Bücher mit dem Tag "bilderbuc"

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89 Bücher

  1. Cover des Buches Die Sternennacht (ISBN: 9783905816693)
    Jimmy Liao

    Die Sternennacht

    (34)
    Aktuelle Rezension von: Rain

    Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das auf sich allein gestellt und ist und ständig gemobbt wird.

    Dann begegnet ihr ein Junge, der neu in die Nachbarschaft gezogen ist.

    Die beiden finden sich und erleben so manches Abenteuer.

    Jimmy Lao versteht es, mit seinen Bildern, die in allen Facetten überdimensional farbig und immer ausdrucksstark sind, zu berühren. Man braucht gar nicht viel Text, weil er über die Situationen und Blicke der Figuren schon alles vermittelt, mit dem man mitfiebern, leiden oder sich freuen kann.

    Das fasziniert mich immer wieder bei ihm. Oft wird es melancholisch. Auch hier handelt die Geschichte von jemandem, der still und in sich gekehrt leidet, aber viel Fantasie hat und verkannt wird.
     Das Buch ist also besonders für die geschaffen, denen es ähnlich geht. Egal, ob Kind, Teenie oder Erwachsener.

    Man spürt seine Liebe zum Impressionismus. 

    Einfach wunderschön, voller Fantasie und Emotionen - eingefangen in Szenen, die mehr sagen als 1000 Worte.

  2. Cover des Buches Flugschule (ISBN: 9783473446797)
    Lita Jugde

    Flugschule

    (19)
    Aktuelle Rezension von: neenchen

    Pinguine sind zur Zeit in vielen Kinderbüchern anzutreffen. Sie sind niedlich, flugunfähig, irgendwie tapsig und fast jedes Kind mag sie gern. So erzählt auch die amerikanische Autorin und Illustratorin Lita Judges in ihrem Buch “Flugschule” eine Geschichte von so einem knuddeligen Vogel.

    Der kleine Pinguin Theo ist felsenfest davon überzeugt, dass er fliegen kann, weil er doch das Herz eines Adlers besitzt. Doch auch das tagelange Üben in der Flugschule des Herrn Flamingo und des Herrn Reiher helfen nichts. Aber um den Traum des kleinen Pinguins zu erfüllen, lassen sich die anderen Vögel einen tollen Plan einfallen.

    Das Kinderbuch “Flugschule” ist das erste Buch der Autorin Lita Judges, welches auch in Deutschland veröffentlicht wurde. Sie erzählt darin eine bekannte, lehrreiche Geschichte über die Themen Selbstvertrauen, eigene Grenzen, Freundschaft und den Glauben, etwas erreichen zu können. Das macht sie aber recht unaufdringlich und unterhaltsam und lässt das Buch mit einer schönen Schlusspointe enden. Entzückend sind die Zeichnungen, welche ebenfalls von Judges stammen. Die Vogelarten wurden gut eingefangen und mit lustigen Mimiken versehen. Die Bilder machen Spaß und unterstützen die Geschichte wunderbar. Im Gesamten ist das Kinderbuch “Flugschule” kurzweilige Unterhaltung, die die Kleinen erfreuen kann, auch wenn es nicht aus der Masse von Pinguinbüchern heraus zu stechen vermag.

    Doreen Matthei - testkammer.com

  3. Cover des Buches Euli Eule - Neugierde macht schlau! (ISBN: 9783865590930)
    Julia Volmert

    Euli Eule - Neugierde macht schlau!

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eulen sind Nachttiere, das wissen wir, aber haben wir jemals darüber nachgedacht, dass sie in der Nacht auch nur ein begrenztes Farbspektrum sehen, weil ja so ziemlich alles dunkel ist?
    Nein!
    So, ging es auch Euli Eule. Eule sind nachtaktive Tiere und schlafen am Tag, da bekommen sie einfach nur die Hälfte von der Welt mit.
    Das wird Euli Eule sehr bewusst als sie eines Tages mit Kater Karli zusammen sitz, und der erzählt, dass sein Fell am Tag orangerot leuchtet und auch die Welt ganz bunt ist.
    Da Euli sehr wissbegierig und neugierig ist würde sie gern die Welt am Tag kennenlernen, daher verabredet sie sich mit Karli für den nächsten Tag.
    Franz Fledermaus hält von diesem Vorhaben gar nichts, denn das Sonnenlicht ist viel zu grell für Nachttiere, wart  die Eule vor diesem Ausflug. Doch Euli hat eine Devise:
    "Nur wer neugierig ist, kann Neues entdecken und klüger werden."
    Und so lösen die hellen, warmen Farben des Sonnenaufgangs die nächtlichen dunkleren Bilder der Nacht ab.
    Wie versprochen weckt Karli Euli bei Sonnenaufgang .
    Ein Unglaublich stimmungsvolles Bild empfängt den Betrachter. Der Himmel im warmen Orangetöne. Überall sieht man die kleine Eule übermütig hin und her fliegen.
    Wir werden förmlich mitgerissen von der überschwänglichen Freude der Eule, die sich an den neuen Farben gar nicht satt sehen kann. Hatte Franz die Fledermaus doch nicht recht, die Sonnenstrahlen stören die empfindlichen Augen von Nachttieren überhaupt nicht bis diese immer kräftiger werden.
    Auf einmal blenden sie , werden so hell und grell, dass Euli nicht mehr viel sehen kann und ständig mit anderen kollidiert.
    So macht sie unter anderem auch die unsanfte und dennoch weiche Bekanntschaft mit Balduin Bär, der ihr seine Sonnenbrille schenkt.
    Mit der kann sie durch die Gegend fliegen und die Welt entdecken ohne das ihre Augen weh tun.
    Ständig prasseln neue Farbeindrücke auf sie ein, deren Namen sie nicht kennt. So lernen die Kinder beim Betrachten der Bilder gleich zusammen mit Euli die Farben kennen.
    Gelb wie die Sonnenblume, orange wie die Schmetterlinge, es ist schon erstaunlich wie viele Farben es gibt und wie viele verschiedene Farbabstufungen.
    So viele neue Dinge gibt es für die neugierige kleine Eule, und uns, zu entdecken.
    Doch nicht nur das was man sehen kann ist am Tage anders als in der Nacht.
    Auch andere Geräusche sind wahrzunehmen.
    Plötzlich hören sie aus einem Erdloch etwas ganz jämmerlich klingendes.
    Was mag das wohl sein?
    Nicht nur Euli ist neugierig
    Auch Karli und Balduin würden gern wissen woher das Geräusch kommt. Nur mutig sind sie nicht und so fallen ihnen viele Gründe ein wieso sie nicht in der Lage sind nachzuschauen.
    Für unsere neugierige, wissenshungrige keine Eule ist es dagegen kein Problem. Sie ist mutig, kann fliegen und im Dunklen sehen, also fliegt sie herunter und entdeckt ein völlig aufgelöstes kleines Wildschwein, das versehentlich ins Erdloch gefallen war und nun nicht mehr allein herauskam.
    Euli hat gleich eine Idee wie man Matz retten kann doch erste Versuche, die anschaulich und eindrucksvoll in mehreren kleinen Bildsequenzen mit zu erleben sind, scheitern.
    Gut nur, dass Euli, neugierig ,so viele Eindrücke auf ihrer Entdeckungsreise aufgesogen hat.
    Was ihr einfällt wird hier noch nicht verraten, dass es gelingt steht außer Frage.
    Der Tag geht zur neige, und Euli wird langsam müde.
    Zurück in ihrer Höhle, oben im Baum, sehen wir sie glücklich und zufrieden ihren neuen Freunden  zum Abschied winken. Wie glücklich sie ist , ist unheimlich gut zu erkennen.
    Grade als sie anfängt einzunicken kommt Franz die Fledermaus, dem sie noch kurz von ihrem Tag berichtet und ihm am Ende sogar die neue Sonnenbrille leiht, damit auch er mal bei Tage neue Eindrücke erleben kann.
    Getreu dem Motto von Euli Eule:

    Nur wer neugierig ist kann schlau werden.

    "Nur wer neugierig ist, kann Neues entdecken und klüger werden."

    Was für eine weise kleine Eule!
    Und
    was für wunderbare, wunderschöööööööööne Bilder, die diese tolle Geschichte illustrieren.
    Farben, Mimik und Gestik sind unglaublich gut visualisiert.
    Es ist ein wunderbares Buch in dem Geschichte und Illustrationen zu einer Geschichte verschmelzen wie es besser nicht sein kann. Eine Symbiose wo das eine nicht annähernd so gut wirken würde ohne das andere.

    Eine Geschichte die zeigt, dass es sich lohnt  neugierig und mutig die Welt zu entdecken!!
  4. Cover des Buches Sing mal (Soundbuch): Lieder rund ums Jahr (ISBN: 9783551251459)
    Miriam Cordes

    Sing mal (Soundbuch): Lieder rund ums Jahr

    (2)
    Aktuelle Rezension von: SilkeundIngo

    Unsere Tochter liebt die Bücher der "Hör mal Reihe" und das selbständige Entdecken der Geräusche. Hier darf man die Lieder 

    Im Märzen der Bauer

    Alle Vögel sind schon da

    Trarira, der Sommer, der ist da

    Hejo, spann den Wagen an

    Es regnet, es regnet, die Erde wird nass 

    und Schneeflöckchen, Weißröckchen

    entdecken.

