Bücher mit dem Tag "billy wilder"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "billy wilder" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Emil und die Detektive (ISBN: 9783855356034)
    Erich Kästner

    Emil und die Detektive

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Buechereule

    Da ich nicht genug Platz in der Kurzmeinung hatte, schreibe ich diese Rezension. Dauert auch nicht lang:

    Das Buch ist sehr gut, wie man es erwartet bei Erich Kästner (à propos: Warum schreiben nicht alle Autoren so lustige Vorworte?).

    Jedoch muss ich mich in aller Form beschwerden, dass nur ein Mädchen (Pony Hütchen, deren echten Namen ich nicht kenne), aber hundert (gleichbedeutend mit (sehr) viele) Jungs vorkommen! Und die typischen Rollenklisches (für Mädchen). Aber das kann man verzeihen, wo das Buch doch so alt ist, damals war das wohl noch normal. 

    Soviel ich auch murre: Das Buch ist zu empfehlen, und zwar für alle, nicht nur für (kleine) Kinder. 

  2. Cover des Buches Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten (ISBN: 9783499291722)
    Brigitte Riebe

    Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Der zweite Teil hat mir noch besser gefallen als der erste Band. Hier geht es hauptsächlich um Silvie und ihre Perspektiven. Eine spannende Familiengeschichte vor historischem Hintergrund. Man bekommt kleine Einblicke in das Berlin der 1950er Jahre. Es macht Spaß, die Familie auf ihrem Weg zu begleiten. 

    Klare Leseempfehlung für alle, die Familiensagas mögen.

  3. Cover des Buches Filmlandschaft Berlin (ISBN: 9783957230706)
    Nadin Wildt

    Filmlandschaft Berlin

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Kady
    Inhalt : Diese Filmografie einer Metropole ist ebenso von der Liebe zum Film wie von genauer Berlin-Kenntnis erfüllt. Seit der Erfindung des Kinos vor 120 Jahren wird in Berliner Straßen gedreht, vom Stummfilm bis zum Hollywood-Blockbuster, in Trümmern, zwischen Baustellen, vor Sehenswürdigkeiten und an versteckten Plätzen. Heute ist der Drehort Berlin beliebter denn je. Auf der Fährte der Filmteams suchen auch immer mehr Touristen die Schauplätze ihrer Lieblingsfilme. Für alle Setjetter stellt dieses Buch mehr als 40 Kinofilme und ihre detektivisch recherchierten Drehorte vor - durchgängig mit Standbildern und eindrucksvollen Stadtfotografien von Franziska Donath illustriert. Wandeln Sie auf den Spuren von Sally Bowles und James Bond, Billy Wilder und Wim Wenders, Lola und Victoria. Machen Sie Ausflüge ins Studio Babelsberg und an jene Orte, wo Berlin schon Moskau, London oder Panem spielte.


    Meine Meinung: Für Berlin- oder Film-Fans ein absolutes Muss!
    Mir gefällt es, dass man sehr viel über verschiedene Filme und deren Drehorte erfährt - nicht nur Outdoor, auch Indoor und auch, in welchen Filmen Berlin gar nicht Berlin darstellt.
    Die Informationen sind sehr interessant und gut zusammengestellt. Es werden die wichtigsten Berlin-Filme samt Drehorten vorgestellt, ebenso wie die wichtigsten filmischen Persönlichkeiten Berlins.


    Fazit: Für sowohl Kino- als auch Berlin-Fans ein absolutes Highlight. Ich kann es nur empfehlen!
  4. Cover des Buches Vom Küssen der Kröten (ISBN: 9783453406650)
    Hellmuth Karasek

    Vom Küssen der Kröten

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Karaseks Glossen aus der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, schnwankend zwischen hochkulturell und persönlich-gaga, heutzutage ein schöner Rückblick auf die Mitte der Nullerjahre (2004-2008). Was macht man, wenn die Fußballliebe eine Familie zerteilt, wer ist Koch und wer Kellner im Verhältnis Schröder-Fischer, und immer noch besser von den beiden (ab)serviert zu bekommen als vom "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin (wegen Beresowski Litwinenko Politkowskaja Juschtschenko), da kann eine alptraumartige Essenseinladung schon mal zu schwißnassen Nächten führen. Und Laura Karasek kommt auch vor, liebe Grüße!

