Bücher mit dem Tag "bibliothekar"

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96 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (1.020)
    Aktuelle Rezension von: tkmla

    „Animant Crombs Staubchronik“ von Lin Rina erzählt die unterhaltsame und faszinierende Geschichte einer ganz besonderen Heldin.

    Die neunzehnjährige Animant hat ihre Nase stets tief in einem Buch versteckt und würde am liebsten ihr ganzes Leben lang nichts anderes tun. Heiraten und als brave Ehefrau einen Haushalt führen, steht zum Leidwesen ihrer Mutter auf ihrer Prioritätenliste ganz unten. Bisher konnte sie den Verkupplungsversuchen noch heil entkommen, aber eine Auszeit in London bei ihrem Onkel könnte trotzdem nicht schaden. Hier soll Animant als Bibliotheksassistentin dem von allen gehassten Bibliothekar unter die Arme greifen, was für sie eine vollkommen passende Herausforderung darstellt.

     

    Für die Frauen des neunzehnten Jahrhunderts stellt Animant eine Ausnahmeerscheinung dar, denn ihre Interessen liegen weit abseits von Gesellschaften und Ballsälen. Doch es wird zunehmend schwieriger, den ehrgeizigen Plänen ihrer Mutter zu entkommen.

    Ich war sofort begeistert von Animants direkter und unverstellter Art, mit der sie zwar pausenlos aneckt, aber die einfach zu ihrem Charakter gehört. In London findet sie das passende Gegenstück und es ist sehr amüsant, wenn sie sich über Charakterzüge aufregt, die sie eigentlich auch selbst hat. Die witzigen Schlagabtausche haben mich oft zum Lachen gebracht, genau wie Animants vernichtende Schimpftiraden, wenn ihr mal wieder der Kragen platzt.

    Obwohl die Handlung hauptsächlich in der Bibliothek spielt und Animants Tagesablauf schildert, wurde es mir nie langweilig und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Die langsam aufkommenden Gefühle für den sturen und unhöflichen Bibliothekar sind vielleicht zurückhaltend, aber sehr authentisch geschildert, so dass die Chemie zwischen den beiden nur so glühte.

    Animant ist eine Gefangene ihrer Zeit, aber trotzdem kämpft sie für ihre persönlichen Belange und die der Menschen, die ihr am Herzen liegen. Ihre Entwicklung im Buch ist großartig erzählt und auch die Nebenfiguren sind absolute Highlights.

     

    Mein Fazit:

    Lin Rina hat eine wundervolle Protagonistin erschaffen, von der ich gern noch mehr lesen würde. Eine klare Empfehlung!


  2. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.757)
    Aktuelle Rezension von: Jana_hat_buecher

    Daniel wird von seinem Vater zu einem geheimen Ort gebracht, dem "Friedhof der vergessenen Bücher". Dort findet er ein Buch von Julián Carax und ist sofort fasziniert. Als er sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor macht, gerät er in eine Parallelwelt, die ihn an das Leben von Carax erinnert. Geradezu besessen versucht er sich das Buch und dessen Handlung in seinem Leben zu erklären. Diesen Klassiker musste ich jetzt auch endlich lesen bzw. habe ich die meiste Zeit das Audiobuch @audible gehört. Vielleicht hätte ich komplett nur das Buch lesen sollen, da ich während dem Hören doch des öfteren mit meinen Gedanken abgeschweift bin und mich die Geschichte nicht ganz abholen konnte. Teilweise war es mir etwas zu langwierig, teilweise fand ich die Mischung aus Krimi, Liebesgeschichte und historischen Einflüssen sehr spannend. Ich werde auf jeden Fall noch das ein oder andere Buch von Zafón lesen und hoffen, dass es mich mehr in seinen Bann zieht.

  3. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (304)
    Aktuelle Rezension von: McGonagall

    Ich fand das Thema mit der Alchemie mal was anderes. Am Anfang des Buches hat es mich an machen Stellen etwas an die Edelsteintriologie von Kerstin Gier erinnert. Aber das hatte sich schnell gelegt und wurde zu etwas eigenständigen in dem Buch. 

    Man muss auch keine guten Kenntnisse über Chemie oder so haben. Man wird gut durch das Buch geführt und der Schreibstil ist flüssig. 

    Die Protagonisten habe ich ins Herz geschlossen. Sie sind sehr charakterstark und autentisch. So was liebe ich ja ;)

    Ich kann das Buch nur jedem empfehlen. 

    Das Ende ist natürlich offen und man sollte den zweiten Band schon zur Hand haben ;)

  4. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (268)
    Aktuelle Rezension von: ariadne

    Lange, lange hab ich das Buch jetzt vor mir auf dem SuB hergeschoben und endlich einmal habe ich es angepackt! Was ist bloß los mit mir, dass ich andauernd Bücher, von denen ich weiß, dass sie mir gefallen werden, nicht schon früher lese??

    Naja, zum Einen wollte ich warten, bis die Reihe fertig ist, aber das scheint ja leider noch etwas zu dauern, von der deutschen Übersetzung gar nicht zu sprechen. Aber jetzt habe ich mich doch rangetraut und das war natürlich die beste Entscheidung.

    Nach ein paar Einstiegsschwierigkeiten, die aber größtenteils auf meine Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind, habe ich mich bald in die spannende Geschichte des Archives und der Chroniken eingefunden. Richtig innovativ und so gar nicht was ich erwartet habe, aber ich habe schon die Vier Farben der Magie Reihe der Autorin geliebt und deshalb wurde ich auch hier nicht enttäuscht! 

    Der Band endet mit einem guten Ende, also keine Cliffhanger, aber natürlich frage ich mich doch, wie wird es weitergehen mit Mackenzie und Wesley? Es warten doch noch sicher aufregende Abenteuer auf die beiden und ich hoffe ich werde sie eines Tages noch lesen können.

  5. Cover des Buches Das Haus der vergessenen Bücher (ISBN: 9783455600124)
    Christopher Morley

    Das Haus der vergessenen Bücher

     (196)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    1919 Eine Buchhandlung, ein kurioser Buchverkäufer und ein gestohlenes Buch. 

    Was braucht man mehr um das Buch zu kaufen?


    Schreibstil:

    In diesem Buch liest man aus der dritten Person von mehreren Personen. Meist von Roger Mifflin dem Buchhändler sowie dem junge Mann Mr Gilbert. Ich fand die Buchliebe kommt richtig gut bei Roger Mifflin rüber. Doch die Ausschweifung die es im Buch zu genüge über die liebe zu den Büchern gibt sind nach etwa 50 Seite sehr langatmig. Das Buch baut erst bei den letzten 50 Seiten Spannung auf. Dann konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. 


