Bücher mit dem Tag "beweis"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "beweis" gekennzeichnet haben.

72 Bücher

  1. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (4.987)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Dieses Buch ist in einer Klasse ganz für sich. Super spannend, mysteriös und sogar lehrreich. Ein Jammer, dass Dan Brown so langsam schreibt :)

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.346)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  3. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.109)
    Aktuelle Rezension von: Izi_bell

    Nach dem Zoey herausgefunden hat das ihre beste Freundin Stevie Rae noch am leben ist setzt sie alles auf eine Karte zum sie zu retten,  jedoch geht sie dabei durch tausend Turbulenzen. Erst verliert sie ihre Unschuld an einen Widerling der sie nur ausgenutzt hat um aus ihr Informationen zu saugen, dann wird Aphrodite plötzlich zu ihrer einzigen Freundin den Erik und all ihre anderen freunde wenden sich von ihr ab. Und zum Höhepunkt weil das ja nicht schon genug Kaos ist will Nepheret  auch noch einen krieg anzetteln.


    Man muss es der Autorin echt lassen sie versteht sich darauf so viel Spannung und Content wie nur geht in in  dünnes Buch zu bringen. 

    Und das ist glaub auch der Grund warum ich ihre Bücher so mag es gibt wirklich keine Lücken der Spannung und das lässt einen das Buch einfach nur in sich aufsaugen.

    Die House of Night Reihe ist für alle eine Empfehlung !  

  4. Cover des Buches Nichts (ISBN: 9783423625173)
    Janne Teller

    Nichts

     (1.033)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Kathrin1604

    Nichts, was im Leben wichtig ist - Janne Teller 

    Rezension ohne Spoiler 

    ***
    Der Junge Pierre Anthon ist der Meinung, nichts hätte eine Bedeutung, weshalb es keinen Sinn macht, überhaupt etwas zu tun.
    Daraufhin beschließen seine Mitschüler ihm zu zeigen, dass es durchaus Dinge gibt, die Bedeutung haben. Jeder dieser Schüler entscheidet, was jemand anderem von ihnen besonders viel bedeutet, und genau diese Dinge werden gesammelt.
    Leider nimmt diese Tat grausame Ausmaße an, denn das, was die jungen Schüler/innen „opfern“ müssen ist alles andere als harmlos! 

    ***
    Meine Meinung:
    Ich bin im Nachhinein so schockiert von diesem Buch, dass ich das Ganze erstmal verdauen muss. Für diese kurze Seitenzahl passiert so viel, was nicht in Worte gefasst werden kann.
    Die Geschichte beginnt so harmlos und wird im Laufe immer schrecklicher, damit hätte ich nicht gerechnet!
    Die Nachricht, die sich hinter dem Buch verbirgt, ist wirklich wichtig und hat sich deutlich bei mir eingeprägt. Mir kam beim Lesen immer wieder die Frage in den Sinn: „Was hat eigentlich für mich eine Bedeutung?“ und ich denke, genau das möchte die Autorin auch erreichen.
    Doch viel prägnanter, als diese Nachricht, finde ich wirklich die Tatsache, was die Charaktere in diesem Buch tun und besonders, was sie von ihren Mitschülern verlangen zu tun. Es geht um körperliche Gewalt, Gewalt an Tieren und um eine Menge anderer Dinge, auf die ich niemals gekommen wäre. Diese Boshaftigkeit, die sich im Laufe des Buches bei den Charakteren entwickelt, ist so deutlich zu spüren, dass ich teilweise Gänsehaut hatte. Besonders bleibt mir diesbezüglich eine Person im Sinn.
    Die Geschichte mag dabei aber, so grausam und schockierend sie ist, genauso realitätsfern sein.
    Einige Taten dieser Kinder sind so heftig, dass ich die „Konsequenzen“ daraufhin nicht verstehe. Irgendwie wurde mir vermittelt, dass solche Dinge ruhig passieren können, dann bekommt man halt mal Hausarrest und andere Strafen und die Sache ist gegessen. Da hat mir etwas der Bezug zur Realität gefehlt bei einem sonst so wichtigen und aktuellen Thema. 

    Sonst bin ich einfach nur begeistert und schockiert zugleich und kann wirklich sagen, dass dieses Buch eindeutig zu meinen derzeitigen Highlights in diesem Jahr gehört!

  5. Cover des Buches Das Jesus-Video (ISBN: 9783404170357)
    Andreas Eschbach

    Das Jesus-Video

     (755)
    Aktuelle Rezension von: OldWhiteCis_Man

    Es dürfte jede Menge in den bisherigen Rezensionen stehen. Daher nur kurz ein Fakt und dann meine Meinung. Die Handlung lässt sich dem Verlangstext hinreichend entnehmen.

    Es gibt, abgesehen von christlichen und christlich bearbeiteten Quellen keinen einzigen zeitgenössischen Beleg für die Existenz von Jesus. Moses gab es nicht, Mohammed so nicht. Gerade mal 2 Suren können ihm nach wissenschaftlichen Kriterien zugesprochen werden. Aber sei's drum.

    Das Buch sollte ein Drittel kürzer sein, ist flott geschrieben und die Evangelikalen kriegen ihr verdientes Fett weg.

