Bücher mit dem Tag "bienen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bienen" gekennzeichnet haben.

170 Bücher

  1. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442756841)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (878)
    Aktuelle Rezension von: una

    Über fast 2,5 Jahrhunderte spannt Maja Lunde den Erählbogen ihres Romanes. In sehr wohlproportionierten, sich regelmässig abwechselnden Kapiteln folgt man drei zeitlich abgesetzten Handlungssträngen. Im Kern geht es um Bienen mit Fokus auf je eine Famile im Kontakt mit ihnen.Von der Modernisierung des Bienenkorbes durch einen Forscher 1850 in England,  einen gegewärtigen Imkerhof in USA 2007 und eine Zukunftsvision ohne Bienen in China 2098. Wie diese miteinander zusammenhängen kann man (leider) sehr schnell erahnen. Das Thema an sich  ist spannend, das finale Resümee auch und eigentlich überaus wichtig. Die Figurenzeichnung recht gut, so dass man die Geschichte nah bei den Figuren in in ihrer jeweiligen Zeit erlebt. Jedoch ist der Roman so wohldosiert und zahm erzählt und eben so wohlproportioniert, dass der Gesamteindruck lasch ist. Sehr leicht lesbar und bestimmt für viele Leser emotional und geistig zu anspruchslos.


  2. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (572)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Die Stadt der besonderen Kinder" ist der zweite Teil von Ransom Riggs Reihe um Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder - und setzt exakt an der Stelle an, an der der erste Band endet. Deshalb kann ich zu diesem Buch wirklich keinerlei Zusammenfassung zum Inhalt geben, denn alles, was ich zu sagen hätte, würde euch zu vieles vorweg nehmen. Deshalb möchte ich hier einfach mal nur ein bisschen schwärmen.


    Ransom Riggs hat mich schon mit Band 1 in eine wirklich geniale und fantastische Welt entführt, ich durfte dort die verschiedenen Kinder mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten kennen und lieben lernen und habe einen ersten Eindruck davon bekommen, wo die Geschichte mit Jacob, Emma & Co. hinführen könnte. Es gab also recht viel Vorgeplänkel, was das Buch an manchen Stellen fast etwas zäh gemacht hat. Davon war in Band 2 wirklich nichts mehr zu spüren. Die Ereignisse häufen sich, die Kinder stolpern von einem Abenteuer ins nächste und müssen so einige Bösewichte abwehren und Schicksalsschläge hinnehmen. Das alles spielt sich die meiste Zeit vor der Kulisse des 2. Weltkriegs ab, was dem Buch nochmals eine ganz andere Ebene und Atmosphäre einbringt.


    Ich habe es echt genossen, wieder in diese Welt der bärenstarken, unsichtbaren, fliegenden und vor allem absolut verschiedenen Charaktere einzutauchen. Ransom Riggs kann mich mit seiner Geschichte sehr in seinen Bann ziehen und mich die Welt um mich herum vergessen lassen - und genau das ist es, was ich mir von einem guten Fantasy-Roman verspreche. 


    Was ich noch anbringen möchte: der Titel der Reihe, in dem das Wort "Kinder" steckt und auch das vermeintliche Alter der Protagonist*innen können etwas irreführend sein. Der Haupt-Charakter Jacob ist zwar im jugendlichen Alter, alle anderen "Kinder" sind aber schon um die 100 Jahre alt und gerade was die Freunde alles erleben und teilweise auch ertragen müssen, ist manchmal gar nicht so leicht zu verdauen. Es handelt sich bei dieser Reihe also keinesfalls um Jugendbücher sondern in meinen Augen tatsächlich um Fantasy für Erwachsene. 


    Ich bin sehr angetan und freue mich auf Band 3 - da der zweite Teil (wieder) mit einem Cliffhanger geendet hat, wird es wohl nicht lange dauern, bis ich dazu greife. Ich vergebe 4,5 von 5 ⭐.

  3. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Im Rahmen meines aktuellen SuB-Abbaus war es dieses Mal diese Fortsetzung einer Reihe, welche ich gelesen habe und auch dieses Buch hat mir wirklich gut gefallen. Dabei ist und bleibt die Reihe rund um die besonderen Kinder etwas bisher für mich einzigartiges.


    Ransom Riggs Schreibstil passt dazu auch wirklich gut, denn dieser ist, angepasst an das empfohlene Lesealter, wirklich einfach zu lesen und dennoch bildlich. Er übermittelt die perfekte Atmosphäre, ist mitreißend und lässt sowohl die Geschichte als auch die Charaktere sehr realistisch und greifbar erscheinen. Nur manchmal verliert sich der Autor in zu vielen Kleinigkeiten, was aber durchaus zu ertragen ist.


    Die Geschichte selbst geht spannend und sehr interessant weiter, wobei man allerdings merkt, dass dieser Band eigentlich als Finale der Reihe gedacht war, denn alles entwickelt sich auf einen großen Showdown hin, welcher mich auf jeden Fall überzeugen konnte, auch wenn das Ende der Geschichte nicht ganz rund auf mich wirkte. Manche Probleme wurden mir bezüglich der besonderen Kinder nämlich einfach zu leicht gelöst. Dennoch mochte ich die Handlung hier wirklich gern, habe Jacob und Emma, welche in diesem Band eindeutig die Hauptrollen spielen, sehr gern begleitet und mit ihnen mitgekämpft und gefiebert. Leider kamen dabei aber die anderen Besonderen aus den ersten zwei Bänden ein bisschen zu kurz, was jedoch auch vollkommen okay war, denn die Geschichte macht insgesamt einfach Sinn, wobei ich auch mochte, wie Ransom Riggs die verschiedenen Fotos mit in die Geschichte eingebracht und diese darum herum gesponnen hat. Überhaupt muss ich sagen, dass mich die Idee auch nach Band drei noch immer fasziniert und ich sie einfach grandios finde.


