Bücher mit dem Tag "bewusstsein"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bewusstsein" gekennzeichnet haben.

375 Bücher

  1. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.264)
    Aktuelle Rezension von: Anni04

    Sebastian Fitzek hat es wieder einmal geschafft, mich mit einer Geschichte komplett zu verwirren. Ich habe mich zwischendurch ein bisschen wie im Fiebertraum gefühlt, da ich nicht mehr verstanden habe, was ich da eigentlich lese. Die Auflösung war dann ziemlich abgefahren. 

    Das Thema Schlafwandeln fand ich sehr spannend und es wurden wieder einmal reale Fakten eingestreut, die mir die Thematik etwas näher brachten.

    Das Buch wird nicht meine Lieblingsgeschichte des Autors, aber trotzdem hatte ich Spaß beim Lesen. Trotz oder gerade wegen der absoluten Verwirrung konnte ich super abschalten und durch den wie immer sehr fesselnden Schreibstil hatte ich das Buch im Nu durch.

  2. Cover des Buches Das verlorene Symbol (ISBN: 9783404160006)
    Dan Brown

    Das verlorene Symbol

     (2.002)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Allgemeines:

    Die Thrillerreihe "Robert Langdon", des Autors Dan Brown, erschien von 2003 – 2017 im Bastei Lübbe Verlag. Die Buchreihe beinhaltet aktuell 5 Titel. 

    Band 1: Illuminati (Ersterscheinung: 01.01.2003)
    Band 2: Sakrileg (Ersterscheinung: 01.01.2004)

    Band 3: Das verlorene Symbol (Ersterscheinung: 12.10.2009)
    Band 4: Inferno (Ersterscheinung: 01.01.2013)
    Band 5: Origin (Ersterscheinung: 04.10.2017)

    Klappentext:

    Washington, D.C.: In der amerikanischen Hauptstadt liegt ein sorgsam gehütetes Geheimnis verborgen, und ein Mann ist bereit, dafür zu töten. Aber dazu benötigt er die Unterstützung eines Menschen, der ihm freiwillig niemals helfen würde: Robert Langdon, Harvard-Professor und Experte für die Entschlüsselung und Deutung mysteriöser Symbole.

    Nur ein finsterer Plan ermöglicht es, Robert Langdon in die Geschichte hineinzuziehen. Fortan jagt der Professor über die berühmten Schauplätze der Hauptstadt. Doch er jagt nicht nur - er wird selbst zum Gejagten. Denn das Rätsel, das nur er zu lösen vermag, ist für viele Kreise von größter Bedeutung - im Guten wie im Bösen. Danach wird die Welt, die wir kennen, eine andere sein.

    Meinung:

    Dieses Buch vermochte mich, im Gegensatz zu seinen Vorgängern, nicht wirklich zu fesseln. Ich glaube, ich bin mittlerweile etwas übersättigt, was seine Bücher betrifft. Ich muss da wohl eine etwas längere Lesepause einlegen, um wieder in den alten "Sog" zu finden.

    Dieses Buch ist, analog den vorherigen Büchern, genau gleich aufgebaut – nur die Thematik ist jeweils eine andere – und wie gewohnt, stolpert Robert Langdon von einer Gefahrensituation in die nächste und entkommt dabei nur knapp dem Tod. 

    Mir gefällt Dan Browns Schreibstil außerordentlich gut und auch die Themen, die er aufgreift, finde ich sehr interessant. Ebenso mag ich Robert Langdon wirklich gerne und ich höre ihm gerne zu, wenn er etwas erklärt. Ich liebe es, wie Dan Brown Fakten mit Fiktion vermischt und in der Geschichte verstrickt. Doch diesmal war es eine Aneinanderreihung endloser Belehrung über die Freimaurersymbolik, Mystik und Religion. Auch für mich, die solche Bücher eigentlich liebt, war es diesmal zu viel des Guten. 

    Die Spannung war diesmal stark schwankend, denn die vielen Belehrungen macht die Spannung wieder zunichte. Auch der Schluss war etwas enttäuschend und hätte, meines Erachtens, deutlich gekürzt werden können. 

    Fazit/Empfehlung:

    Das Buch ist ein typisches Dan Brown-Buch mit dem immer gleichen Aufbau, dafür einer neuen Thematik.

    Grundsätzlich mag ich seine Bücher sehr gerne, habe aber nun gemerkt, dass man irgendwann übersättigt ist. Ich für meinen Teil werde nun eine längere Lesepause bei seinen Büchern einlegen und hoffen, dass mich der "Zauber" wieder erreicht und ich wieder mit voller Neugier und Spannung seine Bücher verschlingen kann.

    Sternewertung:

    2.5 Sterne

  3. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.398)
    Aktuelle Rezension von: Calderon

    Das Thema ist interessant, wie es scheint, auch gut recherchiert und in eine unterhaltsame Geschichte verstrickt, die jedoch insgesamt zu sehr ausgewalzt worden ist. Immerhin bleibt man als Leser recht nachdenklich zurück.

  4. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783423086417)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.760)
    Aktuelle Rezension von: Han_Sch0128

    Jahreshighlight! Wann hat mein Buch mich so lang beschäftigt wie dieses? So eine tolle Geschichte mit einem Hauch von Liebe

  5. Cover des Buches Der Kuss des Kjer (ISBN: 9783570304891)
    Lynn Raven

    Der Kuss des Kjer

     (1.155)
    Aktuelle Rezension von: Mintkitten07

    Gemäß dem beliebten Trope: Enemies to lovers. Zuerst sind sich die beiden Hauptcharaktere natürlich so gar nicht freundlich gesinnt, ich mein, wer will schon gern von jemandem entführt werden, der n Pferd reitet das definitiv zu viele Schlangengene abbekommen hat? Und wer will schon gerne seinem Opfer ständig hinterher rennen, weil die immer das Weite such? Keiner. Stück für Stück kommen sich die Zwei aber näher und decken zusammen so einige Ungereimtheiten auf.
    Der Stil ist flüssig, die Charaktere lebhaft vorstellbar. Wie so oft sind einige Nebencharaktere sogar noch besser als die Hauptcharaktere. Das Ende ist teils etwas flach geraten und es gab keinen Plot twist der mich überrascht hätte. Aber es ist ein Buch das sich leicht und unterhaltsam lesen lässt. 

