Bücher mit dem Tag "bienen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bienen" gekennzeichnet haben.

183 Bücher

  1. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.074)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Manche Großeltern lesen ihren Enkeln Märchen vor. Aber was Jacob von seinem Opa hörte, war etwas ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der abenteuerlustige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben, und von Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind.  

    Als Abraham unter mysteriösen Umständen stirbt, betritt der sechzehnjährigen Jacob eine abgelegene Insel vor der Küste von Wales, um mehr über die seltsamen Geschichten seines Großvaters zu erfahren. Bald findet er sich in einer Welt wieder, in der die Zeit stillsteht und er die ungewöhnlichsten Freundschaften schließt, die man sich vorstellen kann. Doch auch die Ungeheuer sind höchst real – und sie sind ihm gefolgt …

  2. Cover des Buches Die Stadt der besonderen Kinder (ISBN: 9783426517185)
    Ransom Riggs

    Die Stadt der besonderen Kinder

     (585)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacob & Co. konnten der Insel entkommen. Doch es gibt ein Problem: Miss Peregrine steckt in ihrer Vogelgestalt fest. Jetzt rennt die Zeit davon. Die Gruppe muss einen anderen Vogel finden, um Miss Peregrine zurück in einen Menschen zu verwandeln, bevor diese für immer ein Vogel bleibt. Und es gibt noch ein weiteres Problem: Ohne passende Zeitschleife werden unsere Freunde zu Staub zerfallen. Damit beginnt der lange und beschwerliche Weg nach London, die einzige Hoffnung für die kleine Gruppe.

    Im ersten Band hatte ich noch ziemliche Schwierigkeiten alle auseinander zu halten. So viele Namen, Fähigkeiten und Geschichten. Das wurde jetzt besser und ich musste nicht mehr jedes Mal überlegen, wen ich gerade vor mir hatte. 

    Ich habe viel davon gehört, dass die Reihe ab dem zweiten Band nicht mehr so gut sein soll. Das verstehe ich überhaupt nicht. Sie ist super, nur total unvorhersehbar. Unsere Freunde erleben auf ihrem Weg nach London sehr viel und lernen immer mehr über ihre eigene Welt dazu. Sie müssen Hollows bekämpfen, aber auch Menschen aus dem Weg gehen.


    Der Schreibstil ist wie im letzten Band ganz angenehm. Mich begeistern vor allem die schmuckhaften Seiten und die Bilder, die sich so gut in die Geschichte reinfügen. Allein für die Darstellung muss der Autor so viel Zeit und Mühe investiert haben, es ist beeindruckend.


    Ein hat mich dieser Band gelehrt: der Autor ist unberechenbar.

  3. Cover des Buches Die Bibliothek der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520277)
    Ransom Riggs

    Die Bibliothek der besonderen Kinder

     (366)
    Aktuelle Rezension von: phoenixfire8

    Jacob und Emma begeben sich auf die Suche nach ihren Freunden. Dabei müssen sie in eine sehr gefährliche Zeitschleife und machen sich, neben neuen Feinden auch neue Freunde.

    Wieder habe ich nicht erwartet, dass die Geschichte sich so entwickelt. Aber es hat ganz und gar gepasst. Die Welt von Jacob und Emma wird noch größer und komplizierter. Aber nicht so kompliziert, dass man sie nicht mehr verstehen könnte.

    Ich mag die detaillierten Beschreibungen von Ransom Riggs. Selbst diese gruselige Zeitschleife beschreibt er detailgetreu, sodass ich in meinem Kopf immer klar sehe, wo ich mich aufhalte. Auch die verzierten Seiten und die vielen Fotos muss ich wieder betonen. Sie sind wunderbar und machen diese Geschichte zu einer geheimnisvollen und mysteriösen Welt, die einen beim Aufschlagen des Buches einsaugt.


    Ich dachte eigentlich, es würde sich um eine Trilogie handeln. Aber jetzt habe ich gesehen, dass sie eine Reihe aus sechs Büchern ist. Ich bin sehr gespannt, was da noch auf mich zukommt. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, was noch passieren könnte. Doch ich glaube, dass der Autor die Leser wieder überraschen wird ohne, dass die Reihe gestreckt wird. Ich bin echt beeindruckt, wie unvorhersehbar er schreibt!

  4. Cover des Buches Fingerhut-Sommer (ISBN: 9783423216029)
    Ben Aaronovitch

    Fingerhut-Sommer

     (354)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Die übliche urbane Fantasy der Serie verlagert sich in die verwunschene Landschaft von England und Wales, wo Märchen spürbar lebendig sind. Fernab vom Trubel der Großstadt und ohne Neuigkeiten über den Mann ohne Gesicht wirkt die Geschichte wie ein unerwarteter Rückstau in den unruhigen Gewässern der Serie. Aber täuschen Sie sich nicht, die Geheimnisse, die Enthüllungen, die Gefahren und die Magie bleiben in vollem Umfang erhalten. Und die polizeilichen Ermittlungen zum Verschwinden zweier junger Mädchen und die Ungewissheit über ihr Schicksal sind die Triebfedern eines großen Abenteuers, aus dem Peter nicht so unbeschadet hervorgehen wird, wie man meinen könnte.

    Es ist also wieder einiges Los im „Fingerhut-Sommer“ des Peter Grant. Für mich war es wieder eine unterhaltsame und magische Geschichte, die ich jedem Fan von Peter & Co., aber auch jenen die es erst noch werden wollen, absolut empfehlen kann.

