Bücher mit dem Tag "blumen"
221 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.836)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Colleen Hoover
Nur noch ein einziges Mal
(2.025)Aktuelle Rezension von: Vaniii23Dieses Buch hat mich emotional echt umgehauen. Colleen Hoover beschreibt Lilys Geschichte so ehrlich und nahbar, dass man beim Lesen das Gefühl hat, alles selbst mitzuerleben. Es ist keine einfache Lovestory, sondern ein Buch, das richtig tief geht und auch vor schwierigen Themen nicht zurückschreckt.
Ich fand es wahnsinnig mutig, wie die Zerrissenheit der Gefühle dargestellt wurde – man versteht Lily in jedem Moment, auch wenn es wehtut. Es hat mich zu Tränen gerührt und zum Nachdenken gebracht, wie viel Kraft es kostet, für sich selbst einzustehen. Ein absolut fesselndes Leseerlebnis, das mich noch lange nach der letzten Seite beschäftigt hat. Ein absolutes Muss!
- Kerstin Gier
Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
(1.320)Aktuelle Rezension von: Aja81„ Vergissmeinnicht- Was man bei Licht nicht sehen kann“ reicht bei weitem nicht an die anderen Werke der Autorin Kerstin Gier heran. Wer einen spannungsgeladenen Auftakt einer Jugendbuchreihe erwartet wird eher enttäuscht werden. Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr angenehm (bildhaft, leicht und flüssig formuliert), doch die Handlung schleppt sich nur so dahin. Nach einem kurzen sehr turbulent Anfang (Quinns Unfall), geschieht eigentlich nicht mehr viel inhaltlich bis zum Ende des Buches. Das Erzähltempo erscheint einem fast unerträglich langsam.
Gemessen an der Rubinrot- und der Silber-Trilogie von Kerstin Gier bleibt dieses Buch weit hinter meinen, vielleicht auch zu hohen Erwartungen zurück. - Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.056)Aktuelle Rezension von: FenellaDieses Buch hat mein Herz berührt, und und es ist einfach etwas besonderes, es hat etwas, das man bei keinem anderen Buch so sieht. Auch wenn es ein altes Buch ist, ist es allgegenwärtig und immer passen, für jedes Alter. Genau das ist extrem selten in der großen Welt der Bücher. Ich habe dieses Buch schon oft gelesen, aber jedes Mal ist es irgendwie anders. Jedes Mal versteht man die Geschichte etwas anders als Kind hab ich das Ende noch nicht ganz verstanden. Aber desto älter ich geworden bin, desto konkreter konnte ich mir die ganze Geschichte und den Verlauf erklären. Dass der kleine Prinz stirbt, das habe ich erst ab einem bestimmten Alter verstanden. Dieses Buch ist einfach wunderbar und für jedes Alter empfehlenswert, vom vorlesen als Kleinkind bis ins hohe Alter - es ist immer ein wunderschönes Erlebnis.
- Ally Condie
Cassia & Ky – Die Ankunft
(1.569)Aktuelle Rezension von: Zarina📖 Inhaltsangabe:
Cassia und Ky haben den Weg zur Erhebung gefunden, einer Bewegung, die das unterdrückende System stürzen will. Doch der gemeinsame Kampf fordert Opfer: Die beiden werden getrennt, Cassia kehrt in die Hauptstadt zurück, Ky wird Pilot. Währenddessen trifft Cassia auf Xander, dessen Rolle komplexer ist als erwartet. Als eine tödliche Seuche das Land bedroht, muss Cassia sich entscheiden, zwischen Vergangenheit, Wahrheit, Vertrauen und Zukunft. Ihr Mut könnte über das Schicksal aller entscheiden.📚 Meine Meinung:
Ein würdiger Abschluss der Trilogie! Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die sich durchziehen: Vertrauen, Verantwortung und Verlust. Cassia wird in diesem Band noch stärker, reflektierter, nicht mehr nur verliebt, sondern bereit, für mehr zu kämpfen. Auch Xander erhält endlich mehr Tiefe. Die Dreiecksbeziehung steht nicht mehr so stark im Fokus, was dem politischen und gesellschaftlichen Teil mehr Raum gibt. Man spürt den Wandel, der über allem liegt, sowohl in der Welt als auch in den Figuren.✅ Fazit:
Ein gelungener Abschluss, der die Geschichte konsequent weiterführt. Weniger Liebesdrama, mehr Weltveränderung *** spannend, emotional und befriedigend. Wer die ersten zwei Bände mochte, sollte diesen auf keinen Fall verpassen. - Lucinda Riley
Das Orchideenhaus
(2.823)Aktuelle Rezension von: buecher_t1na"Das Orchideenhaus" habe ich mittlerweile schon in 2024 gelesen und bisher leider nicht rezensiert. Weiß gar nicht genau warum 🙈
Dies war mein erstes Buch von Lucinda Riley, inzwischen habe ich auch schon den ersten Teil der "Sieben Schwestern"-Reihe gelesen.