  6. Cover des Buches Dear Amy (ISBN: 9783426654200)
    Helen Callaghan

    Dear Amy

     (217)
    Aktuelle Rezension von: Prinzesschn

    Die Lehrerin Margot Lewis schreibt nebenbei für eine Ratgeber-Kolumne namens "Dear Amy". Als eines Tages ein Mädchen aus ihrer Klasse verschwindet, ist sie extrem beunruhigt. Kurz darauf erhält sie einen Brief von einem vor Jahren verschwundenen Mädchen, deren Fall stark an das Verschwinden ihrer Schülerin erinnert.
    Doch ist der Brief des Mädchens echt? & warum schickt das Mädchen Margot den Brief?

    Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln beschrieben. Hin und wieder sind die Erzählenden die verschwundenen Mädchen, selten der Entführer, der Großteil wird jedoch aus Margots Sicht geschrieben. So erzählt die Leser*in einen allumfassenden Einblick in die momentanen Gefühlslagen oder sogar in die Vergangenheit der Charaktere.

    Die Charaktere sind nicht unbedingt rund beschrieben, sondern tauchen lediglich mit dem Kopf an die Wasseroberfläche, was für die Geschichte aber vollkommen ausreichend ist.

    Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Er plätscherte nur so dahin, hielt sich nicht mit unnötigen Füllwörtern auf und ließ es zu, dass ich mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren konnte.

    Die Spannung war nicht nonstop auf dem Höhepunkt und ließ manches Mal auch auf sich warten, jedoch reichte es für mich aus, um den Thriller in einem Rutsch zu lesen. Solide Geschichte, die hier und da ein paar Spannungsmomente misste, aber dennoch einen Twist am Ende bereithielt.

  7. Cover des Buches The Bone Season - Die Träumerin (ISBN: 9783833309328)
    Samantha Shannon

    The Bone Season - Die Träumerin

     (276)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Es ist nun schon einige Jahre her, dass ich in der Brigitte von diesem Buch gelesen habe. Damals wurde es beworben als erwachsenere Fortsetzung für Harry Potter Fans. Damit hatten sie mich ja. Leider sind dann einige Wochen ins Land gezogen und ich habe die Reihe wieder komplett vergessen. Bis ich dann vor einigen Wochen auf dem Flohmarkt über dieses Buch gestolpert bin. 

     

    Durch Zufall war ich gerade mit meinem vorherigen Buch fertig geworden und konnte direkt in diese Welt, die Shannon hier so gekonnt ins Leben gerufen hat, eintauchen. 

    Es ist wirklich Fakt, dass diese Reihe einen wirklich in ihren Bann zieht und so schnell nicht mehr loslässt. Insgesamt habe ich für dieses Buch nur wenige Abende auf der Couch gebraucht. Samantha Shannon hat wirklich außergewöhnlich gute und authentische Charaktere erschaffen und der Welt einen besonderen Touch aufgedrückt. 

     

    Da die Handlung wirklich sehr schnell an Fahrt aufnimmt, ist es sehr schwer noch mehr zu verraten ohne zu viel zu verraten. Auf jeden Fall habe ich sofort nachdem ich das Buch beendet hatte, den zweiten Band bestellen wollen und dann festgestellt, dass es -zumindest- vorerst nicht weitergehen sollte. Nun bereue ich dann doch ein bisschen das Buch gelesen zu haben. 

     

    Fazit:

     

    Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen, aber die Tatsache, dass im Deutschen nach Band 2 und im Englischen nach Band 3 (von geplanten 7) zu sein scheint, macht mich gar nicht glücklich und ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen. 

  8. Cover des Buches Der Sommer, in dem es zu schneien begann (ISBN: 9783492309110)
    Lucy Clarke

    Der Sommer, in dem es zu schneien begann

     (386)
    Aktuelle Rezension von: blue-jen

    Nachdem Evas Mann angeblich im Meer ertrinkt kurz nach ihrer Hochzeit beschließt sie in seine Heimat Tasmanien zu reisen um seine Familie und Freunde kennenzulernen.

    Jedoch ist die Familie alles andere als begeistert sie zusehen und will auch nichts sagen oder das Sie Freunde ihres Mannes kennenlernt. Sie beschließt länger zu bleiben und kommt Schritt für Schritt vielen Geheimnissen auf die Spur.


    Der Einstieg in das Buch gelingt gut, man kann Evas Gefühle und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, sie ist eine sehr tapfere und mutige Person, in dem Sie sich allem stellt und die Wahrheit herausfinden will, dabei verliert sie sich manchmal selbst. Im Nachgang wirkte sie in ihrerseits Beziehung zu Jackson total naiv bzw. Blind.
    Jacksons Gründe konnte ich bis zum Schluss nicht nachvollziehen, er ist für mich total egoistisch und unverantwortlich. Daher habe ich mich sehr über das Ende gefreut.

    Manchmal hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gefühlswelt der einzelnen Personen gewünscht, dennoch war es ein tolles Buch über die Liebe und die Wahrheit bzw. Lügen.


