Bücher mit dem Tag "blutmagie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "blutmagie" gekennzeichnet haben.

32 Bücher

  1. Cover des Buches Das Erbe von Winterfell (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Erbe von Winterfell

     (1.899)
    Aktuelle Rezension von: Wauwuschel

    Eddard ist weiterhin die rechte Hand des Königs, doch wird es schwieriger denn je auf dem Königshof zu überleben. Auch seine Kinder machen sich auf den bevorstehenden Krieg bereit, genauso wie die anderen Reiche. Schon ist König Robert tot und der Kampf um die Krone beginnt.

    Da wir die Welt schon kennengelernt haben, ist es für mich jetzt einfacher, dem Geschehen zu folgen. Neben den Intrigen, die einen Hauptteil des ersten Romas ausgemacht haben, kommen jetzt endlich auch brutalere Kämpfe vor. Das heißt jetzt nicht, dass ich darauf gehofft habe, dass sich alle gegenseitig umbringen, aber endlich passiert etwas spannendes und der Spannungsbogen steigt. Mit Roberts Tod und der Herrschaft seines Sohnes statt Eddards mischen sich die Verhältnisse neu. Die Aufregung ist im ganzen Land zu spüren und auch ich habe in jedem Kampf mit gefiebert. Dabei ist das faszinierende die Strategie der einzelnen Einheiten. Ich als Leser konnte von jedem Gegner aus mindestens einer Sicht lesen, sodass ich mehr wusste, als die einzelnen Parteien. Jeder ist auf Rache aus, oder aber derjenige möchte die Krone haben. Es gibt mehrere Anwärter auf die Krone, sodass das Land geteilt wird. Robb tut sich mit dem Norden zusammen und besitzt so eine überraschend große Streitmacht. Mit dieser kämpft er gegen die Lennister und zu lesen, wie sie kämpfen und intrigieren hat meinen Lesegeist wieder geweckt.

    Auch die Parts von Jon auf der Mauer sind aufregend geblieben und jedes Mal passiert etwas neues. Man merkt, dass nicht nur Gefahr im Land droht, sondern auch von außerhalb und das macht mich neugierig auf das weitere Geschehen. Die Neugier und das Interesse des Lesers die ganze Zeit über zu behalten ist eine besondere Kunst dieses Autors und er hat es geschafft, dass ich die ca. 500 Seiten durchlesen wollte. Auch in Daenerys` Welt wird es jetzt spannend. Sie und der Khal wollen zusammen mit ihrem Gefolge gegen Westeros reiten, doch es kommt zu einem Unglück. Due ganzen Sachen passieren gleichzeitig und werden ganz langsam miteinander verknüpft.

    Insgesamt war der zweite Band um Längen actionreicher und spannender, als der erste und ich empfehle allen mindestens jetzt mit Game of Thrones anzufangen!

  2. Cover des Buches Nevernight - Die Prüfung (ISBN: 9783596297573)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Prüfung

     (498)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks


    4 🌟🌟🌟🌟

    Inhalt:

    In einer Welt mit drei Sonnen,
    in einer Stadt, gebaut auf dem Grab eines toten Gottes,
    sinnt eine junge Frau, die mit den Schatten sprechen kann, auf Rache.

    Mia Corvere kennt nur ein Ziel: Rache. Als sie noch ein kleines Mädchen war, haben einige mächtige Männer des Reiches – Francesco Duomo, Justicus Remus, Julius Scaeva – ihren Vater als Verräter an der Itreyanischen Republik hinrichten und ihre Mutter einkerkern lassen. Mia selbst entkam den Häschern nur knapp und wurde unter fremdem Namen vom alten Mercurio großgezogen, einem Antiquitätenhändler. Mercurio ist jedoch kein gewöhnlicher Bürger der Republik, er bildet Attentäter für einen Assassinenorden aus, die »Rote Kirche«. Und Mia ist auch kein gewöhnliches Kind, sie ist eine Dunkelinn: Seit der Nacht, in der ihre Familie zerstört wurde, wird sie von einer Katze begleitet, die in ihrem Schatten lebt und sich von ihren Ängsten nährt. Mercurio bringt Mia vieles bei, doch um ihre Ausbildung abzuschließen, muss sie sich auf den Weg zur geheimen Enklave der »Roten Kirche« machen, wo sie eine gefährliche Prüfung erwartet …

    Meinung:

    Dieses Buch wollte ich genau vor einem Jahr lesen bin aber nie dazugekommen aber dieses Jahr habe ich es mir vorgenommen und hier sind wir. Ich muss sagen ich hatte Schwierigkeiten mit dem Schreibstil vom dem Autor für mich war das Neuland. Normalerweise habe ich keine Probleme mit anderen Wörter und auch das es in der dritten Person geschrieben wird aber hier hatte ich wirklich lange gebraucht bis endlich für mich persönlich angenehm gefühlt hat. Es ist nicht schlecht nur für mich Persönlich war es schwierig rein zukommen aber die Geschichte an sich hat mich fasziniert. Besonders Mia als Charakter fand ich Interessant da sie besonders ist und ich glaub die Art und wie sie sich entwickelt im laufe des Buches hat mir gefallen. Und sobald ich mehr drin im Buch war hatte ich auch keine Probleme mehr mit dem Schreibstil und ich mochte auch die Charaktere die wir kennenlernen und die Prüfungen waren Interessant. Man wusste nie was kommt und was einen erwartet und wer überlebt das macht es um so schwer und spannender zu gleich. Aber man merkt vom Schreibstil und die Dunkle Seite an dem Buch das die Protagonistin viel durchmachen wird und ja ich mochte es trotzdem denn es waren sehr gute Szenen Dabei. Im ganzen war der erste Teil gut es ist viel Passiert und besonders wie der Autor es beschreibt ist als wäre man Hautnah dabei. Ich bin gespannt wie es weiter geht und was mich noch Erwarten wird.

  3. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verboten (ISBN: 9783473585311)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verboten

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Lulu2305

    „Du versuchst, dich zu beherrschen und diese Kraft zu kontrollieren, aber das funktioniert nicht. Die Fähigkeiten deines Clans werden durch Gefühle gesteuert, also hör auf, sie mit bloßer Willenskraft oder deinem Verstand lenken zu wollen!“

     

    „Sturmtochter – für immer verboten“ ist der erste Band der Sturmtochter-Trilogie von Bianca Iosivoni. Er erschien im Juni 2018 im Ravensburger Verlag.

    Avalee lebt auf der schottischen Insel Skye und hat schon früh gelernt sich gegen die in der Wildnis auftauchenden Elementare zu verteidigen. Diese sind böse und gefährliche Kreaturen, die Menschen töten und auch Avas Mutter auf dem Gewissen haben. Davon, dass Schottland von fünf großen Clans mit der Macht über die Elemente beherrscht wird, ahnt Ava jedoch nichts – bis sie eines Tages ihre eigenen Kräfte entdeckt und ihr klar wird, dass auch der geheimnisvolle und attraktive Lance kein normaler Mensch ist…

     

    Fantasy ist normalerweise eher nicht mein Genre. Auf die Sturmtochter-Trilogie bin ich gekommen, weil mich die „Firsts-Reihe“ der Autorin so begeistert hat und ich mir daher weitere Bücher von ihr nicht entgehen lassen wollte.

    Nachdem ich nun den Auftaktband der Reihe gelesen habe, muss ich sagen: Der Ausbruch aus meiner Wohlfühllesezone hat sich absolut gelohnt! Der erste Teil der Reihe hat mich definitiv gefesselt und fasziniert. Die Handlung ist nahezu im gesamten Roman spannend und nur wenig vorhersehbar. Die Protagonistin Ava habe ich sofort ins Herz geschlossen und bewundere sie für ihren Mut und ihre Stärke. Die Entdeckung ihrer Kräfte und die Erkenntnis, dass ihr jahrelang nur ein Teil der Wahrheit erzählt wurde, ist für sie ein großer Schock. Sie kämpft mit ihren Gefühlen und ihrer neuen Kraft und verursacht dabei an vielen Stellen Chaos und Unordnung. Gleichzeitig scheinen ihre außer Kontrolle geratenen Kräfte auch die Elementare anzuziehen, die sich plötzlich auf beunruhigende Weise vermehren und zusammenschließen.

