Bücher mit dem Tag "bittersweet"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bittersweet" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (485)
    Aktuelle Rezension von: Lieselotte1990

    Ich kenne Sarina Bowen durch die „Ivy-Years-Reihe“ und war begeistert. Ich kann gar nicht so richtig festmachen, warum ich nicht schon viel früher mit „True North“ angefangen habe… Wahrscheinlich habe ich geahnt, dass ich mindestens genauso süchtig werden würde wie bei den Efeus. Tja, ich hatte Recht und jetzt will ich nur noch diese Bücher lesen, obwohl ich doch noch so viele andere auf dem Zettel habe… Nun gut, Sarina Bowen macht mich zu einem schwachen Menschen und ich las in Windeseile diesen ersten Band…

    „True North“ spielt in Vermont, dreht sich im Zentrum um die Großfamilie Shipley und ist unheimlich heimelig. Ich stehe auf solche Romane! Mich begeisterten in diese Richtung bereits die „Redwood-Love“-Reihe von Kelly Moran und die „Lost in Love“-Reihe von Marie Force – die übrigens auch in Vermont spielt und ich nun langsam den großen Drang verspüre, in diesen amerikanischen Bundesstaat zu reisen, um auch einen heißen Apfel-Presser oder sexy Store-Manager abzubekommen… Aber um wieder aufs Wesentliche zu kommen: Ich liebe diese Art von Geschichten, weil sie sich für mich wie eine Kuscheldecke an eiskalten Wintertagen anfühlen. Ich kann absolut Abtauchen im Familien- und Gefühlschaos der Protagonisten und fiebere, weine und ärgere mich mit. Klar werden hier KITSCH und HARMONIE nicht nur groß geschrieben, sondern auch noch bis zum Happy End ausgereizt.

    Das hört sich vielleicht etwas dramatisch an. Und „True North“ ist auch gar nicht so schlimm. Im Gegenteil glänzt es durch eine überaus durchdachte und gut recherchierte Geschichte. Außerdem ist Sarina Bowen eine Meisterin, wenn es darum geht, Figuren und ihre Hintergrundgeschichten zu beschreiben. Sie sind nachvollziehbar und authentisch, wenn auch meist zu schön, um wahr zu sein (vor allem äußerlich). 

    Audrey ist so süß und sympathisch, was sich vor allem aus ihrem Scheitern und ihren Schwächen ergibt. College war ja mal gar nix für sie, den Job, den sie jetzt macht, ist auch so semi ihre Stärke. Aber sie ist eine leidenschaftliche Köchin und glaubt an sich, auch wenn es ihre Mutter nicht tut. Ihr Durchhaltevermögen ist bewundernswert. Ihre Mutter schlagenswert.

    Grummel-Griff. Da hab ich immer ein Grinsen auf dem Gesicht… Er ist ein Familienmensch, ein Kämpfer und ein Brummbär, wenn er nicht bekommt, was er will. Und das ist zu Beginn Sex, den er dann aber noch zu genüge bekommt. Er ist ein leidenschaftlicher Star-Wars-Fan und er und sein Mitarbeiter Zach nennen sich Han und Chewie, was ein unglaublich niedliches Detail ist. Seine Familie ist der Hammer und einfach zum Verlieben.

    Also, ich bin hin und weg. Und natürlich habe ich beim Lesen gerätselt, wer in den nächsten Bänden die Hauptrollen spielen könnten. Ich hätte da ja an die Cousins gedacht, aber im nächsten Band ist es Jude, der ehemals drogenabhängige Erntehelfer. Ich bin ein wenig skeptisch und doch gespannt wie ein Flitzebogen!

  2. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

     (2.567)
    Aktuelle Rezension von: julesworldofbooks

    Mare Borrow lebt als eine Rote in einer Welt, die von Silbernen regiert wird. Die Bezeichnungen Rote und Silberne finden ihre Herkunft in den Farben des jeweilgen Blutes. Seit Mare auf der Welt ist, bekommt sie, wie alle anderen Rote auch, die Ungerechtigkeit und das Ungleichgewicht in der Gesellschaft zu spüren. Während die Silbernen machen können, was sie wollen und nur so im Reichtum schwimmen, muss das rote Volk gegen die Armut ankämpfen, schwer arbeiten und wird in großen Mengen im Krieg eingesetzt, inwelchem der Tod als Resultat nichts Ungewöhnliches ist. Schließlich müssen sie im Gegensatz zu den Silbernen ohne außergewöhnliche Fähigkeiten auskommen. Als Rote anfangen zu rebellieren und  Mare sich plötzlich in der Welt der Silbernen wiederfindet, bricht Chaos aus und Mare befindet sich in dessen Zentrum...


    Ich mache es kurz:

    Schreibstil-- super angenehm und leicht zu lesen

    Plot-- fast durchgehend spannend, teilweise haben sich manche Aspekte irgendwie wiederholt. Trotzdem eine echt coole Idee und der Plot scheint mir auch gut durchdacht. Ich liebe überraschende Wendungen, was hier definitiv gegeben ist. Achtung, kleiner Spolier: Über das Lovetriangle kann man sich streiten. Ich persönlich finde, es ist das I-Tüpfelchen der Story, da es in die Storyline eingreift, sie aber nicht wirklich lenkt.

    Charaktere-- heikles Thema. Ich finde, dass man sich nicht so gut mit Mare identifizieren kann, da ich ihre Vorgehensweise zum Teil nicht ganz nachvollziehen konnte...Im Gesamtbild passt es aber wiederum doch, weshalb ich das nicht so schlimm finde. Sie ist jedoch, meiner Ansicht nach, ziemlich naiv und teils übereifrig. Ihr Charakter verwirrt mich ein wenig, vorallem, da man zwar von ihren Gefühlen in Kenntnis gesetzt wird, aber trotzdem nie soweit vordrängen kann, dass man diese wirklich nachempfindet. Ich könnte mir jedoch durchaus vorstellen, dass es daran liegt, dass sie sich in diesem Buch auch erst selbst finden musste und ihr Charakter in den folgenden Bücher der Reihe stärker und klarer zum Vorschein kommt. 

    Alle anderen Charaktere sind meiner Meinung nach sehr gut gelungen, vorallem, da sie so gut wie nie wirklich in Gut und Böse  zuzuordnen sind, sondern sich alle in einer Art ,,morally greyzone" befinden.

    Insgesamt komme ich da auf 4 Sterne. Ich bin aufjedenfall gespannt, wie es weitergeht.

  3. Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)
    Leigh Bardugo

    Goldene Flammen

     (1.225)
    Aktuelle Rezension von: DasGiffels

    "Goldene Flammen" ist der Auftakt einer Trilogie, die im Grishaverse spielt. Zugegebenermaßen bin ich erst durch die Netflix - Verfilmung "Shadow and Bone" auf die Reihe gestoßen. Da mir die Serie gut gefallen hat, einige Fragen aber für mich offen blieben, wollte ich unbedingt das Buch lesen und bin mit vielleicht zu hohen Erwartungen herangegangen. Müsste ich mich zwischen dem Buch und der 1. Staffel entscheiden, würde ich wohl immer die Serie nehmen, vor allem da die Charaktere in der Serie zwar nicht gänzlich anders als im Buch sind, aber doch wesentlich besser ausgearbeitet. Dazu aber später mehr.


    Das Setting selber, in einer Fantasywelt die an das alte Russland angelehnt ist, hat mir sehr gut gefallen. Sowas ist mir zuvor noch nie untergekommen und es war eine schöne Abwechslung. Auch die "vertauschten" Nachnamen fand ich nicht störend, immerhin ist es immer noch Fiktion.

    Die Unterteilung der Magie und die verschiedenen Nutzungsarten haben mir ebenfalls sehr zugesagt. Die Idee habe ich so ebenfalls noch nirgendwo wiedergefunden. Es stellt eine nette Abwechslung dar. Gleichzeitig war es einer der Gründe, warum ich überhaupt mit dem Buch angefangen habe. In der Serie habe ich die Klassifizierungen nicht so richtig verstanden gehabt, das Verzeichnis am Anfang des Buches ist da schon viel Wert.