  9. Cover des Buches Thalamus (ISBN: 9783743206861)
    Ursula Poznanski

    Thalamus

     (691)
    Aktuelle Rezension von: myinspiration_v

    Thalamus ist eines meiner Lieblingsbücher. 

    Ich finde das Buch fließend, verständlich, spannend und mysteriös geschrieben. In Timo, die Hauptfigur konnte ich mich sehr gut einfühlen, sowie in die Nebenrollen z.B. Mona oder Carl. Durch jede Seite erfährt man mehr und es bleibt wenig Platz für Spekulationen. Top! 

    Zudem wir ein wichtiges Thema angesprochen und zwar wie man als Angehöriger oder Freund mit kranken Menschen umgeht, die vllt nie wieder gesund werden. Es ist sehr einfühlsam geschrieben und es wird soweit alles gut beschrieben und erklärt.

    Das Buchcover finde ich gut getroffen für den Inhalt. Der Titel ist zudem auch äußerst gut getroffen, da es sich in dem Buch auch um den Thalamus, ein Bereich im Gehirn, handelt.

    Wirklich Top und kann ich jedem empfehlen.

  10. Cover des Buches Black Memory (ISBN: 9783453418332)
    Janet Clark

    Black Memory

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Eine Ärztin, die sich an jedes Detail ihrer Ausbildung erinnern kann, aber nicht an ihren Namen und auch nicht an das Verbrechen, das sie begangen haben soll.
    Als Clare orientierungslos auf einem Boot vor der indonesischen Küste erwacht, wird sie verhaftet. Sie soll ein kleines Mädchen entführt haben. Nur durch den Einsatz eines Mannes, mit dem sie angeblich verheiratet ist, kommt sie frei.
    Zurück in London begreift sie, dass der Schlüssel zu dem Schicksal des vermissten Mädchens in ihrer Erinnerung vergraben ist. Doch diese ist verschüttet - von einem Trauma, so extrem, dass sich Clare mit einem völligen Blackout schützt. 

    „Black Memory“ von Janet Clark war ein echtes Erlebnis! Der Thriller ist von Anfang bis Ende spannend, verwirrend, rätselhaft, tiefgründig und hochinteressant, was die wissenschaftlichen Aspekte angeht, die hier behandelt werden. 
    Ich habe mit der Hauptprotagonistin richtig mitgelitten, denn wie furchtbar muss es sein, wenn man sich an schlichtweg nichts mehr erinnern kann und nicht einmal weiß, wer man selbst ist. 
    Und das schlimmste an der ganzen Sache, Clare kann niemandem trauen, keiner scheint wirklich ehrlich zu ihr zu sein und das macht es absolut für sie nicht besser. Es wird mit dem Fortschreiten der Geschichte immer schwieriger herauszufinden, wer Freund und wer Feind ist. 

    „Black Memory“ von Janet Clark kriegt von mir eine absolute Leseempfehlung! Das Buch war einfach klasse und Thriller-Fans kommen hier meiner Meinung nach definitiv auf ihre Kosten! 
  11. Cover des Buches Demian (ISBN: 9783518463536)
    Hermann Hesse

    Demian

     (600)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sehr inspirierend 

  12. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (528)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Grausam, was wir Tieren antun. Die geschilderten Zustände der Massentierhaltung sind entsetzlich. Vieles weiß man schon, aber auch, wenn man weiß, dass es den Tieren schlecht geht, ist man schockiert über die Details. Ich habe über ein Jahr gebraucht, um dieses Buch zu lesen und konnte es nur Häppchenweise verdauen. Immer wieder mußte ich es weglegen und eine Pause machen, weil die Grausamkeiten unerträglich waren.

    Das Buch ist nicht von einem Fanatiker geschrieben, sondern von jemandem, der erst nach und nach aufhörte Tiere zu essen und Stück für Stück sein Handeln hinterfragte. Dass er nach all seiner Recherche nun keine Tiere mehr essen mag ist mehr als verständlich. In dem Buch schildert er unsere Traditionen und Gebräuche bzgl. unseres Eßverhaltens, spricht mit vielen Farmern und Fachleuten, deckt Zusammenhänge auf, nennt Zahlen und schildert Mißstände. Erschreckend ist, dass nicht nur die Massentierhaltung per se schrecklich für die Tiere ist (Enger Raum, keine Bewegungsfreiheit, Antibiotika, Überzüchtung, dass die Tiere ein leben lang Schmerzen haben, nie draußen, den Müttern entrissen, Zwangsbefruchtung, Kastration bei vollem Bewußtsein usw.), sondern auch, dass viele Mitarbeiter so verroht sind, dass Schläge, Stromstöße und regelrechte Folter und Spaß an der Quälerei (ein Mitarbeiter schildert, wie er einem Schwein  eine Scheibe der Nase abschneidet und als das Tier wie von Sinnen ist, noch Salz auf die Wunde reibt. Und da er noch Salz übrig hat, es dem Tier auch noch in den After drückt. ) nicht die Ausnahmen sind, sondern dieser Sadismus zum Alltag gehört.

    Der Autor schildert die Haltung, den schrecklichen Transport und auch die Schlachtung. Wenn wir hören, dass manche Tiere noch lebendig ins Brühbad kommen oder bei vollem Bewußtsein gehäutet werden, denken wir, dass es sich um wenige Ausnahmen handelt. Hier erfahren wir, dass dies ständig der Fall ist. Im Buch wird über Rinder, Schweine, Hühner und Puten sowie Fische geschrieben und jedesmal liest man von unvorstellbaren Praktiken und Details, die man nie wissen wollte, die aber für alle diese Tiere grausige Realität sind. Da kann man Fleischkonsum kaum noch mit seinem Gewissen vereinbaren.