    Charaktere:

    Roger Mifflin ist ein sehr kurioser Mann. Er liebt Bücher und glaubt das Bücher den 1 Weltkrieg verhindert hätte, wenn die Leute nur mehr "richitge" Bücher gelesen hätten. Man merkt aber in dem ganzen Buch das der erste Weltkrieg für Roger aber auch für die andere Charaktere eine wichtig Rolle ist. 

    Mr. Gilbert ist ein junger Mann, der etwas naiv in der Geschichte ist. Er kommt hier einem Geheimnis auf die Spur und will begibt sich dabei in Lebensgefahr. Seine Ermittlungen sind aber sehr gut. Auch wenn er falsche Schlüsse zieht. 


    Insgesamt


    Ich fand es eine anstrengende Geschichte, aber es erschien auch 1919 das erste mal. Die Charaktere sind alle etwas eigen. Den einzigen den ich wirklich mochte in diesem Buch war Bock der Hund. 

    Spannung kam am Ende auf das machte bei diesem Buch einiges aus. Ich verschlang die letzten Seiten. 

    Was das Buch aber ausmacht ist die Liebe zu den Büchern. Deshalb hat Buch 3 Sterne von mir bekommen

  6. Cover des Buches Die unsichtbare Bibliothek (ISBN: 9783404208708)
    Genevieve Cogman

    Die unsichtbare Bibliothek

     (396)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-

    Die Bibliothekare – Band 1

    Die unsichtbare Bibliothek - ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Irene Winters arbeitet hier als Bibliothekarin im Außendienst. Ihr Job ist es, einzigartige Bücher zu besorgen. Zum Beispiel eine seltene Version der Grimm’schen Märchen, die in einer dem viktorianischen London ähnelnden Welt aufgetaucht ist. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird schnell ein tödliches Abenteuer, denn Irene ist nicht die Einzige, die hinter dem Buch her ist ...
    (Quelle: Inhaltsangabe - Bastei Lübbe)

    „Die unsichtbare Bibliothek“ ist erstmals im Jahr 2015 erschienen und der magische Auftakt der Reihe „Die Bibliothekare“, die mittlerweile sieben Bände umfasst. Die Bibliothek ist ein geheimnisumwobener Ort, der zwischen unzähligen Parallelwelten existiert. Das Ziel der Bibliothek ist es, einzigartige und seltene Werke der Literatur dort außerhalb von Zeit und Raum für immer sicher zu bewahren. Irene Winters ist eine Bibliothekarin – ihre Aufgabe ist es, in die verschiedensten Welten zu reisen und bestimmte Bücher zu finden.
    Ihre Liebe zu den Büchern wird schon auf den ersten Seiten sichtbar:


    „Alles was sie wollte – immer nur gewollt hatte -, das war, ein gutes Buch zu lesen.“ – Seite 24


    Als sie nach einer abenteuerlichen Mission in die Bibliothek zurückkehrt, wartet schon ein neuer Auftrag auf sie: Sie soll ein Originalmanuskript der Gebrüder Grimm ausfindig machen. Überraschend zur Seite gestellt wird ihr der Lehrling Kai, für den sie nun als Mentorin verantwortlich ist.

    Zusammen reisen sie schließlich in ein viktorianisches London – schnell merken sie, dass in dieser Parallelwelt einiges aus den Fugen geraten ist und diese von Chaos verseucht ist. Das Gleichgewicht von Ordnung und Unordnung ist gefährlich gekippt…

    Trotzdem versuchen Irene und Kai, sich einen Überblick über dieses besondere London zu machen und wissen schnell, wo das Buch zu finden ist. Noch ahnen sie nicht, dass sie sich plötzlich inmitten einer gefährlichen Verschwörung befinden, die viel weiter reicht als zunächst gedacht. Ihre Mission wird zu einem Wettlauf mit der Zeit. Zudem taucht überraschend ein weiterer Feind auf, der für sie zu einer tödlichen Gefahr wird…

    Schon lange wollte ich diese Reihe lesen, in der Bücher eine Hauptrolle spielen – perfekt für alle Buchliebhaber! Mich hat der Auftakt positiv überrascht: Die geheime Bibliothek zwischen den Welten ist ein faszinierender Ort, über den man nach und nach immer mehr erfährt – man bekommt einen kleinen Einblick in diese mächtige Institution, die vieles umfasst und doch noch viele Geheimnisse hat.


    „Die Autorität der Bibliothek pulsierte durch den Raum in einem stetigen Flüstern – wie Seiten, die im Zeitlupentempo umgeschlagen werden -, und als Folge davon entstand Stabilität.“ – Seite 399


    Im Buch selbst sind bestimmte Begriffe und Beschreibungen, die mit der Bibliothek zu tun haben, immer Fett gedruckt, was mit sehr gut gefallen hat.

    Auch die Hauptfigur Irene Winters lernen wir gut kennen, sowie die Aufgaben, die ein Bibliothekar erfüllen muss und was dieser besondere Beruf mit sich bringt. Auch über ihren Mitarbeiter Kai, der zu Anfang ziemlich geheimnisvoll wirkt, erfahren wir nach und nach mehr.

    „Sie war eine Bibliothekarin, und der innigste, grundlegendste Teil ihres Lebens schloss die Liebe zu Büchern ein. Im Moment wollte sie nichts weiter, als den Rest der Welt auszuschließen und nichts zu haben, über das sie sich Gedanken machen musste – ausgenommen, der nächsten Seite des Buches, das sie gerade las, welches auch immer das sein mochte.“ – Seite 357


    Die Handlung selbst ist (trotz kleineren Längen) spannend und steckt voller Abenteuer – es wird überraschend magisch und die Geschichte ist mit vielen phantastischen Wesen gespickt: Elfen, Vampire und Drachen sind sorgen für einigen Wirbel, auch Krimielemente sind hier perfekt eingefügt. Interessant ist vor allem, welche Besonderheit das seltene Buch der Brüder Grimm umgibt, hinter dem gleich mehrere Personen her sind.

    Die Parallelwelt und all ihre Besonderheiten werden hier bildgewaltig beschrieben – gerne hätte ich aber auch noch mehr über die Bibliothek an sich erfahren. Einiges ist noch rätselhaft. Da es ja noch weitere Bände gibt, werden bestimmt noch einige Fragen beantwortet werden - besonders das Ende macht sehr neugierig auf den zweiten Teil.

