Bücher mit dem Tag "bloomsbury"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bloomsbury" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423718493)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

    (3.767)
    Aktuelle Rezension von: drowinginpages

    The first half of the book had me desperately trying to embrace the idea of "trusting the process," which made me seriously consider pulling my hair out. When I say I felt nothing for the first half, I mean it—it was incredibly slow and torturous.


    However, the second half of the book took an unexpected turn, soaring to new heights with its thrilling action. I was completely captivated by this part; if there had been even more of this exhilarating content, I would have easily given it a perfect five-star rating.


    The writing itself displayed a perplexing inconsistency, shifting between moments of enchantment and whimsy, and others of dullness and monotony. Despite this, I kept an open mind, hoping for improvement as I continued reading, only to find that disappointment lingered for over 150 pages.

  2. Cover des Buches A Court of Wings and Ruin (English Edition) (ISBN: 9781526617170)
    Sarah J. Maas

    A Court of Wings and Ruin (English Edition)

    (283)
    Aktuelle Rezension von: Yune338

    Ich habe eine Schwäche für diesen Teil. Der Anfang mit Feyres Storyline gefällt mir so gut. Aber auch das Zusammentreffen der Charaktere ist einfach so unglaublich schön.

    Das Treffen der Höfe und der ganze Krieg sind meine liebsten Schauplätze. Auch hier entdeckt man beim zweiten Mal lesen wieder viele kleine Sachen, die vorher nicht aufgefallen sind.

    Tolles Buch, macht viel Spaß beim Lesen und grade hier gibt es so viele ikonische Szenen, bei denen mir vor Freude oder auch vor Anspannung die Tränen kamen.

  3. Cover des Buches A Court of Thorns and Roses (English Edition) (ISBN: 9781526605399)
    Sarah J. Maas

    A Court of Thorns and Roses (English Edition)

    (517)
    Aktuelle Rezension von: Yune338

    Ich habe das Buch nun zum ersten Mal auf englisch gelesen. Irgendwie kommt es mir dadurch noch besser vor.

    Die Welt ist toll beschrieben und nach einem für mich langsamen Start kommt man schnell in Prythian an. Man achtet jetzt auf so viel mehr Dinge und es macht einfach Spaß mit Feyre alles nochmal zu erkunden und kennen zu lernen. Insgesamt ein tolles Buch und jedem zu empfehlen, der in Romantasy einsteigen will.

  4. Cover des Buches Der kleine Laden in Bloomsbury (ISBN: 9783328103196)
    Annie Darling

    Der kleine Laden in Bloomsbury

    (271)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    KLAPPENTEXT

    Posy Morland hatte es immer schwer im Leben. Als sie einen kleinen, heruntergekommenen Buchladen in Bloomsbury erbt, scheint sich ihr Glück endlich zu wenden. Sie plant, den Laden neu zu eröffnen und dort nur Liebesromane mit Happy Ends zu verkaufen. Denn traurige Geschichten gibt es im wahren Leben ja genug. Doch Sebastian, der Enkel der verstorbenen Besitzerin, hat andere Pläne für den Laden und legt Posy Steine in den Weg, wo er nur kann. Dummerweise ist Sebastian auch schrecklich attraktiv – und der unverschämteste Kerl in ganz London. Findet zumindest Posy. Und rächt sich auf ihre Weise: Sie schreibt selbst einen Roman namens »Der Wüstling, der mein Herz stahl« – mit Sebastian als Held zum Verlieben ...
     »Der kleine Laden in Bloomsbury« ist der Beginn einer Reihe um die wunderbare kleine Buchhandlung und zuvor unter dem Titel »Der kleine Laden der einsamen Herzen« erschienen.


