Bücher mit dem Tag "bonn"

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149 Bücher

  1. Cover des Buches Der Sommer der Freiheit (ISBN: 9783426512166)
    Heidi Rehn

    Der Sommer der Freiheit

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Akantha
    In „Der Sommer der Freiheit“ von Heidi Rehn begleitet der Leser Selma, die Tochter eines Bonner Zeitungsverlegers, zur Sommerfrische 1913 nach Baden-Baden. Während sie auf die Ankunft ihres Verlobten wartet, genießt sie das gesellschaftliche Leben in vollen Zügen. Dabei lernt sie auch den französischen Fotografen Robert Beck kennen und sie verlieben sich auf den ersten Blick. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges stehen sie allerdings fortan auf unterschiedlichen Seiten.

    Inhaltlich ist das Buch in drei Abschnitte unterteilt. Es beginnt mit dem „Aufbruch“ vom Sommer 1913 bis zum Sommer 1914. In der Nachbemerkung erläutert Heidi Rehn, dass es „weniger ein Roman über den Krieg als ein Roman über die gewaltigen Umwälzungen“ ist und sie aus diesem Grund schon vor dem Attentat auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger mit ihrer Erzählung einsetzt. Hier lernt der Leser alle Charaktere kennen, was wichtig und notwendig ist. Darüber hinaus passiert leider gar nichts Interessantes oder Spannendes in diesem Abschnitt. Die Protagonisten machen viele Ausflüge, nehmen an gesellschaftlichen Veranstaltungen teil und die Politik wird zwischendurch am Rande erwähnt. Gepaart mit einem sehr anstrengenden, künstlichen Schreibstil und vor allem auch unnatürlichen Dialogen, wollte ich das Buch in Abschnitt eins bereits mehrfach abbrechen (das erste Mal auf Seite 10, da ich mir nicht vorstellen konnte, mit diesem Schreibstil warm zu werden).
    Es mag grausam klingen, aber ich hoffte, mit dem Kriegsausbruch in Abschnitt zwei würde zumindest die Spannung der Handlung steigen, darum hielt ich durch. „Ausbruch“ behandelt die Ereignisse vom Sommer 1915 bis zum Spätsommer 1917, trifft also den Kern des Krieges und müsste viele mitreißende Ereignisse zu bieten habe. Hier wurde ich allerdings enttäuscht. Die Protagonisten kommen dem Krieg zwar wortwörtlich näher, aber von Spannung nach wie vor keine Spur. Einem kleinen Handlungsstrang ist anzumerken, dass die Autorin sich hier um etwas Abwechslung bemüht hat, allerdings ist diese Geschichte sehr schnell abgehandelt und kann den Leser zudem emotional nicht abholen. Trotz Fliegeralarm und Kriegstragödien transportieren die Charaktere keinerlei Emotionen, die diesen Ereignissen gerecht werden. Sie führen weiter ein privilegiertes Leben ohne außergewöhnliche Ängste oder Entbehrungen.
    Einmal so weit durchgekämpft, beschloss ich mit „Umbruch“ dann auch noch den dritten Abschnitt von Sommer 1918 bis zum Frühjahr 1919 zu lesen. Wie Abschnitt eins eine sanfte Einleitung darstellt, lässt der letzte Teil die Geschichte ausklingen – genauso unaufgeregt. Wenn es Heidi Rehn wirklich um die großen Umwälzungen der Zeit ging, hätte ich mir gerade am Ende noch wesentlich mehr erhofft.

    Mit der Protagonistin Selma bin ich leider nicht warm geworden. Sie kam mir vor als würde sie die ganze Zeit schauspielern und niemandem ihre wahre Persönlichkeit zeigen. Gut gefiel mit, dass sie ein wenig als Rebellin und fortschrittliche Frau angelegt war (fährt selbst und gerne Auto, trägt Hosen u.ä.), aber ihre Art war einfach nur anstrengend und übertrieben. Im Verlauf der weiteren Geschichte wird sie zwar ein wenig ernster und vernünftiger, aber das hat nicht mehr ausgereicht, um mich noch für sie zu begeistern. Besonders störend waren für mich aber auch die Vielzahl von Dreiecksbeziehungen, die in der Geschichte durchlebt werden. Es lag ein viel zu großer Fokus auf den Fragen, wer für wen was empfindet und wie man diese Probleme löst. Auch bei mehr Spannung in der sonstigen Handlung hätte mich dieses Thema gestört.

