Bücher mit dem Tag "bischof"
18 Bücher
- Dan Brown
Origin
(626)Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicisUnd täglich grüsst das Murmeltier. Ja, als Leser von Dan Brown ist man es sich gewohnt, dass seine Geschichten um Robert Langdon immer nach dem gleichen Schema ablaufen. Langdon gerät ungewollt in ein Abenteuer, muss mit einer attraktiven Frau fliegen und das halbe Land ist im dicht auf den Fersen, aber immer wieder gelingt ihm die Flucht ach und er löst zwischendurch wieder ein paar Rätsel.
Doch in diesem Band ist mir sehr negativ aufgefallen, dass die Örtlichkeiten bis zum Erbrechen beschrieben wurden, was die Handlung enorm in die Länge zieht und die Spannung in den Keller sinken lässt. Genau dasselbe wie mit Gaudis Kunst. Es war einfach zu viel des Guten. Teilweise hatte ich eher das Gefühl, eine Art Reiseführer in Kunstgeschichte in der Hand zu halten. Hie und da wird mal wieder jemand umgebracht, damit das Ganze doch schön mysteriös bleibt und man nicht vergisst, dass es sich hierbei um einen Thriller handelt.
Genauso langatmig ist der Nebenplot, in dem es um das spanische Königshaus ging. Da wurde versucht, irgendwelche falschen Fährten zu streuen, was anfangs auch geklappt hat aber danach, recht schnell langweilig wurde.
Der Schluss… Die Lösung des Rätsels… Ich krieg gleich Schnappatmung. In den Vorgängern wusste man ziemlich schnell, worum es eigentlich geht aber hier wurde man bis zum Schluss im Dunkeln gelassen. Dieses ach so grosse Geheimnis war das einzige, was mich hat durchhalten lassen. Ich wollte unbedingt wissen, worum es in diesem grossen erschütternden und weltverändernden Geheimnis ging und wurde dabei bitter enttäuscht. Die grosse Auflösung ist gespickt mit elendslangen Erklärungen über die Chemie, Physik, Biologie und Informatik. Als Normalsterbliche, die mit solchen Dingen kaum Berührungen hat, war es enorm anstrengend zu lesen. Man wurde schlicht und ergreifend davon erschlagen.
Kommen wir nun zu den Charakteren, an denen ich leider auch nicht viel Gutes auszusetzen habe. Robert Langdon war in diesem Buch komplett austauschbar. Im Gegenzug zu den anderen Büchern, in denen man sein Wissen benötigt hat, war es hier kaum wichtig. Und was ist mit der Dame an seiner Seite? Na ja, sie war durchaus ein sympathischer Charakter aber eben auch austauschbar. Und sie gehörte ins selbe Schema wie alle anderen Frauen vor ihr.
Fazit:
Ich glaube, mit diesem Band ist meine Dan Brown-Ära zu Ende und ich wende mich lieber anderen Autoren zu.
- Ken Follett
Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit
(209)Aktuelle Rezension von: Soeren_KohlKen Follet schafft es grandios, die Geschichte bildlich zu gestalten und einen somit in die Geschichte zu ziehen. Bislang habe ich Abstand gehalten von dieser Art Romanen, sprich Mittelalteromane, aber Kingsbridge wird für mich der Start in die gleichnamige Tetralogie sein, auf die wahnsinnig gespannt bin.
- Ken Follett
Die Säulen der Erde
(247)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeIch habe "Die Säulen der Erde" vor Jahren schon mal gelesen und habe mir immer wieder vorgenommen, es irgendwann noch einmal zu lesen. Bisher hat das leider noch nicht geklappt, aber dafür habe ich nun das Hörspiel zum Buch gehört. Sehr beeindruckend! Tolle Sprecher und passende musikalische Untermalung, aber nicht zu übertrieben. Die Atmosphäre war perfekt, und nun habe ich doch noch richtig Lust bekommen, auch das Buch noch einmal zu lesen!