    Glücklicherweise bekommt Ava Unterstützung von weiteren Mitgliedern der anderen schottischen Clans. Schön finde ich dabei, dass sich fünf junge Menschen aus jedem der Clans zusammenschließen und versuchen, die neue Bedrohung zu bekämpfen. Die individuellen Ziele dabei sind für mich noch nicht ganz eindeutig und ich bin gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

    Auch die Überschreitung einiger grundlegender Clangesetze wird im Roman thematisiert und ich bin überzeugt davon, dass dies noch weitere Probleme nach sich ziehen wird.

    Neben Ava gefällt mir auch Lance sehr gut, auch wenn er bisher noch sehr mysteriös und undurchschaubar wirkt. Ich bin gespannt, ob die Gefühle, die sich zwischen den beiden anbahnen eine Chance bekommen, oder ob das Clangebot, dass sich zwei Personen mit magischen Kräften nicht aufeinander einlassen dürfen, schwerer wiegen wird…

    Bianca Iosivoni entführt den Leser in das sagenumwobene Schottland und erzählt eine Fantasygeschichte, die sich um die schottischen Clans dreht. Dabei werden einige historische Fakten eingewoben, sodass die Erzählung umso realer wirkt. Die Kulisse wird dabei absolut bildhaft beschrieben und ich hatte teilweise das Gefühl, mitten in Schottland zu stehen.

    Insgesamt konnte ich der Handlung sehr gut folgen. Die zwischen den Personen wechselnde Ich-Perspektive ermöglicht einen guten Gesamteindruck auf Handlungen und Gefühle jeder einzelnen Figur. Diese sind insgesamt sehr gut charakterisiert und dargestellt, auch wenn die wirklichen Gedanken von den meisten noch nicht eindeutig klarwerden.

    Nur an wenigen Stellen blieben für mich Fragen offen, die sich aber vielleicht in den nächsten Bänden auflösen werden.

    Der Schreibstil ist rasant und spannend, es wird eigentlich nie langweilig und ein Ereignis jagt das nächste. Für mich hat der Roman eindeutig Filmpotential – ich kann Figuren und Kulisse schon nahezu vor mir sehen…!

     

    Mein Fazit: Ich bin sehr froh, dass ich mich auf einen Ausflug ins Fantasygenre eingelassen habe und bin fasziniert von dem Auftaktband der Sturmtochter-Reihe. Die Geschichte um die Elemente beherrschenden schottischen Clans sowie die einzelnen Charaktere ist spannend, rasant und interessant sowie emotional. Ich bin unglaublich gespannt wie es weitergeht und vergebe 4,5 von 5 Sternen!

  4. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (409)
    Aktuelle Rezension von: zeilenrauschen

    Zélie ist tollkühn, stark und entschlossen. Als ihre Welt erneut in Flammen aufgeht, ist sie nicht gewillt, die Ungerechtigkeit länger zu ertragen, die ihr und den Divinés jahrelang zugefügt wurde.
    Ein Tyrann, verbotene Magie, eine Gruppe von Helden und Heldinnen auf der Suche nach magischen Artefakten. Nichts davon ist Neu: hier werden typische Felder der Fantasy bespielt. Doch, was dieses Buch für mich besonders macht, ist nicht die Handlung selbst, sondern die komplexe afrikanische Welt, der lebendige Schreibstil und auch die authentisch gezeichneten Charaktere. Manchmal haben sie mich in den Wahnsinn getrieben, aber gerade ihre Fehler und falschen Entscheidungen haben sie so menschlich gemacht. 

    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: aus Zélies, Amaris und Inans Sicht. Dabei konnte ich mich wunderbar in diese drei Charaktere einfühlen und ihre Wandlungen miterleben. Insbesondere Amari stellt für mich eine inspirierende Protagonistin dar, die ihre eigenen Ängste und Schwächen überwindet. In sehr kurzer Zeit gelingt es ihr, über sich hinauszuwachsen.
    Zélie dagegen hatte so einige Eigenschaften an sich, die sich nicht in jeder Situation auszahlten und die mich manchmal durchaus an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Beispielsweise behält sie zum Ende ein großes Geheimnis für sich und lügt diejenigen an, die ihr Leben für sie aufs Spiel setzen ‑ ganz ohne ein großes schlechtes Gewissen dabei zu empfinden. In solchen Momenten habe ich das Bedürfnis, die Protagonisten zwischendurch aus dem Buch zu ziehen.
    Inans Widersprüchlichkeit macht ihn zum einen sehr interessant, doch seine Handlungen waren mir nicht immer nachvollziehbar. Ich hatte das Gefühl, dass mir noch einige Erklärungen gefehlt haben, um ihn besser verstehen zu können. 

    Auch wenn das Trio eine lange Reise zurücklegt, entstehen dennoch keine Längen. Die Ereignisse werden unermüdlich vorangetrieben, sodass die Spannung nicht verloren geht. Manchmal hätte ich mir gar eine langsamere Geschwindigkeit gewünscht, bei der den Beziehungen mehr Raum bleibt. Während die Freundschaften sich wunderbar entfalten und Misstrauen langsam weicht, nimmt die Liebe einen zugleich schnelleren Weg. Möglicherweise zu schnell, um all den starken Gefühlen der Charaktere zu entsprechen.
    Die Welt selbst bietet alles auf, was ich an Fantasybüchern liebe und konnte mich zugleich zu neuen faszinierenden Orten bringen. Es sind die Details, die nachwirken und die sich zum Beispiel in der Kleidung, der Sprache und der Architektur wiederspiegeln.

    „𝑊𝑖𝑟 𝑎𝑙𝑙𝑒 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝐾𝑖𝑛𝑑𝑒𝑟 𝑣𝑜𝑛 𝐵𝑙𝑢𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐵𝑒𝑖𝑛.
    𝑈𝑛𝑑 𝑔𝑒𝑛𝑎𝑢 𝑤𝑖𝑒 𝑍𝑒́𝑙𝑖𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑚𝑎𝑟𝑖 𝘩𝑎𝑏𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑑𝑖𝑒 𝑀𝑎𝑐𝘩𝑡, 𝑒𝑡𝑤𝑎𝑠 𝑔𝑒𝑔𝑒𝑛 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑜̈𝑠𝑒 𝑖𝑛 𝑢𝑛𝑠𝑒𝑟𝑒𝑟 𝑊𝑒𝑙𝑡 𝑧𝑢 𝑡𝑢𝑛.
    𝑉𝑖𝑒𝑙 𝑧𝑢 𝑙𝑎𝑛𝑔𝑒 𝑠𝑖𝑛𝑑 𝑤𝑖𝑟 𝑖𝑛 𝑑𝑖𝑒 𝐾𝑛𝑖𝑒 𝑔𝑒𝑧𝑤𝑢𝑛𝑔𝑒𝑛 𝑤𝑜𝑟𝑑𝑒𝑛.
    𝐸𝑟𝘩𝑒𝑏𝑒𝑛 𝑤𝑖𝑟 𝑢𝑛𝑠.“ TOMI ADEYEMI
    ———
    Ein wichtiger Hinweis: Die Autorin hat sich von der Kultur der Yoruba inspirieren lassen. Auch real existierende Orte wie Lagos werden im Buch erwähnt. Jedoch handelt es sich immer noch um eine Interpretation dieser Kultur. Wer mehr dazu wissen möchte, sollte sich unbedingt auch Rezensionen von afrikanischen Blogger*innen durchlesen. ;)

  5. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    Victoria Schwab

    Vier Farben der Magie

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Lilli_A

    Inhalt:

    Die Stadt London gibt es vier Mal…

    Das graue London riecht nach Rauch- und nach einem Hauch von Wahnsinn.

    Das weiße stinkt nach Blut, nach bitterem magischem Kampf.

    Das rote duftet nach Rosen, nach Magie und Lebenslust.

    Und über das schwarze schweigt man besser.

    Der Magier Kell ist einer der letzten Antari, die zwischen den Welten wandern können. Doch als er unwissentlich ein mächtiges Artefakt in seine Heimat schmuggelt, bricht er damit nicht nur ein ungeschriebenes Gesetz seiner Zunft, sondern gefährdet auch das Gleichgewicht der Welten.

     

    Meine Meinung:

     

    Mein absolutes Lieblingsgenre ist und bleibt Fantasy, also war ich bereits vom Klappentext sehr begeistert. Und was soll ich sagen ich wurde nicht enttäuscht. Bei „Vier Farben der Magie“ bekommt man von Victoria Schwab eine ganz ausgezeichnete Fantasygeschichte vorgesetzt, die man, sobald man in die Handlung hereingefunden nicht mehr aus der Hand legen möchte.

