Bücher mit dem Tag "biedermeier"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "biedermeier" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Die Teehändlerin (ISBN: 9783596706037)
    Susanne Popp

    Die Teehändlerin

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Ramona_H

    Friederike ist mit Tobias glücklich verheiratet. Alles ist typisch für die damalige Zeit. Friederike kümmert sich um den Haushalt und die Kinder und Tobias ist für das Teegeschäft zuständig. Doch alles ändert sich, als Tobias zu seiner großen Reise nach China aufbricht. 

    Der eingesetzte Prokurist hat einen Unfall und der Nachfolger treibt dunkle Machenschaften. Nach einiger Zeit übernimmt Friederike heimlich das Teegeschäft. Glücklicherweise unterstütz sie der alte Prokurist Weinschenk dabei. Doch dieser Weg dahin war hart, denn Friederike musste alles über Buchhaltung etc erlernen. Wie gut, dass sie im Geigenlehrer Paul einen guten Freund gefunden hat, der ihr dieses beibringen kann. Doch Paul verliebt sich in Friederike und sind da vlt. auch zu tiefe Gefühle von ihrer Seite aus? 

    Das Teegeschäft läuft ausgezeichnet bis Tobias von China zurückkommt. Beide haben sich sehr verändert. Tobias möchte nicht, dass Friederike weiter im Geschäft tätig ist. Wird diese Ehe stand halten? 

    Ein spannender Roman über alte Traditionen, das Teegeschäft und die Liebe. 

  2. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.392)
    Aktuelle Rezension von: buchstabenwald


    Daddy sorgt dafür, dass Kathi guten Lesestoff bekommt. So mögen wir das, bester Papa. 

    .

    Daniel Kehlmann erzählt in diesem biographischen Roman die Lebensgeschichte zweier bedeutender Wissenschaftler: Alexander von Humboldt, dessen Name wahrscheinlich vielen bekannt ist: wissbegieriger und empirischer Naturforscher deluxe, der für seine Expeditionen quer über den Planeten gereist ist. Carl Friedrich Gauß, theoretischer Mathematiker, Astronom, blitzgescheit und Stubenhocker vom feinsten. 

    Der Schreibstil des Buches ist ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig. Hier wird nichts beschönigt: mit trockenem Humor und einer guten Portion Zynismus beschreibt Daniel Kehlmann die beiden Persönlichkeiten und ihren Werdegang, was für viele Schmunzler zwischendurch sorgt. Jeder bekommt sein Fett weg. Im Gegensatz zu den positiven Eigenschaften der Herren Forscher werden deren negativen übertrieben dargestellt - was für einen gewissen Unterhaltungsfaktor sorgt. So ist Gauß ein engstirniger sturer Kauz und Humboldt ein prüder Naivling. Beschrieben wird ihr Weg zur Forschung, Ausbildung, wissenschaftlichen Errungenschaften sowie die distanzierte, aber doch freundschaftliche Beziehung der beiden. 

    Die Bedeutung des Titels hat sich mir erst gegen Ende hin erschlossen - Kathi mit Brett vor dem Kopf: da hätte ich auch früher draufkommen können. Die Welt wird natürlich nicht wortwörtlich vermessen, viel eher zeigt der Autor durch die Darstellung der Lebensgeschichten die beiden unterschiedlichen Herangehensweise um die Vorgänge der Natur zu verstehen. Der eine erkundet, erforscht, misst, notiert - der andere berechnet, kalkuliert, denkt. Beide kommen so jedoch zu ihrer Wahrheit. 

    Eine tolle Geschichte - doch trotz des positiv ungewöhnlichen Schreibstils und dem biographischen Ansatz konnte mich das Buch leider nicht gänzlich abholen.


  3. Cover des Buches Aprilgewitter (ISBN: 9783426504147)
    Iny Lorentz

    Aprilgewitter

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Muschel

    Leider konnte mch diese Reihe nicht fesseln.es war fuer mich nicht spannend so wie die anderen Romane des Autorenpaares. Schade.

  4. Cover des Buches Außerhalb der Zeit (ISBN: 9783752817522)
    Marit Schalk

    Außerhalb der Zeit

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Rezitante

    Gemeinsam mit ihrem Freund lebt Lena in einem Mehrfamilienhaus in Hamburg. Sie arbeitet seit kurzem in der Leserbriefredaktion eines namhaften Wochenmagazins nachdem sie nach 5 Semestern beschlossen hat, ihr Psychologiestudium abzubrechen. Man möchte meinen, die junge Frau ist dabei ihr Leben neu zu Ordnen.
    Womit sie nicht rechnet - das Leben hat ganz andere Pläne mit ihr. Eigentlich will sie nur den neuen Freund ihres Bruders kennenlernen, als sie den Antiquitätenladen betritt. Doch ein kleiner Moment der Unachtsamkeit und Lena stürzt durch einen Spiegel!
    Der kaputte Spiegel ist dabei wohl das kleinste Problem. Denn Anna ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt.

    Eine wahnsinnig spannende Reise in eine längst vergangene Zeit!