    Altpapier: Nein
    Offener: Bücherschrank: Ja
    Familie/Freunde: Nein

  6. Cover des Buches Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (ISBN: 9783958351974)
    Robert R. McCammon

    Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal

     (98)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Grasl

    Richter Woodward und sein Büttel Corbett werden in diesem ersten Band in das beschauliche Städtchen Fount Royal beordert. Der Mann, der nach ihnen verlangt, ist Bidell und dabei aus dem sumpfigen Gebiet eine Hafenstadt zu machen. So jedenfalls dessen Plan. Allerdings pfuscht ihm Hexenwerk im wahrsten Sinn des Wortes dazwischen. Denn Rachel wird der Hexerei bezichtigt.

    Als der Richter und Corbett endlich, nach einem ersten waghalsigen Augenblick, in Fount Royal ankommen wartet der wütende Mob bereits darauf die Hexe zu verbrennen. Unablässig wird dies auf den kommenden Seiten gefordert und dabei tief in die psychischen Abgründe des Menschseins geblickt. Denn alleine aufgrund der Hautfarbe und ihrer Schönheit wird Rachel insbesondere von der weiblichen Bevölkerung angeklagt. Doch auch die Männer halten sich mit ihren BEschuldigungen und insgeheimen Gelüsten nicht zurück. Das wird bei den ersten Zeugenvernehmungen deutlich und zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. 

    Beim Lesen ergibt sich ein unablässiger Zwiespalt hinsichtlicher der Einwohner. Deren verstockte Haltung zeigt jedoch, welche Furcht sich im Halbdunkeln aufbauen können und mit welchen Vorurteilen bereits damals anderen gegenüber vorgegangen wurde. Dies muss auch der Büttel Corbett am eigenen Leib erfahren, als er anfängt das Verhalten der Leute zu hinterfragen. Dabei zögert der Autor den entscheidenden Moment einer Urteilsverkündung hinaus, denn hier bleibt die Geschichte mit einem offenen Ende zurück, deren aufbau, sich im nächsten Band offensichtlich in eine andere Richtung entwickeln wird.

    Fazit: Ein fesselnder Roman über die Abgründe des Menschen, wozu dieser vor der Jahrhundertwende 1700 fähig war und wie die eigenen Überzeugungen des Hauptprotagonisten in jegliche Richtungen ausgelegt werden.

  7. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.653)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  8. Cover des Buches Cry (ISBN: 9783426637487)
    Lisa Jackson

    Cry

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Eve will ihren alten Freund Roy treffen, da dieser angeblich irgendwelche Beweise hätte. Als sie an dem vereinbarten Ort auftaucht ist Roy tot und ihr Freund versucht sie zu erschiessen. Doch damit fängt Eves Albtraum erst an.

    An sich hat mich dieser Thriller echt gut unterhalten. Die Geschichte war spannend und hatte auch ein gutes Tempo. Allerdings gab es oft Situationen die meiner Meinung nach an den Haaren herbei gezogen waren.

    Ich glaube die Autorin wollte die Spannung mit diesen Plot Twists hoch halten (was ihr auch gelungen ist), aber bei mancher Wendung habe ich mich doch eher an eine Daily Soap erinnert gefühlt. Was da alles passiert ist....

    Trotzdem werde ich in Zukunft noch weitere Werke der Autorin lesen, denn die Geschichte hat mich nunmal gut unterhalten.

  9. Cover des Buches Weil ich euch liebte (ISBN: 9783426510520)
    Linwood Barclay

    Weil ich euch liebte

     (278)
    Aktuelle Rezension von: Kerry

    Bauunternehmer Glen Garber führt ein glückliches Leben, zusammen mit seiner Frau Sheila und der gemeinsamen 8-jährigen Tochter Kelly. Sicherlich, die Auftragslage seines Unternehmens ist alles andere als entspannt zu bezeichnen, doch bisher gelang es ihm immer, für seine Familie zu sorgen. Um die Familie zu unterstützen, besucht Sheila einen Abendkurs in Buchhaltung, um so zumindest das finanzielle von Glens Firma im Auge zu behalten. Glen freut sich, dass seine Frau sich so engagiert und immerhin stehen ihr mit Buchhaltungskenntnissen auch anderweitig Tätigkeiten offen.


    Doch ein Abend verändert alles. Wie jede Woche ist Sheila bei ihrem Buchhaltungskurs, doch im Gegensatz zu den bisherigen Kursabenden, kommt Sheila an diesem Abend nicht nach Hause. Er macht sich Sorgen und beschließt, seiner Frau entgegenzufahren, immerhin weiß er, welche Strecke sie gewöhnlich nimmt und diese Fahrt wird alles verändern. Er kommt an einem Unfall vorbei, die Straße ist gesperrt. Glen ahnt jedoch, dass seine Frau involviert sein muss und verschafft sich Zutritt und tatsächlich: Sheila ist tot. Laut Aussagen der Polizisten hat sie unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht, bei dem auch zwei Passagiere des anderen Unfallwagens starben.


    Für Glen bricht eine Welt zusammen. Nicht nur, dass er von jetzt auf gleich allein mit seiner Tochter dasteht, auch die Tatsache, dass Sheila, ausgerechnet seine Sheila betrunken Auto gefahren sein soll, kann er nicht glauben. Tatsächlich hat er starke Zweifel an den Ermittlungsergebnissen, doch er hat keinerlei Beweise, die die Unschuld seiner Frau bestätigen. Als auch noch eine Freundin Sheilas auf Glen zukommt und sich erkundigt, ob er eine größere Geldsumme bei ihr bzw. in ihren Sachen gefunden hat, die sie ihr zur Aufbewahrung gegeben hat, hegen sich immer mehr Zweifel in Glen, ob er wirklich weiß, wer seine Frau gewesen ist. Doch so recht mag er nicht an ihre Schuld glauben, denn wenn sich all die Dinge, die nach Sheilas Tod ans Licht gekommen sind, wahr sind, wie konnte er all das all die Jahre übersehen? Als jedoch auch Sheilas Freundin unter mysteriösen Umständen stirbt, ahnt Glen, dass mehr hinter dem Tod seiner Frau steckt, als es den Anschein erweckt ...



