Bücher mit dem Tag "bodensee"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bodensee" gekennzeichnet haben.

165 Bücher

  1. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (591)
    Aktuelle Rezension von: bookish_life_lines

    Die Handlung:

    Layla ist Partyfotografin und lernt als solche Tristan auf einem Festival kennen. Bald schon verbindet sie eine wundervolle Freundschaft, in der Tristan sie abends mit Essen im Büro überrascht, sie auf seiner Vespa entführt und ihr seine schönsten Ecken Stuttgarts zeigt. 

    Während Tristan für Layla einen Lieblingsmoment nach dem anderen zaubert, ist für beide klar, dass sie niemals mehr sein können, denn sie sind schließlich beide in einer festen Beziehung. 

    Doch die Beziehung von Layla und Oliver steckt in der Krise und bald schon muss Layla sich fragen, was möchte sie wirklich und um welchen Preis?

    „Lieblingsmomente“ ist Band 1 der gleichnamigen Reihe.


    Meine Meinung:

    Vor vielen Jahren habe ich dieses Buch von meiner besten Freundin geschenkt bekommen und ich war damals schon absolut begeistert vom Klappentext. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb richtig gut. Aufgereiht an einer Schnur hängen dort Bilder, welche lauter Lieblingsmomente zeigen.

    Doch erst beim Lesen der Geschichte wird deutlich, dass dies alles Momente sind, die Layla und Tristan tatsächlich gemeinsam erleben, was das ganze für mich persönlich noch schöner macht.


    Der Einstieg in das Buch fiel mehr sehr leicht. Der Prolog ist zunächst eher ein Abschied, der schon fast das Ende der Geschichte erzählt, damit war mein Interesse natürlich schlagartig geweckt.

    Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und lässt sich sehr gut lesen. Immer mal wieder gibt es „Mail-Nachrichten“ zwischen den Protagonisten, welche mir besonders gut gefallen haben.

    Die Kapitel an sich sind recht kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. 


    Erzählt wird das Buch aus der Sicht von Layla, welche mir direkt ans Herz gewachsen ist. Man merkt schnell, dass Layla im Großen und Ganzen zwar zufrieden ist mit ihrem Leben, aber sie ist noch lange nicht da wo sie gerne wäre. Sie träumt davon als Fotografin Ausstellungen in Galerien füllen zu können und sich mit Bewunderern über diese Bilder unterhalten zu können. Doch da ist Oliver, ihr Freund, der ihre Fotografie eher für brotlose Kunst hält und so versucht Layla wenigstens mittels der Partyfotografie zur Haushaltskasse zusteuern zu können. Doch Oliver bewirkt noch viel mehr bei Layla und so merkte man schnell, dass sie sich immer wieder unterordnet und ihre eigenen Wünsche und Träume hinten anstellt.

    Und dann kommt Tristan ins Spiel, er schafft es, Layla aus der Reserve zu locken, ihr zu zeigen was in ihr steckt und an sich selbst zu glauben. Diese Entwicklung hat mir richtig gut gefallen und ich bin beim Lesen dabei nur so durch die Seiten geflogen.

    Frau trifft Mann, Mann trifft Frau, man mag sich und beschließt befreundet zu bleiben und merkt schnell, dass da wohl doch mehr als Freundschaft ist: diese Geschichte ist zwar nicht neu aber dennoch hat Adriana Popescu es geschafft, diese Geschichte für mich unter vielen anderen Geschichten hervorzuheben und sicherlich wird diese Geschichte noch lange in meiner Erinnerung bleiben. Nicht zuletzt weil ich mich nun abschließend frage, warum dieses Buch so lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher ausharren musste. 


    Der Cliffhanger am Ende ist nicht ganz so „dramatisch“ wie in manch anderen Büchern, dennoch passt er für mich absolut zu diesem Buch und natürlich habe ich nur kurze Zeit später dann zu Band 2 gegriffen. 


    Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der gerne auch mal eine etwas kitschige und doch nachdenklich machende Story mag und sich gerne mit Layla und Tristan in ihre Lieblingsmomente hineinziehen lassen will.

  2. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.736)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  3. Cover des Buches Glitzer, Glamour, Wasserleiche (ISBN: 9783852189789)
    Tatjana Kruse

    Glitzer, Glamour, Wasserleiche

     (63)
    Aktuelle Rezension von: lesemaedel
    Pauline Miller - aufsteigender Star am Opernhimmel, Hundeliebhaberin und eine Fettnäpfchen-trette-ich-rein-Diva, gerät auf dem Bregenzer See in einen Mordfall. Zu allem Übel wird auch noch ihr geliebter Terrier entführt. Wie soll sie sich da noch auf die Proben konzentrieren?
    Gewohnt scharfzüngig und voller schwarzem Humor, hat Tatjana Kruse eine unvergleichliche Figur, mit Pauline Miller, geschaffen. Der Krimi für alle, die das Leben und das Lesen nicht so ernst nehmen.
  4. Cover des Buches Alles schläft, einer wacht! (ISBN: 9783839219188)
    Katrin Rodeit

    Alles schläft, einer wacht!

