Bücher mit dem Tag "bob dylan"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bob dylan" gekennzeichnet haben.

99 Bücher

  1. Cover des Buches Bis ich dich finde (ISBN: 9783257236217)
    John Irving

    Bis ich dich finde

     (388)
    Aktuelle Rezension von: miss_atticos

    In "Bis ich dich finde" von John Irving reist Jack Burns mit seiner Mutter durch Nordeuropa, um seinen Vater zu finden. An Skurrilität ist Jack Burns vermutlich nicht zu übertreffen. Er hat irgendwie einen Knacks weg, wird in einem Mädcheninternat groß, muss so manche "Vergewaltigung" durchmachen, es liest sich so, als hätte der Junge kein Problem damit. Und was soll ich sagen, er hat wirklich keins damit. Jack Burns ist alles andere als normal und daher auch nicht aus meinem Gedächtnis zu löschen. Es war mein zweites Buch von John Irving. Seine Figuren sind schön schräg. Trotz des Umfangs von über 900 Seiten musste ich wissen wie die Geschichte von Jack endet und ob er überhaupt seinen Vater findet. Ich muss mich mal outen, irgendwie liebe ich auch richtig kranke Charaktere. Wer sonderbare Gestalten liebt, sollte nicht zögern, Jack in seinen Kopf zu lassen. 

  2. Cover des Buches Becks letzter Sommer (ISBN: 9783257609271)
    Benedict Wells

    Becks letzter Sommer

     (394)
    Aktuelle Rezension von: Quacki24

    Benedict Wells kann einfach keine schlechten Bücher schreiben.
    Für mich kommt es nicht ganz an "Vom Ende der Einsamkeit" oder "Fast genial" heran, aber trotzdem 4,5 Sterne.
    Lieblingszitat: "Lachen und lieben - das sind eigentlich die besten Formen der Verdrängung!"

  3. Cover des Buches Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe (ISBN: 9783426519769)
    Gernot Gricksch

    Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Robert Zimmermann ist nicht nur der Geburtsname von Bob Dylan, es ist auch der Name unseres Protagonisten, eines 27 Jährigen PR-Managers in einer Hamburger Computerspielfirma. Robert hat alles wovon ein Mann seines Alters nur träumen kann, gutes Aussehen, Karriere, eine hübsche Freundin und einen gutmütigen Mitbewohner. Und eigentlich ist er auch ganz zufrieden bis er eines Tages sein Sakko bekleckert und so ausgerechnet in einer Schnellreinigung seiner Traumfrau über den Weg läuft. Monika heißt diese und ist zu allem Überfluss auch noch Anfang vierzig. Doch Robert ist sich gewiss, die wahre Liebe kennt keine Grenzen, schon gar keine Altersgrenzen.

    Ich bin nach der Lektüre dieses Romans über dessen Lesenswert hin und her gerissen. Als lustiger Männerroman, welcher in einer Neuauflage des Knaur Verlags mit überarbeitetem Cover vor allem an Frauen vermarktet wird, hat er ähnlichen literarischen Wert, wie zum Beispiel Kevin Milnes Roman Glückstreffer. Literarischer Wert sagt aber zunächst nicht sehr viel aus, bis auf, dass er sich wohl nicht im Bücherregal Elke Heidenreichs wiederfinden dürfte – obwohl ich mich da durchaus irren könnte, das nächste Mal wenn ich bei Elke Heidenreich vorbei schaue werde ich ihre Regale genau studieren. Was es aber ganz früh schon klar stellt ist, dass dieser Roman einer ist, den man liest wenn man schmunzeln will. Wenn es eine Geschichte sein soll, die berührt ohne zu beschweren, ein bisschen wie ein Becher Obstgarten, der schließlich auch nicht lang sättigt, dafür aber gut schmeckt.