    Wie schon gesagt, stehen in diesem Band vor allem Jacob und Emma im Vordergrund, was aber an den Entwicklungen aus den vorherigen Bänden liegt. Diese beiden sind einfach großartige Hauptcharaktere, toll und lebendig geschrieben und liebenswert. Dabei merkt man, dass Jacob noch ein Kind ist und Emma sozusagen eine Erwachsene im Körper eines Kindes. Während er noch recht kindlich herüberkommt, aber dennoch sehr mutig und mit einem starken Charakter, wirkt Emma manchmal schon sehr weise und im Rahmen ihrer Möglichkeiten erwachsen. Richtig toll fand ich auch Sharon, einen Nebencharakter, welcher ebenfalls richtig gut geschrieben wurde und der sehr facettenreich und schlecht zu durchschauen ist. Dazu kommen noch Bentham und Caul, beide sehr zwielichtige Gestalten und einer ein echter Bösewicht und Antagonist.


    Insgesamt mochte ich auch diesen Band der Reihe wieder sehr gern. Die Atmosphäre der Geschichte, die vielen überraschenden Wendungen und auch die Charaktere waren einfach gut geschrieben und ich hatte immer das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass die Reihe mit diesem Band nun doch nicht endet und es schon zwei, beziehungsweise bald drei weitere Bände gibt.

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.026)
    Aktuelle Rezension von: gleanserendipity

    Wenn ich jetzt selber eine Inhaltsangabe schreibe, spoiler' ich eventuell etwas wichtiges und orientiere mich einfach an dem Klappentext.

    Jacobs Großvater erzählte seinem Enkel immer wieder von einer Insel mit einem Heim für besondere Kinder. Doch als sein Urgroßvater auf einmal auf stirbt - und das nicht gerade gewöhnlich, sondern sehr mysteriös - wird Jacob von schrecklichen Albträumen heimgesucht und macht sich auf die Suche zu der besonderen Insel.

    (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich finde die Geschichte hat Science Fiction - Inhalte, denn es gibt Zeitschleifen.... Auf der anderen Seite finde ich, dass es an einen Psychothriller grenzt. Es gibt Monster, die die "Guten" umbringen wollen. Es folgen so viele Plots, dass es immer gruseliger wird und ich habe gehofft, es gäbe nicht so viele!

    Dann gibt es aber noch ein tiefgründiges Thema in diesem Buch: (VORSICHT; MÖGLICHER SPOILER)

    Ich überlegte, ob es nicht einer der besten Bücher zum 2. Weltkrieg sei... Die Hälfte der Geschichte spielt also am 3. September 1940. Jacobs Großvater, der einst in diesem Heim lebte, wurde von Monstern, wie Weights und Hollowgasts heimgesucht. "Hollowgasts" klingt ungemein nach "Holocaust". Jacobs Großvater, Abe Portman wurde in Polen als Jude gesehen und hatte eine ganz besondere Fähigkeit (das nenne ich jetzt aber nicht, falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt). Er war sich sicher gegen die sie zu kämpfen.

    Diesem Buch gebe ich vier Sterne, da ich den amerikanischen Stil nicht gerne lese, in dem das Buch geschrieben ist.

  5. Cover des Buches Fingerhut-Sommer (ISBN: 9783423216029)
    Ben Aaronovitch

    Fingerhut-Sommer

     (338)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Zwei Kinder werden vermisst und es gibt Hinweise auf Magie (auch bekannt als "abstruser Scheiß"). Peter muss sein geliebtes London für diesen Fall hinter sich lassen und begibt sich mit seiner Freundin Beverly (einer selbstbewussten Flussgöttin) in die "tiefste Provinz" nahe Wales. Dort muss er sich nicht nur mit den "Einheimischen" arrangieren, sondern mit dem, was dort unter Polizeiarbeit verstanden wird. 

    Sicherheitshinweis: Finger weg von Einhörnern. Sie sind NICHT nett!

    Eindruck: Auch Band 5 ist genial! Bis jetzt hat mir dieser Band sogar am besten gefallen. Es ist nicht so, dass ich mich bisher bei dieser Reihe gelangweilt habe, aber der Ortswechsel (raus aus London aufs Land) ist eine schöne Abwechslung. Zu erleben wie sich die Charaktere mit der neuen Situation arrangieren oder eben auch nicht (XD), hat der ganzen Geschichte noch mehr Tiefe gegeben und neue Seiten der Charaktere offenbart. Außerdem konnten so neue, interessante Charaktere eingeführt werden.

    Der Schreibstil ist wie immer sehr lebendig und erfrischend. Peter nimmt kein Blatt vor den Mund und auch Beverly ist sehr schlagfertig. Zusammen ergeben sie ein interessantes und witziges Team. Natürlich wird auch die Liebesbeziehung der beiden thematisiert und ausgebaut. Das ist allerdings ein Thema, dass mich nicht wirklich interessiert. Viel spannender finde ich die anderen Nebenhandlungen wie der alte Waffenbruder von Nightingale oder die neuartige Darstellung von Einhörnern. Auch der eigentliche Fall, also die Kindesentführung, war mal etwas anderes als die üblichen Mordfälle. 

    Nicht gefallen hat mir, dass im 5. Band kaum auf die letzten Ereignisse des 4. Bandes eingegangen wird. Lesley an sich habe ich zwar nicht vermisst, aber trotzdem hätte man mehr auf ihr Verschwinden eingehen können. Dabei war das Ende von Band 4 doch so dramatisch und ich habe es wirklich nicht kommen sehen! Außerdem hat mir die Idee von Parallelwelten und Zügen nicht gefallen. (Das versteht nur, wer das Buch gelesen hat.) Und ganz wichtig: Nightingale tauchte fast nicht auf! Er ist mein Lieblingscharakter und ich hoffe bei jedem Band, dass man endlich mal etwas mehr über ihn erfährt bzw. er mehr "Redezeit" bekommt. Und in diesem Band war er so gut wie nicht existent. :(

    Trotzdem werde ich die Reihe weiter verfolgen und empfehle sie allen Fantasy-Lesern, denn sie ist einfach besonders. Besonders cool, besonders witzig, besonders spannend!


  6. Cover des Buches Everflame - Verräterliebe (ISBN: 9783791526324)
    Josephine Angelini

    Everflame - Verräterliebe

     (315)
    Aktuelle Rezension von: FunkensBuecherwelt

    Der tolle Schreibstil ist, glücklicherweise, verständlich und mitfühlend geblieben aber das wars dann auch irgendwie..