    Lena ist eine wirklich tolle Protagonistin. Ihre aufgeschlossene, offene und herzliche Art macht sie sehr sympathisch. Und ich fand es aufregend, sie bei ihrer Reise zu begleiten. Denn eine emanzipierte, redselige, freche junge Frau hat es wirklich nicht leicht, sich im Jahr 1841 zu behaupten!

    Und der attraktive Henry,....! Der hat mich wirklich sofort überzeugt. Und das obwohl er so streng und mürrisch zu sein scheint.  
    Außerdem gibt es viele wundervolle Nebencharaktere,  welche die Geschichte nicht nur ausschmücken, sondern in meinem Leserherz sofort Platz gefunden haben.  


    Die Autorin hat hier eine glaubhafte, überzeugende Geschichte erschaffen. Sie hat einen sehr bildhaften Schreibstil, sodass ich wirklich toll in diese Geschichte hineingefunden habe und das Gefühl hatte, selbst gerade in dieser Zeit zu leben. Alle Charaktere wirken wahnsinnig authentisch und man merkt, dass die Autorin hier sehr gut recherchiert hat. 


    Das Buch liest sich flüssig, ist spannend aufgebaut und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite! Einzig das Ende ist wirklich gemein. Doch zum Glück ist Band 2 ja schon erschienen.

  5. Cover des Buches Aus dem Leben eines Taugenichts (ISBN: 9783458362876)
    Joseph von Eichendorff

    Aus dem Leben eines Taugenichts

     (444)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Sohn des Müllers ist ein wahrer Taugenichts. Tag für Tag sitzt er nur herum und genießt den Sonnenschein, sehr zum Missfallen seines Vaters. Dieser hat letztendlich aber genug von der Faulheit seines Sohnes und setzt ihn vor die Türe. So sieht sich der Taugenichts plötzlich einer komplett neuen Lebenssituation gegenüber. Mit seiner Geige zieht er nun übers Land, bis er auf eine schöne und mysteriöse Gräfin trifft, die sein Herz verzaubert. Sie ist zum Zweck seiner Existenz geworden, und so folgt er ihr bis über die Alpen nah Italien, um sein Glück zu finden. 

    Wir mussten das Buch im Deutschunterricht im Rahmen des Themas der Romantik lesen, und ich muss sagen, dass mich die Novelle einigermaßen überrascht hat, sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, man kommt flott durch die Geschichte, auch wenn es mir für meinen Geschmack manchmal zu flott war. Ich habe es gerne etwas breiter und umschreibender. Was aber schön zur Geltung kommt, sind die eindeutigen Merkmale der Literatur der Romantik, weshalb wir die Novelle auch lesen mussten. Man fühlt sich stellenweise auch ein wenig in die 20er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, vor allem wenn sich der Taugenichts wieder einmal auf Wanderschaft in der unberührten Natur befindet. Ein wenig zu kämpfen hatte ich allerdings mit dem Taugenichts als Figur. Zwar ist die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, wodurch man einen direkten Zugang zu ihm erhält. Auf der anderen Seite blieb er mir trotzdem ziemlich fremd. Ich glaube hauptsächlich, weil er recht eindimensional gezeichnet ist, und man auch sonst nicht besonders viel über ihn erfährt. Und sympathisch war er mir, um er ehrlich zu sein, auch nicht gerade. Er war mir für meinen Geschmack einfach viel zu unreflektiert, aber vor allem naiv und unbedacht. Zwar freut es mich, dass er aus seinem gewohntem Leben ausbricht, und neues wagt, allerdings konnte er dabei die möglichen Konsequenzen seiner Handlung für sich selbst, aber auch für seine Umwelt nicht einschätzen. Am meisten aber hat mich das Ende gestört, und auch die in der Geschichte immer wieder auftretenden Zufälle. Sowohl die besagten Zufälle, als auch das Ende wirkten mir viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und übertrieben. An manchen Stellen konnte ich nur mehr mit den Augen rollen, und ich hätte beim Genuss, diese Buch zu lesen, auf einige davon verzichten können. Das war dann einfach nicht mehr mein Geschmack.

    Auch wenn die Novelle in meinen Augen einige Schwächen hat, kann ich sie weiterempfehlen, vor allem als Schullektüre, da man hier sehr schön in die Gefühlswelt und Mentalität der Romantiker eintaucht, ohne dass sich das ganze sonderlich ziehen würde.  

  6. Cover des Buches Frühlings Erwachen (ISBN: 9783963450600)
    Frank Wedekind

    Frühlings Erwachen

     (336)
    Aktuelle Rezension von: Ann-Sophilius

    Scham und Engstirnigkeit. Wie dies im Zusammenhang mit den pubertären Veränderungen des Körpers und die diesbezügliche Offenheit der Bezugsperson (meist Eltern) eine besonders wichtige Rolle spielt, wird in diesem Werk von Frank Wedekind sehr eindrücklich erklärt. Hätte die Mutter der Tochter doch erklärt, wie Kinder gezeugt werden, anstelle mit blumigen Begriffen um sich zu werden, wäre der Sohn doch nicht an seinen Schulnoten zugrunde gegangen,  hätten die Lehrer und Eltern ihn besser unterstützt, so hätte er vor lauter Versagensängsten sich nicht das Leben genommen und der paradoxe Kampf des Melchior mit den Lehrmeistern, welche einer wahren Argumentation völlig aus dem Weg gehen, ohne sich auch nur einmal auf die Sicht eines jungen Erwachsenen einzulassen, der auf der Suche nach sich Selbst ist und sich gerade völlig neu entdeckt. Zwischen diesen Seiten steckt unglaublich viel (traurige) Wahrheit. 