  5. Cover des Buches Young Sherlock Holmes (ISBN: 9783596193004)
    Andrew Lane

    Young Sherlock Holmes

     (354)
    Aktuelle Rezension von: 99Hermione99

     Zum Inhalt: Sherlock Holmes ist 14 Jahre alt. In den Sommerferien wird er zu seinem Onkel und seiner Tante im Holmes Manor geschickt. Todlangweilige Wochen stehen ihm bevor. Zu allem Überfluss hat sein Bruder Mycroft für ihn auch noch einen Tutor organisiert: Amyus Crowe soll sich um die Schule für Sherlock in den Ferien kümmern. Doch plötzlich tauchen zwei Leichen auf, die merkwürdige Beulen im Gesicht aufweisen. Noch eine Pestseuche? Sherlock möchte mehr darüber herausfinden und stürzt sich in Nachforschungen. Doch ungewollt werden Sherlock, sein neugefundener Freund Matty, Amyus Crowe und dessen Tochter Virginia in diesen Fall hineingezogen und sogar zum Tode verurteilt. Bienen spielen dabei eine verblüffend wichtige Rolle.   Meine Meinung:   Ich finds erst mal super cool, dass Andrew Lane die Herausforderung auf sich genommen hat, die bisher unbekannte Kindheit von Sherlock Holmes zu erzählen. Und das hat er auch ziemlich gut, fesselnd und spannend hingekriegt. Einzig und allein die Tatsache, dass Sherlock Holmes genauso schlau ist, wie alle anderen, irritiert mich. Hat er das, was man aus den Filmen und den Originalbüchern kennt, wirklich alles gelernt? Ich bin skeptisch. Aber sonst ist das Buch fantastisch und ich werde mit Vergnügen die restlichen Bände lesen! Also lesen!! ;)

  6. Cover des Buches Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele (ISBN: 9783789121272)
    Suzanne Collins

    Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele

     (17.683)
    Aktuelle Rezension von: Klara_Hinterseer

    Die "Tribute von Panem" Trilogie ist eine meiner absoluten Lieblings Buchreihen, die ich auch immer und immer wieder lesen kann und dabei wird es nie langweilig. Und das schon seit Erscheinen - ich bin also praktisch ein Fan der ersten Stunde.

    Ich habe während des Lesens mit Katniss gekämpft, gelitten und geliebt. Ich habe mich gemeinsam mit ihr gefürchtet, mit ihr geweint und bin mit ihr gewachsen. Nur selten habe ich mich in einem Buch wie diesem verlieren können und dabei die Emotionen so echt und intensiv empfunden.

    Gemeinsam mit der genialen Storyline/der Grundidee, der etwas eigenwilligen Hauptprotagonistin und dem Talent der Schriftstellerin Gefühle auf Papier zu bringen - auch gnadenlos - bildet sich für mich der perfekte Roman.


  7. Cover des Buches Sweet like you (ISBN: 9783499005046)
    Robyn Neeley

    Sweet like you

     (197)
    Aktuelle Rezension von: Lythn

    Super süße Geschichte für zwischendurch! Sollte man sich auch nur minimal für Bienen interessieren - könnte dieses Buch etwas für dich sein! 


    Einziger Kritikpunkt: bei den Dialogen merkt man, dass die Protagonistin 31 Jahre ist. Sie hat entsprechend eine andere Aussprache als YA oder NA.

  8. Cover des Buches Das Bee-Team (ISBN: 9783982152004)
    Alexander Ruth

    Das Bee-Team

     (158)
    Aktuelle Rezension von: SaBoe

    Zuallererst: es wird ein absolut wichtiges Thema behandelt, Insektensterben, zu wenig Blumen. Ein Thema, welches auch schon kleinen Lesern näher gebracht werden sollte.

    Allerdings ist dieses Buch meiner Meinung nicht dafür geeignet.

    Ich habe mich schon sehr schwer mit diesem Buch getan: Es kommen viel zu viele Charaktere vor, man kann sich die ganzen Namen gar nicht merken, viel zu klischeehaft, dass die Jungs die „Ninjas“ sind und die Mädels die „pinke Eisprinzessinen-Gang“. Es sind keine Absätze vorhanden, was das Lesen für junge Leser erschwert, mich hat es ermüdet. Bei mir hat sich keine Spannung aufgebaut, ich hätte es gerne schon früher weggelegt, habe es aber bis zum Ende durchgelesen.

    Sorry, leider hat mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugt.

  9. Cover des Buches Das Flüstern der Bienen (ISBN: 9783471360354)
    Sofía Segovia

    Das Flüstern der Bienen

     (158)
    Aktuelle Rezension von: AutorinMonaFrick

    Wunderbare Geschichte mit einem Hauch von Magie, die in Mexico spielt, kurz vor Ausbruch der Spanischen Grippe und zwischen den Weltkriegen.

    Aus wechselnden Perspektiven wird die Geschichte des "Bienen-Jungen" und von seinem kleinen Schützling erzählt.

    Empfehlenswert für diejenigen, die sich bereitwillig verzaubern lassen ...

  10. Cover des Buches Winterbienen (ISBN: 9783406739637)
    Norbert Scheuer

    Winterbienen

     (92)
    Aktuelle Rezension von: ysmn

    Natur und Krieg. Bienen und Menschen. Leben und Tod.

    All dies verwebt Norbert Scheuer auf großartige und einfühlsame Weise in seinem Roman „Winterbienen“. Er erzählt in Tagebuchform über das Leben des Imkers Egidius Arimond in der Eifel, der während des Zweiten Weltkriegs Juden in seinen Bienenstöcken bis zur belgischen Grenze schmuggelt. Das Fortschreiten des Krieges, die Frauengeschichten des Protagonisten und seine Epilepsie, die immer schlimmer wird, weil er sich keine Medikamente mehr besorgen kann und schließlich die zunehmend gefährlicher werdenden Fahrten mit den Flüchtlingen führen dazu, dass die Situation beklemmender und bedrückender wird.

