Bücher mit dem Tag "biography"

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75 Bücher

  1. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.823)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" von Jonas Jonasson trägt leider einen so faden Titel, dass ich mich quasi überwinden musste, das Buch endlich zu lesen. 

    Zunächst fühlte ich mich in dem bestätigt, was ich erwartet hatte: Eine langwierig und unnötig detailreich beschriebene Story über einen Alten, der ... naja, aus dem Fenster steigt und verschwindet. 

    Sobald ich jedoch über die ersten 30 Seiten hinweg gekommen bin, hat die Geschichte Fahrt aufgenommen. Mittlerweile habe ich mich mit dem alles sehr präzise beschreibenden Schreibstil angefreundet ebenso wie damit, dass der Protagonist Allan Karlsson alle zwei Sätze 'Der Hundertjährige' oder 'Das Geburtstagskind' genannt wird. 

    Wer Allan ist und wen er alles auf seiner Flucht auf dem Altersheim trifft - auch da bleibt der Einfallsreichtum bei der Benennung der Hauptfiguren eher begrenzt und klischeehaft (Karlsson, Aronsson, Jonsson ...), was aber nach einer gewissen Zeit auch nicht mehr stört - entpuppt sich als eine äußerst amüsante und äußerst spannende Geschichte. 

    Auch die eingestreuten, teils ganze Kapitel hintereinander füllenden Rückblenden aus Allans Leben sind passend und lassen den Hundertjährigen zu einer sehr interessanten Figur werden: Seine chronologisch erzählte Lebensgeschichte ist eine Art Stationengang über den Erdball. 

    Man könnte Allan als stumpfsinnig, desinteressiert, unbeeindruckt - ja sogar als dümmlich bezeichnen. Jedoch erkennt man mit der Zeit, dass er ein Mann ist, der immer absolut und bedingungslos in der Gegenwart lebt, sich weder Sorgen oder Gedanken um die Zukunft noch um die Vergangenheit macht und dessen Prioritäten auf Höflichkeit und Spaß liegen. 

    Denn was er mag, tut er gerne: Sprengen. Erst, als er beauftragt wird auch Menschen 'wegzusprengen', reflektiert er die Moral in seinem Tun, aber auch das ist ihm dann nicht überaus wichtig. 

    Was er noch mag, ist Schnaps. Wo er Schnaps bekommt und wo er höflich behandelt wird, ist er seinem Gegenüber gut gesinnt. 

    Politik, so lernte er durch seinen verrückt gewordenen Vater, der übermäßig politisch engagiert war, bringt die Menschen gegeneinander auf. Allan interessiert sich nicht für Politik - das ganze ereignisreiche 20. Jahrhundert nicht. Er ist schnell gelangweilt von Parolen der Kommunisten oder Kapitalisten und versteht nicht, wo der ganze Hass auf der Welt herkommt. 

    Das macht ihn aber nicht zu einem komplett gleichgültigen Menschen. Nur die Politik - dargestellt wie ein großer globaler Sandkasten, in dem sich Kleinkinder wie z.B. Lenin, Hitler, Stalin, Truman und Mao mit Sand bewerfen - klammert er in seinem Leben aus. 

    Er widmet sein Leben dem Sprengen. Diese Leidenschaft katapultiert ihn ganz wie von selbst und ungewollt nach Spanien, in die USA, nach Russland, nach China, nach Südkorea, nach Sibirien, nach Paris und schlussendlich als alter Mann wieder nach Schweden. 

    Seine Lebensgeschichte ist beeindruckend und je trockener der Protagonist davon erzählt, desto beeindruckender wird sie. Er traf Truman, Stalin sowie Mao, lernt über fünf Sprachen, überquert den Himalaya zu Fuß und erfindet ganz nebenbei auch noch die Atombombe.

    Klingt unrealistisch? Unlogisch?