  7. Cover des Buches Die Bettelprophetin (ISBN: 9783499252501)
    Astrid Fritz

    Die Bettelprophetin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Es ist das 2. Buch was ich von Astrid Fritz gelesen habe und hat mir auch wieder gut gefallen. Von ihr werde ich definitiv noch mehr lesen. 

    Dieses Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der 1. und 2. Teil war super und ich hätte dem Roman 5 Sterne gegeben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man konnte sich alles gut vorstellen. Mit Theres fühlte ich mit. 

    Leider war mir der 3. Teil zu dramatisch und etwas unglaubwürdig. Das Cover passte für mich nicht ins 19. Jh.. daher vergebe ich 4 Sterne und empfehle das Buch gerne weiter. 

  8. Cover des Buches Schlafes Bruder (ISBN: 9783150205679)
    Herbert Willi

    Schlafes Bruder

     (680)
    Aktuelle Rezension von: addicted3books

    Elias Adler ist Sohn eines Bauern, doch seine Welt ist die Musik. Was in Eschberg zählt, sind junge Burschen, die hart anpacken können. Aber das ist nicht er. Elias spielt begnadet Orgel, hat das völlig absolute Gehör, wodurch er seine bäuerliche Umwelt eher verstört, als sie zu beeindrucken. Er ist eben nun mal in ein archaisches Bergdorf hineingeboren. Elias zerbricht daran. Er beschließt seinem Leben ein Ende zu setzen, indem er sich den Schlaf entzieht.

    Welch eine Verschwendung, ein solch unentdecktes Talent. Robert Schneider appelliert an potentielle Förderer, eine derartige Genialität auch wachzuküssen. Denn es wäre ein unendlicher Gewinn für eine Menschheit, die sich Großteils in Belanglosigkeiten verliert. Ein Milieu, das ein Potential mit seiner Ignoranz und seinem Muff erdrückt, lebt kein Leben, sondern wandelt im Suff, im Rausch, im Schlaf. Doch die sind die Brüder des Todes.

    Robert Schneider schildert die Katharsis des verkannten Genies in brillanter Erzählung, die das Lesen zum absoluten Genuss macht.

  9. Cover des Buches Das lange 19. Jahrhundert (ISBN: 9783801204686)
    Matthias von Hellfeld

    Das lange 19. Jahrhundert

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Viv29

    Auf etwa 250 Seiten gibt Matthias von Hellfeld einen ganz ausgezeichneten Überblick über die Jahre zwischen 1776 und 1914, die vorwiegend mit Blick auf das heutige Deutschland, aber auch mit Informationen über andere europäische Länder. Das Buch ist schon haptisch ein Vergnügen, hier wurde angenehmes hochwertiges Papier gewählt. Auch die Gestaltung ist übersicht und ansprechend: es finden sich qualitativ ausgezeichnete Abbildungen, farbig unterlegte Zitatfelder, sowie Karten, Tabellen und Übersichten. Auch der Text kann mit der Gestaltung mithalten. Hellfeld schreibt angenehm, gut verständlich, konzentriert sich meistens auf das Wesentliche. Er verweist auf umfangreiche Geschichtswerke namhafter Autoren wie Nipperdey oder Münkler, und gerade wer Nipperdey kennt, weiß, wie ausgezeichnet, aber auch detailliert seine dreibändige "Deutsche Geschichte" ist. Hellfeld zieht aus diesen Bücheren die wichtigen Themen komprimiert heraus und das gelingt gut.

    So sind auf diesen 250 Seiten erstaunlich viele Informationen vorhanden. Wer einen gelungenen Überblick über jenes "lange Jahrhundert" bekommen und Zusammenhänge verstehen möchte, ohne sich durch umfangreiche Geschichtswerke zu wühlen, für den ist dieses Buch genau das Richtige. Gerade die Zusammenhänge werden ganz ausgezeichnet erklärt, dies auch wesentlich klarer als in vielen anderen Bücheren. Hier sieht man, wie die Geschehnisse ineinandergreifen, welche zu jener Zeit kaum absehbare Konsequenzen manche Handlugnen und Entscheidungen Jahrzehnte später haben können. Gut erklärt wird auch, wie übertriebener Nationalismus entstehen konnte, was die Bismarck'sche Politik eigentlich bedeutete und wie schnell sie sich unter Wilhelm II umkehrte und in die Katastrophe führte. Selten habe ich geschichtliche Zusammenhänge so gut erklärt gefunden. Hier und da kommt es zu einigen kleineren Wiederholungen, ein wenig irritiert war ich, auf Seite 245 einen Satz zu lesen, der fast wortgleich schon auf Seite 226 steht. Das sind aber nur Kleinigkeiten.