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Privatdetektivin Jule Flemming hat es mit einem neuen Fall zu tun. Tobias Kohler sucht seine Frau und ist sich sicher, diese auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt gesehen zu haben. Das Problem ist, dass Kohlers Frau im Sommer bei einem Tauchunfall am Bodensee ums Leben gekommen ist. Jule möchte dem verzweifelten Mann jedoch helfen und die Identität der vermeintlichen Ehefrau aufklären. Die Privatdetektivin ahnt nicht, in welche gefährlichen Verstrickungen sie bei ihren Ermittlungen hinein gerät…

    Meine Meinung:
    „Alles schläft, einer wacht!“ von der aus Ulm stammenden Katrin Rodeit ist der vierte Teil einer Krimi-Reihe rund um die Privatdetektivin Jule Flemming. Beim Kauf des Buches war mir dies leider nicht bewusst, eine unglückliche Tatsache, denn beim Lesen hatte ich definitiv das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus den vorherigen Teilen fehlen. Das hat leider meinen Lesefluss etwas beeinträchtigt, auch wenn die Autorin hier eine solide Kriminalgeschichte abgeliefert hat.

    Katrin Rodeits Krimi bietet auf den ersten Blick alles, was ein unterhaltsamer und vorweihnachtlicher Kriminalroman benötigt. Eine spannende Story, in diesem Fall eine tote Ehefrau, die angeblich von den Toten auferstanden ist, ein grausamer Mord, Erpressung, Drogen, ein kleines bisschen Liebe, Feuerzangenbowle auf dem Weihnachtsmarkt und eine taffe Protagonistin. 

    Doch die explosive und Spannung versprechende Kombination konnte bei mir nicht so recht punkten. Zwar gibt es immer wieder spannende Passagen und aufregende Momente, auch der Lokalkolorit kommt definitiv nicht zu kurz, doch der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Manches ist vorhersehbar und bei Anderem wiederum fehlt es an aufklärenden Fakten und Hintergrundwissen. So wirkt der Krimi auf mich nicht wirklich rund und schlüssig, was sicherlich auch der Ermangelung an Vorkenntnissen aus den vorherigen Büchern geschuldet ist.

    Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Allen voran die Privatdetektivin Jule Flemming, die einen ganz besonderer Charakter auszeichnet und dadurch zu einer interessanten und charakterstarken Persönlichkeit wird. Aber auch die anderen Akteure sind der Autorin gut gelungen.

    Mein Fazit:
    „Alles schläft, einer wacht!“ von Katrin Rodeit konnte mich mit ihrem vorweihnachtlichen Kriminalroman nicht so recht fesseln. Dafür, dass ich die ersten Teile der Reihe nicht gelesen habe und mir somit die Vorkenntnisse fehlten, kann die Autorin nichts. Dennoch war mir Manches nicht schlüssig und der Spannungsbogen nicht hoch genug. Allerdings hat die Story viel Lokalkolorit und interessante Charaktere zu bieten. Für Fans der Reihe um Privatdetektivin Jule Flemming sicherlich ein Muss, ich empfehle deshalb allen Neugierigen, die Reihe von Anfang an zu lesen.
  5. Cover des Buches Holunderliebe (ISBN: 9783492300407)
    Katrin Tempel

    Holunderliebe

     (65)
    Aktuelle Rezension von: MoniqueH

    Lena studiert Geschichte und nimmt ein Buch aus der Universitätsbibliothek mit ohne es zu Fragen. Sie fällt mit ihr Rad und das Buch wird beschädigt. Während die Restaurierung wird ein altes Dokument entdeckt das ein Kraut beschreibt das Lena nicht bekannt vorkommt. Sie möchte mehr wissen und reist dafür auf eine Insel in der Bodensee. Langsam erfährt Lena mehr über die Geheimnisse des Klosters und auch über ihr eigenes Leben.

     

    Ein schönes Buch aber es dauert ein wenig bis man reinkommt. Am Anfang läuft es halt was weniger aber wenn man weiß wie Lena die Infos aus der Vergangenheit bekommt wird es deutlicher und einfacher zu lesen/verstehen. Gerade das ist eine Überraschendes Teil der Geschichte. 

  6. Cover des Buches Die letzte Flaschenpost (ISBN: 9783424351019)
    Annika Kemmeter

    Die letzte Flaschenpost

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Evelyn_Ziebuhr

    Kunstgeschichtsstudent Janis reist nach Lindau um den von ihm verehrten Dichter Otto Maaßen auf einer Ausstellung zu treffen. Dort lernt er zufällig Angelina, seine Enkelin, kennen und verliebt sich in sie. Doch liebt Angelina ihn auch? Bzw. kann Angelina ihn auch lieben? Jedenfalls entwickelt sich zwischen den Beiden eine ganz besondere Beziehung. Seine Freunde waren Janis davor, aber er hört nicht auf sie. Als einzige Person weiht Angelina Janis in das Geheimnis ihres Großvaters ein, dass er sterbenskrank ist. Kurz vor seinem Tod wirft er sein letztes Kunstwerk mit bisher unveröffentlichten Gedichten, verteilt auf mehrere Flaschenposten, in den Rhein. Als die erste nach seinem Tod auftaucht, machen sich Angelina und Janis auf die Suche nach den Findern um die Flaschenpost wieder an sich zu nehmen. Als in kurzer Zeit weitere auftauchen, versuchen die beiden, das Puzzle wieder zusammenzuführen, nichtsahnend, welchen Familiengeheimnis von Angelina sie dabei auf die Spur kommen……

     

    Fazit / Meinung:

    Erzählt wird dieses Buch in der Ich-Form aus der Sicht von Janis. Es hat 14, insgesamt 251 Seiten.

