Bücher mit dem Tag "bittersüß"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bittersüß" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.719)
    Aktuelle Rezension von: EinganzeshalbesBuch

    Die Identifikation mit der Protagonistin viel mir sofort sehr leicht. Wie sie andere Menschen beschreibt, voller Vorurteile und Klassen-Stereotypen ist so unterhaltsam und bildlich. Besonders gut finde ich, dass Louisa auf viele verschiedenen Ebenen vorgestellt wurde: im Beruf, in einer Beziehung, in der Familie. Sie müsste durch ihre interessanten und problematischen Familienverhältnisse, ihre ungesunde Beziehung und ihren verlorenen Job eigentlich in einem Loch stecken, allerdings hat sie sich im Laufe der Zeit einige Mechanismen angeeignet um all das auszublenden. Umso schöner ist es mitzuerleben wie sie immer weiter ihr Leben selbst bestimmt und lebt.

    Auch wenn ich gern mehr über das Leben von Camilla Traynor und ihre Gefühlswelt erfahren hätte, wurden alle Charaktere gut herausgearbeitet und jede Figur hat seine eigenen Eigenarten.

    Der einzige Charakter, der mich wirklich gestört hat, ist Patrick. Ich habe selten eine so unsympathische Figur kennengelernt und habe kein Verständnis für die lange Beziehung von ihm und Louisa. 

    Die Entwicklung Wills hingegen ist so gut gelungen, dass ich trotzdem 5 Sterne gebe. Jedes Motiv von ihm war klar und jede Laune irgendwie begründet. Dass er einen so guten Einfluss auf Louisa ausübt und sie nachhaltig beeinflusst, ist einfach inspirierend. Obwohl sein Leben (für ihn) bereits endete, nutzt er seine Energie, um sie zu verändern.
    Von ihm habe ich gelernt, wie wichtig es ist an sich selbst zu denken und Die Welt zu erleben,

    Ich hoffe man spürt Wills Einfluss (nachhaltig) in Louisas Leben. 

    Alle Charaktere (außer Patrick natürlich) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bin sehr froh, dass die Fortsetzung bereits auf mich wartet und ich viele von ihnen wieder sehen (lesen) werde.

    Neben den tollen Figuren, empfehle ich das Buch auch wegen des unfassbar wichtigen und schönen Themas weiter. Es ist sehr wichtig, dass Themen wie Sterbehilfe mehr in der Gesellschaft ankommen und dieses Buch leistet seinen Teil dazu. 

  2. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.531)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Enthält Spuren von Spoilern.• Ein absolut berührendes und emotionales Buch welches einen den Alltag der Deutschen in der Zeit des zweiten Weltkrieges aufzeigt.
    Eine einzigartige Erzählweise, schreckliches, aber auch schrecklich schönes gepaart mit Freundschaft und Aufklärung. Ein Buch welches man gelesen haben sollte! Gänsehaut vorprogrammiert.

    Cover: Das Cover des Buches ist vom ersten Eindruck her sehr schlicht gehalten worden, aber dabei absolut aussagekräftig und auf seine ganz eigene Weise wunderschön.
    Der Hintergrund ist in einer tollen Farbe gehalten worden, die an altes Pergamentpapier erinnert, dadurch passt es natürlich wie die Faust auf's Auge zu dem Inhalt des Buches. :)
    Der Eyecatcher des Buches befindet sich jedoch in der Mitte- man erkennt ein kleines Mädchen, die rechts von dem Sinnbild des Todes an der Hand gehalten wird. Der Tod besteht aus einem Skelett und trägt einen schwarzen, dicken zerfranzten Umhang mit einer Kapuze. Das Mädchen hat zwei typische geflochtene Zöpfe und trägt ein gepunktetes Kleid. Sie ist barfuß.

    Schreibstil: Der Schreibstil des Autors war wirklich erfrischend anders.
    Insgesamt kann man ihn als sehr poetisch und philosophisch, mit Liebe zum Detail beschreiben. Das Buch war voller Metaphern und anderen sprachlichen Mitteln, so dass man wirklich mit klaren Kopf lesen muss. Ich würde sagen, dass es kein Buch ist, welches man eben mal Zwischendurch lesen kann.
    Nichts desto trotz, ließ es sich sehr angenehm lesen und es herrschte eine schöne, wenn auch beklemmende Leseatmosphäre. Anders kann man dieses Gefühl, welches einen ständig zwischen erwartungsvoller Spannung und beklemmender Hoffnung zurücklässt, nicht beschreiben.
    Ein wundervolles, besonderes Werk!

    Idee: Einfach Wow!
    Natürlich gibt es unzählige Bücher über den zweiten Weltkrieg. Aber dieses Buch ist für mich persönlich nochmal etwas ganz besonderes.
    Der Sprecher, der die ergreifende und tragische Geschichte über Liesel und ihre Liebsten erzählt, ist kein geringender als der Tod selbst.
    Liesel lernen wir schon als kleines Mädchen kennen und irgendetwas in ihr- vielleicht die Reinheit ihrer Seele, lässt den Tod neugierig werden. Ab sofort ist er ihr ständiger Begleiter. Kein Wunder also, dass er jeden ihrer Schritte mitverfolgt und uns berichten kann.
    Aber der Tod ist zunächst ganz anders als erwartet- er hat stellenweise soetwas wie Mitgefühl, ist oft zynischer als man denkt.. und er spoilert im Vorfeld soviele Tode, dass man ständig wenn etwas schlimmes passiert, unweigerlich die Luft anhält. Man fiebert mit Liesels Schicksal mit, denn in ihrem jungen Alter muss sich Liesel schon schrecklichen Schicksalsschlägen stellen. Aber man schließt auch dutzende andere Menschen, abgesehen von Liesel, ins Herz, die auch für sie eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielen.
    Dieses Buch erzählt den Alltag der ganz normalen Leute- deren Problematiken, der Hunger.. Der ständige Kampf von moralischen Konflikten.. Judenverfolgungen.. aber auch die Wichtigkeit von Familie und Freundschaften.
    Berührend.. tränenreich.. besonders!

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel erfahren wir mehr über die Situation im zweiten Weltkrieg. Die Spannung steigt. Der Krieg scheint schließlich sogar Molching entgültig erreicht zu haben.. Wir erleben mit wie Liesel ihr erstes Buch stiehlt. Dann das zweite und schließlich das Letzte.
    Die Bücherdiebin zeigt uns eine ganz andere Welt- eine hoffnungslose, graue.. Fast schon grausame, aber greifbare Welt.
    Das Einzige was mich tatsächlich störte, waren einige sehr langatmige Stellen. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Story etwas auf der Stelle festhängen blieb. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Und der einzige Grund, warum ich leichten Punktabzug gebe.
    Das Ende hat mich komplett zerstört. Ich habe tatsächlich weinen müssen- obwohl uns der Tod, den ein oder anderen voraussagt, war es doch sehr schmerzhaft es schließlich doch erleben zu müssen.