    Während die Politik im Vordergrund steht, findet auch die Entwicklung von Kunst, Familienleben, Arbeitsbedingungen und anderen Alltagsthemen Platz, wenn auch vorwiegend zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

    Insgesamt bin ich beeindruckt, wie viel hier in einem recht dünnen Buch Platz gefunden hat, wie mit wenigen Worten so gründlich Zusammenhänge, Hintergründe und Entwicklungen dargelegt wurden. Absolut empfehlenswert.

  10. Cover des Buches Eidergrab (ISBN: 9783954519026)
    Volker Streiter

    Eidergrab

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Volker_Streiter_Autor
    Eidergrab ist ein gelungener historischer Küstenkrimi, der bis zum Ende spannend beliebt und der die Leser vorzüglich in die Mitte des 19. Jahrhunderts entführt. Bleibt zu wünschen, dass man bald mehr von Autor und Protagonistin lesen darf. ...sagt die histocouch.de
  11. Cover des Buches Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser (ISBN: 9783832196530)
    Ernst H. Gombrich

    Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser

     (16)
    Aktuelle Rezension von: sKnaerzle

    Ein wirklich schneller Durchgang durch die Weltgeschichte. Gombrich trifft dabei den Ton "Kinder, ich erzähl euch was!" und wählt aus der Masse des Stoffes nicht nur die Haupt- und Staatsaktionen aus, sondern berichtet gern über Philosophen und Religionsstifter.

    Dabei bemüht sich Gombrich auch um eine faire Beurteilungen, was im meist gut, aber in der Zeitgeschichte eher weniger gelingt.



  12. Cover des Buches Kleine Geschichte der deutschen Literatur (ISBN: 9783150176764)
  13. Cover des Buches Der böse Geist Lumpazivagabundus (ISBN: 9783150030257)
    Johann Nestroy

    Der böse Geist Lumpazivagabundus

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Tiana_Loreen
    Geld zu haben und glücklich sein sind zwei Paar Schuhe! Liebe und Glück passen da schon eher zusammen!

    Inhalt:
    Aufruhr im Feenreich, denn der böse Geist Lumpazivagabundus hat die Söhne der Zauberer zur Trunkenheit, Faulheit und Geldausgeben verführt. Nur Amorosa, die Behüterin der wahren Liebe, kann dem entgegen trotzen, doch davon will Fortuna, die Glücksfee, nichts wissen.
    Sie handelt einen Deal heraus, wenn sie – Fortuna – es nicht schafft, dass zwei von drei Handwerksgesellen sich trotz plötzlichen Geldregens nicht bessern, gibt sie die Zustimmung, dass ihre Tochter heiraten darf und gibt dann zu, dass Amorosa eine mächtigere Fee ist.
    Leim, Zwirn und Knieriem sind die „Auserwählten“. Leim ist unsterblich in Peppi, der Tochter seines damaligen Meisters verliebt, Zwirn will sein Leben lustig verbringen und Knieriem ist Trunksüchtig. Nach einem „überraschenden“ Lottogewinn trennen sich die drei Gesellen, doch in genau einen Jahr wollen sie sich wieder treffen und über ihr Leben reden.

    meine Meinung:
    Zugegeben, zu allererst schreckte mich der Name ab.
    Lumpazivagabundus.
    Lumpazi-vagabundus.
    Lum-pazi-vaga-bundus.
    Aber mittlerweile kann ich den Namen einwandfrei aussprechen und das nicht ohne einem Lächeln, blöd, oder? XP
    Aber außer, dass ich über das wirklich seeehr kurze Auftreten des wirklich bösen Geistes überrascht war, fand ich das Werk von Nestroy wirklich großartig.
    Man las sich unglaublich schnell durch die Zauberposse und man musste ständig über die Eigenheiten der drei Gesellen schmunzeln...naja, bis die Lacher einen manchmal im Hals stecken blieben, wenn sie es einfach nicht einsehen wollten.

    Leim, Zwirn und Knieriem. Zum Glück nahm Nestroy Namen, welche zu den Gesellenberufen passten, andererseits hätte ich die Namen womöglich ständig durcheinander gebracht.
    Die drei waren so unterschiedlich und das machte das Werk so interessant zu lesen, denn alle drei hatten unterschiedliche Ziele, um glücklich zu werden.

    Nestroy wollte beweisen, dass Menschen nur schwer aus ihren alten Spuren ausbrechen können und wenn sie es schaffen, ist es wirklich schwer, nicht rückfällig zu werden. Man braucht jemand, der einen dafür unterstützt.
    Man soll das Leben genießen und das Glück schätzen, denn man weiß ja nie, wie lange es einem Hold ist.
    Liebe ist viel machtvoller als Geld, denn mit Liebe und Freundschaft wirkt das Leben bereits eine Spur freundlicher auf einen.
    Außerdem wollte er auf die Verschwendungssucht der Menschen hinweisen und dass Geld nicht glücklich machen kann. Geld zu haben und wirklich „wahre“ Freunde zu haben ist schwer.