    Dieses Buch mit seinen knapp 400 Seiten schafft es, den Leser dazu zu bringen, dem politisch neutral und gleichgültig eingestelltem Protagonisten alles abzukaufen und dann einfach nur zu staunen. Es zeigt aus einem ganz neuen Blickwinkel auf, wie einfach die Weltpolitik (heute wie damals) funktioniert und was in ihr falsch läuft. Allan ist nicht beschränkt: Er ist immer ehrlich, immer unbesorgt und immer besonnen. Somit unterscheidet er sich von 90 Prozent aller Menschen.

    Ein Charakter, der im Nachhinein wahnsinnig schwer zu erfassen und zu beschreiben ist. Noch lange nach der Lektüre hat mich der Stil und der Protagonist mit seiner gleichgültig-klarsichtigen Art zum Nachdenken gebracht. 

    Schließen möchte ich mit dem Beweis dafür, dass Allan Karlsson kein emotions- und gefühlsloser Mensch ist. Der Tod seines Katers Molotow lässt ihn am Ende des Buches wütend werden, geradezu ausrasten. Denn ihn hatte er über Jahre wirklich geliebt. Molotow nimmt nur eine kurze, zweiseitige Episode im Buch ein, jedoch ist umso schwerwiegender und bedeutsamer seine Funktion und seine Wirkung auf Allan. 

    Dieses Buch hat etwas ganz Eigentümliches und Besonderes, das die politischen Ereignisse (die zwei Weltkriege und den Kalten Krieg) aus der Perspektive eines ganz gleichgültigen und zudem durchaus wertvollen Schweden beleuchtet. 

    Ich bin froh, dass ich mich schließlich doch zu der Lektüre aufraffen konnte! Der Film (auf Netflix) ist leider überhaupt nicht zu empfehlen und hat mich sehr enttäuscht. Die Charaktere sowie die Handlung sind aber auch einfach nicht für einen 90-minütigen Film gemacht, weshalb ich eine Verfilmung so oder so nicht für sinnvoll halte.



  2. Cover des Buches Christiane F. - Mein zweites Leben (ISBN: 9783943737127)
    Christiane V. Felscherinow

    Christiane F. - Mein zweites Leben

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenwind

    Vor vielen Jahren, als "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" erschien, habe ich es mir auch gekauft. In unserer Stadt gab es eine Drogenszene, und ich habe einige Ex-Junkies kennengelernt. Nur haben die von ihrem "alten" Leben fast nichts erzählt - nach meinem heutigen Eindruck zu Recht. Nach Büchern wie diesen gewinnt man den Eindruck, man muß froh und dankbar sein, wenn man so "langweilig" aufwachsen darf.

    Jetzt habe ich mit dem entstandenen zeitlichen Abstand das zweite Buch gelesen. Der Sprachstil war ein Schock, paßt aber wohl zum Hintergrund. Nach dem ersten Buch hatte ich erwartet, Christiane ist jetzt clean, aber das war ein Irrtum. Schade. Vielleicht kommt man da nie raus, wenn man einmal drinsteckt? Wie auch immer, es ist gut, das zu wissen - und hier sieht man mal wieder, wie gut es ist, Kinder von solchen Umständen fernzuhalten.

  3. Cover des Buches Du sagst es (ISBN: 9783257069747)
    Connie Palmen

    Du sagst es

     (49)
    Aktuelle Rezension von: NeriFee
    Du sagst es ist eine fiktive Autobiografie von Connie Palmen, veröffentlicht 2015 im Diogenes-Verlag. Darin schildert die Niederländerin das Eheleben der 1963 verstorbenen Schriftstellerin Sylvia Plath und ihrem Ehemann Ted Hughes, ebenfalls Dichter und Autor. Plath nahm sich Anfang der Sechziger Jahre das Leben und galt als schwierige Persönlichkeit, die unter schweren Depressionen litt. In diesem fiktiven Roman kommt Hughes zu Wort, der Zeit seines Lebens kein Wort über seine Ehe verlor.

