Bücher mit dem Tag "beziehungskrise"
29 Bücher
- Henning Mankell
Mörder ohne Gesicht
(1.009)Aktuelle Rezension von: Alina35„Mörder ohne Gesicht“ hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Fall ist spannend aufgebaut, atmosphärisch dicht und entwickelt eine stetige, fast unheimliche Sogwirkung. Die Ermittlungen wirken realistisch, die Figuren sind glaubwürdig gezeichnet und die Wendungen sitzen genau an den richtigen Stellen. Besonders beeindruckt hat mich, wie konsequent und präzise die Spannung gehalten wird – kein Durchhänger, kein unnötiger Ballast. Für mich ein fesselnder Krimi auf hohem Niveau, der zeigt, warum dieses Buch als Klassiker gilt.
- Kyra Groh
Breakups and Butterflies
(270)Aktuelle Rezension von: annalogDer Schreibstil ist locker leicht, die Witze einmalig und die Charaktere zum Verlieben. Bei Kyra Groh fiebere ich immer mit und habe Schwierigkeiten die Bücher aus der Hand zu legen.
In breakups and butterfies gibt es Mara, die von ihrem Verlobten verlassen wird und für ihre Chefin und Bloggerin Alex so gut wie ALLES erledigt. Mara ist ein Planungsgenie. Sie trifft nach der Trennung jedoch auf den Lebenskünstler Marius, der so gar nichts zu planen scheint und ihre Denkweise auf den Kopf stellt. Herrlich tolle Nebencharaktere mit so großem Charme. Habs einfach geliebt.
- Jenny Rogneby
Leona
(65)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderLeona ist in Stockholm bei der Polizei tätig und bekommt einen neuen Fall. Es wurde eine Bank überfallen, aber von einem kleinen Mädchen! Was ist da los? Und wer hat das Tonband besprochen, dass das Mädchen abgespielt hat? Leona beginnt zu ermitteln und muss sich gegen neidische Kollegen, den all zu strengen Chef und vor allem, gegen ihre eigenen Dämonen durch setzen. Immer mehr dringt der Fall in ihr Leben ein und dann steckt sie mitten drin und muss sich entscheiden.
Ein großartiges Debut. Jenny Rogneby macht Hoffnung auf viele weitere Topp Thriller!
Mir als Malta Fan, hat besonders der Urlaub dort gefallen . - Sarah Breen
OMG, diese Aisling!
(99)Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990Eine liebe Freundin hat mir dieses Buch vor einiger Zeit ausgeliehen. Viel zu lange habe ich es nun auf meinem Nachtschrank liegen lassen, was ich nun endlich ändern wollte. In Nullkommanichts war ich drin in der Geschichte rund um Aisling und einen Haufen verrückter Iren. Temporeich und mit viel Humor erzählt Sarah Breen allerhand aus dem Leben ihrer Protagonistin, die glaubt, in einen Mann verliebt zu sein, und zu wissen, was das Leben für sie bereit hält. Doch das Leben hat keinen Plan und so wird ein Liebesurlaub zum Trennungsgrund. Aisling sammelt Erfahrungen mit neuen Mitbewohnerinnen und anderen Männern und erkennt dabei, dass ihre Vorstellungen von der Zukunft vielleicht doch nicht ganz das sind, was sie wirklich will. Diese Erkenntnis hat mir am besten an dem Buch gefallen. Auch die Liebesgeschichte, die sich irgendwann zu einem Liebesviereck entwickelt (nichts schweinisches, aber sehr herzklopfenanregendes) ist wirklich süß. Doch Schreibstil und Humor waren nicht ganz mein Geschmack. Ich mochte das Buch als kleines Stückchen Literatur, habe aber nicht den Wunsch, die Hauptfigur weiter durch Band 2 und 3 zu begleiten.
- Marie Enters
Für immer sein Mond
(26)Aktuelle Rezension von: connys_buechererlebnisseÜber das Buch:
Titel: "Für immer sein Mond"
Autorin: Marie Enters
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 252
Klappentext:
"Zwei Lebenswelten, zwei Kulturen, ein Schicksal: Die berührende Geschichte von Marie und Melih.