    Mein Fazit: Ein abenteuerlicher Auftakt zu einer magischen Reihe, in der Bücher die Hauptrolle spielen. Detailreich beschriebene Parallelwelten, magische Wesen, gespickt mit einer Detektivgeschichte und im Mittelpunkt ein seltenes und geheimnisvolles Manuskript – und über all dem steht die geheimnisumwobene Bibliothek zwischen den Welten. Der Auftrag dieser vielschichtigen Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne hierfür. 

  7. Cover des Buches Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist (ISBN: 9783492316347)
    Jenny Colgan

    Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Nina ist Bibliothekarin und hat ein sehr gutes Gespür dafür was ihre Kunden so lesen wollen. Jeder lässt sich gerne von ihr beraten. Als die Bibliothek schließt weiß Nina jedoch nicht wie ihr die Bücher dieses Mal helfen können. Immerhin ist sie bald arbeitslos und muss ihre geliebten Bücher quasi verlassen. Doch dann kommt ihr eine Idee. Sie beschließt sich einen alten Bus zu kaufen und diesen in einen Buchladen umzuwandeln. Also geht die Reise nach Schottland los um sich dort einen Bus anzuschauen, der genau ihren Vorstellungen entspricht. 

    Auf dem Weg von Schottland zurück, lernt sie diverse Menschen kennen und lieben, ein Ereignis überstürzt das andere und nach einem kurzen Streit mit ihrer WG-Mitbewohnerin beschließt Nina kurzfristig dass sie ihre Zelte abbricht und das Projekt Bücherbus im entfernten Schottland zu starten. 

     Ein wirklich schöner und gut lesbarer Roman von Jenny Colgan. Ich war sofort in der Geschichte drin. Mir hat die Idee mit diesem Bücherbus  so gut gefallen, schade, dass es sowas nicht bei uns hier in der Nähe gibt. 

     

  8. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.810)
    Aktuelle Rezension von: Wilma_Mueller

    Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und ich finde es immer noch atemberaubend. Besonders wie in diesem Finale die Buchtitel eingebaut wurden, ist einfach genial. Außerdem hat es Cornelia Funke geschafft eine wundervolle, vielschichtige Welt Stück für Stück aufzubauen, sodass man als Leser nicht ins kalte Wasser geschmissen wird sondern alles in Ruhe erkunden kann, auch wenn einen die Spannung durchaus zwingt schnell weiter zu lesen. Alles in allem kann ich die ganze Trilogie einfach nur weiterempfehlen.

  9. Cover des Buches Renegades - Gefährlicher Freund (ISBN: 9783453271784)
    Marissa Meyer

    Renegades - Gefährlicher Freund

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Elea_Eluander

    Renegades ist eine Geschichte über Superhelden und Anarchisten. Doch sind die Superhelden wirklich so toll und die Anarchisten wirklich solche Schurken ? Nova ist eine Anarchisten doch macht sie das zu einem Schurken ? 

    Für sie steht eines fest: Sie will Rache üben gegen die Renegades – den „Superhelden“. Doch zu ihnen gehört auch Adrian. 

    Die Renegades gegen die Anarchisten und Nova mittendrinn. 


    Anmerkung: Diese Rezension bezieht sich auf die gesamte Trilogie, da ich besonders hervorheben möchte, dass die Autorin den letzten Teil von eigener Hand übersetzten lassen und rausgebracht hat. 


    Mir hat das Lesen unfassbar Spaß gemacht. Die Autorin konnte mich jedes Mal von Neuem zum Staunen bringen. Es war nicht vorhersehbar und das gefiel mir sehr an der Geschichte.


    Marissa Meyer beweist mit dieser Geschichte aufs Neue, dass sie einen phänomenalen Ideenreichtum besitzt. Die Welt, die sie hier geschaffen hat, strotz nur so voll Abenteuer und tollen Charaktere. 

    Auch zeigt die Geschichte das vermeintlich gute Absichten einem zu sehr fragwürdigen und inhumanen Handlungen führen können. Es war erschreckend was die „Superhelden“ für den Frieden tun. Wieder wird hier eine ganz bedeutende Frage in den Raum gestellt: Heiligt der Zweck die Mittel ? 


    Nova war eine tolle Protagonistin und auch Adrian - bis auf ein Paar kleine Stellen.

    Auch die Nebencharaktere fand ich herzallerliebst. Ruby und Oskar und auch Callum. Einfach nur wunderbar ausgearbeitete Charaktere.

    Dass Marissa Meyer hier einige Superhelden ein Handicap verpasst hat, macht die Geschichte sehr sympathisch.

    Und wie cool ist bitte die Tatsache, dass der männliche Hauptprotagonist eine Brille trägt ?


    Ich persönlich fand Adrians Superkraft am Anfang nicht so toll, aber mit der Zeit wurde mir erst bewusst wie unfassbar genial sie ist ! 

    Allein schon die Superkräfte machen das Buch ansprechend. Aber auch die Geschichte hat es in sich. Superhelden gegen Anarchisten und Nova mitten drinnen. 


    Besonders hervorheben möchte ich, dass die Autorin hier den dritten Teil, der leider nicht von den Verlagen übersetzt worden ist – was ja generell ein zunehmendes Problem ist und für uns Leser echt nicht optimal -, selbst veröffentlicht hat ! Das finde ich sehr bemerkenswert und sollte unterstützt werden !


    Eine sehr actionreiche, spannungsgeladene Geschichte mit einigen Kampfszenen, die mir sehr gut gefallen hat. 

    Von mir eine klare Kaufempfehlung. Und einen großen Dank an Marissa Meyer, dass sie uns Lesern hier das grandiose Finale nicht vorenthalten hat !

  10. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.358)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Klappentext:

    Clare ist Kunststudentin und eine Boticelli- Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. 

    Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. 

    Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. 

