Bücher mit dem Tag "blackout"
30 Bücher
- Marc Elsberg
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
(1.623)Aktuelle Rezension von: H-LshIch lass das Buch, bevor die Handlung Realität wurde. Ich erinnere an den Black-out in Berlin im Frühjahr des Jahres 20,26. Ich empfand es beim Lesen als äußerst spannend und sehr gut beschrieben. Bis auf das Ende was etwas nach Hollywood klingt, ist es ein sehr gutes Buch. In der Retroperspektive ist es eine absolute aktuelle Empfehlung.
- Paula Hawkins
Girl on the Train
(1.268)Aktuelle Rezension von: Nessaja
Rachel ist psychisch labil und Alkoholikerin. Ihren Job hat sie deshalb schon vor Monaten verloren. Dennoch pendelt sie aus Gewohnheit weiter mit dem Zug von ihrem Wohnost nach London zu ihrer ehemaligen Arbeitsstätte. Sie liebt das Zugfahren und beobachtet die Leute in den Häusern nahe der Zugstrecke. Eines Tages sieht sie etwas, was sie so nicht erwartet hätte.
Geschrieben wurde das Buch von Paula Hawkins, einer ehemaligen Journalistin. Dieser Thriller wurde in über 40 Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Mittlerweile hat Paula Hawkins noch weitere Bücher veröffentlicht. In meinem Bücherregal wartet noch „Die blaue Stunde“ darauf gelesen zu werden. „Girl in zhe train“ wird aber ihr erfolgreichestes Werk sein.
Das Buch ist bei blanvalet erschienen. Es umfasst 447 Seiten und ist in relativ kurze nicht nummerierte Kapitel unterteilt. Abwechselnd wird aus der Perspektive der drei weiblichen Hauptcharaktere erzählt und auch die Zeitebene wechselt.
Mir gefällt sehr, wie Paula Hawkins schreibt. Die Sprache ist klar und schnörkellos und damit sehr einfach zu lesen. Ein Spannungsbogen wurde sehr schön aufgebaut. Teilweise ging es mir zu langsam vorwärts, aber ich denke, dass das genau so gewollt war. Die Charaktere wurden schön gestaltet, immer wieder gab es einen Twist, den ich so nicht gesehen habe. Alles in allem sehr schön zu lesen und guten Herzens zu empfehlen. Ich freue mich jetzt noch auf den Film als Abschluss…
- Michael Robotham
Amnesie
(327)Aktuelle Rezension von: LidenKeine Leseempfehlung
Datum : 29.07.2025
✨Handlung✨
Ein Ermittler wird schwer verletzt in der Themse (Fluss) aufgefunden. Nach diesem Ereignis erlitt er eine Amnesie. Zuvor war er an einem wichtigen Fall (Kindesentführung) dran und vermutet, das es ein geplanter Unfall war.
✨Protagonisten✨
Charaktere : 1 / 5
Vincent war der Protagonist und man erfährt so ziemlich alles sehr genau und detailreich über ihn … auch wenn es dich nicht interessiert und den Fall auch nicht weiterbringt.
✨Setting✨
Unterhaltung : 1 / 5
Tatsächlich hab ich diesmal den/ die Antagonist(in) vorhergesehen. War nen bisschen stolz auf mich 🤣 langsam werde ich zum alten Thrillerhasen 😎 es geht um das Amnesie (Gedächtnisverlust) und Kindesentführung. Der Thriller spielt sich in England ab.
✨Schreibstil✨
Spannung : 1 / 5
Ich werde mit dem Schreibstil nicht warm. Dieses ständige Ausschweifen an unnötigen Details hat mir jederlei Spannung genommen. Nach knapp 200 Seiten hab ich den Rest nur noch überflogen.
✨Fazit✨
Der Michael und ich, wir werden keine Freunde. Fand das erste Buch (Adrenalin) schon nicht so doll, dachte aber das starke Ausschweifen war gewesen, damit wir die Charaktere besser kennenlernen. Nun, er schreibt nunmal sehr detailreich und ausschweifend - was für mich ein kO Kriterium für nen guten Thriller ist. Ich möchte Spannung, interessante Themen und das Bedürfnis haben, das Buch nicht weglegen zu wollen.
- Ursula Poznanski
Aquila
(602)Aktuelle Rezension von: BrixWieder mal ein grandioser Roman aus der Feder von Ursula Poznanski. Wie auch immer sie es macht: Ihre Romane funktionieren! 𝓔𝓼 𝓱𝓪𝓽 𝓢𝓾𝓬𝓱𝓽𝓹𝓸𝓽𝓮𝓷𝓽𝓲𝓪𝓵: 𝓜𝓪𝓷 𝓴𝓪𝓷𝓷 𝓷𝓲𝓬𝓱𝓽 𝓭𝓪𝓶𝓲𝓽 𝓪𝓾𝓯𝓱ö𝓻𝓮𝓷, 𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓢𝓮𝓲𝓽𝓮 𝓾𝓶 𝓭𝓲𝓮 𝓪𝓷𝓭𝓮𝓻𝓮 𝓵𝓮𝓼𝓮𝓷. 🤩 Dieser #Jugendthriller ist außerordentlich spannend und wunderbar zum Miträtseln.
Nika wacht in ihrer Wohnung auf mit einem Verband um die Hand und einem Schnitt im Gesicht. Sie kann sich an nichts erinnern. Ihr fehlen ganze zwei Tage! Ein blutverschmiertes T-Shirt und ein mit Drohungen beschmierter Spiegel deuten daraufhin hin, dass etwas Schreckliches geschehen sein muss. Und Nika kann sich nicht einmal sicher sein, ob sie nicht selbst die Täterin war.
𝗘𝘀 𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗿𝗼𝗺𝗮𝗻, 𝗱𝗲𝗿 𝗲𝗵𝗲𝗿 𝗳ü𝗿 ä𝗹𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗝𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗴𝗲𝗲𝗶𝗴𝗻𝗲𝘁 𝗶𝘀𝘁, 𝗱𝗲𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝘂𝗺 𝗠𝗼𝗿𝗱, 𝗧𝗼𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴, 𝗘𝗻𝘁𝗳ü𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗼𝗵𝘂𝗻𝗴, 𝗗𝗿𝗮𝗻𝗴𝘀𝗮𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻 𝘂𝘀𝘄., 𝗷𝗲𝗱𝗼𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗷𝘂𝗴𝗲𝗻𝗱𝗴𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗲𝗿 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲.
