Bücher mit dem Tag "blau"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "blau" gekennzeichnet haben.

149 Bücher

  1. Cover des Buches Royal Passion (ISBN: 9783734102837)
    Geneva Lee

    Royal Passion

     (1.394)
    Aktuelle Rezension von: chillbibliophie

    INHALT:

    Auf ihrer Abschlussfeier an der Oxford University trifft Clara Bishop auf einen attraktiven Fremden. Ohne Vorwarnung zieht er sie an sich, küsst sie leidenschaftlich und verschwindet. Clara hat keine Ahnung, wer der Unbekannte ist – bis ein Bild von ihnen beiden in der Zeitung auftaucht: Ihr heißer Flirt ist Prinz Alexander von Cambridge, Thronfolger von England, königlicher Bad Boy

    REZENSION:

    Die Geschichte von Alexander und Clara ist unglaublich spannend, hinreißend und wunderschön. Jede Seite ist ein vergnügen und sie macht einen süchtig. 

    Teilweise war ich immer wieder skeptisch wie schnell Clara ihren Körper an Alexander verschenkt. 

    Doch man merkt immer wieder wie sehr beide sich brauchen. 

  2. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.414)
    Aktuelle Rezension von: Milena_CM

    Worum geht’s?

    Kurz nach ihrem 17. Geburtstag bekommt Cassia ihren Lebenspartner zugewiesen. Es ist ihr bester Freund Xander, den sie schon seit Kindheitstagen kennt. Sie ist mit dieser Wahl sehr zufrieden – bis ihr auf einem Microchip, auf dem sie Informationen zu Xander erwartet, ein anderer Junge angezeigt wird, der ihre Gefühlswelt ziemlich durcheinanderbringt. 

    Die Welt, die Ally Condie mit dieser Reihe erschaffen hat, ist sehr spannend, ein interessantes Gedankenspiel. Eigentlich ist dort alles perfekt; es gibt keine Krankheiten, keine Kriminalität, keinerlei Probleme. Doch zugleich ist es der absolute Albtraum; die Bürger haben alle Freiheiten, alle Individualität und allen Genuss aufgegeben, dies scheint von den Meisten kaum infrage gestellt zu werden. Auch Cassia ist überzeugt davon, dass alles zu ihrem Besten geschieht, und dass alle Regeln ihren Sinn haben – jedenfalls zu Beginn. Im Laufe der Zeit bekommt sie ihre Zweifel daran, und muss mit den Konsequenzen umgehen.

     

    Meine Meinung

    Ich hatte schon viel von dieser Reihe gehört, aber es irgendwie noch nie geschafft sie zu lesen. Dementsprechend gefreut habe ich mich dann, dass mir im Second Hand die ersten beiden Teile in die Hand gefallen sind. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, sie führt den Leser locker-flockig durch die Geschichte und verschafft uns einen tiefgründigen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin. 

    Die Handlung ist originell und zeigt mir als Leserin einige Dinge auf, die ich als selbstverständlich wahrnehme, obwohl ich sie etwas mehr schätzen sollte. 

    Meiner Meinung nach hätte die Geschichte ein wenig spannender sein können. Ich hatte vor dem Lesen die Erwartung, schon ein wenig Rebellion gegen das System erleben zu dürfen, was aber noch nicht ganz so der Fall war. Ich hoffe das es in den folgenden Teilen mehr dazu kommen wird. 

    Die Beziehung zwischen Cassia und Ky ist ziemlich vertrackt, ich habe regelrecht mitgefiebert, und gehofft, dass ihre heimlichen Gespräche geheim bleiben können. Xander habe ich auch sehr ins Herz geschlossen, und hoffe dass auch er in den nächsten Teilen eine Rolle spielen wird, auch wenn es vorrangig um Cassia und Ky gehen wird. 

     

    Fazit

    Insgesamt eine schöne Dystopie, interessante Charaktere und eine schöne Liebesgeschichte. Ich hätte mir ein bisschen mehr Spannung und Rebellion gewünscht – aber das kann ja noch kommen. 

  3. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (312)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Wer sich für die Entstehung und die Entwicklung des Universums als Ganzes interessiert, wird hier einige interessante Theorien und Beobachtungen nahe gebracht bekommen. Leider sind manche Kapitel, auch wenn sie für Laien geschrieben wurden, sehr trocken und gefüllt mit nicht näher erklärten Schlussfolgerungen und Erkenntnissen, die man dem Autor dann einfach glauben muss. Sicher ist die theoretische Physik der Quantenmechanik zu kompliziert, als dass man sie in kurzen und einfachen Worten verständlich machen könnte, jedoch wäre ein Versuch mit mehr Details wünschenswert gewesen. Auch die Vielzahl metaphysischer und religiöser Fragen wirken innerhalb des Themenkomplexes dieses Buches manchmal seltsam deplatziert, scheinen diese doch eine objektive wissenschaftliche Sicht einzuengen oder zu behindern. Da ich mich beim Lesen an manchen Stellen regelrecht hindurchquälen musste, kann ich für dieses Werk nur zwei Sterne vergeben.

  4. Cover des Buches Die Überlebenden (ISBN: 9783442479085)
    Alexandra Bracken

    Die Überlebenden

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Starflower

    Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und auch die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen. Es wurde nie langweilig und man konnte sich  wirklich gut in die Geschichte hinein versetzen, dennoch hat sich die Geschichte sehr gezogen und man müsste sich förmlich durch die Seiten zwingen. Dadurch ist es bei mir leicht ins negative gerutscht,doch nicht genug, so dass ich es auch weiter empfehlen werde.:-)

  5. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.131)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Im Radio wurde der Anfang des Hörspiels "Per Anhalter durch die Galaxis" ausgestrahlt. Dass reichte mir völlig aus, es weiter zu lesen.

    Klappentext:

    Vor 30 Jahren wurde von einem der größten Verlage Ursa Minors (und der Erde) das bemerkenswerteste Buch, das je veröffentlicht wurde, der Menschheit zugänglich gemacht: Per Anhalter durch die Galaxis.
     Für Arthur Dent ist es ein ganz normaler Donnerstag, bis sein Haus von Planierraupen niedergewalzt wird. Kurz darauf wird allerdings auch die gesamte Erde von einem vogonischen Bautrupp plattgemacht, weil sie einer Hyperraum-Umgehungsstraße weichen muss. Aber da hat sich Arthurs bester Freund schon längst als Alien entpuppt, und sie sausen durchs Weltall mit nichts als ihren Badetüchern und einem harmlos wirkenden Buch, auf dem in großen, freundlichen Buchstaben »KEINE PANIK« steht. Und dabei hat das Wochenende gerade erst angefangen…

     Meine Meinung:

    Also schon die Anfangsszene ist genial. (Überrede mal einen Bulldozer-Fahrer sich vor seine eigene Maschine in den Matsch zu legen!)

    Wo soll ich mit der Bewertung Anfangen? Der Klassiker ist Chaotisch, Genial, Spacig und Schwarzhumorig. Alles Merkmale die ich (in der richtigen Dosierung, versteht sich) sehr an einem Buch schätze.

    Wenn man zu einem Fantasy-Buch sagen würde: "Das ist ja fantastisch." Dann sollte man zu Douglas Adams Per Anhalter durch die Galaxis sagen: "Das ist ja Sience-Fictionisch!"

    Man sollte dieses Buch lesen, wenn...

    ...man Lust auf ein lustiges, verrücktes Sience-Fiction-Abenteuer hat, dass sich selbst nicht so ernst nimmt.

    ...man wissen will, wer die schlausten Bewohner der Erden sind.

