Bücher mit dem Tag "biografisch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "biografisch" gekennzeichnet haben.

271 Bücher

  1. Cover des Buches Wie ein einziger Tag (ISBN: 9783453408708)
    Nicholas Sparks

    Wie ein einziger Tag

     (2.396)
    Aktuelle Rezension von: xAika

    Es ist so eine hinreißende süße romantische Geschichte! 

  2. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (291)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Die Autorin hat hier niedergeschrieben wie es dazu kam dass sie und ihr Mann damals diese kleine Buchhandlng in Wien gekauft haben und wie schön und auch wie anstrengend es in unserer Zeit ist eine Buchhandlung zu betreiben. 

    Nicht nur eine Geschichte die gegen den Kampf des Internetangebots erzählt und das das Weihnachtsgeschäft toll und gleichzeitig erschreckend sein kann und das man dabei nicht reich werden kann. Eine Geschichte indem die Menschen für Bücher "brennen" und auch eine Geschichte um anderen Mut zu machen durchaus mal über seinen Schatten zu springen und einfach etwas zu wagen wofür das eigene Herz brennt.

  3. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.909)
    Aktuelle Rezension von: MagicWitchyBookworld

    1929

    Chiyo und ihre ältere Schwester Satsu leben in einem kleinen Fischerdorf unter armen Verhältnissen. Ihr Vater verkauft sie nach Kyoto und während Chiyo in der Okiya aufgenommen wird, wird Satsu zur Prostitution gezwungen.

    Die Geisha des Hauses, Hatsumomo, spinnt immer wieder Intrigen gegen Chiyo, weshalb ihre Schulden immer weiter wachsen. Die Summe ist so hoch, dass sie es im Leben nie abarbeiten könnte.

    Doch ihr Leben wendet sich, als die Geisha Mameha Chiyo unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet. Dabei hat Chiyo nur ein Ziel: Den Direktor wieder sehen, den sie als Kind getroffen hat.

    Ich habe zuerst den Film „Die Geisha“ gesehen, die bunten Farben, Kostüme und Bilder. Der Film hat mich einfach nur gepackt und die Musik dazu ging unter die Haut. Ich habe im Abspann dann gesehen, dass der Film auf dem Buch basiert und musste es einfach lesen.

    Das Leben einer Geisha wird in diesem Buch gut beleuchtet. Bestes Beispiel ist eben die Aufklärung darüber, dass eine Geisha eine Künstlerin ist und keine Prostituierte. Doch ist auch hier ein wenig Fiktion mit eingeflossen, wie der Teil mit der Mizuage (Entjungferung).

    Mizuage (jap. 水揚げ) ist eine der Zeremonien, die den Aufstieg einer Maiko zur Geisha symbolisiert. Anders als in dem Film „Die Geisha“ angedeutet, und im Unterschied zu einer nicht Geishas betreffenden früheren japanischen Praxis, handelt es sich nicht um einen sexuellen Akt.

    Die Maiko ändert fünfmal ihre Frisur, um die Schritte zu symbolisieren, die sie auf dem Weg zum Status einer Geiko vollzieht. Bei der Mizuage wird der obere Haarknoten symbolisch aufgeschnitten, um den Übergang vom Mädchen zur jungen Frau zu kennzeichnen. Danach trägt die Maiko eine erwachsenere Frisur. Die veränderte Frisur bedeutete, dass die Maiko in die letzte Phase ihrer Laufbahn als Maiko eingetreten war. Für die Stammkunden war es das Zeichen, dass sich die Maiko dem heiratsfähigen Alter näherte und nun Anträge gemacht werden durften. Anlässlich der Feierlichkeiten wurden den wichtigsten Familien und verwandten Häusern von der angehenden Geiko Geschenke überreicht. Dies diente der Festigung von Beziehungen untereinander und der Information der Öffentlichkeit über die Mizuage. Nach der Mizuage ist der nächste große Übergangsritus im Leben einer Maiko ihre Erikae (襟替え „Wenden des Kragens“).

    Eine Zeremonie gleichen Namens gab es früher auch bei japanischen Kurtisanen und bezeichnete bei diesen die zeremonielle Defloration. Es war üblich, eine bevorstehende Mizuage durch das Verteilen von Ekubo (runde Reiskuchen mit einem roten Punkt in der Mitte) bei den Kunden anzuzeigen, von welchen für das Privileg der Defloration hohe Geldgebote erwartet wurden. Es wird häufig fälschlicherweise angenommen, dass für das Recht auf die Mizuage hohe Summen gezahlt wurden, das war aber in der Regel nicht der Fall. Die Mizuage-danna wurden nach Ansehen und Vertrauenswürdigkeit ausgewählt und die Wahl sollte es für die Maiko so angenehm wie möglich machen. Heutzutage existiert der Mizuage-Brauch nicht mehr.
    (Quelle: Wikipedia)


    Der Roman ist an manchen Stellen sehr trocken geschrieben und weicht vom Film ab. Daher sollte man sich Zeit für dieses Buch nehmen.

    Chiyo ist ein sehr naives Mädchen, weshalb sie oft sehr dumm handelt und Dinge tut, die sie hätte besser wissen müssen. Erst unter der führenden Hand von Mameha ist sie reifer geworden.

    Mameha ist eine sehr gütige Person und strahlt nicht nur im Film viel Wärme aus, während Hatsumomo ein sehr integranter Mensch ist und das Gegenteil. Sie ist ein Biest und dennoch hat auch sie ihre Geschichte mit einer unerfüllten Liebe.

    Die Mutter der Okiya ist nur geldsüchtig und hat nichts anderes im Sinn. Akribisch werden alle Ein- und Ausgaben notiert und festgehalten.

    Das Buch ist an manchen Stellen etwas ausschweifend und zäh, aber dennoch interessant geschrieben.

  4. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.235)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Bis zu ihrem 6. Lebensjahr wächst Christiane behütet in der Nähe von Hamburg auf dem Land auf. Dieses Behütet-Sein endet schlagartig, als Christiane mit ihren Eltern nach Berlin zieht, in die Gropiusstadt. Dort wohnen sie in einem Hochhaus im 11. Stock, spielende Kinder scheinen der Haus- und Stadtverwaltung eher ein Dorn im Auge zu sein. In der Schule merkt Christiane schnell, dass sie keine Schwäche zeigen darf und eine der Härtesten sein muss. Nach und nach zieht es sie zu den "coolen" Kindern, in die Szene und in die Clubs. Was Anfangs noch harmlos erscheint, entpuppt sich als Katastrophe, als Christiane anfängt, Drogen zu konsumieren.