    Bevor die Geschichte jedoch an Rasanz zunimmt, gelingt es Scheuer, über den Krieg, der „doch immerzu anwesend [ist]; ein schrecklicher Dämon, der seit Menschengedenken existiert, versteckt in einem Winkel lauert und jederzeit unerwartet hervorkommen kann, um blindwütig die Natur und ihre Kreaturen zu schänden”, eindrücklich zu erzählen. Denn er stellt ihn dem Leben der Bienen und ihrem Rhythmus gegenüber, verbindet beides sprachlich miteinander und schafft so einen Kontrast, aber auch ein Nebeneinander.
    Einerseits sind die Bienen untrennbar mit den Schrecken des Krieges verbunden und beschützen nicht nur die Flüchtlinge in den Bienenkästen, indem sie sich wie eine Traube um die Menschen legen, sondern auch die Notizen Egidius’ und eine Notration seines Medikaments, die in den Kästen der Bienen sicher aufgehoben sind. Auf einer metaphorischen Ebene lassen sich außerdem die abstürzenden Flugzeuge, die an der Front gefallenen Soldaten, von denen lediglich die Särge den Weg zurück in die Eifel finden, mit einer Krankheit vergleichen, die die Bienen ihres Orientierungssinns beraubt. Sie finden nicht mehr in den Stock zurück und sterben. Ein anderes Bild sind die Menschen im Bunker, die sich wie ein Bienenschwarm zusammenfinden: „Im hintersten Winkel des großen Bunkers in der Bahnhofstraße hängt der ganze Ort gleichsam wie eine zitternde Menschentraube zusammen.”
    Andererseits aber, stehen die Bienen in ihrem Verhalten für all das, was der Krieg nicht ist. Sie arbeiten zusammen, sorgen besonders im Winter füreinander und verteilen “Wärme im Staat”, damit die Larven nicht erfrieren, während der Krieg Hass und Kälte im von menschlicher Hand geführten Staat verteilt. Der ewige Rhythmus der Bienen stellt sich dem Hass, dem Töten und der Zerstörung gegenüber. Sie bleiben vom Krieg unberührt: „Der Lärm der Angriffe scheint den Bienen nichts auszumachen; sie leben in einer anderen, wie es scheint, friedlichen Welt, sie interessiert der Krieg nicht.” Erst als Soldaten auf die Bienenstöcke schießen und diese mutwillig zerstören, hält der Krieg der Menschen selbst in der Bienenwelt Einzug.

    Scheuers Roman ist wie der Tanz der Bienen, wie ihr „Sprachballett”. Er wird den Schrecken des Kriegs gerecht und schafft es gleichzeitig, dass diese nicht die Überhand gewinnen. Er bahnt sich erzählerisch einen Weg durch das Jahr 1944, indem er die Innenansichten des Protagonisten, historische Fragmente, Naturbeschreibungen der Eifellandschaft und den Rhythmus und das Leben der Bienen zu einem Gesamtbild verknüpft. Nicht zuletzt hat Scheuer Egidius Arimond mit diesem Roman ein ihm würdiges Denkmal gesetzt.

    Ein absolut lesenswertes Buch!

  11. Cover des Buches Das Honigmädchen (ISBN: 9783442485741)
    Claudia Winter

    Das Honigmädchen

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Camilla arbeitet als alleinerziehende Mutter im Feinkostgroßhandel ihres Vaters. Als sie den Rotstift ansetzt und einen französischen Honighändler rausstreichen will, schickt ihr Vater sie nach Frankreich um sich selbst ein Bild von der Firma dort zu machen. Da ihre Tochter Marie gerade sehr viel Stress macht und außerdem von ihrem eigenen Vater versetzt wurde, nimmt sie sie kurzerhand mit nach Frankreich.
    Auf dem Weg dorthin krachen die beiden so aneinander das Marie sich hilfesuchen an Tobias ihren Nachbarn richtet, der dann aus einem Impuls heraus mit den beiden nach Frankreich fährt.
    Ob sie sich dort zusammen raufen werden?

    Das Cover zeigt eine junge Frau auf einem Fahrrad. Leichtigkeit und das Gefühl von Sommer kommt gut rüber. Mich hat es sofort angesprochen, auch wenn es sich mir nicht so wirklich erschloss was es mit dem Titel auf sich hatte.

    Camilla ist zu Beginn sehr damit beschäftigt ihrem Vater irgendwie zu beweisen das sie tüchtig und fähig ist in seiner Firma einen leitenden Posten übernehmen zu können. Vielleicht hat sie das gebraucht, nachdem ihre Ehe mit dem Sternekoch gescheitert war.
    Leider hat sie darüber die Beziehung zu ihrer 15 jährigen Tochter vernachlässigt und muss nun zu sich selbst und damit zu ihrem Kind wieder einen Zugang finden.

    Marie ist ein pubertierender Teenager der gerade sehr rebelliert. Noch ist nicht alles verloren, aber es ist wichtig die Reißleine zu ziehen. Das hat der Großvater erkannt, der viel lässiger den ganzen Eskapaden seiner Enkelin gegenüber steht als seine eigene Tochter.
    Wie gut das er seiner Tochter vorschlägt Marie mit nach Frankreich zu nehmen um durch die Bienen dort einen anderen Zugang zu einander zu finden.

