Bücher mit dem Tag "bienen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bienen" gekennzeichnet haben.

147 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

    (1.080)
    Aktuelle Rezension von: ratherbehappythandignified

    Endlich habe ich mich an dieses so hochgelobte Buch herangetraut und hatte anfangs wirklich meine Schwierigkeiten damit. 

    "Die Geschichte der Bienen" wird in drei Erzählebenen näher gebracht. Wir erfahren von William, der in der Vergangenheit versucht, ein neuartiges Forschungsprojekt zu entwickeln. 

    In der Gegenwart folgen wir George bei seiner Imker-Tätigkeit. Dessen Sohn hat leider nicht den Ansporn, den Hof irgendwann zu übernehmen. 

    In der Zukunft treffen wir auf tao, die als Arbeiterin die Blüten von Hand bestäubt, denn Bienen gibt es schon lange nicht mehr. 

    Ich hatte keine Probleme in die Geschichte einzutauchen, doch ich hatte Probleme damit, mein Interesse aufrecht zu halten. Glücklicherweise hatte ich eine lange Zugfahrt vor mir, sodass ich einen Großteil der Geschichte in der Bahn lesen konnte. Ich wüsste nicht, wie sich mein Interesse ohne diese Rahmenbedingungen hinentwickelt hätte. Den Schreibstil fand ich super, das war es also nicht, aber die Geschichten waren nicht ergreifend genug und doch lag eine Schwere in den Seiten. Das Bienensterben allein ist schon tragisch, aber auch die menschlichen Geschichten hatten nie einen positiven Beigeschmack. Alles war dunkel, ohne dass es mich richtig bewegt hätte und das sollte es allerdings durchaus tun. Denn das Thema ist sehr wichtig. 

    Das Positive am Buch war, dass es mein Interesse an den Bienen geweckt hat. Ich vermute, dass geht Vielen beim Lesen so. Ich habe nebenher ein paar Dokus angesehen und werde mit Sicherheit mich noch mehr freuen, wenn ich nächsten Frühling/Sommer ein paar Bienen zu Gesicht bekomme. 

    Außerdem fand ich das Ende schön. Wie sich alle drei Geschichten und somit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verflochten haben. Nur war es bis dahin sehr zäh.

    Ich weiß nicht, ob ich das Buch wirklich empfehlen könnte. Vielleicht gibt es bessere Romane über Bienen, geschadet hat es mir aber auch nicht. Nur hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen und meine Lesefreude hielt sich in Grenzen. 

  2. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

    (2.142)
    Aktuelle Rezension von: Randaleranke

    📖In "Die Insel der besonderen Kinder" von @ransomriggs geht es um Jacob, dessen Großvater ihm von seinen unglaublichen Entdeckungsreisen, Kindern mit besonderen Fähigkeiten und brutalen Monstern erzählt. Eines Tages wird Jacobs Großvater ermordet und Jacob findet heraus, dass all die Geschichten wahr sind.


    ❗Dieser Text kann Spoiler enthalten.


    ✅ Dieses Buch ist etwas für dich, wenn...

    - du eine Gruppe Jugendlicher beim Zusammenwachsen und einem lebensverändernden Abenteuer begleiten willst.

    - du daran glaubst, dass unter uns besondere Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten und Monster leben.

    - du keine Lust auf viele komplizierte Fantasynamen hast, du aber auch nicht ganz darauf verzichten willst.


    ❌Dieses Buch ist nichts für dich, wenn...

    - du mit Tod und Gewalt in Büchern nicht gut umgehen kannst.

    - du ein schnelles Erzähltempo bevorzugst.

    - Inselsetting und Zeitreisen nicht dein Ding sind.


    ✨ Eigentlich bin ich kein Fan von entspanntem Erzähltempo, aber in diesem Buch ist mir das fast nicht aufgefallen. Als die Action dann anfing, habe ich lediglich im Nachhinein gedacht, dass ich doch schon einen ganz schön großen Teil des Buches gelesen hatte. Die Geschichte hat mich total gut mit seinen unterschiedlichen Atmosphären gecatched. Teilweise war es gruselig, actionreich, hat mich zum Weinen und auch zum Lachen gebracht, also aus meinen Augen eine wirklich gute Balance gehalten. Oft habe ich Jana auch geschrieben, dass ich mich gerade super wohl mit dem Buch fühle. Auch die Charaktere fand ich wirklich gut und abwechslungsreich, die Welt war toll gestaltet und das Ende hatte einen super fairen Cliffhanger, dafür dass es der erste Teil einer Buchreihe ist. Untermalt wurde die Geschichte noch von, meiner Meinung nach, sehr coolen und passenden alten schwarz-weiß Fotos.


    P.S. Das Buch ist der erste Teil einer Buchreihe.


  3. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

    (607)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Auch wenn mich die Bücher schon wirklich sehr lange reizten, fand ich erst durch das erneute Anschauen des Filmes meinen Weg in diese Welt. Band 1 überraschte bereits, da es doch einige Abweichungen zum Film gab, die mir sogar besser gefielen. Nun ging es den 2. Band, welcher mich ehrlich gesagt nicht weniger überraschte und weiter in die Welt zog.


    Wer wie ich, anfangs nur den Film geschaut hat, dachte das schnell alles gut wird. Doch weit gefehlt, denn die Kinder rund um Miss Peregrine sind noch lange nicht am Ziel, zumal ihre Beschützerin sich nicht mehr zurückverwandeln kann. Die größte Aufgabe war daher eine andere Ymbryne zu finden, welche ihr helfen könnte. Doch dies war in der aktuellen Lage nicht sehr leicht, denn natürlich waren noch immer Hollows hinter ihnen her und so gut wie alle Ymbrynes wurden bereits gefangen.


    Wer die Charaktere nicht mehr alle kannte, fand vorne die Bilder und markantesten Eigenschaften der Einzelnen. Allgemein fand ich es toll, dass der Autor mit Bildern arbeitete, denn stellenweise sorgten diese dafür das eine Szene noch intensiver wurde. Hierzu sei gesagt, dass es sich gänzlich um echte Bilder handelte, welche jedoch hin und wieder bearbeitet wurden.


    Die Geschichte begann da, wo der Vorgänger aufhörte und ermöglichte somit einen nahtlosen Übergang. Hatte der erste Band jedoch noch etwas Freundliches, musste man hier damit Leben, dass die Kinder durchweg auf der Flucht waren. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie nicht positives erlebten, im Gegenteil, denn während ihrer Reise trafen sie interessante Charaktere, die ihnen oft auch halfen.


