Bücher mit dem Tag "bianca"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bianca" gekennzeichnet haben.

112 Bücher

  1. Cover des Buches Von wegen Liebe (ISBN: 9783570308394)
    Kody Keplinger

    Von wegen Liebe

     (535)
    Aktuelle Rezension von: _AveryAnn_

    Da ich den Film bereits geguckt habe, war ich auch sehr auf das Buch gespannt und wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil war einfach geschrieben und ich habe das Buch in 3 Stunden zu Ende gelesen.
    Die Charaktere waren mir allesamt sympathisch und gerade Wesley ist doch wirklich ein Traum!
    Zwar konnte ich nicht alle Entscheidungen der Protagonistin nachvollziehen, jedoch fand es auch nicht besonders schlimm.
    Im Buch sind teilweise Klischees enthalten, die das Buch aber nicht weniger gut gemacht haben.

    Im Großen und Ganzen war es eine nette und süße für zwischendurch, welche ich auch zu lesen empfehlen würde. Außerdem fand ich die Message des Buches wirklich schön : 

    Es ist nicht wichtig wie die anderen dich sehen, sondern nur wie du dich selbst sieht. 

  2. Cover des Buches Cathy's Book (ISBN: 9783843200097)
    Sean Stewart

    Cathy's Book

     (241)
    Aktuelle Rezension von: LadyMuffinchen

    Anfangs sei gesagt, dass ich die Idee eines Buches in Tagebuchform sehr gut finde und auch die kleinen Randnotizen mitsamt der Zeichnungen einfach genial finde. Die Zeichnungen sind wunderbar und passen zu der Story, wie auch zu Cathy. Auch gut ist die Idee von Materialien zum Buch, wie Bilder, Dokumente, etc - eben die Sachen, die auch im Buch Erwähnung finden. 

    Leider war die Umsetzung der Idee nicht gut. Im Verlauf der Story ist keine Nummerierung und es ist alles durcheinander, weshalb nicht klar ist, wann man was anschauen kann und soll (ohne sich selbst zu spoilern...). Ein Hinweis, wann man sich was anschaut wäre hilfreich gewesen. 

    Weiterhin fand ich die Story etwas zu seltsam in der Art und Weise. Vielleicht lag es jedoch auch eher an Cathy, sie ist eine mega unsympathische Protagonistin. Sie ist egoistisch bis zum Abwinken und auch ihre Freundin Emma finde ich nicht wirklich nett. Emma ist geldgierig und auch relativ egoistisch, bei Cathy nervt zunehmend immer wieder noch das große Maß an Naivität. Daher fand ich es sehr schwer ins Buch reinzufinden und habe es auch ehrlicherweise bis zum Ende nicht geschafft. Cathy hat meiner Meinung nach keine liebenswürdigen Charakterzüge und ist eher kriminell und hitzköpfig. 

    Die Geschichte selbst schreitet erst kaum voran und dann driftet sie in Unverständliche Richtungen ab, die wohl erst auf den letzten 20 Seiten Sinn ergeben. Diese sollen spannend sein, sind aber auch etwas wirr, da so viele Namen auftauchen und Cathy mit ihrer Art keine Spannung aufkommen lässt...eher spoilert sie bereits am Anfang des Kapitels und nimmt jegliche Erwartungen. 

    Leider so gar nicht das, was ich erwartet hatte..


  3. Cover des Buches Grabesruh (ISBN: 9783867621137)
    Jim Butcher

    Grabesruh

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Divina_Commediante
    Die Geisterwelt spielt verrückt. Jemand foltert Geister und besitzt die Macht, dich in einen Träumen heimzusuchen. Es gilt herauszufinden wer den „Alptraum“ steuert und wozu. Zusammen mit seinem Freund Michael, dessen Glaubensmagie und magischen Schwert Amoracchius, gelingt es Harry Dresden gerade noch das Leben neugeborener Kinder auf einer Säuglingsstation vor einer durchgedrehten, toten Amme zu retten. 

    Nach den Ereignissen in Wolfsjagd ist Murphys Sondereinheit ziemlich ramponiert und spielt eine untergeordnete Rolle. Das tut den Büchern gut; weniger Cop-Show, mehr Supernatural. Zumal ich mit Katrin Murphy als Charakter nicht wirklich warm werde. Zur Einführung in die Serie leistete der Film-Noir-Detektive einen guten Dienst, doch nun gibt Butcher Vollgas in die Richtung, in die es auch im weiteren Verlauf geht: Auf zu mehr Magie! 

    Es gibt einen ersten Einblick in das Niemalsland, Harrys Feen-Patentante, die Leanansidhe /„Lea“ kommt ins Spiel und alles in allem wird die Welt von Harry Dresden größer und größer. Die Charaktere werden tiefer, die Erzählstränge komplexer. 

    Allerdings hatte das Buch so seine Schwächen. Irgendwann ist der Alptraum gebannt und der Schuldige gefunden. Alle Fäden ziehen sich zusammen und alle Entscheidungen führen Harry Dresden letztendlich an den Roten Hof der Vampire. 

    Was dort passiert hat erheblichen Einfluss auf die Handlung der folgenden Bücher; nichtsdestotrotz habe ich mich ein wenig da durch gequält. Natürlich wieselt sich Harry am Ende heraus und er tut das auf eine unterhaltsame und clevere Weise, die nicht all zu vorhersehbar ist. Aber alles in allem dauerte mit die ganze Chose ein wenig zu lang. Vermutlich war ich einfach Butchers hohes Tempo gewohnt, sodass mich die angezogene Handbremse aus der Bahn warf.

    Oft als einer der stärksten Bände genannt, für mich bis jetzt der schwächste. Ich habe es aber nicht so mit Vampiren, weswegen ich sie als Antagonisten immer ein bisschen fad finde … egal wie gut sie konzipiert sind. Dennoch ist Grabesruh lesenswert und für der Verständnis der folgenden Bücher sehr zu empfehlen.  
  4. Cover des Buches Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen (ISBN: 9783863960193)
    Lisa Cach

    Eternally - Selbst die Ewigkeit kann uns nicht trennen

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Sarista
    Solange sie denken kann, wurde Caitlyn von merkwürdigen Träumen verfolgt - nicht selten schreckt sie sogar schreiend aus dem Schlaf hoch. Zusätzlich hat sie das Gefühl, dass sie nicht in die amerikanische Kleinstadt gehört, sondern ihr Schicksal sie weit weg führt. Als ihr dann tatsächlich ein Stipendium für ein französisches Elite-Internat angeboten wird, ergreift sie die Chance und wagt den Schritt über den Ozean. Sie hofft, damit auch die gruseligen Träume loszuwerden, aber stattdessen werden sie schlimmer. Bis Caitlyn Raphael begegnet. Er ist nur ein Traum und doch scheint er real zu sein und Caitlyn ist die einzige, die ihm bei seiner Mission helfen kann...

    Auf den ersten Blick klingt "Eternally" nach der klassischen Jugendbuchromanze mit paranormalen Einschlag, tatsächlich finden sich in dem Buch von Lisa Cach aber einige neue Ansätze. Die Geisterthematik hat mir ebenso gut gefallen, wie Caitlyns Träume und die Erklärung für eben diese. Generell fand ich die Handlung gut aufgebaut und spannend. Allerdings geht es gerade zum Ende hin ein wenig zu schnell und dafür am Anfang teilweise ein wenig zu langsam. Im Großen und Ganzen ist die Handlung aber spannend. Sie wirkt allerdings auf mich nicht ganz abgeschlossen, sondern eher wie der Auftakt einer Reihe. Ob es im englischen Original tatsächlich weitere Bände gibt, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, es würde allerdings das Ende erklären.

