Bücher mit dem Tag "biographien"

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153 Bücher

  1. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (657)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Wer bin ich - und wenn ja, wie viele? Ist ein Sachbuch des Philosophen Richard David Precht über diverse philosophische Fragestellungen. 

    Nach einem Inhaltsverzeichnis folgt eine Einleitung, in der man auch erfährt, wie der Autor Philosoph geworden ist und was es mit dem Buchtitel auf sich hat, und die wirklich Lust auf das Thema des Buches macht. Im Hauptteil, der in drei Teile mit den Titeln Was kann ich wissen?, Was soll ich tun? und Was darf ich hoffen? geteilt ist, geht es in jedem Kapitel um eine philosophische Fragestellung wie Was ist Wahrheit?, Was ist mein Unterbewusstsein?, Ist Moral angeboren?, Warum soll ich gut sein?, Was ist Freiheit? und Was ist ein glückliches Leben?.

    Die Kapitel sind jeweils nur etwa zehn Seiten lang, mal etwas länger und mal kürzer. Neben dem, was Philosophen zu den einzelnen Themen gesagt haben, erklärt Precht auch die Forschungen von Wissenschaftlern zu einigen der Themen und deren Ergebnisse. Wobei man dabei beachten muss, dass das Buch schon 16 Jahre alt ist, also ist eventuell manches nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch über das Leben vieler der Philosophen und Wissenschaftler erfährt man etwas. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Erklärungen sind leicht verständlich und regen zum eigenen Nachdenken an.

    Nach dem Hauptteil folgen noch ein Anhang mit einer Menge nach den Kapiteln sortierter weiterführender Literatur sowie ein Personenregister mit allen im Buch erwähnten Personen mit den entsprechenden Seitenangaben.

    Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich empfehle es allen, die an einer Einführung in die Philosophie interessiert sind.

  2. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: _lxrxnx_

    Christianes Leben hat wohl mehr Tiefen als Höhen erlebt, obwohl sie noch nicht einmal volljährig ist. Man erlebt hautnah wie das trostlose und scheinbar aussichtslose Leben der Kinder in Berlin bzw. der Berliner Gropiusstadt im Drogensumpf endet. Christiane fängt mit 12 Jahren mit Haschisch an, und über Medikamente und andere Pillen dann schlussendlich mit 13 Jahren zum Heroin und wird abhängig. Das Buch schreibt schonungslos und total ehrlich das schockierende Leben eines jungen Mädchens in den 70er Jahren, welches sich mit Prostitution ihre Drogensucht finanziert. Sie führt ein Doppelleben, morgens Schule und abends geht sie mit ihren ebenfalls drogenabhängigen Freunden auf den Kinderstrich am Bahnhof Zoo. Ihre Mutter merkt knapp 2 Jahre lang nichts vom geheimen Leben ihrer Tochter, versucht ihr dann aber aus der Sucht. zu helfen. Hierbei merken die beiden aber, dass auf 10.000 Süchtige nur etwa 1.000 Therapieplätze fallen und die Behörden nicht sonderlich daran interessiert sind den Jugendlichen wirklich zu helfen - oft sind und bleiben sie nur ein hoffnungsloser Fall. 

    Das Buch "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" sollte meiner Meinung nach jeder einmal gelesen haben. Die Jugendlichen der 1970er bzw. 1980er Jahre der Drogenszene bekommen durch Christiane ein Gesicht, bevor sie erst als "Drogentote" in den Zeitungen ihre Runde machen. Man merkt deutlich die Wut die Christiane auf die Gesellschaft verspürt und wie sie versucht ihren Platz in dieser zu finden. Hierbei eckt sie aber immer wieder an und findet für sich eine Lösung - die Welt des Berliner Nachtlebens. Dass ist was sie fasziniert, hier findet sie Freunde und vermeintlich Gleichgesinnte. Schonungslos wird über dieses Leben berichtet und man darf nicht vergessen - es ist nicht fiktiv sondern das Leben von Christiane. Es gab Stellen an denen ich sprachlos vor dem Buch saß und nicht fassen konnte, wie viel ein junges Mädchen durchmachen kann. In der Mitte des Buches findet man Bilder von Christianes Freunden und Jugendlichen aus der Szene. Das Buch hat mich auf mehreren Ebenen bewegt und kann es nur jedem empfehlen. Hierbei sollte man aber beachten dass das Buch wirklich schonungslos und ehrlich das Leben in den 1970er Jahren abbildet, dementsprechend auch die Sprache und die Ausdrücke/Beleidigungen der damaligen Zeit.

  3. Cover des Buches Bella und Edward: Die Welt von Bella und Edward (ISBN: 9783551312211)
    Stephenie Meyer

    Bella und Edward: Die Welt von Bella und Edward

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Blog_Geschichten

    Ich habe spannende Fakten und Geheimnisse rund um die Welt von Bella und Edward erwartet.
    Irgendwelche Dinge, die das Buch besonders gemacht hätten.