    Positiv herausstellen möchte ich auch noch die Landkarte, die in dem Buch enthalten ist. Solche Kleinigkeiten finde ich immer gut und sind auch ein Grund, warum es 3 und nicht nur 2 Sterne gibt.


    Kommen wir zu der eigentlichen Story: da ist wiederum leider wenig innovatives zu finden. Ein typisches YA - Buch, das für mich dennoch dadurch heraussticht, dass es die Romanzen nicht zwingend in den Vordergrund stellt.


    Was mich wirklich, teilweise massiv gestört hat, sind die Charaktere. An dieser Stelle eine Warnung: es kann zu Minispoilern kommen ;)

    Beginnen wir mit Zoya. Zoya ist eine wahnsinnig hübsche und talentierte Grischa (was SEHR häufig erwähnt wird), die neidisch ist auf die Protagonistin, weil die auf einmal der neue Liebling des Dunklen ist. An Oberflächlichkeit ist das leider nicht mehr zu überbieten und hat mich massiv genervt, denn es ist irgendwie das einzige, was Zoya ausmacht.

    Fedyor kommt im Buch nicht halb so viel vor wie in der Serie und bleibt eher ein unscheinbarer Nebencharakter, den man gut und gerne vergessen könnte. 

    David ist einer der sympathischten Charaktere im Buch, wenn gleich es mich auch hier gestört hat, dass er als der typische, klischeehafte Nerd dar gestellt wird.

    Im Gegensatz dazu haben wir die wunderschöne Genya. Eindeutig einer meiner Favoriten aus dem Buch. Obwohl sie Fehler macht, merkt man ihr ihre innere Zerrissenheit und Zweifel an und das verleiht ihr verhältnismäßig viel Tiefe.

    Dann gibt es natürlich noch Ivan und der mutierte zu einem echten Liebling von mir. Schnörkellos, gewissenlos, mit dem absoluten Glauben an den Dunklen und seinen Weg und vor allem tatsächlich mal mit einem Motiv. Bei Ivan konnte ich gut nachvollziehen, warum er so handelt wie er es tut und das, obwohl auch er nur ein Nebencharakter ist. 

    Kommen wir zur Protagonistin, Alina Starkov. Alina wird am Anfang als schwächlich und kränklich beschrieben, ein sehr unsicherer Charakter, der sich einsam und verlassen fühlt. Ihre Begründung, warum sie keine Grischa sein könnte ("ich bin nicht schön genug") fand ich schon ein wenig lächerlich, aber da mögen sich die Geister scheiden. Eine richtige Entwicklung macht sie für mich leider nicht durch, dazu bleibt sie bis zum Schluss zu naiv (oder zu lieb/gutgläubig?), einen Schritt macht sie aber wohl, als sie endlich ihre Magie beherrscht. Sie offener und selbstbewusster zu sehen, hat da schon Spaß gemacht.

    Der Dunkle hat es mir richtig schwer gemacht. Auf der einen Seite ist er so, wie man einen Bösewicht eben haben möchte, auf der anderen Seite kann ich hier nur sagen, dass es wohl ein Fehler war erst die Serie zu schauen und dann das Buch zu lesen. Book!Darkling zeigt ein typisches toxisches Verhalten. Er nutzt gezielt Alinas Orientierungslosigkeit aus, gibt ihr im Prinzip ihre Kraft, eine Identität und ein Zuhause. Schenkt ihr immer wieder Beachtung (und wird übergriffig!), um sie dann links liegen zu lassen, spielt mit ihr und anderen Grischa gezielt seinen Plan durch. Und dennoch, trotz des ganzen Kalküls habe ich auch dem Book!Darkling seine Motive, die in meinen Augen viel zu kurz kamen, und seine Gefühle für Alina abgenommen. Bedauerlich fand ich es, dass man keine wirkliche Hintergrundgeschichte zur Erstehung der Schattenflur geliefert hat, sondern das nur auf seinen Machthunger geschoben hat. Das war mir, wie vieles in dem Buch, zu oberflächlich. Und wo ich mal wieder bei dem Wort oberflächlich bin: im Gegensatz zum Show!Darkling bleibt dieser leider auch recht flach. Ben Barnes hat dem Show!Darkling allein durch seine Mimik und Betonung der Sätze einen viel tieferen Charakter gegeben, von der dazu geschrieben Story und den viel ausgearbeiteteren Motiven mal ganz abgesehen. Ich bin mir sicher, der Book!Darkling wäre zu einem meiner Lieblingscharaktere geworden, wenn ich nicht schon den Show!Darkling erlebt hätte.

    Und dann kommen wir zum letzten Charakter, Mal. Gäbe es einen Award für den schlechtesten besten Freund aller Zeiten, würde Mal ihn von mir bis in alle Ewigkeiten hinterher geworfen bekommen. Zunächst nimmt Mal Alina gar nicht so richtig war, weil er viel mehr damit beschäftigt ist sich von anderen Frauen anhimmeln zu lassen und sich auf diese einzulassen. Alina ist dann für die leeren Stunden zwischendurch da, was er am Ende des Buches ja auch selber zu gibt. Aber was mir wirklich sauer aufgestoßen ist, sind gleich zwei Dinge. Zum einen, dass er ganz offensichtlich nicht damit klar kommt, dass es Alina im kleinen Palast und durch ihre Magie so gut wie noch nie zuvor gibt und die Tatsache, dass er Alina konstant wie einen Gegenstand behandelt. Alina vollzieht eine Entwicklung, von dem schwächlichen und kränklichen Mädchen zu einer starken und gesunden jungen Frau, der es gut geht. Und Mal fällt nicht besseres ein, als genau das zu kritisieren. Alina ist zum ersten Mal in ihrem Leben sie selbst und hat erkannt, dass sie Mal nicht zwingend braucht, um stark zu sein und zack - haut er es ihr um die Ohren. Später spielt er dann die beleidigte Leberwurst, schiebt sämtliche Schuld auf Alina, "bestraft" sie ebenfalls mit Ignoranz und als es dann doch mal um sie gehen soll, kennt er nur eine Einteilung - Besitz zu sich selbst oder zum Dunklen. Das Alina niemanden gehört außer sich selbst, auf diese Idee kommt der Gute überhaupt nicht. Stattdessen schreibt er ihr vor, zu wem sie zu halten hat, was sie zu tragen hat (oder eben auch nicht) und wird selber übergriffig. Für mich ist Mal damit leider ein ebenso toxischer und problematischer Charakter wie der Dunkle selbst. Ich habe auch bis zum Ende des Buches vergelich die Chemie zwischen Alina und ihm gesucht, aber das Einzige was ich gefunden habe ist, dass er Alina mal wieder erfolgreich Selbstzweifel und Schuld einredet.


    Um es also noch einmal kurz zusammen zu fassen: das Setting und die Fantasyanteile fand ich richtig gut, die Charaktere sind mehr als ausbaufähig. Aufgrund der Übersicht der Grisha und der Landkarte gibt es jedoch 3 statt nur 2 Sterne. Ich hoffe sehr, dass der 2. Band stärker ist.

  4. Cover des Buches Mystische Mächte (ISBN: 9783492704212)
    Linea Harris

    Mystische Mächte

     (313)
    Aktuelle Rezension von: bibis_books_

    Jillian erfährt an ihrem 17. Geburtstag, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Somit kommt Jillian an die Winterfold Akademie an der es Vampire, Werwölfe und Dämonen gibt. Dort findet Jillian zum ersten Mal wahre Freunde, die ihr zur Seite stehen, denn sie ist keineswegs so normal wie gedacht. Als sie sich auch noch unglücklich verliebt und es zu vermehrten Dämonenangriffen kommt, wird Jillian auf die Probe gestellt.