    Nach dem mich der erste Band (Feuerprobe) total mitgerissen hat und der zweite etwas untergangen ist, habe ich auf ein großes Finale gehofft.
    Dieses blieb mir leider allerdings leider erspart.
    Die Kapitel sind relativ lang und wirr. Zeitweise war ich sogar am überlegen das Buch abzubrechen doch ich wollte unbedingt das Ende der Reihe lesen.
    Tja das Ende war nun leider nicht wie erhofft, das Buch bestand großenteils aus der Vorbereitung des großen Endes (mit kleinen spannenden stellen und herzzerreißenden Toden), doch das große Ende nahm dann nur einen kleinen teil des Buches ein und war auch nicht grade befriedigend. Es wirkte eher als würde noch ein vierter teil kommen (bis jetzt habe ich davon allerdings noch nichts gehört).
    Ich bin ehrlicherweise schon fast froh es hinter mir zu haben.

    Abschießend sage ich das ich den ersten Teil auf jeden fall empfehle aber den Rest kann man dann doch weg lassen. Daher 2/5 Sterne.

  7. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (337)
    Aktuelle Rezension von: gedankengarten

    Sherlock Holmes ist 14 Jahre alt und soll die Sommerferien bei seiner Tante und seinem Onkel verbringen. Seine Ferien versprechen langweilig und einsam zu werden. Doch rasch findet er einen Freund und ist in seinen ersten Todesfall verwickelt. In Farnham geschehen mysteriöse Todesfälle, die Sherlock versucht aufzuklären und einem bösen Baron das Handwerk zu legen.

     

    Young Sherlock Holmes hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Das Buch ist unfassbar spannend geschrieben und es geschieht sehr viel Unerwartetes. Der Schreibstil von Andrew Lane gefällt mir wirklich gut und ich finde, er hat den jungen Sherlock überzeugend und meisterhaft dargestellt. Als Sherlock-Fan kenne ich natürlich den erwachsenen Sherlock mit all seinen Eigenschaften sehr gut. Spannend ist es nun zu erfahren, wie Sherlock zu all seinen Vorlieben, Abneigungen und eigentümlichen Eigenschaften gekommen ist. Die Charaktere in Young Sherlock Holmes sind vielfältig, ins kleinste Detail ausgearbeitet und entweder absolut liebenswert oder abscheulich. So ist mir die Haushälterin überhaupt nicht geheuer, während ich größte Achtung vor Sherlocks zugeteiltem Lehrer und Mentor, Mr. Amyus Cowe, habe. Ich habe mit Sherlock mitgefiebert, gekämpft, um sein Leben gebangt, gelacht und mitgedacht. Die Lösung des Falls ist faszinierend, durchdacht und absolut logisch. Trotzdem habe ich den Fall erst mit Sherlock am Ende lösen können. Ich freue mich sehr auf Band 2 und kann dieses Buch jedem Krimi-, Rätsel- und Sherlock-Fan ans Herz legen.

  8. Cover des Buches Das Bee-Team (ISBN: 9783982152004)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das Cover finde ich sehr schön gestaltet worden. Es ist bunt, etwas kindlich. Schöne helle Farben.

    In dem Buch geht es um den sechsjährigen Oskar und seine vierjährige Schwester Romy aus dem Tumbawunda-Tal. Was etwas komisch ist, den die Wildbienen sind wohl nicht mehr da. Es gibt auch weniger Vögel oder Hasen auf dem Feld. Vorm einschlafen sprechen sie den magischen Code aus und rufen das »Bee-Team«! Gemeinsam mit den Ninjas der »Fantastic Ten« und der pinken Eisprinzessinnen-Gang dreht das »Bee-Team« das gesamte Tumbawunda-Tal einmal um.

    Das Buch ist richtig schön flüssig geschrieben und komplett für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Sehr kindgerecht geschrieben. Die Story ist sehr schön und soll den Kindern zeigen, das es wichtig ist, sich um die Natur und ihren Bewohnern zu kümmern. Die Geschichte war spannend und witzig. Es hat richtigen Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Das dort viel Magie verwendet wurde in der Geschichte finde ich nicht schlimm, da dies Buch nun mal für die Kleineren ist. Kinder sollen Spaß am lesen entwickeln und sie haben von Hause aus schon sehr viel Fantasy. Tolles Buch.

  9. Cover des Buches Sweet like you (ISBN: 9783499005046)
    Robyn Neeley

    Sweet like you

     (149)
    Aktuelle Rezension von: aly53

    Als ich bereits die Vorschau zur Honey Springs Dilogie gelesen habe, war ich absolut begeistert.
    Denn ich wollte unbedingt etwas in Richtung Redwood Feeling haben und das hat Robyn Neeley einfach perfekt getroffen.

    Ich weiß gar nicht ,wo ich anfangen soll. Es ließ sich wunderbar leicht und fluffig lesen, dass ich sofort verzaubert war.
    Obwohl mir schon am Anfang klar war, worauf es hinauszielt, ist das absolut kein negativer Punkt.
    Denn die tiefen Emotionen, die wunderbare Atmosphäre dieser Kleinstadt, in der sich alles um Honig und Bienen dreht, haben mich unsagbar begeistert und vollkommen in den Bann gezogen.
    Auch wenn die Grundidee, nämlich Honig und Bienen nicht allzu viel Raum bekommen.
    Hier wäre tatsächlich ein tieferer Einblick in die Imkerei sehr schön gewesen.
    Die Charaktere sind einfach authentisch, greifbar und vielleicht auch manchmal etwas sonderbar und skurril. Aber sie haben das Herz am rechten Fleck.
    Sie lieben Honey Springs und vor allem Etta, die zu einer wahren Legende wird.
    Ein ganz besonderes Highlight ist für mich definitiv Belle. Mein Gott, wie sehr hab ich gelacht und mit den Tränen gekämpft. Denn sie ist mehr als ein Mythos. Sie ist eine Schlüsselfigur in Honey Springs und einfach unsagbar wichtig und essentiell.

