Bücher mit dem Tag "biografien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "biografien" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783446246676)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (2.462)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Habe mich manchmal dabei erwischt, wie mir Tränen geflossen sind beim lesen!

    Wie man es nicht anders von John Green kennt ist auch dieses hier ein Buch, dass sehr tiefgründig ist und einem zum nachdenken anregt. Habe wirklich mit den Figuren geweint und geschmunzelt. So ein hartes Thema wie Suizid in einem Jugendbuch altersgerecht zu behandeln ist wenn man mich fragt eine Kunst für sich, aber es ist hier super gelungen.


    Mir gefiel es wie alle Charaktere ihre eigene Persönlichkeit haben und Gedichte von Lyrikern gezeigt werden.

    Was mir nicht gefiel war dass es manchmal unnötig dramatisch war.

    Insgesamt ist es ein klasse Buch dass ich immer wieder lesen werde!




  2. Cover des Buches Der Junge, der Träume schenkte (ISBN: 9783404160617)
    Luca Di Fulvio

    Der Junge, der Träume schenkte

     (1.118)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Der Titel verspricht einen positiven Inhalt, auch der Klappentext des Buches lässt eher an einen Aufbruch in der neuen Welt Anfangs des 20. Jahrhunderts glauben. Es werden mehrere Personen, teilweise in verschiedenen Jahrzehnten, zwischen welchen hin- und hergesprungen wird, beschrieben. Alles befremdlich, beängstigend, Vergewaltigungen, unpersönlicher Sex, Mord, Verstümmelung, Traumatisierung, Psychopathie, Erniedrigung. Ich habe es nach fast 300 Seiten abgebrochen und kann es nicht empfehlen. Zwei Sterne nur deswegen, weil es ja nach 300 Seiten eventuell doch noch ein gutes Buch werden kann. Meines Erachtens muss ein Buch allerdings nach spätestens 40 Seiten inhaltlich auf eine klare Linie kommen, mittel derer ich es beurteilen kann.

  3. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.366)
    Aktuelle Rezension von: worldofbooksps

    Ein Roman der vom ersten Moment an zum Schmunzeln bringt. Man muss sich nur einen Adolf Hitler in mitten Deutsch-Türkischen Mitmenschen vorstellen. Timur Vermes, macht aus einem grauenhaften Mann, einen Mann mit dem man lachen kann. Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass dieser Roman mit Humor geschrieben ist und nicht um irgendetwas verharmlosen zu wollen. Ich finde die Idee dahinter sehr interessant und bin froh es gelesen zu haben. 

  4. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (346)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ja, meine ersten spannenden Titel stammen aus der Feder von Stephen King. Sie haben mich gefesselt, geängstigt und haben lange in meinem Regal gestanden- irgendwann habe ich sie verschenkt, ausgelesen, überholt- fertig. Nochmal mit Joyland einen Versuch gestartet- mäßig begeistert und nun hat mich diese autobiographische Schreibanleitung von Stephen King wirklich absolut erfreut. Ich werde mich mit einem anderen Blick an mein Debüt setzen und die Türen solange zu lassen, bis es nach draußen kann. Ich kann dieses Buch nur jedem Autor und/ oder Fan von Stephen King ans Herz legen.

    Hätte ich die Zeit gehabt, wäre es in einem Rutsch durchgelesen worden.Super

  5. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  6. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls (ISBN: 9783446256903)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Loly

    Good Night Stories for Rebel Girls ist ein Buch, angelegt für Kinder, indem beschrieben wird, was Frauen der vergangenen Epochen und der Gegenwart erreicht haben und warum sie in die Geschichte eingegangen sind. Insgesamt stellt dieses Buch 100 einzigartige Frauen vor und beschreibt kurz ihre Lebensgeschichte.


    Es ist ein paar Jahre her, dass ich mir dieses Buch zugelegt habe. Zu der Zeit war es häufig im Gespräch, was meine Neugier weckte. Ich hatte bisher kein „feministisch angehauchtes“ Buch gelesen und wollte das unbedingt ändern; also habe ich es dieses Jahr getan.

    Good Night Stories for Rebel Girls hat mir sehr gefallen. Die Lebensgeschichten der Frauen und Mädchen wird kurz, knapp und verständlich erklärt. Neben dem Text befindet sich, auf der anderen Seite, zu jeder Person eine Illustration mit Zitat. Die Illustrationen wurden von verschiedenen Künstlern und Künstlerinnen gezeichnet und sind wunderschön.

    Von Politikerinnen und Forscherinnen, über Piratinnen und Sportlerinnen, hinzu Aktivistinnen und Autorinnen. Jeder erdenkliche Bereich wurde abgedeckt. Die Diversität weiblicher Stärke und Talente wird in diesem Buch deutlich dargestellt.

    Ich war und bin immer noch beeindruckt von dem Mut mancher Frauen und Mädchen. Sie waren ihrer Zeit weit voraus und haben sich nicht unterbringen lassen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, alle der im Buch vorgestellten Frauen bereits gekannt zu haben, aber ich kannte ungefähr 30 von ihnen bevor ich das Buch gelesen habe und von weiteren 20 habe ich den Namen schon einmal gehört.