     

    Zugegebenermaßen hatte ich einige Probleme in den Schreibstil reinzukommen, da ich leider schon länger nichts mehr in der Art gelesen habe. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven (meist die beiden Protagonisten Kell und Lila) in der dritten Person erzählt, wodurch mein einen guten Einblick in die unterschiedlichen Leben und Ansichten der Figuren erhält.  Je länger ich mich mit dem Buch beschäftigt habe, desto flüssiger ließ sich die Geschichte lesen und ich finde, dass der Erzählstil der Geschichte perfekt gewählt wurde.

     

    Die Personen finde ich sehr interessant. Da wäre zum einen der Antari Kell, der bei der königlichen Familie im roten London aufgewachsen ist, sich aber dennoch nie wirklich als ein Mitglied dieser gefühlt hat. Dennoch würde er alles für seinen „Bruder“ Rhy, den Prinzen des roten London tun.

    Im Laufe der Handlung begegnet er im grauen London Lila, die wohl fast ihr ganzes Leben mehr oder weniger auf der Straße lebt, sich meist als Mann verkleidet unter die Leute mischt und sich durch Diebstähle über Wasser hält. Wie sie am Anfang beschrieben wird, könnte man meinen, dass sie kaum Skrupel hat, nichts an sich ranlässt und ihr nichts wirklich etwas ausmacht, doch immer wieder wird auch beschrieben, wie man auf ihrem Gesicht Reue ablesen kann etc., was ihrer Figur eine Tiefe verleiht, über die ich gerne im nächsten Teil mehr lesen würde.

     

    Das Buch ist keinesfalls in das Genre „Romantasy“ einzuordnen. Es ist eine reine Fantasy Geschichte, was mich überhaupt nicht stört, im Gegenteil (obwohl Kell und Lila wahrscheinlich ein süßes Pärchen abgeben wurden ;-) ) Ich denke man sollte sich aber bevor man das Buch liest darauf einstellen, dass die Handlung ausschließlich auf die Magie der Welten bezieht und man vergeblich nach einer Liebesgeschichte suchen wird.

     

    Die Welt, oder besser Welten, die die Autorin erschaffen hat gefällt mir sehr, sehr gut. Mir fiel es am Anfang zwar etwas schwer den Überblick zu behalten, aber man gewöhnt sich irgendwie daran, dass die Schauplätze ständig wechseln, und das trägt schließlich auch zum Erzählfluss der Geschichte bei und ist meiner Meinung nach auch typisch für gute Fantasy Bücher.

     

    Die Geschichte hat so gut wie keine längen und es kommt selten Langeweile auf, wodurch es mir wirklich großen Spaß bereitet hat, dieses Buch zu lesen. Ich freue mich schon darauf, zu erfahren, wie die Geschichte um die Magie, Kell, Lila und die vier London weitergeht. Eine klare Empfehlung meinerseits an alle Fantasy Fans da draußen.

  6. Cover des Buches Nevernight - Das Spiel (ISBN: 9783596297597)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Das Spiel

     (244)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    In "Das Spiel" geht Mias Versuch Rache zu nehmen weiter.

    Ich fand Band 2 richtig genial. Das Setting, die Charakterentwicklungen, die Story - einfach nur grandios. 

    Die ganzen Wendungen zum Ende hin, hab ich absolut nicht kommen sehen und das hat mich sprachlos zurückgelassen. 

    Absolute Empfehlung! 

  7. Cover des Buches Nevernight - Die Rache (ISBN: 9783596703586)
    Jay Kristoff

    Nevernight - Die Rache

     (128)
    Aktuelle Rezension von: legend_of_bookworm

    Ich glaube kaum, dass ich es besser ausdrücken könnte, als wenn ich einfach sagen würde, dass das Finale von Nevernight episch war! Und überhaupt zählt diese Reihe ganz klar, zu den besten Fantasy Reihen, die ich je gelesen habe.

    Ich wiederhole mich in jeder Nevernight Rezension, aber ich kann es nur nochmal betonen. Was Jay Kristoff da gezaubert hat ist ein Meisterwerk und auf viele Art und Weise für mich perfekt. 

    Der Schreibstil von Kristoff hebt sich für mich ganz klar von anderen ab und er überzeugt mit seiner frechen und sarkastischen Art. Für mich war es besonders, dass er sich selbst als Autor in sein Werk miteinbaut und sich mit Mercurio identifiziert. Er scherzt über sich selbst und äußert sich abfällig gegenüber den Fußnoten. Und nebenbei stellt er sich gleich, mit dem Mann der für Mia wie ein Vater ist. Ich habe das sehr gemocht und man spürt dadurch, wie viel Herzblut und Liebe Jay Kristoff in dieses Werk gesteckt hat. 

    Und obwohl man vom Anfang an, aus Band 1 wusste, wie die Geschichte mit Mia enden wird, hat es der Autor trotzdem geschafft, dass ich mehr als überrascht war. Ich hätte mit dem Ablauf der Geschehnisse so niemals gerechnet und es gab einige Momente in diesem Teil, wo ich absolut geschockt und überwältigt war. Es war durch und durch spannend und emotional und es flossen nicht nur einmal die Tränen. 

    Doch trotzdem muss ich gestehen, dass mich der finale Showdown etwas enttäuscht hat. Aus den Szenen davor wusste ich, dass es Kampfszenen gibt die deutlich besser beschrieben worden sind. Der finale Showdown war für mich etwas unübersichtlich. Es passierte so viel auf einmal, dann wurde aus verschiedenen Sichtweisen erzählt und im eigentlichen Kampf fehlte die Tiefe. Ich hatte keinen Überblick, was am Ende genau mit Mia und Gottesgrab passiert ist. Grade da hätte ich mir mehr Ausführung gewünscht, aber nichtsdestotrotz ist Nevernight brillant und ein Must Read für alle Fantasy Leser, die Geschichten mit brutalen Szenen und vulgären Ausdrücken lieben

  8. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer vereint (ISBN: 9783473585403)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer vereint

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Booksandmore18

    Eine tolle Fortsetzung und gleichzeitig epischer Abschluss dieses Reihe. Besonders die letzten Seiten konnten mich so richtig fesseln. Die Crew rund um die Elementarmagierin Ava hat mein Herz erwärmt und ich bin wirklich traurig, dass diese Reise jetzt zu Ende ist.


    Dieser Teil der Reihe hat mir tatsächlich am besten gefallen. Besonders das Ende war an Epik fast nicht zu übertreffen. Das schlimmste wäre gewesen, wenn man das grosse Drama, das Chaos und die Zerstörung, die sich über diese drei Bücher aufbauen konnte, einfach so schnell schnell aufgelöst hätte. Doch das war hier überhaupt nicht so. Ich habe es gefühlt, gelitten und doch noch auf ein glückliches Ende gehofft. Den Weltuntergang habe ich gefühlt und der Kampf gegen die Elemente Epik pur.


    Die Protagonisten mochte ich noch immer unglaublich gerne. Meine Gefühle für sie haben sich sogar noch intensiviert. Besonders Lance ist einfach der perfekte Freund und ich bin spätestens jetzt zu 100% auf seiner Seite.


    Wunderschöner Abschluss, den ich fast nicht anders beschreiben kann. Gute ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne, weil einfach noch immer nicht die perfekte Spannung aufkommen konnte. Dennoch hat es mich gepackt und begeistert.

  9. Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verloren (ISBN: 9783473585397)
    Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verloren

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Lulu2305

    „Diese Kräfte sind nicht dazu da, gestoppt zu werden. Jeder von uns muss auf seine Weise lernen, diese Magie zu bändigen.“

     

    „Sturmtochter – Für immer verloren“ ist der zweite Band der Sturmtochter-Trilogie von Bianca Iosivoni. Er erschien im Januar 2019 im Ravensburger Verlag.

    Während Ava verzweifelt versucht ihre Kräfte zu kontrollieren, entscheidet das Clan-Tribunal, dass sie gefährlich ist und gefangen werden muss. Mit Hilfe ihrer Freunde versucht Ava vor den Sturmkriegern zu fliehen und gleichzeitig ihre Macht zu bändigen…

     

    Auch der zweite Band der Sturmtochter-Reihe ist unglaublich spannend und emotional. Ich habe sehr mit Ava mitgefiebert und konnte ihre Emotionen geradezu fühlen. Ihre Hilflosigkeit bei dem Versuch ihre neuen Kräfte unter Kontrolle zu bringen, kann ich sehr gut nachempfinden. Nach und nach werden diese nicht nur eine Gefahr für sie selbst, sondern eben auch für die Menschen um sie herum und die Angst, dass sie sich zu einem Elementar entwickeln könnte, nimmt mehr und mehr zu.