    Dicht gedrängt, teilweise fast minutiös schildert Christiane F. in diesem Buch, das von Kai Hermann und Horst Rieck aus Tonbandaufnahmen transkribiert wurde, ihren Weg in die Drogenszene Berlins. Sie berichtet von den Anfängen, in denen sie "nur" leichte Drogen wie Hasch im evangelischen Jugendclub konsumierte, sie erzählt davon, wie sie und ihre Freunde zum Heroin kamen, wie sie auf dem Kinderstrich am Bahnhof Zoo landete - und von ihren zahlreichen Versuchen, einen Entzug durchzuführen und vom Heroin loszukommen.


    "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist kein sprachliches Meisterwerk. Es besticht nicht durch seinen besonderen Schreibstil oder durch eine wunderbar ausgeklügelte Geschichte. "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" ist roh und ungeschönt, es schockiert und schreckt ab - und genau das macht dieses Buch aus. Christiane F. teilt ihre Kindheit und Jugend mit uns Leser*innen, sie gibt einen Einblick in eine Szene, die doch häufig unbekannt gerade von jungen Menschen fast romantisiert und bewundert wird. Ich habe großen Respekt vor der Offenheit von Christiane F. und bin davon überzeugt, dass dieser Bericht Teil einer sehr guten Drogenprävention sein kann.


    Mich hat das Buch extrem verstört und mitgenommen. Ich denke andauernd an Christiane F. und ihre Freunde, die im Buch entweder verstorben sind oder auf dem Strich und im Gefängnis landeten. Dieser Klassiker ist nicht leicht zu lesen, trotzdem sollten in das Buch wohl vor allem Jugendliche und junge Erwachsene ihre Nasen reinstecken. Leseempfehlung!

  5. Cover des Buches Eat, Pray, Love (ISBN: 9783833309403)
    Elizabeth Gilbert

    Eat, Pray, Love

     (889)
    Aktuelle Rezension von: SandyMercier

    Natürlich kenne ich den Film. Natürlich liebe ich ihn.  Und natürlich wollte ich unbedingt das Buch lesen.

    Lange habe ich damit gewartet. Ich wusste, ich wollte es lesen, wenn die richtige Zeit ist und somit las ich in den Tagen vor meinem Aufbruch ins Paradies.

    Dieses Buch hat was mit mir gemacht. Ich liebe es. Es ist ein Schatz und ich konnte viel für mich und meine Zeit hier mitnehmen.

    Und wie krass ehrlich die Autorin ist. Der Wahnsinn. Ich liebe diese Frau.  Heftige Empfehlung von mir.

  6. Cover des Buches Dem Ozean so nah (ISBN: 9783499290886)
    Jessica Koch

    Dem Ozean so nah

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Der Abschluss der Danny-Trilogie nach den Bestsellern «Dem Horizont so nah» und «Dem Abgrund so nah». Eine Geschichte über die alles überwindende Kraft der Freundschaft. Sie teilen das gleiche Schicksal und sind doch ganz verschieden: Danny ist erfolgreich und unabhängig, auch wenn er hart dafür kämpfen musste - nach einer Kindheit, die für ihn keine war. Tina hingegen hat die letzten Jahre auf der Straße verbracht. Als die beiden, denen das Leben nichts geschenkt hat, einander begegnen, spüren sie eine nie erlebte Nähe. Verzweifelt bemüht Danny sich, Tina zu zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten hat. Hilft den beiden ihre Freundschaft, die Schatten der Vergangenheit endgültig abzuwerfen?

     

    Cover:

    Auch das Cover hatte für mich einen absoluten Wiedererkennungsfaktor von der Gestaltung her. Zu sehen ist hier dieses Mal als Schatten ein Steg an einem See, auf dem ein Junge sitzt und ein Mädchen hinter ihm steht. Die Farben sind etwas wärmer gehalten und es wirkt, als würden sich die beiden zusammen einen Sonnenauf- oder Sonnenuntergang ansehen.

     

    Eigener Eindruck:

    Tina hat es in ihrem Leben nicht einfach gehabt. Von ihrer Familie nicht wirklich geliebt und schon in frühen Lebensjahren vergewaltigt, versucht sie ihren Kummer in Drogen zu finden. Dabei gerät sie bald an die falschen Leute und muss für ihren Stoff anschaffen gehen. Als sie schließlich Danny kennen lernt, erkennt sie, dass er genau so eine gebrannte Seele ist wie sie und die beiden freunden sich an. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Drogensucht von ihr an und Danny ist es auch schließlich, der sie immer wieder auffängt, wenn sie auf die schiefe Bahn gerät. Doch nicht immer ist es so einfach für Tina, wie sie glaubt, denn die Versuchung lauert überall…

     

    Den dritten Band der „Danny-Trilogie“ habe ich mehr oder minder gleich mit dem zweiten Band zusammengekauft und ich muss ehrlich gestehen, dass ich das wohl nicht getan hätte, wenn ich da schon gewusst hätte, wie sehr mich Band 2 enttäuschen würde. Denn auch dieser Band konnte meine Erwartungen nicht erfüllen beziehungsweise konnte mich einfach nicht überzeugen, denn wir erfahren kaum etwas Neues. Im Groben wird hier das Leben von Tina ausgeschlachtet, hat aber genau die gleiche Aussage wie in Band 1. Man erfährt nichts Neues. Stattdessen bekommt man schonungslos aufgetischt, wie Tina sich verkaufen muss, vergewaltigt wird und immer wieder Abstürze mit Drogen hat. Im Anschluss kommt Danny daher und rettet sie immer wieder, was dann schon durch das Ganze wiederholen nervig wird. Auch wenn das wirklich passiert ist, so wäre doch mit Band 1 alles erzählt gewesen. Stattdessen bleibt man als Leser schockiert zurück, weil hier schonungslos Details durchgeprügelt werden müssen und man muss sich auch hier fragen, warum die Autorin die Toten nicht ruhen lassen kann. Davon wird’s halt auch nicht besser. Irgendwie ziemlich pietätlos, wie ich finde. Eigentlich kann man das Buch auch gar nicht wirklich bewerten, genau wie den zweiten Band. Wer das Buch hier wirklich richtig toll findet, den kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, denn das was Tina durchleben musste ist einfach schrecklich. Sicher ist es aufklärend, dieses Buch, aber meinte halber hätte das nicht sein müssen.

     

    Fazit:

    Auch der dritte Teil kann mich weniger überzeugen. Zwar hat es auch wieder einen aufklärenden Charakter, aber ich finde genau wie beim zweiten Band, dass man sich das Buch hätte sparen können. Schlimm das Schicksal von Toten noch einmal dermaßen ausschlachten zu müssen.