    Der Autor will nicht predigen, er fordert uns nicht auf, vegan zu werden und ich finde, nach all seinen Recherchen ist er viel zu tolerant, aber er klärt auf und nennt die Dinge beim Namen, ohne zu beschönigen. Er schildert aber nicht nur das Leid der Tiere und nennt Zahlen und Statistiken, er zeigt auch die Folgen des Fleischkonsums auf, sowohl für unsere Gesundheit als auch für die Umwelt und das Klima. Es ist wirklich erschreckend, was für ein Schaden angerichtet wird, über Grundwasserverseuchung und Klimawandel bis zu Pandemien, die er lange vor Corona vorhersagt.

    Es ist ein wichtiges Buch, sehr ausführlich wird Fleischkonsum von allen Seiten beleuchtet und es ist jedem selbst überlassen, ob er daraus Konsequenzen zieht. Es ist aber auch ein Buch, was stellenweise unerträglich zu lesen ist, weil wir so viel unerträgliches Leid über die Tiere bringen, indem wir einfach weiter Fleisch essen. Jeder, der der Umwelt zuliebe oder um gesünder zu leben auf Fleisch verzichten will, aber noch etwas zögert, sollte dieses Buch lesen. Mein Fazit ist, es ist alles noch viel schlimmer, als wir uns vorstellen können. In jeder Hinsicht.

  13. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Rosa hasst ihren Job, ihre Figur, ihr Leben. Denn seit sie vor einigen Jahren von ihrem Freund Jan beim Fremdknutschen erwischt wurde, er sie daraufhin verließ und nun mit der hübschen Zahnarztkollegin Olivia liiert ist, leidet sie unter Liebeskummer.

    Nach einem halbherzigen Date in einem Zirkus, lässt sie sich dort auf eine Rückführung ein. Sie landet im England des 16. Jhdt., in einem männlichen Körper - William Shakespeares Körper. Und der einzige Weg in ihre Zeit zurückzukommen ist es, die wahre Liebe zu finden.

    Ein lustiger Roman mit einer guten Moral am Ende. Es war wirklich amüsant Rosa und Shakespeare dabei zu folgen, wie sie sich in ihren fremden Körpern und Zeiten zurechtfinden müssen. Zugleich waren hier und da auch einige weitere historische Personen eingeflochten und so wurde die Geschichte, zwischen all dem Klamauk, auch noch ein bisschen lehrreich.

    Rosa und William sind beide ziemlich schrullige Typen, aber man schließt sie schnell ins Herz.

    Einzig die Wechsel in den Dialogen, zwischen zwei Menschen in einem Körper, waren zu Beginn etwas verwirrend. Nachdem ich drei Seiten später aber dahinter gestiegen war, dass Williams Parts stets kursiv gedruckt wurden, ließ sich das Buch wunderbar lesen.

    An einer Stelle zu Beginn des Buches hatte ich sogar einen kleinen Lachflash, der meinen Mann aus seiner Einschlafphase riss - als die Konsonantenschwäche von einem von Rosas Schülern eine fantastische Wortschöpfung kreierte. :D

    Insgesamt ein äußerst unterhaltsames, empfehlenswertes Buch, wenn man mal keine Lust auf Krimi, Dramen oder Schnulzen hat, sondern einfach leicht und amüsant in eine andere Welt getragen werden möchte.

  14. Cover des Buches Die Träumenden (ISBN: 9783959672603)
    Karen Thompson Walker

    Die Träumenden

     (84)
    Aktuelle Rezension von: ConnyKathsBooks

    Santa Lora, Kalifornien: Es beginnt an einem College. Ein junges Mädchen auf einer Party fühlt sich plötzlich müde und wacht nicht wieder auf. Bald fallen immer mehr der merkwürdigen Schlafkrankheit zum Opfer und das Virus verbreitet sich rasend schnell: Menschen schlafen plötzlich tief und fest ein. Sie sind zwar nicht tot, wachen aber auch nicht auf. Und scheinen irgendwie zu träumen. Panik bricht aus und die Stadt wird abgeriegelt...

    "Die Träumenden" stammt aus der Feder von Karen Thompson Walker. Dystopien lese ich immer wieder gern und die Story klang richtig vielversprechend. Meine hohen Erwartungen wurden tatsächlich auch erfüllt - mit einem dystopischen Roman der etwas anderen Art, der mir ein paar spannende Lesestunden bescherte. 

    Schnell war ich mittendrin im Geschehen, das erschreckende Parallelen zur aktuellen Corona-Situation aufweist. Ein neues hochansteckendes Virus, das sich immer mehr ausbreitet, Superspreader, Quarantäne, Isolation, Masken, Abstand, Hysterie - all das wird im kalifornischen Santa Lora Realität. Ein dystopisches Szenario, das im Angesicht von Covid-19 gar nicht mal so fern erscheint. 

    Das Ganze ist in einem poetischen und leicht philosophisch angehauchten Schreibstil im Präsens geschrieben. Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber meine auf jeden Fall. Mehrere Perspektiven wechseln sich dabei ab. So begleiten wir unter anderem Mei, eine junge Studentin, die an der Uni unter Quarantäne steht. Ben und Annie, ein junges Paar, das verzweifelt versucht, sich und ihr Neugeborenes zu schützen. Psychologin Catherine, die mehr über die Träumenden herausfinden will. Oder Sara und Libby, zwei Schwestern, deren Vater schon lange für Krisen dieser Art vorgesorgt hat.

    Die Story hat mich von Anfang bis Ende in den Bann gezogen. Eine bestimmte Entwicklung am Ende hätte ich mir zwar anders gewünscht und einige Fragen bleiben noch offen, was aber nicht weiter tragisch war. Ansonsten fühlte ich mich durchweg gut unterhalten. Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin und vergebe 4 Sterne.  