    Ein absolutes Lieblingsbuch unserer Jüngsten. Sie singt selbständig die Texte nach und liebt die Kindgerechten Illustrationen.

  5. Cover des Buches Die kleine rote Henne (ISBN: 9783905945676)
    Pilar Martínez

    Die kleine rote Henne

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine weises Volksmärchen
    aus dem Spanischen von Ilse Layer

    Der Aracari Verlag ist bekannt für seine kunstvollen Bilderbücher.
    Marco Soma, ein sehr erfolgreicher junger italienischer Illustrator hat die wunderbaren Illustrationen zu diesem alten Volksmärchen gezeichnet.
    http://marcosoma.blogspot.de/

    Dieses schöne Volksmärchen zeigt einmal mehr wie wichtig es ist gemeinsam an einem Strang zu ziehen.
    Leider kommt diese Erkenntnis bei dem faulen Hund, der schläfrigen Katze und der lärmenden Ente viel zu spät.
    Aber nun einmal der Reihe nach.
    Die kleine rote Henne lebt mit ihren Küken auf einem kleinen Bauernhof. Dort wohnen auch noch ein Hund, eine Katze und eine Ente, die stets mit sich beschäftigt sind.
    Eines Tages findet die Henne ein paar Weizenkörner, die sie aussähen möchte.
    Damit alles gut in die erde kommt bittet sie die Drei ihr zu helfen doch die lehnen ab. So macht die kleine rote Henne ( unterstützt von ihren Küken) die Arbeit ganz allein.
    Mit dem säen allein ist es jedoch nicht getan. Es muss viel passieren bis aus einem Korn Mehl werden kann und aus dem Mehl Brot. Bei jedem Arbeitsschritt fragt die kleine rote Henne erneut um Hilfe doch die wird, von den Dreien, immer wieder mit den selben Worten verwehrt, so dass die Henne alle Arbeit alleine macht. Bis nach langer Arbeit eines Tages ein wunderbarer Wohlgeruch von frischem Brot über dem Hof liegt.
    Die kleine Henne fragt wer frisches Brot möchte und schnell kommen alle gelaufen, auch der faule Hund, die schläfrige Katze und die lärmende Ente, doch die Henne gibt nichts ab und isst alles mit ihren Küken allein.

    Marco Soma hat dieses Märchen mit seinen stimmungsvollen, in Rot-Brauntönen gehaltene Bildern eindrucksvoll illustriert.
    Kunstvoll und  detailverliebt hat er die Charaktere der beteiligten Tiere herausgearbeitet und gleichzeitig Stimmungen eingefangen.
    Durch die dezente Farbgebung, er bleibt bei wenigen Farben, spielt er gekonnt mit den Wirkungen der jeweiligen Situationen.
    Grade in einer Zeit in der viele Bilder in Bilderbüchern in kräftigen bunten Farben illustriert sind sticht dieses Buch heraus. Er vermittelt Ruhe und Besinnlichkeit, fokussiert , trotz Detailreiche.

    Ich kannte dieses Märchen noch nicht.
    Unseren Lesekindern und mir hat dieses Buch sehr gefallen.
    Die Kinder sind mitgegangen, haben die einzelnen Schritte der Geschichte kommentiert und bewertet. Bereits nach der ersten Wiederholung wussten sie was Hund, Katze und Ente bei der nächsten Frage der Henne wieder sagen würden. Ein klares Zeichen dafür, das sie die Geschichte eingefangen und mitgenommen hat.

    Besonders beeindruckt hat mich mal wieder die Tatsache, wie sehr die Kinder sich in die Bilder vertiefen konnten. Sie haben realisiert, dass diese Bilder kunstvoll gestaltet sind und sich von vielen anderen Bilderbuchillustrationen maßgeblich unterscheiden.
    Bilderbuchillustrationen, die nicht den Mainstream bedienen werden wieder mehr.
    Hier im Blog habe ich bereits einige vorgestellt und es werden zunehmend mehr.
    Das soll nun nicht heißen, dass viele bunte Bilderbücher nicht kunstvoll sind weil sie bunt sind oder sich in der Art der Illustration ähneln.
    Ich finde es einfach toll wenn kleine Kinder schon früh viele verschiedene Stilrichtungen der Kunst kennenlernen und für alles offen sind.
    Ich erlebe leider auch , dass die für mich unseligen Disney Illustrationen, Kinder magisch anziehen und diese Kinder mit anderen Illustrationsformen überhaupt nichts anfangen können, ja schlimmer noch dies von den Eltern auch noch voziert wird.
    Schade, dass ihnen damit eine wichtige Erfahrung entgeht.
    Dieses Buch bereichert unsere Leben in Bild und Text.
    Es macht einfach Spaß die Bilder zu betrachten und zu entdecken
  6. Cover des Buches Paul Planschnase lernt schwimmen (ISBN: 9783451714122)
    Franziska van Almsick

    Paul Planschnase lernt schwimmen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Paul hat es noch nicht so mit dem Schwimmen und wird deshalb von den anderen Kindern leider oft ausgelacht. Er will doch aber auch Schwimmen. Mit dem Trainer Franz findet er im Schwimmkurs einen super Trainer und Förderer und plötzlich funktioniert es wie von ganz alleine und Paul pflügt durchs Wasser. Franziska van Almsick, mehrfache Medaillengewinnerin bei Olympia und Weltrekordlerin, hat eine super schöne Geschichte geschrieben und das Hörbuch ist echt toll. Nicht nur für alle Pauls.

  7. Cover des Buches 24 Engelchen (ISBN: 9783649626275)
    Ingrid Uebe

    24 Engelchen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Geschichten und Gedichte für jeden Tag in der Weihnachtszeit
    mit Adventskalender


    Kennt ihr die 24 Engelchen?
    Nein, noch nicht?
    Dann wird es höchste Zeit sie kennen zu lernen.
    Die heißen: Linus, Bebo, Mattes, Hotte, Nilla, Paule,
    Jockeli, Mimi, Pepe, Hanno, Ella, Vio, Stups, Bille, Tippo, Lexi, Jula, Bim, Filo, Mischa, Hennes, Totti, Kalle und Dedo.
    Jeder von Ihnen wird vom Erzengel Gabriel mit einem besonderen Auftrag auf die Erde geschickt.
    Da müssen die Kerzen vom Tannenbaum angezündet werden. Frau Holle hat verschlafen also muss sie geweckt werden damit es zu Weihnachten auch schneit. Einer tröstet drei kleine Waisenkätzchen. Ein Kind, das auf dem Weihnachtsmarkt verloren geht braucht Hilfe um den Vater wieder zu finden, ein anders Kind mag, aus Angst vor schlechten Träumen, nicht einschlafen. Auch ein verletztes Reg benötigt dringend Hilfe und man glaubt es kaum, auch Plätzchen werden von Engeln vor dem Verbrennen gerettet. Kinder möchten gern Kerzen anzünden, das wissen wir Erwachsenen. Das die kleinen Händchen, nicht immer so geschickt sind wissen wir auch. Gut nur wenn dann ein kleines Engelchen schützend zur Seite steht. Ein Engelchen kümmert sich darum, das das verschwundene Jesus Kind wieder in die Krippe kommt, und ein anders macht aus einem kleinen, mickrigen Tannenbäumchen, das keiner haben möchte einen Schönen, duftenden, um nur einige Beispiele aufzuzeigen.
    Nicht immer haben die Engelchen eine leichte Aufgabe, doch Erzengel Gabriel passt vom Himmel genau auf seine kleinen Boten auf, damit alles gut ausgeht.
    24 Engelchen = 24 kleine himmlische Engelchen-Geschichten. Dazu gibt es noch einige bekannte und unbekannte Gedichte sowie ein Rezept für Bratäpfel.
    Zu allen Geschichten + Gedichten hat Markus Zöller wunderbare Bilder illustriert, die unglaublich detailreich sind und ständig Neues entdecken lassen.
    Die Geschichten sind so kurzweilig und schön, das es schwer sein wird, jeden Tag nur eine vorzulesen.
    Unsere Lesekinder zumindest ließen keine Ruhe, bis nicht die letzte Engelgeschichte gelesen war.
    Um jeder Geschichte einen Rahmen zu geben habe ich nach jeder Geschichte eine Pause gemacht und kurz mit den Kindern über den Inhalt gesprochen. So war es nicht eine Aneinanderreihung von Geschichten sondern jede Erzählung hatte ihren eigenen Stellenwert.
    Zum Schluss fragte ich nach den Lieblingsgeschichten.
    So vielschichtig wie die Erzählungen so unterschiedlich die Antworten. Fast jeder hatte eine andere Lieblingsgeschichte und dann, wen wundert es, auch wieder nicht, denn bei einem waren sie sich einig. Eigentlich waren alles Lieblingsgeschichten.
    *
    Nein, meine Vorstellung ist noch nicht zu Ende, denn es gibt noch etwas zu entdecken. Ein Adventskalender ist dem Buch noch beigefügt.
    *
    Ein wunderschönes Buch, das bestimmt zum Lieblingsbuch vieler Kinder werden wird. 
    Motivierte junge Leser können die Geschichten bestimmt auch schon selber lesen, denn  die Textmenge pro Geschichte ist überschaubar und der Text nicht zu klein gedruckt. Lediglich die Wörter können hin und wieder etwas schwierig, aber nicht zu schwierig, sein.
    Durch die vielen großen Illustrationen, die ein Bilderbuch nun mal hat wirkt die Erzählung sehr aufgelockert und überfordert etwas geübte Leseanfänger nicht mehr.



