Bücher mit dem Tag "bodensee-krimi"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bodensee-krimi" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Schreie im Nebel (ISBN: 9783954517237)
    Tina Schlegel

    Schreie im Nebel

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Nachdem mir das neueste Buch der Autorin  "Gewittersee" sehr gut gefallen hat, habe ich mich entschieden auch ihre erste Krimireihe mit dem  Kommissar Paul Sito zu lesen. 

    Zu Beginn der Handlung stirbt der Hund von Paul Sito und das belastet seine Nerven sehr.  Nachdem seine schwangere Frau durch einen Unfall ums Leben gekommen ist, war der Hund besonders wichtig für ihn.   Deshalb kann er mit dem neuen Kollegen Dr. Roman Enzig erstmal wenig anfangen.   Als sich der neueste Fall der Konstanzer Ermittler  aber als Auftakt einer Mordserie entpuppt,  ist Kommissar Sito sehr dankbar für die Hilfe des Profilers Enzig. 

    Der Täter inszeniert seine Opfer nach einer Bilderserie, die eine junge Künstlerin gezeichnet hat. Die Künstlerin hat in ihren Bildern den gesellschaftlichen Umgang mit Tieren auf eine sehr bedrückende Art dargestellt. 

    "Schreie im Nebel" ist kein klassischer Regionalkrimi, sondern geht schon mehr in Richtung Thriller mit philosophischer Botschaft.   

    Die Figuren waren für mich keine wirklichen Sympathieträger, aber in ihrer Art authentisch und greifbar.  Das Ende war heftig und ich bin neugierig wie es mit Paul Sito, Dr. Enzig und ihrem Umfeld weitergeht.  Ich habe den 2. Band "Die dunkle Seite des Sees"  schon parat und werde den auch zeitnah lesen. 


  2. Cover des Buches Die Toten von Lindau (ISBN: 9783404183265)
    Thomas J. Fraunhoffer

    Die Toten von Lindau

     (30)
    Aktuelle Rezension von: AngelaK

    Niklas Grimm wird von München an den Bodensee versetzt. Dort hat er mit seinem Übereifer eine Aktion verbockt. Gerade in Lindau angekommen, wird er schon zu dem ersten Tatort geschickt. Das erste Zusammentreffen mit seiner Chefin Emma Bosse sorgt für den ersten Schmunzelmoment.

    Am Tatort findet man die Leiche einer jungen Frau, die sich sehr für den Tierschutz engagiert hat, was ihr nicht nur Freunde beschert hat. Im Laufe der Geschichte hatte ich irgendwann „meinen“ Täter ausgemacht, doch nach einigen Wendungen war der Schluß vollkommen unerwartet.

    Emma Bosse ist etwas unkonventionell, pflegt einen lockeren Umgang mit ihrer Truppe. Das bedeutet allerdings nicht, daß sie sich nicht zu rechten Zeit mit einer klaren Ansage durchsetzen kann, was auch Niklas zu spüren bekommt. Emmas Mann betreibt einen Gnadenhof für diverse Tiere. Finanziell sieht es allerdings nicht so rosig aus, nachdem der Umbau zu einer Pension nicht so recht vorankommt. Irgendwie kann man sich den Großstadtmenschen Niklas nicht so recht in seiner neuen Umgebung vorstellen. Am Ende der Geschichte ist aber ein wunderbares Team zusammengewachsen.

    Die Protagonisten haben mir allesamt gut gefallen. Die Geschichte war mit einem guten Schreibstil, vielen Wendungen bei den Ermittlungen und immer wieder etwas aus dem Privatleben der Ermittler gut zu lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  3. Cover des Buches Das Flüstern der Fische (ISBN: 9783954510832)
    Walter Christian Kärger

    Das Flüstern der Fische

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Kommissar Max Madlener wird nach einem Schusswechsel bei dem ein 17-Jähriger Täter stirbt, von Stuttgart an den Bodensee versetzt. Dem endgültigen Hinauswurf aus der Polizei kann er nur entgehen, wenn er sich in therapeutische Behandlung begibt, denn Madlener, den man hinter vorgehaltener Hand Mad Max nennt, neigt zu Alleingängen und cholerischen Ausbrüchen.  

