Bücher mit dem Tag "beweis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beweis" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Der Gottesbeweis (ISBN: 9783932130403)
    Deepak Chopra

    Der Gottesbeweis

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Corinnabl
    Das Cover ist sehr schön und wirkt einladend. Auch von dem Titel und Untertitel habe ich mir viel versprochen. Aber es ist mühsam zu lesen, die Argumentation springt und Beispiele wiederholen sich. Ein interessantes Thema, dass aber kaum nachvollziehbar argumentiert wurde. Dann würde ich lieber eine Einführung in die Systematische Theologie empfehlen als dieses Buch. Es hat zwar ein umfangreiches Themenfeld und der Autor ein großes Wissen, aber man kann wesentlich mehr aus dem machen.
  2. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

    (118)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    "Die Hexe von Fount Royal" hat mir gut gefallen.
    Es ist mal ein etwas anderer historischer Krimi/Mysterythriller, die man sonst so gewohnt ist. Das Setting, die besondere Atmosphäre und das Klientel aus sehr abergläubischen, aber glaubwürdigen Personen hat mich überzeugt.

    Allerdings braucht man manchmal einen langen Atem, denn einige Szenen und Unterhaltungen sind echt lang ausgefallen, was bei einem Werk, das aus zwei ziemlich dicken Büchern besteht, keine Überraschung sein dürfte.

    Trotzdem ist es eine absolute Empfehlung für Fans historischer Krimis.

  3. Cover des Buches Zivilprozessrecht by Othmar Jauernig (2007-09-05) (ISBN: B01LP3KBAY)
    Othmar Jauernig;Friedrich Lent

    Zivilprozessrecht by Othmar Jauernig (2007-09-05)

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    jauernigs bekanntes Lehrbuch zum Erkenntnisverfahren (bzw. ZPO I), übersichtlich aufgebaut mit so ziemlich allen wichtigen Themen, die examensrelevant sind (Verfügung- Beschluß-Urteil, Zuständigkeitsregeln, Urkundenverfaren usw.) Aber für das Referendariat reicht das Buch natürlich nicht, da zB für den Aufbau einer Relation zB nur ein kleiner Abschnitt vorgesehn ist. Und außerdem vertritt der Autor viele Mindermeinungen, ob der potentielle Klausurkorrektor damit einverstanden ist, bleibt dahingestellt.
  4. Cover des Buches Mathematik für Informatiker (ISBN: 9783658034153)
  5. Cover des Buches Mordspuren (ISBN: 9783868046311)
    Mark Benecke

    Mordspuren

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Armillee

    Hörbuch / Laufzeit 4:30h

    Gelesen von Mark Benecke selbst.

    *   *   *

    Nachdem ich gerade die Autobiografie von Mark Benecke gehört habe, freute ich mich auf ein paar Aspekte + Begebenheiten aus seiner Tätigkeit. + Arbeit. Wenn mich nach 30 Minuten jemand über die Infos + Inhalte des Hörbuches gefragt hätte, dann hätte ich mich der Antwort Schwierigkeiten. Mark liest leider seinen Text ruck-zuck und ohne irgendeine Emotion nur so runter. Es ist ein Graus.

    Was habe ich behalten : Vampirismus. Kannibalismus. Rituale. Viele Zitate, sehr trocken zu hören. Gesetzregelungen. Auch völlig runtergerasselt.

    Dieses Hörbuch ist kein Genuss und - zumindest für mich - wenig nachhaltiger Einblick in Kriminalfälle.

    Schade.