    Als wäre diese Sorge nicht schon groß genug, stuft das Clan-Tribunal Ava auch noch als Gefahr ein und schickt die Sturmkrieger auf die Jagd nach ihr. Die Flucht gelingt ihr nur durch die Unterstützung ihrer Freunde, was mir gezeigt hat, wie wichtig Menschen sind, auf die man sich verlassen kann…

    Die Handlung ist durchgehend spannend und der flüssige und mitreißende Schreibstil verführen einen zum ständigen Weiterlesen. Ich war regelrecht von der Geschichte gebannt und bewundere Ava nach diesem Band noch mehr um ihren Mut und ihre Stärke. Zudem gefällt mir ihre persönliche Entwicklung sehr gut. Obwohl sie mit ihren Kräften größtenteils noch überfordert ist, lernt sie nach und nach mit ihnen zu leben. Sie beginnt zu verstehen, wie sie funktionieren und dass sie nicht durch reine Willenskraft beherrschbar sind.

    Auch die anderen Figuren sowie Sloan, die erst jetzt in Erscheinung tritt, finde ich sehr gut dargestellt und charakterisiert. Gerade Reid interessiert mich mehr und mehr. Ich habe das Gefühl, dass er deutlich mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Ich denke, dass er in der Vergangenheit Dinge getan hat ohne sie zu hinterfragen, nun aber beginnt auf sein eigenes Gefühl zu hören. Diese Frage scheint sich nun den meisten zu stellen. Sollte man dem Befehl des Tribunals Folge leisten oder auf sein eigenes Gewissen hören? Die jeweiligen Gewissenskonflikte sind teilweise geradezu spürbar und die jeweiligen Entscheidungen meist sehr gut nachvollziehbar.

    Auch Lance wird vor eine weitere Herausforderung gestellt, denn der Tod des Anführers der Sturmkrieger seines Clans, lässt ihn an diese Position rücken und sein Verantwortungsbewusstsein für diese Aufgabe verhindert, dass er Ava weiterhin vollständig decken kann. Die Gefühle zwischen ihm und Ava scheinen demnach absolut keine Chance mehr zu haben und nehmen dennoch an Intensität zu. Während ihrer letzten Begegnung ist die Anziehungskraft zwischen ihnen nahezu greifbar, die Sehnsucht ob des bevorstehenden Abschieds immens groß…

    Das Ende des Buches ist dann teilweise überraschend, teilweise eine logische Folge der vorangegangenen Beobachtungen und Ereignisse. Es kommen mehrere Dinge ans Licht, die die bisherige Clanordnung durcheinanderwerfen und auf die Probe stellen. Zudem endet dieser Band mit einem riesigen Cliffhanger, weshalb ich im Grunde sofort weiterlesen muss…

    Ich freue mich sehr auf den dritten und letzten Band der Buchreihe und unglaublich gespannt, wie es für Ava und ihre Freunde ausgehen wird!

     

    Mein Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Sturmtochter-Reihe mit einem guten Maß an Action, Spannung und Romantik! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen und freue mich sehr auf den letzten Band der Reihe!

  10. Cover des Buches Der verwunschene Gott (ISBN: 9783959913348)
    Laura Labas

    Der verwunschene Gott

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Falling-in-love-with-books

    Der verwunschene Gott“ ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Es handelt zunächst von Morgan, die als Kind vom Chef eines Schmuggler-Clans entführt und teilweise brutal angelernt wurde. Bei einem ihrer Aufträge wird sie verraten und landet über Umwege im Lager des ehemaligen Kronprinzen, der die Rückeroberung seines Königreiches plant. Anfangs lässt sich die Autorin Zeit, Morgan und ihr Leben zu beschreiben. Nach und nach kommen aber noch weitere Figuren und Handlungsstränge hinzu und die Geschichte wird komplexer. Das muss aber meines Erachtens auch so sein, soll die Geschichte doch über insgesamt vier Bänder fesseln.
    Mit Band 1 hat die Autorin auf jeden Fall sehr gut vorgelegt. Das Buch hört passend mit einem recht fiesen (und offenen) Ende auf. Wer mit diesem Band startet und Gefallen dran findet, sollte daher rechtzeitig für Band 2 sorgen!
    Ich freue mich auf jeden Fall auf die Fortsetzungen und bin sehr gespannt, wie die Autorin die einzelnen Fäden der Geschichte weiter wachsen und sich verbinden lässt.
    Der Erzählstil ist flüssig und ansprechend. Laura Labas schafft so eine ganz tolle Atmosphäre und beschreibt sehr anschaulich. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass das Cover von „Der verwunschene Gott“ (typisch Drachenmond Verlag) unheimlich schön und ansprechend aussieht. Absolute Kaufempfehlung!

  11. Cover des Buches Schattenkrone (ISBN: 9783841422309)
    Eleanor Herman

    Schattenkrone

     (144)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Klappentext:
    Stell dir eine Zeit vor, in der die Menschen den Göttern gleichgültig sind, und das Böse an den Rändern der Welt erwacht ... Alex ist kurz davor, für immer aus dem Schatten seines mächtigen Vaters zu treten und der größte Heerführer aller Zeiten zu werden. Seine Verbündete Kat hat einen Plan, von dem Alex niemals erfahren darf. Die beiden verbindet weit mehr als sie ahnen. Wem kannst du trauen? Und was ist am Ende stärker? Das Schicksal? Magie? Oder deine Feinde?


    Autorin:
    Eleanor Herman wurde 1960 in Baltimore geboren. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Labrador und ihren Katzen in McLean, Virginia. Sie ist unter anderem Mitglied des National Press Club, wo sie Buchevents moderiert. Als New-York-Bestseller-Autorin versteht sie es, die Grenzen zwischen Historie und Fantsy zu verwischen und in ihrer Buchreihe die Geschichte eines Herrschers neu zu erzählen: Alexander dem Großen.


    Übersetzerinnen:
    Christine Strüh, geboren 1954, lebt in Berlin. Sie ist Übersetzerin von Gillian Flynn, Cecelia Ahern, Judy Blume, Pete Hamill, Laini Taylor und anderen.

    Anna Julia (nichts bekannt)


    Bewertung:
    Das Cover ist dem Setting zu Alexander dem Großen passend gewählt. Die Frau ist sicher Kat, da sie im Klappentext neben Alexander extra erwähnt wird, und sie auch im Buch das erste und letzte Kapitel ausfüllt. Da gehe ich davon aus, sie soll die Hauptcharakterin unter allen sein. Der Titel ist auch sehr stimmig zur Geschichte.

    Es spielen sich immer wieder mehrere Handlungsstränge ab; die Erzählperspektive wechselt zwischen sechs Charakteren, wobei Alexander und Kahterine die Protagonisten unter allen erscheinen. Das Setting ist mitten in der Zeit zu Alexander dem Großen gespickt und die Autorin lässt diese Zeit auch sehr glaubhaft aufleben. In dem Buchdeckeln befindet sich hierzu die damalige Weltkartenanschauung. Die Geschichte selbst ist fiktiv, das Setting und die historischen Charaktere jedoch sind echt, aus einer anderen Zeit. 

    Die Erzählperspektive ermöglicht verschiedene Blickwinkel und Geschehnisse im Auge zu halten. Wir lesen von Alexander selbst, seinem Freund Hephaistion, Alex Mutter Olympia, Alex Halbschwester Cynane, persische Prinzessin Zofane (Schwester der Roxanne) und ihrem Freund Jacob. Alle laufen auf ihrem eigen Weg in ihr eigenes Schicksal aufeinander zu oder voneinander weg. Immer mehr erinnerte mich das Ganze an "Blutgöttin"; Da sind auch viele verschiedene Erzählperspektiven der Charaktere erstellt und jeder geht seinen Weg. Der Unterschied ist nur, dass sie bei "Blutgöttin" nicht aufeinander stoßen. Hier begegnen sich einige Charaktere und gehen wieder voneinander. Das ist vorstellbar wie ein Jojo, der runter und wieder hochhüpft. Trotzdem passiert nicht viel. Gerade bei den vielen Perspektiven  habe ich etwas mehr Aktion erwartet. Das Potenzial ist mehr als gegeben.