26.02.2025 - Ulrike Schweikert
Das Antlitz der Ehre
(27)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Das Buch ist die Fortsetzung des Buches "Die Dirne und der Bischof". Insofern sind dem Leser die Hauptakteure bereits bekannt. Sie sind recht gut gezeichnet. Das gilt auch für weitere Figuren des Buches. Die Handlung ist ordentlich aufgebaut und punktet mit Abwechslung und einer Portion Spannung. Die echten historischen Fakten bilden den Hintergrund für eine leichte fiktive Handlung mit einem Schuss Liebelei.
Der Schreibstil war für meinen persönlichen Geschmack das deutlichste Manko . Er war mir zu einfach, stellenweise bemüht um Begriffe der damaligen Zeit einzubauen um damit eine historische Stimmung zu erzeugen. Dabei sind Wortwahl und Satzbau gelegentlich in eher "süsslich-schmalzige" Gefilde abgerutscht. Das hat meinen Lesegenuss doch deutlich eingeschränkt.
- Sierra Simone
Priest: Eine Liebesgeschichte
(27)Aktuelle Rezension von: SabrysbluntbooksEs gibt viele Regeln, die ein Priester nicht brechen darf. Ein Priester darf nicht heiraten. Ein Priester darf seine Gemeinde nicht im Stich lassen. Ein Priester darf seinen Gott nicht verlassen. Ich war immer so gut darin, Regeln zu befolgen. Bis sie kam und ich neue Regeln lernte. Mein Name ist Tyler Anselm Bell. Ich bin 29 Jahre alt. Vor sechs Monaten habe ich mein Keuschheitsgelübde gebrochen, auf dem Altar meiner eigenen Kirche. Und so wahr mir Gott helfe, ich würde es wieder tun. Ich bin ein Priester, und das ist meine Beichte.
Was soll ich sagen... ich habe es abgebrochen... es konnte mich nicht packen, der Schreibstil, das Setting, die Charaktere am schlimmsten die Ausdrucksweise... omg war die schrecklich...
Ich fange mal zuvorderst an, das Buch ist schon seit Jahren auf meinem E-reader... nun wollte ich den SuB etwas abbauen und habe mich diesem Buch gewidmet in der hoffnung es gefällt mir, v.a. da es auch sehr gehypt wird... Nun ja... ich weiss nicht recht was ich erwartet habe, das Buch war schrecklich... Ich meine es ist ein Priester der irgendwie übermässig gut aussieht und in seiner Vergangenheit auch sexuell sehr aktiv war bis er sich für die Berufung als Priester gesehen hat... nun ja dann kam Poppy eine gutaussehende junge Frau die sich von ihm angezogen fühlt und eins führte zum anderen... aber die Ausdrucksweise... ich hatte echt mühe zwischen "Gott wird mich wohl für das nicht verurteilen" und " ihr stöhnen war das schönste Kirchenlied das ich je gehört habe" oder so in diese Richtung... puh...
Dazu kam ich mit beiden Charakteren nicht klar, die waren mir zu unausgearbeitet und nervig... deswegen habe ich bei ca. 45% des Buches aufgehört...
Ich kann es leider nicht empfehlen oder besser gesagt ich kann mir nicht vorstellen für wen das was sein kann...
- Eva-Isabel Schmid
Paracelsus - Auf der Suche nach der unsterblichen Seele
(41)Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaberParacelsus studiert in Basel, gemeinsam mit seinem Freund Caspar. Beide geraten ins Visier der Inquisition, als ein neuer Bischof ihnen das Sezieren von Leichen verbietet und sie versuchen, dieses Verbot zu umgehen. Paracelsus rutscht in den Okkultismus, um die Suche nach der menschlichen Seele weiter zu verfolgen. Caspar konzentriert sich auf sein Medizinstudium. Politische Unruhen, die sich gegen den neuen Bischof richten, machen ihnen das Leben zudem schwer. Der erste Band um den bekannten Arzt konzentriert sich auf seine Studienzeit.