    Auch wenn die Kinder diesmal viele Ängste durchleben mussten, zeigte sich, dass sie dadurch ihre Fähigkeiten erst so richtig zu schätzen wussten. Besonders Jacobs, noch recht unerforschte, Fähigkeiten fand im Verlauf des Bandes immer weiter ihren Weg an die Oberfläche und dürften gerade zum Ende hin, einige überraschen. Doch auch die anderen Charaktere machen Veränderungen durch. Dies jedoch eher charakterlich, als in Bezug auf ihre Fähigkeiten. Besonders Millard und Enoch stachen hier für mich heraus, wobei Enoch etwas mehr ins Negative abrutschte. Millard dagegen zeigte wie vielfältig es sein kann, unsichtbar zu sein. Allgemein dürfte Hoffnung das passende Wort sein um den Band zu beschreiben.


    Und wenn wir schon beim Schreiben sind, möchte ich gleich anmerken, dass sich der Band genauso gut lesen ließ wie sein Vorgänger. Da es diesmal kein Filmmaterial gab, labte sich meine Fantasie an den Beschreibungen und den im Buch befindenden Bildern. Das reichte aus um eine abenteuerliche Welt zu erstellen, welche gerade durch die Wechsel in andere Zeitschleifen auch immer wieder Abwechslung bot und interessante Einblicke in die Geschichte gab. Zwar endete dieser Band, wie sein Vorgänger, auch mit einem offenen Ende, aber da hier so spannende Dinge passierten, freue ich mich schon darauf, den nächsten Teil zu lesen.


    Fazit:


    Dieser Band bot neben reichlich abwechslungsreichen Erlebnissen, viel Spannung, aber eben auch emotionale Momente. Mir wuchsen mit jeder Seite die Kinder von Miss Peregrine mehr ans Herz, auch wenn ihre Charaktere einen manchmal zur Weißglut bringen konnten. Ich persönlich freue mich schon auf den nächsten Band, denn natürlich möchte ich wissen, was nun noch alles auf sie zukommt.

  4. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

    (596)
    Aktuelle Rezension von: LilleLille

    Mit Alte Sorten ist Ewald Arenz ein Roman gelungen, der leise daherkommt und gerade darin seine große Stärke entfaltet. Es ist kein lautes, dramatisches Buch, sondern eines, das seine Wirkung aus Zwischentönen, Naturbildern und scheinbar alltäglichen Momenten bezieht. Genau das macht es so besonders.

    Arenz schreibt in einer Sprache, die klar und unaufgeregt ist, zugleich aber voller Sinnlichkeit steckt. Man spürt den Sommer auf der Haut, riecht das Heu in der Scheune, hört das Rascheln der Blätter im Weinberg. Die Natur ist hier nicht bloß Kulisse: sie ist ein Resonanzraum für das Innenleben der Figuren.

    Die Arbeit auf dem Hof, das Pflücken der Mirabellen, das Einbringen der Ernte – all das wird so beschrieben, dass man als Leser*in selbst langsamer wird. Die Natur schafft Erdung. Sie bietet Struktur, Rhythmus und eine Form von Halt, die besonders für die verletzliche Sally existenziell ist.

    Im Zentrum des Romans steht die Beziehung zwischen Sally und Liss – zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Sally, jung, innerlich zerrissen, auf der Flucht vor einem System, das sie nicht mehr erträgt. Liss, wortkarg, eigenwillig, tief verwurzelt in ihrer Arbeit und ihrer Natur.

    Was zwischen ihnen entsteht, ist keine sentimentale Ersatzmutter-Geschichte. Es ist eine vorsichtige Annäherung zweier verletzter Menschen. Vertrauen wächst hier nicht durch große Gesten, sondern durch Verlässlichkeit. Durch das tägliche Miteinander.

    Liss begegnet Sally nicht mit Mitleid, sondern mit Respekt. Sie fordert sie, lässt ihr Raum und zwingt sie nicht zur Offenbarung. Gerade dieses Nicht-Drängen schafft Nähe. Sally wiederum bringt Bewegung in Liss’ still gewordene Welt.

    Alte Sorten ist ein Roman, der entschleunigt und nachhallt. Er lebt von Atmosphäre, von Naturverbundenheit und von der leisen, kraftvollen Darstellung zwischenmenschlicher Nähe.

    Ewald Arenz beweist, dass große Literatur nicht laut sein muss. Gerade in der Konzentration auf das Kleine, das Alltägliche, liegt hier eine besondere Größe.

    Ein stilles, intensives und zutiefst menschliches Buch, das lange im Herzen bleibt.







  5. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

    (381)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Endlich habe ich ein wenig frei und nutze die Zeit für einen gründlichen Frühjahrsputz, Videospiele, Kochen und Backen sowie natürlich zum Lesen. Umso mehr Beiträge werdet ihr in nächster Zeit von mir sehen. Zuletzt habe ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“, den dritten Band der „Besonderen Kinder-Reihe“ von Ransom Riggs, gelesen. Wer aber denkt, dass es sich dabei um Kinderliteratur handelt, irrt sich. Mit der düsteren Urban Fantasy-Atmosphäre ist diese Saga vielmehr etwas für Leser ab dem fortgeschrittenen Teenageralter. Die Reihe ist mit sechs Bänden abgeschlossen, auf Deutsch gibt es bislang aber nur fünf. Wann der sechste Band mit dem Originaltitel „The desolation of devil’s acre“ auch hierzulande erhältlich sein wird, ist offiziell noch nicht bekannt. „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ erschien 2016 auf Deutsch. 

    Im London der Gegenwart sind der 16-jährige Jacob Portman und seine Freundin Emma Bloom nur knapp entkommen. Miss Peregrine, die anderen besonderen Kinder und die verbleibenden Ymbrynes sind dagegen in die Hände der Wights gefallen. Gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison versuchen Emma und Jacob ihre Freunde zu befreien. Ihr Weg führt sie nach „Devil’s Acre“, übersetzt Teufelsacker, eine Zeitschleife, in der es von zwielichten Gestalten nur so wimmelt. Zu allem Überfluss werden sie von einem Hollowgast verfolgt und Jacob spürt, dass er die vermeintlich unsichtbaren Wesen nicht nur sehen kann, sondern auch manipulieren. 

    Noch vor dem ersten Kapitel findet sich ein Zitat von Edward Morgan Forster, einem britischen Autor des 20. Jahrhunderts, der vor allem für seine Gesellschaftsromane wie „Zimmer mit Aussicht“ berühmt war. In dem Zitat geht es im übertragenden Sinne darum, dass jemand der ewigen Verdammnis entgegenblickt. „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Die Geschichte setzt unmittelbar nach dem abrupten Ende des Vorgängers ein, weshalb es für den Leser am sinnvollsten ist, die Reihe in einem Rutsch zu lesen. Mit annähernd 550 Seiten und elf Kapiteln, ist „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ nicht nur das bislang längste Buch der Saga, sondern die Kapitel selbst nehmen ebenfalls an Länge zu. Erzähler bleibt wie gewohnt Jacob aus der Ich-Perspektive im Präteritum.