    Meiner Meinung nach ist die Message hinter diesem Buch, dass jeder das Recht hat zu träumen und jeder alles schaffen kann, egal zu welchem Geschlecht  man gehört und in welcher Zeit man lebt. Dieses Buch empfehle ich allen Träumern und Träumerinnen, die etwas über historisch bedeutende Frauen und Mädchen erfahren möchten.  

  7. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (290)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    Diese Geschichte hat mir wahnsinnig gut gefallen!


    Irgendwann 19. Jahrhundert / England: es geht um die im Land sehr beliebte und äußerst erfolgreiche Schriftstellerin Vida Winter, von der im Grunde niemand genau weiß, wer sie eigentlich genau ist. In Interviews hält sie ihr Privatleben immer geschickt raus, gibt nichts preis. Und dann eines Tages nimmt sie Kontakt zu der jungen Buchhändlerin Margaret Lea auf, die ihre Biographie schreiben soll. Und so kommt ihre ganze Familien-Geschichte ans Licht, was u.a. damals auf dem Familiensitz geschah, welches vor über 60 Jahren komplett niederbrannte und genauso auch die Wahrheit über ihre Zwillingsschwester… Weiterhin erfährt der Leser parallel zu Frau Winters Leben, das der jungen Margaret, die ebenfalls eine schwere Last mit sich trägt...


    Eine interessant verzweigte Geschichte mit einer irrsinnigen Sogwirkung – aber auf die leise Art. Hat also nichts thrillerartiges an sich. Ein düsterer, teilweise gruseliger aber gleichzeitig auch schöner Familienroman, der sich Stück für Stück entfaltet. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich angelegt und wirklich gut in die Geschichte eingewebt. 


    Ach ja, das hat mir gefallen!

  8. Cover des Buches Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys (ISBN: 9781781106440)
    Joanne K. Rowling

    Kurzgeschichten aus Hogwarts - Heldentum, Härtefälle und hanebüchene Hobbys

     (130)
    Aktuelle Rezension von: leben.lachen.lesen
    Wer so wie ich nicht genug von Harry und co bekommt, dem kann ich diese wundervollen und sehr unterhaltsamen Kurzgeschichten über die verschiedenen Leben seiner Lehrer außerhalb oder vor Hogwarts nur ans Herz legen. Außerdem spiegeln sie meine Meinung nach einmal wieder wie viele Gedanken J. K. Rowling sich um die einzelnen Charaktere gemacht hat. 
  9. Cover des Buches Als ich unsichtbar war (ISBN: 9783404603565)
    Martin Pistorius

    Als ich unsichtbar war

     (142)
    Aktuelle Rezension von: mesunshine

    Gefangen in seinem eigenem Körper. Der Geist und die Seele wacher und klarer als je zuvor. Du bist eingesperrt, niemand hört dich, doch du hörst und verstehst jedes Wort. Verzweiflung pur. 

    Martin Pistorius erzählt uns seine unfassbare Lebensgeschichte und gibt Einblicke seiner Verzweiflung, seiner Hoffnung und der Herausforderungen denen er sich stellen musste. Ein echter Held, wie er sich zurück ins Leben kämpft. Totale Gänsehaut Momente. 

    Dieses Buch hat mich emotional sehr mitgenommen und mir wieder einmal bewusst gemacht wie glücklich ich und die anderen "gesunden" Menschen sich schätzen können. 

    Was ich auch total bemerkenswert und unfassbar zugleich finde, ist die Tatsache das unser Gesundheitssystem, so gut es auch anscheinend sein mag, Lücken vorweist und oftmals vor Ratlosigkeit steht. 

    Nichts ist unmöglich, wo Hoffnung und ein fester Willen besteht. Ich ziehe meinen Hut vor diesem Man und bedanke mich für dieses Leseerlebnis. 

  10. Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)
    Alex Capus

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

     (179)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.
  11. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596905911)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.388)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der historischen Zusammenhänge und der immensen Bedeutung dieses Zeitdokumentes bewusst, trafen mich die Lebensfreude und die teils sehr unterhaltsamen Anekdoten der jungen Autorin doch unvorbereitet. So überrascht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Tagebuch der Anne Frank gewährt ein fesselndes Eintauchen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und lässt einem ganz beiläufig erfahren, wie es ist, von einem deutschen Unrechtsstaats das eigene Daseinsrecht abgesprochen zu bekommen. Es ist unfassbar, dass die Deutschen damals ihre ethnischen Säuberungen sogar im Radio angekündigt haben. Und alle haben gewusst, was mit jenen passiert, die weggeholt und abtransportiert wurden. Alle haben es gewusst!

  12. Cover des Buches Good Night Stories for Rebel Girls 2 (ISBN: 9783446261068)
    Elena Favilli

    Good Night Stories for Rebel Girls 2

     (87)
    Aktuelle Rezension von: pepita123


    Good Night Stories for Rebel Girls Band 2, ein super, duper mega tolles Buch von Francesca Cavallo und Elena Favilli.

