Bücher mit dem Tag "bisexualität"
53 Bücher
- Cassandra Clare
Lord of Shadows
(506)Aktuelle Rezension von: tines_bookworld"Dann brich mir das Herz. Brich es in tausend Stücke. Du hast meine Erlaubnis."
Für "Lord of Shadows" habe ich wirklich ewig gebraucht und das ist auch mein allergrößter Kritikpunkt in diesem Buch. Ein 850-Seiten-Buch sollte keine 250 Seiten Einstieg benötigen, bevor es mit der Handlung und der Spannung überhaupt losgeht. Ernsthaft, warum sind Clares Bücher alle immer solche Wälzer?! Da muss ich von Anfang an gepackt sein und nicht hingehalten werden. Auch zwischendurch gab es immer mal wieder Längen, so dass ich max. 100 Seiten am Stück lesen konnte.
Es war nicht ganz so schlimm wie "Clockwork Prince", denn die Geschichte nahm nach dem ersten Drittel wirklich gut Fahrt auf und an Handlung ist einiges passiert. Die Charaktere haben sich in diesem Buch toll entwickelt und auch an Liebesgeschichten mangelt es nicht. Ich musste grad nochmal nachzählen, wir bekommen hier neben Emma & Julian (die mir in diesem Buch erneut das Herz zerrissen haben, weil sie nicht zusammen sein dürfen, obwohl alles in ihnen nach dem anderen ruft! Immerhin haben sie sich nun endlich die Wahrheit gesagt und können zusammen an einem Strang ziehen...) noch mind. 3 weitere Beziehungsstarts präsentiert und ich bin echt gespannt, wo das Ganze noch hinführt! Tatsächlich empfand ich das nicht als too much, sondern gab den Personen weitere Tiefe und auch eigenständige Handlungsstränge.
Das Ende war für alle Beteiligte (inklusive mir) absolut beschissen, wenn nicht sogar unnötig für zu viel Drama. Neben dem Trauma wurden noch zwei weitere rote Fäden gestartet, so dass ich wenigstens hoffe, dass sich dieser Figurentod auch gelohnt hat und hier nicht einfach nur geliebte Charaktere gekillt wurden, weil die Autorin es kann.
"Lord of Shadows" bringt die Gesamthandlung der "Die dunklen Mächte"-Reihe ein ganzes Stück voran, schafft es aber selten, die Spannung zu halten. Ich vergebe 3,5/5 Sterne.
- Taylor Jenkins Reid
Die sieben Männer der Evelyn Hugo
(839)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
Evelyn Hugo war einst eine der größten Hollywoodikonen ihrer Zeit. Berühmt für ihre Schönheit, ihre erfolgreiche Filmkarriere und nicht zuletzt für ihre sieben Ehen, hat sie sich inzwischen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Umso überraschender ist es, als sie sich dazu entscheidet, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Doch für das Interview wünscht sie sich ausgerechnet die eher unbekannte Journalistin Monique Grant. Monique kann sich zunächst nicht erklären, warum Evelyn gerade sie ausgewählt hat, sieht darin aber gleichzeitig die Chance ihres Lebens.
Während Evelyn von ihrem Aufstieg in Hollywood, ihren Beziehungen, ihren Entscheidungen und den Schattenseiten des Ruhms berichtet, lernt Monique nach und nach die Frau hinter der berühmten Fassade kennen. Dabei wird schnell deutlich, dass Evelyns Geschichte weitaus komplexer ist, als es die Schlagzeilen über sie vermuten lassen.
Eigene Meinung:
„Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Highlight. Ich hatte schon sehr viel Positives über das Buch gehört und trotzdem konnte mich die Geschichte überraschen und vollkommen mitreißen.
Besonders begeistert hat mich der Schreibstil von Taylor Jenkins Reid. Sie schreibt unglaublich flüssig, bildhaft und lebendig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und glaubwürdig ausgearbeitet. Monique war mir von Anfang an sympathisch. Sie wirkt nahbar und authentisch und macht im Laufe der Geschichte eine sehr schöne Entwicklung durch.
Evelyn selbst ist dagegen eine deutlich kantigere Figur. Viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht nachvollziehen und manches fand ich auch moralisch schwierig. Gleichzeitig waren ihre Handlungen innerhalb ihrer Lebensgeschichte so glaubwürdig dargestellt, dass ich oft dachte: Genau so könnte es in dieser Welt von Hollywood, Ruhm und öffentlichem Druck tatsächlich gewesen sein.
Besonders spannend fand ich den Blick hinter die glamouröse Fassade. Das Buch zeigt, welchen Preis Erfolg haben kann und wie stark das eigene Leben von Erwartungen, Schlagzeilen und gesellschaftlichen Vorstellungen beeinflusst wird.
Die Geschichte entwickelt dabei einen unglaublichen Sog. Ich wollte immer wissen, wie Evelyns Leben weitergeht und warum sie ausgerechnet Monique ausgewählt hat. Gleichzeitig steckt viel emotionale Tiefe in der Handlung, denn es geht nicht nur um Ruhm und Beziehungen, sondern auch um Liebe, Verlust, Freundschaft, Selbstbestimmung und schwierige Entscheidungen.
Gerade diese Mischung aus Hollywoodglamour, starken Emotionen und moralischen Grauzonen hat mich vollkommen überzeugt.