    Zu dem Buch kann ich nur mega, mega, mega geil sagen!

    Der Schreibstil ist super. Man fliegt über die Seiten und verliert sich komplett in dem Buch. Die Geschichte ist super ausgearbeitet und man fühlt mit den Charakteren mit. Ich habe mich sofort in Jillian hineinversetzten können und konnte mich super mit ihr identifizieren. Die Liebesgeschichte ist nicht zu sehr im Fokus. Mir hätte es gefallen, wenn dazu noch bisschen mehr gekommen wäre. Das Buch hat mich ein bisschen an Shadow Falls Camp erinnert, aber das liegt wohl daran, dass es ebenfalls eine Academy Geschichte ist.

    Im gesamten kann ich sagen, dass das Buch für Fantasy Fans perfekt ist. Viel Spannung und super Geschichte.

  5. Cover des Buches Bitter & Sweet - Geteiltes Blut (ISBN: 9783492704229)
    Linea Harris

    Bitter & Sweet - Geteiltes Blut

     (190)
    Aktuelle Rezension von: bibis_books_

    Nachdem die Sommerferien und ihr achtzehnter Geburtstag in einer Katastrophe endeten, freut Jillian sich auf ihr zweites Schuljahr an der Winterfold Akademie. Doch schon bald bemerkt sie, dass im umliegenden Wald seltsame Dinge vor sich gehen – unbekannte Mächte scheinen sie zu verfolgen. Schnell wird klar: Die Bedrohung kommt nicht von außen, sondern hat ihren Kern in der Akademie. Für Jillian wird es immer schwieriger, ihre wahre Abstammung zu verbergen und ihr größtes Geheimnis zu bewahren. Und um den rätselhaften Vorkommnissen auf den Grund zu gehen, muss sie sich ausgerechnet auf die Suche nach ihren dämonischen Wurzeln begeben ...

    Für mich war der zweite Teil der Bitter & Sweet Reihe wieder mega gut und eine gelungene Fortsetzung.

    Der Schreibstil hat mir wieder super gefallen. Man kann sich richtig in die Personen hineinversetzten und fühlt mit den Personen. Es gab eine Stelle in der Mitte des Buches die mich so überrascht hat und ich musste einfach weinen … es war so traurig. Die Nebencharaktere gefallen mir auch wieder super auch wenn ich gerne etwas mehr von ihnen gelesen hätte. Am Ende des Buches will man wieder sofort wissen wie es weitergeht und ich freue mich auf den dritten Teil.

    Im gesamten kann ich sagen, dass das Buch für Fantasy Fans perfekt ist. Viel Spannung und super Geschichte.

  6. Cover des Buches Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1) (ISBN: 9783867421959)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)

     (132)
    Aktuelle Rezension von: DaniLeseBunny

    Die Fantasy-Seite des Buches hat es leider nicht retten können. Auch wenn die Geschichte alles in allem nicht schlecht ist, hat mir das Buch nicht gefallen. Die Charaktere, gerade auch Mare, waren mir weder sympathisch, noch empfand ich sie als sonderlich interessant. Ich habe mir das komplette Buch, wie auch den zweiten Teil "angetan" in der Hoffnung daran würde sich etwas ändern - dass ich damit warm werden könnte. Aber bis zum Ende (welches in meinem Fall der Abbruch der Buch-Reihe war) hat sich daran nichts geändert. Immer wieder interessant, wie die Meinungen auseinander gehen können, wenn man doch bedenkt, dass die Bewertungsdurchschnitt erstaunlich hoch ist. Ich persönlich würde das Buch jedoch niemandem weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Ein Meer aus Tinte und Gold (ISBN: 9783551317285)
    Traci Chee

    Ein Meer aus Tinte und Gold

     (252)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Sefia ist ein sagen wie mal  normales Mädchen, dass mit ihrer Tante Nin durch Kelanna zieht. Nur durch  gaunerreien da sie in Not sind , halten sie sich am Leben. Als Tante Nin gefangen genommen wird  kann Sefia nichts dagegen unternehmen, und doch setzt sie alles daran ihre Tante zu finden und sich zu rächen. Begleitet wird  sie von dem  stumme Jungen Archer und ein mysteriöses Buch. 

    Wir lernen auch  Kapitän Less kennen dessen  Abteteuer auch dazu  gehören , genauso wie die des Jungen der Meisterbibliothekar werden will.

    Was hat das Buch nur mit allem  zu tun?

    Findet es am besten selbst heraus. 

    Das Buch ist wunderschön gestaltet und auf einigen Seiten sind Worte zu finden die man unbedingt aufschreiben und zusammen setzten sollte .

    Ein wirklich toller erster Band .😊

  8. Cover des Buches Feinde mit gewissen Vorzügen (ISBN: 9783646601084)
    Amelie Murmann

    Feinde mit gewissen Vorzügen

     (123)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry
    In dieser Kurzgeschichte fühlt man sich sofort wohl - und zugleich in seine eigene Schulzeit zurück versetzt. Gab es nicht in jeder Klasse einen Jungen und ein Mädchen, die sich leidenschaftlich gerne gefetzt haben?
    Die Protagonisten Tobias und Sophia scheinen hier nichts lieber zu tun. Doch als eine Gruppe argentinischer Austauschschüler dazu kommt, ändert sich das Gefüge und aus Feinden werden Verbündete.
    Ich fand die Charaktere und ihre Umgangsweisen miteinander absolut toll. Hier war nichts niveaulos, auch, wenn die Protagonisten sich reichlich trietzen,sondern brachte einen nur zum Schmunzeln.
    Schade ist nur, dass es sich hier lediglich um eine Kurzgeschichte handelt - ein voller Roman mit den beiden hätte mir extrem gut gefallen.
  9. Cover des Buches Secret Elements 1: Im Dunkel der See (ISBN: 9783551317223)
    Johanna Danninger

    Secret Elements 1: Im Dunkel der See

     (198)
    Aktuelle Rezension von: SabrinaMaus



    Jay ist ein Dickkopf und glaubt an nichts mehr , nur an ihre eigenen Regeln.Sie  hält nichts von der magischen Welt und al´kzeptiert ihre Situation nicht. Jay versucht  einen Fluchtplan zu erstellen. Es liegt eine Bedrohung vor, die sehr wahrscheinlich auf der Erde herrscht.

    Ivan ist ein sprechender Kater, er verbringt besonders viel Zeit mit Jay.



  10. Cover des Buches Gewitterherzen (ISBN: 9783646601466)
    Felicitas Brandt

    Gewitterherzen

     (50)
    Aktuelle Rezension von: laraundluca
    Inhalt:

    **Ein wunderbar romantisch-verträumter Sommerroman**
    Ein Zusammenstoß in den Straßen Berlins verknüpft das Leben der zurückhaltenden Eve mit dem des draufgängerischen Musikers Nate. Bei ihm findet Eve ein Zuhause – etwas, das sie schon vergessen glaubte. Und obwohl Nate nahezu nichts über sie weiß, ist Eve seit langem die Erste, die sein Herz berührt. Doch beide umgibt eine Mauer aus Geheimnissen und Schweigen. Schnell erkennt Eve, dass in Nates Herzen zwei Seelen wohnen, die eine unbeschwert und fröhlich, die andere verschlossen und kalt. Immer wieder ist sie kurz davor, ihm das Geheimnis um ihre Vergangenheit anzuvertrauen, doch das könnte alles zerstören.

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist schlicht und einfach, schnell und flüssig zu lesen.

    Die Handlung konnte mich nicht ganz überzeugen. Es gab durchaus spannende Momente, aber auch viele langatmige und nichtssagende. Vor allem der Mittelteil war sehr zäh und sehr stark durchzogen von dem Thema Religion und Gläubigkeit. Mir war das zu extrem.