    "/5 Sterne

  6. Cover des Buches Das letzte Plädoyer (ISBN: B07LB59RRY)
    Jeffrey Archer

    Das letzte Plädoyer

    (2)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Hätte Danny Cartwright seiner Freundin Beth den Heiratsantrag nur einen Tag früher oder später gemacht, wäre er nicht verhaftet und wegen Mordes an seinem besten Freund angeklagt worden. Vor Gericht steht die Aussage des unschuldigen Mechanikers aus dem Londoner East End gegen die Aussagen von vier Gentlemen. Schnell wird klar, dass Dannys Version der Geschichte die Geschworenen nicht überzeugt: Er wird zu 22 Jahren Haft verurteilt. Die wahren Schuldigen kommen davon. Vorerst - denn alle vier unterschätzen Dannys Entschlossenheit zur Rache: Er kämpft für eine Gerechtigkeit, die die skrupellosen Täter das Fürchten lehren wird.
    Inhaltsangabe auf audible.de

    So eine tolle Story, ich konnte fast keinen Tag ausschslten und aufhören .
    Ich musste immer wissen, wie es weiter geht. Und zwar jeden abend bestimmt eine Stunde länger als sonst. Zum Glück ist es ein langes Hörbuch, so dass das lange gehalten hat😁
    Es ist so mitreißend geschrieben, man leidet förmlich mit den Protagonisten mit.

    Bisher kannte ich von dem Autoren, Jeffrey Archer, eher die Serien, wie zB die Cliffton-Reihe oder Kain und Abel, die oft im 1. oder 2. Weltkrieg beginnen.
    Diese Geschichte hier ist aber eher in der Gegenwart angesiedelt, das war auch mal spannend.
    Auch ist dieses Buch kein Mehrteiler sondern es ist abgeschlossen.
    Trotzdem ist es ihm wieder gelungen, mich total in den Bann des Buches zu ziehen.
    Noch dazu ist es ein Justiz-Thriller, das mag ich immer sehr gerne.

  7. Cover des Buches DEAD TEAM ALPHA (ISBN: 9783958352322)
    Jake Bible

    DEAD TEAM ALPHA

    (3)
    Aktuelle Rezension von: LukeDanes

    Die Zombieapokalyse hat stattgefunden. Seit einhundert Jahren leben die verblieben Menschen nun schon mit der Bedrohung durch die wandelnden Leichname. Doch nicht nur die sind es, die den Menschen in den befestigten Konklaven das Leben erschweren – Kannibalen und vollkommen durchgeknallte Gruppen bilden ebenfalls eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die teilweise noch bestehenden Ordnungen.

    Die Geschichte beginnt mit dem Auftauchen eines neuen Feindes, gegen den die Menschen scheinbar nicht wirklich bestehen können. Nach dem ersten Schlachtfest wird man mit Val bekannt gemacht. Die junge Dame wünscht sich nichts sehnlicher als in das „Denver Team Alpha“ aufgenommen zu werden. Die teilweise befestigte Stadt Denver verfügt über mehrere Teams, welche die Stadt verteidigen, sie von den Zs säubern und auch Überlebende aus dem Umland bergen.

    Die Aufnahme in besagtes Team gestaltet sich sehr schwierig und brutal, durch ein Auswahlverfahren in dem verschiedene Anwärter in Kämpfen gegeneinander antreten müssen – ohne Schutz und doppelten Boden, dennoch gelingt es Val ein Teil des Teams zu werden, das den Spitznamen „Dead Team Alpha“ trägt, aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate in seinen Rängen.

    Auch wenn das ein wenig nach „Hunger Games“ klingt, in Bezug auf eine starke weibliche Hauptprotagonistin, so ist nichts weiter davon entfernt. Das Leben in Denver wird von militärischem Drill bestimmt und jeder muss seine Zeit in den diversen Teams ableisten. Nur so wird die Ordnung aufrechterhalten und trotzdem sind Aussagen wie „Jeder Mensch zählt“ und „Wir vergessen nie!“ die großen Leitsätze dieser neuen Zivilisation.

    Nachdem man sich mit Land und Leuten vertraut gemacht hat, geht es an Eingemachte. Wer denkt das die ersten Seiten, und das darauf beschrieben Gemetzel, seien schon temporeich und mit Action überladen, der wir spätestens nach dem ersten Drittel des Buches eines Besseren belehrt.

    Jake Bible fasert die Handlung in eine beträchtliche Anzahl an Seitenhandlungssträngen auf, welche aber alle logisch wieder zusammengeführt werde. Dem Leser wird kaum eine Pause geboten, denn der Ausflug des DTA ist Action und zum zerbersten gespannter Spannungsbogen pur.