Der Schreibstil ist teilweise schwer zu lesen, denn in einigen Bereichen zieht sich das Geschehen doch sehr und die Autorin verzettelt sich in den Geschehnissen. Der Anteil der okkulten Suche war mir zu ausgeprägt und düster beschrieben. Leider konnte mich das Buch nicht so ganz überzeugen; ich werde aber trotzdem auch den zweiten Band lesen, um mitzuerleben, wie Paracelsus sich nach dem Studium weiter entwickelt.
- Halldór Laxness
Am Gletscher
(17)Aktuelle Rezension von: GinevraEin junger Theologiestudent wird vom Bischof persönlich an den am Snæfells- Gletscher geschickt, um dort einigen unglaublich schockierenden Gerüchten auf den Grund zu gehen.
Angeblich kümmert sich der dortige Pfarrer mehr um Maschinen als um Menschen, die Kirche steht leer, die Toten werden nicht beerdigt, womöglich wird ein Mord vertuscht, und - noch schlimmer - der Pfarrer lebt in Polygamie - mit einer Hauswirtschafterin, die den Spitznamen "Stössel- Dora" trägt!
Der Bischof ist moralisch aufs Höchste besorgt, und der junge Theologe erwartet, am Gletscher eine Mischung aus Sodom und Gomorrha vorzufinden.
Doch als er ankommt, scheint alles sehr ruhig zu sein. Die kleine Gemeinde ist extrem verarmt, seitdem die Fischpreise durch Regierungseingriffe in den Keller gefallen sind. Die Kirche ist verfallen. Der Pfarrer Jon Primus ist ein nachdenklicher Mann, der seinen "Schäfchen" (ob Mensch oder Tier) auf jede erdenkliche Weise hilft, gerne auch als Reparateur der völlig veralteten Wasserboiler. Die Gemeinde am Gletscher wurde von allen öffentlichen Sozialprogrammen offensichtlich vergessen.
Jon Primus zweifelt an der Existenz Gottes und hat sich dem Hinduismus zugewandt, weswegen er sich schwer tut, den kirchlichen Ritualen zu folgen. Seine Haushälterin Dora ist sehr erfinderisch, um mit dem allgegenwärtigen Mangel umzugehen - so mörsert sie z.B. hartgewordene Kekse und arbeitet sie so zu Tierfutter um, denn die Tiere leiden im langen isländischen Winter am allermeisten (daher der Spitzname!).
Am Gletscher leben verschiedene skurrile Personen aus aller Welt, mit den unterschiedlichsten Weltanschauungen. Hier mischt sich der alte isländische Geisterglaube mit der katholischen und der buddhistischen Lehre, und heraus kommen so manche merkwürdigen Rituale, die dem jungen Beobachter zwar fremd, aber auch irgendwie nachvollziehbar erscheinen. Alle Gerüchte bewahrheiten sich - jedoch ganz anders, als erwartet!
Die Rückfahrt des jungen Theologen zögert sich immer mehr hinaus, und am Ende wird er Zeuge einer höchst ungewöhnlichen "Erweckungsfeier"...
Halldór Laxness (1902 - 1998) ist einer der berühmtesten isländischen Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger.
"Am Gletscher" wurde 1968 geschrieben und in den letzten Jahren (wie auch sein Gesamtwerk) wiederentdeckt und neu übersetzt.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten - es ist kurzweilig geschrieben, stellenweise richtig lustig, dabei spannend und vielschichtig. Es steckt voller Weisheiten aus allen möglichen Denkrichtungen. Am Gletscher finden sich Stellvertreter verschiedener Religionen, die friedlich zusammenleben und ihre eigenen Rituale entwickeln. Aufgrund der Armut und Kälte sind die aufeinander angewiesen, was diesen Synergieeffekt verstärkt. Am Ende wird der Roman immer mystischer und altbekannte, logische Denkmuster lösen sich auf - ein sehr ungewöhnlicher Roman also!