Melih, ein junger Mann aus Damaskus - und einer der Millionen Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland kamen. Marie, eine der vielen Helferinnen, die sich für Geflüchtete einsetzen, Mutter und in einer langjährigen Partnerschaft. Seit sie Melih im Deutschkurs kennengelernt hat, kreist ihr ganzer Alltag immer mehr um ihn. Die beiden verstricken sich in eine heimliche Liebesbeziehung, die nicht sein darf. Beide wissen: So kann es nicht weitergehen, doch können sie voneinander nicht lassen ... "
Meine Meinung:
Marie erzählt eine autobiografische Liebesgeschichte, die, wie ich finde, sehr ungewöhnlich ist. Sie ist bereits 50 und lernt den jungen Syrer Melih, gerade 35, in einem Deutschkurs kennen in den sie sich verliebt. Er erwidert die Gefühle, dennoch hat Marie am Anfang Zweifel. Als sie ihre Gefühle aber nicht mehr zurück halten kann, lässt sie sich auf eine Liebesbeziehung ein. Bei Melih lernt sie kennen wieder glücklich zu sein, da sie mit ihrem Partner Jan nur noch so im Alltag zusammenlebt. Doch er merkt, dass Marie sich verändert hat und drängt sie die Freundschaft zu Melih zu beenden. Auch der große Altersunterschied sowie die verschiedenen Kulturen machen es für Marie nicht einfach. Als Melih sie dann darum bittet eine Entscheidung zu treffen, wird es noch schwieriger für sie, denn Marie muss sich wirklich überlegen was sie will. Wie wird Marie sich entscheiden und hat ihre Liebe eine Chance?
Ich hatte schon Anfangs Schwierigkeiten in das Buch zu finden, das hat sich leider erst Mitte des Buches gebessert. Ich wollte es tatsächlich schon abbrechen, bin aber froh, dass ich es doch noch bis zum Ende gelesen habe. An sich finde ich die Geschichte von Melih und Marie nicht schlecht, dennoch konnte sie mich nicht ganz überzeugen. Meines Erachtens kamen auch Maries Partner Jan sowie ihre Töchter zu kurz, denn ich hätte gern gewusst, wie Jan auf das Fremdgehen reagiert hat. Vom Inhalt her gesehen, war es interessant zu lesen, wie es wirklich zugeht und wie schwer es doch für viele Flüchtlinge (Menschen) ist in Deutschland anerkannt zu werden. Allein die Behördengänge, aber die sind auch für uns Deutsche ziemlich schwierig. Ich hätte mir einfach etwas mehr Tiefgang gewünscht auch um Maries Familie.
Fazit:
Keine schlechte Geschichte, dennoch kann ich nur 2,5 Sterne vergeben, da sie mich nicht wirklich überzeugen konnte. Ich danke Netgalley sowie den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. - Ildikó von Kürthy
Blaue Wunder
(450)Aktuelle Rezension von: JoennaBlaue Wunder
Von Ildiko vom Kürthy
Elli dachte sich eine neue Stadt (Hamburg) und eine neue Liebe und sie sei glücklich. Aber leider hat ihr auserwählte eine Verlobte. Und hat es ihr erst nach 2 Wochen voller Liebe gestanden. Elli will Martin aber zurückgewinnen. Dabei kann sie auch auf die Unterstützung ihres Homosexuellen Mitbewohner zählen. Er und seine Freunde darunter eine Lesbische TV Moderatorin Helfen Elli ihr Liebe zurück zu gewinnen. Aber ist es wirklich ein Gewinn einen Mann zu haben der eigentlich Verlobt ist.
- Michael Tsokos
Abgefackelt
(223)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteDer Rechtsmediziner Paul Herzfeld wird vorübergehend versetzt, da er von seinem letzten Fall noch sehr angeschlagen ist. In der neuen Stelle ist der Vorgänger durch ein Feuer umgekommen. Die Umstände des Feuers sind äußerst dubios. Herzfeld beginnt auf eigene Faust der Sache auf den Grund zu gehen. Dann wird eine Leiche am Strand gefunden. Ist der Mann Schneider, jener Mörder der Pauls Leben für immer verändert hat?
Der Thriller wird abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven geschrieben. Schnell ist klar, der Tod von Herzfelds Vorgänger war kein Suizid, sondern Mord. Durch seine Nachforschungen gerät Paul schnell selbst in das Visier des Mörders. Denn die eiskalte Auftragskillerin schreckt vor nichts zurück.