    Ein wenig nervig waren mir zu Beginn die ganzen Abkürzungen. TL für Teamleader, z für Zombies, DTA für Denver Team Alpha usw. usw.. Doch man gewöhnt sich schnell daran und ich war überrascht die Bezeichnungen ab und an vollständig ausgeschrieben zu lesen.

    Jake Bible erschafft mit der Welt des DTA eine Vision der Zukunft, welche nicht nur dystopische Züge aufweist. Die Gesellschaft Denvers hat keinerlei sexuelle Problematiken und vieles ist aus der alten Welt auf der Strecke geblieben. Homosexualität, zum Beispiel, ist vollkommen normal und keiner nimmt Anstoß an Kommentaren diesbezüglich. Auch sitzen Bibles Hiebe auf unsere „verweichlichte“ Zivilisation sitzen perfekt und treffen recht oft genau den Punkt.

    Dystopie mit Spaßfaktor und wenig Gelegenheit, das Buch zur Seite zu legen.

  8. Cover des Buches Freitag Nacht: Eine erotische Erzählung (ISBN: 9783739668185)
    Nina Dorn

    Freitag Nacht: Eine erotische Erzählung

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Elisas Freund sollte sie nach der Arbeit abholen, aber er schickt stattdessen seinen Vater. Der Anwalt hat seine ganz eigenen Pläne mit der jungen Praktikantin, deren Beziehung ohnehin schon auf der Kippe steht.


    Elisa soll an diesem Tag von ihrem Freund abgeholt werden, doch als sie bereits seit zwanzig Minuten im Regen steht, erfährt sie durch ihren Freund, dass ihr Schwiegervater sie abholen wird. Noch nie ist sie diesem vorgestellt worden. Elisa ist sauer und da die Beziehung sowieso nicht mehr so gut läuft, ist sie den Annäherungsversuchen ihres Schwiegervaters und Anwalts durchaus nicht abgeneigt...


    Ich sag es direkt und schmerzfrei. Das war mitunter die größte Scheiße die ich je in meinem Leben gelesen habe. Da ist es auch egal, ob das ebook kostenlos zu erwerben ist. Dieser eshort ist einfach nur krank und hätte wohl in einem schlechten Schmuddelfilmchen eher Verwendung finden können. Die Autorin selbst stellt sich bereits zu Beginn des Buches vor und an sich schreibt sie nicht schlecht von der Schreibart her, aber der Inhalt. Meine Fresse - das schlägt dem Fass den Boden aus. Fremdschämen? Vielleicht... Moralisch ganz unten im Keller? Definitiv! Ich lese gerne erotische Romane, aber das hier war kurz vorm Ekel-Würgereiz. Bereits zu Beginn erhalten wir einen Einblick in die durchaus nicht zimperliche Elisa. Wildes rumgevögel durch Diskotheken, da ein Blowjob, da ein anderes Techtelmechtel. Gut, sei es drum. Richtig klasse. Die Frau angehende Anwältin saß auch schon einmal im Knast wegen einem öffentlichen Stelldichein. Sie brauch das. Das ist der Kick. Gut. Auch noch okay. Aber dann... kommt ihr Schwiegervater um die Ecke gebogen und es wird wieder wild drauf losgelutscht - detailliert, versteht sich - und dann huscht sie mit ihrem Freund in die Kiste. 
    Wir haben hier also knapp 13 Seiten schlechten Porno. Kaum eine Handlung, kaum Details zu Charakteren oder anderen Umständen. Das Einzige was wir erfahren ist, wie ihr Freund bestückt ist, wie ihr Schwiegervater bestückt ist und wie geil sie noch immer ist. Nur zum Ende hin haben wir ein bisschen Storyline, die man sich aber auch hätte schenken können.