Laxness wurde oft mit Thomas Mann verglichen - ich denke, dass es hier Parallelen zum "Zauberberg" gibt, und auch zu Orhan Pamuks "Schnee". "Am Gletscher" ist - wie diese - ein "Pars pro toto"-Roman, in dem die einzelnen Akteure für ganze Denkrichtungen stehen, für Weltanschauungen und unterschiedlichste Wertvorstellungen.
Mich hat der Roman stellenweise sehr verwirrt, man kann ihn vermutlich nicht vollkommen logisch interpretieren, was letztlich aber auch seinen ganz besonderen Zauber ausmacht.
Fazit: ein absolut lesenswertes Buch, für alle, die nicht in festen westlichen Kategorien und Wertvorstellungen denken! 5 von 5 Sternen. - Wolf Haas
Silentium!
(192)Aktuelle Rezension von: Lilli33Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch (1. August 2000)
ISBN-13: 978-3499228308
Preis: 10,00 €
Ein Wahnsinns-Humor
Inhalt:
Privatdetektiv Brenner wird in ein katholisches Internat in Salzburg gerufen. Ein ehemaliger Zögling behauptet, vor Jahrzehnten von einem Bischofskandidat missbraucht worden zu sein. Doch bevor der Brenner noch groß ermitteln kann, ist der Mann auch schon tot …
Meine Meinung:
Den Schreibstil von Wolf Haas muss man mögen, sonst wird das nix mit der amüsanten Lektüre. Der Stil ist schon stark gewöhnungsbedürftig mit seinen umgangssprachlichen Elementen, seinen unvollständigen Sätzen, dahin geworfenen Satzbrocken. Da scheinen die Gedanken des Erzählers schneller zu sein, als er sie zu Papier bringen kann. Auch wenn es etwas anstrengend zu lesen ist, macht dieser Stil für mich den Reiz dieses Buches aus. Und natürlich der Wahnsinns-Humor, so trocken, da kann man sich das Handtuch sparen.
Der Kriminalfall ist ganz schön verzwickt, muss aber hinter den unzähligen lockeren Sprüchen fast ein wenig zurückstecken. Er ist in sich abgeschlossen. Insofern ist es nicht schlimm, wenn man die vorherigen Bände der Reihe nicht kennt.
Die Privatdetektiv Brenner-Reihe:
1. Auferstehung der Toten
2. Der Knochenmann
3. Komm, süßer Tod
4. Silentium!
5. Wie die Tiere
6. Das ewige Leben
7. Der Brenner und der liebe Gott
8. Brennerova
★★★★☆
- Sulpicius Severus
Vita Sancti Martini / Das Leben des Heiligen Martin
(2)Aktuelle Rezension von: Raven
Das Buch "Das Leben des heiligen Martin" von Sulpicius Serverus ist als Büchlein verfügbar über Reclam
Der Schriftsteller kannte St Martin persönlich und schreibt über seine Taten und Werke.
Hier erlebt man St Martin von einer ganz anderen Seite als Exorzist und sich steht’s bewusster Sünder und tatkräftiger Missionar. Das Werk ist in einer sehr schönen lyrischen Schreibart verfasst und sehr schnell gelesen. Überaus spannend und lohnend.
Fazit: Großartige Zeilen über St Martin. Absolute Leseempfehlung!
- Arno Strobel
Magus. Die Bruderschaft
(78)Aktuelle Rezension von: SatoAuf dem Petersplatz in Rom wird der neugewählte Papst bei seiner Präsentation erschossen, der Schütze wird schnell gefasst, die Hintergründe der Tat jedoch offenbaren ein langgeplantes Komplott gegen die katholische Kirche.