Fazit:
„Die sieben Männer der Evelyn Hugo“ war für mich ein absolutes Lesehighlight. Taylor Jenkins Reid verbindet einen unfassbar guten und bildhaften Schreibstil mit komplexen Charakteren und einer emotionalen Geschichte, die deutlich mehr Tiefgang besitzt, als ich zunächst erwartet hatte.
Besonders Evelyn wird mir mit ihrer schillernden, widersprüchlichen Persönlichkeit noch lange im Gedächtnis bleiben. Aber auch Moniques Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Ein Roman über Ruhm, Liebe, schwierige Entscheidungen und die Menschen hinter der öffentlichen Fassade, der mich vollkommen fesseln konnte.
Für mich ganz klar eine große Leseempfehlung.
- Paul Auster
4 3 2 1
(128)Aktuelle Rezension von: Steve914 3 2 1 wurde 2017 auf deutsch veröffentlicht und ist Paul Austers Opus magnum. In diesem über 1200 Seiten langen Roman stellt Auster vier verschiedenen ablaufende Leben ein und derselben Person vor, nämlich die Leben des Archie Ferguson.
Die einzelnen Versionen von Archies Leben werden dabei in zeitliche Abschnitte unterteilt, von der Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter, also circa bis zum Ende des Studiums.
Es sind nicht nur die Entscheidungen Archies sondern auch die Entscheidungen seiner Mitmenschen und deren Handlungen, die Zufälle und Schicksale, die deren Leben bestimmen, die die jeweils andere Version von Archies Leben entstehen lassen und vorantreiben.
Es gibt einige zentrale Figuren, wie natürlich seine Eltern, Freunde und Verwandte, die sich in allen Varianten von Archies Leben wiederfinden. Aber auch hier ändert sich, je nach Vergangenheit und Ereignissen, der Umgang miteinander. Diesen Entwicklungen zu folgen ist dabei nicht immer einfach, 4 3 2 1 ist kein Werk, das man zwischendurch liest. Wer aber durchhält, und dazu kann ich nur jedem raten, wird mit einer bzw. vier Geschichten belohnt, die sich intensiv mit der Frage nach Schicksal, nach Zufall und der Selbstbestimmtheit unseres Lebens auseinandersetzen.
Austers Sprachgewalt ist dabei beeindruckend. Manche Sätze gehen über mehrere Seiten, sind dabei aber nicht langatmig und treiben die umfangreiche Handlung weiter voran. Die Dialoge sind pointiert und genau, jede Figur wird auf ihre Weise durch ihre Tätigkeiten und ihre Sprache unverwechselbar.
Neben den zentralen Fragen des Romans, Schicksal und Zufall und die Konsequenzen unserer Entscheidungen, findet sich hier auch ein Ritt durch die amerikanische Nachkriegsgeschichte, vor allem durch die Veränderungen der Gesellschaft der USA in den 1960er Jahren. Eine Auseinandersetzung mit den Studentenprotesten, mit dem Vietnam Krieg, mit Baseball und Basketball, mit Literatur, nicht zuletzt mit der Sexualität.
Austers Werk hat mich tief beeindruckt. Seine Sprachgewalt, seine Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen des Schicksals und des Zufalls sowie die umfangreiche Darstellung so vieler Themen - Geschichte, Politik, Sport, Literatur und viele mehr - machen 4 3 2 1 für mich zu einem Roman, den Liebhaber anspruchsvoller Literatur gelesen haben müssen. - André Aciman
Call Me by Your Name Ruf mich bei deinem Namen
(278)Aktuelle Rezension von: DarkOntour-liestCall Me By Your Name von André Aciman
Zur Story:
Elio verbringt den Sommer mit seiner Familie in Italien, als Oliver, ein amerikanischer Doktorand, für einige Wochen bei ihnen einzieht. Zwischen den beiden entwickelt sich langsam eine intensive und besondere Verbindung, die von Verlangen, Unsicherheit und großen Gefühlen geprägt ist. Eine Geschichte über einen Sommer, der viel zu schnell vergeht und trotzdem ein ganzes Leben nachwirkt.
Meine Meinung:
Ich habe Call Me By Your Name bereits vor einigen Jahren als Taschenbuch gelesen und liebe auch den Film sehr. Umso gespannter war ich auf die Graphic Novel und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Die Geschichte funktioniert auch in dieser Form unglaublich gut. Besonders die Zeichnungen haben es mir angetan. Sie fangen diese besondere sommerliche Atmosphäre, die Gefühle zwischen Elio und Oliver und gleichzeitig auch die leisen, melancholischen Momente wunderschön ein. Alles wirkt sehr ästhetisch und passt für mich einfach perfekt zu dieser Geschichte.
Und natürlich darf auch die bekannte Pfirsich Szene nicht fehlen. Ich war wirklich gespannt, wie diese umgesetzt wird und finde, dass sie unglaublich ästhetisch dargestellt ist, ohne dabei ihre Besonderheit zu verlieren.
Für mich ist Call Me By Your Name einfach eine Geschichte, die man nicht nur liest, sondern irgendwie fühlt. Diese Graphic Novel hat mir die Geschichte noch einmal auf eine ganz andere Art nähergebracht und gleichzeitig viele vertraute Gefühle zurückgeholt.
Für mich ganz klar 5 Sterne für eine wunderschöne Umsetzung eines Buches, dessen Geschichte mich immer wieder berührt.