    Unmittelbar nach seiner Ankunft in der neuen Dienststelle passiert der erste Mord. Gemeinsam mit seiner Assistentin Harriet „Harry“ Holtby nimmt er die Ermittlungen auf. Leider nicht ganz so als Teamplayer, wie es der Herr Polizeidirektor gerne hätte. 

    Den Beginn macht ein Toter, der nackt gemeinsam mit 5 Bodenseefelchen in einem fremden Swimmingpool schwimmt. Die Identität ist recht bald geklärt: Karl Möller, ein pensionierter Lehrer aus dem Jan-Hus-Internat. Als die nächste Leiche (diesmal mit 4 Fischen) gefunden wird und sich Gemeinsamkeiten der Vergangenheit herausstellen, ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handeln muss. Zählt der Mörder wie bei einem Countdown von fünf abwärts? Werden also fünf Tote zu erwarten sein? 

    Meine Meinung: 

    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Max Madlener wird recht gut charakterisiert. Er ist ein hervorragender Kriminalist, der allerdings auch seine Schwächen hat. Sein aufbrausendes Temperament bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Herrlich wie er seinen Therapeuten, den arrogant wirkenden Dr. Auerbach, an der Nase herumführt. 

    Der Schreibstil ist lebhaft und fesselnd. Die tragischen Ereignisse, die zu den Morden führen, sind glaubhaft dargestellt. Auch der Umgang mit den Kollegen ist gut vorstellbar, wie er beschrieben ist. Reibebaum ist wieder einmal ein Vorgesetzter. 

    Mehrfache Perspektivenwechsel erhöhen die Spannung. 

    Zwei Dinge haben mich allerdings gestört: Zum einen der häufige Abdruck von Texten Madleners Lieblingslieder und zum anderen, dass die Leiche eines seit sieben Jahren vermissten Mannes nur durch Zufall auf einem Baum (!) entdeckt wird.  

    Fazit: 

    Ein spannender Krimi, der durch Lokalkolorit und interessanten Charakteren besticht. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

  4. Cover des Buches Die dunkle Seite des Sees (ISBN: 9783740800789)
    Tina Schlegel

    Die dunkle Seite des Sees

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    ==>> unbedingt vorher Band 1 lesen, weil die Figuren und die Handlung sonst nicht nachvollziehbar sind.  

    Da mir Band 1 "Schreie im Nebel"  gut gefallen hat, war ich neugierig wie es mit Paul Sito und seinem Team weitergeht.  

    Kommissar Sito muss sich von seiner Krebsbehandlung erholen und die Ereignisse im Keller ( Ende Band 1) verarbeiten.   Sein Kollege und mittlerweile fast schon Freund Dr. Roman Enzig,ist der Einzige, der noch irgendwie Zugang zu ihm hat.    Als in Konstanz ein Frauenkopf und später ein Körper ohne Kopf gefunden wird,  wird er in der Ermittlungsgruppe dringend gebraucht.  Im Verlauf der Ermittlungen werden weitere derartige Leichenteile entdeckt und die Konstanzer Polizei muss feststellen, dass sie es wieder mit einem psychopathischen Serienmörder zu tun haben.  Erschwerend kommt dazu, dass  Paul Sito und seine junge Freundin Miriam wieder in Beziehung  ( wie in Band 1 ) zum Täter zu stehen scheinen. 

    Mit hat dieser Fall noch besser als der Erste gefallen. Der  Film "Sieben" mit Brad Pitt und Morgan Freeman hat eine ähnliche Dramatik und wer diesen Film kennt, hat eine ungefähre Vorstellung wie die Stimmung in diesem Buch ist. 

    Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und bin schon gespannt auf den 3. Band  "Der Wolf vom Bodensee".   

  5. Cover des Buches Tunichtgut und Tunichtböse (ISBN: 9783954515271)
    Walter Christian Kärger

    Tunichtgut und Tunichtböse

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser zweite Fall für „Mad Max“ Madlener und Harriet Holtby zeigt, dass so ziemlich jeder zwei Seelen in seiner Brust tragen kann. 

    Worum geht’s?

    Oberstaatsanwalt Dr. Matussek fühlt sich beobachtet und verfolgt. Das ist wegen seiner unerbittlichen Haltung Verbrechern gegenüber, nicht ganz verwunderlich. Allerdings lehnt er Personenschutz ab. 

    Gleichzeitig wird ein Frauenmörder, den er hinter Gitter gebracht hat, aus dem Gefängnis entlassen. Ist er derjenige, der Matussek bedroht?  

    Dann wird eine zerstückelte, vorerst unbekannte Frauenleiche im Tunnel der Bahnstrecke gefunden. 

    Madlener und Holtby, die sich wegen mehrmaliger unkonventioneller Ermittlungsmethoden den Zorn des Friedrichshafener Polizeidirektors zugezogen haben und uralte Fälle bearbeiten müssen, sind mit diesem Todesfall, der sich als Mord entpuppt, plötzlich wieder im Geschäft.   

    Meine Meinung: 

    Max Madlener ist schon ein schwieriger Charakter, hat aber eine extra hohe Aufklärungsquote. Mehrmals hängt sein Verbleib bei der Kriminalpolizei am sprichwörtlich seidenen Faden. Mit der jungen, ebenso unkonventionellen Harriet hat ihm Autor Walter Christian Kärger eine ergänzende Kollegin zur Seite gestellt.  

    In diesem zweiten Fall für die beiden, wird klar, dass jeder Mensch eine zweite, oft dunkle Seele in sich birgt. Niemand ist davon ausgenommen. Da helfen weder Bildung, Ehrgeiz oder Vermögen. Im Gegenteil, hier zeigt sich, dass unter dem Deckmäntelchen des „Vorzeigebürgers“ die schwarzen Gedanken fröhlich ausgelebt werden können, weil niemand an der Reputation des „braven Bürgers“ zweifelt. 

    Fazit: 

    Diesem fesselnden zweiten Fall für Madlener & Holtby gebe ich gerne 5 Sterne. 

  6. Cover des Buches Vergissmichnicht (ISBN: 9783839213384)
    Eva-Maria Bast

    Vergissmichnicht

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Ole Strobehn, KHK aus Hamburg hat sich an den Bodensee versetzen lassen, um  die traumatischen Ereignisse eines Banküberfalls zu verarbeiten. Am idyllischen Bodensee ist die Verbrechensrate gering - glaubt er. Schon kurz nach seiner Ankunft muss er mit der alteingesessenen Kollegin Monja Grundel den Mord an einer alten Frau aufklären. Hilfe erhalten die beiden von Alexandra Tuleit, einer engagierten Journalistin, die Oles Leben gleich einmal auf den Kopf stellt. 

    Meine Meinung: 

    Dieser erste Fall für Ole Strobehn hat mich nicht zur Gänze überzeugt. Die Autorin hat einfach ein wenig zu viel gewollt, indem sie mehrere Geschichten in den Krimi gepackt hat. Die einzelnen Ideen sind recht interessant, doch leider  wirkt der Krimi ein wenig oberflächlich. So sind die Ermittlungen ein wenig zu kurz geraten, dafür wird das Liebesleben von Strobehn ziemlich ausgewalzt. Er handelt unprofessionell, wenn er sich in die Journalistin verliebt, die die Leiche gefunden hat.  