    Darum gehts
    Sylvia Plath und Ted Hughes lernen sich 1956 an der Cambridge University in England kennen. Wenig später heiraten beide. In den Jahre 1957 bis 1959 lebt das Ehepaar in Amerika. Währenddessen begibt sich Plath das zweite Mal in psychologische Behandlung (zuvor 1953 nach ihrem ersten Suizidversuch). Plath und Hughes kehren 1959 zurück nach England, wo 1960 ihre gemeinsame Tochter Frieda zur Welt kommt. Beide arbeiten an ihren Gedichten und Romanen, Hughes aber hat zunächst mehr Erfolg als seine Frau, weswegen diese immer mehr an sich zweifelt. 1962 wird ihr Sohn, Nicholas, geboren. Vier Wochen nach Veröffentlichung ihres einzigen Romans, im Januar 1963, nimmt sich Silvia Plath das Leben.

    Sie gelten noch immer als berühmtestes, aber auch tragischstes Ehepaar der modernen Literatur: Sylvia Plath und Ted Hughes. Während sie nach ihrem Tod auf den Tron gehoben wurde, hat man Hughes verurteilt, ihn als Verräter hingestellt. Bis zum seinem Tod im Jahr 1998 hat er sich nie zu all dem geäußert. Palmen möchte, so scheint es, mit dieser fiktiven Biografie Hughes´ein wenig für Gerechtigkeit sorgen, den Mann zu Wort kommen lassen, der es besser wusste, der Plaths schwierige Phasen bis zu ihrem Selbstmord ertrug und bedingungslos an ihrer Seite stand.

    Palmen gelingt ein spannender, bewegender Roman, indem sie darauf verzichtet ihre Protagonisten zu verurteilen. Sie schildert das Leben realistisch und einfühlsam, beschreibt das Kennenlernen von Plath und Hughes im Jahr 1957, erzählt vom beruflichem Erfolg von Ted Hughes, den Rückschlägen von Silvia Plath als Dichterin, der Geburt ihrer Kinder, dem Leben in den USA und England, sowie dem entsetzlichen Suizid von Plath im Februar 1963. Palmens Sprache ist klar und frei von Schuldzuweisungen, geizt mit Emotionen und bewegt doch sehr.

    Die turbulente Ehe beider wird insbesondere durch die Stimmungsschwankungen Plaths, als Folge ihrer psychischen Erkrankung, deutlich. Sie gilt als kompliziert, unzufrieden und leicht zu verunsichern. Hughes unterstützt seine Ehefrau in jeder Lebenslage, steht ihre beruflichen Rückschläge mit ihr gemeinsam durch, hört nie auf an sie zu glauben und verliert vor allem nie ein schlechtes Wort über sie. Seine tiefe und aufrichtige Liebe gegenüber Sylvia Plath ist einmalig.

    Plaths immenser Schaffensdrang und ihre fortwährenden Selbstzweifel machen es ihrem Ehemann nicht leicht. Hinzu kommen ihre herausfordernde Persönlichkeit und ihre Eifersucht. Im Jahr 1962 kommt es schließlich zur Trennung. Plath wird nach ihrem Tod zur Ikone der Frauenbewegung, während Hughes als Schuldiger abgestempelt wird. Er habe mit seinen Affären und der Trennung von Plath zu ihrem Tod beigetragen, heißt es. Er wird öffentlich denunziert und dennoch bleibt er stumm.

    Die Autorin erzählt die Geschichte des Dichter-Paares in chronologischer Reihenfolge, schweift aber hin und wieder in die Vergangenheit oder Zukunft ab. So ist schon schnell klar, dass Plath sich umbringen wird und weshalb sie dies tut. Da es sich allerdings um eine Art der Biografie handelt und das Leben beider bekannt sein dürfte, stört das überhaupt nicht. Ich verfolge beide Leben und ihre Werke schon ziemlich lang, weswegen ich die Idee, Ted Hughes, acht Jahre nach seinem Ableben, sprechen zu lassen, aufregend finde.

    Bewegend, erschütternd, aufwühlend. Grausam, liebevoll, bedingungslos. Lebendig, dramatisch, tödlich. Diese Gegendarstellung war lange überfällig.

