Bücher mit dem Tag "blues"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "blues" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches Pandablues (ISBN: 9783404168057)
    Britta Sabbag

    Pandablues

     (274)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Schlicht in Babyblau gehalten mit einem sehr niedlichen Pandamotiv  ^-^

    Pandaaufdruck und Titel sind fühlbar.

    Am Rand der Innenseite des Buches ist ein Daumenkino mit Pandabären :) Süße Idee!


    Story/Inhalt

    Charlotte 31 arbeitet als Tierpflegerin im Zoo, im Nacktmulch Gehege bricht das Chaos aus! 

    Die schwangere Freundin muss unbedingt vorher mit ihr noch Urlaub machen und ihr Patenkind hat eine Schauspielrolle als Teebeutel!!!

    Ein lustiger Haufen im Freundes und Familienkreis! 


    Meine Meinung

    Mit neutralen und ehr nicht so hohen Erwartungen wollte ich einfach mal ein lockeres Buch für Zwischendurch lesen und ich muss sagen, genau das habe ich bekommen :-)

    Vom Humor erinnert mich der Stil etwas an "Hummeldumm", nur natürlich diesmal aus einer weiblichen Sicht, ich habe es als Hörbuch gehört und fand es richtig gut vertont.

    Ich hatte meinen Spaß, denn da die Protagonistin Ü 30 ist kommen schon gewisse Klischees vor, in die ich mich selbst gut wieder finden konnte ;D

    Mit 253 Seiten eignet sich das Buch perfekt für den Urlaub oder wenn man einfach mal Lust hat auf leichte Kost ^-°


    Mein Fazit

    Lustige Unterhaltung für Zwischendurch!

    Für Frauen mit dem Alter Ü 30 waren so einige Schmunzler und Lacher dabei!

    Humor zu bewerten ist immer sehr schwierig, ich kann nur sagen, dass Panda Blues meinen Humor getroffen hat und kann es somit für das kurze Vergnügen weiterempfehlen ^-°

  2. Cover des Buches Dampfnudelblues (ISBN: 9783862310456)
    Rita Falk

    Dampfnudelblues

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Der Dorfpolizist Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen ermittelt wieder einmal in seinem Heimatort. Der Rektor der Realschule ist tot. Da er vom Zug überrollt wurde kann man zunächst nicht genau sagen, ob es Selbstmord oder Mord war. Aber der Franz lässt nicht locker und zählt zwei und zwei zusammen.

    Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert. Immer eine Leibspeise im Titel und der Tisch mit der gemusterten Hintergrundtapete.
    Und natürlich kommen die Dampfnudeln von Oma auch im Krimi vor.

    Der Eberhofer hat mal wieder einen Mord aufzuklären. Das geschieht wie immer aber eher so nebenbei, denn hauptsächlich spielt sich eigentlich sein Alltag auf der CD ab.
    So hat er in dieser Folge sehr daran zu knabbern, das sein Bruder Leopold wieder öfter auf dem Hof ist und dann sogar sein Töchterlein Uschi streckenweise dort einquartiert, weil sie zu Hause der Schreierei nicht Herr werden und der Eberhofer der Einzige ist, bei dem die kleine Sushi, wie er sie nennt, zur Ruhe kommt.
    Außerdem hat er mal wieder Probleme mit seiner Susi, oder vielleicht sollte man sagen Probleme ohne seine Susi. Er schickt ihr sogar den Birkenbichler hinterher damit er ihm berichten kann was sie so treibt.
    Natürlich sind der Metzger Simmerl und die Oma und der Beatles hörende und Gras rauchende Papa auch wieder mit an Bord. Eben alle, die einen Eberhoferkrimi mit ihren witzigen Dialogen und Monologen zum Erfolg machen. Da ist es auch egal, wenn die Ermittlungen des Eberhofers nicht immer polizeitauglich sind. Skurriel und erfolgreich sind sie immer.
    Ich liebe die Person des Franz Eberhofer einfach. Er ist so herrlich natürlich und zeigt das auch in dem was er denkt und spricht.

    Die Stimme von Christian Tramitz bringt sein bayerisches Naturell glaubhaft rüber, auch wenn die Stimme für die Oma eher eine keifende Alte darstellt, obwohl die Gute eine echt gute Seele in diesem sonst verlotternden Männerhaushalt darstellt. Und kochen kann die Oma, es ist einfach eine Wucht.

    Wer es gerne witzig mag und eine angenehme, nicht zu blutrünstige Unterhaltung sucht ist mit dieser CD auf jeden Fall gut bedient. Ich habe streckenweise an mich halten müssen um nicht laut loszulachen.

  3. Cover des Buches Beale Street Blues (ISBN: 9783423289870)
    James Baldwin

    Beale Street Blues

     (33)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Sie ist so dumm, so gefährlich dumm und dumm und dumm! Das beginnt schon damit, dass sie am Anfang das Verb Gucken so oft benutzt hat, um auf die unschönste Art ihre eintönigen Gedanken zu beschreiben.

    Die anderen sehen in dem Buch ein hervorragendes Beispiel für den Alltagsrassismus, doch ich bin einer Frau gefolgt, die sich so ungeschickt formuliert hat, die mit ihren Gedanken ständig abschweifte, den roten Pfaden aus den Händen ließ, um eine Bemerkung zu machen, die sie in meinen Augen um eine weitere Stufe herabsinken ließ. Nein, ich sehe hier keinen Weltbestseller, keine wütend-zärtliche Erzählung, keine kraftvolle und kluge Neuübertragen, sondern eine Figur, die einen zweistelligen IQ hat und einen Autor, der sich über meine Intelligenz lustig macht.