    Tobias ist der nervige Nachbar von Camilla. Er zieht sie irgendwie an, was sie allerdings nicht wirklich wahr haben will. Sonderbar erschien mir das er nach einem Telefonat von Marie sofort bereit ist den beiden nach Frankreich zu folgen. Später sollte sich dann herausstellen warum es ihm möglich ist Arbeit und Wohnort so spontan hinter sich zu lassen.

    Henry ist schon zu Beginn des Buches im Prolog aufgetaucht. Dann sind über 60 Jahre vergangen und die drei deutschen treffen auf einen alten Mann, der neben seiner Honigproduktion noch vom Gemüseanbau lebt.
    Er hat es nicht einfach in seinem Dorf. Da er schon als Kind der Außenseiter war wurde es für ihn auch im Alter nicht einfacher.
    Warum das so ist und wie man das vielleicht ändern könnte und was das Ganze mit der Familie von Camilla zu tun hat kann man in dem Buch erfahren.

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir eigentlich schon recht früh um das Geheimnis und den Zusammenhang von Camilla und Henry bewusst war.
    Dadurch erschien es mir alles auch streckenweise etwas langatmig, aber trotzdem fand ich es schön geschrieben.

  12. Cover des Buches Der Gesang der Bienen (ISBN: 9783404177776)
    Ralf H. Dorweiler

    Der Gesang der Bienen

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser historische Roman spielt Mitte des 12. Jahrhunderts im Schwarzwald.  

    Seyfried lebt mit seiner heilkundigen Frau Elsbeth und den drei gemeinsamen Kindern in Münstertal. Er geht dem Handwerk des Zeidelns nach, wie man die Imkerei damals nennt, und hat ein gutes Auskommen. Als eines Tages ein fahrender Medicus ein fieberndes Mädchen vor die Türe legt, ist es mit der Beschaulichkeit vorbei. Das Mädchen, Tochter eines Adeligen, stirbt an einer missglückten Abtreibung und Elsbeth wird beschuldigt, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Darauf steht die Todesstrafe. Seyfried gelingt es, einen Aufschub der Vollstreckung zu erwirken und eilt zu Hildegard von Bingen, die als Äbtissin und Heilkundige einen guten Ruf hat. Nur sie kann Elsbeth vor dem Tod retten. 

    Doch Hildegard hat zur Zeit anders im Sinn als eine zum Tode verurteilte zu retten. Sie baut gerade an ihrem neuen Kloster auf dem Rupertsberg. Wird Seyfried sie überzeugen können, seine Elsbeth zu retten? Und was soll die Gegenleistung sein? 

    Meine Meinung:

     Hildegard von Bingen ist häufiger „Gast“ in Mittelalterromanen. Meistens wird sie als gutmütige und strahlende Heldin dargestellt. Ralf H. Dorweiler zeigt hier eine andere Facette dieser Frau: Er zeichnet ehrgeizige Person, der es um Ansehen und Macht geht. Sie scheint auch gerne das Wissen anderer anzuzapfen, um ihre eigene Reputation zu stärken. So nimmt sie das kostbare Medizinbuch, das Elsbeth von ihrer Mutter geerbt hat, quasi als „Mitgift“ in ihr Kloster gerne auf. 

    Die anderen Charaktere sind gut getroffen, wenn auch manche eher schwarz/weiß gestaltet sind und ein bisschen dem gängigen Klischee der mittelalterlichen Bevölkerung entsprechen.

    Seyfried gefällt mir sehr gut, denn er behandelt seine Tochter und seine Frau ungewöhnlich fortschrittlich. Daher ist er auch entsetzt, welchen Vorschlag Hildegard von Bingen macht, um sie vor dem Tod zu bewahren. Er ist ein schlauer Fuchs und seine Erfindung (über die ich jetzt nichts verraten möchte) stößt bei Hildegard auf Interesse. 

    Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die historischen Details sind penibel recherchiert. Besonders interessant ist die Darstellung der historischen Imkerei, also des Zeidlerhandwerks. So hat man damals Bienenvölker nicht in Stöcken oder Körben gehalten, sondern hat, wie im Text beschrieben, in alte Bäume eine Höhle (vulgo Beute) geschlagen, um dort das Bienenvolk hinzulocken. Auch hat man früher Wabe und Honig gleichzeitig entnommen, um Wachs und Honig weiter zu verarbeiten. Dabei hat man keine Rücksicht auf das Bienenvolk genommen, das dann meistens zugrunde ging. 

    Fazit: 

    Ein gut gelungener historischer Roman, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  13. Cover des Buches Die Honigtöchter (ISBN: 9783734102776)
    Cristina Caboni

    Die Honigtöchter

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Keltica

    Die Honigtöchter


    Inhalt:
     Kurz nach Sonnenaufgang verlässt Angelica Senes eine Landstraße in Südfrankreich und folgt einem von Rosmarin und Lavendelbüschen gesäumten Weg. Sie sucht den Bienenstock auf, den man ihr anvertraut hat. Sie ist reisende Imkerin, und sie liebt ihre Freiheit. Auch wenn sie dabei das türkisblaue Meer ihrer Heimat Sardinien vermisst. Erst als ihre Patentante stirbt und ihr ein Cottage hinterlässt, kehrt Angelica zurück. Doch dort muss sie sich dem stellen, was sie einst zurückließ: ihrer Familie, den Geheimnissen der Insel und Nicola, dem Mann, an den sie schon als Kind ihr Herz verlor.

     

    Die Autorin:

    Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.

     

    Das Cover:

    Ist farblich wunderschön, macht direkt gute Laune und Lust auf Honig!

    Jedes Kapitel beginnt mit der Beschreibung einer Honig Art, aus dem Erbe ihrer Tante. Kaum zu glauben, aber es sind 32!