  15. Cover des Buches Stark (Dark Half) (ISBN: 9783453433984)
    Stephen King

    Stark (Dark Half)

     (467)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Kurz, knackig und perfekt zusammengefasst zeigt der Klappentext worum es geht - allerdings denke ich, dass da auch viel persönliches von Stephen King drinsteckt, wie in vielen seinen Büchern. Allerdings möchte ich oft gar nicht wissen, wie viel ...
    Stephen King hat ja im Zeitraum von 1977 bis 1985 einige Bücher unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht. Als herauskam, dass "King" dahintersteckt, wurde Bachmann kurzerhand ein Grab geschaufelt mit der Diagnose Pseudonym-Krebs.
    Die Verkaufszahlen von Bachmanns Werken schossen danach in die Höhe.

    Dem Protagonisten Thad Beaumont ergeht es ähnlich und es gibt viele Parallelen. Wollen wir hoffen, dass sie aus der Fantasie unseres Meisters der Grusel-Mysterien entsprungen sind, denn ich fand, dass diese Geschichte schon von Beginn an einen unheimlichen Unterton hatte, der sich bis zum Schluss gehalten hat.
    Mit dem Prolog setzt der Autor schon so viele beunruhigende Vorstellungen in Gang, die er mit kleinen Details zwischendurch immer wieder verstärkt. Das hat er ziemlich genial gemacht! Man weiß im Grunde, was auf einen zukommen wird und auch wenn die Eheleute Beaumont mit einem Lächeln das Begräbnis des Pseudonyms Georg Stark feiern, ist nach dem ersten Mordopfer schnell klar, dass diese "dunkle Hälfte" sich nicht so einfach begraben lässt.

    Ich fand es konsequent spannend umgesetzt. Dieses Aufbegehren und der Lebenswille des fiktiven George Stark, der dafür wortwörtlich über Leichen geht, wurde bis in jedes grausige Detail beschrieben. Dass Thad selbst allerdings als Verdächtiger ins Visier der Polizei gerät, zwingt ihn zum Handeln und er ahnt, wer dahintersteckt, auch wenn es völlig unglaubwürdig scheint. Ein einsamer Kampf, wie es scheint, ohne Hoffnung, sich so einem widernatürlichen Widersacher entgegenstellen zu können.

    Alan Pangborn ist momentan Sheriff in Castle Rock (ein beliebter Schauplatz von King Geschichten) und ein Charakter, der auch in anderen Büchern vorkommt. Ein sehr sympathischer Mann, der sich nicht so leicht etwas vormachen lässt, aber dennoch zu seinen Überzeugungen steht, auch wenn sie abwegig erscheint.

    In der Mitte gab es einen kleinen Durchhänger, der aber nicht lange dauert und dann durch die steigende Spannung Richtung Showdown abgelöst wird.

    Ein unheimliches Grauen steigert sich zu grausamer Brutalität und den typischen ekligen Details, die sehr anschaulich diese unaufhaltsame Metamorphose illustriert haben. Auch das Ende fand ich perfekt für einen Horror-Roman xD

  16. Cover des Buches ICH Inkognito (ISBN: 9783734793219)
    Guido Kniesel

    ICH Inkognito

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Die Idee ist nicht neu, bietet jedoch viel Potenzial, das von Guido Kniesel jedoch nicht genutzt wurde. Ich habe inzwischen schon viele Romane zum Thema KI gelesen, dieser war eher schwach, da wie am Reißbrett konstruiert und dadurch nicht so recht lebendig wirkend. Auch die Protagonisten tragen nicht gerade dazu bei, dass man aufgrund von Mitgefühl Spannung empfindet, sie bleiben bis zum Schluss hölzern und unglaubwürdig, da sie kaum wie echte Menschen agieren.
    Ich hab's trotzdem zuende gehört, weil ich dachte, irgendwann käme doch noch eine Wendung, aber plötzlich war ziemlich abrupt und unspektulär Schluss.
    Der Autor hätte sich mehr Seiten gönnen, die Protagonisten besser ausarbeiten und weniger auf zu absurde Anschläge setzen sollen. Auch hätte ich mir mehr Verbindungen zum Ursprung der KI gewünscht, die Entwickler haben von den Dramen in Deutschland nicht mal erfahren! Also nee, das war nix.

  17. Cover des Buches Nachtzug nach Lissabon (ISBN: 9783442746248)
    Pascal Mercier

    Nachtzug nach Lissabon

     (1.367)
    Aktuelle Rezension von: nymphe--

    Wer träumt nicht mal einfach in einen Zug zu steigen und davon zu fahren? Alles aus seinem Leben hinter sich zu lassen?

    Für Raimund Gregorius ist dies nun kein Tagtraum mehr, als er mitten am Schultag das Gymnasium, in dem er als Lehrer für alte Sprachen arbeitete, verließ und nie wieder kam. Nachdem er einer jungen Portugiesin das Leben rettete, stieß er in einer Buchhandlung auf die Veröffentlichungen eines gewissen Amadeu Padro, dessen Aufzeichnungen und Gedanken Gregorius so sehr faszinierten, dass er den Nachtzug nach Lissabon nahm, um den Spuren des Autors zu folgen. 

    Der Sinn des Romans besteht schon in den Aufzeichnungen Padros, der seine Gedanken zu verschiedenen Stationen seines Lebens zu Papier brachte. Er war ein Feind des Kitsch, glaubte nicht an die Liebe, sondern nur an die Loyalität, welches das Einzige wäre, dass annähernd Bestand hätte. Er war kritisch und aufrichtig zu sich selbst, schonungslos aufrichtig, so dass einem der Roman vorkommt wie ein Essay.