  8. Cover des Buches Der Elefantenpups (ISBN: 9783795707705)
    Heidi Leenen

    Der Elefantenpups

    (4)
    Aktuelle Rezension von: kunterbuntebuchstabenwelt

    Für das einstehen was einem wichtig ist, für seine Werte, seine Rechte, sein Leben, aber das friedvoll. Nicht aufgeben, auch wenn es aussichtslos erscheint. Keine Scheu haben sich Gehör zu verschaffen und seine Meinung kund zu tun. Wie es in einer Demokratie ist und sein darf. 

    Das vermittelt „Der Elefantenpups“ für mich. Ein wichtiges Themenfeld, eingebettet in Orchestermusik, mit Musikstücken die, die jeweiligen Emotionen der Protagonisten widerspiegeln (diese findet man in der beiliegenden Hörspiel CD zum parallelen Einsetzen). 

    Der Zoodirektor Herr Fröhlich, ist nach dem Anruf der Bürgermeisterin Frau Basta alles andere als fröhlich (verzweifelt trifft’s da eher). Dabei läuft alles ganz wunderbar in seinem Zoo. Er ist außergewöhnlich, denn die Tiere musizieren und machen den Besuchern richtig gute Laune.

    - Der Elefant Pombo schwingt dabei entspannt den Po. So entspannt, bis ein PUPS ertönt dann weiß man ihm gehts richtig gut. - 

    Auch eine Zooschule ist geplant, damit die Kinder mit viel Spaß und Freude lernen können. Aber Frau Bürgermeister hat ihrer Meinung nach, eine großartige Idee. Eine Autobahn, direkt durch den Zoo. Für sie ist klar, der Zoo wird abgerissen. Eine Autobahn spart Zeit und Zeit ist Geld und der Zoo sei eh zu alt. Basta! 


    Aber ist alt = schlecht? Neu = Besser? 

    Alte Existenzen oder neue Existenzen?


    Was ist mit den Tieren? Pombo dem Elefanten? Und all den anderen? 

    Ist ein Lebewesen, fröhliches Kinderlachen und deren Bildung weniger Wert als Geld? Und Zeit? 


    Einfach Aufgeben kommt nicht in Frage für die musikalischen Zootiere. Sie setzen sich für das Bestehen des Zoos ein. Aber die ersten Pläne greifen nicht. 

    - Pombo vergehen auch die entspannten Pupse - 

    Sie machen weiter auf sich aufmerksam und gehen auf die Straße. Sie demonstrieren. Eine Vielzahl von Menschen steht nun hinter den Zootieren. Und hinter Frau Basta?

    -Wie mag es wohl ausgehen? Ob Pombo wieder seinen Elefantenpups los lassen kann? Schaffen es die Zoobewohner ihren Zoo zu retten? - 

    Demokratie wird durch den Zoo gelebt und anschaulich und verständlich bereits für Kitakinder dargestellt. Was kann ein sozialer Zusammenhalt bewirken? Zudem lassen die verschiedenen Musikstücke wunderbar in Emotionen hineinversetzen und so kann Empathie gefördert werden. Dadurch eignet sich „Der Elefantenpups/ Rettet den Zoo! Auch hervorragend für Projektarbeiten in Grundschulen. Für ein Soziales engagiertes Miteinander.

  9. Cover des Buches Frosch und Biber (ISBN: 9783280035375)
    Simon James

    Frosch und Biber

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der kleine Frosch lebt glücklich und zufrieden mit seinen Freunden, den Wasserratten und Enten an einem Fluss am Waldrand.

    Wie schön und friedlich das Leben doch ist.

    Bis eines Tages ein junger Biber auftaucht und den größten Damm aller Zeiten bauen möchte. Zunächst denken sich die anderen Tiere nicht viel dabei und empfangen ihn freundlich und warmherzig. Aber das eifrige Kerlchen schuftet die ganze Nacht und plötzlich ist aus dem wunderschönen Fluss ein mickriges Rinnsal geworden.

    Der Biber ist mächtig stolz auf sein Werk, aber bei seinem Motto "immer größer, immer besser" kann das Ganze nur übel enden ...


    Altersempfehlung: 

    ab 3 Jahre 


    Illustrationen:

    Wunderschöne farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung perfekt. 

    Die Zeichnungen nehmen viel Raum ein, man entdeckt trotz ihrer Schlichtheit immer neue Kleinigkeiten und die kurzen Texte, meist am unteren Rand der Seiten, fügen sich optisch sehr gut ein. 

    Der Stil und die Farbgestaltung mit vielen hellen Blau- und Grüntönen gefällt sehr. Die Atmosphäre zu Beginn ist herrlich ruhig und zeigt den idyllische Fluss am Waldrand und seine glücklichen Bewohner. Mit dem Biber zieht auch in den Illustrationen das Chaos ein im Sinne von vielen kreuz und quer liegenden Ästen und Steinen.

    Die tierischen Charaktere sind niedlich, vermenschlicht und dank ihrer erfrischend lustigen Mimik und den großen Augen auch sehr sympathisch. Auch dem Biber kann man nicht lange böse sein.


    Mein Eindruck:

    Der Schreibstil ist altersgerecht und gut verständlich, denn die Texte sind kurz und einfach gehalten. Die vielen Wiederholungen wie beispielsweise die Kommentare der Wasserratte "Wäre ich größer, würde ich dem Biber sagen, wo es lang geht!" sorgen für viele Lacher.

    Der kleine Frosch beweist echte Größe, den der versucht zunächst zu vermitteln und da der Biber sich in seinem Größenwahn stur stellt, arrangiert er sich mit den neuen Lebensumständen. Auch ist der Frosch nicht nachtragend, denn als der Biber in Not gerät, ist Frosch sofort helfend zur Stelle.

    Wer wissen möchte, ob der fleißige Dammbauer doch noch auf die anderen Bewohner zugeht und ob aus Frosch und Biber beste Freunde werden, dem kann ich diese zauberhafte Geschichte sehr empfehlen. 

    Ein wundervolles Bilderbuch über Rücksichtnahme auf andere, Kompromisse, Leben in einer Gemeinschaft und Hilfsbereitschaft. 


    Fazit:

    Eine unterhaltsame, lehrreiche wie auch lustige Geschichte mit kindgerecht verpacken Botschaften: "Größer ist nicht immer besser." und "Nimm Rücksicht auf andere!"

    Zudem ist das Bilderbuch wunderschön illustriert.


    ... 

    Rezensiertes Buch: "Frosch und Biber" aus dem Jahr 2017

  10. Cover des Buches Antonelli: mein bester Freund (ISBN: 9781546621713)
    Babett Jacobs

    Antonelli: mein bester Freund

    (8)
    Aktuelle Rezension von: melsun
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das Format für Erwachsene und Kinder zugleich empfinde ich als sehr gelungen. Die Zeichnungen sind niedlich, aber nicht zu verniedlicht. Die Texte sind prägnant und auf den Punkt geschrieben, mit einem feinen Humor, der mich und meine Kinder sehr angesprochen hat. Die Schrift ist so groß, dass schon kleine Leseanfänger mit Unterstützung gut damit zurechtkommen können. Auch die Farb- und Bildgestaltung gefiel mir und den Kindern gut, es war nicht zu überladen, gab aber trotzdem viel zu entdecken. Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, das einfach zu plötzlich kam, man war noch mittendrin in der Geschichte und plötzlich ist sie zu Ende. Daher verteile ich 4 Sterne und eine Empfehlung an kleine und große Hundefreunde.
  11. Cover des Buches Malala (ISBN: 9783868739756)
    Raphaële Frier

    Malala

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Leseabenteuer

    Das Kinderbuch ist ab 8 Jahren empfohlen!

    In dem Buch wird Malalas Lebensgeschichte erzählt und wie sie in Pakistan von Bildung ausgeschlossen wurde und dagegen kämpft.Die Taliban verfolgt sie und bedroht sie. Nach einem Anschlag, den sie nur knapp überlebt, zieht ihre Familie nach England. Hier kann sie endlich wieder zur Schule gehen. Ihre Stimme wird aber immer lauter und sie kämpft weiter für Bildung für alle Kinder.

    Sie bekommt viele Auszeichnungen und sogar mit gerade mal 17 Jahren den Friedensnobelpreis.