    Ein tolles, spannendes Buch, welches leicht zu lesen ist. Der Schreibstil ist locker und flüssig. Der Leser wird bei der Suche nach der Flaschenpost auf eine tolle Reise entlang des Rheins geschickt. Man kann sich sehr gut reinversetzen und es sich gut vorstellen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

    Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!

  7. Cover des Buches Der alte König in seinem Exil (ISBN: 9783423253505)
    Arno Geiger

    Der alte König in seinem Exil

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Arno Geiger beschreibt eindringlich und nah das Verhältnis zu seinem dementen Vater. Voller Würde und Nachsicht entdeckt er auch den Gewinn, den die Erkrankung ihm und seiner Vater-Sohn Beziehung zuspielt. Mutig und ehrlich, voller wunderbarer Erzählkraft. Lesenswert.

  8. Cover des Buches Die Fotografin - Am Anfang des Weges (ISBN: 9783734106576)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Am Anfang des Weges

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Nanc_y

    Dies war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe ich es ist auch schon etwas her seit dem ich das Buch gelesen habe aber mir ist die Geschichte noch sehr gut im Gedächtnis geblieben. 

    Der Schreibstil ist emotional, sehr kraftvoll und könnte mich mit detaillierten Beschreibungen direkt begeistern. 

    Besonders beeindruckt hat mich Hauptprotagonistin Mimi - Sie ist sehr willensstark, mutig und zwar zugleich. Eine perfekte Mischung. Ich habe ihren Weg sehr gerne begleitet.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, war das Setting. Die Beschreibungen zauberten mir direkt detaillierte Bilder in den Kopf. Sowas liebe ich.

    Zum Inhalt werde ich nicht viel sagen, man muss es selber lesen und sich in diesen Bann ziehen lassen.

    Alles was ich sagen kann, ist dass ich die reihe weiter lesen möchte.

  9. Cover des Buches Windstärke Liebe (ISBN: 9783453422315)
    Jana Lukas

    Windstärke Liebe

     (37)
    Aktuelle Rezension von: loana192

    Clara lebt in einem kleinem Zimmer in der WG.Ihr Traum als Schmuckdesignerin scheitert, es kommen keine Aufträge rein.Niemand interessiert sich für ihre Schmuckstücke und das Geld wird immer knapper.

    Da klingelt es an der Haustür.
    Die große Schwester liefert ihr die jüngere Schwester ab und düst wieder ab.

    Als wäre das nicht Chaos genug klingelt das Telefon Großmutter Charlotte liegt verletzt im Krankenhaus und das bedeutet, dass sich Clara mit ihrer rebellischen, zickigen und pubertierenden Schwester auf den Weg an den Bodenseemachen muss, um ihrer Großmutter zu helfen.

    Sommer, Sonne gute Laune Wohlfühlroman und schon das Cover lädt zum Träumen auf dem Bootssteg ein.

    Ein schöner Roman die Autorin schreibt flüssig spannend und zwischendurch musste ich oft schmunzeln.

    Die Atmosphäre am See passt wunderbar die Sonne wärmt nicht nur die Haut sondern auch das Herz.

    Clara die Hauptrolle in diesem schönen Buch ist eine liebenswerte Frau leider hatte sie durch ihr kaotische Berufsleben & Liebesleben noch nicht ihr Glück finden können .

    Dazu kommt ihre rebellierende jüngere Schwester die sich mit Händen und Füßen gegen alle Regeln wehrt.

    Ruhender Pol ist Oma Charlotte ,eine Frau zum liebhaben, die sich schon nach wenigen Zeilen direkt in mein Herz geschlichen hat. Eine Großmutter, wie man sie sich nur wünschen kann ,warmherzig, liebevoll, herzlich, freundlich und mit einem großen Herz voller Liebe für ihre Enkelinnen.

    Und dann kommt noch der smarte Bootsbauer Justus dazu der nicht nur Clara Herz verzaubert ......

    Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz und so genießt man dieses Buch am besten mit einem Glas von Charlottes Zitronenlimonade, deren Rezept im Buchumschlag zu finden ist.

  10. Cover des Buches Schatten über dem Aargau (ISBN: 9783954517961)
    Ina Haller

    Schatten über dem Aargau

     (15)
    Aktuelle Rezension von: ChattysBuecherblog

    Bereits im Buchladen ist mir dieses Cover aufgefallen. Ob es an den Vögeln lag? Oder ist es der Titel? Ich weiß es nicht, aber es hatte mich sehr neugierig gemacht.

    Der Autorin ist es gelungen, von Anfang an Spannung zu erzeugen und den Spannungsbogen auch aufrecht zu erhalten. Bedingt durch den Schreibstil wollte ich immer mehr wissen, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

    Allerdings hatte ich mit den Protagonisten so meine Probleme. Irgendwie kamen sie mir allesamt ziemlich blaß vor und konnten mich nicht wirklich überzeugen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder Gefühl gewünscht.

    Abschließend kann ich sagen, dass mir dieser schweizer Krimi sehr viel Spaß gemacht hat, lediglich die Charakterisierung der Protagonisten hätte ich mir etwas eingehender gewünscht.