    Das Ende hat mich schon enttäuscht, da wird es ziemlich salopp mit den Zueinanderführungen mancher Charaktere, also viel zu gewollt kommt es rüber und nicht ganz nachvollziehbar. Es gibt auch eine spannende Wende, die ich nicht erwartet hätte, aber insgesamt macht mich das Ende nicht neugierig auf Band 2.


    Fazit:
    Ein tolles Setting mit viel geschichtlichem Input und vielseitigen Charakteren als Potenzial wurde leider nicht richtig in die Hand genommen. Fesselungskünste - also am Buch zu kleben vor Neugier - bleibt hier aus. Es passiert viel zu wenig in den 565 Seiten. Toll ist, dass die Autorin zum Setting und der Charaktere ein Nachwort verfasst hat. So können auch Nichtkenner dieser Historie sich etwas Wissen darüber aneignen. Ich habe als Jugendliche viel über Alexander den Großen und seine Taten gelesen, darum habe ich mich auf das Setting gefreut. Hier hätte die Autorin viel mehr ausschreiben können.

    Die ganzen Geschehnisse sind nicht richtig zu bewerten, da es in Band 2 nahtlos weitergeht. Erst nach Abschluß der Reihe lässt sich urteilen, ob die Handlungen im Ganzen einen Sinn ergeben. So ist es aus dem Gesamtbild gerissen. Es erinnert mich sehr an "Blutgöttin" von Daniela Winterfeld. Da ist es genauso mit den Handlungen und dem vor sich hin plätschern, aber auch nicht ganz ohne Band 2 zu beurteilen. Für mich also eine 3,5 Sternebewertung. Schwierig, wenn die Bände so für sich etwas undursichtig bleiben, das erschwert eine einzelne Bewertung. Solche Bücher lassen sich richtig erst zusammen bewerten. Auf Band 2 habe ich jedoch gerade wenig Lust, werde es aber noch lesen, um die Geschehnisse abzuschließen.


    Manchmal bringt es nichts, dem, was du dir wünschst, nachzujagen. Nein. Manchmal musst du warten, solange es auch dauern mag, bis das, was du dir am meisten wünschst, zu dir kommt

    (Seite 69)


  12. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Rosecarie

    Wegen der Masse an Informationen und Geschehnissen in diesem Buch, finde ich es wahnsinnig schwierig, eine Inhaltsangabe zu verfassen. Die meiste Zeit wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt. Yumeko muss die Zerstörung ihres Tempels miterleben, in dem sie aufgewachsen ist. Ihr Zieh-Vater bittet sie einen Teil einer wichtigen Schriftrolle an sich zu nehmen und sie zu einem geheimen Tempel zu bringen, um sie zu schützen. In den falschen Händen bringt diese Schriftrolle großes Unglück über die Welt. Viele gefährliche Menschen und Wesen sind hinter ihr her. Zur selben Zeit bekommt Tatsumi den Auftrag, alle Teile dieser Schriftrolle zu beschaffen. Er und Yumeko begegnen sich bei dem zerstörten Tempel und schließen einen Pakt, während sie beide dem jeweils anderen etwas vorenthalten. Mit diesem Pakt und ihren Geheimnissen machen die beiden sich auf die abenteuerliche und gefährliche Reise.

    Das Buch beginnt mit einem Kapitel aus Sukis Perspektive, eine Figur, die eine sehr lange Einführung bekommt und dann im weiteren Verlauf völlig an Relevanz verliert.

    Tatsumis erstes Kapitel hat mich dann zu Tode gelangweilt. Es startet ziemlich sofort mit einem sehr langen Kampf. Mir war zu dem Zeitpunkt erstens nicht klar, wer Tatsumi ist, ich habe ihn noch gar nicht kennengelernt, außerdem wusste ich nichts über diesen merkwürdigen Dämonen. Es gab einfach einen Kampf, der vielleicht sogar ganz spannend hätte sein können, aber dadurch, dass die Figuren noch gar nicht eingeführt wurden, konnte ich überhaupt nicht mitfiebern. Mir doch egal, wer von den beiden gewinnt oder verliert, wenn ich noch keine Connection zu ihnen aufbauen konnte. Es war zudem ein recht ekliger Kampf mit schwachen Dialogen und platten Sprüchen. Aaah Ich weiß nicht. Ich bin einfach nicht gut in die Geschichte gestartet. Wobei mir Yumeko deutlich sympathischer war. Die freche, naive Halbfüchsin macht in dieser Geschichte die bedeutenste und spannenste Entwicklung durch. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und hat bisher nur mit den Mönchen gelebt. Der plötzliche Realitätssturz ist ganz schön viel für sie.

    Okame, den abgeklärten Ronin, empfand ich als Lichtblick. Sein trockener Humor, seine sarkastischen Sprüche und seine Unverblümtheit… er brachte endlich etwas Schwung in die Geschichte. Als er zu der Gruppe hinzustieß, tauten auch die anderen Figuren auf und ich konnte sie immer besser leiden. Ich brauchte ganz schön lang, um mit den Figuren warm zu werden. Aber so ab der Hälfte hatte ich sie ins Herz geschlossen. Während die Freundschaft der drei wuchs, wuchs auch die Sympathie, die ich für sie empfand. Und jetzt, wo ich durch bin, muss ich sagen: eine tolle Truppe! Ich mochte, wie man beobachten konnte, wie zwischen den Figuren die Zuneigung und Loyalität wuchs und sie widerwillig Freunde wurden :D

    Mit den ganzen Figuren und Sagen und merkwürdigen Wesen konnte ich nicht so viel anfangen. Auch blieb mir der Sinn der Geschichte irgendwie verborgen. Es gab viele nicht nachvollziehbare Sprünge und plötzlich tauchten Wesen oder Figuren auf, die nur unzureichend eingeführt wurden oder auf einmal nicht mehr relevant für die Story waren. Ich empfand die Art des Erzählens als reines Chaos. Ich hatte echte Schwierigkeiten, den Durchblick zu behalten. Flüche, Geister, Dämonen, Samurai, Magie, Ehre, Drachen, Schriftrollen, Clans, riesige Insekten und und und... es war viel zu viel. Ansonsten mochte ich den Schreibstil aber gerne.

    Außerdem gab es massenhaft Kämpfe, die gefühlt nur zum Füllen der Seiten da waren. Das lese ich nicht so gerne, finde ich in Büchern einfach nicht so interessant.

    Einen richtigen Höhepunkt gab es in der Geschichte nicht. Es endet genauso blutig und brutal, wie es begonnen hat.

    Insgesamt habe ich das Buch als ein großes Lehrbuch für japanische Geschichte, Sagen und Mythologie wahrgenommen. Unsere Held*innen stolpern hier von einem Abenteuer ins nächste und begegnen vielen Geistern und mystischen Wesen etc. und die Hauptstory bleibt total auf der Strecke. Es mag für Fans des Genres genau das Richtige sein. Es lag nicht am Buch, es lag an mir :D Deswegen trotz der Kritikpunkte 3 Sterne. War einfach nicht mein Ding. 

  13. Cover des Buches Magie aus Gift und Silber (ISBN: 9783959914505)
    Lisa Rosenbecker

    Magie aus Gift und Silber

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Fukurou

    Was soll ich sagen außer Danke für diese wundervolle Geschichte?


    Rya ist eine Statue. Seit 100 Jahren steht sie in einem Museum und träumt davon sich mit den Menschen unterhalten zu können. Bis ein geheimnisvoller unbekannter kommt und sie wachküsst!

    Und plötzlich steht Rya zwischen alten Zwietrachten aus der griechischen Mythologie, einem Kampf um Freiheit und Überleben und ihrer Liebe.


    Die griechische Mythologie scheint mir diesen Monat zu folgen und ich finde es ganz wunderbar! In diesem Fall kommt noch eine Liebe zu Edelsteinen hinzu, auch meine grosse Leidenschaft 😍


    Der Einstieg in die Geschichte war super leicht, gegen Mitte war ich plötzlich immer verwirrter, was aber alles seine Berechtigung hat und das Ende hat mich einfach zerstört. Ich habe selten an einem Ende und einer Danksagung so viel geweint. Es war wunderschön!