    Versteht mich nicht falsch, Essays sind wunderbar und viele Dinge in Nachtzug nach Lissabon haben mich tatsächlich zum Nachdenken angeregt, aber für jemanden, der auf Spannung steht, ist der Roman nichts.

    Zudem hat Nachtzug nach Lissabon für mich einige Probleme. Das erste ist der wesentlichste: Es ist kaum zu übersehen, dass Amadeu Padro der eigentliche Hauptcharakter des Romans ist. Nur kommt er kein einziges Mal vor und wird nur durch die Erinnerung andere oder seine Aufzeichnungen beschrieben. Eigentlich finde ich das Konzept sehr spannend. Doch verhält es sich hier ein wenig mit John Greens Eine wie Alaska und zwar wird hier mal wieder eine Person idealisiert und das Leiden dieser Person. Das geht mir inzwischen ziemlich auf die Nerven.

    Zunächst sieht niemand gut aus, wenn er leidet. Niemand sagt: "Gott, wie ist die Person tiefgründig!" Niemand wird sich wünschen, an ihrer Stelle zu sein, denn Leiden ist - tut mir leid, wenn ich das mal so drastisch sagen muss - nichts erstrebenswertes! Und es ist auch nicht ästhetisch. Ich weiß nicht, woher diese Illusion kommt. Vielleicht liegt es auch daran, dass es oft heißt Künstler würden ihre größten Werke im Schmerz vollbringen. Also wird Leiden für uns zu etwas, dass uns besonders macht, dass uns gut macht und uns Anerkennung bringt.

    Und das tat es auch bei Amadeu Padro. Sein Buch wurde vielleicht kein Bestseller, aber jeder Mensch, den Gregorius im Laufe des Buches traf, hat Amadeu angehimmelt und vergöttert und das wortwörtlich, obwohl er selbst so einsam war Das halte ich auch für problematisch und höchst unrealistisch. 

    Denn in Wahrheit leiden wir alle allein und wir wünschen uns zwar, dass irgendjemand auf uns blickt und uns dafür bewundert, aber das passiert in den wenigsten Fällen und es sollte auch nicht passieren. Man sollte Leute bewundern, die es geschafft haben, glücklich zu sein und sich selbst reflektieren und vergeben können. 

    Keine Person kann so toll sein und meist liegt die Verehrung einer Person nicht besonders an dieser Person, sondern eher an der, die sie verehrt. Menschen sind so, wie wir sie sehen und welche Personen uns was bedeuten, das liegt an uns.

    Hier kommen wir zum zweiten Problem und zwar Gregorius, der eigentliche Hauptcharakter oder zumindest Erzähler des Buches. Doch hier liegt das Problem, denn er ist weder noch. Man erfährt schon etwas über ihn und kann durch gewisse Handlungen auf sein Inneres schließen, doch im Endeffekt ist er nicht wichtig für die Handlung. Er erzählt Padros Geschichte nicht und wenn er mit Personen aus seinen Leben spricht, dann merkt man kaum, dass er anwesend ist und er spricht so gut wie nie. 

    Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum er das alles macht und warum er sein Leben verlässt. Denn seine Ambivalenz habe ich ihm nie ganz abgenommen, so wie sein Fernweh. Seine Handlungen sind mir so melodramatisch beschrieben, als das ich es ernst nehme könnte und für jemanden, der Kitsch hasst, ist der Roman fast zu romantisch. Denn es geht auch alles viel zu einfach. Natürlich hatte Gregorius auch keine Geldprobleme, sodass er wochenlang in verschiedenen Hotels wohnen und quasi von Genf und Lissabon pendeln konnte. Die Sprachbarriere war nie ein Problem. Entweder sprachen alle Französisch oder Gregorius konnte nach einen Kurs Portugiesisch schon ein Gespräch anfangen. Und Padros Texte konnte er natürlich auch einfach wie einen Lateintext übersetzen. 

    Obwohl Gregorius vielleicht kein Paul Varjak ist, gibt es doch eine Sache, die ihn für mich einfach unwichtig und sinnlos erscheinen ist und zwar, dass er nichts am Ende davon mitnimmt. Er verändert sich nicht durch die Gespräche mit den anderen. Das Leben von Padro verändert ihn nicht, außer dass er wahrscheinlich am Ende auch tot krank wird und wahrscheinlich genau so stirbt wie Amadeu Padro. Diese Spannung mit Gregorius "Schwindelanfällen" haben mich nicht gepackt und das offene Ende fand ich auch etwas zu gewollt. 

    Letztendlich führte Gregorius kein anderes Leben nach seinem Aufenthalt in Lissabon. Er kehrt zurück nach Bern und lässt sich dann in eine Klinik einweisen. 

    Ich hätte gern nochmal so einen abschließenden Epilog gehabt, indem erklärt wird, was Gregorius jetzt so macht, nachdem er diese Reise gemacht hat, denn so hatte das Buch am Ende keine Message und nichts, worauf irgendwas hinauslief.

    Und nochmal zum Schluss finde ich es auch sehr merkwürdig, dass das Erlebnis mit der Frau am Anfang, die von Brücke springen wollte und Gregorius diese Telefonnummer auf die Stirn schrieb. Das war nämlich das eigentliche Ereignis, was Gregorius zu seiner Reise bewegt hatte und es kam NIE wieder zur Sprache. Oder wenn nur so am Rande, was ich sehr schade finde. Es wäre cool gewesen, wenn Gregorius sie am Ende vlt nochmal angerufen hätte diese Nummer und vielleicht jemand aus Padros Leben abnahm. Das hätte den Bogen nochmal zurück gespannt. Es hätte auch irgendjemand ran gehen können.