    Meinung:

    Das Buch habe ich vor über zehn Jahren von einer sehr sehr guten Freundin für entspannte Abende geschenkt bekommen. Ich kannte bis dahin noch nicht die kleinen Bücher aus der Fischer Taschenbibliothek und war schonmal von dem handlichen Format begeistert. Immerhin passte es locker in meine Handtasche :-) Ihr müsst euch vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Verfilmung gab, die ich übrigens nicht besonders toll fand (ich bin kein besonders großer Fan von Rachel McAdams). Seitdem habe ich das Buch sicherlich schon dreimal verschlungen und es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern (so zerfleddert sieht es teilweise auch schon aus!). Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von Zeitreise Geschichten bin. Und Audrey Niffenegger zeigt mit dieser Liebesgeschichte, dass Zeitreisen nicht nur aus Abenteuern, Action oder Science- Fiction bestehen. Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten Henry und Clare erzählt in einer Art Tagebuchstil. Dabei wird jeder Abschnitt mit einem Datum versehen und dem aktuellen Alter von Clare und Henry. Dies ist auch wichtig, um als Leser nicht die Übersicht zu verlieren. Wenn man sich erst einmal auf die Story eingelassen hat und davon absieht, dass sich nicht alles logisch erklären lässt, erlebt man eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zumindest ich nicht als kitschig empfunden habe. Die Autorin erzählt die Geschichte halbwegs chronologisch. Aber Zeitsprünge bleiben halt Zeitsprünge. So hat man als Leser auch eine ungefähre Ahnung, wie sich Clare und Henry teilweise fühlen müssen. Der Plot hält auch einige lustige und chaotische Szenen parat, vor allem wenn Henry wieder einmal nackt in einer ihm unbekannten Zeit landet und sich zunächst auf die Suche nach passenden Klamotten machen muss. Aber wir leiden auch mit Clare und Henry mit und hoffen auf ein gutes Ende. Wie gesagt, es handelt sich hierbei um eines meiner Lieblingsbücher, deshalb kann ich natürlich auch nur 5 Sterne vergeben :)

  11. Cover des Buches Die Königliche (ISBN: 9783551313195)
    Kristin Cashore

    Die Königliche

     (681)
    Aktuelle Rezension von: leonietimm_

    In meinen Augen ist die Königliche der zweitstärkste Teil der Trilogie. Ich konnte Bitterblue sehr gut verstehen, was ihre Gedanken und ihr Handeln anging. Die Spannung war von Anfang an da, wenn auch nicht unbedingt wahrnehmbar. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und hat mich gut durch das Buch geleitet. Die Geschichte ist liebevoll ausgearbeitet und hat auch einen nachvollziehbaren Gedanken dahinter. Das Ende hat mich persönlich überrascht und geschockt, da am Ende des Buches alle Geheimnisse aufgedeckt werden, die Jahre zurückreichen. Mit dem Ende an sich bin ich zufrieden, hätte allerdings ein kleines Detail gerne anders gehabt, was ich nicht nennen kann ohne zu spoilern. Die Königliche hat mich in den Bann gerissen und in eine andere Welt entführt und mich begeistert zurückgelassen.

  12. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (625)
    Aktuelle Rezension von: gabelingeber

    Klappentext: Eine Reise durch die Jahrhunderte. Eine Liebe ohne Grenzen. Eine Geschichte voller Wunder.
    London, 1896: Die Vergangenheit ändern, die Zukunft sehen – alles scheint möglich durch Expeditionen in die vierte Dimension. Andrew, ein wohlhabender Fabrikantensohn, reist in der Zeit zurück, um seine grosse Liebe vor Jack the Ripper zu retten. Claire, frustriert vom viktorianischen London, flieht dagegen in die Zukunft – und verliebt sich dort. Inspektor Garrett jagt einen Mörder, der mit Waffen tötet, die noch gar nicht erfunden wurden. Alle Fäden der Geschichte laufen zusammen bei einem dämonischen Bibliothekar. Denn nur er kennt das Geheimnis der Landkarte der Zeit ... 

    Meine Empfehlung: Nicht dringend, nicht zwingend, doch durchaus unterhaltend.

    Die Landkarte der Zeit ist ein historischer Roman. Obwohl er zur Hauptsache von Zeitreisen handelt, ordne ich ihn nicht der Science-Fiction zu.
    Warum - das sollte nicht verraten werden. Denn Die Landkarte der Zeit ist eines jener Bücher, die von ihren unerwarteten Wendungen lebt.

    Es gliedert sich in drei Teile, in jedem stehen jeweils andere Hauptfiguren im Mittelpunkt, die Teile werden allerdings verbunden durch das Thema (eben Zeitreisen) und durch zwei Nebenfiguren: den skrupellosen Zeitreise-Unternehmer Gilliam Murray und den Schriftsteller H.G. Wells, Autor des Romans Die Zeitmaschine, deren Konkurrenzkampf sich wie ein roter Faden durch die drei Episoden zieht.

    Palmas Roman ist vertrackt und gegen Ende auch verschachtelt, der Autor tritt immer wieder ins Zentrum und enpuppt sich als gottgleicher Manipulator, der auch die Leserschaft in der Hand hat.
    So wird dem Leser je länger je klarer, dass er eigentlich einen Roman über die Erzeugung und Wirkung von Fiktion vor sich hat, und dass ein Machtgefälle zwischen dem Autor und seinen Lesern besteht. Das ist amüsant, verwirrend und anregend zugleich, denn Palmas zieht einem immer wieder den Boden unter den Füssen weg, meist dann, wenn man glaubt, die Geschichte durchschaut zu haben.

    Erzählt werden drei Episoden, die in Englands viktorianischer Epoche spielen, man wird als Leser gleichsam dahin manipuliert, die utopischen Geschehnisse um die Zeitreisen aus der Sicht der Menschen jener Zeit zu betrachten. Dabei gelingt dem Autor ein äusserst lebendiges und plastisches Zeitbild, welches das Denken und Empfinden der Leute von damals nachvollziehbar macht.

    Palmas zeigt sich als oft wortgewaltiger, manchmal aber auch einfach nur geschwätziger Autor. Im zweiten Teil gerät er immer öfter ins Schwafeln, und dabei wiederholt er sich - da wird man den Eindruck des "Streckens" nicht los (ob der Verleger einen seitenstarken Wälzer bestellt hat?). Tatsächlich hätte dem Roman an manchen Stellen eine Straffung gut getan - ich war mehrmals drauf und dran, das Buch wegzulegen. Doch davon hat mich der interessante Inhalt und die Fähigkeit des Autors, im richtigen Moment eine Überrschung einzubauen, abgehalten. Zu Glück, denn in der Gesamtsicht ist Die Landkarte der Zeit ein lohnenswertes, anregendes Buch - vor allem für Leute, die Freude an der Metaebene haben; Fans von echten Zeitreisegeschichten rate ich eher von der Lektüre ab, denn die kommen nicht wirklich auf ihre Kosten.

    Am Schluss des Buches wird zudem klar, dass Félix J. Palmas eine Hommage an den grossen britischen Schriftsteller H.G. Wells im Sinn hatte.
    Da ich zufällig kurz vor Lesebeginn die deutsche Neuübersetzung von Wells Krieg der Welten gekauft hatte, wird dies mein nächste Lektüre. 

    Die Landkarte der Zeit ist aktuell im Buchhandel bestellbar.