     

    Idee: 3/5

    Charaktere: 4/5

    Logik: 4/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783499290886

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 368 Seiten

    Verlag: ROWOHLT Taschenbuch

    Erscheinungsdatum: 16.12.2016

     

  7. Cover des Buches Das Pubertier (ISBN: 9783463406558)
    Jan Weiler

    Das Pubertier

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Nachdem ich eines Morgens nach einer weiteren Grummelei meines Sohnes auf Instagram nach Tipps gefragt habe, wurde mir von meiner Lieblingsbuchhandlung dieses Buch empfohlen. Kurz darauf hatte ich es schonnin meinen Händen. Innerhalb eines Mittags hatte ich es verschlungen. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen. Die einzelnen Abschnitte waren kurz und treffend beschrieben. Aus der Sicht eines Vaters bekommt man ehrliche Einblicke in das Leben mit seiner Tochter, die eine wichtige Phase beim Erwachsen werden, die Pubertät, durchlebt. Ohne groß drum herum zu reden wird alles angesprochen, egal ob es um das verhandeln von Alkopops auf dem Teenie Geburtstag, den ersten ernsthaften engen Kontakt mit dem anderen Geschlecht oder das hinterher spionieren auf Facebook geht. Alles wird mit Humor verdeutlicht und zeigt das im Grunde alle "Pubertiere" gleich sind. Das Buch hat mir immer ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert und lässt mich etwas entspannt auf die Zukunft blicken. Dieses Buch kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Wer jetzt aber allerdings einen tiefergehenden Ratgeber sucht muss sich dann doch ein anderes Buch zulegen.

  8. Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)
    Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Wortgebastel-Buchrezensionen

    Handlung:

    Ferdinand von Schirachs Kaffee und Zigaretten ist eine Sammlung aus autobiografischen Erzählungen, Anekdoten und Beobachtungen, die nicht miteinander zusammenhängen. Festgehalten sind in 48 kurzen Kapiteln unter anderem Gespräche mit interessanten Mensch, die Außergewöhnliches erlebt haben, kurze Glücksmomente, die der Autor eingefangen und verschriftlicht hat und merkwürdige Rechtsfälle. Die Themen sind bunt gefächert, jedoch haben sie alle einen Hauch von Melancholie gemeinsam, der mitschwingt. Es geht um Sehnsüchte, Reflexionen und ethische Fragen, kurz: um die Natur des Menschen, im Guten wie im Bösen. Vom Autor selbst erfahren in der eigenen Familiengeschichte, gibt Schirach teils sehr private Einblicken in seine eigene Lebensgeschichte. 


    Rezension:

    Alle der 48 Kapitel sind ein paar Zeilen bis maximal acht Seiten lang, manche grad lang genug für eine Zigarette nebenbei. Darum empfinde ich das Buch als nicht dazu geeignet, um es in einem Schwung durchzulesen. Vielmehr macht es Sinn, immer mal wieder zwischendurch ein Kapitel zu lesen, um danach darüber nachsinnen zu können. Manche der Anekdoten haben mich wirklich nachdenklich gestimmt und werden mir im Gedächtnis bleiben, andere werden aus meiner Erinnerung verfliegen wie der Rauch einer Zigarette im Wind. 

    Schwierig finde ich, dass man aufgrund der Kürze nicht richtig in die einzelnen Kapitel eintauchen kann. Gerne hätte ich zu manchen Schicksalen mehr erfahren, wobei sich natürlich argumentieren lässt, dass es im wahren Leben nicht anders ist: Man begegnet Mensch und weiß nicht bei allen, wie ihre Geschichten weitergehen. Trotzdem hat es bei dem Buch dafür gesorgt, dass ich weniger gefesselt war, weil zwischen den einzelnen Geschichten kein klarer roter Faden erkennbar war und der Leser von einem Szenario in ein nächstes, ganz anderes Setting geworfen wird. Teilweise kam es mir sogar so vor, als würde ich in den Notizen des Autors für ein Buch lesen, das noch in der Entstehungsphase ist. 

    Schirachs Schreibstil ist erschreckend kühl und trocken. Wie es für ihn typisch ist, beschränkt er sich auf das Wesentliche und schreibt in simplen parataktischen Sätze, was seine Werke durchaus besonders macht. Trotz des Verzichts auf Ausschmückungen und Rhetorik haben manche der Kurztext Emotionen bei mir ausgelöst und es kommt stimmungsmäßig Einiges beim Leser an. Erschütternd nüchtern schildert der Autor absurde, aber wahre Begebenheiten, das literarische Werk gleicht mehr einem Bericht als Erzählungen. 

    Mein Fazit: Manche Geschichten waren zu kurz und wenig aussagekräftig, während wiederum andere zum Nachdenken angeregt haben und wirklich spannende Fragen aufgeworfen haben. Der Autor ist merklich weltgewandt und lässt den Leser Dinge mit anderen Augen sehen und reflektieren, was in uns allen steckt. Für zwischendurch ist Kaffee und Zigaretten ein gutes Buch, aber nicht, um darin zu versinken. Deshalb würde ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen.


    “Fast immer scheitern Remakes, die Dinge, dir wir lieben, lassen sich nicht wiederholen.”


    Wenn euch diese Rezension gefallen hat, schaut gerne auch auf meinem Blog vorbei: wortgebastel-buchrezensionen.de . Dort findet ihr Rezensionen zu ähnlichen Büchern 📙💫

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  9. Cover des Buches Die Asche meiner Mutter (ISBN: 9783442741007)
    Frank McCourt

    Die Asche meiner Mutter

     (869)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    1930 in New York geboren ,musste Frank McCourt vier Jahre später mit seinen Eltern und Geschwistern nach Limerick in Irland, weil sein Vater, wenn er Arbeit hatte, den ganzen Lohn vertrank.

    Was in New York wegen der Prohibition verboten war und heimlich in "Flüsterkneipen" vertrunken wurde, war in Irland legal und da der Vater so gut wie nie Geld nach Hause brachte, lebte die Familie in großer Armut, die man sich nicht vorstellen kann.

    Der kleine Frank, der der Älteste war, eine Schwester starb einige Wochen nach ihrer Geburt in Amerika und zwei weitere Brüder folgten ihr, nachdem sie in Irland waren, hatte noch drei Brüder.

    Ein intelligenter Junge, der sich durchschlug, trotz seiner schlimmen Augenentzündung und seinen Weg zurück nach New York machte.

    Seine Kindheit hat Frank McCourt interessant beschrieben und mir ist beim Lesen dieses Buches bewusst geworden, wie gut doch meine eigene Kindheit gelaufen ist.