    Der Anfang hat mir sehr gut gefallen, das erste Aufeinandertreffen, die Geheimnisse, das langsame Annähern. Doch dann hat die Geschichte eine Richtung eingeschlagen, die mich eher abgeschreckt hat. Mir hat das ganze Drumherum nicht wirklich gefallen. Der drogendealende Musiker aus der gläubigen Familie und das ahnungslose Mädchen ohne Gedächtnis, das ihren Glauben an Gott findet. Der religiöse Aspekt hat mir gar nicht gefallen, mir waren es zu viele Zitate und Sprüche. Hinzu kommt, dass Eve ihren Glauben zu schnell findet und sich innerhalb von zwei Wochen taufen lässt. War mir etwas zu übereilt unglaubwürdig. Hinzu kommt der kriminelle Aspekt. Nates Verhalten fand ich gar nicht gut, allerdings hat es zu ein paar spannenden Momenten geführt. Im Ganzen gesehen war mir die Geschichte um den Schneemann zu gestellt und unglaubwürdig. Das Ende kam mir dann zu schnell, ich hätte gerne etwas über Eves Vergangenheit erfahren, aber diese wurde einfach übergangen.

    Mit Eve und Nate treffen zwei verlorene Seelen aufeinander, die sich gegenseitig gut tun. Eve wirkte durch ihren Gedächtnisverlust oft verloren, hilflos und naiv. Gerne hätte ich gesehen, dass sie zurückfindet. 
    Gut gefallen hat mir Nates Wandlung, seine Erkenntnis, dass er sich der Vergangenheit stellen muss um eine Zukunft zu haben. Er hat viele Geheimnisse, würde alles für seine Freunde ist, ist unheimlich loyal. Allerdings bin ich mit ihm nicht warm geworden. Seine Karriere als Drogendealer, seine Kälte gegenüber manchen Menschen und Situationen machten ihn nicht gerade sympathisch.

    Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz so gut unterhalten. Sie war sehr zäh und die Themen haben mich nicht wirklich angesprochen. Ich habe hier mehr und vor allem etwas anderes erwartet. Schade.

    Fazit:

    Leider konnte mich die Geschichte nicht erreichen.
  11. Cover des Buches Beauty Hawk - Der Fluch der Sturmprinzessin (ISBN: 9783551300669)
    Andreas Dutter

    Beauty Hawk - Der Fluch der Sturmprinzessin

     (83)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich kenne den Autor bereits seit einigen, da ich seine Videos eine Zeit lang geguckt habe und wollte daher, auch wenn ich ihm jetzt nicht mehr folge, gerne eins seiner Werke lesen und dieses hat mich am meisten angesprochen.

     

    Und das obwohl ich sonst eigentlich kein Fan von Büchern bin, die einen Social Media Bezug haben. Bei diesem Titel fand ich das aber nicht schlimm, da es nicht das Haupthema war. Die Protagonistin ist zwar YouTuberin und es wird auch beschrieben, wie sie Videos bearbeitet oder Posts vorbereitet, aber das fand ich richtig cool und hat sie als Figur noch greifbarer gemacht.

     

    Generell kann ich zu den Protagonisten Cecilia und Tristan sagen, dass beide mir sehr sympathisch waren und ich total mit ihnen mitgefiebert habe. Beide mussten schon tragische Schicksalsschläge hinnehmen und ich war beeindruckt davon, wie gut sie in diesen jungen Jahren mit den Herausforderungen des alltäglichen (und weniger alltäglichen Lebens) umgegangen sind.

     

    So eine Art von Fantasy, falls man das denn so sagen kann, zumindest so eine Thematik hab ich noch nie gelesen und fand sie sehr cool. Ein besseres Wort fällt mir dafür gerade auch nicht ein :D Ich weiß nicht, ob die Idee komplett der Fantasie des Autoren entstammt oder ob es diese Mythen tatsächlich gibt. (Hätte ich vielleicht mal recherchieren können, aber das war mir tatsächlich gerade zu viel Aufwand...)

     

    Ein weiterer positiver Aspekt war der Schreibstil. Es wurde größtenteils aus Cecilias Sicht erzählt, genauso gab es aber auch immer wieder Abschnite aus Tristans Sicht. Was mir sehr gut gefallen hat, war, dass es dem Autor sehr gut gelungen ist, den jugendlichen "Slang" seiner Protagonisten darzustellen. Dadurch wurden sie mir, besonders Cecilia, als authentische 17-jährige verkauft. Desweiteren ist er sehr flüssig und unterhaltsam, wodurch man sehr schnell vorankommt.

     

    Meines Wissens nach ist es ein Einzelband, das Ende würde allerdings auch auf eine Fortsetzung schließen lassen. Ich wäre mit beiden Situationen zufrieden, würde mich aber wahrscheinlich ein wenig mehr darüber freuen, wenn es bei einem Einzelband bliebe, da meiner Meinung nach im Fantasybereich sehr viele gute Reihen existieren, aber noch zu wenig Einzelbände.

     

    Alles in allem ein sehr gelungenes Romantasy-Jugendbuch, das mich zwar nicht umgehauen hat, aber dennoch durch den Witz und Charme seiner Charaktere, sowie die spannungsgeladenen Szenen von sich überzeugen konnte!

     

    4/5
      

  12. Cover des Buches Lillian 1: Zum Glück gibt's die Liebe (ISBN: 9783646600469)
    Felicitas Brandt

    Lillian 1: Zum Glück gibt's die Liebe

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Katzyja

    Meine Zusammenfassung

    Lillian lebt nie lange an einem Ort, sie und ihre "Familie" ziehen ständig um, denn sie wollen nicht gefunden werden.Lillians Eltern sind tot, deshalb lebt sie mit Freunden ihrer Eltern zusammen und die sind immer sehr besorgt um Lillian und sehen es nicht gerne wenn sie alleine umherstreift.Doch dann trifft Lillian auf Luca. Von da an ist alles anders, sie will nicht mehr wegziehen und endlich mal wie ein ganz normales Mädchen leben, doch das ist mit ihrer Geschichte leider nicht möglich.

    Bewertung

    Das ist mal was ganz anderes! Weg mit den veralteten Vampiren, jetzt machen wir Platz für die andere Seite...
    "Ich möchte einfach einmal ein normales 17-jähriges Mädchen sein."
    Davon träumt Lillian, doch aufgrund ihrer Familiengeschichte ist das nicht möglich. Die Story ist gut, denn sie ist mal was anderes. Es hat mir sehr gut gefallen zu lesen, lange wusste ich nicht warum Lillians Eltern tot sind und warum sie ständig umziehen oder vor wem sie sich überhaupt verstecken müssen.Die Spannung wird gut erzeugt und auch gehalten, da man nicht durchschauen konnte was Sache ist! Lillian hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie meines erachtens zu viel geweint hat ;) Luca war mir leider etwas zu nett, ich mag eher die bösen Jungs. Bei der Lovestory bekam ich somit nicht das gewollte Herzklopfen.Dennoch hat mich das gelesene überzeugt, da ich erst mit einem normalem Liebesroman gerechnet hatte, aber als ich erfahren hatte worum es wirklich geht, war ich überrascht. Diese Art von Geschichte hätte ich mir so eher nicht gekauft, aber sie ist durchaus gelungen. Leider geht das Ende zu schnell vonstatten und ich hätte es gerne etwas intensiver beschrieben, wie Lillians Leben mit dem der Verfolger zusammenpasst. Die Gründe waren mir einfach zu langweilig. Aber da es ja mehrere Teile gibt, freue ich mich einfach auf die Fortsetzungen und erlebe da eventuell noch das gefehlte "Ahhhhhh"Was ich noch etwas unpassend fand, war das die Familie von Lillian mit sehr auffälligem Gefährt daherkommt! Das erinnerte mich stark an Twilight und da hat es schon nicht gepasst, denn man will ja nicht auf sich aufmerksam machen, was mit den Protzkarren allerdingt schon vorprogramiert ist. Weiterhin sind sie durch das Bewohnen des "Spukhauses" gesprächsthema in der Stadt, auch das ist nicht förderlich für das "unauffällig sein". Naja, da kann man mal drüber wegsehen, da die Geschichte sich ansonsten gut zusammenfügt, Spannung hat und einen äußerst angenehmen Schreibstil beinhaltet.
  13. Cover des Buches Sternenhimmeltage (ISBN: 9783551314390)
    Trish Doller

    Sternenhimmeltage

     (55)
    Aktuelle Rezension von: lenabergner

    R E Z E N S I O N ✨


    "Es gibt so viele Vielleichts im Leben, doch manchmal muss man einfach darauf vertrauen, dass Dinge möglich sind." - Trish Doller


    Inhalt: Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort bis eine Polizeikontrolle alles verändern. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: Ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... 