  13. Cover des Buches Die Schattenbucht (ISBN: 9783809026426)
    Eric Berg

    Die Schattenbucht

     (90)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Nachdem ich vom Nebelhaus begeistert war, muß ich sagen, dass mich die Schattenbucht enttäuscht hat, was vielleicht nicht mal am Buch selber liegt, sondern daran, dass es mich mit der Entführungsgeschichte sehr an "Das Kind in mir will achtsam morden" von Karsten Dusse erinnert hat, sodass ich das Buch nicht wirklich ernst nehmen könnte. Irgendwie war es für mich dadurch kein Krimi. Allerdings fehlte Dusses Humor. Aber nun zum Buch :

    Eine Frau springt vom Balkon und überlebt. Die Psychologin Ina versucht, ihr zu helfen, aber die Frau weicht ihr auf der einen Seite aus, auf der anderen scheint sie aber behandelt werden zu wollen. Gelingt es Ina hinter die Gründe für den Suizidversuch zu kommen ?

    Anfangs spannend, kommt ein laaanger, langweiliger Mittelteil und erst ganz am Schluß kommt wieder etwas Tempo auf. Die Charaktere und die Handlung erinnern mich wie gesagt an den 2. Band der Achtsam -Morden Reihe. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht lesen. Es gibt immer wieder Rückblicke, was 14 Monate zuvor geschah, die klar gekennzeichnet sind. Es gibt auch unerwartete Wendungen, aber die hauen einen auch nicht um. Im Gegensatz zu Nebelhaus, wo sich menschliche Abgründe auftun und was einen noch lange im Gedächtnis bleibt, ist dieses Buch eher seicht. Natürlich will man auch hier wissen, wie es weiter geht, aber ein Pageturner ist es nicht. Wer aber die Ostsee, Zingst und den Darß liebt, findet hier eine Liebeserklärung an die Gegend.

  14. Cover des Buches Stadt der Verborgenen (ISBN: 9783646600964)
    Mirjam H. Hüberli

    Stadt der Verborgenen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: BabsiEngel

    Klapptext:
    »Es ist nur ein alter Brief!«, versucht Zara sich einzureden, als sie den zerfledderten Umschlag zwischen zwei Buchseiten entdeckt. Doch mit dem Fund ist nichts mehr so, wie es mal war. Sogar die wirren Erzählungen ihres senil geglaubten Großvaters ergeben plötzlich Sinn. Zara hat eine Schwester! Yosephine – verschwunden, ebenso wie all die Erinnerungen an sie. Und der Brief ist nur der Anfang einer langen Kette von Hinweisen. Zusammen mit ihrem Großvater und dem draufgängerischen, aber doch faszinierenden Ben macht sie sich auf die Suche nach Yosephine und der sagenumwobenen Stadt der Verborgenen. Nur, wie findet man einen Menschen, an den man keinerlei Erinnerung mehr hat? Und einen Ort, der nicht gefunden werden will? 

    Meinung:
    Was soll ich dazu schreiben, ich bin total geflasht davon, wie viel Gefüh und Herz in diesen Werk steckt.
    Ich wurde von der ersten bis zur letzten Sekunde in eine andere Welt entführt und war total gebannt.
    Bei manchen Satzen musste ich richtig schmunzeln und bei anderen kamen mir sogar die Tränen. 
    Ich finde die Geschichte von Zara und Ben richtig fesselnd.
    Zara ist total sympathisch. Sie ist manchmal ein kleiner Pechvogel, irgendwas passiert immer in ihren Leben. Dann trifft sie durch einen Zusammenstoß auf der Straße, auf den jungen Mann Ben. 
    Der Vollpfosten, wie Zara ihn nennt, begleitet Zara und Alois auf eine Reise, denn sie wollen die Schwester von Zara finden.
    Auf der Reise kommen sich Zara und Ben näher.
    Alle denken ihr Großvater Alois wäre verrückt, doch es kommt anders als erwartet.
    Arrow, ein geheimnisvoller Mann, eingehüllt in Schwarz mit Kapuze, taucht plötzlich auf.
    Ich will nicht Spoilern, also lass ich es nun, wenn ihr mehr erfahren wollt, dann ran an den Speck. Kauft es euch, es ist das Geld absolut wert.
    Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben. Man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzten und mit ihnen mitfiebern. 
    Mirjam hat wirklich eine wundervollen Auftakt einer Trilogie geschrieben, mich hat Sie damit auf jeden Fall total überzeugt.
    Der schreibstil ist flüssig und entführt einen sofort in eine andere Welt.
    Man konnte sich alles sehr bildlich vorstellen.

    Fazit:
    Stadt der Verborgenen - Die Phoenicrus-Trilogie 1, bekommt von mir 5 von 5 Sterne, weil es mich sofort gefesselt und absolut überzeugt hat. Ich kann es nur weiterempfehlen. Es ist spannend von Anfang bis zum Ende.
  15. Cover des Buches Zorn - Vom Lieben und Sterben (ISBN: 9783596195077)
    Stephan Ludwig

    Zorn - Vom Lieben und Sterben

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Leseknopf

    Mein 2. Zorn Thriller. Auch diesmal hat mich die Geschichte um 5 Jugendliche von Anfang an gepackt.  Hauptkommissar Zorn wird zwar im Laufe der Geschichte etwas anstrengend aber es passt.  Toll fand ich das man etwas mehr über Schröder erfährt. Er tat mit zwischendurch richtig Leid.
    Die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung mit der ich nicht gerechnet habe. Ich mag es auch das die Geschichte trotz einiger brutaler Morde auch eine Portion Humor hat.

  16. Cover des Buches Das verbotene Eden 1 (ISBN: 9783426509401)
    Thomas Thiemeyer

    Das verbotene Eden 1

     (656)
    Aktuelle Rezension von: isolatet

    Meine Meinung

    Da ich ein großer Fan von dystopischen Jugendromanen bin, wusste ich nach dem Lesen des Klappentextes sofort, dass ich diese Trilogie lesen muss. »Das verbotene Eden 1 – David und Juna« von Thomas Thiemeyer wirkt auf den ersten Blick wie ein Klischee-Roman. Männer und Frauen hassen sich, ein Virus ist daran Schuld. Nein, danke. Aber wenn man einmal mit dem Lesen angefangen hat, merkt man, dass Thiemeyer eine richtig coole Welt in einem zerstörten Köln erschaffen hat. Es lohnt sich dieser Reihe eine Chance zu geben … besonders wenn man nicht so sehr auf Romanzen steht. Die lässt sich hier nämlich, entgegen meiner Erwartung, ganz schön viel Zeit.


    Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen. Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer ...


