Bücher mit dem Tag "bilder"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bilder" gekennzeichnet haben.

891 Bücher

  1. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (ISBN: 9783551313966)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

     (1.216)
    Aktuelle Rezension von: Chatty_Charlotte

    Sehr lustig und gut zum Mitfiebern.

  2. Cover des Buches Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht (ISBN: 9783499275401)
    Kelly Moran

    Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht

     (466)
    Aktuelle Rezension von: xbooksaremypassion

    "Du hast gesagt, heute sei ein schlechter Tag gewesen, aber das stimmt nicht. Jeder Tag ist ein weiterer schlechter Tag in einer ganzen Reihe schlechter Tage. Wenn jemand sagt, das war 《der beste Tag meines Lebens》 (...), dann habe ich keine Ahnung, was das bedeuten soll. Ich selbst habe so was nie erlebt" ~ Zoe

    Mit dieser etwas längeren Textstelle möchte ich heute in die Rezension zu dem finalen Band der Redwood-Trilogie einsteigen, in dem sich alles um Drake, den ältesten der 3 Tierarztbrüder und seine langjährige gute Freundin Zoe handelt.

    Ich finde das Zitat hier so passend, weil es Zoes aktuelle Situation sehr gut zusammenfasst: Zoe gibt alles für die Pflege ihrer demenzkranken Mutter und für ihre Freunde und merkt gar nicht, wie sie sich selbst damit zugrunde richtet. Das hat auch zur Folge, dass ihr Liebesleben auf der Strecke bleibt und viele in ihr nur das Mädchen für ein bisschen Spaß sehen. Als sich Drake nach langer Trauer um seine verstorbene Ehefrau Heather langsam wieder ins Datingleben zurückwagt, ist sie die erste, die ihm beisteht und ihn ermutigt, nach vorne zu schauen. Und das, obwohl bei dem Gedanken an eine neue Frau an Drakes Seite direkt die Eifersucht in ihr hochkommt ... wird sie ihm seine Gefühle gestehen?

    Dieses Buch hat in mir viele tiefe Gefühle hervorgerufen, da ich Zoes Situation so gut nachvollziehen und daher auch ihre Handlungen voll verstehen konnte. Andererseits war mir aber auch Drake super sympathisch und ich mochte sein Gentleman-Verhalten total gerne, weshalb ich auch mit ihm gelitten habe, als er von ihr mehrmals zurückgewiesen wurde. Gepunktet haben auch wieder Kellys toller Schreibstil und das gesamte Redwoodsetting mit all seinen Nebencharakteren. Insgesamt ein absolut toller Abschluss der Trilogie, der mich sehr berührt hat, auch wenn es nicht mein Favorit der Reihe war. Auch für Drake gibt es 5/5 🌟 und eine Empfehlung - lest diese Reihe!

  3. Cover des Buches Die Dreizehnte Fee - Entschlafen (ISBN: 9783959911337)
    Julia Adrian

    Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

     (395)
    Aktuelle Rezension von: KerstinR

    Die dreizehnte Fee – Entschlafen von Julia Adrian aus dem Drachenmondverlag.

    OMG, dieser Plottwist in Teil 3. Damit hätte ich nicht gerechnet.
    Die ganze Geschichte ist so toll und fesselnd. Es hat richtig spaß gemacht in Pandora einzutauchen und all die Charaktere und Geschichten zu erleben.

    Beidem Ende könnte man fast hoffen, das es irgendwann weitergeht. Aus der Sicht eines anderen Charakter vielleicht? Es fällt mich fast schon schwer die Welt zu verlassen. Diese Geschichte werde ich bestimmt noch einmal lesen.

    Wenn ihr Märchen mögt, ist die Reihe ganz sicher was für euch.

  4. Cover des Buches Der Märchenerzähler (ISBN: 9783841502476)
    Antonia Michaelis

    Der Märchenerzähler

     (1.502)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Abel ist ein Aussenseiter, in der Schule gefürchtet, Schulschwänzer und Dealer, jedoch hat Abel auch eine andere Seite, eine sanfte, fürsorgliche und traurige Seite, der für seine Schwester sorgt, wenn es sonst niemand kann, und in diesen Abel verliebt sich Anna jeden Tag mehr...

    Ich fand das Buch spannend, unterhaltsam und zugleich tragisch und traurig... Abel erzählt dieses Märchen und dabei wird schnell klar, dass es viele Parallele zur realen Geschichte gibt, nach und nach wird die Geschichte und Geschehnisse aufgedeckt und man kommt der Wahrheit immer näher. Das Setting ist düster und es geschehen viele Dinge und mittendrin eine zarte erste Liebe zwischen den beiden, die irgendwie fehl am Platz und doch so intensiv ist das man möchte das es irgendwie gut auseinander geht.

    es war mein ersten Buch der Autorin und wird auch nicht das letzten sein, da der Schreibstil sehr angenehm war, jedoch brauche ich nach diesem Buch ganz viele schnulzige Lovestorys bevor ich wieder zu so etwas greifen kann...