    Den Hauptpart jedoch nehmen Cassie und Nick ein. Zwei Menschen, die ich sofort ins Herz geschlossen habe und die mich unendlich viel gekostet haben. Dabei erfährt man auch beide Perspektiven, was einfach unsagbar toll ist.
    Von Augen rollen bis Herzflattern war alles vertreten.
    Besonders zu Cassie baut man eine extrem tiefe Verbindung auf. Cassie schafft es in jedes Fettnäpfchen zu treten und sich bei den Bewohnern dieser Kleinstadt, nicht unbedingt im besten Licht zu präsentieren. Wodurch sie einiges zu durchstehen hat, was in ihr die unterschiedlichsten Gedanken und Gefühle auslöst.
    Diese Kleinstadt macht etwas mit ihr und sie kämpft unermüdlich.
    Denn eine Cassie gibt nicht auf.
    Und schließlich ist da noch die Vergangenheit, die plötzlich lebendig wird.
    Die zarten Gefühle, die niemals abnahmen.
    Die sie immer begleitet und niemals verlassen haben.
    Die Vergangenheit ebnet ihren Weg und auch wenn Cassie dagegen ankämpft, sie ruht nicht, bis alles seinen Platz findet.

    Ich weiß nicht, wie ich diese Story beschreiben soll.
    Sie ist großartig, intensiv und so unglaublich emotional. Das mir am Ende sogar die Tränen kamen.
    Es waren Momente, die so intensiv berührend waren, dass es unglaublich tief ging.
    Robyn Neeley versteht es eine Wohlfühlatmosphäre zu zaubern, die dich vollends verschlingt und du am liebsten selbst in Honey Springs wärst.
    Es ist romantisch, melancholisch und an manchen Stellen überfiel mich die Trauer mit einer Intensität, dass ich keine Worte dafür finde.
    Es ist ein Gefühl, wie nach Hause kommen und gleichzeitig so viel mehr.
    Besonders der Einblick auf die Hintergründe hat mir unsagbar gut gefallen.
    Denn es zeigt, warum die Bewohner Honey Springs reagieren, wie sie es eben tun.
    Jeder ,der schon in einem Dorf/Kleinstadt gelebt hat, weiß wovon ich rede.
    Denn dadurch konnte ich mich unglaublich gut in sie hineinversetzen und ihre innere Gefühlsstürme und Zerrissenheit unglaublich gut nachvollziehen.
    Denn plötzlich kommt jemand und drängt sich zwischen sie. Klar, dass dies nicht ohne Konflikte vonstatten geht.

    Ich bin absolut hin und weg von diesem Auftakt und bin schon jetzt unsagbar traurig, dass es nur eine Dilogie sein wird.
    Denn hier könnte so viel mehr passieren.
    Robyn Neeley hat ein unsagbar großes Gespür dafür, Emotionen in Worte zu fassen. So das man sie wirklich mehr fühlt als liest.
    Ich hatte Gänsehaut und dieses ganz besondere Gefühl.
    Ein bisschen Kitsch gibt es auch, aber irgendwie gehört es auch dazu.
    Ja, vielleicht geht es um Neuanfänge. Aber vielleicht geht es auch einfach darum, endlich man selbst zu sein und seinem Herzen zu folgen.
    Vertrauen und Loyalität und einfach dieses Gefühl zu erleben ,ein Teil von etwas ganz großem zu sein und endlich dort anzukommen, wo man wirklich und wahrhaftig Zuhause ist.

    Fazit:
    Der Auftakt der Honey Springs Dilogie hat mich unglaublich in den Bann gezogen und mit seiner Wohlfühlatmosphäre unsagbar verzaubert.
    Es ist romantisch, melancholisch und auch etwas traurig.
    Robyn Neeley gelingt eine wunderbar feinfühlige Story, dessen Highlight ein ganz besonderer Vierbeiner darstellt.
    Gott, teilweise konnte ich nicht mehr vor Lachen.
    Mich hat diese Story unglaublich begeistert und für sich eingenommen.
    Ich hab gelacht, geschmunzelt und war teilweise extrem gerührt.
    Wer etwas in Richtung Redwood Feeling sucht, sollte unbedingt zugreifen.

  10. Cover des Buches Winterbienen (ISBN: 9783406739637)
    Norbert Scheuer

    Winterbienen

     (83)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Natur und Krieg. Bienen und Menschen. Leben und Tod.

    All dies verwebt Norbert Scheuer auf großartige und einfühlsame Weise in seinem Roman „Winterbienen“. Er erzählt in Tagebuchform über das Leben des Imkers Egidius Arimond in der Eifel, der während des Zweiten Weltkriegs Juden in seinen Bienenstöcken bis zur belgischen Grenze schmuggelt. Das Fortschreiten des Krieges, die Frauengeschichten des Protagonisten und seine Epilepsie, die immer schlimmer wird, weil er sich keine Medikamente mehr besorgen kann und schließlich die zunehmend gefährlicher werdenden Fahrten mit den Flüchtlingen führen dazu, dass die Situation beklemmender und bedrückender wird.

    Bevor die Geschichte jedoch an Rasanz zunimmt, gelingt es Scheuer, über den Krieg, der „doch immerzu anwesend [ist]; ein schrecklicher Dämon, der seit Menschengedenken existiert, versteckt in einem Winkel lauert und jederzeit unerwartet hervorkommen kann, um blindwütig die Natur und ihre Kreaturen zu schänden”, eindrücklich zu erzählen. Denn er stellt ihn dem Leben der Bienen und ihrem Rhythmus gegenüber, verbindet beides sprachlich miteinander und schafft so einen Kontrast, aber auch ein Nebeneinander.
    Einerseits sind die Bienen untrennbar mit den Schrecken des Krieges verbunden und beschützen nicht nur die Flüchtlinge in den Bienenkästen, indem sie sich wie eine Traube um die Menschen legen, sondern auch die Notizen Egidius’ und eine Notration seines Medikaments, die in den Kästen der Bienen sicher aufgehoben sind. Auf einer metaphorischen Ebene lassen sich außerdem die abstürzenden Flugzeuge, die an der Front gefallenen Soldaten, von denen lediglich die Särge den Weg zurück in die Eifel finden, mit einer Krankheit vergleichen, die die Bienen ihres Orientierungssinns beraubt. Sie finden nicht mehr in den Stock zurück und sterben. Ein anderes Bild sind die Menschen im Bunker, die sich wie ein Bienenschwarm zusammenfinden: „Im hintersten Winkel des großen Bunkers in der Bahnhofstraße hängt der ganze Ort gleichsam wie eine zitternde Menschentraube zusammen.”
    Andererseits aber, stehen die Bienen in ihrem Verhalten für all das, was der Krieg nicht ist. Sie arbeiten zusammen, sorgen besonders im Winter füreinander und verteilen “Wärme im Staat”, damit die Larven nicht erfrieren, während der Krieg Hass und Kälte im von menschlicher Hand geführten Staat verteilt. Der ewige Rhythmus der Bienen stellt sich dem Hass, dem Töten und der Zerstörung gegenüber. Sie bleiben vom Krieg unberührt: „Der Lärm der Angriffe scheint den Bienen nichts auszumachen; sie leben in einer anderen, wie es scheint, friedlichen Welt, sie interessiert der Krieg nicht.” Erst als Soldaten auf die Bienenstöcke schießen und diese mutwillig zerstören, hält der Krieg der Menschen selbst in der Bienenwelt Einzug.