- Casey McQuiston
Royal Blue
(483)Aktuelle Rezension von: KruemelGizmoDie Geschichte von Alex und Henry hat mir eigentlich gefallen, allerdings konnte mich der Schreibstil nicht wirklich abholen. Er war einfach nichts für mich und so konnte ich nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, sondern dümpelte eher immer ein wenig an der Oberfläche rum. Am besten haben mir die Nachrichten und Emails gefallen, die die Beiden sich geschickt haben, sie wirkten anders und waren oft lustig.
- Andreas Steinhöfel
Die Mitte der Welt
(727)Aktuelle Rezension von: Klaus_MAndreas Steinhöfel hat mit Die Mitte der Welt ein unheimlich atmosphärisches und sprachlich brillantes Buch geschaffen. Die Geschichte rund um den 17-jährigen Phil, seine exzentrische Mutter Glass, seine Zwillingsschwester Dianne und seine große Liebe Nicholas zieht den Leser von der ersten Seite an in ihren Bann. Das marode Anwesen „Visible“ wird dabei fast selbst zu einem eigenen Charakter.
Ein wunderschöner, melancholischer und mutiger Roman über die Wirren der Jugend. Trotz kleinerer Längen im Mittelteil ist das Buch ein absolutes Leseenreiz – nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Verdiente 4 von 5 Sternen!
- Casey McQuiston
Red, White & Royal Blue (English Edition)
(174)Aktuelle Rezension von: abouteverybookHandlung: Der Prinz Henry von Wales und der Präsidentensohn Alex können sich nicht ausstehen und bekommen sich bei jedem Zusammentreffen in die Haare. So auch auf der Hochzeit von Henrys Bruder, wobei es diesmal zu einem Chaos führt. Das Königshaus und die Präsidentin sind sich einig: Um Schadenbegrenzung zu betreiben müssen Henry und Alex so tun als ob sie die besten Freunde wären. Das beinhaltet aber auch, dass sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen zusammen zeigen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fällt Alex auf, dass Henry gar nicht so spießig ist und Henry fällt auf, dass Alex nicht so nervig ist. Bis es zu einem Kuss kommt.
Charaktere: Alex mochte ich echt gerne. Er war teilweise etwas hin und hergerissen und obwohl er manchmal nicht wusste was er wollte, wusste er doch im Kern, wofür er sich gerne einsetzen möchte. Außerdem war es schön in auf seiner Reise der Selbstfindung zu begleiten.
Henry fand ich richtig süß. Erst hat er auf mich auch spießig gewirkt, aber eigentlich war das nur Fassade. Er hat ein großes Herz und versucht einfach nur in der Welt klarzukommen und es jedem recht zu machen. Er ist verletzlich und das hat ihn so authentisch gemacht.
Zusammen sind die beiden auch einfach nur niedlich, weswegen ich den ein oder anderen Fangirlmoment hatte.
June und Norah sind wirklich toll und gerade June ist eine sehr gute Schwester für Alex. Pez fand ich schon irgendwie süß.
Philipp fand ich echt unsympathisch, auch wenn er es am Ende versucht hat.
Spannung: So richtig spannend fand ich die Geschichte nicht, womöglich weil ich den Film schon gesehen habe. Das Ende war lediglich etwas spannungsvoller.
Teilweise zog sich die Geschichte aber sehr in die Länge, wobei einige Details deutlich kürzer hätten erzählt werden können. Dadurch fiel es mir sehr schwer das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.
Schreibstil: Den Schreibstil mochte ich, aber die Kapitel waren viel zu lang. Ständig musste ich mitten im Kapitel unterbrechen, weil ich keine Zeit mehr hatte weiterzulesen. Gefühlt habe ich auch gelesen und gelesen und keinen Fortschritt bemerkt. Leider war das Buch dadurch ziemlich anstrengend.
Cover: Das Cover gefällt mir gut. Es passt zur Geschichte und ich mag, dass es Pink ist.
Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Mir haben die Charaktere gefallen und im Grunde hat mir auch die Geschichte gefallen. Leider hat sie sich manchmal sehr gezogen und die Kapitel waren für meinen Geschmack viel zu lang, weswegen ich sehr unmotiviert war das Buch weiterzulesen. Dennoch ist es eine Empfehlung meinerseits. - Rachel Reid
Heated Rivalry
(207)Aktuelle Rezension von: frau_netteIlya ist eigentlich grob, aber in Zweisamkeit unfassbar einfühlsam und zärtlich und achtet wahnsinnig auf Shane und dessen Bedürfnisse und Ängste.
Eine unfassbar schöne Geschichte, die zeigt, dass auch Männer mit harter Schale einen unglaublich weichen Kern haben können und dies auch bei dem Richtigen zeigen.
Ein weiterer toller Punkt an der Geschichte ist, das Kritik an den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotchi, an der russischen Politik sowie an der Schwulenfeindlichkeit in Russland zum Ausdruck gebracht wird.
Ein rundum gelungenes Buch! Es las sich in einem Rutsch und aus meiner Sicht ist der zweite Band definitiv besser als der erste, wobei auch die Geschichte von Scott und Kip sehr süß ist!
- TJ Klune
Aus Sternen und Staub
(148)Aktuelle Rezension von: SillivObwohl es ziemlich schnell klar war, um was es hier geht, war es spannend zu lesen. Viele Gedankenwiederholungen. Eine Sache war mir sehr unlogisch.