    Charaktere: Die Charaktere haben mir alle sehr gut gefallen. Sie wurden wundervoll mit Liebe zum Detail beschrieben.
    Unser Hauptcharakter ist natürlich Liesel- sie hat ein riesiges Herz, ist neugierig, mutig und leidenschaftlich. Ihre Freundschaft zu dem wildfang Rudi rein und echt. Man kann die beiden nur mögen- sie sind einfach naiv für ihr Alter, eben Kinder. Aber gleichzeitig müssen sie schon so erwachsen sein. Ihre Eltern Hans und Rosa Hubermann haben mich jedoch wohl mit am meisten berührt.
    Hans Hubermann ist ein ganz besonderer Mensch und ein wundervoller, einfühlsamer Vater. In jeder Sekunde wusste er wie er mit Liesel umgehen muss, was er sagen muss.. und war immer für sie da. Ein Mann der zu seinem Wort steht.
    Rosa Hubermann scheint eine etwas füllige, sehr imposante und auch schnell reizbare Person zu sein.. Sie meckert viel, ist laut und energisch. Aber hinter jedem "Saumensch", "Saukerl" oder was man auch sonst mit Sau verfeinern kann, steckt sehr viel liebe. Sie ist immer da, zwar im Hintergrund, aber allgegenwärtig.
    Und dann noch Max- voller unterdrückter Wut, aber auch Dankbarkeit und voller Freundschaft für Liesel, dass es weh tat.

    Mein Fazit: Ich vergebe absolut herzliche 4 Sternchen. Der Inhalt ist nicht nur wichtig, sondern auch lehrreich und emotional wachrüttelnt. Kann ich einfach nur wärmstens empfehlen.
    Eine Geschichte, die Bombennächte, Bücherverbrennungsabende und Judenmärsche beinhaltet, aber auch Freundschaft, Liebe und Hoffnung.

  3. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.700)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    einer meiner Lieblingsbücher :´) soo schön haha

  4. Cover des Buches In Hexenwäldern und Feentürmen (ISBN: 9783959912662)
    Christian Handel

    In Hexenwäldern und Feentürmen

     (84)
    Aktuelle Rezension von: ReadingKritze

    In dem Buch gibt es viele tolle Märchenadaptionen, da ist für jeden Geschmack was dabei.

    Ich liebe es einfach in neue Welten einzutauchen und neue Autor*innen kennenzulernen!

  5. Cover des Buches Der Geschmack von Apfelkernen (ISBN: 9783462041491)
    Katharina Hagena

    Der Geschmack von Apfelkernen

     (884)
    Aktuelle Rezension von: Arbutus

    Schön geschrieben, aber die Handlung ist ein bisschen dünn.
    Sie besteht aus einer Liebesgeschichte, dem sinnlosen Verschleiß etlicher alter Ballkleider und zahllosen Rückblenden, während derer der Leser andauernd hingehalten wird, was nun eigentlich genau mit der armen Rosmarie passiert ist.
    ... Wobei die Liebesgeschichte eigentlich wieder ziemlich gut erzählt ist.

    Es sind aber vor allem die kleinen Nebensächlichkeiten, die so anmutig geraten, dass sie zur Hauptsache werden. Daher ist der Titel des Buches wirklich gut gewählt, denn mann kann sie beim Lesen tatsächlich riechen und schmecken, die Äpfel. Vieles weckte in mir schöne Erinnerungen an Haus und Garten meiner Großeltern. Die Beschreibung von Zuständen ist oft sehr gelungen, fast poetisch. Diese feinen Beobachtungen aus der Kindheit, dass es zum Beispiel besondere Kiesel gab, die leicht zerbrachen, die Mira „Feuersteine“ nannte, das gefällt mir. Oder wenn Iris ihre Wörtersammlungen aus der Kindheit aufzählt - da geht einem das Herz auf. Wobei sie dann die Sache vor lauter Begeisterung ein wenig ausufern lässt.

    Manchmal wird auch das Material wie mit der Lupe seziert, nicht nur der Steinfußboden, nein, auch Menschenhaut - dann schreibt sie plötzlich derart materialistisch, dass mir hin und wieder richtig schlecht wird davon - geht das eigentlich nur mir so? Ganz furchtbar fand ich die permanente Beschreibung der Demenz der Oma Bertha als ein Hinüberdriften in eine Art seelenlosen Zustand. Das ist sehr suggestiv und meiner Erfahrung nach auch einfach nicht wahr. Und am Anfang verlor ich erst einmal die Übersicht, weil so viele Leute beerdigt wurden; für das erste Kapitel war es einfach zu viel Krankheit, Sterben, zuviele Mesmerismen.
    Und dieses Schicksals-Gedöns dulde ich auch nur bei der Leky. „Schon immer begannen die Bewegungen des Schicksals - auch die unserer Familie - mit einem Sturz. Und mit einem Apfel.“ So ein Quark wäre für mich eigentlich Grund genug gewesen, das Buch abzubrechen. Aber da es ein Geschenk einer lieben Person war, hielt ich durch - und wurde immerhin durch eine gegen den Schluss hin steigende Spannungskurve und eine immer wieder sehr gelungene Erzählweise belohnt.

    Am Ende ist es richtig spannend. Und gruselig. Und wirklich gut geschrieben. Auch die Dialoge haben Klasse.

    Aber warum muss Tante Inga elektrisch sein? Dieses Buch ist voller Magie. Erst werden rote Johannisbeeren weiß, dann diese aufgeladene Tante Inga. Und wenn Protagonistin Iris in einer Rückblende das Liebesleben ihrer Tante Harriet auswalzt, als wäre sie dabeigewesen, befürchtet man das Schlimmste für ihre eigene sich mehr oder weniger zart entspinnende Romanze. Aber dann - Überraschung - gerät ausgerechnet die Sexszene mit Max (im Wasser...) zu einer der ganz wenigen in der Literatur, die ich schön fand und nicht peinlich.

    Insgesamt hatte ich eher ein durchwachsenes Lesevergnügen mit diesem Erstlingswerk einer durchaus begabten Autorin.


  6. Cover des Buches Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen (ISBN: 9783423086561)
    André Aciman

    Call Me by Your Name, Ruf mich bei deinem Namen

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Butterflysoul2_0

    Ein weiteres absolutes Lieblingsbuch im Regal. Ich liebe realistische Erzählungen, in denen Gefühle und Erfahrungen beschrieben werden, die tatsächlich scheinen.

    Zart, aber realistisch rau. Nicht unbedingt romantisch, aber aufrichtig - so wird auch das Kennenlernen von Elio und Oliver erzählt. 

    Der Schreibstil ist zudem wunderschön und unterstreicht Gefühle, die einhergehen, wenn man auf jemanden trifft, zu dem man sich hingezogen fühlt. Ein sich wechselnder Tanz zwischen Ungeduld, Verunsicherung, tiefer Zuneigung, dem "Wissen" und dem "Frust" damit, Selbstverständlichkeit, Sehnsucht, Schroffheit, Zerrissenheit - das Gefühl weder atmen noch sterben zu können.

