Bücher mit dem Tag "biografisches"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "biografisches" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Alle Toten fliegen hoch (ISBN: 9783462000450)
    Joachim Meyerhoff

    Alle Toten fliegen hoch

    (355)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf

    Inhalt:

    Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen. 

    Schreibstil:

    Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen. 

    Protaognist:

    Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend. 

    Fazit:

    Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.

  2. Cover des Buches Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben (ISBN: 9783423280716)
    Matt Haig

    Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

    (296)
    Aktuelle Rezension von: sbalunzia

    Es handelt sich um ein autobiografisches Buch, in dem Matt Haig über seine Depressionserfahrung erzählt. Die Erzählung wechselt stetig zwischen verschiedenen Ebenen der Vergangenheit und der Gegenwart. Dabei geht es nicht nur um das Gefühlsleben und die Wandlung des Autors. Einige Kapitel enthalten Listen mit Gedanken und sogenannten „Kleinigkeiten", die ihm halfen, Posts von Internetnutzern, die Lesenden Orientierung bieten könnten und einige Fakten.


    Alles in allem ist das Buch ein Erfahrungsbericht eines Betroffenen, der anderen Mut machen und unterstützen kann. Gerade bei solch individuellen Erkrankungen wie einer Depression gibt es keine universellen Symptome, Verläufe oder Therapien. Trotzdem kann das Buch Betroffenen helfen, sich weniger allein zu fühlen. Angehörige können zudem einen Einblick in ein Thema erhalten, über das man oft nicht gerne spricht oder für das man vielleicht keine Worte findet, um sich zu erklären.

  3. Cover des Buches Auf Erden sind wir kurz grandios (ISBN: 9783442770083)
    Ocean Vuong

    Auf Erden sind wir kurz grandios

    (183)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    'Little Dog' ist der Sohn einer vietnamesischen Mutter die Analphabetin ist. Zudem ist sie die Tochter von Lan und einem amerikanischen Soldaten, der aber kurz vor Ende des Krieges Vietnam bereits verlassen hatte. Gemeinsam wandert er mit seiner Mutter, seine Großmutter und seine Tante nach Hartford, Connecticut aus und hoffen auf ein besseres Leben. Nun muss er mit fünf Jahren relativ schnell englisch lernen um für seine Mutter und Großmutter übersetzen zu können, da beide schlecht bis gar nicht die Sprache sprechen können. Er wächst unter ärmlichen Verhältnissen auf und wird von anderen gehänselt da er eher schwächlich ist. Zudem haben beide Frauen ein Kriegstrauma das sich bei seiner Großmutter durch Schizophrenien zeigt und seine Mutter sehr schnell ausrasten lässt und ihn regelmäßig schlägt. Mit 14 Jahren lernt er im Sommer während der Erntearbeit auf einer Tabakfarm Trevor kennen. Er fühlt sich durch ihn das erste Mal gesehen und entwickelt Gefühle für ihn.

    Ich mochte dieses Buch unheimlich gerne. Es ist in Briefform geschrieben die er seiner Mutter schickt, mit dem wissen das diese sie gar nicht lesen kann da sie Analphabetin ist. Diese Tatsache machte die Story für mich noch ein wenig tragischer. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt wobei sich der erste um sein aufwachsen in Hartford und das Leben mit seiner Mutter und Großmutter beschäftigt. Der zweite beschäftigt sich um Trevor und der letzte um den Verlust der Menschen in seinem Leben. Wie bereits gesagt möchte ich das Buch und las es in einem durch und es löste eine Bandbreite an Emotionen in mir aus.

  4. Cover des Buches Paula (ISBN: 9783518735152)
    Isabel Allende

    Paula

    (171)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Paula wird schwer krank und Isabell Allende begleitet ihre Tochter bis in den Tod. In diesem Buch erzählt sie ihre Geschichte, gegen das Vergessen, gegen die Trauer und schenkt uns damit eine ihrer persönlichsten Geschichten. Für sie war es sicher eine Bewältigung und für uns ein trauriges Vermächtnis und ein Ansporn das Leben zu feiern.