    Was ist die Wahrheit? Der Plot wurde überraschend und abwechslungsreich. Wenn ich ganz ehrlich bin, hegte auch ich zwischendrin so meine Zweifel an der Figur der Sheila bzw. meine Zweifel darüber, wer diese Frau wirklich war - liebende Mutter und treue Freundin oder eine eiskalte Egoistin? Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Zur Figur der Sheila vermag ich nicht allzu viel zu sagen, denn ich habe sie einfach nicht gut genug kennengelernt, um zu entscheiden, ob ich sie gemocht hätte oder nicht. Hingegen hat mich die Figur des Glen geradezu verzückt, denn dieser glaubt unabänderlich an seine Frau, auch über ihren Tod hinaus und auch gegen alle vorliegenden Beweise. Eine solch innige Liebe ist so selten und kostbar! Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, auch wenn es zwischendrin doch zu einigen kleineren Längen kam, die jedoch relativ schnell überwunden waren.
  10. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (736)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  11. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  12. Cover des Buches Die Nacht hat viele Augen (ISBN: 9783802583308)
    Shannon McKenna

    Die Nacht hat viele Augen

     (143)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Shannon Mc Kenna – Mc Cloud Brothers, 1, Die Nacht hat viele Augen


    Seth Mackey hat nur ein Ziel: er will Victor Lazar vernichten! Und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er observiert die neue Geliebte von Victor, und schon bald muss er feststellen, dass Raine ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch verwunderlich ist, das Victor sich noch nicht einmal in der verwanzten Wohnung seiner Geliebten hat blicken lassen. Verblendet von seinem Hass schafft Seth es, sich in Victors Firma einzuschleichen und als ihm Raine als “Belohnung” angeboten wird, greift er zu...

    Doch Raine ist selbst in geheimer Mission unterwegs, denn Victor ist ihr Onkel und der hat vor vielen Jahren etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun gehabt. Raine sucht Antworten und sie kann nicht eher ruhen, bis sie die merkwürdigen Träume entschlüsselt hat...


    Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll, welches schon eine ganze Weile in meinem Regal steht. Einige negative Rezensionen haben dazu geführt, dass ich es so lange vor mich hingeschoben habe. Letztendlich habe ich das Buch aufgrund einer Challenge in die Hand genommen.


    Der Schreibstil ist locker und flüssig, es lässt sich leicht lesen und man fliegt nur so durch die Story. Die Handlung ist jetzt nicht sonderlich komplex, aber hat mich trotz der Vorhersehbarkeit überwiegend gut unterhalten.

    Handlungsorte und Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn es bei vielen Figuren noch Luft nach oben gibt. Das hier noch eine besondere Gabe eingebaut wurde, macht die Geschichte zwar nicht wirklich spannender, und eigentlich hätte es das auch nicht gebraucht, aber es fällt zumindest nicht negativ auf.

    Was mir nicht so gut gefällt ist, dass die Story sehr vorhersehbar ist, wenig Raum für Spekulationen bleibt und das die Erotik hier deutlichst im Vordergrund steht, was den Rest der Geschichte eher blass wirken lässt.

    Sehr schade, denn daraus hätte man sicher mehr machen können.

    Was mich hier aber wirklich massiv stört ist, das Seth überhaupt wenig Rücksicht auf Raine nimmt. Er “überredet” sie sehr häufig, obwohl sie gar keine Lust auf ihn hat, ignoriert ihre Wünsche und das “Liebesspiel” wirkt dermaßen übertrieben und auch teilweise grob und brutal (was ihr natürlich nach der ersten Weigerung dann doch gefällt), das es mir zu viel wurde und ich diese Stellen größtenteils überlesen habe.

    Bitte nicht falsch verstehen, da ich auch den zweiten Band bereits im Regal stehen habe, werde ich die Fortsetzung lesen und darauf hoffen, dass es einfach nur das “Ding” zwischen Raine und Seth ist. Jeder so wie er mag, für mich war es einfach zu übertrieben.

    Seth ist gar nicht mal so unsympathisch, wenn er uns einen Blick hinter seine Fassade erlaubt, allerdings erleben wir ihn zu größten Teilen einfach nur wütend, arrogant, gewalttätig und dominant in diesem Buch. Die wenigen Augenblicke wo wir etwas vom “wahren Seth” erfahren sind leider rar gesät und sicherlich hätte das Buch eine ganz andere Wirkung auf mich gehabt, wenn die Autorin hier ein wenig mehr darauf eingegangen wäre. So wirkt er einfach nur rabiat und zu aufdringlich, besitzergreifend, dominant und erdrückend.

    Raine, die bisher kaum Erfahrung mit Männer hat und zig mal Seth darum bittet es langsamer angehen zu lassen war mir nicht sehr authentisch, sympathisch ja, aber irgendwie total realitätsfern. Schon im ersten Drittel des Buches war mir klar worauf das Ende hinaus läuft, und auch wenn der Lesefluss nicht nennenswert gestört wird, gab es in dieser Hinsicht überhaupt keine Überraschungen. Die naive Raine entwickelt sich zu einer Kämpferin, Sexgöttin und zum Schluss entdeckt sie Gefühle für eine Person, die sie jahrelang gehasst hat.