    Es ist ein nettes Buch das man als Einschlaflektüre nutzen kann, denn hier haben nur wenige Seiten direkt diesen Effekt auf mich. Ich kann selbst nicht erklären was genau ich erwartet habe, aber irgendwie doch schon mehr. Mehr Dinge, die ein Fan nicht sowieso schon weiß.

  4. Cover des Buches Fucking Berlin (ISBN: 9783548374963)
    Sonia Rossi

    Fucking Berlin

     (585)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    In diesem Buch lernen wir die Schattenseiten Berlins kennen. Die Geschichte ist offen und ehrlich, hier wird nichts beschönigt.
    Das Buch erzählt die Geschichte von Sonia Rossi, einer Studentin und Teilzeit-Hure. Um ihr Studium und zu finanzieren muss sie sich prostituieren, damit sie genug Geld nach Hause bringt, um sich und ihren Freund durchfüttern zu können.
    Das Buch ist erschreckend ehrlich und regt zum nachdenken an.

  5. Cover des Buches Maria Stuart (ISBN: 9783746745558)
    Stefan Zweig

    Maria Stuart

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Neeeele


    Wer kennt sie nicht, Maria Stuart, Königin von Schottland und von Frankreich mit Anspruch auf den englischen Thron? Und auch die "Hassliebe" zwischen Maria Stuart und Elizabeth I. dürfte hinlänglich bekannt sein.

    Stefan Zweig beschreibt hier sehr eindrücklich die Lebensgeschichte von Maria Stuart von der Geburt bis zu ihrem Tod 1587. Dabei beleuchtet er auch die Verbundenheit der beiden starken Frauen der Geschichte. Da mich das elizabethanische Zeitalter Englands schon immer sehr interessiert hat, waren mir doch die meisten Dinge bekannt, aber trotzdem konnte mich Stefan Zweig mit dem ein oder anderen geschichtlichen Hintergrund doch überraschen. In diesem biografischen Roman geht es hauptsächlich um die Intrigen, Verschwörungen und politischen Ränkespiele am schottischen und englischen Hof.

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und mir hat der Sprecher, Jan Koester, sehr gut zum Buch gefallen. Die Sprache ist der Zeit gemäß, allerdings nicht zu hochgestochen und unverständlich. Auch gut fand ich, dass Stefan Zweig unparteiisch und unaufgeregt schreibt und die geschichtlichen Fakten ohne Wertung wiedergibt. Sicher kennen viele von euch Maria Stuart und Elizabeth I. aus einschlägigen und bekannten Serien und Filmen. Die haben mir persönlich auch sehr gut gefallen. Trotzdem kann man jedem dieses Buch zusätzlich empfehlen, weil es eben sachlicher und weniger effekthaschend ist. Hier kommen dann die Faktenlieberhaber eher auf ihre Kosten.

    Mir hat das Buch sehr sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem empfehlen der Interesse an diesem Teil der Geschichte hat. Den Schreibstil von Stefan Zweig fand ich auch super und so werde ich mir noch andere Biografien von ihm (er hat einige geschrieben) ansehen.

    Für Maria Stuart von Stefan Zweig vergebe ich volle 5*/5*.

  6. Cover des Buches Warten auf Goebbels (ISBN: 9783596701506)
    Bernd Schroeder

    Warten auf Goebbels

     (8)
    Aktuelle Rezension von: AgnesM

    Konrad Eisleben hat sich dazu bereit erklärt einen Film im Auftrag des Propagandaministeriums zu drehen. 1944 finden die Dreharbeiten in einem kleinen Dorf statt, da Berlin und somit auch die Filmstudios in Babelsberg in Trümmern liegen. Der Regisseur selber sieht sein Projekt eher als eine Art „Arche Noah“, die alle Beteiligten vor dem Einzug an die Front schützen soll und zieht die Dreharbeiten auch entsprechend in die Länge. Die Ungeduld mancher seiner engagierten Schauspieler nimmt er hin und argumentiert gekonnt für diverse Drehpausen und für die Überarbeitung mehrere Szenen.


    So werden in dem Buch nicht nur die Filmszenen detailliert beschrieben, sondern auch das wahre Leben hinter den Kulissen auf engstem Raum in einer Scheune. Während draußen die Flieger Bomben abwerfen, zweifeln drinnen die Protagonisten an einem möglichen Endsieg. Viele sehen den Krieg bereits hinter vorgehaltener Hand als verloren an und fragen sich, wozu ein Film, der den Sieg Deutschlands aufzeigt, überhaupt gedreht wird. Immer öfter erreichen Schreckensmeldungen aus Berlin, Dresden und Umgebung die Protagonisten. Immer mehr Menschen sterben, werden obdachlos und immer ängstlicher und betrübter wird die Stimmung am Set.