Nika ist eine sehr sympathische Protagonistin. Sie ist sehr taff. 💪 Ihre kurzen Anflüge von Beunruhigung, wobei nackte Panik in diesen Situationen durchaus angebracht wäre, unterbricht sie sofort mit meisterhaften Überlebens- und Bewältigungsstrategien, indem sie zum Beispiel, statt panisch zu werden, von Hundert hinunter zählt.
Dieser Jugendthriller bietet einige stunden Spannung und Unterhaltung, auch für Erwachsene!💥
𝓢𝓽𝓮𝓵𝓵𝓮𝓷𝔀𝓮𝓲𝓼𝓮 𝓶𝓾𝓼𝓼 𝓶𝓪𝓷 ü𝓫𝓮𝓻 𝓴𝓵𝓮𝓲𝓷𝓮 𝓛𝓸𝓰𝓲𝓴𝓵ü𝓬𝓴𝓮𝓷 𝓱𝓲𝓷𝔀𝓮𝓰𝓼𝓮𝓱𝓮𝓷: z.B.: Wenn die Täterin/der Täter (ich will ja nicht spoilern) den Zettel gefunden hätte, dann hätte sie/er einzelne verschlüsselte Hinweise sofort identifiziert wie etwa Autokennzeichen und hätte Nika den Zettel abgenommen. Außerdem: Wie kann jemand, der Schwierigkeiten hat, italienisch zu verstehen und zu sprechen, in Italien studieren, wenn dort sicherlich in der Landessprache doziert wird.🙄
- Marc Elsberg
Blackout. Das ungekürzte Hörspiel
(107)Aktuelle Rezension von: TWDFanSTAnmerkung
Ich habe dieses Hörbuch in einer anderen Fassung gehört, diese aber nicht gefunden. Meine Rezension bezieht sich damit auf das Hörbuch von Marc Elsberg, gelesen von Steffen Groth.
Inhalt
Eigentlich läuft alles ganz normal - bis es das plötzlich nicht mehr ist. Von einem Moment auf den anderen ist der Strom weg und den Menschen wird klar, wie abhängig sie davon sind. Während überall Behörden und Firmen versuchen, die Katastrophe wieder in den Griff zu kriegen, fällt dem Italiener Pierro Mansano etwas auf...
Bewertung
"Blackout - Morgen ist es zu spät" ist ein spannender Thriller, der aufzeigt, wie sehr die Menschheit mittlerweile von der modernen Technik abhängig ist. Ein Stromausfall sorgt letztlich dafür, dass gar nichts mehr funktioniert, einschließlich Kühlschränken, Tankstellen und - am schlimmsten - Kernkraftwerken.
Steffen Groth wirft den Hörer mit seiner Lesung direkt ins Geschehen. Immer hat man das Gefühl, direkt dabei zu sein, wenn die Firmen versuchen, alles wieder in den Griff zu kriegen, die Polizei die Täter schnappen will oder Pierro Mansano versucht, der Polizei zu entkommen..Groth gelingt es so gut, einen in das Szenario hineinzuziehen, dass man am liebsten gar nicht aufhören will, ihm zu lauschen.
Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß - und Spannung - mit diesem Hörbuch und würde es jedem weiterempfehlen. Von den Romanen von Marc Elsberg, die ich bis jetzt kenne, ist es auf jeden Fall der beste und hat sich seine vier Sterne redlich verdient.
- Volker Klüpfel
Draussen
(277)Aktuelle Rezension von: WirkommuEine sehr traurige, tragische Geschichte, der es allerdings stellenweise an Glaubwürdigkeit mangelt. Denn man fragt sich stets: Warum? Wieso sollte diese oder jene Person genau das tun, was sie in dem Moment tut? Und warum in dem Moment? Und ist es glaubwürdig, dass die Personen, jeweils das können, was sie können? Und sind hier nicht einige Typen – insbesondere die Hauptprotagonisten - nicht womöglich einer gehörigen Gehirnwäsche unterzogen worden? Man kann hier nicht genauer werden, weil man dann spoilern würde. Aber insgesamt bleibt so Einiges fragwürdig. Die Geschichte ist vollgepropft mit allen möglichen Zutaten: fragwürdigen und unethischen Legionären, äußerst fragwürdigen, korrupten Lobbyisten und Politikern, Preppern und Verschwörungstheoretikern, einem Endzeitszenario, einer tragischen Familiengeschichte, rachsüchtigen Personen und Gewalttätern, sehr gewalttätigen und traumatischen Szenen. In Retrospektiven in Form des Tagebuchs eines der Protagonisten wird der Hintergrund für die aktuellen Ereignisse aufgerollt. Das Warum der siebzehnjährigen Cayenne ist allgegenwärtig. Der Sprach- und Erzählstil ist sehr gelungen und hält die Spannung hoch. Letztlich ist aber alles ein bisschen zuviel von allem.
- Rumaan Alam
Inmitten der Nacht
(80)Aktuelle Rezension von: Steve91In Alams Roman wird die Auszeit der vierköpfigen Familie von Clay und Amanda jäh gestört, als plötzlich die Eigentümer des fernab von der Zivilisation gemieteten Luxushauses vor der Tür stehen. G.H. und Ruth suchen verängstigt durch einen Stromausfall Zuflucht in ihrem eigenen Ferienhaus. Vor allem Amanda ist vom Auftauchen der Familie zutiefst verunsichert, vermutet sogar einen Überfall.
Als sich herausstellt, dass die Welt auf eine Katastrophe zusteuert, rücken die Familien enger zusammen.Alams Erzählung ist aufwühlend und dystopisch. Da ist einerseits die Beschreibung einer weltweiten Katastrophe, die augenscheinlich die bekannte Weltordnung durcheinander bringen wird. Andererseits findet sich aber auch die genaue Darstellung der Vorurteile und Abhängigkeiten unserer Gesellschaft. Amanda und Clay als weißes Pärchen stehen Ruth und G.H. als schwarzem Pärchen ablehnend gegenüber, G.H. und Ruth als Paar der Oberschicht fühlen sich Clay und Amanda als Paar der gehobenen Mittelschicht überlegen.
Jeder kämpft mit der Rolle, die er durch die Katastrophe auferlegt bekommt, verzweifelt, wird krank.