    Nichts wird bei der beschriebenen Begegnung übertrieben - und genau das schätze ich an diesem Buch so sehr. Zusammenkommen sind nicht dramatisiert, auch nicht versüßt, nicht grob, nicht gehetzt. 


    Für mich ist es ein Buch mit Realismus auf jeder Seite, dabei wunderbar formuliert, Worte intelligent gewählt und verbunden.


  7. Cover des Buches Himmelsfern (ISBN: 9783839001431)
    Jennifer Benkau

    Himmelsfern

     (215)
    Aktuelle Rezension von: nchbrjssc

    Was soll ich sagen?

    Noa wird in einen U-Bahn Unfall verwickelt. Eine seltsame Stimme hat sie vor dem Einsteigen noch gewarnt. Geschützt wrid sie von einem jungem Mann. War das ihr Schutzengel?
    Als sie nach ihm sucht, gerät sie zwischen einen Konflikt und wird entführt. 

    Himmelsfern ist eigentlich eine schöne Story. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und man kann sich ganz gut in die Figuren hineinversetzen.

    Die Geschichte fand ich gut, auch wenn es teilweise langsam voran ging. Bis zur Hälfte habe ich nicht einmal gecheckt, dass es sich um eine Fantasy Geschichte handelt! Ich war etwas überfordert mit der auf einmal auftauchenden Problematik.

    Enttäuscht hat mich die emotionale Ebene. Teilweise konnte ich gar nicht so richtig mitfühlen und die Beziehung der beiden zueinander war für mich bis zum Schluss irgendwie merkwürdig.

    Die Geschichte fand ich eigentlich ganz gut, aber bei den Emotionen und dem auf einmal auftauchenden Fantasy Teil kam das Buch nicht zu 100% bei mir an!

  8. Cover des Buches Zwei an einem Tag (ISBN: 9783036959375)
    David Nicholls

    Zwei an einem Tag

     (3.671)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Fabienne

    Das Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere werden sehr gut erklärt und bauen sich zu zwei Charaktern auf, mit denen man mitfiebern kann. Man kann sich extrem gut in die Geschichte hineinempfinden und die Liebe der beiden zueinander wird auch super toll erklärt. 

    Noch ein Tipp am Ende: Lest erst das Buch und schaut dann den Film. Ist immer besser ;)

  9. Cover des Buches Wie ein fernes Lied (ISBN: 9783492306133)
    Micaela Jary

    Wie ein fernes Lied

     (61)
    Aktuelle Rezension von: InaRom

    Hamburg 1939: 

    Die achtzehnjährige blonde Marga liebt den Jazz, der in die Beine fährt und sie überall tanzen lässt. Genauso vernarrt ist sie aber auch in ihren Jugendfreund Michael Friedländer, einen jüdischen Klarinettisten. Beide sind glühende Fans der Swing-Jugend, die sich an englischer und amerikanischer Musik erfreut. Als der Ton in der Gesellschaft rauer und gefährlicher wird, emigriert Michael nach Paris. Beim Abschied am Bahnhof ist sie fest davon überzeugt ihre große Liebe einmal wiederzusehen, denn ihre Liebe ist wie ein Lied, das niemals verklingt. Doch der herannahende Krieg erschwert ihr die Suche nach Michael. Oder will er gar nicht gefunden werden?  …

    Paris 1999:

    Der Journalist Frank Renner sitzt in einem Restaurant, wo er fünf jungen Frauen der Darbietung des alten französischen Chansons La Mer, lauscht. Er bemerkt, wie ein älterer Tischnachbar der blonden Pianistin verstohlene Blicke zuwirft und plötzlich wie getrieben, seinen Platz verlässt und zum Ausgang des Lokals stürmt. Frank wundert sich, als er sieht, wie die Pianistin versucht, dem alten Mann zu folgen und mit Rufen zum Stehenbleiben zu bewegen. Der Instinkt des Journalisten erwacht und ohne dass ihm richtig klar ist, was ihn antreibt, folgt er den Beiden. Er sieht noch die schwarze Karosserie eines Taxis und hört die kreischenden Bremsen denen ein Schrei folgt …

    Mein Taschenbuch hat ein wunderschönes Titelbild. Es zeigt ein Mädchen mit blonden Haaren, das einem wegfahrenden Zug nachblickt. Auf 590 Seiten wird in 59 Kapitel abwechselnd in zwei Zeitebenen der rote Faden zwischen Marga und Andrea gesponnen. Der Schreibstil ist flüssig und so interessant, dass man immer wissen möchte, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Marga wurde mir sehr gut vorstellbar beschrieben. Eine junge hübsche Frau, die die Jazz-Musik und das Tanzen liebt und noch dazu gut singen kann. Sie macht ihre Ausbildung zur Sängerin mit dem Hauptwunsch, dadurch ihre große Liebe Michael wiederzufinden. Denn Michaels Herz gehört ebenfalls der Musik. Marga übersieht ein bisschen, dass der Krieg Menschen verändert hat und ich hätte sie gerne darauf hingewiesen, dass die wirklich große Liebe, sie schon seit Jahren auf ihren Reisen begleitet und beschützt. Das Zusammenführen der beiden roten Fäden am Ende des Buches hat mir sehr gefallen, aber am meisten beeindruckt hat mich die Tatsache, dass ich sehr viel über die damalige Zeit und ihre Swing-Musik samt Swing-Jugend gelernt habe. Es war sehr aufschlussreich, darüber auch im Internet nachzulesen. Am Ende des Buches hat die Autorin eine interessante Fußnote zur Entstehung der Geschichte und ein Verzeichnis der im Roman genannten Künstler verfasst. Dieser Roman war eine tolle Erfahrung und hat mir sehr gefallen. Ich habe mir nur ein wenig mit den vielen (manchmal gleichen) Namen schwergetan. Für Leser historischer Romane mit Liebe zur Musik gebe ich gerne eine Leseempfehlung ab.        

  10. Cover des Buches Dark Elements - Bittersüße Tränen (ISBN: 9783955763916)
    Jennifer L. Armentrout

    Dark Elements - Bittersüße Tränen

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Buffy2108

    Schon ewig will ich die Dark Elements Reihe lesen und jetzt habe ich mich endlich herangewagt. 


    Bittersüße Tränen ist der Auftakt zur Reihe und gibt dem Leser einen kleinen Einblick in die Gargoyle-Wächter-Welt. 

    Die Protagonisten gefallen mir ausnahmslos alle sehr gut. 

    Die Beziehung zwischen Dez und Jasmin ist eine ganz besondere. Das merkt man sofort beim lesen. Ich konnte gar nicht genug gib ihnen bekommen. 