    Dass Emma und Jacob von den anderen besonderen Kindern getrennt sind und diese hier keine nennenswerte Rollen mehr spielen, finde ich schade, da sie interessante Figuren sind, die ich gerne noch näher kennengelernt hätte. Stattdessen werden die beiden nun von Addison MacHenry, einem besonderen Hund, begleitet. Denn nicht nur Menschen, sondern allgemein Tiere können außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen. So ist Addison ein Boxer, der sowohl sprechen kann, als auch Besondere erschnüffeln, was bei der Suche nach den entführten Kindern natürlich besonders nützlich ist. Außerdem wird ihm eine hohe Intelligenz nachgesagt, die aus Perspektive eines Menschen aber noch ausbaufähig ist. So weiß er beispielsweise teilweise nicht, wann er besser die Schnauze halten sollte und bringt das Trio damit gerne mal in unangenehme Situationen. Zwar hat dieser schwatzende Hund durchaus seinen Charme, sein Stolz macht ihn aber gelegentlich unsympathisch. 

    In diesem Band wird Jacobs Charakterentwicklung besonders präsent. Er vergleicht sich selbst, indem er seine frühere Persönlichkeit als „Old Jacob“ und seine jetzige als „New Jacob“ bezeichnet, wobei bei seinen Gedankengängen häufig noch der „Old Jacob“ hervorblitzt. Sie unterscheiden sich vor allem dadurch, dass der „New Jacob“ weniger ängstlich und pessimistisch ist, sondern mutig und bereit, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch Jacob muss sich auch fragen, ob er wirklich ein neuer Mensch ist, oder ob der „New Jacob“ nur eine Wunschvorstellung ist, der er niemals gänzlich gerecht werden kann. Er macht also hier eine typische Teenager-Identitätskrise durch.

    Natürlich dürfen auch die Fotografien in diesem Band nicht fehlen, wobei ich sagen muss, dass Riggs mit seiner Sammlung das Pulver größtenteils schon verschossen zu haben scheint. Unheimliche, bearbeitete Schwarzweiß-Fotos, die einen zweimal hinschauen lassen, gibt es hier verhältnismäßig nur noch wenige. Stattdessen reihen sich immer mehr Aufnahmen von Landschaften oder Personen ein, die vielleicht ein bisschen schräg, aber nicht aufsehenerregend sind.

    Sprachlich ist der dritte Band mit seinem direkten Vorgänger vergleichbar, kommt aber nicht mehr an „Die Insel der besonderen Kinder“ heran. Der Stil ist zunehmend uninspiriert, repetitiv, wenn nicht sogar stellenweise schwach. Auch das Tempo findet Riggs hier nicht mehr so gut wie zuvor. Im bisher umfangreichsten Buch der Reihe passiert vergleichsweise wenig. Es gibt weniger Ortswechsel und der Plot ließe sich schnell zusammenfassen, sodass stellenweise Längen entstehen. In spannenden Szenen gibt es dagegen starke Zeitraffungen, die kaum Raum für die Beschreibungen des Handlungsortes lassen. Inhaltlich gibt es jedoch starke Ansätze, wie beispielsweise das gelungene Vertiefen von Hintergrundinformationen, die das Worldbuilding erweitern oder die Thematisierung von Drogensucht und deren Konsequenzen.

    Das Finale hat es dann aber in sich. Es ist spannend, düster und actiongeladen. Allerdings sind nicht wirklich viele Verluste zu beklagen. Doch gerade als man denkt, dass das Spektakel vorbei ist, kommt es noch einmal richtig dicke. In meiner letzten Rezension hatte ich bereits erwähnt, dass ich die Reihe ursprünglich für eine Trilogie hielt, und tatsächlich steht auf dem Buchrücken: „Das mitreißende Finale der ‚Besondere Kinder’-Trilogie“. Die Fortsetzung mit drei weiteren Bänden wurde erst später geplant, und so fühlt sich das Ende hier auch wie ein richtiges Ende an, selbst wenn noch manche Fragen offen bleiben. Ist Fiona, die bereits im zweiten Band von einer Klippe gestürzt ist, wirklich tot? Wie werden Jacobs Eltern auf den Umgang mit den anderen Besonderen reagieren? Und werden Emma und Jacob wieder zueinander finden oder Freunde bleiben? Ich hoffe auf diese Fragen im vierten Band Antworten zu finden.

    „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ ist ein lesenswertes Jugendbuch, das in mir aber nicht mehr die Euphorie des ersten Bandes auslösen konnte. Es ist schade, dass die Reihe „Die besonderen Kinder“ heißt, es in diesem Buch aber hauptsächlich um Emma und Jacob geht. Auch der Schreibstil bleibt oft uninspiriert und es gibt gelegentlich Längen. Insgesamt hat das Werk aber viele tolle Momente und Szenen zu bieten, wie zum Beispiel das Finale. Deswegen möchte ich „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ drei von fünf Federn geben. Als nächstes werde ich die Fortsetzung „Der Atlas der besonderen Kinder“ lesen.

  6. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

    (363)
    Aktuelle Rezension von: Lexie

    Das Buch war sehr spannend und ich wollte immer weiterlesen. 

    Es hatte sehr viele Ideen und war gut geschrieben. Mir hat gefallen, dass die Charaktere sehr verschieden waren, deshalb wusste man nie, wie es weitergeht. 

    Die nächsten Bände will ich auch unbedingt lesen und freue mich schon. Ich würde das Buch jedem empfehlen, der actionreiche Bücher mag.

  7. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

    (107)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Simon

    Eigentlich wollte ich das Buch zur Seite legen - mehrmals, ABER irgendwie hat Frau Paull es dennoch geschafft, dass ich weiterlese. Lag vermutlich daran, dass ich mich so sehr für Bienen interessiere und auf einer guten Geschichte mit und über sie war und deshalb das Buch geschenkt bekommen habe. Ich habe es jedoch mehr oder weniger bereut, denn mich konnte die Story nicht überzeugen - ich fand sie an vielen Stellen zu langatmig oder zu seltsam und muss dem "Gerechtigkeits-Thema" hier widersprechen.

  8. Cover des Buches Everflame 3. Verräterliebe (ISBN: 9783841504227)
    Josephine Angelini

    Everflame 3. Verräterliebe

    (343)
    Aktuelle Rezension von: bibliophilara

    Mit „Everflame – Verräterliebe“ endet die sogenannte Everflame-Trilogie von Josephine Angelini. Obwohl der dritte Band bereits 2016 erschien, ist er in Deutschland bislang das aktuellste Werk der US-amerikanischen Autorin, die mit ihrer Familie und drei Katzen in Los Angeles lebt. Der 2020 in den USA erschienene Jugendthriller „What she found in the woods“, scheint es wohl nicht mehr auf den deutschen Buchmarkt zu schaffen. Auch in Zukunft wird es wohl keine deutschen Neuerscheinungen der Autorin mehr geben. Wer von Angelini und der Everflame-Reihe aber nicht genug bekommen kann, kann sich die Novelle über Rowan, dem männlichen Protagonisten, als E-Book kaufen. 