    Für alle die auch tragische Bücher vertragen...

  5. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426510575)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.040)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ich fange mal mit den positiven Punkten an, die mir an „Die Insel der besonderen Kinder“ gut gefallen haben. Die alten Fotografien, die sich im Buch finden, kreieren eine tolle Atmosphäre. Sie verbinden Realität und Phantastik und sehen einfach verdammt cool aus. Auch Riggs’ Stil, schlicht und manchmal mit einem trockenen Humor, kann überzeugen, der Roman lässt sich prima lesen.

    Die Geschichte selbst braucht aber einfach viel zu lange, um in Fahrt zu kommen. Und es passiert auch nicht besonders viel. Natürlich ist es interessant und faszinierend, wenn Jacob diese „besonderen Kinder“ aus dem Titel kennen lernt, wenn er mehr über ihre Fähigkeiten erfährt und warum sie gemeinsam auf dieser Insel leben. Im dritten Drittel geht es auch endlich ans Eingemachte.

    Aber mir hat das nicht gereicht. Viele Charaktere – und davon gibt es gar nicht mal so viele – bleiben blass. Die Story (bis auf das Finale) ist zu flach und lässt Überraschungen oder Wendungen vermissen. Der erste Band einer Reihe ist oftmals der Wegbereiter für die Folgebände, führt Figuren ein und beschreibt das Setting. Trotzdem wünsche ich mir auch schon in so einem Auftakt Spannung und mehr Pep.

  6. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (11.109)
    Aktuelle Rezension von: Isika0510

    Also Harry Potter ist immer eine Empfehlung für alle Fantasyliebhaber wert 

  7. Cover des Buches Die wahre Königin (ISBN: 9783959670708)
    Sophie Jordan

    Die wahre Königin

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Simone1976

    Das Buch fängt mit einer Geschichte an, die spannend beginnt und inhaltlich gut überlegt ist. Ein Mädchen, fern versteckt von bösen Mächten muss sich durch ihren Mut und ihren Willen beweisen. 

    Luna und Fowler als Protagonisten gefallen mir erstmal sehr gut, auch dass sich Luna aufgrund ihrer Blindheit durch ihre anderen geschärften Sinne gut in der Welt behaupten kann, ist schön und nachvollziehbar  beschrieben. Fowler, der anfangs kühl und distanziert sein möchte wird von Kapitel zu Kapitel weicher und sympathischer, auch diese Entwicklung ist nachvollziehbar und kommt gut an. Emotional bleibt das Ganze im Jugendbereich, ist okay, könnte aber durchaus etwas mehr knistern.

    Ebenso gefallen mir die bislang unbekannten Reiche, die beschrieben werden, als auch die neuartigen bösen Mächte, die "Finsterirdischen" - keine Fey, Dunkelalben, sondern etwas ganz Neues wird hier geschaffen. Das ist aber auch gleichzeitig mein Kritikpunkt. Hier hätte ich mir mehr Hintergrund über diese Wesen gewünscht. Durch die randhaften Erwähnungen und trotz vielfacher Auftritte, dennoch kurzen Beschreibungen bekam ich gar kein richtiges Bild dieser Kreaturen. Was treibt sie an, wer kontrolliert sie, woher kommen sie ursprünglich, was sind ihre Schwachpunkte...

    Insgesamt leicht zu lesen, für mein Empfinden hätte man es mehr füllen können - die Geschichte selbst ist nämlich gut!

  8. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.485)
    Aktuelle Rezension von: Kathleen1974

    Titel: „Leichenblässe“ (3. Fall von David Hunter)

    Autor/Autorin: Simon Beckett

    Verlag: Rowohlt

    Erscheinungsjahr: 2010

    Seitenanzahl: 414

    Klappentext (Quelle: www.amazon.de)

    „Bei seinem letzten Einsatz ist David Hunter nur knapp dem Tode entronnen. Nicht vollständig genesen, quält den Forensiker die Frage, ob er seinem Beruf noch gewachsen ist. Bis ein alter Freund ihn um Hilfe bittet: In einer Jagdhütte in den Smoky Mountains wurde ein Toter gefunden. Die Leiche ist bis zur Unkenntlichkeit zersetzt. Die Spuren sind widersprüchlich. Und David Hunter ist im Begriff, einen folgenschweren Fehler zu begehen …“
     

    Kurzeinschätzung:

    Nunmehr ist es der 3. Fall von David Hunter, den ich regelrecht verschlungen habe. Auch dieser konnte mich begeistern. Ich finde es sehr beeindruckend, wie es dem Autor immer wieder gelingt, mich an diese Thriller-Reihe zu fesseln.