    Erst dachte ich ja auch, Gregorius geht nach Portugal, um diese Frau zu finden, aber was soll's. Ich verstehe dann nur ihren Zweck in der Handlung nicht, denn so hätte man Gregorius auch anders aufs Buch stoßen können.


    Nachtzug nach Lissabon ist keines Falls ein schlechtes Buch, aber meines Erachtens vielleicht ein bisschen überbewertet und es handelt von Dingen, von denen ich mir wünschen würde, dass man auch mal über etwas anderes schreiben könnnte.



  18. Cover des Buches Homo Deus (ISBN: 9783406727863)
    Yuval Noah Harari

    Homo Deus

     (144)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Homo Sapiens steht an einer Grenze und wann wird er den Homo Deus erschaffen, einen durch Technik verbesserten Menschen? Einen Homo Deus, der sich vom Homo Sapiens deutlich mehr unterscheidet als dieser vom Neandertaler.

  19. Cover des Buches Die Verseflüsterin (ISBN: 9783958031067)
    Nicolas Fougerousse

    Die Verseflüsterin

     (49)
    Aktuelle Rezension von: MargareteRosen
    "Eine, die Gedichte auf Bergspitzen schreibt!" (Übersetzung des französischen Titels) wäre vielleicht ein besserer Titel als "Die Verseflüsterin"
    Dieser sehr aufmerksamkeitsheischende Titel ist knapp an der Geschichte vorbei gewählt worden. Denn er hat mir das Verstehen der Vorgänge schwer gemacht und mich zeitweise sehr vom Geschehen abgelenkt.

    Die Geschichte an sich ist sehr verschachtelt. Wir erleben verschiedene Zeitstränge mit verschiedenen Personen. Öfter mußte ich mich wirklich konzentrieren und sehen, wo ich denn gerade bin.

    Auch befindet sich hinter der offenen Aufforderung "Höre auf Deine Gefühle!", womit die Geschichte beginnt, nicht ein einfaches Eso-Werk, dass einem schnelle Ratschläge, verpackt in einer schönen Geschichte, vermitteln will, sondern gleich mehrere Lebensgeschichten und sich daraus entwickelnden Lebensweisheiten, die erzählt werden möchten.

    Sehr schön und passend sind die Zitate auf der ersten Seite. Verwirrend dann die nachfolgenden Seiten mit ihren Ausschnitten aus verschiedenen Zeitebenen. So kommt beim Leser eine Ahnung von Geheimnis, einem unsagbaren Geheimnis, auf.

    Der Protagonist Markus führt uns durch seine Erlebniswelt und läßt uns an seiner Veränderung teilhaben. Langsam erfahren wir als Leser mehr als er von den verwobenen Lebenssträngen. Das Geheimnis, dass sich ihm offenbaren muß, nahm mich immer mehr in seinen Bann. Doch es kam noch stärker als erwartet. Ein zweites Geheimnis, das hinter dem ersten sich versteckt, kommt ebenfalls ans Licht. Erst jetzt kann Leuterung geschehen.

    Auch Markus, als nicht unmittelbar Betroffener, kann nun endlich ein gutes und sinnvolles Leben leben.

    Die Geschichte kommt mit kraftvollen Worten und leisen Tönen daher. Ganz langsam entwickelt sie sich, so dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.

    Es ist eine ganz besondere und ganz unerwartete Geschichte mit spitituellem Einschlag. Wer sich berühren lassen möchte und neugierig und offen bleibt, für den ist das Buch genau richtig.

    Es ist eine leisere und sanftere Variante des Buches "Die Hütte", das ja im Moment mal wieder in aller Munde ist.
  20. Cover des Buches Der Ursprung der Welt (ISBN: 9783945034569)
    Liv Strömquist

    Der Ursprung der Welt

     (45)
    Aktuelle Rezension von: marilovesbooks2020

    „Der Ursprung der Welt“ von Liv Strömquist entführt die Leser*innen mit (Galgen-)Humor, Direktheit und Wissen in ein Thema, das uns zwar betrifft, aber um das ich mich persönlich lesetechnisch noch nie gekümmert habe. Was erwartet uns: „Das weibliche Geschlechtsorgan“ und den damit verbundenen historischen Wandel der Vulva. Bis heute hat sich aber trotzdem noch nicht ganz geklärt, warum der Umgang mit diesem Körperteil so unentspannt ist. Ein Graphic Novel, die jede*r lesen sollte!!


    „Oft gab es Streit über diese „seltsamen Zitzen“ – beispielsweise während einer Untersuchung von fünf Angeklagten in New England im Jahr 1692, als man bei dreien von ihnen „eine zitzenähnliche, unnatürliche, fleischliche Auswucherung“ fand.“ (S. 19)


    Strömquist behandelt in diesem Buch wichtige Themen rund um das „weibliche Geschlechtsorgan“. Historisch nähert sie sich an und arbeitet sukzessive auf, was mir bisher verborgen blieb. Es ist nicht zu glauben, was sich Männer, die Kirche, Ärzte, etc. früher einfallen ließen, um die weibliche Sexualität durch den Kakao zu ziehen, oder alternativ durch die Blutspur! Dies ging über operative Eingriffe bis zu haarsträubenden Therapien. Absurdität par excellence – was bin ich froh im hier und jetzt zu leben!

    Erschreckend fand ich auch die Information, dass Biologiebücher die Anatomie falsch darstellen – wer zum Henker ist denn in diesem Lektorat angestellt. Meine Empfehlung: Strömquists Buch in allen Schulen im Biologieunterricht als Pflichtlektüre auflegen. 

    Wer interessiert ist an der Beantwortung der Frage, was sich die Herren in früheren Jahrhunderten zum Thema „Orgasmus“ einfallen ließen und ob wir eigentlich wahrnehmen, wie die Werbung mit dem Thema „Menstruation“ umgeht, der möge sich doch bitte sofort in die Buchhandlung begeben und sich dieses Buch besorgen!!