    Jede Figur wirkt wie ein Clown, der den Leser belügt, sich wie ein Kitschbeispiel benimmt. Sei es der Vater, der bei der Schwangerschaft seine Freude theatralisch zur Schau stellt, die Mutter, die über alles Bescheid weiß und nicht verrät, wie sie darauf kommt. Die Schwester, die ihre Schönheit für ein soziales Engagement aufgibt, die böse Schwiegermutter mit den Hexentöchtern, der unschuldige Schwiegervater, der nicht anders kann, und natürlich haben wir hier auch Fonny, den geheimnisvollen Liebhaber, der im Gefängnis landet und künstlerisch begabt ist, damit wir als Leser sehen, dass er zu Großen auserkoren war. Jede einzelne Figur wirkt gestellt, ein perfektes Kitschbeispiel und weit entfernt von der Realität.

    Und dann haben wir eben Tish, deren Gedanken linear verlaufen, die einmal unschuldig wirkt, herumguckt, nichts denkt, um auf der nächsten Seite über die dreckige Vorhaut zu sprechen, über Sex, über die Unschuld und dabei großartig zu klingen versucht, aber total dumm wirkt. Einfach nur dumm. Als wollte der Autor die dümmste Figur der Welt zusammenstellen, aber war sich stellenweise nicht sicher, ob es so dumm sein sollte.

    Das Buch ist schlecht, miserabel, keine Atmosphäre, kein Spannungsbogen, keine Seele, und ständig wird von einem Punkt zum anderen gesprungen, jede Figur verbogen, die Handlung versetzt und der Schreibstil wirkt so, als hätte sich der Autor keine Mühe gemacht, sondern wäre bloß auf die Provokation aus, die nicht funktioniert, ganz und gar nicht funktioniert, da ich der Protagonistin nicht glaube, weil ich nicht glauben möchte, dass ein Mensch so dumm denken kann. Als würde ich eine Komödie lesen, die ein ernstes Thema anschneidet, um irgendwann auf einer Bananenschale auszurutschen. Das Buch ist frustrierend, die Handlung zäh und schrecklich und jeder Gedanke der Protagonistin hat mich förmlich erwürgt.

    Es ist das erste Buch, das ich von James Baldwin gelesen habe und definitiv auch das letzte!

  4. Cover des Buches Die Farbe Lila (ISBN: 9783945386125)
    Alice Walker

    Die Farbe Lila

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Alice Walkers Briefroman "Die Farbe Lila" ist sicher keine leichte Lektüre. Allerdings hat es mich gerade wegen dieser Schonungslosigkeit sehr, sehr schockiert und berührt. 

    Die junge, in den Südstaaten aufwachsende Celie wird von einem Mann, den sie Vater nannte, vergewaltigt, geschunden und an einen anderen Mann verkauft, den sie in all ihren Briefen ehrfürchtig "Mr. ..." nennt. Als dieser ihr auch noch den Kontakt zu ihrer Schwester Nettie unmöglich macht, indem er sie vertreibt und alle ihre Briefe einbehält, verzweifelt Celie voll und ganz. Sie hat niemanden mehr, dem sie vertrauen kann, ist die Sklavin eines brutalen weißen Mannes, muss für ihn schuften und gebären und ist furchtbar einsam. Bis zu dem Tag, an dem die aufsehenerregende Shug auftaucht: Alles verändert sich, als die schillerende, elegante, willenstarke und eindrucksvolle Sängerin das Haus betritt. 

    Celie verliebt sich unsterblich in Shug und empfängt ihre Liebe und Hilfsbereitschaft zurück. Mit ihr zusammen befreit sie sich von ihrer Knechtschaft, die sich Ehe nennt, versucht auf eigenen Beinen zu stehen und findet auch die Briefe von Nettie, die Mr. ... ihr vorenthalten hat. Ihre Erzählungen offenbaren eine vollkommen andere Welt und so muss Celie sich auch mit ihrer leiderfüllten Vergangenheit immer wieder auseinandersetzen.

    "Die Farbe Lila" war durch das Briefromanformat etwas anstrengend zu lesen, allerdings gewann die Geschichte somit auch an Authentizität. Celies geringe Literarisierung lässt sich beispielsweise durch ihren Stil und Jargon erkennen, während Netties Briefe deutlich flüssiger und verständlicher geschrieben sind. Über allem stehen die starken Bande der unerschütterlichen Geschwisterliebe zwischen Celie und Nettie, wodurch der Roman wirklich schön zu lesen war. Alles in allem hat mich die Auseinandersetzung mit den Thematiken Rassismus, Sklaverei, Kultureigentum und Kolonialismus, die durch diese Geschichte angeregt wird, sehr interessiert, bereichert und berührt, weshalb ich diesen Roman von Herzen weiterempfehlen kann!

  5. Cover des Buches Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah (ISBN: 9783802582318)
    Richelle Mead

    Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

    Schon seit einiger Zeit dümpelt das Buch auf meinem Reader rum und mittlerweile weiß ich auch wieso. Vor ca. 10 Jahren waren diese Vampir-Dämonen-Bücher total angesagt und ich habe für mich festgestellt, dass es nichts mehr für mich ist. 