    Auch die Charaktere könnten mehr Konturen haben. Alles irgendwie zu wenig. Nur an der Oberfläche gekratzt. Aus den ganzen Geschichten hätte man gut einen vielschichtigen Krimi machen können. Außerdem ist mir das Privatleben der diversen Personen zu üppig beschrieben. Nur über Monja Grundel erfährt der Leser wenig. Allerdings hat sich der Krimi locker und leicht lesen lassen. 

    Fazit: 

    Ein Reihenauftakt, der noch Luft nach oben hat. Dafür gibt es 3 Sterne.

     

  7. Cover des Buches Das Knistern von Eis (ISBN: 9783740801854)
    Walter Christian Kärger

    Das Knistern von Eis

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Es ist Adventzeit am Bodensee - still und starr liegt der See da, was man von der Bevölkerung nicht sagen kann. Die Kakophonie der unerträglichen Weihnachtslieder lassen Max Madleners und Harriet Holtbys Nerven blank liegen. Noch wissen sie nicht, dass das Gedudel nur ein Vorgeschmack auf weiteren Wahnsinn bedeutet. Ein Profikiller zieht, einem Phantom gleich eine blutige Spur rund um den Bodensee. 

    Auslöser dieser Mordserie ist die Heldentat eines Galeriebesitzers, der zwei kleine Mädchen, die sich verbotenerweise auf das dünne Eis des Sees begeben haben und natürlich eingebrochen sind. Denn die Berichterstattung über den Mann in den Medien, löst eine Kettenreaktion an Verbrechen aus. Noch weiß niemand, dass sich der Ermordete in einem Zeugenschutzprogramm befunden hat. Als sich das LKA einschaltet und man der Friedrichshafener Kripo, und damit Madlener den Fall entzieht, ist die Kacke so richtig am Dampfen. 

    Doch wer „Mad“ Max Madlehner kennt, weiß dass er sich weder vom LKLA noch von der neuen Polizeipräsidentin (mit Doppelnamen) von seinen eigenen Ermittlungen abhalten lässt.  

    Meine Meinung: 

    Dies ist ja schon mein vierter Krimi um Max Madlener und Harriet Holtby. Dieses unkonventionelle Ermittlerduo ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Die beiden verstehen sich ohne Worte und ergänzen sich vorzüglich.  

    Der Krimi ist fesselnd bis zur letzten Seite. Auch das Privatleben von Max darf wieder eine Rolle spielen. Immer wieder gibt es natürlich kleine Missverständnisse, die auf falsch verstandene Rücksichtnahme zurückzuführen sind. Diesmal hadert er mit dem Weihnachtsfest. Denn eigentlich hat er zwei Ex-Frauen und einen Sohn sowie seine neue Freundin Ellen, die unterschiedliche Ansprüche deswegen an den leidenschaftlichen Weihnachtshasser stellen. Wie er aus diesem Dilemma herauskommt, ohne zu viel Porzellan zu zerschlagen, hat der Autor recht gut gelöst. 

    Die Charaktere dürfen sich weiterentwickeln, was mir gut gefällt. Entzückend auch die Geburtstagsüberraschung für Ma, an der Harriet nicht ganz unbeteiligt ist. 

    Ich freue mich schon auf Band 5 (Das Lodern der Flammen) und Band 6 (Der Tote aus dem See) 

    Fazit: 

    Wieder ein fesselnder Bodensee-Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe. Ich kann diese Reihe nur empfehlen!

     

  8. Cover des Buches Tulpentanz (ISBN: 9783839214138)
    Eva-Maria Bast

    Tulpentanz

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Als die verwitwte Karrierefrau und Inhaberin des Modeunternehmens „Saphir!“, Helena Eichenhaun, ihre Verlobung mit dem zwölf Jahre jüngeren Designer und Künstler Leonhard Bux verkündet, sind ihre vier erwachsenen Kinder zutiefst schockiert.  

    Wenig später wird Bux tot im Tulpenbeet der Villa aufgefunden. Hat einer der Söhne seine Drohung wahr gemacht? 