    Nestroys Sprache war österreichischer Dialekt, was mir als Österreicherin sehr gut gefallen hat. Er baute Sarkasmus ein, um eine Kritik einbauen zu können (in der Zeit des Biedermeiers sehr gut gewählt).

    Fazit:
    Ein amüsantes und sehr aufschlussreiches Werk. Nestroys Rebellion gegen das damalige Regime in der Zeit des Biedermeiers. Eine Zauberposse, die wirklich zum Empfehlen ist! 5 von 5 Sterne!
  14. Cover des Buches Deutschland (ISBN: 9783835333130)
    Heinrich Heine

    Deutschland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Klappentext)

    »Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen. «

    So beginnt Heimes Gedicht ›Nachtgedanken‹, das im Sommer 1843 entstand. Die Sorge um die politische Entwicklung in der Heimat, die ihm den Schlaf raubte, und  die Sehnsucht, seine 72 Jahre alte Mutter wiederzusehen, waren die Gründe, die ihn veranlassten, wenige Monate später seinen Aufenthalt im selbstgewählten französischen Exil zu unterbrechen und nach Deutschland zu reisen. Aus den Eindrücken dieser reise, die über Brüssel, Amsterdam und Bremen nach Hamburg und auf der Rückfahrt nach Hannover, Minden, Paderborn, Köln und Aachen führte, entstand ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine der bedeutendsten politischen Dichtungen in deutscher Sprache. Heine verflocht hier nicht nur mit großer Kunst Komik und Pathos, Elegisches und Humor miteinander, er übte vor allem ätzende Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen Deutschlands, das, wie er ahnte, am Vorabend einer politischen Erhebung stand.

    Dieter Klieschs vielschichtige Farbbilder (Crayon und Aquarell) betonen die Aktualität von Heines Dichtung. Der Maler hat aus der Perspektive unserer Zeit Heines Reise nachempfunden und im Bild festgehalten, was ihm auffiel, ihn in Rage, in Wut versetzte, seine Kritik herausforderte; denn wenn sich auch manches nach 140 Jahren verändert hat, die Verhältnisse sind längst nicht so, wie sie sein sollten.

    Ausgabe

    Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.,
    1989.
    203 S.
    mit zahlreichen Bildern von Dieter Kiesch
     - Mit einem Essay von Walter Grab. -
    ISBN  3 763235574

    Meine Meinung

    Obwohl ich ein solides Grundwissen über deutsche Geschichte habe, fand ich das Lesen oft mühsam. Meine Ausgabe enthält viele Anmerkungen zum Text, Farbbilder von Dieter Klietsch sowie einen Essay von Walter Grab zum Wintermärchen.

    So kann ich nachvollziehen, warum das Spottgedicht zu den bedeutendsten politischen Dichtungen deutscher Sprache gehört.

    Im Rahmen der Klassiker Lesegruppe habe ich das Buch gelesen. Sicherlich ist es als Quellendokument über die Zeit aufschlussreich.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung nur für Leser, die an der geschichtlichen Dimension der Zeit interessiert sind.

    Tipp: Laut lesen!

  15. Cover des Buches Der Nachsommer (ISBN: 9783423146241)
    Adalbert Stifter

    Der Nachsommer

     (28)
    Aktuelle Rezension von: glowinggloom

    Um nicht von vornherein an diesem Roman zu verzweifeln, empfiehlt es sich, zuerst das Nachwort zu lesen. Dort erfährt man von Stifters Weltekel, einer Wirklichkeitsflucht, der Entwicklung eines idealen Menschentums durch Ästhetisierung des Lebens, dem Streben nach Konfliktfreiheit, einer unendlich beruhigten, auf Stillstand zulaufenden Erzählbewegung. Ohne Kenntnisse des Weltbildes und des literarischen Konzeptes des Autors, kann man diesen hochgradig redundanten, unglaublich langweiligen und abstoßenden Eskapismus für Besserverdienende schwerlich über 700 Seiten ertragen.

  16. Cover des Buches Das Geheimnis des Strandvogts (ISBN: 9783954750962)
    Volker Streiter

    Das Geheimnis des Strandvogts

     (16)
    Aktuelle Rezension von: SLovesBooks
    gelöscht
  17. Cover des Buches Johann Gottfried Schadow (ISBN: 9783363004083)
    Götz Eckardt

    Johann Gottfried Schadow

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Die Tochter eines Arztes (ISBN: 9783940855428)
    Martina Frey

    Die Tochter eines Arztes

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina80
    Erster Satz: "Der Abend war hereingebrochen, sodass kaum noch Licht durch die hohen Fenster fiel."

