Bücher mit dem Tag "bildung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bildung" gekennzeichnet haben.

452 Bücher

  1. Cover des Buches Animant Crumbs Staubchronik (ISBN: 9783959913911)
    Lin Rina

    Animant Crumbs Staubchronik

     (953)
    Aktuelle Rezension von: Sophie31

    Cover:

    Einfach traumhaft! Ich liebe den Bibliothekshintergrund. Außerdem passt es natürlich zum Inhalt ;).

    Inhalt:

    Animant reist mit ihrem Onkel nach London, um dort eine Stelle als Assistentin in einer Bibliothek anzutreten. Eigentlich macht sich ihre Familie aber Hoffnungen, dass sie dort einen passenden Ehemann findet.

    Die Bibliothek wird von Mr. Reed geleitet, der alles daransetzt Animant so schnell wie möglich zu vertreiben. Allerdings scheint sie die fähigste Assistentin zu sein, die er bisher hatte. 

    Meinung:

    Ich fand es einfach mega! Die Charaktere und ihre Liebesgeschichte sind so schön. Eine richtige Enemys to Lovers Geschichte. Das Setting in der Bibliothek und die historischen Elemente geben den Rest dazu, dass es eins meiner Lieblingsbücher ist.

    Fazit: Unbedingt lesen!

  2. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.424)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Staunend und neugierig habe ich mit Sofie die verschiedenen Ansichten der große Philosophen kennengelernt. Ein wunderbares Buch über das Sein und Werden. Es war eine große Freude, das Buch zu lesen. 

  3. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783442749850)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (359)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Paris, zu Beginn des 2. Weltkrieges: Marie-Laure ist noch ein Kind, als sie ihr Augenlicht verliert. Sie lebt mit ihrem Vater, dem Hausmeister des „Muséum National d’Histoire Naturelle“, in Paris, lernt langsam, sich auch blind in der Stadt zurechtzufinden und zieht sich häufig in die fantastische Welt der Bücher mithilfe von Blindenschrift zurück. Als sich die Lage in der Hauptstadt Frankreichs während des 2. Weltkriegs zuspitzt, müssen die beiden fliehen. Sie finden Zuflucht bei Marie-Laures Großonkel in der Küstenstadt Saint-Malo - und in den Taschen ihres Vaters befindet sich ein Schatz, auf den es auch die Nazis abgesehen haben.

    Zeitgleich wächst im Ruhrgebiet in Deutschland das Waisenkind Werner auf. Er hat nur seine Schwester - und sein Brennen für die Wissenschaft. Als seine Begabung für Radios und Funktechnik erkannt wird, schickt man ihn zunächst in eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt und setzt ihn dann zum Nutzen des Reiches ein...


    Zwei Jugendliche während des zweiten Weltkriegs, zwei völlig unterschiedliche Lebenswege und Schicksale - und zwei Leben, die doch miteinander verwoben sind, ganz zart. Anthony Doerr hat sich mit "Alles Licht, das wir nicht sehen" direkt in mein Herz und an die Spitze meiner Lieblingsbücher geschrieben. Die Geschichte von Marie-Laure und Werner ist so tragisch und traurig und dabei trotzdem so schön, dass ich mich ihr nicht mehr entziehen konnte. Der Roman ist nicht nur außergewöhnlich gut konstruiert und erdacht, sondern auch extrem bezaubernd geschrieben. Die Geschichte unterteilt sich in viele kleine Kapitel, die das Lesen sehr einfach machen, dabei aber trotzdem keinerlei Intensität einbüßen.


    Sowohl Marie-Laure, als auch Werner und die Nebencharaktere sind erstklassig gezeichnet, sie werden regelrecht vor dem inneren Auge zum Leben erweckt. Die Schicksale der beiden jungen Menschen haben mich teilweise zu Tränen gerührt, trotzdem liegt gerade in Marie-Laures Geschichte auch so viel Hoffnung und ihre Vorstellungskraft ist so bunt und besonders, dass ich auch viel Freude daraus ziehen konnte. Innerhalb des Buches gibt es immer wieder Verkettungen der verschiedenen Figuren und Erzählstränge, mit denen man zunächst nicht rechnet, die dann aber doch so gut zusammen passen und Sinn ergeben.


    Was beim Lesen des Romans auch auffällt, ist die tolle und akribische Recherchearbeit des Autors. Die Geschichte ist in meinen Augen sehr authentisch und gerade das Zeitgeschichtliche wird perfekt verarbeitet und eingebaut. Ein Highlight waren für mich dann noch die Schauplätze, allen voran Saint-Malo. Ich habe mich lesend in diese Küstenstadt in der Bretagne verliebt und möchte dort unbedingt einmal hinreisen.


    Ich könnte jetzt wohl noch stundenlang weiterschwärmen - zum Beispiel über das Einbauen von Jules Vernes Romanen in das Buch und den Charme alter Radios - ich denke aber, dass man auch so merkt, wie begeistert ich von "Alles Licht, das wir nicht sehen" bin. Dieser Roman wird mich gedanklich noch lange begleiten und ich möchte ihn am liebsten allen hier in die Hand drücken. Lasst euch diese Geschichte nicht entgehen!