    Neugierig bin ich jetzt, wie es mit den beiden weiter geht, ob Zayne und Danika ein Paar werden und wie das Leben von Layla sich entwickelt. 


    Dark Elements

    0,5  bittersüße Tränen 

    1 steinerne Schwingen

    2 eiskalte Sehnsucht 

    3 sehnsuchtsvolle Berührung 

    4. glühende Gefühle 

    5 goldene Wut 

    6 funkelnde Gnade (okt.2021)

  11. Cover des Buches Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt (ISBN: 9783734101205)
    Helene Wecker

    Golem und Dschinn - Eine Liebe nicht von dieser Welt

     (109)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    „Golem und Dschinn“ ist ein Buch, welches dem Genre Historical Fantasy zugeordnet ist. Die Autorin Helene Wecker erschuf eine Geschichte, die ganz anders ist als alles was ich bisher gelesen habe. Das Buch spielt großteils in Manhattan in den Jahren 1899/1900 und die Protagonisten sind, wie der Titel schon erahnen lässt, einen Golem und einen Dschinn. Beide suchen ihren Platz im Leben und vermitteln dem Leser dabei ganz neue Eindrücke von Glück, Freiheit und Liebe. 

     

    Was mir besonders gut gefallen hat sind die Beschreibungen von Charakteren, Orten, Gefühlen und dem Leben an sich. In der Erzählung stecken so viel Liebe und Herz, dass ich es einfach nur genossen habe alle Einzelheiten in mich aufzusaugen. Den Orten wird so viel Leben eingehaucht, dass ich beim Lesen beinahe den Staub in der Luft schmecken konnte. Mit stattlichen 600 Seiten ist das Buch natürlich auch ein ganz schöner Wälzer, wer die lebendigen Beschreibungen jedoch zu schätzen weiß, wird jede einzelne Seite genießen.


    Bis zum Ende bin ich mit den Hauptprotagonisten leider nicht ganz warm geworden, was ich wirklich schade fand. Trotz allem muss ich ihnen zugestehen, dass sie perfekt zur Geschichte gepasst haben. Bei einem so dicken Buch gibt es natürlich auch sehr viele Nebencharaktere, die unglaublich gut ausgearbeitet und beschrieben sind. 

     

    Auch wenn das Buch zum Genre Historical Fantasy zählt, so ist es doch viel mehr als das. Es geht um tiefgreifende Themen wie Freundschaft, Andersartigkeit, Gefühle und Liebe. Das Buch erreicht eine Tiefe, die zum Nachdenken und Träumen anregt. 

     

  12. Cover des Buches Ein Jahr voller Wunder (ISBN: 9783442745562)
    Karen Thompson Walker

    Ein Jahr voller Wunder

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    Es war ein schöner sonniger Herbstmorgen im Süden Kaliforniens als die Medien die Nachricht verbreiteten, dass sich die Rotation der Erde verlangsamen würde. Die 12jährige Julia und ihre Eltern saßen am Frühstückstisch, als sie davon erfuhren. Zunächst machte man sich keine Sorgen, waren es doch nur 56 Minuten, die der Tag nun länger war. Doch die Zeit dehnte sich täglich mehr, und bald zeigten sich die ersten schrecklichen Auswirkungen. Tage wurden zur Nacht und Nächte zu Tagen, Vögel fielen vom Himmel, Wale strandeten, Wasser wurde knapp, die Vegetation verdorrte und unter den Menschen breitete sich Hektik und Schlaflosigkeit aus. Während all dieser Wirren geht Julias Vater plötzlich eigene Wege – und Julia wird langsam erwachsen und erlebt ihre erste Liebe. Doch wie lange wird es dauern, wird bald alles ausgelöscht sein?  …


    Die US-amerikanische Schriftstellerin Karen Thompson Walker wurde im kalifornischen San Diego geboren. Sie studierte Englisch und Kreatives Schreiben an der University of California, arbeitete danach als Journalistin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften und später als Lektorin in einem Verlag. 2012 erschien ihr Debütroman „The Age of Miracles“, der großes Aufsehen erregte und für den Sie mit dem „Bomb Best Fiction Preis“ ausgezeichnet wurde. Die deutsche Übersetzung erschien 2013 beim btb-Verlag unter dem Titel „Ein Jahr voller Wunder“. Die Autorin ist verheiratet und lebt heute mit ihrem Ehemann in Brooklyn/New York. 


    Sehr realistisch und äußerst packend lässt die Autorin die junge Julia erzählen. Ihre Sorgen und Probleme stehen im Mittelpunkt der Geschichte, während die Welt langsam aber sicher auf eine Katastrophe zusteuert. Durch diese alltäglichen Erlebnisse, die ganz gewöhnlichen Ereignisse im Leben einer Heranwachsenden, wird das Grauen das auf die Menschheit zukommt umso deutlicher. Man fragt sich unwillkürlich, ob die Verlangsamung der Rotation und die dadurch stetig zunehmende UV-Strahlung der Sonne der Beginn des Weltuntergangs ist. Ich muss gestehen, dass ich während des Lesens öfters mal aus dem Fenster gesehen und den Stand der Sonne mit der tatsächlichen Uhrzeit verglichen habe – und dankbar bin, dass bis heute noch alles noch seine Richtigkeit hat. 


    Fazit: Ein Endzeitszenario das sich schleichend entwickelt – sehr realistisch und von beklemmender Spannung. 

  13. Cover des Buches Der Mitreiser und die Überfliegerin (ISBN: 9781521837337)
    Mira Valentin

    Der Mitreiser und die Überfliegerin

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977

    Milans Welt steht still, als er miterleben muss, wie seine beste Freundin Jo bei einem Kletterunfall tödlich verunglückt. Der 18-jährige ist gefangen in seiner Trauer. Doch dann sitzt plötzlich ein weißer Wellensittich auf seiner Schulter, der ihn direkt in die Welt es Zirkus Salto lockt. Dort lernt Milan nicht nur Julie die Trapezkünstlerin kennen, er erfährt mehr über magische Menschen und sogenannte Seelentiere. Er beschließt, mit dem Zirkus zu reisen und sich mit viel Mut und Magie den Herausforderungen des Lebens zu stellen…

    Meine Meinung:

    „Der Mitreiser und die Überfliegerin“ liegt schon lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Mira Valentin hat mit ihrem Buch den Kindle Storyteller Award 2017 gewonnen. Ihre einfühlsame, schöne und magische Geschichte hüllt mich ein, denn Milans Schicksal berührt mich und macht mich traurig, doch seine Reise mit dem Zirkus Salto ist auch seine ganz persönliche Chance.

    Milan muss den Tod seiner besten Freundin miterleben und er muss aber vor allem eins, nämlich diesen Schicksalsschlag verarbeiten. In ihm tobt dieser Sturm aus unterschiedlichen Gefühlen. Schuld, Angst, Selbsthass treiben ihn um. Doch die Artisten des Zirkus Salto, allen voran Julie zeigen Milan den Weg, Vergangenes zu bewältigen und den Mut aufzubringen, sich den zukünftigen Herausforderungen des Lebens zu stellen.  