Nate erbt eine Hütte am See, er will sich Gedanken um seine Zukunft machen, aber dort trifft er auf einen Mann und ein Mädchen. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt.
Mag SciFi.
- Leonhard Horowski
Das Europa der Könige
(10)Aktuelle Rezension von: jackdeckLeonhard Horowski, Historiker und Anglist, schenkt den an Geschichte interessierten Lesern viele Stunden Lesegenuss. Vielleicht erschrecken einige über den Umfang des Werkes, das mit 1.120 Seiten und knapp 1,5 kg nicht unbedingt zu den Leichtgewichten zählt.
In 20 Kapiteln, die unterschiedlich lang sind, stellt Horowski mit leichter Feder eine längst versunkene Welt, die allerdings Auswirkung auf das Heute hat, dar. Er erzählt über adelige Machtkonstellationen, die sich im Absolutismus im „Alleinherrschertum von Gottes Gnaden“ manifestieren. Zuvor ist die Königswürde mitunter ein labiles Gebilde aus mehr oder weniger einflussreichen Adelsgeschlechtern.
Der Hof des Königs zieht die Adeligen an, wie das sprichwörtliche Licht die Motten. Es wird gemauschelt und gemordet. Man gibt keinen Vorteil auf, weiß über die Hofetikette genauestens Bescheid und kämpft erbittert, sollte einer gegen dieselbe verstoßen.
Manchmal hat man das Gefühlt einen Roman und kein Sachbuch zu lesen, so farbenprächtig und leicht lässt sich das kolossale Werk lesen. - Tami Fischer
Crushing Colors
(190)Aktuelle Rezension von: Asen0501In diesem Band der Fletcher University Reihe geht es um die Liebe Summer und den tollen Barkeeper Brigham den ich schon seit ich ihn kurz kennenlernte in den vorigen Bänden gerne mochte. Summer und Brigham haben aber einen holprigen Start, da er ihr Nachbar ist und sie dadurch schlaflose Nächte bekommt. Es wir nämlich immer mal laut zwischen den Beiden Nachbarn und für sie ist es ein hin und her. Als sie eine Wette abschließen mehr zum Trotz und um sich gegenseitig etwas zu beweisen wird sie Geschichte nochmal richtig humorvoll, da sie unter jedem Gefühl oder etwas wqs sie sich zu sagen haben nach mehr suchen. Sie werden sogar mit der Zeit gute Freunde doch ihre Gefühle gehen mehr als nur 0ber Freundschaft hinaus. Wäre da nur nicht diese blöde wette die alles schwierig macht und jeder vom anderen den ersten Schritt erwartet. ❤️😍Einfach emotional und humorvoll mit etwas Drama🤣 auch geht es um familiäre Verhältnisse dir schwer sind und sich klären müssen und wollen, denn das begleitet die beiden wie ein lautloser Schatten der immer irgendwie da ist. Für mich ein toller und gelungener Abschluß dieser Reihe und ich mag die Clique so. Eine klare Leseempfehlung von mir für alle Romance Fans die auch romcom vibes lieben. Ich 5 ⭐
Danke auch an meine 2 wundervollen buddyread Mädels Vero und Lynn für dieses tolle Leseerlebnis und den tollen Austausch 😍❤️
- Patricia Cornwell
Scarpetta
(107)Aktuelle Rezension von: MaFuSeit Cornwell Benton Wesley hat sterben und dann völlig unlogisch wieder hat auferstehen lassen, lese ich die Scarpetta-Reihe nur noch mit viel Skepsis und weil ich einige der Charaktere sehr mag. Aber auch diesmal bin ich enttäuscht worden, die Geschichte bleibt flach, ich hatte nie wie in den ersten Bänden das Gefühl, mittendrin zu stecken. Und die Aussage von Marino, die versuchte Vergewaltigung von Scarpetta sei die ehrlichste Tat in seinem Leben gewesen? Sehr fragwürdig...
- John Irving
In einer Person
(143)Aktuelle Rezension von: JohnSmithIn typischer Manier widmet Irving sich hier den Themen Selbstfindung, Andersartigkeit und dem Aufbegehren gegen Konventionen, eingebettet in einer außergewöhnlichen Familiengeschichte.
Im Zentrum steht Billy, hineingeboren in eine Laien-Schauspielgruppe. Geschildert wird, wie er seine sexuelle Orientierung entdeckt und lernt, sich diesbezüglich zu behaupten und seinen Platz in dieser Welt zu finden. So kennt man Irving.
Es ist mir nie so richtig gelungen, mich in Billy einzufühlen. Vielleicht ist das von Irving sogar gewollt, fühlt Billy sich doch auch von nichts und niemanden so richtig verstanden, selbst in der queeren Community fühlt er sich als Außenseiter.
Durch die Theaterstücke, die von Billys Familie aufgeführt werden und Billys eigener Liebe zur Literatur bekomme ich allerdings Lust auf Shakespeare und andere Klassiker - direkt im Anschluss habe ich, noch geprägt duch dieses Buch, direkt Madame Bovary verschlungen.
Fazit: eingefleischte Irving-Fans bekommen hier, was sie sich wünschen. Als Einstieg in die "Irving-Welt" würde ich eher dazu raten, mit seinen verfilmten Werken anzufangen, zB Garp, Hotel New Hampshire oder Owen Meany; es hat schon seinen Grund, warum er mit diesen Werken berühmt wurde...