    Der Schreibstil von Lisa Cach passt zum Genre und zu Caitlyn, aus deren Perspektive das Buch größtenteils in der dritten Person geschrieben ist. Caitlyn ist eine überzeugende Protagonistin und ihre Entwicklung im Laufe des Romans hat mir gut gefallen. Raphael war auch sympathisch, blieb aber ein wenig blass. Auch einige Nebencharaktere insbesondere die in Raphaels Umgebung hätte ich mir ein wenig detailreicher gewünscht.

    Alles in allem kann man "Eternally" aber gut lesen und mich hat das Buch gut unterhalten. Wenn es im Deutschen einen weiteren Band geben würde, hätte ich den sicherlich auch gelesen.

    Eine Anmerkung zum Schluss noch zur Aufmachung des Buches. Es ist als Hardcover mit Schutzumschlag erschienen. Das Rankenmuster vom Cover setzt sich auch im Buchinneren fort. Das Covermotiv selbst ist ganz hübsch, passt aber leider überhaupt nicht zum Roman. Weder ein Leuchtturm noch eine so freie Landschaft samt Wiese taucht auch nur einmal auf. Wirklich schade, aus dem Setting des Romans hätte man viele schöne passende Bilder ableiten können.
  5. Cover des Buches Die Madonna von Murano (ISBN: 9783838717531)
    Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Venedig 1475: Während dem Karneval finden der Glasmacher Pietro und sein Gehilfe Pasquale ein schwerverletzte Schwangere, die nur noch ihr Kind gebärt und dann stirbt. Nachdem die Frau des Glasmachers einen Tag zuvor ein totes Baby zur Welt brachte, beschließt er, das Baby mitzunehmen und selbst aufzuziehen. Schon nach einigen Jahren wird das junge Mädchen namens Sanchia von ihrer Vergangenheit eingeholt und gerät in Todesgefahr.

    Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen. Man merkt, dass ihr das Thema am Herzen liegt und sie sehr viel Zeit in die Recherche gesteckt hat. Das Buch ist an keiner Stelle langatmig (trotz der über 1000 Seiten) und voll interessanter historischer Details.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da mich die 1000 Seiten zuerst abgeschreckt haben, habe ich es gewagt und war von der ersten Seite an gefesselt und wollte immer weiterlesen.
  6. Cover des Buches Der Date-Manager (ISBN: 9783960890416)
    Bianca Nias

    Der Date-Manager

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Koriko

    Story:
    Der dreißigjährige Joss nutzt seine Talente, um schwulen Männern zum Traumdate zu verhelfen. Als Date-Manager hat er sich darauf spezialisiert gut situierten Schwulen einen perfekten Abend zu bereiten, ganz gleich ob es auf einen kultivierten One-Night-Stand oder die Liebe des Lebens hinausläuft. Mit seinem neusten Kunden, dem Wirtschaftsprüfer Dion Collister hat er sich einen harten Brocken an Land gezogen. Dem vermögenden, aber schweigsamen Mann kann Joss nur schwer ein perfektes Date bescheren – dass er sich selbst zu seinem Kunden hingezogen fühlt, macht die Sache nicht einfacher. Und auch Dion kann sich der Anziehungskraft des Date-Managers nur schwer entziehen …

    Eigene Meinung:
    „Der Date-Manger“ erschien bereits 2016 im deadsoft Verlag und zählt zu den früheren Büchern der Autorin Bianca Nias. Es ist in sich abgeschlossen und enthält keinerlei fantastischen Elemente, stattdessen ist es teils im Wirtschaftssektor angesiedelt – quasi ein Heimspiel der Autorin, die selbst beim Finanzamt tätig ist.

    Die Geschichte bietet wenig Neues, wenn man sie mit gängigen Romanen des Genres vergleicht – zwei Männer, die sich ineinander verlieben, zu Beginn ein wenig mit sich hadern, jedoch am Ende zueinander finden. Wirkliche Spannung baut sich nicht auf – „Der Date-Manager“ ist eher ein Wohlfühlroman, den man zwischendurch lesen kann, wenn man Lust auf leichte Lektüre hat (was nicht negativ gemeint ist – manchmal braucht man einfach Bücher, die sich nicht mit schweren Themen auseinandersetzen und einfach nur unterhalten). Natürlich hätte man den beiden Hauptcharakteren ein bisschen mehr Steine in den Weg legen können, oder ein wenig mehr Tiefgang einbringen können – gerade zum Ende hin lösen sich die Probleme so leicht und ohne wirkliches Zutun der Figuren auf, dass man schon enttäuscht ist. Auch stört die geballte Erotik im letzten Viertel, weil es einfach zu viel des Guten ist. Gefühlt machen Joss und Dion nichts anderes als miteinander ins Bett zu gehen, nachdem sie zusammen gekommen sind, ganz gleich in welcher Lebenslage. Als würde Sex all die Probleme lösen, die sich zum Ende hin anhäufen.
    Zumindest ist das Setting gut beschrieben und wirkt realistisch – Bianca Nias weiß über die Wirtschaft Bescheid, so dass die Beschreibungen von Dions Arbeitsumfeld sinnvoll und logisch sind und man keinen Millionär vorgesetzt bekommt, dessen Arbeit mehr als fragwürdig ist. Es ist schade, dass der Konflikt mit Dions Arbeitgeber am Ende nicht gänzlich zum Abschluss gebracht wird – hier wäre es schön gewesen, mehr zu erfahren bzw. Dion ein wenig mehr Aktivität gegen seinen Arbeitgeber zuzugestehen, gerade weil man den Aspekt der Homophobie anders hätte behandeln können.

    Die Figuren handeln in sich schlüssig, hätten jedoch mehr Tiefgang aufweisen können. Die Autorin lässt zwei gestandene Männer aufeinander treffen, die beide im Grunde Tops sind und sich nicht unterwerfen wollen. Das Thema wird jedoch recht schnell beiseite gelegt (Liebe macht alles möglich, da werden auch recht schnell Prinzipien über Bord geworfen). Leider bestehen die meisten Beschreibungen von Joss und Dion daraus, wie heiß und gutaussehend der jeweils andere ist – das wird so oft wiederholt, dass man als Leser irgendwann die Augen rollt. Mehr erwähnenswerte Charaktereigenschaften scheinen die beiden Männer nicht zu haben …
    Die Nebenfiguren spielen am Anfang eine größere Rolle – seien es Joss‘ WG-Mitbewohner Kevin oder die Nachbarin Feliz, aber spätestens wenn die beiden Männer zusammen sind, treten sie merklich in den Hintergrund.

    Stilistisch legt Bianca Nias einen leicht geschriebenen, schlichen Roman vor, der durchaus zu unterhalten weiß. Er ist abwechselnd aus Joss‘ und aus Dions Sicht geschrieben, was man jedoch kaum merkt, da beide Männer ähnlich denken und ticken und sich kaum Unterschiede in der Gedanken- und Gefühlswelt zeigen. Leider nerven mit der Zeit die ewigen Wiederholungen und die gleichen, teils kitschigen Phrasen, gepaart mit scheinbar endlosen Liebesschwüren. Dem Buch hätte mehr Abwechslung, auch stilistisch, gut getan. Wer die fantastischen Bücher von Bianca Nias kennt, dürfte von „Der Date-Manager“ enttäuscht sein, doch vielleicht liegt es auch daran, dass der Roman schon älter ist und die Autorin definitiv an sich gearbeitet hat.