    Dabei ist dieses Buch mit seinen 400 Seiten eher mittelprächtig lektoriert. Hauptfigur Robert schwadroniert über Männer, Frauen, wie auch die Liebe und wiederholt sich dabei zwangsläufig und nach etwas 200 Seiten hat’s sich dann mit den originellen Ideen. Es gibt eben doch nicht so viel zu sagen über eine Liebelei mit der Frau von der Reinugung abgesehen von sie ist in der Menopause, mir doch egal. Da kann auch der sympathisch trottelige Mitbewohner Ole, welcher natürlich ungemein weniger attraktiv ist als Hauptfigur Robert – wo kämen wir denn da hin, wenn Nebenfiguren auf einmal interessant wären – leider nur stellenweise Erheiterung bringen. Denn die Nebenhandlung in der sich Ole systematisch mit immer skurrileren Frauen trifft, welche zuvor auf diverse Kontaktanzeigen geantwortet haben, verliert schnell an Sensationswert.

    Letzten Endes würde ich niemandem von diesem Roman abraten, so schlecht wie es den Anschein nimmt ist er schließlich nicht. Gut ist er aber auch nicht, selbst wenn man Kevin Milne mag und ansonsten keine hohen Ansprüche an Stil, Charaktere und Handlungsaufbau hegt. Gernot Gricksch fällt nach eigenen Angaben das Schreiben leicht, das merkt man. Denn seinem Roman fehlt trotz vorheriger Veröffentlichungen und Journalistenkarriere der Feinschliff. Auf mich macht es den Eindruck als schreibe da jemand, der seinen Roman für abgeschlossen hält sobald er das Wort Ende unter den letzten Satz tippen kann. Doch an diesem Punkt fängt für einen Schriftsteller die Arbeit erst an. Schließlich geht es beim Erzählen darum sich möglichst zurück zu halten, um den Leser die Welt der Charaktere alleine erkunden zu lassen. Ob man nun künstlerische Ansprüche hegt oder nur eine kleine Geschichte über Robert Zimmermann schreibt, so wie es einem eben gerade einfällt, dem Leser nicht zu vertrauen bleibt neben schlechter Grammatik wohl des Schriftstellers größte Sünde und derer muss Gernot Gricksch sich in seinem Roman leider schuldig bekennen.

    Unterhaltsam und lustig, dabei nicht zu anspruchsvoll. Das männliche Äquivalent von Ildikó von Kürthy.

  4. Cover des Buches Liegen lernen (ISBN: 9783462048186)
    Frank Goosen

    Liegen lernen

     (159)
    Aktuelle Rezension von: CosmoKramer

    Helmut wächst in den 80zigern auf und wir erleben alles mit. Stress mit den Eltern, erste Liebe, erster Sex, Freunde die kommen und gehen, der Schulalltag und der spätere Eintritt ins Berufsleben, eine Freundin nach der nächsten, Sex in all ihren Formen, eine eigene Wohnung, nur Musik die immer bleibt. 


    So das ist in etwa der Inhalt des Buches!


    Frank Gossen's Debut. Schlecht ist es ja nicht. War ja gut genug fürs Kino. 


    Die Sprache ist ganz nett. Es ist nicht schwer zu lesen, aber einen hohen Anspruch wollte das Buch auch gar nicht haben. 


    Die Charaktere sind typisch der Zeit. Helmut benimmt sich ein wenig wie ein Penner, weis aber immer was er will und scheint es auch zu bekommen. Es ist mir schleierhaft wie so jemand so viele Frauen abkriegt. Seine Freunde sind nicht viel besser. 


    Inhaltlich fehlt mir die Spannung, dafür wartet das Buch mit jeder menge Gefühl auf. Würde mal sagen das Gegenteil von der Gefühlswelt einer Rosamunde Pilcher und was es in dem Bereich noch so gibt. 


    Nun ich hab schon besseres von Gossen gelesen. Ob ich es empfehlen soll, weiß ich auch nicht so genau. In dem Fall sollte man vielleicht den Film sehen, was ich auch noch nicht getan habe.