     

     

  11. Cover des Buches Die Toten von Lindau (ISBN: 9783404183265)
    Thomas J. Fraunhoffer

    Die Toten von Lindau

     (27)
    Aktuelle Rezension von: MaxundMaggie

    Ich finde ja immer zu Regiokrimis passen solche Covers recht gut! 

    Band 1 einer neuen Reihe und ich musste mich erstmal an das Ermittlerduo gewöhnen, bin ich doch aus der Augsburger Reihe etwas derbere Charaktere gewohnt.

    Es hat nicht lange gedauert und die Protagonisten sind für mich greifbar geworden. 

    Nun zu der Story. Leichen pflastern hier den Weg, welche auch ab und zu nicht mehr so ansehnlich sind und eher was für feste Krimimägen. Fährten werden gelegt und das Miträtseln und Mitfiebern ließ meinen inneren Sherlock voll auf seine Kosten kommen.

    Einzig das Ende war mir ein klitzekleines bisschen zu herbeigeholt, aber mit einigen Zufällen doch noch im Rahmen.

    Auf einen baldigen zweiten Teil. 

    Leseempfehlung für Krimifans. 

  12. Cover des Buches Mondjahre (ISBN: 9783839215456)
    Eva-Maria Bast

    Mondjahre

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Dies ist der erste Teil einer vierteiligen Serie um drei junge Frauen und ihre Familien zur Zeit des ersten Weltkriegs. Und gleich vorweg: Für mich ist die Einstufung in Krimi/Thriller völlig daneben. Es ist doch eher ein historischer Roman oder ggf. eine Familiengeschichte.

    Die Figuren werden sehr lebendig geschildert und man erfährt so ganz nebenbei noch ein paar Dinge über den 1. Weltkrieg, der mir persönlich nicht so geläufig ist wie der 2. 

    Die Frauen machen sehr viel durch (okay, die Männer an der Front natürlich auch), vom Verlust der Familie über Kriegsgefangenschaft, Flucht und Hunger.

    Zwischendurch kommt immer mal wieder die Gegenwart ins Spiel, die mit der Ersteigerung des silbernen Notizbüchleins von Sophie, einer der drei jungen Frauen, beginnt. 

    Da es ja noch weitere drei Teile gibt, bleiben viele Fragen offen. Diese Geschichte endet mit dem Ende des 1. Weltkriegs.

  13. Cover des Buches Marlenes Geheimnis (ISBN: 9783453359499)
    Brigitte Riebe

    Marlenes Geheimnis

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee007

    Darum geht es (Klappentext):

    Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage … 


    Meine Meinung:

    "Marlenes Geheimnis" von Brigitte Riebe hat mich von der ersten Seite an, einfach begeistert. Nane findet erstaunliches heraus und findet aber auch zu sich selbst. Die Handlung ist so gefühlvoll und zeitgleich auch traurig erzählt, das man als Leser glaubt, sich auch in der Vergangenheit zu befinden. Ich war so tief in der Familiengeschichte eingetaucht, das ich alles um mich herum vergessen habe. Eva und Marlenes Geschichte ist einfach unglaublich, aber zur damaligen Zeit leider gar nicht ungewöhnlich. 

    Die Personen die in diesem Roman vorkommen sind sehr liebevoll ausgesucht und beschrieben worden. Als Leserin fiel es mir überhaupt nicht schwer mir die Personen vorzustellen und auch mit ihnen zu leiden, aber auch glückliche Momente mitzuerleben. Mir hat der Roman super gut gefallen und ich hätte sogar noch sehr gerne einen 6. Stern vergeben. 

  14. Cover des Buches Bella Clara (ISBN: 9783899039245)
    Petra Durst-Benning

    Bella Clara

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Clara sieht nur noch einen Ausweg aus ihrer Ehe. Sie muss ein Fremdgehen ihrerseits vorgaukeln, damit es zur Scheidung kommt. Leider war sie schlecht beraten und der Richter spricht ihren Sohn ihrem Mann zu und dieser macht ihr auch noch die Tochter abspenstig.
    Ohne ihre Kinder fühlt sie sich verloren. Auch eine Arbeit kann sie in Berlin nicht finden, da dort ihr Mann alle Fäden zieht.
    So unternimmt sie eine weite Reise an den Bodensee, wo sie letztendlich ihr Glück zu finden scheint.
    Aber wird es ein Glück auf Dauer sein?

    Ein schönes Cover mit einer jungen Frau von hinten, das mich mit seinen warmen Farben sehr angesprochen hat.

    Mich begeistern historische Romane in denen starke Frauen agieren und somit hat mich dieser Roman vom ersten Laut an begeistert.
    Das es der dritte Teil einer Reihe ist bemerkte ich erst als ich eben diese Rezension schreiben wollte.
    Man kann die Bücher wunderbar auch einzeln lesen, ohne das einem Wissen fehlt.

    Clara hat es nicht leicht. Sie lebt Anfang des 20. Jahrhunderts, als Frauen noch nicht wirklich viele Rechte hatten.Erschreckend, das sie nur mit einem vorgetäuschten Ehebruch aus einer Ehe mit einem brutalen Mann heraus kommen kann. Und dann nochmal erschreckender das dieser so viel Macht besitzt das er ihr die Kinder und auch eine Möglichkeit Arbeit zu finden vorenthalten kann.