    Nachdem es sich um eine einflussreiche Familie handelt, wird unter der Leitung des aus Hamburg zugezogenen Ole Strobehn eine Soko gebildet. Gemeinsam mit der ortsansässigen KHK Monja Grundel beginnt er zu recherchieren. Dabei sind ihm auch die Informationen seiner Freundin Alexandra Tuleit hilfreich, die mit Sina Eichenhaun befreundet ist. 

    Recht bald glauben die Ermittler, den Täter ausgeforscht zu haben, doch dann wird ein wichtiger Mitarbeiter der Firma ermordet. Ist das Motiv woanders, als im Privatleben der Geschäftsfrau zu finden?  

    Meine Meinung:

    Dieser zweite Fall für Ole Strobehn ist grundsätzlich einmal gut konstruiert.

    Die Ermittler verfolgen mehrere Spuren, die sie auch in die eine oder andere Sackgasse führt. Mich wundert, dass Strobehn, der sich in seinem ersten Fall („Vergissmeinnicht“) nicht so gut präsentiert hat, die Leitung der Soko übertragen bekommt und die langjährige Ermittlerin Monja Grundel sich ohne Murren fügt. Das finde ich ungerecht! Diese Entscheidung des Polizeipräsidenten hätte jede Menge Konfliktpotenzial enthalten können. 

    Auch diesmal steht das Privatleben Strobehns ziemlich im Mittelpunkt, was mir in einem Krimi nicht immer so ganz gefällt. 

    Wie schon im ersten Krimi kommen viele Gedanken und Ideen vor, die nicht immer zur Gänze ausgeführt werden. Daher wirkt der Krimi ein wenig oberflächlich. Da wäre ein bisschen weniger, mehr gewesen. 

    Fazit: 

    Auch der zweite Krimi rund um Ole Strobehn und Alexandra Tuleit erhält 3 Sterne.

  9. Cover des Buches Der 14. Februar (Kripo Bodensee 7) (ISBN: B079KF5N3G)
    Janette John

    Der 14. Februar (Kripo Bodensee 7)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: dieschmitt

    Zum Inhalt:

    Am 14. Februar stirbt in Konstanz eine junge Frau. Eine selbtsame Nachricht in den sozialen Medien sorgt für Panik in der Stadt. Hat jemand wirklich totbringende Rosen in der Stadt verteilt?

    Die Kripo Konstanz ermittelt....

     

    Meine Meinung:

    Bei diesem Buch handelt es sich um einen Kurzkrimi. Ich kenne schon einige der Bücher der Autorin und ich mag ihren Schreibstil sehr.

    Auch mit diesem Buch hat sie es geschafft mich von Anfang an in die Geschichte zu ziehen und es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Für mich ist es ein sehr gelungener, sehr spannender und nicht vorhersehbarer Krimi. Der Schreibstil ist detailliert und anschaulich und sehr gut lesbar. Es passiert sehr viel in diesem Buch, die Charaktere sind gut beschrieben und ich fand sie sehr interessant. Ich bin der Autorin ein paar Mal auf dem Leim gegangen, da sie sehr geschickt Fährten legt, denen mal als Leser folgt. Daraufhin folgt die Überraschung, dass wieder eine unerwartete Wendung kommt. Sehr gelungen.

     

    Das Buch endet offen, die Geschichte geht im Folgeband weiter. Wer das nicht mag, bleibt hier vermutlich etwas unzufrieden zurück. Ich mag das sehr gerne und habe nach dem Lesen sehr viel überlegt, was wohl noch kommen wird.

     

    Ich warte schon gespannt auf den Folgeband, Janette John gehört definitiv zu meinen Lieblingsautoren.