    Bedenklich dass man so etwas kostenlos erwerben kann. Bedenklich dass es keine Altersbegrenzung gibt. Einfach nur schlecht, nicht lesenswert.
  9. Cover des Buches Jackaby (ISBN: 9781616205461)
    William Ritter

    Jackaby

    (10)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Nach der anstrengenden Lektüre von „Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch“ von Aslı Erdoğan hatte ich das dringende Bedürfnis nach einem leichten Buch. „Jackaby“, der Auftakt der gleichnamigen Reihe „Jackaby“, bot sich an, weil das Monatsmotto „Facebook“ lautete und wir demzufolge Bücher mit einem Gesicht auf dem Cover lesen sollten. Eine übernatürliche Detektivgeschichte klang genau richtig, besonders, da der Autor William Ritter ein Experte auf dem Gebiet der Folklore ist. Auf seiner Website findet sich sogar ein informatives Bestiarium, das regelmäßig erweitert wird. Ich freute mich auf die Lektüre und die Chance, ein wenig abzuschalten.

    „Starren Sie nicht den Frosch an“ – diese letzte Zeile einer dubiosen Ausschreibung für eine Assistenzstelle in einer Detektei lässt Abigail Rook zwar durchaus stutzen, doch sie kann es sich nicht leisten, wählerisch zu sein. Schließlich fallen Anstellungen 1892 in New Fiddleham, New England, für junge, mittellose Frauen nicht vom Himmel. Ihr Vorstellungsgespräch verläuft allerdings völlig anders als erwartet. Nicht nur ist ihr neuer Arbeitgeber, ein gewisser R.F. Jackaby, ein skurriler Exzentriker, der ihr beiläufig erklärt, dass Aberglaube, Sagengestalten und Magie erschreckend real sind, er führt sie auch ohne Umschweife zu einem grausigen Tatort. Ein Mann wurde brutal ermordet und nahezu ausgeblutet. Während die Polizei einen menschlichen Mörder jagt, ist Jackaby überzeugt, dass es sich bei dem Täter um ein übernatürliches Wesen handeln muss. Abigail und Jackaby müssen das Rätsel schnell lösen, denn eines ist sicher: es wird nicht bei einem Opfer bleiben.