    Tja, schade, hier hätte man sicherlich aus der Story sehr viel mehr machen können, wenn man den Fokus ein bisschen anders gelegt hätte, aber es ist wie es ist. Es ist kein schlechtes Buch, wer es erotisch und dominant mit verschiedenen Spielarten mag, und wenig Hintergrundstory brauch, der ist mit diesem Buch sicher nicht schlecht beraten, aber ich hoffe, dass Band 2 ein wenig mehr zu bieten hat.


    Das Cover passt zur Story und ist ein netter Blickfang.


    Fazit: Wenig Crime, dafür viel Erotik. Konnte mich nicht ganz überzeugen. 2,75 Sterne.

  13. Cover des Buches Eragon - Die Weisheit des Feuers (ISBN: 9783734162169)
    Christopher Paolini

    Eragon - Die Weisheit des Feuers

     (2.157)
    Aktuelle Rezension von: ___-_______

    Das Buch hat mir gefallen.

    Es ist einige Jahre her, seitdem ich die Bücher gelesen habe. Der dritte Teil der Reihe ist sehr lang mit seinen 847 Seiten, in meinem Fall. Für manche Leser mag das zu viel Information und Charakterentwicklung sein, außerdem kann es zwischendurch mal langweilig werden, wenn gerade keine Schlacht wütet, die den Helden alles abverlangen kann, wie zum Beispiel die Hochzeit von Roran und Katrina. Im Gegensatz dazu aber gab es auch viele gute Momente und Enthüllungen in diesem Buch, die einen zum Weiterlesen bewegen. Bei manchen Stellen ist Paolinis Schreibstil mit den Metaphern etwas übertrieben.

    Das Buch ist eine gute Brücke zwischen dem zweiten und vierten Teil. Früher war ich gefesselt von diesem Buch, aber es hätte genauso gut eine Trilogie sein können statt einer Tetralogie.

  14. Cover des Buches Der faule Henker (ISBN: 9783442364848)
    Jeffery Deaver

    Der faule Henker

     (193)
    Aktuelle Rezension von: Lichterregen

    ">>Ist nicht fast unser gesamtes Leben eine einzige Illusion?<<, fuhr sie fort.

    >>Wie das?<<

    >>Tja, alles Vergangene ist Erinnerung, nicht wahr?<<

    >>Stimmt<<

    >>Und alles Zukünftige ist Vorstellung. Beides sind Illusionen - unser Gedächtnis ist unzuverlässig, und was die Zukunft anbelangt, so spekulieren wir nur. Völlig real ist einzig und allein der gegenwärtige Moment - und der verwandelt sich ständig von einer Vorstellung in eine Erinnerung. Sehen Sie? Der Großteil unseres Lebens ist eine Illusion.<<"

    Seite 198


    Mir fällt es bei diesem Band etwas schwer, eine Rezension zu schreiben. Beginnen wir beim Anfang, der so rasant wie immer beginnt, man ist direkt mitten im Geschehen und versteht zuerst nicht, was genau überhaupt passiert. Und während man noch vom ersten Mord abgelenkt ist, geht es direkt weiter. Es ist spannend, es ist informativ und es ist wieder ein Thema, von dem man jetzt nicht allzu viel liest und damit etwas neues. Bis circa zur Mitte des Buches fand ich es mega wie immer, auch wenn ich mir mehr von Amelia und Rhyme gewünscht habe, deren Charaktere mir etwas zu kurz kamen. 

    Aber dann wurde mir die Geschichte zu viel. Zu viele unerwartete, übertriebene Wendungen, zu viele Tricks, zu viele Illusionen. Natürlich geht es bei dem Roman gerade um Illusionen und Unerwartetes, denn das macht Zauberei aus. Für meinen Geschmack war es zu viel des Guten und hat der Glaubhaftigkeit des Romans geschadet.

    Bitte nicht falsch verstehen, mich hat das Buch unterhalten, ich wollte wissen, was noch kommt und wie es sein kann, dass das Buch noch so viele Seiten hat, obwohl wir doch dem Ende entgegen steuern. Und für mich ist es einfach Tatsache, dass Jeffery Deaver ein großartiger Autor ist, dessen Bücher man nicht schon fünfmal woanders gelesen hat, sondern einen riesigen Mehrwert im Genre Krimi bietet. Aber für mich persönlich war das Buch bisher sein schwächstes der Reihe.


    Fazit: Zu viele Wendungen für meinen Geschmack, die dem Roman die Glaubwürdigkeit genommen haben. Außerdem kommen die Charaktere im Buch etwas zu kurz, denn wegen Rhyme und Amelia fieber ich dieser Reihe doch so hinterher. Ich hoffe so sehr, dass mich der nächste Band wieder vom Hocker reißen wird, bei diesem Buch war das leider nicht der Fall.

  15. Cover des Buches Der Richter und sein Henker (ISBN: 9783257600599)
    Friedrich Dürrenmatt

    Der Richter und sein Henker

     (1.236)
    Aktuelle Rezension von: The_Gamer9805

    Das Buch ist spannend. Es hat manche Stellen in denen es eher Langweilig wird. Man kann es sehr gut verstehen. Es hat auch ein Film darüber. Ich hatte das Buch in der Schule. Es gibt gute Aufgaben für das Buch im Internet. Es sind eher kleinere Kapital, aber es hat auch grössere Kapitel. Man kann es auch gut verstehen. Gut geeignet für den Literatur Unterricht.