    Auch dieser Fall war sehr spannend und für mich nicht vorhersehbar gestaltet. Simon Beckett findet für meinen Lesegeschmack immer den passenden Rahmen, wie auch die perfekte Anzahl an Beteiligten, um den jeweiligen Thriller „entspannt“ zu lesen und somit nicht den Überblick zu verlieren. Der Autor legt viel Wert auf eine bildhafte Schreibweise und sehr spannende Situationen und Geschehnisse. Die jeweilige Stimmung wirkt dann entsprechend stark auf mich. Somit fühle ich mich mittendrin im Fall und habe zudem Platz für meine eigenen Gedanken und Vermutungen zum Geschehen.

    Wieder ein aktionsreicher, gruseliger und spannender Band der David Hunter – Reihe. Schon jetzt freue ich mich auf den 4. Fall.

    Bewertung:

    5 von 5 Sterne

  9. Cover des Buches Extrem laut und unglaublich nah (ISBN: 9783596169221)
    Jonathan Safran Foer

    Extrem laut und unglaublich nah

     (1.230)
    Aktuelle Rezension von: Booklovemadame

    Die Geschichte des kleinen Oskars auf der Suche nach Antworten hat mich sehr mitgenommen. Ich musste immer wieder innehalten und nachdenken. Nichts zum eben mal durchlesen. Sehr bewegend und emotional.

  10. Cover des Buches Amy on the Summer Road (ISBN: 9783570401323)
    Morgan Matson

    Amy on the Summer Road

     (584)
    Aktuelle Rezension von: Schokoladenteddy

    Dieses Buch habe ich vor einigen Jahren gelesen, damals hat es mir gut gefallen. Deshalb habe ich es diesen Sommer nochmals gelesen – und war auch beim zweiten Mal nicht enttäuscht. Bei diesem Roman handelt es sich um eine sommerlich leichte Lektüre für junge und ältere Leser*innen, die Lust auf einen aussergewöhnlichen Roadtrip quer durch die USA haben.


    Darum geht's in »Amy on the Summer Road«:

    »Seit dem Tod ihres Vaters hat sich Amy völlig zurückgezogen. Als ob nicht schon alles schlimm genug wäre, beschliesst ihre Mutter von Kalifornien an die Ostküste zu ziehen, und Amy soll nachkommen… im Auto mit einem wildfremden Jungen! Amy ist verzweifelt. Doch dann steht Roger vor ihr – total süss und irgendwie sympathisch. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und sind sich einig: Amys Mom hat sich für den Trip die langweiligste aller Strecken ausgesucht! Kurzerhand begeben sie sich auf eine eigene, wilde Reise kreuz und quer durch Amerika…»

    Original-Klappentext


    Meine Meinung:

    Morgan Matson schreibt tolle Jugendromane, aber »Amy on the Summer Road« war vermutlich das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut verständlich und enthält praktisch keine Wörter im Jugendslang, was mich aber nicht gestört hat. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden durch Abbildungen von Postkarten, Playlists, Quittungen und Fotos aufgelockert. So erhält man als Leser*in einen lebendigen Eindruck von den Stationen, die Roger und Amy auf ihrem Roadtrip begegnen.

    Die Geschichte ist aus Amys Sicht geschrieben. Sie ist eine sympathische, offene und humorvolle junge Frau. Nach dem Tod ihres Vaters macht die Familie eine schlimme Zeit durch, in der die Familienmitglieder sich voneinander entfernen. Deswegen fühlt sich Amy ziemlich alleine, was auch auf ihre Stimmung zu Beginn des Romans schlägt. Im Verlaufe der Geschichte taut sie jedoch zunehmend auf, setzt sich mit dem Verlust auseinander und macht dadurch eine bewundernswerte Entwicklung durch.

    Roger ist ein liebenswerter Kerl, der es schnell schafft, Amys Sympathie für sich zu gewinnen. Anfangs zögern die beiden noch ein wenig, Persönliches auszutauschen, weshalb Roger über eine längere Zeit etwas geheimnisvoll auf mich wirkte. Schliesslich erfahren wir mehr über seine eigenen Beweggründe für diesen Roadtrip, über die ich nicht zu viel verraten möchte. Ich fand es jedoch toll, dass auch Roger sich weiterentwickelt, wenn auch nicht im selben Mass wie Amy. Die anderen Figuren bleiben eher am Rand der Geschichte. Weil einige von ihnen sehr sympathisch waren, hätte ich mir noch längere oder mehrere Auftritte gewünscht. Da Amy und Roger jedoch weiterfahren müssen, ist auch klar, weshalb die Figuren jeweils wieder abtauchen.

    Themen der Geschichte sind natürlich das Reisen, aber auch Freundschaft, Familie, Erwachsenwerden, Trauerverarbeitung, Loslassen, Humor, Liebe und das Entdecken der eigenen Persönlichkeit. Diese Vielfalt fand ich sehr beeindruckend für einen Jugendroman, da sich viele Bücher aus diesem Genre leider auf weniger Themen beschränken.