    Ich danke dem Diogenes-Verlag für das Rezensionsexemplar. 
  4. Cover des Buches Prisoner of Tehran (ISBN: 1416537430)
    Marina Nemat

    Prisoner of Tehran

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch
    Marina Nemat is a child who loves to read. Because they learn English at school she even dares to read Western books which are available in a second hand bookstore. Albert, the man who runs the store, is so impressed with her love for books that they become friends. But when the Islamic Revolution starts life gets more and more difficult in Iran. Especially for women who can end up in prison when they wear make up or refuse the new Islamic dress code. One day the Islamic guards come to Marina´s home and take her away. She receives a death penalty. But her prison guard Ali is in love with her and saves her life. She has to convert to Islam and become his wife. But Marina is able to leave Iran behind and start a new life in Canada. Her book tells about her memories and about her friends who were killed by the regime or didn´t manage to get out of jail. This is a heartbreaking and shocking book. She gives many examples about the hatefull education. Instead of learning calculation the kids have to stand up and shout "Death to America! Death to Israel!" Her father use to have a dance studio but dancing becomes illegal and he has to close it. Reading this book you learn a lot about every day-life in Iran during the Khomeini regime and about how the kids are taught to go to Jihad and to hate the West.
  5. Cover des Buches Sieben Jahre in Tibet (ISBN: 9783492403993)
    Heinrich Harrer

    Sieben Jahre in Tibet

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Buchtel

    Ich überlegte zuvor 4 von 5 Sternen zu vergeben, aber nach den grade gelesenen letzten Zeilen konnte ich nicht anders und gab 5.

    Worte aus dem Buch von Heinrich Harrer:Es ist mein großer Wunsch, mit diesem Buch ein wenig Sympathie und Verständnis zu wecken für ein Volk, dessen Wille, in Freiheit und Frieden leben zu dürfen, in der Welt so wenig Beachtung gefunden hat.

    Heinrich Harrer wurde 1912 in Österreich geboren und gehörte 1936 der Olympia-Mannschaft an. Bekannt war es zunächst als Skiläufer und Bergsteiger. Kein Wunder, das der Himalaya ihn lockte.

    Nach einer Expedition in Asien wurde er in ein indisches Internierungslager gesteckt. Nach mehreren Fluchtversuchen gelang ihm die Übersiedlung in das neutrale Tibet. Eine lange Reise auf dem Dach der Welt beginnt und Harrer setzt sich mit tibetischen Beamten, widrigen Witterungsbedingungen und der dünnen Hochlandluft auseinander. 


    Er durchwandert mehrere hundert Kilometer und überwindet viele Höhenmeter (bis zu über 6000 Meter!). Seine Reise führt ihn zur verbotenen Stadt Lharsa, die heilige Hauptstadt der Tibeter in Osttibet, Sitz des 14. Dalai Lama, dem geistigen Oberhaupt, dem Gottkönig oder auch der 14. Inkarnation Tschenresis, dem Lebenden Buddha. 

    Harrer und Kundün, der damals14-jährige Dalai Lama, kommen 1949 auf verschiedene Weisen in Kontakt miteinander. Eine lebenslange Freundschaft verbindet sie schlussendlich. 

    Die Tibeter faszinieren mich. Durch die europäischen Augen Harrers erfuhr ich in dem Buch von den sieben Jahren in Tibet, auf denen Harrer auf der Flucht war, die Gastfreundschaft und den Glauben der Tibeter kennenlernte und es schnell schaffte, unter ihnen ein Leben aufzubauen, dass er nach seinem ungewollten Fortgang aus diesem Land durch die kommunistischen Rotchinesen oft schmerzlich vermissen sollte.

    Zentral im buddhistischen Glauben steht die Überwindung des Ego. Da gibt es Mönche, die bewusst ihren Geist vom Körper trennen, Orakel, die in Trance die Geschehnisse bestimmen und eine unvergleichlich schöne Burg auf einen roten Felsen, in welcher die Inkarnation eines Gottes lebt und ein ganzes Volk segnet. 


    Harrer lebte unter den sanften Tibetern mit ihrem kindlichen Humor, in einer Umgebung, die den technischen und wissenschaftlichen Fortschritt, missachtet, dennoch anderen Menschen und Religionen tolerant gegenüber aufgestellt war und den Frieden und die Harmonie liebten.