  5. Cover des Buches Screwball - Hollywoods Madcap Romantic Comedies (ISBN: 9780517573020)
    Ed Sikov

    Screwball - Hollywoods Madcap Romantic Comedies

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Die "Screwball Komödie" ist eine spezielle Unterart der amerikanischen Filmkomödie und hatte ihre Hoch-Zeit in den 1930er Jahren.

    Der Begriff wurde aus dem Sportbereich entlehnt: In jenen Jahren begannen manche Werfer von US-Baseball-Teams den Ball mit einem Drall nach außen zu werfen und ließen so den Ball unberechenbar werden. Die Baseballwelt honorierte diese schwer einzuschätzenden Bälle als "screwballs" – waren die Werfer in ihren Augen doch exzentrische oder verrückte Spieler.

    In den Tagen vom Beginn der Weltwirtschaftskrise 1929 bis zum Eintritt der Vereinigten Staaten von Amerika in den plötzlich doch real gewordenen II. Weltkrieg 1941 gebar die Traumfabrik Hollywood aus einer (im wahrsten Sinne des Wortes) Not heraus ein eigenes Filmgenre, dass zuhauf vor Unberechenbarkeiten im Kampf einer Vielzahl sehr skurriler und oft auch verrückter Geschlechter wuselte: die "Screwball Comedy".

    Der Autor, ein "Doctor of Philosophy" der Columbia Universität, nahm sich dieser oft sehr turbulenten, haarsträubenden und auch originellen romantischen Komödien an und liefert einen höchst interessanten Einblick in die Entstehung und die Mechanik dieser Beziehungsgeschichten, wo Männlein und Weiblein miteinander könnten aber nicht wollen, weil eben...

    Geburtshelfer dieses Sub-Genres, welches mit Howard Hawk's "Napoleon vom Broadway" (Twentieth Century, 1934) und Frank Capra's unvergleichlichem Film "Es geschah in einer Nacht" (It Happened One Night, 1934) den Siegeszug in den amerikanischen Kinos antrat, war der Aufschrei der religiösen Gruppierungen im Land, die nach den sexuellen Exzessen, Skandalen und Ausuferungen in den 1920er Jahren Moral und Sittlichkeit forderten. Schlußendlich formten katholische Würdenträger die berüchtigte "National Legion of Decency", die Einfluss auf die Regierung zu nehmen begann. Hollywood aus Angst vor Zensur durch den Staat und daraus resultierenden Einbußen reagierte rasch und bot eine hauseigene Prüf(zensur)stelle an: 1930 wurde der "Motion Picture Production Code" ins Leben gerufen, der der breiten Filmmasse als der berüchtigte "Hayes Code" bis 1968 ein Begriff war und mal wieder in feinster Perfektion die Verlogenheit und Scheinheiligkeit, die Prüderie und Bigotterie des gesamten Landes aufzeigte.

    Damals wie heute mit der #MeToo-Kampagne log und lügt Tinseltown mit halbherzigen Aktionen und Lippenbekenntnissen der Welt etwas vor...

    Sex – wenn auch nur in Andeutungen – war sofort ein Tabu auf der Leinwand. Keinesfalls gezeigt werden durften erste Liebesnächte; nicht mal verheiratete Paare durften auf der Leinwand zusammen im Bett liegen (!!!). Ehepaare teilten sich zwar ein Schlafzimmer, aber die Betten waren stets durch Nachtkästchen getrennt. Alles musste klinisch sauber sein und die moralisch heile Welt darstellen.