    Mein persönliches Highlight in diesem Buch war der Roadtrip selbst. Auf ihrer Reise von Westen nach Osten durchqueren Amy und Roger zahlreiche Bundesstaaten der USA, von denen wir einige besser kennenlernen. Die Beschreibungen der Landschaften, aber auch der Aktivitäten oder Restaurant- und Hotelbesuche fand ich unglaublich spannend und weckten den Wunsch in mir, selbst einen Roadtrip zu planen. Der Roman wirkt so, als ob die Autorin selbst die gleiche Reise absolviert und teilweise eigene Fotos eingeflochten hat – das finde ich richtig toll!


    Fazit:

    »Amy on the Summer Road« ist ein leichter Sommerroman über einen abenteuerlichen Roadtrip durch die USA. Dank vielfältigen Themen, sympathischen Protagonisten und der lebhaft beschriebenen Landschaftsbeschreibungen ist das Buch bestens geeignet für heisse (und auch kalte) Tage sowie für jüngere und ältere Leser*innen. Deshalb bekommt dieser Roman vier von fünf Sternen von mir.

  11. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.186)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Hier geht's zur vollständigen Buchbesprechung: https://buchklub.podbean.com/e/stieg-larsson-verblendung/

    Vorsicht, Spoiler!

  12. Cover des Buches Breakaway (ISBN: 9783736314511)
    Anabelle Stehl

    Breakaway

     (241)
    Aktuelle Rezension von: mara8b

    Ich liebe die Schreibweise. Großen Respekt von mir...das Cover ist so wunderschön, ich bin durch die Bücherei gegangen und habe mich sofort verliebt. Meine Worte: Das Buch brauche ich! Vielen Dank, das ich diese Erfahrung machen durfte!

  13. Cover des Buches Geliebte der Nacht (ISBN: 9783802581304)
    Lara Adrian

    Geliebte der Nacht

     (1.262)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

    Inhaltsangabe:

    Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist ... 

    Meinung:

    Der Schreibstil war flüssig und einfach. Leider konnte mich die Hintergrundstory nicht mitreißen. Tja, ich liebe neue Interpretationen von 'alten' Ideen. Aber, dass die Vampire auch noch von einem anderen Planeten kommen -also Aliens sind- ist mir dann doch ein klein wenig zu viel des Guten. Leider konnte ich mich auch nicht richtig in die Charaktere hineinversetzen. Ich habe mir einfach zu viel von diesem Buch versprochen. Werde den 2. Teil noch lesen und hoffe, dass er mich mehr überzeugen kann.

  14. Cover des Buches Lieblingsgefühle (ISBN: 9783492304511)
    Adriana Popescu

    Lieblingsgefühle

     (260)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    „Es geht nicht darum, wie lange er in meinem Leben ist. Es geht darum, wie es vor ihm war.“ (S.153)

    Die Handlung:

    Nach etwas neun Monaten kehrt Layla von ihrer Weltreise zurück. Unglaublich groß ist ihre Freude auf das Wiedersehen mit Tristan, mit dem sie in dieser Zeit ständig in Kontakt war und ihm auch vom Ende der Welt aus Lieblingsmomente in Form von Fotos zugesendet hat. 

    Doch mit ihrer Rückkehr steht auch ihre erste eigene Foto-Vernissage an und ein Treffen mit ihrem neuen Galeristen. Leylas Träume sind wahr geworden, nicht zuletzt dank Tristan. Doch nun droht es Tristan zu verlieren.

    „Lieblingsgefühle“ ist Band 2 der Reihe „Lieblingsmomente“


    Meine Meinung:

    Nachdem ich Band 1 beendet hatte, was schnell klar, dass ich Band 2 möglichst zeitnah lesen möchte, um in der Geschichte von Layla und Tristan drin zu bleiben. 

    Auch Band 2 beginnt zunächst im Prolog wieder mit einem Abschied. Die Parallel gefällt mir hier sehr gut und sorgte erneut dafür, dass ich mich direkt in dem Buch verlor.

    Auch das Cover ist wie Band 1 mit Fotos verstehen. Der einzige Unterschied hier ist die Farbe des Covers, im Zusammenspiel gefallen mir die Farben rosa und blau jedoch sehr gut und sie harmonieren perfekt miteinander. 

    Der Schreibstil ist auch wie in Band 1 schon angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Mit ihren kurzen Sätzen zog mich die Autorin in den Bann und ich wollte das Buch so schnell nicht mehr weglegen.

    Auch hier wird die Geschichte aus der Sicht von Layla erzählt.

    Nachdem ich Band 1 nur wenige Wochen vor diesem Buch gelesen hatte, waren alle Geschehnisse der bisherigen Geschichte noch so frisch, dass ich direkt gut in die Fortsetzung reingefunden habe. 