  10. Cover des Buches Das Evangelium der Aale (ISBN: 9783446265844)
    Patrik Svensson

    Das Evangelium der Aale

     (100)
    Aktuelle Rezension von: _blaetterrauschen_

     Wer hätte gedacht, dass ich mal von einem schlangenartigen Wesen, das im Wasser lebt, so fasziniert sein könnte? Vermutlich denken das die meisten Menschen.... Genial verwebt Svensson hier seine eigene Geschichte, die retrospektiv erzählt wird - mit der Geschichte der Aale. Über das Verhältnis zu seinem Vater, die Natur und das Leben - und über die Aalfrage,das Mysterium, der unerforschte Fisch. Von den Anfängen der Forschung Aristoteles' , über Sigmund Freud bis zu Johannes Schmidt und noch einigen Forschern mehr, mit ihren Theorien woher der Aal kommt, wo er lebt, wie er sich fortpflanzt, wie er wissen kann, dass es nun an der Zeit ist zurückzukehren - bis zu heutigen Ergebnissen. Mega interessant! Die Atmosphäre während Svenssons Kindheit  ist so angenehm. Sowohl die Naturbeschreibungen,  die Angelvorgänge und das relativ wortlose, aber doch innige Verhältnis zu seinem Vater. Die gut recherchierten Fakten, gepaart mit den Erinnerungen, die so gut zu einer Geschichte zusammenfließen,  haben mich wirklich beeindruckt. Überhaupt nicht langweilig, sondern spannend und teilweise sehr poetisch. Die philosophischen Ansätze und Vergleiche der Aale zum eigenen Leben haben mich sehr überzeugt. Also, absolute Leseempfehlung,  auch wenn du dich nicht für den Aal interessierst - spätestens nach den ersten Seiten bist du so neugierig, dass du es in einem Rutsch weglesen wirst. Denn das was uns neugierig macht und über das wir immer mehr und mehr wissen wollen, ist das, was eben nicht endgültig erforscht ist, über das wir eben nicht alles wissen,oder wissen können - und mit Mythen belegt ist.

  11. Cover des Buches Madame Curie und die Kraft zu träumen (ISBN: 9783548063867)
    Susanna Leonard

    Madame Curie und die Kraft zu träumen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Mit "Madame Curie und die Kraft zu träumen" beginnt die Reihe "Ikonen ihrer Zeit" - von der ich garantiert nicht nur dieses eine Buch gelesen habe.

     

    Marie Curie - wer hat diesen Namen nicht schon einmal gehört? Wer aber kennt Mania Sklodowska? - ich habe diese Romanbiografie mit großem Interesse und bester Unterhaltung gelesen. Das Buch hat mich gefesselt und mir jede Menge aus dem Leben der Nobelpreisträgerin erzählt - auf kurzweilig spannende lebendige Art und Weise. 

     

    Es liest sich gut, wie die Autorin das Buch aufgebaut hat - und zwar so, dass Marie sich praktisch an ihre Vergangenheit erinnert, sie ist auf dem Friedhof und trifft eine Mutter mit ihrem Baby, die sie kennt, die mal ihre Studentin war - der erzählt sie praktisch aus ihrem Leben beginnend mit der Kindheit und schließlich dem Studium und dem Kennenlernen ihres Mannes - bis zu dessen Tod und schließlich ihrem eigenen Tod. 

     

    Wir befinden uns im Paris des Jahres 1891 - Marie ist noch Mania und träumt davon das von Russland besetzte Polen zu verlassen. Man liest, wie sie schließlich an der Sorbonne studiert. als Frau wohl gemerkt. Sie geht in die Forschung - sie lernt Pierre kennen und ist glücklich. Man liest von ihren Erfolgen, man liest von ihren Gedanken und Gefühlen - Der Preis für diese Erfolge ist hoch - Schicksalsschläge sind zu verkraften. 

     

    Leseprobe:
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    Am Abend, nachdem sie das Kind ins Bett gebracht hatten, zogen sie sich in Maries Arbeitszimmer zurück. Marie tat etwas für das leidige Geld und sondierte ihre Unterlagen  für den Artikel, den sie bis Anfang März für die Gesellschaft zur Förderung der Nationalindustrie schreiben  musste, wenn sie im April fünfzehnhundert Francs auf der Habenseite ihres Haushaltsbuches eintragen wollte. 

    Ich fand der Lektüre durchweg anregend, informativ und kurzweilig, spannend und unterhaltsam - sehr lebendig geschrieben und sie hat mich gefesselt, die Geschichte gibt angenehm zu lesen das private und wissenschaftliche Leben - die komplette Entwicklung dieser tollen Frau wieder. 

  12. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783453419353)
    Robert Harris

    Imperium

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Kafkaesk

    Harris schafft es hier die Antike auferstehen zu lassen. Sehr spannend geschrieben und sehr gut recherchiert.

    Man erlebt den Aufstieg des römischen Bürgers Marcus Tullius Cicero. Nicht immer erscheint der berühmte Mann einem sympathisch - v.a., wenn er politische Entscheidungen trifft, die vielleicht auch seinen eigenen Grundsätzen wiedersprechen, trotzdem kommt man von der Lektüre nicht los.

  13. Cover des Buches Lady Churchill (ISBN: 9783462053814)
    Marie Benedict

    Lady Churchill

     (104)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

              4.5 Sterne

    Diese Romanbiographie handelt, wie man schon anhand des Titels erkennen kann, von Clementine Churchill. Man erfährt wie die junge Frau Winston Churchill kennen lernt, wie sie ihm immer zur Seite gestanden hat und so auch oft zwischen den Stühlen stand eine gute Mutter zu sein oder die Frau eines wichtigen Politikers. Erst aggiert Clementine eher im Hintergrund, begleitet Winston zu Anlässen und setzt sich für das Frauenwahlrecht ein, dann übernimmt sie aber einen immer wichtigeren Part in seinem politischen Leben, wird nicht nur zu seiner wichtigsten Vertrauten, sondern schreibt auch mit ihm gemeinsam seine berühmten Reden....

    Mir hat dieser Roman sehr gefallen, da ich viel neues über diese interessante Persönlichkeit lernen durfte! Jeder kennt wohl Winston Churchill, aber seine Frau nimmt doch eine eher unbedeutende Rolle in der Geschichte ein...so scheint es zumindest. Hier wird einmal darüber berichtet wie sehr sich Winston auf seine Frau verlassen konnte, wie wichtig sie für seine politischen Erfolge war, aber auch wie viele Opfer sie das alles gekostet hat. Es werden im Buch nicht nur die glorreichen Zeiten der beiden beschreiben, es geht auch um Verluste und immer wieder depressive Phasen. Im Buch habe ich nicht nur Clementine näher kennen gelernt, auch Winston hat sich hier von einer neuen, anderen Seite gezeigt, verletzlicher als man ihn von seinen großen Reden kennt. Durch das Buch bin ich beiden Persönlichkeiten näher gekommen.

    Das Buch ist im Präsents und in Ich-Form geschrieben aus Sicht von Clementine. Anfangs hat mich das etwas irritiert aber schlussendlich hat es mir doch gut gefallen, da man so noch näher am Weltgeschehen und den Personen dran war. Etwas unglücklich erschienen mir teils die Zeitprünge im Buch von mehreren Jahren, aber auch von vielen Rückblenden Lady Churchills. Dies hätte ich mir etwas kronologischer gewünscht.