    Ich schätze, ich bin nicht das richtige Publikum für „Jackaby“. Grundsätzlich ist das ja nichts Neues und kommt schon mal vor, doch dieses Mal liegt es nicht daran, dass ich zu alt wäre oder keinen Draht zum Autor William Ritter aufbauen konnte. Nein, in diesem Fall hat es mit dem Stil der Geschichte zu tun. Fans der „Sherlock Holmes“-Romane von Sir Arthur Conan Doyle begeistert dieses Buch sicherlich. Leider bin ich kein Fan des berühmten Detektivs. Seit Jahren drücke ich mich davor, die Romane zu lesen, weil ich mich nicht für Krimis erwärmen kann. „Jackaby“ ähnelt „Sherlock Holmes“ zu sehr, als dass ich Spaß mit der Lektüre gehabt hätte. Dadurch fielen sämtliche Mängel schwerer ins Gewicht. Ich sah mich unfähig, diese zu verzeihen und konnte die Geschichte nicht genießen. Ich fand den Reihenauftakt langweilig, flach und dialoglastig. William Ritter ergeht sich in Nebensächlichkeiten und ließ mich die Geschichte lediglich skizzenhaft visualisieren. Ich vermisste Atmosphäre und hatte den Eindruck, dass dieser erste Band eher dazu diente, die Ausgangssituation der Reihe vorzustellen, als einen nervenaufreibenden Kriminalfall zu fokussieren. Vermutlich tappte ich deshalb während der Ermittlungen im Dunklen. Der Fall erschloss sich mir überhaupt nicht; meiner Meinung nach findet kaum Detektivarbeit statt. Das Protagonisten-Paar stolpert über kryptische Hinweise, die Jackaby offenbar mit der Identität des Mörders in Verbindung bringen kann, aber selten erklärt. William Ritter schließt seine Leser_innen zugunsten des Mysteriums aus und schreibt es Jackabys Skurrilität zu, dass er seine Schlussfolgerungen für sich behält. Für mich ist das ungenügende Schriftstellerei. Ritter überspielt auf diese Weise seine Unfähigkeit, seinen Mordfall durch die geschickte Platzierung von Indizien spannend zu gestalten. Er verzichtet einfach auf alle Informationen und bläst das Geheimnis um den Täter künstlich auf, indem er andeutet, normale Menschen könnten die Beweise nicht korrekt interpretieren. Dadurch hatte ich keine Chance, aktiv mitzurätseln und musste dem unzuverlässigen, sprunghaften Hauptcharakter vertrauen. Ich kann mir vorstellen, dass Jackabys Exzentrik bei vielen Leser_innen gut ankommt, doch ich sehe ihn als einen stereotypischen seltsamen Kauz, dessen Figur über keinerlei Originalität verfügt. Er ist eine Blaupause, zu austauschbar, um lebendig und einzigartig zu wirken. Der Witz des Buches fußt ausschließlich auf seinem merkwürdigen Verhalten, was mir maximal ein müdes Schmunzeln entlockte. Seinem klischeebeladenen chaotischen Genie steht die gänzlich durchschnittliche Ich-Erzählerin Abigail gegenüber, die eindeutig einen Gegenpol der Normalität darstellen soll. An ihr sollen sich die Leser_innen orientieren, sie setzt Jackabys Benehmen ins Verhältnis und sorgt für den Zugang zu seiner Verschrobenheit. Mir war sie egal. Sie ist nicht unsympathisch, aber unglücklicherweise so sehr das wehrlose Fräulein in Nöten, dass ich keinen Grund sah, mich um eine emotionale Bindung zu bemühen. Vielleicht soll sie ins Frauenbild des 19. Jahrhunderts passen, doch für mich resultierte diese Charakterisierung darin, dass ich sie ebenso ersetzbar fand wie Jackaby. Selten ist mir ein faderes Ermittlerduo begegnet – kein Wunder, dass mich die einfallslose Lösung ihres Falls dann auch nicht mehr interessierte.

    Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung über William Ritters Reihenauftakt „Jackaby“ (fast) allein auf weiter Flur stehe. Die meisten Leser_innen liebten das Buch und sie liebten den Protagonisten Jackaby. Das freut mich für sie, ehrlich. Falls ihr euch schon immer gewünscht habt, Sherlock Holmes bei der Auflösung übernatürlicher Rätsel zu begleiten, könnte dieser Wunsch mit der Reihe „Jackaby“ erfüllt werden, obwohl ich sie nicht weiterlesen werde. Ich denke, ich hätte damals, als ich das Buch entdeckte, scharf nachdenken sollen, ob eine Detektivgeschichte in Holmes-Manier tatsächlich das Richtige für mich ist, paranormale Elemente hin oder her. Ich verkannte den starken Krimicharakter. Jackaby hätte es für mich rausreißen können, aber leider ist er zu Mainstream, um mich zu überzeugen. Hätte ihm William Ritter nur ein bisschen mehr individuelle Skurrilität gestattet, hätte es funktionieren können. Schade.

  10. Cover des Buches Theoretische Informatik - ganz praktisch (De Gruyter Studium) (ISBN: 9783110412079)
  11. Cover des Buches Die zehnte Göttin des Gesangs (ISBN: 9783746613819)
    Carina Burman

    Die zehnte Göttin des Gesangs

    (2)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Elisabet Gran beschließt eine Wette mit Ihrem Professor für Literaturwissenschaften im Jahr 1909 in Uppsala. Sie macht sich auf die Suche nach Material über die schwedische Poetin Sophia Elisabeth Brenner. Sophia lebte damals wie Sappho im alten Griechenland.

    Dem Reiz der Sappho Sophia ist Elisabet von der ersten Erzählung an und hofft natürlich auf ausreichend Anerkennung im Kreis der Literaturwissenschaften, wenn sie mit positiven Nachrichten und einem Beweis für die Existenz an die Hochschule in Uppsala zurückkehrt

    Für Elisabet beginnt nunmehr eine Reise auf den Pfaden von Sophia Brenner, die an Geheimbünden, dunklen Mächten und natürlich auch an der Liebe keinen Halt macht und mit dem dunklen Gedanken des Scheiterns und dem damit begründeten Ende ihrer Universitätskarriere im Hinterkopf.