    Scheuers Roman ist wie der Tanz der Bienen, wie ihr „Sprachballett”. Er wird den Schrecken des Kriegs gerecht und schafft es gleichzeitig, dass diese nicht die Überhand gewinnen. Er bahnt sich erzählerisch einen Weg durch das Jahr 1944, indem er die Innenansichten des Protagonisten, historische Fragmente, Naturbeschreibungen der Eifellandschaft und den Rhythmus und das Leben der Bienen zu einem Gesamtbild verknüpft. Nicht zuletzt hat Scheuer Egidius Arimond mit diesem Roman ein ihm würdiges Denkmal gesetzt.

    Ein absolut lesenswertes Buch!

  11. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1 (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1

     (17.499)
    Aktuelle Rezension von: librocubicularist_lena

    Persönlich finde ich den Film besser, da man sich die Personen und das ganze Geschehen noch besser vorstellen kann (vielleicht liegt es auch daran, dass ich den Film gesehen habe und erst danach das Buch gelesen habe). Das Buch konnte mich aber auch überzeugen. Meistens finde ich es schade, dass manche Details im Film weggelassen wurden, aber dadurch wäre er wahrscheinlich nur noch länger gewesen.
    Ich kann aber auf jeden Fall eines sagen: sowohl der Film, als auch das Buch konnten mich überzeugen, ich würde es aber nicht noch einmal lesen. Die ganze Story rund um Katniss ist unglaublich spannend und aufregend geschrieben und das Setting ist wirklich interessant und ungewöhnlich.

  12. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (76)
    Aktuelle Rezension von: wunder_herzen

    Ich bin mitten in der Provence, umgeben von teils stoischen Franzosen, inmitten der wundervollen Natur, auf einem einfachen und doch besonderen Gut.

    Ich lasse mich entführen und mitreißen und tauche ein. 

    In den Roman, in die Umgebung, in die Geschichte.

    Voller Liebe zum Detail lese ich von einer starken Frau und verzweifelten Mutter, einer bissigen Tochter, die von pubertären Gefühlen übermannt wird, einem scheinbar oberflächlichen Schriftsteller und einem sturen Gutsherrn, umgeben von der wunderbaren Kulisse Frankreichs.

  13. Cover des Buches Der Gesang der Bienen (ISBN: 9783404177776)
    Ralf H. Dorweiler

    Der Gesang der Bienen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: NattensDrottning

    Ich habe lange gebraucht, um mit dem Schreibstil zurechtzukommen. Die plötzlichen Perspektivenwechsel mit Beginn des neuen Kapitels haben mich tatsächlich etwas verwirrt. Eine kurze Information hierzu zu Beginn jeden Kapitels um welche Person es sich jetzt handelt, wäre für mich anfangs hilfreich gewesen. 

    Die Geschichte an sich war gut recherchiert. Ich mochte, wie der Autor nebenher viele kleine Informationen hat einfließen lassen und wie gut er das ganze zeitgeschichtlich eingeordnet und auch wiedergegeben hat. Für seine Mühen und Details gibt es definitiv ein riesiges Plus. 

    Die kleinen Sprüche vor den einzelnen Kapiteln waren auch sehr passend gewählt und haben immer wieder Freude gemacht. 

    Nur leider fand ich die Charaktere und die Handlung nicht ganz so gut gelungen. Die Charaktere waren sehr sachlich. Jede einzelne hat eine gewisse Hintergrundgeschichte, die dennoch nicht so gut herübergekommen ist. Mir haben hier Emotionen gefehlt. Ich hätte gerne mit den einzelnen Protagonisten mehr mitgelitten, sodass ich dem tollen Ende noch besser hätte entgegenfiebern können. 

    Die Handlungsstränge der einzelnen Protagonisten waren unterschiedlich spannend. Während bei dem Hauptcharakter die Geschichte langsam vor sich her geplätschert ist (mit mehr Emotionen hätte man einfach besser seine Verzweiflung, seinen Zorn und seine Ungeduld gespürt, sodass alles nicht so langatmig gewirkt hätte), hat bei anderen Protagonisten die Handlung so fahrt aufgenommen, dass sie sich fast überschlagen hat und man nur schwierig noch wusste, was da gerade passiert. 

    Das Ende hat sich auch so plötzlich aufgelöst. Gerade der Epilog hätte gerne noch ein paar mehr Seiten erhalten können.

    Ich möchte gerne aufgrund des tollrecherchierten Rahmens und der Idee mehr Sterne vergeben, kann es aufgrund der Umsetzung leider nicht. 

  14. Cover des Buches Das Flüstern der Bienen (ISBN: 9783471360354)
    Sofia Segovia

    Das Flüstern der Bienen

     (112)
    Aktuelle Rezension von: yourlocalbookclub

    Ich kann dieses Buch guten Gewissens allen empfehlen, die gerne in Geschichten versinken.

    Einen Schreibstil wie diesen findet man nicht in jedem Buch. Ich habe es geliebt, wie über den ganzen Roman hinweg ein gewisser Rhythmus beibehalten wurde, niemals hektisch und doch irgendwie fesselnd. Sehr beständig, als würde er wie die Handlung selbst auf einen bestimmten Punkt zulaufen.