    ...man die simple Antwort nach der Frage nach dem Universum, dem Leben und den ganzen Rest haben will.


    5 von 5 Sternen (in den Weiten des Universums...)

    PS. Ich habe teils auch das Hörbuch mit Christian Ulmen als Sprecher gehört und empfehle auch dieses!!!

     

     

  6. Cover des Buches Die Achse meiner Welt (ISBN: 9783426515396)
    Dani Atkins

    Die Achse meiner Welt

     (922)
    Aktuelle Rezension von: MilaIlbach

    Zur Story
    Eigentlich einer der schönsten und gleichzeitig traurigsten Abende in einem jungen Leben: Eine Gruppe von Freunden trifft sich zum Schulabschluss und kommt noch ein letztes Mal zusammen, bevor sich die Wege womöglich trennen. Es soll ein schöner Abend sein. Doch Rachels Glück wird zerstört, als ein Auto in das Restaurant rast, in dem sie und ihre Freunde sitzen. Rachel schafft es nicht den Gefahrenbereich zu verlassen und wird durch ihren besten Freund gerettet, der dafür mit seinem Leben bezahlt.

    Die Charaktere
    Die Figuren sind ziemlich klischeebeladen. Der perfekte Ex, mit dem perfekten Körper und perfekten Lächeln und reichen Eltern. Die bildschöne Rivalin. Die allerbeste beste beste Freundin. Und natürlich der beste Freund, der schon immer in die Protagonistin verliebt war. Das klingt jetzt alles sehr negativ und sicher waren die Charaktere nichts besonderes, aber für die Geschichte waren nicht ausgefallene Charaktere notwendig...

    Zum Inhalt (spoiler)
    Rachel und auch der Leser weiß irgendwann nicht mehr, was real ist und was nicht. Gewisse Hinweise, wie der Duft ihres Vaters in ihrem Zimmer, lassen zwar vermuten, dass Rachel alles nur träumt, dennoch hat mich das Ende ergriffen. Nicht etwa, weil es eine so fantastische Geschichte oder ein so unfassbarer Plottwist war, sondern weil das Zentrum der Geschichte einfach nicht die Liebesgeschichte, die Frage nach der eigenen Identität, Freundschaft oder Verrat war. Rachel liegt letztlich im Koma und wird nur noch von Maschinen am Leben erhalten. Ihr echtes Leben, das seit dem Tod ihres besten Freundes mehr Albtraum als lebenswert war, wird in ihrem Tod nochmal zurechtgebogen. Sie erhält die Chance in Frieden zu sterben in dem Glauben, dass der Albtraum nie stattgefunden hat. Diesen Gedanken fand ich tröstlich, so seltsam es klingt. Noch einmal die Menschen sehen, die wir verloren haben, bevor auch wir gehen...

    Fazit
    Atkins hat weder mit ihren Charakteren, noch mit ihrer Sprach das Rad neu erfunden. Dennoch war es eine schöne, wenn auch traurige Erzählung.

  7. Cover des Buches Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Die Ankunft

     (1.495)
    Aktuelle Rezension von: Mialy1203

    ꧁𝓓𝓲𝓮 𝓐𝓷𝓴𝓾𝓷𝓯𝓽꧂

     ᴄ ᴀ s s ɪ ᴀ  ᴜ ɴ ᴅ  ᴋ ʏ

     « ʀ ᴇ ᴢ ᴇ ɴ s ɪ ᴏ ɴ » 

    Handlung: Die ruhige, sanfte Erzählweise wird auch in diesem Band beibehalten. Allerdings gibt es einige Entwicklungen, die neuen Wind mitbringen und die Geschichte in eine interessante Richtung leiten😉 Es wird auch ein zurzeit sehr aktuelles Thema aufgegriffen und es hat mir sehr gut gefallen, wie es in die Geschichte eingewoben wurde. 

    Charaktere: Allem voran mochte ich Cassias Entwicklung. Sie geht ihren eigenen Weg und zeigt einiges an Charakterstärke😊 Sie lebt ihre Liebe zur Lyrik aus und stellt sich damit endgültig gegen die Strukturen der Gesellschaft. Außerdem stehen sie und Ky zueinander und kämpfen füreinander, das fand ich auch sehr schön😆 Ky hat mir auch wieder gut gefallen und ist seinem Charakter treu geblieben. Interessant fand ich auch, dass Xander in diesem Band sehr präsent war, ohne dass es dabei ständig um ihn und Cassia ging☺ Stattdessen stand er als Charakter im Vordergrund und das mochte ich wiederrum sehr. 

    Schreibstil: Diesmal wird aus drei Perspektiven erzählt, zu Cassias und Kys Sicht kommt auch Xander dazu. Mir haben diese Sichtwechsel gefallen, weil man dadurch einen besseren Überblick und einen besseren Einblick in die Veränderungen bekommen hat😊 Der Schreibstil ist wieder locker und   durch die Gegenwartsform hat man das Gefühl, dass die Geschehnisse unmittelbar passieren. 

    Fazit: Ein tolles Finale, das zu dieser Reihe passt und sie zu einem guten Abschluss bringt, der auch realistisch für die Reihe ist und mir für alle Charaktere gut gepasst hat😁 

    🌟🌟🌟🌟/5🌟Sternen

  8. Cover des Buches Evermore - Die Unsterblichen (ISBN: 9783442473793)
    Alyson Noël

    Evermore - Die Unsterblichen

     (2.521)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Die Protagonistin Ever hat bei einem schrecklichen Autounfall ihre ganze Familie verloren. Fast wäre auch sie gestorben. Wie sie das überleben konnte scheint unerklärlich. Doch seitdem ist ihr Leben total verändert. Nichts ist mehr wie zuvor. Nicht nur, dass sie mit dem Verlust ihrer Familie klar kommen und zu ihrer Tante ziehen muss; Ever hat seit dem Unfall besondere Fähigkeiten. Sie kann die Auren von Menschen sehen, deren Gedanken lesen und erhält bei Berührungen Bilder aus deren Leben. All das überfordert Ever derart, dass sie sich zurückzieht und Schutzmaßnahmen ergreift. Ihr Leben wird allerdings von Neuem über den Haufen geworfen, als Damen in ihrem Leben erscheint. Denn bei ihm verhält es sich anders. Keine ihrer Fähigkeiten funktioniert bei ihm. Das verwirrt und fasziniert Ever zugleich. Aber warum ist Damen auch noch ausgerechnet an ihr interessiert?

    Inhalt und Bewertung:

    Das Buch startet mit Evers Leben nach dem Autounfall. Ever hat das alles noch lange nicht verarbeitet. Durch ihre neuen Fähigkeiten wird sie schließlich auch jeden Tag an den alles verändernden Tag in ihrem Leben erinnert. Sie ist völlig überfordert mit der Situation. Es wird sehr schnell deutlich, dass Ever sich nach ihrem alten Leben und Normalität sehnt, die sie jedoch nicht mehr zurückbekommen wird. Um ihren Fähigkeiten zu entkommen, vermeidet sie  jede Berührung, schirmt sich mit Kapuzenpullis und sehr lauter Musik ab, und hat nur Miles und Haven als Freunde, die sie allerdings genauso wenig an sich heranlässt, wie ihre tote Schwester Riley, die sie seit dem Unfall ebenfalls sehen kann.

    Am Anfang des Buches hatte ich deswegen wirklich Mitleid mit Ever und konnte verstehen, warum sie sich so zurückzieht. Ihren Freund Miles hat die Autorin sehr gut hinbekommen. Er war wirklich ziemlich lustig, was die triste Stimmung vom Anfang nochmal ein wenig aufgelockert hat und er hat sich auch, soweit Ever ihn an sich heranließ, immer um sie gekümmert. Ihre Freundin Haven ist ein ganz anderer Charakter. Sie ringt verzweifelt um Aufmerksamkeit und Zugehörigkeit. Sie ist nicht sehr standfest, ahmt andere nach und war meiner Meinung nach auch nie so richtig für Ever da, wie Miles es z.B. war. Zu einem späteren Zeitpunkt im Buch kann man auch das verstehen, ich konnte mich allerdings trotzdem nicht mit ihr anfreunden.

    Alles ändert sich jedoch für Ever, als Damen als neuer Mitschüler in ihr Leben tritt. Zugegeben: der Teil ist schon ein wenig klischeehaft. Ever ist irritiert. Bei Damen funktioniert nämlich keine ihrer neuen Fähigkeiten. Doch warum? Das verwirrt sie zwar ziemlich, macht Damen aber zugleich auch zu ihrem persönlichen Ruhepol. Sie spürt eine Verbindung zu ihm. Damen scheint zudem sehr interessiert an Ever, etwas was sie sich ebenfalls nicht erklären kann. Ever ist wegen all dem hin- und hergerissen. Sie spürt, dass zwschen Damen und ihr etwas ist, allerdings schüchtern sie Damens merkwürdiges Verhalten und ihre nicht funktionierenden Fähigkeiten  ein. Dieser Konflikt war ziemlich gut dargestellt und hat mir gut gefallen, weil es einfach nur logisch ist, dass sie ihm unter den Umständen nicht direkt an den Hals fällt. Damens Chrakter ist sehr interessant und rätselhaft gestaltet.
    Während Damen sie ausführen möchte und ich mich gefragt habe, wie es bei den beiden weitergeht, baut sich zeitgleich noch an anderer Stelle Spannung auf. Denn ihre Freundin Haven verhält sich ebenfalls sehr komisch und das scheint etwas mit Drina, einer alten Bekannten von Damen, zu tun zu haben.
    Ever kommt nach und nach allen Geheimnissen auf die Schliche. Doch alles sie Damen zur Rede stellt, ist sie erschüttert von der Wahrheit, was ich sehr gut verstehen konnte, obwohl man als Leser schon ähnliches erahnen konnte. Sie betrinkt sich jeden Tag und möchte der Wirklichkeit und ihren Fähigkeiten so entfliehen, doch es zeigt sich schnell, dass es kein Entkommen gibt...

    Die Spannung wird immer größer, bis es irgendwann zur großen Auflösung kommt, die mich nochmal völlig vom Hocker gerissen hat. Das hätte ich niemals erwartet. Ein richtig überraschendes Ende (im positiven Sinne😉).
    Insgesamt auf jeden Fall ein sehr gutes Buch mit spannender Handlung und auch ein richtig herzzerreißender Liebesgeschichte. Der Schreibstil der Autorin war an manchen Stellen zwar etwas ausbaufähig, was die Charaktere betraf, das hat aber nicht dazu beigetragen, das Buch zu schwächen.
    Ich freue mich auf das, was in den Fortsetzungen noch alles passieren wird.👍🏻

     

  9. Cover des Buches Das Buch ohne Namen (ISBN: 9783404165162)
    Anonymus

    Das Buch ohne Namen

     (632)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Kommt ein Mann in die Bar, will einen Bourbon haben. Minuten später sind alle in der Bar tot.

     

    Beginnt wie ein schlechter Scherz ohne Pointe, ist aber der Start einer tollen Reihe, die ein ist, vor allem nicht immer ganz ernst zu nehmen.

    In Santa Mondega, passierte genau so was vor fünf Jahren. In einer Bar und anschließend in der ganzen Stadt, wurden über 300 Menschen und andere Wesen getötet. Die kleine Stadt, die einer Westernstadt ähnelt, hat eine sehr gemischte Gemeindet aus Menschen, Vampiren und Werwölfen.

     

    Schuld daran war der Bourbon Kid. Ein Killer der diesen Alkohol trinkt und nun als Legende gilt. Denn seit damals hat ihn niemand mehr gesehen und jeder des es tut, der stirbt. In diesem ersten Teil ist es das „Buch ohne Namen“ was vordergründig ist. Ein Buch welches dem Leser den Tod bringt und daher nicht gelesen und am besten in die Hände von jemanden fällt. Was es genau mit dem Buch auf sich hat und wer der Autor ist, der nur als Anonymus draufsteht, werden wir in den späteren Teilen erfahren.

     

    So ist eine weiter Storyline, dass es sich um die Sonnenfinsternis handelt die nun ansteht und die Macht des blauen Steines „Auge des Mondes“ aktiviert werden kann. Dieser Stein wurde von der Mönchsinsel Hubal gestohlen und die dortigen Mönche wollen das Teil wiederhaben.

     

    So kommt die Sonnenfinsternis und die Vampire sehen die Chance auf ein großes Buffet, die Werwölfe wollen mitspielen und die Mönche ihren Stein finden. Da kommt dann er, die Legende, und mischt auch noch kräftig mit.

     

    Dieses erste Buch der Reihe, zeigt das die Leser keinen klassischen Western, Horrorstreifen, Fantasy oder Krimi erhalten. Sie bekommen mehr, viel mehr. Sie bekommen eine bunte Mischung von allem. Einen sehr herben, schwarzen Humor der echt deftig ist (und was ich toll finde), mit Charakteren die nicht sympathisch sind, sondern Arschlöchern, die aber so authentisch sind das es einfach passt. Verdammt viel Blut und Innereien werden im Blut verteilt. Damit sollte man umgehen können.

     

    Das Buch ist einfach ein tolles Gesamtpaket und verlangt einfach das man sich auf die Geschichte einlässt und dass man der Story den Raum gibt den es braucht. Zudem man keine Liebesgeschichte oder Wir-sind-alle-Freunde erwarten darf. Für mich eine der besten Reihen welche ich in den letzten zehn Jahren gelesen habe.

  10. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.492)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Teil II einer Reihe (Sonderdezernat Q)

    „Sie wollten wie die Bande in >Clockwork Orange< sein. Gleichgültig gegenüber ihrer Umgebung. Permanent auf der Jagd nach Nervenkitzel und Grenzüberschreitungen. Verwegen und gnadenlos.“ (S. 102)

    Lange stand dieses Buch ungelesen in meinem Regal, offensichtlich hat mich der Titel abgeschreckt, denn am Autor liegt es definitiv nicht. Jussi Adler-Olsen ist ein Meister seines Fachs und seine Carl Mørck-Reihe besteht durchweg aus Bestsellern.

    FASANENTÖTER lautet der wörtlich aus dem Dänischen übersetzte Titel. Von diesem harmlos klingenden Titel darf der Leser sich nicht verwirren lassen. Dieser Psychothriller ist alles, aber nicht harmlos. TRIGGER-Warnung: Sadismus ist der Themenschwerpunkt in diesem Thriller!

    Eine Gruppe Eliteschüler, die für ihre Gewaltorgien aller „Uhrwerk Orange“ aufgefallen ist, steht unter Mordverdacht. 20 Jahre später: Eine Frau mit zerstörter Seele. Drei mächtige Männer, die ihr nach dem Leben trachten. Der zweite Fall für Carl Mørck.

    Inhalt

    Carl Mørck findet nach seinem wohlverdienten Urlaub auf seinem Schreibtisch plötzlich eine Akte – einen Cold Case, der aber scheinbar aufgeklärt ist. Zwei Jugendliche wurden vor 20 Jahren in einem Sommerhaus tot aufgefunden, neun Jahre später gibt ein Mann zu, die beiden ermordet zu haben. Der Fall scheint gelöst. Doch warum taucht die Akte nun wieder auf? Wer glaubt nicht an die Geschichte des Verurteilten?

    Carl Mørck und sein Assistent Hafez el-Assad fangen an zu ermitteln. Eine Gruppe junger Internatsschüler wurde damals verdächtigt. Heute bekleiden drei von ihnen hochrangige Posten in Politik und Wirtschaft mit Beziehungen zu höchsten Polizeikreisen. Kein Wunder, dass die Ermittlungen des Sonderdezernats bald darauf von oberster Stelle verboten werden. Wie soll Carl unter diesen Voraussetzungen den Cold Case auflösen?

    Protagonisten

    Carl Mørck und sein Sonderdezernat Q haben durch ihren ersten Fall, um die verschollene Merete Lyngaard, an Prestige gewonnen. Das Team bekommt Zuwachs – eine junge Sekretärin namens Rose Knudson, die anfängt ihren Chef Carl gehörig zu nerven. Bald merkt sie aber, dass fehlende Tische und Stühle in den Kellerräumlichkeiten nur ein untergeordnetes Problem darstellen.

    Das Ermittlerteam ist durchweg sympathisch. Die schroffe Kalter-Hund-Natur des Vizekriminalkommissars Carl Mørck wird durch die liebenswürdige, lebensfrohe Art von Assad kontrastiert. Es ist ein Fest, den beiden bei ihren Unterhaltungen „lauschen“ zu können.

    Die Jugendclique um Kirsten-Marie Lassen, Bjarne Thøgersen, Kristian Wolf, Ditlev Pram, Torsten Florin und Ulrik Dybbøl Jensen steht im Mittelpunkt der Ermittlungen. Die letzten Drei vergnügen sich beim Jagen in einem privaten Wald zusammen mit anderen hochrangigen Persönlichkeiten der High-Society Dänemarks (daher der Name Fasanentöter). Die Machenschaften der Freunde haben mich erschüttert. Sie agieren brutal, ungnädig und sadistisch. Kirsten-Marie Lassen, genannt Kimmie, nimmt einen Hauptpart in diesem Roman ein. Eine starke Frauenfigur, ähnlich der Merete Lyngaard aus dem ersten Teil. Sie ist geprägt durch ihre, alles andere als normale, Jugendzeit. Wegen dieser Figur bezeichne ich diesen Roman als Psychothriller. Kimmie ist eine Protagonistin, die einen Knacks weg hat. Beim Lesen schüttelte ich oft den Kopf über ihre Gedanken und Handlungen, doch ich habe auch mitgelitten.

    Schreibstil

    Jussi Adler-Olsen konstruiert seinen Roman, wie den Vorgänger, mit mehreren Perspektiven, die einander ergänzen. Doch im Unterschied zu „Erbarmen“ findet sich im Nachfolger ein komplexeres Konstrukt aus Sichtweisen. Im Stile des Allwissenden Erzählers erzählt Adler-Olsen die parallelen Handlungsstränge vom Ermittler Mørck; von einer selig geschundenen Frau; und von den drei befreundeten Männern, deren Vergangenheit sie nie losgelassen hat.

    Fazit

    SCHÄNDUNG von Jussi Adler-Olsen ist ein Psychothriller, der mir nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird. Man stelle sich die Clique aus „Clockwork Orange“ vor, die ihren Sadismus ausleben und ungestraft davonkommen, da sie Angehörige der dänischen Oberschicht sind. Zwar geht es in diesem Thriller weder um Beethovens Kompositionen noch um eine Kritik der Medien, aber dafür besticht er mit nachvollziehbaren Charakteren, einer erschütternden Thematik & einem gelungenen Plot. Gerade als Frau hat mich dieser Psychothriller bewegt und erschüttert, ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand legen & finde das Ende sehr befreiend, wenn auch vorhersehbar. Ein Thriller der Marke: Zu was können Menschen fähig sein?!

     

    SCHÄNDUNG| Jussi Adler-Olsen| 2. Teil der Carl-Mørck Reihe| übersetzt aus dem Dänischen von Hannes Thiess| dtv Verlag| 2010| 459 Seiten| 14,99€

  11. Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783841421692)
    Ally Condie

    Atlantia

     (489)
    Aktuelle Rezension von: annikaliest

    >Gerade wenn man glaubt, man hätte nichts mehr zu verlieren...stirbt man. ~Rio in Atlantia<  

    Meine Meinung:

    Ally Condie erzählt sehr bildhaft, sodass man sich alles gut vorstellen kann. Sie legt außerdem viel Wert auf die Handlung, wodurch Rios Gedanken und Gefühle teilweise schwer nachzuvollziehen waren, was aber nicht so sehr gestört hat, eben weil die Handlung sehr spanned und interessant ist. Besonders am Anfang des Buches werden häufig mysteriöse Andeutungen gemacht, weswegen man nicht aufhören will, zu lesen. Trotzdem fand ich es leider (am Anfang) ein bisschen langatmig; mir hat es zu lange gedauert, bis etwas passiert ist. Aber als dann was passiert ist, war es spannend, hat einen mitgenommen und nicht mehr losgelassen. Die ganze Geschichte ist im Präsens geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Rückblicke, die die Geschichte verständlicher machen und Zusammenhänge verdeutlichen. Was ich schade fand (und was definitiv mein Fehler war!), ist, dass ich es die ganze Woche über so “stückchenweise” gelesen habe. Ich kann mir vorstellen, dass der Lesefluss und das Eintauchen in die Welt von Atlantia sehr viel besser sind, wenn man es ziemlich am Stück liest und nicht immer nur vierzig Seiten. 😅

    Mein Fazit:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen; ich habe zwar ein paar Kritikpunkte, aber ich mochte die Handlung und die Figuren und das Setting fand ich total faszinierend. Jemandem, der gerne eine spannende Geschichte voller Geheimnisse und Rätsel in einer fremden Welt liest (also auch ich :D), wird dieses Buch sehr gut gefallen. 


  12. Cover des Buches Der Sommer der Blaubeeren (ISBN: 9783442382170)
    Mary Simses

    Der Sommer der Blaubeeren

     (632)
    Aktuelle Rezension von: divergent


    Ich mochte das Setting und irgendwie auch die ganze Geschichte.Was mir hier nicht so gefiel,war Ellen als Protagonistin.Sie war mir öfters unsympathisch,teils auch abgehoben und etwas arrogant.
    Auch ihr Verlobter war mir jetzt nicht soo mega sympathisch.Ganz anders hingegen verhielt es sich mit ROY! Ihn habe ich ja sofort ins Herz geschlossen! Ich war von ihm ein Fan,seit er aufgetaucht ist. Er ist witzig,sexy und hat Humor! Kein Wunder also,dass er Ellens Gefühlswelt so auf den Kopf stellt!!

    Die Geschichte hat,wie ich finde,irgendwie so ihren eigenen Reiz. Sie klingt zunächst auch weder originell noch sonst irgendwie spannend,aber es gab einige Szenen,die fand ich toll.
    Das kleine Dorf in Maine,wo sich fast die gesamte Geschichte abspielt wird sehr authentisch beschrieben,sodass ich mir ALLES dort so gut vorstellen konnte.
    Ein weiterer großer Pluspunkt sind der Humor und der Schreibstil! Ich bin quasi nur so durch das Buch geflogen,so gefangen war ich in der Geschichte von Ellen und dem Brief ihrer verstorbenen Großmutter.
    Was mir schlussendlich hier gefehlt hat war,dass Ellen und Roy leider zu wenig,süße Szenen gemeinsam hatten. Hätten die zwei noch etwas mehr Interaktion gemeinsam gehabt,dann wäre das eines meiner neuen Lieblingsbücher geworden!

    So sind es nur 4 von 5 Sternchen!
    Das perfekte Buch für den Sommer!




  13. Cover des Buches Die Glasbücher der Traumfresser (ISBN: 9783442372744)
    Gordon Dahlquist

    Die Glasbücher der Traumfresser

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Pialalama

    Der Roman ist mit seinen 925 Seiten nicht gerade kurz und bietet daher sehr viel Platz für sehr viele Namen. Bis zur letzten Seite war ich mich noch nicht über alle Verhältnisse ganz klar, was ich jedoch nicht als allzu tragisch empfinde. Das Buch ist in 10 Kapitel unterteilt, wobei jedes Kapitel einer der Hauptpersonen zugeteilt ist. Diese Aufteilung führt an manchen Stellen dazu, dass einige Szenen wiederholt, aber aus anderer Sichtweise stattfinden. Mir persönlich hat das sehr gefallen. So kommt es zum Beispiel vor, dass ein Schussgeräusch von einer Person wahrgenommen, aber nicht genauer beschrieben wird. Aus einer anderen Sicht erfährt man dann, was es mit diesem Schuss auf sich hatte und wie es überhaupt zu dieser Situation kam. Durch dieses Stilmittel konnte – nicht zuletzt wegen Irreführung –  eine große Spannung aufgebaut werden, die sich durch fast das ganze Buch gezogen hat. Nur der Schluss hätte für meiner Meinung nach etwas weniger gedehnt sein dürfen.

    Die Atmosphäre, die Dahlquist hier erschaffen hat, ist ein Gemisch aus Gothic Novel und viktorianischem Stil. Die Welt aufgeladen von Gelüsten, Träumen und alchemistischer Wissenschaft, die ich mir stets trüb-grau und grünlich schimmernd vorgestellt habe. Das Herzstück und der Hauptort des Geschehens ist die alte und riesige Villa Harschmort House. Hier durfte sich mein Herz über geheime Türen, Spiegel und Gemälde freuen, die perfekt zu der geheimnisvollen Verschwörung passen. Das Labyrinth dieses Hauses ergibt Zusammen mit dem Schreibstil aus verschiedenen Sichtweisen eine tolle Kulisse für die Ereignisse.

    Der Schreibstil war an sich sehr angenehm zu lesen und Dahlquists Worte und Ideen haben wirklich meine Emotionen berührt. Sehr oft war ich einfach nur unglaublich wütend. Wütend auf dieses verdammte Pack, dass einfach nicht kleinzukriegen war. Wie Ungeziefer tauchte immer wieder ein anderes Mitglied der Verschwörung auf und auch wenn man weiß, dass sich am Ende höchstwahrscheinlich alles zum Guten wenden wird, leidet man doch mit den Qualen und der Hoffnungslosigkeit von Miss Temple, Kardinal Chang und Doktor Svenson mit. An einer Stelle musste ich wirklich einen Schrei loslassen, weil ich so mitgefiebert habe. Und Freunde, das macht für mich einen guten Schreibstil aus!

    Eine Sache die mich beschäftigt hat, war  die Frage nach dem  großen „Wieso?“ hinter der ganzen Verschwörung und dem blauen Glas. Irgendwie ist das für meinen Geschmack nicht stark genug hervorgehoben worden. Ja es geht um Macht – das geht es immer-  aber Macht wozu? Was ist das endgültige Ziel der handelnden Personen gewesen? Wahrscheinlich geht es einfach um noch mehr Macht. Auch wenn die Antwort die Ereignisse wahrscheinlich nicht in einem anderen Licht dastehen lassen würde, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Informationen zu der Idee aus Sicht der bösen Seite gewünscht.

    Fazit: Gordon Dahlquist hat hier eine Kulisse ganz nach meinem Geschmack geschaffen. Geheimnisvoll, viktorianisch-gotisch und dunkel, mit ein bisschen Plüsch und Samt. Sowohl ein großes Maß an Spannung, als auch der Emotionen-ergreifende Schreibstil haben mir durchaus gefallen und den Roman – bis auf ein paar kleine Mängel – zu einer tollen Geschichte gemacht. Ich bin schon gespannt auf Teil 2!

  14. Cover des Buches Evermore - Der blaue Mond (ISBN: 9783442473809)
    Alyson Noël

    Evermore - Der blaue Mond

     (1.298)
    Aktuelle Rezension von: Naomi-Emma

    Einleitung:

    Ever und Damen haben endlich zueinander gefunden. Die Gefahr scheint gebannt und ihrer gemeinsamen Ewigkeit scheint nichts im Weg zu stehen. Doch der Schein trügt. Damen wird von einer mysteriösen Krankheit befallen, obwohl das doch eigentlich gar nicht möglich sein kann. Die Krankheit setzt ihm schnell hart zu und er verändert sich in kürzester Zeit. Er benimmt sich plötzlich wie ein ganz normaler Teenager und hat keinerlei Interesse mehr an Ever. Ever ist verzweifelt und weiß überhaupt nicht, was sie tun kann um Damen zu ihr zurückzubringen. Sie sucht nach Antworten im magischen Sommerland. Dort erfährt sie allerdings noch etwas anderes, was sie vor die schwerste Wahl ihres Lebens stellt...

    Inhalt und Bewertung:

    Auch wenn es am Anfang des Buches aussieht, als ob alles in perfekter Ordnung wäre und Ever und Damen nun endlich zusammen sein können, so stellt sich relativ schnell Veränderung ein. 

    Mir war natürlich klar, dass die Autorin nicht 5 weitere Bände über eine durchweg glückliche Zukunft von Ever und Damen schreiben konnte. Dennoch habe ich wirklich gemeinsam mit Ever getrauert, als Damen sie an ihrem romantischen Abend einfach sitzen ließ. Die beiden haben so lange aufeinander gewartet und dann so etwas. Ich konnte Ever total verstehen, wie sie das ganze Wochenende lang alles versucht hat, um irgendein Lebenszeichen von Damen zu bekommen. Und dann die Erschütterung, als sie Damen in der Schule trifft und dieser gar nichts mehr von ihr möchte und sich total komisch verhält. Ich war am Boden zerstört über sein Verhalten, auch wenn er natürlich am aller wenigsten dafür kann. Diese abrupt Verhaltensänderung hat die Autorin sehr gut hinbekommen, denn so hat sich schnell Spannung aufgebaut, da ich mich durchweg gefragt habe, was mit Damen passiert, wer dahinter steckt und warum und wie Ever ihn retten kann.

    Ever hat schnell den Verdacht, dass ihr seltsamer neuer Mitschüler Roman dafür verantwortlich ist. Seit er da ist, hat sich Damen verändert. Doch sie hat keinerlei Beweise dafür. Roman erschien mir von Anfang an als ein sehr rätselhafter Charakter mit vielen verborgenen Geheimnissen. Den fehlenden Beweisen zum Trotz, war aber auch ich davon überzeugt, dass Roman irgendwie seine Finger im Spiel hat.
    Evers Ansatz im Sommerland nach Antworten zu suchen ist gut.
    Dort trifft sie auf die zwei sehr unterschiedlichen Zwillinge Romy und Rayne. Die beiden sind auf jeden Fall eine Bereicherung. Sie können ihr weiterhelfen.
    So erhält sie neue Informationen, bis irgendwann eine dabei ist, die alles verändern kann. Zuerst muss ich sagen habe ich gar nicht richtig begriffen, was für ein Ausmaß das hat und welche Möglichkeiten Ever jetzt offen stehen. Ever war aber schlauer als ich.😂Sie hat sofort gewusst, dass sie nun eine schwere Entscheidung treffen muss. Und obwohl es ihr schwerfiel, hat sie auch relativ schnell gewusst wie ihre Entscheidung ausfällt. Das fand ich ein bisschen schade. Weil es doch ziemlich weitreichend war und ich da an ihrer Stelle glaube ich länger überlegt und gezögert hätte. Andererseits war sie auch gezwungen schnell zu handeln. 

    Es baut sich nochmal enorm Spannung auf in den letzten Kapiteln, sodass ich gar nicht anders konnte als weiterzulesen. Auch am Ende gab es nochmal eine Entscheidung, die ich zunächst nicht nachvollziehen konnte, wo mir dann aber klar wurde warum sie so gehandelt hat und ich dann doch ihrer Meinung war. Am Schluss fügt sich alles zu einem Gesamtbild zusammen, es werden einige Fragen beantwortet und das Ende war doch nochmal eine ziemliche Kehrtwende. Hat mir aber sehr gut gefallen.

    Insgesamt ist Band 2 eine schöne Fortsetzung, die definitiv dazu anregt schleunigst mit Band 3 anzufangen. Sehr empfehlenswert. ☺️


  15. Cover des Buches Der Pfau (ISBN: 9783462048001)
    Isabel Bogdan

    Der Pfau

     (456)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Amüsant, intelligent, ästhetisch

    Die Geschichte an sich könnte, an heutigen Maßstäben gemessen, nicht unspektakulärer sein. Bogdan spielt aber so gekonnt mit den Wissensvorsprüngen bzw. der Unwissenheit der Figuren, dass einem dies erst später auffällt. Darüber hinaus begeistert und fesselt die feine Ironie, die durch die indirekte Rede (endlich jemand, der sie noch beherrscht!)  verstärkt wird.

    Ein wunderbares Buch!


  16. Cover des Buches Blaues Blut (ISBN: 9783802582028)
    Richelle Mead

    Blaues Blut

     (1.237)
    Aktuelle Rezension von: tierra.de.los.sonadores

    ACHTUNG! Das ist der 2. Band der Vampire Academy – Reihe von Richelle Mead. Die folgende Rezension ist demnach NICHT SPOILERFREI!

    Worum geht es?

    Rose Hathaway und Lissa Dragomir sind an die Vampire Academy zurückgekehrt. Auch die Gefahren, mit denen sie bei ihrer Rückkehr konfrontiert wurden, haben sie mit Bravour gemeistert,

    Rose trainiert natürlich weiter hart, um ihre Freundin beschützen zu können. Hierbei helfen ihr vor allem die Privatstunden mit ihrem Mentor Dimitri. Nur leider ist es gar nicht so leicht, sich auf das Training zu konzentrieren, wenn man in den Trainer verleibt ist… Nur leider scheint Dimitri kein Interesse an einer Beziehung zu haben und begegnet Rose mit extremer Professionalität. Und zu allem Überfluss scheint Dimitri auch noch Interesse an einer anderen Frau zu haben – sehr zu Roses Leidwesen!

    Lissa hingegen ist glücklich mit ihrem Freund Christian – doch mit dem kommt ihre beste Freundin leider gar nicht klar!

    Und natürlich dreht sich in der Vampirwelt nicht nur alles um zwischenmenschliche Beziehungen. Gerade, als alles ruhig scheint, versetzt ein Großangriff der Strigoi die Akademie der Vampire in höchste Alarmbereitschaft, und es wimmelt an der Schule nur so von Wächtern, darunter auch die legendäre Janine Hathaway ... Roses Mutter!

    Wie hat es mir gefallen?

    Wer dieses Buch liest bekommt:

    • Liebesgeschichten
    • Familiendramen
    • Eine Internatsstory
    • Eine Freundschaft, die über allem steht
    • Und eine riesige Portion an Spannung, Geheimnissen und Action

    Ich bin nur so durch die Seiten geflogen! Mir hat besonders gut gefallen, dass Rose nicht mehr sooo extrem auf Lissa fixiert ist. Natürlich sind die Beiden beste Freundinnen und auch noch mit diesem Band verbunden, aber trotzdem war es gut, dass Rose festgestellt hat, dass sie auch ein eigenes Leben hat / dass sich ihre Welt nicht nur um Lissa dreht. Auch fand ich es schön, Roses Mutter kennenzulernen. Das war etwas, was ich mir schon damals, als ich den Film gesehen habe, gewünscht habe. Über ihren Vater gibt es ja auch die ein oder andere Andeutung, die darauf schließen lässt, dass er in den Folgebänden vielleicht noch eine tragende Rolle bekommt.

    Ich habe gehört, dass ab Band 4 das Setting wechselt, und wir uns in ein anderes Land aufmachen. Ich hoffe ja, dass es da vielleicht in die Türkei geht und Rose mit ihrem Vater zusammenarbeitet. (Das ist ja anscheinend Roses andere Nationalität). Naja, vielleicht ist es auch nur ein Hirngespenst meinerseits :D

    Ich freue mich jetzt auf jeden Fall sehr auf Band 3 – vor allem, weil mir gesagt wurde, dass dieser der Beste der ganzen Reihe sei…

    Ach ja, dieser Teil hier hat 5 Sterne bekommen.

  17. Cover des Buches Sternenschimmer (ISBN: 9783522502788)
    Kim Winter

    Sternenschimmer

     (414)
    Aktuelle Rezension von: Ruby-Celtic

    Ein Buch, dass mich in meinen jüngeren Jahren bestimmt unglaublich begeistert hätte. Noch jetzt hat es mir durchaus Freude bereitet in die Geschichte einzutauchen, diese zu genießen und die Idee und die Umsetzung zu verfolgen.

    Erzählt wird die Geschichte aus Sichtweise von Mia, welche ein schönes und ruhiges Leben lebt. Sie hat ihre Mutter, ihre Freunde und ein geregeltes Leben. Ihr Charakter ist sehr wandelbar, was auch mit an ihrem Alter liegt. Mit 17 Jahren ist sie noch sehr jung, hat noch Flausen im Kopf, möchte die Welt retten und übersieht dass das manchmal mehr Arbeit ist als man glaubt ;)

    Iason ist ihr Gegenpart und schon wesentlich weiter und erfahrener, was leider auch an seiner Vergangenheit liegt und daran was er und seine Schwester durchmachen mussten. Er ist sorgsam, vorsichtig und wägt immer wieder ab wie er vorzugehen hat. Ein Kopfdenker, welcher nur nach und nach auch sein Herz mit einbindet.

    Insgesamt ist die Story nicht ganz neu, hat aber dennoch interessante und neue Richtungen. Dennoch hat mir persönlich etwas mehr Information zum Planeten Loduun gefehlt, aber es kann natürlich gut sein, dass dies im zweiten Band höhere Priorität hat.

    Die Umsetzung der Geschichte ist einfach, aber dennoch gefühlvoll und mitreisend aufgebaut. Gerade für die jüngeren Leser ein perfektes Buch um sich wiederzuerkennen und sich fallen lassen zu können. Mir waren manche Situationen etwas zu irritierend und vorhersehbar, aber ich denke dass das eher am Alter und den schon gelesenen Büchern liegt.

    Im Großen und Ganzen ein tolles Buch, welches zum Träumen verleitet und dafür sorgt dass man sich fallen lassen kann.

    Mein Gesamtfazit:

    Mit „Sternenschimmer“ hat Kim Winter einen schönen, gefühlvollen und jugendlichen Auftaktband geschaffen, der verzaubert und ans Herz geht. Die Charaktere sind insgesamt ganz schön gezeichnet, auch wenn sie mir manches Mal zu sprunghaft erschienen wobei dies wieder zum Alter gepasst hat. Ich denke, dass diese Reihe vor allem für junge Leser genau das richtige ist.

  18. Cover des Buches Zwischen uns die Flut (ISBN: 9783841503510)
    Eva Moraal

    Zwischen uns die Flut

     (143)
    Aktuelle Rezension von: JbambiM

    Inhalt:

    Zwei Familien, zwei Schicksale. Dazwischen eine Liebe, die nicht sein darf. Als Nina und Max sich ineinander verlieben, steht ein großes Geheimnis zwischen ihnen. Es wird ihre Wege auseinanderreißen und wieder zueinander führen. Doch die Wahrheit kann zerstörerisch sein. Sie sät Zorn, wo Schuld gesucht wird. Und nur allzu schnell werden aus Opfern Täter. Eine atemlose Jagd nimmt mit einer Entführung ihren Anfang, und schon bald ist klar: Nichts ist, wie es scheint.


    Meinung:

    Ich hatte das Buch zufällig auf Arvelle entdeckt. Es klang ansprechend und mir fehlte noch etwas bis zum freien Versand. Also bestellte ich es mit.
     Das Buch finde ich optisch wirklich gut. Der Blaue Buchschnitt ist wirklich schön – ich mag so etwas sehr gerne. Das Cover passt gut zum Inhalt und harmoniert mit dem Buchschnitt.

    Ich hatte mir im Vorfeld schon ein paar Rezensionen durchgelesen und muss sagen, dass ich mich denen teilweise nur anschließen kann.

     Kurz zur Story:

    Nach dem der größte Teil der Welt, wozu auch Holland gehört (wo unsere Geschichte spielt) überschwemmt wurde, wurden die Städte in Zonen unterteilt und die Menschen in „Trockene“ und „Nasse“. Die Trockenen leben besser, sicherer, sind wohlhabender. Die Nassen dem entsprechend leben, je nach Zone, immer nähe zum Wasser hin. Wohnen in großen Wohnkomplexen und müssen schauen wie sie über die Runden kommen. Je höher die Zahl der Zone desto schlechte die Umstände dort.

    Auf den ersten Seiten lernen wir etwas über Nina und ihre Familie kennen. Ihr Vater hat das sagen und somit lebt sie sehr gut und braucht sich keine Sorgen machen.
    Jedoch muss sie, nach einem weiteren Unglück, die Schule wechseln. Ihre wurde überflutet und zerstört. Dort starb auch ihre jüngere Schwester Isa…
    Glücklich ist sie über den Wechsel natürlich nicht, da sie befürchtet aufgrund ihres berühmten Namens ausgegrenzt und fertig gemacht zu werden.
     Somit bekommt sie einen neuen Namen und tritt ihren ersten Tag in der neuen Schule an.

    Dort lernt sie andere Trockene kenne und freundet sich mit diesen erst an. Unter anderem lernt sie auch Max kennen. Die erste Zeit kommen sie nicht wirklich miteinander klar. Dies kommt aber eher von Max und nicht von Nina. Da man ihr ansieht das sie eine Trockene ist und auf diese ist Max nicht sonderlich gut zu sprechen.

    Auch Max lernen wir gut kennen, da die Kapitel immer aus abwechselnder Sicht geschrieben sind.
    Max selbst verlor auch jemanden. Seinen Vater – und zwar genau in derselben Katastrophe wie Nina ihre Schwester. Sein Vater war beim Rettungstrupp und hat es, wie alle anderen Helfer, nicht geschafft.
     Er trägt viel Hass seitdem in sich und lebt diesen auch oft in Schlägereien aus. Vor allem mit seinem älterem Bruder Liam.

    Tiefer in die Story möchte ich gar nicht eingehen – ich kann mich hier nur anschließen, dass es öfters etwas langatmig war. Mich hat es jetzt nicht so gestört, dass ich abgebrochen habe, aber es hat doch etwas gedauert, bis ich das Buch ausgelesen hatte.

    Die Liebesgeschichte fing für mich auch sehr plötzlich an, da sich die beiden die ganze Zeit nicht mochten und von ein auf den anderen Moment war Nina für Max dann doch in Ordnung und er musste plötzlich ständig an sie denken. Er ist davon selbst erst erschrocken, wehrt sich irgendwann aber nicht mehr dagegen.

    Der weitere Ablauf ist sehr spannend. Es passiert viel, es ist Action dabei, Betrug und Gewalt.

    Das Ende jedoch war für mich das schlechteste an dem Buch. Viele Dinge bleiben offen. Wie geht es mit Nina und Max weiter? Wie geht die Karriere von Ninas Vater weiter? Was passiert mit Max Mutter?
    Im ganzen Buch erfahren wir gar nicht wirklich, wie es überhaupt zu diesen Lebensumständen und der Katastrophe kam. Wer hat entschieden, wer wo eingeteilt wird? Warum wurden nicht alle Menschen in den sichersten Teil des Landes gesiedelt? Wegen dem Platz? Wieso wurde dann dort nicht anders gebaut, dass alle Menschen sicher leben können? Keiner Vorteile gegenüber anderen hat, da ja genug leid und Unglück geschehen ist.
     Das wären alles Fragen, die ich gerne noch beantwortet bekommen hätte. Einen zweiten Teil gibt es nicht. Der Erscheinungstermin dieses Buches liegt auch schon etwas in der Vergangenheit, sodass ich ausgehe, dass es auch keinen zweiten mehr geben wird.

    Fazit:

    Wer gerne Dystopien liest, wird ein wenig Lesespaß bei diesem Buch haben. Wird aber auch auf einigen Ebenen enttäuscht werden. Wer keine Bücher mit offenem Ende, ohne Folgeband mag, dem rate ich seine Zeit lieber in andere Bücher zu investieren.
    Für die Idee und den Mittelteil vergebe ich 2,5☆ (hier können leider keine Halben Sterne angeklickt werden, somit sind es gut gemeinte 3☆)

  19. Cover des Buches Schwarzes Prisma (ISBN: 9783442268160)
    Brent Weeks

    Schwarzes Prisma

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Moonice

    Idee:              3,5

    Story:            2,0

    Charaktere:  1,5

    Welt:              2,0

    INSGESAMT:     2,25

  20. Cover des Buches Spectrum (ISBN: 9783404175550)
    Ethan Cross

    Spectrum

     (266)
    Aktuelle Rezension von: Nimmie_Aimee

    Eine Geiselnahme in einer Bank stellt das FBI vor Schwierigkeiten. Die Täter scheinen keine gewöhnlichen Diebe zu sein. Burke ist ein Genie und wir zur Auflösung des Falls dazu geholt. Das dreier-Team fängt an auf eigene Faust zu ermitteln, dabei entdecken sie das der Fall in einem viel größeren Zusammenhang steht und sie mit den Ermittlungen ihr eigenes Leben aufs Spiel setzten.

    Das Buch ist so spannend geschrieben, dass ich es kaum weglegen konnte und die ca. 500 Seiten waren ruck zuck durchgelesen. Die ersten Drei Seiten haben mich direkt geschockt. Die Geschichte bietet einiges an Brutalität. Die Charaktere sind super ausgearbeitet und man kann gut mit ihnen mitfühlen. Trotzdem darf man das Gehirn beim lesen nicht ausschalten und muss sich konzentrieren den teilweise komplizierten fachlichen Erklärungen zu folgen.

    Sehr blutig und spannend! Kann ich jedem empfehlen, der gerne etwas heftigere Thriller liest.

  21. Cover des Buches Aquamarin (ISBN: 9783401600222)
    Andreas Eschbach

    Aquamarin

     (280)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Buchcover finde ich okay. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Ich bin schnell in das Buch hinein gekommen. Saha hat mir schon von Beginn an gefallen. Ihre Entwicklung fand ich (fast) immer gut. Sie ist sympathisch, loyal und bleibt ihren Prinzipien treu. Ich hatte schon richtig Mitleid mit ihr, dass sie so schlecht behandelt wird.

    Diese neue Welt ist interessant - gerne hätte sie noch etwas besser beschrieben werden können.

    Das Buch bietet eine Grundspannung und hat mir gut gefallen. Gerade die entdecke Freiheit hat man richtig gespürt. Zum Ende hin wurde es immer spannender!Ich bin gespannt, wie es für sie weiter geht. 

  22. Cover des Buches Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann (ISBN: 9783802581496)
    Katie MacAlister

    Dragon Love - Feuer und Flamme für diesen Mann

     (446)
    Aktuelle Rezension von: Tina_Bookjunkie

    Die amerikanische Protagonistin Aisling Grey reist im Auftrag ihres Onkels nach Paris, um eine ungeheure teure Antiquität als Kurier zu überbringen. Ihre vermeintliche Kundin findet sie jedoch ermordet vor, wobei sie sofort durch geheimnisvolle Symbole erkennt, dass es sich um keinen gewöhnlichen Mord handelt. Überraschenderweise taucht ein geheimnisvoller und höllisch attraktiver Interpol-Agent namens Drake Video auf, der Aisling alles andere als kalt lässt. Der Mord führt sie in eine unbekannte Welt gut verborgen vor den Menschen und lehrt sie, dass der Schein oftmals trügt. Während der Geschichte findet sich Aisling zwischen dem Verlangen einen Mann zu begehren und den wahren Mörder zu finden wieder. 


    Die Persönlichkeiten der Charakter - der scheinbar unnahbare Drake Vireo und der dickköpfigen, emanzipierten sowie frechen Aisling Grey - fand ich äußerst amüsant. Den Dämon Jim mit seinen äußerst unpassenden Kommentaren und unstillbaren Hunger und den Taxifahrer Rene mit seiner selbstlosen und großen Hilfsbereitschaft habe ich auch besonders in Herz geschlossen. 


    An sich hat mir die ganze Geschichte gefallen - Auf der Suche nach dem Mörder mit vielen Hindernissen war es nie langweilig und man war ständig unter Spannung - sei es wegen neuer Aspekte /Gesetze/ Wesen der Anderswelt oder den spannenden Gefühlsmomenten zwischen Aisling und Drake. 


    Das Buch hat einen großen Unterhaltungsfaktor und würde es jedem empfehlen, der freche - aus der klischeehaften weiblichen Rolle ausbrechend wollende -  Protagonistinnen zu schätzen weiß sowie Spaß daran hat die Aufklärung eines Mordes zu verfolgen. Meiner Meinung nach ist ein gewisses Interesse an dem Genre Fantasy für diese Buch-Reihe Vorraussetzung. Manche Szenen in dem Buch sind meiner Meinung nach aber auch in Richtung "Young Adult" anzusiedeln, da es da doch sehr leidenschaftlich zu geht - und die Erzählung wird nicht mit der Erzählung des einleitenden Kusses unterbrochen. 

  23. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelsblut (ISBN: 9783802585951)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelsblut

     (417)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 3 einer Reihe!


    Elena hat die Schlacht in Beijing überlebt. Doch natürlich ist damit nicht alles überstanden. Lijuan ist nicht tot, nur irgendwie zeitweise körperlos. Das macht sie aber nicht weniger gefährlich. Allerdings wissen Rafael und Elena nicht, welche Gefahr im Moment die größere ist, denn Naturkatastrophen erschüttern die gesamte Welt und die Erzengel verhalten sich alle auf beängstigende Weise anders, scheinen von einem brutalen, eiskalten Zorn vereinnahmt zu werden.

    Rafael ist klar, was das bedeutet: ein Uralter erwacht. Ein Erzengel, der sich einst schlafen legte. Und einer dieser Erzengel war seine Mutter Caliane. Doch wenn sie es wirklich ist, die erwacht, wird sie als der wahnsinnige Engel erwachen, der einst den eigenen Sohn schwer verletzte, oder als die Mutter, die ihn abgöttisch liebte als er klein war? Diese Fragen machen ihm schwer zu schaffen. Und auch für Elena könnte Caliane eine große Gefahr sein. Eine menschliche Schwiegermutter kann schon schlimm genug sein, aber ein potentiell wahnsinniger Erzengel? Das kann ja heiter werden...



    Elena und Rafael sind nach New York zurückgekehrt und Elena erlebt ihre geliebte Stadt endlich auch mit ihren Flügeln. Doch die New Yorker sind fasziniert von dieser Frau, die einst „nur“ eine Jägerin war und jetzt ein geschaffener Engel ist. Anders als bei den anderen Engeln, haben sie vor ihr keine Angst und das kann für Elena gefährlich werden. Ihre Engel-und Jäger-Freunde unterstützen sie und helfen ihr, sich in ihre neue Rolle einzufühlen.


    Gleichzeitig muss sie sich weiter mit dem schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater, dessen neuer Familie und ihrer Schwester Beth auseinandersetzen. Denn ihre Familie ist durch Elena in Gefahr. Sie hat viele Feinde und gerät immer wieder ins Visier von Attacken. Und wie könnte man sie und damit auch Rafael leichter verletzen, als ihre restliche Familie zu vernichten?

    Davon abgesehen, ist eine ihrer neuen Schwestern eine geborene Jägerin, wie Elena und das stellt ihre Welt auf den Kopf.


    New York und die ganze Welt werden erschüttert von dem Erwachen des Uralten. Dabei ist es nicht immer sicher, ob die brutalen Vorfälle in New York dem Uralten zugeschrieben werden müssen, oder ob einer der anderen Erzengel für Unfrieden sorgt.


    Das Buch ist wieder richtig spannend! Bis zum Schluss weiß man beim ersten Lesen nicht, wer Freund und wer Feind ist, oder auch, wer der großere Feind ist. Elena gerät wieder in große Gefahr, aber nicht nur sie. Es wird richtig eng.


    Die Beziehung zwischen Rafael und Elena ist noch immer im Wachsen. Noch immer müssen der mächtige Erzengel von New York und die ehemals sterbliche Jägerin herausfinden, wie sie miteinander leben können. Rafael ist es gewohnt, dass alles nach seinem Willen geht und Elena braucht Freiheiten. Sie müssen Kompromisse finden, aber das ist nicht immer leicht.



    Fazit: Das Buch ist wieder richtig, richtig gut! Ich liebe die Reihe! Dieses Buch ist wieder auf eine andere Art genauso spannend, wie die vorherigen Bände. Es ist wieder ein neues Setting, denn Elena ist zwar zurück in New York, aber sie ist keine Sterbliche mehr. Sie muss ihr neues Leben als Engel mit ihrer Tätigkeit als Jägerin und der Elena, die sie war mit der Elena, die sie jetzt ist in Einklang bringen. Zugleich ist die Welt der Unsterblichen für Elena noch immer fast unbegreiflich in ihrer Grausamkeit und Vielschichtigkeit. Sie dachte, sie wüsste einigermaßen Bescheid, aber sie weiß noch nicht einmal einen Bruchteil. 

    Doch eines ist sicher: was ihr auch bevorsteht, ihr Erzengel wird immer an ihrer Seite sein, bis in den Tod.


    Absolute Leseempfehlung!

  24. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


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