  4. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  5. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.062)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Bennets haben fünf Töchter, die es insbesondere nach dem Ansinnen Mrs Bennets standesgemäß zu verheiraten gilt. Sie ist bemüht, dass sich ihre Töchter bei gesellschaftlichen Ereignissen wie den Bällen in anderen Häusern so liebenswürdig zu verhalten, um gut situierte Herren auf sich aufmerksam zu machen. Doch ihre Töchter benehmen sich nicht so, wie Mrs Bennet sich das vorstellt und bereiten ihr Kummer. Die älteste und hübscheste der Töchter, Jane, verliebt sich unglücklich in Mr Bingley und hat nach seiner Zurückweisung keine Augen mehr für andere Männer. Elizabeth lehnt gar den Heiratsantrag des Cousins ihres Vaters ab, mit dem sie das Erbe der Familie hätte sichern können. Als sie herausfindet, dass der von ihr ohnehin schon mit Vorurteilen behaftete Mr Darcy für das Unglück ihrer älteren Schwester verantwortlich ist, sieht sie sich ihrer schlechten Meinung ihm gegenüber bestätigt. Erst als sich der Sachverhalt klärt, Mr Darcy seinen Fehler einräumt und wenig später auch noch die jüngste der Bennet-Schwestern vor Schimpf und Schande rettet, kann Elizabeth ihr Herz für den smarten und vermögenden Gentleman öffnen.
    "Stolz und Vorurteil" ist der erfolgreichste Roman von Jane Austen und ein Klassiker der englischen Literatur. Obwohl er bereits über 200 Jahre alt ist, empfand ich den Schreibstil als angenehm und nicht altertümlich. Wie bei einem historischen Roman konnte ich mich wunderbar in die Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts in England hineinversetzen lassen.
    Der Roman handelt zwar vom Heiraten und Suchen und Finden der Liebe, ist aber nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern vielmehr ein Porträt der englischen, besser gestellten Gesellschaft zur damaligen Zeit. Jane Austen wirft dabei auch einen ironischen Blick auf die Schönen und Reichen und ihre antiquierten Ansichten, weshalb die Geschichte zeitlos ist. Sie kritisiert unterschwellig die Standesdünkel und entwirft mit Elizabeth Bennet eine junge, emanzipierte Frau mit einem eigenen Kopf, die als Vorbotin des Feminismus verstanden werden kann.
    Auch wenn ich den Roman phasenweise etwas langatmig empfand und zunächst auch meine Probleme mit der Einordnung der vielen handelnden Personen hatte, ist "Stolz und Vorurteil" ein unterhaltsamer Roman mit einem herrlich bissigen Blick auf die obere Klasse der damaligen Gesellschaft und erzählt zudem eine romantische, wendungsreiche Liebesgeschichte, die zurecht auch schon mehrfach verfilmt oder adaptiert wurde.

  6. Cover des Buches Miroloi (ISBN: 9783446261716)
    Karen Köhler

    Miroloi

     (153)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    Wenn du dir nicht selbst gehörst, bist du nicht frei. (S. 245)

    MIROLOI – Es geht um die Befreiung aus einer totalitären Gemeinschaft - einem Inselstaat auf dem die Protagonistin als Waise aufwächst. Trotz der beengten Verhältnisse des kleinen Dorfes, das immer wieder an Lars van Trier und sein Dogville erinnert, ist der Text universell, kraftvoll und poetisch auch in seinen Überzeichnungen. Die Coming-of-Age Geschichte der Protagonistin wird in Form eines Totenliedes gereicht und fesselt immer dann, wenn das Naive weicht und den Blick auf die existenziellen Fragen freigibt.

  7. Cover des Buches Sturmhöhe (ISBN: 9783423143554)
    Emily Brontë

    Sturmhöhe

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: breathingfailure

    Ich wusste vor dem Lesen worum es in dem Buch etwa geht, daher war ich sehr überrascht, als ich das Buch begonnen habe zu lesen und es gar nicht zu meinem Wissen passte. Es wird nämlich aus der Sicht der Amme wiedergegeben. 

    Die Handlung handelt von einer reichen Gutstocher, Catherine und dessen Adoptivbruder Heathcliff. 

    Was mich am meisten an der Geschichte gefesselt hat, war das beide Charaktere absolut unausstehlich sind und doch konnte ich das Buch nicht weglegen und habe gehofft, dass sie zueinander finden. In den meisten Büchern ist mindesten einer der Charaktere der emphatische und sympathische, in diesem Fall war eher der Nebenbuhler von Heathcliff der liebevolle und sympathische und doch habe ich nicht gehofft, dass er und Catherine zusammenkommen.

    Obwohl das Buch schon einige hundert Jahre alt ist, kann man es gut lesen und der Schreibstil ist nicht schwer zu verstehen.

    Ich kann das Buch nur empfehlen!


  8. Cover des Buches Offene See (ISBN: 9783832181192)
    Benjamin Myers

    Offene See

     (182)
    Aktuelle Rezension von: xbuchmagiex

    Diese Geschichte ist ein literarisches Kunstwerk mit einem poetischem Schreibstil.


    Aufgrund des tollen Schreibstil konnte ich mir die Landschaft Nordenglands und alles drum herum bildlich vorstellen und zwar so als wäre ich mittendrin.