    Mira Valentin erzählt leicht, flüssig und mit schöner Sprache eine wunderbare Geschichte voller bunter Protagonisten. Eine Geschichte über Verlust, Freundschaft, Mut und Akzeptanz. Ein Roman, der trotz seiner magischen Elemente ganz wunderbar in unsere Gesellschaft passt.

    Mein Fazit:

    Brauchen wir nicht alle ein bisschen mehr Magie in unserem Leben? Eine wundervolle Geschichte, die mich auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle schickt, schön und kurzweilig erzählt. Leseempfehlung!

  14. Cover des Buches Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten (ISBN: 9783646602999)
    Diana Tiede

    Bittersüße Weihnachten. Fantastisch-romantische Adventsgeschichten

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    16 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die einem die Vorfreude auf Weihnachten versüßen sollen.

    Alle Geschichten sind schön und liebevoll geschrieben. Ich habe weder etwas an den Geschichten selbst, noch an den verschiedene Schreibstilen etwas auszusetzen.

    Der einzigen Grund, warum ich Sterne abziehe, ist, dass ich nicht alle Reihen gelesen habe, auf denen diese Kurzgeschichten beruhen. Aus diesem Grund war es mir einfach nicht möglich mich mit den Charakteren, die ich noch nicht kannte, zu identifizieren und eine Verbindung aufzubauen. Man kann zwar dem Inhalt folgen und sich einiges zusammenreimen, aber dennoch fehlt dadurch etwas.

    Dem gegenüber stehen die Reihen, die ich bereits kenne und deren Weihnachtsstories. Hier hatte ich wieder diese Verbundenheit zu den Charakteren, war sofort eingetaucht in deren Welt und konnte mich auf diese Zusatzgeschichten einlassen. Zum Teil gab es so noch mehr Hintergrundinformationen oder einfach nur weitere Aspekte, die man noch nicht kannte. Das hat mir sehr gut gefallen.

    Mein Fazit:
    16 Advents- und Weihnachtsgeschichten, die an sich schön zu lesen sind, bei denen es aber sehr von Vorteil ist, wenn man die entsprechenden Reihen vorher ganz oder teilweise gelesen hat und die Protagonisten bereits kennt.

    Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  15. Cover des Buches Facade: Bittersüßes Schweigen (ISBN: 9783902972194)
    Nyrae Dawn

    Facade: Bittersüßes Schweigen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: NinaGrey

    Nachdem ich die Geschichte von Cheyenne und Colton förmlich inhaliert habe, musste ich im Anschluss sofort mit der Geschichte von Delany und Adrian weitermachen und ich schwöre euch, auf das, was ich hier erlebt habe, hätte ich mich glaube ich niemals vorbereiten können, denn ich dachte nicht, das es noch schlimmer als bei Chey und Colt werden kann.
    RIESENGROßER IRRTUM!

    Nayrae Dawn schreibt auch hier wieder so echt, ehrlich, realitätsnah, poetisch, modern, fließend, authentisch und humorvoll.

    Und genau so sind auch ihre Charaktere, die mit nichts als einem zerschmettertem Herzen und viel zu leidenden und traurigen Augen vor einem stehen, in einem Ausmaß, von dem man nicht glaubt, das es hier ein Happy End geben könnte....

    Auch hier ermöglicht Nyrae dem Leser wieder gleichermaßen Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptcharaktere, das macht das sich hineinversetzen um so vieles leichter und verständlicher für das, was die Protagonisten denken oder tun.

    Delany und Adrian kennen sich eigentlich gar nicht, doch ohne es zu wissen verbindet sie etwas unbeschreiblich furchtbares.
    Ihr Kennenlernen ist kein Zufall, die sich entwickelnden Gefühle, all das, was die beiden miteinander teilen ist nicht geplant und doch können die beiden nichts dagegen tun, wollen es auch gar nicht, weil sie sich gegenseitig halt geben in einer Welt, die für die beiden nur aus Schmerz, Leid, Wut, unendliche Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit besteht, doch was passiert, wenn die schreckliche Wahrheit ans Licht kommt ?
    Das solltet ihr unbedingt selbst lesen.
    Es wird zwar unbeschreiblich schmerzhaft, aber auch sehr poetisch und atemberaubend tiefgründig.


    Auch diese Geschichte hat mich zerstört.
    Wieder und wieder und wieder hat jedes einzelne Wort so verflucht wehgetan.
    Sie hat mir tausendfach mein Herz gebrochen, ich war nicht sicher, ob und wie ich mich davon erholen sollte.
    Meinen Puls ins Universum katapultiert.
    Meine Augen in einen unendlichen Wasserfall verwandelt, von dem ich nicht sicher war, ob ich jemals wieder aufhören könnte zu weinen...

    Ich bereue jede Sekunde, die ich nicht diesem Buch geschenkt habe, denn all dieser Herzschmerz lohnt sich und ich weiß, das ich diese Reihe niemals wieder vergessen werde.

    Und wer skeptisch ist wegen der "wenigen" Seitenzahlen (250 sind es glaube ich), lasst euch gesagt sein, ihr braucht keine Sorge haben, der Geschichte fehlt es an nichts, alles, was man wissen muss und haben möchte, bekommt man.
    Die Geschichte wird zügig erzählt, ja, aber doch auch nicht, das Tempo ist genau richtig und es gibt nichts unnötiges, in die Länge gezogenes.

    Man kann alles sein, was man sein möchte.
    Man muss nichts sein, was man nicht sein möchte!

    Delany und Adrian werden für immer in meinem Herzen sein, das schwöre ich!

  16. Cover des Buches Annas (fast) perfekte Hochzeit (ISBN: 9783426216521)
    Marion Stieglitz

    Annas (fast) perfekte Hochzeit

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Antek

    Marion Stegliz hat mich mit ihrem tollen Roman „Das kleine Hotel in der Provence“ ganz wunderbar unterhalten, ich habe die Seiten nur so verschlungen, und deshalb war ich sehr neugierig, was ihr erster Roman für eine Geschichte bereithält.

     

    So fest hat Anna damit gerechnet, dass ihr Bernd an Silvester einen Heiratsantrag macht, aber Pustekuchen. Schwanensee, ein gemeinsames Abendessen, ein bisschen beim Feuerwerk zusehen und dann ab nach Hause und nichts wie zack rein in den „Flanell-Pyjama – ein untrügerisches Zeichen dafür, dass Anna keinen Sex erwarten durfte.“, und schon schnarcht er im Bett.  Reichlich zerknirscht schleicht sie ins Bad und schon wenig später befindet sich in der Emotionsachterbahn. Bernd hat sich für ein Überraschungsei im Zahnputzbecher einen ganz besonderen Inhalt ausgedacht.