    Fazit:
    „Der Date-Manager“ ist ein netter, leichter Liebesroman für zwischendurch, der nicht an die anderen Werke von Bianca Nias heranreicht. Dazu bleibt er durchgängig zu flach, ergeht sich in zu vielen Wiederholungen und am Ende in zu viel Erotik. Wen das nicht stört und wer keine Lust hat, sich mit schweren Themen auseinander zu setzen, sondern nach einer schwulen Liebesgeschichte mit starken, heißen Männern und Happy End sucht, der sollte ein Blick riskieren. Am besten reinlesen und selbst entscheiden …

  7. Cover des Buches Blut und Gold (ISBN: 9783442459995)
    Anne Rice

    Blut und Gold

     (136)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Da gut recherchiert, erhält man einen Einblick in die damalige Kultur, Politik und Gesellschaft der verschiedenen Städte und Imperien, unter anderem Antiochia, Konstantinopel/Istanbul, Rom, Venedig und Dresden. Besonders gut finde ich den Wandel der Zeit, der anhand kleinerer Alltäglichkeiten, wie zum Beispiel dem Tanz, Gesten der Begrüßung, Kleidungsstilen, Wohnkomfort etc. beschrieben wird. Hier hätte ich mir auch noch mehr davon gewünscht, da Marius das ja alles beobachtet und miterlebt hat, um sich den jeweiligen Zeiten anzupassen.
    Besonders mag ich auch die Beschreibung des äußeren Aussehens der Personen, da dadurch spezifische Bilder der Charaktere im Kopf entstehen. 

    Für jede Leseratte die Vampirstories mag ein absolutes Muß!

  8. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Kartoffelschaf

    Der 2. Band steht an Spannung und Emotionen dem ersten in nichts nach. Auch wenn zwischen dem Lesen von Band 1 und 2 wie bei mir einige Monate liegen, ist man doch sofort wieder im Geschehen. 

    Ich liebe auch hier die besondere Aufmachung - man liest kein Buch sondern eben Akten. Der Schreibstil ist wie in Band 1 eingänglich, die Spannung stets vorhanden, auch dieses Buch lässt sich in wenigen Tagen lesen. Wenn auch Band 1 in meinen Augen ein ganz klein wenig spannender war. Aber das liegt vermutlich auch daran, das es zu diesem Zeitpunkt eben eine ganz besondere Art Buch war. 

    Gespannt bin ich auch auf den Abschluss der Trilogie. Es ist definitiv eine Reihe, die gelesen gehört. Und natürlich ist sie auch ein echter Hingucker im Bücherregal. :)


  9. Cover des Buches Thaddeus und der Februar (ISBN: 9783821861074)
    Shane Jones

    Thaddeus und der Februar

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Buecherspiegel

    Von Shane Jones stammt das Buch „Thaddeus und der Februar“ (Light Boxes). Ich hatte das Buch von einer Freundin mit den Worten „da hast Du mal was schräges“ zu Weihnachten bekommen. Schräg ist es allemal. Jones, der vor diesem Buch Kurzgeschichten und Gedichte veröffentlicht hat, viel mit diesem Werk anderen Stars auf, zum Beispiel Spike Jonze, der die Filmrechte kaufte. Allerdings wurde es bisher nicht umgesetzt.


    Auf jeden Fall ist die Aufmachung des Buches mit seinen Zeichnungen von Ria Brodell, den verschiedenen Schriftgrößen und Typen, der Seitengestaltung, mehr als einen Blick wert. Beim Eichborn Verlag ist es bereits ausgelistet beziehungsweise auf deren Seite nicht mehr zu finden; kein Wunder, bei der Masse an guten Nachfolgebüchern anderer Schriftsteller.


    Der Inhalt nun erzählt vom Krieg eines kleinen Dorfes gegen den Februar. Der ist und bleibt kalt, lässt erst gar keinen anderen Monat zu, lässt es unablässig schneien. Kinder verschwinden, Erwachsene aber auch. Thaddeus, unser Held, verliert seine Tochter, seine Frau, seinen Glauben. Er und Mitstreiter aus dem Dorf wollen unter allen Umständen, dass das ein Ende hat. Denn er kann nicht mehr seine geliebten Papierballons steigen lassen. Keine Blumen, keine Bäume haben eine Chance der kalten Erde zu erwachsen. 


    Kinder versuchen einen eigenen Weg den Krieg gegen den Februar aufrechtzuerhalten, die Erwachsenen verzweifeln immer mehr. Realität und Trugbilder wechseln sich ab. Es scheint, als bestehe die Welt nur aus diesem Dorf, Grenzen werden nicht überschritten, keine Hilfe von außen dazugerufen.


    Jones lässt anhand manchmal nur eines Wortes, eines Satzes auf einer Seite die schwerwiegenden Probleme der Dorfbewohner mehr Gewicht geben. Und wir können dem Februar und seiner Frau sogar folgen, wie er dem Krieg neue Nahrung gibt und sie ihn einfach nicht daran hindern kann. Dabei offenbaren die zum Teil wie Fieberträume verfassten Sätze eine Brutalität, die mich schreiben lassen: Vorsicht, nichts für sensible Menschen. 


    Ich kann nicht sagen, ob es ein Märchen, ein Roman, Sci Fi oder etwas völlig anderes ist. Die Hilflosigkeit der Menschen des Dorfes, die Überwindung des Februars, erinnert mich auf jeden Fall an die Situation, in der wir uns gerade befinden. Hilflos ausgeliefert einem Virus, das uns diktiert, wie wir leben müssen, uns verhalten müssen, um am Leben zu bleiben.


    Weniges erfährt man bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Shane_Jones_%28Autor%29 aber Shane Jones ist auch auf Twitter: https://twitter.com/hiShaneJones

  10. Cover des Buches Mit Skalpell und Lippenstift (ISBN: 9783442746767)
    Alessia Gazzola

    Mit Skalpell und Lippenstift

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Linny1

    Alice ist nicht gerade eine Alphapersönlichkeit. Sie ist Gerichtsmedizinerin in Ausbildung und lebt in Rom. In der Arbeit weiß niemand sie zu schätzen und selbst Claudio, in den sie irgendwie verliebt ist, macht sie ständig runter. Dann stirbt ein It-Girl unter mysteriösen Umständen. Alle sind sich sicher, dass sie nur einem allergischen Schock zum Opfer gefallen ist, aber Alice glaubt, dass mehr dahintersteckt. Da sie nicht gerade den besten Ruf hat und sogar unter verschärfter Beobachtung durch ihre Chefs steht, glaubt ihr natürlich keiner. Trotzdem lässt sie sich nicht beirren  und nimmt die Ermittlungen auf.


    Alice hat mir mit ihrer Schüchternheit und Unsicherheit manchmal leidgetan. Wahrscheinlich hatten die meisten Menschen schon einmal Phasen in ihrem Berufsleben, in denen so absolut gar nichts glattlaufen wollte, und so kann man sich gut in sie hineinversetzen. Da mir ihre Naivität aber manchmal auf den Geist gegangen ist, vergebe ich 4 Sterne.

  11. Cover des Buches Tod oder Liebe (ISBN: 9783841421432)
    Manuela Salvi

    Tod oder Liebe

     (67)
    Aktuelle Rezension von: buecherfee_ella

    TOD ODER LIEBE ist mal wieder ein Buch mit Romeo-und-Julia Thematik. Ich kann einfach nicht anders, als solche Bücher zu verschlingen!
    Und dieses hier ist keine Ausnahme. Eine wundervolle Geschichte mit Mafia-Hintergrund. Zwei wirklich tolle Protagonisten, die man einfach schnell ins Herz schließt und denen man ihre Liebe wirklich gönnt. Der Stil war so schön, frisch und leicht, dabei an den richtigen Stellen dramatisch, sodass ich einfach mitgefiebert habe, Das Buch selbst, habe ich schon zwei Mal gelesen, weil es soooo gut ist. Kann ich nur empfehlen.