    Sternenhimmeltage habe ich von meiner liebsten @lillisdschungel ausgeliehen. Ich hätte eigentlich schon ahnen können, dass dieses Buch ganz ganz toll wird, als sie meinte, sie hätte es gern wieder, um es nochmal zu lesen. Ist sonst ungewöhnlich und nur die besten Bücher finden einen Platz in ihren Regalen. 😊 Also - das Buch war so toll und definitiv eines meiner Highlights diesen Jahres. Das Cover hat mich ehrlich gesagt anfangs etwas abgeschreckt und ich habe nichts besonderes erwartet. Die Geschichte von Callie empfand ich jedoch als sehr realistisch erzählt, tiefgründig und höchst liebevoll. Immer, wenn ich dieses Buch in die Hand nahm, war es ein bisschen wie "nach Hause kommen". Kann es gar nicht gut beschreiben. 😏

    Tarpon Springs - das Hafenstädtchen, in dem die Geschichte spielt, hatte für mich irgendwie etwas ganz Vertrautes. Ich habs geliebt über die Schwammtaucher zu erfahren und fand es faszinierend, dass dieses Örtchen in Florids so griechisch angehaucht ist. 🌸


    8/10 🌟 

  14. Cover des Buches Im Herzen der Vollmond (ISBN: 9783646601107)
    Natalie Luca

    Im Herzen der Vollmond

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt (Booklet):
    Nachthell – Kühlvertraut – Bernsteinaugen… Während der Vollmond aufgeht, muss Lillys Zug in einer menschenleeren Gegend einen Nothalt einlegen. Entnervt verlässt sie den Zug, um sich selbst durchzuschlagen. Und stößt auf ein geheimnisvolles Dorf mitten im Nirgendwo.


    Das Buch:
    Als der Zug von Lilly Nothalten muss, scheint sie bis auf den Schaffner und den Lokführer die einzige Passagierin zu sein. Als sich der Lokführer und der Schaffner auf den Weg machen, um an der drei Kilometer Notrufsäule um Hilfe zu bitten, bleibt Lilly allein beim Zug zurück. Doch immer wieder fühlt sie sich beobachtet und bricht schließlich in die entgegen gesetzte Richtung auf, wo sie bald an einen Bahnübergang kommt. Dort sammelt sie eine alte Frau auf und bringt sie in ein einsames, abgelegenes Dorf, wo alles anders zu sein scheint, als Lilly es je kennen gelernt hat. Man begegnet ihr mit Abneigung und man will, dass sie sofort wieder verschwindet. Doch wo soll sie hin bei Nacht? So bringt die Alte sie zu dem Gästehaus von Julian von Hagen, einem Mann, bei dem Lilly nicht so recht weiß, was sie von ihm halten soll. Er scheint Dinge zu wissen und Gefühle zu riechen...


    Eigener Eindruck:
    Die Idee zu der Bittersweet-Geschichte hat für mich einen ganz romantischen Touch und hätte mich auch echt überzeugen können, wenn die Story an sich nicht so lückenhaft gewesen wäre und die Charaktere nicht so flach. Die Autorin beschreibt den Beginn der Geschichte noch detailliert, aber nach und nach werfen sich einfach immer mehr Fragen auf, die auch unbeantwortet bleiben. Man bekommt ein paar Brocken hingeschmissen, getreu dem Motto: Friss oder Stirb. Was mich schließlich dann gänzlich aus der Bahn geworfen hat ist das offene Ende und die Frage: Was wollte die Autorin uns mit dieser Geschichte nun sagen...?
    Mir fehlen Details, mir fehlen logische Übergänge und vor allem fehlt mir die gewisse Brise an Emotionen. Die Charaktere sind so flach und undurchsichtig und vor allem teilweise richtiggehend dumm, dass es einfach kein Spaß mehr beim Lesen macht. Lilly ist im wahrsten Sinne des Wortes so blöd, die stürzt sich von einem Problem ins nächste, auch wenn schon alle Alarmglocken auf Gefahr stehen – Lilly geht trotzdem locker luftig drauf los. Anstatt Angst zu haben oder panisch das weite zu suchen ist sie einfach nur naiv und verwundert. Julian als Gegenpart konnte mich auch nicht überzeugen. Mir haben die Details zu ihm gefehlt, man hätte ihn mysteriöser stricken können und vor allem hätte man auch mit ihm und Lilly mehr mit Emotionen spielen können. Stattdessen muss man sich immer wieder fragen, warum ist das jetzt so oder warum handelt er jetzt so oder, oder, oder.... Schade.

    Empfehlen kann ich diese Bittersweet-Geschichte rein gar nicht, weil sie mich selbst nicht überzeugen konnte. Es fehlt hier einfach an allem für mich. Da gibt es sogar FanFictions die von Laien besser geschrieben sind. Einfach schade ums Geld, so hart muss ich es sagen.


    Cover:
    Wie schon bei den anderen Covern der Reihe bleibt meine Meinung gleich: Zu den Bittersweet-Covern gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Sie werden lediglich durch ein Hintergrundbild – zumeist ein Muster – und dem Titel der Geschichte samt Autor zusammen gesetzt. Das Ganze ist jugendlich gehalten, aber das war es dann auch schon. Irgendwie nicht wirklich aussagekräftig und in meinen Augen auch nicht wirklich ansprechend.


    Daten:
    Format: Kindle Edition
    Dateigröße: 1470 KB
    Seitenzahl der Print-Ausgabe: 71 Seiten
    Verlag: bittersweet (14. Januar 2015)
    Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
    Sprache: Deutsch
    ASIN: B00QWVSI0A


    Idee: 4/5
    Charaktere: 2/5
    Emotionen: 2/5
    Details: 2/5
    Logik: 2/5

    Gesamt: 2/5
  15. Cover des Buches Hinter den Buchstaben (ISBN: 9783646601053)
    Felicitas Brandt

    Hinter den Buchstaben

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Alice_im_bookland
    Autorin: Felicitas Brandt
    Seitenanzahl: 74
    Verlag: Carlsen Verlag
    Preis: Ebook: 1,49


    Inhalt:
    Eigentlich ist für jeden Buchsüchtigen der Traum, einmal in die Welt seiner Helden zu springen, dieser Traum wird für Faith wahr. Faith deren Zuhause die Bibliothek ist. Eines Tages landet sie durch die Hilfe einer Fee in einen ihrer Lieblingsromane. Aber nun muss sie auch noch Robin Hood retten.


    Meine Meinung:
    Nur durch Zufall bin ich auf die Vorgeschichte von "Als die Bücher flüstern lernten" gelandet und fand sie wirklich sehr schön geschrieben. Auch der Schreibstil ist sehr locker gehalten und durch die Ich- Form bekommt man dieses Feeling, das man selber in der Geschichte drinnen steckt. Dennoch fehlt mir an manchen Stellen das Bildhafte, um sich wirklich alles gut vorstellen zu können. 


    Felicitas hat in Faith wirklich einen schönen Charakter geschaffen, die wirklich eine tolle Fähigkeit hat und zwar sie hört die Bücher flüstern. Für jeden Büchermensch, sicher ein schöner Traum. Faith hat das Herz am rechten Fleck und ist eine wirklich angenehme Person, die weiß, wann es am besten ist, die Klappe zuhalten.