    Ich habe stets die Gespräche zwischen Dulcie und Robert sehr genossen. Die Atmosphäre zwischen den beiden war so harmonisch und herzerwärmend. Die Abende und die Unterhaltungen der beiden habe ich sehr geliebt. Begleitet wurde das ganze von wundervoll beschriebenen Delikatessen, Gedichten und einer wunderschönen Landschaft.


    Dulcie ist so ein wunderbarer Mensch. Sie hat bereits viel erlebt und ihre Leidenschaft für Worte konnte man zwischen jeder Zeile spüren. Robert konnte soviel von ihr lernen und für sein Leben soviel für die Literatur, seinen Werdegang und für seinen Lebensziel mitnehmen. Ich war einfach nur beeindruckt wie gut sie sich gegenseitig tun und wie sie aus dem Erlebten nur das Beste mitnehmen.   


    Diese Geschichte hat mich absolut überzeugt und beeindruckt.


    Vom Cover bishin zum Inhalt ist das ein grandioses Buch über die Liebe zur Literatur und die Freundschaft. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  9. Cover des Buches Isch geh Schulhof (ISBN: 9783404606962)
    Philipp Möller

    Isch geh Schulhof

     (249)
    Aktuelle Rezension von: melli.die.zahnfee
    Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu.
    "Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit.

    Aushilfslehrer? Ein lockerer Job, denkt Philipp Möller - bis zur ersten Stunde in seiner neuen Klasse: Musikstunden erinnern an DSDS, hyperaktive Kids flippen ohne ihre Tabletten aus und zum Frühstück gibt es Fastfood vom Vortag. Möllers Geschichten aus dem deutschen Bildungschaos sind brisant und berührend, und dabei immer wieder urkomisch.

    Dieses Buch sollte gerne Pflichtlektüre werden, es ist sehr berührend weil es einen Zustand dieses Landes wiederspiegelt, den wir alle mehr oder weniger kennen die Politik sich aber niemals dazu äußern würde.
    Ich finde den Schreibstil unheimlich faszinierend, da Herr Möller durchaus kritische Töne anschlägt, diese aber duch den locker, flockigen Tonfall niemanden beleidigen können.
    In dem ostfriesischen Dorf in dem ich lebe gibt es diese Problematik nicht, allerdings weiß ich von Bekannten , die in großen Städten leben, dass sich in diesem Buch durchaus eine gefährliche Realität wiederspiegelt.
  10. Cover des Buches Chill mal, Frau Freitag (ISBN: 9783548373997)
    Frau Freitag

    Chill mal, Frau Freitag

     (420)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    „Guten Morgen Frau Freitag“, so könnte die normale Begrüßung an einer Schule für die Klassenlehrerin sein. Nicht aber in der Schule und im speziellen der Klasse von Frau Freitag. Hier kommt dann eher: „EY, Frau Freitag, sag mal du, was machst heute mit uns?“.

    Genau so muss man sich dieses Buch und die darin befindlichen Geschichten vorstellen. Wir erfahren das die Autorin aus ihrer Sicht die Geschichten aus ihrem Lehreralltag wiedergibt. Durch ein Radiointerview wurde bekannt, dass sie Lehrerin in Berlin-Neukölln ist. Die Geschichte beginnt im ersten Buch mit den Schülern der 9.Klasse einer Gesamtschule wo fast alle einen Migrationshintergrund haben und aus schwierigen Familienverhältnissen stammen.

    So lesen wir vermehrt Namen aus aller Welt und hören von den dazugehörigen Sitten die daheim ausgelebt werden und zum Teil auch mal mit in den Unterricht gebracht werden. So wirklich der Deutschen Sprache, sind die wenigsten mächtig und man liest die ganze Zeit mehr von Ay, Alter, und sonstigen Assi-Deutschen Floskeln. Das da Frau Freitag erstmal richtig was zu tun hat und die Englische Sprache nicht einfach ist zu lehren, wenn die deutsche schon nicht wirklich klappt.

    Aber Frau Freitag ist mehr als nur die klassische Lehrerin. Sie ist auch Therapeutin, Pärchenhelferin, Lebensberaterin, den die Kids bringen mehr mit als nur die Schwäche der deutschen Sprache. So erleben wir mit einem sehr breit gefächerten Humor die Geschichten einer Lehrerin im Kampf mit den Schülern, Eltern und der Politik. Denn auch eine Lehrerin kann sich manchmal einfach nur hängen gelassen fühlen, wenn sie helfen möchte dies aber nicht kann.

    Das Buch hat schon einen recht harten Witz und die ständigen Wiederholungen der Phrasen der Kids kann schon stören, ist aber einfach ein fester Bestandteil des Buches. Es war nicht zu hundert Prozent meins, aber die Neugier der Menschen scheint hier recht hoch zu sein, denn es gibt immerhin mehrere Bände. Jedem das seine und naja, vielleicht hat der eine oder andere es doch noch zu einem Schulabschluss gebracht

  11. Cover des Buches Die alltägliche Physik des Unglücks (ISBN: 9783596170739)
    Marisha Pessl

    Die alltägliche Physik des Unglücks

     (604)
    Aktuelle Rezension von: noelli

    Was für ein Buch. 