    Wie also Romanzen einem arbeitslosen und hungerndem Volk erzählen und ihnen eine Fluchtmöglichkeit aus dem tristen Alltag ermöglichen, wenn man keine der für eine tolle Beziehungskomödie notwendigen Ingredienzien verwenden durfte?

    Hier zeigte sich Hollywood (damals wie heute) wieder einfallsreich und erzählte Geschichten von Liebes/Ehepaaren, die sich wie Hund und Katz anfauchten und bekämpften, um in subtilen grandiosen Wortgefechten und Slapsticksituationen auf Umwegen sexuelle Untertöne in den Filmen zu transportieren.

    Große Stars wie Cary Grant, Henry Fonda, James Stewart, William Powell, Myrna Loy, Barbara Stanwyck, Claudette Colbert, Ginger Rogers, Irene Dunne oder Katharine Hepburn trennten sich um sich wiederzufinden oder bekämpften und hassten einander, um schlußendlich doch ein Paar zu werden.

    Faszinierend der Umstand, dass sich die Geschichten um (Hass)Lieben immer in den höheren und sehr wohlhabenden Kreisen abspielten. Luxuriöse Hotelsuiten, Villen, Hauspersonal, schöne gelangweilte Frauen und Männer in Nerzen und mit Juwelen behängt in steter Partylaune Champagner und Kaviar schmausend... während das Kinopublikum sich kaum die Butter auf dem Brot leisten konnte. Die Amerikaner liebten es, die reichen wohlgenährten Protagonisten auf der Leinwand zu sehen und neideten es ihnen nicht. Gerne zahlten die Besucher 0.23 Dollar für ein Ticket... Wöchentlich wurden zwischen 65 und 90 Millionen Kinokarten verkauft!

    Beim Lesen dieses wunderbaren Buches, welches die Inhalte der absoluten "Must-Sees" dieser wunderbaren Film-Ära detailliert beschreibt und die Texte mit wunderschönen schwarz/weiß-Szenenfotos der eleganten Stars der alten Hollywood-Tage garniert, wird einem schmerzhaft bewusst, wie sich damals das Land schon selbst belog und es jetzt ganz gleich mit einer überzogenen und unglaubwürdigen Entrüstung über Zustände, die in Tinseltown seit 100 Jahren herrschen und die sich nicht ändern werden (ist der Mensch dazu überhaupt in der Lage?), wieder tut.

    Ein Eye-Opener über die Filmindustrie aber auch das Land selbst, welches mit Scheinheiligkeiten, Tunnelblick und Doppelzüngigkeit die eigene Bevölkerung vergessen lassen will, dass es selbst in einer Traumwelt existiert.

    Ein wunderbarer Ratgeber, wer einen Sinn für gute alte flotte Hollywood-Komödien mit den Großen des "Golden Age" hat und diese Filme erkunden möchte: Background, Inhaltsangaben, kritische Betrachtungen und Analysen sowie reich bebildert und mit interessanten Listen über Darsteller, Autoren, Regisseure, Kameramänner und Auszeichnungen.

  6. Cover des Buches Schwarzkopf (ISBN: 9783950249866)
    Richard K. Breuer

    Schwarzkopf

     (6)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Ein Remake von „Der dritte Mann“ soll gedreht werden, deshalb kommt der Autor Harald Schwarzkopf zusammen mit dem jugendlichen Regisseur Ernesto Ostwaldo nach Wien. Schon am Flughafen gibt es Schwierigkeiten. Schwarzkopf als Jugendlicher von Österreich nach Amerika ausgewandert gerät in eine seltsame Situation nach der anderen. So wird er zum Beispiel mit einem Bediensteten des Lost-and-Found Schalters verwechselt. Sein Kumpel Ernesto versucht inzwischen, den Koffer mit den Pillen loszuwerden, die er zur Selbstversorgung aus den Staaten mitgebracht hat. Auch das will nicht so recht gelingen. Die beiden Hollywood-Chaoten kommen mit Mühe durch den Zoll, um dann eine Katastrophe nach der nächsten auszulösen. Wenigstens brauchen sie kein Hotelzimmer, die Übernachtung in der Arrestzelle für Prominente ist ihnen sicher.