    „Warten auf Goebbels“ ist meines Erachtens ein etwas skurriles Buch, welches jedoch hin und wieder mit witzigen Szenen, interessanten Hintergrundinformationen und teils interessanten Charakteren aufspielt. Wenn man sich bewusst macht zu welchen Zeitpunkt der Film gedreht wird und was in den Monaten auf die Menschen zukommt, dann wird man doch ein wenig nachdenklich und fragt sich, ob die Ironie und der Witz hier an der richtigen Stelle seinen Platz gefunden haben. Doch ohne diese wäre die Story sicher schwerer zu verdauen.


    Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und hat mir das Lesen leider erschwert. Auch die Vielzahl an Protagonisten hat mich überfordert. Diese werden zwar im Laufe der Story alle vorgestellt, doch konnte ich hier leider nicht den Überblick behalten und konnte bis zum Schluss nur wenige Personen ihren Rollen zuordnen. Das Leseerlebnis wurde leider dadurch getrübt, während ich die Idee zu dem Buch gut finde. Allzu viel zu diskutieren gibt es nicht, da man weiß wie der Krieg ausgegangen ist, aber man könnte die Handlung des Regisseurs hinterfragen. Insgesamt kann ich das Buch so nur als durchschnittlich bewerten.

  7. Cover des Buches Die Tatortreinigerin (ISBN: 9783426785027)
    Antje Schendel

    Die Tatortreinigerin

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Dany_Matthes
    Auch wenn das Buch eher wie eine Art Biografie geschrieben ist, fand ich es sehr spannend. Die Hintergründe wie sie überhaupt zu diesen Job gekommen ist, was sie denkt und einige Geschichten aus dem daraus entstehenden Altag machen den Inhalt des Buches aus.

    Was mich besonders an dem Buch gereizt hat war, dass alles real ist. Es sind keine erfundenen Krimis oder Thriller, sondern das Leben. Bzw. der Tod. Es greift ein Tabuthema auf. Ich denke nicht das jemand darüber nachdenkt was passiert, wenn ein Mensch gestorben ist, in seiner Wohnung, allein. Die Leiche wird abgeholt, das ist klar. Und dann stehen die Vermieter oder Angehörigen da. Ein einfacher Gebäudereiniger ist der Sache sicher nicht gewachsen.

    Wem also interessiert was passiert wenn das Bestattungsinstitut gegangen ist, für den ist das Buch ideal.
  8. Cover des Buches Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer (ISBN: 9783423143745)
    Alex Capus

    Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Federfee
    Es begann langweilig, doch dann interessierte mich die Durchführung einer originellen Idee: Drei Personen, die überhaupt nichts miteinander zu tun haben, hätten sich begegnen können oder sind sich ganz flüchtig begegnet.

    Da ist das Zeichentalent Emile Gilliéron, der lange Jahre ein enger Mitarbeiter Heinrich Schliemanns war und es mit der wissenschaftlichen Dokumentation archäologischer Funde nicht so genau nahm, Felix Bloch, Physiker, der in der atomaren Forschung jener Zeit (Einstein, Oppenheimer, Schrödinger) eine Rolle spielte und Laura d'Oriano, von deren Spionagetätigkeit ich nur im Klappentext las, denn in der Mitte des Buches waren wir immer noch nicht so weit.

    Und da habe ich abgebrochen, weil mich das Buch nicht auf Dauer fesseln konnte. Sicher, es ist intelligent geschrieben, man erfährt einiges über Atomphysik, über die Ausgrabungen in Griechenland und auch die Sprünge hin und her zwischen den Personen, die so gar nichts miteinander zu tun haben, haben mich nicht gestört.

    Aber es fehlte der Funke, der bei mir ein nachhaltiges Interesse hätte entzünden können. Manche Passagen werden im Zeitraffer erzählt, darunter einiges, wo ich gerne mehr erfahren hätte. Und anderes zu detailliert Geschilderte hat mich gähnen lassen und letztlich zum Abbruch dieses Romans mit biografischen Elementen geführt.
  9. Cover des Buches Vater unser in der Hölle (ISBN: 9783868825466)
    Ulla Fröhling

    Vater unser in der Hölle

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Seit frühester Kindheit erlebte Angela Lenz sexuelle Gewalt. Mit grausamen Folterungen, Drogen und Gehirnwäsche wurde sie in einer Geheimsekte zur Prostitution gezwungen und musste andere in satanistischen Ritualen quälen. Unter der Last
    des Unerträglichen zersplitterte ihre Seele in Dutzende von Persönlichkeiten. So überlebte sie die Schrecken. Doch die traumatischen Erlebnisse drängten an die Oberfläche. Angela machte eine Therapie, und trotz Schweigegebot und
    Todesdrohungen wagt sie über das zu sprechen, was man ihr und anderen angetan hat.

  10. Cover des Buches Doch helfen mußte ich mir selbst (ISBN: 9783404252831)
    Silvia K.

    Doch helfen mußte ich mir selbst

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Vorweg möchte ich sagen, dass ich mit meiner Meinung nicht die Geschichte von Silvia K. bewerte, denn es ist eine Erfahrung und keine fiktive Story.