    Wie gut das Clara Freundinnen hat, die ihr weiter helfen können.
    Bei ihrem Umzug an den Bodensee scheint ihr das Glück wieder hold. Sie lernt die richtigen Personen zur rechten Zeit kennen und kann mit ihrem Wissen punkten.
    Sehr sympatisch hält sie an alten Wegbegleitern fest, auch wenn sie längst bessere Angebote hätte finden können. Sie vergisst nie, wer ihr in ihrer Notlage weiter geholfen hat und hilft auch selbst immer wo sie kann.

    Um so erschreckender war es für mich als Roberto auftauchte, der eine dunkle Vergangenheit zu haben scheint und versucht seine Spuren zu verwischen indem er sich einen neuen Namen zulegt.

    Wie gut, dass sie sich nicht von seinen Manieren und seinem blendenden Aussehen beindrucken lässt und doch weiterhin ihr Ziel nicht aus den Augen lässt.

    Schwierig wird es als die Verzweiflung, über ihre Kinder, die sie nicht bei sich haben kann, bei Clara übermächtig wird.

    Falsche Ratschläge und zu viel Selbständigkeit auf seiten ihrer Berater lassen das Glück plötzlich brüchig werden und alles droht Gefahr in sich zusammen zu stürzen.

    Das bringt schon gehörig Spannung in die Sache und hat mich mitfiebern lassen.
    Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und findet dann endlich, als man es fast nicht mehr mit anhören kann seinen Abschluss.

    Ein wirklich tolles Hörbuch, das ich in einem Wochenende fertig gehört habe.

  15. Cover des Buches Das Flüstern der Fische (ISBN: 9783954510832)
    Walter Christian Kärger

    Das Flüstern der Fische

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Kommissar Max Madlener wird nach einem Schusswechsel bei dem ein 17-Jähriger Täter stirbt, von Stuttgart an den Bodensee versetzt. Dem endgültigen Hinauswurf aus der Polizei kann er nur entgehen, wenn er sich in therapeutische Behandlung begibt, denn Madlener, den man hinter vorgehaltener Hand Mad Max nennt, neigt zu Alleingängen und cholerischen Ausbrüchen.  

    Unmittelbar nach seiner Ankunft in der neuen Dienststelle passiert der erste Mord. Gemeinsam mit seiner Assistentin Harriet „Harry“ Holtby nimmt er die Ermittlungen auf. Leider nicht ganz so als Teamplayer, wie es der Herr Polizeidirektor gerne hätte. 

    Den Beginn macht ein Toter, der nackt gemeinsam mit 5 Bodenseefelchen in einem fremden Swimmingpool schwimmt. Die Identität ist recht bald geklärt: Karl Möller, ein pensionierter Lehrer aus dem Jan-Hus-Internat. Als die nächste Leiche (diesmal mit 4 Fischen) gefunden wird und sich Gemeinsamkeiten der Vergangenheit herausstellen, ist klar, dass es sich um einen Serienmörder handeln muss. Zählt der Mörder wie bei einem Countdown von fünf abwärts? Werden also fünf Tote zu erwarten sein? 

    Meine Meinung: 

    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Max Madlener wird recht gut charakterisiert. Er ist ein hervorragender Kriminalist, der allerdings auch seine Schwächen hat. Sein aufbrausendes Temperament bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten. Herrlich wie er seinen Therapeuten, den arrogant wirkenden Dr. Auerbach, an der Nase herumführt. 

    Der Schreibstil ist lebhaft und fesselnd. Die tragischen Ereignisse, die zu den Morden führen, sind glaubhaft dargestellt. Auch der Umgang mit den Kollegen ist gut vorstellbar, wie er beschrieben ist. Reibebaum ist wieder einmal ein Vorgesetzter. 

    Mehrfache Perspektivenwechsel erhöhen die Spannung. 

    Zwei Dinge haben mich allerdings gestört: Zum einen der häufige Abdruck von Texten Madleners Lieblingslieder und zum anderen, dass die Leiche eines seit sieben Jahren vermissten Mannes nur durch Zufall auf einem Baum (!) entdeckt wird.  

    Fazit: 

    Ein spannender Krimi, der durch Lokalkolorit und interessanten Charakteren besticht. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

     

  16. Cover des Buches Die Fotografin - Weihnachten im Fotoatelier (ISBN: 9783641262105)
    Petra Durst-Benning

    Die Fotografin - Weihnachten im Fotoatelier

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Mimi Reventlow war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Denn während andere Frauen auf die Themen Kinder, Küche und Kirche reduziert wurden, ist sie als Fotografin mit ihrer Kamera unterwegs. Ihr großer Wunsch ist es, den Menschen mit ihren Fotografien Schönheit zu schenken, und dies gelingt ihr in zahlreichen Begegnungen und Abenteuern.

    Bodensee, Dezember 1910: Fotografin Mimi Reventlow hat sich bereiterklärt, das kleine Fotoatelier eines Bekannten zwischen der Vorweihnachtszeit und dem Jahreswechsel zu übernehmen und die Bewohner des kleinen Dorfes mit ihren Fotografien glücklich zu machen. Die Geschäfte von Gerhard Hagedorn gehen so kurz vor Weihnachten allerdings schleppend und nur wenige Menschen leisten sich eine begehrte Fotografie als Weihnachtsgeschenk. Doch Mimi hat bereits einen Einfall, wie sie die Geschäfte in dem kleinen Fotoatelier wieder ordentlich in Gang bringen könnte ...