  16. Cover des Buches Mörderische Tage (ISBN: 9783426639429)
    Andreas Franz

    Mörderische Tage

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Taehti

    Andreas Franz schreibt in seinem elften Band "Mörderische Tage" über einen hochintelligenten Mörder, der Julia Durant und ihrem Team mächtig Probleme bereitet.

    Zudem ist natürlich auch jeder ob der langen Zeit schon genervt und urlaubsreif. Durant und ihr Kollege Hellmer haben allerdings auch noch zwischenmenschliche Probleme, die geklärt werden sollen, was natürlich auch zur allgemeinen Stimmung beiträgt.

    Hellmer ist es auch, dem ein Opfer des Killers auf der Autobahn vor das Auto läuft.

    Das Opfer übersteht zwar den beinahe Zusammenstoß, allerdings verstirbt sie kurze Zeit später im Krankenhaus.

    Die Ermittler sind anfangs überfordert, finden aber irgendwann heraus, dass das Opfer der sog. weißen Folter ausgesetzt war. 

    So ermittelt das K11 fleißig weiter und Julia Durant plant ihren Urlaub in Südfrankreich, doch kurz vor ihrem Abflug kommt alles anders. Derweil lernst Hellmer zwei hochbegabte Jugendliche kennen und wird so auf eine heiße Spur gebracht - ist er doch selbst hochbegabt. 

    Doch noch ist der Täter der Polizei einen Schachzug voraus. 

    Als Julia Durant in die Fänge des Mörders gelangt, entwickelt sich die ganze Geschichte etwas schneller und nimmt Fahrt auf.


    Neben dem Haupthandlungsstrang von Julia Durant und Frank Hellmer gewährt Andreas Franz auch Einblick in das Leben des Täters und anderen beteiligten Personen. 

    Gut dargestellt sind die Sequenzen auf jeden Fall und die kurzen Infos der weißen Folter sind auch nicht ohne. Auch sind die Charaktere gut beschrieben.


    Anfangs war es für mich etwas langatmig, was dann aber an Fahrt aufgenommen hat, zwischendrin wieder etwas abflachte. Aufgrund der Kurzbeschreibung war irgendwie klar, was so ab Seite 350 passieren wird, wodurch die letzten 100 Seiten nochmal kräftig zulegen mussten. 


    Mit der Person Julia Durant konnte ich mich in diesem Band leider überhaupt nicht anfreunden. Ihre Art gefällt mir nicht und diese Beweihräucherung durch ihren Chef auch nicht. Vielleicht klappte das auch nicht anders, wegen den nachfolgenden Bänden? Zudem musste ich schon schmunzeln, als der hochbegabte Killer auftauchte, wenig später die hochbegabte Ehefrau und zwei hochbegabte Teenager, die dem, natürlich, hochbegabten Kriminalbeamten mit der Nase auf seine Hochbegabung hinwiesen. Etwas zuviel des Guten.


    Insgesamt hatte ich leider etwas Mühe, das Buch zu lesen, wobei die Story und der Handlungsstrang viel her gibt. Lag wohl eher auch an der Wortwahl. 

    Für echte Fans ein Muss, sonst reinlesen und selbst entscheiden.

  17. Cover des Buches Fermats letzter Satz (ISBN: 9783423330527)
    Simon Singh

    Fermats letzter Satz

     (133)
    Aktuelle Rezension von: emeryn_mader

    Mathematik ist eines der Themen, das bei den meisten Menschen im besten Fall ein Stöhnen und Kopfschütteln hervorruft, im unterhaltsamsten Fall eine Tirade über die Hölle des Mathe-Unterrichts in der Schule. Nachdem ich mich selbst mit viel Stress und Lernaufwand durch mein Mathe-Abitur und mehrere Statistik-Vorlesungen in der Uni gekämpft habe, kann ich von all dem ein Lied singen. Doch abseits von Noten und dem Intelligenz-Konkurenzkampfs des Bildungssystem fand ich früher Mathe immer sehr beruhigend und entspannend. Klare Regeln, die zu einem klaren Ziel führen. Sogar Kreativität war notwendig, um herauszufinden, welche Regeln relevant waren! "Fermats letzter Satz - Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels" von Simon Singh hat mir diese Freude zurückgegeben, oder mir zumindest erneut vor Augen geführt, wie schön und faszinierend Mathematik sein kann.
    Pierre de Fermat, ein französischer amateur Mathematiker des 17. Jahrhunderts, kritzelte eine Behauptung zum Satz des Pythagoras (a²+b²=c²) in den Seitenrand, doch keinen Beweis. Es dauerte 300 Jahre, bis die moderne Mathematik dies endlich nachholen konnte.
    In etwas unter 400 Seiten stellt Simon Singh anhand dieses Problems und seiner individuellen Geschichte eine kurze, übersichtliche Geschichte der Mathematik dar. Von Pythagoras im alten Griechenland, über die Bibliothek von Alexandria, die politischen Umschwünge Frankreich des 19. Jahrhunderts, die Mathematik im Nachkriegs-Japan und wie die wissenschaftliche Community in den 90er Jahren (und wahrscheinlich auch noch heute) arbeitet. Dafür sind keine tiefgründigen Mathekenntnisse nötig, denn er schafft es alle relevanten Elemente kurz und präzise zu erklären - ohne viele Formeln oder Variabeln, die man sich merken muss. Stattdessen ließt sich dieses Buch wie ein Bergpaziergang: ich wurde an die Hand genommen, den Weg entlanggeführt und merkte die Steigung kaum, bis der Gipfel erreicht war. Und dann konnte ich es kaum erwarten, den Nächsten zu erklimmen.