    Das Buch ist toll illustreirt und für KInder anmessend erzählt. Am Ende gibt es noch einen Tabellarischen Lebenslauf und einige Informationen über Pakistan und auch über die Taliban.

    Malala ist bewundernswert. Ein starkes Mädchen, die für Gerechtigkeit kämpft und alles dafür tut.

    Es ist ein tolles informatives BUch und sehr empfehlenswert !

  12. Cover des Buches Die Woche der Trödeltiere (ISBN: 9783414824110)
    Martin Klein

    Die Woche der Trödeltiere

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne

    Pablo mag Ruhe und Gemütlichkeit, seine Mutter aber hat es immer eilig. Immer treibt sie Pablo zur Eile an, bis Pablo ihr eines Tages eine kleine Figur schenkt, die auch ihr Ruhe schenken soll, nämlich einen kleinen Buddha. Doch seltsamerweise bewirkt der Buddha bei Pablos Mutter eigentlich nicht viel, dafür wird Pablo immer langsamer. Aber er kann gar nichts dafür; es ist der Trödeltierzauber. 

    Eine süße kleine Geschichte für Kinder über ein Thema, das wohl jeder kennt. Manchmal hat man einfach keine Lust, mag morgens nicht aus dem Bett und würde sich am liebsten die Decke über den Kopf ziehen. 

    28.12.2023

  13. Cover des Buches Marta & ich (ISBN: 9783715207308)
    It's Raining Elephants

    Marta & ich

    (1)
    Aktuelle Rezension von: mintundmalve

    Zuerst gibt es den Löwen nur auf dem Papier. Marta hat ihn gemalt. Dann steigt er aus dem Bild und die beiden erleben zusammen ein grosses Abenteuer, streiten und langweilen sich gemeinsam. "Marta & ich" ist ein ganz besonderes Kunstbilderbuch vom Illustratoren-Duo "It's Rainig Elephants".

    Das Buch ist geprägt von den Illustrationen, die sich mit der Geschichte entwickeln: Am Anfang ergänzen nur wenig Gelb, Rot und Blau die schwarz-weiss Zeichnungen. Als die Handlung an Fahrt gewinnt, kommt immer mehr Farbe ins Spiel und auch Grün kommt zum Einsatz. Am Ende dominieren wieder die schwarz-weiss Zeichnungen.

    Die Bilder werden begleitet von einfachen kurzen Sätzen, den Gedanken des Löwen, und lautmalerischen Elementen wie in einem Comic. Sie lassen uns das Knurren und Schnauben und Fauchen des Löwen hören. 

    Marta und der Löwe verstehen sich zuerst nicht wirklich gut. Der Löwe hat aber auch Hunger, da wird man schon mal ungemütlich. Dann gehen sie zusammen auf eine Reise, streifen durch den Stadtpark, lassen sich auf dem Meer treiben und jagen durchs Dickicht. Sie werden Freunde.

    Aufgabe für die genauen Betrachterinnen und Betrachter: Seht ihr die kleine Schildkröte und den kleinen Elefanten? Sie haben sich auf manchen Seiten ganz schön gut versteckt!

     

    Fazit

    "Marta & ich" ist für Fans von besonderen Illustrationen ein Muss! Die Geschichte ist schön, regt das magische Denken an und lässt viel Raum für Interpretation. In die Bilder können sich sicher auch schon Kinder unter 5 Jahren gut vertiefen. Wer lieber alles von A bis Z erklärt und geklärt haben möchte, wird sich mit dem Buch vielleicht nicht anfreunden können. Für alle anderen ist es einfach nur phantastisch! Absolute Anschauempfehlung!

     

    Die Illustratorinnen

    It's Raining Elephants sind die beiden Schweizerinnen Evelyne Laube (1982, aus Lengnau) und Nina Wehrle (1984, aus Willisau). Beide haben bis 2008 an der Hochschule Design & Kunst HSLU Luzern Illustration studiert. Seither zeichnen sie als Illustratoren-Duo und haben schon zahlreiche internationale Preise gewonnen.

  14. Cover des Buches Carlsen Clever: Meine ersten Zahlen (ISBN: 9783551220769)
    Britta Vorbach

    Carlsen Clever: Meine ersten Zahlen

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Carlsen Clever ist ein neues Konzept bei dem ein Buch mit Hilfe des Handys und einer App


    zu einem interaktiven Erlebnis wird.
    Zahlreiche Tests mit unseren Lesekindern haben gezeigt:  das Konzept ist sehr gut konzipiert und  ausgereift, was leider heut zu tage nicht selbstverständlich ist. 
    Es bietet ein attraktives Bilderbuch ähnlich einem Wimmelbuch, bei dem Kinder schon allein im Buch eine Menge aus ihrem Alltag wiederfinden und entdecken können. Legt man dann das Handy ( vorher die App installieren!) auf das dazugehörige Feld auf der Buchseite so wird das Buch zum Spielfeld mit zahlreichen Spielen in unterschiedlich einstellbaren Schwierigkeitsgraden, bei denen sogar Lernfortschritte berücksichtigt werden.
    Zudem bekommen die Kinder ein unmittelbares Feedback ob die gegebenen Antworten richtig oder falsch sind.
    Die Bedienung ist denkbar einfach.
    Immer eine Doppelseite bildet eine Einheit. Rechts unten ist ein Feld auf das das Handy aufgelegt wird. Auf dem Feld befindet sich ein Symbol. Dieses Symbol findet sich auch auf der App des Handys wieder. Drückt man auf das Symbol öffnet sich die Spieleauswahl für die jeweilige Seite.
    Die Spiele orientieren sich unmittelbar an den Bildern und beziehen sie mit ein.
    Etwa 30 Spiele ermöglichen so die Buchstaben kennenzulernen, Anlaute zu erkennen, Wörter zusammen zu setzten, Reimpaare zu finden oder auch Fehler in den Bildern zu suchen.
    Zuhören, konzentrieren und kombinieren sind wichtige Fähigkeiten, die so geschult werden.
    Der Verlag hat dieses Buch für die Altersgruppe 5-7 Jahre angedacht. Aus den Erfahrungen der vergangenen Zeit können wir feststellen, dass es durchaus schon ab 4 Jahren gut zu nutzen ist vorausgesetzt man möchte überhaupt, dass das Kind schon mit einem Handy umgeht.
    Vergleicht man die App mit Computerspielen, die ähnliche Möglichkeiten in Bezug auf die Spiele bieten so kann man feststellen, dass die App gut mithalten kann. Mehr noch durch das Buch und seine solo Möglichkeiten hat man wesentlich mehr Möglichkeiten.


    Zahlen faszinieren Kinder ganz intuitiv. Irgendwann beginnen sie meist von ganz allein Dinge zu zählen.
    Dieses Buch greift Alltagssituationen auf und lässt sehr viel zählen und kombinieren
    "1,2,3 - In der Bäckerei" macht hierbei den Anfang.
    Da gibt es die typische Bäckereitheke mit einer Auslage vorn und Brotegalen im Rücken.
    Vorn stehen Baguett und Torten und auch ein kleiner Cafeterien ist zu sehen.
    Da stehen vorn Marzipanschweinchen, die es zu zählen gibt.
    Wieviele Rosenblüten gibt es auf der Hochzeitstorte?
    Das Bretzelsymbol führt  durch die App ins Spiel.
    Weiter geht es auf dem Jahrmarkt.
    Klar das es grade hier unendlich viel zu entdecken und natürlich zu zählen gibt.
    In der Stadt herrscht grade im Bereich des Bahnhofs viel Verkehr. Taxi, Bus und Bahn befördern viele Leute die wiederum alle etwas mit sich tragen.
    Sogar ein paar Akrobaten zeigen ihre Künste und man glaubt es kaum bilden mit ihren Körpern Zahlen.
    Ob die Kinder sie entdecken?
    Bestimmt!
    Auch am Strand kann man viel mit Zahlen machen.
    Hier kann man sie sogar selbst in den Sand malen.
    Probiere es doch mal selbst aus und fahr mit den Fingern genau den vorgegebenen Weg ab.
    Ein weiterer Ort der viel zu entdecken gibt ist das Aquarium.
    Viele verschiedene und auch gleich aussehende Meeresbewohner tummeln sich dort und laden geradezu zum zählen ein. Das ist nicht immer so leicht weil die Fische sich häufig schnell fortbewegen doch gut nur, dass hier auf dem Bild alles still steht, oder doch nicht?
    "Bühne frei für Jonas und Sofie" heißt es auf der nächsten Doppelseite auf der wir in ein Theaterstück mitgenommen werden.
    Da tummeln sich Märchengestalten die wir alle kennen, tanzen Zwerge und kämpfen Ritter. Was es da so alles zu zählen gibt?
    Aber auch zuhause beim Geburtstagskaffe spielen Zahlen und Zählen mit.
    Zum guten Schluss werden wir noch auf einen Kinderflohmarkt mit genommen wo das Geld natürlich eine wichtige Rolle spielt.