    Diese Buch hatte ich ziemlich schnell durchgelesen - zumindest den Anfang. Es ist wirklich schrecklich, was dieser Frau - damals noch Mädchen - passiert ist. Sie beschreibt das anfangs auch wirklich authentisch und ich bin (immer wieder) erstaunt, wie Frauen so ein Leid niederschreiben können, denn was sie bei diesem Ehepaar erlebt hat, war wirklich grauenvoll und widerlich.

    Bis dahin konnte ich dem Buch auch ernsthaft folgen, auch wenn es dem Titel in keinster Weise gerecht wurde. Was danach in ihrem Leben geschah, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Es tut mir leid, aber da waren Dinge dabei, die einfach nur (sorry!) dämlich waren. Und auch hier finde ich keine Berechtigung für den Titel. Sorry, aber sie hatte Hilfe von Außen - wenn sie sie gewollt hätte!

    Die erste Hälfte des Buches ist also wirklich glaubhaft und man leidet mit der Autorin immer wieder mit und hofft nur das Beste. Die zweite Hälfte ließ mich aber einfach nur wütend (vielleicht ist es nicht ganz das richtige Wort) zurück, denn sie hätte sooo viel aus ihrem Leben machen können - gerade, weil sie auch Verantwortung für andere und nicht nur für sich trägt! -, und wirft es doch (in meinen Augen) einfach nur weg!

    Auch kann man ihr - und dem Titel - am Schluss einfach nicht mehr glauben, denn es ist meines Erachtens schlichtweg nicht wahr, was in der Überschrift behauptet wird.

  11. Cover des Buches Sie nannten mich "Es" (ISBN: 9783641108632)
    Dave Pelzer

    Sie nannten mich "Es"

     (589)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Das Trauma einer Kindheit: Dave wird von der eigenen Mutter gequält und mißhandelt. Von blauen Flecken übersät und halb verhungert, fällt der Junge auf, weil er Mitschülern das Pausenbrot stiehlt. Bis seine Lehrer es wagen, gegen die Mutter einzuschreiten, vergehen Jahre. Es gelingt ihm, sich aus der Hölle zu befreien. Ein erschütternder Bericht, geschildert aus der Perspektive des kleinen Jungen, der uns alle mit der Frage konfrontiert, wie lange man die Augen vor elterlicher Gewalt verschließen darf. 


    Der Autor:

    Dave J. Pelzer, hat sich die Bekämpfung von Kindesmisshandlung unter dem Motto »Hilfe zur Selbsthilfe« zur Lebensaufgabe gemacht. Seit Beendigung seines Dienstes bei der U.S. Air Force unterstützt er die Arbeit verschiedener Kinderschutzorganisationen. Nicht zuletzt durch das detaillierte Offenlegen der eigenen Erfahrungen leistet er einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für dieses Thema in der ganzen Welt. Dave Palzer lebt mit seiner Frau Marsha, seinem Sohn Stephen und Schildkröte Chuck in Südkalifornien. 


    Meine Meinung:

    Ein sehr dünnes Buch, aber nicht weniger intensiv. Der Autor beschreibt seine Kindheit, die am Anfang noch durch Liebe und Zuneigung geprägt ist. Durch nicht erklärte Umstände, endet dies aber abrupt und er durchlebt die Hölle. Der Schreibstil ist sehr bildgewaltig und emotional. Hier muss man auch wirklich eine Warnung aussprechen, denn es werden explizierte Beschreibungen verwendet für die Misshandlungen. Was der Autor in seiner Kindheit durchmachen muss ist kaum auszuhalten. Der Kampf ums Überleben ist hier sehr bewegend geschildert.


    Das Buch macht sehr nachdenklich und schockiert. Was mir allerdings gefehlt hat, sind Hintergrundinformationen. Warum wurde die Mutter so? War sie psychisch krank?. Am Anfang des Buches erfahren wir ja, das die Kindheit normal war. Zudem hätte ich gerne gewusst, was aus unserem Autor geworden ist. Wie ging sein Weg weiter? Und was ist mit seiner Familie passiert, nach der Befreiung? Man sollte meine Ausführungen nicht falsch verstehen, das Buch hat mich sehr berührt, aber ich finde bei einem Erfahrungsbericht auch die Hintergründe sehr wichtig. Leider blieb ich so mit vielen Fragen zurück.


    Was ich auch immer sehr erschreckend finde, das die Gesellschaft die Anzeichen nicht erkennt. Es müssen erst Jahre des Horrors vergehen, bevor etwas passiert. Das ist mir unbegreiflich, zumal es in diesem speziellen Fall offensichtlich war.


    Das Schlusswort des Autors ist sehr emotional. Gibt einen guten Blick in seine Gefühle und Gedanken. Mir hat das Buch mal wieder deutlich gemacht, wie wichtig dieses Thema ist. Das man nicht wegschauen darf. Ein sehr wichtiges Buch, auch wenn mir am Ende etwas gefehlt hat. 

  12. Cover des Buches Sterben sollst du für dein Glück (ISBN: 9783426784044)
    Sabatina James

    Sterben sollst du für dein Glück

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    Sabatina James schreibt ihre Geschichte unter einem Pseudonym. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, wie sie vielfach in Deutschland und Österreich vor den Augen der Öffentlichkeit geschehen kann und niemand tut etwas.