    Also es muss jeder selbst wissen ob er seine Zeit für diesen Roman hergibt. Ich jedenfalls hab es getan und bereue es nicht aber im- nachhinein hätte ich auch ohne das Buch leben können.



  5. Cover des Buches On the Wild Side (ISBN: 9783434505655)
    Martin Büsser

    On the Wild Side

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein vollständiger Einblick in die Entwicklung alternativer Rockmusik, auch Musikinteressierte finden noch viele interessante Neuigkeiten. Das Genze beginnt 1966 mit den Beatles, die das erste Album im modernen Sinne geschrieben haben, bis etwa 2002/03, als Buch erschienen ist. Martin Büsser lebt leider nicht mehr, RIP.
  6. Cover des Buches Chronicles (ISBN: 9783462040524)
    Bob Dylan

    Chronicles

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Inhalt: Bob Dylan der mit bürgerlichem Namen Robert Zimmermann heißt, erzählt in seiner langerwarteten Autobiografie, die auf insgesamt drei Bände angelegt ist, von seiner Karriere über vier Jahrzehnte. Bob Dylan hat nicht nur die letzten vierzig Jahre Musikgeschichte wie kaum ein anderer geprägt, sondern ist ebenso einer der großen und einflussreichsten Lyriker unserer Zeit, der mehrmals von Allen Ginsberg offiziell für den Literaturnobelpreis nominiert wurde. Meine Meinung: Bob Dylan ist nicht nur der Musiker schlechthin, der die Musikgeschichte des 20.- sowie des 21. Jahrhunderts erheblich beeinflusst hat, dazu kommt, dass er auch mein Lieblingssolokünstler ist. Sein unfassbares kreatives Vermögen, dass nicht nur die Musik, sondern wie man in diesem Buch auch wunderbar merkt, die Literatur, sowie die Malerei, erfasst, lässt jeden "normalen" Menschen vor Erstaunen erblassen. Sein musikalisches Werk, das selbst Super-Bob Dylan-Fans nicht vollkommen bekannt ist, umfasst meines Wissens nach mehr als sagenhafte 900 Lieder. Nächsten Monat im September erscheint zudem sein mittlerweile 35. Studioalbum "Tempest". Wir dürfen gespannt sein was Bob Dylan in seinem mittlerweile 71 Jahre langen Leben noch so alles fabriziert. Dass er einiges erlebt hat, das merkt man in diesem Buch, dass er erstaunlicherweise selbst geschrieben hat. Dylan will endlich mit den ganzen Gerüchten um seine Person und seinen musikalischen Veränderungen Schluss machen. Gleichzeitig merkt man jedoch, dass er dem Leser die privaten Sachen vorenthält. Ich finde das sehr gut. Es ist viel zu sehr in unserer Gesellschaft akzeptiert, dass berühmte Persönlichkeiten, nur noch schwer ihre Privatsphäre vor der Öffentlichkeit schützen können, zudem ist Bob Dylans Musik für seine Fans doch wohl das Wichtigste an seinem Leben. Bob Dylan kann nicht nur unglaublich gute Musik machen, er kann auch schreiben. Und das perfekt. Trainiert hat er wohl an den vielen Songtexten, wobei er, wie er im Buch erzählt, anfangs doch große Scheu davor hatte und nie die richtigen Ideen fand. Da ist Bob Dylan schon sehr perfektionistisch. Er möchte nicht über unnötige Dinge schreiben, gleichzeitig verabscheut er die Bezeichnung vom Protestsänger einer Generation. Ich selbst hab immer versucht Bob Dylan zu verstehen. Wieso wollte er denn nicht die Menschen mit seinen Songs anführen und ermutigen zur Revolution? Mit diesem Buch habe ich erstmals begriffen, was das für ihn überhaupt bedeutet hat. Bob musste mehrmals in den gesamten USA mit seiner ersten Frau umziehen, da die Leute, Fans oder nicht, ihn überall aufspürten und nachts in sein Haus einbrachen und ähnliches. Wer wäre da nicht von seiner Fangemeinde verängstigt? Vor allem schätze ich Bob Dylan in seinen jungen Jahren zwar als offenen, jedoch eher schüchternen Menschen ein, der nicht gerne als Anführer auftritt. Der größte Aspekt im Buch ist die Musik und ich beneide Dylan unendlich, dass er in dieser Zeit gelebt hat, wo man noch Schallplatten hörte und die Schule abgebrochen hat, um Musiker zu werden. Es ist erstaunlich zu hören, wie Bob Dylan zum ersten Mal Platten von seinem Idol Woody Guthrie hört. Und nur wenige Tage später, schon die Hälfte der Lieder auswendig kennt mit Musikbegleitung natürlich! Zudem erzählt er ausführlicher von der Produktion einer seiner Platten, ebenfalls unglaublich wie er dabei die Musik in Worten beschreibt, dass die Band nächtelang einen Song immer anders spielte und Bob doch nie das Gefühl hatte, dass er richtig ist. Die letzten 50 Seiten des Buches habe ich atemlos verschlungen und kanns nun kaum erwarten bis Bob irgendwann mal Band zwei herausbringt, denn Volume 1 bleibt dann doch noch bei seinen "mittleren" Jahren, dabei hat Dylan doch noch so viel zu erzählen! FAZIT: Der Meister der Folk- und Rockmusik kann auch einzigartig schreiben! Für jeden interessierten Fan ein Muss!
  7. Cover des Buches Ein Mann namens Cash (ISBN: 9783775153300)
    Steve Turner