    Und darum geht’s:


    Bianca zieht mit ihrem Vater, einem Richter, in eine neue Stadt. Für ihren Mitschüler Manuel hat sie nicht viel übrig. Bis beide ihre gemeinsamen Interessen erkennen und sich eine Liebesgeschichte zwischen ihnen entfacht. Aber die darf nicht sein, denn Manuel ist Mitglied des Mafia-Clans, gegen den Biancas Vater als Richter ermittelt. Dessen zum Trotz wollen die beiden ihre Liebe nicht aufgeben. Und begeben sich dabei in die höchste Gefahr.


    ●●●●● 5 Feenpunkte

  12. Cover des Buches Percy Jackson - Der Fluch des Titanen (ISBN: 9783551557292)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Der Fluch des Titanen

     (1.643)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Die fünfbändige "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen absolut liebsten Jugendbuchreihen aller Zeiten und wurde von mir schon unzählige Mal gerereadet. Rick Riordan erzählt in jedem seiner Bände eine abgeschlossene, abenteuerliche Heldenreise, auf der unsere Hauptfiguren vom Camp Half Blood ausgesandt werden, um einen Auftrag zu erfüllen und damit die Welt zu retten. Als Rahmenhandlung spitzt sich darüber hinaus über die Bände hinweg der Konflikt zwischen dem erwachenden Kronos und den Göttern des Olymps weiter zu und die Abenteuer unserer Figuren werden immer größer und wichtiger. Neben der so erzeugten Spannung ist es vor allem die originelle Einbindung der griechischen Sagen in die moderne Welt, von der die Buchreihe lebt. Egal ob die zwölf Gottheiten des Olymps selbst, Schauplätze wie die Unterwelt, das Meer der Ungeheuer, das Labyrinth oder der Garten der Hesperiden, die Heroen der Geschichte oder bekannte Monster wie der Minotaurus, die Furien oder die Sphinx - wir begegnen Inhalten bekannter Sagen und Legenden an unerwarteten Orten und unter überraschenden Bedingungen. Neben dem unterhaltsamen Effekt ist die Reihe dadurch auch außerordentlich lehrreich. Ich habe fast all mein Wissen über die griechische Mythologie aus dieser Reihe und kann sie deshalb allein inhaltlich schon an Kinder, aber auch Erwachsene weiterempfehlen


    Figuren: Eine weitere große Stärke der Reihe ist, dass es sich bei den Hauptfiguren um ganz normale Jugendliche handelt. Die Hauptfigur Percy Jackson ist ein aufgeweckter Junge mit ADHS und Lese-Rechtschreibschwäche, der von etlichen Schulen geflogen ist und auf magische Weise Ärger anzuziehen scheint. Als er erfährt, dass er als Sohn des Poseidon ein Halbgott ist, weiß er wenigstens wieso und kann seine vermeintlichen Schwächen als Stärken im Kampf gegen den mächtigen Feind Kronos nutzen. Dadurch vermittelt die Erzählung nebenbei die tolle Message, dass jeder seine Besonderheiten richtig eingesetzt zu Stärken machen kann. Trotz seiner wilden Abenteuer und seiner besonderen Fähigkeiten bleibt er aber zu jedem Zeitpunkt der Handlung ein wundervoll menschlicher Teenager, der mit Freundschaft, der ersten Liebe und Elternproblemen umgehen muss. Dadurch, dass wir ihn von seinem 11. bis zum 16. Lebensjahr begleiten, ist die Charakterentwicklung über die fünf Bände wahnsinnig stark und es macht Spaß, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Unverrückbar zur Seite stehen ihm die wissbegierige Athene-Tochter Annabeth, der Satyr Grover und der Zyklop Tyson, die genau wie alle anderen Nebenfiguren charmant und greifbar gezeichnet sind.


    Schreibstil: Das Beste an der Geschichte ist jedoch die lockere, flüssige und temporeiche Art, wie sie erzählt ist. Die Figuren sind ununterbrochen in Bewegung und stolpern von einer Herausforderung in die nächste, sodass Langweile nie aufkommt. Wo man an der passgenauen Darstellung der Mythologie Rick Riordans frühere Tätigkeit als Geschichtslehrer ablesen kann, erkennt man in seinem Schreibstil wieder, dass er auch englisch unterrichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautor sorgt hier mit ganz viel Charme und großartigem Humor dafür, dass Groß und Klein sich von Percys Abenteuern begeistern und die Reihe einfach lieben müssen. Das beginnt schon bei den Kapitelüberschriften, die den chaotisch-ironischen Zauber der Geschichte perfekt einfangen: wer "Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein" oder "Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen" liest, muss doch einfach irritiert schmunzeln!



    Das Urteil:


    Die "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen All-Time-Favorites der Jugendbuchfantasy. Rick Riordan überzeugt hier mit spannenden Abenteuern, einer originellen Einbindung der griechischen Mythologie, greifbaren Figuren mit toller Charakterentwicklung und einem temporeichen, charmanten und humorvollen Schreibstil.

  13. Cover des Buches Percy Jackson - Die letzte Göttin (ISBN: 9783551557315)
    Rick Riordan

    Percy Jackson - Die letzte Göttin

     (1.405)
    Aktuelle Rezension von: wordworld

    Handlung: Die fünfbändige "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen absolut liebsten Jugendbuchreihen aller Zeiten und wurde von mir schon unzählige Mal gerereadet. Rick Riordan erzählt in jedem seiner Bände eine abgeschlossene, abenteuerliche Heldenreise, auf der unsere Hauptfiguren vom Camp Half Blood ausgesandt werden, um einen Auftrag zu erfüllen und damit die Welt zu retten. Als Rahmenhandlung spitzt sich darüber hinaus über die Bände hinweg der Konflikt zwischen dem erwachenden Kronos und den Göttern des Olymps weiter zu und die Abenteuer unserer Figuren werden immer größer und wichtiger. Neben der so erzeugten Spannung ist es vor allem die originelle Einbindung der griechischen Sagen in die moderne Welt, von der die Buchreihe lebt. Egal ob die zwölf Gottheiten des Olymps selbst, Schauplätze wie die Unterwelt, das Meer der Ungeheuer, das Labyrinth oder der Garten der Hesperiden, die Heroen der Geschichte oder bekannte Monster wie der Minotaurus, die Furien oder die Sphinx - wir begegnen Inhalten bekannter Sagen und Legenden an unerwarteten Orten und unter überraschenden Bedingungen. Neben dem unterhaltsamen Effekt ist die Reihe dadurch auch außerordentlich lehrreich. Ich habe fast all mein Wissen über die griechische Mythologie aus dieser Reihe und kann sie deshalb allein inhaltlich schon an Kinder, aber auch Erwachsene weiterempfehlen.