Fazit: Die Sektionen der Leichen werden sehr detailliert beschrieben, somit nichts für schwache Nerven. Kurze, knackige Kapitel, spannender Schreibstil. Der Leser hetzt von einem Ort zum nächsten. Actionreicher Showdown inklusive. Also ein sehr lesenswerter Thriller. Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch. - Karin Slaughter
Schwarze Wut
(180)Aktuelle Rezension von: coffee2goDer Thriller ist der siebente Teil der Georgia-Serie mit Special Agent Will Trent und Sara Linton. Nachdem ich die vorigen Teile bereits gelesen habe, war ich schon mit den Hauptcharakteren bekannt und somit sofort mitten im Geschehen des aktuellen Falles. Will bringt sich mit seinem Undercover-Einsatz in Lebensgefahr und kämpft gegen das Unrecht und gegen korrupte Institutionen. Als Charakter ans Herz gewachsen ist mir inzwischen Sara, da ich ihre schnelle Kombinationsgabe und ihren liebenswürdigen Charakter sehr schätze. Persönlich hat sie es momentan nicht einfach mit ihren Gefühlen gegenüber Jeffrey und es plagen sie Selbstzweifel. Der Schreibstil der Autorin ist direkt und ausdrucksstark, wenn es ruhigere Momente gibt, kommt daraufhin garantiert ein Schockmoment oder ein Highlight, sodass der Spannungsbogen hoch bleibt, obwohl das Buch ziemlich umfangreich ist.
- Olivia Mae
Shadows
(43)Aktuelle Rezension von: ScholuOh man, diese Sprache / dieses Stilmittel ist einfach nur grauenhaft! Ich habe zwischendurch überlegt, das Buch abzubrechen, aber vom Thema her war es spannend. Ok, teilweise etwas arg an den Haaren herbeigezogen, aber insgesamt kurzweilige, spannende Unterhaltung ...Wenn da nicht dauernd dieses -END wäre ...sie anblickend ... sich umdrehend ... ihm nachblickend ... (S. 62)
Und dann geht das ganze so weiter ... Teilweise sind diese Sätze auch einfach nur dumm: Losrennend blieb sie einen Meter hinter im stehen (S. 186) - Wie soll das gehen?!?! Man ist schon fast verwundert, wenn es mal normale Sätze gibt.
Zusätzlich gibt es noch einige Komma- und Wortfehler, aber neben diesen ganzen ENDs fallen die kaum auf^^
Die Autorin ist übrigens Lehrerin in Österreich, man möchte hoffen, nicht für deutsch!
Für zusätzliche Verwirrung sorgte bei mir auch das Alter der 8. Klasse. Scheinbar wird in Österreich nach der Grundschule nochmal von vorn angefangen mit dem Zählen, denn die Schüler in dem Buch sind schon 17 bzw. 18 ...
Für die Story vergebe ich 4 Sterne, der ganze sprachliche Aufbau ist einfach nur einen gruseligen Stern wert, daher vergebe ich insgesamt 2,5 **
P.S. Wo ist eigentlich Natashas Oma abgeblieben?...
- Helena von Zweigbergk
Totalschaden
(10)Aktuelle Rezension von: CallsoWas macht der Hase auf dem Buchcover? Antwort: Er und einige seine Mitstreiter spielen eine ganz entscheidende Rolle in dem Familiendrama "Totalschaden".
Eine Beziehungskiste aus Schweden. Ein verheiratetes Ehepaar, das längst im Herbst des Lebens und der Beziehung angekommen ist. Und plötzlich kommt alles anders, auf einmal steht man vor dem Nichts. Das eigene Haus ist niedergebrannt.
Haben die Hasen Schuld oder die Ehefrau? Wie steht es um die Liebe der beiden Eltern? Zahlreiche Fragen und das Buch liefert wohl dosierte Antworten.
Gut und anspruchsvoll präsentiert und wohl temperiert. Ein reifes, zumeist leises und erwachsenes Buch!
- Susanne Oswald
Ein Jahr Inselglück
(82)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Ich lese sie wahnsinnig gerne: die Romane, welche an Nord- oder Ostsee spielen und mir damit eine Leseauszeit an den wunderbaren Küsten schenken.
Der Klappentext hat mich auf eine dieser wunderschönen Reisen hoffen lassen und die Geschichte selbst ist gut, Dass das Ende vorhersehbar ist, ist komplett okay.
Allerdings hat mich der Roman verloren, als "Frau Mops" das erste Mal Gesichter abschleckte oder Leute ansprang. DAs ist für mich ein solches No Go, dass ich nicht in den Roman eintauchen konnte.
- Anne Blum
Hasen feiern kein Weihnachten
(56)Aktuelle Rezension von: misspiderEin typischer Weihnachtsroman mit Herzschmerz, Weihnachtskitsch und einer Romanze. Keine großen Überraschungen, aber nett verpackt und unterhaltsam verkürzt der Roman die Wartezeit bis Weihnachten - auch wenn gerade erst Ostern vor der Tür steht. Dazu passen immerhin der Titel und das niedliche Coverbild.