    Auch hier gibt es über 30 Lernspiele in der Zahlen die Hauptrolle spielen. Zahlen kennenlernen, Mengen begreifen, zuordnen können, Reihenfolgen erkennen. Was kommt vor.....? Was steht nach...? und auch kleine Rechenaufgaben stehen im Fokus dieses Buches, das mittels App zum interaktiven Lernerlebnis wird und richtig viel Spaß macht.
    Spielerisch lernen und die Welt entdecken.
    Was gibt es Effektiveres und Besseres?


    Toll gemacht, ansprechend illustriert und an der Alltagswelt der Kinder orientiert findet jedes Kind einen Zugang zu diesem Buch, dass auch ohne App eine Bereicherung ist!


  15. Cover des Buches Ferdinand macht sich schön (ISBN: 9783943417975)
    Regine Wolff

    Ferdinand macht sich schön

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Der Titel ist Programm für das ganze Buch.
    Nicht nur Ferdinand macht sich schön.
    Schon das Cover hat den Hauch von Extravaganz. Wir würden sagen mit  Glitzerstückchen. In der Geschichte sind es Stückchen von Glitzerschleim.
    Kleine Rosa Blüten liegen zart an einem dicken braunen Ast. Eine leicht blaue Tautropfenkette hängt dazwischen und verleiht dem Bild eine Leichtigkeit. Ein grüner Flügel mit Glitzer und eine Schwanzspitze geben erste Rätsel auf.
    Wer wohl mag Ferdinand sein?
    Schlägt man das Buch auf wird man von einer Wiese übersät mit kleinen rosa Blüten empfangen. Eine Augenweide. Ein Platz wo man sich gern selbst zur Ruhe legen würde. Zart und lieblich.
    Eine Seite weiter das Titelblatt der Geschichte. Ein kugeliges grünes zusammengerolltes Wesen mit gesenktem Kopf ist zu erkennen. Das Wesen sieht aus als sei es aus gefaltetem feinen Seidenpapier  das dann auf dem Blatt eine neue Heimat findet.
    Der Stil erinnert an Eric Carle der oft handbemaltes Papier verarbeitet, ausschnitt, faltete etc. und als Collage neu anordnete.
    Bei Handbemaltes Papier Es folgten noch fast 70 Bücher. Carles Stil ist unverwechselbar. Er arbeitet gern mit handbemaltem Papier, das dann ausgeschnitten und arrangiert wird. Einfach Bücher mit Seiten sind seine Werke selten, fast immer versteckt sich - gefaltet, geschnitten, gebohrt oder geklebt - mehr darin. Sie sind immer eine Entdeckungstour. - derstandard.at/2000002227122/Eric-Carle-Aus-Versehen-Kinderbuchillustrator
    Handbemaltes Papier Es folgten noch fast 70 Bücher. Carles Stil ist unverwechselbar. Er arbeitet gern mit handbemaltem Papier, das dann ausgeschnitten und arrangiert wird. Einfach Bücher mit Seiten sind seine Werke selten, fast immer versteckt sich - gefaltet, geschnitten, gebohrt oder geklebt - mehr darin. Sie sind immer eine Entdeckungstour. - derstandard.at/2000002227122/Eric-Carle-Aus-Versehen-Kinderbuchillustrator
    arbeitet gern mit handbemaltem Papier, das dann ausgeschnitten und arrangiert wird. Einfach Bücher mit Seiten sind seine Werke selten, fast immer versteckt sich - gefaltet, geschnitten, gebohrt oder geklebt - mehr darin. Sie sind immer eine Entdeckungstour - derstandard.at/2000002227122/Eric-Carle-Aus-Versehen-Kinderbuchillustrator
    arbeitet gern mit handbemaltem Papier, das dann ausgeschnitten und arrangiert wird. Einfach Bücher mit Seiten sind seine Werke selten, fast immer versteckt sich - gefaltet, geschnitten, gebohrt oder geklebt - mehr darin. Sie sind immer eine Entdeckungstour - derstandard.at/2000002227122/Eric-Carle-Aus-Versehen-Kinderbuchillustrator
    Bei "Ferdinand macht sich schön" wird ähnlich gearbeitet. Dies bringt eine Dreidimensionalität und Tiefe ins Bild, die Neugierde weckt. Einfach und klar,  trotzdem gibt es viel zu entdecken. Grade solche künstlerisch gestalteten Illustrationen sind im Laufe der letzten Jahre weitestgehend aus dem Bilderbuchmarkt verschwunden. Waren es vor Jahren noch Vertreter eben wie Eric Carle, aber auch Leo Lionni mit ihren ganz eigen Stilen die für den künstlerischen Anspruch standen finden wir zur Zeit nicht viel Vergleichbares. Darum finde ich es um so schöner, das der Jaja Verlag dieses wertvolle Buch verlegt.
    Der Handlungsstrang der Geschichte ist außergewöhnlich. Außergewöhnlich schön. Ferdinand ist ein kleiner Felsendrache, der sehr viel Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild legt. Modebewusst mit dem gewissen Etwas für Ästhetik aber unsicher in der Wirkung.
     Nun geschieht es, das er zum Drachenball eingeladen wird. Der erste Drachenball in seinem lLben. Das ist etwas besonderes und dem Anlass entsprechend möchte er natürlich auch besonders hübsch erscheinen. Seine Freundin Marta, das Murmeltier möchte  wissen, was er denn anziehen wird, doch Ferdinand weiß es wirklich nicht. So geht er zu seinem Freund Sören, dem Säbelzahntiger der unlängst goldene Säbelzähne bekommen hat aber Sören möchte Ferdinand keinen seiner Zähne leihen. Tigerstreifen die könnte er ihm geben bot Sören an. So bekam Ferdinand  ein paar Tigerstreifen. Das war schon nicht schlecht doch das gewisse Etwas , so etwas Glimmer fehlte noch. Da viel ihm der Ochsenfrosch ein, der immer von einem feinen, wunderschönen Glitzerschleim überdeckt war. Das wäre schön dachte Ferdinand und bat Otto um etwas Schleim der natürlich gern seinem Freund diesen Wunsch erfüllte. Doch irgendwie war Ferdinand immer noch nicht zu frieden. Er wusste zwar was er schön fand aber was grade modisch angesagt war damit kannte er sich nicht so aus, aber wozu hat man Freunde. Wenn man selbst nicht weiter weiß muss man fragen und so kamen Otto und Ferdinand auf die Idee Coco das Chamäleon zu fragen. Coco war sehr modebesessen und probierte ständig neue Muster aus.   Coco erklärte ihm , dass es wichtig sein sich selbst schön zu finden, überlegte kurz und schenkte ihm dann eine Tautropfenkette. Damit sah der kleine Felsendrache wirklich entzückend aus und er fühlte sich auch richtig schön. Jetzt war er bereit für den großen Drachenball auf den er sich so sehr freute.
    Die Geschichte endet mit einem sehr ausdrucksstarken, emotionalen Bild. Ferdinand sitzt im Abendrot auf einen großen grauen Stein. Die Sonne versinkt im Meer. Fische springen aus dem Wasser und an der Wasseroberfläche sieht Ferdinand sein Spiegelbild.
    Wie schön!!
    Doch auch wenn die Geschichte hier zu Ende ist, geht sie doch weiter.
    Es folgt ein langes ausklappbares Panoramabild mit Impressionen des Drachenballs. Wunderbar farbenfroh, eine lustige, ausgelassene Partystimmung.

    Eigentlich müsste man hier auf jedes einzelne Bild eingehen. Sie sind so wunderbar gestaltet, man spürt die Liebe und Kreativität die hier hineingelegt wurden.

    Kein nullachtfünfzehn Bilderbuch.
    Ein Bilderbuch voller Schönheit.

    Danke!!
  16. Cover des Buches Wann kommst du wieder, Mama? (ISBN: 9783765569838)
    Tracey Corderoy

    Wann kommst du wieder, Mama?

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Thema Trennungsschmerz
    für Kinder ab 2,5 Jahren