    Heutzutage scheint das tibetische Hochland als Teil von China zu bestehen, ein Gedanke von Unabhängigkeit lebt im Exil. Der Dalai Lama konnte nach Indien fliehen...

    Der Schreibstil des Buches ist eher ein langer und detailreicher Bericht. Wörtliche Rede kommt nicht vor. An manchen Stellen erschien der Text etwas langatmig. In vielen Anekdoten beschreibt der Autor von seiner Reise und seinen Erlebnissen in Lharsa. Die Aussage des Buches hat mich jedoch mitten ins Herz getroffen. Mit Spannung habe ich jede Seite gelesen. Ich habe mich in das mit Worten beschriebene tibetische Hochland und seine Menschen verliebt.

  6. Cover des Buches Dir sende ich mein ganzes Herz (ISBN: 9783865550361)
    Frida Kahlo

    Dir sende ich mein ganzes Herz

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Breakfast at Tiffany's (ISBN: 9780141182797)
    Truman Capote

    Breakfast at Tiffany's

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Aniday

    Holly Golightly ist ein faszinierendes Mädchen - Bekannt, beliebt und geheimnisvoll. Nachdem der Erzähler nach Jahren an sie erinnert wird erzählt er von ihrem Kennenlernen.

    Ebenso faszinierend wie Holly ist diese kurze Geschichte. Es fällt mir schwer etwas zum Inhalt zu sagen, deshalb nur diese zwei Sätze. Es geht ganz um Holly, die anfangs nicht greifbar ist, nur ein junges, gedankenloses Ding. Und doch scheint die Welt sich um sie zu drehen, sie selbst veranlasst dies scheinbar mühelos und kommt vor allem in der Männerwelt mit allem durch. Doch nach und nach lernt man Holly besser kennen. Es ist keine Fassade, die sie aufrecht erhält, was es umso faszinierender macht. Aber auch hier steckt mehr dahinter als offensichtlich ist.

    Zudem gefällt mir der Stil des Autors sehr gut, es kommt mir vor als hätte ich weit mehr als nur 100 Seiten gelesen. Man malt sich unweigerlich aus, was wohl in der Zwischenzeit passiert ist, wer und wo Holly wohl heute (zum Zeitpunkt des Erzählens) ist. Es war nicht mein erstes Buch von Truman Capote, doch es ist das Buch wegen dem ich gerne mehr von ihm lesen möchte!

  8. Cover des Buches Wild Swans (ISBN: 9780007176151)
    Jung Chang

    Wild Swans

     (6)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Die Farben meiner Seele (ISBN: 9783407810601)
    Maren Gottschalk

    Die Farben meiner Seele

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Die Biographie "Die Farben meiner Seele"  von Maren Gottschalk ist 224 Seiten lang und bei Beltz und Gelberg erschienen. Die Biographie ist in einer Hardcover- und Softcoverausgabe erhältlich.

    Die Hardcoverausgabe hat eine sehr gute Qualität mit separaten Schutzumschlag. Die Leseseiten sind schön dick. Im Buch sind einige wunderschöne schwarz-weiß Fotos von Frida, sowie von ihren Gemälden enthalten. Allerdings stellen die Fotos nur ein Bruchteil ihrer Kunst dar und ich empfehle ein Kunstband mit ihren Werken zuzukaufen, damit man beim Lesen eine Übersicht hat um visuell auch alles zu erfassen.

    Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo (1907 – 1954) ist wohl eine der populärsten Künstlerinnen und ein echter Mythos. Sie erschuf ein umfangreiches Werk von Selbstportraits und darüber hinaus auch andere surealle Werke, die immer mit der Geschichte Mexikos in Verbindung stehen. Sie führte ein leidenschaftliches, schicksalhaftes Leben, in dem Freund und Leid ganz nah beieinander lagen. Nach außen hin in traditionelle, bunte Gewänder gehüllt, verbarg sie unter ihren Kleidern einen zerbrechlichen, schwer verletzten Körper und eine leidende Seele. Maren Gottschalk schreibt nicht nur über die Person Frida Kahlo, sondern schenkt auch einen Überblick über Fridas Werke.