    Figuren: Eine weitere große Stärke der Reihe ist, dass es sich bei den Hauptfiguren um ganz normale Jugendliche handelt. Die Hauptfigur Percy Jackson ist ein aufgeweckter Junge mit ADHS und Lese-Rechtschreibschwäche, der von etlichen Schulen geflogen ist und auf magische Weise Ärger anzuziehen scheint. Als er erfährt, dass er als Sohn des Poseidon ein Halbgott ist, weiß er wenigstens wieso und kann seine vermeintlichen Schwächen als Stärken im Kampf gegen den mächtigen Feind Kronos nutzen. Dadurch vermittelt die Erzählung nebenbei die tolle Message, dass jeder seine Besonderheiten richtig eingesetzt zu Stärken machen kann. Trotz seiner wilden Abenteuer und seiner besonderen Fähigkeiten bleibt er aber zu jedem Zeitpunkt der Handlung ein wundervoll menschlicher Teenager, der mit Freundschaft, der ersten Liebe und Elternproblemen umgehen muss. Dadurch, dass wir ihn von seinem 11. bis zum 16. Lebensjahr begleiten, ist die Charakterentwicklung über die fünf Bände wahnsinnig stark und es macht Spaß, ihn auf seinem Weg zu begleiten. Unverrückbar zur Seite stehen ihm die wissbegierige Athene-Tochter Annabeth, der Satyr Grover und der Zyklop Tyson, die genau wie alle anderen Nebenfiguren charmant und greifbar gezeichnet sind.


    Schreibstil: Das Beste an der Geschichte ist jedoch die lockere, flüssige und temporeiche Art, wie sie erzählt ist. Die Figuren sind ununterbrochen in Bewegung und stolpern von einer Herausforderung in die nächste, sodass Langweile nie aufkommt. Wo man an der passgenauen Darstellung der Mythologie Rick Riordans frühere Tätigkeit als Geschichtslehrer ablesen kann, erkennt man in seinem Schreibstil wieder, dass er auch englisch unterrichtet hat. Der vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautor sorgt hier mit ganz viel Charme und großartigem Humor dafür, dass Groß und Klein sich von Percys Abenteuern begeistern und die Reihe einfach lieben müssen. Das beginnt schon bei den Kapitelüberschriften, die den chaotisch-ironischen Zauber der Geschichte perfekt einfangen: wer "Ein Gott lädt uns zu Cheeseburgern ein" oder "Aus purem Zufall lasse ich meine Mathelehrerin in Dampf aufgehen" liest, muss doch einfach irritiert schmunzeln!


    Das Urteil:


    Die "Percy Jackson"-Reihe gehört zu meinen All-Time-Favorites der Jugendbuchfantasy. Rick Riordan überzeugt hier mit spannenden Abenteuern, einer originellen Einbindung der griechischen Mythologie, greifbaren Figuren mit toller Charakterentwicklung und einem temporeichen, charmanten und humorvollen Schreibstil.

  14. Cover des Buches Evernight - Tochter der Dämmerung (ISBN: 9783442377367)
    Claudia Gray

    Evernight - Tochter der Dämmerung

     (368)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Lucas ist aufgeflogen! Die Vampire in Evernight haben ihn als ein Mitglied des Schwarzen Kreuzes, eines geheimen Vampirjägerbundes, enttarnt und Lucas musste fliehen. Dennoch sucht Bianca weiterhin sehnlichst den Kontakt zu Lucas, denn trotz der Tatsache, dass diese Liebe eigentlich nicht sein sollte, ist sie noch lange nicht über Lucas hinweg. Und auch Lucas liebt Bianca trotz allem. Doch Treffen sind äußerst schwierig und es sind noch längst nicht alle Rätsel gelöst. Als Bianca dann auch noch miterlebt, wie da Schwarze Kreuz Jagd auf ein Vampir macht, kommen ihr erste Zweifel. Zudem taucht Balthazars Schwester wieder auf und schon bald muss sich Bianca fragen, ob Lucas wirklich der Richtige ist und was sie und Balthazar wirklich miteinander verbindet...


    Bewertung:

    Insgesamt finde ich das Buch gut gelungen. Auch Band 1 hat mir schon gut gefallen, allerdings gab es da ein paar Schwächen. Deshalb bin ich umso erfreuter, dass es der Autorin gelungen ist sich in Band 2 zu steigern. 

    An den Stellen wo es sich im ersten Band vielleicht ein bisschen in die Länge gezogen hat, war die Story hier umso prägnanter und fesselnder. Sowohl die Treffen mit Lucas, als auch die Ausflüge mit Balthazar, die Begegnungen mit Charity und die Rätsel rund um Evernight und die Geisterangriffe boten jede Menge Spannung. Die Story war insgesamt einfach sehr viel tiefgründiger und es gab wesentlich mehr Handlungsstränge, die es zu verfolgen galt. So hat es die Autorin geschafft, nach und nach ein komplexes Handlungskonstrukt aufzubauen, hinter dessen Fassade man so gerne blicken möchte. Vor allem durch die Geisterangriffe wurde die Spannung besonders hoch gehalten und so wurde auch eine bedrohliche Stimmung erzeugt, die der Story die typische Fantasy Atmosphäre verliehen hat.


    Die Treffen mit Lucas waren meistens eigentlich gar nicht besonders romantisch gehalten und dennoch fand ich die beiden ziemlich süß zusammen. Allerdings muss ich auch zugeben, dass Balthazar mich auch nicht kalt gelassen hat. Er ist ein wahrer Gentleman und auch wenn Bianca es die ganze Zeit leugnete, ist er ihr auch sehr wichtig geworden. Das ist auch ein Grund warum ich dieses Buch besser finde. Denn statt ihre Gefühle einfach abzublocken und zu ignorieren, beschäftigt sie sich in Band 2 endlich mal damit und fragt sich, was zwischen ihr und Balthazar läuft. In diesem Punkt macht Bianca eine große Entwicklung durch. 

    Ein bisschen enttäuschend fand ich die Aussprache zwischen Bianca und Balthazar aber dennoch. Biancas Standpunkt konnte ich mehr und mehr verstehen, aber Balthazars Entschuldigung, dass er versucht hat Bianca zu seiner verlorenen Liebe zu machen, war ehrlich gesagt mehr schlecht als recht. Ich fand es einfach viel zu unrealistisch und es wirkte meiner Meinung nach ein bisschen erzwungen. Ein bisschen so als ob man jetzt irgendeine Begründung finden müsste, damit zwischen Balthazar und Bianca alles geklärt ist und die beiden nicht zusammenkommen. Das fand ich ein bisschen schade. 

    Außerdem drängt Biancas Vampirnatur scheinbar immer weiter an die Oberfläche. Umgeben von Vampiren scheint das Biancas Schicksal zu sein, doch Bianca fängt an zu zweifeln. Bianca ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Familie und ihrer großen Liebe Lucas. 

    Die Buchreihe bietet definitiv viel Potenzial und in Band 2 wurde sehr viel mehr davon ausgenutzt. Ich bin sehr gespannt wie es in Band 3 weitergeht! 


  15. Cover des Buches Der Widerspenstigen Zähmung (ISBN: 9783423127509)
    William Shakespeare

    Der Widerspenstigen Zähmung

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke
    Dass in mir ein kleiner Shakespeare-Fan steckt, dürfte langsam wohl bekannt sein: Mit Der Widerspenstigen Zähmung habe ich nun auch meine erste Komödie von ihm gelesen. 
    Leider hat dieses Stück mir nicht so gut gefallen, wie andere Stücke von ihm. Bitte nicht falsch verstehen: auch dieses Werk ist für sich ein kleines Meisterstück und ich konnte auch einige Mal grinsen, wenn nicht sogar laut loslachen, aber der Funke ist nicht so ganz auf mich übergesprungen, wie beispielsweise bei König Leah.
     