     

    „Liebe Anna,

    möchtest du mich heiraten?

    PS: Wenn ja, darfst du mich gerne wecken.“

     

    Ihm einen Preis verleihen für Kreativität? Oder besser ihm böse sein, weil er sie so ausgetrickst hat, er so mit ihren Erwartungen gespielt hat? Das ist zwar der erste Impuls, aber Nein, einfach freuen, dass es nun endlich soweit ist, man muss ja niemandem verraten, wie genau der Heiratsantrag abgelaufen ist. Jep, Anna und Bernd werden heiraten, und zwar schon im September. Anna ist völlig auf Hochzeit gepolt, …

     

    Als Leser darf man mit Anna in Heiratsfieber geraten, die Hochzeit vorbereiten, Hochzeitsmessen besuchen, Einladungskarten basteln, Brautkleid kaufen, sich Gedanken über eine Sitzordnung, die Streit vermeidet, machen, sich durch Cremetorten testen, Brautfrisuren ausprobieren und ganz klar auch nach einem geeigneten Ort umsehen, wo das Event stattfinden soll. Heiraten nimmt Anna nicht nur privat völlig ein, denn auch eine Hochzeitsecke in ihrem Vintage Laden soll den Umsatz dort wieder ankurbeln, diese gilt es natürlich auch gemeinsam mit ihr einzurichten. Alles auf Hochzeit gepolt, eigentlich sollte man mit ihr daher im siebten Himmel schweben, warum es dann wenig später heißt, „Aber das war nicht ihre Vorstellung von einer Traumhochzeit. Und da sie nie vorgehabt hatte, noch ein zweites Mal zu heiraten, wollte sie kein Fest voller improvisierter Notlösungen.“ „Das alles war einfach ein großer Mit. Und diesen Mist konnte man nicht weglächeln. Oder mit flatternden Fahnen schmücken. Mist blieb Mist.“, und was deshalb aus der Traumhochzeit wird, wird nicht verraten.

     

    Auch wenn meine Begeisterung insgesamt nicht ganz so groß wie bei der Provencereise ist, auf die mich die Autorin mit ihrem anderen Roman mitgenommen hat, hat mich der locker, plaudernde Sprachstil wunderbar unterhalten. Ich konnte über so manche Panne, so manches Fettnäpfchen und so manch komische Szene schmunzeln, was ja nie verkehrt ist. Ich habe mich mit Anna gefreut, ich habe mit ihr gelitten, und ich habe mitgefiebert, wenn auch vielleicht nicht unbedingt in ihrem Sinne. Sie kämpft für ihre Traumhochzeit, ich hingegen habe darauf gewartet, wann der Traummann Bernd endlich den Schuh in den Hintern bekommt. Aber, wo die Liebe hinfällt, und fiebern ist fiebern, egal in welche Richtung. Nicht ganz so begeistert war ich lediglich vom Finale, von den letzten Kapiteln, da war für mich dann leider etwas die Spannung raus. Gut gefallen haben mir aber da aber vor allem auch die Szenen, bei denen es um ihr Verhältnis zu ihren Eltern, bzw. auch dem problematischen zwischen Vater und Mutter geht.

     

    Ich mochte Anna von Anfang an gern und konnte mich super gut in sie hineinversetzen. Ich habe mit ihr gefühlt, mit ihr vor Zorn innerlich gekocht und vor Enttäuschung mit ihr gelitten. Von Anfang an konnte ich nicht wirklich verstehen, was ihr an Bernd so gut gefällt, dass sie ihn unbedingt heiraten möchte. Aber gut, wo die Liebe hinfällt und vielleicht waren die guten Jahre ja einfach schon um. „, mischte sich Bernd auf einmal ein. Vielleicht kann sie auch einfach besser mit seinen blöden Scherzen, wobei ihr der auch peinlich war. Auch keine seiner Bemühungen ihr seine Liebe zu zeigen konnte bei mir punkten, ich mochte ihn einfach nicht. Aber ich muss auch nicht jeden Mitspieler mögen. Super gut hat mir dafür wieder Katja gefallen. So eine Freundin kann man sich nur wünschen. Wenn Anna sie braucht steht sie parat und auch deren Ehemann Dave, mit dem Katja viele schrullige Vorlieben teilt, ist ein richtiges Goldstück. Denn, für die beiden gilt nicht nur „In Annas Augen waren sie ein ziemlich perfektes Paar. Zu den etwas zu viel Pfunden, die beide gleichermaßen auf die Waage brachten, hatten sie ein doppelt so großes Herz, wie andere Menschen.“, das habe ich ganz genau so gesehen.  

     

    Katja schenkt ihrer Freundin Anna einen Wochenkalender mit tollen Zitaten, die sie das Jahr der Hochzeitsvorbereitungen begleiten soll. Diese Zitate, die jedem Kapitel vorangestellt sind, ab und an auch mal in diesem Verwendung finden, haben mir äußerst gut gefallen. Als tollen Service bekommt man diese im Anhang auch noch einmal alle zusammengestellt, was ich besonders lobend erwähnen möchte. Weil ich davon so begeistert war, auch von den Zitaten an sich, runde ich die 4,5 Sterne auf fünf auf.

  17. Cover des Buches Für dich bricht meine Welt zusammen (ISBN: 9783753179124)
    Kai Bischof

    Für dich bricht meine Welt zusammen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: shilo

    Der 15jährige Florian ist ein ganz normaler Teenager der 80er Jahre. Obwohl das Gesicht voller Pickel, eine Zahnspange im Mund und schüchtern, ist er doch zufrieden mit seinem Leben. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er für seinen Mathematiklehrer, zusammen mit der Klassenkameradin Nicole, aus einem Lagerzimmer Kartons für eine Schulfeier holen soll. Er sieht das Mädchen plötzlich mit ganz anderen Augen. Doch was kann er machen, um für sie mehr als ein Freund zu werden?

    Kai Bischof entführt den Leser in dieser Geschichte in die Welt der Freundschaften und großen Gefühle eines Teenagers. Authentisch werden das Gefühlschaos, die Selbstzweifel und Komplexe von Florian beschrieben. Wir begleiten Flo drei Jahre und sehen, wie er an sich wächst und an seiner unerwiderten Liebe fest hält. Ich konnte seine Gedanken, Gefühle und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Wie oft habe ich mit ihm mitgelitten. Durch den lockeren, emotionalen und lebendigen Schreibstil des Autors war ich nicht in der Lage, das Buch aus der Hand zu legen und habe es an einem Tag regelrecht verschlungen.

    Mein Fazit:

    Ein ganz tolles Buch aus der Sicht eines Jungen, der die Gefühle entdeckt. 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.


  18. Cover des Buches Dark Heart 1: Nihil (ISBN: 9783551303639)
    Anja Tatlisu

    Dark Heart 1: Nihil

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)


    Danke an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar!