Ein großes Thema ist auch die Abhängigkeit von Nachrichten und sozialen Medien sowie der dauerhaften Erreichbarkeit. Man kann Clays und Amandas Verzweiflung geradezu spüren, wenn sie zB. keine Emails von der Arbeit bekommen, wenn die Nachrichten Apps nicht funktionieren, wenn Clay sich verfährt, weil er ohne Navigations- App keine Orientierung hat.In der Erzählung wird uns der Spiegel vorgehalten. Wie gehen wir selbst mit unseren Vorurteilen um, wie würden wir handeln? Wie kämen wir ohne soziale Medien zurecht, ohne Apps, ohne Informationen durch unser Smartphone und ohne das Gefühl, gebraucht zu werden und immer auf dem Laufenden zu sein.
Alams Roman ist eine gelungene Dystopie, gut geschrieben, spannend und düster. Am Ende scheint der Erzählung ein wenig die Luft auszugehen, ebenso finde ich teilweise die Perspektivwechsel von Abschnitt zu Abschnitt anstrengend und schwer zu folgen.
Tolle Lektüre, sehr lohnenswert!
- Laura Kneidl
Vergiss uns. Nicht.: Special Edition
(269)Aktuelle Rezension von: FuexchenSich zu verlieben ist Aprils größter Wunsch. Sie sehnt sich nach jemandem, der ihr Herz zum Flattern und ihren Bauch zum Kribbeln bringt. Der einzige Mann, der sie all das jemals hat fühlen lassen, ist Gavin Forster. Während er vor fünf Jahren noch ein wichtiger Teil ihres Lebens war, ist heute von ihrer Freundschaft nur noch Wut und Schmerz übrig. Eigentlich hätte April ihn längst vergessen sollen, aber das ist leichter gesagt als getan, schließlich ist Gavin immer noch der beste Freund ihres Bruders. Doch als Gavins Vergangenheit droht, ihn einzuholen, kann April nicht anders, als ihm zu helfen. Auch wenn sie weiß, dass sie ihr Herz dadurch erneut in Gefahr bringt …
Ich mag die Bücher der Autorin Laura Kneidl und so freute ich mich auf diesen dritten Band der Berühre mich nicht-Reihe aus dem LYX Verlag.
Ohne Startschwierigkeiten fand ich mich auf Anhieb in der Geschichte zurecht. Es war schön, die bereits bekannten Charaktere wieder zu treffen. Dieses Mal erzählt April ihre Geschichte. In der Ich-Form nimmt sie uns hautnah mit.
Der Schreibstil ist lebhaft und einnehmend. Unkompliziert werden wir Leser durch die Geschichte geführt. Wobei ich mir stellenweise gewünscht hätte, dass April nicht wiederholend manche Gedanken aufgreift. Das ist natürlich immer Geschmackssache, aber bei mir ist einmal schlüssig dargelegt vollkommend ausreichend.
Ansonsten sind die Charaktere lebendig ausgearbeitet. Sie besitzen ausreichend Tiefe, um mich in sie hineinversetzen zu können. Ich freue mich schon jetzt, sie noch zwei weitere Bände begleiten zu dürfen.
Und eines muss ich sagen: Ich bin verdammt froh, dass ich den vierten Band bereits hier liegen habe, denn ich muss einfach weiterlesen.
Was mir hier geboten wurde, ist eine wirklich süße Lovestory, die berührt und gleichzeitig zum Wohlfühlen einlädt. Meine Neugier auf die Fortsetzung ist immens, denn die Geschichte von April und Gavin ist noch zu Ende erzählt.
Von mir gibt es vier Sterne und eine Leseempfehlung. - T. M. Frazier
King - Er wird dich besitzen
(194)Aktuelle Rezension von: isis_bookshelfIch bin gerade durch mit dem Buch und muss erstmal versuchen meine Gedanken zu sortieren. Ich war während des Lesens immer wieder hin und her gerissen zwischen "mag ich es oder mag ich es nicht", aber schneller als ich gucken konnte hing in an den Seiten und das Ende hat mich extrem überrascht.
Schreibstil:
Vorweg: Die Story wird sehr ungemütlich und der Schreibstil ist auch eher derb, abschätzig etc. Ich liebe Dark Romance Romane, daher habe ich damit eigentlich kein Problem, aber anfangs wusste ich nicht so richtig, was ich davon halten sollte. Es kam zu Beginn zu aufgesetzt rüber, aber irgendwann habe ich darüber garnicht mehr nachgedacht. Desto näher man King und sein Umfeld kennenlernt desto besser passt es. Erzählt wird die Story aus der Sicht von King und Doe.Das Setting, die Welt, die Vergangenheiten und die grundsätzliche Stimmung im Buch sind düster, hart und erbarmungslos. Und doch hat der/die Autor*in es geschafft, dass ich dort bleiben wollte. Durch Preppy (Kings Kumpel) hat die Story auch echt eine gute Prise Humor, die alles nochmal aufpeppt.
Zum Inhalt
Durch den Klappentext habe ich mich ein bisschen in die Irre leiten lassen, da ich dachte, dass es viel um den MC gehen wird bzw. King ein Teil davon ist, ist er nicht kann ich an dieser Stelle sagen. Ein MC spielt eher eine untergeordnete Rolle und es ist auch kein Club der symphatischen Art (soweit ein MC das sein kann).
Das Buch hat mich zwischendurch echt in meiner Meinung schwanken lassen, aber irgendwie konnten Doe, King und Preppy mich von sich überzeugen. Auch, wenn ich alle drei an verschiedenen Stellen immer mal fragen wollte, was mit ihnen eigentlich nicht stimmt :DZurückblickend passiert so viel innerhalb der Handlung, dass es mir gerade echt schwer fällt alles gut, präzise und ohne Spoiler zusammenzufassen. Es ist irgendwie eine Mischung aus allem: heiß, spannend, faszinierend, verwirrend, zum verzweifeln, überraschend.
Zu den Protas
Zu allen Charakteren kriegen wir Hintergrundstory, zu Does natürlich am wenigsten, da ihre Herkunft bis kurz vor Ende unbekannt bleibt.