- Julia Shaw
Bisexualität
(52)Aktuelle Rezension von: wordworld"Bi" ist ein Sachbuch, dass mir Online, auf Blogs, aber auch in Gesprächen immer wieder über den Weg gelaufen ist. Da das Buch nicht nur von einer Psychologin mit guter wissenschaftlicher Ausbildung, sondern auch aus einer Own-Voice-Perspektive verfasst wurde, habe ich beschlossen, einmal reinzuhören. Und wie angenommen stellte sich dies als sehr gute Kombination für ein solides, informatives und authentisches Sachbuch heraus!
Denn nicht nur liegt dem Sachbuch eine nachvollziehbare Struktur zugrunde, es ist auch sehr gut recherchiert und systematisch mit wissenschaftlichen Quellen angereichert. Dabei werden die verschiedenen Themen aus ganz vielseitigen Perspektiven betrachtet und historische, biologische, psychologische und soziologische Aspekte verbunden, um eine breite wie tiefe Annäherung an die rosa-violette Welt der Bisexualität zu gewährleisten. Im Vordergrund geht es dabei um Fragen wie: Wer ist überhaupt bi und wie viele Menschen auf der Welt betrifft das? Wie wird Bisexualität definiert und in der Wissenschaft gemessen? In welchen Bereichen des Lebens ist dies relevant und inwiefern werden bisexuelle Personen in unserer Gesellschaft diskriminiert? Was sind psychologische und gesellschaftliche Vor- und Nachteile und was kann man tun, um bisexuellen Personen mehr Räume zu bieten? Von alltäglichen Begegnungen bis zu Asylanträgen, Politik bis zur Popkultur, Beziehungen und sozialen Räumen, Arbeitsplatz und Schulbildung reichen Julia Shaws Ausführungen, die mir viele neue Informationen und eine ganz andere Perspektive auf das Thema Bi-Sexualität, aber auch allgemein auf sexuelle Orientierung und -Identität, vermittelt haben.
Julia Shaws Schreibstil ist dabei trotz des hohen Informationsgehalts sehr zugänglich und flüssig. Zwischen den einzelnen Kapiteln gibt es immer wieder persönliche Einschübe der Autorin, die das Sachbuch personalisieren und einen angenehmen Kontrapunkt zu den dargelegten Fakten bilden. Der Fokus liegt zwar nicht auf autobiografischen, eigenen Erfahrungen, sondern klar auf einer allgemeingültigen Darstellung des Themas, dennoch macht die Tatsache, dass die Autorin selbst bisexuell ist, die Inhalte viel authentischer und zugänglicher. Die Quellen sind dabei ebenfalls auf leserfreundliche Art eingebunden, allerdings würde ich das Buch dennoch eher für Fortgeschrittene einstufen. Denn an einigen Stellen tendiert der Erzählstil ein wenig in Richtung akademischer Artikel, was für Personen, die in diesem Bereich nicht geübt sind, etwas herausfordernd sein könnte. Außerdem beginnt die Autorin bei vielen Themen nicht bei 0 und setzt hinsichtlich queerer Begriffe ein gewisses Basiswissen voraus. Für mich stellte beides kein Problem dar, falls das auf Euch zutrifft, würde ich Euch das Buch trotzdem empfehlen, nehmt Euch aber unbedingt genug Zeit zum Lesen und scheut nicht davor, mal etwas nachzugoogeln. Denn im Endeffekt kann man nur Dazulernen, was ungemein wichtig ist, wie die Autorin schreibt:
"Wir müssen exakte Informationen verbreiten und aufklären, damit Menschen [...] glücklich damit sein können wer sie sind und wen sie lieben."
Das Urteil
"Bi" ist ein komplett ideologiefreies, wissenschaftlich-sachliches und gut recherchiertes Buch rund ums Thema Sexualität und Identität! Eine spannende wie informative Lektüre für Personen aller Sexualitäten oder für diese, die ihre noch suchen.
- Nina George
Die Schönheit der Nacht
(210)Aktuelle Rezension von: BumbilouDer Roman handelt von Claire, erfolgreiche Verhaltensbiologin, Mutter und verheiratet & von Julie, halb so alt wie Claire und unsicher, was sie sich vom Leben erwartet.
Das erste Mal treffen die beiden im Flur eines Hotels aufeinander - Julie putzt dort die Zimmer und Claire ist nach einem Treffen mit einem Liebhaber auf dem Weg nachhause.
Die zweite Begegnung findet in Claires Wohnung statt, denn ihr Sohn ist zum Essen eingeladen um seinen Eltern seine Freundin vorzustellen: Julie.
In diesem Sommer lernen die zwei Frauen sich selbst besser kennen, entdecken, was für sie "leben" bedeutet und wie sie das Feuer (wieder)finden können. Sie sind leidenschaftlich, verletzlich und mutig.
Große Leseempfehlung !
- Alice Oseman
Heartstopper: Volume 2: A Graphic Novel (Heartstopper #2) (English Edition)
(233)Aktuelle Rezension von: Kathis-Leseeckenachdem ich mich ja nun in diese Reihe verliebt habe und einfach die Graphix von dem Verlag so feiere war schnell klar, dass ich auch Bd. 2 lesen muss.
Ich liebe es, wie das Buch aufgebaut ist. Die Grafiken zusammen mit den Tagebucheinträgen sind einfach einfach so schön und erfrischend zu lesen.