    In der kurzen Pause zwischen den beiden Bänden hatte ich mir jedoch schon so einige Szenarien zu Beginn von Band 2 ausgemalt und keine dieser Szenarien traf natürlich ein, was mich persönlich irgendwie kurzweilig enttäuschte, da ich mir die Fortsetzung wirklich anders vorgestellt hatte. 

    Dennoch konnte mich die weitere Geschichte zwischen Layla und Tristan wieder abholen und ich selbst hatte ein wenig das Gefühl gemeinsam mit Layla „nach Hause“ zu kommen.

    Damit die Geschichte nicht langweilig wird, erlebt man als Leser eine „neue“ Layla, die zeitweise leider doch sehr auf ihren Erfolg fixiert ist und dabei auch schonmal ihre Freunde und die Personen, die maßgeblich beteiligt waren an ihrem Erfolg, augenscheinlich erstmal vergisst. 

    Neben ein paar neuen Charakteren trifft man aber auch wieder auf Beccie, Laylas beste Freundin, sowie ihren guten Freund Thomas Pegram, welche ich beide schon im ersten Teil der Geschichte ins Herz geschlossen hatte. 


    Nachdem ich von vorherigen Band so begeistert war, bin ich vom zweiten Teil der Geschichte leider ein klein wenig enttäuscht. Mir persönlich fehlte es an den Gefühlen zwischen Layla und Tristan. Zwar sprechen sie immer mal wieder über ihre Gefühle, sowohl miteinander als auch mit anderen Protagonisten aber, dieses ineinander verliebt sein, was ich zum Ende von Band 1 zwischen den beiden spürte, kam dieses mal nicht in mir auf. Viel eher hatte ich das Gefühl, als wären sie beide schon so lange zusammen, dass sie sich eher aus den Augen „verlieren“ würden, die Streitereien die zeitweise bei ihnen entstanden, kamen mir aus der Luft gegriffen vor, beziehungsweise als würde einer von beiden es gezielt darauf anlegen wollen. 

    Am Ende jedoch, wie sollte es anders sein folgte ein Happy End, und für eine kleine Weile konnte ich mich nochmal in den Momenten zwischen den beiden verlieren und ihre Liebe und Zuneigung zueinander spüren.


    Ganz am Ende, findet man dann ein kurzes Kapitel aus der Sichtweise von Tristan zum Thema „wie alles begann“, dies hat mir persönlich gut gefallen und war einfach passend als Abschluss.


  15. Cover des Buches Maestra (ISBN: 9783492060516)
    L.S. Hilton

    Maestra

     (122)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Die Geschichte von Judith Rashleigh war wirklich anstrengend. Anfangs konnte ich die negativen Rezensionen noch gar nicht nachvollziehen, denn im ersten Drittel fand ich das Buc durchaus unterhaltsam. Es gibt viel Erotik und ich fand die Einblicke in die Kunstszene auch interessant.

    Was mich allerdings ziemlich schnell genervt hat, waren die endlosen Beschreibungen und Markennennungen der Klamotten. Ganz ehrlich, was interessiert mich, welche Marke das Kleid ist, das die Frau gerade trägt? Man hatte so den Eindruck, als hätte die Autorin in einem Katalog mit Edelklamotten geblättert und hier alles verwurstet, was sie selbst gern hätte - und Klamotten von H& M sind ein Frevel. Etwas dezenter eingesetzt hätte das die snobistische Einstellung der Figuren zeigen können, so war es einfach nur nervig.

    Interessant war, dass man eigentlich nie so recht wusste, wohin Judiths Reise nun geht - zugleich war das aber auch unglaublich anstrengend, denn oft hatte ich den Eindruck, dass die Autorin es selbst nicht so recht wusste und einfach drauf los geschrieben hat. Sie schafft es dann zwar, die Fäden zusammenlaufen zu lassen, aber auf so kuriose Weise, dass man nur die Augenbraue hochzieht und sich denkt: "Was zum Teufel erzählst du mir hier eigentlich, Mädel?"

    Sex paart sich hier mit Mord und Totschlag und ich will nicht sagen, dass die Geschichte blöd war, sie war nur so unheimlich banal geschrieben. Die Autorin hat dem Leser einfach alles so plump vor den Latz geknallt, dass keinerlei Spannung aufkommen konnte. 

    Eigentlich schade, denn ich war so sehr auf der Suche nach einer Reihe, die Spannung und Erotik gekonnt verbindet - das habe ich hier allerdings nicht gefunden.


  16. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.675)
    Aktuelle Rezension von: mara8b

    Ich liebe es! Bella und Edward passen so gut zusammen und um ehrlich zu sein: Mein Lieblingscharakter ist Bella, ich meine sie ist in einer neuen Stadt (Umzug) und geht erst mal in einen Bücherladen!? Das bin so ich!