    Wie ein Drehbuch geschrieben ist dieser Krimi, Regieanweisungen und Dialoge wechseln sich ab. Den einzelnen Kapiteln sind kurze Zeitungsausschnitte vorangestellt. Die Handlung erinnert in gewissen Zügen durchaus an die des Films „Der dritte Mann“ wie sich mit der freundlichen Hilfe Wikipedias feststellen lässt. Eine genauere Kenntnis des Films würde den Reiz der Handlung dieses Romans sicher noch erhöhen, wie auch Ernesto des Öfteren feststellt. Die schnellen Szenenwechseln und die teilweise irrwitzigen Ereignisse und Dialoge gepaart mit absichtlichen Wiederholungen lassen dieses skurrile Werk zu einem echten Lesevergnügen werden, wobei das kleine Glossar der wienerischen Begriffe zu Beginn für den norddeutschen Flachlandtiroler wahrhaft hilfreich ist. Unter den zahlreichen running Gags die durchaus intelligente Geschichte auszumachen, fordert die geneigte Aufmerksamkeit des Lesers, die der Autor durch die witzige Art leicht gewinnt. 


    Ein ein lesenswertes fast-Remake des Kino-Klassikers „Der dritte Mann“. Ein etwas anderes Buch, zu dem man im Takt des „Harry Lime Themes“ schwingen kann.

  7. Cover des Buches Signaturen der Erinnerung (ISBN: 9783902498915)
    Thomas Ballhausen

    Signaturen der Erinnerung

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Billy Wilder (ISBN: 9783455504002)
    Hellmuth Karasek

    Billy Wilder

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Some Like It Hot (ISBN: 9783822860564)
    Alison Castle

    Some Like It Hot

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Himmel und Erde (ISBN: 9783868835243)
    Mario Adorf

    Himmel und Erde

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Mario Adorf ist schon eine Schauspieler 
    Legende.  Im  nächsten Jahr feiert einen 
    einen  runden Geburtstag. 90 Jahre sind 
    eine Menge  Leben. Er hatte ein Leben,   
    worüber er hier in  dem Buch "Himmel und 
    Erde"  erzählt.

    Es beginnt mit seinen Kinderjahren, wie 
    er  bei  seiner  Mutter, die Schneiderin war, 
    in sehr  einfachen  und  bescheidenen 
    Verhältnissen  aufgewachsen ist  und  das 
    sein Erzeuger aus  Italien stammte. Wie 
    er  den  Krieg heil  überstand und nach dem 
    Krieg sich  tapfer  durchschlug.

    Er erzäht hier Geschichten aus der Schule,
    wie  er  das Abitur machte und später 
    dann  zufällig beim  Film landete, da sein 
    Freund  die  Texte nicht  behalten  konnte 
    und er an  seiner  Stelle arrangiert  wurde.

    Mario Adorf hat dann mit vielen berühmten
    Schauspielern zusammen am Set verbracht 
    und  gedreht. Da waren Walter Giller, 
    Hans Clarin,  Marianne Koch, Horst Buchholz, 
    Thomas Fritsch  etc, und in Hollywood viele 
    Filmgrößen wie  Michael Cain, Richard Harris, 
    James Coburn,  Charlten Heston.   

    Nicht nur in Deutschland, in Kroatien die 
    Winnetou- Filme von Karl May, in Mexiko 
    die  Westernfilme und  in  Moskau unter 
    strenger  Bewachung italienische  Filme 
    drehte.  