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    Im Jahre 1847 ist Eugenia Hentschel mit ihrer Familie nach Holzhausen gezogen, weil es ihrer Mutter in Wiesbaden nicht gut ging. Am Anfang fühlt sie sich dort total fehl am Plätze, Wiesbaden, die Gesellschaften, ihre beste Freundin Dorothea usw. fehlen ihr. Nach und nach freundet sie sich mit Louisa, die Nichte des Dorflehrers und mit dem jungen August an. Doch das Stadtleben fehlt ihr immer noch und sie versucht wieder nach Wiesbaden zu kommen, in dem sie ihre gute Manieren vernachlässigt...

    Ihr Vater, der Arzt Anton Hentschel, hat auch Probleme u.a. mit seinem ehemalige besten Freund Sebastian Kreutzer der ihn erpresst und Eugenia zur Frau haben möchte. Um das zu verhindern, sucht er heimlich für sie einen Heiratskandidaten und findet ihn in den Witwer Daniel Schütz. Doch Eugenia ist gerade dabei ihr Herz an den Bauernsohn Matthias Hollmann zu verlieren...

    Meine Meinung

    Nachdem ich im letzten Jahr von Martina Frey "Das Brunnenmädchen"  las und feststellte, das es davor schon eine Geschichte gab - nämlich diese hier - (auch wenn es absolut nicht notwendig ist die beiden nach einander zu lesen, man kann sie auch sehr gut getrennt von einander lesen, da sich nicht aufeinander aufbauen), wollte ich dieses Buch gerne lesen und aus erster Hand erfahren, wie die Liebesgeschichte zwischen Eugenia Hentschel und Matthias  Hollmann zustande kam, die in dem oben genannten Buch nur ganz kurz erwähnt wurde.

    Eugenia ist ein typischen Stadtmädchen der damaligen Zeit, die sich an des Leben auf dem Lande so gar nicht gewöhnen kann und immer froh ist, wenn sie wieder nach Wiesbaden auf Besuch darf. Allerdings hat sie auch ihre eigenen Wünsche. Zum Beispiel würde sie gerne dasselbe machen wie ihr Vater: Ärztin werden und Menschen helfen, aber da sie eine Frau ist, ist das undenkbar und sie traut sich auch nicht, das ihren Vater zu sagen. Er würde es eh nicht verstehen. Sie soll einfach nur einen guten Mann abkriegen und verheiratet werden. Ich stell mir die Zeit für eine Frau sehr schwer vor, da man so gar nichts zu sagen hat und einfach nur parieren soll. Wäre so gar nichts für mich. Es war aber sehr schön Eugenias Entwicklung zu sehen, von einer oberflächlichen Dame zu einem Mädchen das selber denkt und handelt.

    Matthias dagegen ist arm. Er muss seine Mutter und die Geschwister durchbringen, arbeitet deshalb fiel und die Schule wird vernachlässigt. Er kann kaum lesen, aber interessiert sich sehr für die Politik. Dadurch kommen er und Eugenia sich näher und verbringen Zeit miteinander.

    Sehr schön fand ich, das die Liebesbeziehung zwischen Matthias und Eugenia sich erst so nach und nach entwickelte. Am Anfang konnten sich die beiden so gar nicht leiden. Er hält sie für eine hochnäsige Göre und sie ihn für einen Bauerntrampel ohne Manieren. Das ändert sich erst, als Eugenia feststellt, was Matthias alles für seine Familie tut, damit seine Mutter und seine Geschwister satt werden und nicht hungern müssen und für Matthias, als er merkt, das Eugenia auch anderen Menschen hilft. Trotzdem hat ihre Liebe keine Chance, das sie aus unterschiedlichen Welten kommen.

    Fazit
    Eine Liebesgeschichte, die eigentlich unmöglich ist für die Zeit. Sehr schön!


    Band 1: Die Tochter eines Arztes
    Band 2: Das Brunnenmädchen

  19. Cover des Buches Die schwarze Spinne (ISBN: 9783958550940)
    Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Pit

    Spannend und gruselig zugleich

  20. Cover des Buches Der Funke des Chronos (ISBN: 9783492266512)
    Thomas Finn

    Der Funke des Chronos

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger
    Mit "Der Funke des Chronos" gelingt Thomas Finn ein absolut spannendes, fesselndes Zeitreise-Abenteuer durch das Hamburg der Jahre 2006 und 1842.
    Die Story ist sehr interessant und bietet enorm detaillierte, gut recherchierte Eindrücke vom Hamburg der Biedermeierzeit. Alle Handlungsorte findet man auch im realen Hamburg wieder, bis auf die natürlich, welche beim großen Brand oder im 2. Wk später zerstört wurden.
    Die Idee, den großen Brand von Hamburg am 05. Mai 1842 in die Geschichte mit einzufädeln, ist ein durchaus geschickter Schachzug. Man fühlt sich quasi wie mittendrin im Geschehen und riecht quasi den Rauch, die Flammen und das Elend dieses tragischen Großereignisses beim Lesen durch die Seiten.
    Auch die zeitlichen Überlappungen und Überschneidungen der Protagonisten weiß der Autor sinnvoll und relativ authentisch umzusetzen, was ja bekanntlich nicht einfach ist. 
    Auch spannt er am Ende der Geschichte einen logischen Bogen zur Gegenwart und überrascht mit der ein oder anderen Wendung, wo ich als Leser persönlich sehr häufig große "ahaaa-Momente" genießen durfte.

