Bücher mit dem Tag "blues"
11 Bücher
- Keith Richards
Life
(45)Aktuelle Rezension von: Michael_BirnbaumHand aufs Herz: Keith Richard und seine Gitarren-Licks begleiten mich nicht nur ein Leben lang, sondern haben mir immer wieder Orientierung und Wohlgefühl gegeben. Aber seine viel gelobte Biografie strotzt nur so vor Überheblichkeit und Wichtigtuerei, dass ich nach weniger als 100 Seiten nicht mehr weiterlesen konnte. Ein Denkmal hat sich da selbst enthauptet.
- Ian McEwan
Saturday
(263)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderHenry Perowne ist 48 Jahre alt und führt ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Als Neurochirurg ist er überall bekannt, er liebt seine Frau wie am ersten Tag und seine beiden hochbegabten Kinder machen ihm nur Freude. Am Samstag, den 15. Februar 2003, als die größte Friedensdemonstration Londons läuft, schrammt er ein anderes Auto. Zunächst fährt er weiter, als er stehen bleibt warten die drei Insassen des anderen Fahrzeuges schon auf ihn. Es entbrennt ein Streit, der Henrys Leben für immer verändern wird. Ein herausragendes Portrait eines Menschen unserer Zeit, der alles hat, dem jedoch durch einen dummen Zufall sein ganzes Weltgefüge einzustürzen droht. Ein Tag, ein Schicksal,ein wunderbares Buch.
- Rich Cohen
DIE SONNE, DER MOND & DIE ROLLING STONES
(7)Aktuelle Rezension von: MissRose1989Das Cover zeigt die berühmte Zunge, bei der man gleich an die Rolling Stones denkt, ein Symbol der Band, das sicher vielen Leuten ein Begriff sein sollte. Sonst ist das Cover eher schlicht gehalten, was aber auch schön aussieht.
An dieser Stelle sei gesagt, niemand soll sich irritieren lassen, weil das Cover des E-Books sieht komplett anders aus.
In den Buch geht es vor allem um die Band in den Anfängen bis in die 80er Jahre hinein, auch wenn das Cover etwas anderes vermittelt, weil das Logo der Band ist eher aus den 90er, also sich davon bitte nicht irritieren lassen.
Eigentlich würde mal ausgehend vom Klappentext einen wirklichen Insiderblick erwarten, aber der ist eher rar gesät. Natürlich kann man viele bekannte Geschichten nicht komplett aussen vor lassen, aber irgendwie wirkt das alles schon ein bisschen sehr lieblos zusammengestellt. Auch so wirklich nah dran ist der Autor nicht gewesen, was schade ist, denn eine Tour, die man begleiten darf, trägt immer eine gewisse Art von Tourgeheimnissen oder auch Traditionen mit sich, aber auch die kommen sehr kurz.
Der Schreibstil von Rich Cohen ist sehr angenehm zu lesen, er hat viel Wissen über die Band, das merkt man auch immer wieder, aber man hat den Eindruck, seinen eigenen Erlebnisse und Momente mit der Band reichen einfach nicht für das Buch, weswegen er dann auch noch recht bekannte Geschichte und andere Fakten rund um die Band mit in das Buch gepackt hat. Sicher interessant für alle, die sich noch nicht mit der Band auseinander gesetzt haben, aber für echte Fans gibt es dann wenig neues zu entdecken, was sich dann so ein bisschen mit der Buchbeschreibung widerspricht.
Leider muss man auch sagen, dass einige Fakten nicht wirklich genau recherchiert sind, so finden wirklich Fans schnell einige falsche Daten rund um die Band, was in einem Buch über die Band von einem echten Journalisten nicht passieren darf.
Fazit:
Rich Cohen hat an sich in seinem Klappentext viel versprochen, aber leider kann er nicht viel davon halten, viele Geschichten, die in dem Buch niedergeschrieben sind, sind aber bekannt und man kann nicht wirklich einen grossen Blick eines Insiders erhaschen, was aber schon im Klappentext versprochen wird.