Fazit: Weihnachtsromane gehen immer. - Gerhard Polt
Herr Ober!
(2)Aktuelle Rezension von: HoldenGerhard Polts Drehbuch zum Dichter- und Gastronomenfilm "Herr Ober!", eine schöne "Erfolgs"geschichte über eine Pechvogel, vielleicht würde so was heutzutage auch Josef Hader drehen. Ernst Held wird aufgrund einer pikanten Situation von seiner Frau der Fremdgeherei bezichtigt, dabei ist ihm nur daran gelegen, seine Dichterkarriere endlich ins Rollen zu bringen. Mittellos und ohne Kontakte strandet er in Minga, wo er bald Unterschlupf im "Goldenen Löffel" findet, wo er aufgrund seines Kellnertalents rasch Verwendung findet. Alles gipfelt in einer Teilnahme in einem Dichterwettbewerb, wo er groß abräumt und Berühmtheit erlangt. Aber die Veranstalter sind ihm zu abgehoben und elitär, am Ende weiß man nicht genau, wie es mit dem Ernst weitergeht, aber ernst ist er nun gar nicht.
- Julia Trompeter
Frühling in Utrecht
(12)Aktuelle Rezension von: Michael_BlumEin Roman über eine Protagonistin am Wendepunkt. Und um sich selbst zu finden, gilt es mit dem Vergangenen abzuschließen. Und das tut Klara in Holland, dem Nachbarland, welches anders aber doch irgendwie auch vertraut ist. Psychologisch feinfühlig beschreibt die Autorin den Entwicklungsprozess ihrer Hauptperson, untermalt mit Reflexionen über die Gesellschaft, das Leben, die Liebe und die Sprache. Sie läßt ihre Protagonistin resümieren, dass Beziehungsratgeber im wahren Leben nicht helfen, ist aber gleichzeitig selbst Beziehungsratgeberin, allerdings eine mit einer ungeheuren Portion Poesie. Und da entstehen dann so fantastische Sätze wie:
"Erschöpft vom Reden und vor allem vom Umschiffen der vielen Klippen und Untiefen, die in jenen Themen lauern, über die ich nicht sprechen will und nach denen sie sich nicht so recht zu fragen traut.""Jedes formulierte Unser, so scheint es, ist immer auch eine kurzzeitige Rettung vor dem Verlust des Wir."Und wie dann auf den letzten Seiten für Klara doch noch der Groschen fällt, und was die Autorin zum Phänomen des 'Groschen fallens' an sich auszuführen weiß, dass ist schon absolut lesenswert!
- Aurelia L. Night
Heute, morgen und dann für immer
(27)Aktuelle Rezension von: OurFavBookJenPuh, ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich schreiben soll. Einerseits liebe ich das Buch, einfach weil man es in einem Rutsch durchliest und einen fesselt, andererseits hat mich dieses Buch auch verd*mmt aufgeregt. Maya ist total sprunghaft und weiß selber nicht was sie will, aber ich finde sie total sympathisch. Mit 19, weiß man eben noch nicht so genau was man eigentlich will und vor allem nicht, wenn es um die erste große Liebe geht. Richard fand ich schon beim ersten auftreten zum ko..en und hat mich immer wütender gemacht, sodass ich am liebsten ins Buch gegriffen hätte um ihm mit Schmackes mit meinem Kopf die Nase zu brechen. Julian dagegen war mir mehr als sympathisch und er kommt auch erwachsender rüber. Vor allem weil er Maya wirklich einen Denkzettel hinterlässt, damit sie mal die Augen aufmacht. Emily und Sophie hätte ich selber gerne als Freundinnen, wäre bestimmt super lustig, vor allem da sie mehr reden als ich.Der Handlung konnte man einfach nur kopfschüttelnd folgen, zum Glück ist das alles nur fiktiv und deswegen liebe ich die Story. Ich persönlich hatte einen Ruhepuls von über 90 beim lesen, weil eine gewisse Person mich so aufgeregt hat. - Eric Puchner
Weißes Licht
(75)Aktuelle Rezension von: jantoineDies ist mein erstes Review, daher nehmt ist mir nicht über.
Eric Puschner hat ein wunderbares, einladendes, aber auch vielversprechendes Cover gewählt - eine tolle Berglandschaft, gemalt, nicht fotografiert.