Ich mag es total, wie Charlie in sein Tagebuch schreibt und seine Emotionen kommen dabei einfach so gut rüber.
in diesem Teil merkt man, dass sich beide näher kommen, aber wären Charlie ganz genau weiß, was er möchte, hat Nick noch damit zu kämpfen.
Die Geschichte zwischen den beiden ist einfach so süß erzählt, es hat so viel Spaß gemacht, ihre Geschichte zu verfolgen.
Was mir auch richtig gut gefallen hat, war, dass es hier kleine Steckbriefe von den Klassenkameraden der beiden gibt und wer sie tatsächlich sind.
Ich freue mich nun auf den dritten Teil der verschiedenen Geschichten und auf die Charakterentwicklung von Charlie und Nick.
Auch diesmal gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.
- Christian Handel
Becoming Elektra (Elektra, Bd. 1)
(161)Aktuelle Rezension von: HeartofHopeIch muss zugeben, Dystophien, Since Fiction sind Gernes, die ich zwar immer wieder sehr interessant finde, vor denen ich mich aber dennoch immer etwas herum drücke, denn sie bewirken etwas bei mir. Ich komme nicht umhin, mich danach zu fragen, ob diese Technologien, welche in den Geschichten beschrieben werden, nicht doch auch bald bei uns in der realen Welt existieren werden und was dies mit uns ausmachen wird.
So erging es mir auch tatsächlich mit diesem Buch von Christian Handel. Das Thema, dass Menschen ihre Klons als „Ersatzteillager“ benutzen und extra dafür züchten, hat schon irgendwie etwas barbarisches, dennoch kann ich mir schon vorstellen, dass unsere Welt in einigen Jahren vielleicht - und hoffentlich- nicht mit echten Klonen, aber dennoch mit irgendeiner fortschrittlichen Technologie solche Dinge möglich macht. Schließlich können wir doch bereits einiges mit 3D Druckern nachdrucken…
Naja, zum Glück bin ich kein Technick Guru, der von diesen Dingen eine Ahnung hat, sodass ich mich wieder auf die eigentliche Geschichte konzentrieren kann.
Mir hat das Buch „Becoming Elektra“ recht gut gefallen. Es war mein erstes Buch des Autors. Mit dem Schreibstil kam ich sehr schnell sehr gut zurecht. Handel schreibt locker und benutzt ein gutes Wortbuilding, sodass ich einen guten Lesefluss aufbauen konnte.
Isabel gefiel mir schon ab den ersten paar Seiten recht gut. Ich merkte schnell, dass sie mehr vom Leben verdient hat, dass sie ihre Schwester abgöttisch liebte und bereit war, für sie alles zu opfern. Was sie ja dann auch getan hatte.
Auch die anderen Charaktere fand ich passend. Gerade Hektor konnte ich sehr schnell durchschauen und in mein Herz schließen. Auch Phillipp mochte ich eigentlich ziemlich schnell. Tatsächlich hatte ich auch bei Sabine schon früh das Gefühl hinter ihre Fassade blicken zu können.
Die Handlung empfand ich bis zur Hälfte des Buches aber als etwas schleppend. Irgendwie fand ich, nahm die Geschichte einfach nicht so recht Fahrt auf. Aber der Mitte hin wurde es dann auch besser, es passierten Dinge, sodass ich etwas mehr gefesselt wurde. Das Ende dann entwickelte sich wieder recht schnell, auch der Plottwist konnte mich überraschen.
Die beiden Epiloge am Ende fand ich schon sehr heftig, vor allem der zweite! Ich persönlich bin sehr froh, dass ich das Buch erst jetzt gelesen habe, da ich bereits wusste, dass es einen zweiten Band gibt. Ich habe bereits viele Rezensionen gelesen, in denen es noch hieß, dass dieses Buch ein Einzelband sein sollte. Dann hätte ich das Ende hier auch sehr unbefriedigend gefunden!
Nun macht dieses Ende mich einfach nur neugierig auf den zweiten Band, vor allem hoffe ich, dass es sich dann auch mehr um die Lebensumstände der Klone und deren Verbote gehen wird, denn dieses Thema, ist meiner Ansicht nach im ersten Band sehr weit in Vergessenheit geraten.
Abschließend möchte ich sagen, dieses Buch konnte mich nicht so ganz vom Hocker reißen, dennoch war es ein nettes Buch für zwischendurch.
Von mir gibt es 3,5 von 5 Sterne!
- Lilja Sigurðardóttir
Das Netz
(57)Aktuelle Rezension von: RolandssonMit „Das Netz“ legt Lilja Sigurðardóttir einen unheimlich starken Auftakt ihrer Trilogie vor. Besonders faszinierend ist die Erzählweise: Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven geschildert. Dank der durchgehend sehr kurzen Kapitel wechseln die Handlungsstränge in einem angenehm rasanten Tempo. Man bekommt als Leser dadurch eine tolle Dynamik geboten, verliert aber zu keinem Zeitpunkt den Faden oder die Kontrolle über das Geschehen. Das liest sich einfach extrem flüssig und gut!
Auch der Spannungsaufbau ist extrem clever gemacht. Das Buch fängt eher ruhig an und nimmt sich Zeit für die Figuren, ist dabei aber in keiner Sekunde langweilig. Nach und nach zieht die Autorin die Spannungsschraube an und die Handlung baut sich immer flotter auf, bis sie einen richtigen Sog entwickelt.
