Bücher mit dem Tag "bildsprache"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bildsprache" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Quentin Tarantino Unchained (ISBN: 9783868836981)
    Michael Scholten

    Quentin Tarantino Unchained

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Eine Biographie über den Erneuerer des Kinos der westlichen Welt, mal wider unglaublich, wie lange er um Aufmerksamkeit kämpfen und sich anfangs die Dollars für die ersten Filme zusammenkratzen musste. Interessant, wer für einzelne Rollen vorgesehen war und wer durch eine Ablehnung den größten Fehler seiner Karriere machte. Die Auflistung der Filme und die Berichte "hinter den Kulissen" endet vor "Once upon a time in Hollywood, der metoo-Skandal um Harvey Weinstein wurde erst später öffentlich (Tarantino hat sich später in aller Form von Weinstein distanziert). Auch für Tarantino-Fans findet sich noch die eine oder andere interessante Neuigkeit, die Bezugnahmen auf alte Kultfilme regen natürlich zum Nachglotzen an. Und die Wahrheit über Umas Horrorunfall, in den Q.T. sie vielleicht mit seinem Ehrgeiz getrieben hat, kam auch erst 20 Jahre später ans Licht.

  2. Cover des Buches Spinne spielt Klavier (ISBN: 9783551522221)
    Benjamin Gottwald

    Spinne spielt Klavier

    (3)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Kannst du hören, was du siehst? 


    Titel: Spinne spielt Klavier - Geräusche zum Mitmachen

    Von: @benjamingottwald 

    Verlag: @carlsen_kinderbuch 

    Seitenzahl: 160

    Empfohlenes Lesealter: ab 3 Jahre 

    Preis: 18€
ISBN: 978-3551522221


    Inhalt: Die Welt ist Klang und in diesem textlosen Bilderbuch bist du selbst der Komponist. Pferdegalopp, Luftballonplatzen oder die klavierspielende Spinne warten nur darauf, von dir vertont zu werden. 


    Meine Meinung: Silentbooks, also Bilderbücher ohne Text, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Hinter „Spinne spielt Klavier“ steckt außerdem noch ein besonderes Konzept. Erzählt wird nämlich keine zusammenhängende Geschichte, sondern jede Seite fordert den Betrachten auf, zu interagieren. Unzwar mit Geräuschen, die zum jeweiligen Bild passen. Es darf u.a. gesummt, gehaucht, geblubbert, geschmatzt oder geklimpert werden. Spaß beim Imitieren eines Föhnes ist ebenso vorprogrammiert wie das Anregen des Fantasieknospen. Oder habt ihr schonmal eine Spinne Klavier spielen gehört? 

    Die Mischung aus alltäglichen und außergewöhnlichen Momenten sorgen auch nach mehrmaligem Schauen für Begeisterung, besonders da die Illustrationen ebenso kunterbunt sind ( das Buch hat sogar einen Farbschnitt ). 


    Fazit: Zwischen den kunterbunten Buchdeckeln schlummert eine wunderbare Welt, die durch den Betrachter zum Leben erweckt wird. 

  3. Cover des Buches LaChapelle. Heaven to Hell (ISBN: 9783836522847)
  4. Cover des Buches Fabrizio Plessi. Traumwelt (ISBN: 9783931876548)
  5. Cover des Buches Häuptling Dicke Backe (ISBN: 9783737354745)
    Barbara van den Speulhof

    Häuptling Dicke Backe

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine Zahngeschichte, mit Wackelzahn
     Häuptling Dicke Backe und einem Medizinmann
    Eine großartige Mutmachgeschichte
    für alle, die Angst vor dem Zahnarzt haben
    für Kinder ab 3 Jahren
     
    Ein absolutes Highlight unter den Neuerscheinungen im Herbst 2018 ist dieses absolut grandiose, witzige und einfühlsame Bilderbuch aus der Feder der wundervollen Autorin Barbara van den Speulhof!!
     