Nach dem verlorenen 2. Weltkrieg bilden unverbesserliche „Herrenmenschen“ eine Bruderschaft, um auf neuen Wegen die Weltherrschaft zu erringen. In Südafrika legen sie Grundlage ihres weitreichenden Planes. In einem Internat werden die Kinder ehemaliger Eliten ausgebildet, um später im Interesse der Bruderschaft die katholische Kirche zu infiltrieren und allmählich zu übernehmen. Mit diesem Machtapperrat will die Sekte dann die Weltherrschaft übernehmen. Der Führer der Bruderschaft, der Magus, zieht über viele Jahre im Hintergrund die Fäden und er ist auch bereit für seine Ziele über Leichen zu gehen. Als Ehrgeiz zu Wahn wird, gerät nicht nur die Familie des Magus ins Fadenkreuz, auch innerhalb der Bruderschaft wachsen Zweifel.
Das Buch enthält alle Zutaten für einen spannenden Thriller, bleibt aber eher auf dem Niveau einer erzählenden Dokumentation, schade da wäre deutlich mehr drin gewesen. Insbesondere der Schluss wirkt hektisch konstruiert und es bleiben einige Entwicklungen im Unklaren.
Aber für spannende Unterhaltung ist gesorgt, deshalb 3,5 Punkte oder 4 Sterne.
- Nicola Vollkommer
Am Rande der gefrorenen Welt
(4)Aktuelle Rezension von: SchneiderleinDie Jack Sperry, Marinesoldat, ereilt den Ruf, als Missionar in die Arktis zu gehen. Voller Enthusiasmus, den Menschen nördlich des Polarkreises das Evangelium zu bringen, startet er in das Abenteuer seines Lebens. Dort angekommen arbeitet er als Pastor, Jäger, Iglubauer, Schlittenführer und Zahnarzt.
Nicola Vollkommer, die Autorin des Buches ist eine geborene Sperry, - die Nichte von Jack Sperry,.Jack hat viele Jahre bei den Eskimos, die heute Inuit heißen, verbracht und dort mit Betty seine Familie gegründet. ich war beim Lesen fasziniert von der Hingabe des Ehepaares, die ihr Leben ganz in den Dienst für Jesus Christus gestellt haben. Sehr bewundernswert, unter welchen Bedingungen und Einschränkungen sie dort lebten und dadurch so vielen Menschen die Liebe Gottes bringen konnten.
Ich habe das Buch gerade 30 Grad im Hochsommer gelesen, da kommt die gedankliche Abkühlung mit 50 Grad minus genau richtig. Was es heißt ein Leben in den 50er Jahren bei diesen eisigen Temperaturen in der Arktis zu führen, das wird einem beim Lesen sehr deutlich: es war hart und sehr beschwerlich und völlig anders, als das Leben, das die beiden vorher gekannt haben.
Das Buch lässt einen tief eintauchen in diese ganze andere Welt der Arktis und man erfährt viel über das hingegebene Leben des Ehepaars Sperry. Sehr lesenswert. - Richard Auer
Reliquienraub
(5)Aktuelle Rezension von: baerinKommissar Mike Morgenroth, stets in Jeans und Cowboy-Stiefeln gewandet, und sein Kollege "Spargel" haben einen neuen Fall in Eichstätt zu lösen. Der Bischof ist außer sich: die Gebeine des heiligen Willibald wurden aus dem Dom entwendet und Lösegeld wurde gefordert. Doch bei der Übergabe des Geldes an den Erpresser ist wohl etwas schiefgelaufen, denn der Mittelsmann, ein Domkapitular, wurde ermordet aus dem Wasser gezogen. Wer hat diesen vornehmen und eleganten Mann auf dem Gewissen?