    In der Hardcover-Ausgabe findet sich vorne und hinten eine Karte (die ich echt liebe) und deren Hilfe man sich in der Welt sehr gut zurechtfinden kann. Die einzelnen Orte, die ›Regierungssysteme‹, die Kultur und Religion, all das wird vom Autor wirklich anschaulich beschrieben. Ohne Frage ein tolles Worldbuilding. Ich war fasziniert.


    Trotzdem war ich überrascht, wie lange es dauert, bis Juna und David sich begegnen. Ungefähr bis knapp zur Hälfte des Buches. Einerseits hat es die Spannung gesteigert, andererseits war es deshalb zwischendurch ein bisschen langatmig. Dann treffen sie endlich aufeinander und dann geht die Gefühlsentwicklung zwischen den beiden auf einmal durch die Decke. Ich glaube, in diesem Punkt hätte ich mir ein Mittelmaß gewünscht. Das Zusammentreffen der beiden etwas früher, dafür eine langsamere Gefühlsentwicklung.


    Ansonsten war die Handlung aber wirklich, wirklich spannend. Obwohl sich beide Parteien gegenseitig hassen, haben sie einige Jahre nebeneinander in einem politischen Übereinkommen verbracht, aber seitdem die Männer immer öfter dagegen verstoßen und brutal über die Frauendörfer herfallen, ringen die Geschlechter gegenseitig um die Vorherrschaft. Die Männer wollen die Frauen unterwerfen und sich so mit dem absichern, was die Frauen anbauen, während die Frauen die Männer fast ausrotten und nur wenige zur Erhaltung der Spezies am Leben lassen wollen.


    In all dem stecken Juna und David, von klein auf mit den Ideologien ihres Geschlechts gefüttert, und doch merken beide, dass das nicht der richtige Zustand sein kann. David ist da vor allem durch den Abt Benedikt seines Klosters und dem Lesen ›verbotener Schriften‹ wie Romeo und Julia geprägt, während Juna vor allem von ihrer Mutter beeinflusst wird. Es war spannend, mitzuverfolgen, wie beide allmählich in ihrem Denken etwas ändern, um dann füreinander einzustehen.


    Ihre Geschichte ist mit diesem Band beendet … der Kampf zwischen den Geschlechtern geht allerdings im nächsten Teil mit einem anderen Pärchen weiter und ich bin schon gespannt, was mich da erwarten wird.


    Fazit

    Das Buch bietet sehr viel mehr als der Klappentext vermuten lässt, daher lohnt es sich auf jeden Fall einen Blick hineinzuwerfen. Es ist spannend und behandelt nebenbei, wie wichtig es ist, sich seine eigene Meinung zu bilden und nicht blind der gängigen Ansicht zu vertrauen. Außerdem endet der Kampf zwischen den Geschlechtern hier nicht, sondern geht im zweiten Band in die nächste Runde. Ich bin schon sehr gespannt auf Logan und Gwen.

  17. Cover des Buches Das eherne Buch (ISBN: 9783608939347)
    Christian von Aster

    Das eherne Buch

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Das Eherne Buch" von Christian von Aster ist ein Fantasyroman, doch ist es keine der typischen Fantasiegeschichten. Es geht mehr um Mythen, Sagen und Legenden. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelroman, der nicht den Eindruck macht, als wäre eine Fortsetzung angedacht. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, in der scheinbar jeder gegen jeden kämpft und seit Jahrhunderten kein Friede mehr herrschte. Doch immer noch gibt es Hoffnung, denn eine fast vergessene Legende soll den Weg zum Frieden weisen: die Geschichtenklinge, genannt das eherne Buch, muss dem Gott des Krieges überbracht werden.

    Der Held der Geschichte ist Jaarn von Stahl. Falls jemand sprachliche Vorbildung fehlt: "järn" ist schwedisch für "Eisen", und die Wortwurzel kommt in der Handlung noch öfters vor. Dennoch ist er nicht der typische Held eines Buches. Er ist unbedarft, kann nicht kämpfen, weiß nichts von der Welt, da er in einem Turm aufgewachsen ist.

    Der junge Jaarn wächst im Turm der königlichen Bibliothek auf. Hier lernt er nicht nur große Folianten zu schleppen und Texte zu kopieren, sondern auch zu gehorchen. Als er eines Nachts geweckt und zum Leiter der Bibliothek befohlen wird, hat er keine Ahnung, was er angestellt haben könnte. Doch statt für einer Missetat belangt zu werden, wartet der alternde König auf ihn.

    Für Jaarn ändert sich von einen Moment auf den anderen schlagartig alles, denn statt mit seinen „Brüdern“ Bücher zu verwalten wird ihm offenbart, dass er letzte verbleibende Spross des Fürsten sein soll und somit Thronerbe ist. Zudem soll er mit einer große Aufgabe betraut werden.

    Das Schicksal hat ihn dazu auserkoren, ein verschollenes, legendäres Schwert, seiner Bestimmung zuzuführen. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Drei der Geschichten gingen verloren und müssen dem Schwert nun wieder zugeführt werden. Jaarns Aufgabe ist es, das eherne Buch zu reparieren und dem Gott des Krieges zu Fuße zu legen. Der Weltfrieden hängt anscheinend von einer kleinen, unsportlichen Leseratte ab, die mit der Aufgabe scheinbar massiv überfordert ist.

    Noch in derselben Nacht wird der König verraten und ermordet und Jaarn von einem mysteriösen Narbigen entführt und aus der Stadt geschleust. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die abenteuerliche Reise die Prophezeiung des Ehernen Buches zu erfüllen.

    Die Handlung kommt uns auf den ersten Blick leidlich bekannt vor – ein junger, überforderter Mann wird auserwählt eine Queste zu erfüllen, die seine Welt retten soll. Es geht um Frieden für die Welt, um alten Hass, um Geheimnisse und Götter, die ihre Schöpfung verlassen haben.

    Wie vom Autor nicht anders erwartet, erweist sich die Queste in der Tradition der 70er Jahre jedoch auf den zweiten Blick als ein wenig anders, als vermutet. Statt der Jagd auf einen Schatz oder die Mühe sich selbst zum, natürlich gerechten, Herrscher eines Reiches aufzuschwingen, geht es vorliegend um etwas weit Profaneres – um den Weltfrieden! Wenn dem Gott des Krieges das legendäre eherne Schwert zu Füssen gelegt wird, dann soll endlich wieder Friede auf Erden herrschen – so zumindest die Mär.

    Erzählt wird, wie Jaarn das "eherne Buch" zu einem Tempel des Kriegsgottes bringen soll. Der Hintergrund dazu ist ein Versprechen der Göttern. Die Überbringung soll alle Kriege beenden, von denen die Welt ansonsten reichlich geplagt wird.