Ich erinnere mich noch, dass mir das Buch gut gefallen hat. Einige andere haben allgemein zur Geschichte schon was geschrieben, daher lasse ich das jetzt hier aus.
Mir hat das alte Tagebuch vom Großvater sehr gut gefallen. Ich betreibe seit ich 18 Jahre bin Ahnenforschung in meiner eigenen Familie, wenn mir ein Tagebuch oder ähnliches in die Hände kommen würde - wow.
Daher fand ich das mit den zwei Zeitsträngen auch wirklich cool. Julias Großmutter berichtet aus der Vergangenheit, während Julia in der Gegenwart mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hat.
Ich fand das daher wirklich ein spannendes und interessantes Buch.
Wenn ich mich recht erinnere, war jetzt die Love Story zwischen Kit und Julia für mich auch kein Muss, aber auch nicht schlimm. - Khaled Hosseini
Tausend strahlende Sonnen
(1.276)Aktuelle Rezension von: buch_leselustErgreifend ist hier wirklich das richtige Wort. Ich habe mit Mariam und Layla mitgelitten und mitgefiebert.
Es hat mich stark berührt, was ihnen alles passiert und gleichzeitig wütend gemacht, weil es wirklich nicht unrealistisch ist.
Die Rolle und Stellung der Frau in Afghanistan wird hier erschreckend real dargestellt und gibt einen guten Einblick in das Leben vor Ort. Leider weiß man ja, wie es sich über die letzten Jahre weiterentwickelt hat...
- J.R.Ward
Bourbon Kings
(419)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover passt zur Geschichte und ist heiß.
Denver Clan und Dallas lässt grüßen.
Die Geschichte ist krass, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet. Es ist wirklich alles dabei: Lust, Leidenschaft, Liebe, Intrigen, Machenschaften und Zusammenhalt.
In dieser Geschichte geht es hauptsächlich um Lane und Lizzie, wobei auch die anderen Charaktere nicht zu kurz kommen. Man muss sie alle einfach mögen.
Der Schreibstil ist locker und spannend, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Und das Setting ist toll beschrieben.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Petra Hülsmann
Glück ist, wenn man trotzdem liebt
(713)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist ein echter Hingucker und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wider.
Isabelle erinnert stark an Sheldon: Sie hat feste Rituale und genaue Abläufe, die man besser nicht durcheinanderbringt. Jeder Tag ist klar durchgeplant – bis jemand kommt, der ihr geordnetes Leben durcheinanderwirbelt. Mehr will ich gar nicht verraten.
Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und füllen die Geschichte mit Leben. Der humorvolle Schreibstil macht das Lesen zum Vergnügen, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch das Setting passt wunderbar und rundet das Gesamtbild stimmig ab.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Tracy Banghart
Iron Flowers – Die Rebellinnen
(466)Aktuelle Rezension von: ButtaIch habe das Hörbuch nur durch Zufall entdeckt muss aber sagen ich war positiv überrascht und es trifft sehr meinen Geschmack. Für so ein Jugendbuch hat es einige Schichten und ist sehr feministisch, was ich toll fand. Natürlich könnte es noch mehr Tiefe und world building haben und natürlich erinnert es an einige Bücher von dieser Zeit. Nichts desto trotz finde ich dass es seinen Job gut macht, ich war wirklich investiert in die Story und super gespannt sich wenn ich den einen Twist geahnt habe. Mir gefiel die ganze Idee die Umsetzung bisher und auch die Sprecher waren gut. Bin auf dem 2ten Teil gespannt
- Han Kang
Die Vegetarierin
(636)Aktuelle Rezension von: Beasonders… und ehrlicherweise kann ich es fast nicht anders beschreiben, als mit diesem Satz. Wahnsinn.