King: ...ist gefährlich, heiß, verschlossen, beschützerisch, skrupellos, missverstanden, dominant, fürsorglich und ehrgeizig. Er ist ein Bad Boy durch und durch, was nicht heißt. dass er nicht fähig ist zu lieben. Denn es gibt zwei Menschen, die ihm besonders wichtig sind in seinem Leben und für die er alles tun würde. Doch irgendwann muss er sich zwischen einen von ihnen entscheiden ;)
Wie viele männliche DR Prota, hat auch King eine beschissene Kindheit. Doch eins wusste er schon immer, er wollte immer sein eigener Boss & als er Preppy trifft hat er den perfekten Partner gefunden.Doe: ...ist geheimnisvoll, redet ohne nachzudenken, ist temperamentvoll, verzweifelt, verwirrt und ohne King verloren. Sie ist die Frau ohne Gedächtnis. Durch ihren Gedächtnisverlust lebt sie auf der Straße und hat es nicht leicht. Was ihr häufig zum Verhängnis wird ist vorallem ihr Vorlauter Mund. Sie wurde mir von Kapitel zu Kapitel immer symphatischer, auch wenn ich am Anfang nicht so sicher war, ob ich mit ihr warm werden würde. Und, wenn sie sich von ihrer selbstbewussten Art zeigt, mag ich sie echt am liebsten.
Preppy: ...ist für mich der heimliche Star der Geschichte und ich liebe diesen verrückten Kerl, auch wenn er an einigen Stellen sehr drüber sein kann :D Auch, wenn er echt besseres in der Storyline verdient hätte. Über diesen einen gewissen Punkt bin ich immer noch sauer und schmolle (manche werden es verstehen).
Entwicklung der Beziehung
Besonders zum Anfang war ich sehr überrascht über ein, zwei Wendungen zwischen den beiden. Danach wachsen die beiden mit Höhen und Tiefen nach und nach zusammen. Also nach sehr unangenehmen Höhe und tiefen, es ist nicht so rosa rot, wie es sich anhört :D Und das Ende hat mich dann nochmal aus der Bahn geworfen. Ich hasse King immer noch dafür.
Fazit:
Das Buch konnte mich doch besser packen als ich erwartet hatte. Das Ende hat mich tatsächlich sehr überrascht. Der Schreibstil war nicht schlecht, aber ich glaube ich habe mich eher daran gewöhnt :D ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken soll. - Dhonielle Clayton
Blackout
(119)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerIn New York herrscht eine Hitzewelle und zu allem Überfluss findet auch noch ein stadtweiter Stromausfall statt. Die LeserInnen begleiten in abwechselnd erzählten Geschichten diverse Jugendliche durch die Hitze und den Stromausfall. Sie alle befinden sich in unterschiedlicher Konstellation in ganz New York verteilt und versuchen irgendwie schnell und sicher von A nach B zu kommen.
Fast alle der Protagonisten sind people of color und queer.
Diese Kombination fand ich beim Lesen irgendwann etwas anstrengend, weil ich das Gefühl hatte, immer wieder den moralisch korrekten Holzhammer über den Schädel gezogen zu bekommen.
Die sechs durchweg dunkelhäutigen Autorinnen hatten sicherlich das Ziel, wichtige Themen wie Herkunft, Hautfarbe und Sexualität in einer für alle verständlichen Art und Weise der eher jüngeren Zielgruppe näher zu bringen. Was natürlich grundsätzlich eher lobenswert, als kritikwürdig ist. Dafür muss man aber auch richtig an die Sache herangehen.
Hierbei handelt es sich eher um einen gewollt moralisch aufklärenden, oft, wegen der vielen Protagonisten, verwirrenden und nicht besonders spannenden Jugendroman, der nicht lange im Gedächtnis bleibt
- Andreas Eschbach
Black Out
(18)Aktuelle Rezension von: sammisgamingBlackout von Andreas Eschbach ist ein sehr gut geschriebener und packender Thriller mit einer originellen Idee und einprägsamen Charakteren. Ich freue mich, die nächsten Teile lesen zu können
- Volker Dützer
Stirb, mein Mädchen (Funke & Stein ermitteln 1)
(25)Aktuelle Rezension von: FutziwitchHelen Stein ist in den Fängen des Serienmörders stundenlang in seiner Gewalt , und jetzt fehlen ihr 36 Stunden wo sie nicht weiss was ihr passiert ist . Sie wird nackt auf einer Autobahnraststätte gefunden aber sie selbst weiss nicht wie sie dahin gekommen ist. Da sie nicht mehr richtig funktioniert , wird sie von ihrem Vorgesetzten nach Westerwald geschickt um dort zu sich zu kommen denn dort ist es ruhiger und nicht so stressig wie in Koblenz. Doch als sie gerade dort unfängt wird eine Mädchenleiche gefunden und die sieht genau so zugerichtet aus wie die Mädchen von dem Mörder derschon Dutzende junge Frauen getötet hat? Jetzt heisst es nur noch diesen verdammten Mörder zu schnappen . Und ihr neuer Partner Funke ist alles andere als der ideale Partner für diesen Job
- Johannes Groschupf
Lost Boy
(37)Aktuelle Rezension von: Sjard_SeligerDer -quasi- zweite Teil von Johannes Groschupfs "Lost-"-Reihe schließt mehr oder weniger an die Ereignisse aus dem ersten Teil ("Lost Places") an, es liegen lediglich knapp 2 Jahre dazwischen. Die meisten Charaktere aus dem vorherigen Teil - sowie einiger neuer - sind hier wieder dabei. Qualitativ ist er im Vergleich m.E. schwierig zu bewerten, da er (der Autor) sich an einigen Stellen verbessert, verschlechtert oder gar verändert hat. Insgesamt jedoch genauso stark & unterhaltsam wie Teil 1, da braucht man sich keine Sorgen machen ;)
Kurz zur Story: Lennart (bekannt aus Teil 1), mittlerweile 18 und kurz vorm Abitur, wacht eines frischen Sommermorgens auf einer Bank im Hamburger Hauptbahnhof auf, mitsamt heftigem Blackout, also nahezu keinen Erinnerungen mehr daran, was geschehen ist und wie er nach Hamburg gekommen ist. Er begibt sich vorsichtig auf die Suche nach Antworten & Hilfe, arbeitet dabei vorübergehend morgens am Fischmarkt, wo er das hübsche Hamburger Mädchen Jule kennenlernt. Mit ihrer Unterstützung erfährt er nach und nach die Hintergründe, und hört von dem schrecklichen Ereignis daheim in Berlin, welches seinen gesamten Freundeskreis schockiert und für immer verändert hat. Und wie er zusammen mit Jule nach Berlin zurückkehrt, wartet dort bereits der manisch-unberechenbare und impulsive Bulgur alias "DJ Evil", der mit Lennart noch eine Rechnung offen hat...