    Alles in Allem ein toller Zeitreise-Abenteuer-Thriller, der einen sehr detailreichen und exzellent recherchierten Eindruck vom Hamburg Mitte des 19. Jahrhunderts verschafft, und zudem mit einer spannenden und wendungsreichen Story punkten kann.
    Der hohen Anteil an lokalen Dialekten wie dem Plattdeutschen stört jedoch nicht und kann problemlos auch von Nicht-Hamburgern ("Quiddjes") im Kontext verstanden werden.

    Einziger kleiner Kritikpunkt ist zum Einen der - für Thomas Finns Verhältnisse - noch nicht ganz so ausgereifte Schreibstil, wie man ihn z.B. aus seinen neueren Romanen wie "Lost Souls" kennt, da es sich im Prinzip und ein Frühwerk des Autors handelt. Manche Worte würde er wohl heute nicht mehr so wählen. Zum Anderen - und damit verbunden - ist die irritierende alte Rechtschreibung ("daß", "Haß", "Schloß", etc.) und veraltete Silbentrennung ("dik-ken"), welche mich hin und wieder im Lesefluss gestört hat. Im Erscheinungsjahr des Buches 2007 lag die letzte ausschlaggebende Rechtschreibreform bereits 9 Jahre zurück... Da sollten sich derlei Fehler eigentlich nicht einschleichen.

    Nichtsdestotrotz tut das dem Roman keinen Abbruch. Das Buch ist wunderbar und ich danke dem Herrn Finn dafür, das er es geschafft hat, einen absolut packenden Page-Turner zu schreiben, und dafür, dass er die Geschichte der Stadt Hamburg so genial eine eine wahrlich filmreife Story verpackt hat.
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  21. Cover des Buches Die schwarze Spinne (ISBN: B00NC82W4Y)
    Jeremias Gotthelf

    Die schwarze Spinne

     (3)
    Aktuelle Rezension von: parden
    SOLANGE WIR UNS FÜRCHTEN VOR GOTT...

    Es ist Sonntag, ein Kind wird getauft, die Taufgesellschaft lagert sich um einen Baum. Auf den "wüsten, schwarzen Fensterpfosten" seines Hauses angesprochen, erzählt der Großvater die Geschichte vom Satanspakt der Christine, die die Seele eines noch ungetauften Kindes dem Teufel verspricht und in eine Spinne verwandelt wird.


    "Da berührte der spitzige Mund Christines Gesicht, und ihr war, als ob von spitzigem Eisen aus Feuer durch Mark und Bein fahre, durch Leib und Seele; und ein gelber Blitz fuhr zwischen ihnen durch und zeigte Christine freudig verzerrt des Grünen teuflisch Gesicht, und ein Donner fuhr über sie, als ob der Himmel zersprungen wäre."


    "Die schwarze Spinne", erschienen 1842, ist die berühmteste Novelle des Schweizers Jeremias Gotthelf und ein Meisterwerk der Erzählliteratur des Biedermeier. In der kunstvoll aufgebauten Novelle mit ihrer komplexen Erzählstruktur wird eine Geschichte um Gottlosigkeit und Aberglauben erzählt: In zwei legendenartigen Rückblicken berichtet ein Großvater vom tödlichen Wüten einer teuflischen Spinne und der Rettung durch christlich-heldenmütige Gesinnung.

    Die Erzählung "Die schwarze Spinne" verbindet drei uralte Sagen miteinander: die Sagen vom geprellten Teufel, von der gebannten Pest und von der tödlichen Spinne. Der fatale Zusammenhang zwischen auswegloser Verzweiflung und der Bereitschaft, nach einem teuflisch gefährlichen Strohhalm zu greifen, erscheint unmittelbar einsichtig. Die Verführung durch den Teufel und die Rettung durch gottgefällige Menschen steht aber auch für Gotthelfs konservativ-christliches Weltbild. Mit dem Schreiben fand Gotthelf, der eigentlich ein Pfarrvikar namens Albert Bitzius war, ein Ventil  gegen den aufkeimenden Materialismus zu seiner Zeit. Aufklärung, Industrialisierung, Politisierung der Massen, Auflehnung gegen überaltete Herrschaftsstrukturen brachten beängstigende Bewegung in die Schweizer Gesellschaft. Diesem drohenden Einbruch alter Werte suchte Gotthelf durch Besinnung auf christliche Tugenden zu begegnen.


    "Da war es Christine, als ob plötzlich das Gesicht ihr platze, als ob glühende Kohlen geboren würden in demselben, lebendig würden, ihr gramselten über das Gesicht weg, über alle Glieder weg, als ob alles an ihm lebendig würde und glühend gramsle über den ganzen Leib weg. Da sah sie in des Blitzes fahlem Scheine langbeinig, giftig, unzählbar schwarze Spinnchen laufen über ihre Glieder, hinaus in die Nacht..."