Nachdem ich anfangs einfach nur irritiert war und viel Wut auf den Ehemann hatte, mischte sich später noch mehr Wut dazu (ja Schwager - I‘m looking at you) und viel Mitgefühl mit der Schwester. Die Aufteilung in drei Akte waren sehr gelungen (auch wenn ich beim ersten mich regelmäßig gefragt habe, wie ich das durchhalten soll). Das sollte man mal gelesen haben.
- Carina Bartsch
Nachtblumen
(341)Aktuelle Rezension von: anni_99Es geht in dem Buch um die neunzehnjährige Jana, die eine schwierige Vergangenheit hatte und jetzt in einem Wohnprojekt auf Sylt einen Neuanfang sucht. Dort wohnt sie mit anderen jungen Erwachsenen zusammen, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten mit sich herumtragen und fängt währenddessen eine Ausbildung an. Unter anderem ist da auch Collin, der gerne alleine ist und niemanden an sich heranlässt. Doch mit der Zeit entwickelt sich langsam eine Verbindung zwischen den beiden.
Die Beziehung entwickelt sich nur sehr langsam, was sehr echt wirkt und sich sehr entspannt verfolgen lässt. Alle Charaktere sind wirklich detailliert und authentisch entwickelt und auch die Nebenfiguren haben alle ihre kleine, aber durchaus wichtige Rolle in dem Entwicklungsprozess von Jana. Besonders gut hat mir auch der atmosphärische und bildliche Schreibstil gefallen, sodass sich beim Lesen fast dauerhaft ein Film vor meinen Augen abgespielt hat. Ich konnte richtig in die Geschichte und das Inselfeeling abtauchen, alles ist sehr realistisch und schön zu lesen.
Einen Stern Abzug gibt es dafür, dass meiner Meinung nach wirklich relativ wenig auf den immerhin knapp 550 Seiten passiert. Es fehlt dadurch ein bisschen die Spannung, trotzdem hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich habe dauerhaft mit Jana mitgefühlt. Letztendlich ist es nämlich wirklich schön gewesen zu sehen, wie sich die Persönlichkeit von Jana immer weiter entwickelt hat.
Fazit: Ruhige, gefühlvolle Geschichte mit sehr angenehmer Atmosphäre, klare Leseempfehlung für jeden, der nichts gegen ein bisschen weniger Spannung einzuwenden hat.
- Tad Williams
Der Blumenkrieg
(177)Aktuelle Rezension von: Rodrik-AndersenBei Tad Williams handelt es sich - neben George R.R. Martin - um einen der bekanntesten und prägendsten Fantasy-Autoren unserer Zeit. Die Tatsache, dass ich von Tad Williams bislang noch kein Buch gelesen habe, wollte ich daher nicht auf sich beruhen lassen. Da ich nicht gleich eine komplette Serie in Angriff nehmen wollte, griff ich stattdessen zu diesem Werk, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist.
Keine Frage: Bei "Der Blumenkrieg" handelt es sich mit knapp 800 Seiten um einen richtigen Wälzer. Ich kam allerdings nicht über die ersten 10 Kapitel hinaus.
Woran es lag, dass ich das Buch schließlich abgebrochen habe?
Einerseits war der ausschweifende Erzählstil des Autors überhaupt nicht nach meinem Geschmack. Die Sätze plätschern - in die Länge gezogen - einfach vor sich hin. Selbst nach 150 Seiten wollte bei mir überhaupt keine Spannung aufkommen. Zudem kam die Handlung nicht in die Pötte. Und die Wahrscheinlichkeit war hoch, dass sich daran nichts so schnell ändern würde.
Dann gab es da noch die Hauptfigur Theo, der zwar wirklich gut ausgearbeitet war, sich aber trotz geringer Schulbildung unentwegt wie ein Gelehrter ausdrückte. Das passte einfach nicht zusammen.
Da mir mein Bauchgefühl zuflüsterte, dass sich an den gegebenen Umständen wohl nichts mehr ändern würde, beendete ich vorzeitig meinen Besuch in die Elfenwelt, der eigentlich erst im 10. Kapitel beginnt (was auch schon Aussagekraft genug hat).