Eigentlich filmreifer, extrem potenzial-trächtiger Stoff, will man meinen. Wurde auch beinahe so gut umgesetzt, wie er klingt... doch es gibt einen entscheidenden Haken: Groschupf will hier einen Jugend-Roman schreiben. Das bedeutet, er versimpelt und vereinfacht an vielen Stellen die Handlung, macht sie weniger komplex, einfacher zu lesen für Jugendliche. Das mag für diese bestimmte Zielgruppe gut sein, ABER: Für Erwachsene (so ~Ü25) ist dies ein Rückschritt und man muss sich darauf einstellen. Man könnte fast sagen, man hat den Eindruck, Johannes Groschupf beraube sich hier des Potenzials des Buches, zugunsten der Leseeigenschaften von Jugendlichen. Ich finde es fast ein bisschen schade, denn "Lost Boy" hätte vom Stoff her ein ebenso guter Thriller für Erwachsene werden können, komplexer und detaillierter.
Denn am Schreibstil hat und hatte es nie gelegen. Im Gegenteil: Geschickt verwebt der Autor lokale Dialekte, Sprichwörter und sprachliche Eigenheiten mit einem verständlichen, ausdrucksstarken und flüssig zu lesenden Sprachstil, der wunderbar zu unterhalten weiß und sehr angenehm zu lesen ist. Und man kann von Glück sagen, dass so gut wie kein nerviger Jugend-Ghetto-Slang verwendet wird.
Auch bei den Locations legt J. Groschupf eine Schippe drauf und gibt es diesmal sogar zwei große Städte als Kulisse, Berlin und Hamburg. Hier muss man den Autor absolut loben für seine bildgewaltige Sprache, die die Plätze und Straßen wirklich total authentisch und auch faktisch korrekt rüberbringt. Beide Städte haben zwei völlig unterschiedliche Flairs, und bei beiden gelingt es ihm, diese in Worten zu verpacken. Hut ab! z.B. wird selbst auf kleine vermeintliche Nebensächlichkeiten wie den 29er Bus in Berlin oder die (übr. real existierende) 62er Fähre nach Hamburg-Finkenwerder geachtet, was die Geschichte einfach unglaublich greifbar macht.
Die Charaktere, vor allem die neu hinzugekommenen, sind ebenfalls sehr authentisch gestaltet, wenn auch weniger detailreich, weil Nebenfiguren. Die "Haupt-Akteure" sind in dieser Geschichte die Berliner. Umso interessanter die beiden (!) kleinen Lovestroies, die Lennart am Laufen hat bzw. in Hamburg ins Laufen bringt... der Junge muss noch viel im Umgang mit Frauen lernen, und da rollt man als Erwachsener schon manchmal mit den Augen, bei seinen typisch jugendlichen Reaktionen... oder man resümiert selbst, wie man einmal war.
Fazit: Auch die Fortsetzung der spannenden Berliner lost places-Geschichte aus Teil 1 kann durchaus überzeugen, wenn auch an anderen Stellen als vielleicht erwartet. Insgesamt äußerst kurzweilig angelegt, für Erwachsene eventuell zu kurzweilig, baut die Story langsam Spannung auf und weiß gut zu unterhalten, auch wenn sie eben wie ein typisches Jugendbuch geschrieben ist. Da geht manchmal etwas an Potenzial verloren, aber das ist nur schade, nicht schlimm. Zudem lässt sie ein nettes, offenes Ende, was zu Teil 3 einlädt... ich bin schon gespannt!
- Gregg Hurwitz
Blackout: Thriller
(20)Aktuelle Rezension von: KathrinEimlerDie Idee des Buches fand ich gut. Ich kam allerdings mühsam in die Geschichte hinein. Zwischendurch zog sich die Handlung oder war verwirrend, wo ich nicht mehr sagen konnte, worum es eigentlich ging. Fazit: Nette Story, Umsetzung könnte besser sein.
Trotzdem Danke für das Rezensionsexemplar!
- Dora Klein
BLACKOUT
(6)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Was passiert wenn du am Morgen aufwachst und keine Erinnerungen an die vergangenen Stunden hast und dir ein fremder Mann erzählt, ihr hättet eine heiße Liebesnacht mit einander verbracht?
Genau das ist Nora passiert und sie trifft sich wieder mit diesem schönen Unbekannten, um die Wahrheit heraus zu finden. Doch das ist schwieriger als es scheint, denn ihr Unbekannter spielt ein Spiel mit ihr.
Mir hat die Geschichte von Nora und Eric ganz gut gefallen. Es ist eine spannende Geschichte und gerade am Anfang tappt man mit Nora zusammen im Dunkeln. Zwei Sachen haben mich allerdings gestört. Erstens hätte ich sowas nicht mit mir machen lassen. Also verstehe ich Nora nicht so ganz, warum sie so ruhig bleibt. Und zweitens ist dieses Gefühl der Liebe, das die beiden Hauptcharaktere für einander im Laufe des Buches entwickeln, für mich nicht richtig greifbar.
Daher vergebe ich 3,5 Sterne für eine schöne Geschichte, die, meiner Meinung nach, so ihre Schwächen hat. - Bianca Palma
Römische Vergeltung
(18)Aktuelle Rezension von: Booky-72Der sympathische Commissario Alessandro Caselli ermittelt schon in seinem 5. Fall, angekündigt als sein persönlichster.
Die Liebe hat den Commissario voll im Griff, er wandelt diesmal in der High Society, den Kollegen macht schon Sorge, dass er sich nicht komplett auf seine Arbeit konzentrieren könnte. Er selbst wird von der Mafia bedroht, da ist wohl noch eine Rechnung offen. Und sein einziger Feind ist das nicht.
Wieder eine gute Mischung aus Spannung und guten zwischenmenschlischen Aspekten, das reizt mich an dieser Reihe sehr und lässt sich leicht und gern weiterempfehlen.
- Patrick Wirbeleit
Das unsichtbare Raumschiff
(1)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Was tun, wenn man sich nach erfolgreich eingeschalteter Unsichtbarkeit plötzlich in stockdunkler Finsternis wiederfindet?
Im Kontrollraum des Raumschiffs Invisibility 2 herrscht Ratlosigkeit:
Kontrollanzeigen, Bedienknöpfe, Besatzung ... alles ist unsichtbar!
Was also tun? Und was ist eigentlich mit der Invisibility 1 geschehen?