    Karlheinz Gabor liest die ungekürzte Hörbuchfassung (3 Stunden 9 Minuten) in getragener, angemessener Weise. Zugegeben, ich musste mich zunächst an den altertümlichen Stil gewöhnen, zumal die Erzählung stellenweise gespickt ist mit Schweizerischen Begrifflichkeiten. Doch spätestens ab dem Zeitpunkt, zu dem der Großvater von den altüberlieferten Geschichten zu erzählen beginnt, war ich von der alten Novelle gefesselt.

    Trotz des Alters von fast 200 Jahren lohnt es sich auch heute noch, sich auf die Erzählung einzulassen. Sprachlich und historisch entfaltet die Novelle auch heute durchaus noch ihren Reiz!


    © Parden


    *****************************************


    Aus der Reihe 'Weltliteratur to go' gibt es auch eine Episode zu 'Die schwarze Spinne' von Jeremias Gotthelf:



  22. Cover des Buches Lexikon der Geschichtsirrtümer (ISBN: 9783492245005)
    Jörg Meidenbauer

    Lexikon der Geschichtsirrtümer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Ein Buch, das hält, was es verspricht: unterhaltsam werden die wichtigsten Geschichtsirrtümer von A-Z richtiggestellt.Ob es um weltgeschichtliche Ereignisse wie den Sturm auf die Bastille geht ( fand nie statt) oder um amüsante Anekdoten wie die vom Ei des Kolumbus ( geht nicht auf den Seefahrer zurück ) - das Lexikon der Geschichtsirrtümer hält immer eine lehrreiche Überraschung bereit. Dem Berufshistoriker kommt vielleicht manches bekannt vor - alle anderen aber entdecken in dem lexikonartig aufbereiteten Sachbuch viel Neues.Dem Autor gelingt es, die eigentlich trockene Thematik ansprechend und unterhaltend aufzubereiten.Ich mochte das Buch nach dem Lesen eines Artikels, den ich gezielt nachgeschlagen hatte, gar nicht mehr aus der Hand legen!
  23. Cover des Buches Brigitta (ISBN: 9783842412613)
    Adalbert Stifter

    Brigitta

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Anfang des Buches war mir ein bisschen zu langatmig, da wir mit Informationen über den Erzähler überschüttet wurden, die nicht wirklich viel zur eigentlichen Geschichte und zum Konflikt im Buch beitragen.
    Das Buch ist meiner Meinung nach besser zum anhören als zu lesen, da es eine recht ruhige Atmosphäre vermittelt.
    Das Ende war in gewisser Weise vorhersehbar, jedoch was es interessant es zu lesen

  24. Cover des Buches Sonntag in meinem Herzen (ISBN: 9783423215572)
    Asta Scheib

    Sonntag in meinem Herzen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Leben ist die Lust, zu Schaffen - Carl Spitzweg

    (05. Februar 1808 bis 23. September 1885)
    war ein Münchner durch und durch.

    Er hat viel geschaffen an gemalten Bildern. Obwohl er eine Ausbildung zum Apotheker absolviert hatte. Sein strenger Vater wollte, dass er und seine Brüder eine Ausbildung machen. Sein ältester Bruder sollte das Geschäft des Vaters übernehmen. Carl sollte Apotheker und Eduard, der Jüngste Arzt werden. Allerdings verstarb die Mutter sehr früh und der Vater heiratete deren Schwester, die sich sich fortan um die Kinder kümmerte. Er stammte aus wohlhabendem Hause und brauchte zeitlebens nicht an Geldmangel leiden.

    Schon früh begann Carl Spitzweg mit dem Malen. Seine Bilder spiegeln die Münchner Gesellschaft wieder. Mit viel Humor zeichnete er die Menschen und Figuren in ihrer kleinen Spießbürgerlichkeit. Im Jahre 1830 begann er allerdings zunächst mit dem Studium der Pharmazie, Botanik und Chemie an der Münchner Universität, das er 1832 mit Auszeichnung abschloss. Danach arbeitete er als Apotheker und begann mit seinen zahlreichen Reisen in aller Herren Länder. Bis er sich als Maler bekannte, vergingen so einige Jahre noch. Aber, was er geschaffen hatte, konnte sich sehen lassen.

    Asta Scheib hat hier eine solide Biografie über den Maler Carl Spitzweg geschrieben. Vor 12 Jahren hatte ich das Glück eine sehr schöne Ausstellung über den Maler und seine Werke in Oldenburg sehen zu können. Erst wenn man direkt vor seinen Gemälden steht, wird man die Feinheit dessen erst richtig bewusst. Man ist völlig fasziniert davon, was er auf die Leinwand gebracht hat. Jeden Sonnenstrahl spürt man förmlich auf der Haut. Die Autorin hat das versucht in ihrer Biografie wieder zu geben.Ist aber schriftlich nicht ganz gelungen. Ein paar Bilder in dem Buch wären ganz hilfreich gewesen. Dennoch hat das Buch mir recht gut gefallen, da sie eine gut erfundene Geschichte drumherum gebaut hat. Es las sich flüssig und war in keinster Weise langweilig. Wer sich für biografische Literatur interessiert, der sollte dieses Buch ruhig lesen.

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