  17. Cover des Buches Biss zum Ende der Nacht (ISBN: 9783551316639)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Ende der Nacht

     (6.125)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Nach einem schwierigen Jahr voller Leid hofft Bella auf Besserung. Doch auch wenn sie und Edward endlich zusammen sein können, so vermisst sie ihren guten Freund Jakob schmerzlich. Doch dafür bleibt kaum Zeit, denn es droht wieder eine neue Gefahr, die Bellas Leben und das ihres Umfeldes für immer zerstören könnte.

    Schreibstil:

    Stephenie Meyer hat einen natürlichen, flüssigen Schreibstil, den man einfach gut und schnell lesen kann. Die Gefühle der Charaktere kann sie schön beschreiben, auch wenn sie mit der Romantik ein wenig zurückhaltender sein könnte, damit es nicht so schnulzig wirkt.

    Meinung:

    Auch wenn ich das Buch schnell durch hatte, fand ich die Geschichte nicht wirklich spannend. Vieles war vorhersehbar und zwischendurch langweilig. Mir hat die Spannung und Action gefehlt, die es am Anfang der Reihe noch gab. Immerhin gab es bei Bella eine Charakterentwicklung, die aber auch nicht wirklich überraschend war. Dennoch war dies das spannendste am Buch. Der große Showdown am Ende fand ich träge. Ich dachte, wenn die Volturi kämen, wird es aufregend, aber die meiste Zeit wurde nur geredet und verhandelt, bis es dann mal endlich zum Kampf kam. Dieser wirkte dann aber leider sehr erzwungen.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich dieses Buch sehr schwach fand. Es gab zwar einige unterhaltsame Momente, aber im Großen und Ganzen hat mich das Buch schon enttäuscht. Es gab nicht viele spannende Momente, dafür aber eine Menge romantischer Kitsch, bei dem ich fast würgen musste. Ich wollte das Buch lesen, um mit der Reihe abzuschließen, aber nochmal werde ich es nicht lesen. Das Buch ist eher was für eingefleischte Vampir-Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 2/5 Sterne.


  18. Cover des Buches Mein Herz zwischen den Zeilen (ISBN: 9783843210935)
    Jodi Picoult

    Mein Herz zwischen den Zeilen

     (716)
    Aktuelle Rezension von: Leseratterosi

    Delilah McPhee ist ein junges Highschoolmädchen, das zu den Außenseitern gehört und ihr Leben lieber hinter Büchern statt auf Partys verbringt. Ihr Lieblingsbuch ist das Märchen "Mein Herz zwischen den Zeilen". Sie verliebt sich regelrecht in den Protagonisten Prinz Oliver, der wie sie ohne Vater aufwachsen muss. Als Delilah eines Tages feststellt, dass sie mit Oliver kommunizieren kann, stellt sich nicht nur ihre Welt auf den Kopf. Denn auch Oliver hat so seine Probleme: Allen voran, will er endlich seiner lahmen Geschichte entfliehen. 


    Ich liebe die Bücher von Jodi Picoult und wollte daher auch dieses lesen. Selbstverständlich gehöre ich mit 32 Jahren nicht zur Zielgruppe :) Allerdings waren einige Inhalte im Buch, die ich eben für die Zielgruppe nicht passend finde (diese kann ich aus Spoilergründen nicht nennen). Auch die Geschichte selbst sowie die darin handelnden Figuren waren für mich eher blass und nichtssagend. Den zweiten Teil habe ich bereits ungelesen aussortiert! Sehr schade!

  19. Cover des Buches Biss zur Mittagsstunde (ISBN: 9783551316615)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mittagsstunde

     (7.555)
    Aktuelle Rezension von: Alanas_buecher

    🧛🏻🐺 BISS ZUR MITTAGSSTUNDE 🐺🧛🏻

    Nachdem ich den ersten Twilight Band beendet habe, musste ich natürlich unbedingt wissen wie es mit Bella und Edward weitergeht. 

    Und eins kann ich schon mal sagen: Es war ein echt holpriger Weg.

    Dieses Buch hat mich in eine absolute Leseflaute gebracht. 

    In dem Buch ging es eigentlich hauptsächlich um die Freundschaft zwischen Bella und Jakob, da Bella versucht sich mit Jakob abzulenken wegen Edward. Und ja, das war's dann auch.

    Es hört sich genauso wenig an, wie auch passiert ist. Am Anfang ist natürlich etwas passiert, aber ich möchte die Leute nicht spoilern, die die Twilight Reihe noch nicht kennen. Aber direkt danach... einfach Nichts. Endlose Leere, unnötige Handlungsstränge. Biss zur Mittagsstunde hat sich unendlich in die Länge gezogen und es war wirklich schwer dem Buch weiterhin eine Chance zu geben. Auch wenn ich Jakob ziemlich sympathisch fand, war es doch sehr störend wie er sich regelrecht die ganze Zeit an Bella rangeschmissen hat, obwohl sie des Öfteren gesagt hat, dass sie nicht in dem Sinne für ihn empfindet. 