    "Dark Heart 1" war seit längerer Zeit schon auf meiner Wunschliste, genauso auch Band 2, weil ich fand, dass der Klappentext echt interessant und mysteriös klang, doch lange kam ich nicht dazu, bis man mir beide Bände der Dilogie zum Rezensieren anbot. Ich bin echt dankbar dafür, nicht nur weil ich damit die Reihe endlich einmal in Angriff nehmen konnte, obwohl sie noch auf meiner Wunschliste herumdümpelte, sondern auch, weil es ein echt tolles Erlebnis war. Mittlerweile habe ich auch Band 2 bereits gelesen, versuche mich hier aber völlig auf den ersten Band zu konzentrieren.
    In "Dark Heart 1" können wir Heaven folgen, die wegen den Reisen ihres Onkels in das Städtchen Port Hardy zog, da dieser dort nach einem antiken Gegenstand sucht. Mit im Gepäck ist auch ihr bester Freund Orlin, den ich besonders wegen seiner humorvollen Art und den Keksen, die er im Gepäck hatte sehr mochte.
    Heaven war für mich eine sehr sympathische Figur, weil ich ihr Problem mit dem ständigen Reisen und dem Wunsch nach einem endgültigen Zuhause wirklich verstehen konnte. Sie war aber auch eine sehr starke Protagonistin, die trotz der strengen Regeln ihres Onkels nie wirklich aufmüpfig wurde, sondern stattdessen genau wusste, dass es nur seine Sorge war, sich aber trotzdem nicht unterkriegen ließ und versuchte, auch so irgendwie ihren Spaß zu haben.
    Leviathan war sehr interessant, weil man ihn die meiste Zeit über nicht wirklich einschätzen konnte, allein schon, weil Heaven die Details über sein Dasein fehlten. Doch desto mehr Informationen man bekam, umso interessanter wurde es. Gerade gegen Ende wurde es besonders spannend, da sich so langsam herauskristallisierte, wie gefährlich die Situation für Heaven eigentlich wirklich ist...
    Ich fand den ersten Teil dieser Dilogie wirklich gelungen. Er war spannend, die Charaktere toll ausgearbeitet und ich mochte auch das Setting sehr, weil es etwas Traumhaftes hatte, in diesem kleinen Städtchen mit Heaven umherzugehen.
    Das Ende war aber echt fies, daher musste ich direkt Band 2 lesen und ich rate jedem, der die Reihe noch lesen will, Band 2 lieber gleich mit zu kaufen!


    4,5 Sterne
  19. Cover des Buches Ein Mantel so rot (Märchenspinnerei 2) (ISBN: B06XBFDWHR)
    Barbara Schinko

    Ein Mantel so rot (Märchenspinnerei 2)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das Cover finde ich wunderschön. Das Zusammenspiel der Frau mit dem Mantel und dem Wolf im Wald im Hintergrund ist gut gelungen. Die Schrift passt ebenfalls sehr gut dazu.


    Düster und mysteriös ist sie Stimmung in dieser Adaption. Mit ihrem tollen Schreibstil schafft die Autorin eine großartige Atmosphäre.
    Die Hauptfigur Zoya ist eine starke, junge Frau. Als ihr Mann, den sie über alles liebt, einen Wolfsfellmantel aus dem Krieg mitbringt, ahnt sie noch nicht, was dieses Mitbringsel für ein Unglück anzieht. Schon als ihr Vater Besitzer solch eines Mantels war, wurden ihr die Geschichten erzählt, dass jeder, der unter einem Wolfsfellmantel schläft selber zum Wolf wird. Außerdem bekommen andere Personen, die mit unter dem Mantel schlafen Welpen anstatt Kinder. Daher versucht sie alles um ihren Mann zu retten.

    Ihre Entwicklung während der Geschichte war deutlich merkbar, was ich sehr gut fand. Sie wird stärker, testet ihre Grenzen aus und überschreitet diese merklich, da sie über sich hinaus wächst.
    Ab und zu waren ihre Handlungen für mich nicht ganz nachvollziehbar.

  20. Cover des Buches Scarlett - Die Liebe hat Augen wie Eis, der Tod hat Augen wie Feuer (ISBN: 9783833900488)
    Barbara Baraldi

    Scarlett - Die Liebe hat Augen wie Eis, der Tod hat Augen wie Feuer

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Charysse
    Die Heldin zieht neu in die Stadt? – Ja! Sie ist unsicher, findet aber sofort Freundinnen und ein Schulkamerad verliebt sich in sie, den sie selbst jedoch nur als Kumpel betrachtet, unter anderem weil eine ihrer neuen Freundinnen schon seit ewig in ihn verknallt ist? – Auch ja! Ein überirdisch schöner Junge, hinter dem alle Mädchen herschmachten, der aber nur mit anderen Überirdischen rumhängt, erregt ihre Aufmerksamkeit – und verliebt sich in sie? – Jahaa! Ist “Scarlett” darum ein “Twilight“-Doppelgänger? Wenn man die harten Fakten betrachtet, ergeben sich durchaus einige Ähnlichkeiten, zumal der Stil auch noch durch seine Blumigkeit, gewürzt mit einer Prise Selbstironie und Sarkasmus auffällt. Aber trotzdem ist “Scarlett” auch ein sehr eigenes Buch. So erzählt die italienische Autorin Barbara Baraldi in einem individuellen Tonfall, der insbesondere jüngere Leserinnen ansprechen dürfte, klingt er doch extrem nach Tagebuchschwärmerei und jugendlicher Sinnsuche. Obwohl das Geschehen in Baraldis Heimat Italien stattfinden soll, merkt man vom Lokalkolorit nicht sehr viel. Die klassische Highschool-Romanze hätte sich ebensogut am Gymnasium nebenan abspielen können. Was man allerdings auch als Stärke werten kann, denn (vor allem jüngere) Leserinnen können sich so bestimmt sehr gut in die Geschichte hineinversetzen – genauso wie in die Figuren. Okay, vielleicht nicht gerade in die Clique der Schönen und Geheimnisvollen um Scarletts Schwarm Mikael. Aber Scarlett und ihre Freunde wirken im Vergleich dazu umso normaler, etwa so, wie die Schüler aus der Parallelklasse. Aus dem Gegensatz zwischen Scarletts normaler Welt inklusive glaubhafter, genervter Eltern sowie dem anhänglichen kleinen Bruder und ihrem überschönen, aber ansonsten relativ nuancenlosen Geliebten entsteht der eigentliche Sog des Buches. Denn die fast surreale, traumähnliche Atmosphäre passt einfach perfekt zur Teenager-Sehnsucht nach dem sanften und gleichzeitig gefährlichen Geliebten – der in diesem Falle umjubelter Bassist einer Rockband ist und seine Scarlett sofort als große Liebe erkennt, auch wenn sie auf seinem Konzert in ihren ältesten Schlabberklamotten auftaucht. Solche fast schon ärgerlichen Unwahrscheinlichkeiten sowie der überschwängliche Tagebuchstil, wie von einer Zwölfjährigen geschrieben, die gefühlsmäßig in fünf Sekunden dreimal zwischen himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt wechselt, brachten mich zwar ein paarmal dazu, die Seiten nur noch zu überfliegen. Doch mit einer sarkastischen Bemerkung hier und einer selbstironischen Beobachtung dort konnte Baraldi ihren übers Ziel hinausschießenden Blumenstil immer wieder entschärfen. Fazit Insgesamt gesehen habe ich “Scarlett” als netten Lesespaß für zwischendurch empfunden – zwar mit vielen Ähnlichkeiten zu allseits bekannten Klischees und manchmal arg kitschig, aber flott, nicht langweilig und in einem sehr eigenwilligen, unverwechselbaren Stil geschrieben. Dieser dürfte allerdings wohl eher jüngere Leserinnen ansprechen, für ältere ist das Buch in meinen Augen einfach zu kindlich und die Handlung zu vorhersehbar angelegt.
  21. Cover des Buches Sonnenscheinpferd (ISBN: 9783499253140)
    Steinunn Sigurdardóttir