    Er ist viel herum gekommen. Es gibt lustige
    Geschichten, peinliche Begebenheiten über
    die  er frei und offen erzählt. Ich fühlte 
    mich wirklich  gut unterhalten. Einen Punkt 
    Abzug allerdings  für den Schreibstil, der mir 
    nicht  immer gefiel  und mit dem ich bis zum 
    Ende des  Buches  haderte. 
  11. Cover des Buches Billy Wilder - Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder? (ISBN: 9783311140085)
    Rolf Thissen

    Billy Wilder - Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    Unter dem Namen Kampa Salon bringt der noch junge, aber überaus engagierte Kampa Verlag Gesprächsbände heraus, mit namhaften Schriftstellern, Denkern, Regisseuren, Kulturschaffenden.
    Und innerhalb dieser Reihe sind nun auch die Aufzeichnungen Cameron Crowes erschienen, der das rare Glück hatte, mit dem wohl bekanntesten Regisseur seiner Zeit, Billy Wilder, über seine Filme und sein Leben plaudern zu dürfen. Wilder drehte mit den damaligen Hollywoodgrößen, mit Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, Marlene Dietrich, mit Jack Lemmon, Gary Cooper, Humphrey Bogart, um nur einige zu nennen. Jeder seiner Filme ist besonders, viele Filme sind auch heute noch weltweit bekannt und beliebt.
    Es ist unfassbar großartig, dass es Crowe gelang, den interviewscheuen Wilder zu überzeugen, denn herausgekommen ist ein Gesprächsband, der gleichermaßen lebensklug, charmant und witzig ist. Der 90jährige Wilder plaudert aus dem Nähkästchen, erzählt von Dreharbeiten, von Schauspielermarotten, bewertet seine eigenen Filme und hat sogar bisweilen Tipps für seinen jungen Kollegen. Selbst das Privatleben wird gestreift, Wilders Jugend in Deutschland, der Verlust seiner Familie in Auschwitz. Wilder weicht dabei häufig geschickt aus, es gibt Bereiche, über die er sichtlich nicht sprechen möchte. Das ist nachvollziehbar zum einen und zum anderen bietet sein Hollywoodleben genügend Gesprächsstoff für den faszinierten Leser. Eine komplette Ära wird hier erneut zum Leben erweckt, Glanz und Glamour inklusive.
    Ich interessiere mich schon recht lange für Filmgeschichte und kenne daher die meisten der angesprochenen Filme. Ich habe dieses Buch mit großem Vergnügen gelesen und füge es mit ebenso großer Freude meiner Film- und Theaterbuchsammlung hinzu. Für einen Leser, der keinen Billy Wilder-Film kennt, dürfte es allerdings ein wenig schwierig zu lesen sein. Am besten besorgt man sich vorher "Manche mögen's heiss", "Zeugin der Anklage", "Sabrina" oder "Das Appartement" (oder alle zusammen) und sieht sich die Filme an. Wem sie nicht gefallen, dem ist eh nicht zu helfen und alle anderen können dann den trockenen Humor Wilders genießen, der schon seine Filme so herausragend gemacht hat.

    Ich danke dem Kampa Verlag herzlich für das Leseexemplar und werde es hegen und pflegen und regelmäßig anstrahlen.

  12. Cover des Buches Some Like it Hot (ISBN: 9780753522257)
    Tony Curtis

    Some Like it Hot

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Karambolagen (ISBN: 9783548364940)
    Hellmuth Karasek

    Karambolagen

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Waldbauer

    Das ideenärmste Buch, das man sich vorstellen kann. Karasek zählt einfach alle prominenten Namen auf, die er in seinem Journalistenleben kurz gestreift hatte. Billy Wilder, über den er eine Biographie geschrieben hatte, gleich dreimal. Steven Spielberg, Günter Grass (zweimal), Peter Handke, Friedrich Dürrenmatt, Heinz Rühmann, Romy Schneider, Marlene Dietrich, Wolf Biermann, Helmut Kohl und andere.

    Aggressives Namedropping, getragen von Geltungsbedürfnis, denn die kurzen Essays von zwei, drei Seiten sind an Banalität kaum zu überbieten. Zwei Fälle seien hierfür exemplarisch gewählt.