Altersempfehlung:
ab 6 Jahre
Mein Eindruck:
Der Kibitz Verlag ist ein Neuling in der Comic-Buch-Welt, der sich nicht hinter den großen keinesfalls verstecken muss. Aufmerksam geworden bin ich auf den Jungverlag u.a. durch dieses Weltraumabenteuer:
Ein Comic bei dem fast alle Bilder tiefschwarz sind? Wo gibt's denn so etwas Verrücktes.
Da das Raumschiff unsichtbar ist, gilt dies natürlich auch für das ganze drumherum und die Crew im Innern, d. h. alle Panels sind rabenschwarz. Geräusche, Dialoge heben sich je nach Charakter bunt ab und regen das Kopfkino an.
Zudem besticht das Abenteuer neben diesem genialen Kniff durch die vier skurrilen und liebenswerten Besatzungsmitglieder:
Kapitän Bück (grüne, ovale Sprechblase) mit einem Hang zur Poesie hat die Aufgabe, einen kühlen Kopf zu bewahren und stolpert in immer neue lustige Situationen.
Offizierin Suki (rote, wolkenförmige Sprechblase) gibt sich alle Mühe, verläuft sich allerdings ständig.
Leutnant Bot (blaue, rechteckige Sprechblase) ist typisch KI unterkühlt, analytisch, pessimistisch und gerade dadurch ungewollt lustig.
Offizier Honk (orangefarbener Klecks als Sprechblase) ist unser absoluter Favorit und sorgt dank seines einsilbigen "Honk?!" für den Running Gag schlechthin. Der Offizier spricht nur dieses eine Wort, welches je nach Zusammenhang auch mal für einen ganzen Monolog reicht. Selbstverständlich versteht ihn der Kapitän trotzdem - an welchen liebenswerten Wookie uns das haarige Kerlchen wohl erinnert ;-)
Natürlich sorgt auch die verrückte Situation für immer neue Lacher, ebenso für Nostalgie beim typischen Sch-schsch-Geräusch, wenn sich Türen öffnen und schließen.
Ein spannendes und witziges Comic-Abenteuer sowohl für junge Leser wie auch für ältere, denn innerhalb der Szenen gibt es viele zusätzliche Anspielungen oder Seitenhiebe zu entdecken.
Wir geben eine Leseempfehlung sowie fünf von fünf galaktischen Sternen für dieses irrwitzige und herrlich schräge Weltraumabenteuer!
Fazit:
Was für eine geniale Idee!
Divers, klischeefrei, total schräg und dabei herrlich lustig! Dank skurriler wie sympathischer Charaktere ein außergewöhnliches Lesevergnügen für Jung und Alt!
...
Rezensierte Ausgabe: "Das unsichtbare Raumschiff" aus dem Jahr 2021
- Alex T. Watney
Dunkle Tage - Blackout
(21)Aktuelle Rezension von: SummseBeeDie Hauptprotagonistin Zoey ist Studentin und bekommt eines Tages eine besondere Vorlesung von einem Gastdozenten, der ein Buch mit dem Titel Blackout geschrieben hat. Und am Nachmittag darauf befindet sie sich selbst in einem als sie mit ihrer Mutter shoppen geht und plötzlich überall der Strom ausfällt...
Beim plötzlichen Stromausfall und der Panik der Leute habe ich mich auch gefragt wie man wohl selber in so einer Situation reagieren würde. Und für Zoey (und den Leser) wird es noch sehr nervenauftreibend. Es geht fast Schlag auf Schlag und teilweise ging es mir auch zu schnell... was aber zum Ende hin dann doch wieder Sinn ergeben hat. Alles in einem eine sehr gelungene und spannende Kurzgeschichte. Bei dem angenehmen Schreibstil war es fast schon schade, dass es sich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Aber vielleicht gibt es auch bald mal von diesem Autor einen Roman zu lesen. Mich würde es freuen. :)
- Benjamin Osenberg
Lernprobleme
(1)Aktuelle Rezension von: Buechereulenparadies"Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen" von Benjamin Osenberg
Wem von uns ist nicht schon einmal bei dem Gedanken an eine Prüfung der kalte Angstschweiß ausgebrochen? Wie wird der Prüfer sein? Welche Fragen kommen in der Prüfung dran und habe ich genügend gelernt? Diese und viele weitere Fragen können dazu führen, dass das Lernen zur Qual wird. Doch an wen kann man sich wenden, wenn das Lernen zu einer nicht zu bewältigenden Aufgabe wird? Zu groß ist die Angst sich vor Freunden, Verwandten, Lehrern und/oder Professoren zu blamieren. Viel einfacher ist es, ein Buch zu Rate zu ziehen, wie zum Beispiel „Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen“ von Benjamin Osenberg, welches im tredition-Verlag erschienen ist.Ich möchte mich hiermit beim Autor für das Rezensionsexemplar bedanken.
Jeder von uns wird im Laufe seines Lebens auf Situationen stoßen, die ihn überfordern. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Prüfungssituationen handeln. Auch im Alltag werden wir immer wieder mit unbekannten Situationen konfrontiert. Auf beide Alternativen geht Benjamin Osenberg in seinem Buch „Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen“ ein, indem er alltägliche Beispiele mit der schulischen Realität verbindet. Dem Leser bzw. der Leserin wird somit anschaulich ein Verständnis für die Materie vermittelt. Mir fiel es persönlich sehr leicht diesen vielversprechenden Ratgeber zu lesen, da er klar strukturiert und verständlich geschrieben ist. Laien, die mit diesem Thema nicht vertraut sind, werden nicht mit Fachwörtern bombardiert und dementsprechend bleibt der Lesefluss erhalten. Es bietet sich an das Buch chronologisch zu lesen, ist aber nicht zwingend erforderlich, da die Kapitel separat funktionieren. Hilfreich dabei sind auch die Anmerkungen des Autors, der je nach Kapitel und Thema auf wiederum andere Kapitel verweist.Das Buch „Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen“ scheint auf den ersten Blick eine klare Zielgruppe zu haben. Dieses Bild vermittelt vor allem der Titel. Allerdings ist das Erstlingswerk des Autors nicht nur für Studenten und/oder Schüler hilfreich, sondern auch für Lehrer, Professoren und vor allem Eltern. Denn der Ratgeber ist nicht nur eine Hilfe für diejenigen mit Lernproblemen, sondern auch für alle die sowohl Lernprobleme, als auch Menschen mit Lernproblemen verstehen wollen.Der Inhalt des Buch ist knackig, auf den Punkt gebracht und leicht verständlich. Auf jede Variation des Problems wird dabei aber eingegangen. Ob es nun (die nicht vorhandene) Motivation, die eigenen Gewohnheiten, der Zeitmangel, die Lustlosigkeit, die Blackouts oder Prüfungsängste sind, für jedes Problem gibt es eine Lösung, die objektiv betrachtet, effizient und einfach ist. Man merkt deutlich das der Autor sich mit dem Thema genauestens auskennt und ein Experte in diesem Feld ist. Vor allem die Länge des Buches überzeugte mich sehr. Jeder der ein Nachschlagewerk zu einem bestimmten Thema kauft (vom Duden einmal abgesehen), braucht mit diesem speziellen Thema Hilfe. Es gibt allerdings nicht schlimmeres, als wenn man ein 300 Seiten langes Nachschlagewerk in den Händen hält und erstens der Autor bzw. die Autorin nicht auf den Punkt kommt und man zweitens dieses 300 Seitenlange Werk lesen muss. Es geht bei Ratgebern und/oder Nachschlagewerken allerdings um schnelle und effiziente Hilfe. Man stelle sich nur einmal vor, dass ein Schüler oder eine Schülerin ein Buch mit 300 oder mehr Seiten noch vor dem eigentlichen Lernen lesen soll. In 99% der Fälle würde das Buch im Buchregal einstauben und die Probleme wären nicht gelöst.
Daher bin ich wirklich begeistert vom Buch „Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen“ und jeder der mich kennt, weiß, dass ich Ratgebern sehr skeptisch gegenüber stehe. Es gibt in diesem Bereich zu viele schwarze Schafe, die mit ihren Büchern nur Geld verdienen wollen und an Lösungen von Problemen nicht interessiert sind. Aber wer „Lernprobleme“ liest, merkt sehr schnell, dass der Fokus des Autors nicht auf dem Geld, sondern auf seinen Klienten und LeserInnen liegt.Das Cover ist schlicht aber einprägsam gestaltet.Abschließend möchte ich „Lernprobleme - Probleme, Einsichten, Lösungen“ schlicht und ergreifend jedem empfehlen, der selbst Lernprobleme oder jemanden kennt, der zum Beispiel Probleme mit der Motivation, mit Prüfungsängsten, Blackouts etc. hat.
- Dania Dicken
Die Seele des Bösen - Blackout
(27)Aktuelle Rezension von: _jamii_Zwei Jahre sind vergangen, seit Stacy Gallagher beinahe Matts Leben zerstört und ihn umgebracht hätte. In diesen zwei Jahren ist es ihm fast gelungen, die verhängnisvolle Nacht im Krankenhaus zu vergessen, in der Stacy den Tod fand.
So kommt es für Sadie und ihren Mann umso überraschender, als die Polizei Matt erneut wegen Mordes an Stacy verhaftet und eine Hausdurchsuchung veranlasst. Anfangs wähnt Matt sich noch in Sicherheit, doch die Durchsuchung fördert unvermittelt belastendes Material zutage.
Plötzlich sitzt Matt in der Falle: Schweigt er weiterhin, riskiert er die Todesstrafe. Er muss gestehen, wenn er nicht sein Leben riskieren will, und droht damit alles zu ruinieren, was er sich mit Sadie aufgebaut hat. Diesmal scheint es keinen Ausweg zu geben …Dieser Band ist, verglichen mit den vorherigen, um einiges ruhiger. Sadie und ihre Familie sind zwar nicht unmittelbar von verrückten Killern bedroht, trotzdem war dieser Teil für mich einer der spannendsten der ganzen Serie.
Die vor einigen Teilen begonnene Geschichte rund um Matts Stalkerin holt ihn nun ein und wird zum Abschluss gebracht. Darauf warte ich eigentlich schon seit Stacys Tod.
Matt muss sich vor Gericht verantworten und Sadie scheut weder Kosten noch Aufwand, um ihm so gut es geht zur Seite zu stehen.
Was mir an diesem Buch sehr gefallen hat, war einerseits, dass ein grosser Teil davon vor Gericht spiel, wo Recht haben und Recht bekommen eben nicht immer dasselbe sein muss. Zum anderen werden hier wiederum einige sehr interessante Fakten um die menschliche Psyche und das Gedächtnis / Erinnerungsvermögen aufgezeigt.
Nicht ganz so brutal wie gewohnt, dafür aber aufgrund der Emotionen und der persönlichen Betroffenheit von Matt und Sadie sehr lesenswert!
- Ivonne Keller
Klirrende Stille: Thriller
(18)Aktuelle Rezension von: dia78Das Buch "Klirrende Stille" wurde von Keller & Jensen verfasst und erschien 2023 im Verlag digital publishers.
Man wird direkt in die Geschichte katapultiert und steht vor dem Problem, wie die Protagonistin. Was ist los? Wem kann man vertrauen? Wird man vielleicht verrückt? Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und man kann sich auch in sie hineinversetzen.
Die Wortwahl und der Sprachstil sind ab und zu etwas anstrengend, die Spannung ist gegeben, aber lässt zwischendurch auch einmal nach. Der Spannungslevel ist nicht konstant gegeben. Man kann aber gut mitraten und rätseln, was als nächstes passieren wird.
Jeder, der Thriller mag, könnte hier auf seine Kosten kommen.
- Ben Nevis
Die drei ??? - Tal des Schreckens
(14)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMit dieser "Die drei ???" Folge verbinde ich sehr viel und sie ist auch eine der wenigen, wo ich ganz genau weiß, wann ich sie das erste Mal gehört habe.
Ich war 11 und fand sie zu dem Zeitpunkt eher nicht so gut, weil ich einfach zur sehr Angst vor der Handlung hatte. Erst Jahre später konnte sie mich überzeugen und heute zählt der 98. Fall von Justus, Peter und Bob zu meinen absoluten Lieblingen.
Es ist eine sehr spannende und mysteriöse Folge, bei der ich wieder einmal von Anfang bis Ende absolut gefesselt wurde. Das Tal des Schreckens, wo diejenigen, die da durch fahren, nicht mehr wissen, was bei der Durchfahrt passiert ist, ein totgeglaubter Indianerstamm und Fakes über Fakes.