    Die Charaktere wirken auf mich recht überspitzt, was in diesem Zusammenhang aber wiklich gelungen ist, handelt es sich bei diesem Stück doch um eine recht verwirrdende Komödie. 
     
    Im Großen und Ganzen hatte ich viel Spaß bei der Lektüre dieses Stückes und freue mich darauf, im Sommer eine Vorstellung besuchen zu dürfen.
  16. Cover des Buches Tödliche Flammen (ISBN: 9783453417779)
    Nora Roberts

    Tödliche Flammen

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Wie gewohnt handelt es sich auch bei diesem Roman von Nora Roberts um eine gelungene spannende Geschichte, die ich nahezu verschlungen habe!

    Zum Inhalt: 

    Für Reena, von klein auf vom Feuer begeistert, ist ihr Job mehr als nur ein Job. Viel mehr eine Berufung, die sie von ganzem Herzen liebt. Als sie neben ihrem Job als Brandermittlerin nun auch noch Bo Goodnight trifft, ist ihr Leben nahezu perfekt. Doch es wäre kein Nora Roberts Roman, wenn es dabei bleiben würde....

    Meine Meinung:

    Ich möchte ehrlich gesagt nicht zu viel über den Inhalt verraten, aber was als schöner Roman beginnt, entwickelt sich rasand zu einem spannenden Thriller. Packend bis auf die letzte Minute. Immer wieder hat man Vermutungen, wer der Täter ist, ob alles zusammen hängt und wann Reena hinter dieses Geheimnis kommt. Genauso fiebert man aber auch bei Reenas Karriere mit. Als Frau in einer Männerdomäne, hat sie sich einen Namen gemacht und wird akzeptiert wie sie ist. 

    Ich kann diesen Roman / Thriller jedem empfehlen, der Spaß an spannenden Familiengeschichten hat. Er wird dieses Buch lieben. 
  17. Cover des Buches Road to Hallelujah (Herzenswege 1) (ISBN: 9783551300560)
    Martina Riemer

    Road to Hallelujah (Herzenswege 1)

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    "Kann man Selbstbewusstsein eigentlich irgendwo in einer Dose kaufen? Du scheinst es ja zu Löffeln wie andere Nutella" - S. 130 Sarah

    "Road to Hallelujah" - über das Leben, das loslassen und das frei sein und fallen lassen.

    Sarah ist sehr stur und will einfach leben, sie muss sich selbst und ihre Ängste überwinden. Dabei verliert sie nie ihren Witz, ihren Sarkasmus, ihre Schlagfertigkeit oder ihre Liebe zur Musik.

    Jonny ist ziemlich selbstbewusst, talentiert und ein Frauenheld. Auch er hat Ängste, aber kann auch sehr süß sein. Sein Witz und seine Schlagfertigkeit treffen auf Sarah in sehr interessante Weise.

    Diese Geschichte habe ich einfach genossen und in mein Herz gelassen. Jeder von uns kennt es, Ängste überwinden zu müssen und loszulassen. Die Familie ist auch sehr witzig und das ganze ist so so süß. Teilweise waren die beiden wirklich zum Haare raufen und es war auch sehr interessant. Das Thema Musik war so schön mit eingewoben, ich hab Sarah und Jonny in meinem Kopf singen gehört.

    Es war eine locker leichte Geschichte und gleichzeitig gab es auch ernste Themen mit welchen sich jeder von uns mal konfrontiert sieht.

    "Wir alle haben Angst. Angst zu verlieren, verlassen zu werden d wieder allein zu sein. Trotzdem muss man sich irgendwann trauen, über die Klippe springen und hoffen, dass man aufgefangen wird." - S. 233 Jonny

  18. Cover des Buches Grave Peril (ISBN: 9780356500294)
    Jim Butcher

    Grave Peril

     (33)
    Aktuelle Rezension von: book_sorcery

                


                                                  4 ⭐

    Der dritte Band hat mir nochmal um Einiges besser gefallen als der zweite Band. Ich habe das Gefühl, ich bin jetzt so richtig in der Geschichte angekommen, kenne die Charaktere und fühle mit ihnen mit.
    Die weiblichen Charaktere haben es immer noch schwer, sind entweder nackt oder ohnmächtig oder beides. Trotzdem war es mal wieder fulminant actionreich, spaßig, flott erzählt, rundum unterhaltsam. Ich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände!
  19. Cover des Buches Lumpenroman (ISBN: 9783596187850)
    Roberto Bolaño

    Lumpenroman

     (63)
    Aktuelle Rezension von: AlissaDonni

    Ein Mädchen und sein Bruder werden Waisen. Sie bleiben allein und auf sich gestellt. Zwei Gauner schleichen sich in ihr Leben  und spannen das Mädchen für einen Diebstahl ein. Durch das Ausforschen des Opfers, mit dem sie zum Schein eine Beziehung eingeht, wird sie am Ende zu einem erwachsenen Menschen.   

    Eine interessante Geschichte mit Potenzial. Leider erzählt von einer Hauptfigur, die mir weder sympathisch, noch unsympathisch ist, sondern schlicht egal. Schade.  

  20. Cover des Buches Evernight (ISBN: 9783442375783)
    Claudia Gray

    Evernight

     (651)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Biancas Eltern möchten sie auf das Evernight Internat schicken. Doch die eher schüchterne Bianca hat dabei niemand gefragt! Bianca möchte nicht ihre Freunden und ihren Heimatort verlassen und dennoch steht die Entscheidung fest. In Evernight angekommen findet sich Bianca inmitten von hunderten Schülern wieder, die alle vollkommene Perfektion ausstrahlen. Und auch das Internat selbst strahlt etwas Unheimliches und Bedrohliches aus. Bianca fühlt sich mehr als fehl am Platz. Doch dann trifft sie eines Nachts auf Lucas und diese Begegnung wird alles verändern...

    Bewertung:

    Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll, ich bin da nämlich eher geteilter Meinung. 

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich die Idee grundsätzlich sehr interessant finde. Es ist mal ein ganz neuer Ansatz. Es entspricht nämlich nicht dem typischen Vampirroman und zwar im positiven Sinne, da es mal nicht dieses total klicheehafte Er=Vampir, Sie=Mensch, sie verlieben sich, er hadert mit sich, ist. Das war auch einer der Gründe warum ich das Buch überhaupt angefangen habe, obwohl man sagen muss, dass es aus dem Klappentext so nicht unbedingt hervorgeht. Ich finde das ist eine sehr vielversprechende Idee und macht das Buch besonders interessant für Fantasy-Leser, die keine Lust auf einen klischeehafte Vampirroman haben.

    Ich muss auch zugeben, dass es in dem Buch sehr viele Ereignisse gab, die ich so überhaupt nicht erwartet habe. Alle, die dieses Buch gelesen haben, wissen mit Sicherheit, welche Dinge ich da im Kopf habe😉. Und überraschende Wendungen machen das Buch immer interessant. 

    Es gibt allerdings auch einige Dinge, die ich leider kritisieren muss. Die Autorin hat zwar eine außergewöhnliche Idee, die meiner Meinung nach allerdings mit sehr vielen Schwächen umgesetzt wurde.
    Und da muss ich leider auch schon ganz am Anfang des Buches anfangen. Bianca begegnet Lucas direkt am Anfang des Buches, noch vor ihrem ersten Schultag. Ich mag definitiv die Art der ersten Begegnung. Allerdings muss ich leider zugeben, dass ich die Liebesgeschichte ein bisschen an den Haaren herbeigezogen finde. Und zwar im gesamten Buch. Mir fehlte ehrlich gesagt ein langsames Aufkommen der Gefühle füreinander, irgendeine Art näheres Kennenlernen und miteinander Zeit Verbringen. Ich konnte einfach nicht nachvollziehen, warum Bianca mehr oder weniger schon nach der ersten kurzen Begegnung mit Lucas total verliebt war und mit ihm ihr Leben verbringen wollte. Und dass es Lucas scheinbar genauso erging. Das war die einzige Seite an Bianca als Protagonistin, die ich leider überhaupt nicht nachempfinden konnte. Damit habe ich von Beginn an ein wenig gehadert.