    Wer es noch nicht gelesen hat, sollte dies unbedingt nachholen. 

    Ich brauchte anfangs ein wenig bis ich richtig in dieses Buch hinein kann. Doch des lohnt sich so sehr. 

    Das Buch ist spannend, lustig, traurig, regt zum nachdenken an und enthält nebenbei noch sehr interessante und auch informative Zitate von vielen Klassikern.

    Das Buch ist nicht vergleichbar mit anderen Büchern die ich kenne. Eine willkommene erfrischende Abwechslung.

  12. Cover des Buches Das Genie (ISBN: 9783257069983)
    Klaus Cäsar Zehrer

    Das Genie

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher

    Es ist Anfang 20. Jahrhunderts: William James Sidis wird als Wunderkind gefeiert und ist somit das beste Beispiel dafür, dass die einst für William erfundene "Sidis-Methode" seines Vaters funktioniert. Dieser hat seinen Sohn von Geburt an mit einem bestimmten Lernprogramm erzogen mit der Absicht aus ihm ein Genie zu machen. 

    Doch nach und nach wird deutlich, dass es für so ein noch die dargewesenen Genies keinen richtigen Platz in der Gesellschaft gibt. William wird erwachsen und eckt durch seine nicht erlernten sozialen Kompetenzen an. Er bricht mit seinen Eltern und der Vergangenheit und beschließt seine Intelligenz nicht mehr der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. 

    Ich wollte dieses Buch eigentlich schon länger lesen, war aber immer von dem Umfang und die doch recht eng bedruckten Seiten abgeschreckt. Ebenso dachte ich, dass dieses Buch von Schreibstil auch anspruchsvoll sei, weswegen ich immer den richtigen Moment gesucht habe.

    Anfang Dezember habe ich mich dann getraut und ich muss sagen: ich hätte es viel früher tun sollen. Dieser Roman hat mich einfach gepackt.

    Vorab: der Schreibstil ist super zugänglich und die Leser:innen können die Geschichte leicht verstehen. Sie ist sehr spannend geschrieben, sodass man immer wissen möchte, wie es weiter geht.

    Die Leser:innen begleiten William von Anfang an bis zum Ende, weswegen es auch schwer ist, eine Inhaltsangabe zu geben. Ich kann nur nochmal sagen: lest es selbst. 

    Es ist zum Einen eine sehr gute Coming-of-Age Geschichte eines Jungens, der seit seiner Kindheit geprägt wurde und nie seinen freie Persönlichkeit entwickeln konnte. 

    Zum Anderen ist es auch ein Gesellschaftsroman, denn William erlebt die zwei Weltkrieges und viele historische Ereignisse zwischendurch und sieht, wie die Gesellschaft von militärische Gewalt, Ausbeutung geprägt ist. 

    Der Roman zeigt, was passieren kann, wenn man seinen Prinzipien treu bleibt und keine Kompromisse eingeht und stellt sich die Frage inwiefern man sich den Strukturen beugen sollte, um ein gutes Leben zu führen oder was überhaupt die Definition eines guten Lebens ist. 

    William ist hierbei eine tragische Figur, die man einerseits sehr lieb gewinnt, andererseits wach rütteln möchte, ihn aber gleichzeitig für seine Standhaftigkeit bewundert. 

    Dieses Buch berührt! 

    Scheut euch nicht und LEST ES!

     


  13. Cover des Buches Die Menschen, die es nicht verdienen (ISBN: 9783499271083)
    Michael Hjorth

    Die Menschen, die es nicht verdienen

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Rosi25

    Dieses ist nun der 5. Teil der sebastian Bergmann Reihe. Der Fall, den die Reichsmordabteilung diesmal aufzuklären hat, hat mir sehr gut gefallen. Der Serientäter wurde gut dargestellt und zwischen ihm und Sebastian Bergmann beginnt ein Katz und Maus Spiel. Das Ende war sehr dramatisch und leider hört das Buch auch wieder mit einem Cliffhänger auf. Sebastian Bergmann ist immer noch ein Scheusal, jedoch finde ich ihn auch faszienierend. Auch von den anderen Reichsmordkommissaren erfahren wir viel privates, was viele Wendungen mit sich bringt. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Teil.

  14. Cover des Buches Die Hüter der Rose (ISBN: 9783404156832)
    Rebecca Gablé

    Die Hüter der Rose

     (773)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Die Waringhams und Lancasters stehen immer noch zusammen. John, der jüngste Sohn von Robin of Waringham hat Angst vor der Entscheidung seines Vaters und begegnet auf seiner Flucht König Harry. An dessen Seite wird er schnell zum Ritter geschlagen und ist dem König ergeben. Als der König stirbt versucht er mit Hilfe von Kardinal Beaufort die Geschicke Englands zu lenken. Ob ihm das gelingen wird?