    MEINUNG

    Ein Buch, das ich vor wahrscheinlich zehn Jahren schonmal gelesen habe und total begeistert war. Leider habe ich nun nicht mehr so ganz verstanden, warum mir das Buch damals so gut gefallen hat. 😅🙈 Es ist nun unter anderem Titel bekannt und nochmal erschienen, als ich es in Händen gehalten habe. Der Inhalt ist denke ich aber der gleiche.😉

    Posy ist eine junge Frau, die sehr mit ihrer Vergangenheit, aber auch mit sich selbst hadert. Sebastian kennt sie schon immer und somit haben sie auch schon eine lange Verbundenheit.

    Die Idee des Buchs mag ich nach wie vor: Dass sie sich schon lange kennen, Enemies to Lovers, etc. Ich mochte auch das Setting mit der Umgestaltung der Buchhandlung. Ich mochte Posys Bruder und ihre wahnsinnig netten Kolleginnen.

    Nicht besonders gefallen hat mir aber leider die Liebesgeschichte. Erstens hat es fast bis zum Schluss gedauert, dass überhaupt was passiert ist und zweitens war Sebastian ein dermaßener Unsympath, dass ich nicht gerade mit klopfendem Herzen an den Seiten hing.

    Insgesamt für mich ein Buch, das ich wohl besser gut in Erinnerung behalten hätte, als aufgefrischt enttäuscht zu sein. Aber es zeigt ja sehr deutlich, dass Geschmäcker verschieden sind und sich wandeln können. 😊

  5. Cover des Buches Frauen und Bücher (ISBN: 9783442749805)
    Stefan Bollmann

    Frauen und Bücher

    (82)
    Aktuelle Rezension von: Ulenflucht

    Frauen lesen etwas anderes als Männer. Pi mal Daumen kann dem jeder zustimmen, der mal eine Buchhandlung besucht hat. Dass Frauen aber auch anders lesen, ist jedoch der Mehrheit nicht klar gewesen. An dieser Stelle setzt das Buch an. Es ist eine Kulturgeschichte des weiblichen Lesens und dabei nicht nur leicht zu lesen, sondern anschaulich, erhellend und äußerst vergnüglich.

    Der Autor führt den Leser/die Leserin (es ist zu hoffen, dass dieses Buch auch Männer lesen, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht haben, Frauen zu verstehen) durch fast 300 Jahre Geschichte und greift dabei die großen Errungenschaften und Werke heraus, die seines Erachtens weibliches Lesen geprägt haben. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Wir erfahren vom Aufstieg des Romans, der vermeintlichen weiblichsten aller Textarten, und bekommen den Weg von der Leserin (18. Jhr) zur Schriftstellerin (Jane Austen) und schließlich zur Literatin (Susan Sonntag) und Verlegerin (Sylvia Beach) vor Augen geführt.

    Die große Stärke des Buchs ist es, die Geschichten der Akteurinnen selber sprechen zu lassen. Durch deren Leben scheint die Bedeutung des Lesens durch und ermöglicht Identifikation. Gleichzeitig wird das Neue herausgestellt und mit großer Eloquenz seitens des Autors eingeordnet. Einige, wenige Schwachstellen zeigen sich dort, wo eben jene Geschichten ein wenig lang sind, wie jene Klopstocks, und dort, wo sie nur angedeutet sind, wie die von Marilyn Monroe. Hier wünscht man sich mehr Augenmaß.

    Dieses Buch ist trotzdem ein unverzichtbares Muss für Leser, Leserinnen, Kulturinteressierte, Historiker, Literaturwissenschaftler, Leseratten… also für alle. 

  6. Cover des Buches Tower of Dawn (Throne of Glass) (English Edition) (ISBN: 9781681195773)
    Sarah J. Maas

    Tower of Dawn (Throne of Glass) (English Edition)

    (70)
    Aktuelle Rezension von: Ellisbookshelf

    Ein hoch auf dem Tandem-read oder ich wäre bei Gott nie durch dieses Buch gekommen. Seit Queen of shadows (oder wahrscheinlich schon Heir of fire) finde ich Chaol leider ganz schlimm und wenn ich daran denke, dass ich ihn mal besser fand als Dorian…. Oje, Schande auf mein Haupt. Na ja… so war das Buch schon fast ok, weil es einem mal Pausen von dem absoluten Eventmarathon von empire of storms gegeben hat. Also der tandem read ist wirklich eine große Empfehlung von mir. Ich weiß das hier sollte Chaol redemption arc sein, aber leider ging er mir nur weiter auf die Nerven. Leider mag ich Yrene auch nicht wirklich und Nesryn ist mir ein bisschen egal, deshalb war dieses Buch auch eine so gute Pause, weil mir eben egal war was passiert. Obwohl ich Nesryns Charakterentwicklung schon sehr cool fand. Also sie war auf jeden Fall der beste Teil des Buchs. Trotzdem, wenn ich dieses Buch nach dem Ende von empire of storms hätte lesen müssen, hätte ich kapituliert… also nochmal Leute macht den TANDEM-READ!!!

  7. Cover des Buches Verliebt in Bloomsbury (ISBN: 9783328101123)
    Annie Darling

    Verliebt in Bloomsbury

    (48)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Bloomsbury, Band 3: Nina O‘Kelly arbeitet in der Buchhandlung Happy Ends. Sie liebt es, die Kunden zu beraten und für sie das passende Buch zu finden. Sie hofft – wie ihre Romanheldinnen –, die wahre Liebe, wild und voller Leidenschaft, zu finden. Jahre schlechter Dates hat sie hinter sich, da taucht Business Analyst Noah Harewood in der Buchhandlung auf, der dem Laden auf die Sprünge helfen soll. Sie kennt ihn von früher: er war der Computer-Nerd aus ihrer Schulzeit, der schlimm gemobbt wurde. Da er sie jedoch nicht wiedererkennt, hofft sie, dass es noch ein bisschen so bleibt…

    Erster Eindruck: Das Cover wirkt idyllisch, fröhlich, ein bisschen retro – gefällt mir.

    Dies ist Band 3 einer Reihe, kann jedoch ohne Kenntnis der Vorgängerbände gelesen werden. In jenen waren Posy bzw. Verity die weiblichen Hauptpersonen, hier nun Nina.

    Nina ist eine Frau, die auffällt: sie mag Tattoos, trägt Vintage-Kleider und ihre Haarfarbe wechselt regelmässig – aktuell ist es bonbonrosa. Zu einem Abend im Pub sagt sie selten nein, ebenso wenig zu Dates, die sie aufgrund einer App findet – für die ihre Freundinnen ist schon von weitem klar, dass dies wieder nur Loser sind, die sich selbst am wichtigsten nehmen und nicht auf Ninas Bedürfnisse achten. Nina sieht das selbstverständlich anders – auch wenn sie sich in den eigenen vier Wänden doch eingestehen muss, dass all die vielen schlechten Dates sie ermüden und entmutigen. Als ihre Chefin erklärt, was Noahs Aufgabe im Happy Ends ist, ist wie wenig erfreut: er beobachtet sie bei der Arbeit und schreibt alles in sein Tablet. Und damit kann er Geld verdienen? Sie mag ihn nicht, denn er ist ja so gar nicht ihr Typ… ganz und gar nicht… aber ihre Typen haben sie bisher auch nicht weitergebracht. Grosses Problem: Noah wurde seinerzeit von ihrem Bruder als Anführer schwer gemobbt. Nina weiss nicht, wann sie ihm am besten sagen kann, dass sie sich von früher her kennen, denn sie mag ihn mittlerweile doch…

    Das Buch hat sich wiederum flüssig lesen lassen und mir hat gefallen, wie aufmerksam Noah war. Kleine, scheinbar nebensächliche Dinge rund um Nina hat er sich gemerkt – da hat er bei mir gepunktet. Das Ende war für mich zu abrupt, daher 3 Sterne. Ich bin gespannt auf den Abschlussband.

  8. Cover des Buches Sommer in Bloomsbury (ISBN: 9783328101116)
    Annie Darling

    Sommer in Bloomsbury

    (80)
    Aktuelle Rezension von: Featherstone

    Inhalt:

    Als sich Verity und Johnny kennenlernen stellen sie fest, dass sie beide dasselbe Problem haben. Beide sind glückliche Singles, aber sie sind es leid, dass Freunde und Verwandte sie ständig darauf ansprechen und versuchen ihnen bei der Partnersuche zu helfen. Die beiden schließen daher einen Pakt: Sie werden sich als Paar ausgeben und sich gegenseitig zu Partys, Hochzeiten und anderen Familienfeiern begleiten. Allerdings wird es schon bald kompliziert, denn es sind echte Gefühle im Spiel…

    „Das Problem ist doch folgendes: Aus der anfangs noch kleinen Lüge, man wäre in einer festen Beziehung entsteht innerhalb kürzester Zeit ein regelrechtes Netz aus Unwahrheiten, für das man eine Übersichtstafel bräuchte, um den Überblick zu behalten.“ (S. 56)

    Meine Meinung:

    Das lustige und ungewöhnliche Kennenlernen von Verity und Johnny zu Beginn des Buches hat mir gefallen und ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden. Verity und Johnny sind zwei sympathische Protagonisten und ihr „Pakt“ versprach unterhaltsame Entwicklungen. Auch die Nebenfiguren – v.a. Johnnys Vater und Veritys Schwestern – mochte ich gern.

    In dem Buch gibt es herzliche und lustige Momente. So fand ich es zum Beispiel sehr unterhaltsam wie Verity – ehe dann schließlich Johnny so tut als sei er mit ihr zusammen – den komplett erfundenen Ozeanografen Peter Hardy als ihren Freund ausgibt. Sie ist was diese Lügengeschichte angeht sehr fantasievoll und detailverliebt. Gleichzeitig bringt es sie aber auch an ihre Grenzen, denn es ist gar nicht so leicht bei einem solchen Lügenkonstrukt noch den Überblick zu behalten. Ganz besonders rührend fand ich die Szene in der sich herausstellt, dass Johnny Verity zuliebe „Stolz und Vorurteil“ gelesen hat, weil er weiß wieviel ihr das bedeutet.

    Es wird gut beschrieben wie Verity und Johnny allmählich Freunde werden. Außerdem ist man gespannt mehr darüber zu erfahren welche unglückliche Liebe Johnny zusetzt und einer neuen Beziehung entgegensteht. Der Buchladen in dem Verity arbeitet und die Orte an denen die von Verity und Johnny besuchten Partys und Feiern stattfinden geben sehr gute Handlungsschauplätze ab, die für Abwechslung sorgen.

    Da Verity ein großer Fan von „Stolz und Vorurteil“ ist gibt es in diesem Buch gelegentlich Anspielungen darauf und das hat mir gefallen, weil ich „Stolz und Vorurteil“ mag. Verity hat auch eine liebeswerte Marotte, die damit zusammenhängt: Immer wenn sie neue Leute kennenlernt, ordnet sie ihnen gedanklich eine Figur aus „Stolz und Vorurteil“ zu und wenn sie eine Entscheidung treffen muss fragt sie sich manchmal im Stillen was Elizabeth Bennet an ihrer Stelle tun würde. Außerdem steht am Anfangs jedes Kapitels ein kurzes Zitat aus „Stolz und Vorurteil“.

    Wie erwartet hat das Buch letztlich ein Happy End.

    Warum gebe ich diesem Buch trotzdem bloß 3 Bewertungssterne?

    Das liegt zum einen an den Verwicklungen und dem Gefühlschaos rund um das Trio Johnny, Harry und Marissa. Ich fand das Verhalten von ihnen untereinander äußerst problematisch, unsensibel und nicht nachvollziehbar. Das Ganze war ziemlich bedrückend und etwas merkwürdig. Wer es genauer wissen will: Johnny liebt Marissa (mit kleiner Unterbrechung) seit rund 15 Jahren und die beiden waren in der Vergangenheit auch mal ein Paar, aber dann haben sie sich getrennt. Marissa ist anschließend mit Harry zusammenkommen, der Johnnys bester Freund ist. Marissa und Harry haben sogar geheiratet, aber Marissa und Johnny haben festgestellt, dass sie sich immer noch lieben. Marissa liebt aber sowohl Johnny als auch Harry und bleibt deshalb mit Harry verheiratet, während sie Johnny als enge Bezugsperson „behält“ und ihn emotional an sich bindet. Marissa und Johnny telefonieren und texten fast täglich (!) und das mehrmals und sehr intensiv. Sobald Marissa sich meldet lässt Johnny alles stehen und liegen um mit ihr zu sprechen. Harry weiß von den Gefühlen zwischen Johnny und Marissa, aber er findet sich damit ab, weil er ein schlechtes Gewissen hat, dass seine Ehe mit Marissa seinen besten Freund Johnny so traurig gemacht hat. Johnny wird von Marissa und Harry auf sämtliche Partys eingeladen und schmachtet Marissa dann regelmäßig aus der Ferne an. Obwohl das für alle Beteiligten schwierig ist und ihrem Glück entgegensteht besteht diese problematische Dreieckskonstellation jahrelang ohne dass mal einer von ihnen die Konfrontation gesucht bzw. ein klärendes Gespräch gefordert hat. Das konnte ich wirklich nicht verstehen. Ich hätte erwartet, dass Harry mal in Wurt gerät und ein Ultimatum stellt oder dass Johnny nach Jahren (!) der unerfüllten Liebe früher damit abschließen hätte können.

    Vor allem aber dauert es viel zu lang bis die Liebesgeschichte zwischen Verity und Johnny Fahrt aufnimmt. Es vergehen mehr als 2/3 des Buches ehe sich abzeichnet, dass da tatsächlich mehr zwischen den beiden sein könnte. Über weite Strecken sieht alles danach aus, dass die beiden nie mehr als Freunde sein werden, weil es an Szenen fehlt die Herzklopfen zwischen den beiden auslösen und den Leser spüren lassen, dass da „mehr“ ist. Als Verity und Johnny dann ihren Gefühlen nachgeben geschieht das unter etwas merkwürdigen Begleitumständen und kommt etwas plötzlich: Die beiden streiten sich und schreien sich ihren Hass entgegen um sich in der nächsten Sekunde in den Armen zu liegen und die Nacht miteinander zu verbringen. Das wiederholt sich am nächsten Tag, aber ein richtiges Gespräch über das was zwischen ihnen vorgefallen ist gibt es zunächst nicht. Dann gibt es mehr als eine Woche gar keinen Kontakt mehr zwischen ihnen ehe Verity beschließt Johnny zu besuchen. Die beiden sprechen miteinander und werden ein Paar. Das ging mir aber in Anbetracht des ganzen Dramas zuvor und mit Blick auf Johnnys jahrelange Anhänglichkeit an Marissa zu schnell um mich vollständig überzeugen zu können.

    Fazit:

    Es handelt sich um eine schöne Liebesgeschichte, die aber ihr Potenzial nicht so recht entfaltet. Die guten Stellen waren nicht genug um mich darüber hinwegsehen zu lassen, dass mich einige entscheidende Dinge gestört haben.

  9. Cover des Buches Winter in Bloomsbury (ISBN: 9783328106074)
    Annie Darling

    Winter in Bloomsbury

    (89)
    Aktuelle Rezension von: Schlauri

    Mattie besitzt einen Teeladen direkt neben der Buchhandlung „Happy End“, die bereits aus vorigen Erzählungen kennen, denn „Winter in Bloomsbury“ ist bereits Band 4 der Bloomsbury Reihe. In Bloomsbury bricht allmählich der Winter und die damit bevorstehende Weihnachtszeit ein. Eine Zeit über die sich viele Freuen, allerdings Mattie nicht. Sie verbindet mit dieser Zeit im Jahr vor allem eins: Herzschmerz. Weihnachtsstimmung will also so gar nicht bei ihr aufkommen und zusätzlich zu ihrem eigenen Laden, soll sie nun auch noch in der Buchhandlung einspringen, da die Besitzerin hochschwanger ist und strikte Bettruhe verschrieben bekommt. Dabei kommt Mattie Tom näher, der ebenfalls ein Mitarbeiter besagter Buchhandlung ist.

    Tom und Mattie haben anfangs einen holprigen Start, sind sich aber einige, dass sie beide Weihnachten nicht mögen. Beide ziehen gemeinsam in die Wohnung über der Buchhandlung ein, was eher als WG geplant ist, wird dann aber doch schnell persönlich und dass eher im negativen Sinne. Denn es kommt zu einigen Streitereien, aber im Laufe der Geschichte kommen sich die Beiden natürlich immer näher.

    Das Setting der Teestube und des Buchladens hat mir gut gefallen, allerdings habe ich die doch nicht gerade wenig vorkommenden zusätzlichen Randpersonen, als etwas anstrengend empfunden und auch mit Mattie und Tom hatte ich so meine Schwierigkeiten. Man braucht schon etwas Zeit um in die Geschichte dreinzufindend und wirklich Weihnachtsstimmung kommt halt wirklich nicht auf, da hatte ich mir definitiv mehr von versprochen. Alles in Allem ist es eine leichte Liebesgeschichte aber wirklich nichts Besonderes. Ich muss aber auch dazu sagen, dass dies das erste Buch für mich aus der Reihe ist und ich deshalb zu den anderen Personen aus der Geschichte keinerlei Bezug hatte, vielleicht ist das eher der Fall, wenn man die Reihe bereits seit Buch eins mitverfolgt.

  10. Cover des Buches Das Haus der Madame Rose (ISBN: 9783833308642)
    Tatiana de Rosnay

    Das Haus der Madame Rose

    (26)
    Aktuelle Rezension von: solveig

    Kurz vor dem Abriss ihres Hauses im Pariser Stadtteil Saint Germain-des-Prés erzählt die knapp sechzigjährige Witwe Rose Bazelet von den wichtigsten Stationen ihres Lebens. In schriftlicher Form schildert sie ihrem verstorbenen Gatten die umwälzenden baulichen Veränderungen in Paris, denen nun auch ihre kleine Straße und ihr Haus zum Opfer fallen. Sie erklärt, warum sie es nicht fertigbringt, ihr Haus zu verlassen, sie analysiert die Gefühle, die sie ihm gegenüber, ihrer Tochter Violette und dem bereits als Kind gestorbenen Sohn hegt. Und sie gibt nun ein Geheimnis preis, das sie ihm, solange er lebte, nicht anvertrauen konnte...

    Vor dem historischen Hintergrund der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Paris breitet Tatiana des Rosnay ein sehr anschauliches Panorama des Pariser Alltags aus. Im  Zweiten Kaiserreich unter Napoleon setzt der Präfekt Haussmann große bauliche Veränderungen um, kleine Straßen und enge Gassen müssen den breiten, übersichtlichen Boulevards weichen, alte Friedhöfe werden ausgehoben und außerhalb der Stadt angelegt. All das geschieht vordergründig aus hygienischen Gründen, dient jedoch auch militärischen Zwecken. Wie ergeht es dabei den zahlreichen Bürgern, die zwangsenteignet und umgesiedelt werden? Das wird sehr einfühlsam von der Autorin hier erzählt. Roses Lebensgeschichte und ihre täglichen "Zustands-" Berichte an ihren geliebten Armand ergeben ein farbiges Gesellschaftsbild jener Zeit.

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