    Mein Lied zum Buch: somethint just like this - coldplay

    PS: hört unbedingt beim lesen die spotify Playlist! Das ist ein Befehl ^^

  14. Cover des Buches Die Vier Farben der Magie (ISBN: B071W6LKPJ)
    Victoria Schwab

    Die Vier Farben der Magie

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Jenny_Colditz

    Der Sprecher war sehr gut. Tolle Geschwindigkeit sowie saubere Betonung.


    Die Geschichte selber ist ziemlich spannend gewesen. 4 parallelwelt nebeneinander. Eine nach der anderen dem Untergang geweiht. Und in jeder Welt gibt es bösartige Menschen welche denken nur sie alleine können die Welt retten und erobern. Die Darstellung der Charaktere gefällt mir gut. Man lernt sie nur langsam kennen, durch kleine Erzählungen. Man sieht bei der Charakterentwicklung zu, das gefällt mir gut.

  15. Cover des Buches Die Rose von Ilian (ISBN: 9783492267571)
    Richard Schwartz

    Die Rose von Ilian

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Der Kronrat endete ja mit einem unheimlich fiesen Cliffhanger. Damals bin ich sofort in die Buchhandlung gerannt und habe diesen Auftakt zur Nachfolgerreihe gekauft (glücklicherweise war der da gerade rausgekommen) und dann … war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Doch jetzt beim Re-Read hat mir das Buch deutlich besser gefallen. Wieso, weshalb, warum, verrate ich euch jetzt.


    Meine Meinung:

    Nichts für Quereinsteiger

    Wie bereits erwähnt ist die Götterkriege Reihe eine Weiterführung der Askir Reihe. Die Rose von Illian setzt nahtlos dort an, wo Der Kronrat endete und Richard Schwartz hält sich nicht großartig damit auf, Vergangenes zu rekapitulieren und wenn doch, werden Geschehnissen aus 7 vorherigen Bänden nur ganz grob umschrieben. Ich würde also wirklich jedem empfehlen zunächst den Askir Zyklus zu lesen, denn andernfalls dürfte vieles was den Weltenaufbau und auch die Charaktere angeht unverständlich sein


    Es geht nach altbewährten Rezept weiter

    Wenn man jedoch wie ich die Askir Saga erst kürzlich gelesen hat, ist man schnell wieder in der Geschichte drin. Wir begegnen lieb gewonnene Charaktere wie Leandra, aber auch endlich mal wieder Janos und Sieglinde und es kommen natürlich neue Charaktere hinzu. Einen wesentlichen Anteil an der Geschichte übernimmt nun, da Havald wegfällt Schwertmajor Kurtis Blix. Er ist ein symphytischer Charakter der von seinem Wesen her Havald so gar in einigen Punkten ähnelt.


    Und so versammelt sich wieder ein durchgemischter Heldenhaufen und zieht los um nicht nur ein unmöglich erscheinendes, nein gleich drei „Mission Impossibles“ zu erreichen: Ins vom feind besetzte Gebiet um einen alten Tempel zu finden und dort den Weltenstrom umlenken, Havalds Schwert wiederfinden und Illian von seiner Belagerung befreien. Ihr seht schon, Richard Schwartz kochts ein Süppchen nach altbekanntem Rezept. Aber wenn‘s funktioniert? Denn das tut es. Die Spannung ist konsequent da, Geheimnisse werden aufgedeckt und Schlachten geführt. Was will das Fantasyherz mehr? Und doch fehlt etwas.


    Ich vermisse Havald

    Und was fehlt kann ich auch ganz genau sagen: der liebenswürdige, grummelige, brillante. herzensgute und unfreiwillige Held Havald. Da er, sagen wir mal, verhindert ist, erleben wir die Geschichte nicht aus seiner in Ich-Perspektive geschriebenen Sicht, sondern haben einen personalen Erzähler du mehrere Blickwinkel. Das gute ist, dass man so mehr Hintergründe erfährt, was wo zur selben Zeit geschieht. Besonders Wiesels Part waren hier sehr interessant, deuten sie doch schon den titelgebenden Götterkrieg an.

    Doch nichtsdestotrotz, ich vermisse Havald Sicht. Zudem hatte er ein besonderes Talent dafür in komische Situationen zu geraten, die mit seiner trockenen Art nur noch komischer wurden. Da dies fehlt ist dieser Band auch etwas weniger lustig als die Vorgänger, wenngleich eine gewisse Prise Humor natürlich immer noch dabei ist.

    Für alle Havald Fans die jetzt die Lust verloren haben sei aber gesagt:

    Spoiler:
    Er kommt ab den dritten Band wieder mit seiner Ich-Perspektive zurück.

    Fazit:

    Die neue Perspektive ist gewöhnungsbedürftig und das Buch ist auch ernster als die Vorgänger, dennoch macht auch dieses erneute Eintauchen in die Welt von Askir Spaß und immer noch Lust auf mehr.
  16. Cover des Buches Biss in alle Ewigkeit (ISBN: 9783802582875)
    Tate Hallaway

    Biss in alle Ewigkeit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Julia^-^
    Garnet koennte Gluecklicher nicht sein, endlich ist es so weit, sie schreitet mit Sebastian vor den Traualtar. Doch kurz bevor ihr glueck in Silber war werden kann, taucht Matyas Mutter auf und ist gar nicht erfreut ueber die Vermaehlung ihres Ex. Als waere das nicht auch schon schlimm genug gehen die gesamten Hochzeitsvorbreitungen Baden. Fuer Garnet ist es wie verflucht.
    Tate Hallaways Biss in alle Ewigkeit hat mich diesmal leider nicht vom Bett gerissen. Ich muss sagen das mir sehr viele Zusammenhaenge gefehlt haben, es zu uebertrieben war und ich manche Gedankengaenge von Garnet gar nicht nachvollziehen konnte. Die Storyline an sich fand ich sehr gut und auch Interessant, so wie der erfrischende Schreibstil der Autorin, den man an dieser Stelle ruhig loben kann, aber mir fehlsten da einfach Logische Gedankenstraenge und Zusammenhaenge. Trotzallem ist es aber ein Lesenswertes Buch! Ich hoffe einfach das das naechste der Reihe wieder so gut ist wie die letzten!
  17. Cover des Buches Royal House of Shadows: Lord der toten Seelen (ISBN: 9783862784943)
    Nalini Singh

    Royal House of Shadows: Lord der toten Seelen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Moorteufel

    Liliana will das auch der letzte Erbe von Elden wieder heimkehrt.Und das dadurch der Blutmagier,endlich seiner macht beraubt wird.
    sie weiß das der jüngste Königssohn damals in ein dunkles Reich in Sicherheit gebracht wurde.
    Nu heißt es den jungen Königsohn,der heute ein erwachsener Mann ist,wieder an seine Herkunft zu erinnern.
    Nur ist das nicht so einfach,wenn er eine dunkle Rüstung  so stark wie eine undurchdringbahre Mauer um sich gebaut hat.Und hat er wirklich absolut keine Erinnerung an damals.
    Liliana,gibt nicht auf und erzählt im eine Geschichte,die viel in den Dunklen Helden aufdeckt,egal ob er will oder nicht.

    Ein bißchen hat diese Geschichte was von einen Märchen ,und doch ist es Fantastisch gut.
  18. Cover des Buches Das Herz im Glas (ISBN: 9783959913317)
    Katharina V. Haderer

    Das Herz im Glas

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Pebby

    ... eine Zentrale Frage, die sich dieses Buch stellt. Diesen Ansatz finde ich wirklich gut und wichtig. Die Charaktere fand ich auch interessant, zumindest die die näher hervorgehoben wurden. Die Story ansich gefiel mir im Großen und Ganzen auch sehr gut, allerdings gab es Passagen, die ich persönlich eher mühselig zu lesen fand. Ich glaube aber sowas ist geschmackssache. Die Düsternis des Buches und die menschlichen Abgründe in die es Blicken ließ, fand ich wiederum authentisch dargestellt und Manches erwischte mich ein wenig unerwartet :) Besonders zum Ende hin gefiel mir, dass sich die grundlegende Frage gestellt wurde, wie viel Moral tatsächlich wiegt, wenn sich rein theoretisch an alle Gesetze gehalten wurde. Vor dieser Zwickmühle stehen Leute glaube ich nicht gerade selten. Ein wirkliches Happy End gibt es in dem Buch nicht. Das finde ich aber auch gut so, denn alles andere wäre schlichtweg nicht authentisch gewesen. 