    Was will man mehr, einfach nur lecker!

     

    Fazit:

    Der Schreibstil ist einfach nur bezaubernd, leicht und flüssig zu lesen. Er lässt die Welt von Angelica vor unserem inneren Auge entstehen, man riecht förmlich die Blumen, die Kräuter, den Wind und das Meer. Angelica ist ein toller Charakter, der mich mit in seine Welt nehmen konnte und mitfiebern lies … besonders spannend fand ich, ob sie die goldenen Bienen und ihren Baum tief im Wald finden würde. Auch muss sie sich gegen allerlei Missgunst und Intrigen durchsetzen. Und letztendlich müssen sie, wie auch Nicola ihre Dämonen besiegen, um aufeinander zugehen zu können und sich ihre Liebe zu gestehen. Für mich eine rundum gelungene Geschichte, die es verdient gelesen zu werden.

  14. Cover des Buches Goldenes Gift (ISBN: 9783462054644)
    Tom Hillenbrand

    Goldenes Gift

     (78)
    Aktuelle Rezension von: Flyspy

    Unabhängig voneinander verwickeln sich der Luxemburger Koch Xavier Kieffer und seine Freundin, die Gastrokritikerin Valérie Gabin, in skandalöse Geschäfte rund um die Honigproduktion. Ihre Recherchen zu weltweiten Versuchen, professionell Honig zu panschen und zu vermarkten, lassen beide in Lebensgefahr geraten. Dabei kommen sie auch hinter geheime Experimente mit genetisch veränderten Bienen außerhalb des Labors.

     

    Das Buch liest sich gewohnt flüssig und legt von der Handlung her über weite Strecken ein gutes Tempo vor. Gut dargestellt werden die globalen Zusammenhänge zu Bienensterben, Einsatz von Pestiziden, Honigpanscherei und dem Gendesign resistenter Bienenarten. Was mich jedoch gestört hat, sind die diesmal überzogenen Alleingänge der zwei Hauptprotagonisten. Insbesondere Valeries Recherchen wirken übertrieben: illegale Aktionen und Verfolgungsjagden mit brutalen chinesischen Schlägertypen. Sie, die sonst Xavier versucht einzubremsen, gerät in diesem Plot fast außer Kontrolle. Zum Schluss wird es nochmal richtig spannend, so dass das Lesen sich trotz der Kritikpunkte noch gelohnt hat.

  15. Cover des Buches Ich schreib dir morgen wieder (ISBN: 9783596297207)
    Cecelia Ahern

    Ich schreib dir morgen wieder

     (1.089)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Dies war ein wahrhaft magischer Roman. Zu Beginn des Romans bringt sich Tamaras Vater um, nachdem er sein Vermögen durch Fehlinvestitionen verloren hat. Plötzlich arm, ziehen Tamara und ihre Mutter zu Tamaras Onkel Arthur und Tante Roseleen. Die Stimmung im Haus wird immer angespannter, und dann findet Tamara in der örtlichen Fahrbücherei ein Buch, das alles verändert. Es ist ein Tagebuch, nur dass jemand darin schreibt. Dieser Jemand scheint Tamara zu sein, die einen Tag weiter ist. Plötzlich ist Tamara in der Lage, die Konsequenzen ihres Handelns zu erkennen, und sie muss sich anpassen und ihre Zukunft ändern ... und sich selbst. 

    Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es anfänglich mehr Tempo hätte haben können und die Hauptfigur Tamara für den einen oder anderen Leser schon ein wenig gewöhnungsbedürftig sein wird. Aber nichts desto trotz bietet es unterhaltsame Lesestunden.

  16. Cover des Buches Graue Bienen (ISBN: 9783257070828)
    Andrej Kurkow

    Graue Bienen

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Sergej lebt im Donbass, in der grauen Zone. Das Dorf ist fast verlassen, neben ihm lebt noch sein Feindfreund Paschka im Dorf. Täglich stecken die beiden zwischen dem Kriegsgeschehen von ukrainischen Soldaten und prorussischen Separatisten. Im Frühjahr bricht Sergej wieder auf - mit seinen Bienen - damit sie in Ruhe Hönig sammeln können.

    "Aber die Bienen, sie verstanden doch überhaupt nicht, was Krieg war! Die Bienen konnten sich nicht von Frieden auf Krieg umstellen und von Krieg auf Frieden wie die Menschen." (Seite 200)

    "Graue Bienen" von Andrej Kurkow konnte aktueller nicht sein. Und der Autor bringt in einfachem Schreibstil diesen Schrecken in fast kleinen Häppchen an die Leserschaft. 

    Zu Beginn war ich etwas enttäuscht, dümpelt die Geschichte doch eher vor sich hin, auch wenn ich nicht wusste ob ich Sergej und Paschka bewundern soll, dass sie in einem Kriegsgebiet ihr Leben, irgendwie, weiterleben. Wirklich passieren tut hier nichts, beide gehen mit einer gewissen Gleichgültigkeit an die Situation heran. 

    Sergej leidet unter dem Weggang von Frau und Tochter. Auch so hat er keine Kontakte, lebt für dich und seine Bienen. Man merkt wie diese Situation ihn abstumpft und Sergej eher so ein Einzelgänger wird. Das Verhältnis von Sergej und Paschka war hier und da lustig, sind sie doch Feinde seit Kindheitstagen, auf der anderen Seite haben sie nur sich.

    Interessant und aufwühlend wird es als Sergej mit seinen Bienen durch die Ukraine und dann in russische Besatzungsgebiete fährt um seinen Bienen das Bestmögliche zu ermöglichen. 