    Carina Burman erzählt eine spannende Geschichte über die Macht und die Wirkung einer Frau, die es anfang des 20. Jahrhunderts wagt, in einen scheinbar erfolglosten Wettstreit zu treten und dabei alles in eine Waagschale legt. Gut recherchiert und mit feinem Gespür geschrieben.
  12. Cover des Buches Die Hexe von Hamburg (ISBN: 9783839217344)
    Antje Windgassen

    Die Hexe von Hamburg

    (7)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Man schreibt das Jahr 1622.  Anneke Claen, gerade mal siebzehn Jahre jung, ist die Tochter eines reichen Haburger Kaufmanns. Vor den Türen der Stadt tobt der 30jährige Krieg. Hamburg ist noch nicht betroffen.
    Dann fleigt  ganz in der Nähe, in Neumühlen eine spanische Galeere durch Unaufmerksamkeit in die Luft.
    Es gibt viele Todesopfer, auch Phillip, Annekes leichtsinniger Bruder scheint unter den Toten zu sein.
    Die Familie trauert.
    Doch der junge Mann schuldet den zwielichtigen Stoltenbrüdern noch viel Geld - das versuchen die drei nun von der Kaufmannsfamilie einzufordern.
    Das Ansinnen wird jedoch abgelehnt.
    Die drei schwören Rache. Durch Zufall gelangt ein furchteinflößendes mysteriöses Amulett in deren Hände....
    Mit Hilfe einer jungen Hilfsmagd gelingt ihnen es das Teil in Annekes Schlafkammer zu schmuggeln.....
    und das junge Mädchen vor dem Rat der Stadt als Hexe zu denunzieren....
    Das kommt dem jungen selbst ernannten Hexenkommissar Holler , der sich profilieren will, gerade recht.....
    Erschwerden kommt dazu, das am nächsten Tag einer Brüder und die Magd tot sind.
    Das junge Mädchen wird verhaftet und muss unvorstellbare Qualen erleiden....
    Es gibt nur eine Chance die Unschuld zu beweisen - die  kaiserliche Hexenwaage in Holland.
    Wird Anneke Claen  Flucht aus der Fronerey  gelingen ......
    Fazit und Meinung:
    Antje Windgassen hat eine spannende Geschichte geschrieben, die auch auch noch  auf Wahrheit beruht.
    Mir hat dieses Buch gut gefallen, der Spannungsbogen ist hoch und bringt einem die vergangene Zeit und den fatalen Hexenglauben der Menschen näher.  Unerklärliches war für die Menschen damals schwer zu verstehen, was man heute sich kaum noch vorstellen kann. Und Menschen wie Holler haben das auch noch geschürt....
    Die Protagonisten sind ebenfalls authentisch und kommen gut rüber.
    Gut gefallen haben mir auch die Begriffserklärungen am Ende, und die Karte vom alten Hamburg.
    Deshalb gute vier Sterne für dieses Buch.



  13. Cover des Buches Stürmische Nächte mit einem Highlander (ISBN: 9783956492921)
    Lynsay Sands

    Stürmische Nächte mit einem Highlander

    (10)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Bisher gefielen mir wirklich alle Highlander-Romane von Lynsay Sands und auch von diesem hier wurde ich nicht enttäuscht. 

    Lady Kyla ist eine wirklich tolle Protagonistin, aber auch wenn sie manchmal von anderen gerettet werden muss lässt sie sich nicht so schnell abschieben und ist nicht scheu Wiederstand zu leisten. Und wenn man das größere Bild betrachtet sind all ihre Reaktionen wirklich gerechtfertigt. 

    Kommen wir nun zu Galen. Ein sturer Bock von einem Mann. Wirklich. Dennoch gefiel mir die Entwicklung die die beiden durchmachten sehr gut.