    Die 17-jährige Lily Proctor und ihre Verbündeten konnten nur knapp den Angriff des sogenannten Schwarms überleben. Sie sind von den Bienenwirkern allerdings an die Westküste des Landes verschleppt worden, in eine Stadt namens Bower City. Lily hat kaum Zeit den Tod ihres Kindheitsfreundes Tristan zu verarbeiten, denn die augenscheinlich harmonische Stadt scheint düstere Geheimnisse zu hegen. Die Hexe Grace Bendingtree, die die Bürgermeisterin ist, stellt die Gruppe vor zwei Optionen: entweder sie werden Mitbürger von Bower City oder sie verlassen die Stadt für immer. Doch eine Rückkehr in den Osten nach Salem werden die regierenden Bienenwirker nicht erlauben. 

    „Lily Proctor schlief nicht.“, ist der erste, zugegeben eher nichtssagende Satz des ersten Kapitels. Der Leser wird dort abgeholt, wo er zuletzt stehen geblieben ist, nämlich mit Lily vor den Toren von Bower City. Es gibt also keinen Zeitsprung zwischen den Bänden. Mit fast 450 Seiten und 15 Kapiteln plus Epilog ist „Everflame – Verräterliebe“ genauso lang wie der zweite Band. Erneut wird aus der personalen Erzählperspektive im Präteritum berichtet, dabei ist meist Lily die Erzählerin, teilweise aber auch Carrick oder Toshi, ein neuer Charakter. Leider gibt es hier wieder das Problem, das die Erzählperspektive ungeschickt gebrochen wird und einzelne Sätze Gedanken oder Gefühle von Figuren wiedergeben, die in diesem Abschnitt nicht die Erzähler sind. Weitere Beschreibungen oder Zitate spare ich mir aber, da ich mich über Angelinis Hang zu Perspektivbrüchen schon zur Genüge ausgelassen habe.

    Ebenfalls bemängelt wurde ihr Schreibstil und die merkwürdigen Vergleiche, die sie verwendet. Auch das bessert sich hier nicht. Beispielsweise bezeichnet Lily Rowan in Kapitel 4 als „eine dunkle Flamme, die zwischen den anderen brennt.“, wobei sich Flamme und dunkel eher ausschließt. Lily meint das wohl als Kompliment. Welchen Sinn hat jedoch eine Flamme, die kein Licht spendet? Sollte dies der klägliche Versuch eines Oxymorons sein, ist er eindeutig gescheitert. Ein anderes Beispiel wäre ein Satz aus Kapitel 11: „die schweren Körper schwangen in einem ungeheuren Tempo zwischen den aufgestützten Fingerknöcheln hindurch.“ Dieser Satz ist so ambig formuliert, dass er auf Anhieb kaum korrekt zu verstehen ist. Für ihren Schreibstil wird Angelini bei mir wohl keinen Blumentopf mehr gewinnen.

    In der Parallelwelt der Hexenwelt lernt Lily ihr anderes Ich kennen: Lillian. Sie ähneln sich aufs Haar, doch bei ihren Persönlichkeiten sieht das etwas anders aus. Lillian ist als Tochter von Samantha in der Hexenwelt geboren und aufgewachsen. Schon mit 13 Jahren wird sie zur herrschenden Hexe von Salem gekrönt, da sie extrem mächtig ist. War sie anfangs noch eine gute Regentin, schlägt dies schon nach wenigen Jahren ins Gegenteil um. Mithilfe ihrer magischen Fähigkeiten erfährt sie von Parallelwelten, die aufgrund von Atombomben unbewohnbar sind, weshalb die Menschheit dort ausgestorben ist. Um dies in der Hexenwelt zu verhindern, schreckt Lillian nicht davor zurück Wissenschaftler, Lehrer und Ärzte zu verfolgen und hinzurichten, um die Entwicklung oder Einsetzung einer Atombombe zu verhindern. Zwar zeigt Lillian Lily ihre Erinnerungen, um ihrer Doppelgängerin klarzumachen, warum sie Forscher exekutieren lässt, doch das rechtfertigt nicht ihre irrationale Angst vor Atomenergie und die Willkür, mit der sie Exekutionen erlässt. Lillian ist ein machthungriger und jähzorniger Charakter, bei der zu Beginn von „Everflame – Verräterliebe“ zwar noch nicht feststeht, ob sie einfach nur verrückt geworden oder so bösartig und manipulativ ist, wie Rowan Lily stets gewarnt hat. Eine Sympathieträgerin ist sie definitiv nicht. Umso weniger lässt sich nachvollziehen, warum Lily Lillian immer mehr in ihre Gedanken lässt und sich so entschieden auf ihre Seite stellt, auch wenn die Angst vor Atombomben an sich erst einmal verständlich ist. So büßt auch Lily einige Sympathiepunkte ein, denn der Charakterwandel, den sie im Verlauf der Reihe durchlebt, macht sie nicht gerade liebenswürdiger. Sie ist deutlich gereizter und aggressiver. Außerdem genießt sie ihre Macht als Hexe zu sehr, und muss sich zum Beispiel immer wieder zügeln, ihre Anhänger nicht einzunehmen und wie willenlose Marionetten zu steuern.

    Allgemein wird das Thema der Atomenergie, das in der gesamten Trilogie eine große Rolle spielt, zu einseitig beleuchtet. Es werden immer wieder die negativen Aspekte benannt: Schäden durch Atombomben, Nuklearkatastrophen und gesundheitliche Schäden durch Radioaktivität. Natürlich sind das ernstzunehmende Probleme, aber diese Argumente sind bekannt und wirken veraltet. Andere wichtige Themen wie der Klimawandel werden von Angelini völlig ignoriert, genauso wie die Pro-Argumente für Kernenergie, vor allem unter Berücksichtigung neuer Methoden wie Flüssigsalzreaktoren. Mit dem Klimawandel hätte Angelini ein aktuelleres und bedrohlicheres Thema als Atombomben verwenden können, welche mit dem Kalten Krieg den Klimax der Relevanz erreicht hatten.

    Neben den Wunschsteinen sind auch die Wirker ein wichtiges Motiv im Urban Fantasy-Universum. Wirker sind tierähnliche Monster, die zu verschiedenen Zwecken gezüchtet und gezähmt werden. Sie dienen beispielsweise dazu Häuser zu bewachen oder schwere Transporte auszuüben. Es gibt aber auch wilde Wirker, die außerhalb der Stadtmauern leben. Sie sind stark, aggressiv und gefährlich. Ihr Fleisch ist giftig, sodass es sich nicht als Nahrung eignet. Dabei können sie ganz unterschiedlich groß sein und aussehen, meist sind es jedoch Hybride unterschiedlicher Tiere. Im Vorgänger erfährt Lily, dass Wirker in ihren Körpern Wunschsteine haben. Der Zweifel wird immer größer, dass es sich bei ihnen nur um wild gewordene Bestien handelt. Möglicherweise haben Wirker ein Bewusstsein oder sie wurden von jemandem mit magischen Fähigkeiten erschaffen. Wirkte das Konzept der Wirker anfangs eher einfallslos, könnten sie durch Lilys Entdeckung nun doch von größerer Wichtigkeit sein. Vor allem die Bienenwirker, die Bower City regieren, werfen ein völlig neues Licht auf diese Wesen. Sie erlauben es den Bewohnern der Stadt in Luxus und Überfluss zu leben, solange sie die Stadt sauber und sich selbst emotional im Zaum halten. Doch damit hat gerade die impulsive Lily ihre Probleme, denn schon Streitgespräche und Disharmonien können die Bienenwirker mit ihrem tödlichen Gift bestrafen.

    Wenn man damit beginnt, den dritten Teil einer Trilogie zu lesen, ist das sozusagen der Anfang vom Ende. Umso mutiger ist es, noch einmal einen neuen Handlungsort zu eröffnen mit neuen Gesetzen, Regeln und Figuren. War ich anfangs skeptisch, konnte ich der Idee von Bower City und dem, was sich dahinter verbarg, schnell etwas abgewinnen. Ohne zu spoilern kann man sagen, dass das, was Lily und ihr Zirkel dort erfahren, essenziell für einen runden Abschluss des Plots ist. Die Geschichte erhält noch einen spannenden Twist und eine stark dystopische Atmosphäre. Zum ersten Mal gab es keine nennenswerten Längen.

    Das Ende bietet ein spannendes Finale. Die Geschichte wirkt gut abgeschlossen, wenn auch etwas runter gebrochen und schnell abgehandelt. Im Vergleich zum letzten Band ihrer anderen Trilogie, ist „Everflame – Verräterliebe“ um Längen besser. Es ist irgendwo schade, dass die bessere Fantasy-Reihe von Angelini diejenige ist, die weniger erfolgreich war.

    „Everflame – Verräterliebe“ ist ein würdiger Abschluss der Urban Fantasy-Reihe, der seinen Vorgängern in nichts nachsteht. Dennoch ist der letzte Band der Trilogie aus verschiedenen Gründen kein Highlight. Die regelmäßigen Perspektivbrüche, der unrunde Stil und die einseitige Kritik an Atomkraft beweisen, dass das Jugendbuch von Josephine Angelini Schwächen hat. Hinzu kommt ein Ende, das zu abrupt ist und Fragen offen lässt. Trotz allem ist die Everflame-Trilogie insgesamt gut und lesenswerter als die Göttlich-Trilogie der Autorin. Deshalb gebe ich dem dritten Band der Everflame-Reihe drei von fünf Federn. Somit habe ich alle Bücher der Autorin gelesen, die bislang auf Deutsch erschienen sind, weshalb ich vorerst keine weiteren Bücher von ihr lesen werde.

  9. Cover des Buches Der Honigbus (ISBN: 9783596703067)
    Meredith May

    Der Honigbus

    (130)
    Aktuelle Rezension von: psychocat78

    Große Teile des Buches habe ich als äußerst bedrückend und sehr traurig empfunden. Denn es handelt sich hier um eine Autobiografie, die Geschehnisse in dem Buch hat die Autorin selbst erlebt.
    Ich hatte große Schwierigkeiten mit der Mutter. Ja, sie war krank, litt unter schwersten Depressionen und wer weiß, was sonst noch. Und ich weiß auch, dass nicht jeder psychisch Erkrankte, selbst bei gleichen Diagnosen, gleich handelt, denkt, fühlt.
    Trotzdem erging es mir als selbst Betroffene die meiste Zeit so, dass ich immer weniger Verständnis für das Verhalten der Mutter aufbrachte. Ich konnte und kann nicht nachvollziehen, wie man seinen Kindern das antun kann. Allerdings muss sich auch die Großmutter meiner Meinung nach harsche Vorwürfe gefallen lassen, die ihrer Tochter mit ihrem Verhalten in keiner Weise geholfen hat und auch den Enkeln nicht wirklich.

    Der Stiefgroßvater dagegen ist wie ein Fels in der Brandung, ein wunderbarer Mensch, der Meredith von klein auf die faszinierende Welt der Bienen näher bringt und ihr das Leben so erträglich wie nur möglich machte.

    Bienen findet ich ja sowieso ganz ganz toll und man kann nie zu oft erwähnen, wie wichtig diese geflügelten Geschöpfe für unser aller Existenz sind. 

  10. Cover des Buches Das Mona-Lisa-Virus (ISBN: 9783404175567)
    Tibor Rode

    Das Mona-Lisa-Virus

    (172)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Puuuuh… Was soll ich dazu sagen. Der Grund, warum ich zu diesem Buch gegriffen habe, ist weil ich Dan Browns Bücher liebe. Verschwörungs-Thriller mit Fakten und Fiktion vermischt. Sowas mag ich. Ich habe geglaubt, dass Tibor Rode hier etwas ähnlich Fesselndes gelingen würde – nur, leider hat das nicht zu 100 Prozent geklappt. Zumindest für mich nicht. 

    Die Grundidee, welche insbesondere auf das Schönheitsideal abzielt, fand ich großartig. Wir Menschen sind bereit, viel zu geben, wenn es um unsere Schönheit geht. Der gesunde Lifestyle ist schon lange in unsere Häuser eingezogen und werden durch Fitness-, Mode, und Make-Up-Influencer gestützt. Umso schockierender, wenn ein Virus dafür sorgt, dass wir auf Fotos plötzlich missgestaltet sind. Und was für eine Horrorvorstellung, wenn man aus Schönheiten zu Monstern um operiert. Aber jetzt bin ich vom Thema abgewichen. Kommen wir zurück zum großen ABER.

    Es waren enorm viele Handlungsstränge, die hier im Buch zusammengelaufen sind – da sind zum einen die entstellten Schönheitsköniginnen, eine entführte Person, das Bienensterben, Diebstahl von Kunstgegenständen und Leonardo da Vinci. Die Themen wurden zum Schluss nur noch ganz schnell abgekanzelt und dann war es vorbei, einige wurden gar nicht mehr näher erläutert. Beispielsweise zum wichtigen Thema „Bienensterben“ ging man gar nicht weiter darauf ein und das fand ich enorm schade. Fakt ist, ohne Bienen = keine Menschheit. Auch der überaus mysteriöse Handlungsstrang, rund um Da Vinci, ließ den Leser mit einigen unbeantworteten Fragen zurück. Wenn man es so bedenkt, dann hätte es diesen Handlungsstrang nicht gebraucht.

    Des Weiteren springen wir zwischen vielen verschiedenen Erzählperspektiven und zwei verschiedenen Zeitebenen hin und her, was teils sehr anstrengend war. Da die Kapitel auch noch sehr kurz waren, wurde mein Lesefluss erheblich gestört – denn, kaum hat man sich in einer Situation zurechtgefunden, spickt man schon wieder in die nächste.

    Die Charaktere an sich mochte ich grundsätzlich gerne, obwohl mir die Nähe zu ihnen gefehlt hat. Sie waren im Großen und Ganzen recht oberflächlich gehalten und man erfuhr nur wenig über sie und ihre Vergangenheit. Trotzdem konnte ich gut mit ihnen mitfühlen, da sie größtenteils glaubwürdig gehandelt haben.

    Zwischendurch konnte mich der Thriller, mit seinen interessanten Wendungen, überraschen und trotzdem fehlte mir das gewisse Etwas. Kennt ihr das? Wenn der letzte Funke nicht überspringen will? So war das für mich. Auch weiß man ab ca. der Hälfte des Buches, wer der Täter ist. Schade, da hätte man durchaus mehr Spannung aufbauen können. Sehr gut gefallen hat mir jedoch die Recherchearbeit, die der Autor hier geleistet hat. Ich habe einiges über die Neuroästhetik und den goldenen Schnitt gelernt. 

    Der Schreibstil fand ich ebenfalls sehr angenehm und der Thriller ist, durch die kurzen Kapitel, schnell gelesen und ein echter Pageturner.

    Fazit:

    Im Großen und Ganzen wurde ich gut unterhalten. Trotzdem fehlte mir hier das gewisse Etwas. Der Thriller konnte mich leider nicht so richtig packen.

    Ich glaube, dass der Autor hier einfach zu viel gewollt hat und zu viele Themen bedienen wollte. Das ist schade und hat der Geschichte, zumindest für meinen Geschmack, etwas geschadet.

  11. Cover des Buches Das Flüstern der Bienen (ISBN: 9783548066011)
    Sofía Segovia

    Das Flüstern der Bienen

    (188)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Das Flüstern der Bienen von Sofia Segovia aus dem #listverlag 

    🐝 

    Dieses Buch hat mich gefordert.

    .

    Anfangs ungewohnt hineinzufinden. Mittig verschlingen. Zum Ende hin ein ungewolltes Ende.

    .

    Die Geschichte spielt in México und hat ihre eigene Art erzählt zu werden. Etwas phantastisch (eine Junge und seine Bienen) etwas historisch ( vor und zwischen den Weltkriegen … aber außen vor) etwas durch die Zeit ( wechselt innerhalb dieses Buches) etwas berührend und etwas mühsam ( herausfordernde Zeiten)

    .

    Es war teilweise interessant, aber alles in allem ist es kein wirklich fröhliches Buch. Es hat mich etwas runtergezogen. Das hat mir nicht so gut gefallen. Dafür ist es wahrscheinlich realistisch und ehrlich.

    .

    Nun muss ich es aber trotzdem einordnen. Würde ich es weiterempfehlen?

    .

    Historisch und kulturell ja. Stimmungsvoll ja. Unterhaltsam teilweise ja, da nicht immer leichte Kost. Gutes Gefühl nein.

    .

    Da das Buch mich traurig und etwas ungetröstet zurücklässt… ist es kein Buchtipp von mir für meine Mitmenschen… obwohl es bestimmt Liebhaber finden wird.


  12. Cover des Buches Exit this City (ISBN: 9783596704828)
    Lisa-Marie Reuter

    Exit this City

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Gelesen dank Netgalley

    Klimakatastrophe, große Teile der Erde sind Wüste und die Menschheit auf Klimatisierung und Thermoschutzanzüge angewiesen. Die Mehrheit ernährt sich von synthetischer Nahrung, Realfood angebaut auf Farmen z.B. im Rhein-Main-Gebiet wird zu horrenden Preisen verhökert. 

    In dieser Situation entwickelt sich eine Revolte gegen die Nahrungsproduzierende Firma und für die Freigabe der Nahrung für die Produzierenden.

    Dieser Erzählstrang wechselt sich mit der Geschichte von Marti in Delhi ab, der sich für einen Außerirdischen hält, der nur einen menschlichen Körper übernommen hat und versucht Komponenten für sein Raumschiff zu beschaffen bevor Delhi durch den Kontakt eines Taifuns mit dem nahegelegenen Atomkraftwerk zugrunde geht.

    Ich habe ein wenig gebraucht in die Geschichte hereinzukommen, doch irgendwann hat sie mich überzeugt. Stimmig, interessante Wendungen, Wortwitz und schräge, aber interessante Charaktere.

    #Netgalleyde #Exitthiscity #LisaMarieReuter #KathrinliebtLesen #Bookstagram

  13. Cover des Buches Das Versprechen des Bienenhüters (ISBN: 9783734109546)
    Christy Lefteri

    Das Versprechen des Bienenhüters

    (90)
    Aktuelle Rezension von: buecher_t1na

    Ich habe die Ausgabe von 2019 günstig in einem Laden entdeckt. Mir hat das Cover mit der Biene und den Bienenwaben sehr gut gefallen.

    Beim Lesen war das Erste, was mir auffiel, die unterschiedlichen Kapitelüberschriften. Einmal waren das fortlaufende Zahlen (1,2,3...), einmal waren das Worte. Kreativ war, dass das Wort der Überschrift sowohl das letzte Wort des letzten Satzes aus dem Kapitel davor ist, als auch das erste Wort des neuen Kapitels. Anfangs war das für mich sehr verwirrend, jedoch habe ich mir dann auch die Notiz gemacht, dass die Zahlen in der Gegenwart spielen, die Worte für die Vergangenheit sind. Somit gibt es hier auch zwei Erzählstränge (wie einige Kommentare auch schon beschreiben).
    Zusätzlich musste ich mir tatsächlich die Notiz machen, wer mit wem verheiratet ist und zu wem welche Kinder gehören. Das war mir am Anfang alles auf einmal reingeworfen.

    Das Buch wird aus Nuris Sicht erzählt. In der Vergangenheit in Aleppo war er mit seinem Cousin Mustafa Imker. Die beiden Familien verstanden sich sehr gut, wurden aber schon kurz vor dem Krieg auseinander gerissen. Mustafa flieht bald nach England, Nuri & Afra bleiben vorerst noch in Aleppo, da Afra nicht gehen möchte. Als Nuri dann gedroht wird, entschließt er, dass sie das Land verlassen. Der Strang in der Vergangenheit erzählt nun die Strapazen der Flucht, die Stationen an die sie kommen und die dortigen Begegnungen.
    Die Gegenwart berichtet von ihrem Dasein in London, wie sie dort zurecht kommen mit den Folgen des Krieges, und was alles getan werden muss mit den Behörden und Papieren.