    Hier schaut man zusammen mit Sergej über den Tellerrand und der ist alles andere als locker und fröhlich. Während Sergej ohne Strom oder Post lebt, geht in anderen Dörfern das Leben normal weiter. Dieser Spalt lässt einen stocken. Auch wie die Mitmenschen mit Sergej umgehen ist oft nicht einfach.

    Extrem wird es als Sergej einen alten Imkerfreund auf der Krim besuchen möchte. Hier erhält man Einblicke in die russischen Gepflogenheiten und die ja, das muss jeder für sich selbst lesen und erleben. Es deckt sich aber mit vielen Berichten.

    Was für mich auf jeden Fall das Highlight sind - die Bienen. Wie viel Liebe Sergej für sie hat, was er für einen Aufwand betreibt, auch Wissenswertes erfährt man über die fleißigen Arbeiterinnen - das gibt wieder kleine Lichtblicke.

    Ein Buch was durch seine Einfachheit besticht aber auf keinen Fall oberflächlich oder übertrieben erscheint. Ein Buch was aktueller nicht sein könnte. 






  17. Cover des Buches Sweet at heart (ISBN: 9783499005053)
    Robyn Neeley

    Sweet at heart

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Lythn

    Auch der zweite Teil hat mir eigentlich echt gut gefallen. Mit dem Schreibstil kam ich wieder super zurecht, auch wenn das Buch in der Er/Sie Perspektive spielt. Was mich aber an diesem Buch extrem gestört hat: Die Protagonisten hat sich so extrem kindisch verhalten und selten versucht, dass Gespräch zu suchen.


    Deshalb 3 Sterne!

  18. Cover des Buches Die wundersame Reise der Bienen (ISBN: 9783453360846)
    Katja Keweritsch

    Die wundersame Reise der Bienen

     (59)
    Aktuelle Rezension von: ilonas_buecherwelt

    Mir hat die Reise mit den Bienen sehr gefallen und das Cover ist auch sehr schön, passend zur Geschichte. Dieser Roadtrip durch Südfrankreich hat mich begeistert und auch erreicht. Die Autorin hat mit herrlichen Ortsbeschreibungen und auch Eindrücken Südfrankreichs geschrieben, was ich sehr schön fand. Viele Passagen lockern das Buch auf. Nach einigen Seiten viel mir auf, wie bildgewaltig die Autorin ihre Sätze gestaltet hat. Der Schreibstil war für mich sehr angenehm und beschreibt Annas Gefühlslage sehr detailreich. Man fühlt sich dadurch, als ob man mit nach Frankreich gereist wäre. Anna und Harm um die es sich dreht, sind mir beide sehr sympathisch geworden. Harm hat mich im Verlauf der Geschichte sehr neugierig gemacht, da man erst nach und nach über ihn heraus findet. Die Liebesgeschichte der Beiden steht hier an 2.Stelle, was mich in keinsterweise gestört hat. Jeder von beiden braucht seinen eigenen Platz in diesem Buch um einen perfekten Abschluss zu bekommen. Das wurde für mich definitiv auch erreicht. Ich hatte sehr schöne Lesestunden in dieser Reise und empfehle diesen Roman sehr gerne weiter. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ klare Lese / Kaufempfehlung.

  19. Cover des Buches Die fünf Leben der Daisy West (ISBN: 9783414820617)
    Cat Patrick

    Die fünf Leben der Daisy West

     (250)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Cat Patrick ist mir vor ca. einem Jahr mit ihrem Werk „Forgotten“ sehr positiv aufgefallen und somit war für mich klar, dass ich auch weitere Bücher von ihr zukünftig lesen möchte. Kürzlich ist „Die fünf Leben der Daisy West“ erschienen und somit musste es unbedingt gelesen werden.

    Zunächst hat mir der Anfang gar nicht gefallen, danach konnte mich Cat Patrick jedoch wieder mit ihrem angenehmen Schreibstil und ihren Ideen überzeugen. Die Geschichte liest sich flüssig, ideenreich, nie langweilig und stellenweise auch spannend. Dazu hat die Autorin sehr interessante und sympathische Protagonisten geschaffen, die ich fast alle ins Herz schließen konnte.

    Die Idee, dass man Jugendliche mit einem Medikament immer wieder ins Leben zurückholen kann, hat mich zunächst sehr zweifeln lassen, aber dennoch hat mir die Umsetzung am Ende gefallen, denn die Art und Weise wie Daisy mit ihrem Leben umgeht, ist nicht nur interessant, sondern regt auch sehr zum Nachdenken an. Würde man wirklich täglich waghalsig oder gar stellenweise gedankenlos leben, nur weil man weiß, dass man eventuell wieder ins Leben zurück geholt werden kann?! Ich bin mir da ehrlich gesagt nicht sicher, wie ich mich selbst dabei verhalten würde, denn der Tod ist schließlich keine angenehme Sache. Was mir bei dem Medikament „Revive“ jedoch gefallen hat, ist die Tatsache, dass das Medikamente nur dann wirkt, wenn jemand zuvor gesund war. So können Krebs- oder Aidspatienten nicht mit dem Mittel gerettet werden.