  19. Cover des Buches Hex Hall - Dunkle Magie (ISBN: 9783802582400)
    Rachel Hawkins

    Hex Hall - Dunkle Magie

     (339)
    Aktuelle Rezension von: Brunhildi

    Das Cover finde ich wieder ganz ansprechend, auch wenn ich nicht so der Freund von Gesichtern auf Covern bin. Die farbliche Gestaltung finde ich sehr passend zum Thema und insgesamt wirkt es stimmig.

    Der Schreibstil von Rachel Hawkins ist auch hier wieder flüssig und gut zu lesen. Das Buch ist ja schon etwas älter, aber man merkt es ihm überhaupt nicht an. Ich hatte einen guten Lesefluss und bin regelrecht durch die Seiten geflogen. Immer wieder haben sich automatisch ganze Szenen bildlich in meinem Kopf abgespielt.

    Die Charaktere kennen wir bereits aus dem ersten Band, welchen man auch unbedingt vorher gelesen haben sollte.  Es gibt auch ein paar neue Charaktere, die dem Ganzen noch ein wenig mehr Pep und neue Frische geben. Allgemein haben mir alle Charaktere wieder richtig gut gefallen. Sie sind authentisch und gut ausgearbeitet.

    Ich habe dieses Buch ja direkt im Anschluss an den ersten Teil gelesen. Da die Autorin aber im ersten Kapitel noch ein paar Dinge in Erinnerung gerufen hat, sollte es aber auch mit einer längeren Pause dazwischen kein Problem sein, wieder reinzukommen. Dieses Buch knüpft nahtlos an die Handlung des Vorgängers an. Gut gefallen hat mir, dass es in diesem Band doch mehr magische Momente als im ersten gibt. Die Story vertieft sich noch weiter, wird umfangreicher. Es gibt wieder spannende, aber auch sehr emotionale Momente mit unvorhersehbaren Wendungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, das Lesen hat sehr viel Spaß gemacht und zum Ende hin spitzt sich alles immer weiter zu. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich werde auch auf jeden Fall den Finalband lesen.


    Fazit:

    “Hex Hall: Dunkle Magie” von Rachel Hawkins hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist wieder flüssig und leicht zu lesen, die Charaktere sind in meinen Augen auch wieder perfekt gelungen und die Handlung vertieft sich weiter. Es gibt mehr Magie, Spannung und verschiedene Emotionen. Daher gibt es von mir auch wieder eine klare Leseempfehlung.

  20. Cover des Buches Jägerin der Nacht - Dayhunter (ISBN: 9783802582639)
    Jocelynn Drake

    Jägerin der Nacht - Dayhunter

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Miii
    Der zweite Teil von "Jägerin der Nacht" setzt an der gleichen Stelle an, an der der erste Teil aufgehört hat. Mira und Danaus begeben sich nach Venedig, um sich dem Rat der Vampire zu stellen. Man könnte meinen, dass sich die Dinge jetzt richten, da die Ältesten nun das Steuer in die Hand nehmen, aber weit gefehlt. Es wird ein kompliziertes Netz aus Geheimnissen und Verschwörungen geflochten, man weiß nicht, wer eigentlich Freund und wer Feind ist.
    Mittendrin unsere beiden Hauptakteure, die sich scheinbar einerseits lieben und schätzen und andererseits es gar nicht abwarten, sich gegenseitig umbringen zu können.

    Der Schreibstil an sich ist erfrischend, es ist wird immer wieder Spannung aufgebaut und die Frage danach, wem man denn nun trauen kann und wem nicht. Auch dass einige Vampirmythen aufgegriffen und ein bisschen aber umgeändert (und meiner Meinung nach durchaus realistisch) wurden, hat mir ziemlich gefallen.
    Dennoch hat es sich an einigen Stellen ziemlich gezogen, manchmal hat Drake ziemlich lange auf einem Thema beharrt, das man auch durchaus hätte kürzer fassen können.

    Insgesamt aber hat mir das Buch soweit gefallen und ich bin gespannt, wie es mit dem nächsten Teil weitergeht^^
  21. Cover des Buches Die vergiftete Königin (ISBN: 9783959913386)
    Laura Labas

    Die vergiftete Königin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Ehrmann

    Wenn die alten Götter erwachen, werden Tod und Zerstörung folgen.
    Morgans Leben ruht auf einem Fundament aus fremd gesponnenen Lügen. Wer ist sie wirklich? Auf der Suche nach der Wahrheit begibt sie sich in große Gefahr und erfährt einmal mehr die Grenzen ihrer eigenen Fähigkeiten. Die Lockung der Knochenhexe wird fast übermächtig …
    Im Schatten der trügerischen Stadt erhebt sich ein alter Feind stärker als je zuvor, um das Schicksal des Reiches neu zu bestimmen. Aithan ist bereit, Gefallen einzufordern, um endlich seinen rechtmäßigen Thron besteigen zu können, während Cáel einen perfiden Plan verfolgt, der ganz Ayathen erschüttern könnte. Für diesen braucht er Morgan an seiner Seite, denn die Verbindung zwischen ihnen wird immer stärker und irgendwann werden sie ihr nicht mehr entkommen können.
    Gelingt es Morgan und ihren Verbündeten, die Fäden zusammenzuhalten und die Pläne ihrer Kontrahenten zu durchkreuzen? Können sie das Reich beschützen? 

    Wie bereits in den vorran gegangenen Teilen liest man aus der Sicht von mehreren Protagonisten. Und es wird wieder Spannend und Mysteriös. 

    Die Geschichte in die uns Laura Labas mit dieser Tetralogie entführt ist so detailreich, Fantasievoll und Spannend das man gar nicht genug davon bekommen kann. Ihr Schreibstil ist wie bisher immer bildhaft und flüssig und lässt sich sehr schön lesen.

    Bisher hat mir jeder Teil dieser Reihe unheimlich gut gefallen und ich habe auch jeden teil mehr als einmal gelesen. Die von Göttern und Hexen Reihe ist schon jetzt eine meiner Liebsten Fantasy Reihen und ich lege gerne jedem Fantasy Fan ans Herz diese Fabelhafte Geschichte zu lesen.

  22. Cover des Buches Bloodleaf (ISBN: 9783492704960)
    Crystal Smith

    Bloodleaf

     (22)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Ein Buch, dass ein Highlight hätte werden können. Doch leider gab es für mich einige Kritikpunkte. Zuerst kurz zur Geschichte: Aurelia, die erste Prinzessin nach 200 Jahren, ist seit ihrer Geburt dem Prinzen aus Achleva versprochen. Als die Hochzeit immer näher rückt, wird auch die drohende Gefahr auf ihr Leben immer größer. Denn Aurelia hat Kräfte und in Renalt sind Hexen verpönt und werden hingerichtet. Soweit so gut. Denn die Themen Hexenverfolgung bzw. Magie sind ja nichts Neues und das gab es schon in so vielen Büchern. Was mir aber gefallen hat, war die Blutmagie und die Informationen über die Königreiche und deren Entstehung. Nur dauert es doch recht lange bis man endlich mehr erfährt. So tappt man lange im Dunkeln und das fand ich doch ein wenig schade. Und dann ist da noch Aurelia. Sie ging mir leider häufig tierisch auf die Nerven, denn sie handelt andauernd unüberlegt und denkt über keinerlei Folgen ihrer Taten nach. Durch ihre impulsiven Entscheidungen bringt sie nicht nur sich, sondern auch ihre Familie und Freunde in Gefahr. Echt anstrengend. Das bessert sich zwar im Laufe der Geschichte und sie wächst mit ihren Erlebnissen, nur hätte ich mir den Umschwung früher gewünscht.

    Im Allgemeinen lässt es sich aber schnell und sehr angenehm lesen, sobald ich einmal drin war (und in Achleva angekommen), hatte mich die Geschichte zum Großteil. Ein paar weitere Informationen zu den Hintergründen wären schon noch hilfreich gewesen. Dennoch habe ich es gern gelesen und würde auch einen zweiten Band zur Hand nehmen.

     

    Hat Potenzial, aber für mich haben doch ein paar Dinge nicht gepasst.

  23. Cover des Buches Kateryna: Die Reise des Protektors (ISBN: 9783959911610)
    Larissa Wolf

    Kateryna: Die Reise des Protektors

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Kateryna – Die Reise des Protektors

    In den Wäldern von Brigansk ist kein wohlhabender Bürger sicher. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch die Robins, eine Diebesgruppe, die sich für die Armen einsetzt. Die Waise Kateryna ist deren unumstrittene Anführerin, was ihr den Hass des Fürsten von Templow einbringt. Als hätte sie damit nicht schon genügend Probleme, taucht ein junger Mann auf und bittet sie um Hilfe. Nash gehört den seltenen Protektoren an, die die Magie beschützen und ist verzweifelt auf der Suche nach seiner entführten Großmutter. Kat willigt ein und zusammen mit ihrem besten Freund Juri begleitet sie Nash auf eine gefährliche Reise.

    Bald stellen sie jedoch fest, dass hinter der Entführung viel mehr steckt und ihnen mächtige Gegner gegenüberstehen – Könige, Protektoren, Assassinen und die Zeit selbst. Obwohl Kat geschworen hat, sich niemals wieder zu verlieben, beginnt sie Gefühle für Nash zu entwickeln. Als dann ihre kleinen Drachen erkranken, muss Kat sich entscheiden: Rettet sie ihre einzige Familie oder öffnet sie ihr Herz für Nash? Eines weiß sie mit Sicherheit: Jede Entscheidung kann ihr Untergang sein.

    Zum Inhalt der Geschichte muss ich sagen, dass er mir teilweise sehr gut gefallen hat.
    Überraschend war für mich persönlich der wirklich sehr schöne Schreibstil von Larissa Wolf. Er ist angenehm geschriebenen und hat mir beim Lesen des Buches sehr gut gefallen.
    Das Hin- und Herspringen der Charaktere fand ich nicht ganz so toll. Ich fällt mir nämlich schwer, wenn ich erst die eine und dann die andere Person lese. Wenn da aber noch zwei, drei andere Charaktere aus deren Sicht beschrieben werden, bin ich sehr oft damit überfordert und das Lesen des Buches nimmt viel mehr Zeit in Anspruch.

    Mein Lieblingscharakter in der Geschichte ist Nash. Er ist ziemlich schlagfertig und stört sich nicht an Juris Eifersucht. Ich bin der Meinung, dass er eine starke Persönlichkeit besitzt, auch wenn er eher der schmächtige Typ ist. Seine Magie gefällt mir sehr gut und er ist einer der fünf ausgesuchten Protektoren.

    Juri ist okay. Er ist ein schwieriger Charakter, aber dennoch irgendwie liebenswert. Was mich hierbei stört, ist die Eifersucht gegenüber Nash und der übergroße Beschützerinstinkt für Kat. Das ein oder andere Mal dachte ich wirklich: „Man kann es auch übertreiben!!!“

    Bei Kat habe ich wiederholt die Augen verdreht und gestöhnt. Auf der einen Seite ist sie eine wirklich starke und selbstbewusste Frau, anderer aber dann kommen die ganzen Selbstzweifel, die Trauer über ihre ehemalige Liebe und über ihre Drachen, denn sie sieht sich als deren Mutter, was eigentlich auch wieder selbsterklärend ist. Sie denkt die ganze Zeit darüber nach, ob sie sich in Nash verlieben darf oder nicht oder ob er nicht verschwindet, wenn er ihr größtes Geheimnis kennt bzw. sie als Prostituierte sieht. Wenn dieser Punkt nicht wäre, dann wäre Kat echt meine persönliche Lieblingsfigur in der gesamten Geschichte. Doch so geht sie mir echt auf den Keks.

    Die anderen Charaktere sind mehr als Randnotizen zu sehen. Sie werden nicht sehr genau beschrieben, aber zumindest hinreichend erwähnt. Obwohl die Städte ganz gut beschrieben sind, fehlt mir einfach in Gedanken ein passendes Bild, wie sie aussehen könnten. Auch von den Menschen und den Kleidungen konnte ich mir von Anfang an kein genaues Bild machen. Das fand ich persönlich etwas schade.

    Positiv finde ich, dass es in der Geschichte keinen geradlinigen Weg gibt. Die Hauptcharaktere kommen in gefährliche Situationen und werden gerettet. Im Anschluss treten sie eine Reise über das große Meer an. Dies alles nur um Nash zu helfen, der am Anfang der Geschichte Kat um Hilfe bat. Nur leider geht es nach der Meerreise nicht weiter mit der Suche, sondern es kommt wieder etwas dazwischen. Kate muss nämlich ihre zwei erkrankten Drachen retten und legt sich auch noch mit ausgewachsenen Drachen an, weil sie ihre Kinder beschützen will. Für meinen Geschmack geschieht vor dem eigentlichen Erreichen des Ziels einfach zu viel, da die Freunde ja aus einem anderen Grund auf die Reise aufgebrochen sind.

    Natürlich gibt es auch hier wieder Gefahren und leider auch Trauer. Es passiert etwas, womit ich gar nicht gerechnet habe. Daher finde ich, dass der Schluss noch einmal richtig spannend wurde – besonders das letzte Kapitel. Es gibt also ein offenes Ende und ich werde auch den zweiten Teil lesen.

  24. Cover des Buches The Master Magician (ISBN: 9781477878699)
    Charlie N. Holmberg

    The Master Magician

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Ceony steht kurz vor ihrer Prüfung und sie ist Emery endlich näher gekommen. Doch dieser lehnt es ab sie zu prüfen, da er sonst das Gefühl hat, sie müsse mit dem Vorurteil leben, sie wurde bevorzugt. Daher schickt er sie zu seinem befeindeten Kollegen, damit sie über jeden Verdacht erhaben ist. Nachdem Ceony nun das Geheimnis kennt, wie man eine Materialbindung rückgängig macht, übt sie fleißig damit herum. So dass sie je nach Belieben, Glaser, Falter, Schmelzer oder Feuermagier sein kann. Das kommt ihr sehr gelegen, als die Kunde die Runde macht, dass Saraj aus dem Gefängnis geflohen ist. Jetzt hat sie ihm mehr entgegenzusetzen, als ein paar Bögen gefaltetes Papier. Aus Angst er könne sein Versprechen wahr machen und ihr und ihrer Familie etwas antun, nimmt sie ihr Schicksal in die Hand und begibt sich auf die Suche nach ihm. Sehr zu Emerys Missfallen.

     

    Der Meistermagier ist der dritte Teil der Materialmagier-Reihe und ich fand die geschaffene Welt da viel spannender als noch in den ersten beiden Teilen. Zumal Ceony jetzt fast alle Magiearten beherrscht. Ich bekam Einblicke wozu andere Magier in der Lage sind, denn ehrlich gesagt, hat mich Papierfalten jetzt nicht vom Hocker gerissen, auch wenn die Autorin sehr kreativ zu Werke ging, es mir schmackhaft zu machen. Ceony mochte ich noch immer nicht, vor allem da sie sich immer wieder die Schuld am Tod ihrer Freundinnen gibt. Wäre sie doch nur rechtzeitig gekommen. Als wenn jemand sich dadurch vom Selbstmord abhalten lässt. Ich finde jedoch, dass man eine verbesserte Erzählstruktur erkennen kann, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister, dennoch ist mir das Tempo einfach zu schnell und manche Sachen erschlossen sich mir einfach nicht. Warum Ceony auf Teufel komm raus Saraj sucht, wo der doch gar nicht hinter ihr her war und warum er es nicht war, ist mir nicht klar. Den Streit mit ihrer Schwester hätte man getrost weglassen können, denn er hat weder ein neues Licht auf die Protagnonisten geworfen, noch hat er irgendetwas zur Handlung beigetragen. Daher war er völlig sinnfrei. Der nächste Punkt ist, warum hat der Prüfer die Briefe zwischen Ceony und Emery abgefangen, zum eigenen Vergnügen? Und wenigstes Ceony hätte die Macht gehabt, ihren Liebsten noch anderweitig zu kontaktieren. Vielleicht hätte es einfach ein paar Seiten mehr gebraucht um aus dem Ganzen eine ausgereifte Geschichte zu machen.

     

    All diese Sachen machen das Werk für mich zu etwas Unausgegorenem. Dennoch hat es mir den Lesespaß nicht so verleidet, dass ich nie wieder ein Werk von Frau Holmberg zur Hand nehmen werde. Vielmehr freue ich mich darauf sie bei ihrem Weg zur Schriftstellerin weiterhin begleiten zu dürfen.

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