    Sehr gefallen hat mir, dass immer wieder das Weltgeschehen mit ins Buch einfließt, der erste und zweite Weltkrieg, das Frauenwahlrecht usw. Es war interessant wie die beiden mit den jeweiligen Erlebnissen umgehen, was die große Karriere geprägt hat und wie. Aber auch bei den persönlichen Erlebnissen wie den verschiedenen Todesfällen konnte ich mich gut in die Personen einfühlen. Ich fand das Buch durchgehend interessant geschrieben und es gab kaum Längen. Ich hätte mir noch gewünscht, das etwas mehr von der zweiten Lebenshälfte der Churchills eine Rolle gespielt hätte, das Buch endet kurz nach dem zweiten Weltkrieg und sicher hätte es auch noch hier etwas zu berichten gegeben, zum Beispiel das aggieren mit der Queen, dies hat mir dann etwas gefehlt nachdem ich "The Crown" gesehen habe.

    Fazit: Ein Stück Zeitgeschichte aus Sicht von Clementine Churchill. Man lernt hier ihr Leben und Wirken an der Seite ihres Mannes kennen. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich empfehle es gern weiter.


  14. Cover des Buches Ich bin dann mal weg (ISBN: 9783492307116)
    Hape Kerkeling

    Ich bin dann mal weg

     (4.056)
    Aktuelle Rezension von: MarionS

    Ich habe die Reise mir Hape Kerkeling total genossen! Sehr zu Empfehlen. 

  15. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596905911)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.388)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der historischen Zusammenhänge und der immensen Bedeutung dieses Zeitdokumentes bewusst, trafen mich die Lebensfreude und die teils sehr unterhaltsamen Anekdoten der jungen Autorin doch unvorbereitet. So überrascht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Tagebuch der Anne Frank gewährt ein fesselndes Eintauchen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und lässt einem ganz beiläufig erfahren, wie es ist, von einem deutschen Unrechtsstaats das eigene Daseinsrecht abgesprochen zu bekommen. Es ist unfassbar, dass die Deutschen damals ihre ethnischen Säuberungen sogar im Radio angekündigt haben. Und alle haben gewusst, was mit jenen passiert, die weggeholt und abtransportiert wurden. Alle haben es gewusst!

  16. Cover des Buches Madame Hemingway (ISBN: 9783746628912)
    Paula McLain

    Madame Hemingway

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia

    Nachdem ich „Hemingway und ich“ gelesen habe, wo Hemingways dritte Frau, Martha Gellhorn, im Vordergrund steht, musste ich mir einfach auch dieses Buch zulegen. Zum Glück bin ich endlich dazu gekommen, es auch zu lesen. Hemingways erste Frau, Hadley, ist ein ganz anderer Typ Frau als Martha. Auch Hemingway scheint sich in den Jahren etwas verändert zu haben, weshalb es sicher auch interessant wäre, die Bücher direkt hintereinander zu lesen.

    Paula McLain schreibt in der ich-Form und haucht Hadley damit direkt Leben und Persönlichkeit ein. Auch, wenn man natürlich immer bedenken muss, dass es sich um einen Roman handelt und nicht alles zu einhundert Prozent authentisch sein kann, finde ich diese Perspektive hier doch gut gewählt. Man kommt Hadley als Person gleich zu Anfang schon sehr nahe, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und lernt mit ihr zusammen schließlich Ernest Hemingway kennen. Hemingway ist ein wirklich interessanter Charakter; als er Hadley kennenlernt, ist er noch sehr jung und doch schon sehr exzentrisch, eigentlich schon unsympathisch. Diese erste Ehe wird von McLain mit viel Liebe zum Detail dargestellt und lässt sowohl Hadley als auch Ernest zum Vorschein kommen und für den Leser greifbar werden. Auch die Zeit wird eindrucksvoll beschrieben: das Paris der 20er Jahre, das Leben der Künstler, auf die Hadley trifft… all das wird von der Autorin zu einer angenehm lesbaren und unterhaltsamen Geschichte verwoben. Natürlich sollte man schon Interesse an Hemingway als Person haben, um dieses Buch in vollen Zügen genießen zu können, aber auch ohne großartiges Vorwissen kann man das Buch lesen. Für den Einstieg habe ich ein wenig gebraucht, sobald dieser hinter mir lag, habe ich die Lektüre aber sehr genossen.

    Interessant war auch, dass einige Passagen aus Ernests Sicht geschrieben waren (wenn auch nicht in der ich-Form). So wurden die Lücken gefüllt, die Hadley nicht füllen konnte. Diese Abschnitte fand ich durchaus gelungen, da sie Einblicke in Ernests Gedankenwelt brachten. Gerade weil seine Perspektive wesentlich schwerer nachzuvollziehen war und er auch eine sehr schwierige Person gewesen zu sein scheint, fand ich den Perspektivwechsel sinnvoll. Auch zu seinen Werken finden sich einige interessante Stellen im Buch, wenngleich Hadley doch die Hauptperson ist und sein Schaffen eher hintenansteht. Jedenfalls hat das Buch mir spontan Lust gemacht, „Paris – Ein Fest fürs Leben“ und „Fiesta“ zu lesen.

    Am Ende gibt es für den interessierten Leser auch noch ein Kapitel zu den Quellen sowie ein Interview mit der Autorin, die das Buch noch abrunden. Wer also Interesse hat, nach der Lektüre noch ein wenig weiterzuforschen (und das halte ich für nicht unwahrscheinlich), bekommt die Gelegenheit dazu. Hier wird auch noch einmal klar, dass sich durchaus einige Fakten im Buch versteckt haben und sich die Autorin viel Mühe mit der Recherche gegeben hat.

     Fazit: Gut geschriebener Roman über Hadley Richardson und Ernest Hemingway – zwei interessante Persönlichkeiten, die in einer interessanten Zeit gelebt haben.