    Dieser zweite Teil der Saga um die Familie Waringham ist an Spannung mal wieder kaum zu überbieten. Rebecca Gablé gibt einen imposanten Einblick in die geschichtlichen Ereignisse Englands zu Zeiten der Lancaster. Der Krieg zwischen England und Frankreich zieht sich fast durch das gesamte , über 1100 Seiten umfassende Buch.
    John, mit dem es als 13 jähriger Junge beginnt , wird begleitet bis er Großvater wird. Er ist ein toller Protagonist und muss so manches Abenteuer an Leib und Leben überstehen. Aber auch die Liebe ist ihm hold, obwohl sie für ihn nicht ohne Schmerzen einher geht.

    Die Begeisterung der Waringhams für Pferde hat mir besonders gefallen und auch wie sie mit ihnen umgehen. Leider sind aber nicht alle der Familie da gleich gestellt und gerade Robert of Waringham hat sich mir hierbei nicht ins Herz spielen können.

    Die Frauen der Waringhams sind so unterschiedlich wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten.
    Schwer auszuhalten war für mich das in dem Zeitalter eine Frau eben nichts wert war und man sie sich einfach nehmen konnte wie man wollte. Seltenst wurde ein Mann dafür zur Rechenschaft gezogen.

    Es war eine dunkle und harte Zeit. Ein Menschenleben nicht viel wert und die Strafen bei Vergehen mitsamt Folter beim Lesen für mich fast nicht auszuhalten.

    Eine grausame Zeit, zu der ich nicht gelebt haben wollte. Alles sehr anschaulich von der Autorin geschildert. Der Roman hat mich wahrlich gefesselt, aber an manchen Stellen musste ich etwas quer lesen, da es mir zu grauslige Bilder vor mein inneres Auge gezaubert hat.

    Wer sich nicht scheut auch brutale Szenen bildhaft geschildert zu bekommen und so etwas zu lesen ist mit diesem Geschichtsepos sicherlich genau richtig beraten.

  15. Cover des Buches Demian (ISBN: 9783518463536)
    Hermann Hesse

    Demian

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Catastrophia

    "Demian" erzählt vom jungen Emil Sinclair, den wir von der Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter begleiten. Schon früh fällt es diesem schwer, sich in die gesellschaftliche Dichotomie zwischen gut und böse, gesellschaftlich akzeptiert und ausgeschlossen, einzufügen. Dass er in jungen Jahren als Kind aus gutbürgerlichem Elternhaus selbst Kontakt zu eher halbseidenen Gestalten aufbaut, macht es nicht leichter. Und dann trifft er auch noch auf den seltsamen, älteren Max Demian, der viele von Sinclairs Überzeugungen und scheinbaren Gewissheiten auf den Kopf stellt.

    Im Verlauf der fiktiven Biografie bleibt Demian über die gesamte Zeit des Aufwachsens für Sinclair wichtig, auch, wenn beide sich oft über längere Zeit nicht sehen. Sinclair ist auf der Suche, nach sich selbst, nach Erklärungen, Weisheiten, nach seinem Platz in der Welt. Damit ist das Motiv dieses Buchs ähnlich wie in anderen Werken von Hesse.

    In diesem liegt aber vor allem ein großer Fokus auf der menschlichen Psyche und auf Religiosität und Philosophie und deren Gemeinsamkeiten. So ist Demian ein ausgesprochen guter Menschenkenner, der Emil Sinclair wiederholt geradezu als Gedankenleser erscheint.  Wie Sinclair ist auch Demian ein Außenseiter, einer, der viele Dinge aus einem philosophischen, spirituellen Blickwinkel betrachtet und dabei auf alte Religionen zurückgreift - auch das ist so ein bisschen ein Markenzeichen bei Hesse, der sich selbst viel mit alten Religionen auseinandergesetzt hat. Und auch das Spiel mit Wirklichkeit und EInbildung, Realität und Traum, das man beispielsweise aus dem Steppenwolf kennt, taucht hier wieder auf.


    Im Vergleich zu anderen Werken Hesses fand ich dieses etwas schwächer, es zog mich weniger in seinen Bann als der Steppenwolf, Siddharta oder Narziss und Goldmund. Trotzdem bleibt es sowohl durch die Sprache als auch die für Hesse bezeichnenden, bedeutungsschweren und oft gesellschaftskritischen Sätze ein sehr lesenswertes Buch.


  16. Cover des Buches Der Apfelbaum (ISBN: 9783548060866)
    Christian Berkel

    Der Apfelbaum

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Leider empfand ich den Roman nur auf durchschnittlichem Niveau. Gestört haben mich hauptsächlich drei Dinge: Erzählstruktur, Schreibstil, Dialoge

    Erzählstruktur: Der Autor erzählt die Geschichte seiner Eltern, fügt jedoch einen Handlungsstrang im Jetzt (2010) ein, in dem er einerseits seine 91-jährige, bereits ein wenig an Demenz leidende Mutter interviewt, anderseits über seine Recherche zu dem Buch berichtet. Dieser Handlungsstrang ist meines Erachtens überhaupt nicht notwendig, ja, er wirkt sich sogar nachteilig auf den Plot aus, denn dieser Strang impliziert, dass der Autor die komplette Geschichte von seiner Mutter erzählt bekommen hat, und das stimmt eben nicht, da er einige fiktive Elemente hinzugefügt hat, um die vielen Lücken zu schließen (da er die Dinge ja nicht selbst erlebt hat); würde der Plot komplett auf der Realität beruhen, wäre es ja kein Roman mehr, sondern ein Sachbuch (Biografie). Außerdem ist der Wechsel zwischen den beiden Handlungssträngen (Jetzt und Vergangenheit) sehr schlecht umgesetzt und für den Leser verwirrend; vielleicht hätten da orientierende Headlines geholfen.