  5. Cover des Buches Die Welt in Seiten (ISBN: 9783455001204)
    Henry Hitchings

    Die Welt in Seiten

    (6)
    Aktuelle Rezension von: gagiju

    Bereits die Aufmachung finde ich ganz wunderbar. Edel, seriös, ein klein wenig altmodisch, oder sagen wir besser oldschool... oder retro....
    Gebunden, mit leinenüberzogenem Buchrücken, Lesebändchen, unaufdringlich und doch witzig und schön das Cover in schlichtem Crémeweiß, ein unaufdringlicher Print in Terrakotta-Orange und Tannengrün, ein kleines aufgeschlagenes Buch, aus dem ein Baum wächst, ein Vogel, der darauf sitzt - Clou ist das Lesebändchen, das noch mal aufgedruckt ist, und mich gar manches Mal irritiert hat, weil ich dachte, das echte Bändchen hätte sich da hin gekringelt....

    Sehr schön fand ich fast alles Texte, sehr unterschiedliche Autoren, dementsprechend sehr verschiedene Schreibstile und beschriebene Buchhandlungen, aus der Vergangenheit und der Gegenwart.

    Ich konnte mich in fast alle Texte sehr gut hinein versetzen, mit stöbern in den Läden, oder ihnen hinterher trauern.

    Ein sehr geeignetes Geschenk für Menschen, die gerne Buchläden besuchen...

  6. Cover des Buches ... und ich war nie in der Schule (ISBN: 9783451065521)
    André Stern

    ... und ich war nie in der Schule

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Joroka

    Ganz außer Frage, mit dem deutschen Schulsystem ist es nicht gerade zum Besten bestellt. Nun kommt aber ein Mann aus Frankreich daher, der (ein wenig durch die Blume) behauptet, dass die Schule die Entwicklung von Kindern sogar einschränkt und behindert.

    In Frankreich gibt es scheinbar keine Schulpflicht. Und der Autor hat tatsächlich auch nie eine Schule besucht. Er beschreibt auf einem Großteil der Seiten, wie er dennoch zu einem gebildeten und erfolgreichen, aber vor allem auch glücklichen Individuum heranwachsen konnte. Er schreibt von seinem freudigen Entdecken von Lokomotiven, Autos, Zauberei und Hieroglyphen; seinem Erlernen der Musik, des Gitarrenspieles, dem Instrumentenbau und wer ihm wie damit geholfen hat. Ganz nebenbei hat er dabei die Grundtechniken von Mathematik und Lesen und Schreiben erlernt.

    André beschreibt seine Kindheit und Jugend und die große Unbefangenheit, sich nur mit den Dingen auseinander zu setzten, die ihn wirklich interessierten. Im Kindergartenbereich gibt es in Deutschland eine pädagogische Richtung, die man den „Situationsansatz“ nennt. Hat mich stark daran erinnert. Nun, dass auch diesen Kindern bei Schulantritt ein ganz anderer Wind entgegen weht.

    In einem zweiten Teil des Buches geht es um die Beantwortung von Fragen, die ihm häufig bei seinen Vorträgen gestellt werden, wie z.B. „Welche Vorteile hat es gebracht, nicht zur Schule zu gehen?“, „Hat der Kontakt zu anderen Kindern nicht gefehlt?“ etc. André stellt nachdenkenswerte Argumente auf. Dabei kommen auch seine Eltern zu Wort.

    André Sterns Vater Arno hat als Malpädagoge einen gewissen Ruf erlangt. Er hat das Konzept des „Malort“ entwickelt, nicht um mit Kindern Kunst zu machen, sondern den kleinen Künstlern die Möglichkeit zu geben „ den eigenen Spuren zu folgen und sich dabei selbst zu begegnen.“. Irgendwie folgerichtig, dass er seine beiden Kinder nicht auf die Schule geschickt hat, sondern ihnen den indirektiven Rahmen bereitstellte, ihre grundeigenen Erfahrungen und Entwicklungen zu durchschreiten.

    Fazit: Ein reichbebildertes Buch, mit Fotos aus Andrés Kindheit und auch von seinen „Projekten“. Guter Lesestoff und eine etwas anders gelagerte Diskussionsgrundlage zum leidigen Schulthema.