Eine Stelle aus dem Buch ließ mich schmunzeln, brachte sie doch zum Ausdruck, wie es mir beim Lesen dieses Buches erging. Auf Seite 125 steht geschrieben:
"Langsam verlor er die Geduld mit dem Buch seines Großonkels. Die Beschreibungen waren interessant, ja faszinierend (...). Das Buch war eine kuriose und wahrscheinlich hoffnungslos unverkäufliche Mischung aus Fantasy ohne Abenteuer (...)."
Letzteres trifft auf "Der Blumenkrieg" zwar nicht zu. Aber für mich traf dieser Vergleich genau ins Schwarze.
Fazit: Ich konnte feststellen, dass mir der Schreibstil von Tad Williams überhaupt nicht liegt. Das ist eben Pech für mich. Was spannende Charakterentwicklung und geschliffene Dialoge anbelangt, hat George R.R. Martin für mich ganz klar die Nase vorne. Da ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, vergebe ich eine mittlere Bewertung, die meine vorsichtige Zurückhaltung zum Ausdruck bringen soll. - Petra Hülsmann
Hummeln im Herzen
(726)Aktuelle Rezension von: NaniboergerKurz vor der Hochzeit wird Lena von ihrem Verlobten Simon verlassen. Er hat eine Neue!! Lena sei zu gemütlich, nicht DIE Frau fürs Leben. Das hat gesessen. Fortan möchte Lena sich verändern, sozusagen Lena 2.0 werden. Daneben muss sie sich noch eine neue Bleibe suchen. Vorübergehend kann sie bei ihrem Bruder unterkommen, der zusammen mit dem attraktiven Ben in einer WG lebt.
Ausgangslage: Kein Verlobter mehr, keine eigene Wohnung, möchte sich selbst verändern.
Obendrauf verliert Lena aus unglücklichen Zufällen (oder einfach absolut selbstverschuldet) den Job. So entsteht noch eine zusätzliche Baustelle. Bei einem heruntergekommenen Buchhändler findet Lena die Möglichkeit, sich einzusetzen, mitzuwirken und insgesamt ihre Baustellen aufzuräumen.
Der Schreibstil ist ansprechend und liest sich sehr gut, schon nur dafür gibt es einen Stern.
Lena hüpft förmlich von einem Fettnäpfchen ins andere. Sie sagt nicht immer, was sie denkt und das aufkumuliert lässt die Lesenden manchmal etwas verzweifeln ob diesem Charakter. Zudem ist die Geschichte insgesamt sehr vorhersehbar.
- Kerri Maniscalco
Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
(229)Aktuelle Rezension von: queenileider konnte mich band 3, somit das Finale von Kingdom of the wicked, nicht überzeugen.
Band eins fand ich sehr gut, ich mochte den vibe, das Setting, die Tropes. Umso enttäuschter war ich als Band zwei mich irgendwie nicht mehr abholen konnte. Dementsprechend lange hat es gedauert bis ich Band 3 endlich gelesen habe (auch nur zum Sub-Abbau).
Anfangs habe ich also echt viel vergessen, was passiert war und hätte sicherlich nochmal Band eins und zwei lesen müssen. Aber ich hatte wirklich gar keine Lust. Vermutlich wäre dann das Leseerlebnis deutlich besser gewesen.
Gut gefiel mir, dass an vielen Stellen häufig nochmal eine Mini Zusammenfassung zu der Handlung aus Band 1 und 2 kam. Eigentlich mag ich es überhaupt nicht wenn seitenlang Wiederholungen kommen aber hier waren es wirklich nur 1-2 Sätze und das hat dem lesefluss null geschadet und mir ehrlich gesagt auch deutlich geholfen.
Dennoch wurde ich mit Emilia und Wrath nicht warm. Auch das Feuer zwischen ihnen habe ich nicht gefühlt. Da war irgendwie keine Romantik nur spice. Für mich eher schade. Jedoch muss ich sagen, dass die Fürsten der Hölle gut getroffen wurden, insbesondere bezüglich ihrer eigenen Sünde.
- Arianne L. Silbers
Ein Schloss aus Silber und Scherben
(184)Aktuelle Rezension von: lese_fieber_Leider konnte mich „Ein Schloss aus Silber und Scherben“ von Arianna L. Silbers nicht überzeugen. Ob dies am ständigen Mobbing, Bodyshaming oder den fortwährenden Erniedrigungen lag, kann ich nicht genau sagen. Auch Marens fehlende Einsicht, dass Will nicht viel besser ist als die anderen Lords, spielt eine entscheidende Rolle.