    Schreibstil: Der war leider nicht so meins. Sehr viele kurze Sätze, was den Leserhythmus sehr abgehackt wirken lässt. Viel schlimmer jedoch war für mich die verwirrende Erzählweise, d.h. gedankliche Sprünge, die schwer nachzuvollziehen waren. Ich habe Vieles nicht verstanden und es taten sich zahlreiche Fragen auf, die nie beantwortet wurden. Oder es gab SEHR eigenartige Metaphern, hier ein Beispiel, bei dem die Hauptfigur einen Brief liest:

    "Nie brauchte er viele Worte, aber sie war nun schon auf der zweiten Seite angelangt und begriff immer noch nicht, was er ihr eigentlich mitteilen wollte.
    Ihr war, als würde sie auf eigenartig verschlungenen Pfaden an einen kleinen Flusslauf des Amazonas mitten im Urwald gelangen. Auf dem Wasser trieben – langsam und ruhig – vereinzelte, grobe Holzscheite. Sie wollte sich niederknien, um ihren Durst zu löschen. Da geschah es. Einer der Holzscheite verwandelte sich in einer blitzschnellen Drehung in ein reißendes Krokodil. Mit weit aufgerissenem Kiefer stürzte es auf sie zu.
       Otto liebte sie nicht mehr. Eine andere Frau war in sein Leben getreten. Der Krieg habe ihn um seine besten Jahre betrogen, er könne sich keinen Aufschub mehr leisten."

    Die Tatsache, dass Otto ihr mitteilt, dass er eine andere liebt, wird mit einem Krokodil-Angriff im Dschungel des Amazonas verglichen? Sorry, da komm ich nicht mehr ganz mit und kann ich auch überhaupt nicht gefühlsmäßig nachvollziehen. Auch steht die Metapher so abgetrennt in einem eigenen Absatz und reißt den Leser aus dem Lesefluss.

    Dialoge: Einerseits gab es viel zu viele Dialoge, d.h. oft waren diese sehr trivial und erfüllten keinen großen Zweck. Auch enthielt er viel Dialekt, was mir persönlich nicht so gut gefällt. Ja, ich weiß, es soll damit authentischer wirken, aber ich empfinde Dialekt störend für den Lesefluss, geht vielleicht nur wenigen Lesern so.

    Und schließlich war der Schluss sehr enttäuschend. Da wartet der Leser das ganze Buch hindurch, dass sich die Liebenden endlich wieder sehen und dann wird die letzte Szene einfach nur angedeutet!?

    Fazit: Ganz interessante Geschichte, die man hätte besser erzählen können. Ich vergebe 2,5 Sterne. Trotzdem bin ich neugierig und werde die Fortsetzung "Ada" lesen.

  17. Cover des Buches Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr... (ISBN: 9783404608850)
    Per J. Andersson

    Vom Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr...

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    P. K. Mahanandia (auch Pikay Mahanandia, eigentlich Pradyumna Kumar Mahanandia) ist ein in Indien geborener „Unberührbarer“. Das bedeutet soviel, dass er keiner Kaste angehört und somit in dessen Glaubensrichtung nichts wert ist. Doch diesem Schicksal möchte er sich nicht beugen. Er überredet seine Eltern, an eine Schule gehen zu dürfen, doch sein Lehrer und seine Klassenkameraden behandeln ihn trotz des politischen Wandels als Aussätzigen. Als er alt genug war und selbst entscheiden wollte, was er mit seinem Leben anfangen möchte, versuchte er sein Glück in Indien Hauptstadt Neu Delhi. Er war ein begabter Künstler und erhielt einen Studienplatz an einer guten Hochschule. Doch auch hier wurden ihm Steine in den Weg gelegt, denn das Geld reichte manchmal nicht mal für einen Schlafplatz. Um sich wenigstens ein paar Münzen zu verdienen, begann Pikay Portraits zu malen – mitten auf der Straße und erlangte so Anerkennung und Ruhm. Zu seinen Kunden zählten sich auch bald Adlige und Politiker.

    So traf er auch die Schwedin Charlotte von Schedvin (Lotta genannt), die sich schon als Kind für Indien interessierte und als sie alt genug war eine Reise gemeinsam mit ein paar Freunden antrat. Pikay und Lotta treffen sich ein paar Mal und genießen ihre gemeinsame Zeit und so verliebten sie sich ineinander. Doch als Lotta wieder abreisen muss, ist der Schmerz groß. Sie versprechen, dass sie in Briefkontakt bleiben und Lotta im Sommer zurück nach Indien kommen wird. Doch als dieser Plan nicht aufgeht, beschließt Pikay mit einem Fahrrad bewaffnet die lange Reise von Neu Delhi bis nach Boras (Lottas Heimatstadt) in Schweden anzutreten.