    Alleine das Robin Hood, Will, Little John vorkommen, hat die Geschichte einen Stern mehr verdient, wer mag schließlich nicht die Geschichte um Robin Hood und seine Kameraden, die für das Recht der Armen kämpfen. Gut Sky, ein Charakter, der nicht in den Legenden von Robin Hood vorkommt, ist mir zwar am Anfang sehr sympathisch, doch mit der Zeit, nervt er mich leider einbisschen, doch Faith macht die Sache wieder weg.


    Das Faith, sobald sie in das Reich von Robin Hood kommt, indem sie durch ein Buch reist, plötzlich komische Fähigkeiten bekommt, dass sie aufeinmal mit einem Bogen super gut umgehen kann, welchen sie vorher nie im Leben benutzt hat. Gut es kann sicher auch am Feenstaub liegen.


    An sich hat mich die Geschichte dennoch von Anfang an sehr gefesselt und ich war doch einbisschen traurig, als die Reise von Faith plötzlich zu Ende war.


    Fazit:
    Um "Als die Bücher flüstern lernen" zu verstehen, sollte man unbedingt "Hinter den Buchstaben" vorher gelesen haben, damit man den Zusammenhang zwischen den beiden Büchern auch versteht. Trotz einigen Schwachstellen an dem Buch find ich es eine wunderschöne Reise, in die Welt von Robin Hood um ihn zu retten.
  16. Cover des Buches MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis (ISBN: 9783646603002)
    Valentina Fast

    MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    Mit „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ beginnt die „MeeresWeltenSaga“, die Geschichte von Adella, die gerade mit ihren Großeltern nach Norwegen gezogen ist.

    Bei einem Ausflug in eine Höhle lernt sie Luke kennen, der ihr schon bald eine geheime Stelle mit einem unteridischen Bach zeigen möchte. Dort angekommen erwartet sie eine große Überraschung: eine Frau, halb Mensch, halb Fisch. Eine Media, eine Meerjungfrau, die sich als Königin Octavia vorstellt und nicht gerade freundlich ist, um es mal nett auszudrücken. Zu allem Überfluss behauptet sie auch noch, dass Adella etwas besitzt, dass ihr gehört. Eine besondere Perle. Diese Perle trägt Adella als Kettenanhänger stets um ihren Hals, denn diese ist ihr sehr wichtig, da sie ein Geschenk ihrer verstorbenen Eltern war. Octavia entreißt Adella die Perle und will sie zur Strafe in einen Fisch verwandeln. Doch irgendwas geht schief und Adella wird selbst zu einer Media.

    Als Adella schließlich registiert, was aus ihr geworden ist, ist ihr einziger Gedanke nur, wie sie wieder ein Mensch wird. Auf der Suche nach einer Lösung trifft sie auf viele verschiedene Medius und sogar einen Geist.
    Aber nicht alle sind ihr wohlgesonnen und sie muss mit unliebsamen Überraschungen und auch Enttäuschungen fertig werden.

    Dennoch ist nicht alles negativ und sie lernt auch freundliche Medius kennen. Weil Adella eine so außergewöhnliche Media ist (auch für die, die nicht wissen, dass sie eigentlich ein Mensch ist), hat sie sogar den ein oder anderen Verehrer.
    Wobei mir Leonardus von Anfang an nicht geheuer war, was hauptsächlich mit Adellas Verhalten zu tun hat, wenn er in ihre Nähe kommt.
    Was man von ihm noch zu erwarten hat, wird sich in den nächsten Teilen noch zeigen.

    Ebenso bin ich gespannt, was man noch von dem Geist Jack erfahren wird. Adella und er haben irgendeine Verbindung zueinander, die sich beide nicht erklären können.
    Und wieso ist Adella die einzige, die Jack sehen und hören kann?

    Wie wird ihre Reise in den Pazifik verlaufen? Kann ihr dort geholfen werden?
    Werden Nobilis und Adella sich auf der Reise näher kommen?
    Wird sie ihm vollständig verzeihen können?
    Und was ist mit Nobilis’ Bruder Marus passiert? Ist er noch am Leben?
    Was ist mit den anderen Flüchtigen?

    Diese und noch mehr Fragen schwirren mir zur Zeit im Kopf herum und ich freue mich schon darauf weiterzulesen.
    Ich hoffe, dass es in den weiteren Teilen der „MeeresWeltenSaga“ so spannend und interessant weitergeht, wie bisher.

    Mit dem Schreibstil von Autorin Valentina Fast, hatte ich keinerlei Probleme. Dieser ist sehr angenehm zu lesen und anschaulich geschrieben, einfach zum fallenlassen und in die Geschichte eintauchen. Genauso, wie es auch bereits aus der „Royal“-Reihe kannte.

    Der 1. Teil „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ hat mir schon sehr gut gefallen. Dennoch vergebe ich erstmal „nur“ 4 Sterne, um mir noch ein bisschen Luft nach oben zu lassen.
    Trotzdem kann ich Band 1 der „MeeresWeltenSaga“ getrost weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1) (ISBN: 9783646602395)
    Alena Coletta

    Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1)

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Minchen1987

    "Geteiltes Blut dot Com" ist der erste Teil der "Geteiltes Blut"-Reihe von Alexa Coletta und Alena Coletta.

    Julie Turner, Mitglied der angesehenen Vampirjägerfamilie, wird mit ihrer Assignation endlich in den Kreis der Vampirjäger aufgenommen. Bisher weiß sie recht wenig über dieses Leben, denn ihre Eltern wurden vor einigen Jahren als Verräter aus der Gemeinschafft verbannt. Warum Julie ausgerechnet jetzt doch wieder aufgenommen wird, erfährt sie erst nach und nach. Denn Ratsherrin Rosemary Turner, Julies Tante, verfolgt ihre ganz eigenen Pläne mit ihr.
    Julie lernt einiges über das Leben eines Vampirjägers an der Seite ihres Cousins James und den anderen Jägern Valerien und Georgiana DeVine und Horatio Lexington.
    Doch die drei letztgenannten scheinen auch etwas zu verbergen. Was ist es? Kann Julie es herausfinden?

    Man taucht mit Julie gemeinsam langsam aber sicher in die Welt der Vampirjäger und Vampire ein. Erfährt Geheimnisse und findet sich sogar unter Rebellen wieder.

    Als es schon fast zu spät ist, beginnt Julie an ihren Entscheidungen und auch den Regeln des Paktes zwischen Jägern und Vampiren zu zweifeln.
    Tut sie wirklich das Richtige? Wem kann sie noch glauben und vertrauen?
    Und was hat ihr Vater mit all dem zu tun?

    Um das zu erfahren, muss man schon selbst lesen. Und das kann ich nur empfehlen.

    "Geteiltes Blut" ist schön und flüssig zu lesen. Es gibt Abenteuer und Spannung, Geheimnisse, die ergründet werden müssen und man befindet sich mittendrin.
    Es ist keine typisches Vampirgeschichte, wie man vielleicht zunächst befürchten könnte. Das Lesen macht Spaß und mich hat "Geteiltes Blut dot Com" total überzeugt.
    Da der zweite Teil bereits erschienen ist, brauche ich zum Glück nicht warten und kann mich gleich dran machen zu lesen, wie es mit Julie, Val und den anderen weitergeht.

    Für Teil 1 gebe ich gerne, verdiente, 5 von 5 Sternen. Ich freue mich schon auf Teil 2.

  18. Cover des Buches Ewig und eine Stunde (ISBN: 9783646601091)
    Mirjam H. Hüberli

    Ewig und eine Stunde

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Sy

    Das Cover an sich finde ich sehr schön gestaltet, leider fehlt mir so ein bisschen die Verbindung zum Inhalt des Buches, aber auch dass es nichts gibt womit es herausstechen kann. Das Cover selbst ist sehr dezent gehalten in Lila, rosa und blau Tönen die als Kreis angelegt sind. Der Kreis selbst stellt eine Art Uhr dar. Allerdings gefällt mir der Schriftzug sehr gut.