Auch wenn ich mich noch im Groben an das meiste erinnern konnte, war ich doch überrascht, wie viel ich wieder vergessen habe. Aber das ist auch ganz gut so, da mich das Hörspiel so sehr unterhalten konnte. Wieder rätselte ich, stellte Vermutungen auf und wurde stets überrascht. Einzigst das Ende finde ich etwas lahm, da es einfach zu knapp endet. Aber die Hintergründe und Geschehnisse des Falls sind eigentlich doch recht schockierend....
Die Sprecher finde ich sehr klasse und vor allem Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich liebe ich einfach nur. Die Drei begleiten mich schon seit meinem 7. Lebensjahr und werden es noch viele weitere. Ansich mag ich auch den Sprecher Matthias Fuchs, aber hier gefiel er mir einfach nicht so sehr. Ich kann gar nicht mal genau sagen, es ist einfach so ein Gefühl.
Fazit:
Ich liebe den Fall und die Sprecher. Ein schön mysteriöser von den drei ???, der von Anfang bis Ende fesselt und bis auf Kleinigkeiten einfach nur klasse ist. Von mir gibt es:
5 von 5 Sterne
- Sandro Sandten
Lebensmittelvorräte für Engpasssituationen. Ernährungsvorsorge im Privathaushalt unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie: Magisterarbeit
(1)Aktuelle Rezension von: SandroSandtenGelesen im E-Book
Der Inhalt umfasst 105 Seiten. Insgesamt hat dieses Buch 150 Seiten.
1 Einleitung mit Problem-, Fragestellung und Hypothesen
2 Beschreibung des theoretischen Hintergrunds und des Stands der Forschung zum Thema der Ernährungsvorsorge in Deutschland (Grundlage, Gefährdung, Empfehlungen und deren Umsetzung, Corona-Einfluss)
3 Erstellung und Umsetzung der Befragung und Auswertung der 499 Datensätze
4 Interpretation der Auswertung und Ausblick
5 Fazit
ZusammenfassungDiese Masterarbeit befasst sich mit dem Thema Ernährungsvorsorge in privaten Haushalten und untersucht Einflussfaktoren auf den Lebensmittelvorrat unter Berücksichtigung der Corona-Situation. Der interdisziplinäre Erkenntnisgewinn bezüglich der Einflussfaktoren zur Erfüllung der Ansprüche soll Potenziale für die Erfüllung der Empfehlungen zur privaten Ernährungsvorsorge aufdecken, sodass zielgerichtete Kommunikationsmaßnahmen abgeleitet werden können.
Mittels einer Online-Befragung wurde erfasst, inwieweit die staatlichen Ansprüche an die Lebensmittelvorsorge in den Privathaushalten mit deren Lebensmittelvorratsreichweite deckungsgleich sind und in welchem Ausmaß dies durch die Corona-Situation verändert wurde. Der Einfluss auf die Lebensmittelvorräte durch die Corona-Situation wurde dabei insbesondere berücksichtigt, ebenso welche Motive die persönliche Lebensmittelvorratshaltung positiv beeinflussen.
Die Auswertung der 499 Datensätze zeigt, dass die Mindestmengen der staatlichen Empfehlungen mehrheitlich nicht erfüllt werden. Im Median werden Lebensmittel für 7 Tage und nicht-alkoholische Getränke für 4 Tage bevorratet. Die häufigsten Gründe für diese Vorräte wurden jedoch nicht mit dem Ziel der Vorbereitung auf Engpässe in der Lebensmittelversorgung angelegt. Höchstens 16 Prozent der Befragten kennen die Empfehlungen zur persönlichen Ernährungsvorsorge. Die Ergebnisse der Datenauswertung zeigen jedoch, dass die gezielte Vorbereitung für solche Krisen, die Risikoeinschätzung für Lebensmittelengpässe und die Kenntnisse der staatlichen Empfehlungen, die größten Einflüsse auf die Lebensmittel-Vorratsmenge haben. Darüber hinaus führt ein Anteil an Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus eigenem Anbau oder Tierhaltung dazu, dass die Vorratsmenge so weit erhöht ist, dass die staatlichen Empfehlungen im Median erfüllt werden.
Es konnte gezeigt werden, dass die aktuelle Corona-Situation die Lebensmittelvorratsmengen positiv beeinflusst. Es wird nach Angaben weniger häufig, aber dafür umfangreicher eingekauft als vor der Pandemie. Auch wenn viele die Corona-Situation als für sich nicht gefährlich einschätzen, sind die Vorratsmengen insgesamt, im Vergleich zu älteren Daten aus der Literatur, um etwa 40 Prozent erhöht.
Zur Förderung der privaten Ernährungsvorsorge könnte, ergänzend zur bereits laufenden Öffentlichkeitsarbeit, eine positive, zielgruppenorientierte Kommunikation ohne ausschließlichen Katastrophenbezug eingesetzt werden, welche den weiteren Nutzen von Vorratshaltung betont.
Fazit
Das Thema Ernährungsvorsorge und die Situation in Deutschland werden dargestellt. Ebenso wird dargestellt wie es gesetzlich bedingt zu dieser Situation kommt und welche weiteren Einfluss-Faktoren es gibt.
Besonder ist, dass dieses Buch die wissenschaftliche Erhebung zum Ist-Zustand der Thematik in Deutschland erhebt und auch die dazugehörige Methodik beschreibt. Studien zu diesem Thema sind bisher sehr seltend. Daher kann dieses Buch ein Maßstab zu eigenen Studien in der Thematik sein.
Konkrete Anleitungen und Maßnahmen oder Fallbeispiele zum Anlegen des individuellen Vorrates werden nicht gegeben. Hinweise zu EMpfehlungen dazu werden aber gemacht. - Christina Pertl
Kein Land in Sicht
(115)Aktuelle Rezension von: kristinaliestSpoiler enthalten!
Ich hab mich beim Lesen ständig gefragt, wie die Zwischenkapitel eigentlich mit den „normalen“ Kapiteln zusammenhängen sollen.
Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht wirklich packen. Zwar hatte ich beim Lesen klare Bilder im Kopf, aber die Figuren blieben für mich total blass und irgendwie schwer greifbar. Auch der Plot rund um Organhandel hat mich nicht überzeugt – das Thema wirkt für mich inzwischen einfach ausgelutscht und wenig originell.
Schade, denn ich hatte gehofft, dass die Geschichte in eine andere Richtung geht. Die Reihe um Sarah Peters werde ich daher nicht weiterverfolgen.
Für mich war’s leider nichts.