    Welche Strapazen, Rückschläge und Gefühlsausbrüche ihn auf diesem Weg begleiten, kannst du in dieser Biografie über Politik, Liebe und scheinbar unüberbrückbarer Probleme erfahren.

    Tatsächlich hatte ich mir das Buch etwas anders vorgestellt. Die Kindheit und Jugend und all die Strapazen, die Pikay vor seinem Entschluss, erlebte waren sehr ausführlich und nehmen einen großen Teil der Story ein. Es ging also bis über die Hälfte des Buches überhaupt nicht um die Reise selbst und das verwirrte mich etwas. Trotzdem bin ich total begeistert von diesem Buch. Es war die erste Biografie, die ich gelesen habe und ich freue mich, dass meine Wahl auf Pikays Geschichte gefallen ist.

    Es wurden Grenzen überwunden, große Taten vollbracht und definitiv Geschichte geschrieben. Ein ganz großer Liebesbeweis. Ich muss trotzdem ein Herz abziehen, da meiner Meinung nach die Gefühle der Protagonisten nicht so richtig zum Vorschein kamen. Lotta wirkte teilweise unterkühlt und ich hatte sogar ab und zu das Gefühl, dass sie ihn nicht so sehr liebte und seine Reise nur wenig unterstützte. Das nahm mir zwischendurch ein bisschen den Glauben an diese grandiose Geschichte der wahren Liebe. Letztendlich aber ein Buch, welches ich definitiv weiter empfehlen möchte.

  18. Cover des Buches Schloss aus Glas (Filmausgabe) (ISBN: 9783453359680)
    Jeannette Walls

    Schloss aus Glas (Filmausgabe)

     (529)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks

    Jeannette Walls erzählt in dem Buch "Schloss aus Glas" ihre Lebensgeschichte aus ihrer Sicht. Ihre Kindheit verbrachte sie in vielen verschiedenen Städten, zeitweise lebte sie auch mit ihrer Familie im Auto. Manchmal war es so schlimm, dass nicht mal mehr Geld für Essen da war. Fließend Wasser und Strom war etwas Besonderes. Geschenke gibt es auch nicht. Trotz allem blieb die Familie zusammen und stehen sich zur Seite. Früh musste Jeannette sich um ihre Geschwister kümmern. Sie wurde dadurch sehr schnell erwachsen. Erkannte schnell was gut ist und was nicht. Das lockere Leben ihrer Eltern stand für kein Kind als Vorbild. Sie schafften den Schritt in ein geregeltes Leben. 

    Ein angenehmer Schreibstil lässt die Lebensgeschichte wie einen Film vorbei ziehen. Ich bin froh über das Ende. Das die Kinder ein normales Leben haben und sich nicht so gehen lassen wie ihre Eltern. 

  19. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  20. Cover des Buches Die Brückenbauer (ISBN: 9783453410770)
    Jan Guillou

    Die Brückenbauer

     (90)
    Aktuelle Rezension von: smutcop

    Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Toller Blick in den beginn des vergangenen Jahrhunderts! Mit Allem was man braucht!

  21. Cover des Buches Meine geniale Freundin (ISBN: 9783518469309)
    Elena Ferrante

    Meine geniale Freundin

     (572)
    Aktuelle Rezension von: Nikola-Marie

    Neapel vergessen - das geht scheinbar nicht. Auch den beiden genialen Freundinnen gelingt es nicht, dem Dreck, der Schönheit, der Engstirnigkeit, der Lebenslust, der Primitivität und der Kultur ihrer Geburtsstadt zu entkommen.

    Ein unglaublich gut geschriebenes Buch, wie auch die drei Folgebände. Der Leser wird augenblicklich in die Geschichte hineingezogen, wird zum Beobachter, Vertrauten und Freund der beiden großartigen Hauptcharaktere Lila & Lenu. Das einzige Problem dabei ist, dass sich nach dem letzten Teil die Frage auftut: Und was mache ich jetzt?

  22. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783404605965)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (659)
    Aktuelle Rezension von: hannaxp

    Ich hab das Buch “Generation Doof” sehr sehr lange vor mir her geschoben und war auch nicht wirklich positiv überrascht. Der Schreibstil ist ziemlich langweilig und zieht sich sehr in die Länge, was ich persönlich nicht sehr gut fand. Am Anfang musste ich ab und zu mal lachen, aber danach wurde es irgendwie immer “schlechter”. Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Gedanke für dieses Buch eigentlich sehr gut und kreativ war und es sich trotzdem mit einem wichtigem Thema befasst. 

  23. Cover des Buches Lehrerkind (ISBN: 9783492272964)
    Bastian Bielendorfer

    Lehrerkind

     (187)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm80

    Bastian Bielendorfer ist der Sohn eines Lehererpaares und erzählt in diesem kurzweiligen Buch von sener Schulzeit und seinem doch recht überraschenden Berufsweg.
    Als Lehrerkind der Stufe 3, dazu noch ein unansehnliches Moppelchen, wird er von klein auf in der Schule gehänselt und gemobbt. Seine Eltern sind ihm auch nicht gerade große Hilfen, da sein Vater jegliches pädagogisches Feingefühl und seine Mutter jegliche Mutterwärme vermissen lässt. So gewinnt man schnell den Eindruck, Bastian habe extrem in der Schule und unter seinen Eltern gelitten.
    Anfangs musste ich einige Male herzhaft lachen, da er doch recht gekonnt mit der deutschen Sprache und ihrem Wortwitz spielt. Jedoch ab der Hälfte begann mich das Buch zu langweilen und es konnte mich nicht mehr fesseln. Auch das Ende war irgendwie... Naja. Ich werde daher kein weiteres Buch von ihm lesen.