    Selten hab ich eine Biographie in meinen Händen gehalten, welche so voller Leidenschaft geschrieben wurde. Genau wie Fridas Leben scheint die Autorin in Flammen zu stehen bei jeder einzelnen Seite. Es ist schon eine Huldigung entstanden, an eine der außergewöhnlichsten Frauen. Die individuelle Künstlerin, die so voller Elan und Leid steckte, wird in allen Lebensabschnitten sachlich mit allen Informationen über ihr Leben und Werk von der Autorin widergegeben, aber mit solch einer Spannung, dass dieses Werk viel Freude, Wissen, Nähe und Inspiration schenkt. Wer eine großartige Übersicht über Kahlo sucht, dem liege ich dieses Werk ans Herz. Auch der Film Frida von 2002 ist wirklich sehr gelungen, jedoch kann die Schauspielerin den körperlichen und seelischen Schmerz, gerade in den letzten Jahren, der bis dahin drogenabhängigen Künstlerin nicht einfangen. In dieser Biographie können wir uns jedoch über Fridas Schicksal ein Bild machen sowohl von den guten, leidenschaftlichen, freien Zeiten bis hin zu den schlechten Zeiten mit körperlichen, sowie seelischen Schmerzen. Großartig!

    Fazit: Leidenschaftlich geschriebene Biographie, die alle wichtigen Lebensabschnitte Kahlos abhandelt und spannend die Künstlerin und ihr Werk in Worten einfängt. Die Biographie ist mit Herzblut geschrieben und schenkt Wissen, Nähe und Inspiration. Eine geniale Übersicht!  Eine absolute Leseempfehlung!

    Hinweis: Über Frida Kahlos Leben wurde 2002 auch der Film "Frida" veröffentlicht. Zur visuellen Intensivierung empfehle ich zur Biographie ein Bildband hinzuzukaufen.
  10. Cover des Buches The Sport Of Queens (ISBN: 9780330266857)
    Dick Francis

    The Sport Of Queens

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Jetzt, wo Du mich verläßt, liebe ich Dich mehr denn je (ISBN: 9783865550484)
    Frida Kahlo

    Jetzt, wo Du mich verläßt, liebe ich Dich mehr denn je

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Honigpferd
    Sehr interessant für Kahlo "Fans". Desweiteren auch sehr emotional. Von lustig bis traurig ist alles dabei. Jedoch ist es nur eine Andernanderreihung von Briefen Fridas und ein Teil ihrer Gedichte. Schon allein der Titel hat mich damals sehr bewegt, sodass ich dieses Buch immernoch liebe und jedem empfehlen kann, der sich für FK interessiert es zu lesen.
  12. Cover des Buches John Ford (ISBN: 9783453860193)
    John Baxter

    John Ford

     (0)
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  13. Cover des Buches The Lady in the Tower (ISBN: 9780345453228)
    Alison Weir