     

    Fazit:

    Super spannender Krimi, der im Folgeband weitergeht.
  10. Cover des Buches Brief ohne Absender (Kripo Bodensee, Band 9) (ISBN: 9781730855771)
    Janette John

    Brief ohne Absender (Kripo Bodensee, Band 9)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: HelgasBücherparadies
    20. Rezensionsbuch 2019
    Janette John KrimiAutorin

                Brief ohne Absender

    Charlotte Kaufmann erhält einen Brief mit einer einzigen Zeile, die lautet: Du sollst nicht lügen.
    Es ist kein Absender vorhanden, der Poststempel weist auf Baden-Baden.
    Die rüstige Rentnerin macht sich mit ihrer Freundin Maria auf Spurensuche, denn sie vermutet dort ihre frühere Freundin Ava, wobei es ihr doch komisch erscheint, da sie vor 8 Jahren eine Todesanzeige erhielt.
    Mit kriminalistischem Spürsinn kommt das Duo bald auf eine Seniorenvereinigung Deutscher Bürger. Wer oder was steckt hinter dieser mysteriösen Vereinigung?
    Die Frage bleibt aber nach wie vor offen, wo sich Ava befindet.
    Wenig später erhält Charlotte einen ängstlichen Anruf einer Bekannten, die eine Tote im Altersheim findet. 
    Der Sohn von Charlotte, Kommissar Rudolf macht sich auf den Weg ins Altenheim und kommt mehreren Toten auf die Spur, die nicht gemeldet worden sind.
    Was passieren hier für Vorgänge?

    Janette John hat hier einen realitätsnahen Krimi geschrieben, der sich so überall ereignen könnte. Auch werden hier die Missstände der Pflegeheime, Altersarmut und Ausbeutung angesprochen.
    Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Charlotte, die ihren Sohn immer wieder mit Telefonanrufen nervt und auch  Maria mit ihrer Berliner Schnauze haben mir sehr gut gefallen..
    Das Buch setzt sich aus Spannung, Humor und doch Ernsthaftigkeit zusammen. Es werden immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit gewährt, so dass sich nach und nach ein Sinn ergibt.

    Dies ist bereits der 9. Bodenseekrimi, kann aber unabhängig gelesen werden. Das Cover ist mir sehr positiv aufgefallen und passt hervorragend zur Geschichte.
    Ich hatte schöne Lesestunden und empfehle das Buch gerne weiter. 
    💥💥💥💥
  11. Cover des Buches Wenn Hoffnung stirbt (Kripo Bodensee 8) (ISBN: B07CVMS9JT)
    Janette John

    Wenn Hoffnung stirbt (Kripo Bodensee 8)

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Sabine828

    Spannend erzählt, mit viel Witz und Humor. Sehr interessant. Ein Katz und Mausspiel. Sehr schöne Lesestunden, spannend und was zum schmunzeln. Ich kann es sehr empfehlen. Liebe Grüße Sabine. 

  12. Cover des Buches Seezeichen 13 (ISBN: 9783739247045)
    Christiane Kördel

    Seezeichen 13

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ines Fox stolpert über ein Paar blutige High Heels und damit beginnt die turbulente Krimikomödie im schönen Konstanz am Bodensee.

    Ines ist „geistig verfressen“ (Zitat) und kann es nicht lassen dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Aber sie legt sich mit einem gefährlichen Gegner an und bringt sich und andere nicht nur einmal in Gefahr.

    Ich bin im Rahmen einer Leserunde mit dem vierten Teil (Seefimmel) dieser Reihe angefangen und habe dann erst dieses erste Buch gelesen. Ja, jetzt ist mir so einiges klarer. Ich empfehle unbedingt mit diesem Buch anzufangen.

    Ines ist notorisch neugierig (eben geistig verfressen – ich liebe diese Wortschöpfung) und lebt in einer mit Umzugskartons bestücken Wohnung (weil sie einfach nicht zum Auspacken kommt). Anderseits führt sie ein kleines Unternehmen und steht ihre Frau. Eine rundum sympathische Person, die Hunde und Menschen liebt. Was fehlt? Genau, ein Liebster! Den lernt sie in Person von Dr. Frieder kennen. Ein Norddeutscher mit Hund und drögen Humor. Passt und macht beim Lesen einfach Spaß.