     
    Zweitens war gerade am Anfang tatsächlich nicht wirklich viel Spannung da. Es war zwar alles sehr interessant zu rätseln, was wirklich hinter dem Geheimnis von Evernight steckt, aber so richtig mitgerissen hat es mich nicht. Erst als herauskommt, wer hier der Vampir ist, da wird es richtig spannend. Das ist aber zugleich auch die Stelle, die mir am meisten zusetzt. Ich muss gestehen es hat mich völlig geflasht, dass Bianca ein Vampir ist, bzw. eine Vampirin werden wird. Aber es war einfach so unrealistisch. Die ganze Zeit hat sie vorher kein Sterbenswörtchen über irgendetwas in diese Richtung verloren und dann auf einmal stellt sich heraus, dass sie über alles Bescheid weiß und so. Ich weiß, dass die Autorin das vermutlich mit Absicht so gemacht hat, um den Leser zunächst auf die falsche Fährte zu führen, aber ich konnte mich damit trotzdem nicht ganz anfreunden. 
    Das sind so die wesentlichen Kritikpunkte, die mir das Ganze allerdings schon deutlich erschwert haben. Hat man sich mit den beiden Dingen aber erstmal abgefunden, dann ist das Ende sogar sehr spannend und überraschend zugleich. Auf spektakuläre Weise wird auch Lucas Geheimnis gelüftet und das war dann doch nochmal eine Wendung, die mich vollkommen unvorbereitet getroffen hat. Gerade die letzten Kapitel regen dazu an, das Buch nicht aus der Hand zu legen.
    Insgesamt ist es mal eine ganz neue Idee, die sehr viel Potenzial mit sich bringt, das allerdings nicht ganz ausgenutzt wird. Ein paar Schwächen in der Umsetzung haben mir einfach nicht gefallen, aber das ist Geschmackssache, deshalb gibt es von mir 3/5 Sternen. 

  21. Cover des Buches Die Frauen der Calhouns 4. Suzanna (ISBN: 9783641120825)
    Nora Roberts

    Die Frauen der Calhouns 4. Suzanna

     (5)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Suzanna Calhoun Dumont und ihre Familie sind ganz aufgeregt, denn eine weitere Hochzeit steht in „The Towers“ bevor: Amanda und Sloan werden sich vermählen. Zudem suchen die Calhouns immer noch nach den verschollenen Smaragden von Bianca. Suzanna gönnt ihrer Schwester das Liebesglück, ist ihr selbst doch ein solches offenbar nicht gegönnt: Nach den schlimmen Erfahrungen mit ihrem brutalen Exmann Baxter hat sie vorerst die Nase voll von Männern. Sie konzentriert sich auf ihre kleinen Kinder Alex und Jenny und ihre Gärtnerei „Island Gardens“. Da trifft sie auf Holt Bradford, der nach 10 Jahren als Polizist seinen Dienst quittiert hat und in das Cottage seines Grossvaters einzieht. Sein Grossvater war Christian Bradford – DER Christian von Bianca! Kann Holt den Calhoun-Schwestern helfen, die Smaragde zu finden? Da taucht plötzlich Baxter bei Suzanna auf und will die Kinder – was nun?

    Das Buch ist Band 4 von 5 der Familiensaga; wiederum schön für zwischendurch, obwohl auch hier Vieles vorhersehbar war. Sehr berührend waren die Rückblenden, dieses Mal ins Jahr 1965, und zwar aus Sicht von Christian, der nach über 50 Jahren wieder auf die Insel zurückkehrte. Baxter fand ich ganz schlimm: Wie kann jemand eine andere Person nur andauernd demütigen („unfähige Versagerin“, „Du hast erbärmliche Arbeit geleistet…“)? Die meist kratzbürstige Grosstante Colleen hat mir sehr gefallen.

    Wie bereits bei Band 3 halte ich hier Folgendes fest: Wenn ich diesen Roman als Einzelband gelesen hätte, hätte ich 4 Sterne gegeben. Was jedoch, rückblickend auf die vorherigen Bände, zu merkwürdig ist, dass die Liebesgeschichten in sehr kurzer Zeit passieren: Das Kennenlernen von Lilah und Max (Band 3) liegt erst zwei Monate zurück und sie sind bereits verlobt. Nun habe ich noch den letzten Band der Saga vor mir – ich bin gespannt.

  22. Cover des Buches Evernight - Gefährtin der Morgenröte (ISBN: 9783442269228)
    Claudia Gray

    Evernight - Gefährtin der Morgenröte

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Die letzten Wochen haben absolut Alles für Bianca und Lucas verändert. Beide sehen sich nun einem völlig neuen Schicksal gegenüber. Einem Schicksal, das eigentlich kein Platz für die Liebe der beiden bietet. Denn Bianca und Lucas sind beide gestorben! Während Bianca sich nach ihrem Tod überraschend in einen Geist verwandelt hat, wurde aus Lucas ein Vampir. Beide müssen nun erst lernen, mit ihrem Schicksal umzugehen. Doch besonders Lucas hadert mit seinem Schicksal, wo es doch als ehemaliger Vampirjäger sein schlimmster Albtraum war, selbst ein Vampir zu werden. Da entdeckt Bianca, dass sie als Geist doch nicht so machtlos ist, wie sie dachte. Im Gegenteil! Denn es scheint, als würde es sogar einen Weg geben Lucas zu erlösen-wenn Bianca bereit ist, sich für ihn zu opfern...

    Bewertung: 

    Ich hatte schlicht und ergreifend mehr erwartet. Vielleicht war das ein Fehler, weil das Buch meine Erwartungen so nicht ganz erfüllen konnte. Aber nach Band 3 war ich wirklich gefesselt gewesen. Ich hatte ein eher etwas schwierigeren Start in diese Buchreihe und war dann total geflasht von Band 3 und dachte, dass die Autorin jetzt endlich den Durchbruch geschafft hat. Doch Band 4 hat mich leider wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich will damit nicht sagen, dass das Buch nicht gut ist, denn so meine ich das nicht. Deshalb erstmal die positiven Aspekte.

    Ich habe mich super gut in Band 4 reingefunden. Die Schlussszene von Band 3 war so fesselnd, dass ich direkt mit Band 4 weiter gemacht habe und auch da war die Spannung direkt auf einem hohen Level. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Lucas und Bianca nun geschieht. Und genau da holt einen die Autorin ab. 

    Erwartungsgemäß fällt es Lucas sehr schwer sein Schicksal zu akzeptieren. Und das kann ich total verstehen. Auf seinen inneren Konflikt wurde hier ziemlich viel Wert gelegt. An manchen Stellen für meinen Geschmack vielleicht sogar ein wenig zu viel, denn irgendwann hatte ich das Gefühl, dass es nur noch darum geht und alle weiteren Probleme in den Hintergrund getreten sind. Das war ein bisschen schade, denn schließlich gibt es auch in Biancas Leben noch sehr viel zu entdecken.