Puschner nutzt kein Inhaltsverzeichnis, in denen er in Kapitel unterteilt, was mich zunächst gewundert hat. Doch sobald ihr anfangt zu lesen, wisst ihr auch wieso. Es gibt Abschnitte, jedoch ist es eine Geschichte. Eine Geschichte, die von vorne bis hinten gelesen werden möchte.
Die Wahl seiner Charaktere ist bedacht, nicht so gewählt, es könnte es sie nicht wirklich geben, sondern so, als hätte die Geschichte ziemlich nach an uns stattfinden können.
Als Leser konnte ich mich in der Geschichte fallen lassen, allerdings konnte ich sie auch weglegen und drüber nachdenken. Es war nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasse, wenn ich aufhöre zu lesen, trotzdem wollte ich weiterlesen.
Ein gelungenes Buch und sehr zu empfehlen. - Cara Lindon
Herbstfunkeln
(83)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
Von AIKA Consulting GmbH: Mann weg, Job weg, Wohnung weg kurz vor ihrem 30. Geburtstag hat Alys alles verloren. Zutiefst unglücklich kehrt sie zurück ins romantische Cornwall, ins Haus ihrer Großmutter. Mit Schokolade, Büchern und ihren besten Freundinnen versucht sie sich zu trösten, aber das Leben erscheint ihr leer. Um nicht mehr so allein zu sein, adoptiert sie Mr. Cat, einen missmutigen Kater aus dem Tierheim. Gerade hat Alys sich ihrem Dasein als einsame Katzenfrau abgefunden, da treten gleich zwei Männer in ihr Leben: der sympathische Jory, mit dem Alys lachen kann, und der erfolgreiche Daveth, der sie verwöhnt. Kann sie ihrem Herzen vertrauen oder steht ihre Vergangenheit ihrem Glück im Weg? Eine bewegende Liebesgeschichte vor der bezaubernden Kulisse Cornwalls, die uns vor die Frage stellt, was wahre Liebe wirklich ausmacht und ob wir sie erkennen, wenn sie vor uns steht.
Mein Fazit:
Dies ist mein erstes Buch dieser Autorin. Hinter dem Pseudonym Cara Lindon verbirgt sich die deutsche Autorin Christiane Lind, die ich ebenfalls nicht kenne. Der Klappentext versprach eine interessante Geschichte zu werden. Tatsächlich muss ich gestehen, dass meine Erwartungen wohl einfach zu hochgeschraubt waren.
Alys kam als Vollwaise zu ihrer Großmutter nach Cornwall. Auf der neuen Schule lernte sie ihre Freundinnen Bree und Chesten kennen und die Freundschaft sollte bis ins Erwachsenenleben halten. Alys ist eigentlich künstlerisch begabt und ihre Großmutter hatte sie ermuntert, eine Kunstakademie zu besuchen. Stattdessen nahm sie einen Studiengang, der ihr die Sicherheit versprach. Sicherheit, jederzeit einen guten Job zu finden. Aber kurz vor dem 30.ten Geburtstag muss Alys feststellen, dass es für nichts Garantien gibt: Ihr Freund hatte sie betrogen, der Job fiel Rationalisierungsmaßnahmen zum Opfer und obendrein verstarb ihr Großmutter. Nun sitzt sie im Cottage ihrer Kindheit und muss sich ein neues Leben aufbauen. Es fällt ihr unendlich schwer, die Trennung nagt noch an ihr und auch die Einsamkeit im Cottage macht ihr schwer zu schaffen. Dann tauchen zwei Männer in ihrem Leben auf und sie weiß plötzlich nicht mehr, was sie wirklich will.
Mir fehlte oft der Tiefgang bei den Figuren. Sie waren für mich emotional nicht richtig greifbar. Einzig Alys wurde etwas näher beleuchtet, doch mit ihr hatte ich so meine Probleme. Ständig verglich sie die Männer in Gedanken und wenn auch nur einer eine unbedachte Geste oder Äußerung machte, war sie zutiefst verunsichert. Mir war sie an manchen Stellen einfach zu devot und um des lieben Friedens willen ließ sie sich einiges gefallen. Gut, sie hatte auch einiges mitgemacht, aber weil sie einiges mitgemacht und ihre Erfahrungen gesammelt hatte, konnte ich ihre Haltung nicht immer nachvollziehen. Aber vielleicht bin ich da auch etwas zu streng!
Das positive an der Geschichte waren die zwischendurch eingeflochtenen Landschaftsbeschreibungen von Cornwall. Ja, es wurde sehr einladend beschrieben und ich verspürte sofort den Wunsch, es einmal zu besuchen.