    Ich bin von der Handlung und vor allem den Personen rundum begeistert. Christiane Kördel hat mit dieser Krimikomödie bei mir Lachanfälle ausgelöst. Neben der Spannung ist die Situationskomik das Highlight dieses Buches.

    Ich bin schon neugierig welche Wortschöpfung mich im zweiten Teil „Seeblick kostet extra“ erwartet.


  13. Cover des Buches Seeteufel (ISBN: 9783897056794)
    Manfred Megerle

    Seeteufel

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Seepest (ISBN: 9783897058187)
    Manfred Megerle

    Seepest

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Flammensee (ISBN: 9783954514441)
    Matthias Moor

    Flammensee

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Knapp drei Jahre nach dem der damals sechsjährige Tim Mink verschwunden ist, fehlt auch von seiner kleinen Freundin Martha Steinfort, jede Spur. Die Letzte, die das Mädchen im Dingelsdorfer Strandbad gesehen hat, ist ausgerechnet die Schauspielerin Katharina Mink, also Tims Mutter, die damals verdächtigt worden ist, Tim getötet zu haben. 

    Sowohl die Familie Mink als auch die Steinfort sind am Bodensee bekannte Gesichter und so liegt die Möglichkeit einer Kindesentführung und die anschließende Erpressung nahe.

    Wieder beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, den die Polizei, in Gestalt von Marek Hafen und Marlene Winter, anders als vor drei Jahren, diesmal gewinnen will. Die Polizei bietet alles, was verfügbar ist, auf, um diesmal erfolgreich zu sein. Doch das ist Mink zu wenig und der beauftragt Martin Schwarz, einen ehemaligen Afghanistankämpfer und Privatermittler auf, alle, und besonders seine Frau zu observieren.

     

    Meine Meinung:

     

    Immer wenn kleine Kinder die Opfer von Verbrechen sind, ist Fingerspitzengefühl des Autors gefragt. Das ist hier gut gelungen. Der Leser muss sich nicht mit Details der Taten herumschlagen. Allerdings bekommt man es diesmal mit zwei etwas seltsamen Familien zu tun. 

     

    Die beiden Elternpaare, Wolfgang und Katharina Mink sowie Robert und Verena Steinfort sind mit sich selbst und ihren Karrieren beschäftigt, sodass wenig Zeit für die Kinder bleibt, die alle im nahe gelegenen Internat untergebracht sind. Selbst in den Schulferien, bleiben die drei größeren Kinder, die Zwillinge Sebastian und Sarah Steinfort sowie Ruth Mink, allesamt Teenager, sich selbst überlassen. Immerhin sind sie mit den Eltern in das Luxushotel gefahren. Die kleine Martha muss, ob sie will oder nicht, in die Kinderbetreuung. Ein geordnetes Familienleben sieht anders aus. 

     

    Nach und nach kommen die Probleme in den Familien ans Tageslicht. Obwohl erfolgreich, haben Wolfgang, Katharina und Verena jeweils eine ähnliche, traumatische Kindheit erlebt. Besonders die Schauspielerin, die für ihre lebensechte Darstellung berühmt ist, hat(te) unter ihrer schizoiden Mutter arg zu leiden und ist, was leicht nachvollziehbar ist, nach Tims Verschwinden und dem anschließenden Spießrutenlauf, unter Depressionen.

     

    Der Krimi ist durchaus spannend, doch hin und wieder erscheint er ein wenig  mit Personen überfrachtet, die psychisch angeknackst sind. Neben Katharina, leiden auch Martin Schwarz und die drei Kinder an unterschiedlichen psychischen Problemen. Das wirkt auch mich ein wenig zu dick aufgetragen. Dass Kinder, die in einem so ungesunden Klima aufwachsen, eigene Probleme entwickeln, ist verständlich.