     

    Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.

     

    Dies ist mein erstes Buch was ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen ich bin nicht so ganz damit warm geworden. Geneviève lebt seit drei Jahren in Paris, denn sie studiert dort. Gleich zu beginn erlebe ich sie als gehetzt und gestresst, denn seit einigen Tagen hatte sie immer wieder Begegnungen mit einem Mann der ihr mehr als vertraut vorkam, doch nur woher.

    Eines Tages beobachtet sie ihn wie er sich mit einer Frau streitet, seine Freundin? Davon geht Geneviève aus und geht auf Distanz zu ihm, doch er geht immer mehr auf sie zu bis sie eines Tages merkwürdige Nachrichten erhält. Anfangs passiert dies alles noch rein zufällig und es kommt einen sehr natürlich vor was hier vor sich geht, aber je mehr passiert desto gestellter wirkte es auf mich.

    Plötzlich trifft Geneviève auf ihren Exfreund Alex und wir können ein Gespräch zwischen den beiden mit verfolgen. Für mich wirkt Alex relativ fehl am Platz denn er spielt hier eigentlich keinerlei Rolle, weder ist dem etwas voraus gegangen noch hat er im nachhinein irgendeinen Bezug zu dem Verlauf der Geschichte. Mich hat er nur verwirrt und unnötige Zeit geraubt die für die Geschichte wichtig gewesen wäre.

    Im letzten drittel des Buches hatten wir zum einen eine kleinen Zeitsprung darin wenn ich mich nicht täusche der mich etwas verwirrt hatte. Erst war es mitten in der Nacht und dann plötzlich ging die Sonne unter ich weis nicht ob sich hier ein kleiner Logikfehler eingeschlichen hat oder ob etwas ausgelassen wurde, macht der Geschichte jetzt aber keinen großen Abbruch.

    Zwischen Geneviève und Nash kam plötzlich ein Fluch zur Sprache der über dem Paar steht wo der Leser nicht so ganz dahinter blicken kann. Hier hatte ich mir gewünscht mehr darüber zu erfahren. Was hat der Fluch zu bedeuten und woher kommt er? Wie kann er gebrochen werden und wie kam es dazu? Ab hier entsteht der Eindruck der Autorin läuft etwas die Zeit weg und man hetzte so durch das Buch. Wünschenswert wäre es gewesen wenn man sich auch hier etwas mehr Zeit genommen hätte für die Ausführung.

    Es war aber nicht alles schlecht gerade das Ende zwischen Nash und Geneviève war total rührend geschrieben, so auch einige der Begegnungen zwischen den beiden in der Mitte das Buches und es kristallisierte sich für mich zum ersten mal so eine Art Lieblingsstelle heraus.

    Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut leicht und flüssig zu lesen. Der Lesefluss war auch größtenteils gegeben, nur bei den Punkten wo ich aneckte lief es etwas stockend.

     

    Ein Buch mit gutem Potenzial, dass leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Die Momente zwischen Nash und Geneviève waren so schön mit anzusehen, leider wurde es durch manch andere Szene etwas zerstört. Für mich bleiben hier einfach zu viele Fragen offen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut und ich werde es einfach mal mit einem ihrer anderen Bücher versuchen.

  19. Cover des Buches Just Friends (ISBN: 9783646601077)
    Jennifer Wolf

    Just Friends

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Buchvisionen
    Auch diese Novelle von Jennifer Wolf konnte mich überzeugen. Leider war man (nachdem man ihre andere gelesen hat) nicht ganz so überrascht von dem ein oder anderen Plotpoint, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan.

    Die Autorin versteht es sehr gut innerhalb kürzester Zeit Charaktere zum Leben zu erwecken und punktet mit seltsamen Eigenarten und Macken, die menschlich erscheinen . Gerade der stürmische "Highlander", der ab und an ins englische abdriftet, hat es mir angetan.

    Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch, die ich empfehlen kann!
  20. Cover des Buches Das Geheimnis der Talente (Die Talente-Reihe 1) (ISBN: 9783551300539)
    Mira Valentin

    Das Geheimnis der Talente (Die Talente-Reihe 1)

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Lesezauber_Zeilenreise

    Ich vergebe 2,75 Sterne – da es hier nur ganze Sterne gibt, runde ich auf 3 auf.

    Melek Weber, 16 Jahre alt, lebt im hessischen Dautphetal, geht dort zu Schule und trainiert Basketball. Sie ist eine Einzelgängerin, hat keine Freunde bis auf Erik, der sie unerwidert liebt. Eines Tages wird sie unter dem Vorwand, dass Basketballtalente gesucht werden, zu einem Fitnessstudio gelotst. Dort trifft sie auf einige Jugendliche, die irgendwie seltsam sind. Ihr wird eröffnet, dass sie ein Talent ist, ein Volltreffer – also jemand, der sehr zielgenau alles trifft – egal ob mit Bogen, Pistole oder sonstigen Wurfgeschossen. Jakob, der Anführer, löst in Melek die heftigsten Gefühle aus, die sie sich nicht erklären kann. Ab sofort trifft sich die Gruppe zum Üben im Wald und geht vor allem nachts auf die Jagd nach Dschinns, den Erzfeinden der Talente, die den Menschen die Gefühle aussaugen. Melek wird in die Gruppe aufgenommen. Doch das gefällt Erik gar nicht, der kriminelle Absichten dahinter vermutet und einen Hass auf Jakob empfindet. Dann ist da auch noch der Dschinn Levian, der sich offenbar in Melek verguckt hat und ihr – gewandelt als Eichhörnchen, Maus, Pferd oder Wolf und dann schließlich in seiner menschlichen Gestalt – den Hof macht. Wem kann sie trauen? Wer meint es gut mir ihr? Hin und her gerissen zwischen den drei jungen Männern muss Melek nun Entscheidungen treffen – die ihr und das  Leben vieler anderer kosten könnten. 

    Nach einem Blick auf das mystische, wunderschöne Cover und die Zusammenfassung war ich überzeugt: ein Knallerbuch! Sicher ein spannendes, fesselndes Fantasyabenteuer, durch das man nur so hindurchrauscht. Doch leider war dem nicht so, was an den sehr blass bleibenden, oberflächlichen Charakteren liegt, an den ständigen Wiederholungen von Trainings- und Kampfszenen und der absolut fehlenden Spannung. Der Schreibstil ist an sich nicht schlecht, doch sind die Figuren alle eindimensional. Niemand dabei, der nennenswerte Gefühle – egal ob gut oder schlecht – in mir auslöst. Ich war eher genervt von Meleks gleichgültiger „ihr seid mir doch alle egal-Stimmung“ und interessant war in dem Buch nur einer: Levian, der Dschinn. Doch nur solange, bis auch er Teil der recht vorhersehbaren Story wurde. Sie – die Charaktere und die Handlung – wabern auf einer Linie vor sich hin, kaum ein Spannungsbogen spürbar und keine Szene dabei, die mich wirklich berührt hätte. Doch am unerfreulichsten sind eindeutig die blassen, stereotypen Figuren. Ganz am Ende gab es dann so etwas wie spürbare Action, die aber leider schnell wieder abflaute. Hm… schade irgendwie. Für mich auf jeden Fall kein Grund, mir die Folgebände dieser „Talente-Reihe“ zu kaufen. 

    Mein Fazit: zu blass, zu gleichförmig, zu vorhersehbar, zu unspannend. Aus dem zugegeben tollen Thema hätte man viel mehr herausholen können. So drehte sich alles mehr oder weniger um Melek und ihre diffusen Liebesgefühle, um Training und Kampf. Von mir gibt es 2,75 Sterne – also mehr als weniger gut (2) aber nicht wirklich gut (3).  