    Sabatina ist in Pakistan in einem kleinen Dorf als älteste Tochter ihrer Familie geboren und ist mit ihrer Familie mit 10 Jahren nach Linz in Österreich gezogen. Erst lebt die Familie auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf und folgen dann wieder dem Vater in die Stadt Linz. Mit ihren beiden Brüdern und der jüngeren Schwester genießt die lernfreudige Sabatina die Freiheit, die dieses Land bietet und wächst zu einem hübschen Teenager heran.

    Ihren Eltern gefällt diese Entwicklung nicht, denn als strenggläubige Muslime haben sie andere Pläne für ihre Tochter.Sie möchten Sabatina noch minderjährig verheiraten. Doch Sabatina lechzt nach Freiheit und so kommt es zu einem sehr ernsten Konflikt, bei dem sich die Eltern nicht anders zu helfen wissen, als ihre Tochter nach Pakistan auf eine Koranschule zu schicken. Sabatina erlebt dort unvorstellbare Misshandlungen und Folter und stimmt schließlich in die Ehe mit ihrem Cousin ein, da es die einzige Möglichkeit ist, endlich wieder nach Österreich zurückzukehren. Auch in der Ehe erlebt Sabatina Misshandlungen und sieht keine andere Möglichkeit zu fliehen. Diese Entscheidung führt zu einem entgültigen Bruch mit den Eltern und ihre Eltern sprechen das Todesurteil über sie aus. Laut dem Islam die einzige Antwort auf ungehorsame Frauen. 

    In dieser für Sabatina so schrecklichen und traumatischen Zeit kommt sie dem Gott der Bibel auf die Spur, lernt Jesus kennen, konvertiert zum Christentum und hat somit unwiderruflich Schande über ihre Familie gebracht. Sie kommt durch das LKA in ein Zeugenschutzprogramm und ist seitdem ständig auf der Flucht vor der Rache ihrer Familie und der muslimischen Gemeinde. Dennoch hat sie einen unglaublichen Lebenswillen, geht mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit und macht damit vielen jungen muslimischen Frauen Mut, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Ihr Glaube an Jesus Christus tröstet sie und gibt ihr Kraft.

    Mich hat die Geschichte dieser jungen Frau unglaublich berührt. Sehr authentisch schildert sie iher innere Zerrissenheit, ihren Willen nach Leben und Freiheit und ihren Kampf zwischen den Kulturen, in dem sie sich befindet. Sie liebt ihre Familie und sehnt sich nach ihr, doch leider ist von dort keine Gnade zu erwarten. Ein Wort, das im Islam nicht vorkommt. Ich wünsche Sabatina von Herzen, dass sie weiter Mut und Kraft findet und nicht aufhört, darüber aufzuklären, was tagtäglich in Europa unter unseren Augen passiert und keine Beachtung findet. 

    Ein mutiges und bewundernswertes Zeugnis.

  13. Cover des Buches Zur Ehe gezwungen (ISBN: 9783426781548)
    Leila

    Zur Ehe gezwungen

     (52)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Gutes Buch sehr spannend und mitreißend geschrieben

  14. Cover des Buches Die Ärzte. Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf (ISBN: 9783896023698)
    Markus Karg

    Die Ärzte. Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Kleene20
    Ein absolutes muss für jeden Fan. Ein solch gigantisches Buch muss man erstmal lesen.
  15. Cover des Buches Habsburgs verkaufte Töchter (ISBN: 9783492312493)
    Thea Leitner