  18. Cover des Buches Ghostwalker: Ruf der Erinnerung (ISBN: 9783802585081)
    Michelle Raven

    Ghostwalker: Ruf der Erinnerung

     (100)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Isabel Kerrilyan wird in Las Vegas entführt. Die Wandlerin Keira macht sie auf die Suche nach Isabel. Unterstütz wir sie von Sawyer und Bowen. Der Geschäftsmann Lee hat damit zu tun und er weit gefährlicher als sie glaubten.

    Voller Spannung beginnt es und fesselt schnell an die Geschichte. Hier bekommt man genau, dass was man von den anderen Bändern gewohnt ist. Dieses Mal sogar zwei Liebesgeschichte zum Preis von einem Buch. :) Isabel und Bowen, die sich näherkommen und das nicht nur geistig. Keira und Sawyer, deren Geschichte es deshalb schon mag, weil die beiden genialen Schlagabtausche haben. Natürlich wusste man vom letzten Band das zwischen Isabel und Bowen sich etwas Entwickelte und gefunkt hatte. Doch jetzt wird es leidenschaftlich. Aber die Spannung ging keine Sekunde verloren. Konnte die Wandler, Isabel rechtzeitig finden und sie retten! Mit dieser Frage war ich bis zur letzten Seite gefesselt und konnte es nicht aus der Hand legen.

  19. Cover des Buches Missing (ISBN: 9783499247194)
    Chris Mooney

    Missing

     (120)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    An einem eiskalten Wintertag verliert Mike seine sechsjährige Tochter Sarah beim Rodeln kurz aus den Augen und das Mädchen verschwindet. 5 Jahre später fehlt noch immer jede Spur des Mädchens, ein ehemaliger Priester wird verdächtigt, etwas mit dem Verschwinden Sarahs und zweier anderer Mädchen zu tun zu haben. Der Mann liegt im Sterben, doch Mike will die Wahrheit erfahren. Was geschah mit Sarah?

    Sarahs Verschwinden ist mysteriös und mitreißend. Von einem Moment auf den anderen ist die Kleine wie vom Erdboden verschluckt und Mike bleibt mit seinen Schuldgefühlen zurück. Der Fall ist dann mitreißend. Hat wirklich der ehemalige Priester etwas mit ihrem Verschwinden zu tun oder steckt etwas anderes hinter dem Fall?

    Nach und nach gelingt es Mike, dem Geheimnis um das Verschwinden seiner Tochter zu lösen, doch kann er Sarah lebend zurückbekommen?

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch weil ich unbedingt wissen wollte, was mit Sarah passiert ist. Mike tat mir leid, auch weil er nach wie vor Schuldgefühle hat, weil seine Tochter ins einer Obhut verschwinden konnte. Mikes Freunde fand ich toll, denn sie standen ihm immer zur Seite.

    Ein guter Thriller von Mooney, von dem ich mehr lesen möchte! Gefällt mir richtig gut!

  20. Cover des Buches Wolfsfährte (ISBN: 9783404158959)
    Craig Russell

    Wolfsfährte

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Inhalt:

    In dem zweiten Fall von Jan Fabel geht es um ein ermordetes Mädchen, das in Pose gesetzt wurde und den Beginn einer brutalen Reihe von Morden bildet. Schon bald stellt sich heraus, dass sich der Serienmörder offenbar von den Märchen der Brüder Grimm inspirieren lässt.


    Meine Meinung:

    Auch wenn der erste Band nicht ganz mein Fall war, wollte ich dem zweiten noch eine Chance geben, da ich ihn sowieso schon da hatte und alles was mit Märchen zu tun hat, liebe.

    Das Cover ist ähnlich wie beim ersten Band aufgebaut, wodurch man erkennt, dass die Bücher zur selben Reihe gehören. Ich finde das Motiv mit dem Blatt und dem Auge des Wolfes im Hintergrund sehr passend zum Inhalt.

    Der Schreibstil von Craig Russell hat mir wieder einige Probleme bereitet. Ich würde nicht sagen, dass er schlecht ist, aber definitiv gewöhnungsbedürftig. Manchmal war er mir ein bisschen zu ausschweifend, was die Spannung reduziert und auch dafür gesorgt hat, dass ich relativ lange zum Lesen brauchte. Außerdem hat Craig Russell eine besondere Art seine Charaktere darzustellen, an die ich mich auch erst gewöhnen musste.

    Jan Fabel finde ich weiterhin toll. In diesem Band hat man mehr über sein persönliches Leben erfahren, was mir wirklich gut gefallen hat. Er ist bodenständig und hat viel Wissen über einzelne Themengebiete. Am Besten finde ich aber, dass man mitbekommt, wie nahe ihm seine Arbeit geht und wie schwer es ihm teilweise fällt, sein Berufsleben von seinem Privatleben zu trennen. Das und seine Persönlichkeit im Allgemeinen macht den Thriller viel realistischer. Man hat auch einen näheren Einblick in das Leben der anderen Ermittler bekommen, wobei ich immer noch darauf hoffe, mehr über sie zu erfahren. Da es ja noch einige Bände gibt, wird das bestimmt noch passieren.