    Es ist zwar mal etwas Neues, dass es sich hier hauptsächlich um eine Succubus dreht, aber die anderen, Vampir, Kobold, Engel usw., sind halt hübsch simpel und bedienen die üblichen Klischees. Da gab es keine Überraschungen und ich fand die Handlungen vorhersehbar.

    Irgendwann nervte mich Georgina auch, weil sie sich nie klar positionierte und immer herumeierte.

    Die Spannung baut sich äußerst langsam auf, denn erst nach dem ersten Drittel kam die Handlung in Fahrt und es war klar, wo das Problem liegt und was es zu klären gibt. 

    Die Autorin hat einen einfachen Schreibstil. Gepaart mit der simplen, durchschaubaren Handlung, handelt es sich um einfachste Lektüre, die man nebenbei lesen kann, weil man den Geist nicht anstrengen muss.

    Ja, okay, es liest sich flüssig, aber ich brauche einfach mehr Spannung. Deshalb gibt es nur 2 Blues-Sterne. 


    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Die Buchhändlerin Georgina ist ein Sukkubus, eine Dämonin in Menschengestalt, die sich von der Lebensenergie junger Männer ernährt. Das Leben als Sukkubus hat durchaus Vorteile: Georgie kann nach Belieben ihre Gestalt ändern, und alle Männer liegen ihr zu Füßen. Allerdings zahlt jeder, der sich von ihr verführen lässt, einen hohen Preis. Georgie hat ihr Dasein als Sukkubus deshalb ziemlich satt und wünscht sich sehnlichst, eine feste Beziehung eingehen zu können. Da kommt ihr Lieblingsautor Seth Mortensen zu einer Lesung in den Buchladen, und Georgie ist von ihm absolut hingerissen. Aber wie kann sie sich ihm nähern, ohne ihn in Gefahr zu bringen?

  6. Cover des Buches Saturday (ISBN: 9783257236279)
    Ian McEwan

    Saturday

     (253)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Neurochirurg Henry Perowne führt ein glückliches Leben in seinen besten Jahren. Er hat eine erfolgreiche Tochter, einen Sohn, der seinen eigenen Lebensweg geht, eine Frau, die er über alles Liebt und einen Job, in dem er aufgeht. Es ist Samstagmorgen, und Henry freut sich auf ein Squashspiel mit seinem Freund und Arbeitskollegen. Doch es ist kein normaler Samstag. Es sind unruhige Zeiten und in Henrys Heimatstadt London findet am 15. Februar 2003 die größte Friedensdemo seiner Zeit statt. Und dann ist da noch die Begegnung mit einem Fremden, die sich im Laufe des Tages zu einer Katastrophe auszuwachsen droht, und sein Leben für immer prägen wird. 

    Der Schreibstil von Ian McEwan ist sehr außergewöhnlich, und ich glaube nicht für jede und jeden geeignet, aber ich fand ihn einfach fantastisch. Er ist wunderbar atmosphärisch und beschreibend, genau was ich mag. Jedes noch so kleine Detail im Tagesablauf von Henry scheint von Bedeutung. Beeindruckend fand ich an der Geschichte, dass sich alles innerhalb von 24 Stunden abspielt, von 4 Uhr morgens am 15. Februar, bis 4 Uhr morgens am Tag danach, ohne, dass es dabei langweilig wird. In Rückblenden erfährt man vom Leben der Familie - wie sie zu der wurde die sie heute ist. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben und Henry war mir sehr sympathisch. Der Autor hat es sogar geschafft, dass auch die Nebenfiguren, wie beispielsweise das junge Mädchen im Krankenhaus oder Henrys Squashkollege, nicht einfach nur blass wirkten, sondern eine erstaunliche Tiefe in charakterlicher und politischer Weise haben. Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, wurden in der Geschichte politische und gesellschaftsrelevante Themen angesprochen, die dem Buch einen besonderen Charakter verliehen. Interessant war für mich auch der Einblick in die damaligen Weltgeschehnisse, und was die Bevölkerung darüber dachte. Die Friedensproteste wirken auf mich zwar sehr interessant, aber auch ein wenig befremdlich, da ich mit meinen 17 Jahren definitiv zu jung für die damaligen Geschehnisse bin, und mir insofern kaum ein Bild der damaligen Lage machen konnte. 

    Alles in Allem ist das Buch sehr lesenswert und ich kann es wirklich weiterempfehlen, wenn man gerne tiefer gehende Geschichten mag, die einen zum Nachdenken über sich selbst und das Leben bringen. Saturday war mein erstes Buch von Ian McEwan und es wird definitiv nicht das letzte gewesen sein. Ich hoffe, dass mir Der Zementgarten und Abbitte genau so gut gefallen werden. 

  7. Cover des Buches Vintage (ISBN: 9783257244502)
    Grégoire Hervier

    Vintage

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Nicht wirklich ein gutes Buch, aber sehr gute Unterhaltung, wenn man sich für Gitarren begeistern kann. Und da ich das kann, hat mir das Buch über die Suche nach den sagenumwobenen Prototypen der Gibson Moderne aus den 1950er Jahren irgendwie gefallen. Obwohl, die Story ist völlig doof und vollgepackt mit Klischees. Aber es geht um Gitarren und ein bisschen um die Geschichte des Blues. Darum war es ok für mich.

    Das Büchlein ist zum Glück sehr flüssig geschrieben, bewegt sich aber von der eigentlichen Geschichte her auf dem Niveau eines schlechten Groschenromans - es gibt wohlgemerkt auch gute Groschenhefte, aber das hier ist keiner. 