    Habsburgs verkaufte Töchter

     (15)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Nachdem ich schon „Skandal bei Hof“ ungemein interessant und unterhaltsam fand, wollte ich auch Thea Leitners anderes Buch zum Thema adliger Frauen und deren Schicksal lesen. In „Habsburgs verkaufte Töchter“ geht es um die weiblichen Nachkommen des berühmten Adelsgeschlechts, genauer gesagt um folgende Frauen: Herzogin Kunigunde von Bayern, Margarete von Österreich, Maria von Ungarn, Anna von Österreich, Marie Karoline von Neapel-Sizilien und Leopoldine Brasilien. Alle irgendwie miteinander verwandt innerhalb eine Zeitstrahls von 1465 bis 1826. Sie kennen diese Damen nicht? Nun genau das wollte die Autorin auch ändern, denn obwohl sie in ihrem kurzen oder langen Leben mehr erreicht und vollbracht haben als beispielsweise eine Marie Antoinette, ist es doch immer die dekadente französische Königin an die wir denken, wenn wir den Namen Habsburg hören. Oder an die von Inzucht verunstalteten armen Kreaturen wie Karl II..
    So war ich gespannt auf weitere mitreißender Schicksale großer Frauen und hatte dementsprechende Erwartungen. Aber leider muss ich sagen, dass dieses Buch nicht mit „Skandal bei Hof“ mithalten kann. Oft schweift die Autorin von der eigentlichen Person ab und dann geht es erst einmal um die Eltern, den Gatten oder die Eltern des Gatten, nicht aber um die jeweilige Frau um die es in dem Kapitel eigentlich gehen soll. Das ist mir vor allem bei Kunigunde aufgefallen. Stellenweise liest sich das Buch sehr trocken und langweilig, wenn es zu sehr um die Politik geht. Politik ist für mich immer ein schwieriges Thema, weil es mich überhaupt nicht interessiert. Es gehört natürlich in so ein Buch mit rein, nur hat man es für mich hier nicht spannend genug verpackt. Ich fand auch, dass die Politik für das Leben so mancher Prinzessin oder Königin nicht so ausschlaggebend war, dass man ihr in deren Kapiteln so einen großen Teil hätte widmen müssen.
    Dennoch habe ich das Buch recht schnell fertig gelesen und das ist auch ratsam, weil man sonst raus ist. Wenn immer wieder alle gleich heißen und etliche Kinder haben, die dann auch wieder gleich heißen, ist es verdammt schwer den Überblick zu behalten. Ein paar abgedruckte Gemälde helfen immerhin, sich ein Bild von den Personen zu machen und auch die anschließende Internetrecherche hat immer Spaß gemacht.
    Etwas weniger Spaß gemacht als erhofft, hat mir das Buch. Es war trotzdem ganz interessant zu lesen und dafür gibt es von mir 4 Sterne.

  16. Cover des Buches Sklavin (ISBN: 9783426426609)
    Mende Nazer

    Sklavin

     (219)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Ich habe das Buch verschlungen und freue mich sehr, dass diesem armen Mädchen/junge Frau, die in ihrem jungen Leben so viele Grausamkeiten erlebt hat, letztendlich – bedingt auch durch viele mitfühlende Mitmenschen – geholfen werden konnte und sie die schrecklichen Wahrheiten zu Papier bringen konnte. Auch den Nachfolgeband „Befreit“ möchte ich gerne noch lesen.

  17. Cover des Buches Die Deutschen (ISBN: 9783442155804)
    Guido Knopp

    Die Deutschen

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Masau
    Ein tolles (Hör)Buch, für jeden Geschichtsinteressierten.
    Spannend erzählt - nur das Ende,  die jüngere Geschichte, wurde mir zu schnell abgehandelt. Sonst sehr lesens/hörenswert.
  18. Cover des Buches FLUTwelle (ISBN: 9783038200031)
    Linda Lê

    FLUTwelle

     (3)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    Van sieht den Austin seiner Frau Lou direkt auf ihn zu fahren. Wenn sie ihn überfahren würde, er hätte es verdient. Lou ist außer sich und überfordert mit der Situation. Sie handelt irrational, denkt nicht nach, als sie auf das Gas drückt. Ihre Ehe ist nicht mehr so wie zu Beginn, aber Van und sie haben sich geschworen sich nicht zu trennen, zumindest nicht bevor die gemeinsame Tochter Laure aus dem Haus ist.

    Seit Vans Halbschwester Ulma auf der Bildfläche erschienen ist, entfernt sich Van immer weiter von seiner Familie. Seine Verbindung zu Ulma ist eng und intensiv, es scheint, als hätte er etwas gefunden, was er bei Lou vermisst. Seine Vergangenheit in Vietnam steht plötzlich zwischen ihnen. Lou erträgt es einfach nicht mehr und fährt mit hohem Tempo auf Van zu.


    MEINUNG

    Es ist der Tag der Beerdigung. In den Teilen „Tiefe Nacht“, „Morgengrauen“, „Mittag“ und „Abenddämmerung“ wird die Situation aus vier unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Zum einen blickt der tote Van auf sein Leben zurück. Daneben lässt Lou ihre Ehe Revue passieren, Laure erkennt, dass Van kein schlechter Vater war und Ulma setzt sich in erster Linie mit dem Verhältnis zu ihrer Mutter auseinander.

    Die ungeheuerliche Tat von Lou, die ihren Mann überfahren hat, schwebt über allen. Wie konnte es soweit kommen? Für mich die dringendste Frage. Die Autorin Linda Lê gibt ihren Figuren ausreichend Raum, um sich zu erklären. Dabei passt sie ihren Schreibstil der jeweiligen Figur an, was ihr jedoch nicht durchgehend gelingt.

    Die Kapitel von Lou und Laure sind für mich am ergiebigsten. In denen wird die gesamte Beziehung von Lou und Van noch einmal aufgerollt, wir bekommen einen Überblick über die prägenden Erfahrungen beider und warum sie es besser machen wollten, als ihre Eltern. Laure ist zwar die jüngste und die am meisten von der Situation Betroffene, und doch ist sie die Person, die das Geschehen wirklich zu begreifen scheint. Sie analysiert ihre Eltern auf den Punkt genau, zeigt Empathie und Verständnis. Ihre Gedanken zu verfolgen machte mir einiges in dieser Erzählung verständlicher.