Das Buch ist ganz nett zu lesen und sicher für Menschen gut, die sich mit den Rolling Stones noch nicht so wirklich beschäftigt haben, aber für wirkliche Fans ist es leider nur eine Erzählung alter Geschichten im neuen Gewand, zwar gibt es ein paar kleine neue Details, aber wirklich eine grosse Überraschung ist das Buch nicht, aber sehr nett zu lesen.
- Ulrike Barow
Tatort Emsland
(3)Aktuelle Rezension von: HoldenEs wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!
- Grégoire Hervier
Vintage
(96)Aktuelle Rezension von: ArsAstrologicaDas dritte Buch des noch recht jungen Autors Grégoire Hervier, geboren in der beschaulichen Kleinstadt Villeneuve-Saint-Georges am Rande von Paris, ist für mich die Schriftsteller-Entdeckung des Jahres. Rund um die legendäre Gibson-Gitarre »Moderne«, vor der niemand wirklich weiß, ob Ende der 50er-Jahre wirklich ein Prototyp gebaut wurde, entwickelte er einen famosen Thriller über 400 Seiten, die einen fesseln, von der ersten bis zur letzten Gitarren-Saite.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gibson_Moderne
Worin besteht das Geheimnis dieses Schriftstellers? Er schreibt in der Ich-Form, sein Held ist Musikjournalist und arbeitet zur Aushilfe in einem Pariser Musikgeschäft mit angeschlossener Werkstatt. Anstatt mit Fachwissen zu erschlagen, führt Grégoire Hervier uns Leser ganz unprätentiös in die Welt der Gitarrenliebhaber ein, lässt die Saiten erklingen. Buchseite und Buchseite ein exzellenter Pageturner, der am Ende jedes überschaubaren Kapitels mit dezentem Pageturner zum Weiterlesen verlockt.
Sicherlich, es gibt grässliche Schocker und Morde in diesem Buch, schließlich ist es ein Thriller. Und der Autor spart auch nicht mit Gesellschaftskritik. Satire wird bei ihm großgeschrieben. Darüber hinaus ist »Vintage« streckenweise eine akademisch-historische Abhandlung über die Geschichte des Blues vom Memphis bis zum Mississippi-Delta. Und es zeigt, wie man elektrische Gitarren herstellt, wie man die stimmt, ihrem Klang mit elektrischen Verstärkern und einer Vielzahl zusätzlicher Tools moduliert, verfeinert und verzerrt – bis einem buchstäblich die Ohren rausfliegen beim Lesen dieses von Diogenes wie gehabt in hoher Qualität und zugleich handlichem Format veröffentlichten Werks.
Die Kunst des Autors? Ein Geheimnis, genau wie die von ihm erfundene Geschichte rund um den legendären Prototyp der Gibson-Moderne. Vielleicht spielt eine Rolle, dass der Witz des Erzählers niemals gestelzt wirkt, dass selbst die abartigsten Figuren der Erzählung derart liebevoll geschildert werden, dass es eine Freude ist. Und ganz sicherlich gehört es zu den Geheimnissen des Autors, stets den Leser im Blick zu haben.
»Vintage«, ein Roman über die Welt der Blues-Musik, den man gelesen haben muss, der sich wunderbar als Geburtstags-, Urlaubs- oder Weihnachtsgeschichte eignet. Empfehlenswert! - Kirsten Wulf
Signora Sommer tanzt den Blues
(19)Aktuelle Rezension von: dunis-lesefutterLeichte Lektüre für den Sommer habe ich mir erhofft und das hab ich in besonders schöner Form auch erhalten.
Laura hat sich nach ihrer Scheidung in Fabio verliebt.Sie hat alles auf eine Karte gesetzt und ist nach Rom gezogen. Doch Fabio stirbt noch, bevor sie heiraten. Nun sitzt sie alleine in der großen Wohnung eines alten Palazzo in der ewigen Stadt und versinkt in der Dunkelheit. Bis Francesca auftaucht, eine passionierte Blues Sängerin, die ihr die Musik und den Tanz näher bringt. Schnell stößt auch noch Samy dazu, eine oberflächliche Amerikanerin, die mit Selbstoptimierung beschäftigt ist und deren Instaprojekt aus dem Ruder läuft.