    Dadurch, dass mir der erste Teil nicht so gut gefallen hat, hatte ich keine großen Erwartungen, was “Wolfsfährte“ anbelangt. Ich denke, dass war vielleicht auch ein Grund, warum mir dieser Band besser gefallen hat.

    Am Anfang hatte ich, wie schon erwähnt, wieder einige Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, sodass ich nicht sofort in die Geschichte eintauchen konnte. Allerdings habe ich bald darüber hinwegsehen können, weil die Story wirklich interessant ist. Die Art wie die Opfer in Pose gelegt, wie die einzelnen Morde verbunden werden und natürlich der Fokus auf Märchen finde ich einfach großartig. Man konnte sehr viel über die Entstehung und verschiedenen Versionen der Märchen lernen, was mir wirklich Spaß gemacht hat.

    Die Ermittlungen selbst waren auch sehr spannend. Ich finde es interessant zu sehen, wie vorgegangen wird und wie alle Spuren sich langsam zusammensetzen. Besonders toll in diesem Band ist der Aspekt, dass es unterschiedliche Verdächtige gibt. Das hat das ganze nochmal aufgepeppt. Je nachdem wie der Ermittlungsstand war, ist ein anderer zu den Hauptverdächtigen geworden und man wusste bis zum Schluss nicht so richtig, wer denn jetzt der Täter ist.

    Dennoch gab es auch ein paar Dinge die mich gestört haben. Dazu gehören zum Beispiel die Zeitabstände. Der Thriller ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut, wo die einzelnen Kapitel jeweils verschiedene Tage und Uhrzeiten als Überschrift haben. Das ist beim ersten Teil auch der Fall und eigentlich finde ich das sogar gut. Hier ist es aber so, dass teilweise zwischen den Kapiteln Wochen vergehen. Das hat mich stutzig gemacht, weil ich wissen wollte, was in diesen Zeiträumen passiert ist. Auf der anderen Seite macht es die ganze Sache aber auch ein Stück weit realistischer, weil dadurch gezeigt wird, dass es nicht immer schnell geht und es sich manchmal längere Zeit keine neuen Spuren ergeben.

    Eine weitere Sache, wo ich mir unsicher bin, was ich davon halte, sind die Ausschweifungen. Craig Russell geht gerne auch auf andere Themen länger ein, die vielleicht nur am Rande für die Handlung wichtig sind, aber meiner Meinung nach nicht in diesem Ausmaß notwendig wären. Dazu gehören zum Beispiel die Geschichte Hamburgs und die Architektur. An sich finde ich die Themen sehr interessant und habe absolut nichts dagegen, darüber mehr zu lesen. Aber leider geht dadurch die Spannung ein bisschen verloren und das Buch zieht sich zwischendurch deshalb ein wenig.

    Das Ende finde ich in gewisser Weise auch sehr realistisch. Das liegt an dem Fakt, dass sie den Täter nur bekommen haben, weil dieser es "zugelassen" hat. Es war interessant, seine Sichtweise erklärt zu bekommen.

    Insgesamt hat mir dieser Thriller viel Spaß gemacht. Der Handlungsort Hamburg, die relativ realistische Handlung und die gute Recherche sind auch bei diesem Band wieder die ausschlaggebenden Punkte, warum ich ihn so gut finde. Der Bezug zu den Märchen der Brüder Grimm und die vielen Informationen, die ich dadurch erhalten habe, sorgen dafür, dass ich dieses Buch viel besser als den ersten Teil finde und die Reihe weiterverfolgen werde.


    Fazit:

    “Wolfsfährte“ ist für mich um einiges besser als sein Vorgänger, obwohl ich immer noch kleine Probleme mit den Schreibstil habe. Der starke Bezug zu den Märchen, die realistische Handlung und interessante Verbindung der Morde sind einige Punkte, die diesen Thriller für mich so gut gemacht haben. Allerdings gibt es teilweise zu ausschweifende Erklärungen, wodurch die Spannung ein bisschen auf der Strecke bleibt.

  21. Cover des Buches Todestanz (ISBN: 9783442379514)
    Margie Orford

    Todestanz

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Franziska_Maul

    Ich konnte mich leider nicht in die Protagonisten, sowie die Geschichte hineinversetzen. Ich habe das Ende nicht so ganz verstanden und die Gründe der Handlungen waren mir nicht ganz klar. Teilweise war das Buch echt spannend, aber im Großen und Ganzen hat das alles für mich nicht zusammengepasst.

  22. Cover des Buches Die Nadel (ISBN: 9783898970983)
    Ken Follett

    Die Nadel

     (592)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichtweisen erzählt. Zum einen natürlich aus der Sicht des Spions Henry Faber, bekannt als „Die Nadel“. Sehr schön erfährt man hier, wie das Leben eines Spiones ist. Henry Faber spielt immer eine Rolle, um nicht aufzufliegen. Dabei geht er sehr überlegt vor und ist sehr vorsichtig, weshalb er besser ist als andere deutsche Spione in England. Wird er entdeckt oder besteht auch nur der Verdacht, tötet er die betreffenden Personen.
    Zum anderen gibt es auch die Sicht der zwei Agenten Godliman und Bloggs, die deutsche Spione in England aufdecken wollen. Sie kommen auf Henrys Spur und versuchen ihn zu fassen, bevor er die wichtige Information über die Täuschung der Engländer an Hitler weitergeben kann.
     Zudem gibt es zu Beginn ein paar Kapitel aus Sicht einer Frau, Lucy, die aber erst später wieder eine Rolle spielen wird, und gegen Ende des Buches einige Kapitel, die Besprechungen Hitlers mit einigen Generälen erzählen, was für mich nicht hätte sein müssen. Ich fand es schwer, diese zu lesen.