    Ulma hingegen blieb mir fremd. Ihre Kapitel sind der Schwachpunkt des Romans, denn eigentlich ist es die Geschichte ihrer Mutter, die sie erzählt, von ihren eigenen Gedanken erfahren wir so gut wie nichts. Meiner Meinung nach ist es sehr schade, dass Ulma sich dauerhaft über ihre Mutter definiert und sie keine eigene Geschichte entwickelt. Diesen Mutter-Tochter-Konflikt empfand ich im Laufe des Buches immer störender. Aus meiner Sicht passen Ulmas Kapitel nur bedingt zur Geschichte. Ich habe beim letzten Teil sogar Seiten überblättert. Dabei ist Ulma der Auslöser des Dramas, was ihr eine besondere Rolle zukommen lässt, der sie leider meiner Ansicht nach nicht gerecht wird. Dafür bleibt sie als Person zu sehr im Hintergrund und zu blass.

  19. Cover des Buches Schwestermutter (ISBN: 9783732574575)
    Ulrike M. Dierkes

    Schwestermutter

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Nelly87

    Selbst im 21. Jahrhundert gibt es immer noch soviele Themen in unserer Gesellschaft, über die sich keiner zu reden traut. Genau deshalb sind Bücher, die sich mit diesen Themen beschäftigen gerade so wertvoll. Das Nonplusultra ist dann nur noch der Erfahrungsbericht einer betroffenen Person. Ulrike M. Dierkes hat ihre Erfahrungen mit Kindesmissbrauch aufgeschrieben und eröffnet dem Leser den Blick auf eine Welt, die viel zu sehr im Dunklen liegt. Sie wurde nicht Opfer eines Kindesmissbrauchs in dem Sinne, in dem man vielleicht denken mag. Sie ist das Ergebnis eines Inzest – ein Inzestkind.

    Die Autorin spricht ein glaublich schwieriges Thema an. Und sie spricht es nicht nur an. Sie kann aus ganz eigenen Erfahrungen erzählen, denn ihre Mutter ist gleichzeitig auch ihre Schwester, der Vater zugleich der Großvater. Über Jahre hinweg hat der Vater seine eigene Toche misshandelt. Die Mutter, die Geschwister und das restliche Dorf verschließen ihre Augen vor den Gräueltaten, die da hinter verschlossenen Türen vor sich gehen. Kaum geschlechtsreif ist das junge Mädchen schwanger.

    Was man da zu lesen bekommt, ist schon allein aus der Natur der Sache heraus nicht unbedingt leichte Kost. Doch gerade im ersten Drittel des Buches liest man immer wieder von Gegebenheiten, bei denen man nur ungläubig den Kopf schütteln kann. Nicht nur, dass es wohl möglich ist, einen offensichtlichen Kindesmissbrauch zu vertuschen. Als der Missbrauch schließlich doch ans Licht kommt und der Vater für kurze Zeit ins Gefängnis wandert, wird nicht nur das missbrauchte Mädchen zurück zu ihrer Mutter geschickt. Auch das Inzestkind soll dort aufwachsen.

    Ulrike M. Dierkes erzählt auf sehr nüchterne Weise von ihrem Lebensweg. Sie berichtet aus ihrer Kindheit, von ihren Schwierigkeiten und Problemen. Doch sie klagt auch an. Sie klagt ihre Großmutter an, die Polizei, die Nachbarschaft, das Jugendamt… einfach jeden. Allerdings wurde der Vater von allen geschützt. Seine Frau hat nicht nur die Augen verschlossen, sondern auch für ihn bei der Polizei falsch ausgesagt. Selbst Marina, das missbrauchte Mädchen, deckte ihn. Die Behörden hatten überhaupt keine Handhabe, um den Mann festzusetzen.

    Zu Beginn war das Buch wirklich noch fesselnd. Doch je weiter es fortschritt, desto überflächlicher und lascher wurde es. Die Autorin entfernt sich immer weiter vom eigentlichen Thema und es ging immer mehr um den Lebensweg, ohne dass dieser noch einen Bezug zum Inzest aufweist. Was das Mobbing am Arbeitsplatz (wobei keiner von der Geschichte wusste) sollte, das sich über Seiten hinzieht, wurde nicht so ganz klar. Die Storyline zerfällt immer weiter.

    Die Story wirft mit Fakten und Urteilen um sich, ohne diese zu belegen oder auch nur zu erklären. Erst wird der Vater geliebt, dann plötzlich ist er der Böse. Woher dieses plötzliche Umdenken kam? Da kann man wohl nur spekulieren. Auch die Beziehung zur Großmutter hüpft so fröhlich von einem Extrem ins andere.

    Ob ihr Schicksal die Autorin etwas hart gemacht hat, oder ob dies in ihrem Charakter begründet liegt, kann ich nicht sagen. Fakt ist aber, dass sie gerade zum Schluss hin sehr kalt und berechnend rüberkam. Bestimmt soll ihr nicht abgesprochen werden, wie tragisch und traumatisch das Schicksal zu ihr und der Familie gewesen ist. Doch gefordert wird immer nur Verständnis für die Autorin. Sie ist nicht bereit, ebenfalls solches anderen Menschen entgegenzubringen. Das, gepaart mit dem unglücklichen Verlauf, kann einem wirklich die Lust verderben, das Buch nochmal zur Hand zu nehmen.