    Jakob verhält sich sehr oft wie ein kleines bockiges Kind (vor allem gegen Ende) und er wurde echt total anstrengend. Echt sehr schade, da er am Anfang wirklich sympathisch war. 

    Die letzten 200 Seiten wurde es dann doch endlich wieder spannend und ab da habe ich das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen. 

    Heute werde ich mit dem 3 Band beginnen und ich hoffe so sehr, dass es sich nicht wieder so wie der 2 Band ziehen wird. Obwohl ja die Grundlage gegeben ist, dass es hoffentlich nicht so passiert wie in Band 2. 

    .

    FAZIT: Auch wenn das Buch fast über die Hälfte wirklich langweilig war und es sich sehr lang gezogen hat, hat das Ende die ganze Sache doch noch angehoben und deutlich verbessert. 

  20. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.218)
    Aktuelle Rezension von: Baumbook

    Ich bin total mitgerissen worden, ich konnte garnicht mehr aufhören. Die Protagonisten sind super toll dargestellt worden, sehr überzeugendes Buch.

  21. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (996)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

  22. Cover des Buches Der Zauberberg (ISBN: 9783596904167)
    Thomas Mann

    Der Zauberberg

     (525)
    Aktuelle Rezension von: Federfee

    Nun gut, dann eben doch ;-) Aber es wird eher mein persönlicher Eindruck als eine systematische Rezension.

    Noch nie habe  ich ein Buch gelesen, das solche Widersprüche in mir hervorgerufen hat. Anfangs war ich nahe dran, es in die Ecke zu werfen und auch zwischendurch immer mal wieder ... anfangs, dann fand ich zunehmend faszinierende Passagen und Formulierungen und nun lese ich es ganz langsam und genussvoll noch einmal.

    Eine Novelle sollte es werden und und am Ende war es ein Roman von nahezu 1000 Seiten, 'ganz mit historischem Edelrost überzogen' (9), denn er spielt in der Zeit vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Inhalt braucht nur wenige Sätze: Der junge angehende Ingenieur aus gutem Hause – Hans Castorp aus Hamburg – besucht seinen lungenkranken Vetter in einem Sanatorium in Davos. Aus den geplanten drei Wochen werden sieben Jahre im Hochgebirge und wir nehmen als Leser an der Entwicklung / Verwandlung (?) des jungen Mannes teil und an der Faszination, die die abgeschottete Welt des Sanatoriums darstellt.

    Negatives

    Was mir nicht gefallen hat, kann ich klar benennen: die verschachtelte Sprache fand ich anfangs schwierig zu lesen, die langen Sätze – aber man gewöhnt sich dran. Schlimmer: die Dialoge zwischen dem Humanisten Settembrini und dem zynischen Jesuiten Naphta. Da wimmelt es nur so von Schlagworten – s. das Beispiel -  und ich vermute, Thomas Mann hat das extra so geschrieben, vielleicht als Kritik? An einer Stelle kommt Castorp zur gleichen Überzeugung wie ich, dass Naphta und Settembrini beide Schwätzer sind (am Ende der Schneeszene). Dabei ist mir Settembrini jedoch sympathisch.

    '...so wurzelte der Menschenwürde-Begriff derer, die das körperliche Zuchtmittel daraus verbannen wollten, in dem Liberal-Individualismus der bürgerlichen Humanitätsepoche, einen aufgeklärten Absolutismus des Ich...' (625).

    Gelangweilt haben mich die ausführlichen Schilderungen der Wissensgebiete, mit denen sich 'unser Held', der junge Hans Castorp intensiv beschäftigt: Medizin, Astronomie, etc.

    Wenn ich es aber recht bedenke, gibt es aber viel mehr, was mir gefallen hat:

    Das Thema Zeit (Auszüge)

    Die Zeit, fragwürdig und von 'eigentümlicher Zwienatur', ein geheimnisvolles Element (9), kommt immer wieder vor, natürlich auch in jedermanns Leben. 'Was ist die Zeit?' fragt Castorp. Eine geradezu philosophische Frage, auf die es wahrscheinlich keine endgültige Antwort gibt, weil Zeit relativ ist, vom Empfinden her mal schneller, mal langsamer vergeht, obwohl es vielleicht messbar der gleiche Zeitraum ist. Es scheint, als ob die Patienten im Sanatorium Probleme mit der Zeit haben, aus der Zeit gefallen sind...

    Prof. Kurzke schreibt in seiner Biographie, dass Thomas Mann selbst die Zeit ständig gemessen hat, dass er die runden Zahlen liebte (70. Geburtstag,...) und in seinem Tagebuch Monatsanfänge, Feiertage u.v.m. markierte.