    Wenn man das Buch in die Hand nimmt und auf das Cover blickt schaut einen ein so süßes Gesicht an, das man sofort ins Herz schließt.
    Unsere Lesekinder, besonders natürlich die Mädchen, waren hin und weg!
    Wer kennt als Mutter nicht den Spruch: "Mama wann kommst du wieder?"
    Sei es man geht allein zum Einkauf oder mal am Abend mit Freunden aus.
    Ganz besonders intensiv ist für Kinder die Phase der Ablösung wenn die Mutter vielleicht wieder anfängt zu arbeiten oder die Eltern übers Wochenende allein verreisen. Immer dann wenn es um einen ganzen Tag oder vielleicht sogar mehrere Tage geht fühlt sich ein Kind schnell verlassen. Rationales Verhalten kann man von kleinen Kindern nicht erwarten.
    Wunderbar ist daher dieses große Bilderbuch, das nicht nur optisch ein echtes Highlight für die Kleinen darstellt.
    Die Geschichte über Anton unseren kleinen Mäuserich kann man Eins zu Eins in die Menschenwelt übertragen.
    Anton spielt gern Dino, so auch als seine Mama ins Kinderzimmer kommt um ihn mit zur Oma zu nehmen.
    Anton mag nicht zur Oma gehen. Er möchte viel lieber mit seiner Mama spielen. Es scheint als hätte die Mutter Anton schon darauf vorbereitet, das sie einen ganzen Tag weg muss.
    Als Anton erfährt, dass er mit Omas Plüschdino spielen darf ist zunächst das Eis gebrochen.
    Oma Maus erwartet unseren kleinen Dino Anton schon freudig. Die Verabschiedung von der Mutter fällt dem Kleinen dennoch sehr schwer.
    Seine Oma versucht alles um ihn auf andere Gedanken zu bringen, abzulenken. So richtig gelingt es ihr jedoch nicht. Als er die Türglocke hört, ist sich sicher, dass seine Mama zurück kommt. Ein Zeitgefühl für einen ganzen Tag haben Kinder noch nicht. Um so enttäuschter ist er, als nur der Briefträger vor der Tür steht. Als Oma Anton eine kleine gelbe Schatzkiste mit vielen bunten Schätzen anvertraut sieht man zum ersten Mal wieder einen fröhlichen kleinen Mäuserich. Gemeinsam mit dem Plüschdino suchen sie im Garten nach einer Höhle um den Schatz zu verstecken.
    Die Sehnsucht nach der Mutter ist vorerst nicht spürbar. Als dann jedoch wieder die Türglocke läutet und Anton wieder vergebens in freudiger Erwartung zur Tür eilt ist die Enttäuschung deutlich zu spüren. Mit hängendem Kopf und traurigen Augen steht er da.
    Beim Essen erklärt Oma Anton die Uhr und zeigt ihm wie die Zeiger stehen müssen wenn die Mama zurück erwartet wird.
    Gut das Oma Maus so quirlig und voller Ideen ist. Spontan greift sie zum Geschirrtuch holt ihren Putzwedel und ist nun einen Ritter, der den Schatz sucht. Gut das Anton ihn so toll versteckt hat. Gemeinsam spielen sie so ausgelassen, das Anton gar keine Zeit hat an seine Mama zu denken.
    Als das nächste Mal die Tür klingelt rechnet Anton nicht mit der Mutter sondern mit weiterem Besuch. Um so größer ist die Freude das Mama Maus dort steht.
    *
    Es ist eine sehr einfühlsame, gefühlvolle Geschichte, die sich an der Gefühls- und Erlebniswelt der Kinder orientiert.
    Angesichts der Tatsache, dass immer mehr Großeltern nicht in der Nähe ihrer Enkel leben und immer Kinder ab 4 Monaten in Einrichtungen betreut werden wird man vielleicht nicht mehr so viele Großeltern wie früher haben, die ihre Enkel betreuen, dennoch ist die Geschichte auf die unterschiedlichsten Ablöseformen übertragbar. Sei es der erste Tag bei der Tagesmutter, eine Betreuung durch einen Babysitter zuhause oder auch der erste Tag / die ersten Tage in einer Kita.
    *
    Wunderbar wird vermittelt, dass die Kleinen noch kein Gefühl für Zeit haben. Ein ganzer Tag sagt ihnen erst einmal nicht viel. Den Tag in kleine Einheiten einzuteilen ist hilfreich und für Kinder besser zu verstehen. "Wir schauen erst einmal was wir bis zum Mittag machen und dann....".  Die Zeiger der Uhr einzuführen ist dabei sehr hilfreich.
    So wie es Oma Maus vormacht.
    *
    Ein tolles Buch, das unsere Leser begeistert.

  17. Cover des Buches Oskar liebt... (ISBN: 9783791372693)
    Britta Teckentrup

    Oskar liebt...

    (3)
    Aktuelle Rezension von: nur-noch-ein-bisschen

    Der Rabe Oskar liebt
    … das weite blaue Meer
    … weiches grünes Gras
    … den Duft des Frühlings
    … bunte Herbstblätter
    … süße rote Kirschen
    … seinen Lieblingskieselstein

    … Was liebst du?

    Poetisch für die Erwachsenen und für die Kinder ein Vergnügen.

  18. Cover des Buches Der kleine Tiger und seine Freunde (ISBN: 9783401707730)
    Marina Krämer

    Der kleine Tiger und seine Freunde

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Bilderbuch zum Thema Selbstvertrauen  Ich-Stärkung

    Der kleine Tiger Max wohnt zusammen mit seinen Freunden
    dem Igel  Benni,
    Emil,dem Hasen
    Eichörnchen Mia
    Nick,  Waschbär
    und den
    Biberbrüder Tim und Tom,
    Marika Wildschwein ´
    und
    Bruno Bär
    im Wald.
    Eines Tages , die Freunde sind gerade dabei Verstecken zu spielen da fängt es an zu Regnen. Erst nur ein paar Tropfen doch als es auch noch beginnt zu Gewittern suchen sie nach einem trockenem, sicheren Plätzchen.
    Bruno Bär wohnt in der Nähe und hat bestimmt Platz für sie.
    Doch Brunos Höhle ist gar nicht so groß wie alle dachten. Nur mit viel Mühe passen alle hinein.
    Bruno erklärt ihnen, dass er gern eine größere Höhle gebaut hätte nur fehlte ihm immer die Zeit.
    Zum Glück zieht das Gewitter schnell vorüber. Alle sind froh, dass Bruno so gastfreundlich war.
    Da er am nächsten Tag Geburtstag hat überlegen alle wie sie ihm eine Freude machen können
    .Jeder hat eine Idee und ist mit Feuereifer dabei etwas vorzubereiten. Nur Max unser kleiner Tiger, der hat keine Idee. Er meint er kann nichts. Aber helfen könnte er den anderen. So bietet er seine Hilfe an, die auch immer gern angenommen wird. Doch wem er auch hilft ständig passiert ihm etwas und die ganze Geburtstagsüberraschung misslingt.
    Jetzt fühlt sich Max noch schlechter. Nicht nur das er selbst kein Geschenk für Bruno hat, durch seine Fehler sind auch alle anderen Geschenke misslungen und nun hat keiner eins.
    Mehr noch alle sind sauer auf ihn.
    Betrübt und ratlos sitzen sie da, als der kleine Tiger plötzlich eine geniale Idee hat.
    Am nächsten Morgen ziehen sie mit  sehr viel Werkzeug zu Brunos Höhle.
    Als der gerade seine Höhle mit einem großen Kuchen verlässt staunt er nicht schlecht.
    Alle waren gekommen um ihm seine Höhle auszubauen.
    Jeder packt an und macht das was er kann auch Tiger Max und am Abend kann Bruno in seine wunderschöne neue ,alte Höhle einziehen.
    Und dann hat Max auch noch eine Überraschung.
    Was das ist wird hier noch nicht verraten.

    *
    Die Geschichte wird von wunderbaren Illustrationen begleitet, die die Autorin selbst gezeichnet hat.
    Sehr einfühlsam und ausdrucksstark verleiht sie den Tieren ihre Charaktere.
    So guckt der Igel ständig etwas grimmig, der Hase ängstlich, die Biberbrüder forsch.
    Marina Krämer geht auf Situationen ein und visualisiert eindrucksvoll die Sorgen und Nöte insbesondere des kleinen Tigers, der sich im Laufe der Geschichte immer schlechter fühlt.
    Aber auch die anderen Tiere mit ihrer Vorfreude, Wut, Ratlosigkeit und auch Freude sind individuell und lebendig.
    Fast hat man das Gefühl man betrachtet nicht eine Bilderbuchseite sondern sieht einen Film. Die Illustrationen leben in ihrer dynamischen, gefühlvollen Darstellungsweise. Sie erzählen einen großen Teil der Geschichte und liefern weitere Details, die sehr bereichernd wirken.
    *
    Die Handlung orientiert sich sehr am Alltag der Kinder. Sie alle kennen das Gefühl wenn etwas nicht so klappt wie man es sich vorgestellt hat.
    Gut wenn man Freunde hat, die einem nicht lange böse sind.
    Und es ist auch gut, dass Gefühl zu haben nicht nutzlos zu sein.
    *
    Die Geschichte zeigt uns, dass wenn alle zusammen halten, alle für einander da sind viel erreicht werden kann.
    ***
    Nachtrag:

    Unsere Lesekinder fanden die Geschichte ganz toll. Besonders fasziniert waren sie von der Idee Bruno die Höhle auszubauen wenn gleich sie der Meinung waren, dass man da auch schon viel früher auf die Idee hätte kommen können.
    Die Gedanken, mit denen sich die Kinder immer wieder auseinander setzten ist schon erstaunlich.
    Mira ( 4J.) und Jona (5 J.) hatten jedoch eine Frage, die ich so ohne weiteres nicht beantworten konnte.
    O-Ton der Kinder:
    "Wieso hat der kleine Tiger diese komische Zeichnung auf der Stirn. Das sieht irgendwie komisch aus. Das stört beim Angucken. Irgendwie sieht das böse aus egal ob er traurig oder glücklich ist."