    Ulrike M. Dierkes hat vor allem das Anliegen, Inzestkinder unter die Arme zu greifen und ihre Situation in dieser Gesellschaft zu verbessern. Ihre Motivation ist daher durchaus ehrenwert. Allerdings verliert sich die Erzählung ab ungefähr der Hälfte in einer Selbstdarstellung, die nur noch wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun hat. Die Autorin trifft Urteile und Aussagen, ohne diese zu begründen oder für den Leser nachvollziehbar darzustellen. Das führte dazu, dass das Buch einfach nur noch langweilig wird, was bei einem Schicksalsbericht doch ungewöhnlich ist. Muss man nicht unbedingt gelesen haben, selbst wenn man sich für das Thema interessiert.


    © Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen
  20. Cover des Buches Fräulein Hallo und der Bauernkaiser (ISBN: 9783104010793)
    Liao Yiwu

    Fräulein Hallo und der Bauernkaiser

     (11)
    Aktuelle Rezension von: samara
    Ich habe nie zu den Leuten gehört, die sich in besonderem Maße für Asien oder China interessiert haben. Umso skeptischer war ich, als mir eine Freundin ebendieses Buch empfahl und ganz begeistert war. Als ich das Buch dann im letzten Jahr in einem Mängelexemplarladen entdeckte, konnte ich doch nicht daran vorbei gehen. Es ist kein Buch, das man mal eben schnell durchlesen kann, es werden viele geschichtliche Ereignisse und ganze Familienhistorien erzählt, wobei es mir die chinesischen Namen nicht gerade leicht gemacht haben. Trotz allem blickt man auch ohne großes Hintergrundwissen, dank vieler Anmerkungen und einem einwandfreien Erzählstil, durch. Einige Interviews haben mich wirklich schockiert, andere gewundert oder gar berührt - auf jeden Fall ein must-read für jeden, der mit Büchern dieser Art etwas anfangen kann.
  21. Cover des Buches Hamma wieder was gelernt (ISBN: 9783499623790)
    Markus Kavka

    Hamma wieder was gelernt

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der ewig junggebliebene M.K. berichtet von seinen Eltern, die plötzlich älter werden, von Rentenfonds und von Eheschießungen, die epidemisch zunehmen. Wirklich interessant ist nur das Quentin-Tarantino-Interview. Das Ganze hat mit Kafka nichts zu tun.
  22. Cover des Buches Die Frauen der Nazis (ISBN: 9783453600164)
    Anna M Sigmund

    Die Frauen der Nazis

     (28)
    Aktuelle Rezension von: honkwilliams
    Sekundär. Als Sozialgeschichtliche Studie eher unbrauchbar. Nett zu lesen.
  23. Cover des Buches Donau (ISBN: 9783423344180)
    Claudio Magris

    Donau

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Die verbotene Oase (ISBN: B008DM41K2)
    Choga Regina Egbeme

    Die verbotene Oase

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Avalee

    Choga lebt mittlerweile mit ihrem Sohn, einigen ihrer alten „Mamas“ und anderen Frauen des Compound sowie deren Kindern zusammen auf der Farm ihrer verstorbenen Mutter auf der sie aufwuchs. Sie führen ein ruhiges, sparsames Leben, wobei Choga ihre Heilerinnenfähigkeiten tatkräftig für die Familie einsetzt.
    Eines Tages steht Efe, Chogas Halbschwester, mit ihrem todkranken Sohn vor der Tür. Sie wird mit offenen Armen empfangen, genauso wie Magdalena, Chogas deutsche Halbschwester, die zukünftig die Kinder unterrichten soll. Neben einer Schule schaffen es die Frauen mit etwas Hilfe auch ein Heilhaus aufzubauen.
    Allerdings nehmen die religiösen Konflikte zwischen Muslimen und Christen um die Gemeinschaft herum zu und äußern sich in immer stärker werdender Gewalt. Auch ihre kleine Oase bleibt nicht verschont …

    Wie bereits im erste Band, kann man sich mit dieser Story in eine fremde Kultur hineinfühlen. Man erlebt als Leser die festen Familienbande der Frauen mit und es ist bemerkenswert, was hier alles gemeinsam geschaffen wird.
    Allerdings weckte die Handlung eine gewisse Antipathie gegenüber Muslimen in mir. Sicher sind nicht alle Muslime so wie in diesem Buch beschrieben, doch dass es Menschen gibt, die aufgrund ihres Glaubens anderen Menschen – in diesem Fall vor allem Frauen – das Leben so schwer machen ist erschreckend; wenn auch leider nicht neu.

    Wie schon Hinter goldenen Gittern (Band 1) sehr zu empfehlen.

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