    Meine Meinung: Ich hatte schon das Buch "As long as the lemon trees grow" gelesen, welches auch während des Krieges in Syrien spielt. Dieses Buch hat mich damals nicht losgelassen und dort habe ich auch mehrmals geweint. Daher hatte ich ähnliche Erwartungen auch an dieses Buch. Ich hatte es gekauft, aber es lag sicher 9-10 Monate in meinem Regal, bis ich mich jetzt dazu aufraffen konnte, es zu lesen. Ganz ehrlich, ich dachte ich werde sicher weinen und wollte daher nichts emotionales lesen. Nun da ich es gelesen habe, nein, es hat mich nicht genauso mitgenommen. Einige Stellen fand ich verwirrend, manches aus Nuris Sicht vielleicht verständlich, aber so richtig warm geworden? Nein, das bin ich mit Nuri nicht. Mir persönlich hat es nichts ausgemacht zu wissen, dass Afra und Nuri in England ankommen und in Sicherheit sein werden. Diese "extra" Spannung mit "werden sie es schaffen? oder doch nicht?" brauchte ich nicht. Aber trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich berührt. 

  14. Cover des Buches Die Odyssee 3er Bienen (ISBN: 9798551491552)
    Henk Simon

    Die Odyssee 3er Bienen

    (30)
    Aktuelle Rezension von: Glueckliche

     

    Das Buch „Die Odyssee 3er Bienen“ von Henk Simon hat mich wegen des geheimnisumwitterten Titels und des wunderhübschen Covers neugierig gemacht. Hinzu kam der Klappentext, der eine spannende Handlung verspricht: die Rettung der Menschheit durch die Rettung der Bienen.

    Die Umsetzung ist recht interessant. Drei befreundete Drohnen werden in Menschen verwandelt und sollen in der Welt der Menschen für Umweltschutz und die Sicherung der Lebensgrundlagen der Bienen sorgen.

    Das ist nett zu lesen, wobei es schon noch wirkungsvoller hätte sein können. Die drei Drohnen haben auch nicht die besten Umgangsformen und Ausdrucksweisen. Ihrem Ziel kommen sie während ihrer Mission nur bedingt näher.

    Am Ende wird auf eine Fortsetzung verwiesen, die ich für nötig erachte, da viele Fragen in dieser Geschichte offenbleiben.

    Mein Eindruck ist, dass das Buch ein hehres Ziel verfolgt, in der Umsetzung jedoch leicht vom Wege abkommt und vieles nur in Ansätzen passiert.

    Dennoch habe ich mich ganz gut unterhalten gefühlt.

  15. Cover des Buches Die Bienenhüterin (ISBN: 9783442739752)
    Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

    (304)
    Aktuelle Rezension von: Daisys_bookcorner

    5/5 🌟 Weiter geht’s auf der Rory Gilmore Liste mit "Die Bienenhüterin". 🐝

    Im Mittelpunkt steht Lilly, die aus Versehen ihre Mutter getötet hat. Ihr grausamer Vater macht ihr das Leben schwer. 😔 Nach dem Tod ihrer Mutter wird ein afroamerikanisches Kindermädchen eingestellt, das bereits auf der Pfirsichfarm des Vaters arbeitet. 🍑

    In den 60ern, zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung, fliehen Lilly und ihr Kindermädchen und finden Zuflucht bei drei weiteren schwarzen Frauen. Dort erfährt Lilly immer mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter. 💔

    Das Buch hat mich sehr berührt, und obwohl der Film deutlich schöner dargestellt ist als das Buch, ist er absolut sehenswert. 🎬 Taschentücher bereithalten – ich habe nur geheult! 😭 Nichts für schwache Nerven!

    Xoxo Daisy 🌼

  16. Cover des Buches Winterbienen (ISBN: 9783406739637)
    Norbert Scheuer

    Winterbienen

    (100)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Egidius Arimond lebt 1944 in ständiger Gefahr. Wehruntauglichkeit wegen Epilepsie und diverse Frauengeschichten sind noch harmlos. Er versucht, Juden in speziellen Bienenstöcken nach Belgien zu schmuggeln.

    Die Geschichte besteht in erster Linie aus Tagebuchnotizen von Egidius. Dort ist in erster Linie über seine Arbeit und Tätigkeit als Imker zu lesen. Doch in leisen Zwischentönen erfährt der Leser viel über die damalige Zeit und wie die Menschen versucht haben, irgendwie hindurch zu kommen.

    Dieser ruhig erzählte Roman regt auch zum Nachdenken an. Man sollte beim Lesen bedenken, dass Tagebucheinträge in erster Linie für einen Schreiber selbst als Erinnerung gedacht sind und daher ausführliche Beschreibungen zu Orten, Personen und Begebenheiten selten sind. Dafür bringen sie einem den Verfasser emotional sehr nahe. Mir hat das Buch sehr gefallen, und ich empfehle es gerne weiter.

  17. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext) :

    Die geheime Sprache der Bienen erzählt von Liebe und der Vergangenheit einer Insel ...

    Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel – und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor ...

    Meine Meinung :

    Angelica auf ihre Reise zu sich selbst zu begleiten, hat mir sehr gut gefallen. Die Bienen waren für mich schon die kleinen Stars, man kann so viel von ihnen lernen. Angelica ist so eine tolle Frau, sie muss erst mal ihre Zweifel loswerden und auf ihr Herz hören. Die Bienen helfen ihr dabei und auch ihre Patentante ist, obwohl sie leider verstorben ist, eine große Hilfe. Auch Nicola und vor allen die Frauen aus dem Dorf werden noch eine wichtige Rolle spielen.....

    Der Schreibstil war so schön, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich hätte Angelica sehr gerne auf der Insel begleitet und all die Frauen kennengelernt. 

  18. Cover des Buches Dreams so golden (ISBN: 9783492506441)
    Sophia Como

    Dreams so golden

    (53)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich fand diese Geschichte richtig nett. Also sicherlich nicht überragend und weltbewegend, aber einfach nett.

    Anfamgs war ich wegen der Thematik "Influencer" und Instagram etwas skeptisch. Ich habe befürchtet, die Story kömnte zu oberflächlich sein. Dann wurde ich aber eines besseren belehrt.

    Ich mochte die Thematik Bienen und all die kleinen Weisheiten und Tipps, die man im Laufe der Geschichte dazu liest. Auch die Protagonisten waren mir sehr sympathisch. Und insgesamt hatte ich beim Lesen ein wohliges Glücksgefühl verspürt.

    Ich kann das Buch also nur empfehlen.

  19. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257245547)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

    (67)
    Aktuelle Rezension von: theo

    Andrej Kurkows "Graue Bienen" ist  ein gutes Buch, das ein bisschen Einblick in die Realität der Zivilbevölkerung im Donbass-Konflikt beleuchtet. Die Figur des Bienenzüchters Sergej, der sich inmitten des Krieges um seine Bienen sorgt, ist berührend. Während Kurkow die Absurdität des Krieges und die Zerrissenheit der Region gut einfängt, bleiben einige Nebenfiguren blass und ihre Motivationen undurchsichtig. Die Reise Sergejs im zweiten Teil des Buches wirkt mitunter episodisch und verliert den Fokus auf die anfängliche Enge der "grauen Zone". Trotz seiner humanistischen Botschaft und der poetischen Sprache fehlt es dem Roman an einer tiefergehenden Auseinandersetzung mit den politischen Hintergründen des Konflikts: der Bienenzüchter ist ein unpolitischer Mensch, wie es scheint.