Lange tappen Mike und Peter im Dunkeln, geraten auch noch in richtig gefährliche Situationen, bis sie auf die richtige Spur kommen. Auch dieser witzige Krimi mit viel Lokalkolorit aus dem Altmühltal hat mich wieder gut unterhalten, wenn es diesmal auch sehr viel um kirchliche Belange ging. Der in manchen Dingen etwas naive Mike und sein kluger Kollege Peter sind mir sehr sympathisch und haben auch in diesem Fall wieder bestens zusammen gearbeitet.
- Linda Castillo
Böse Seelen
(201)Aktuelle Rezension von: ChristineEIch habe schon einen Thriller der Autorin gelesen und finde es spannend, dass die Geschichten in den Kreisen der Amischen spielen. Zudem ist es Winter - in der Realität wie im Krimi - und das passt derart gut. Ich ahne, dass der Bischof der Gemeinde der Böse ist - aber wie sich wieder alles entwickelt und welches Leid die Menschen erleben, weil sie doch dem vermeintlich Guten folgen und gehorchen ... Puh! Spannung und dann geht es doch relativ (!!!) gut aus.
- Donald Hounam
SMI - Smart Magical Investigation
(7)Aktuelle Rezension von: june_londonInhalt: Frank kennt sich mit Magie aus und lebt in einem Hinterzimmer eines Klosters, wo er seine Experimente durchführt. Er wird öfters von der Polizei als Berater hinzugezogen, wenn es um außergewöhnliche Fälle geht. Ihm zur Seite steht die Polizistin Marvo. Obwohl sie sich gegenseitig nur schwer ertagen können, müssen sie zusammen arbeiten, um den neusten Fall zu lösen.
Eindruck: Wochenlang bin ich um dieses Buch herum geschlichen, dann habe ich mich endlich getraut und wurde leider sehr enttäuscht.
Eigentlich hat die Geschichte alles was ich liebe. Einen exzentrischen Protagonisten, ein mysteriöser Fall und viel Magie. Die Handlung spielt in einer Art historischen England, dass mit Magie gewürzt wurde.
Der Einstieg war vielversprechend. Die Geschichte wird aus Franks Sicht erzählt, was mir gut gefallen hat. Doch schon bald hatte ich das Gefühl etwas verpasst zu haben. Die Handlung schritt voran und es wurde immer mehr eingeführt ohne wirklich etwas auszuführen bzw. zu erklären. Mehrmals habe ich recherchiert, ob es sich bei dem Titel vielleicht um eine Fortsetzung handelte, aber dem war nicht so. Es gab einige interessante Ansätze und neue Ideen, die leider nur wie selbstverständlich in die Handlung geworfen wurden ohne sie weiter auszuführen. Deshalb konnte ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen und war am Ende ziemlich frustriert.
Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich wurde leider enttäuscht.
- Rafik Schami
Die geheime Mission des Kardinals
(10)Aktuelle Rezension von: -BuchLiebe-Ich habe das Hörbuch gehört.
Leider hat es nicht meinen Geschmack getroffen. Für mich war zu viel unwichtiges/uninteressantes drumherum. Außerdem sehr ausschweifend und zu detailliert. Daher ist es etwas langwierig und langatmig geraten.
Ich hatte das Gefühl, dass es eigentlich mehr um kulturelles, Religion und Politik geht als um den eigentlichen Kriminalfall. Auch die persönlichen Hintergründe der Hauptfiguren lagen viel zu sehr im Fokus. Dinge die schon ewig her sind und keinen Beitrag zur aktuellen Situation beitragen wird lang und breit erzählt.
Manchmal hatte ich überlegt abzubrechen, aber irgendwie will man doch erfahren von wem und warum dieser Mord geschehen ist.
Der Spannungsbogen war sehr flach und kaum vorhanden. Die Szene welche etwas Spannung verspricht ist leider nur sehr kurz gehalten und wird schnell wieder aufgelöst. Schade.
Fazit: Ich hatte einen spannenden Kriminalfall erwartet, doch insgesamt war es für mich zu langweilig.