     

     

    Cover:

    Das Cover gefällt mir so ganz gut und wer die Bücher rund um Mimi kennt, der wird hier auch schnell zugreifen, da das Bild auf dem Cover den anderen Buchcovern gleicht und so einen absoluten Wiedererkennungswert hat. Zu sehen ist hier die Protagonistin Mimi sowie eine weihnachtliche Dekoration. Das passt sehr gut.

     

     

    Eigener Eindruck:

    Um einen Bekannten einen Gefallen zu tun, willigt Mimi Reventlow ein, dessen Fotoatelier kurz vor Weihnachten zu betreuen. Doch bereits nach einiger Zeit muss sie feststellen, dass ihr Kollege kaum Kundschaft hat. Das will sie ändern und beginnt damit sich Gedanken zu machen, wie sie den Laden und vor allem die Fotografie an sich interessanter machen kann…

     

    Eine schöne, kurzweilige Geschichte mit herzerwärmenden Hintergrund und tollen Ideen. Der eshort ist kostenlos zu bekommen und liest sich in einem Rutsch weg, perfekt für eine Pause oder eine kurze Busfahrt. Außerdem macht dieser eshort Lust auf mehr und ich glaube ich werde mir die Hauptreihe rund um Mimi einmal genauer ansehen. Ich mag starke und inspirierende Charaktere und ich glaube das bekommen wir hier geliefert.

     

    Charaktere: 4/5

    Emotionen: 3/5

    Spannung: 3/5

    Idee: 5/5

    Logik: 4/5

     

    Gesamt: 4 von 5 Sterne

     

    Daten:

    ISBN: B07Y3CZ515

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 26 Seiten

    Verlag: Blanvalet Verlag

    Erscheinungsdatum: 15.10.2019

     

     

  17. Cover des Buches Dunkler Hass (ISBN: 9783404180844)
    Matthias Bürgel

    Dunkler Hass

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Am Bodensee treibt ein Serienkiller sein Unwesen. Er hat es auf junge Frauen abgesehen, die er brutal verstümmelt, bevor er sie tötet. Kommissar Marius Bannert ermittelt mit seinem Team fieberhaft, um den Täter zu stoppen. Doch der scheint keine Spuren zu hinterlassen, wodurch die SOKO im Dunkeln tappt. Deshalb bittet Marius Bannert den Fallanalytiker Falk Hagedorn, der nach einem Dienstunfall im Rollstuhl sitzt, um Hilfe. Hagedorn stimmt murrend zu und verbeißt sich schon bald in den Fall. Er scheint dem Täter verdächtig nahe zu kommen, denn plötzlich ist Hagedorns Tochter verschwunden....

    Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und ist in kurze Kapitel, die häufig an entscheidenden Stellen wechseln, unterteilt. Dadurch wird bereits früh ein hohes Tempo aufgebaut. Außerdem gibt es Rückblicke in die Vergangenheit des Täters. Dabei wird aber nie zu viel verraten, sodass man sich ganz auf die spannenden Ermittlungen einlassen kann.

    Bannert und Hagedorn sind nicht ganz einfache Charaktere, doch im Verlauf der Handlung wirken sie immer sympathischer. Außerdem stellt sich heraus, dass sie sich sehr gut ergänzen, wodurch man den Ermittlungen gerne folgt. Und die haben es wirklich in sich. Der Täter scheint dem Team immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Da er mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich umgeht, sollte man beim Lesen allerdings nicht zu zartbesaitet sein. Erfahrene Thriller-Leser dürften dem Täter früh auf die Schliche kommen, das tut der Spannung allerdings keinen Abbruch, da man nicht sicher sein kann, ob die eigenen Vermutungen richtig sind. Das Ganze gipfelt in einem atemberaubenden Finale, das es wirklich in sich hat.

    Ein Thriller, der spannende Lesestunden garantiert.

  18. Cover des Buches Faserland (ISBN: 9783462301465)
    Christian Kracht

    Faserland

     (364)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch fühlt sich so an, als hätte es ein Kleinkind geschrieben. "Ich mag die eine Frau sehr", "Ich mag das nicht", "mein Arsch ist klebrig" und natürlich wird in jedem Kapitel gekackt, gepisst und gefurzt. Der übermäßige Brauch von dem Wort "dass" macht auch eindeutig klar, dass der Autor die Schönheit der deutschen Sprache nicht zu würdigen weiß.

    Die Handlung beschränkt sich auf Saufen und Rauchen, irgendwo kommt auch ein bisschen Sex und natürlich sind da auch Drogen dabei. Was wäre schon ein nihilistisches Buch ohne Drogen? Die Figur selbst ist reich und oberflächlich, eine Zutat, die man in so vielen Drecksbüchern schon gelesen hat, dass das einem aus dem Hals hängt. Warum dürfen sich die Reichen alles erlauben und werden dafür geliebt, während die Arme für jede Handlung gehasst werden?