Ein absolutes Highlight sind für mich die Charaktere, allen voran Sonja und Agla. Die Beziehung der beiden Frauen ist wunderbar komplex geschrieben, mit all ihren emotionalen Hochs und Tiefs. Trotz der extrem schwierigen Umstände spürt man einfach, dass die beiden zusammengehören. Die Autorin streut dabei immer wieder kurze, sehr feinfühlige und knisternde Momente zwischen den beiden ein, die wunderbar dosiert sind und der Geschichte eine tolle Tiefe geben.
Fazit: Ein rundum gelungener Start in die Trilogie, der sich bedacht aufbaut und einen dann nicht mehr loslässt. Ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt auf Band 2 und 3!
- Juno Dawson
How to Be Gay
(37)Aktuelle Rezension von: Bücher_TiniDieses Buch wurde mir empfohlen als ich auf der Suche für Bücher für eine Schulbibliothek war . Ich muss gestehen es ist gut, es ist locker geschrieben und man liest es sehr flott , ohne große Umwege wird erklärt und begrifflichkeiten nahe gebracht. Sowohl für Jugendliche als auch für mich als Mutter ist es ein wirklich gelungenes aufklärendes Buch um sich besser zu verständigen.
Es ist kein plattes Sachbuch , was nur erklärt , nein hier komm auch betroffene ( das klingt blöd) zu Wort und das ohne ihre Texte umzuschreiben, man merkt das es aus ihnen heraus kommt und das macht es verständlich und nahbar.
- Lucinda Riley
Die Perlenschwester
(45)Aktuelle Rezension von: JorokaEin Blick auf die 4. Schwester CeCe, die lange mit ihrer Schwester Star in einer Art symbiotischen Beziehung gelebt hat. Doch auch sie macht sich auf die Suche nach ihrer Vergangenheit und landet zunächst in Thailand und dann in Australien. Denn dort liegen ihre Wurzeln, fest verbunden mit den Aborigines.
Ähnlich wie schon bei den anderen Teilen handelt es sich auch hier um eine Reise zurück in die Generation der Groß- und Urgroßeltern von CeCe, die im Wechsel mit den aktuellen Begebenheiten erzählt wird.
Für mich das 2. Buch der Reihe, das ich gehört habe, aber eigentlich bereits Teil 4. Nachdem ich inzwischen auch den 1. Teil gehört habe, fällt mir auf, dass sich das Grundmuster bisher in allen Geschichten wiederholt - natürlich in unterschiedlichen Variationen. Der vorliegende Teil hat mir bisher am besten gefallen, vielleicht auch, weil für mich Australien völlig Terra incognita ist. Einzig die Liebelei in Thailand, sowie die daraus resultierenden Rührseligkeiten hätte man sich sparen können
Es handelt sich um eine gekürzte Lesung mit über 16 Stunden Laufzeit, routiniert gelesen von Katja Hirsch, Katharina Spierling und Oliver Siebeck.
Fazit: Von Symbiose zu den eigenen Wurzeln: Ein abwechslungsreicher vierter Teil
- Alice Oseman
Heartstopper Volume Three
(168)Aktuelle Rezension von: Orishakurz rezensiert:
Charlie und Nick sind nun schon einige Zeit zusammen. Im Geheimen, denn beide trauen sich nicht, sich als Paar zu outen. Immer wieder verstecken Sie sich, suchen Ausreden, finden andere Wege. Als eine Klassenfahrt nach Paris ansteht, teilen Sie ein Zimmer, mit zwei ihrer Freunde und das Geheimnis bleibt nicht mehr lange geheim.
In ihrem dritten Band stellt Alice Oseman das Coming Out ins Zentrum ihrer Geschichte. Ein Prozess, eine Herauskommen, das immer wieder von statten geht. Vor Freunden, vor Familie, vor Fremden. Mal bewusst und gewollt, mal ungewollt. Nick und Charlie stellen sich dem Prozess auf ihre Art und Weise und Oseman hat gut eingefangen mit welchen Ängsten und Freuden die Jungs ihrem Outing begegnen.
Kurzum: Ein schöne Fortsetzung der Reihe. Ein wenig kitschig, doch auch Kitsch gehört manchmal dazu. Lesenswert.
- Becky Albertalli
Leah on the Offbeat
(63)Aktuelle Rezension von: isas_bookworldDer Schreibstil der Autorin war wie immer super. Man konnte das Buch sehr flüssig lesen und hatte am Ende jedes Kapitels immer das Gefühl, umbedingt weiterlesen zu müssen.
Die Idee hinter der Geschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Das Ende der Schulzeit steht an, es geht auf die Collegezeit zu und alles soll anders werden. Das ist natürlich sehr beängstigend, was im BUch auch wirklich gut rübergebracht wurde. Man hat mit der Protagonistin wirklich mitgefühlt, ihre Ängste verstanden und mit ihr mitgefiebert.
Die Protaonistin Leah war mir übrigens sehr sympathisch. Ich meine, sie liebt Harry Potter und Drarry-Fanfiction und zeichnet unter anderem Fanart. Hallo? Ist das cool oder ist das cool? Und nebenbei bemerkt mag ich einfach die Art, wie sie denkt. Immer ein bisschen sarkastisch, wenn man das so sagen kann.
Auch die anderen Charakteren waren auch wie bereits in Simon vs. the Homo Sapiens Agenda wirklich sympathisch und haben als Gruppe wirklich gut funktioniert. Sie waren einfach toll. Zu toll.