    Generell wird hier auch ganz bewusst der Leser gefordert, zwischen den Zeilen zu lesen. Jeder einzelne Satz dieses dicken Buches wurde mit einer ganz bestimmten Intention geschrieben und darunter verstecken sich wunderschöne Worte, die einen tief berühren. Insgesamt wirkt alles sehr sauber, so als gäbe es nie unnötige Bemerkungen.

    In erster Linie handelt der Roman von Familie, vor allem aber auch geht es um Verlust. In Kapiteln, die alle jeweils einen Rahmen aufweisen und sich ineinander fügen, folgt der Leser verschiedenen Handlungssträngen, die in sich verwoben sind. 

    Mir hat das Buch unfassbar gut gefallen, weil es eine tiefe Resonanz auslöst, die sich nur schwer beschreiben lässt. Man kann beim Lesen gar nicht anders, als sich auf die Geschichte Simonopios einzulassen und fühlt sich dabei sehr menschlich.

  15. Cover des Buches Die Bienenhüterin (ISBN: 9783442732814)
    Sue Monk Kidd

    Die Bienenhüterin

     (279)
    Aktuelle Rezension von: DianaMirion

    Inhalt: Lilys Mutter ist vor zehn Jahren umgekommen. Ihr Vater herrscht wie ein grausamer Rachegott über die inzwischen 14-jährige. Eines Tages flieht Lily aus der bedrückenden Atmosphäre ihres Elternhauses, wandert über die staubigen Straßen der Südstaaten, um ein neues Zuhause zu finden. Sie begegnet wunderbaren Menschen, rettet mit Mut und Klugheit ein Leben und findet bei drei Frauen Unterschlupf, die, wie im Märchen, in großer Eintracht zusammenwohnen. Die drei Schwestern geben dem Mädchen alles, was es braucht: Liebe, Halt, und Geborgenheit. Sie nehmen Lily in ihre Familie auf und weihen sie in die Geheimnisse weiblichen Wissens ein. Lily lernt alles über die Bienenzucht. Sie erfährt, wer ihre Mutter, die sie so schmerzlich vermisst, wirklich war, und sie verliebt sich. Doch eines Tages steht ihr Vater am Gartentor ...

    Meine Meinung: Anfangs hat mich dieses Buch noch nicht so gepackt. Aber dies änderte sich nach wenigen Seiten. Das Leben eines Mädchens, und auch aus ihrer Perspektive, zu lesen, Höhen und Tiefen ihres Lebens und somit die Züge ihres Charakters mitzuerleben war ein reines Abendteuer. 

  16. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Anfangs war ich begeistert, dann aber wurde die GEschichte unglaublich zäh. in die Figuren kann ich mich nicht hineinversetzen. Sie sind "etwas ganz Besonderes" - nun ja, normaler und dafür greifbarer wäre mir lieber gewesen und eine Geschichte, bei der etwas passiert und bei der ich weiß, was die Frau will.

  17. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.079)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Tamara ist 16 Jahre jung und wohlhabend aufgewachsen. Bis zu dem Tag an dem sie ihren Vater nach einem Selbstmord im Haus auffindet, lief alles prima. Doch finanziell lief es schlecht und alles muss verkauft werden. Nun zieht Tamara mit ihrer Mutter zu ihrem Onkel und dessen Frau Rosalind in ein Torhaus vor einer ehemaligen Schlossresidenz, die einst abbrannte.

    Dort findet sich Tamara nur schlecht zurecht, liegt es schließlich auch fernab von Dublin und jeglicher anderen Zivilisation. Ihre Mutter wirkt depressiv, verlässt ihr Zimmer nicht und Tamara weiß nicht, wie sie ihr helfen soll. Ihr Onkel ist sehr verschwiegen, die Tante äußerst merkwürdig. Tamara lernt eine Nonne kennen, die sie immer ein Jahr älter machen möchte. Im Gartenhaus wohnt die schwerkranke Mutter ihrer Tante. In deren Garten gibt es wundervolle gläserne Windspiele. Eine fahrende Bibliothek und dessen charmanter Fahrer Marcus sorgen für Abwechslung. In dem Auto findet Tamara ein merkwürdiges Buch im Ledereinband. Erst hat es leere Seiten doch dann stehen plötzlich Tagebucheinträge von ihr selbst darin, allerdings mit dem Datum von morgen. Plötzlich hat Tamara die Möglichkeit die Geheimnisse und merkwürdigen Verhaltensweisen ihrer Tante Rosalind aufzudecken und führt damit unglaubliches zu Tage…

     

    Meine Einschätzung:

    Ich habe dieses Buch als 20-jährige gelesen und nochmal 10 Jahre später als Hörbuch gehört. Auch wenn die Protagonistin ein Teenager ist, kann man die Story durchaus als Erwachsene lesen. Es dreht sich nicht ausschließlich um Probleme der Pubertät, obwohl dies natürlich im Verhalten von Tamara eine sehr große Rolle spielt. Aber die Story, die sich hinter allem verbirgt, ist recht interessant. Hinter die Geheimnisse zu kommen, finde ich immer spannend.

    Das Tagebuch nimmt eine magische Rolle ein, die der realistischen Geschichte etwas Zauberhaftes verleiht. Mit genau solchen scheinbar kleinen Besonderheiten hat mich Cecelia Ahern damals in ihren Bann gezogen. Es war eines der ersten 3 Bücher, das ich las, nach „P.S. ich liebe dich“. Bei diesem bekannten Werk und meinem Lieblingsbuch „Für immer vielleicht“ war es die Art und Weise zu schreiben und zu berühren. Bei „Ich schreib dir morgen wieder“ und den anderen Erstlingswerken (u.a. auch „Ich hab dich im Gefühl“, „Zwischen Himmel und Liebe“) waren es diese kleinen übernatürlichen Dinge, die den Geschichten etwas Besonderes verleiht. So auch hier das Tagebuch, das für morgen schreibt und Tamara die Möglichkeit bietet, den kommenden Tag in eine andere Richtung zu bringen.

  18. Cover des Buches Die fünf Leben der Daisy West (ISBN: 9783414820617)
    Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

     (246)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Daisy ist fünfzehn und bereits 4x gestorben, Sie ist Teil eines Geheimen Experiments und wird bei ihrem Tod jeweils mit Survivel wiederbelebt. Nach ihrem Tod muss sie jedoch ihre Identität ändern und umziehen. Sie lebt mit zwei Agenten zusammen, diese repräsentieren jeweils nach aussen ihre Eltern. Als sie jedoch eine neue Freundin kennenlernt, muss sie sich mit vielen Sachen konfrontieren und fängt an das Experiment zu hinterfragen. 

    Das Buch ist aus Daisys Sicht geschrieben und fängt sehr spannend an, Sie ist Teil dieses Experiments und man erfährt zu Beginn einiges darüber, die Autorin hat einige heikle Themen eingespannt mit denen man sich auseinandersetzten muss was mir gut gefallen hat. Die Geschichte spitz sich zu und die Spannung nimmt enorm zu, und dann plötzlich lässt diese nach und die Ereignisse werden etwas lasch aufgelöst...Schade…

    Die Schreibweise ist sehr gut und das Buch lässt sich gut lesen und durchsuchten, leider gab mir die Autorin das Gefühl als hätte sie ab ca. 70% des Buches keine Lust mehr gehabt, und wollte es nur noch beenden, was sehr schade war. Ich hatte dieses Gefühl bereits bei ihrem anderen Buch und irgendwie lässt mich dieses Gefühl etwas stutzig und ich werde wahrscheinlich keins ihrer Bücher mehr lesen. Das Buch ist trotzdem sehr Unterhaltsam und wäre dieses Ende nicht gewesen so wäre es ein 5 Sterne Buch geworden, es hatte mich so gepackt…

    Für die, die mal eine etwas andere Jugendgeschichte suchen, ohne ein grosses Ende zu wollen. 

  19. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

     (99)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Flora, 717, ist ganz anders als sie als Hygienebiene sein sollte. Sie hat besondere Fähigkeiten, die ihre Sippe eigentlich nicht haben sollte, doch kann sie sich gegen die strengen Regelm des Bienenstocks behaupten?

    Der Debütroman von Laline Paull ist wahrhaftig gelungen.
    Ich habe sofort in ihren Schreibstil hinein gefunden und der Bienenstock war voll und ganz in meinem Kopf.
    Die Geschichte hat etwas von Biene Maja und ist trotzdem ganz anders.

    Ich mochte Flora sehr gerne und ihre neugierige Sichtweise und das sie sich nicht vollkommen unterdrücken lässt obwohl sie so überhaupt nicht in das Idealbild des Stockes passt.

    Die wichtige Lehre die ich auf dieses Buch ziehen konnte, war dass es Bienen nicht sehr leicht ist und das man zusammenhalten muss. Der andere wichtige Aspekt war manchmal ist es wirklich gut anders zu sein.

    Das Buch war echt eine spannende Leseerfahrung und ich lege es jedem echt ans Herz sich das Buch mal genauer anschauen.

  20. Cover des Buches Fabula (ISBN: 9783453523272)
    Christoph Marzi

    Fabula

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Bea1993

    Cover sehr ansprechend, Inhalt teilweise interessant, dann zieht es sich wieder sehr in die Länge und die Spannung geht verloren

  21. Cover des Buches Imkersterben (ISBN: 9783839228333)
    Patricia Brandt

    Imkersterben

     (26)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66

    (Inhalt, übernommen)
    Imkern ist der neueste Trend - und ein gefährliches Geschäft?
    Als sich Imker Kurt Tietjen auf seinem Moped wegen eines über den Feldweg gespannten Drahtes das Genick bricht, spielt die Polizeiführung den Fall herunter. Doch Kommissar Oke Oltmanns spürt, dass mehr dahintersteckt. Dann findet er heraus, dass Tietjens Honig mit Glyphosat verseucht war. Als es ein weiteres Opfer aus der Bienen-Branche gibt, ist Oke sich sicher, dass an der Küste neben dem Bienensterben das Imkersterben beginnt …

    Portrait:
    Patricia Brandt hat nach ihrem Germanistikstudium in Bremen bei der Nordsee-Zeitung volontiert und seitdem für verschiedene Medien (darunter Focus, dpa, NDR Fernsehen) gearbeitet.
    Seit mehr als 20 Jahren ist sie als Redakteurin für den Bremer Weser-Kurier tätig und schreibt auch Kolumnen für den Burda-Verlag.
    2020 erschien mit "Krabben-Connection" ihr erster Ostsee-Krimi beim Gmeiner Verlag.
    Sie lebt mit Mann, zwei Kindern, drei Bienenvölkern und einem Hund in Niedersachsen.

    Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:
    In diesem spannenden Krimi sind nicht nur die Bienen gefährdet, sondern auch die Züchter.
    Imker Kurt Tietjen verunglückt tödlich durch ein gespanntes Seil, dann wurde Honig mit Glyphosat verseucht, puh.
    Die Ereignisse rufen Kommissar Oke Oltmanns auf den Plan. Er soll nun herausfinden, wer dahintersteckt...

    Die mir bereits bekannte Autorin hat einen flüssigen und humorvollen Schreibstil.
    Die Charaktere der Protagonisten kommen authentisch daher.

    Man erfährt viel über die Bienenzucht, ein ganz besonderes SachGebiet.
    Die Handlungen und wechselnden Perspektiven verleihen dem Plot Spannung, die sich bis zum Schluss hin hält.
    Auch die Unterteilung der Kapitel für die einzelnen Personen empfand ich wieder mal als gelungene Idee und dazu die gewissen Dialekte - auch das kam gut an!

    Alles in allem hatte ich angenehme LeseStunden, die mich mit dem sympathischen Ermittler wirklich gut unterhalten haben.
    Für das stimmige GesamtPaket daher uneingeschränkt gerne 5*!

  22. Cover des Buches Dancing with Bees (ISBN: 9783706626804)
    Brigit Strawbridge Howard

    Dancing with Bees

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Bookchecker

    Bienen und Insekten summen und brummen momentan ja viele rum. Wie heißen die? Welche Voraussetzungen brauchen sie? Wie hängt ihrer Existenz mit der Natur zusammen? Was kann man tun, um Bienen und Hummeln zu fördern? Alles Fragen, die das Buch beantwortet.

    Ich bin seit ein paar Jahren deutlich mehr naturverbunden, als ich das im jungen Erwachsenenalter war und darin fand ich direkt eine Parallele zur Autorin, sodass ich das Buch einfach lesen musste. Da kann ich auch direkt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin beschreibt mit echter Leidenschaft ihren Weg zurück zu mehr Natur und wie sich ihre Liebe zu den Bienen entwickelt hat. Dabei hat sie vor allem die Wildbienen und Hummeln im Visier, beschäftigt sich aber auch mit Honigbienen und noch wichtiger: mit so vielem mehr, als „nur“ Insekten. Auch Pflanzen, Vögel und allgemein Naturthemen bewegen die Autorin.

    Ich habe viel Neues erfahren und mir gefiel die Art, wie die Autorin das Wissen vermittelt hat. Sie ist nicht oberlehrerhaft an die Sache herangegangen, sondern berichtet, wie sie selbst nach und nach ihre Kenntnisse erweitert hat und davon ausgehend, schildert sie dann weiteres, meist sehr interessantes zu den oben genannten Themenbereichen. Manchmal gerät sie ins Plaudern, aber da sie mir sympathisch war, hat mich das nicht gestört, dennoch hätte da sicher das eine oder andere gekürzt werden können, gerade bei den Landschaftsbeschreibungen war es dann bei mir öfter mal kurz vor der Grenze. Doch auch diese sind schön beschrieben, nur eben ein bisschen zu ausufernd. Trotzdem habe ich es weitgehend genossen, denn trocken war die Wissensvermittlung nicht. Die Autorin regt zudem an sich Gedanken über den Klimawandel und seine Auswirkungen zu machen. Sie bietet Anstöße, ohne erhobenen Zeigefinger.

    Toll ist auch die Verarbeitung des Buches, welches man in der Theorie sogar kompostieren könnte – aber dafür ist es ja viel zu schade.

  23. Cover des Buches Der Honigbus (ISBN: 9783596703067)
    Meredith May

    Der Honigbus

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Emkeyseven

    In dieser Autobiografie geht es um die Erlebnisse der Autorin nach der Scheidung ihrer Eltern als sie fünf Jahre alt war. Während ihre Mutter in Depressionen und Selbstzweifeln versinkt und Meredith und deren kleinen Bruder stark vernachlässigt, kümmern sich die Großeltern um die beiden Kinder. Meredith ist besonders fasziniert von der Arbeit ihres Großvaters und lernt viel über Bienen, Honig und die Natur.

    Zwischendurch hatte ich zwar Mitleid mit ihr, aber ich habe die Mutter trotzdem als Verursacherin der meisten Probleme empfunden. Sie hatte es nicht leicht, auch andere Menschen hatten einen Anteil daran, dass sie so geworden ist, aber das entschuldigt ihr Verhalten auch nicht. Nach der Scheidung benimmt sie sich, als sei ihr Leben vorbei und die Kinder leiden darunter. Das bietet zwar eine spannende Geschichte, aber es ist auch so furchtbar traurig.

    Meredith findet aber Trost in den Bienen. Wegen ihrer eigenen kaputten Familie bewundert sie noch mehr, wie sie sich um einander kümmern, wie jede Biene ihre Aufgabe erledigt und Teil eines großen Ganzen ist. Man begleitet Meredith durch ihre Kindheit, die davon geprägt ist, dass ihre Mutter nicht da ist und ihre Großmutter diese wieder aufpäppeln möchte.

    Aber dann sind da eben noch der wunderbare, herzliche Großvater und seine Bienen! Man lernt hier wirklich eine ganze Menge und kann auch so gut spüren, wie viel der Autorin nicht nur die gemeinsame Zeit mit ihrem Großvater bedeutet und mit wie viel Liebe sie diese Zeit verbindet, man fühlt auch richtig, wie sehr ihr die Bienen am Herzen liegen und das konnte mich wirklich berühren.

    Fazit
    "Der Honigbus" hat mich positiv überrascht. Merediths Kindheit mit ihrer schwierigen Mutter und ihrer Liebe zu den Honigbienen konnte mich wirklich berühren!

  24. Cover des Buches The Secret Life of Bees (ISBN: 9780755330027)
    Sue Monk Kidd

    The Secret Life of Bees

     (33)
    Aktuelle Rezension von: GrueneRonja

    „Manche Dinge sind einfach nicht so wichtig. Wie die Farbe eines Hauses. Aber einen Menschen glücklich machen, das ist wichtig.“


    Lily ist 14 und lebt mit ihrem Vater T.Ray in South Carolina 1964. Sie erinnert sich nur vage an ihre Mutter, glaubt aber sie mit 4 Jahren umgebracht zu haben. Alles, was ihr von ihrer Mutter geblieben ist, passt in eine kleine Kiste. Unter anderem ein Bild einer schwarzen Madonna mit der Aufschrift Tiburon, South Carolina.

    Als ihr Hausmädchen Rosaleen sich in die Wählerliste für Schwarze eintragen möchte und Ärger mit ein paar Weißen bekommt und dafür festgenommen wird, beschließt Lily sie zu retten und nach Tiburon zu fliehen. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und ihrer Mutter, kommt Lily zu drei Bienenhüterinnen, und lernt ein ganz neues Leben kennen.


    Dieses Buch ist der Wahnsinn. Es geht um Liebe, Mutterliebe, Bienen, Honig, Glauben, Erwachsenwerden, und Rassismus in der USA. Die Geschichte erzählt Lily, und sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Ihre Geschichte nimmt einen mit und lässt nicht mehr los.


    Der Film dazu ist genauso gut. Wobei die Informationen zu den Bienen fehlerhaft sind. Da mein Mann selber imkert, kann ich das einfach so sagen :D Also hört nicht auf August, wenn sie Lily was über Bienen sagt, zumindest am Anfang. Aber ansonsten ist die Umsetzung fantastisch. Genauso hab ich mir die drei Schwestern in ihrem pinken Haus vorgestellt. Ich kann also Buch und Film gleichermaßen empfehlen.


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