    Fazit: Nur lesen, wenn man ein Gitarristen-Nerd ist oder sich ein wenig für die Geschichte der Gitarrenmusik interessiert. 

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  8. Cover des Buches Sehr blaue Augen (ISBN: 9783644004726)
    Toni Morrison

    Sehr blaue Augen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Der Titel ist grauenhaft gewählt. Als ich es sah, habe ich den Kopf geschüttelt und mir eingeredet, dass das Buch nur schlecht sein kann. Wer glaubt, kann mit so einem Titel schon punkten? Eindeutig Toni Morrison!

    Ziemlich lange dachte ich, die Geschichte würde sich um die Ich-Erzählerin drehen, aber erst später konzentriert sich das Buch auf Pecola, die jeden Handlungsstrang für sich beanspruchte. Schlussendlich beginnt ja das Buch mit einem sehr starken Satz: «Wenn auch niemand darüber spricht: es gab im Herbst 1941 keine Ringelblumen. Wir glaubten damals, die Ringelblumen gingen nicht auf, weil Pecola von ihrem Vater ein Baby bekam» Erst später hat mich der Satz tief getroffen und ihre Bedeutung entfaltet sich in den letzten Sätzen. Das war echt gut. Wirklich gut.

    Was mich aber wirklich gestört hat, waren die vielen Figuren, über deren Vorgeschichte die Autorin so viel erzählt hat, dass man sie deutlich vor sich sah, aber deren Rolle kurz und bündig blieb. Vor allem über die Prostituierten erfährt man viel, um anschließend gänzlich von der Bildfläche zu verschwinden. Auch über den Pastor wird so viel erzählt und dann ist auch er weg.

    Das fand ich nicht gut, weil sich das anfühlte, als würde die Autorin das Buch in die Länge ziehen. Manchmal kam mir das echt sinnlos vor.

    Dennoch ist die Sprache der Autorin stark, die Figuren bekommen alle ein Gesicht und eine Vorgeschichte und das Ende überwältigt einen. Nur muss man echt aufmerksam lesen, jedes Detail merken, sich wirklich auf alles konzentrieren und die Flut an Informationen irgendwie ordnen, was dem Buch doch etwas geschadet hat. Aber ansonsten war es ein Genuss und ich freue mich, auf das nächste Buch der Autorin.

  9. Cover des Buches Beale Street Blues (ISBN: 9783423086622)
    James Baldwin

    Beale Street Blues

     (12)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Die Liebesgeschichte zwischen Tish und Fonny, die von der 19 Jährigen Tish selbst erzählt wird, ist gefühlvoll und einnehmend beschrieben. Im Wechsel erzählt sie von den Tagen an denen sie ihre Liebe entdeckt haben, von ihren Plänen und ihrem Glück. Und von der Zeit jetzt, in der Fonny, der zu unrecht der Vergewaltigung beschuldigt wurde, im Gefängnis sitzt. Es fehlt an Geld für einen guten Anwalt, es fehlt an Unterstützung seitens Fonnys Familie, es fehlt an Hoffnung und doch muss Tish Fonny aufbauen, Zuversicht ausstrahlen, damit er im Gefängnis nicht verzweifelt. Die Ungerechtigkeit der ganzen Situation schreit einem von den Seiten geradezu entgegen.

    Baldwins Sprache passt zu dem Mädchen, das er sich als Erzählerin ausgesucht hat. Mal sanft, mal derb, mal naiv, mal ernst. Ihre Beschreibungen von Fonnys Schwestern und Mutter kann einen zum Lachen bringen, der Zusammenhalt ihrer eigenen Familie geht ans Herz. Einzig das Ende hat mich zu sehr hängenlassen. Es fühlt sich an, als ob Baldwin seine Geschichte einfch mittendrin beendet hätte, als würde ein Teil fehlen.

    Ein lebendiger Roman wie ein Bluessong: Traurig und bitter aber auch wunderschön.

  10. Cover des Buches Blues für Vollmond und Kojote (ISBN: 9783442542383)
    Christopher Moore

    Blues für Vollmond und Kojote

     (58)
    Aktuelle Rezension von: wortberauscht
    Ein Lesevergnügen? Ja! Aber wie soll ich dazu oder darüber nun eine Rezension verfassen!? :D

    Man nehme einen Autoren, welcher bekannt ist für seine humorvollen & skurrilen Geschichten, abseits der Mainstream-Romane und mit ganz eigenem Sinn für Glauben, Tod, dem Leben ...

    Nachdem mir mein Freund immer wieder Passagen aus "Die Bibel nach Biff" vorlas und ich "Ein todsicherer Job" verschlungen hatte muss ich gestehen, das ich mehr von diesem Humor erwartet hatte.

    Jedoch enttäuschte mich die Geschichte nicht wirklich, hier und da etwas abschweifend, dennoch lesenswert! Und man glaubt kaum, welcher Inhalt in nicht mal 400 Seiten passt!

    Man sollte mit seinen Träumen & Sehnsüchten vorsichtig sein, besonders wenn man Sam Hunter heißt & von den Crow abstammt.
    Kojote, eine Gottgestalt der Crow steht Sam zur Seite - sehr zum Nachteil von Sam, denn plötzlich steht sein Leben Kopf:

    Aaron Aaron, sein Geschäftspartner, welcher stündlich den Fortschritt seiner Kahlköpfigkeit prüft - nach 20 gemeinsamen Jahren will er ihn rauswerfen (dank Kojote):
    "Das hier musst du allein ausbaden. Ich war selbst nicht immer wählerisch, wenn es darum ging, den Angstfaktor auszureizen, aber um Himmels willen, ich habe nie einen Klienten einen Indianer auf den Hals gesetzt." (...) "(...)Gleich nachdem du sein Büro verlassen hast, ist Jim Cable auch gegangen und wurde vor dem Gebäude von Motion Marine von einem Kerl angegriffen, der eine Indianermontur trug. Mit einem Tomahawk.(...)"

    Spangola, ehemaliger Schwerverbrecher, heutiger Wachmann in Sams Townhouse - berichtet über die neuesten Vorkommnisse & dem baldigen Rauswurf Sams, aus seiner Eigentumswohnung (dank Kojote); angeblich hätte Sams Hund - er besitzt garkeinen - die Nachbarschaft terrorisiert:
    "Neun Uhr: Mrs. Feldstein ruft an und berichtet, dass gerade ein Wolf auf ihre Glyzinien uriniert hat. (...) Neun Uhr fünf: Mrs. Feldstein berichtet, dass der Wolf ihre Perserkatze zum Geschlechtsverkehr zwingt."

    Caliope, eine Frau die Sam sofort den Kopf verdrehte (Kontaktaufnahme dank Kojote), jedoch mit einem Batzen Vergangenheit aufwartet - die wohl überraschendste ist der Ex-Freund, direkt unter ihrer Wohnung:
    "(...)Er redet immer davon, dass er das Sorgerecht für Grubb haben will. Und wenn er uns umbringt, macht das keinen guten Eindruck auf den Richter." - naja, logisch oder!? :D

    Und all das innerhalb zweier Tage! Doch der Roadtrip fängt erst an. Ein Bikertrupp, die Gottheit Anubis, eine christliche Crow, eine chinesische Familie, Minty Fresh und weitere kleine surreale Szenen.

    Und Kojote selbst, ab sofort ständiger Begleiter an Sams Seite - ob erwünscht oder nicht - eine Gottheit ... !? Nicht nach seinem Verhalten zu urteilen:
    Alles was weiblich und nicht bei 3 auf den Bäumen ist - okay, selbst wenn sie auf den Bäumen sind ...
    Die Erschaffung der Menschheit - von Kojote
    Die Geschichte, wie Kojote seinen Arsch verlor
    Nicht zu vergessen, die Geschichte, in der Kojote seinen Penis verlieh

    Klingt abgedreht, surreal, kurios? Ja, all das ist dieses Buch und man muss solche Geschichten mögen.
    Auch wenn der gewohnte Moore-Humor nicht vollends zur Geltung kommt, macht gar nichts, dafür schmeißt er mit skurrilen Charakteren nur so um sich.
    Und wie hätte ich es besser näher bringen können als mit Zitaten ! ?
    Ich kann nur sagen: mich hat die Geschichte, gerade weil diese so eigen ist - ebenso wie die Charaktere - überzeugen können.
  11. Cover des Buches 31 Songs (ISBN: 9783462033854)
    Nick Hornby

    31 Songs

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Vespasia
    In „31 Songs“ sind kurze Texte über 31 verschiedene Lieder zu finden. (Einige Texte behandeln mehrere Lieder, daher sind es streng genommen etwas weniger als 31 Texte). Die Songs sind recht unterschiedlich, es sind gefällige Popstücke dabei, aber auch experimentellere Lieder. Die meisten Songs waren mir vorher nicht bekannt, aber nach dem anhören muss ich sagen, dass sie mir fast alle gefallen habe. Letztendlich steht aber nicht Hornbys Musikgeschmack im Vordergrund, sondern das, was er zu diesen Liedern zu sagen hat und was er mit diesen Liedern verbindet. Dazu gibt es Anekdoten, die den Texten die richtige Würze verleihen, sowie Hintergründe, warum er diese Songs schätzt.

    Auch über den privaten Musikhörer Nick Hornby erfährt man so einiges: besonders berührt hat mich die Geschichte zu seinem autistischen Sohn Danny, der nochmal einen ganz besonderen Bezug zur Musik hat. Durch solche Geschichten merkt man richtig, was Musik alles leisten kann. Am Ende ist dieses Buch einfach eine Liebeserklärung an die Musik, interessant für jeden, der die Musik ebenso liebt wie Hornby. Es geht hier auch keinesfalls darum, irgendeine Musikrichtung über die andere zu erheben, sondern Musik generell als das anzuerkennen, was es ist: Kunst. Ich für meinen Teil konnte das Buch richtig genießen, während ich mir die Songs zu den Texten angehört habe. Durch die Kombination von Hör- und Leseerlebnis wurde das Buch lohnenswert. Auch, wenn ich seine Romane bevorzuge, war die Lektüre dieses Buches dennoch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

    Fazit: Für Musikliebhaber, für alle anderen wahrscheinlich weniger interessant.

  12. Cover des Buches Kehrblechblues (ISBN: 9783954413171)
    Martina Kempff

    Kehrblechblues

     (7)
    Aktuelle Rezension von: baerin
    Ich mag diese Reihe um Katja Klein wirklich sehr und habe mich gefreut, dass ein neuer Band heraus kam. Diese Serie ist witzig geschrieben, ein bisschen Liebe kommt auch immer darin vor und nicht zuletzt auch Spannung, denn gemordet wird auf der Schneifel (=Schnee-Eifel) auch immer wieder!

    Die ehemalige Moderedakteurin Katja lebt nun schon viele Jahre in der Eifel auf der Kehr und führt dort ihr Restaurant Einkehr. Als auf dem nahe gelegenen Bauernhof, der von syrischen Asylanten bewohnt wird, eine Frau mit Axt im Schädel aufgefunden wird, ist es erst mal mit der Ruhe vorbei. Denn nun überschlagen sich die Ereignisse. Die 14-jährige Enkelin ihres ehemaligen Freundes Marcel Langer, eines belgischen Polizisten, taucht plötzlich überraschend auf. Nicht mal der Opa wusste von der Existenz seiner Enkelin, da er zu seiner ehemaligen Frau keinerlei Kontakt hatte. Die Polizei ermittelt von Katjas Restaurant aus und trotzdem geschieht dort ein weiterer Axt-Mord. "Warum habe ich nur mein Beil im Hackstock stecken gelassen?" fragt sich Katja verzweifelt. Die Recherchen von Polizisten aus drei Ländern führen mit vereinten Kräften zu einem guten Ausgang. In der Einkehr werden wieder außergewöhnliche Gerichte gekocht und Ermittlern und Verdächtigen serviert. Marcel und Katja kommen sich langsam auch wieder näher ...

    Ich habe dieses Buch wieder sehr genossen und kann es allen empfehlen, die außergewöhnliche Krimis mit ebensolchen Rezepten mögen!
  13. Cover des Buches Roadkill (ISBN: 9783453676596)
    Eyre Price

    Roadkill

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Klappentext
    "Stell dir vor, du bist in Las Vegas. Neonlichter, Sterne am Himmel, ein atemberaubendes Wüstenpanorama. Das Problem ist nur, dass du von einem Balkon hoch oben über der Stadt hängst, gehalten von einem Muskelprotz, der deine beträchtlichen Schulden eintreiben will. Zum Glück hast du in deiner Villa noch eine Geldreserve. Doch als du später in den Safe schaust, findest du nichts außer einer CD mit seltsamen Blues-Songs. Bald merkst du, dass die Songs eine Botschaft sind. Sie weisen dir den Weg quer durch die USA zu deinem Geld. Aber du musst schnell sein. Verflucht schnell. Denn die Killer sind dir schon auf den Fersen ..."

    Meine Meinung
    Man wird direkt in die Geschichte "geschmissen", denn alles fängt damit an, dass der Protagonist Daniel kopfüber von einem Balkon blickt. Er ist kurz davor zu sterben, nur die Million in seinem Safe kann ihn jetzt noch retten. Zusammen mit zwei Auftragskillern, die auf ihn aufpassen sollen, macht er sich auf den Weg zu seinem Haus, um dort festzustellen, dass sein Geld nicht mehr da ist. Lediglich eine Waffe und eine CD befinden sich im Safe - doch die CD hat Daniel noch nie gesehen. Und so beginnt eine gefährliche Reise quer durch die USA, immer dem Blues nach, während man von zwei Killern gejagt wird.

    Die Geschichte war sehr interessant, denn es war mal ein anderer Thriller. Ich persönlich bin kein Fan von Blues, dennoch hat mir die Geschichte ganz gut gefallen. Allein der "Roadtrip" ist schon spannend, denn man lernt im Laufe des Buches verschiedene Städte kennen, für die man sich vorher nicht so interessiert hat. Auch über die Geschichte des Blues bis zum Rock N Roll erfährt man einiges. Ich war teilweise ziemlich erstaunt, was ich so über verschiedene Musiker und Musikrichtungen erfahren habe.

    Daniel hat mir gefallen. Am Anfang hält man ihn noch für das Arschloch, das er war, doch im Laufe des Buches verändert er sich immer mehr und man merkt, dass er gar nicht so doof ist, wie man gedacht hat. Wie er den Hinweisen in den Liedern nachgeht, ist schon ziemlich faszinierend. Ich hätte wahrscheinlich niemals den zweiten Hinweis gefunden :)

    Leider hatte ich mir von der Geschichte ein wenig mehr erwartet, denn es wurde versprochen, dass das Buch blutig und spannend wird - dies hat mir irgendwie gefehlt. Klar, es gab ein/zwei Stellen, an denen es etwas blutiger wurde, aber auf 480 Seiten könnte da ruhig mehr passieren! Auch die Spannung war nicht durchgehend da. Teilweise fand ich das Buch sogar etwas langweilig, weil einfach nichts passiert ist. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu viel erwartet, weil das Buch bei Heyne Hardcore erschienen ist.

    Sehr cool finde ich, dass es auf der Rückseite des Buches einen QR Code findet, mit dem man sich die Songs aus dem Buch runterladen kann. Zusätzlich befinden sich auf den letzten Seiten noch die deutschen Übersetzungen für die, die nicht alles verstanden haben oder es noch mal genauer wissen wollen :)

    Alles in allem ein gutes Buch, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte, weswegen es nur 3 Sterne gibt. Dennoch sehr amüsant und zu empfehlen, wenn man Roadtrips & Blues mag!
  14. Cover des Buches Tatort Emsland (ISBN: 9783939772460)
    Ulrike Barow

    Tatort Emsland

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Es wäre wirklich Zeit für einen "Tatort Emsland" im Ersten, vielleicht mit Günther dem Treckerfahrer und Opa Anton als Ermittler? Diese dünne Stories, abgesehen von der ersten Geschichte von Jan Schröter und der Geschichte von Klaus-Peter Wolf, braucht keiner, da ist das Tollste jedes Mal, daß sich alles an bekannten Orten im Emsland abspielt. Und warum Gummistiefel und Schüppe auf dem Cover? Nur Klischees!

  15. Cover des Buches Das Wunder am Ende der Straße (ISBN: 9783809026884)
    Edward Kelsey Moore

    Das Wunder am Ende der Straße

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Forti

    "Das Wunder am Ende der Straße" schließt sich gut an den Vorgänger "Mrs. Roosevelt und das Wunder von Earl's Diner" an – man trifft als Leser auf die bereits bekannten Haupt- und Nebenpersonen. Wie schon im ersten Buch steht meiner Meinung nach nicht die konkrete Handlung im Vordergrund, sondern die bereits erwähnten Personen mit all ihren Eigenheiten und den Verbindungen untereinander. Ein bisschen Tragik, aber noch mehr Witz – Familiengeschichten und Freundschaften. 

    Wenn man das mag, wird man hier wieder gut unterhalten.

  16. Cover des Buches Der Lustmolch (ISBN: 9783442449866)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Das ist mal wieder ein typischer Roman von Chris Moore: total abgedreht, unterhaltsam und teilweise verstörend. 

    Moore ist ja bekannt für seine äußerst schrägen Figuren - und das Buch hat reichlich davon - dazu eine absurd komische Story - sowie das Beste: die Geschichte geht weiter in "Der törichte Engel". 

    Unbedingt Lesen!          

  17. Cover des Buches DJ Westradio (ISBN: 9783746624792)
    Sascha Lange

    DJ Westradio

     (12)
    Aktuelle Rezension von: David_Gray
    Erinnerungen aus dem Leipzig der 80er Jahre, dachte ich und kaufte das Buch, weil auch ich in dieser Zeit in Leipzig aufwuchs, ich außerdem meine Geburtsstadt liebe (Heldenstadt Ohe!) und / oder an jenem Tag in Hamburg war und vielleicht einfach einen akuten Anfall von Wehmut zu verarbeiten hatte. Was ich in dem Buch fand waren locker aneinander gereihte Anekdoten und Stimmungsbilder. Nicht, dass ich gegen eine der beiden literarischen Formen etwas einzuwenden hätte, im Gegenteil. Mein Problem mit dem Band war schlicht, dass es eben keine Anekdoten waren, sondern Anekdötchen und keine Stimmungsbilder, sondern Bildchen. Das sind so die auf cool getrimmten Erinnerungen eines privilegiert aufgewachsenen Jugendlichen in der DDR. Ich war nicht privilegiert, wie Sascha. Meine Erinnerungen sehen daher deutlich anders aus. Ich tat, was die überwiegende Zahl von Jugendlichen damals in Leipzig tat, wir hörten Punk, Blues, Trashmetal (und nur sehr wenig Depeche Mode) trieben uns auf Dorfdiskos, in Abbruchhäusern und auf illegalen Konzerten herum, und versuchten verzweifelt einen Ausweg aus der Spannung zwischen unserem wachsenden Bewusstsein des Eingesperrtseins und unserer verzweifelten Sehnsucht nach einer etwas weniger miefigen Welt zu finden. Das waren spannende Zeiten und zuweilen so skurril, dass sie jeder Beschreibung spotteten. Aber es waren nicht die Zeiten, die Sascha Lange da beschreibt. Dazu sind diese Storys, Anekdoten und Stimmungsvignetten in seinem Band zu glatt, ja fast hätte ich geschrieben zu banal.
  18. Cover des Buches It's all over now (ISBN: 9783499622670)
    Konrad Heidkamp

    It's all over now

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Der Verfolger. SZ-Bibliothek Band 21 (ISBN: 9783937793207)
    Julio Cortázar

    Der Verfolger. SZ-Bibliothek Band 21

     (61)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Keine hundert Seiten, aber ein Teufelsritt und wer sich im Jazz auskennt, weiß, dass es um Charlie Parker geht. Zwischen Genie und Wahnsinn liegt in diesem Fall nichts mehr und das spiegelt sich auch im Schreibstil des Autors. Man hat nie etwas bei der Hand, immer wieder muss man die Situation neu aufbauen, um mit den wirren Gedanken des Protagonisten mitzuhalten, aber das wird mit der Zeit recht anstrengend.
  20. Cover des Buches The Beatles Anthology (ISBN: 9783550071324)
    The Beatles

    The Beatles Anthology

     (19)
    Aktuelle Rezension von: SgtPepper
    Als großer Beatles-Fan sammelt man nicht nur alle Studio-Alben, sondern versucht auch über die Bücherwelt sein Wissen über die wohl beste Band aller Zeiten zu erweitern. Neben Biografien der einzelnen Bandmitglieder gibt es nun auch die Geschichte der Band, offiziell erzählt aus der Sicht von John, Paul, George und Ringo. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich hierbei nicht um ein "gewöhnliches" Buch in einem gewöhnlichen Format handelt. Die Größe ist mit der eines Atlanten zu vergleichen. Die logische Folge der gigantischen Seiten, ist, dass man Bilder der Fab Four zu sehen bekommt, die man sicher vorher noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Das gut 367-Seiten starke Meisterwerk erzählt die Geschichte der Pilzköpfe von Anfang bis Ende. Dabei geht man sehr detailliert auf alle vier Bandmitglieder ein, die alle Ereignisse aus ihrer Sicht schildern und ihre Erinnerungen mit uns teilen (Lennon, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits nicht mehr unter uns weilte, wurde aus etlichen Interviews zitiert). Insofern bekommt der eingefleischte Fan alles, wirklich alles aus dieser Zeit mit; wie eins zum anderen führte. Für Beatles-Fans - und jene, die es werden wollen - definitiv ein Muss!
  21. Cover des Buches Saturday (ISBN: 1400076196)
    Ian McEwan

    Saturday

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Deengla

    Kurzmeinung

    Toller Schreibstil, irgendwie faszinierend - aber doch auch zu überladen, mit einigen Längen.

    Inhalt

    Dieses Buch begleitet den Londoner Neurochirurgen Henry Perowne durch einen Samstag eines Lebens. Angefangen in der Nacht, als Henry nicht schlafen kann und die Welt durch sein Schlafzimmer betrachtet, über ein Squashspiel am Morgen mit einem Kollegen, einen Besuch bei seiner dementen Mutter im Pflegeheim bis hin abends, als seine Tochter sowie sein Schwiegervater zu Besuch kommen, und er letztendlich zu einer OP ins Krankenhaus gerufen wird.

    Meine ausführliche Meinung

    Erzählt wird die Geschichte (in Sicht der 3. Person) von Hauptfigur Henry. Es ist ein sanfter Einstieg. Der Schreibstil ist bezaubernd, doch Henry verliert sich oft in Gedankengängen bzw. beschreibt gewisse Dinge derart ausführlich, was für mich beim Lesen zu einigen Längen führte und ein wenig meinen Lesegenuss eintrübten. Einerseits fand ich es faszinierend und auch passend, wie präzise und mit welchem Fachwissen medizinische Vorgänge beschrieben wurden. (Laut Nachwort übrigens intensiven Recherchen des Autors zu verdanken, der anscheinend dafür sogar Gehirnoperationen als Zuschauer beigewohnt hat.) Andererseits hat es mich in dieser Ausführlichkeit auch etwas ermüdet.

    Man lernt viele Figuren kennen, die eine mehr oder weniger wichtige Rolle in Henrys Leben spielen. Schön gefiel mir hier vor allen Dingen, wie er beschreibt, dass seine Kinder nun junge Erwachsene sind und er so seine Probleme damit hat, das zu akzeptieren.

    Eine gewisse Begebenheit, die sich am Morgen ereignet, führt zu einer doch recht dramatischen Entwicklung, die diesen Samstag auf jeden Fall zu einem außergewöhnlichen machen. Hier hatte ich jedoch mit der Glaubwürdigkeit so meine Probleme.

    Das Ende ist wie der Anfang, eher ruhig, sehr reflektierend und recht alltäglich.

    Fazit

    Vom Schreibstil bin ich begeistert, Handlung und Charaktere haben mich nicht ganz überzeugen können, da es für mich doch teilweise etwas künstlich wirkte bzw. es einige Längen gab. Dennoch: eine Geschichte, die mir im Gedächtnis bleiben wird.

  22. Cover des Buches Das dunkle Schweigen (ISBN: 9783462300192)
    Wolfgang Schorlau

    Das dunkle Schweigen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: TheSilencer
    Georg Dengler bekommt einen neuen Auftrag: ein Geschwisterpaar bittet um Recherche, weshalb ihr Großvater kurz nach dem Krieg einem Jungen ein ganzes Schloß überschrieben hat.

    Die Nachforschungen gestalten sich jedoch sehr schwierig, denn niemand hat großes Interesse daran, jenes Jahrzehnte alte Geschäft mit Hintergründen zu bereichern.

    Wie bereits im ersten Teil ("Die blaue Liste") baut Schorlau seine Spannung tatsächlich mit dem Fall auf, mit liebevollen Details und Rückblicken, mit anstrengender Detektivarbeit, nicht mit Mord- und Totschlag.

    Die meisten Charaktere der ersten Folge treten auch hier auf.

    Im Nachwort erklärt Schorlau, daß ihn eine ähnliche, tatsächliche Geschichte zu diesem Roman inspiriert hat.

    In all' der lauten Krawall-Krimi-Literatur sticht Schorlau als ruhige Oase heraus.

    Einziger Wehrmutstropfen: die immer wieder linken Verherrlichungen stoßen auf. Sozialleistungsbetrug als Kavaliersdelikt darzustellen, ist in meinen Augen schlicht falsch.

    Ansonsten: Teil 3 ist gebucht.
  23. Cover des Buches Der Lustmolch / Flossen weg! (ISBN: 9783442134526)
    Christopher Moore

    Der Lustmolch / Flossen weg!

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Hillawitchen
    Dieses Buch war mein erstes von Christopher Moore. Fand den Text hinten drauf ganz ansprechend und als Urlaubsbuch schön dick. Beide Bücher sind wirklich total abgedreht und lustig geschrieben. Mr. Moore hat auf jeden Fall viel Phantasie und diese in beiden Büchern voll eingesetzt. Beim Lesen habe ich oft gedacht: Wie kommt man auf so Ideen. Fazit: Wer phantastische Geschichten mag und gerne lacht ist mit diesen Büchern gut bedient.
  24. Cover des Buches On the Wild Side (ISBN: 9783434505655)
    Martin Büsser

    On the Wild Side

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein vollständiger Einblick in die Entwicklung alternativer Rockmusik, auch Musikinteressierte finden noch viele interessante Neuigkeiten. Das Genze beginnt 1966 mit den Beatles, die das erste Album im modernen Sinne geschrieben haben, bis etwa 2002/03, als Buch erschienen ist. Martin Büsser lebt leider nicht mehr, RIP.

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