    Sprachlos, und doch auch mit leichtem Muskelkater in der Bauchgegend wegen der Lachflashs, lässt mich die Lektüre zurück. Kulturgeschichtlich grenzt diese Information an menschlichen Wahnsinn. Ich habe viel Neues gelernt, ich habe eine Tendenz zum Schleudertrauma entwickelt … unfassbar, was Männer sich in den letzten Jahrhunderten einfallen ließen, damit sie sich guten Gewissens die E… kraulen und auf die Brust klopfen konnten, gemäß dem Motto „Ich habe Feuer gemacht!“.


    Von mir eine UNEINGESCHRÄNKTE LESEEMPFEHLLUNG: LEST DIESES BUCH!!! 


    Lasst Euch aufklären, lasst Euch informieren, lasst Euch lachen vor Sarkasmus, lasst Euch umnebeln vom schwarzen Humor und lasst Euch auf die tiefgehenden Informationen ein, die diese tolle Person in diese Graphic Novel gepackt und recherchiert hat.

    Und bitte beachtet dieses grandiose Cover: YESSSSSS & AMEN!!


    PS: Wusstet ihr eigentlich, dass der Kelloggs-Cornflakes-Typ Arzt war und Frauen davon abhalten wollte, ihr Geschlecht anzufassen! Anti-Onanie en vogue, steht da 😉 Ich esse meine Cornflakes ab sofort nur mehr mit Augenzwinkern und einem lauten Lachen!

  21. Cover des Buches Rabenmond - Der magische Bund (ISBN: 9783570306703)
    Jenny-Mai Nuyen

    Rabenmond - Der magische Bund

     (413)
    Aktuelle Rezension von: Scheckentoelter

    Das Cover ist bezaubernd, kann aber über die schlechte Story nicht hinweghelfen. 


    Erst begann die Story gut, baute allerdings schnell wieder ab. Das Ende wurde dann wieder etwas besser. Konnte aber nichts mehr retten.


    Teilweise kann ich Mion nicht verstehen und auch nicht Ihre Handlungen nachvollziehen.

    Den Prinzen verstand ich da schon besser.

    Aber über Baltibb war ich einfach schockiert! Wie kann ein Mensch sich nur so extrem verändern und das gegen die eigenen Werte?!

    Naja und die anderen Nebendarsteller waren auch sehr merkwürdig.


    Auch wenn dieses Buch mich minimal Begeistert hat, würde ich es absolut nicht weiterempfehlen.

  22. Cover des Buches Der Schlüssel des Salomon (ISBN: 9783946621027)
    J.R. Dos Santos

    Der Schlüssel des Salomon

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    "Der Schlüssel des Salomon" ist der Folgeband zu "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos. Der Codespezialist Tomás Noronha spielt wieder die Hauptrolle, diesmal wird er für den Mörder des Wissenschaftsdirektors der CIA gehalten. Er muss den wahren Täter überführen, wieder wird viel wissenschaftliches vermittelt, jedoch inhaltlich für den Leser gut verständlich. Gestört hat mich bei all den guten Erklärungen jedoch der Raum, der der Wissenschaft hier zugestanden wurde, dies hielt sich im Verhältnis zum Thriller nicht immer die Waage und machte einige Längen aus. Wen dies nicht stört und wer an Physik interessiert ist, findet hier eine interessante flüssig geschriebene Lektüre. Reine Thrillerfans sind hier nicht so gut bedient.
  23. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.048)
    Aktuelle Rezension von: SusiBartmann

    Ich liebe die Bücher von David Safier - Mieses Karma ist ein echter Klassiker mit viel Humor. Love it! 

  24. Cover des Buches Der emotionale Rucksack (ISBN: 9783424631531)
    Vivian Dittmar

    Der emotionale Rucksack

     (51)
    Aktuelle Rezension von: aspecialkate

              Wir alle tragen ihn mit uns herum; den emotionalen Rucksack, der oftmals immer schwerer zu werden scheint. Eine Lunchbox voll mit Ängsten, Schicksalen, negativen Gefühlen, Verlusten und Schmerz. Luftdicht verpackt und konserviert. Bis eines Tages der "Seelenhunger" kommt, wir die Box öffnen und erkennen, dass uns die Vergangenheit emotional einholt.

    In diesem Buch befinden sich jene Inhalte, die den emotionalen Rucksack leichter machen. Die persönliche Lunchbox wird geleert und man befüllt seinen eigenen emotionalen Rucksack mit Hilfsmitteln, um weitere steinige Wege emotional leichter zu bestreiten.

    "Der emotionale Rucksack" ist prall gefüllt mit Gefühlen und den Umgang damit. Vieles ist vielleicht schon bekannt und dient dazu, nochmals Rückschau zu halten. Wir sehen plötzlich klarer, können das Gipfelkreuz erkennen und zwischendurch innehalten und reflektieren. Sollten wir es hastig und eilig haben, wieder darauf vergessen, was uns der emotionale Rucksack lehrt, dann greifen wir hinein und nehmen den ein oder anderen Ratschlag heraus. Plötzlich fühlt man sich auch nicht mehr so alleine und erkennt, dass Lebenswege auch mit Gleichgesinnten beschritten werden können. Denn jeder Mensch hat seinen eigenen Rucksack und manchmal ist es einfacher, wenn man sich gegenseitig beim Tragen hilft.

    Fazit: Ein aufschlussreiches Buch über bisher ignorierte Gefühle, die die Gegenwart erschweren können. Hilfreich, Orientierung gebend, ratsamer Begleiter.


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