  7. Cover des Buches Briefe aus Afrika: Dian Fossey - Mein Leben mit den Gorillas (ISBN: 9783899102772)
    Camilla de la Bédoyère

    Briefe aus Afrika: Dian Fossey - Mein Leben mit den Gorillas

    (1)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Eine Biographie im eigentlichen Sinne ist es wohl nicht, aber ein sehr interessantes Buch über Diane Fossey. Es geht größtenteils um die Zeit, die Fossey mit der Datensammlung über das Verhalten  "ihrer" Gorillas verbracht hat. Dabei wird sie nicht gerade beschönigt dargestellt. Anfangs fand ich es fast etwas enttäuschend zu lesen, was für einen Umgang sie mitunter mit anderen Menschen an den Tag legte, aber sie wird eben als Diane Fossey, und nicht nur als die Gorilla-Frau portraitiert.

    Das Buch ist mit den vielen Bildern und Auszügen aus Originalbriefen sehr gut in einem durchzulesen, läd geradezu zu einer Verhaltensstudie zum Thema Fossey ein.

  8. Cover des Buches Zwei nach Shanghai (ISBN: 9783492405737)
    Hansen Hoepner

    Zwei nach Shanghai

    (21)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Die Zwillingsbrüder Paul und Hansen sind mit Fahrrädern von Berlin nach Shanghai gefahren, waren sieben Monate unterwegs und haben das Erlebnis in eine Art Logbuch verpackt.

    Die Kapitel sind abwechselnd von den Brüdern geschrieben, so lassen sich beide durch Eigen- und Außenwahrnehmung betrachte. Sehr spannend, zwei Leute so fast schon kennenzulernen und ihre Dynamik zu betrachten. Sehr eherlich geschrieben geht es fast eher um die Beziehung der Brüder zueinander, als um die Strecke an sich. Sie haben eine außergewöhnliche und anstrengende Reise unternommen und da ist eben nicht immer alles eitel Sonnenschein.

    Wer einen Reisebericht lesen möchte, um viel über eine konkrete Kultur zu erfahren, ist mit diesem Buch wahrscheinlich schlecht beraten. Als Reisebericht über das Unterwegssein hat, samt Begegnungen, Höhen und Tiefen und unglaublichen Zufällen.

    Geschönte Reiseberichte, bei denen alle scheinbar nur fröhliche Abenteuer erleben, immer gutes Wetter haben und nie gestresst sind, mag ich persönlich nicht so. Denn die haben sich nie mit meinen Reiseerfahrungen gedeckt, reisen ist toll, aber eben zwischendurch auch mal anstrengend und das gehört auch dazu.

  9. Cover des Buches »Sie können mir den Kopf abschlagen, aber nicht meine Würde nehmen« (ISBN: 9783423261838)
  10. Cover des Buches Leben in der Wildnis (ISBN: 9783868734577)
    Éric Valli

    Leben in der Wildnis

    (3)
    Aktuelle Rezension von: rica

    In seiner Bildreportage sucht Éric Valli Aussteiger der US-amerikanischen Gesellschaft auf, um konsumkritische Alternativlebensstile zu erkunden. Wildnisschulen, Steinzeitreisen, Einsiedler oder altertümliche Farmer, alle werden respektvoll dargestellt, aber auch hinterfragt.

    Es macht Mut zu sehen, dass ein anderes Leben möglich ist, verdeutlicht aber auch, dass es eine ziemliche Radikalität erfordert und es doch unmöglich bleibt, völlig unabhängig von der Welt in ihr zu leben. Beeindruckend auch, wie reflektiert die portraitierten Leute damit umgehen. 

    Das Buch machte mich sehnsüchtig nach dieser Freiheit, dem Mut und solchen Menschen. Nicht zu leugnen sind jedoch die privilegierten Positionen Einiger, sich dieses Leben aussuchenzukönnen.

  11. Cover des Buches James und andere Affen (ISBN: 9783899041842)
    James Mollison

    James und andere Affen

    (3)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    'Wir unterscheiden uns von anderen Tieren [...], aber wir tun dies in geringerem Maße als wir dachten.' Nach einer Einführung von Jane Goodall werden 50 Menschenaffen porträtiert. Es finden sich Fotografien von Gorillas, Orang-Utans, Schimpansen und Bonobos, die zu 90% Waisen sind, deren Eltern entweder wegen des Buschfleisches oder wegen des Tierhandels getötet wurden. Im Anschluss an die Fotografien werden Angaben zum Namen, zum Alter, zur Herkunft und zum Leben der einzelnen Menschenaffen gemacht. Wenn man sich die Porträts der Menschenaffen anschaut, fragt man sich, wie es die Menschen schaffen, Affen zu jagen, zu quälen, zu töten oder gar zu essen, ohne sie als unseresgleichen zu betrachten. Jedes einzelne Bild zeigt eine komplexe Persönlichkeit mit Emotionen, Nachdenklichkeit, Stolz. Die Einführung von Jane Goodall ist sehr berührend und informativ, die Fotografien sind ausdrucksstark und beeindruckend. 'James und andere Affen' ist ein wunderbares Buch, dem ich viele Leser / Betrachter wünsche!
  12. Cover des Buches 10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte (ISBN: 9783990011393)
    Sonja Schiff

    10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Nora_Fieling

    Alte Menschen und Altersheime verbinden wohl die meisten Menschen mit Arschputzen, Verwirrung und Langeweile. Sonja Schiff hingegen meint, Altenpflege ist der coolste Job der Welt. Dass und vor allem was alte Menschen an Leben noch in sich tragen, dass erfährst Du in ihrem Buch  "10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte". 

    Als LeserIn erhältst Du einen Einblick in das Leben von Sonja Schiff. Sie nimmt Dich mit in ihre eigene Vergangenheit, erzählt von den Wirrungen als Teenager und der Herausforderung, einen Beruf für sich und ihr Leben zu finden. Hauptsächlich geht es in ihrem Buch "10 Dinge, die ich von alten Menschen über das Leben lernte" jedoch um ihre Begegnungen mit alten Menschen und deren Angehörigen, die sie im Rahmen ihres Jobs als Altenpflegerin kennen und schätzen lernte. Dabei lässt sie Dich nicht nur deren Lebenserfahrungen und -erkenntnisse teilhaben, sondern zieht beeindruckend eine Brücke zu ihrem eigenen Leben. 

    Bevor ich das Buch anfing zu lesen, dachte ich, es sei ein Buch über die Lebensgeschichten alter Menschen. Dem ist zwar auch so, doch nicht nur. Sonja Schiff steigt einfühlsam nicht nur in die Vergangenheit der alten Menschen ein, sondern auch in ihre eigene.

    Anhand der Erfahrung und Erkenntnisse der alten Menschen reflektiert sie ihr eigenes Leben, Handeln und ihre eigene Sichtweise und lässt Dich als Leser einen tiefen Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und Gefühle gewähren. In diesen fand ich mich teilweise wieder, wenn auch auf einer anderen Ebene.

    Es ist ein Buch über das Alter, die Liebe, über das Leben, Träume, Hoffnung und Sinn. Es greift existenzielle Fragen auf: Was bedeutet es, weise zu sein? Was ist Selbstreflexion? Wie und wo finde ich Glück, Erfüllung? Was habe ich für ein Selbstbild bzw. wie und durch was ändert sich dieses? Was macht Familie aus? Was ist Liebe, was verbinden Menschen damit? Was ist der Sinn in unserem Leben?

    Das sind Fragen, die nicht nur alte oder 50-jährige (Frauen) betreffen, sondern einen jeden Menschen, unabhängig von seinem Alter. Das Buch hat mehr mit mir zu tun, als es ich vorher dachte (nämlich gar nicht!). Doch beim Lesen dachte ich oft, ich hätte es gerne vor 15 Jahren gelesen, als ich ein Teenager war und nicht wusste, was ich mit mir und meinem Leben anfangen sollte.

    Ich habe zwar nicht alle Antworten auf meine Fragen in diesem Buch gefunden, doch es ermutigte mich. Das Buch zeigte mir und ermutigte mich an vielen Stellen, wie wichtig es ist, dass ich aus meinem Leben das mache, was ich möchte und nicht dass, was andere erwarten. Zudem ließ es mich an meine Zeiten mit meiner Lieblingsoma erinnern, deren Handeln ich im Nachhinein besser verstehe oder zumindest besser nachvollziehen kann! Und so glaube ich, dass jeder Mensch, der auf der Suche nach dem gewissenen, unbekannten Etwas in seinem Leben ist, ein Stückchen Antwort in diesem Buch findet!

    Besonders beeindruckend fand ich den Schreibstil von Sonja Schiff. Sie schreibt ohne Umschweife, direkt und dennoch sehr einfühlsam - ich spürte förmlich die Liebe zu ihrem Beruf als auch den Respekt gegenüber ihren alten Mitmenschen gegenüber. Ohne viel drum herum zu reden, schafften es ihre Zeilen, in mir ein Bild entstehen zu lassen, wie die Umgebung oder der Mensch aussah von der bzw. dem sie gerade erzählte.

    Es gab Momente, in denen mir vor Freude, manchmal auch vor Traurigkeit Tränen die Wangen runterkullerten. Eine Szene, es ging um die Vertreibung einer ihrer ehemals Betreuten, macht mich im Nachhinein immer noch wütend und fassungslos.

    Ohne zu sehr ins Detail zu gehen schafft es Sonja Schiff, Gefühle zwischen den Zeilen hervorzurufen - jedoch ohne kitschig, schnulzig oder rührselig zu werden.

    "10 Dinge, dich ich von alten Menschen über das Leben lernte" ist nicht nur ein must have für Menschen, die beruflich mit alten Menschen zu tun haben! Es ist ein Buch für uns alle, für jung und alt.

    Einfach, weil es ein authentisches, mutmachendes Buch ohne Verschmückung über das Leben ist!

  13. Cover des Buches Weltall Erde Ich (ISBN: 9783959084956)
    Rainer Groh

    Weltall Erde Ich

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Renate16
    Drei Jahrzehnte nach der Wende scheint sich in einigen Deutungszentren eine differenzierte Sicht auf die DDR und ihre einstigen Bewohner anzudeuten. Zu groß sind bei letzteren der Unmut über Schlechterstellung, Schlechterbehandlung und Schlechterbezahlung geworden, was einige gute Autobahnen und schicke teure Wohnungen nicht ausgleichen. Siegmund Jähn - in Fachkreisen lange anerkannt, aber öffentlich belächelt und geschnitten - musste erst sterben, bis seine Verdienste ehrlich gewürdigt und ihm das Prädikat „ein feiner Mensch“ zuerkannt wurde.
    Filme wie Gundermann und Bücher wie das von Rainer Groh verdeutlichen auf jeweils eigene Weise, dass mit Stasi und Stasiopfern, denen das Leben bestimmt kein Zuckerlecken war, die damalige Realität keineswegs erfasst ist. Groh liebte die DDR wie seine Eltern nicht. Deshalb wollte er seinen Werdegang nicht auf politische Servilität gründen, war aber auch kein Freund von Totalopposition. Er suchte lebbare Zwischenräume und wehrte Zumutungen mit Taktiken ab, für die er sich bei Ritter Runkel und Schwejk, dem angeblich braven Soldaten, Anregungen holte. Groh blieb menschlich integer und war im Beruf erfolgreich – vor und nach der Wende. Sein Lebensbericht wartet mit hintergründigem Humor auf und zeigt auch in Gestalt sehr konkreter Anmerkungen, wie damals vieles wirklich war.
  14. Cover des Buches Just Kids (ISBN: 9780060936228)
    Patti Smith

    Just Kids

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Silbi_Drawings

    Robert und Patti lernen sich durch eine Fake ehe kennen...was später in einer Symbiose 2er Künstler in den 60 und 70ern endet. Patti und Robert ergänzen sich, pushen sich, drängen auseinander und finden wieder zusammen...die Fotografien die im Buch zu sehen sind, sind meiner Meinung nach wunderschön und auch das Buch ist sehr berührend.  Auch die Zeit im Chelsea Hotel finde ich sehr interessant. Ein lebendiges und doch tragisches Buch, über welches man lange nachdenkt. 

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