    Ich antwortete den Kindern, dass die Maserung eines Tigers sehr individuell ist und Tiger ja nun auch eigentlich gefährlich sind. Bei Hauskatzen sieht man ja auch die unterschiedlichsten Zeichnungen.
    Und selbst Menschen die ganz lieb sind erscheinen manchmal grimmig und böse, weil die Augen oder Mund einfach so stehen.
    *
    Die Kinder wollten dann wissen woran man erkennt ob jemand wirklich lieb ist. Fanden dann aber im Gespräch mit anderen eine Lösung, die sie auch im Buch fanden. Man muss auf die Augen achten
  19. Cover des Buches Kleiner Panda Pai - Auf leisen Tatzen (ISBN: 9783785584729)
    Saskia Hula

    Kleiner Panda Pai - Auf leisen Tatzen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Wo ist Häschen Nummer 10 nur abgeblieben?

    Wanda Waschbär und Panda Pai ermitteln!

     

    Zum Inhalt (Booklet):
     Die Tiere im Wildpark sind in Aufruhr: Das zehnte Kaninchenbaby ist verschwunden! Wanda Waschbär ist mit ihrem Detektiv-Notdienst sofort zur Stelle. Und weil es so viele Zeugen gibt, springt der Kleine Panda Pai kurzerhand als Notdienst-Assistent ein. Er fragt nach besonderen Vorkommnissen, kombiniert und hält die Augen offen. Nur leider wollen alle etwas Außergewöhnliches bemerkt haben - und das Augen-Offenhalten gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn eigentlich wäre es höchste Zeit für seinen Mittagsschlaf. Wird Kleiner Panda Pai das Rätsel um Kaninchen Nummer zehn trotzdem lösen können?

     

    Cover:

    Das Cover zu diesem niedlichen Kinderbuch finde ich sehr schön. Zu sehen ist hier der kleine Panada Pai und seine Freundin Waschbärin Wanda, wie sie scheinbar in einer Hecke sitzen und sich in einer Sache ziemlich einig sind. Das ist wirklich zu süß und hat mich neugierig gemacht. Die Qualität der Zeichnungen des Covers ist auch im Buch gleichbleibend, was ich persönlich sehr schön fand.

     

    Eigener Eindruck:
     Dem kleinen Panda Pai ist langweilig und obwohl er eigentlich Mittagsschlaf machen soll, hat er so gar keine Lust darauf. Es wäre doch viel schöner, wenn er ein Geschwisterchen hätte oder mit den Kaninchenkindern spielen könnte. Doch dagegen hat Mama Kaninchen etwas. Gerade, als er überlegt, was er nur tun soll, taucht seine Freundin Wäschbärin Wanda auf und hat eine ganz ungeheuerliche Geschichte im Gepäck. Eines der zehn Kaninchenkinder ist verschwunden und sie will nun nach ihm suchen. Dabei helfen soll natürlich Panda Pai, den sie nun in die Geheimnisse der Detektivarbeit einführen will. Panda Pai hört aufmerksam zu, denn das ist zwar eine sehr wichtige Aufgabe vor der er etwas Angst hat, aber allemal besser als der olle Mittagsschlaf! Die beiden Freunde beginnen mit ihren Ermittlungen, ob sie das zehnte Kaninchen finden können? Die Zootiere jedenfalls haben alle ganz unterschiedliche Beobachtungen gemacht, die scheinbar verdächtig sind, aber auch wieder nicht, oder doch?!

     

    Diese kleine Kinderbuchgeschichte stammt aus der Feder von Saskia Hula und Kerstin Schoene und hat nicht nur meine Kinder restlos begeistert, sondern mich auch. Allein die tollen Zeichnungen sind so zuckerlastig, dass man glattweg Karies davon bekommen könnte. Begleitet werden die Illustrationen durch einen Text, passend zu den Abbildungen, welche sich ganz hervorragend vorlesen lassen und auch für die Kleinsten recht verständlich sind. Es macht Spaß mit dem kleinen Panda Pai auf Entdeckungstour zu gehen und schlussendlich auch den Fall zu lösen. Dabei passen die Spuren auch gut ineinander und sind auch für die Kleinen schlussendlich durch die Auflösung gut nachzuvollziehen. Wir lieben dieses kleine Büchlein und freuen uns, dass es noch mehr zu dem kleinen Panda Pai gibt.

     

    Fazit:

    Solch ein goldiges Büchlein habe ich selten gesehen. Wir bekommen hier eine tolle, kindgerechte Geschichte und wirklich ganz zauberhafte Illustrationen! Das Büchlein eignet sich auch ganz hervorragend als Geschenk. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

     

    Idee: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Logik: 5/5

    Spannung: 5/5

    Emotionen: 5/5

     

     

    Gesamt: 5/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783785584729

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Gebundenes Buch

    Umfang: 32 Seiten

    Verlag: Loewe

    Erscheinungsdatum: 16.01.2017

    Altersempfehlung: ab 3 Jahre

     

     

  20. Cover des Buches Superstarke Geschichten vom Größerwerden (ISBN: 9783845814131)
    Sabine Cuno

    Superstarke Geschichten vom Größerwerden

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Bücher, in denen Bilderbücher gesammelt aufgelegt werden, sind bei uns im Haus gerne gesehen. Dieses Buch umfasst vier Geschichten von drei Autorinnen:

    1.       Rundherum und hin und her – Zähneputzen ist nicht schwer – Katja Burkard

    2.       Niko geht in den Kindergarten – Sabine Cuno

    3.       Hannahs Lieblingshose – Charlotte Habersack

    4.       Das ist meins! – Sabine Cuno

     

    Die erste Geschichte befasst sich mit dem Zähne putzen. Katharina findet dies nämlich total langweilig und blöd, bis eines Morgens Kaschu, der mutigste Drache der Welt vor ihr steht. Doch wo kam er her?

    Katharina bemerkt bald, dass Kaschu eigentlich ihre Drachen-Zahnbürste ist und dringend ihre Hilfe braucht.

     

    In der zweiten Geschichte geht Niko in den Kindergarten. An seiner Seite seine beste Freundin Sofia. Gemeinsam meistern sie den Kindergartenalltag und bieten den Kindern eine Menge Unterhaltung und einiges zum Lernen (z.B. wann darf ich über eine Ampel gehen?).

     

    Eltern kennen das. Jedes Kind hat ein Lieblingsteil, aus dem man ja nicht herauswachsen und das nie in die Wäsche darf. Sonst ist das Geschrei da. So ist es auch bei Hannah, denn ihre Lieblingspiratenhose muss dann doch mal in die Wäsche.

     

    Anna bekommt von Oma Leih ein ganz besonders hübsches Papier geschenkt. Doch Anna mag nicht mit ihrem Bruder teilen und daraufhin geht das schöne Papier kaputt. Tags drauf erfährt Anna, wie viel Freude teilen machen kann.

     

    Allen Geschichten wohnt ein gewisser Zauber inne und die schönen Illustrationen sorgen dafür, dass die Kinder sich die Geschichten nach dem Lesen auch selbst noch einmal erzählen können. Einfache, kindgerechte Sätze sorgen für Aufmerksamkeit, die Bilder unterstützen das Ganze. Uns gefällt das Buch sehr gut, vor allem meiner kleinen Tochter (3) hat es der kleine Zahnputzdrache angetan.

     

    Fazit:

    Ein tolles Buch, das man immer wieder zur Hand nimmt, egal ob als Erwachsener zum Vorlesen oder als Kind, um die tollen Bilder zu betrachten und weitere Details zu entdecken. Wir werden gewiss noch eine ganze Weile Spaß mit dem Buch haben.

  21. Cover des Buches Die kleine Hexe - Ausflug mit Abraxas (ISBN: 9783522458542)
    Otfried Preußler

    Die kleine Hexe - Ausflug mit Abraxas

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Für jüngere Kinder ist dieser Klassiker schön gemacht. Die ersten Gehversuche der kleinen Hexe kindgerecht und lustig zugleich geschildert. Zudem ist der Text grade für jüngere Kinder auch einfach zu verstehen. Meine beiden Söhne haben dieses Buch damals geliebt, als wir es gemeinsam gelesen haben. 