    The Lady in the Tower

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Saralonde
    London 1536. Der englische König Heinrich VIII. ist nach 3 Jahren und mehreren Fehlgeburten enttäuscht von der Frau, auf die er so lange gewartet hat und für die er mit dem Papst gebrochen hat. Anne Boleyn muss mit ansehen, wie seine Zuneigung für ihre Hofdame Jane Seymour immer größer wird. Und nicht nur deshalb kann sie sich nicht mehr sicher fühlen in ihrer Haut… Die renommierte englische Historikerin Alison Weir behandelt in diesem Sachbuch die letzten Monate im Leben der Anne Boleyn, die die englische Geschichte beeinflusste wie kaum eine zweite Frau. Innerhalb kürzester Zeit wurden Intrigen gegen sie gespinnt, wurde sie angeklagt und hingerichtet. Dass sie wie ihre Vorgängerin Katharina von Aragon offenbar nicht in der Lage war, Heinrich einen lebenden Sohn zu schenken, spielte dabei natürlich eine gewisse Rolle (interessant auch die Theorie, dass Anne Rhesus-negativ war, das hatte ich schon einmal irgendwo gelesen). Alison Weir zeigt uns aber, dass Heinrich, wenn auch sicher nicht unschuldig – nicht die treibende Kraft hinter dem Ruin Anne Boleyns war. Vielmehr wollten hohe Staatsbeamte und ihr feindlich gesinnte Männer und Frauen aus dem Umfeld Heinrich VIII. sie loswerden, da sie ihnen zu gefährlich wurde, allen voran Schatzkanzler Thomas Cromwell. Cromwell ist eine zwielichtige Figur, in fast allen filmischen und literarischen Darstellungen des Falles wird Cromwell sehr negativ und machthungrig dargestellt, erst Hilary Mantel hat uns in “Wolf Hall” ein ganz anderes Bild des Juristen präsentiert. Weshalb es für mich gar nicht so einfach zu schlucken war, dass er offensichtlich für die Anklage, Verurteilung und Hinrichtung Anne Boleyns sorgte. Heinrich selbst hätte Anne auch durch eine Annulierung ihrer Ehe loswerden können – tatsächlich wurde die Ehe ja noch vor Annes Hinrichtung annuliert und Tochter Elizabeth zu einem Bastard erklärt. Weirs Buch erzählt die letzten Monate der Königin äußerst detailliert und belegt durch zahlreiche Quellen. Ich habe wirklich noch nie ein so gut recherchiertes Buch gelesen, Alison Weir muss wirklich alle schriftlichen Dokumente zusammengetragen und ausgewertet haben, die noch vorhanden sind. Ihre Schlussfolgerungen sind alle logisch, ich habe selbst nach der Lektüre dieses Buchs meine Meinung zu einigen Theorien geändert, etwa bezüglich der vermeintlichen Vaterschaft Heinrich VIII. an den Kindern der Schwester Anne Boleyns, Mary. Ausgewogen analysiert die Frage, ob irgendeiner der ungeheuerlichen Vorwürfe gegen sie (unter anderem Affären mit 5 Männern, darunter ihr eigener Bruder) tatsächlich haltbar ist. Der Schreibstil ist gut, jedoch sollte man recht fit im Englischen sein, denn die Sprache ist anspruchsvoll und aufgrund der zahlreichen Quellenzitate in altertümlichem Englisch nicht ganz leicht lesbar. Eine deutsche Ausgabe scheint es leider nicht zu geben. Ein ganz tolles Buch für alle, die sich für Anne Boleyn und die Tudors interessieren, und das einer der interessantesten Frauen der englischen Geschichte gerecht wird. Ich werde auf jeden Fall noch andere Bücher von Alison Weir lesen, allen voran “The Six Wifes of Henry VIII”.
  14. Cover des Buches Some Like it Hot (ISBN: 9780753522257)
    Tony Curtis

    Some Like it Hot

     (0)
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  15. Cover des Buches Counting One's Blessings (ISBN: 9780230767416)
    William Shawcross

    Counting One's Blessings

     (0)
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  16. Cover des Buches Wie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt (ISBN: 9783492251938)
    Mick Conefrey

    Wie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein Buch das mit den Worten “Na weil er da ist“ endet ist Wie man bei Windstärke 10 stilvoll eine Tasse Tee trinkt. Die Frage darauf war keine geringere als -warum denn der oder die jenige sich die Arbeit antut und auf den Mount Everest gekraxelt ist?- In diesem Buch beschäftigt sich Mick Conefrey, selbst Dokumentarfilmer und Bergsteiger, mit den Unbilden die unzählige Expeditionen in die weitesten Höhen, an die kältesten Pole oder auch zu den weissesten Flecken auf der Landkarte mitten im Nirgendwo ausstehen mussten. Sein Buch gliedert sich von den Vorbereitungen über die Planung solcher Unterfangen bis hin zur Durchführung, der Rückkehr und, ja, was man danach macht…also wenn man alle Feierlichkeiten hinter sich hat, die Reisetagebücher ein Bestseller sind und vielleicht auch eine Strasse oder ein Platz am Vorhof zum Gottesacker nach einem benannt wurde. All dies ist nett und locker geschrieben aber kaum große Literatur und auch wenn es in dem Buch meist um Erstbesteigungen von 8 000ern und Polarexpeditionen geht ist es eher eine leichte Strandlektüre die trotz aller Makel Spaß und auch Lust auf das eine oder andere Reisebuch macht. Ach ja, wie man nun wirklich bei Windstärke 10, ihr wisst schon was, wird hier nicht wirklich geklärt ;)
  17. Cover des Buches MICHAEL PALIN. (ISBN: 9780752805047)

    MICHAEL PALIN.