Kirsten Wulf hat hier vor der wunderschönen Kulisse meiner Lieblingsstadt ein Frauen Trio erschaffen, das sehr speziell ist. Besonders Francesca, ein Paradiesvogel der erfreulicherweise nicht unbedingt dem Schönheitsideal entspricht, bringt Farbe in die Geschichte. Dabei hat auch sie ihr Päckchen zu tragen. Die Stärke dieses Romans sind die besonderen Charaktere, die nicht mainstreammäßig in eine Richtung marschieren, sondern für überraschende Wendungen sorgen. Der Schreibstil ist einfach und manchmal etwas anspruchslos. Die Geschichte aber hat mich wirklich gefangen genommen.
Ich habe mich noch nie so viel mit dem Blues beschäftigt, und hätte auch niemals gedacht, dass Rom ein Ort ist, in dem ich das tun sollte. Aber Kirsten Wulf hat hier für Überraschungen gesorgt.
Die Auswirkungen von Social Media sind dabei genauso Thema wie Depressionen und Stalking, allerdings in sehr verdaubaren Dosen. Die Einschübe aus der Vergangenheit waren interessant, auch wenn ich persönlich sie nicht gebraucht hätte. Aber zum Ende hin sind sie gar nicht mal unwichtig.
Mir sind sehr viele Figuren doch ans Herz gewachsen und ich hätte nicht gedacht, dass das Buch zu so einem Page Turner wird. Es ist leichte Sommerlektüre aber kein Einheitsbrei.
Mir hat das Buch Spaß gemacht und ich spreche eine Empfehlung aus für alle, die eine abwechslungsreiche Geschichte suchen, die nicht den Anspruch hat hohe Literatur zu sein.
- Martina Kempff
Kehrblechblues
(8)Aktuelle Rezension von: baerinIch mag diese Reihe um Katja Klein wirklich sehr und habe mich gefreut, dass ein neuer Band heraus kam. Diese Serie ist witzig geschrieben, ein bisschen Liebe kommt auch immer darin vor und nicht zuletzt auch Spannung, denn gemordet wird auf der Schneifel (=Schnee-Eifel) auch immer wieder!
Die ehemalige Moderedakteurin Katja lebt nun schon viele Jahre in der Eifel auf der Kehr und führt dort ihr Restaurant Einkehr. Als auf dem nahe gelegenen Bauernhof, der von syrischen Asylanten bewohnt wird, eine Frau mit Axt im Schädel aufgefunden wird, ist es erst mal mit der Ruhe vorbei. Denn nun überschlagen sich die Ereignisse. Die 14-jährige Enkelin ihres ehemaligen Freundes Marcel Langer, eines belgischen Polizisten, taucht plötzlich überraschend auf. Nicht mal der Opa wusste von der Existenz seiner Enkelin, da er zu seiner ehemaligen Frau keinerlei Kontakt hatte. Die Polizei ermittelt von Katjas Restaurant aus und trotzdem geschieht dort ein weiterer Axt-Mord. "Warum habe ich nur mein Beil im Hackstock stecken gelassen?" fragt sich Katja verzweifelt. Die Recherchen von Polizisten aus drei Ländern führen mit vereinten Kräften zu einem guten Ausgang. In der Einkehr werden wieder außergewöhnliche Gerichte gekocht und Ermittlern und Verdächtigen serviert. Marcel und Katja kommen sich langsam auch wieder näher ...
Ich habe dieses Buch wieder sehr genossen und kann es allen empfehlen, die außergewöhnliche Krimis mit ebensolchen Rezepten mögen! - James Baldwin
Beale Street Blues
(63)Aktuelle Rezension von: leas_bookdiaryMein erster Baldwin. Ich hab das Buch zugeklappt und erstmal tief durchgeatmet. Weil es so leise anfängt und dann plötzlich so viel mit dir macht.
"Beale Street Blues" ist die Geschichte von Tish und Fonny. Zwei junge Schwarze Menschen in New York, die sich lieben, ein Kind erwarten und gegen eine Realität kämpfen müssen, die von Anfang an gegen sie arbeitet. Fonny wird wegen einer Lüge verhaftet, Tish bleibt draußen und beide kämpfen, auf ihre Weise, gegen ein System, das ihnen nie wirklich eine Chance geben wollte. Tishs Perspektive ist so klar und gleichzeitig so verletzlich. Sie erzählt mit Liebe, mit Wut, mit Hoffnung und manchmal auch mit Verzweiflung. Die Dialoge sind direkt, die Bilder scharf, die Sätze stechen teilweise echt ins Herz. ⚖️
Was Baldwin hier macht, ist kein lautes Anklagen. Es ist ein stilles, poetisches, aber umso wütenderes Erzählen. Dieses Buch schreit nicht, es brennt. Was mich richtig getroffen hat: wie Baldwin die Familie als Kraftzentrum zeigt. Tishs Familie ist da, sie kämpfen gemeinsam. ✊
Klar, es gibt Stellen, die wirken ein bisschen gerafft, vielleicht auch ein bisschen kurz. Ich hätte gern noch mehr mit Tish und Fonny verbracht. Aber vielleicht ist genau das der Punkt, denn diese Liebe hat keinen Raum, sie darf gar nicht zu groß werden, weil die Welt drumherum zu eng ist.
Fazit: "Beale Street Blues" ist ein politisches Statement ist, ein Buch, das dich wütend macht und trotzdem nicht hoffnungslos zurücklässt. Mein Fazit? Ich will mehr Baldwin. ⭐⭐⭐⭐
- Hari Kunzru
White Tears
(22)Aktuelle Rezension von: ArsAstrologicaWas durchschnittliche Thrillerautoren, die den deutschen Buchmarkt überschwemmen, an literarischer Qualität vermissen lassen, wird deutlich, wenn man sich »White Tears« des Briten Hari Kunzru zu Gemüte führt. In einem vielhundert Seiten dicken Wälzer führt er den Leser ungeheuer detailreich, mit immer neuen Fachbegriffen, Fakten und Fiktivem in die Welt der Musik ein, mäandert die fein ziselierte Erzählung dahin, steigert sich zu einem furios delirierenden Finale – doch niemals man sich vom Detailreichtum erschlagen, kommt beim Leser Langeweile auf.
Wie macht er das bloß? Im Grunde ist es ganz einfach. Die Qualität eines Schriftstellers zeigt sich in seiner Liebe zur Figurengestaltung, an der Ernsthaftigkeit, mit Sprache umzugehen. Wer es, wie der Romancier, zur Meisterschaft gebracht hat und sein Schreibhandwerk beherrscht, kann souverän mit dem Instrument spielen, gleich einem Popmusiker, der klassische Musik am Konservatorium studiert hat und auf Basis jener Fingerfertigkeit und entsprechend geschultem Gehör die Regeln bricht und uneitel Klangwelten entwirft, die jedermann als Ohrwurm ins Gehör dringen.
Die Story: Hippe weiße Musiker starten durch in der abgefuckten New Yorker Kunstszene, werden reich und berühmt mit Klangcollagen, bei denen sie sich traditioneller schwarzer Sklavenmusik bedienen, werden eingeholt von der grauenvollen Historie des US-amerikanischen Rassismus. Den Autor Hari Kunzru wird die eigene Herkunft motiviert haben, entstammt er doch mütterlicherseits der weißen Kolonialmacht Großbritannien und väterlicherseits der farbigen Kronkolonie Britisch-Indien. - Ben Aaronovitch
Eine Nachtigall in New York
(45)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Von den Flüssen von London nach New York
New York, 1920er-Jahre: Augustus Berrycloth-Young, Absolvent der Zauberschule Casterbrook, ist unangenehm überrascht: Denn unangekündigt steht sein alter Schulkamerad Thomas Nightingale vor der Tür und reißt ihn aus seinem behaglichen Leben.
Nightingale ist auf geheimer Mission nach New York geschickt worden, um ein verzaubertes Saxophon ausfindig zu machen, das seltsame Kräfte entfaltet, wenn es gespielt wird. Und ausgerechnet Augustus soll ihm helfen, dabei will er eigentlich nur das Dolce Vita genießen.
Auf der Suche machen die beiden Männer die Jazzclubs der Metropole unsicher und machen unfreiwillig mit der nicht-magischen und korrupten Polizei Bekanntschaft …
Rezension:
Thomas Nightingale ist noch ein relativ junger Mitarbeiter des Folly. Es sind die 1920er Jahre. Auf der Spurensuche nach den Hintergründen eines verzauberten Saxophons führt ihn die Spur über den Atlantik nach New York. Dort steht er unerwartet vor der Tür eines alten Schulkameraden, der jetzt hier lebt und die passenden Kontakte haben könnte: Augustus Berrycloth-Young.
Wie schon mehrfach zuvor schiebt Ben Aaronovitch auch hier zwischen 2 regulären Romanen der Peter-Grant-Reihe („Die Flüsse von London“) wieder eine Novelle ein, in deren Mittelpunkt eine Nebenfigur der Roman-Reihe steht. Diesmal ist es der zum Handlungszeitpunkt noch junge Thomas Nightingale, der in den 1920er Jahren einen brisanten Auftrag auszuführen hat. Diese Story hebt sich im verschiedener Hinsicht von den bisherigen Novellen und Romanen ab. Waren wes bisher immer die jeweiligen Hauptfiguren, die in der 1. Person berichteten, übernimmt diesmal ein bisher nie erwähnter Charakter die Rolle des Ich-Erzählers. Dieser Augustus Berrycloth-Young ist ein ziemlich versnobter britischer Zauberer, den es nach Amerika verschlagen hat. Während die Spurensuche nach nicht ganz legalen magischen Aktivitäten dem Gewohnten entspricht und wieder sehr unterhaltsam ausfällt, konnte mich der Blickwinkel einer eher außerhalb stehenden Figur, eben jenes Augustus, nicht ganz so restlos überzeugen, wie ich es aus dieser Welt gewohnt bin. Der Autor trifft den versnobten und etwas hochmütig wirkenden britischen Upper-Class-Stil durchaus glaubwürdig, doch nimmt der mich leider nicht ganz so mit. Trotzdem ist die Geschichte für sich genommen gut lesbar.
Am Ende werden mehrere Geschichten um Beauregard, den Butler des Ich-Erzählers Augustus Berrycloth-Young, der hier eine größere Rolle spielt, von einem Bertram D. Argyll genannt, die es aber gar nicht zu geben schient. Zumindest konnte ich sie weder auf Deutsch noch auf Englisch finden. Was dieses Stilmittel soll, erschließt sich mir nicht.
Fazit:
Diese Novelle um Thomas Nightingales junge Jahre verleiht dieser Figur zusätzliche Tiefe, erreicht aber nicht ganz das gewohnte Niveau.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.
- Edward Kelsey Moore
Das Wunder am Ende der Straße
(3)Aktuelle Rezension von: Forti"Das Wunder am Ende der Straße" schließt sich gut an den Vorgänger "Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" an – man trifft als Leser auf die bereits bekannten Haupt- und Nebenpersonen. Wie schon im ersten Buch steht meiner Meinung nach nicht die konkrete Handlung im Vordergrund, sondern die bereits erwähnten Personen mit all ihren Eigenheiten und den Verbindungen untereinander. Ein bisschen Tragik, aber noch mehr Witz – Familiengeschichten und Freundschaften.
Wenn man das mag, wird man hier wieder gut unterhalten.
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