    Seit wir dieses Buch haben vergeht kein Tag an dem nicht mindestens 3-4 Kinder nach ihm fragen und es vorgelesen bekommen möchten.
    Das Thema Zahnschmerzen aber vor allem Zahnarztbesuch ist für die meisten Kinder aber auch Erwachsenen ein rotes Tuch, dabei ist es im Grunde gar nicht nötig Angst zu haben. Ja, die Gerätschaften, die Geräusche und auch der Geruch ist vielleicht nicht so einladend aber wenn man regelmäßig zum Zahnarzt geht und sich gut die Zähne putzt wird der Zahnarzt in der Regel auch nicht viel finden, was bei einer Behandlung Schmerzen verursachen kann. Der Innere Schweinehund ist es wohl der uns da mit spielt.
    Gut das es so großartige Bilderbücher wie "Häuptling Dicke Backe gibt".
    Auf äußerst amüsante Weise erzählen Barbara van den Speulhof und Jan Birck von einem kleinen Jungen, der am liebsten Indianer spielt. Eines Tages jedoch hat er einen Wackelzahn. Egal was er auch versucht zu essen immer wackelt der Zahn mit und verursacht Schmerzen. Durch das Wackeln und beanspruchen entzündet sich leider das Zahnfleisch, er bekommt eine dicke Backe.
    Gut gemeinte Versuche der Eltern ihn zum Zahnarzt zu bringen scheitern, bis Opa Glitzernde Glatze sich dem Fall annimmt. Häuptling Dicke Backe erzählt ihm von seinem Pferd Donnerkeil, das furchtbares Zahnweh hat. Das kann ja unmöglich so weiter gehen. Gemeinsam bringen sie Donnerkeil zum Zahnarzt.
    Dort trifft er zunächst auf eine sehr verständnisvolle Frau am Empfang, sieht im Wartezimmer, das es noch einige andere gibt, die Zahnweh haben und trotzdem am liebsten schnell unverrichteter Dinge nach Hause gehen würden und erlebt dann wie der Medizinmann sich zunächst unglaublich einfühlsam um Donnerkeils Gebiss bemüht aber beim besten Willen keinen Grund für Donnerkeils Zahnschmerzen finden kann.Doch diese Aktion ermutigt unseren kleinen Bruno alias Häuptling Dicke Backe sich dem großen Medizinmann anzuvertrauen, der schnell dem Übeltäter findet. Er fühlt mit dem tapferen kleinen Häuptling, geht auf ihn und seine Ängste medizinmännisch von Blutsbruder zu Blutsbruder ein so dass Häuptling Dicke Backe gar keine Angst mehr hat und das Beste, Opa Glitzernde Glatze musste noch nicht einmal mit ins Behandlungszimmer kommen.
     
    Die Geschichte an sich ist ja schon toll. Seinen besonderen Charme und Witz jedoch bekommt sie über die Bilder.
    Hat man beim Lesen der Geschichte bestimmte Bilder im Kopf wird man beim Betrachten der Illustrationen eines anderen belehrt  was uns immer wieder und wieder schmunzeln lässt.
    Es ist einfach genial wie und mit welchen Details uns Jan Birck in die kindliche Phantasiewelt des kleinen Bruno mit nimmt, uns immer wieder überrascht.
    So heißt es zum Beispiel:
    "Wenn Bruno Durst hat, trinkt er frisches Quellwasser......"
    Vor unserem inneren Auge tauchen sofort Bilder auf. Ein Junge in der Prärie, vielleicht ein Wasserfall oder ein Bächlein, aus dem er trinkt.
    Tatsächlich sehen  wir, wie er sich über den Wasserhahn beugt und trinkt.
    Oder:
    "Wenn er Hunger hat, fängt er Fische und brät sie über dem Feuer...."
    Unsere Phantasie lässt uns ein Lagerfeuer sehen, in dem ein Fisch an einem Stock brät.
    Tatsächlich sehen wir einen Umzugskarton, auf dem ein Feuer aufgemalt ist. Zwei Äste und ein Pfeil, die zu einem Grillspieß zusammengesteckt wurden an der eine Fischstäbchenpackung aufgespießt ist.
    Ob die liebevollen, witzigen Details mit ihrer verblüffenden Bildsprache oder die Namen aller Beteiligten, alles ist so herrlich, witzig, dass es einfach ein unglaublicher Lese- und Enterspaß ist. Mimik und Gestik spielen hierbei ebenfalls eine sehr gewichtige Rolle.
    Nicht nur die des Protagonisten, der so wunderbar, grimmig, überlegen, dreimal- neinmalklug und wichtig drein schauen kann. Auch die Erwachsenen allem voran der Zahnarzt werden hinreißend illustriert.
     