    Zahlreiche Menschen, die Jaarn auf seiner teils unfreiwilligen Reise begegnen sind anders, jeder hat eine eigene Geschichte. Allen voran der Narbensammler mit den vielen Namen.

    Die Charaktere sind interessanter, mit stimmigen Namen wie beispielsweise eine kriegerische Hebamme, genannt die ›Eisenmutter‹, oder der im Untergrund lebende ›Knochenkönig‹. Etliche Gauner, Mörder, Halsabschneider oder ein bekehrter ›Legendenschänder‹ bilden ein vielfältiges Sammelsurium der unterschiedlichsten Figuren. Auch die Nacht, die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches heften sich an Jaarns Fersen.

    Das Buch schließt auf eine schöne Weise. Der Leser wird vorher tatsächlich gedanklich auf Abwege geschickt. Dadurch gelingt es dem Autor, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Er schließt mit einer Pointe, die absolut passend und lesenswert ist, in sich aber dennoch weitere Fragen aufwirft.
     Die, vom Krieg zerrissene, düstere, mittelalterliche Welt, hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt, aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde, sarkastische Humor haben definitiv ihren Reiz.

    Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: zuerst ist da Jaarn, der letzte Rabe, der gemeinsam mit einem geheimnisvollen Narbigen durch das Land reist. Dann gibt es noch Zadt Mhaw, den General des Keilers, der seinen Herrn rächen und dafür den Raben töten will. Und zuletzt die Eisenmutter Deswyn Lhi, Hebamme und Söldnerin, die die von ihr auf die Welt geholten Kinder beschützen will.

    Interessant wäre auch die Sicht von Gvenn, der letzten Erbin des Keilers. Leider fehlt diese vollständig. So bleibt diese Figur flach. Vor allem, da sie ihre Ansichten zu rasch wechselt. Ihre Geschichte wäre bestimmt interessant und bereichernd gewesen.
    Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen. Es hat kleinere logische Schwächen. Diese bewegen sich jedoch absolut im Rahmen dessen, was wir von anderen Fantasy-Autoren auch erzählt bekommen. Ihnen gegenüber stehen Stärken, wie sie nur selten zu finden sind. Sobald Christian von Aster einmal in ein Motiv oder eine Diskussion eingestiegen ist, führt er sie erzählerisch wie bildsprachlich auf die gebührenden Höhen der Fantasy.
     Die Geschichte ist von Anfang an temporeich und spannend, sehr unterhaltsam geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

    Das Buch liest sich am besten, indem wir uns gemütlich zurücklehnen und die Handlung auf uns zukommen lassen. Denn eigentlich ist alles anders als es der Leser erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch.  So würde das Buch völlig missverstanden.

    Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern überrascht, und das in positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zu viel …
     Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

  18. Cover des Buches Der Nostradamus-Coup (ISBN: 9783404174256)
    Gerd Schilddorfer

    Der Nostradamus-Coup

     (52)
    Aktuelle Rezension von: SaintGermain

    John Finch bekommt ein Notizbuch in die Hände, welches ihn nicht nur auf die Spur von Nostradamus, sondern auch in große Gefahr bringt.

    Ich liebe Verschwörungsthriller, ich lese gerne Bücher von Schilddorfer und ich interessiere mich für Nostradamus.

    Ich hatte also die perfekten Voraussetzungen für dieses Buch.

    Das Cover passt absolut zum Buch und hat mich sofort angesprochen.

    Der Schreibstil des Autors ist einfach nur sehr gut, die Protagonisten und Orte werden perfekt dargestellt, der Spannungsbogen zieht sich über das ganze Buch ohne abzuflachen.

    Dazu wirkt dieses Buch (wie auch die Vorgängerwerke) grandios recherchiert.

    Einiges an Fiktion und viel Geschichtliches bilden eine grandiose Geschichte, die Lust zum Lesen und recherchieren macht.

    Schon die 2 Vorgängerbände gefielen mehr sehr gut, dies ist allerdings das bisher beste aus dieser Reihe.

    Trotz fast 800 Seiten kommt nie Langeweile auf, ja nicht einmal die Spannung reißt irgenwann ab.

    Schön ist auch mitzuverfolgen, wie sich die Charaktere weiterentwickeln.

    Fazit: Wer Verschwörungsthriller und Thriller mit wahrem Hintergrund und geschichtlichen Fakten mag, kann bei diesem Buch nichts falsch machen.

    Absolute Topempfehlung.

  19. Cover des Buches Die Farben der Magie (ISBN: 9783492280624)
    Terry Pratchett

    Die Farben der Magie

     (888)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    „Die Farben der Magie“ entführt seine Leser in eine seltsame, groteske, schräge Fantasywelt, die für mich bis heute unerreicht ist. All die Ideen, die vor Kreativität nur so sprühen, sind erstaunlich. Da gibt es den Tod, der nur in Großbuchstaben spricht – den Roman „Gevatter Tod“ habe ich hier auf dem Blog schon vorgestellt –, die Struktur der Scheibenwelt, die Götter, die einzelnen Charaktere …

    Vielleicht braucht es beim ersten Lesen eines Scheibenwelt-Romans ein bisschen, bis man sich in dieser außergewöhnlichen Welt zurechtgefunden hat. Aber dann wird man ziemlich schnell eingefangen von dem lockerflockigen Schreibstil und von dem Humor, der aus einem guten Buch ein richtiges Leseerlebnis macht. Was soll ich sagen: Als ich bei einem meiner letzten Vor-Corona-Urlaube „Die Farben der Magie“ am Strand las (zum wiederholten Mal übrigens), musste ich mehrfach so laut loslachen, dass die Leute ringsum schon geguckt haben, was mit der Verrückten los ist …

    Mit Rincewind gibt es eine Hauptfigur, die in zahlreichen anderen Scheibenwelt-Romanen auftaucht und die man einfach nur ins Herz schließen kann. Ein feiger, unsicherer, mürrischer Zauberer ohne Talent, der regelmäßig Selbstgespräche führt und mehr Glück als Verstand hat … So eine Figur kann man doch nur mögen! Und auch die anderen Charaktere glänzen mit verschrobenen Eigenschaften en masse. Dabei gelingt es Pratchett immer wieder, charmante kleine Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft zu verteilen, in anderen Scheibenwelt-Romanen sogar noch deutlicher.