    Im Buch geht es um 100 auser gewöhnliche Frauen, und was die gemacht haben. Ich finde das Buch hat 100 sehr schöne und einzigartige Geschichten.
    Ich finde auch die Portraits Sind sehr gelungen, jedes einzelne hat etwas schönes und die vielen verschiedenen Strategien sind sehr faszinierend. Das Buchcover finde ich sehr schön, und auch die Farben sind toll. Ich gebe dem Buch fünf Sterne weil ich es wirklich toll finde, auch der erste Band hat mir sehr gut gefallen.

    Ich empfehle es allen aufgeweckten Mädchen.



     


  13. Cover des Buches Schindlers Liste (ISBN: 9783570300046)
    Thomas Keneally

    Schindlers Liste

     (273)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    Es gibt schon so viele Rezensionen, da weiß ich gar nicht was ich noch neues schreiben soll was man noch nicht gelesen hat. Habe zuerst das Buch gelesen und dann den Film geschaut und beides hat mich so erschüttert. Finde es auch sehr schwer ein solches Werk zu kritisieren (egal ob positiv oder negativ), daher werde ich mich da kurz halten. Für mich sollte dieses Buch auch als Schullektüre eingeführt werden, sodass die Geschichte niemals in Vergessenheit gerät.

    Der Autor führte viele Gespräche mit Weggefährten und Fachleuten und vermeidet es, Lücken mit erfundenen Informationen zu füllen. Man lernt Oskar Schindler kennen, einen Mann den man so schnell nicht vergessen wird.

    Ich kann jedem, der sich für das Thema Holocaust interessiert, nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Auch der Film ist ein Meisterwerk für sich, aber das Buch sollte man dadurch nicht unbeachtet lassen. Wunderbar, ergreifend und  erschreckend mit jedem Wort, das auf den Seiten steht. Alleine dieses Buch sollte uns zeigen, dass so etwas nie wieder passieren darf! Und gleichzeitig zeigt es auch, wie wahr der hebräische Spruch ist, welcher einige Male im Buch Erwähnung findet:

    "Wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt."

  14. Cover des Buches Sei schlau, stell dich dumm (ISBN: 9783404606696)
    Daniela Katzenberger

    Sei schlau, stell dich dumm

     (315)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Der Spiegel spricht von der "blondesten Medienkarriere des Jahres", für die Bunte ist sie Deutschlands neues Phänomen. Wer ist diese Frau, die rundum für Aufsehen sorgt? Wasserstoffblondierte Kunsthaarmähne, cappuccinofarbene Studiobräune
    und Doppel-D-Silikon-Busen. An "der Katze" scheint wenig echt zu sein, trotzdem kommt sie bestechend authentisch und ehrlich rüber. Ihre Sprüche sind legendär und wenn sie redet, trägt sie das Herz auf der Zunge. Offenherzig und unbeschwert
     wandelt die Katze durchs Leben - kaum zu glauben, dass in ihrem Leben schon viel Mist passiert ist. Davon erzählt sie hier zum ersten Mal. Und davon, wie sie es trotzdem geschafft hat, die zu werden, die sie ist.


    Cover:

    Das Cover finde ich sehr passend, denn es zeigt wie bei allen Büchern der „Katze“ sie höchst selbst und ich finde es gut, dass sie von Anfang an ihrem Schema treu geblieben ist. Der Titel jedoch ist in meinen Augen sehr unpassend zum Inhalt, denn effektiv geht es eher weniger um das dumm stellen, sondern ist eher eine Biografie der Katze und eine Analyse, wie sie zu dem geworden ist, was sie jetzt eben ist. Etwas verwirrend, aber okay, sicher auch Geschmackssache.


    Eigener Eindruck:

    Daniela Katzenberger, Kultblondine und bekannt geworden durch ihr freches Mundwerk sowie ihre tätowierten Augenbrauen, für die sie sich heute auch noch ein bisschen schämt, die aber eine Zeit lang ihr absolutes Markenzeichen waren. Ein Name und mittlerweile eine Marke. Doch wer ist die Blondine überhaupt und wie ist sie zu der geworden, die sie nun ist? In dieser biografieähnlichen Betrachtung schreibt die Blondine darüber, wie sie aufgewachsen ist, was sie geprägt hat und nimmt sich dabei auch selbst ordentlich mit auf die Schippe, so wie wir es aus diversen Fernsehshows gewöhnt sind. Dass der Weg zum Promi nicht immer einfach war und dass sie oft auch missverstanden wird, das zeigt die Blondine in diesem Buch sehr anschaulich auf. 