  24. Cover des Buches Im Land der weißen Wolke (ISBN: 9783404270019)
    Sarah Lark

    Im Land der weißen Wolke

     (459)
    Aktuelle Rezension von: LenaSilbernagl
    Darum geht's:
    London, 1852: Zwei junge Frauen treten die Reise nach Neuseeland an. Es ist der Aufbruch in ein neues Leben - als künftige Ehefrauen von Männern, die sie kaum kennen. Die adlige Gwyneira ist dem Sohn eines reichen "Schafbarons" versprochen, und die junge Gouvernante Helen wurde als Ehefrau für einen Farmer angeworben. Ihr Schicksal soll sich erfüllen in einem Land, das man ihnen als Paradies geschildert hat. Werden sie das Glück und die Liebe am anderen Ende der Welt finden? Ein fesselnder Schmöker über Liebe und Hass, Vertrauen und Feindschaft und zwei Familien, deren Schicksal untrennbar miteinander verknüpft ist.

    Das Buch:
    Eigentlich war ich nie der Mensch, der ein Buch von Sarah Lark lesen wollte. Obwohl ich historische Romane liebe und auch Liebesgeschichten mich begeistern können. Und obwohl die Bezeichnung Familien-Epos mich oft ködern kann, so waren die Bücher dieser Autorin für mich eher etwas, dass ich für mich abgeschrieben hatte.
    Doch nun habe ich den ersten Teil der Weißen-Wolke-Saga gelesen und das Buch konnte mich eindeutig überzeugen. 
    Beginnen wir mit dem Setting. London 1852 klingt schon mal ganz spannend. Die Kulisse wird eindrucksvoll geschildert auch die beiden weiblichen Protagonistinnen werden zum ersten Mal eingeführt. Beide sind mir von Anfang an sympathisch gewesen und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Auch wenn Heiratsumstände heute ganz anders sind konnte ich doch nachvollziehen, warum Helen die Heiratsannonce anziehend fand.
    Ich kann nicht bestätigen oder widerlegen, ob die historische Wirklichkeit im damaligen London wirklich so war, wie es in diesem Buch beschrieben wurde, aber ich konnte es mir gut vorstellen. 
    Die kleinen Details haben mir das gut möglich gemacht. Und selbst wenn die Tatsachen nicht so stimmen würden, täte dies dem Buch dennoch keinen Schaden. Denn es ist so spannend geschrieben, dass man schon nach nur wenigen Seiten mehr erfahren möchte.
    Die beiden weiblichen Protas waren für mich eindeutig in diese Zeit geschrieben und so konnte es auch passieren, dass die beiden erst nach Neuseeland reisen mussten. Würde das Buch in der heutigen Zeit spielen, wären die Beweggründe nicht vorhanden oder vollkommen anders. 
    So sind es jedoch die Umstände, die die beiden Protas in eine neue Welt schicken. Und gemeinsam mit den beiden erkundet auch der Lese das unbekannte Land.
    Die Überfahrt wird genauso spannend gestaltet wie alles andere davor auch, doch der interessanteste Teil folgt eindeutig danach. 
    Denn nicht nur für Helen und Gwyneira war dieses Land neu, sondern auch für mich. 
    Dabei wird auch diese Kulisse so eindrucksvoll beschrieben, dass ich mir genau vorstellen konnte, wo die beiden gelandet sind. Ich konnte mir sowohl das Land, als auch die Berge und Seen gut vorstellen.
    Bis hierher weiß der Leser noch nicht, wie sich die beiden Männer gestalten werden, die Helen und Gwyneira heiraten sollen. Das bleibt zunächst ein Geheimnis, welches es noch spannender macht weiterzulesen. 
    Im Laufe des Romans wird diese Geheimnis jedoch geklärt und es stellt sich heraus, dass die beiden Frauen und ihre Schicksale miteinander verknüpft sind. Im weiteren Verlauf müssen die Beiden viele Hürden überstehen, erleben jedoch auch schöne Situationen. Obwohl das Buch mehr als 800 Seiten hat, wurde mir beim Lesen nie langweilig und ich wartet gespannt darauf, was als nächstes kommen möge. Und obwohl irgendwann der Alltag ins Leben der beiden Protas einzieht, so wird das Lesevergnügen doch nie gemindert. Denn immer wieder werden interessante Passagen über das Land, das Leben dort oder die Fauna und Flora eingebunden, die eindeutig darauf schließen lassen, dass die Autorin dieses Land wirklich gut kennt.
    Beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, als würde ich in die Welt hineingezogen. Dabei gab es für mich viele liebenswerte, aber auch einige hassenswerte Figuren. Und obwohl das Buch mit einem kleineren Cliffhanger endet kann man das verzeihen, denn der nächste Band wartet schon auf einen ;)

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