    Eine kleine Vorwarnung: Zusammen mit dem zweiten Band der Reihe, „Das Licht der Fantasie“, bildet dieser Roman eine fortlaufende Geschichte. Ihr solltet also sicherstellen, dass ihr den zweiten Band griffbereit habt, damit ihr direkt weiterlesen könnt. Denn „Die Farben der Magie“ endet mitten in der Geschichte, also mit einem Cliffhanger.

  20. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.270)
    Aktuelle Rezension von: Buecherphantasie

    Stephen King liefert mit dem Buch einen Roman mit etwas 1500 Seiten. Es ist ein typischer Roman und vorab möchte ich direkt sagen, dass das Buch definitiv nichts für Leser ist, die es nicht mögen viele Seiten ohne Spannung zu lesen. Bei Es ist der Einstieg in der Geschichte sehr langsam. Zunächst lernt man die Protagonisten kennen und alles ist sehr detailliert beschrieben. Man lernt auch die Geschichte von Derry, der Stadt in der das Buch spielt, kennen. Durch die Liebe fürs Detail von Stephen King  konnte ich mir alles hautnah vor meinem geistigen Auge vorstellen. Die Emotionen meinerseits haben einer Achterbahn geglichen. Es war zwar nicht durchgehen gruselig, aber ab und an kamen echt gruselige Szenen.

    Insgesamt ist es für mich definitiv ein Klassiker, den man als Stephen King Liebhaber lesen sollte.

    Trotzdem konnte ich nur 4 Sterne vergeben, da ich manchmal die intensiven Phasen der Erzählungen und Beschreibungen irgendwann einfach als zu viel empfand. 

  21. Cover des Buches Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte (ISBN: 9783846600856)
    Laini Taylor

    Strange the Dreamer - Der Junge, der träumte

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Anna_intergalaktisch

    Wow, diese Geschichte ist im wahrsten Sinne des Wortes traumhaft! Wer sich auf die Reise mit Lazlo Strange begibt lässt sich auf Fantasy ein, die ihresgleichen sucht. 

    Laini Taylor verpackt eine so simple Botschaft in eine höchst poetische Story, die einen staunend und hoffnungsvoll zurücklässt.

  22. Cover des Buches Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt (ISBN: 9783846601181)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer die Liebe entfesselt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald

    HIGHLIGHT - READ THIS. 

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    Miau miau miau. Ich weine innerlich, weil es vorbei ist. 

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    Die Fäden fügen sich zusammen - nach den unglaublichen Entdeckungen in Band 2 finden sich Emilia, Ben und Co in einem aussichtslosen Kampf gegen die Quecks und die dezent tyrannische Ishtar. Während die Welt im Chaos versinkt, kommen gut behütete Geheimnisse ans Licht. AAAH ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll, ohne zu spoilern. Lest es einfach selbst! 

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    Ich liebe die detailliert aufgebaute Urban Fantasy Welt, in der Kaleidra spielt. Keine Kleinigkeit wurde vergessen, alles ist schlüssig. Jede einzelne Figur bekommt Aufmerksamkeit, jeder Handlungsstrang findet seinen Weg - und alles ist liebevoll in unseren Normalo-Alltag eingebaut. 

    Das Buch ist voll mit Geschehen. Es passiert so viel, es gibt tolle Plot-Twists (die nicht mal ich alte Orakeltante vorhergesehen habe), es ist spannend. Dennoch ist genug Platz für Freundschaft, Familie und Liebe - jede Beziehung bekommt Raum für besondere Momente. Gespräche zwischen Emilia und ihrer Mutter, die kleinen Aaaaaws zwischen Bemilia, Larkins schillernde Persönlichkeit, Bens Eltern und und und… 

    Emilia und Ben (Bemilia) nehmen natürlich einen besonderen Platz ein. Gegensätze ziehen sich an - perfektes Beispiel. Ben, ruhig, kontrolliert, ein Fels in der Brandung. Emilia, impulsiv, emotional, ein strahlender Wirbelwind. Ihre Zuneigung zueinander spürt man durch die Zeilen und hat oft für ein zufriedenes Schmunzeln auf meinem Gesicht gesorgt.

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    Keine Kritik von mir. Grandiose Idee - die drei Alchemisten-Orden, die ihren Ursprung weit in der Vergangenheit haben und (Harry Potter like) parallel zur Welt der Normalsterblichen existieren. Magie-ähnliche Kräfte, Rivalitäten, Geheimnisse.. die Möglichkeiten !!!, die dieses Setting bietet, sind grenzenlos und werden wunderbar genutzt. 

    .

    Fazit: Urband Fantasy Fans kommen bei dieser Reihe definitiv auf ihre Kosten. Tolles Setting, tolle Charaktere, tolle Umsetzung und äußerst befriedigendes Ende. Wobei ich wünschte, es würde noch drei weitere Bände geben.


  23. Cover des Buches Das Buch (ISBN: 9783570306420)
    Wolfgang Hohlbein

    Das Buch

     (419)
    Aktuelle Rezension von: Firelight29
    Ich hatte immer schon das Gefühl, dass Bücher mehr können als Maschinen, und als manche Leute von Büchern halten. Hohlbeins "Das Buch" zeigt das, finde ich, wirklich gut. Die Geschichte wie alles was auf der Welt passiert, jeder einzelnen Person, akribisch niedergeschrieben wird in einer Unterirdischen Welt. Alles wird noch nach alter Manier gemacht, die Bücher alle per Hand hergestellt und alles per Hand geschrieben. In der Geschichte an sich geht es um ein bestimmtes Buch, welches aus dieser riesigen Bibliothek gestohlen wird, und immer wieder leicht umgeschrieben, was zu der Veränderung der Wirklichkeit führt. Ich habe diese Geschichte schon 2 Mal gelesen und würde es sicher nocheinmal tun.
  24. Cover des Buches Die Sternseherin (ISBN: 9783802582301)
    Jeanine Krock

    Die Sternseherin

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1
    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und nicht wirklich meins. Etwas anstrengend fand ich auch die plötzlichen perspektivwechsel, welche nicht mal mit mit einem neuen Absatz gewürdigt wurden, was des öfteren zu verwirrungen führt. 
    Die Story an sich ist ganz nett, wird aber erst zum Ende hin spannender. Das ganze könnte durchaus spannender sein, etwas mehr Witz haben ( es gab ein paar Versuche Humor einzubauen, was meiner Meinung nach nicht so ganz funktioniert hat ) und die wenigen Erotischen Begegnungen hätten etwas prickelnder sein können. Es war von allem ein klein wenig vorhanden, aber nichts davon richtig.
    Insgesamt würde ich sagen, man kann es zwischendurch gut Lesen, muss man aber nicht.

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