- Monica McCarty
Der leidenschaftliche Highlander
(5)Aktuelle Rezension von: Blubb0butterflyEckdaten
eBook
359 Seiten
Blanvalet Verlag (Verlagsgruppe Random House)
Roman
Übersetzung: Anke Koerten
2016
ISBN: 978-3-641-16562-8
Cover
Es erinnert mich an die alten Liebesromane, was nicht ganz meinem Geschmack entspricht, aber es ist trotzdem durchaus passend.
Inhalt
Kenneth Sutherland ist feurig, aggressiv und mutig, ein wahrer Sieger – vor allem weil er jede Waffe beherrscht und jeden Sieg klar vor Augen hat. Seine größte Herausforderung steht im allerdings noch bevor: der geheimen Armee des Königs beitreten, um unter den Besten der Besten zu kämpfen. Um sich diese Ehre zu sichern, muss er die Highland-Spiele gewinnen. Und obwohl Kenneth fokussiert und gut vorbereitet ist, bringt ihn ausgerechnet die Haarsträhne einer Frau aus dem Gleichgewicht. Marys unschuldige Erregung und ihr schamloser Hunger nach Leidenschaft bringen sein Blut zum Brodeln.
Doch Mary gelobt, dass ihre Hingabe lediglich der Lust diene – keine Versprechen, kein Herzschmerz, nur eine Nacht hingebungsvoller Leidenschaft. Nichts und niemand wird sie dazu bringen, ihre hart erkämpfte Unabhängigkeit aufzugeben, um ihr Schicksal in die Hände des nächsten machthungrigen Mannes zu geben. Doch mit jeder sanften Berührung und jedem unvergesslichen Kuss will sie mehr von Kenneth. Und er will Marys Herz. Aber ist der entschlossene Kämpfer bereit, alles für die Liebe aufs Spiel zu setzen?
Autorin
Monica McCarty studierte Jura an der Stanford Law School. Während dieser Zeit entstand ihre Leidenschaft für die Highlands und deren Clans. Sie arbeitete dennoch mehrere Jahre als Anwältin, bevor sie dieser Leidenschaft nachgab und zu schreiben anfing. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Minnesota.
Meinung
Erstmal vielen lieben Dank an das Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für das Bereitstellen des Buches! :D
Ich kannte die Autorin und ihre Reihe vorher nicht, aber ich teile auch ihre Leidenschaft für die Highlands und deren Clans. ^^ Deshalb dachte ich mir, dass ich diese Geschichte doch unbedingt lesen müsste, wenn wir beide dieselbe Leidenschaft teilen. Leider hat mir die Geschichte weniger gut gefallen. Es war mir zu politisch und historisch am Anfang und generell auch, dass ich es abgebrochen habe. Die Geschichte konnte mich einfach nicht mitreißen, obwohl der Klappentext so interessant und spannend klang. Echt schade.
❤❤von ❤❤❤❤❤ - Michael Pilipp
Der Selbstmord des Papstes
(23)Aktuelle Rezension von: GrayWolf...und stellt sich damit gegen die Kirche? Durch den Titel kann man leicht in die irre geführt werden, denn es ist kein Kirchenthriller. Die Geschichte ist sehr aktuell und an der Flüchtlingskrise 2015 angelehnt mit Hunderttausenden Flüchtlingen die nach Europa geströmt sind. Die christliche Kirche hat keine Antworten auf die drängendsten Fragen ihrer Mitglieder. Der neue Papst Innozenz der XIV. verkündet seine Osterbotschaft, die aber eine erschütternde Wendung nimmt, direkt nach seiner Predigt stürzt er sich von der Loggia in den Tod......Deutschland und Europa versinken im Chaos, nichts ist mehr wie es vorher war.....es kommt zu Unruhen...diese Geschichte ist spannend und hat einen aktuellen Bezug. - 8
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