    Zu diesem Buch kann man nicht viel sagen, nur, dass es wahnsinnig spannend ist. Und das durchgehend. Man taucht zunächst in Henrys Welt mit seinen aufgebauten Identitäten ein. Als er das Täuschungsmanöver der Briten entdeckt, beginnt seine gefährliche Reise nach Deutschland. Diese ist an sich schon sehr spannend und es wird noch nervenaufreibender, weil man die beiden englischen Agenten dabei begleitet, wie sie Faber fangen wollen und den Stand ihrer Ermittlungen und Vermutungen erfährt. Am Ende des Buches steigt die Spannung noch weiter an, als es zum großen Schowdown kommt.

    Fazit

    Ein unglaublich spannender Thriller über den Spion „Die Nadel“ zur Zeit des zweiten Weltkrieges. 

  23. Cover des Buches Drachenzauber (ISBN: 9783453523098)
    Patricia Briggs

    Drachenzauber

     (40)
    Aktuelle Rezension von: _Sammie_

    Klappentext:

    Sein Leben lang galt der junge Lord Ward als einfältiger Tor. Bis sein tyrannischer Vater stirbt und Ward ihm auf den Thron folgen soll. Nun muss er beweisen, dass er seinem Volk den ersehnten Frieden bringen kann.

    Ein gefährliches Unterfangen, vor allem als Ward erkennt, dass in seinen Adern Drachenblut fließt …

     

    Leseeindrücke:

    Die Geschichte handelt über Ward von Hurog. Sie erzählt von seiner Kindheit in der er, sowie seine beiden Geschwister von seinem Vater misshandelt wurden. Die Kinder erhielten keinen Rückhalt durch ihre Mutter, denn die ‚entfloh‘ durch Traumkräuter dem Geschehen. Die Misshandlungen des Vaters gingen sogar so weit, dass sich Wards Bruder umbringen wollte um dem Zugriff des Vaters zu entfliehen. Ward selbst, wurde bei einem Übergriff durch seinen Vater so schwer verletzt, dass er viele Wochen im Koma lag und er sich anschließend selbst vor seinem Vater schützte, indem er niemanden mehr an sich heran ließ - bis auf seine Schwester - und eine Maske der Dummheit aufrecht erhielt. Dies rettete ihm das Leben.

    Nachdem Wards Vater tödlich verunglückte, sollte Ward das Land und die Burg Hurog übernehmen. Er war jedoch in sich selbst so gefangen, dass er auch nach der Beerdigung, die Maske der Dummheit aufrecht erhielt, anstatt sie fallen zu lassen und seine Bestimmung zu erfüllen. Dies wurde ihm sehr schnell zum Verhängnis. Er sollte ins Asyl des Königs für ‚unerwünschte‘ Adlige gebracht werden und kurz bevor er mitgenommen werden konnte, flüchtete Ward mit seinen Freunden vor diesem Zugriff.

    Hurog ist nicht nur ein Land. Nicht nur eine Burg. Hurog ist Seele, Bestimmung und Magie. ‚Hurog‘ bedeutet ‚Drache‘.

    Ein Fluch wurde entfesselt und das Blut von Hurog ist der Schlüssel dazu.

    Wards Geschichte ist traurig, aber auch ein Zeichen dafür, dass die Gier nach Macht, mit all ihren dazugehörigen Intrigen, allgegenwärtig ist. Ward selbst ist ein liebenswerter Berg von einem Mann, dem man großes Unrecht zufügte. Er will nichts weiter, als sein Land, sein Heim, seine Familie und seine Freunde beschützen und vor Unrecht bewahren, doch sein Familienerbe - seine Herkunft - bringt jeden in Gefahr.

     

    Fazit:

    Die Geschichte um Ward ist wirklich sehr gut und eigentlich hätte das Buch 4 Sterne verdient.

    Warum ich nur 3 Sterne vergeben hab, liegt daran, dass die Geschichte eigentlich mehr vor sich hin tröpfelte und dadurch so wahnsinnig langatmig war. Es dauerte fast vierhundert Seiten, bis endlich mal etwas spannendes passierte. Leider war dann das erste Buch aber auch schon aus und das zweite Buch fing wieder genauso tröpfelnd an. Da hätten es kompakte vierhundert Seiten auch getan, als sich hinziehende achthundert Seiten.

    Auf den letzten Seiten überschlugen sich dann plötzlich die Ereignisse und obwohl noch überraschende Wendungen eintraten, hatte ich trotzdem das Gefühl, dass die Autorin irgendwie schnell zum Abschluss kommen wollte. Schade eigentlich.

    Aber trotzdem ist das Buch sehr lesenswert.

  24. Cover des Buches Die Zukunft Gottes (ISBN: 9783932130403)
    Deepak Chopra

    Die Zukunft Gottes

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Corinnabl
    Das Cover ist sehr schön und wirkt einladend. Auch von dem Titel und Untertitel habe ich mir viel versprochen. Aber es ist mühsam zu lesen, die Argumentation springt und Beispiele wiederholen sich. Ein interessantes Thema, dass aber kaum nachvollziehbar argumentiert wurde. Dann würde ich lieber eine Einführung in die Systematische Theologie empfehlen als dieses Buch. Es hat zwar ein umfangreiches Themenfeld und der Autor ein großes Wissen, aber man kann wesentlich mehr aus dem machen.

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