⚫️Persönlich habe ich ständig auf Marens Reaktion gewartet, doch diese blieb aus. Sie ließ die Dinge mehr oder weniger über sich ergehen, ohne Konsequenzen zu ziehen.
⚫️Stattdessen schien Maren in einer Art Lethargie gefangen zu sein, unfähig sich gegen die Ungerechtigkeiten, die sie umgaben, zu erheben.
⚫️Ihre Passivität und die unzureichende Entwicklung der Charaktere hinterließen bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit.
Trotz der vielversprechenden Ansätze, die die Autorin gelegentlich geschickt einbrachte, mangelte es der Geschichte an einem zufriedenen Höhepunkt. Die Handlung plätschert vor sich hin, ohne jemals wirklich an Fahrt aufzunehmen. Eine tiefere Erkundung der Hintergrundgeschichten und Motivationen der Charaktere hätte möglicherweise geholfen, eine stärkere Verbindung zu ihnen herzustellen.
Ich werde die Reihe nicht fortsetzen
- Ursula Poznanski
Vanitas - Schwarz wie Erde
(500)Aktuelle Rezension von: Olaf_RaackDass Blumen mehr sind als eine Wohltat für die Augen, den Geruchssinn oder in ausgesuchten Fällen auch für den Geschmack, ist hinlänglich bekannt. Blumen besitzen eine Sprache, stehen für Liebe, Trauer oder eben auch für Warnungen ... Da trifft es sich gut, dass die Protagonistin Carolin bei einem Floristen arbeitet – Sie kennt die Bedeutungen, die Botschaften, die Kommunikation durch Kombinationen in den Gebinden. Außerdem bilden sie einen wichtigen Bestandteil ihrer Verbindung zu den Lebenden, denn Carolin ist tot und ihr Name nur ein weiterer Baustein, um sie vor ihrem alten Leben zu schützen.
Doch die Vergangenheit holt einen bekanntlich immer wieder ein. Und sei es nur, für einen Gefallen, einen Job, einen Abstecher in das alte Leben und eine Erinnerung an die eigenen Fähigkeiten. Diese werden zum Einsatz gebracht, eingeschleust in das Umfeld von drei konkurrierenden Baufirmen und seltsam gehäufte Todesfälle auf deren Baustellen. Doch ist das alles? Und wie frei lässt es sich spitzeln, wenn die eigenen Dämonen einen nicht loslassen?
Ich wusste lange nicht recht, wie ich die Geschichte finde, was sie in mir hervorruft. Doch mit jeder Seite wurde ich tiefer hineingezogen und wollte wissen, wie es weitergeht, was sich noch zuträgt. Das Ende hat mich definitiv darin bestätigt, dass mehr in der Story steckt, als Anfangs zu erahnen war. Es fügt sich, selbst wenn nicht alles aufgeklärt wird – aber deshalb ist es auch ein Dreiteiler, oder?
Was bei mir zudem hängen bleibt, ist, dass es kaum Charaktere gab, die mir wirklich sympathisch gewesen wären. Hier treffen viele seltsame Gestalten aufeinander, was dem Buch einen besonderen Touch und Reiz gegeben hat.
Vanitas ist durchaus eine Empfehlung wert! - Laura Cardea
Splitter aus Silber und Eis
(308)Aktuelle Rezension von: UnkreativeKreative"Splitter aus Silber und Eis" war für mich als eins der letzten Bücher des Jahres nochmal ein absolutes Highlight, obwohl ich eigentlich kein Romantasy Fan bin. In diesem Buch waren die Charaktere für mich aber sehr ausgeglichen - weder Veris noch Nevan haben sich gegenseitig etwas geschenkt und sind trotz ihrer Rollen als Prinzessin bzw. Prinzen nicht überheblich geworden.
Das Setting an sich ist vielleicht nichts Neues, die Prinzessin des Frühlings kommt als Absicherung ihres Reiches zu den Fae ins Winterreich mit der Aufgabe, den Prinzen zu töten um dem Leid endgültig ein Ende zu setzen, natürlich soll sie auch nicht als Erste daran scheitern.