Die Serie der Cornwall Seasons werde ich nicht fortführen. Den ersten Teil kann ich nur mit drei Sternen bewerten, was ich sehr schade finde, denn der Plot hörte sich sehr vielversprechend an.
- Cord Buch
Flucht ins Viertel
(13)Aktuelle Rezension von: tardyIn Hamburg wird der Sprecher einer Flüchtlingsgruppe brutal ermordet. Als leitender Ermittler wird Hauptkommissar Werner Jensen hinzugerufen, aber auch die Journalistin Nele hat mal wieder ihre Hände im Spiel, denn sie kennt das Opfer persönlich. Ihr Sohn Cairo ist ebenfalls in den Fall involviert und gerät selbst in Gefahr.
Wer hier nur einen netten Regionalkrimi erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Cord Buchs Roman ist vieles mehr. Der Krimi ist sehr spannend geschrieben und nimmt Stellung zur aktuellen Flüchtlingspolitik. Als Einleitung zu jedem Kapitel findet man den größtenteils erschütternden Bericht eines Asylsuchenden, der sich auf einem Flüchtlingsboot befindet. Allein schon deswegen sollte dieses Buch sehr viele Leser finden. Wer solche Gefahren und Strapatzen auf sich nimmt, wer sich freiwillig in diese massive Lebensgefahr begibt, der muss gravierende Gründe dafür haben.
Der Fall selbst ist extrem spannend, man wird als Leser mehrfach an der Nase herumgeführt und ich wusste bis zum Ende nicht, wer wohl der Täter sein könnte. Da ich das erste Buch nicht kannte, war es anfangs etwas schwierig sich mit den Protagonisten vertraut zu machen. Dies wurde dann im Verlauf des Buches etwas einfacher, aber so manche Frage ist doch dabei offen geblieben. Knappe Kapitel und ein häufiger Wechsel der Perspektive, sowie die Tatsache, dass der Autor den Täter zu Wort kommen lässt, treiben die Spannung in die Höhe. Man mag das Buch kaum mehr weglegen, ich habe mit den Charakteren richtig mitgefiebert und auch teilweise richtig Angst um sie gehabt. Cord Buch schreibt sehr detailliert und gibt seinen Protagonisten eine Persönlichkeit, sie wirken sehr lebendig und realistisch. Die Hintergrundinformationen über die Flüchtlinge sind sehr fundiert und interessant. Man sollte das Buch wirklich jedem zu lesen geben, der sich den Asylbewerbern feindlich gegenüberstellt. Vielleicht schafft man ja so ein Umdenken bei den Kritikern, ich würde es mir wünschen. Ein tolles Buch! Sehr zu empfehlen! - Susanne Fröhlich
Wundertüte
(69)Aktuelle Rezension von: Mo_Na2Andrea Schnidt steckt mitten im Chaos des Lebens: Ihr neue Partner Paul zieht ein, dessen Ex-Frau Bea nervt, seine Tochter Alexa lehnt sie ab. Dazu kommen ihr pubertierender Sohn Mark, ihre Tochter Claudia, die ein Work und Travel Jahr in Australien verbringt, stressige Freunde, eine neugierige Nachbarin, nerviger Job – und ihre alternden Eltern, die sie besonders fordern.
Mit viel Witz und Leichtigkeit erzählt Susanne Fröhlich von den kleinen und großen Alltagsproblemen. Andrea ist authentisch, lebensnah und sorgt für viele Lacher – aber auch für berührende Momente, besonders im Umgang mit ihren Eltern. Trotz vieler Themen bleibt der Roman stets unterhaltsam und nie langweilig.
Am Ende bleibt vieles offen – genug Stoff für eine Fortsetzung, auf die man sich schon jetzt freuen kann.
Fazit:
Locker, witzig und emotional – ein Wohlfühlroman mitten aus dem Leben. - Meike Werkmeister
Sterne sieht man nur im Dunkeln
(8)Aktuelle Rezension von: LydisBooks»Sterne sieht man nur im Dunkeln« von Marie Werkmeister, hat mir als Hörbuch sehr, sehr gut gefallen. Die Synchronisation ist sehr gelungen und der Schreibstil sehr angenehm.
Es ist eine eigentlich so oft beschriebene Geschichte. Sie verlässt ihn um sich selbst zu finden, wird mit der Vergangenheit konfrontiert, verliert noch mehr und gewinnt zum Schluss alles richtige wieder für sich und noch viel mehr.
