Geschichte hingegen zu flach und bietet zu wenig Tiefgang oder neue Ideen. Es ist eine recht oberflächliche und einfache Erzählung. Normalerweise würde ich dieses Buch mit zwei Sternen bewerten, gebe aber noch einen Bonus von meinen Jungs hinzu, die das Buch dann schlussendlich als mittelgut einstuften. 

    Wer keine fehlerbehafteten Bücher mag, sollte hingegen von vornherein Abstand von dem Buch nehmen.

  6. Cover des Buches Pünktchen und Anton (ISBN: 9783837308396)
    Erich Kästner

    Pünktchen und Anton

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Pünktchen ist die Tochter wohlhabender Eltern, die jedoch viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind als mitzubekommen was ihr Kind so treibt. Anton lebt allein mit seiner kranken Mutter und muss neben Schule auch noch das Geld für die Miete verdienen. Trotzdem sind die beiden Kinder eng miteinander befreundet.

    Die Hörspiel-Version weicht sehr stark vom Buch und auch dem Film ab. Es bleibt kaum etwas übrig, abgesehen vom Grundgerüst und den Charakteren selbst. Diese neue Geschichte hat für mich nicht den Schwung, den ich an der Originalversion so geschätzt habe. Pünktchen verliert ihre Komplexität und auch ihre Eltern sind nur noch schematisch zu erkennen. Antons Flucht und die Sorge seiner Mutter sind hier äußerst unmotiviert und banal, da er hier „nur“ losrennt, um ein Geschenk für den vergessenen Geburtstag der Mutter zu besorgen während er im Original als Dieb verdächtigt wurde.

    Es bleibt ein nettes Klassikerhörspiel für Zwischendurch, hat aber nicht mehr viel vom Reiz des Originals. Das ist bei anderen Erich-Kästner-Hörspielen sehr viel besser gelungen!

  7. Cover des Buches Die letzten Kinder von Schewenborn (ISBN: 9783473476954)
    Gudrun Pausewang

    Die letzten Kinder von Schewenborn

    (377)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Ein Re-Read.

    Eigentlich soll es ein normaler Ausflug zu Oma und Opa werden. Roland, Judith, Kerstin und die Eltern machen sich auf den Weg nach Schewenborn in der Nähe von Fulda. Auf dem Weg kommt es zu einem Vorfall: Ein greller Blitz, eine Druckwelle, eine unheimliche Stille und dann ist da noch diese Hitze. Die Eltern werden panisch, verlassen das Auto mit den Kindern, wandern nach Schewenborn. Dort werden ihre Befürchtungen wahr. Die Bombe ist hochgegangen und fortan müssen sie versuchen zu überleben.

    Pausewangs Klassiker aus den 1980er Jahren transportiert das Thema Atombombe und ihre Gefahren gut. Sachlich und nüchtern beschreibt sie das Leben der fünfköpfigen Familie, die die Bombe wie aus dem nichts trifft und greift damit ein Thema auf, dass in den 1980er Jahren sehr präsent war, insbesondere vor dem Unfall von Tschernobyl, der 3 Jahre nach Erscheinen des Buches passierte. Dabei schont sie die Leser kaum, berichtete detailliert von den Folgen der Bombe, der Strahlenkrankheit und vom Überleben all jener, die noch da sind. Das tut sie aus der Perspektive eines Kindes, nämlich der von Roland. 

    Die etwas distanzierte Art des Buches - die einige kritisieren - hilft dabei die Geschichte auch mit einer gewissen Distanz wahrzunehmen. Das muss man sicher mögen, mir gefällt es aber gut. Zum einen weil es die Abgestumpftheit der Menschen gut wiederspiegelt, die sich im Verlauf der Katastrophe einstellt, zum anderen ist es eben die Perspektive eines 13jährigen Jungen. Dabei darf nicht vergessen werden, dass sich das Buch an Jugendliche richtet und dafür finde ich die gewählte Sprache sehr gut.

    Kurzum: Es hat Spaß gemacht diesen Klassiker noch einmal zu lesen und ihn auch mit etwas mehr Distanz zu betrachten, um festzustellen, dass das Buch für mich nichts von seiner Bedeutung verloren hat. Es ist ein wichtiges Buch, dass die Gefahren atomarer Waffen deutlich macht. Lesenswert.

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