    Die Charaktere sind allesamt sympathisch und stellenweise sehr interessant. Daisy scheint auf dem ersten Blick ein normaler Teenager zu sein, allerdings ist sie dies ganz und gar nicht. Sie lebt mit Geheimagenten zusammen, die für die US-Regierung an Medikamenten arbeiten, die helfen sollen, jemanden wieder zum Leben zu erwecken, der gerade erst frisch verstorben ist. Daisy spielt dabei das Versuchskaninchen und jedesmal, wenn sie verstirbt und zurückgeholt wird, muss sie einen anderen Nachnamen annehmen und mit ihrer Ersatzfamilie in einen anderen Bundesstaat ziehen. Aber nicht nur sie ist eine von den Testpersonen, sondern gleich 21 Jugendliche, die nach einem Busunglück als Kinder allesamt durch das Medikament „Revive“ gerettet werden konnte. Freundschaften knüpfen ist dabei äußerst schwierig, da sie sich nicht an Menschen und Städte gewöhnen soll. In ihrem neuen Zuhause ist dies jedoch alles andere als leicht, denn mit Audrey und ihrem Bruder Matt lernt sie zwei Menschen kennen, die sie zutiefst berühren.
    Audrey ist ein aufgewecktes Mädchen, das sich schnell mit Daisy anfreundet und viel Zeit mit ihr verbringt, aber schnell merkt man auch, dass mit ihr etwas nicht stimmt, denn sie übergibt sich mehrfach und sieht auch nicht wirklich gesund aus. Matt ist ihr älterer Bruder, der Daisy auf Anhieb gefällt. Sie gehen zusammen in den gleichen Englischkurs und Daisy verliebt sich immer mehr in ihn, auch wenn sie dies zunächst nicht zulassen möchte. Ebenfalls sehr sympathisch, aber sehr undurchschaubar fand ich Daisys Ziehvater Mason, der zwar immer für sie da ist, aber auch oft sehr distanziert wirkt. Im Laufe der Geschichte lernt man jedoch immer mehr über Mason und sein Leben vor dem Programm kennen und dadurch wird er nicht nur etwas zugänglicher, sondern auch sympathischer.

    Ich muss schon sagen, die Autorin hat mich stellenweise ganz schön aufs Glatteis geführt. Besonders bei Audrey hatte ich einen vollkommen falschen Verdacht. Was wirklich mit ihr ist, hat mich zutiefst berührt und überrumpelt, da ich durch das Erbrechen eher von einer Schwangerschaft ausgegangen bin. Aber auch wenn mich die Thematik zunächst sehr überrumpelt hat, hat die Autorin sich bei den Erklärungen Zeit gelassen und dem Thema und den dazugehörigen Gefühlen die nötige Zeit gegeben. Die Gefühle und Gedanken von Audrey, Daisy und Matt sind stellenweise sehr unterschiedlich, aber immer wieder herzergreifend. Es ist toll zu sehen, wie die Jugendlichen quasi an der traurigen Thematik reifer werden und gleichzeitig rückt das eigentliche Thema in den Hintergrund. Eine sehr schöne, aber auch sehr traurige Idee, die zum Nachdenken angeregt hat.

    Aber auch für Spannung ist in „Die fünf Leben der Daisy West“ mehr als gesorgt, als Daisy herausfindet, dass es noch einen weiteren Fall gibt, der mit dem Medikament behandelt wurde. Dabei stellt sich schnell die Frage, wieso ausgerechnet dieser Fall komplett anders verläuft als die anderen Fälle und wieso die Testperson nicht die Wahrheit erfährt. Daisy möchte dadurch immer mehr über die Hintergründe wissen und findet Dinge heraus, die sie am liebsten nie erfahren hätte, denn dadurch wird schnell klar, dass ihre ganze Welt innerhalb von Sekunden aus den Rudern geraten kann. Interessant ist dabei, dass der Leiter des Projekts für sämtliche Agenten unbekannt ist und sich selbst Gott nennt. Daran merkt man nicht nur die Unnahbarkeit, sondern auch den Größenwahn, den er mit dem Spitznamen ausstrahlt.

    Das Ende lässt mich dagegen ein bisschen ratlos zurück, denn einerseits ist die Geschichte zum Großteil abgeschlossen, aber irgendwie auch nicht, da viel zu viele Fragen noch offen sind. Ich kann nur hoffen, dass es noch eine Fortsetzung geben wird, sodass der Leser sämtliche offenen Fragen erhält. Alles andere wäre wohl eine kleine Enttäuschung, denn normalerweise müsste noch mindestens genug Stoff für einen weiteren Band vorhanden sein.

    Das Cover ist jetzt nicht unbedingt der größte Hingucker, aber dennoch ganz annehmbar. Abgebildet ist Daisy in einer Pose, die gut für ihre Leichtsinnigkeit stehen kann. Die Farben passen dagegen recht gut zusammen. Die Kurzbeschreibung ist gelungen und animierte mich zum direkten Weiterlesen.

    Insgesamt hat mich „Die fünf Leben der Daisy West“ begeistern können. Cat Patrick hat einen unglaublich tollen Schreibstil, der es einen leicht macht, das jeweilige Buch zu mögen. Wer bereits „Forgotten“ von ihr mochte, wird mit „Die fünf Leben der Daisy West“ ebenfalls großen Spaß haben. Kauf- und Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen (ISBN: 9783442381050)
    Susan Elizabeth Phillips

    Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

     (169)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Lucy will immer alles richtig machen, seitdem sie von ihrem Eltern adoptiert wurde, doch diesmal funktioniert es einfach nicht, obwohl Ted doch eigentlich ein sehr netter Typ ist. Lucy riskiert alles und plötzlich findet sie sich in einem kleinen Dörfchen wieder und eventuell auch wieder zu sich selbst?

    Ich habe die Vorgänger Bücher bis jetzt zum Teil gelesen, dieses hat mir auf alle Fälle sehr gut gefallen, wie alles von SEP. Etwas für absolute Romantikfans!

  21. Cover des Buches Imkersterben (ISBN: 9783839228333)
    Patricia Brandt

    Imkersterben

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Minzeminze

    Die Autorin Patricia Brandt nimmt uns mit an die Ostsee , in das beschauliche Hohwart . Der örtliche Polizist Oke Oltmanns  ermittelt in diesem Fall. Wer hat hier etwas gegen Imker und wer spannt Drähte über die Straße. 

    Es gibt einiges an Lokalkollerit und auch witzigen , wie  aber auch spannenden Begebenheiten.  

    Der Schreibstil lässt sich gut lesen , die Kapitellängen haben eine angenehme Länge und sind immer aus der Sicht von dem in der Überschrift benannten Person beschrieben.  

    Auch über das Imkern erfahren wir so einiges wissenswertes . 

    Ein guter unterhalsamer Krimi. 

  22. Cover des Buches Die Bienen (ISBN: 9783426304785)
    Laline Paull

    Die Bienen

     (102)
    Aktuelle Rezension von: wandablue

    Das Schicksal von Flora 717, einer als niedere Hygienearbeiterin geschlüpfte tapfere Biene mit innerem Zug zur Revolution, hat die Autorin Laline Paull ganz herrlich verarbeitet. Der Roman „Die Bienen“ ist ein erstklassiger Thriller. Nur, dass die Protagonisten halt Bienen sind. Ich habe mich gar herrlich amüsiert und das Buch durchgesuchtet. 

    Es sind natürlich auch Informationen über das Bienenvolk und das Bienenleben enthalten; und sie sind der Leserschaft so herrlich untergejubelt, man kann nicht anders als dieses Buch in einem Happen zu verschlingen. Man darf nur nicht den Fehler machen, der Autorin alles eins zu eins abzukaufen!

    Tiere sind nicht grausam. Selbst wenn uns ihre Handlungen grausam erscheinen, sind sie instinkt- und Gengesteuert. Sie haben keine Moralvorstellungen entwickelt. Obwohl ich natürlich den Mörderkuckucken nicht ganz freundlich gegenüberstehe, können auch diese Tiere nichts für ihre DNA, in der ihre Vorgehensweise eingeschrieben ist. Es geht ums Überleben der Gattung. Insofern muss man sehr aufpassen, dass man sich in die Vermenschlichung, die Laline Paull ohne Zweifel und für ihre Zwecke ist das legitim, vornimmt, nicht hineinziehen lässt und Antipathie gegen die Bienen entwickelt. Es ist wie es ist. Der moralisch Verwerfliche ist einzig und allein der Mensch, wie immer, der den Bienen den Honig stiehlt. (Auch das wie immer, Dieb und Mörder). 

    Fazit: Richtig gelesen ist der Roman „Die Bienen“ ein richtig schöner Schmöker, gut geschrieben, süffig, man kann es kaum besser machen. 

    Kategorie: Gute Unterhaltung
    Droemer, 2014.
    Operation SubBefreiung


  23. Cover des Buches Das süße Leben der Sugar Wallace (ISBN: 9783442383313)
    Sarah-Kate Lynch

    Das süße Leben der Sugar Wallace

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Jedes Jahr nimmt Sugar Wallace ihr Bienenvolk und zieht in eine andere Stadt. Wohin es geht, entscheidet ihre Bienenkönigin Elizabeth, die sich auf der alten Landkarte ein Plätzchen aussucht. Diesmal packt Sugar ihre Sachen in New York aus. Schnell verwandelt sich ihre Dachterrasse in ein Paradies für Bienen aber auch die anderen Hausbewohner zieht es ihre kleine grüne Oase.

    Ich bin total begeistert von Sugar, ihren Bienen und den Freunden, die sie in New York findet. Eine schöne Geschichte über Wahlfamilien, so zu sein, wie man nun mal ist und wenn das bedeutet, anders zu sein als der Großteil der Menschheit. Es erinnert ein wenig an 'Die fabelhafte Welt der Amelie', obwohl solche Vergleiche immer hinken. Ein Buch, voller Wärme, Mitgefühl und Liebe, das ich wohl immer wieder einmal lesen werde.
  24. Cover des Buches Die Anarchie der Buchstaben (ISBN: 9783551560032)
    Kate de Goldi

    Die Anarchie der Buchstaben

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Brigitte_Wallinger
    Perrys Leben wird von ihren berufstätigen Eltern streng getaktet: vormittags Schule, nachmittags Malklasse, Klavierstunden, Klarinettengruppe, Musik- und Bewegungskurs und Förderunterricht. Samstags besuchen die Neunjährige und ihr Vater dessen demente Mutter Honora Lee im Altersheim – für ganze 40 Minuten. Sonntags geht die Familie zum Brunch ins „The Café“: Familienzeit. Doch plötzlich zerrt sich Brita von „Musik und Bewegung“ den Rücken, und der Kurs wird abgesagt. Was tun? Wohin soll das Kind nun am Donnerstagnachmittag geschickt werden? Perry schlägt vor, Oma Honora zu besuchen, und mangels Alternativen erlauben es ihr die Eltern widerwillig. Das Kind entwickelt eine wunderbare Liebe zur Oma, obwohl die alte Dame oft nicht einmal weiß, wer dieses Mädchen überhaupt ist und warum es einen Jungennamen trägt. Aber Perry verschreckt das schrullige Verhalten der Großmutter (und der anderen HeimbewohnerInnen) nicht. Ganz im Gegenteil: sie liebt die Zeit im Altersheim und beschließt, ein Abc-Buch darüber zu schreiben. Nur dass alphabetisches Vorgehen für senile Senioren schwierig ist und am Ende eher ein Acb- bzw. Bca-Buch dabei herauskommt. Aber diese Anarchie der Buchstaben (und die der Altenheimleute) ist für das eingeteilten Kind wie Balsam auf Wüstenhaut.

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