  17. Cover des Buches Lieder von Morgen (ISBN: 9783959911306)
    Rune L. Green

    Lieder von Morgen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: MichayaAngel

    Egal wie übel uns das Leben manchmal mitspielt, es gibt immer etwas, über das man sich freuen kann. Genau das lehrt uns Lenia, Hauptfigur in Lieder von Morgen, denn obwohl sie unheilbar an Leukämie erkrankt ist, findet sie immer wieder Dinge auf dieser oft kaltherzigen Welt, an denen sie sich erfreuen kann. Es sind nicht die großen Dinge, auf die es ankommt, sondern die kleinen. Genau, das spiegelt sich auch in dem Schreibstiel von Rune L Green wider. Sie führt uns das vor Augen was wir meistens in all unseren Frust oder hektischen Alltag übersehen, nämlich die Dinge, die uns Trost und Kraft spenden können. In Lenias Haus roch es zum Beispiel nach Zimt und Apfel, nachdem sie ihren Tee gekocht hat. Oder der Schnee rieselte wie Pulver vom Himmel und bedeckte die Häuser mit einer Zuckerschicht. All diese Kleinigkeiten sorgten dafür, dass ich mich in der Geschichte wohlgefühlt habe. Es war so als ob Lenia mir sagen wollte: „Ja, mein Schicksal was ich zu tragen habe ist schlimm. Oft, ja sogar sehr oft, stoße ich an meine Grenzen, doch wenn ich an diesem Punkt bin versuche ich mich wieder daran zu erinnern, warum es sich lohnt meinen Kampf weiterzukämpfen. Weil ich genau diese kleinen Dinge noch weiter erleben möchte, denn sie sind es die mich glücklich machen.“

    Lenias Schicksal hat mich sehr berührt. Oft bin ich auf Zitate und Handlungen getroffen, die mich zum Nachdenken angeregt haben oder mir Mut gemacht haben, wenn ich an mir gezweifelt habe.

    Lenia wollte zum Beispiel, dass ihr Songtext nicht zu oft überarbeitet wird, damit er nicht zu perfekt wird. Ihr war es wichtiger, dass man ihre Seele und ihr Herzblut darin erkennen kann.

    Oder sie zeigte, dass es sich lohnt Umwege zugehen, denn sie sind es die uns reifen lassen, und zu dem machen was wir sind.

    Ich hätte mir aber mehr Verständnis für Jonathan gewünscht. Ja, er ist gesund und hat definitiv die Chance einfach sein Leben zu ändern. Doch ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es für eine verletzte Seele nicht einfach ist, in das Leben zu vertrauen, denn dafür muss man erst lernen wieder in sich zu vertrauen, und das ist ein langer, steiniger und auch schmerzvoller Weg, der einen vieles abverlangt. Dass ein Mensch unzufrieden mit seinem Leben ist, liegt meistens nicht daran, dass er nichts ändern will, sondern nicht weiß, wie er es ändern soll. Es ist ungefähr so, als ob man eine völlig fremde Sprache sprechen soll, von der man noch nie etwas gehört hat. Die meisten von uns werden so erzogen, dass wir uns diesem System anzupassen haben, sprich gute Noten zu schreiben und dann einen Job auszuführen, der unsere Ausgaben deckt, unsere Kühlschränke füllt und uns Sicherheit gibt. Ob er uns gefällt ist zweitrangig. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es sehr schwer ist, diese Glaubensätze abzuschütteln. Das Leben wieder zu lernen ist ein Prozess der Schrittweise erfolgt. Ich hätte mir gewünscht, dass das mehr in der Geschichte beleuchtet wird. Deswegen ein Stern Abzug.

     

    Fazit: Eine schöne, emotionale Geschichte, die es sich lohnt zu lesen!

  18. Cover des Buches Just Kids (ISBN: 9783596188857)
    Patti Smith

    Just Kids

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Cornelia_Ruoff

    „Just Kids“ von Patti Smith

    Mit diesem Buch habe ich bei MonerlS-bunte-Welt auf der Linkparty Juli mitgemacht!

    Wer sind Patti Smith und Robert Mapplethorpe?

    Das Oeuvre des Künstlers ist mit den Begriffen Sex und Exzess, Begierde und Dominanz untrennbar verbunden, was ihn auch heute noch zu einem der höchst umstrittenen, aber dennoch größten Fotografen unserer Zeit macht.

    Wikipedia

    Robert Mapplethorpe (1946 – 1989)

    Robert Mapplethorpe ist ein amerikanischer Fotograf und bildender Künstler. Es begann mit einer Polaroid Kamera. Zu Beginn der Achtzigerjahre ließen sich viele Prominente von ihm fotografieren: Andy Warhol, Paloma Picasso, Peter Gabriel, Richard Gere und einige andere.

    Robert Mapplethorpe wählte oft kontroverse Themen. Berühmt wird er durch seine Akte, die oft homoerotischen Motive, klassisch aber auch aus dem BDSM-Bereich, die oftmals mit der Zensur zu kämpfen hatten. Seine Schwarz/Weiß Fotografien sind ästhetisch, wenn auch oft mit einem polarisierenden Hintergrund. 


    Im Dezember 1988, als bekannt geworden war, dass er sich mit dem HIV-Virus infiziert hatte, verkaufte er Fotos im Wert von 500.000 US-Dollar. Mit dem Geld gründete er die Robert Mapplethorpe Fundation. 

    „Es wurde vieles über Robert gesagt, und so vieles ist noch zu sagen. Junge Männer werden seinen Gang imitieren. Junge Mädchen in weißen Kleidern werden um seine Locken weinen. Man wird ihn verdammen oder verehren. Seine Exzesse geißeln oder romantisch überhöhen. Am Ende wird man die Wahrheit in seinem Werk finden, der eigentlichen Verkörperung des Künstlers. Sein Werk wird nicht vergehen. Es entzieht sich dem menschlichen Urteil. Denn die Kunst besingt Gott und ist letztlich sein.“

    Smith, Patti. Just Kids (German Edition). Kiepenheuer & Witsch eBook. Kindle-Version. Robert Mapplethorpe (1946 - 1989)

    Patti Smith

    Patti Smith gilt heute als Godmother des Punks. Tatsächlich aber hat sie in den Sechzigerjahren als Lyrikerin begonnen. Erst 1975 hat sie mit ihrer Band das erste Album „Horses“ aufgenommen. Das war der Anfang! Es folgte „BecauseThe Night belongs to Lovers“, eine Singleauskopplung von Easter, die in Zusammenarbeit mit Bruce Springsteen entstand. Für Tribute of Panem nahm sie den Song „Capitol Letter“ auf.

    In vielen ihrer Texte verarbeitet sie ihr Leben und auch ihre Verluste. Ja, die ist Eine Lyrikerin, die ihre Worte mittels Rockmusik transportiert.

    Sie ist Lyrikerin, Punk- und Rockmusikerin, Singer-Songwriterin, Fotografin und Malerin.

    Sie las Charles Baudelaire und Arthur Rimbaud. Musikalische Vorbilder waren Jimi Hendrix, Brian Jones und Jim Morrison.

    Sie kannte sie alle, Janis Joplin, Jimi Hendrix, Alan Ginsberg, Kurt Cobain oder John Coltrane, Andy Warhol. Aber nur wenige ihrer Helden leben noch.

    Ihr Mann – der MC5-Gitarrist Fred Sonic Smith starb 1994. Patti Smith kehrte nach Jahren der Zurückgezogenheit zurück auf die Bühne und dort findet man sie heute noch.

    Übrigens gibt es zwei ganz tolle Coverversionen den Rockklassikern „Smells Like Teen Spirit“ der Band Nirvana und „Gimme Shelter“ der Rolling Stones.