Allein die Schilderungen von Anni's Zeit in Norderney haben es mir absolut angetan. Ich konnte mit ihr fühlen, fand sie authentisch, sympathisch und vor allem klug und mutig.
Mit vielen Ereignissen in der Geschichte hatte ich so nicht gerechnet und das hat das Zuhören für mich nur noch interessanter gemacht. Ich hab mit ihr gelitten und gelacht und auch die ein oder andere Träne verdrückt.
Sie lebt schließlich ihren Traum und ist auf dem Boden geblieben, hat vergeben und beendet was ihr nicht gut getan hat.
Ich kann das Hörbuch sehr empfehlen, da auch die Synchronisation sehr gelungen und genau auf dem Punkt ist. Eine wirklich schöne, berührende Geschichte.
- Anna König
Mampf
(6)Aktuelle Rezension von: ArcherEin Buch, ein Paar, ein Blog, allerdings nicht nur ein Topf. Was macht dieses Kochbuch aus?
Erst einmal die Tatsache, dass hier ein Paar gemeinsam kocht und zusammen ein Blog betreibt. Und dass es nicht nur Rezepte gibt, sondern in chronologischer Reihenfolge. Es beginnt im Januar, führt durch das ganze Jahr und endet auch wieder im Januar - natürlich ein Jahr später. Gut gefallen haben mir vor Beginn eines jeden Monats, dass die Gemüse- und Salatsorten aufgeführt wurden, die es gerade en masse, eher nicht oder nur als Lagerware gibt. Das schafft vielleicht ein ökologisches Bewusstsein.
Anfangs habe ich auch die Aus-dem-Leben-Plaudereien der beiden ganz gern gelesen. Es begann auch ganz witzig. Leider wurde mit fortschreitenden Seiten mein anfängliches Wohlwollen von Mal zu Mal weniger. Das liegt weniger an Fritze, dem männlichen Part, als vielmehr an der unerträglich krampfhaft überdrehten Person der Fratze, die mir wirklich unsympathisch wurde. Sie möchte wohl so gern lustig oder humorvoll sein, kam meines Erachtens jedoch meistens nur nervig rüber. Respekt, dass ihr Partner es so mit ihr aushält.
Zu den Rezepten: Für mich sind sie oft zu garnelen/fisch/tintenfischlastig. Die Rezepte jedoch, die ich ausprobiert habe, funktionieren und schmecken gut. Trotzdem gibt es auch hier einen Kritikpunkt. Mindestens zweimal ist ein Rezept als vegan angepriesen worden, das eben nicht vegan ist. Es sei denn, jemand hat beschlossen, dass Butter oder Käse plötzlich zu veganen Lebensmitteln gezählt wird. Für einen Veganer ist das bestimmt kein Beinbruch, der nimmt vielleicht was anderes dafür. Aber wenn jemand für einen Veganer kocht und keinen Plan hat, der verlässt sich auf die Angaben hier. Wahrscheinlich wird der Bekochte davon nicht auf der Stelle tot umfallen. Cool finden wird er es aber trotzdem nicht, wenn er im Nachhinein erfährt, dass wegen Schlampigkeit jemand seine Ethik verletzt. Alles in allem nett, aber für mich nicht das ultimative Kochbuch. - Janine Flörl
Unvollkommen vollkommen
(8)Aktuelle Rezension von: SweetSmileZum Inhalt:
Jessica kann es kaum fassen: Ausgerechnet in diesen herrischen, unhöflichen Angeber Neumeier muss sie sich verlieben! Völlig überrumpelt von seiner uncharmanten Art gibt sie leichtfertig ihre Deckung auf, und zack! hat es sie erwischt.
Bald zeigt sich der Großkotz ganz unerwartet von einer geradezu liebevoll - charmanten Seite: Alles scheint wunderbar, der Himmel voller Geigen, bis auf – naja – was ist schon vollkommen? Die eine oder andere Kleinigkeit gibt es doch immer, die einem am Partner missfällt. Möglicherweise kann man den Sozial-Rüpel ja umerziehen? Zumindest ein bisschen?persönliche Wertung:
"Unvollkommen Vollkommen" wird als erotische Liebesgeschichte beschrieben, ich muss gestehen, dass ich dann doch etwas mehr Erotik erwartet hätte...
Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und ist an vielen Stellen wirklich amüsant, was mir sehr gut gefallen hat.
Jessica ist eine liebenswerte Frau, die an einigen Stellen ganz schön chaotisch ist, aber irgendwie macht genau dies ihre Person aus. Ein bisschen anstrengend fand ich, dass sie so große Selbstzweifel hat. Ein kleines bisschen mehr Selbstbewusstsein hätte ihrer Figur sicher gut getan.