Denn genau das ist auch gleichzeitig mein Problem gewesen. Ich mochte Leah wirklich sehr, aber irgendwie war mir die Geschichte wirklich zu langatmig. Ich habe mich jedesmal ultra auf die AUftritte von Nebencharakteren gefreut, was nicht wirklich ein gutes Zeichen ist. Nur in der Gruppe war die Geschichte wirklich interessant, was schade ist, weil Leahs restliches Leben mich größtenteils gelangweilt hat. Meiner Meinung nach ist einfach zu wenig passiert.
Trotzdem war die Geschichte wirklich interessant, ich mochte die Thematik und fand es wie immer super, dass die Protagonistin und verschiedene weitere Charaktere der LGBTQ+-Gemeinschaft angehören.
Deshalb bekommt das Buch von mir 3,5 Sterne!
- Fabian Hischmann
Am Ende schmeißen wir mit Gold
(55)Aktuelle Rezension von: frenx1Ich denke: Ich habe dich vermisst, und sage: „Ich muss auch mal aufs Klo.“
Wer solche Sätze mag, für den ist Fabian Hischmanns Buch „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ goldrichtig. Hischmann erweist sich in seinem Debütroman als Meister der kurzen, emotionslosen Sätze.
Das passt durchaus zu dem Protagonisten des Buches: Max Flieger, 29, Lehrer. Aber irgendwie noch nicht angekommen, nirgends. Er ist einer, der die Pubertät verschlafen hat und seine Selbstfindung mit 29 nachholen muss.
Zunächst wird Max mit seiner Jugend konfrontiert, denn er soll in den Sommerferien das Haus hüten, während seine Eltern auf Kreta im Urlaub sind. Die Rückkehr in die Gegend von Donaueschingen führt Max direkt zu seinen alten Jugendlieben, Maria und Jan. Irgendwie läuft da wieder was, irgendwie aber auch nicht. Ein ziemlicher Eiertanz. Dazu kommt noch Max‘ Freund – oder so – Valentin auf Besuch. Aber auch ihm gelingt es nicht, Spannung in das Buch hineinzubringen. Alles plätschert so vor sich hin.
Es braucht da schon einen Schicksalsschlag, der Max vorübergehend aus der Bahn wirft. Aber auch hier hat man das Gefühl, dass Max tiefergehende Gefühle fremd sind. Max also ein typischer Vertreter der Postmoderne? Mag sein. Eher ist es ein Entwicklungsroman, bei dem Max erst durchs Reisen zu sich selbst findet. Naja, irgendwie zumindest.
Dieses Irgendwie, das das ganze Buch durchzieht, geht einem spätestens ab der Hälfte des Buches ganz gewaltig auf die Nerven. Es mag gewollt sein, so wie die vielen völlig belanglosen Informationen, die man als Leser erhält, aber es fehlt die Raffinesse, die das Buch lesenswert macht. Was bleibt ist eine Geschichte, die so vor sich hin dümpelt, und von der man bereits nach den ersten Seiten weiß, dass sie genauso enden wird.
- Casey McQuiston
I Kissed Shara Wheeler
(207)Aktuelle Rezension von: belli4charlotte„I Kissed Shara Wheeler“ ist eine queere Highschool‑Story, die mit viel Energie startet, sich aber nicht immer treu bleibt. Der Roman beginnt wie eine typische Teenie‑RomCom: laut, bunt und ein wenig zu bemüht witzig. Doch sobald Shara verschwindet und Chloe sich auf die rätselhafte Schnitzeljagd begibt, gewinnt die Handlung spürbar an Fahrt. Die Suche nach der Wahrheit bringt Geheimnisse ans Licht und zwingt Chloe, ihre Sicht auf die Menschen um sich herum zu hinterfragen.
Chloe selbst bleibt dabei eine eher schwierige Hauptfigur. Ihre Besessenheit von Shara wirkt stellenweise überzogen, und emotional bin ich nie ganz bei ihr angekommen. Dafür glänzen die Nebenfiguren umso mehr. Besonders Smith sticht heraus – seine Entwicklung ist warmherzig, glaubwürdig und hat mich deutlich stärker berührt als Chloes Weg. Generell sind es die Nebencharaktere, die dem Buch Tiefe und Charme verleihen.
Ab der Mitte verliert die Geschichte jedoch etwas an Schwung. Einige Passagen ziehen sich, und das Finale wirkt leicht überspitzt und vorhersehbar. Auch die Figurenentwicklung bleibt hinter dem Potenzial zurück, das die queere Thematik eigentlich bietet. Zwar werden verschiedene Identitäten und Lebensweisen sichtbar gemacht, doch oft bleibt es bei der Oberfläche.
Der Schreibstil ist angenehm jugendlich, flüssig und gut strukturiert – man liest sich schnell fest, auch wenn nicht alles emotional zündet.
Fazit: Ein unterhaltsamer, leicht zu lesender Roman mit starken Nebenfiguren, einer kreativen Grundidee und schöner queerer Repräsentation. Trotz Schwächen in Tiefe und Charakterentwicklung kann die Geschichte viele Leser*innen abholen – besonders jene, die queere Coming‑of‑Age‑Stories lieben. Für mich persönlich war es nicht ganz das Highlight, das ich erwartet hatte, aber definitiv ein solides Leseerlebnis.