    Mein Lieblingslied ist „Hey, Joe“.

     



    REZENSION "JUST KIDS" VON PATTI SMITH


    Wie wurde ich auf „Just Kids“ aufmerksam?

    Ich habe „Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen. Essays über Kunst, Geschlecht und Geist“ von Siri Hustvedt gelesen und rezensiert. Dieses Buch animierte mich, den Spuren der einzelnen Essays zu folgen. Insbesondere das Essay, „Mapplethorpe / Almodóvar: Punkte und Kontrapunkte“ weckte den Wunsch in mir, mich eingehender damit zu beschäftigen. Im Rahmen der Recherche zu Robert Mapplethorpe kam ich zu Patti Smith und diesem Buch.


    „JESUS DIED FOR SOMEBODY’S SINS BUT NOT MINE.“

    Aus „Gloria“ Written by Patti Smith and Van Morrison



    Als Patti Smith Robert Mapplethorpe begegnete, waren die beiden noch weit davon entfernt Ikonen der Kunst oder Musik zu sein. Beide waren aber schon mit der Leidenschaft zur Kunst durchdrungen. Die Kunst war ihr Leben. Ohne Kunst war ihr Leben für die beiden nicht zu meistern.

    Robert Mapplethorpe hatte seine sexuelle Identität noch nicht gefunden. Sex war in dieser Beziehung nicht der Bezugspunkt. Ihre Beziehung hatte etwas viel Tiefgründigeres. Sie waren für einander Ankerpunkte, die einander erdeten.

    Einer von beiden passte immer auf den anderen auf. Lange Zeit wohnten die Beiden im legendären Chelsea Hotel. Robert Mapplethorpe dröhnte sich oft mit psychedelischen Drogen wie LSD zu. Ohne Patti Smith wäre er weitaus früher gestorben.

    Später würde er sagen, dass die Kirche ihn zu Gott, das LSD aber zum Universum geführt habe. Er sagte auch, Kunst habe ihn zum Teufel geführt, und Sex habe dafür gesorgt, dass er dort blieb.

    Smith, Patti. Just Kids (German Edition) . Kiepenheuer & Witsch eBook. Kindle-Version.

     

    Künstlerhotel

    Im Chelsea Hotel übernachteten beziehungsweise wohnten zahlreiche Musiker, Schriftsteller und Künstler wie Salvador Dalí, Thomas Wolfe, Arthur Miller, Dylan Thomas, Charles R. Jackson, Nico, Bob Dylan, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Catherine Leroy, Falco, Valerie Solanas und Leonard Cohen (der dem Hotel mit dem Lied Chelsea Hotel #2 auf dem Album New Skin for the Old Ceremony ein musikalisches Denkmal setzte).

    Das Chelsea ist vor allem in den 1960er-Jahren durch die New Yorker Underground-Kunstszene (unter anderem Andy Warhol) bekannt geworden, die das Hotel als „Spielwiese“ für ihre Film- und Kunstaktivitäten entdeckt hatten.

    Das Hotel wurde durch Andy Warhols Experimentalfilm The Chelsea Girls (1966) weltweit bekannt. Viele Maler haben ihre Hotelrechnungen mit ihren Bildern bezahlt, die teilweise noch heute im Foyer hängen. Für Patti Smith war das Hotel „wie ein Puppenhaus in der Twilight Zone, mit Hunderten von Zimmern, von denen jedes ein eigenes kleines Universum barg.“

    In die Schlagzeilen kam das Hotel, als im Oktober 1978 mutmaßlich der Punk-Musiker Sid Vicious im Zimmer Nummer 100 seine Freundin Nancy Spungen erstach und im folgenden Februar im selben Zimmer an einer Überdosis verstarb. 

    Wikipedia

    Because The Night Belong To Lovers

    Because the Night belong to Lovers - Take me now, baby, here as I am - Pull me close, try and understand - Desire is hunger is the fire I breathe - Love is a banquet on which we feed -

    Patti Smith und Bruce Springsteen

    Die Jahre ziehen vorüber und hinterlassen viele Opfer. Menschen, wie Martin Luther King wurden ermordet. Menschen, wie Jim Morrison und Janis Joplin töteten die Drogen. Andere töteten sich selbst. Die Lebenden müssen mit den Erinnerungen an die, die es nicht geschafft haben, weiterleben.


    Mein letztes Bild von ihm glich also dem ersten. Ein schlafender Junge, von Licht umspielt, der seine Augen aufschlug und mir mit seinem Lächeln sagte, dass wir niemals Fremde füreinander gewesen waren.

    Smith, Patti. Just Kids (German Edition) . Kiepenheuer & Witsch eBook. Kindle-Version.

    Eigentlich möchte ich gar nicht mehr viel dazu sagen – das Buch spricht für sich selbst.

    Der Schreibstil von Patti Smith hat mich beeindruckt. Patti Smith hat mich als Mensch bewegt. Ihr Leben und wie sie ihr Leben reflektiert und annimmt. Sie hält ihre Person in diesem Buch ganz zurück und dient oft als Nebendarstellerin. Es geht in erster Linie, um die gemeinsame Zeit mit Robert Mapplethorpe.

    Patti Smith schreibt genauso, wie man sie aus ihren Songs kennt. Manchmal mit staunender Ehrfurcht, manchmal mit unnachahmlicher Begeisterung, die fast schon kindlich wirkt, düster, aber vor allem mit Hingabe. „Hingabe“ lautet auch der Titel ihres 2019 erschienenen Buchs, das soeben auf meiner Leseliste landete.

    Ich fühle mich bereichert, Patti Smith nicht nur als Musikerin, sondern auch als Lyrikerin kennengelernt zu haben.“

    Connie Ruoff schreibblogg.de



  19. Cover des Buches Alles, was passiert ist (ISBN: 9783351050672)
    Yrsa Daley-Ward

    Alles, was passiert ist

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Yrsa wächst mit ihrem kleinen Bruder Roo im Nordwesten Englands auf. Ihre Mutter versinkt in ihrer Arbeit als Nachtschwester und scheint unbeteiligt am Leben ihrer Kinder. Yrsa versucht bei den Grosseltern in ihr Leben reinzuwachsen und wird mit schrecklichen Dingen konfrontiert. Gibt es eine Hoffnung, wenn überall der Schmerz herrscht?

    Die Autorin Yrsa Daley-Ward verpackte ihre Kindheit und Jugend in ein poetischen Werk. Mir gefiel es sehr, wie mit Schrift und Wort gespielt wurde. Dabei hat sie einen kristallklaren, pointierten Schreibstil, mit dem sie mit wenigen Worten viel auszusprechen vermag. Ich hätte mir am Ende etwas mehr Positivität gewünscht, obwohl ich mir bewusst bin, dass im wahren Leben natürlich nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist. Aber ein paar mehr Sonnenstrahlen hätten aber nach der Düsternis ihres Lebens gut getan, denn schlussendlich wäre es schön zu wissen, wie ihr Leben nun aussieht. Das kam in meinen Augen etwas zu kurz.