  21. Cover des Buches Lieder eines Sommers (ISBN: 9783551582805)
    Cath Crowley

    Lieder eines Sommers

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Manchmal gibt es Bücher, Filme, Orte und Musik, wo man gar nicht beschreiben kann, wieso man sie eigentlich mag. Genauso geht es mir gerade mit diesem Buch. Die hier aufgezeigte Geschichte aus der Perspektive zweier Jugendlicher hat etwas Harmonisches. Gleichzeitig zeigt sie auf, dass im Leben nicht immer alles glatt, normal oder nach Plan verläuft. Doch man kann Dinge gerade biegen, schon alleine, wenn man darüber spricht. Man kann einen, oder auch zwei, Schritte nach vorne gehen, etwas in die Hand nehmen und verändern, zum Besseren machen. Und genau darum geht es in diesem Buch.
  22. Cover des Buches Nebelring - Das Lied vom Oxean (ISBN: 9783646603842)
    I. Reen Bow

    Nebelring - Das Lied vom Oxean

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Ich bekam das EBook von meinem Sohn geschenkt und vom Klappentext hörte es sich auch spannend an. Doch leider kam ich so gar nicht rein in die Geschichte von Zoe und ihren Freunden. Der Schreibstil ist zwar flüssig, doch die Charaktere, vor allem Zoe, langweilig und irgendwie naiv. Ob ich Band 02 noch lese, weiß ich noch nicht, denke aber zurzeit nicht.

  23. Cover des Buches Lillian 2: Zum Glück gibt's die Hoffnung (ISBN: 9783646600995)
    Felicitas Brandt

    Lillian 2: Zum Glück gibt's die Hoffnung

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Bambi-Nini
    2. Band – Spoiler zum Vorgänger vorhanden

    Nach dem Angriff der Blutmönche rechnet Lillian damit, Summerville direkt wieder verlassen zu müssen. Doch ihre Familie beschließt zu bleiben und Lillian darf wie ein ganz normaler Teenager die Schule besuchen. Und dabei darf sie sich auch mit ganz normalen Problemen wie Hausaufgaben, Beziehungsstress und einer viel zu netten Nebenbuhlerin rumschlagen. Doch dabei vergisst Lillian zu keiner Zeit, wer sie ist, denn die Gefahr eines neuen Angriffs ist allgegenwärtig ...

    Die Handlung setzt kurz nach dem ersten Band an. Zwar stellt Lillian, die wieder die Ich-Erzählerin ist, ihre Familie und Freunde nochmal kurz vor, ist es aber trotzdem sinnvoll, den ersten Band zu kennen, um zu wissen, wie sie und Luca zueinander gefunden haben und was es mit ihrem Wolfserbe auf sich hat.

    Lillians Familie wird mir immer sympathischer. Sie sind freundlich, lustig, halten zusammen und kümmern sich sehr rührend um Lillian.

    Luca fand ich in diesem Band etwas anstrengend. Er ist sehr auf Lillians Wolfsein fixiert und übertriebt es mit seiner Neugier.
    Darüber hinaus waren mir die Beziehungsprobleme in diesem Band zu viel. Nicht nur die Schwierigkeiten, die durch Lillians Herkunft bestehen, belasten das junge Glück. Auch ganz einfache Teenangerkabbeleien sorgen für ständigen Streit und Zickereien. Was am Anfang noch ganz süß war, beginnt mit der Zeit zu nerven. Besonders Lillians Eifersucht ist anstrengend – wobei bei Luca auch keinerlei Lerneffekt einsetzt. Die Handlung wird von Lillians Liebes(un)glück und ihrer Zerrissenheit zwischen den verschiedenen Welten bestimmt.

    Dabei fehlte mir ein Ziel in der Handlung. Die Geschichte plätschert vor sich hin. Schulalltag, Kampftraining, Nachmittagsgestaltung – alles interessant und schön zu lesen, aber es fehlt an Spannung und Tempo. Es gibt verschiedene Konflikte, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es irgendwo ein Ende geben könnte, ein Ereignis, auf das alles hinauslaufen soll. So ist der offene Schluss dann auch etwas unbefriedigend und ich hoffe, dass die losen Fäden und angedeuteten Themen im letzten Band entsprechend zusammenlaufen.

    Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich mag Lillians teils freche, teils schüchterne Art. Ihre Schulausflüge sind regelmäßig mit lustigen oder peinlichen Szenen verbunden und ihre Freunde, allen voran Tracy, sorgen für gute Laune.

    Lillian meets High School – Probleme vorprogrammiert. Dank flüssigem Schreibstil lässt sich die Geschichte gut lesen, es fehlt aber etwas an Spannung, dafür gibt es ein paar zu viele Beziehungsspannungen. Das offene Ende lässt auf einen großen Knall im Abschlussband hoffen.
  24. Cover des Buches Lillian 3: Zum Glück gibt's die Erinnerung (ISBN: 9783646601190)
    Felicitas Brandt

    Lillian 3: Zum Glück gibt's die Erinnerung

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Bambi-Nini
    3. Band - Spoiler zu den Vorgängern vorhanden

    Lillian führt weiter das Leben, das sie wollte – zumindest mehr oder weniger. Denn ein einfaches Teenagerdaseins ist der Werwolfprinzessin nicht vergönnt. Nur zu wenigen Menschen kann sie ehrlich sein und in vielen Situationen kämpft sie gegen sich selbst und den Wolf in ihr. Nun ist nicht mehr nur sie selbst in Gefahr, sondern sie droht selbst zur Gefahr zu werden...

    Die Handlung setzt eine Woche nach den Ereignissen des zweiten Bandes an. Vorkenntnisse sind auf jeden Fall notwendig, da begonnene Handlungsstränge weitergeführt werden, die Rückblicke fallen eher kurz aus.

    Während mir der zweite Band etwas zu wenig Tempo und Spannung bot, konnte mich die Geschichte diesmal direkt wieder packen. Lillians Doppelleben wird immer problematischer –  das Lügengeflecht zieht sich immer enger Zusammen und die Verfolger rücken näher.

    Zwar spielt die Beziehung zu Luca wieder eine zentrale Rolle, diesmal geht Lillian aber anders mit den Problemen um bzw. es ist viel weniger die Eifersucht, die zu Schwierigkeiten führt als viel mehr die Angst vor der Zukunft, sodass einige Gespräche hier mehr Tiefe erhalten.

    Absolute Sympathieträger sind für mich aber weiterhin Lillians „Väter“ – Bill, Steven und vor allem Dean sind einfach klasse. Ein bisschen überbesorgt, witzig und stets kampfbereit. Lillian erfährt auch mehr über deren Vergangenheit, was zu manch emotionaler Szene führt.
    Auch Baco ist eine tolle Figur, über die ich gern noch etwas mehr erfahren hätte.

    Obwohl die ganze Zeit über bereits eine gewisse Anspannung in der Luft liegt, überschlagen sich die Ereignisse zum Ende erst richtig. Es wird actionreich und sehr dramatisch. Wieder können einige Wendungen für Überraschungen sorgen. Hier und da hätte ich mir dabei ein wenig mehr Raum für die vielfältigen Emotionen gewünscht, die teilweise in der hastigen Handlung untergehen.
    Allerdings werden nicht alle Andeutungen, die im Verlauf der Handlung gemacht werden, aufgedeckt. Und besonders der Epilog wirft noch mal viele Fragen auf, statt die Geschichte endgültig abzuschließen. War das wirklich schon der Abschlussband?

    Trotz anhaltendem Teenager-Beziehungs-Stress bietet die Handlung wieder mehr Spannung, Action und Dramatik, besonders das Ende ist überraschend und ereignisreich. Aufgrund des Epilogs habe ich aber nicht das Gefühl, einen Abschlussband gelesen zu haben und habe nun viele (neue) offene Fragen, die mich etwas ratlos zurücklassen...

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks