Bücher mit dem Tag "bittersweet"
49 Bücher
- Traci Chee
Ein Meer aus Tinte und Gold
(264)Aktuelle Rezension von: Anni04Die Gestaltung des Buches, mit den vielen kleinen Details, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee an sich ist wirklich magisch und originell. Leider hat mir die Erzählweise nicht so gefallen. Vor allem die vielen Perspektiven, aus denen die Geschichte erzählt wird, haben mich verwirrt und immer wieder aus dem Lesefluss gerissen. Zum Schluss wurde zwar aufgelöst, wie die Personen miteinander zusammenhängen, ich wäre aber gerne zwischendurch schon mal aufgeklärt worden. Die Verwirrung verstärkt haben dann noch die unzähligen Namen und Orte, die ich trotz Notizen nicht mal annähernd alle zuordnen konnte.
Die Protagonistin und ihr stummer Begleiter mochte ich ganz gerne, aber sie waren bis zum Schluss eher unnahbar. Ich konnte nie einschätzen, wie Sefia reagiert.
Die Handlung an sich war interessant, aber etwas weniger Perspektiven und mehr Spannung hätten das ganze für mich besser gemacht. Am Ende hat sich die Verwirrung zwar größtenteils aufgelöst, aber ich denke nicht, dass ich die Reihe weiter verfolgen möchte.
- Linea Harris
Bitter & Sweet - Geteiltes Blut
(198)Aktuelle Rezension von: NichmeinschuldBand eins hat mir schon sehr gut gefallen. Band zwei hat mich noch mehr mit gerissen.
Er sollte auf keinen Fall als erstes gelesen werden,da da einiges an Infos und LeseErlebnis verloren geht.
Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich sehr angenehm lesen .
Da Jillian und die Leser sich schon in der übernatürlichen Welt auskennen, geht es schneller spannend zur Sache. So entsteht eine angenehme Mischung aus Action und Gefühl.
Ich freue mich schon auf Band drei ❤️ - Sarina Bowen
True North - Wo auch immer du bist
(507)Aktuelle Rezension von: Kitty_CatinaEins will ich gleich zu Beginn sagen, nämlich, dass dieses Buch eines dieser ist, welches von der ersten bis zu letzten Seite unterhält, eine gemütliche und wärmende Atmosphäre mit sich bringt und einfach nur ein Wohlgefühl hinterlässt.
Dazu trägt vor allem das super tolle, ländliche und entschleunigte Setting bei, das naturnahe, harte Farmleben, die liebenswerte Familie Shipley als auch die süße, teils echt spicy Liebesgeschichte zwischen Audrey und Griffin. Und vor allem hat es die Autorin zudem geschafft, dieses alles wahnsinnig lebendig und bildlich zu beschreiben, sodass ich mich beim Lesen wie mittendrin im Getümmel gefühlt habe.
Aber auch die Geschichte selbst ist wirklich schön und gemütlich. Zwar gibt es ein bisschen Drama, was bei diesem Genre ja auch irgendwie dazugehört, genauso das obligatorische Hin und Her, doch das alles hat mich gar nicht so sehr gestört. Audrey und Griffin konnten mich nämlich absolut für sich einnehmen und ich habe jede Seite genossen, die ich sie auf ihrem Weg begleiten durfte, selbst, wenn es sich dann doch mal etwas gezogen hat. Und auch Griffins Familie kann man einfach nur lieben. Diese wuselige Großfamilie, bestehend aus Mutter, Großvater und vier Kindern, sowie diversen Angestellten, ist ein Traum, ebenso das harte und dennoch erfüllende Farmleben, wie es nur in Büchern beschrieben werden kann.
Dazu kommen die tollen Protagonisten und Nebencharaktere, die allesamt ebenfalls richtig toll und lebendig geschrieben sind. Audrey ist eine geniale Köchin, die in ihrem Job nicht zeigen kann, was sie drauf hat, dafür aber von den Shipleys von Herzen aufgenommen wird. Sie muss ziemlich viel wegstecken, behauptet sich aber dennoch und obwohl sie, bis sie wieder auf Griff trifft, allein dasteht, geht sie ihren Weg und ist zielstrebig. Griff dagegen ist ein grummeliger Farmer mit harter Schale aber einem super weichen Kern. Er lebt für seinen Cider, ist bodenständig und hat die ganze Verantwortung für seine Familie auf seinen Schultern, was ihn total liebenswert macht.
Alles in allem ist dieses Buch ein richtiges Wohlfühlbuch, welches die frische Landluft förmlich beim Lesen spüren lässt, welches eine super süße Liebesgeschichte mit Ups und Downs erzählt und die richtig Lust auf die weiteren Bände der Reihe macht.
- Johanna Danninger
Lost in Strange Eyes
(68)Aktuelle Rezension von: BjjordisonDas Buch ist nicht meine erste Geschichte der Autorin und ich war bisher von allen begeistert, so auch von diesem hier.
Es ist die Geschichte von Meyruka, die immer auf einen möglichen Krieg vorbereitet wurde. Sie steht auf der Seite der Rebellen, die die Erde befreien wollen. Als sie eines Tages trifft sie auf Syn, der zur Gegenseite gehört, allerdings erfährt man erst im Laufe der Geschichte, was es mit ihm auf sich hat und er nicht so ist, wie es scheint.
Die Handlung empfand ich als wirklich gelungen. Es war wirklich spannend und ich fand es toll, welche Geheimnisse sich während des Lesens lüften. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn es war so fesselnd und ich fand den Spannungsbogen während der ganzen Geschichte gehalten. Wirklich toll.
Der Wettlauf gegen die Zeit war stellenweise wirklich nervenaufreibend, denn Meyruka will ja die Menschheit und deren Überleben sichern und man merkt, wie knapp es wird. Auch die Sache mit der Untergrundorganisation konnte mich begeistern.
Meyruka fand ich eine klasse Hauptprotagonistin. Sie war mir auf auf der Stelle sympathisch und ich fand toll, wie stark und mutig sie ist. Sie wirkte auf mich auch sehr authentisch. Auch ihre Tapferkeit konnte mich begeistern. Ich würde sie als besonders bezeichnen, denn trotz ihrer Jugend ist schon sowas, wie ein Anführer und bekommt auch noch von allen Respekt.
Syn empfand ich als sehr geheimnisvoll, aber zugleich auch interessant. Er ist ja der Captain der Kytharer, was man auch sehr oft merkt, denn diese wurde dazu erzogen, dass sie Befehle befolgen müssen und so war auch zu Beginn seine Art. Allerdings macht er eine tolle Entwicklung durch, denn im Laufe der Geschichte beginnt er zu überlegen.
Die Schreibweise war wieder sehr flüssig und locker. Das Buch war sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, was ich dieses Mal wieder richtig klasse fand, denn bekommt als Leser sehr viele Eindrücke von den unterschiedlichen Positionen. Der Handlung kann man auch sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.
Das Cover ist wieder entzückend und es gefällt mir sehr gut.
Zur Autorin:
Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!
Quelle: VerlagFazit:
5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Klare Kauf – und Leseempfehlung.
- Catherina Blaine
Sommerfinsternis
(48)Aktuelle Rezension von: TanteGhostViele Klischees und dann ein oberflächlicher Einheitsbrei. Vampirromane sollten schon etwas mehr können.
Inhalt: Lilly wird nach ihrem Abschluss an eine Akademie nach Italien eingeladen. Sie soll dort noch mehr über das Zeichnen lernen. Komplett geflasht tritt sie die Reise an, doch am Ende soll sich ihr Leben um 180 Grad drehen.
Die Academy ist nichts weiter als ein getarntes Vampirnest. Lilly soll eine Art Schlüsselfigur sein, weil sie eine Verbindung zu einem verschollen geglaubten Vampir hat.
Sie gewöhnt sich an das Luxusleben und findet sich auch langsam in ihre Rolle ein, als sie von einem weiteren Vampirclan entführt wird. Hier stellt sich der Anführer als ihr Vater vor und Lilly erfährt etwas über sich und ihre Geschichte.
Doch auch hier schwebt sie in Gefahr, denn ein dritter Clan trachtet ihr nach dem Leben und am Ende ist sie selber ein Vampir.
Lilly ihr Leben steht auf dem Kopf und auch die Vampirwahl, an der sie nun teilnehmen kann, nimmt ein unverhofftes Ende.
Fazit: Ich bin komplett unbedarft an das Buch heran gegangen. Das Cover in Verbindung mit dem Titel hat mich seinerzeit dazu veranlasst diese Lektüre auf meinen SuB zu setzen. Und als das Buch dann ganz oben auf der Liste stand, hat es mich förmlich angeschrieben, dass ich es doch bitte lesen soll. Na ja, und wenn man mich so lieb bittet…. Dann bin ich doch gar nicht so.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Das ist ja jetzt nicht unbedingt von mir favorisiert, aber in diesem Fall war es ganz gut so. Die Handlung basiert sehr stark auf den Gedanken und Gefühlen der Protagonistin. Das kann man in der Form auf jeden Fall am besten darstellen.
Allerdings ist es zwischendrin immer wieder das Selbe. Entführung, dann Eingewöhnung, ein wenig Enthüllung von Geheimnissen und dann wieder eine Entführung. Zwischendrin gibt es immer wieder ein paar Liebesszenen und Luxus. - Ist das wirklich der Stoff, der Mädchenherzen heutzutage höher schlagen lässt? Sind die jungen Dinger alle so oberflächlich?
Die Protagonistin kommt mir zwischendrin komplett naiv vor. Das geht doch mit der Akademie schon los. Ich mach doch nicht und Blaue hinein so eine Reise…. Und dann, als ie weiß, mit wem sie es zu tun hat, ist sie immernoch total sorglos und nimmt alles hin. - Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Nein, Weltliteratur ist das hier nicht. Vielleicht ein kleiner Schmankerl zwischendurch, der dann auch noch ein komplett offenes Ende hat. Da ist doch gar nichts abgeschlossen. Ich konnte allerdings nichts finden, dass das eine Serie werden soll. In dem Stil wäre das allerdings durchaus möglich. Da könnte man die Story immer weiter spinnen. Bis ins Nirvana und zurück.
Einen Film hatte ich nicht vor meinem geistigen Auge. Dazu hat mich das alles nicht heftig genug gefesselt. Zum Weiterlesen hat mich eigentlich nur die Neugier getrieben, die dann nicht mal zu 100 Prozent gestillt worden ist.
Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen. Zu stark merkt man, dass dieses Buch ein Debüt ist. Die Handlung ist oberflächlich und leicht durchschaubar. Die Protagonistin ist viel zu naiv, der muss ja irgend so ein Mist passieren und dann wirkt die Sprache so gezwungen locker und steckt voller Wiederholungen.
Es gibt bessere Stories zum Vampirthema.
- Johanna Danninger
Secret Elements 2: Im Bann der Erde
(138)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Secret Elements - Im Bann der Erde von Johanna Danninger•
Was ein Erlebnis, zu Jay, Lee und dem Rest von Team 8 zurückzukehren! Ich habe mich riesig über die schnelle Rückkehr gefreut und kann nur sagen, dass es nicht weniger gut war als der erste Band. Es hat sich so schön angefühlt, wieder in diesr Welt einzutauchen!💙
Man wurde direkt in das Geschehen hineingezogen und es hat sich angefühlt, als wäre man nie weggewesen. Es liegt nur ein kleiner Zeitsprung zwischen dem Ende von Band 1 und dem Anfang von Band 2. Das Setting in der Agency bleibt nach wie vor großartig und die aufgeladene Atmosphäre macht alles noch besser. Ich habe nicht lange gebraucht, um wieder voll in der Welt anzukommen.
Jay, Lee, Colin, Samira, Joe und Ivan sind mir noch ein Stückchen mehr ans Herz gewachsen. Das Team hat wieder eine großartige Arbeit geleistet und viel Teamgeist bewiesen. Zudem liebe ich es, wie Jay mehr und mehr Freundschaft mit ihnen schließt. Samira und sie sind wirklich super unterhaltsam zusammen, während Colin im Training wundervoll mit ihr umgeht, Ivan sie stets unterstützt und Joe immer einen aufmunternden Spruch hat. Jay ist irgendwie Teil des Teams geworden. Schwierig bleibt es hingegen mit Lee. Ich kann ihn noch immer kaum durchschauen und habe mich mehr als einmal gefragt, was sein Verhalten soll. Es gab einige gute Momente, in denen er wirklich nett zu Jay war, aber die meiste Zeit war es nicht so. Ds war teils etwas anstrengend und auch so unbegründet und unnötig.
Der Handlungsverlauf in Band 2 war anfangs wieder relativ entspannt. Es waren nicht zu viele Infos auf einmal und doch wurde man gut unterhalten. Es hat Spaß gemacht, Jays Entwicklung mitzuverfolgen und neue Informationen zu erhalten. Nach wie vor war Jay teilweise sehr naiv, kindisch und aufmüpfig, vor allem gegenüber Lee. Es war irgendwie verständlich, aber manchmal war es dann doch einen Tick zu viel und vor allem auch unnötig viel. Das hat teilweise etwas genervt, aber Jay ist eben auch stärker geworden. Zwischendurch gab es ein paar lange Strecken, die sich etwas gezogen haben, nur damit dann am Ende plötzlich alles auf einmal passiert. Die Ereignisse haben sich da mal wieder richtig überschlagen, aber auch für Herzklopfen und Aufregung gesorgt. Da habe ich richtig mitgefiebert, hätte mir aber gewünscht, dass die Spannung etwas besser verteilt ist und nicht immer am Ende alles in die Luft geht.
Fazit: aabschließend gebe ich dem zweiten Band der Geschichte von Jay, Lee und Team 8 wieder 4 von 5 Sternen! Es hat mir Spaß gemacht, wieder vor Ort zu sein und vieles zu erleben. Die Charaktere wachsen einem immer mehr ans Herz!
- Linea Harris
Mystische Mächte
(323)Aktuelle Rezension von: NichmeinschuldLinea Harris hat mich sofort mit ihrer Geschichte gefangen.
Jillian erfährt an ihrem 16. Geburtstag, dass sie eine Hexe ist und bald auf die Winterfold Akademie gehen wird, um alles über ihre neue Welt kennen zu lernen.
Der Roman ist sehr angenehm und spannend geschrieben und ich konnte das Buch kaum weg legen. Ich freue mich schon sehr auf Buch Nummer zwei. - Cath Crowley
Lieder eines Sommers
(38)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerManchmal gibt es Bücher, Filme, Orte und Musik, wo man gar nicht beschreiben kann, wieso man sie eigentlich mag. Genauso geht es mir gerade mit diesem Buch. Die hier aufgezeigte Geschichte aus der Perspektive zweier Jugendlicher hat etwas Harmonisches. Gleichzeitig zeigt sie auf, dass im Leben nicht immer alles glatt, normal oder nach Plan verläuft. Doch man kann Dinge gerade biegen, schon alleine, wenn man darüber spricht. Man kann einen, oder auch zwei, Schritte nach vorne gehen, etwas in die Hand nehmen und verändern, zum Besseren machen. Und genau darum geht es in diesem Buch. - Johanna Danninger
Secret Elements 1: Im Dunkel der See
(222)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Secret Elements 1 von Johanna Danninger•
Der magische und spannende Beginn einer richtig guten Fantasy-Reihe, die einen in eine neue, faszinierende Welt entführt und Märchen & Sagen ganz anders präsentiert. Lee, Jay und die anderen sorgen für die richtige Menge an Humor, Freundschaft, Zusammenhalt und Emotionen.
Die Gestaltung des Covers ist passend zur Geschichte, konnte mich jedoch nicht zu 100% überzeugen. Mir fehlt da ein bisschen die Kreativität und Einzigartigkeit. Die Autorin schreibt wunderbar erfrischend mit viel Humor, Spaß und Details, sodass man richtig in die Welt der Geschichte hineingezogen wird und sich nicht mehr lösen kann. Da die Geschichte nur aus Jays Perspektive geschrieben ist, fehlt einem aber an einigen Stellen doch irgendwie Lees Perspektive.
Die Geschichte hat eine schlagfertige und toughe Protagonistin, die man mit ihrer sturen Art einfach mögen muss! Jay weiß ganz genau, was sie will und was nicht. Ich konnte mich wirklich gut in sie hineinversetzen und ihr Handeln nachvollziehen. Jedoch fand ich sie an einigen Stellen ein bisschen zu naiv, zu kindisch und teils anstrengend. Auch wenn Jay super liebenswert und cool ist, war es doch manchmal etwas zu viel. Auch der Protagonist der Geschichte hat es in sich! Lee ist mindestens genauso stur und schlagfertig wie Jay und lässt sich nicht gerne von anderen reinreden. Er ist ein guter Captain, erfüllt seine Aufgaben immer zu 100% und ist loyal. Selbst ein Blinder hätte erkannt, wie genervt er von Jay ist. Nichtsdestotrotz beschützt er sie insgeheim, das war wirklich süß!
Auch Team 8 hat es mir wirklich sehr angetan! Ivan, Samira, Colin und Joe sind so eine coole, bunte und unterhaltsame Truppe. Sie haben Jay so lieb aufgenommen und ihr zur Seite gestanden. Ich habe mich so wohlgefühlt bei ihnen. Zudem mochte ich auch den Chief sehr gerne, der Jay von Anfang an mit offenen Armen aufgenommen hat. Die Bewohner des Heims hat man eher wenig kennengelernt, daher gab es keine Charaktere außerhalb der Angency, die mir zugesagt haben.
Der Einstieg in die Geschichte war so angenehm und leicht, dass ich auf Anhieb drin war und mich wohlgefühlt habe. Die Atmosphäre war stets aufgeladen und geheimnisvoll und das Setting in der Agency und der Anderswelt an sich hat mir so gut gefallen. Es gab immer etwas zu entdecken, was vor allem auch an der Thematik rund um die Anderswelt, die Agency und ihre Arbeit, das Amulett und die Magie dieser Welt lag. Ich fand die Konzepte unglaublich spannend und war sofort begeistert von der Idee! Es hat riesengroßen Spaß gemacht, Jay auf diesem Abenteuer in dieser fremden Welt zu begleiten. Mit Team 8 und den Zankereien zwischen Lee und Jay wurde es niemals langweilig. Es gab so viel Humor und Abwechslung und war man erst mal drinnen, konnte man nicht mehr weg. Ich habe mitgefiebert, Jay bei ihrer Entwicklung gespannt begleitet und sie für ihren Mut bewundert. An der ein oder anderen Stelle war es manchmal ein bisschen too much mit Jay und ihren Eskapaden, aber im Großen und Ganzen habe ich es geliebt, wie sie Lee immer wieder herausgefordert hat. Mit den beiden war es einfach zu lustig! Ich bin unglaublich gespannt, was sich da noch entwickelt zwischen ihnen. Sie würden irgendwie so gut zusammenpassen. Die kleinen Momente zwischendurch waren schon richtig schön, wenn beide mal sanft geworden sind. Ansonsten fand ich die Ereignisse zum Ende hin sehr spannend und hatte ordentlich Herzklopfen. Bin allerdings ganz froh, dass es keinen Cliffhanger gab!!
Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Jay und Lee 4 von 5 Sternen! Es war ein unterhaltsamer und toller Einstieg in diese Reihe und macht Lust auf mehr. Ich bin mir sicher, dass die Reihe noch richtig gut wird.
- Alena Coletta
Geteiltes Blut dot Com (Geteiltes Blut 1)
(52)Aktuelle Rezension von: Minchen1987"Geteiltes Blut dot Com" ist der erste Teil der "Geteiltes Blut"-Reihe von Alexa Coletta und Alena Coletta.
Julie Turner, Mitglied der angesehenen Vampirjägerfamilie, wird mit ihrer Assignation endlich in den Kreis der Vampirjäger aufgenommen. Bisher weiß sie recht wenig über dieses Leben, denn ihre Eltern wurden vor einigen Jahren als Verräter aus der Gemeinschafft verbannt. Warum Julie ausgerechnet jetzt doch wieder aufgenommen wird, erfährt sie erst nach und nach. Denn Ratsherrin Rosemary Turner, Julies Tante, verfolgt ihre ganz eigenen Pläne mit ihr.
Julie lernt einiges über das Leben eines Vampirjägers an der Seite ihres Cousins James und den anderen Jägern Valerien und Georgiana DeVine und Horatio Lexington.
Doch die drei letztgenannten scheinen auch etwas zu verbergen. Was ist es? Kann Julie es herausfinden?
Man taucht mit Julie gemeinsam langsam aber sicher in die Welt der Vampirjäger und Vampire ein. Erfährt Geheimnisse und findet sich sogar unter Rebellen wieder.
Als es schon fast zu spät ist, beginnt Julie an ihren Entscheidungen und auch den Regeln des Paktes zwischen Jägern und Vampiren zu zweifeln.
Tut sie wirklich das Richtige? Wem kann sie noch glauben und vertrauen?
Und was hat ihr Vater mit all dem zu tun?
Um das zu erfahren, muss man schon selbst lesen. Und das kann ich nur empfehlen.
"Geteiltes Blut" ist schön und flüssig zu lesen. Es gibt Abenteuer und Spannung, Geheimnisse, die ergründet werden müssen und man befindet sich mittendrin.
Es ist keine typisches Vampirgeschichte, wie man vielleicht zunächst befürchten könnte. Das Lesen macht Spaß und mich hat "Geteiltes Blut dot Com" total überzeugt.
Da der zweite Teil bereits erschienen ist, brauche ich zum Glück nicht warten und kann mich gleich dran machen zu lesen, wie es mit Julie, Val und den anderen weitergeht.
Für Teil 1 gebe ich gerne, verdiente, 5 von 5 Sternen. Ich freue mich schon auf Teil 2. - Anna-Sophie Caspar
Verzaubert 2: Gefährliche Freunde
(35)Aktuelle Rezension von: Torsten78Eva hat erfahren, dass es Elementare gibt, die durch eine besondere Verbindung mit ihrem Krafttier besondere Fähigkeiten haben und das sie selbst am 21. Geburtstag zu einem Elementar wird. Da sie ihre Fähigkeiten – im Gegensatz zu den anderen Elementaren - von Geburt an in sich trägt, ist sie ein Urlementar. Der Anführer der Elementare verlangt bedingungslose Folgschaft und tötet die Urelementare.
Eden, der früher Nathaniel bedingungslos gefolgt ist hilft Efa und verliebt sich in sie. Aber kann er Eva wirklich schützen? Und ahnt Nataniel nicht längst, dass er Eden nicht mehr vertrauen kann? Zusätzlich kommt die Evas 21. Geburtstag und somit die Verwandlung zum Phönixelementar immer näher. Und dann nimmt noch ein Ominöser Geheimbund Kontakt auf.
Ohne auf die Details einzugehen steckt hinter dem Machtkampf von Vespa und Nathaniel deutlich mehr als es im ersten Buch den Eindruck macht.
Die Geschichte in Teil zwei ist deutlich komplexer und interessanter als im ersten Teil.
Die naive, plumpe Art von Eva ist nicht mehr ganz so schlimm wie im ersten Teil aber folgender Dialog ist nach wie vor bezeichnend:
»Eden?«, fragte sie leise.
»Mh«, machte er.
»Schläfst du schon?« (Total sinnvolle Frage, nachdem er vorher Mh gesagt hat)
»Jetzt nicht mehr.«
Die Schreibweise erinnert mich nach wie vor mehr an ein Kinderbuch, der Bösewicht steht Hannibal Lecter aber nicht nach. Den finde ich nicht kindertauglich.
Die vollständige Rezension gibt es hier: https://www.torstens-buecherecke.de/396/ - Johanna Danninger
Secret Elements 3: Im Auge des Orkans
(112)Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12•Secret Elements - im Auge des Orkans von Johanna Danninger•
Der dritte Band der Reihe hat es wirklich geschafft, mein Herz zu erobern und zu meinem bisherigen Lieblingsband zu werden. Er war einfach perfekt und hat mein Herz und meine Seele vollkommen erfüllt. Jay und Lee und die anderen waren einfach nur großartig!💜
Wieder einmal gab es einen kleinen Zeitsprung zwischen dem Ende von Band 2 und dem Anfang von Band 3, aber das hat mich nicht daran gehindert, auf Anhieb wieder in das Buch hineinzufinden. Außerdem hat man direkt gemerkt, dass Jay an einem ganz anderen Punkt ist und auch ein bisschen mehr Teil dieser Welt geworden ist. Es war, als wäre man nie weg gewesen. Und es fühlt sich immer mehr wie Nach-Hause-kommen an.
Jay hat charakterlich wirklich einen riesengroßen Sprung in diesem Band gemacht! Das naive, aufmüpfige, trotzige und unreife Mädchen ist immer mehr zur Frau geworden und hat gezeigt, was sie alles drauf hat. Ich liebe es, wie sie in ihre Ausbildung startet und daran wächst. Sie legt ihre kindische Art mehr und mehr ab und denkt endlich mal nach. Auch ihre Kräfte und ihr Vertrauen in sich selber sind größer geworden. Dennoch beweist Jay immer wieder, dass sie auch ein Herz hat und menschlich bleibt. Ich war so unendlich stolz auf sie in diesem Buch!
Einen weiteren Wandel macht auch Lee. Der Kerl lässt endlich, endlich mal ein Stück seiner Fassade fallen und zeigt seine sanfte, verletzliche Seite. Eventuell habe ich mein Herz ein bisschen sehr an ihn verloren. Lee ist und bleibt in den meisten Situationen dieser unnahbare, distanzierte, kalte und unfreundliche Captain, aber er ist mehr und mehr für Jay da und redet endlich mit ihr. Ich liebe ihn und seine Entwicklung so sehr! Man lernt ihn noch mal ganz neu kennen.
Zudem muss ich sagen, dass mir die Thematik rund um Jays Ausbildung unfassbar gut gefällt! Man bekommt einen richtig coolen weiteren Einblick in diese Welt und ihre Arbeit. Außerdem lernt Jay Lucy und George kennen, die mir zu 100% sympathisch waren und man einfach mögen muss. Die Ausbildung sorgt für richtig viel Unterhaltung in der Agency. Sie stellt Jay vor neue Herausforderungen und lässt sie wachsen. Auch die Spannung in diesem Buch, bzw. der Handlungsverlauf ist viel besser verteilt. Die Ereignisse überschlagen sich am Ende nicht komplett und auch zwischendurch ist schon ordentlich was los, dadurch dass Jay nun Team 8 bei ihren Einsätzen begleiten darf. Team 8 und die Agency werden irgendwie zu Jays neuer Familie, und das ist wirklich schön. Ich habe immer mitgefiebert und das Team so unfassbar gerne begleitet. Es gab so viel zu erleben und zu lachen und sich zu freuen! Zudem war das Ende wirklich krass. Mein Herz ist ein bisschen gebrochen, während ich gleichzeitig super schockiert war über die neu gewonnenen Informationen und die Geschehnisse.
Fazit: abschließend gebe ich dem dritten Band der Geschichte von Jay, Lee und Team 8 definitiv 5 von 5 Sternen! Die Geschichte wird einfach immer besser und hat mich wieder vollends um den Finger gewickelt. Ich bin so unglaublich gespannt auf das, was noch kommt.
- Felicitas Brandt
Lillian: Tracy - Zwischen Liebe, Hoffnung und Erinnerung (Spin-off der Lillian-Reihe)
(26)Aktuelle Rezension von: BrauseelfeDieses wundervolle Buch habe ich nahezu verschlungen und es war viel zu schnell die letzte Seite gelesen.
Aber zuerst einmal zum Inhalt:
Mit dem Verschwinden von Lillian bricht für die 18-jährige Tracy eine Welt zusammen. Verzweifelt versucht sie ihre beste Freundin zu erreichen, doch die ist wie vom Erdboden verschluckt. Ganz im Gegensatz zu Baco, der mit seinen karamellfarbenen Augen und den schokobraunen Haaren immer häufiger in ihrer Nähe auftaucht. Als dann auch noch ihr Bruder von einem wilden Tier angegriffen wird, beginnen sich die Fragezeichen in Tracys Kopf zu stapeln. Und leider auch die in ihrem Herzen. Noch weiß sie nicht, dass alles zusammenhängt und ihre Suche sie in eine völlig neue Welt führen wird. Eine Welt voller Gefahren und scharfer Krallen…
Meine Gedanken zum Buch:
Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Tracy erzählt, einem jugendlichen Schokaholic. Tracy ist herzerwärmend, erfrischend und ihre Gedankengänge sind immer wieder lustig nachzulesen.
Insgesamt sind die Charaktere sehr authentisch und bekommen eine Tiefe, die es einem leicht macht die Seite nur so wegzuschmökern.
Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut und das Buch ist leicht und flüssig geschrieben.
Die Lillian-Reihe habe ich vorher nicht gelesen und ich bin auch so sehr gut durch das Buch gekommen und es wurden alle Fragen für mich beantwortet.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung. - Cath Crowley
Graffiti Moon
(107)Aktuelle Rezension von: Kathalee_Dieses Buch war leider nichts für mich. Ich hab die Geschichte einfach nicht gefühlt. Ich habe die ganzen 250 Seiten probiert mich in die Personen zu fühlen und sie zu verstehen, aber sie waren bedauerlicherweise für mich einfach nicht greifen. Die Protagonisten sind 18 Jahre alt aber dies hab ich nicht gefühlt, an manchen Stellen kamen sie mir vor wie 14-Jährige und dies passte wiederum nicht zur Handlung.
Ich habe mich durch das Buch durchgekämpft, weil ich mir dachte, irgendwann muss es ja klick machen, doch dieser Moment blieb enttäuschenderweise aus.
Es wurde mir auch zu viel in den Zeiten von Handlung und Erinnerung gesprungen. Ich fand das Buch einfach nur verwirrend und nicht gut. - Mira Valentin
Das Geheimnis der Talente (Die Talente-Reihe 1)
(122)Aktuelle Rezension von: globi4711Also ich fand die Idee, dass Jugendliche sich der Jagd nach "Übernatürlichen Kreaturen" verschreiben sollen, die die Gefühle der Menschen verzehren, wirklich toll! Ich habe inzwischen auch drei Bände der Reihe gelesen. Leider ging mir Melek ab und zu ganz schön auf den Wecker! Aber da sie erst 16 Jahre jung ist, schreibe ich das hauptsächlich dem Teenager-Gezicke zu ;-)
Mir hat die Grundidee der Reihe wirklich sehr gut gefallen und ich fand sie echt innovativ. Ich bin auch im echten Leben davon überzeugt, dass gut und böse nich immer so klar definiert werden kann. Trotz der ganz vielen positiven Aspekte der Reihe, ziehe ich 1 Stern ab. Mir sind die Talente einfach zu jung! Ich bin überzeugt, dass viele Gedankengänge, Reaktionen, Entscheidungen etc. in diesem jungen Alter nicht möglich wären. Fantasy hin oder her... Verführungsaktionen mit 16 oder noch jünger (Orakel) finde ich einfach grässlich.... Ich hätte mir gewünscht, dass die "Kids" wenigstens ein paar Jahre älter gewesen wären, so 18/20/22 (mit Studenten hätte die Sache sicher auch geklappt). - Mirjam H. Hüberli
Ewig und eine Stunde
(96)Aktuelle Rezension von: Chris_SyDas Cover an sich finde ich sehr schön gestaltet, leider fehlt mir so ein bisschen die Verbindung zum Inhalt des Buches, aber auch dass es nichts gibt womit es herausstechen kann. Das Cover selbst ist sehr dezent gehalten in Lila, rosa und blau Tönen die als Kreis angelegt sind. Der Kreis selbst stellt eine Art Uhr dar. Allerdings gefällt mir der Schriftzug sehr gut.
Es ist ihr drittes Jahr in Paris – der Stadt der Liebe, wenn auch nicht für Geneviève. Bis sie eines Tages anfängt Botschaften zu finden. Auf Kaffeebechern, Parkbänken und in den Augen eines jungen Mannes, den sie nie zuvor gesehen hat. Aber der sie zu kennen scheint.
Dies ist mein erstes Buch was ich von dieser Autorin gelesen habe und ich muss sagen ich bin nicht so ganz damit warm geworden. Geneviève lebt seit drei Jahren in Paris, denn sie studiert dort. Gleich zu beginn erlebe ich sie als gehetzt und gestresst, denn seit einigen Tagen hatte sie immer wieder Begegnungen mit einem Mann der ihr mehr als vertraut vorkam, doch nur woher.
Eines Tages beobachtet sie ihn wie er sich mit einer Frau streitet, seine Freundin? Davon geht Geneviève aus und geht auf Distanz zu ihm, doch er geht immer mehr auf sie zu bis sie eines Tages merkwürdige Nachrichten erhält. Anfangs passiert dies alles noch rein zufällig und es kommt einen sehr natürlich vor was hier vor sich geht, aber je mehr passiert desto gestellter wirkte es auf mich.
Plötzlich trifft Geneviève auf ihren Exfreund Alex und wir können ein Gespräch zwischen den beiden mit verfolgen. Für mich wirkt Alex relativ fehl am Platz denn er spielt hier eigentlich keinerlei Rolle, weder ist dem etwas voraus gegangen noch hat er im nachhinein irgendeinen Bezug zu dem Verlauf der Geschichte. Mich hat er nur verwirrt und unnötige Zeit geraubt die für die Geschichte wichtig gewesen wäre.
Im letzten drittel des Buches hatten wir zum einen eine kleinen Zeitsprung darin wenn ich mich nicht täusche der mich etwas verwirrt hatte. Erst war es mitten in der Nacht und dann plötzlich ging die Sonne unter ich weis nicht ob sich hier ein kleiner Logikfehler eingeschlichen hat oder ob etwas ausgelassen wurde, macht der Geschichte jetzt aber keinen großen Abbruch.
Zwischen Geneviève und Nash kam plötzlich ein Fluch zur Sprache der über dem Paar steht wo der Leser nicht so ganz dahinter blicken kann. Hier hatte ich mir gewünscht mehr darüber zu erfahren. Was hat der Fluch zu bedeuten und woher kommt er? Wie kann er gebrochen werden und wie kam es dazu? Ab hier entsteht der Eindruck der Autorin läuft etwas die Zeit weg und man hetzte so durch das Buch. Wünschenswert wäre es gewesen wenn man sich auch hier etwas mehr Zeit genommen hätte für die Ausführung.
Es war aber nicht alles schlecht gerade das Ende zwischen Nash und Geneviève war total rührend geschrieben, so auch einige der Begegnungen zwischen den beiden in der Mitte das Buches und es kristallisierte sich für mich zum ersten mal so eine Art Lieblingsstelle heraus.
Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut leicht und flüssig zu lesen. Der Lesefluss war auch größtenteils gegeben, nur bei den Punkten wo ich aneckte lief es etwas stockend.
Ein Buch mit gutem Potenzial, dass leider nicht vollends ausgeschöpft wurde. Die Momente zwischen Nash und Geneviève waren so schön mit anzusehen, leider wurde es durch manch andere Szene etwas zerstört. Für mich bleiben hier einfach zu viele Fragen offen. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir recht gut und ich werde es einfach mal mit einem ihrer anderen Bücher versuchen.
- Regina Meißner
Nebelfunke
(33)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenAnmerkung: Die bittersweet eShorts kamen 2015 raus und können heute nicht mehr erworben werden.
"Nebelfunke" von Regina Meißner ist ein bittersweet Kurzroman und das perfekte Beispiel, wie wundervoll es sein kann für einen Moment die Augen zu schließen und sich an einen fremden Ort führen zu lassen. Durch die Hauptprotagonistin May, die sich in ihrer Stadt nicht wohl fühlt und lieber Zuflucht im Wald sucht, bekommt man als Leser ein kurzes, aber tolles Abenteuer geboten, nachdem wir uns alle schon einmal gesehnt haben: Das sich ein fremdes Portal öffnet und man für einen Augenblick das eigene Leben vergessen kann...
Nach einem Sturm, der ihre Heimat Santain schwer getroffen hat, sucht Maybell, die lieber May genannt wird, den einzigen Ort auf, an dem sie sich einigermaßen frei fühlt. Statt bei den Aufräumarbeiten zu helfen, wie es sonst jeder gute Bürger macht, denkt May an ihr bevorstehendes Schicksal, dass ihre Eltern ihr - ganz im Sinne der Tradition - einen Ehemann aussuchen. Das einzig gute in ihrem Leben ist ihr bester Freund Noah, der so ganz anders als sie ist und stets pflichtbewusst seinen Aufgaben nachkommt.
Tief in ihren Gedanken versunken erscheint mitten im Wald ein Rahmen, aus dem Nebel austritt und obwohl sie weiß, dass sie lieber abhauen sollte, lässt ein tief versteckter Wunsch nach einem Abenteuer sie an Ort und Stelle bleiben. Als mehrere seltsame Männer aus dem Rahmen hervortreten, versteckt sie sich, bis eine letzte Person, ein Junge, kaum älter als achtzehn, erscheint. Als er sie erblickt und auf sie zukommt, stellt er sich als Kassio aus Karret vor und May, zunächst zaghaft, versteht, dass ihr gerade das größte Abenteuer ihres Lebens bevorsteht, was es ihr einfach macht die Geschichte über eine Welt hinter diesem Portal zu glauben und Kassio auf seiner Suche nach etwas für ihn unschätzbar wertvollen zu begleiten...
Regina Meißner hat einen Schreibstil, der mich wirklich eingelullt und direkt zu May und Kassio in den Wald getragen hat. Für eine Kurzgeschichte blieb absolut nichts auf der Strecke, zumindest hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Alles war stimmig von der ersten bis zur letzten Seite und Mays anfängliches zögern hat sich so leicht entwickelt, dass es mir nicht übereilt vorkam, als sie sich komplett auf das einlässt, was Kassio ihr erzählt.
"Nebelfunke" ist magisch und auch romantisch, aber nicht auf diese aufdringliche Art, sondern durch langsames, glaubhaftes herantasten und ich weiß, dass das nicht das letzte Buch ist, was ich von dieser Autorin lesen werde, denn ich liebe ihren Schreibstil.
- Felicitas Brandt
Gewitterherzen
(51)Aktuelle Rezension von: viktoria162003Meinung
Das Buch hat mich gleich schon wegen des Wunderschönen Covers angesprochen und der Klappentext hat dann den Rest ausgemacht. Wobei ich im Nachhinein verraten kann das ich mir wünschte hier hätte ein wenig mehr gestanden…
Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, so dass sich das Buch gut und schnell durchlesen lässt. Es gibt zwei gut geschilderte Action Szenen die mit sehr gut gefallen haben, auch wenn ich mich fragte ob Nate 😉 wohl eine Kampfausbildung erhalten hat? Spannend fand ich besonders was es mit den beiden genaueres auf sich hat, denn das beide ein Geheimnis mit sich herumtragen lässt sich gleich herauslesen.
Die Romanze der beiden ist gut, jedoch schien mir das ganze eher als eine Art… Abhängigkeit… irgendwie hatte ich das Gefühl das sich ihre Beziehung nicht wirklich auf Liebe aufbaute oder Basiert, sondern eher weil beide voneinander abhängig sind (was ja eigentlich romantisch klingt aber irgendwie nicht wirklich war lol). Auch läuft das ganze bei ihnen ein wenig Oberflächlich und bis auf ein paar Küsse passiert nichts weiter…
Der Anfang hat mir richtig gut gefallen, ich mochte es wie es dazu gekommen ist das beide sich kennen lernen und die Kapitel danach fand ich sehr spannend und ich wollte mehr über die beiden erfahren.
Ich muss allerdings auch gestehen das es ab einen gewissen Punkt eine Wendungen eingenommen hat die mir persönlich nicht ganz so gut gefallen hat.
Eine davon ist gewesen, dass das Buch plötzlich sehr in Richtung Religion und glauben eingeschlagen ist. Der Part hat mir hier einfach zu viel eingenommen und ich mochte auch nicht wirklich die ganzen Bibelstellen die im Text Zitiert wurden und sogar ganze Seiten einnehmen, dass Wort Gott kam mir einfach zu oft vor. Ich mag hier niemanden angreifen, jeder darf glauben woran er mag…doch mein Fall ist es einfach nicht gewesen. Auch wenn hier wohl viel Gefühl und Symbolik stecken mag. (z.B. das Eve und Nate eher keusch zusammen Leben oder anderes was ich später noch erwähne, ich kann mir vorstellen das dies von der Autorin beabsichtigt wurde).
Doch auch ab diesen Punkt hat sich Nate in eine Richtung entwickelt die ich ebenfalls nicht recht verstanden habe. Nach dem ganzen Glaubensbekenntnissen und dergleichen hat Nate sich einfach von dem Netten Kerl in einen… ja ich sag mal Deppen verwandelt.
Plötzlich trinkt er unangemessene Mengen an Alkohol und ist ständig nur noch am Kiffen… ich dachte hinter dem ganzen „Schneemann Drogen Exzess“ steckt ein Grund, zurückzuführen zu seiner Vergangenheit. So dachte man, beziehungsweise ich, eben erst eine Zeit lang doch plötzlich eben diese unangenehme Verwandlung von ihm… doch auch dies hält nicht lange und ich lag doch richtig das dahinter seine Vergangenheit steckte, denn so ist er anfangs nicht einzuschätzen gewesen. Phuu das klingt jetzt wohl verwirrend wenn man das Buch selbst noch nicht gelesen hat doch will ich eben auch nicht zu viel verraten. Um es kurz zu sagen, hier stecken einfach unglaubwürdige Handlungen drin.
Auch Eve hat sich nach und nach so sehr Verwandelt das es mich ehrlich gesagt schon ein wenig genervt hatte. Sie wurde aus dem Schüchternen Mädchen das ich eigentlich sehr mochte zu sehr in das „Perfekte“ Mädchen Verwandelt. Sie ist immer die schönste, immer die netteste, jeder mag sie… um es auch hier kurz zu sagen: Sie ist in allem am besten. Da gab es diese eine Szene in einem Club… sie schritt durch die Menge und jeder machte Platz für sie weil sie SOOOO Toll ist (ein weiterer Teil der an die Bibel erinnert)… Doch für mich ist es einfach zu viel Aufmerksamkeit und Perfektion für einen Charakter gewesen und somit auch wieder unglaubwürdig und fast schon flach.
Zitat: Pos. 4417, Kapitel 37: Jeder lächelte Eve an.
Zitat: Pos. 4311 Kapitel 37: Die Menge teilte sich und inmitten der wogenden Finsternis erschien eine Fee.
Der letzte Teil den ich zu Meckern habe ist das Ende. Nachdem man die Geheimnisse der beiden aufgedeckt hat bin ich wirklich gespannt gewesen wie das ganze ausgeht. Doch irgendwie geht es nicht wirklich aus. Das Ende kam plötzlich und schnell und irgendwie gab es dafür zu einfache Lösungen. Was genau es mit Eve auf sich hat erfährt man am Enden nicht wirklich, hier hätte ich einfach gerne mehr erfahren was sie auf ihrer Reise herausgefunden hat.
Und Nate sein Problem hat sich ebenfalls fast in Luft aufgelöst. Er spielt hier mit wirklich ernst zunehmenden Gegnern und arbeitet da in einer Branche in dem es auch mal Tote gibt und durch einen einfachen „Umschlag“ lässt sich das ganze handhaben. Vor allem entwickelt sich seine Band zu einer Special-Einheit (ja wieder etwas Flach) :D, dass erscheint mir einfach unglaubwürdig und eben zu einfach.
Fazit
Der Anfang des Buches hätte 4 Sterne von mir bekommen, denn ich mochte es sehr wie das ganze begonnen hat. Aber durch den Über-Perfekten Status von Eve, die für mich nicht ganz nachvollziehbare Wandlung von Nate und die Unglaubwürdigen schon fast Flachen stellen, gab es dann nur noch drei Sterne. Ich muss noch einmal erwähnen das ich kein Religion-Hasser oder sonst etwas bin, wie gesagt jeder soll glauben woran er mag, aber der Religiöse Teil (egal welchen Glaubens) hat mir einfach so gar nicht gefallen und im Endeffekt spielt der Teil eben auch eine Rolle ob ich das Buch nun mochte oder nicht… weswegen es leider nur 2 Sterne von mir gibt. Ich wünschte mir, dass dies im Klappentext erwähnt gewesen wäre, denn dann hätte ich nicht zum Buch gegriffen und somit auch nicht ein Buch mit nur zwei Sternen werten müssen, auch noch bei einer Autorin die einfach richtig toll Schreiben kann. Wem so etwas nichts ausmacht wird sicherlich Gefallen an dem Buch finden und auch viel Gefühl darin erkennen… jedoch lag mir die Geschichte eben nicht.
- Felicitas Brandt
Lillian 3: Zum Glück gibt's die Erinnerung
(34)Aktuelle Rezension von: Bambi-Nini3. Band - Spoiler zu den Vorgängern vorhanden
Lillian führt weiter das Leben, das sie wollte – zumindest mehr oder weniger. Denn ein einfaches Teenagerdaseins ist der Werwolfprinzessin nicht vergönnt. Nur zu wenigen Menschen kann sie ehrlich sein und in vielen Situationen kämpft sie gegen sich selbst und den Wolf in ihr. Nun ist nicht mehr nur sie selbst in Gefahr, sondern sie droht selbst zur Gefahr zu werden...
Die Handlung setzt eine Woche nach den Ereignissen des zweiten Bandes an. Vorkenntnisse sind auf jeden Fall notwendig, da begonnene Handlungsstränge weitergeführt werden, die Rückblicke fallen eher kurz aus.
Während mir der zweite Band etwas zu wenig Tempo und Spannung bot, konnte mich die Geschichte diesmal direkt wieder packen. Lillians Doppelleben wird immer problematischer – das Lügengeflecht zieht sich immer enger Zusammen und die Verfolger rücken näher.
Zwar spielt die Beziehung zu Luca wieder eine zentrale Rolle, diesmal geht Lillian aber anders mit den Problemen um bzw. es ist viel weniger die Eifersucht, die zu Schwierigkeiten führt als viel mehr die Angst vor der Zukunft, sodass einige Gespräche hier mehr Tiefe erhalten.
Absolute Sympathieträger sind für mich aber weiterhin Lillians „Väter“ – Bill, Steven und vor allem Dean sind einfach klasse. Ein bisschen überbesorgt, witzig und stets kampfbereit. Lillian erfährt auch mehr über deren Vergangenheit, was zu manch emotionaler Szene führt.
Auch Baco ist eine tolle Figur, über die ich gern noch etwas mehr erfahren hätte.
Obwohl die ganze Zeit über bereits eine gewisse Anspannung in der Luft liegt, überschlagen sich die Ereignisse zum Ende erst richtig. Es wird actionreich und sehr dramatisch. Wieder können einige Wendungen für Überraschungen sorgen. Hier und da hätte ich mir dabei ein wenig mehr Raum für die vielfältigen Emotionen gewünscht, die teilweise in der hastigen Handlung untergehen.
Allerdings werden nicht alle Andeutungen, die im Verlauf der Handlung gemacht werden, aufgedeckt. Und besonders der Epilog wirft noch mal viele Fragen auf, statt die Geschichte endgültig abzuschließen. War das wirklich schon der Abschlussband?
Trotz anhaltendem Teenager-Beziehungs-Stress bietet die Handlung wieder mehr Spannung, Action und Dramatik, besonders das Ende ist überraschend und ereignisreich. Aufgrund des Epilogs habe ich aber nicht das Gefühl, einen Abschlussband gelesen zu haben und habe nun viele (neue) offene Fragen, die mich etwas ratlos zurücklassen... - I. Reen Bow
Nebelring - Das Lied vom Oxean
(43)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchIch bekam das EBook von meinem Sohn geschenkt und vom Klappentext hörte es sich auch spannend an. Doch leider kam ich so gar nicht rein in die Geschichte von Zoe und ihren Freunden. Der Schreibstil ist zwar flüssig, doch die Charaktere, vor allem Zoe, langweilig und irgendwie naiv. Ob ich Band 02 noch lese, weiß ich noch nicht, denke aber zurzeit nicht.
- Jennifer Wolf
Just Friends
(99)Aktuelle Rezension von: BuchvisionenAuch diese Novelle von Jennifer Wolf konnte mich überzeugen. Leider war man (nachdem man ihre andere gelesen hat) nicht ganz so überrascht von dem ein oder anderen Plotpoint, aber das hat der Geschichte keinen Abbruch getan.
Die Autorin versteht es sehr gut innerhalb kürzester Zeit Charaktere zum Leben zu erwecken und punktet mit seltsamen Eigenarten und Macken, die menschlich erscheinen . Gerade der stürmische "Highlander", der ab und an ins englische abdriftet, hat es mir angetan.
Eine wirklich schöne Geschichte für zwischendurch, die ich empfehlen kann! - Valentina Fast
MeeresWeltenSaga - Unter dem ewigen Eis der Arktis
(58)Aktuelle Rezension von: Minchen1987Mit „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ beginnt die „MeeresWeltenSaga“, die Geschichte von Adella, die gerade mit ihren Großeltern nach Norwegen gezogen ist.
Bei einem Ausflug in eine Höhle lernt sie Luke kennen, der ihr schon bald eine geheime Stelle mit einem unteridischen Bach zeigen möchte. Dort angekommen erwartet sie eine große Überraschung: eine Frau, halb Mensch, halb Fisch. Eine Media, eine Meerjungfrau, die sich als Königin Octavia vorstellt und nicht gerade freundlich ist, um es mal nett auszudrücken. Zu allem Überfluss behauptet sie auch noch, dass Adella etwas besitzt, dass ihr gehört. Eine besondere Perle. Diese Perle trägt Adella als Kettenanhänger stets um ihren Hals, denn diese ist ihr sehr wichtig, da sie ein Geschenk ihrer verstorbenen Eltern war. Octavia entreißt Adella die Perle und will sie zur Strafe in einen Fisch verwandeln. Doch irgendwas geht schief und Adella wird selbst zu einer Media.
Als Adella schließlich registiert, was aus ihr geworden ist, ist ihr einziger Gedanke nur, wie sie wieder ein Mensch wird. Auf der Suche nach einer Lösung trifft sie auf viele verschiedene Medius und sogar einen Geist.
Aber nicht alle sind ihr wohlgesonnen und sie muss mit unliebsamen Überraschungen und auch Enttäuschungen fertig werden.
Dennoch ist nicht alles negativ und sie lernt auch freundliche Medius kennen. Weil Adella eine so außergewöhnliche Media ist (auch für die, die nicht wissen, dass sie eigentlich ein Mensch ist), hat sie sogar den ein oder anderen Verehrer.
Wobei mir Leonardus von Anfang an nicht geheuer war, was hauptsächlich mit Adellas Verhalten zu tun hat, wenn er in ihre Nähe kommt.
Was man von ihm noch zu erwarten hat, wird sich in den nächsten Teilen noch zeigen.
Ebenso bin ich gespannt, was man noch von dem Geist Jack erfahren wird. Adella und er haben irgendeine Verbindung zueinander, die sich beide nicht erklären können.
Und wieso ist Adella die einzige, die Jack sehen und hören kann?
Wie wird ihre Reise in den Pazifik verlaufen? Kann ihr dort geholfen werden?
Werden Nobilis und Adella sich auf der Reise näher kommen?
Wird sie ihm vollständig verzeihen können?
Und was ist mit Nobilis’ Bruder Marus passiert? Ist er noch am Leben?
Was ist mit den anderen Flüchtigen?
Diese und noch mehr Fragen schwirren mir zur Zeit im Kopf herum und ich freue mich schon darauf weiterzulesen.
Ich hoffe, dass es in den weiteren Teilen der „MeeresWeltenSaga“ so spannend und interessant weitergeht, wie bisher.
Mit dem Schreibstil von Autorin Valentina Fast, hatte ich keinerlei Probleme. Dieser ist sehr angenehm zu lesen und anschaulich geschrieben, einfach zum fallenlassen und in die Geschichte eintauchen. Genauso, wie es auch bereits aus der „Royal“-Reihe kannte.
Der 1. Teil „Unter dem ewigen Eis der Arktis“ hat mir schon sehr gut gefallen. Dennoch vergebe ich erstmal „nur“ 4 Sterne, um mir noch ein bisschen Luft nach oben zu lassen.
Trotzdem kann ich Band 1 der „MeeresWeltenSaga“ getrost weiterempfehlen. - Barbara Schinko
Vermissmeinnicht (BitterSweets)
(21)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenAnmerkung: Die bittersweet eShorts kamen 2015 raus und können heute nicht mehr erworben werden.
Es ist schon eine ganze Weile her, dass die bittersweet Kurzgeschichten in meinem digitalen Bücherregal gelandet sind und ein paar habe ich auch schon gelesen. Jetzt wurde es Zeit für Barbara Schinkos "Vermissmeinnicht".
Diese kurze Liebesgeschichte erzählt sich Rückwärts und beginnt mit einem Unfall der siebzehnjährigen Amber. Als Leser erfährt man wenig darüber, nur, dass Amber scheinbar selbst nicht mehr weiß, was passiert ist. Es scheint aber etwas mit dem schwarzhaarigen Jungen mit den vergissmeinnicht-blauen Augen zu tun zu haben...
Über Amber und ihre Familienverhältnisse, ihre diebische Freundin und ihren schmerzhaften Verlust erfährt man nur Häppchenweise und am Anfang war die Geschichte viel zu wirr, um sie komplett zu begreifen. Das Ende zu kennen, bevor man den Weg dorthin gegangen ist, war einfach zu merkwürdig und dieser Vorbehalt hat mich das Buch auch nicht genießen lassen. Ehrlich gesagt habe ich nach jedem Kapitel auf die Überschrift "vorspulen" gewartet...
Alles fühlt sich so unvollständig an, obwohl die Autorin sich Mühe gibt Ambers Wesen durch kleine, aber aussagekräftige Sätze zu erfassen. Ihr Schmerz war spürbar und der Grund hat mir einen Kloß im Hals beschert, aber abgesehen davon kam die Geschichte nicht wirklich bei mir an. Ist es überhaupt eine Liebesgeschichte? Diese hin und her Gedanken mal über einen Jungen namens Ty und dann von dessen Mitbewohner Luca haben mir nicht wirklich gefallen.
Barbara Schinko schreibt gut und fesselnd, aber das hilft leider nicht dabei, dass ich mir gewünscht hätte mehr über das Ende zu erfahren.
- Felicitas Brandt
Lillian 1: Zum Glück gibt's die Liebe
(71)Aktuelle Rezension von: KatzyjaMeine Zusammenfassung
Lillian lebt nie lange an einem Ort, sie und ihre "Familie" ziehen ständig um, denn sie wollen nicht gefunden werden.Lillians Eltern sind tot, deshalb lebt sie mit Freunden ihrer Eltern zusammen und die sind immer sehr besorgt um Lillian und sehen es nicht gerne wenn sie alleine umherstreift.Doch dann trifft Lillian auf Luca. Von da an ist alles anders, sie will nicht mehr wegziehen und endlich mal wie ein ganz normales Mädchen leben, doch das ist mit ihrer Geschichte leider nicht möglich.
Bewertung
Das ist mal was ganz anderes! Weg mit den veralteten Vampiren, jetzt machen wir Platz für die andere Seite...
"Ich möchte einfach einmal ein normales 17-jähriges Mädchen sein."
Davon träumt Lillian, doch aufgrund ihrer Familiengeschichte ist das nicht möglich. Die Story ist gut, denn sie ist mal was anderes. Es hat mir sehr gut gefallen zu lesen, lange wusste ich nicht warum Lillians Eltern tot sind und warum sie ständig umziehen oder vor wem sie sich überhaupt verstecken müssen.Die Spannung wird gut erzeugt und auch gehalten, da man nicht durchschauen konnte was Sache ist! Lillian hat mir sehr gut gefallen, auch wenn sie meines erachtens zu viel geweint hat ;) Luca war mir leider etwas zu nett, ich mag eher die bösen Jungs. Bei der Lovestory bekam ich somit nicht das gewollte Herzklopfen.Dennoch hat mich das gelesene überzeugt, da ich erst mit einem normalem Liebesroman gerechnet hatte, aber als ich erfahren hatte worum es wirklich geht, war ich überrascht. Diese Art von Geschichte hätte ich mir so eher nicht gekauft, aber sie ist durchaus gelungen. Leider geht das Ende zu schnell vonstatten und ich hätte es gerne etwas intensiver beschrieben, wie Lillians Leben mit dem der Verfolger zusammenpasst. Die Gründe waren mir einfach zu langweilig. Aber da es ja mehrere Teile gibt, freue ich mich einfach auf die Fortsetzungen und erlebe da eventuell noch das gefehlte "Ahhhhhh"Was ich noch etwas unpassend fand, war das die Familie von Lillian mit sehr auffälligem Gefährt daherkommt! Das erinnerte mich stark an Twilight und da hat es schon nicht gepasst, denn man will ja nicht auf sich aufmerksam machen, was mit den Protzkarren allerdingt schon vorprogramiert ist. Weiterhin sind sie durch das Bewohnen des "Spukhauses" gesprächsthema in der Stadt, auch das ist nicht förderlich für das "unauffällig sein". Naja, da kann man mal drüber wegsehen, da die Geschichte sich ansonsten gut zusammenfügt, Spannung hat und einen äußerst angenehmen Schreibstil beinhaltet.