    Mein Fazit: Eine poetische Biografie über eine Kindheit, die schon unter schlechten Sternen begonnen hatte. 4 Sterne.

  20. Cover des Buches Mit Staunen und Zittern (ISBN: 9783257233254)
    Amélie Nothomb

    Mit Staunen und Zittern

     (135)
    Aktuelle Rezension von: happyoldendays
    „Ich erkannte etwas Wichtiges: Mittelpunkt der Existenz ist in Japan das Unternehmen. Natürlich wurde diese Erkenntnis schon in mehreren ökonomischen Studien über dieses Land festgehalten. Aber es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man es in einem Buch liest oder es erlebt. Ich konnte mich durchdringen lassen von seiner Bedeutung für die Angestellten der Firma Yumimoto und für mich. Mein Leidensweg war nicht schlimmer als der ihre. Er war nur erniedrigender“ (S. 137)

    Amélie Nothombs Roman handelt von der jungen, engagierten Amélie, die nach Tokio reist, um dort bei der Firma Yumimoto einen neuen Job anzufangen. Doch was als hoffnungsvoller Start ins Berufsleben gedacht war, entwickelt sich schnell zum Albtraum. Zu sehr kollidiert ihre westliche Denkweise mit der rigiden Arbeitskultur ihrer neuen Kollegen. Gleich ob sie sich aktiv um Aufgaben bemüht, oder mit stoischem Gleichmut sinnlose Handlanger-Dienste übernimmt, Amélie kann nichts rechtmachen. Selbst ihre hervorragenden Japanisch Kenntnisse werden ihr zum Verhängnis. So folgt Schikane auf Schikane, Degradierung auf Degradierung.

    In präziser und klarer Sprache schildert Amélie Nothomb den Abstieg ihrer Protagonistin. Dabei schafft sie gekonnt die Gradwanderung zwischen satirischer Überhöhung und der Darstellung des westlichen Blicks auf die streng dirigistische Arbeitsweise japanischer Angestellter. Einerseits spielt sie mit den vorgefassten Meinungen ihrer Leserschaft in Bezug auf die andere Kultur. Andererseits kann sich der Leser aufgrund der starken autobiographischen Züge des Romans nie sicher sein, ob nicht doch hinter der bitterbösen Satire ein Fünkchen Wahrheit liegt.

    Mir hat dieses schmale Buch einen sehr unterhaltsamen Nachmittag beschert. 4 von 5 Sternen.

     

  21. Cover des Buches Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone (ISBN: 9783570403211)
    Mark Haddon

    Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

     (577)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Christopher ist ein außergewöhnlicher Junge, er ist superintelligent, geht auf eine Sonderschule, da er leicht autistisch ist.

    Ein Nachbarhund wird ermordet und er zögert nicht den Mord aufzuklären, obwohl es ihm verboten wird. Er gerät in schwierige Situationen, weil er so starrsinnig ist und sich nicht in die Gefühlswelt anderer hineinversetzen kann.

    Ein ungewöhnliches Buch über einen ungewöhnlichen Jungen.


  22. Cover des Buches Ein ungezähmtes Leben (ISBN: 9783453355620)
    Jeannette Walls

    Ein ungezähmtes Leben

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Aus-Liebe-zum-Lesen

    Nach Jeannette Walls‘ Schloss aus Glas habe ich auch ihren Nachfolge-Roman „Ein ungezähmtes Leben“ gelesen, der die Geschichte ihrer Großmutter erzählt.

    Lily Casey wächst im Wilden Westen zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf und kämpft sich durch alle Widrigkeiten, die das Leben dort mit sich bringt. Die Geschehnisse werden, wie bei „Schloss aus Glas“ ebenfalls chronologisch als einzelne Episoden aneinandergereiht, sodass auch hier selten Spannung aufkommt und das Buch durchaus Längen hat. 

    Auch in ihrem zweiten Roman werden mir zu wenig Gefühle vermittelt. Die Charaktere bekommen keine Tiefe, sie bleiben einem fremd und deren Beweggründe werden nicht erklärt. Auch die Sprache ist ebenso einfach wie in „Schloss aus Glas“.

    Insgesamt fand ich den zweiten Roman von Jeannette Walls etwas besser als den Ersten. Die Geschichte ist interessant, ein Zeitzeugnis des Lebens im Mittleren Westen anfangs und Mitte des letzten Jahrhunderts. Außerdem überkommt einen nicht unentwegt das Gefühl, eingreifen zu müssen, um schlimme Zustände zu ändern. Eine klare Leseempfehlung kann ich aber nicht aussprechen.

  23. Cover des Buches Die weiße Massai (ISBN: 9783426788004)
    Corinne Hofmann

    Die weiße Massai

     (674)
    Aktuelle Rezension von: M_B

    Ich habe mich richtig darauf gefreut dieses Buch zu lesen.

    Jetzt kann ich sagen, dass ich nicht enttäuscht worden bin. Ich habe sehr viel Respekt vor dieser Frau und ihrer Entscheidung in Kenia zu leben und auch davor, diese Entscheidung wieder rückgängig zu machen als sie merkte, dass es nicht mehr ging.

    Ich war am Ende auch traurig, weil die Liebe nicht siegen konnte. Aber ich glaube, für ihre Tochter war es das Beste zu gehen.

  24. Cover des Buches Ein amerikanischer Traum (ISBN: 9783423345705)
    Barack Obama

    Ein amerikanischer Traum

     (82)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky
    Klappentext:
    Seit Barack Obama für das Amt des US-Präsidenten kandidiert hat, begeistert er die Menschen: Er verkörpert die weltweite Sehnsucht nach einer Politik des Friedens und der Menschlichkeit. Aufgewachsen unter ärmlichen Verhältnissen in Hawaii und Indonesien, musste Barack nach seiner Rückkehr in die USA erleben, wie er wegen seiner Hautfarbe diskriminiert wurde. Dies weckte seinen Ehrgeiz, der ihm zunächst eine glänzende juristische Laufbahn eröffnete und dann seinen furiosen Aufstieg als Politiker der Demokraten begründete. Wer nun seine Familiengeschichte liest, spürt, dass in ihm auch ein begnadeter Erzähler steckt

    Meine Meinung:
    Ich war schon lange ein Fan von Barack Obama. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wieso, denn ich habe ja nichts mit der Amerikanischen Politik zu tun. Ich fand es toll mal etwas über sein Privatleben zu lesen. Vor allem weil es damals (und heute leider immer noch) richtig schwer war für Afro-Amerikaner respektiert und aufgenommen zu werden!

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