Aber trotzdem konnte mich das Buch durch seine Handlung und die liebevolle Erzählung komplett in seinen Bann ziehen. Vor allem, weil die Handlung immer wieder durch neue Ideen und Herausforderungen erweitert wurde, sodass der Spannungsbogen gewahrt wurde. Das Buch besteht nicht aus 1/3 lascher Handlung und 2/3 On-Off Beziehung, unnötigen und vermeidbaren Third Act Breakups und einer überdurchschnittlich hohen sexuellen Aktivität der Protagonisten. Stattdessen gab es Aufgaben zum mitdenken, mitfiebern und auch Momente zum mitfühlen - für mich ein rundum gelungener Jahresabschluss.
- Anna Ruhe
Die Duftapotheke - Ein Geheimnis liegt in der Luft
(307)Aktuelle Rezension von: Sofie314Die Duftapotheke startet mit einem häufigen Aufhänger in Kinder-/ und Jugendbüchern. Ein Umzug, wodurch Luzie mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder Benno in einer alten Villa landet. Die Villa Evie. Jedoch ist diese nicht einfach nur alt... immerhin muss warmes Wasser erst durch das Anheizen eines Ofens generiert werden. Denn die Villa Evie trägt auch ein Geheimnis mit sich und das wird Luzie nach und nach klar. Die seltsamen Gerüche, die sie im Haus riecht, der merkwürdige Gärtner und Hanne, die Verkäuferin des Hauses, die noch in der ehemaligen Dienstbotenwohnung nebenan wohnt, verhalten sich beide nicht ganz normal.
Als Luzie letztlich hinter das Geheimnis der Gerüche in der Villa Evie kommt, denkt sie nach und nach immer mehr einer Welt und einer Gesellschaft frei, von desen Existenz sie zuvor noch nicht einmal etwas geahnt hatte. Außerdem entdeckt sie, dass sie Trägerin einer besonderen Gabe ist. Auf ihrer Reise zu sich selbst und in die Welt muss Luzie lernen, Verantwortung zu übernehmen, zu erkennen, wen man vertrauen kann und letztlich auch wie weit man oder auch andere für Macht bereit sind zu gehen.
Mir hat besonders der Mix aus verantwortungsbewusster großer Schwester - kleiner Bruder - Dynamik, die Entstehung tiefer Freundschaften und das breite Spektrum an dargestellten Gefühlen gefallen.
Am besten gefallen hat mir dabei Band 4 der Reihe und Band 3 fand ich am spannendsten.
- Laline Paull
Die Bienen
(108)Aktuelle Rezension von: PMelittaMDie Honigbiene Flora 717 entspricht nicht der Norm, sie ist zu groß, in den Augen der Bienen im Stock zu hässlich, und. geboren als Hygienearbeiterin kann sie Dinge, die sie nicht können dürfte, zum Beispiel kann sie sprechen.
Eine Biene als Protagonistin, ein Bienenstock als Handlungsort, das ist schon sehr besonders und originell. Als Leser:in lernt man so einiges über das Leben der Honigbienen. Das Zusammenleben im Stock funktioniert nur, weil jede Biene ihre Aufgabe hat und weiß, was sie tut. Da Flora anders ist, wird ihr Misstrauen entgegengebracht, da sie aber durch ihre vielen Fähigkeiten, die Arbeit, zu der sie eingeteilt wird, gut meistert, bekommt sie dennoch eine gewisse Anerkennung. Doch dann passiert Flora 717 etwas, das gegen alle Regeln verstößt, sie legt ein Ei, und muss nun, um sich und ihr Ei zu schützen, besonders kreativ sein.
Da Flora verschiedene Aufgaben übertragen bekommt, bekommt man als Leser:in auf ihren Spuren einen guten Einblick in ein Bienenvolk, lernt sogar die Königin und verschiedene Legenden kennen, fliegt mit Flora hinaus in die Welt, lernt andere Insekten kennen, die ihren Weg kreuzen, vor allem diejenigen, die der Horde angehören, den Feinden der Bienen, vor allem Wespen und Spinnen, erfährt aber auch, wie die menschliche Zivilisation auf den Stock auswirkt, zum Beispiel, während und nach der Heimsuchung, also, wenn der Imker sich am mühsam erarbeiteten Honig bedient, den Bienen Teile ihres Vorrates stiehlt, aber auch, wie sich Technik und Umweltverschmutzung auswirkt. Einige Szenen wirken sehr brutal, aber in der Natur passieren solche Dinge.