    In ihrem ersten Buch beschreibt die Kultblondine Daniela Katzenberger was ihr Leben bis jetzt geprägt hat und warum sie so geworden ist, wie sie eben ist. Da gibt es Einblicke in ihr doch recht einfaches Leben als Kind, da wird ohne Pardon über die Männer ihrer Mutter gesprochen, es wird ausgewertet, wie arm sie gelebt haben und dass sie trotzdem eine schöne Kindheit hatte, auch wenn die vielleicht anders gewesen ist, als man sich das bei so manch wohl behütetem Kind vorstellt. Es wird berichtet, wie sie in der Kneipe ihrer Mutter Hausaufgaben machte, wie sie mit ausgeholfen hat, wie es war ihren ersten Freund zu haben und wie es mit ihren Geschwistern war, wenn sie sich mal lieb und weniger lieb hatten. Es wird berichtet, was sie sich damals dabei dachte, als sie sich für die Bild beworben hat oder für diverse TV-Shows und wie es für sie war, als sie endlich für diverse Fernsehsendungen entdeckt wurde. Dass das nicht immer einfach war und dass sie durch die Arbeit vor und hinter der Kamera viele neue Freunde gefunden hat. Das ist alles wirklich interessant und macht Spaß, wenn man es liest. Vor allem, weil die Daniela so schreibt, wie sie auch im Fernsehen quatscht. Also an sich sehr authentisch und wirklich gut gemacht. Aber was an dem Buch doch ein bisschen nervt ist die Tatsache, dass es sich bei vielen Kapitel immer ums Geld dreht und dabei vor allem ihre Mutter scheinbar immer schlecht davon kommt, weil sie als geizig und geldgierig hingestellt wird. Bisweilen sogar wie eine Rabenmutter wirkt. Man muss schon öfter einmal Mitleid mit der Daniela haben. Auch weniger toll fand ich dann zum Schluss die Interviews, wo ihr Medienteam zu Wort kommt. Das kann man mal gelesen haben, war mir aber dann doch zu viel Baupinselei. Dass dann zum Schluss noch so eine Art Quiz kommt, so a la: Wie viel Katze steckt in dir? Nun, das schlug dem Fass dann echt den Boden aus und fand ich wirklich mehr als übertreiben. Überblättert man also die Seiten zum Schluss geflissentlich, bekommt man eine ganz unterhaltsame Biografie. Man sollte aber eben nicht zu viel erwarten, es ist mal eine nette Lektüre für zwischendrin, das war es dann aber auch.


    Fazit:

    3 von 5 Sterne


    Daten:

    ISBN:9783404606696

    Sprache:Deutsch

    Ausgabe:Flexibler Einband

    Umfang:256 Seiten

    Verlag:Bastei Lübbe

    Erscheinungsdatum:14.10.2011

  15. Cover des Buches Garp und wie er die Welt sah (ISBN: 9783257068153)
    John Irving

    Garp und wie er die Welt sah

     (782)
    Aktuelle Rezension von: CharlieKaya

    Ich habe sehr lange gebraucht, dieses Buch zu lesen, aber ich habe es durch und durch geliebt. Es handelt sich bei diesem Werk um eine umfangreiche Lebensgeschichte, die sehr unterschiedliche Faszetten und Handlungsweise aufbringt. Zudem ist Garp Schriftsteller und seine Arbeiten werden umfangreich, aber sehr, sehr interessant erzählt. Es ist nicht die Spannung, die dieses Buch ausmacht, sondern die Verbundenheit, die man schnell zu den Protagonisten einnimmt. Ich habe das Buch für ein paar Wochen weggelegt und trotzdem konnte ich unbekümmert weiterlesen, so als ob ein Familienmitglied ein paar Wochen in Urlaub war und nun wieder vor der Tür steht. Man freut sich, weiter zu lesen und Neues zu erfahren. Das Buch nimmt den Leser mit, es ist extrem einnehmend; es schwingt mit dem Leser im Einklang. 

    Obwohl das Buch bereits 1978 erschien, ist es unglaublich aktuell. Die Ansichten haben mich teilweise ehrlich überrascht.

    Mittlerweile "grübele" ich nicht mehr. Ich spüren den "Sog".

    Ich werde T.S.Garp aufrichtig vermissen.

  16. Cover des Buches Fucking Berlin (ISBN: 9783548374963)
    Sonia Rossi

    Fucking Berlin

     (579)
    Aktuelle Rezension von: LeseVerrueckt

    Bei diesem Werk hatte ich zuerst den Film gesehen und dann die Erwartung gehabt, dass das Buch im Grunde genauso ist wie der Film. Pustekuchen! Im Buch geschehen so viele Dinge, die im Film gar nicht vorkommen und die eigentlich hätten inkludiert werden müssen, damit man die Protagonistin noch besser versteht.

    Die Szenen, die sich in der Geschichte abspielen, sind keine leichte Kost und doch sind sie so geschrieben, dass sie weniger erotische Schwingungen senden als ein New Adult Buch das macht. Das mag zwar schwer vorstellbar sein, da die Protagonistin eine Teilzeit-Hure ist, aber es ist eben dies: ein Job, um sich und ihren Mann (später auch ihr Kind) über die Runden zu bekommen und sich gleichzeitig ihrem Mathematik-Studium widmen zu können. Mehrere Schicksale kommen vor. Nicht immer basieren die auf einer eigenständigen Entscheidung wie es bei der Protagonistin der Fall war.

    Das Cover finde ich auch sehr gelungen. Es ist die billige Leuchtschrift, die man in so vielen Schaufenstern zu sehen bekommt, die dem Titel etwas Plakatives geben, ohne dass man Personen oder Schauplätze zeigen muss.

    Insgesamt ist "Fucking Berlin" ein wirklich sehr gut geschriebenes Buch, das sich sehr flüssig liest und zu Diskussionen anregt. 

  17. Cover des Buches Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald … (ISBN: 9783878001362)
    Maria Regina Kaiser

    Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald …

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Lia48

    Wie so viele Kinder bin auch ich mit Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Madita und Co. aufgewachsen – allesamt Geschichten, aus der Feder von Astrid Lindgren.
    Doch wer steckt eigentlich hinter der Person, die überwiegend heitere Bücher und starke Kinder-Charaktere schuf?

    Manche Romanbiografien erzählen nur von ein paar Lebensjahren einer Person, was ich häufig schade finde.
    Als ich den Film „Astrid“ (2018) gesehen habe, war ich enttäuscht, dass die Handlung hauptsächlich von 1925 bis 1930 spielt und damit sehr viel aus Lindgrens Leben auslässt!
    Umso erfreuter war ich, dass diese Romanbiografie 1912 beginnt (Astrid ist zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre alt) und erst 2002 mit ihrem Tod endet. Damit hat man hier natürlich eine viel größere Zeitspanne zur Verfügung. Zwar gibt es dadurch auch ein paar zeitliche Aussparungen (die Autorin erklärt später, dass sie nicht so viel hinzuerfunden wollte – was ich ehrlich gesagt gut finde!), was mich aber nicht gestört hat. So erfährt man auch ein wenig über die Kindheit von Astrid, aber auch über die Zeit, als sie ihre ersten Bücher veröffentlicht, im Verlag arbeitet, ihre Bücher verfilmt werden und als diese den Weg nach Deutschland finden. Genau das hatte ich mir erhofft!

    Besonders eindrücklich fand ich, dass Astrids Familie zunächst keine Bücher besitzt. Bücher sind für sie große „Kostbarkeiten“.
    Doch Astrids Interesse an Geschichten wächst, sie liest und schreibt gerne. Und ihr Lehrer prophezeit ihr eine Laufbahn als erfolgreiche Schriftstellerin.
    Als später Astrids Tochter sehr krank wird, wünscht diese sich eine Geschichte über „Pippi Langstrumpf“ und Astrid beginnt zu schreiben und zu erzählen…
    In manchen Zeiten scheint das Schreiben für sie auch eine Art Flucht aus der Realität zu sein: „Wenn sie schrieb und sich Personen ausdachte und sie reden ließ, vergaß sie den Kummer(...). Solange Astrid an der Schreibmaschine saß und tippte, war der Schmerz wie ausgeschaltet.“

    Dass Astrids Leben nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen besteht, wird in diesem Buch deutlich. Sie hat einige Schicksalsschläge zu verkraften und in manchen Zeiten hadert sie mit dem Leben.
    Besonders schmerzt es zu lesen, wie ihre strenggläubige Mutter sich für ihre Tochter schämt und sie mit 18 Jahren aufgrund ihrer ungewollten Schwangerschaft („Sünde“), vor die Tür setzt. Keine einfache Zeit für Astrid, die nun auf sich allein gestellt ist.
    Später hätte ich sie gerne geschüttelt, um sich von ihrem Ehemann nicht alles gefallen zu lassen.
    Man kann gar nicht anders, als mit Astrid mitzufühlen, sich mit ihr zu freuen, aber auch mit ihr zu trauern und sich zu fragen, was die Zukunft noch bringen mag.

    Immer wieder wurden Sequenzen eingestreut, die Rückschlüsse darauf zuließen, wo sich Astrid Inspiration für ihre Bücher geholt haben könnte, was ich mit großem Interesse verfolgt habe.

    Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Da waren zahlreiche wundervolle Textstellen dabei, die ich mir unbedingt herausschreiben musste.

    Weitere Informationen zum Buch und zu Lindgrens Leben bekommt man außerdem im Nachwort der Autorin sowie innerhalb des ausführlichen Anhangs (enthält u. a. eine übersichtliche Zeittafel vom Leben der Autorin, Listen von Personen und Orten, mit denen Astrid Lindgren zu tun hatte, sowie Fotos und ein Glossar).

    FAZIT: Für mich war dies eine ausgesprochen lesenswerte Romanbiografie, die mich absolut begeistern konnte! Trotz der Romanform erfährt man viel über das Leben von Astrid Lindgren, was sie für eine Person war und wie sie zum Schreiben kam, ohne dass man das Gefühl bekommt, dass zu viel hinzuerfunden wurde. Ein Buch, das ich euch von Herzen empfehlen kann, wenn ihr euch für Astrid Lindgren interessiert oder mit ihren Büchern aufgewachsen seid! 5/5 Sterne!

  18. Cover des Buches Bob, der Streuner / Bob und wie er die Welt sieht: Zwei Bestseller in einem Band (ISBN: 9783404608829)
    Ursula Mensah

    Bob, der Streuner / Bob und wie er die Welt sieht: Zwei Bestseller in einem Band

     (953)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora696

    James Bowen, a busker, ended up on the streets because drugs, alcohol and family problems played a big role in his life. It was difficult for James to make friends at school because he never had a family home and he never grew up in one place. At the age of twelve, evil began to run its course. He quit school and became homeless as a junkie. Although he was totally dependent on heroin by that time, he never contacted his family because he was ashamed of his behavior and his sorrowful past. But the moment he met an injured stray cat with ginger fur and big green eyes, his life began to change. Together James and Bob, the cat, faced the world - and won. I really enjoyed this heartwarming, true story because everyone deserves a second chance in life and James and Bob have taken theirs. It’s written amazingly and you can really connect to the characters. The book conveys that there are tough times in lives which can be mastered with the help of love, endurance and ambition. I would totally recommend the book to other readers aged ten to twenty because it gives positivity and hope to all of us.

  19. Cover des Buches Was würde Frida tun? (ISBN: 9783453281202)
    Elizabeth Foley

    Was würde Frida tun?

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Sikal


    In diesem Buch liest man 55 Kurzporträts beeindruckender Frauen der Weltgeschichte. Dabei wird ein breites Portfolio vorgestellt, welches Künstlerinnen, Adelige, Wissenschaftlerinnen und viele andere enthält.

     

    Manche sind Intrigantinnen, die die gesponnenen Fäden zu ihren eigenen Gunsten nutzen. Während andere in ihrem Job glamourös sind oder sich Rechte herausnehmen, die für die Rolle der Frau noch nicht gedacht waren. Wir treffen natürlich auf Frida Kahlo, der Namensgeberin des deutschen Titels, die ihren eigenen unverwechselbaren Stil entwickelte. Aber man begegnet auch Rosa Parks, Erika Mann, Bertha von Suttner, Coco Chanel, Hedy Lamarr, Katharina der Großen oder Agatha Christie.

     

    Viele außergewöhnliche Frauen geben sich hier ihr Stelldichein und doch war keine von ihnen perfekt, sondern hatte Fehler und Schwächen. Doch alle hatten Mut, waren selbstbewusst, trafen eigene Entscheidungen und erhielten sich zeitlebens eine gewisse Neugierde.

     

    Die Porträts sind wirklich sehr kurz, gerade mal drei oder vier Seiten und können natürlich nur eine Episode des Lebens der Protagonistin anreißen. Ausreichend, um die eigene Neugierde anzustacheln und vertiefende Literatur zu suchen. Einige Tipps finden sich im angehängten Literaturverzeichnis.

     

    Der Schreibstil ist flüssig und locker leicht. Teilweise humorvoll wird kurz und knackig ein wenig Wissen vermittelt. Wobei natürlich nur an der Oberfläche gekratzt wird, wie schon erwähnt.

     

    Das Buch ist mit einem stabilen Kartoneinband gestaltet und enthält zu jeder Frau auch ein illustriertes Porträt. Durch die eher schrille Aufmachung finde ich das Buch eher für die Zielgruppe jugendlicher Mädchen, die sich hier den ein oder anderen Life-Lessons-Tipp mitnehmen können.

     

    Eine ganz nette Lektüre, nicht weniger, aber auch nicht mehr. 3 Sterne

  20. Cover des Buches Unerschrocken 1 (ISBN: 9783956401299)
    Pénélope Bagieu

    Unerschrocken 1

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Die französische Illustratorin Pénélope Bagieu präsentiert in ihren zwei Comic-Alben unter dem Motto »Unerschrocken« insgesamt 30 Geschichten über die unterschiedlichsten Frauen, die ihre Tatkraft und ihren Mut zu verschiedenen Zeiten und in diversen Kulturen unter Beweis stellten und damit etwas bewegten. Als besonders erfreulich empfand ich, dass unter den Persönlichkeiten nicht nur bekannte Namen wie z. B. Peggy Guggenheim oder Nellie Bly auftauchen, sondern vor allen Dingen Frauen poträtiert werden, über die ich bisher noch nichts gehört oder gelesen hatte.

    In einem cartoonesken Stil lenken Pénélope Bagieus Zeichnungen den Blick zuerst auf die humorvolle Seite der einzelnen Geschichten. Auf den zweiten Blick stellt man jedoch schnell fest, dass sich jede der vorgestellten Persönlichkeiten speziellen Herausforderungen gegenübersieht und diese vollkommen unerschrocken angeht. Das machte das Leseerlebnis für mich unglaublich empowernd. Es machte unglaublich Spaß in die kurzen Geschichten einzutauchen und sich von diesen starken Frauen inspirieren zu lassen.

    Besonders ansprechend sind die großen, über zwei Seiten reichenden Illustrationen, die mit satten Farben und entdeckungswürdigen Szenarien aufwarten.

    Pénélope Bagieu setzt in ihren zwei Comic-Alben mit facettenreichen Geschichten genau die richtigen Akzente. Von humorvollen Lebensgeschichten wie die der Clémentine Delait, der Dame mit Bart, die aus der Not eine Tugend machte, ihre Gesichtsbehaarung akzeptierte und daraus ein Geschäftsmodell machte und sich als Marke etablierte über Kriegerinnen und Bandietenköniginnen, die sich mit viel Mut durch ihr hartes Leben kämpften, wird den Leser*innen eine breite Geschichtenpalette geboten, die keine Wünsche offen lässt und vor allen Dingen auch jungen Mädchen und Frauen Mut macht, ihren eigenen Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu gehen.

    Am faszinierendsten waren für mich die Lebensgeschichten über Frauen die ihr Leben der Wissenschaft verschrieben haben, wie z. B. die Vulkanologin Katia Krafft oder Frances Glessner Lee, die sich noch mit 55 Jahren dazu entschließt etwas zu bewegen und dabei mit ihren Tatort-Miniaturmodellen die Polizeiarbeit revolutioniert und als erste Frau zur Polizeichefin von New Hampshire ernannt wird.

    Die Bandbreite der Geschichten ist wirklich enorm, es wird von geschichtsträchtigen Frauen wie der mächtigen Kaiserin Wu Zetian, die ihrer Bestimmung eine Konkubine des Kaisers zu werden zwar folgt, ihr Schicksal aber dann in die eigene Hände nimmt und schließlich selbst zur Kaiserin ernannt wird und mit großem Erfolg über ihre Untertanen herrscht. Aber auch von Frauen, die im kleinen ihre wundervollen Taten vollbringen wie Giorgina Reid, die sich mit all ihrem Wissen für die Rettung eines Leuchturmes stark macht. Von diesen feinen Comic-Geschichten könnte ich noch viel mehr vertragen, daher hoffe ich sehr, dass es nicht nur bei diesen zwei Bänden bleiben wird!

    Die einfache Panelanordnung und die recht ausführlichen Text dazu zeichnen diese beiden Comic-Bände als geeignete Lektüre für Comic-Einsteiger aus. Kinderleicht lässt sich ohne jegliche Vorkenntnisse den einzelnen Geschichte folgen.

    Fazit

    Kleine aber feine Geschichten, die emotional bewegen und in der modernen Komposition als Comicstrips eine anregende Inspiriationsquelle liefern.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 15.11.2019   

  21. Cover des Buches Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter (ISBN: 9783404613359)
    Karin Jäckel

    Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter

     (134)
    Aktuelle Rezension von: cat10367

    Dieses Buch ist für mich eine sehr tiefgreifende Erfahrung. Ich konnte es mir bisher nicht vorstellen, dass es so etwas wirklich gibt.

    Zu lesen, das ein Kind in so einem Millieu aufwachsen muss finde ich absolut schrecklich.

    Das Schlimmste an dem Buch ist für mich, das ihr niemand glaubt.

    Das Buch ließ mich sehr nachdenklich zurück und ich bin froh, das sie es geschafft hat ihn anzuzeigen. Nur was bedeutet dieses Urteil für Monika. Sie wird ein Leben lang an dieser Geschichte tragen und ihr „Vater“?

    Es ist insgesamt ein sehr sehr tief gehendes und bewegendes Buch. Nur zu empfehlen!

  22. Cover des Buches Wo die wilden Frauen wohnen (ISBN: 9783890295268)
    Anne Siegel

    Wo die wilden Frauen wohnen

     (15)
    Aktuelle Rezension von: People-abroad

    Das Buch ist vielseitig. Das Lesen ist erstaunlich spannend und abwechslungsreich, weil die Autorin über zehn Frauen berichtet, die verteilt auf Island leben und weil jede der zehn Frauen ein anderes Leben führt. Es kommen vor: eine Fischerin, Schlafforscherin, Bierbrauerin, Pferdezüchterin, Musikstar, die erste Präsidentin, Künstlerin, Rangerin, Museumsleiterin und Abenteuerin. Alle leben verstreut auf Island, so bekomme ich auch viel über die verschiedenen Orte und Regionen mit.

    Toll ist auch, wie man als Leser das Familienleben, die Arbeit und das tägliche Leben auf Island mitbekommt. Auch werden die Probleme wie Klimaerwärmung, Umweltverschmutzung, Tourismusboom genannt und wie die Isländer Probleme pragmatisch und entschlossen angehen. 

     

    Ein tolles Buch über Island und das Leben auf Island

  23. Cover des Buches Als der Tag begann (ISBN: 9783453356634)
    Liz Murray

    Als der Tag begann

     (67)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309
    In dem Buch "Als der Tag begann" geht es um das Leben von Liz. Sie wuchs in den 80er Jahren in der Bronx auf. Ihre Eltern - Drogenabhängig. Ihre Kindheit verläuft in Armut. Sie bekommt oftmals kein Essen auf den Tisch, zur Schule geht sie gar nicht mehr und sie selbst verdreckt. Sie lernt in jungen Jahren neue Freunde kennen sogar ihre erste große Liebe. Aber mittlerweile geht es der Mutter schlechter und schlechte bis sie letzten Endes an Aids stirbt. Liz wurde teilweise sogar obdachlos aber der Tod ihrer Mutter macht bei ihr Klick und sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Letzten Endes schafft sie es auf die berühmte Harvard University zu kommen.

    Vorweg muss einmal gesagt sein, dass ich ein totaler Krimi und Thriller Liebhaber bin und somit zunächst eigentlich nichts mit dem Buch anfangen konnte. Die Geschichte klingt wirklich überspitzt, unrealistisch und klischeehaft. Und ich gebe zu: Sie entspricht auch all dem. Wieso dann eine 5 Sterne Bewertung? Weil die Autorin (das Buch ist übrigens eine Autobiographie) diese Story wunderschön rüberbringt. Da sie das alles ja auch wirklich erlebt hat, gelingt es ihr eine authentische Geschichte über das Leben dar zu stellen. Es wurde alles sehr interessant dargestellt und zum Beispiel den an ihr nagende Hunger konnte ich anhand der detailreichen Beschreibung fast selbst schon spüren. Man kann den Gedankenzügen von Liz gut folgen, selbst wenn man etwas anderes getan hätte. Liz selbst machte au mich zwar einen sogar eher fast schon unsympathischen Eindruck aber mit dem schönen Schreibstil der Autorin machte es mir nichts aus. Das Buch lädt dazu ein sich selbst eine Meinung über alle Geschehnisse zu bilden was äußerst Positiv ist. Außerdem lernt man vieles über Sachen die man vorher nicht gewusst hat. Ehrlich gesagt kann ich über dieses Buch gar nicht so viel mehr Worte verlieren da es mich einfach sprachlos im positiven Sinne gemacht hat.

    Aber alles hat auch seine negativen Seiten. Hier in der Lektüre sind diese aber wenig vertreten. Zum einen ist die "Balance" des Buches schlecht gewählt. Liz Kindheit wird auf 300 von ca 450 beschrieben. Ihr Leben in Harvard hingegen wird nur im Epilog erwähnt. Die Liebesgeschichte mit Carlos zeiht sich über Seiten aber im Endeffekt tut diese nicht viel zur Sache. Die Liebesgeschichte mit James hingegen, die viel schöner verläuft und ihre wirkliche Liebe ist, wird nur am Rande erwähnt. Es erscheint der Eindruck als wäre das Ende schnell hingegkritzelt worden sein.
    Außerdem klingt dieses Buch meiner Meinung nach fast schon übertrieben. Die Situationen werden melodramatisch überzogen. 
    Aber das sind kleine Kritikpunkte die, die schöne Geschichte nicht unbedingt schlechter machen sondern einfach nur Geschmackssachen sind.

    Insgesamt eine wunderschöne Geschichte die aber eher für gefühlsvollere Menschen geeignet ist. Alles in allem aber kein Must-Read.

  24. Cover des Buches Original Meisterfälscher - Ego, Geld & Größenwahn (ISBN: 9783850339216)
    Noah Charney

    Original Meisterfälscher - Ego, Geld & Größenwahn

     (18)
    Aktuelle Rezension von: DoreenGehrke
    Noah Charney ist ein Experte für Kunstkriminalität und vermittelt mit seinem Buch „Original Meisterfälscher – Ego, Geld & Größenwahn“ dem kunstinteressierten Leser aufschlussreiche Informationen zur Geschichte der Kunstfälschung. Beispielhaft beschreibt er die Beweggründe von Kunstfälschern aus dem Mittelalter bis in die Gegenwart, Kunst zu fälschen. Deren kriminelle Lebensläufe und wie sie letztendlich entlarvt wurden, wird detailliert geschildert. Zudem gibt der Autor Auskunft über Methoden, Fälschungen forensisch zu entdecken bzw. Originale zu schützen und für die Nachwelt zu erhalten. Dieses Sachbuch ist in Kapiteln unterteilt, die sich auf die verschiedenen Beweggründe von Künstlern beziehen, Kunst zu fälschen. Nicht immer war Geldgier der Grund zum Fälschen. Zumeist begannen Künstler Werke zu kopieren oder nachzuahmen, weil sie mit ihrer eigenen Kunst keinen Erfolg hatten und sich von Mitspielern aus der Kunstwelt gedemütigt fühlten – wie es heute sicher noch sein wird. Welch ein Gefühl der Genugtuung muss es da sein, dann zu sehen, wie leicht es ist, die Kunstwelt an der Nase herumzuführen? Denn die Vergangenheit hat gezeigt, wie einfach es zum Teil war, die Welt zu täuschen, da sie getäuscht werden wollte. Ebenso, wie es Noah Charney in seinen Kapiteln „Zu Beginn“ und „Fazit“ sagt: „Die Welt möchte getäuscht werden … also sei sie getäuscht.“ Hinzu kommt, dass Kunstfälscher, sollten sie denn entlarvt werden, wenig zu befürchten hatten und noch haben. Geringe Gefängnisstrafen und danach möglicherweise sogar der große Profit. Wolfgang Beltracchi zum Beispiel, über dessen kriminelle Karriere 2014 ein Film in die Kinos kam. Ruhm und Bewunderung wird Fälschern zuteil und man vergisst, dass es Kriminelle sind, die nach ihrer Entlarvung eigentlich nicht mehr von ihren kriminellen Hinterlassenschaften profitieren sollten. Dem stimme ich Noah Charney zu und meine, wie er, dass es Gesetze braucht, die genau das verhindern.

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