    Einige schöne Szenen (Beispiele)

    Gleich am Anfang beschreibt Thomas Mann, was eine Reise, ein Ortswechsel, mit einem macht, wie der Alltag entschwindet, einiges unwichtig wird, was wahrscheinlich jeder im Urlaub auch schon so empfunden hat. Er kann diese Gedanken und Gefühle nur schöner und treffender ausdrücken als unsereins.

    Es gibt viele Schilderungen von großer sprachlicher Schönheit, z.B. ein erinnerter Spaziergang am Meer, die verschneite Bergwelt oder die Schneeszene, wo Castorp fast von der 'hexagonalen Regelmäßigkeit' (den Schneeflocken) zugedeckt wird, weil er im 'weißen, wirbelnden Nichts' die Orientierung verloren hat. (661)

    Auch eine traurige Sterbeszene ist sehr einfühlsam beschrieben. Allerdings wird über 'das Eigentliche' nicht geredet, wahrscheinlich vor lauter hanseatischer Zurückhaltung.  'Lebensunziemliche Angelegenheiten der Natur' (728) werden nicht thematisiert.

    Humor und Personenbeschreibungen

    Den Humor empfinde ich teilweise als zynisch, besonders im Angesicht von Krankheit und Tod, und die Personenbeschreibungen beruhen wohl auf sehr genauer Beobachtung, sind aber bissig bis boshaft.

    • Bei hohem Schnee werden die Toten von einem noch höher gelegenen Sanatorium mit dem Bobschlitten hinuntergeschafft.
    • Hofrat Behrens nennt seine Patienten 'Lungenpfeiferchen' (421).
    • Auf dem Friedhof in Davos liegt 'ungefestigtes Volk, das sich aus aller Welt hier zusammengefunden hat und zur horizontalen Daseinsform endgültig eingekehrt war.' (443)

    Nachdenkenswerte Sätze (nur wenige von vielen)

    Man kann mit dem Worte 'menschlich' jede Schlamperei und Schlappheit zudecken.' (406)
    '… jene Dummheit von Augenblickswesen, die nicht zu denken vermag, dass es noch wieder anders kommen kann, sowie vor allem Gier nach Abwechslung und zeitverschlingende Ungeduld.' (497)

    Die Sprache (Beispiele)

    Das Kreative und Wortschöpferische hat mir besonders gut gefallen:

    • 'Er probierte ihr den Namen an.' (194)
    • Der Husten eines Patienten: 'schauerlich kraftloses Wühlen im Brei organischer Auflösung' (23)
    • das Thermometer als 'Quecksilberzigarre' (70) – Hans raucht Zigarren.
    • Bei der Aussprache eines slawischen Namens: 'wildes Lautgestrüpp' (583)
    • Castorp wird im Flachland wieder 'im Dienst der völkerverbindenden Verkehrstechnik tätig sein' (226 unten)g anstatt 'Schiffbau'

    Fazit

    Je mehr ich schreibe, desto mehr fällt mir ein. Und ich habe nur annähernd und ganz wenig aufgeschrieben, aber es scheint schon ausufernd viel zu sein. Aber einmal muss Schluss sein.

    Kann ich den 'Zauberberg' empfehlen? Ich weiß es nicht. Nein, lieber nicht, zu groß ist die Gefahr, dass sich jemand langweilt. Mich hat dieser Roman zunehmend fasziniert und ich weiß nicht mal genau, warum. Zauber, Zauberberg, magic mountain.

  23. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (921)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  24. Cover des Buches Kellerkind (ISBN: 9783442383375)
    Nicole Neubauer

    Kellerkind

     (136)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    In dem Buch geht es um einen 14-jährigen Jungen, der im Keller eines Mordopfers gefunden wurde.

    Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten gehabt, überhaupt in das Buch reinzukommen. Ich denke das Grund dafür war, dass es für mich zu viele Charaktere waren und zwischen den Perspektiven ständig hin und her gesprungen wurde. Wurde es bei einem Charakter gerade spannend, bricht die Story ab und es wird wieder die Perspektive gewechselt.
    Ich fand die unterschiedlichen Charaktere auch leider recht langweilig und eintönig.

    An einigen Stellen war mir das Buch auch zu langatmig und ich habe viele Zeilen übersprungen, bei der Mitte des Buches habe ich überlegt, das Buch abzubrechen, weil keine Spannung aufgebaut werden konnte.
    Ich fand, das hat sich durch das komplette Buch gezogen, mir hat der rote Faden gefehlt und der Spannungsbogen.
    Ein weiterer Kritikpunkt war, dass ich aufgrund der vielen Perspektivenwechsel nicht immer sofort wusste, aus welcher Perspektive erzählt wurde. Das hat die Story für mich leider ein wenig kaputt gemacht, da es meinen Leserhythmus einfach gestört hat.

    Mein Fazit:
    Nette Idee, schlecht umgesetzt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks