Bücher mit dem Tag "blume"
41 Bücher
- E. L. James
Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe
(4.374)Aktuelle Rezension von: Xenia_FDas Buch ist ein würdiger zweiter Teil der Reihe.
Nachdem sich Christian und Ana am Ende des ersten Buchs getrennt haben, finden sie im zweiten Band wieder zusammen. Man erfährt nach und nach immer mehr über Christians Vergangenheit. Gemeinsam stellen sie sich den Problemen die damit einhergehen. Zudem tauchen auch neue Probleme wie Anas neuer Chef oder Kates Neugierde auf. Doch gemeinsam meistern sie jede Situation und gestehen sich ihre Liebe. Christian nimmt ein Stück weit Abschied von seinem bisherigen Leben und legt Ana seine Welt zu Füßen. Das Buch endet mit einer total romantischen Geste und einer neuen Gefahr.Es ist toll die Liebesgeschichte zwischen Ana und Christian weiter voran schreiten zu sehen. Allerdings werden die Anspielungen auf Anas innere Göttin irgendwann nervig. Zudem würde ich gerne wissen was Christian mit seiner Mutter spricht nachdem sie von Mrs. Robinson erfahren hat.
Trotzdem ist das Buch sehr mitreißend. Man versteht besser warum sich Christian so verhält und freut sich für die beiden wie sich ihre Beziehung entwickelt.
Das Buch lohnt sich für alle, die vom ersten Teil begeistert waren und wissen wollen ob und wie Christian und Ana wieder zusammen finden.
- Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.044)Aktuelle Rezension von: bibliofuechschenAls unser Erzähler in der Wüste abstürzt, trifft er überraschend auf einen kleinen Jungen. Der kleine Prinz sieht die Welt mit anderen Augen und bereichert auch unsere Leben mit seiner Sichtweise.
Jeder kennt wohl die vielen Zitate aus diesem außergewöhnlichen Buch, doch es lohnt sich einfach so sehr die gesamte Geschichte zu verfolgen, die der kleine Prinz, der um seine geliebte Rose besorgt ist, erlebt. Die großen Leute, die er auf seiner Reise kennenlernt und die einfach nichts verstehen und die Freundschaft, die ihn mit dem Fuchs verbindet, den er zählte und um die sie beide seit dem Abschied trauern.
Für Jede*n, die/der einmal wieder einen neuen Blickwinkel benötigt, sowie einem kleinen Prinzen begegnen sollte, herzlichst empfohlen.
- Aprilynne Pike
Elfenkuss
(1.054)Aktuelle Rezension von: JanniversumIch war auf einem Bücherflohmarkt und dieses Buch ist mir direkt (wegen der Schrift) aufgafallen (-; Da habe ich mir den Kalppentext durchgelesen und fand das Buch sehr ansprechend. Im nachhinein muss ich dsagen, dasss mir dieses Buch sehr gut gefallen hat! Ich mag die Charactere sehr und den Schreibstil. Die Idee ist ganz gut, doch man hätte ds b<uch ein bisschen besser umsetzen können. einige Szenen haben mir nicht besonders gut gefallen, weshalb ich auch zwischen 5 und 4 Sternen geschwankt habe. Dann haben aber, wie man sieht die fünf gewonnen. Auch das Liebesdreieck sit gut gelungen- auch wenn das Liebesdreick abgenutzt ist, dass hat mich aber nicht besonders gestört. Manchmal hab ich die Entscheidungen von Laurel nicht ganz verstanden. Ich bin schon gespannt auf dem zweiten Teil, denn das ist iene Rehe mit insgesamt vier.
EIne halb Emphelung
Viel Lesespaß bei diesem aber auch beu allen anderen bücher
- Ursula Poznanski
Vanitas - Schwarz wie Erde
(494)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert! - Alex Aster
Lightlark
(300)Aktuelle Rezension von: ShyRoseDie Welt in Lightlark ist einfach unfassbar gut durchdacht! Am Anfang war ich ein bisschen verwirrt, weil man sofort mitten in eine fremde, komplexe Welt geworfen wird. Doch nach und nach wurde man behutsam eingeweiht und taucht immer tiefer in die magische, geheimnisvolle Umgebung ein.
Gerade als ich dachte, den Plot verstanden zu haben, kam der größte Plot-Twist, und ich hielt den Atem an. Ich habe noch nie so eine Wendung erlebt, die mich gleichzeitig schockiert und völlig gefesselt hat.
Auch beim klassischen Enemies-to-Lovers-Trope wurde ich eines Besseren belehrt – Alex Aster überrascht mich immer wieder. Ihre Protagonistin ist extrem stark, mitfühlend und unglaublich lebendig; ich habe sie sofort ins Herz geschlossen.
Der Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack: nicht überladen, klar, spannend und voller toller Dialoge, die die Charaktere lebendig machen. Beim Spice gebe ich 2/5 – normalerweise würde mich das etwas abholen, aber in Kombination mit dem cleveren, überraschenden Plot hat es mich überhaupt nicht gestört.
Für mich ist Lightlark ein magisches, spannendes und emotional packendes Abenteuer, das ich jedem empfehlen würde, der Lust auf eine clevere, starke Heldin und überraschende Wendungen hat. 🌠📖💫
- Petra Durst-Benning
Die Blütensammlerin
(96)Aktuelle Rezension von: BelisChristine ist den Tränen nahe. Entweder raus aus ihrem Haus samt geliebtem Garten oder ihren Ex-Mann auszahlen. Aber womit? Kurzerhand beschließen die Maierhofer-Frauen Christines Haus wird zur Casa Christine, einem B&B. Und um richtig durchzustarten beschließt Christine eine Aktion „Single-Team zum anstehenden Kochwettbewerb“ anzubieten. Die buntgemischte Truppe birgt Überraschungen und Herausforderungen.
Die humorvolle Erzählweise verleiht der romantischen Liebesgeschichte Wohlfühl-Atmosphäre. Idyllisches Dorfleben, unterschiedlichste Charaktere und die reizvolle Allgäuer Landschaft erzeugen Urlaubsgefühle. Wer die ersten Bände der Maierhofer-Reihe kennt trifft liebgewonnene Bekannte wieder. Die Handlung spurtet und plätschert abwechselnd.
Die völlig unterschiedlichen Hintergründe der Teammitglieder bergen Probleme und geheime Wünsche. In Verbindung mit Christines Neuanfang und dem Dorfalltag gibt es viel zu schmunzeln. Mal vorhersehbar, mal geschickt eingefädelt. Insgesamt konnte mich die Happy-End Erzählung einige Stunden gut unterhalten und in einen virtuellen Genuss-Urlaub mitnehmen.
Im Anschluss finden sich einige Rezepte um das Buch mit passender Begleitung zu genießen.
- Katharina Seck
Die Dunkeldorn-Chroniken - Blüten aus Nacht
(122)Aktuelle Rezension von: MinijaneDie Geschichte, die sich von der Grundidee wirklich gut anhörte, konnte mich leider nicht überzeugen.
Protagonistin Opal erzählt als Icherzählerin von ihren Erlebnissen als einfache Farmarbeiterin in ihrem Heimatdorf Elver. Dort wird eine gefährliche Pflanze, der Dunkeldorn angepflanzt, deren Blütenstaub nach der Ernte den Magiern in der Hauptstadt als Essenz für ihre magischen Kräfte dient. Ein Unglück vernichtet das ganze Dorf. Opal die einzige Überlebende wird in der Krankenstation der Universität gesund gepflegt und bekommt die Chance als assistentische Hilfskraft bei der Professorin, die sie gerettet hat, zu arbeiten. Doch schnell stellt sich heraus, das man ein falsches Spiel mit ihr spielt. Die tödliche Pflanze und die Gier nach Macht scheinen in den Menschen die schlimmsten Eigenschaften zu erwecken, und je mehr Opal herausfindet, desto mehr gerät ihr eigenes Leben in Gefahr.
Die Geschichte ist leider streckenweise etwas zäh. Trotz all dem Schrecklichen was der Protagonistin oder auch den Nebencharakteren passiert, konnte ich nicht richtig mitfühlen mit ihnen. Besonders die Nebenfiguren waren nur sehr oberflächlich beschrieben, und nachdem ihnen etwas Furchtbares passiert ist, wurden sie vergessen. Die Geschichte nimmt hier den Faden nicht mehr auf und Opal kümmert sich auch nicht weiter um deren Schicksal.
Die Dunkeldornpflanzen mit ihrem ätzenden und todbringendem Blütenstaub entwickeln nahezu menschliche Eigenschaften. Das war mir dann doch zuviel. Außerdem war mir der Schreibstil manchmal zu melodramatisch.
Zugegeben, ich bin jetzt nicht wirklich die Zielgruppe für dieses Buch. Leider bin ich mit dieser Geschichte einfach nicht warmgeworden. Meiner Meinung nach wurde hier viel Potential verschenkt, was schade ist, da ich die Grundidee wirklich interessant fand.
Ich werde die Reihe nicht weiter fortsetzen .
2,5 Sterne
- Conny Amreich
Belle - Der Fluch von Balmoral Castle
(34)Aktuelle Rezension von: Sandrica89Da ich ja ein so grosser Fan von "Die Schöne und das Biest" bin, musste natürlich dieses Buch bei mir einziehen, als ich es per Zufall in einer Buchhandlung gesehen habe. Mir war klar, dass es sich um eine Adaption handeln würde. Vor allem als ich las, dass es sich in Schottland abspielt. Dieses Detail hat mich erst recht neugierig gemacht. Nachdem ich das Buch etwa ein Jahr lang in meinem Regal unbetastet stehen gelassen habe, war heute nun der Tag gekommen und hab mich in die Welt von Belle eintauchen lassen...
Belle's Vater ist angesehener Tierarzt in ihrem Dorf. Als er plötzlich von der Queen den Auftrag bekommt, zu ihr zu reisen und um ihr geliebtes Pferd zu heilen, ist er hin und weg. Natürlich muss Belle auch mitgehen. Schliesslich will sie in die Fussstapfen ihres Vater treten. Leider wird das nicht gerne gesehen: eine weibliche Tierärztin. Schliesslich leben sie im Jahre 1877. Bevor sie aufbrechen können werden sie vom Staatsanwalt aufgehalten: den gut aussehenden Alberdon. Schon lange hat er ein Auge auf sie geworfen, obwohl er jede haben könnte. Doch Belle weigert sich auch nur in seiner Nähe zu sein. Als sie verkünden, dass die Königin sie aufgesucht hat, um ihr Pferd zu pflegen, macht er ihnen widerwillig Platz. Dorf eingetroffen versucht ihr Vater das Pferd zu untersuchen. Vorher hat er jedoch etwas zu tief ins Glas geschaut und ist etwas betrunken. Als Belle ihre Meinung sagt und vorschlägt, wie sie dem armen Pferd helfen soll, wird das vom Stallburschen abgelehnt. Bis die Königin höchstpersönlich ins Stall kommt und Belle auffordert weiterzumachen. Wie sie vermutet hat, bestätigt sich ihr Verdacht und dem Pferd sollte es bald besser gehen. Als der Abend einbricht will Belle wieder nach Hause reiten, um sich um all ihre Tiere zu kümmern. Leider kommen sie vom Weg ab, die Kutsche überschlägt sich und Belle fällt ihn Ohnmacht. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater nirgendwo zu finden. Sie schnappt sich das Pferd und reitet los, bis sie auf ein Schloss stösst, dass sie nicht kennt. Eine Frau führte sie hinein und findet dort im Kerker ihren Vater fort. Bevor sie auch versucht ihn da rauszuholen, taucht eine bestialische Gestalt vor ihr auf. Um ihren Vater zu retten, bietet sie ihm ein Angebot an: sie bleibt freiwillig bei ihm, wenn ihr Vater gehen darf und verspricht, niemandem von dieser Gestalt zu erzählen.Gleichzeitig treibt ein Serienmörder sein Unwesen in ihr Dorf. Bisher wurden drei Mädchen auf unnatürliche Art und Weise tot aufgefunden. Natürlich will Alberdon diesen Mörder finden und sich dadurch einen noch höheren Rang verschaffen. Leider weiss niemand, was er wirklich vor hat.Belle versucht, mit diesem Tiermensch irgendwie zurecht zu kommen. Doch er lässt sich kaum blicken. Und wenn, dann ist er wegen irgendwas wütend auf sie und wird aggressiv. Doch sie will endlich die Wahrheit erfahren. Sie will alles wissen: wie er heisst, was er angestellt hat, wieso überall indische Sachen in seinem Turm rumstehen. Er weigert sich ihr alles zu erzählen. Nicht mal sein Dienstmädchen macht Anstalten, ihr zu helfen. Also ergründet sie Kinord Castle auf eigene Faust. Nur durch Zufälle erfährt sie zwar etwas mehr, doch sie wird nicht wirklich schlau daraus. Was sie aber gar nicht versteht ist, dass sie sich dennoch zum hm hingezogen fühlt. Sie sieht ihn nicht als Bestie, denn er kann durchaus nett und charmant sein. Dies hat er von allem an ihrem Geburtstag bewiesen. Dennoch bricht er ihr das Herz, als er sie von ihm wegstösst und sie gehen lässt. Genau zu diesem Zeitpunkt taucht die Königin auf und verkündet, dass Belle sofort mit ihr mitgehen müsse und das Biest schleunigst verschwinden muss. Denn genau jetzt, plant Alberdon einen Angriff...
Es war echt interessant zu lesen, wie Belle und das Biest im alten Schottland zueinander finden. Gleichzeitig wird auch ein uralter Fluch aus Indien miteingewoben, den ich wirklich interessant fand. Überall sind Verräter und man weiss nicht, wem man wirklich trauen kann. Dass das Biest aber etwas mit der Königin zu hat, war auch ganz was Neues. Besonders bemerkenswert fand ich jedoch den Fluch aus Indien. Wie er zustande kam, wie man ihn immer wieder in der Geschichte wiederfindet. Obwohl einem es erst ganz zum Schluss bewusst wird. Geschockt fand ich aber auch die Taten von Alberdon: dass er im Grunde böse ist, kann man sich ja schon dank des Märchens denken. Aber dass er auf diese Weise Belle für sich gewinnen will, ist einfach nur abstossend. Das auch ein tierischer Nebencharakter auftaucht, ist auch ganz ungewohnt, aber er passte so gut in dieser Geschichte. Die Autorin hat sich da einiges einfallen lassen, um Schottland mit dem alten Indien zusammen zu verbinden. Ich fand es weder kitschig, noch unlogisch. Obwohl mich das Ende doch ein wenig verwirrt hat, war es doch einleuchtend. Das Buch hat ja nur 200 Seiten, aber ist dennoch lesenswert, wenn man Märchenadaptionen liebt. - Franka Neubauer
Loki − Her Twisted Heart
(85)Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich💘
𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘣𝘢𝘳 𝘣𝘦𝘬𝘰𝘮𝘮𝘵 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘵𝘪𝘦𝘧𝘴𝘵𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘸𝘢𝘳𝘻 𝘦𝘵𝘸𝘢𝘴 𝘎𝘭𝘢𝘯𝘻, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘯𝘶𝘳 𝘨𝘦𝘯𝘶𝘨 𝘓𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘢𝘳𝘢𝘶𝘧 𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯𝘵💭
Ein Buch über einen Gott der nordischen Mythologie? Da konnte ich einfach nicht widerstehen! Anfangs hatte ich etwas Sorge, weil direkt zu Beginn klar wird, dass man eine neue Götterwelt betritt und nicht das gewohnte Setting der klassischen Mythen. Aber diese Befürchtung verflog schnell. Stattdessen ist etwas Eigenes und richtig Tolles entstanden.Harlow muss einen Pakt mit Loki eingehen, um ihre Freundin und sogar ihr Heimatdorf zu retten. Ein schwieriges Schicksal, das sofort mitreißt. Auf ihrer Reise passiert so viel Spannendes und Abwechslungsreiches: Sie begegnet zahlreichen magischen Wesen, zum Beispiel dem Wassergeist Kaia, den ich einfach geliebt habe. Sie trifft u.a. Amor auf dem Ball, der sie und Loki aneinander bindet. Sie besucht die Himmelsinseln und Pans Wald. All die Begegnungen und das Worldbuilding sind unglaublich toll und facettenreich.
Besonders gefallen hat mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Harlow und Loki. Das klassische „enemy to lovers“-Motiv ist hier wirklich stark umgesetzt. Es bringt Harlow dazu, ihre eigenen Vorurteile zu hinterfragen, während sie gleichzeitig mehr über Loki erfährt. Nebenbei entdeckt man auch die Intrigen unter den Göttern, die die Handlung zusätzlich verdichten.
Das Ende hat mich dann emotional voll erwischt: ein Twist, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet habe. Beim Lesen hat es richtig wehgetan.
Und nun bleibt mir nichts anderes übrig, als sehnsüchtig auf Juli zu warten … wie soll ich das nur aushalten?Der Schreibstil ist flüssig und gefühlvoll, was das Lesen sehr angenehm macht.
Ich war unglaublich schnell durch und werde bestimmt noch einmal diese Reise mit Harlow durchleben.Alles in allem ist 𝘓𝘰𝘬𝘪 - 𝘏𝘦𝘳 𝘛𝘸𝘪𝘴𝘵𝘦𝘥 𝘏𝘦𝘢𝘳𝘵 eine packende, emotionale Romantasy mit spannender Götterwelt, magischen Begegnungen und einer Beziehung, die sich von Konflikt zu Vertrauen entwickelt. Absolute Leseempfehlung für alle, die (nordische) Mythologie, Abenteuer und dramatische Twists lieben.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
(10/10) - Elizabeth Craft
FLOWER
(118)Aktuelle Rezension von: KathisleseeckeIch habe das Buch gelesen, weil mich den Klappentext ziemlich angesprochen hat.
Mädchen trifft Popstar und sie verlieben sich.
Auf das habe ich mich sehr gefreut.
Leider war mir hier das ständige hin und her einfach zu anstrengend.
Das Ende fand ich irgendwie komisch.
Aber vlt habe ich einfach Zuviel gute Bücher gelesen und die Messlatte ist somit weiter oben 😉 - Matthias von Bornstädt
Die drei Magier - Das magische Labyrinth
(82)Aktuelle Rezension von: DoraLupinDas Cover ist Kindgerecht und dennoch sehr schön gemacht. Passend sieht man Conrad, Vicky und Mila im Labyrinth.
Im Buch geht es um die drei Freunde, die über einen See in eine Fantasywelt gelangen und diese vor einem bösen Zauberer retten sollen! Dafür müssen sie ins magische Labyrinth gelangen.
Ein sehr liebevolles Buch für kleinere Kinder, zwischen Fantasygeschichte und Märchen. Die Idee das Kinder ein verzaubertes Land retten müssen ist nicht neu, aber das Buch ist sehr süss gemacht, tolle Zeichnungen sind auch im Buch dabei, was will man mehr?
Ausserdem geht es sogar kurz auf Umwelt Themen ein, da Bäume abgeholzt werden.
Alles in allem sehr empfehlenswert für Kinder, junggebliebene Erwachsene und wunderbar zum vorlesen und träumen geeignet! - Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(156)Aktuelle Rezension von: pardenMAN SIEHT NUR MIT DEM HERZEN GUT...
Das moderne Märchen von der Begegnung des in der Wüste abgestürzten Piloten mit dem kleinen Prinzen, der von einem Asteroiden kommt - ein zeitloses Meisterwerk und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft. Als Lesung mit Musik von August Zirner eine unverzichtbare Ausgabe des Weltklassikers. Das zeitlose Meisterwerk in einer zauberhaften Neuübersetzung. (Verlagsbeschreibung)
Ein Motorschaden hat den Erzähler des Buches, einen Piloten, gezwungen, mit seinem Flugzeug in der Sahara notzulanden. Der Pilot hat nur einen begrenzten Wasservorrat bei sich, und es gibt weit und breit keinen Brunnen und keinen anderen Menschen. Doch da bekommt der Pilot unverhofft Besuch: er begegnet dem kleinen Prinzen, der auf einem anderen Stern zu Hause ist.
"Zeichne mir ein Schaf!"
bittet der kleine Prinz den verblüfften Piloten. Der reibt sich die Augen, weil er nicht glauben kann, was er sieht, doch der kleine Prinz wiederholt seine drängende Bitte. Also lässt der Pilot ab von seinen Reparaturarbeiten und zeichnet ein Schaf. Im Verlauf der nächsten Tage arbeitet der Pilot weiterhin an seinem Flugzeug, während er einiges von der Reise des kleinen Prinzen erfährt. Der ist eigentlich auf dem winzigen Asteroiden B 612 zu Hause, wo die Rose mit den vier Dornen blüht, die er sehr liebt, die ihn aber mit ihren Eigenheiten quält. Außerdem gibt es dort zwei Vulkane zum Aufwärmen des Frühstücks und jede Menge Sonnenuntergänge.
"Ich liebe die Sonnenuntergänge sehr."
Der kleine Prinz erzählt dem Piloten von seinen Besuchen der sechs Nachbar-Asteroiden und deren Bewohnern, bevor er zur Erde kam und seiner Erkenntnis, dass alle Erwachsenen entschieden ganz ungewöhnlich sind. Als er schließlich zur Erde gelangt, trifft der kleine Prinz als erstes auf eine Schlange:
"'Wo sind die Menschen?' fuhr der kleine Prinz endlich fort. 'Man ist ein bisschen einsam in der Wüste.' - 'Man ist auch bei den Menschen einsam', sagte die Schlange."
Es ist die Begegnung mit dem Fuchs, die dem kleinen Prinzen die Augen öffnet. Er erfährt vom großen Wert der Freundschaft - und dass die geliebte Rose auf seinem Stern, obschon sie sich im Aussehen nicht von hunderttausend anderen Rosen unterscheidet, doch etwas ganz Besonderes ist. Einzigartig. Für ihn. Denn ihr hat er Zeit gewidmet, sie gepflegt und sie lieben gelernt. Vom Fuchs kommt schließlich auch die wohl bekannteste Weisheit in diesem Buch:
"Hier mein Geheimnis: Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Schließlich gelingt es dem Piloten doch noch, das Flugzeug zu reparieren, und der Abschied naht. Denn der kleine Prinz möchte auch heim, heim zu seiner geliebten Rose und seinen Sonnenaufgängen.Ein wenig melancholisch mit leiser menschlicher Poesie erzählt Saint-Exupéry in seinem kleinen Büchlein von der Aufhebung der Einsamkeit in der Freundschaft. Entgegen der pragmatischen Sichtweise unserer Zeit hat er sich einen tiefen, kindlichen Blick auf das Leben bewahrt und beschreibt eine Situation, die der passionierte Flieger selbst so erlebt hat: 1935 musste Saint-Exupéry etwa 200 km westlich von Kairo in der Wüste notlanden. Die einfachen Weisheiten sind es, die den Klassiker so zeitlos machen.
Gelesen wird die ungekürzte Hörbuchausgabe (1 Stunde und 45 Minuten) sehr ansprechend von August Zirner. So eine schöne Erzählstimme! Und untermalt wird die Geschichte noch durch kleine Musikeinlagen, die die Atmosphäre stimmungsvoll bereichern. Sehr gelungen!
Ein kleines Hörvergnügen, das das eigene Herz wieder sehen macht.
© Parden
- Bettina Peters
Erika Mustermann
(14)Aktuelle Rezension von: Ninespo„Erika Mustermann“ in drei Worten?Humorvoll, charmant, sarkastisch.
Cover & Gestaltung von „Erika Mustermann“?Sowohl Cover als auch Gestaltung von „Erika Mustermann“ ist vor allem eines: typisch Deutsch! Gartenzwerge, ein perfekt getrimmter Rasen, blauer Himmel und eine perfekte Hecke. Das Bild des deutschen Schrebergartens. Wäre das nicht eine perfekt manikürte Hand, die einen Hammer auf den überrascht schauenden Gartenzwerg niedersausen lässt. Das Innere des Buchs ist recht schlicht gehalten. Die Kapitelüberschriften greifen den Stil des Titels auf, was die Gestaltung in sich stimmig erscheinen lässt.
Worum geht`s in „Erika Mustermann“?Wer kennt sie nicht, Erika Mustermann? Überall lächelt sie uns an, wenn es um Personalausweise zur Altersabfrage im Supermarkt geht oder Verträge geht. Doch wie sieht es hinter der perfektesten Frau Deutschlands aus? Dieser Frage hat sich Bettina Peters angenommen, die in ihrem Roman „Erika Mustermann“ eine humorvolle Geschichte erzählt, die bereits im Prolog unheimlich belustigend beginnt. Wenn Gartenzwerge fliegen lernen, gibt es Scherben. Diese Scherben wieder zusammenzusetzen, darum geht es gewissermaßen im Romangeschehen.
Der Schreibstil von Bettina Peters?„Erika Mustermann“ ist das erste Buch, das ich von Bettina Peters lese. Aber ich bin sehr von ihrer Art zu schreiben begeistert. Sie schreibt erfrischend, sarkastisch und schafft es, ihrer Geschichte eine gewisse Geschwindigkeit zu geben. Der Roman liest sich flüssig und problemlos. Wortwahl und Satzlänge variieren je nach Figur, was ich persönlich immer sehr schön finde.
Das Figurenpersonal in „Erika Mustermann“?Ich mag ja sarkastische Protagonisten und Figuren, weshalb ich mit Erika unheimlich gut zu Recht kam. Besonders in Kombination mit einem gewissen Mann innerhalb der Romanhandlung konnte ich mich vor Lachen kaum halten. Die beiden Figuren verbindet eine gewisse Spannung, die sehr vielversprechend ist.
Positives über „Erika Mustermann“?
Besonders gut gefallen hat mir die Verbindung zwischen eigener Figur und weitbekannter Werbefigur in Erika. Sie wandelt auf einem schmalen Grat zwischen Statistik und eigener Persönlichkeit. Sehr angenehm ist auch der Ausgang des Balanceaktes, der der Hauptaspekt des Romans ist.Ich konnte mich köstlich über den Roman amüsieren. Überall begegnet man Statistiken und Erika als fleischgewordener Bestätigung selbiger. Dass das zu humorvollen Begegnungen mit Erikas Umwelt führt, ist nur eine Frage von Sekunden. Auch der Plot und vor allem das Ende des Romans konnten mich für sich begeistern.
Empfehlung zu „Erika Mustermann“?„Erika Mustermann“ ist genau das richtige Buch für eine Leseflaute, trübe oder triste Tage, wenn man dringend etwas zum Lachen braucht. Mich persönlich hat es aus einer Leseflaute gerettet und mir die Lesezeit versüßt. Ich danke dem Eden Books Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars innerhalb der Lovelybooks Leserunde zu „Erika Mustermann“.
Die Rezension im Original auf: http://www.ninespo.de/2016/11/06/rezension-erika-mustermann/ - Manuela Inusa
Der fabelhafte Geschenkeladen
(155)Aktuelle Rezension von: FrauMaus88Willkommen in der Valery Lane!
Die Buchserie geht um 5 Freundinnen, die jede einen eigenen kleinen Laden in der Valery Lane, einer kleinen, schnuckeligen Straße in Oxford haben.
In jedem Band wird eine der 5 Freundinnen genauer ins Auge genommen. Dabei dürfen auch die persönlichen Lebensgeschichten und das Liebesleben nicht zu kurz kommen.
Hier lernen wir als fünfte im Bunde Orchid mit ihrem Geschenkeladen genauer kennen und lieben und machen uns mit ihr auf die Suche nach Glück.
Dieser Teil der Serie ist tatsächlich für mich persönlich der schwächste. Das liegt aber auch sehr daran, dass ich zu Orchid auch bis zum jetzt fünften Teil der Serie am wenigstens gefühlsmäßige Bindung aufgebaut habe. Woran das genau liegt, kann ich leider gar nicht wirklich fassen.
Mich hat dieser Teil aber leider am wenigstens gefesselt.
Ich persönlich finde diese Buchreihe so großartig geschrieben, dass ich sie bereits vor einigen Jahren komplett gelesen habe, mich aber vor einigen Monaten dazu entschieden habe, sie nochmal zu lesen - was bei mir sehr selten vorkommt.
Daher von mir absolute Empfehlung!
- Tanja Berlin
Frühling, Sommer, Äpfel, Winter
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteDas kreativ-köstliche Jahreszeitenbuch" Die Autorin Tanja Berlin, ist einigen vielleicht von ihrem Blog "Zuckersüße Äpfel" bekannt in dem sie regelmäßig nicht nur kreative Koch- und Bachrezepte sondern auch jede Menge andere Dinge, die für Familien interessant sind postet. So zum Beispiel auch über Reisen mit Kindern und nützliche Produkttests.*In diesem Buch hat sie nun einen Teil ihres kreativen Wissens vereint.Wie der Titel es schon sagt ein Buch, dass mit den Jahreszeiten geht.So können wir uns vielerlei Anregungen holen wie man z.B. im kreativen Bereich: Fliegenpilzhocker aus alten Baumstämmen macht, Blumenkränze bindet, bunte Taschen als Filz herstellt oder ein Sternenmobile.Auch an das Leibliche Wohl ist gedacht.Da erfahren wir wie man selbst Kräutersalz herstellt, finden Rezepte für eine Brötchenblume.Kräutermuffins, rote Limonade, eine schwedische Erdebeertorte, Ofenpfannkuchen, Kürbissuppe, Hirsepizza, Schokolinsen-Kekse im Glas oder auch eine Müslimischung.Sogar ein köstliches Hustensirup Rezept habe ich entdeckt, das selbst meinen kleinen, immer zu nörgelnden Wichteln zuhause sehr gut schmeckt!Auch die leichte, fruchtige Version des "Kalten Hundes mit frischen Beeren" hat sofort neue Kuchenfans gefunden.*Geschenkideen, Rezepte und andere tolle Ideen, in Hülle und Fülle, lassen sich in diesem wunderbarem Buch entdecken´.*Ein Hauch von Skandinavien zieht beim Betrachten in unsere Herzen und das nicht nur wegen des wunderbarem Bildes zweier, im Wald liegender, roten Holzhäuser, die so typisch für diese Gegend sind.Landleben ,warme, bunte Farben, stimmungsvolle Fotos und immer die Stimmung der jeweiligen Jahreszeit lassen uns beim Betrachten zur Ruhe kommen,Eine kleine Auszeit im Alltag.Mit ihrem Buch gibt uns Tanja Berlin einem kleinen Urlaub auf Zeit. Es ist an uns zu entscheiden wie lange wir dort verweilen.Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wir oftmals in der Hektik des Alltags nicht mehr richtig beachten oder vielleicht sogar schon fast ganz vergessen haben.*Das Buch regt an es Tanja Berlin gleich zu tun.Sich Zeit zu nehmen für die schönen Dinge im Leben.Zeit für Kreatives.Zeit mit den Kindern.Gemeinsames Erleben, gemeinsames Tun.Wenn unsere Kinder sich an ihre Kindheit zurück erinnern, dann werden sie sich an solche kleinen und großen gemeinsamen Projekte erinnern.An das Blumen- Sammeln und Kränze -Binden, an das gemeinsame Pfannkuchen -Backen und sie werden es hoffentlich an ihre Kinder weitergeben.Die schönen, oft einfachen aber intensiven Momente.*Wir haben noch nicht alle Rezepte ausprobiert.Wir gehen mit den Jahreszeiten und werden immer wieder und wieder viel Freude an diesem wunderbarem Buch haben.*Ich hoffe es wird nicht das Letzte von Tanja Berlin sein.* Und wenn Kritiker sagen, da ist ja gar nichts Neues, dass hatten wir doch alles schon mal, dann sagen wir :Das mag schon sein, dass wir Rezepte und Bastelideen in ähnlicher Form kennen aber das Gesamtpaket macht dieses Buch aus. Die liebevolle Zusammenstellung, die wunderbaren Fotos. Die ganze Stimmung, die einen einfängt. Und das ist einmalig. - Brigitte Teufl-Heimhilcher
Champagner und ein Stück vom Glück
(26)Aktuelle Rezension von: JashrinHelgas Scheidung ist noch nicht allzu lange her und so ist ihr zwölfjähriger Sohn Benny zur Zeit der einzige, der wirklich für sie zählt. Trotzdem hat sie die Einladung des Sternekochs Lars angenommen und ist für den Jahreswechsel zu ihm nach Hamburg geflogen, während ihr Sohn mit seinem Vater im Skiurlaub ist. Gutes Essen, nette Gesellschaft… was spricht schon dagegen, mal abgesehen davon, dass sie Lars kaum kennt?
Lars ist hocherfreut Helga wiederzusehen und zeigt schnell, dass er Interesse an ihr hat. Doch meint er es wirklich ernst? Als auch ihr Exmann behauptet plötzlich, die Scheidung sei ein Fehler gewesen und versucht Helga zurückzugewinnen. Ob einer der beiden der Richtige für Helga sein kann?
Nachdem ich mich schon in Brigitte Teufl-Heimhilchers „Neubeginn im Rosenschlösschen“ wegen seiner tollen Charaktere verliebt habe, habe ich mich sehr auf „Champagner und ein Stück vom Glück“ gefreut, da Lars und Helga bereits im Rosenschlösschen mitspielen, wo sie sich bei einem Kochkurs kennenlernen. Lars ist genauso charmant, wie ich ihn in Erinnerung hatte und es hat Spaß gemacht, ihn nun näher kennenzulernen. Auch wenn ich Helgas Zweifel verstehen konnte, war schnell klar, dass er tatsächliches ein ehrliches Interesse an ihr hat und viel für eine gemeinsame Zukunft tun würde. In seinem Restaurant wäre ich auch gerne einmal Gast.
Helga hatte es etwas schwerer mich für sich einzunehmen. Sie ist zwar durchaus sympathisch, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich zu viel gefallen lässt und hätte sie gern ab und an mal geschüttelt, damit sie sich endlich entscheidet, was sie will und dann auch danach handelt. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sie viel Rücksicht auf ihren Sohn nimmt – dem es zwischenzeitlich eindeutig an Respekt mangelt – aber manchmal kam auch der Gedanke auf, dass er eine praktische Ausrede für Helga ist. Gerade gegen Ende hat mich ihr „ich will ja, aber es geht nun einmal nicht“ furchtbar genervt.
Neben Lars und Helga in den Hauptrollen gab es auch ein Wiedersehen mit Sabine aus dem Rosenschlösschen und mit Lars Exfrauen kamen einige wunderbare neue Figuren hinzu, die Helga alle nach und nach kennenlernt. Dazu eine Kritikerin, die ebenfalls ein Interesse an Lars hat, eine neue Köchin… Irrungen und Wirrungen waren bei dieser Konstellation quasi vorprogrammiert. Demzufolge amüsant und turbulent war dann auch die Geschichte.
Garniert wurde dieser unterhaltsame Roman mit allerlei Rezepten, die jedem Kapitel vorangestellt waren. Von Spaghetti Carbonara über die Apfeltarte „Tarte Tatin, sommerliche Limonade und geräucherten Jakobsmuscheln war alles dabei.
Die Kapitel werden abwechselnd aus Helgas und Lars Sicht erzählt, eines sogar aus Sicht von Lars Exfrau Frauke und zwei aus Pauls Sicht (Helgas Exmann).
Insgesamt ein heiterer Roman, der Spaß macht und mich gut unterhalten hat. Ich wüsste nur zu gerne, ob es für Lars Restaurant ein ganz bestimmtes reales Vorbild gibt. Das wäre dann sicher eine Reise wert.
- Colleen Oakes
Der kleine Blumenladen zum Glück
(48)Aktuelle Rezension von: niknakInhalt:(Klappentext)Elly Jordan hat sich einen Traum erfüllt: Noch vor zwei Jahren stand die junge Frau vor den Scherben ihres Lebens, als sie ihren Mann mit einer anderen im Bett erwischte. Von heute auf morgen brach sie alle Zelte ab. Nun ist Elly Inhaberin einer exquisiten Blumenhandlung in St. Louis, täglich umgeben von den schönsten Blumenbouquets, herrlich duftenden Freesien und farbenfrohen Tulpen. Da schlägt sie sich gerne mit Brautzillas und deren hysterischen Müttern herum. Sie ist aufgeblüht, und abgesehen von ihrem unerzogenen Schäferhund und ihrer patzigen Angestellten ist ihr Leben ziemlich perfekt. Und dann ist da noch Ellys neuer Nachbar, ein unverschämt gutaussehender Musiker, der ein Auge auf ihre Kurven geworfen hat. Doch gerade als sie denkt, dass sie ihre Vergangenheit hinter sich gelassen hat, findet sie heraus, dass hinter ihrem lukrativsten Hochzeitsauftrag mehr steckt, als ihr lieb ist ...
Mein Kommentar:Dies ist mein erstes Buch der Autorin Colleen Oakes und ich fand ihren Schreibstil sehr schön. Sie beschreibt alles sehr genau und bildhaft und man hat als Leser sofort ein klares Bild vor Augen.Die Geschichte ist in einer Erzählerperspektive geschrieben und so hat man die Möglichkeiten die Protagonisten sehr neutral kennenzulernen. Elly ist die die Hauptperson und man lernt sie natürlich am besten von allen kennen. Sie wird so klar und detailliert beschrieben, dass man sie sich richtig gut vorstellen kann. dennoch ist es nicht zu viel des Guten und die Beschreibungen werden auf keinen Fall langweilig.
Sie hat ihren Freund mit einer anderen Frau im Bett erwischt und macht sich sofort auf den Weg. Sie weiß nicht wo sie hinsoll und fährt einfach drauf los. Das Schicksal verschlägt sie dann nach St Louis, wo sie Kim begegnet, welche fortan ihre beste Freundin wird. Gemeinsam bauen sie ein neues Leben für Elly auf und sie eröffnen einen Blumenladen, der sich auf Hochzeiten spezialisiert hat.Ellys Entwicklung von der betrogenen Frau zu einer selbstsicheren Geschäftsfrau ist sehr schön und nachvollziehbar beschrieben. Auch die Freundschaft zwischen den beiden Frauen spielt eine große Rolle und wird sehr deutlich hervorgehoben.
Aber auch die anderen Protagonisten sind toll ausgearbeitet und besitzen die nötige Tiefe für diese Geschichte. So hat Elly eine Angestellte, die sie immer Patzella nennt und mit ihren patzigen Art und ihrem Kleidungsstil manches Mal für Aufsehen sorgt. Aber gerade diese Szenen machen das Buch besonders unterhaltsam.
So hat man nicht nur eine beginnende Liebesgeschichte zwischen Elly und ihrem Nachbarn Isaac, einem Musiker, sondern auch noch unterhaltsame und humorvolle Szenen zwischen den Mitarbeitern und Freunden. Daher wird das Buch keinesfalls langweilig und es ist für mich einfach ein schönes Sommerbuch mit einer Unterhaltung, bei der man sich zurücklehnen und sie genießen kann.
Auch die Blumenfreunde kommen dabei auf ihre Kosten, da immer wieder berichtet wird, wie Elly einen Strauß bindet, oder welcher Schmuck bei einer Hochzeit verwendet wird. So kann auch noch das Blumenherz höher schlagen.
Mein Fazit:Ein gelungener Wohlfühlroman für unterhaltsame Stunden im Sommer, der einen von der Hochzeit und den Blumen träumen lässt.
Ganz liebe Grüße,Niknak
- Mara Winter
Verblüht
(28)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
Zunächst muss ich gestehen, dass ich Roald Dahl Fan bin und seine Küsschen verschlungen habe. Daher war ich zunächst nicht sicher, ob diese Empfehlung ( ... isn bisschen wie Dahl) halten würde was sie versprach.
Doch das tat sie. Die Geschichten hatten etwas leicht skurriles und entwickelten sich lückenlos zu einem Familiendrama.
Die Giftmorde ließen mich an Ingrid Noll denken, die Apothekerin - ein Buch, das ich unbedingt wieder einmal lesen muss. Allerdings kramt Mara Winter so richtig in der Gift- und Verwicklungskiste und so muss niemand ein Dejavu befürchten.
Mara Winter hat ihren eigenen Stil und der gefällt mir ausgesprochen gut. Schwarzer Humor tut sein Übriges, um diese leider viel zu kurzen Geschichten, zu einem Erlebnis zu machen und auf Fortsetzung oder Bücher ähnlicher Art zu hoffen. - Rebecca Ross
A Fire Endless (English Edition)
(4)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoMoray Breccan hat die Kinder der Tamerlaines entführt und verbüßt nun seine Strafe im Osten, doch im Gegenzug ist seine Schwester Adaira in den Westen der Insel Cadence gegangen, um ihre leibliche Familie kennenzulernen.
Noch immer wird die Insel durch die Clanlinie in zwei Teile geteilt und der Nordwind Bane herrscht über das alte Volk.
Wird es Adaira und Jack gelingen, die Insel zu einen?
"A Fire Endless" von Rebecca Ross ist der zweite und abschließende Band der Elements of Cadence Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des zweiundzwanzig Jahre alten Jack Tamerlaine, seiner dreiundzwanzig Jahre alten Frau Adaira, des sechsundzwanzig Jahre alten Lairds Torin Tamerlaine und dessen Frau Sidra erzählt wird. Auch aus der Perspektive der achtjährigen Fraedah, Jacks kleiner Schwester durften wir wieder ein wenig lesen.
Adaira hat erfahren, wer sie wirklich ist. Lorna und Alastair Tamerlaine waren nicht ihre leiblichen Eltern, sondern Innes und David Breccan. Seit Jahrhunderten sind die Clans der Tamerlaines und der Breccans verfeindetet, und nun verlässt Adaira den Osten, um ihre Familie im Westen von Cadence kennenzulernen. Außerdem verbüßt ihr Zwillingsbruder Moray in den Kerkern Sloanes seine Strafe dafür, dass er die Töchter der Tamerlaines entführt hat.
Da Musik im Westen verboten ist, bleibt Jack zurück im Osten, getrennt von Adaira, seiner Ehefrau. Doch Jack sucht nur nach einem Grund, ihr zu folgen.
Torin ist der neue Laird der Tamerlaines und findet sich noch in seine neuen Aufgaben ein, als eine geheimnisvolle Krankheit einen Obstgarten befällt und Mitglieder seines Clans sich anstecken.
Seine Frau Sidra ist Heilerin, doch auch sie ist ratlos, weiß nicht, wie sie Mensch und Land heilen soll, sodass Torin gezwungen ist, neue Wege zu gehen, um Cadence zu heilen.
Es sind nur fünf Wochen vergangen, seit Adaira den Osten verlassen hat und alle versuchen sich in ihren neuen Alltag einzufinden. Ich muss sagen, dass mich die erste Hälfte des Buches nicht so richtig fesseln konnte, weil ehrlich gesagt nicht viel Spannendes passiert ist und die Dinge sich sehr langsam entwickelt haben. Dabei fand ich es spannend, gemeinsam mit Adaira den Westen zu erkunden!
Aber mit dem Verschwinden der Kinder im ersten Band passierte da einfach viel mehr, was mir im zweiten Band etwas gefehlt hat. Dabei mochte ich auch den zweiten Band echt gerne, weil die verwunschene Insel Cadence einfach ein tolles Setting ist und es viel zu entdecken gab!
In diesem Band spielt auch das alte Volk eine größere Rolle und wir lernen einige Geister kennen, was ich sehr spannend fand!
Nach und nach hat man dann herausgefunden, in welche Richtung die Geschichte sich in diesem Band entwickelt und so konnte mich das Buch in der zweiten Hälfte deutlich stärker mitreißen!
Ich mochte es sehr, wie die Spannung langsam aufgebaut wurde, weil Geheimnisse offenbart wurden, wobei manches wieder ein wenig vorhersehbar war, aber auch das Ende hat mir richtig gut gefallen! Es konnte mich berühren und wirklich zufriedenstellen!
Adaira und Jack finden in diesem Band stärker zueinander, entdecken ihre Gefühle und vertiefen diese, was ich sehr schön fand! Die beiden mochte ich sehr, ebenso den hitzköpfigen Torin und die ruhige Sidra, die im ersten Band schon so richtig zueinandergefunden haben und sich nun neuen Herausforderungen stellen müssen. Hier fand ich es erst ein wenig schade, dass man sie nicht so oft zusammen erleben durfte, aber eigentlich war es so genau richtig, wie es war.
Fraedah ist ein wenig untergegangen, es war zwar schön, zwischendurch auch aus ihrer Perspektive zu lesen, hat aber die Handlung nicht wirklich vorangebracht, sodass mir ihre Perspektive auch nicht gefehlt hätte, wenn es sie nicht gegeben hätte.
Mir hat der zweite Band insgesamt auch richtig gut gefallen und mochte die Elements of Cadence echt gerne! Eine tolle Reihe!
Fazit:
"A Fire Endless" von Rebecca Ross ist ein gelungener zweiter Band und Abschluss der Elements of Cadence Dilogie!
Die erste Hälfte des Buches konnte mich noch nicht so stark mitreißen, weil die Geschichte sich echt langsam entwickelt, aber die Spannung wurde kontinuierlich aufgebaut und je mehr ich gelesen habe, umso besser hat es mir dann auch gefallen! Ich mochte Jack und Adaira und Torin und Sidra echt gerne und hatte viel Spaß dabei mit ihnen die Insel Cadence zu erkunden und ihre Geheimnisse zu entdecken!
Ich vergebe vier Kleeblätter! - Rebecca Ross
A River Enchanted (English Edition)
(8)Aktuelle Rezension von: Chianti_ClassicoVor zehn Jahren hat Jack Tamerlaine Cadence verlassen, um an einer Universität Musik zu studieren.
Nun wird er zurückgerufen, denn auf der Insel verschwindet ein junges Mädchen nach dem anderen, und Adaira, die Erbin des Ostens, braucht Jacks Hilfe, um die Mädchen zu finden.
Doch auf ihrer Suche nach den Kindern stoßen sie auf andere Geheimnisse, die ihre Welt aus den Fugen bringen.
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist der erste Band der Elements of Cadence Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven des einundzwanzig Jahre alten Jack Tamerlaine, der Erbin des Ostens Adaira, ihres Cousins Torin Tamerlaine, dem Captain der Wache und seiner Frau Sidra erzählt wird, außerdem durften wir hin und wieder aus der Sicht von Jacks acht Jahre alter Schwester Fraedah lesen.
Cadence ist eine verwunschene Insel, die in zwei Teile geteilt ist.
Im Westen regieren die Breccans, die ihre Magie ausüben können, ohne dass ihre Gesundheit darunter leidet, doch dafür haben sie nie mehr Nahrungsmittel als sie brauchen, und im Winter gehen ihre Ressourcen stets zur Neige, sodass sie in den Osten gehen müssen, um zu plündern, was die Tamerlaines nicht kampflos hinnehmen.
Im Osten herrschen die Tamerlaines, die ebenfalls Magie ausüben können, aber darunter leiden.
Sie werden davon krank und ihre Lebenszeit schwindet, je öfter sie ihre Magie zur Ausübung ihres Handwerks ausüben. Doch dafür gibt es Nahrungsmittel im Überfluss.
Auf Cadence lebt außerdem das alte Volk, Naturgeister, die beispielsweise dafür sorgen, dass aus einem Hügel fünf oder mehrere Kilometer zu einem werden können. Gerüchte werden über den Wind verbreitet und das alte Volk spielt öfter seine Spiele mit den Clanangehörigen.
Jack weiß nicht, wer sein Vater ist und ist bei seiner Mutter aufgewachsen, die nicht weit von der Grenze entfernt lebt und Weberin ist. Vor zehn Jahren wurde er aufs Festland geschickt, um Musik an der Universität zu studieren, und als der Laird der Tamerlaines ihn nun zurückruft, kehrt er als Barde in seine Heimat zurück. Jack ist ruhig und nachdenklich, hat aber einen feinen Sinn für Humor. Er ist erst nicht begeistert, dass er das Leben, das er sich auf dem Festland aufgebaut hat, zurücklassen muss, aber er merkt schnell, dass Cadence seine wahre Heimat ist.
Adaira ist die Tochter des Lairds des Ostens und stark und diszipliniert. Sie will die verschwunden Mädchen finden, ist hilfsbereit und träumt von Frieden zwischen den Breccans und den Tamerlaines. Doch die beiden Clans sind seit Jahrhunderten verfeindet und das Misstrauen ist groß. Kann sie die Insel einen?
Torins erste Frau Donella starb vor fünf Jahren, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Maisie und Torin hat ein paar Monate später Sidra geheiratet, die Maisie seitdem aufzieht. Er ist der Captain der Wache, kennt kein Erbarmen mit seinen Feinden und ist temperamentvoll. Sidra ist Heilerin und ebenso stur wie Torin, auch wenn sie ruhiger und beherrschter ist als er. Die beiden sind sehr gegensätzlich und müssen in diesem Band herausfinden, was sie eigentlich wollen. Torin und Sidra haben aus praktischen Gründen geheiratet, weil er selten zu Hause ist und Maisie eine Mutter brauchte. Doch zwischen ihnen hat sich über die Jahre etwas entwickelt und sie müssen diesen Gefühlen auf den Grund gehen.
Ich liebe den Schreibstil von Rebecca Ross wirklich sehr! Es ist sehr malerisch und lässt sich einfach richtig gut lesen! Cadence ist wirklich magisch und im Zusammenspiel mit ihrem Schreibstil hat Rebecca Ross eine ganz besondere Stimmung erschaffen!
Ich mochte auch die Charaktere richtig gerne! Sidra und Jack mochte ich am liebsten, denn Sidra ist eine starke Frau mit eigenem Kopf, die sich durchsetzen kann und auch mit Jack konnte ich echt mitfiebern, weil ich seine ruhigere und leicht zynische Art echt gerne mochte!
Adaira konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich einschätzen. Früher waren sie und Jack Konkurrenten, haben sich Streiche gespielt und sich gehasst. Doch nun müssen sie zusammenarbeiten, wenn sie die verschwunden Mädchen finden wollen und schon bald sehen die beiden sich mit anderen Augen.
Ich fand es auch spannend, dass man mit Jack und Adaira zwei junge Protagonisten hatte und mit Sidra und Torin zwei Charaktere, die nur ein wenig älter sind, aber an einem komplett anderen Punkt in ihrem Leben standen. Das hat es sehr interessant gemacht!
Die Geschichte entwickelt sich langsam und je tiefer Adaira und Jack in die Magie der Insel eintauchen, desto mehr Geheimnisse werden offen gelegt. Ein paar Wendungen konnte man vorhersehen, aber einige waren dann auch sehr überraschend! Das Ende war noch mal richtig spannend und ich bin so gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht!
Fazit:
"A River Enchanted" von Rebecca Ross ist ein gelungener Auftakt der Elements of Cadence Dilogie!
Ich mochte die Charaktere und die verwunschene Insel Cadence richtig gerne, denn es war echt magisch und hatte eine ganz besondere Atmosphäre!
Der wunderschöne Schreibstil von Rebecca Ross und die spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass man nur so durch die Seiten geflogen ist und so vergebe ich starke vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf den zweiten Band! - Sunya Grace Bold
Königsblume
(5)Aktuelle Rezension von: Vivi300Yinas Schwester liegt im Sterben. Nur eine magische Blume aus dem Verbotenen Wald vermag es, sie zu retten. Yina begibt sich auf die Suche und erregt dabei die Aufmerksamkeit des Dunkelelfen Talan. Der Preis, den er für seine Hilfe fordert ist hoch...
Anfangs fand ich die Geschichte noch etwas nüchtern und ich konnte mich nicht so ganz mit ihr anfreunden. Doch je mehr Yina reifte, desto besser gefiel mir auch die Geschichte. Zeitweise war Yina nämlich unfassbar naiv, doch schließlich wird sie mutig und man kann sich sehr mit der selbstlosen Person anfreunden, die loszieht, um ihre Schwester zu retten. Talan und sein Charakterdesign waren der wirklich interessante Teil der Geschichte. Auch wenn er am Anfang gemein und wenig hilfsbereit wirkt, so sehr ist er mir am Ende ans Herz gewachsen. Der Mittelteil ist dann auch weitaus stärker und ich habe sehr viel Freude dabei empfunden, die Figuren zu begleiten.
Die Geschichte an sich fand ich sehr schön und sie hätte auch das Potential gehabt, ein dickeres Buch zu füllen. Noch besser hätte es mir gefallen, wenn sich die Geschichte ein bisschen Zeit gelassen hätte, um sich zu entfalten. Na gut, es ist eine Novelle und kein Roman, aber dennoch finde ich es ein bisschen schade. Das Ende lässt ein paar Fragen offen, doch ansonsten fand ich es sehr gut gelungen.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich würde gern noch andere Bücher (richtige Bücher) von der Autorin lesen, die nicht nur hundert Seiten umfassen.
Mein Fazit
Die Novelle erfüllt auf jeden Fall die Erwartungen und ist sehr lesenswert. Für meinen Geschmack hätte die Geschichte ruhig ein ausgebauterer und detaillierterer Roman sein können, aber ansonsten sehr schön. - Saskia Louis
Mordsmäßig verstrickt
(98)Aktuelle Rezension von: pardenMEHR GLÜCK ALS VERSTAND...
Blumenladenbesitzerin Louisa Manu würde "in Mordfälle schlittern" nicht als ihr Hobby bezeichnen. Dennoch scheint es eins zu werden. Als sie über eine mit zwei unglücklich platzierten Stricknadeln verzierte Leiche stolpert und der Sohn ihrer Angestellten als Tatverdächtiger gilt, bleibt ihr wohl nichts anderes übrig, als Kommissar Joshua Rispo wieder einmal auf die Finger zu treten. Das passt ganz gut, denn mit ihm hat sie ohnehin noch ein Hühnchen zu rupfen… (Verlagsbeschreibung)
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll - hier stimmt so vieles nicht, und eigentlich ist das auch kein Buch und schon gar keine Reihe, die ich mir normalerweise "antun" würde. Aber im Rahmen einer privaten Leserunde wird man auch schon mal "überredet", und tadaa. Leider konnte mich auch der zweite Band der Reihe alles andere als überzeugen.
Es ist nicht tragisch, dieses Buch zu lesen, denn es liest sich lockerleicht. Und ja, es gibt auch einzelne Szenen, die mich amüsiert haben. Aber ich schwankte beim Lesen erneut ständig zwischen Schmunzeln und Augenverdrehen - und letzteres gewann hier noch mehr eindeutig die Überhand.
Louisa ist ein junge Frau mit Helfersyndrom, die eine vollkommen unfähige Hilfe für ihren Blumenladen eingestellt hat. Die 70jährige Dame kann im Grunde nichts außer Kekse backen und Chaos stiften - Chaos, das geschäftsschädigend ist, wohlgemerkt. Nun hat der Sohn dieser Angestellten vermeintlich jemanden umgebracht. Und wer außer Louisa soll bloß in der Lage sein, den wirklichen Täter ausfindig zu machen?
Wie soll man Louisa nur charakterisieren? Kindisch, selbstüberschätzend, naiv, selbstüberschätzend, inkonsequent, selbstüberschätzend, freundlich, selbstüberschätzend, stur... Irgendwie fallen mir kaum positive Attribute ein, hm. Sie redet nicht Klartext mir Rispo, dem ermittelnden Polizisten, mit dem Louisa einen One-Night-Stand hatte, von dem sie aber (unausgesprochen) mehr erwartet. Sie lässt sich von ihrer Schwester wieder einmal über den Tisch ziehen und reagiert auch da wieder unentschlossen. Sie muckt nicht auf, wenn ihre Mutter zum dreimillionsten Mal versucht, sie an den Mann zu bringen. Eine Art, die für mich nur schwer auszuhalten ist.
"Rispo-verursachte Orgasmen waren einfach so viel schöner als die eigeninitiierten." (Anmerkung: Warum lese ich das nur?!)
Die Ermittlungen? Joa, die plätschern lange irgendwie vor sich hin, denn die Hormone funken ständig dazwischen. Louisa bewegt sich in ihren "Ermittlungen" wieder jenseits der Legalität, jeglicher vernünftiger Ratschläge und eigener Vernunft. Und das in einem Maße, der einen manchmal ernsthaft an ihrem Verstand zweifeln lässt...
"Eine Frage drängte sich mir auf: War ich dumm?" (Anmerkung: Tja, was soll ich dazu sagen?!)
Die Aufklärung des Falls geschieht dann doch recht plötzlich und ohne großartige Erklärungen - im Grunde echt platt. Ein wenig Sarkasmus, Witz und Ironie retten für mich aber immerhin auch diesmal den zweiten Stern, obwohl der Humor hier nicht mit dem aus Band eins mithalten kann. Knappe Kiste also.
Ob ich Band drei noch lese? Hmmmmm.... Selbst der Leserunde zuliebe kann ich mich kaum dazu durchringen. Der Autorin wären positive Rezensionen sicher auch lieber. Das mit der Reihe und mir wird wohl nix mehr...
© Parden
- Longinotti Sandra
Kräuterfrisches Kulinarium
(2)Aktuelle Rezension von: Hexchen123Ich liebe Blumen, ich liebe meinen Balkon mitsamt seinen Kräutern und ich liebe die einfache Küche mit einer gewissen Raffinesse. Genau für jemanden wie mich, wurde dieses wunderbare Buch geschrieben.
Insgesamt werden in „Kräuterfrisches Kulinarium“ 14 verschiedene Pflanzen vorgestellt.
Zwiebel
Kapuzinerkresse
Borretsch
Rose
Artischocke
Lavendel
Stiefmütterchen
Parákresse
Chrysantheme
Wilder Fenchel
Balsam-Springkraut
Rosmarin
Begonie
Amarant
Jede Pflanze hat ihren Steckbrief, immer mit lateinischem Namen um Verwechslungen zu vermeiden. Dann geht es auch schon los mit wunderschönen Bildern, Dekoideen und Rezeptvorschlägen. Auch wird bei jeder Pflanze die Verwendung in der Küche vorgestellt, ebenso wie geeignet sie für den Blumentopf und für im Haus ist.
Die Rezepte sind zum Großteil sehr einfach nachzukochen aber dennoch raffiniert. So findet man hier vom „Mürbteigschüsselchen mit Rosmarin-Birnencreme“ über „Amarant-Nudelblätter mit Fisolen“ bis hin zu „Ricottakuchen mit Rose“. Meist sind die Gerichte für 4 Personen ausgelegt, Arbeitszeit und Garzeit ist ebenfalls angegeben. Zutaten und Zubereitung sind übersichtlich gegliedert und verständlich geschrieben. Auch an Tipps spart die Autorin nicht.
Fazit
Dieses Buch wurde mit viel Leidenschaft für die Schönheit und Vielseitigkeit der hier vorgestellten Pflanzen geschrieben. Die Bilder sind wunderschön gestaltet und selbst die einfachste Blüte ist liebevoll in Szene gesetzt. Mit gefällt das Buch richtig gut. Es ist eine Bereicherung in der Alltagsküche und so manches Gericht wird den einen oder anderen Mitesser zum Staunen bringen. Ebenso animiert es sich seine eigene kleine grüne Oase auf dem Balkon oder dem Garten zu schaffen. - Sophia Levi
Beauty of Desire: Ich stille deine Sehnsucht: Liebesroman
(2)Noch keine Rezension vorhanden