    Unsere Lesekinder kamen aus dem Entdeckermodus gar nicht mehr heraus. Sie erkannten recht schnell, dass ihre Bilder mit denen im Buch nicht übereinstimmten.
    Dabei ist uns sehr stark aufgefallen, dass die Kinder wesentlich schneller vor ihrem inneren Auge entstehen lassen als die Erwachsenen. Angesichts der Tatsache, das das kindliche Gehirn einfach schneller ist kein Wunder, doch darum wussten die meisten Erwachsenen nicht, was zuweilen zu witzigen Situationen während der Vorlesestunden führte.
     
    Besonders lustig war die Vorlesestunde bei einem unserer Zahnärzte. Die Kinder durften in Indianerverkleidung kommen und auch er war dementsprechend gekleidet.
    Kakteen waren im Behandlungszimmer extra aus anderen Bereichen geholt und stimmungsvoll drapiert. Indianermusik spielte im Hintergrund und er laß selber vor. Später durften die Kinder mutig alles ausprobieren. Vom Behandlungsstuhl bis zum Bohrer wurde alles neugierig begutachtet. Am Ende bekam jeder seinen ganz besonderen Kopfschmuck. Stattfedern mit drei Zahnbürsten in unterschiedlichen Farben.
    Toll wenn es Zahnärzte wie unseren gibt, die mit so viel Feingefühl und Spaß den Kleinen ( und auch Großen) die Angst vor dem Zahnarzt nehmen.
    Und toll das es Barbara van den Speulhof und Jan Birck gibt, die uns immer wieder mit ihren wunderbare Büchern verzücken.

  6. Cover des Buches Alles lief gut... (ISBN: 9783946401001)
    Franck Prévot

    Alles lief gut...

    (2)
    Aktuelle Rezension von: Linker_Mops
    Das Buch will das Thema Integration kindgerecht aufbereiten. Das finde ich sehr gut, da es doch in unserer Zeit ein wichtiges Thema ist.

    Ich finde aber die Umsetzung eher nicht gelungen. Den Ansatz, dass mit versch. bunten Knöpfen zu versinnbildlichen, ist noch gut gewählt. Aber der Text dazu ist einfach nur schlecht, weil er das Thema einfach nicht passend kindgerecht darstellt. Das hätte man besser machen können.
  7. Cover des Buches Am Tag, als Saída zu uns kam (ISBN: 9783779505402)
    Susana Gómez Redondo

    Am Tag, als Saída zu uns kam

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Saida kam aus Marrokko. Sie sprach nicht die Sprache hier. Das Kind das ihre neue Freundin werden wollte suchte nach ihren Wörtern. Sie konnte sie aber weder unter dem Tisch noch in Manteltaschen oder Winkeln finden. Der Vater des Mädchens half ihr weiter indem er ihr erzählte, dass man in Saidas Heimat anders sprach und sie sich sicherlich nicht traute so zu reden. Das Mädchen nahm sich Saidas an und gemeinsam erarbeiteten sie sich die Sprache der jeweils anderen und so konnte Verständigung gelingen.

    Saida heißt auf Arabisch glücklich. Saida ist aber zunächst nicht glücklich, da sie ihre Heimat verlassen musste. Wie gut das sie auf eine Freundin traf, die sich ihrer annahm und neugierig darauf war mit ihr zu kommunizieren. So wurden die Mädchen Freundinnen und jede brachte der anderen viele Worte in ihrer Muttersprache bei.
    Im Buch bekommt der Leser auch viele arabische Worte in Lautschrift und arabisch übersetzt um sich vielleicht auch mal an das Wagnis zu trauen die Asylantenkinder in der Einrichtung mit Worten aus deren Muttersprache anzusprechen. So kann ein Anfang gemacht werden um Sprache zu erarbeiten und den Kindern einen leichteren Einstieg in die neue Situation zu ermöglichen.
    Dieses Bilderbuch baut sicherlich einige Sprachbarrieren ab, auch wenn ich mir mehr Alltagsworte gewünscht hätte.
    Aber ein Anfang ist dieses Bilderbuch auf jeden Fall.

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