    Seine Begegnung mit Brigitte Bardot beschränkte sich darauf, dass er sie, den Wunschtraum seiner Jugend, beim Urlaub in St. Tropez einmal am Strand von weitem gesehen habe. Von weitem!

    Laut Karasek habe B.B. ihm zugenickt und gelächelt. Oder hat Karasek sich dies nur eingebildet? Haben zwanzig Jahre die Erinnerung womöglich verklärt?

    Karasek schlief auch nicht im Bett von Marilyn Monroe, wie er in der Kapitelüberschrift suggeriert. (Schon gar nicht gleichzeitig mit ihr, wie mancher Leser vielleicht vermuten könnte.)

    Karasek übernachtete in einer luxuriösen Bungalowsuite des Beverly Hills Hotel. Die Monroe „soll“ dort vor sechsundzwanzig Jahre auch übernachtet haben. Ob es genau die gleiche Suite-Nummer war, ist ebenso wenig bewiesen, wie die Frage, ob Maryiln Monroe in demselben Bett schlief wie Karasek.

    Die Monroe könnte zwar im Hotel abgestiegen sein, aber woanders geschlafen haben. Oder das Bett könnte in den sechsundzwanzig Jahren ausgetauscht worden sein.

    Zum Thema Bett berichtet Karasek noch stolz, er habe beim Dreh von Regisseur Woody Allen zusehen dürfen. Natürlich „eine sehr intime Szene, wo eine Frau und ein Mann miteinander ins Bett gingen“. Besagte Szene habe Woody Allen dann aber später aus dem fertigen Film herausgeschnitten, bedauert Karasek.

    Und erst sein Schreibstil. Kein verrissener Autor des Literarischen Quartetts könnte jemals so schlecht formulieren wie Karasek. Sehen Sie sich einmal diesen Satz an (Seite 91, im Kapitel über Peter Handke, es ging um eine Tagung der Gruppe 47):

    „Ich war erst zum zweiten Mal dabei und noch nicht so eingeschliffen in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung niederprasselnden Kritiker-Parlandos.“

    Wo war bloß der Lekor?

    „...in den Chor des als Regen über die Autoren nach der Lesung...“

    Wieviele Substantive (nur durch Präpositionen getrennt) will Karasek denn noch aneinanderreihen?

     Schließen wir mit den Worten von Elke Heidenreich. Die frühere Moderatorin der ZDF-Büchersendung Lesen wurde im Focus gefragt, ob sie sich vorstellen könne, Hellmuth Karasek in ihre Sendung einzuladen.
    „Nee“, antwortete sie.
    Focus: „Warum nicht?“
    Heidenreich: „Da hatten wir ja nun genug davon, all die Jahre. Das reicht erst mal.“

  14. Cover des Buches Sunset Boulevard - Vocal Selections (ISBN: 079353691X)
    Andrew Lloyd Webber

    Sunset Boulevard - Vocal Selections

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Pearly
    Die Noten zum Musical Sunset Boulevard von Andrew Lloyd Webber (Musik) und Don Black/Christopher Hampton (Text). Das Songbuch für Klavier/Keyboard und Gesang enthält folgende Lieder: 1. Let's Have Lunch 2. With One Look 3. Surrender 4. The Greatest Star Of All 5. Every Movie's A Circus 6. Girl Meets Boy 7. New Ways To Dream 8. The Perfect Year 9. This Time Next Year 10. Sunset Boulevard 11. As If We Never Said Goodbye 12. Too Much In Love To Care Außerdem gibt es noch eine kurze Einführung mit vielen (Farb-)Bildern von der L.A.-Produktion 1993 mit Glenn Close. Die Musik ist meiner Meinung nach toll und auch wenn man das Musical nicht kennt, ist das Songbook empfehlenswert. Jedoch ist es vom Schwierigkeitsgrad her nicht unbedingt für Anfänger geeignet.
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