    Ich will nichts in ein Buch interpretieren. Ich will nicht den tieferen Sinn darin suchen, sondern ich lasse mich immer vom Autoren leiten, von einem Satz zum nächsten und das hier fühlte sich schon wie eine Beleidigung an. Ich habe mich zu tote gelangweilt. Soll der Protagonist seine geliebte Jacke sonst wohin stecken. Seit American Psycho können mich solche Bücher nicht schockieren.

  19. Cover des Buches Tunichtgut und Tunichtböse (ISBN: 9783954515271)
    Walter Christian Kärger

    Tunichtgut und Tunichtböse

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Dieser zweite Fall für „Mad Max“ Madlener und Harriet Holtby zeigt, dass so ziemlich jeder zwei Seelen in seiner Brust tragen kann. 

    Worum geht’s?

    Oberstaatsanwalt Dr. Matussek fühlt sich beobachtet und verfolgt. Das ist wegen seiner unerbittlichen Haltung Verbrechern gegenüber, nicht ganz verwunderlich. Allerdings lehnt er Personenschutz ab. 

    Gleichzeitig wird ein Frauenmörder, den er hinter Gitter gebracht hat, aus dem Gefängnis entlassen. Ist er derjenige, der Matussek bedroht?  

    Dann wird eine zerstückelte, vorerst unbekannte Frauenleiche im Tunnel der Bahnstrecke gefunden. 

    Madlener und Holtby, die sich wegen mehrmaliger unkonventioneller Ermittlungsmethoden den Zorn des Friedrichshafener Polizeidirektors zugezogen haben und uralte Fälle bearbeiten müssen, sind mit diesem Todesfall, der sich als Mord entpuppt, plötzlich wieder im Geschäft.   

    Meine Meinung: 

    Max Madlener ist schon ein schwieriger Charakter, hat aber eine extra hohe Aufklärungsquote. Mehrmals hängt sein Verbleib bei der Kriminalpolizei am sprichwörtlich seidenen Faden. Mit der jungen, ebenso unkonventionellen Harriet hat ihm Autor Walter Christian Kärger eine ergänzende Kollegin zur Seite gestellt.  

    In diesem zweiten Fall für die beiden, wird klar, dass jeder Mensch eine zweite, oft dunkle Seele in sich birgt. Niemand ist davon ausgenommen. Da helfen weder Bildung, Ehrgeiz oder Vermögen. Im Gegenteil, hier zeigt sich, dass unter dem Deckmäntelchen des „Vorzeigebürgers“ die schwarzen Gedanken fröhlich ausgelebt werden können, weil niemand an der Reputation des „braven Bürgers“ zweifelt. 

    Fazit: 

    Diesem fesselnden zweiten Fall für Madlener & Holtby gebe ich gerne 5 Sterne. 

  20. Cover des Buches Der andere Tod (ISBN: 9783423216678)
    Anja Jonuleit

    Der andere Tod

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Wurmli
    Das erste Dreiviertel des Buches ist eine platte Aneinanderreihung von Zustandsbeschreibungen. Spannung wird nicht erzeugt. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Schade nur, dass man bereits am Anfang ahnt, was es mit dem Hauptprotagonisten auf sich hat, so dass die Überraschung der Auflösung beim Leser einfach verpufft. 
  21. Cover des Buches Der Zorn des Zeppelin (ISBN: 9783954517978)
    Walter Christian Kärger

    Der Zorn des Zeppelin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    In diesem Krimi lässt Autor Walter Christian Kärger seinen KHK Max Madlener zum dritten Mal ermitteln. Für mich war es das erste Zusammentreffen mit dem Ermittler, der so seine eigene Art hat.

    Worum geht’s diesmal? 

    Die Nichte von Madleners Chef Kriminaldirektor Thielen, wird entführt und später mit Drogen vollgepumpt in einer barocken Basilika wieder aufgefunden. Wenig später hat ein anderes Mädchen weniger Glück - sie ist ermordet worden. Dazu kommt, dass der Täter die gesamte Polizei ständig vorführt. Nur mit Madlehner scheint er zu kommunizieren. Während die Ermittler fieberhaft nach dem Täter suchen, sind die Leser schon ein Stück weiter. In einem zweiten Erzählstrang können wir ihm über die Schulter schauen. 

    Werden Madlener und seine Kollegin Harriet Holtby den Täter fassen können? 

    Meine Meinung: 

    Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, bin ich recht gut mit den Ermittlern zurechtgekommen. Sowohl Max Madlener als auch Harriet Holtby haben Ecken und Kanten. Auch das psychologische Match zwischen Dr. Auerbach, Psychiater und Vater von Max‘ Freundin, ist gut gelungen. Beide können ihre Profession auch im Privaten nicht verleugnen. Nun, vielleicht verbessert sich ja die Stimmung in einem nächsten Fall. 

    Das Psychogramm des Täters ist vielschichtig angelegt und wir Leser dürfen in seinen Kopf hineinschauen.  

    Einzig die zahlreichen Liedtexte sind für mich inflationär. Es scheint, als ob kein Krimi ohne Zitate aus Gedichten oder Liedern auskommt. Aber, das ist Jammern auf hohem Niveau. Man kann sie ja überlesen. 

    Gut gefallen hat mir die Beschreibung von Friedrichshafen. Einige Örtlichkeiten habe ich wiedererkannt und das Zeppelinmuseum kenne ich von zwei Aufenthalten.  

    Fazit: 

    Ein vielschichtiger Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.  