     

    Interessant ist, dass die Polizei so quasi als „Beifang“ einem Kinderhändlerring das Handwerk legt. Das wird wohl im echten Leben auch manchmal passieren, dass unvermutet andere Verbrechen aufgedeckt werden.

     

    Was für mich ein wenig verstörend wirkt ist, dass nur der Leser erfährt, was mit Tim bzw. Martha passiert ist. 

     

    Fazit:

     

    Ein Bodensee-Krimi, der noch ein wenig Luft nach oben hat. Deshalb erhält das Buch 3 Sterne.

  16. Cover des Buches Finsterbraut (ISBN: B073NJWNVY)
    Béla Bolten

    Finsterbraut

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Seehaie (ISBN: 9783897055193)
    Manfred Megerle

    Seehaie

     (14)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Leo Wolf (Bodensee-Krimi), Band 1: Ein Toter in einem Baum in einem Wäldchen oberhalb Wallhausen – vermutlich Suizid. Gleichentags ein Toter auf der Fähre nach Konstanz – Herzversagen. Klare Fälle, oder doch nicht? Beide Männer haben für das gleiche Unternehmen gearbeitet. Hauptkommissar Leo Wolf von der Kripo Überlingen beginnt zu ermitteln. Immer mehr Verdächtige und keiner scheint der zu sein, für den er gehalten wird…

    Erster Eindruck: Ein interessantes Cover, ein bisschen auf Retro getrimmt – gefällt mir gut.

    Leo Wolf ist ein sportlicher Hauptkommissar, denn er kommt bei Wind und Wetter mit seinem Rad zur Arbeit. Er liebt Frankreich, Pastis und seine Gitanes. Seine engsten Mitarbeiter sind Joanna „Jo“ Louredo und Ludger Kalfass (von Jo spöttisch „Tante Lu“ genannt, was dieser natürlich gar nicht leiden kann). Mich hat überrascht, dass Wolf seine Mitarbeiter duzt, aber sie ihn siezen. Jo und Ludger haben eine Hassliebe – dieses Verhältnis trübt zuweilen die Teamarbeit.
    Der erste Tote scheint ein Suizid zu sein, wobei sich bald herausstellt, dass dem doch nicht so sein kann. Der zweite Tote stirbt an einem Herzversagen – ja, das ist möglich, aber schlussendlich auch nicht die Todesursache. Ist es Zufall, dass die beiden Männer für die gleiche Baufirma gearbeitet haben? Dies scheint sehr merkwürdig. Ebenso merkwürdig ist, dass die Frau des ersten Toten am nächsten Tag verschwunden ist, das heisst, sie ist umgezogen, wie die Nachbarin zu berichten weiss. Am Vortag kein Wort davon erzählt und dann eben mal einen Umzug gestemmt? Die Ermittlungen bei der Baufirma bringen das Team um Wolf nicht weiter – die Firma scheint sauber. Kriminalrat Platzaff, mit dem Wolf auf Kriegspfad steht, verlangt umgehend brauchbare Erkenntnisse.
    Die Polizei hat mit der Presse häufig ein gespaltenes Verhältnis, aber die Journalistin Karin Winter scheint offenbar eine Ausnahme zu sein, denn Wolf und sie haben ein gutes Auskommen. Sie liefert wichtige Hinweise.

    Für mich war es das erste Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Da ich ein grosser Fan der Bodenseeregion bin, insbesondere von Überlingen und Konstanz, kenne ich sehr viele der erwähnten Orte und da machte das Lesen nochmals so viel Spass. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und es hat immer mehr Verdächtige und Vermutungen gegeben, aber keine klaren Beweise. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse – spannender Showdown! Illegale Machenschaften mit mafiosen Strukturen und ein Maulwurf in den eigenen Reihen – dies sind nur zwei der behandelten Stichworte. Von mir gibt es 5 Sterne und ich freue mich auf die Fortsetzungen.

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