     (1)
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  18. Cover des Buches Sklavin (ISBN: 9783426426609)
    Mende Nazer

    Sklavin

     (211)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Mende Nazer wächst im Sudan in einem Nuba Stamm auf. Ihr Leben ist nicht leicht, doch sie hat liebevolle Eltern, eine Familie die hinter ihr steht und ein glückliches Leben. Bis ihr Stamm überfallen und Mende im Alter von nur 12 Jahren entführt und als Sklavin verkauft wird. 


    Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll. Der Inhalt des Buches liest sich wie ein Roman, der irgendwann vor Jahrhunderten spielt. Doch Mendes Geschichte ist nichts aus der Vergangenheit, sie ist brandaktuell, sie ist real und sie  geschieht inmitten von Europa, das man eigentlich als aufgeklärt und zivilisiert sehen müssten.

    Die Tatsache, wie Mende aufgrund ihrer Herkunft und Hautfarbe behandelt wird, wie man ihr jegliche Menschlichkeit aberkennt und sie schlimmer als Vieh behandelt ist mir tief unter die Haut gegangen. Vor allem, wenn ich daran denke, dass es vermutlich viele solcher Menschen geben, die nicht die Chance oder den Mut haben, wegzulaufen oder sich Schutz zu suchen. Es ist ein Thema, was einfach nicht weiterhin mit der Begründung "Ach, Sklaverei gibt es doch gar nicht mehr" abgewunken werden darf.


    Dieses Buch hat mehr als deutlich gezeigt, dass das Thema auch heute noch aktuell ist und einfach schlicht und ergreifend übersehen wird. Einfach nur erschreckend.

    Es wird so detailliert und authentisch erzählt, das man als Leser sehr schnell und gut nachvollziehen kann, wie man sich als unschuldiges Kind auf einmal in der Sklaverei wiederfindet.

    Eine großartige Erzählung, die tief berührt und bis ins Mark erschüttert.

  19. Cover des Buches Ostseetagebücher (ISBN: 9783945481141)
    Hanns Cibulka

    Ostseetagebücher

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Erfinder und Wissenschaftler (ISBN: 9783704360144)
    Anthony Feldman

    Erfinder und Wissenschaftler

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches The Secret Life of Oscar Wilde (ISBN: 0465044395)
    Neil McKenna

    The Secret Life of Oscar Wilde

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches HEMINGWAY ADVENTURE. (ISBN: B000O54HI9)
    Michael. Palin

    HEMINGWAY ADVENTURE.

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Francois Truffaut (ISBN: 9783802525438)
    Antoine de Baecque

    Francois Truffaut

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches WHAM! George & ich (ISBN: 9783959673884)
    Andrew Ridgeley

    WHAM! George & ich

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Henri3tt3

    Andrew Ridgeley erzählt, wie er seinen besten Freund und späteren Bandpartner George Michael in der Schule in den 70er Jahren kennenlernte, wie sie sich nachmittags getroffen haben, um Schallplatten zu hören, welche Minderwertigkeitskomplexe sie hatten, wie sie anfingen Musik zu machen und so weiter.
    Der Fokus liegt dabei immer auf ihrer Freundschaft und ihrer Jugend, die alles geprägt haben, was danach kam.
    Ich fand diese Biografie sehr interessant, vor allem die persönliche, aber respektvolle Art, mit der Andrew Ridgeley von seinem besten Freund erzählt, hat mir sehr gut gefallen.

    (Ich habe das Hörbuch in der Originalversion auf englisch gehört, ISBN 9781405942072)

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