Bei Phil habe ich an vielen Punkten gedacht: "Typisch Mann!". Ich habe das Buch an einem Punkt in meinem Leben gelesen, an dem ich auf männliche Wesen nicht sonderlich gut zu sprechen war und naja was soll ich sagen, Phil passte super in dieses sagen wir mal nicht gerade freundliche Bild hinein.
Es gab im Buch viele Momente an denen ich das Handeln von Jessica nicht so gut verstehen konnte... Sie hat zum Beispiel tolle Freundinnen, die immer für sie da sind, aber wenn es ihr wirklich schlecht geht, spricht sie nicht mit ihnen? Da stellt sich mir die Frage nach dem WARUM? Alles in allem fand ich die Geschichte leider ein bisschen oberflächlich erzählt und viel zu schnell abgehandelt. An vielen Stellen hätte ich mich gefreut, mir sogar gewünscht, dass die Autorin mehr ins Detail geht. Für mich wirkt das Buch, gerade auch mit Blick auf das Ende, einfach unfertig. Zum Schluss hatte ich sogar das Gefühl, dass innerhalb von zwei - drei Seiten ein Ende geschaffen werden musste.
Außerdem habe ich ein paar inhaltliche Schnitzer im Buch gefunden die mich leider ein wenig in meinem Lesefluss gestört haben. Sie stifteten Verwirrung und veranlassten mich ständig dazu zurück zu blättern und zu schauen, ob ich irgendetwas überlesen oder falsch verstanden habe.
Fazit:
Die Grundidee hinter dieser Geschichte ist schön, leider bin ich von der Umsetzung enttäuscht. Für mich hätte das Buch viel mehr Details und bestimmt 100 zusätzliche Seiten gebraucht.
- Claudia Thesenfitz
Sylt oder solo
(62)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteSchon nach den ersten paar Seiten ist klar, dies ist ein "Feel-Good-Roman". Nina ist extra für ihren Freund nach Sylt gezogen um mit ihm dort eine Surfschule zu gründen.
Dank eines unerwarteten Erbes ist dies auch möglich. Die erste Zeit läuft alles super und Nina schwebt auch Wolke sieben. Doch ganz langsam schleicht sich in der jungen Liebe der Alltag ein und es treten Probleme auf. Jens wird schlampig, kritisiert Nina und wird plötzlich zum Macho.
Als er dann auch noch vorschlägt, sein Medizinstudium weiter zu machen und dass er selbstständig sein möchte, schrillen bei Nina sämtliche Alarmglocken.
Es folgt ein großer Streit und Jens ist weg. Nina steht unter Schock und hat riesigen Liebeskummer. Sie will Jens zurück und beschließt um ihn zu kämpfen.
Sie fährt zu ihm um ihn zu überraschen, hier stellt sie fest, dass es bereits eine Andere gib. Die Beziehung ist am Ende. Nina fliegt darauf hin zu ihrer Mutter und dort erfährt sie etwas völlig unerwartetes....
Liebe, Herzschmerz, Drama und Chaos pur. Man lacht, leidet und hofft mit Nina mit.
Ein wundervoller Roman für den Urlaub. Ich habe mich bestens unterhalten.
- Patricia Cornwell
Das fünfte Paar
(216)Aktuelle Rezension von: HoldenDer dritte Fall für Kay S., in dem mehrere Paare auf die gleiche Art verschwinden und erst Monate später als verweste Leichen aufgefunden werden. Als das titelgebende "fünfte Paar" vermißt wird, ist schnell klar, daß das vetrschwundene Mädchen die Tochter Pat Harveys ist, Nr-1-Drogenbekämpferin der USA. Die größten Probleme bereiten K.S., daß von den Leichen kaum was übrig ist, wenn sie aufgefunden werden. Und privat leidet sie immer noch unter der Trennung von Mark, die sie nie ganz aufgearbeitet hat...Ein stimmungsvoller Krimi, mit menschlichen Einsprengseln wie der angesprochenen Trennungskrise. Aber das Kay und Marino zu einer hellseherin gehen, hat mir nicht so gut gefallen, und warum gab es im Drugstore keine kameraüberwachung und warum wurde kein Phantombild von dem auffälligen Besucher gemacht? Sehr unprofessionell an dieser Stelle, aber ansonsten spannende Krimiunterhaltung.