    Sonnenscheinpferd

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Die Isländer schreiben düstere Bücher oder man empfindet dieses Leben dort als düster, weil es ein halbes Jahr morgens noch düster ist und nicht richtig hell wird. Deshalb sind die Menschen dort auch düster und angeschlagen..

    Fünfundzwanzig Jahre sind vergangen. Lilla, auf Deutsch «die Kleine», begegnet ihrem damaligen Geliebten aus ihrer Jugendzeit wieder. Er lädt sie für ein Wochenende in sein Landhaus ein, und beide hoffen insgeheim, sich einander wieder annähern zu können. Ein Ereignis hatte ihre Liebe damals beendet. Nun kommt die Vergangenheit zutage und Erinnerungen öffnen sich. Der kleine Bruder, um den Lilla sich schon früh kümmern musste. An ihre Mutter Ranghild, die nicht fähig war, ihre eigenen Kinder zu lieben und sich um sie zu kümmern. An die Nachbarin, deren Kind ihr genommen wurde, weil sie trank oder das deutsche Kindermädchen Magda, das ihr so viel bedeutete – bis es die Familie verließ.

    Ein Buch was sich auch mit dem Tod auseinander setzt. Die Todesstunde, für jeden Sterbenden eine völlig neue Erfahrung für jeden Menschen. Oder die Beziehung der Eltern zu ihren Kindern. Die Zeitsprünge in dem Buch sind manchmal schwierig zu lesen, es dauert ein wenig, bis man in der Geschichte drin ist, aber dann fiebert man auch dem Ende entgegen.Kurzweilig, lesenswert, ungewöhnlich.

  22. Cover des Buches Bittersüße Hingabe (ISBN: 9783864951718)
    Linda Mignani

    Bittersüße Hingabe

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    In Teil 2 der Reihe verliert Roger sein Herzen Kate. Die kleine Zahnärztin hat es ihm angetan und schnell wird klar, worauf es hinausläuft. 

    Absolut heiß. Kate ist nicht unterwürfig und es beginnt ein wirklich tolles Spiel zwischen den beiden. Tolle Fortsetzung der Reihe.

  23. Cover des Buches Das Versprechen eines Sommers (ISBN: 9783458363439)
    Lucy Foley

    Das Versprechen eines Sommers

     (34)
    Aktuelle Rezension von: vormi

    Ligurien, 1953. Vor der schillernden Kulisse der italienischen Riviera spielt diese mitreißende Geschichte zweier Menschen – Hal und Stella –, deren Wege sich in Rom in einer schicksalhaften Nacht kreuzen. Ein Jahr später begegnen sie sich wieder, diesmal jedoch unter Umständen, die ihnen zum Verhängnis werden könnten … 

    Als Hal und Stella sich auf einer Yacht auf einer Reise entlang der ligurischen Küste inmitten einer Schar illustrer Gäste zufällig wiedersehen, kommen sie nicht voneinander los. Doch nicht nur Stellas Ehemann, der skrupellose amerikanische Investor Frank Truss, auch Stellas eigene Vergangenheit stehen ihrem gemeinsamen Glück im Weg. Sie versuchen, gegen ihre Gefühle anzukämpfen, jedoch erfolglos, und die Spannungen an Bord nehmen immer mehr zu. Und so beschließen sie, allen Widerständen zum Trotz, alles auf eine Karte zu setzen. 
    Große Emotionen, schicksalhafte Lebensgeschichten und prächtige Bilder verweben sich zu einem üppigen und bittersüßen Schmöker, der das Lebensgefühl des Dolce Vita in all seiner Sinnlichkeit heraufbeschwört.

    Inhaltdangabe auf amazon


    Hier bei diesem Buch hat mich das Cover und der Titel angesprochen.  Man sieht der Frau direkt an, dass das Buch in einer früheren Zeit spielen muss, denn in so einem züchtigen Badeanzug würde sich heute niemand mehr an den Strand wagen.  Der Klappentext hat sich auch gut angehört, also habe ich mir das Buch zum Gebrutstag schenken lassen.


    Und war schon nach den ersten Seiten sehr in seinen Bann gezogen. Mir hat die ganze Atmosphäre in dem Buch sehr gut gefallen. Meistens spielt es in Italien in den 1950er Jahren. Und besonders die malerischen kleinen Küstenstädte sind, erstaunlicherweise ohne viele ausschweifende Worte, sehr gut eingefandegn und beschrieben.


    Überhaupt ist in diesem Buch die Sprache sehr wichtig. Ich würde sie nicht als schwer oder mit Fremdwörtern überlastet bezeichnen, aber sie hat etwas besonders, etwas besonders reizvolles, was das Lesen dieses Buches eben zu etwas Besonderem macht.


    Die Geschichte wird aus 2 Perspektiven erzählt, meistens aus Hal's Sicht, nur selten aus Stella's Blickwinkel. Nur in den Sprüngen in die Vergangenheit, da ist es öfters aus ihrer Sicht. In dem Punkt ist Hal mit Informationen eher sparsam. Sehr interessant fand ich auch, daß die anderen in der Reisegruppe, besonders dem mitreisenden Journalisten Hal gegenüber, sehr mitteilsam waren. Sie haben ihm gerne kleine Geheimnisse anvertraut. Diese Geschichten habe ich besonders gerne gelesen.


    Kurzgefasst - dieses Buch ist eine richtige kleine Perle. Sehr virlschichtig, einmal durch die verschiedenen Zeiten jnd natürlich auch durch die verschiedenen Leben, die in dieser Reisegruppe versammelt sind. Mir hat es richtig gut gefallen, teilweise konnte ich es kaum aus der Hand legen...

  24. Cover des Buches Bis dann, Simon (ISBN: 9783407783080)
    David Hill

    Bis dann, Simon

     (7)
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