Was mich sehr gestört hat, war, dass die Bienen sehr vermenschlicht wurden, ich bin sicher, dass der Roman auch anders funktioniert hätte, besonders der religiöse Part und das Huldigen der Männlichkeit, also der Drohnen, fand ich überzogen. Die Überraschung, die nicht nur Flora sondern auch die Leser:innen bezüglich Floras letztem Ei erleben, konnte ich mir noch einigermaßen erklären, auch wenn es nicht explizit so erwähnt wurde, schöner wäre es gewesen, wenn die Autorin eine deutliche Erklärung geliefert hätte, so ist es doch fragwürdig.
Leider konnte mich der Roman auch nicht packen, stellenweise hat er mich sogar eher gelangweilt. Klar gab es die eine oder andere spannende Szene, wenn etwa fremde Tiere in den Stock eindringen, aber auch das hat nur relativ kurz gewirkt. Am Ende hatte ich mir von dem Roman mehr erwartet.
Der Roman hat gute und schlechte Seiten, es ist interessant, in einen Bienenstock blicken zu können, und eine Biene auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Allerdings wurden in meinen Augen die Bienen zu sehr vermenschlicht, und leider konnte mich der Roman auch nicht wirklich packen. - Rena Rosenthal
Die Hofgärtnerin − Frühlingsträume
(103)Aktuelle Rezension von: MarinaHIch habe das Buch Gesche ja bekommen, ehrlich gesagt denke ich, dass ich dieses Buch ansonsten gar nicht gelesen hätte.
Doch der Schreibstil und die Geschichte konnten mich direkt packen und haben einige schönes Lesestunden gestaltet.
Marleene fand ich insbesondere anfangs schwer einzuschätzen, manche Charaktere waren so link, ich konnte keinen Zugang zu ihnen finden. Leider bin ich am Anfang mit den vielen Namen und Figuren durcheinander gekommen, das Personenregister ist also genau passend.
Mit jeder weiteren Seite sind die Charaktere mir ans Herz gewachsen, manche selbstverständlich mehr als andere…Der Schreibstil war frisch, angenehm und unterhaltsam. Leider wurde er mir an manchen Stellen zu langatmig. Manche Passagen haben sich stark gezogen, man hätte einige Dinge kürzen können.
Die historische Darstellung hat mir sehr gefallen, ich hatte das Gefühl, in der Zeit mitzuleben. Außerdem sind mir historische Genauigkeiten immer äußerst wichtig. Hier hat die Autorin den richtigen Ton getroffen.Der Roman liest sich einfach und ist ein leichtes Werk, wenn man einfach ein bisschen abschalten will.
Wenn man die Tuchvilla-Reihe mag, wird diese Trilogie einem auch gefallen. So war das jedenfalls bei mir!Die Rezeptideen am Ende sind eine sehr süße Idee. Leider bleiben bei mir nach diesem Band so viele Fragen offen, dass ich kaum abwarten kann, den nächsten Teil anzufangen.
Insgesamt ein liebevoll gestaltetes und wunderschönes, leichtes Buch.
- Maryrose Wood
Die Poison Diaries
(425)Aktuelle Rezension von: BlutmaedchenManchmal ist es gut, wenn man sich auf was völlig neues einlassen kann und das sage ich jetzt garantiert schon zum dritten Mal. "Die Poison Diaries - Liebe ist unheilbar" von Maryrose Wood ist wieder eines dieser Bücher, die ich auf den ersten Blick übersehen und von denen ich auf den zweiten Blick völlig gefesselt war.
Zu Beginn gibt es einen kleinen Tagebucheintrag aus dem Leben der 16-jährigen Jessamine Luxton, die alleine mit ihrem Vater in einer kleinen Burgruine leben. Es ist das Jahr um 1800 und sie lebt völlig isoliert, fernab von Jungen und Mädchen ihres Alters und hat nur noch ihren Vater. Doch Jessamine kennt es nicht anders. Um sie herum sind lauter Pflanzen- und Gemüsebeete, die sie hegt und pflegt. Ihre Lebensaufgabe ist es geworden für ihren Vater zu kochen und ihm bei gelegentlichen Arbeiten, die sich ausschließlich auf Pflanzen beziehen, zu helfen. Ihr Vater ist Apotheker und oft unterwegs um kranke Menschen zu versorgen, daher ist Jessamine oft alleine, was sie aber nicht im geringsten stört.
Das Buch war eine einzige Sensation! Sprachlich auf einem absolut gehobenen und dennoch nicht langweiligen Niveau, was man gut verstehen konnte.