    Ein Mann namens Cash

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Chronicles (ISBN: 9783455001037)
    Bob Dylan

    Chronicles

     (20)
    Aktuelle Rezension von: kingofmusic

    Sind wir doch mal ehrlich: jede:r von uns kauft, tauscht etc. Bücher, um sie dann erst mal auf den SuB zu legen und sich dann später daran zu erinnern. So geschehen bei mir mit „Chronicles Volume One“ von Bob Dylan. Die Initialzündung, das Buch jetzt zu lesen, war eine Kurzgeschichte von Elke Heidenreich in „Der Welt den Rücken“.

    Nun, genug der Fremdwerbung *g*.

    Mr. Dylan präsentiert der geneigten Leserschaft auf 304 Seiten also den ersten Teil seiner Erinnerungen. Dabei braucht man nicht darauf zu „hoffen“, ein nach Schema F konzipiertes Lebensbild zu bekommen. Nein, Bob Dylan springt mal hierhin, mal dahin, schreibt hier ein Anekdötchen und dort über eine nachhaltige Begegnung mit Größen der (Folk-)Szene…

    An mancher Stelle wirkt das Namedropping vielleicht etwas überfrachtet bzw. überdimensioniert, allerdings ist es für die „musikalische Entwicklung“ Bob Dylan´s von immenser Wichtigkeit. Ich habe mir noch nie so viele Klebestreifen in ein Buch geklebt mit nachhaltig wirkenden Passagen; diese werde ich noch einmal in Ruhe für mich „auswerten“.

    Manchmal verliert sich Herr Dylan (oder auch Robert Allen Zimmerman) zwar (etwas) zu sehr in Details und weitschweifigen Passagen, so dass es durchaus vorkommt, dass man als Leser:in etwas irritiert zurückblättert und sich den „Anfang“ des Abschnittes wieder ins Gedächtnis rufen muss, aber da er sich auch schon beim Schreiben seiner (Original-)Texte nicht immer kurzfassen konnte oder wollte („Viele Songs, die ich sang, waren allerdings lang, vielleicht nicht ganz so lang wie Opern oder Sinfonien, aber trotzdem lang…jedenfalls hatten sie viel Text. „Tom Joad“ hatte mindestens sechzehn Strophen, „Barbara Allen“ um die zwanzig, […] und es viel mir überhaupt nicht schwer, sie mir zu merken und sie zu singen.“ (S. 59)), sei es ihm großzügig verziehen *g*.

    Am Anfang hatte ich noch das Gefühl, dass Bob Dylan schon sehr früh stark von sich überzeugt war, bevor er überhaupt berühmt wurde; zum Ende hin wusste ich, dass eine gesunde Portion Selbstbewusstsein insbesondere im Musikzirkus nicht schadet. Und je länger ich mich mit dem Musiker, dem Lyriker und dem Literaturnobelpreisträger Bob Dylan befasse, umso faszinierter bin ich von ihm. Musikalisch hat er mich zwar bisher nur wenig begleitet, was sich nun aber grundlegend ändern wird; insbesondere Alben wie „Highway 61 revisited“ stehen schon auf meiner Einkaufsliste.

    Als nächstes freue ich mich jetzt auf die zweisprachige Ausgabe seiner „Lyrics“; außerdem hoffe ich auf baldiges Erscheinen weiterer „Chronicles“-Teile.

    Alles in Allem ist „Chronicles Volume One“ eine der besten Musiker-(Auto)biografien, die ich kenne und empfehle sie uneingeschränkt all jenen, die in das Universum des Bob Dylan eintauchen wollen!

    5*

    ©kingofmusic

     

  9. Cover des Buches Texte und Zeichnungen (ISBN: B001E2WNPS)
    Bob Dylan

    Texte und Zeichnungen

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Das Folk-Buch (ISBN: 9783802400858)
    Peter Bursch

    Das Folk-Buch

     (2)
    Aktuelle Rezension von: rallus
    Alte Folklieder und Klassiker die nie vergehen. Sehr geeignet für das Lagerfeuer, mit Bildern stimmig illustriert. Tolles Gitarrenbuch - nur keine aktuellen Sachen drin
  11. Cover des Buches Keith Richards und die Rolling Stones (ISBN: 9783596229833)
  12. Cover des Buches The Songs He Didn't Write (ISBN: 1842404245)
    Derek Barker

    The Songs He Didn't Write

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Leonard Cohen (ISBN: 9783941378643)
    Christof Graf

    Leonard Cohen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Bob Dylan, Man on the Road (ISBN: 9783888651779)
    Christof Graf

    Bob Dylan, Man on the Road

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Rock Power (ISBN: 9783436015312)
    Helmut Salzinger

    Rock Power

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Music from Big Pink (ISBN: 9783453676220)
    John Niven

    Music from Big Pink

     (35)
    Aktuelle Rezension von: booksnstories
    Mit diesen Worten besingt Don McLean in "American Pie" den für ihn viel zu frühen Tod von Buddy Holly. Für McLean ist es "the day the music died". Ähnlich geht es auch dem Protagonisten aus "Music from Big Pink", dem fiktiven Kleindealer Greg. In Toronto des Jahres 1986 gestrandet vegetiert er vor sich hin und erfährt aus der Zeitung vom Tod seines ehemaligen Freundes. Jener Freund ist kein geringerer als Richard Manuel, Mitglied von "The Band", die in den Sechzigern als "Background-Truppe" von Bob Dylan starteten, Eric Clapton angeblich mit ihrem Debütalbum "Music from Big Pink" dazu veranlassten, die Erfolgsband "Cream" zu verlassen ("...it changed my life"), und auch andere Künstler dieser Ära wie "Crosby, Stils, Nash & Young", "Led Zeppelin" oder "Pink Floyd" maßgeblich beeinflussten. Greg erinnert sich an jene Momente, in der er zusammen mit der Band, Bob Dylan und Horden von Groupies in jenem pinken Haus abhing, das Namensgeber des Albums war, und nimmt den Leser mit auf einen unvergleichlichen Trip in die Zeit, die zwangsläufig zu dem führte, was wir heute als "Woodstock" kennen...

    Niven vermischt die fiktive Figur von Greg mit den "historischen verbürgten" Künstlern und Kulturschaffenden der Sechzigern und fängt ein Lebensgefühl ein - oder zumindest das, was wir heutzutage für das Lebensgefühl der Generation Woodstock halten, denn weder ich noch Niven dürften es selbst erlebt haben. Aber für mir als gameboyzockendem Neunzigerkind mit Boybandtrauma kam es zwar ein wenig klischeebehaftet, aber auch authentisch genug vor.

    Ein einziger Trip mit "hochwertigen stimmungsgestaltenden Mitteln" (S. 33), von einem exzessiven Drogenrausch zum nächsten, über freie Liebe und Meisterwerke der Musikgeschichte bis hin zum totalen Absturz von Künstler und auch Dealer. Ebenso nah beieinander liegen die Ausführungen Nivens, die einmal fast poetisch sind und im nächsten Moment derb und drastisch. Fast möchte man dem Buch einen Stempel mit "Parent Advisory" aufdrücken, wobei die Lyrik mancher deutschen HipHop-Artisten heutzutage deutlich expliziter sein dürfte und dieser Romantext dem geneigten Leser nach Dingen wie Feuchtgebiete eigentlich nur noch ein müdes Lächeln entlocken sollte. Nicht verwunderlich, dass der Roman im Programm von Heyne Hardcore angesiedelt ist. Davon solle man sich aber nicht abschrecken lassen, denn man bekommt hier eben keine Aneinanderreihung von Schimpfworten oder Ekeleien, sondern Unterhaltung, die einen glauben lässt, man wäre damals verdammt nochmal tatsächlich auf dieser Party von Bob Dylan gewesen und hätte diesen unglaublich guten Sex gehabt!^^

    Wenn man mit "Nuschel nich, sing"-Bob jetzt nun gar nichts anfangen kann (also ihn weder hasst, noch liebt, sondern sich fragt, wer zur Hölle das eigentlich ist) und auch sonst nichts mit jener Zeit zu tun hat, wird wahrscheinlich recht wenig Spaß an der Lektüre finden. Auch wenn "Music from Big Pink" weniger radikal und provokant als Nivens andere Werke "Gott bewahre" und "Kill your friends" ist, war es für mich persönlich jedoch tolle Unterhaltung.
  17. Cover des Buches Jimi Hendrix (ISBN: 1560250992)
    Caesar Glebbeek

    Jimi Hendrix

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Bob Dylans Like a Rolling Stone (ISBN: 9783462034875)
    Greil Marcus

    Bob Dylans Like a Rolling Stone

     (3)
    Aktuelle Rezension von: blutrot
    Marcus Greil verstrickt sich in diesem Buch leider zu sehr in Details und schweift zu oft vom Thema ab.Um Musik und den Song selbt,geht es in diesem Buch so gut wie garnicht.Auch sein Schreibstil ist mühselig und seine Ausschweifungen über sein eigenes Leben und seine Musik,eher unnötig.
  19. Cover des Buches Bob Dylan (ISBN: 9781416559153)
    Seth Rogovoy

    Bob Dylan

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Mystery Train (ISBN: 9783548312132)
    Greil Marcus

    Mystery Train

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    In der komplett überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe seines Klassikers MYSTERY TRAIN berschreibt Greil Marcus die Story von Rock'n'Roll und Amerika. 1976 erschien die erste Ausgabe von MYSTERY TRAIN, die den Ruf von Greil Marcus als "Papst des Rock'n'Roll begründete. Jetzt hat er die Geschichte dieser Musik bis ins Jahr 1999 fortgeschrieben.
  21. Cover des Buches Songtexte 1962-1985 (ISBN: 9783861500520)

    Songtexte 1962-1985

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Lipstick Traces. Von Dada bis Punk - kulturelle Avantgarden und ihre Wege aus dem 20. Jahrhundert (ISBN: 9783807702544)
  23. Cover des Buches Johnny Cash - Das Leben einer amerikanischen Ikone (ISBN: 9783865431097)
  24. Cover des Buches Bob Dylan (ISBN: 0312150679)
    Clinton Heylin

    Bob Dylan

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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