    Interessant ist vielleicht der Vergleich mit "Der Tod einen Bienenzüchters" von Lars Gustafsson. Wenn so will, dann  finden beide Protagonisten  in der Bienenzucht einen Sinn für Ordnung und Kontinuität in einer Welt, die von Chaos bedroht ist. Gustafssons Buch ist aber eine persönliche Reflexion über den Tod, während Kurkows Buch ein breiteres Bild des Überlebens in einer vom Krieg zerrissenen Gesellschaft zeichnet. In beiden Büchers spüre ich eine gewisses Melancholie.

  20. Cover des Buches Das Bee-Team (ISBN: 9783982152004)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team

    (224)
    Aktuelle Rezension von: Tauglanz

    Das Buch hat ein wunderschönes, buntes und griffiges Cover.

    Dort summen Bienen über eine bunte Seite.

     

    Die Handlung spielt im Tumbawunda-Tal. Dort leben die Geschwister Romy und Oskar. Eines Tages bemerken die beiden, daß die Wildbienen und auch viele andere Insekten verschwunden sind. 

    Mit einem magischen Code rufen sie das Bee-Team zusammen und versuchen die angeschlagene Natur zu retten.

     

    Gelingt es ihnen?

     

    Das Buch ist eher für Kinder geeignet. Vielleicht auch gemeinsam mit den Eltern lesen, da sicher so mache Frage aufkommt. Teilweise war es nicht einfach dem Text zu folgen. Für haben auch Bilder oder zumindest Zeichnungen gefehlt. Das hätte dem ganzen noch mehr Gewicht gegeben.

     

  21. Cover des Buches Resistent: Sie werden uns kontrollieren (ISBN: B094JM4MQ6)
    Stefanie Mühlenhaupt

    Resistent: Sie werden uns kontrollieren

    (36)
    Aktuelle Rezension von: Istyll

    Ich hatte mindestens 4 Versuche bis ich das Buch bzw  in meinem Falle Hörbuch zu Ende hören konnte ..ich hatte was anders erwartet und musste dadurch immer wieder da HB unterbrechen und was anderes hören .mir war am Anfang das Buch wirklich zu langweilig und so undurchsichtig..man müsste nicht wo das ganze hinführen sollte ..

    Aber dann kam eben das entscheidende Kapitel und das hat das Buch eben spannend gemacht 

    Der Sprecher hat alles versucht Spannung in das Buch zu bringen und Omid Paul Eftekhari ist ja auch kein unbekannter in der Szene der Hörbücher

    Ich gebe trotzdem 4 Sterne 

    Denn das Thema war kein leichtes

    Das Cover passte

    Der Sprecher war 1A 



  22. Cover des Buches Honigduft und Meeresbrise (ISBN: 9783365001400)
    Anne Barns

    Honigduft und Meeresbrise

    (130)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Man nehme ein paar Frauen verschiedener Generationen, Natur, Strand, Freundschaft, Liebe und ein paar Geheimnisse und fertig ist der seichte Sommerroman. Etwas unrealistisch finde ich, wie verständnisvoll und liebenswert alle sind. Ich persönlich mag ja auch gern schrullige Figuren, die gibt es hier leider nicht. Gut finde ich, dass die Frauen in dieser Geschichte bis auf einen Friseurbesuch keinen Gedanken daran verschwenden, wie sie aussehen. Sie tragen keinen Lippenstift auf, tuschen nicht ihre Wimpern, benutzen kein Haarspray, stöckeln nicht in High Heels herum, haben keine sexy Kleidung nötig. Das fand ich sehr erfrischend.

  23. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: B07ZVFNBQ9)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Christine2000

    Sowohl der Inhalt, als auch die Lesung haben mir  intensive Stunden beschert. Für mich bisher eins der Highlights meines Hörbuchjahres, das ja noch jung ist.

    Die beiden Frauenfiguren, erstaunlicherweise von einem Mann entworfen, sind mir sehr ans Herz gewachsen. Beide schroff und verletzlich, so zart und dabei kraftvoll. 

    Natürlich dient hier Natur und Rhythmus der Jahreszeiten als Medizin für gebrochene Herzen, aber es wirkt nicht wie tausendmal gehört oder abgeschmackt, sondern stimmig und frisch.
     Ich fand Trost und Weisheit.

    Auch der eher abrupte Schluss mit Ausblick auf eine rosige Zukunft hat mich nicht gestört, sondern erfreut. So sehr gönne ich den tapferen Protagonistinnen ihr Glück. Sie haben es verdient. Kein einziges Mal wurde mein sehr empfindlicher Kitschalarmknopf aktiviert.

    Ich  bin erstaunt über die eher verhaltenen Kritiken. Ich empfand „alte Sorten“ als anregendes und wohltuendes Hörelebnis.



  24. Cover des Buches Imkersterben (ISBN: 9783839228333)
    Patricia Brandt

    Imkersterben

    (57)
    Aktuelle Rezension von: Moidlvomberch

    Ich war sehr gespannt auf die Geschichte, sprach mich das Cover doch sofort an und auch der Klappentext zur Geschichte weckten mein Interesse sofort.

    Allerdings muss ich sagen dass ich mir viel mehr von diesem Buch erwartet hatte. Für mich war es leider viel zu Wirr und Chaotisch zu viele Themen die bearbeitet werden, zu viele Protagonisten bei denen ich immer durcheinander gekommen bin (wer war jetzt nochmal wer zu wem?)

    Die Honiggeschichte war mir irgendwie zu flach und zu wenig ausgebaut, da hätte ich mir irgendwie mehr erhofft.

    teilweise fand ich es an manchen stellen viel zu gezwungen Witzig, ich glaube meinen Humor hat es leider nicht so wirklich getroffen, zum schmunzeln fand ich daher leider nur sehr wenige stellen, das meiste empfand ich als eher platt oder zu viel.

    Der Dialekt war auch für mich gewöhnungsbedürftig, da ich mit diesem leider so gar nichts anfangen konnte, sehr gut fand ichs hingegen dass es immer im nächsten Satz übersetzt wurde, sonst wäre bei mir eng geworden :-)

    Toll hingegen fand ich dass hier einiges über Bienen und das Imkern geschrieben und erklärt wurden, ich glaube deswegen hab ich das Buch auch nicht weggelegt.

    Irgendwie bin ich mit diesem Buch leider nicht so wirklich warm geworden, schade hätte ich mir eine tolle Geschichte über Imker und Bienen gewunschen

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