  22. Cover des Buches Singvogel (ISBN: 9783492247931)
    Thommie Bayer

    Singvogel

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Kattro

    Oft verfilmte bzw. beschriebene Story, die in weiten Teilen leicht und früh vorhersehbar war. Dennoch ein flüssiger, guter und auch spannender Schreibstil und ein überraschendes Ende. Das Buch sorgt für gute Unterhaltung, mehr sollte man aber nicht erwarten. Dennoch bin ich nicht abgeneigt, noch mehr vom Autor zu lesen.

  23. Cover des Buches Das Knistern von Eis (ISBN: 9783740801854)
    Walter Christian Kärger

    Das Knistern von Eis

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Es ist Adventzeit am Bodensee - still und starr liegt der See da, was man von der Bevölkerung nicht sagen kann. Die Kakophonie der unerträglichen Weihnachtslieder lassen Max Madleners und Harriet Holtbys Nerven blank liegen. Noch wissen sie nicht, dass das Gedudel nur ein Vorgeschmack auf weiteren Wahnsinn bedeutet. Ein Profikiller zieht, einem Phantom gleich eine blutige Spur rund um den Bodensee. 

    Auslöser dieser Mordserie ist die Heldentat eines Galeriebesitzers, der zwei kleine Mädchen, die sich verbotenerweise auf das dünne Eis des Sees begeben haben und natürlich eingebrochen sind. Denn die Berichterstattung über den Mann in den Medien, löst eine Kettenreaktion an Verbrechen aus. Noch weiß niemand, dass sich der Ermordete in einem Zeugenschutzprogramm befunden hat. Als sich das LKA einschaltet und man der Friedrichshafener Kripo, und damit Madlener den Fall entzieht, ist die Kacke so richtig am Dampfen. 

    Doch wer „Mad“ Max Madlehner kennt, weiß dass er sich weder vom LKLA noch von der neuen Polizeipräsidentin (mit Doppelnamen) von seinen eigenen Ermittlungen abhalten lässt.  

    Meine Meinung: 

    Dies ist ja schon mein vierter Krimi um Max Madlener und Harriet Holtby. Dieses unkonventionelle Ermittlerduo ist mir so richtig ans Herz gewachsen. Die beiden verstehen sich ohne Worte und ergänzen sich vorzüglich.  

    Der Krimi ist fesselnd bis zur letzten Seite. Auch das Privatleben von Max darf wieder eine Rolle spielen. Immer wieder gibt es natürlich kleine Missverständnisse, die auf falsch verstandene Rücksichtnahme zurückzuführen sind. Diesmal hadert er mit dem Weihnachtsfest. Denn eigentlich hat er zwei Ex-Frauen und einen Sohn sowie seine neue Freundin Ellen, die unterschiedliche Ansprüche deswegen an den leidenschaftlichen Weihnachtshasser stellen. Wie er aus diesem Dilemma herauskommt, ohne zu viel Porzellan zu zerschlagen, hat der Autor recht gut gelöst. 

    Die Charaktere dürfen sich weiterentwickeln, was mir gut gefällt. Entzückend auch die Geburtstagsüberraschung für Ma, an der Harriet nicht ganz unbeteiligt ist. 

    Ich freue mich schon auf Band 5 (Das Lodern der Flammen) und Band 6 (Der Tote aus dem See) 

    Fazit: 

    Wieder ein fesselnder Bodensee-Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe. Ich kann diese Reihe nur empfehlen!

     

  24. Cover des Buches Vergissmichnicht (ISBN: 9783839213384)
    Eva-Maria Bast

    Vergissmichnicht

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Ole Strobehn, KHK aus Hamburg hat sich an den Bodensee versetzen lassen, um  die traumatischen Ereignisse eines Banküberfalls zu verarbeiten. Am idyllischen Bodensee ist die Verbrechensrate gering - glaubt er. Schon kurz nach seiner Ankunft muss er mit der alteingesessenen Kollegin Monja Grundel den Mord an einer alten Frau aufklären. Hilfe erhalten die beiden von Alexandra Tuleit, einer engagierten Journalistin, die Oles Leben gleich einmal auf den Kopf stellt. 

    Meine Meinung: 

    Dieser erste Fall für Ole Strobehn hat mich nicht zur Gänze überzeugt. Die Autorin hat einfach ein wenig zu viel gewollt, indem sie mehrere Geschichten in den Krimi gepackt hat. Die einzelnen Ideen sind recht interessant, doch leider  wirkt der Krimi ein wenig oberflächlich. So sind die Ermittlungen ein wenig zu kurz geraten, dafür wird das Liebesleben von Strobehn ziemlich ausgewalzt. Er handelt unprofessionell, wenn er sich in die Journalistin verliebt, die die Leiche gefunden hat.  

    Auch die Charaktere könnten mehr Konturen haben. Alles irgendwie zu wenig. Nur an der Oberfläche gekratzt. Aus den ganzen Geschichten hätte man gut einen vielschichtigen Krimi machen können. Außerdem ist mir das Privatleben der diversen Personen zu üppig beschrieben. Nur über Monja Grundel erfährt der Leser wenig. Allerdings hat sich der Krimi locker und leicht lesen lassen. 

    Fazit: 

    Ein Reihenauftakt, der noch Luft nach oben hat. Dafür gibt es 3 Sterne.

     

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