  22. Cover des Buches Jimmy Milchohr - Ein Fuchs wird rot (ISBN: 9783401704340)
    Christian Seltmann

    Jimmy Milchohr - Ein Fuchs wird rot

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Leider ist in unserer heutigen Gesellschaft häufig Gleichförmigkeit zu beobachten.
    Mitglieder einer Gruppe kleiden sich gleich ist hier nur ein Beispiel. Viele versuchen sich in diese Gruppenvorgaben einzuordnen um so ein Gefühl der Zugehörigkeit zu bekommen. Eigentlich etwas , dass nicht so schlimm ist. Leider geht dies aber häufig mit Intoleranz und in weiterer Folge mit Ausgrenzung, derjenigen einher, die diesem Gruppenbild nicht entsprechen.
    Das Vielfältigkeit unsere Welt bunt und bereichernd macht wird dabei vergessen.
    Das jeder anders ist wie sein Gegenüber, das jeder etwas besser und auch schlechter kann ist völlig normal. Auch das einer hübscher ist als ein anderer. Hier beginnt  jedoch die Intoleranz die häufig auch von Vorurteilen belegt ist.
    Um so wichtiger Kindern bereits früh aufzuzeigen wie wichtig es ist an sich selbst zu glauben. Heute verstehen wir darunter die "ICH Stärkung".
    Es ist aber noch ein bisschen differenzierter. In dem Moment wo ich merke, ich werde nicht so akzeptiert wie ich bin und ich versuche trotzdem Akzeptanz zu finden stecke ich immer wieder Niederlagen ein. Diese Niederlagen können, bei Kämpfernaturen, Motor und Antrieb sein, es immer weiter zu versuchen aber in den meisten Fällen führen wiederholte Niederlagen, die konkret mit der eigenen Person zu tun haben zu einer negativen Einstellung zu sich selbst. Das wiederum häufig fatale Folgen hat aber auch zur eigenen Intoleranz gegenüber anderen führen kann.
    Um diesen Kreislauf zu durchbrechen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen sind solche Geschichten, wie die von "Jimmy Milchohr" so wichtig.
    Gut auch wenn man, so wie Jimmy, wenigstens einen Freund hat dem es ähnlich geht.
    Ziel sollte es immer sein Kindern zu vermitteln wie schön eine bunte Welt ist. Eine Welt in der sich jeder wohlfühlt, so wie er ist. Mit all seinen Stärken und auch Schwächen und das ein anderes Äußeres nun wirklich kein Grund ist jemanden auszugrenzen oder sich über ihn lustig zu machen.


    Nun aber zum Buch
    Jimmy Milchohr
    Ein Fuchs wird rot


    Jimmy ist ein kleiner Fuchs der, wieso auch immer, weiße Ohren hat.
    Nicht nur, dass es sich daher von den anderen Füchsen schon rein äußerlich unterscheidet, werden diese weißen Ohren rosarot wenn er sich schämt, ärgert und wütend ist bzw. wieder einmal gehänselt wird.  In solchen Situationen möchte er sich wehren doch er bekommt nie ein Wort heraus.Das wiederum nehmen die anderen Tiere dann zum Anlass sich  noch mehr über ihn lustig zu machen.
    Nur seine Freundin Pina, eine kleine Wildschweindame hält zu ihm. Sie wird auch ständig von den anderen verspottet weil sie stottert.
    Gemeinsam versuchen sie so allerlei um den anderen Tieren im Wald zu zeigen, dass sie auch dazu gehören und nicht lächerlich sind, aber die Tiere machen sich immer nur noch mehr lustig über sie. Doch dann hat Jimmy eine Idee. Er färbt sich seine weißen Ohren mit  vermeintlich braunrotem Beerensaft. So sahen seine Ohren auch fuchsrot aus dachte er. Als die anderen Füchse jedoch wieder lachten und er plötzlich sein Spiegelbild entdeckt und erkennt, das seine Ohren gar nicht braunrot sondern knallrot sind, ist  ihm das so peinlich das er weit weg läuft Gefolgt von seiner Freundin Pina laufen die beiden immer weiter und weiter. Weit weg um mutig zu werden. Dabei erleben sie so einige spannende Begebenheiten. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landen sie dann im Wasser direkt neben einem grauen Ungetüm mit furchtbar großem offenen Maul. Das Wesen versuchte aus dem Wasser zu kommen und hatte dabei sichtlich Probleme. An  Land angekommen müssen Jimmy und Pina fürchterlich lachen. So ein lustiges Tier hatten sie noch nie gesehen. Es war gar nicht so grässlich wie es zunächst schien. Es war ein Nashorn, das sich furchtbar schämte und rosrot wird weil die beiden es auslachten. Traurig trottet es davon.  Jimmy und Pina wird bewusst, das sie nun diejenigen waren, die jemanden auslachten. Sofort rannten sie hinter dem Nashorn her und entschuldigten sich.
    Sie erzählten ihm, dass sie in die Welt gezogen sind weil sie immer gehänselt wurden.
    Mutig wollten sie zurück kehren. Das Nashorn erzählte ihnen etwas aus seiner Welt und dann hatten sie eine Idee.
    Welche das ist? - Das wird hier nicht verraten-
    Nur soviel. Alle Drei sind zurück in den Wald gegangen und seither lacht keiner mehr über sie.
    Wieso?
    Selber lesen!


    Eine wunderbare, sehr einfühlsame aber auch amüsante Geschichte die in Verbindung mit den wunderbaren Illustrationen so richtig lebendig wird. Gefühlvoll, und sehr dynamisch in der Aktion wirken diese Bilder fast als würden sie sich wie im Film bewegen. Als Betrachter wird man mitgerissen von dieser Dynamik, die man beim Vorlesen durch ein schnelleres Sprechen noch intensiver empfinden lassen kann.
    Es ist ein Buch das trotz der vielen kleinen Elemente, die einen schmunzeln lassen, gut die Emotionen der beiden "Helden" Jimmy und Pina widerspiegeln.
    Phantasievoll und dennoch realistisch wird die Thematik der Ausgrenzung hier ideal transportiert.
  23. Cover des Buches Fitz, der Findehase (ISBN: 9783451713422)
    Iris Schürmann-Mock

    Fitz, der Findehase

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste

    Eine Ostergeschichte in Reimen

    Die Einleitung in Bild und Text lässt viel versprechen und animiert die Geschichte zu entdecken.  Da heißt es: "Alles, was ihr hier entdeckt, ist in diesem Buch versteckt:......"
    Die Geschichte in Reimform erzählt von Fitz dem Hasen, der zum Leidwesen seiner Eltern, so gar nicht nach der Art der Osterhasen geraten ist.
    Während sich die anderen Osterhasen auf ihre Aufgaben besinnen streift Fitz durch die Gegend und sammelt ein, was ihm so alles auf dem Weg begegnet. Alles kann er noch gebrauchen. Sein Vater ermahnt ihn sich auf die Dinge zu konzentrieren, die sich für einen Osterhasen ziemen und so steht Fitz wenig später im Ostereier Atelier um seine Ostereiermalprüfung zu bestehen. Leider hält sich Fitz nicht an die Regeln und malt eigenwillig, originell seine eigenen Motive.
    Da dieser Versuch aus Fitz einen richtigen Osterhasen zu machen erst einmal gescheitert ist soll der nun bei der Großmutter in die Lehre gehen, die Schokoladenhasen gießt und sie hübsch einpackt.
    Ob das wohl ehr was für Fitz ist bleibt zu bezweifeln. Was Fitz noch so alles anstellt und damit die Nerven der anderen gehörig strapaziert, davon erzählt diese wunderbare Geschichte.
    Aber damit nicht genug müssen zum Schluss der Geschichte doch alle einsehen, das Fitz ein super guter Findehase ist und das nicht nur weil er die Brille der Großmutter wiederfindet sondern auch noch seine kleine Schwester, die in der Osternacht.... .
    Nein mehr verrate ich hier nicht etwas Spannung soll ja bleiben.

    Dies ist nicht nur in der Osterzeit eine wunderbare Geschichte.
    Die Reime fließen beim Vorlesen leicht von den Lippen. Dabei vermitteln  sie sehr dynamisch und harmonisch die Geschichte. Die Reime vermitteln den Rhythmus des Erzählten ideal.
    Die Illustrationen greifen diese Dynamik auf und beleben die Geschichte mit sehr vielen zusätzlichen kleinen Details. Es ist auch für das Auge eine wahre Entdeckungsreise nicht zuletzt da wir schon zu Beginn der Geschichte zum Suchen animiert wurden.


    Eine Geschichte, die auch deutlich macht, dass Erwachsene mehr ihren Kindern vertrauen sollten und ihnen mehr Entfaltungsmöglichkeiten / Freiraum bieten sollten.


  24. Cover des Buches Du gehörst zu uns oder Jeder ist ein bisschen anders: (ISBN: 9783865590893)
    Julia Volmert

    Du gehörst zu uns oder Jeder ist ein bisschen anders:

    (6)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Heute möchte ich Euch ein Kinderbuch aus dem Albarello Verlag vorstellen. Das Buch ist für Kinder von 3 - 6 Jahren gedacht. Ich habe es heute mit meiner Tochter (5 Jahre) gelesen.

     

    Wir begleiten den Bären Balduin. Er ist traurig, weil die Elster ihn wegen seiner roten Nase hänselt. Als er sich verstecken will, trifft er das Eichhörnchen Ena. Als er erfährt, dass auch Ena gehänselt wird, weil es dick ist, suchen sie nach einer Lösung.

     

    "Auslachen ist doof!" 

     

    In der Geschichte lernen die Kinder, dass jeder auf seine Art irgendwie anders ist. Einer hat eine rote Nase, einer ist dick ein anderer hat eine Brille.

     

    "Wer andere auslacht, spielt meist allein!"

     

    Am Ende spielen alle zusammen und freuen sich. Nur die Elster sitzt allein am Rand. So spielen sie bis zum Sonnenuntergang und schauen wie der Mond aufgeht.

     

    Die Geschichte wird durch wunderschöne Zeichnungen ergänzt. 

     

    Sowohl meiner Tochter als auch mir hat das Buch sehr gut gefallen. Wir können es uneingeschränkt weiterempfehlen und vergeben 5 Sterne.

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