    Bisher wurden in der gesamten Buchreihe schon von fast allen Parteien Charaktere in den Vordergrund gerückt und ihr Leben genauer dargestellt. Von den Geistern wusste man bisher allerdings so gut wie gar nichts. Deshalb fand ich es umso schöner, dass man durch Bianca nun auch in ihr facettenreiches Leben geblickt hat. Die Wendung rund um Biancas Schicksal muss ich hier generell nocheinmal loben, da es die Buchreihe wirklich außergewöhnlich macht.

    Leider aber konnte die Autorin die Spannung eben nicht über das gesamte Buch hinaus halten. Ungefähr ab dem Zeitpunkt, wo Lucs und Bianca nach Evernight zurückgekehrt sind, wurde es etwas langatmiger. Ich weiß gar nicht, warum mir dieser Teil nicht so gut gefällt, aber ich schätze es liegt daran, dass ihr Leben ab da wieder eintöniger wurde. Das war es auch was ich an Band 3 so toll fand, nämlich dass Evernight mal verlassen wurde und jeden Tag immer irgendetwas überrschendes passiert ist, mit dem man gar nicht gerechnet hat.

    Doch so nimmt die Autorin auch wieder Bezug zu den Anfängen der Buchreihe, denn es werden alte Geheimnisse nochmal neu aufgerollt und letztlich sogar gelüftet. Das hat mir wiederum sehr gut gefallen. Mrs Bethany's Charakter gewinnt um Längen an Tiefe und zum Ende des Buches kann man endlich auch ihre Beweggründe nachvollziehen. Generell wird es zum Ende hin nochmal spannender. Die Geschichte nimmt wieder deutlich an Fahr auf. Das Ende klärt viele Geheimnisse und Probleme. Letztlich bleibt für mich aber eine sehr wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Frage offen, nämlich die Frage nach der Zukunft für Bianca nach Lucas. Es wird zwar noch eine Antwort darauf gegeben, die ist meiner Meinung nach aber ziemlich lapidar und unbefriedigend. Da hätte man gerne mehr rausholen dürfen.

    Zusammenfassend finde ich, dass Band 4 zu den anderen Teilen der Reihe passt. Es ist eine nette Buchreihe, die sich ganz gut lesen lässt und einige tolle neue Ideen verarbeitet. Dennoch hätte man denke ich etwas mehr rausholen können. 


  23. Cover des Buches Die Shakespeare-Schwestern (ISBN: 9783518467947)
    Eleanor Brown

    Die Shakespeare-Schwestern

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Pachi10

    .......weil er sich ewig in die Länge zog und je länger er dauerte umso mehr verlor er an Geschmack.

    Irgendwo in Ohio, in einer Kleinstadt wachsen drei Schwestern auf, die nach Shakespeare-Heldinnen benannt sind: Rosalind, Bianca und Cordelia. Jede Schwester hadert irgendwie damit, dass sie nicht so ist wie die anderen beiden, die Eltern die ihre Zeit offenbar lieber mit lesen verbringen, so lebt jede ihr verkorkstes Leben.

    Rosalind, die sich nicht von daheim abnabeln kann, Bianca versucht in New York die große Dame zu spielen, schafft dies aber nur mit mehr Geld als sie eigentlich hat  und Cordelia die ohne Verpflichtungen und Verantwortungen quer durch's Land zieht. Als die Mutter schwer erkrankt finden sich alle wieder daheim ein, wobei schnell klar wird, dass alle eigentlich sehr eigennützig handeln. Zum Schluss gibt es für alle ein strahlendes Happy End.

    Ich musst mich wieder einmal zwingen dieses Buch fertig zu lesen. Ungefähr ab Seite 42 habe ich mir sehnlichst das Ende herbei gewünscht. Wobei wahrscheinlich allen voran der unmögliche Schreibstil schuld ist. Die Geschichte ist in der WIR-Form geschrieben, wobei man das Gefühl hat, es gibt eine imaginäre 4. Schwester die die Geschichte erzählt. Ausserdem hat die Geschichte keine Höhen und Tiefen, die sogenannten Probleme lesen sich wie ein Einkaufszettel. Die Selbstzweifel und Problemchen warum die eine Schwester wie ein Klette an den Eltern hockt, die andere klaut und jeden Mann vernaschen will und die dritte rast- und ruhelos durch die Lande zieht sind nicht wirklich nachvollziehbar und die Krankheit der Mutter geht fast völlig unter.

    Ich bin jedenfalls froh die Geschichte hinter mich gebracht zu haben, leider absolut nicht mein Fall.

  24. Cover des Buches Win my Heart: Spiel um die Liebe (ISBN: 9783960873334)
    Anne Lay

    Win my Heart: Spiel um die Liebe

     (33)
    Aktuelle Rezension von: MayaRottenmeier

    Date the Millionaire – Spiel um die Liebe
    von Anne Lay, 268 Seiten, Neuauflage am 29.10.2020, DIGITAL PUBLISHERS

    Zur Handlung:
    Sonja steht kurz vor der Scheidung mit einem Berg Schulden da und nutzt jede Chance, um diese loszuwerden. Der Gewinn eines Blackjack-Turniers ins Frankfurt, würde ihr helfen und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Glück im Spiel oder Glück in der Liebe? Was wird am Ende die Oberhand behalten?

    Zu den Figuren:
    Sonja Reinhard ist 28 Jahre alt und lebt in Köln. Sie ist für einen Neustart bereit und tritt dem Leben aufgeschlossen gegenüber. Sonja ist eine Frau mit Prinzipien, Anstand, Humor und viel Herz. 

    Hotelbesitzer Hassan Djamali ist ein warmherziger und angenehmer Mann, der seinen Beruf liebt und sich nach einer Frau an seiner Seite sehnt, seit er Sonja das erste Mal gesehen hat. 

    Die Entwicklung der Figuren legt ein angenehmes Tempo vor, wobei Sonja mir häufig zu unentschlossen und widersprüchlich agiert. Generell bleiben beide eindimensional. 

    Zur Umsetzung:
    Der Schreibstil ist weitestgehend flüssig zu lesen. In der Geschichte verbringe ich viel Zeit in Casinos und höre Begriffe, die mir überhaupt nichts sagen. Ein neuer Job führt Sonja nach Aachen in ein Hotel und dort macht es mir wesentlich mehr Spaß, an ihrer Seite zu sein. Die Entwicklung zwischen Sonja und Hassan beginnt verheißungsvoll, findet jedoch ein abruptes Ende. Der weitere Verlauf entspricht eher weniger meinem Lesegeschmack, denn ich mag es, wenn eine Frau sich nimmt, was sie will und dabei deutlich kommuniziert, anstatt sich hinter sinnlos auferlegten Anstandsregeln zu flüchten, die nur von ihr selbst kommen. 

    Hassan gibt für meinen Geschmack zu rasch auf, aber seine Denkansätze liegen mir. Die raren expliziten Szenen sind ansprechend geschrieben. Ich vermisse beim Lesen das Kopfkino und einige Emotionen. Die sich anbahnende Liebesbeziehung überzeugt mich nicht. Die Geschichte wird aus Sicht der 3. Person geschildert und ich wechsle zwischen Hassan und Sonja hin und her. Generell passiert jede Menge in den wenigen Seiten, so das keine Langeweile aufkommt. 

    Mein Fazit:
    „Date the Millionaire - Spiel um die Liebe“ bietet mir ein kurzweiliges Lesevergnügen ohne Langeweile, leider auch ohne Tiefgang. Es ist ein knackiger Snack für zwischendurch, der mich hungrig zurücklässt.

    Deshalb vergebe ich 3 prima Sterne von 5 und eine Leseempfehlung. 



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