  14. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783785536902)
    R. L. Stine

    Ausgelöscht

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Emmchen

    Seid der ersten Seite konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wollte nur noch wissen was im November vergangen Jahres Marthas Gedächtnisverlust ausgelöst hat! Es war durchgehend spannend und am Ende total aufregend, weil sich die Verdächtigen und Zeugen des Mordes förmlich darum gestritten haben, wer der Mörder oder die Mörderin war. Ich persönlich wäre nicht auf den Mörder gekommen, ich will aber auch nicht zu viel sagen… 😉


  15. Cover des Buches Die Abnormen (ISBN: B00K8BYH5K)
    Marcus Sakey

    Die Abnormen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Ro_Ke

    Klappentext (Lovelybooks):

    In Wyoming kann ein kleines Mädchen in der Art, wie jemand seine Arme verschränkt, seine dunkelsten Geheimnisse lesen. In New York erkennt ein Mann Muster im Auf und Ab der Börse und rafft 300 Milliarden Dollar zusammen. Man nennt sie "Abnorme" oder "Geniale", Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Seit 1980 kommt ein Prozent aller Neugeborenen "abnorm" zur Welt - und seitdem ist alles anders. Einer von ihnen ist der Agent Nick Cooper. Seine Gabe macht ihn zum erfolgreichen Terroristenjäger. Er wird auf den vielleicht gefährlichsten Mann der Welt angesetzt, einen Genialen mit dem Blut vieler Menschen an den Händen. Um an ihn heranzukommen, muss Cooper gegen all seine Grundsätze verstoßen... und andere seinesgleichen hintergehen.


    Meine Meinung:

    Der Auftakt zur „Die Abnormen Trilogie“ hat mich insgesamt sehr gut unterhalten, wenn er sich auch etwas anders gestaltet hat, als ich erwartet habe.

    Die Geschichte entwickelt sich zu einem sehr spannenden Agenten-Thriller in einer Welt, die unserer in weitesten Zügen gleicht und wenig ausgeschmückte Science-Fiction-Elemente beherbergt.

    Die Ausgangsidee eines Kampfes von „Begabten vs. Unbegabten“ ist sicher nicht neu und gerade wenn man sich im „X-Men-Universum“ Zuhause fühlt, erkennt man Parallelen. Jedoch beschreitet Sakey einen Weg, der weniger auf „actionlastige Krawallszenen“ setzt, sondern die Arbeit eines begabten (Doppel-)Agenten in den Fokus rückt.

    Diesen Einsatz zu begleiten, wird zu einem interessanten Erlebnis, bei dem es überraschende Fallstricke und Wendungen gibt, allerdings hätte dem Verlauf an mancher Stelle ein etwas höheres Erzähltempo gut getan. 

    Der Schreibstil des Autors zeichnet eher wenige besonders lebhaft gestaltete Bilder in den Kopf, ist dafür aber sehr geradlinig, so dass man sehr gut folgen kann. Gleiches gilt für die Charaktere, die man zwar gut voneinander unterscheiden kann, sich jedoch nicht durch auffallende Vielschichtigkeit auszeichnen. Ich habe aber beim Zuhören nicht das Gefühl gehabt, etwas zu vermissen, so dass es für mich einen eher kleinen Kritikpunkt darstellt.

    Was mir gut gefallen hat, sind die gesellschaftskritischen Fragen, die das Hören der Geschichte immer mal wieder begleiten und mir Bezüge zu meinem „realen Umfeld“ bieten, denn wer kann sich schon von Vorurteilen freisprechen, wenn „scheinbare Andersartigkeit“ ins eigene Blickfeld gerät oder war schon selbst diesen ausgesetzt. 

    Ein Auftakt, der also auch zum Nachdenken anregt und mit genügend Potenzial im Gepäck den Blick geschickt auf seine Fortsetzungen lenkt.


    Fazit:

    Spannender Reihenauftakt, der ein interessantes Szenario vorstellt und als Agenten-Thriller gut unterhält.

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