Es geht nur um ein Thema: Pflanzen! Und auch wenn selbst bei mir Kakteen eingehen, konnte ich die Liebe und Fürsorge von Jessamine für diese Pflanzen sehr gut nachempfinden. Die Autorin hat eine wunderschöne Schreibweise, die einem sofort Bilder in den Kopf zaubert.
Jessamine ist ein Mädchen, was aus damaliger Sicht wahrscheinlich mehr als normal ist. Sie näht, stickt, wäscht, kocht und kümmert sich um Pflanzen. Sie scheint normal entwickelt zu sein, ist fürsorglich und hört auf ihren Vater. Ihre Welt ist die Natur. Was man nicht kennt, kann man auch nicht vermissen...
Doch als plötzlich dieser geheimnisvolle Junge mit dem verwirrenden Namen Weed auftaucht, ändert sich Jessamines Welt völlig. Sie ist von Anfang an fasziniert von ihm, was ich aber weniger als Verliebtheit hinstellen würde. Weed hat laut seinem alten Herren, der ihn wie Vieh bei den Luxtons abgiebt und sich seiner entledigt, viele Menschen aus dem Dorf auf dem Gewissen. Er scheint sehr viel über Heil- und Giftpflanzen und deren Wirkung zu wissen. Doch als Luxton ihn ausfragen will schaltet er auf stur und verkriecht sich im Keller.
Nur langsam steigt er daraus empor, er ist wie eine Pflanze die wächst.
Die Geschichte um Jessamine und Weed ist zauberhaft, legt aber auch ein sehr schnelles Tempo vor. Manchmal ist es verwirrend und sehr irritierend, aber nach einer Weile merkt man schnell in welche Richtung sich alles entwickelt.
Doch am Ende ist dann wieder alles anders. Traurig und fürchterlich, womit man absolut nicht mit gerechnet hätte. Jessamine wird sehr krank und Weed, der eine ganz spezielle Verbindung zu den Pflanzen hat, muss grausames tun um seine Geliebte zu retten.
Ich hätte am liebsten aufgeschrien. Es ist alles so ungerecht!
Das Ende ist ein einziger Lockruf auf eine Fortsetzung, aber leider müssen wir darauf noch lange, lange warten... :-(
Fazit:
Es war ein zauberhaftes Buch mit einer großen Liebes- und noch größerer Leidensgeschichte! Die Charaktere haben mich gefesselt, genauso wie der elegante Schreibstil. Die Gefühle und Emotionen konnte ich deutlich spüren und ich kann wirklich nur jedem raten: Lest es! Entdeckt es! Es lohnt sich.
- Ashley Poston
Dead Romantics
(248)Aktuelle Rezension von: JenniferRottIch hab die Rom-Com von Ashley Poston sehr genossen. Sie hat mich wirklich gut unterhalten. Ich fand schon die Grundidee von Florence, einer Autorin die Geister sehen kann grandios und wurde auch nicht enttäuscht. Sehr humrorvoll, gerade das Ende aber auch traurig und emotional. Sehr gute Unterhaltung!
- Sara West
Blooming Hope
(71)Aktuelle Rezension von: AnnealmightyBlooming Hope ist eine ruhige, gefühlvolle Geschichte, die vor allem von Emotionen und Atmosphäre lebt. Der Schreibstil ist sehr weich und bildhaft, sodass man sich schnell in die Welt der Protagonistin hineinversetzen kann – besonders das Setting rund um den Blumenladen fand ich wunderschön beschrieben.
Die Geschichte nimmt sich viel Zeit für die Gedanken und inneren Konflikte der Hauptfigur. Das fand ich einerseits sehr authentisch, manchmal hätte ich mir aber etwas mehr Tempo und Spannung gewünscht. Trotzdem haben mich die Gefühle und die Entwicklung der Charaktere berührt, vor allem zum Ende hin.
Die Liebesgeschichte ist eher leise und langsam erzählt, was gut zur Stimmung passt. Wer große Dramen oder schnelle Romantik erwartet, könnte enttäuscht sein – wer emotionale, tiefgründige Geschichten mag, wird hier aber auf seine Kosten kommen.
Insgesamt ist Blooming Hope ein schönes Buch für ruhige Lesestunden, das nachdenklich macht und noch etwas nachwirkt.