    Für den Lesefluss anstrengend waren auch einige französische Sätze. Obwohl ich französisch spreche (und diese sonst auch im Anhang übersetzt wurden) ist der Leser hier auf die eine oder andere Art gestolpert. Die Autorin hatte sicherlich beste Absichten, die Dialoge authentischer zu gestalten. Das ist aber leider danebengegangen.
    Neben den Übersetzungen findet sich im Anhang noch ein hilfreiches Glossar und die Nachbemerkungen der Autorin, die mir bei jedem historischen Roman wichtig sind. Dass leider erst dort zur Sprache kommt, dass Rehn mehr über Umwälzungen, statt über den Krieg schreiben wollte (wäre vielleicht auf dem Klappentext angebracht gewesen), war schade und hätte mir andernfalls eine andere Erwartungshaltung beschert.

    Zusammenfassend passiert auf über 600 Seiten einfach viel zu wenig, als dass mich das Buch hätte fesseln können. Der Schreibstil war anstrengend und die Protagonistin unsympathisch, sowie viel zu sehr in komplizierte Beziehungsgeflechte verstrickt. Jetzt zur Überraschung: Trotz meiner Bewertung von 2 von 5 Sternen, werde ich es nochmal mit „Gold und Stein“ und/oder der Wundärztin-Trilogie versuchen, denn ich habe das Gefühl, dass Heidi Rehn vielleicht auch anders kann und eine zweite Chance von mir verdient hat.
  2. Cover des Buches Nachtspiel (ISBN: 9783944676098)
    Catherine Shepherd

    Nachtspiel

     (93)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Rechtsmedizinerin Julia Schwarz wird in ihrem Institut "Eislady" genannt, denn sie geht ihrem Beruf der Obduktion von Leichen akribisch und sehr gewissenhaft nach, insbesondere wenn es sich um die Opfer von Gewaltverbrechen handelt. Ursächlich mag sein, dass ihr jüngerer Bruder vor 15 Jahren missbraucht und ermordet wurde und der Täter nicht ermittelt werden konnte. Immer noch hat sie mit Albträumen zu kämpfen und hört seine Stimme.  

    Mit dem Kölner Kriminalkommissar Florian Kessler arbeitet sie gern zusammen. Als dieser den Fall einer ermordeten Polizistin bearbeitet, die im Drogenmilieu ermittelte, führt Julia die Autopsie durch. Ihr mutmaßlicher Mörder wird wenig später tot aufgefunden, hat sich den Umständen nach selbst getötet. Die einzelnen Fakten ergeben kein klares Bild. Weitere Menschen werden brutal getötet und weisen offenbar alle eine Verbindung zu Julia auf. 

    "Nachtspiel" ist nach "Mooresschwärze" Band 2 der Reihe um die Rechtsmedizinerin Julia Schwarz, der jedoch problemlos ohne Vorkenntnisse des Vorgängerromans zu lesen ist. 

    Julia Schwarz ist mit ihrer fachlichen Expertise, aber auch mit ihren kleinen persönlichen Schwächen eine authentische und interessante Figur. Das Trauma ihrer Vergangenheit wirkt nach, belastet sie emotional, lenkt sie aber nicht von ihrer sorgfältigen Arbeit ab. Julia lebt für ihren Beruf und kann nur unter Zwang daran gehindert werden, die Leichenschau vorzunehmen, als sie selbst persönlich betroffen ist. 

    Durch verschiedene Perspektiven und zahlreiche Wendungen, die die Spannung immer wieder neu entfachen, ist "Nachtspiel" fesselnd geschildert. Deuten die ersten beiden Toten auf eine Tat aus dem Drogenmilieu hin, gehen die nächsten Opfer in die Richtung von Sadismus, Sexualdelikten und "Sensation Seekers". Lange ist nicht ganz klar, ob es sich dabei um zwei verschiedene Fälle handelt oder ob hinter allen Toten ein und derselbe Täter stecken. Julias Träume und Wahnvorstellungen und die persönliche Bedrohung, der sie im Laufe des Romans ausgesetzt wird, steigern den Nervenkitzel und gestalten die Aufklärung mit dem wechselvollen Zusammenspiel aus Kriminalarbeit und Rechtsmedizin bis zum Ende packend. 

    "Nachtspiel" ist ein temporeicher, lebendig geschilderter Thriller mit einem raffinierten Fallkomplex, der letztlich schlüssig aufgeklärt wird. Die persönliche Wende für Julia Schwarz macht zudem neugierig auf weitere Titel der Reihe um die sympathische Rechtsmedizinerin, von der es inzwischen bereits fünf Bände gibt. 

  3. Cover des Buches Die vergessene Burg (ISBN: 9783453359727)
    Susanne Goga

    Die vergessene Burg

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Paula Cooper ist als Gesellschaftsdame bei der Cousine ihrer Mutter angestellt. Sie hat ein sehr zurückgezogenen Leben weil sie sich ausschließlich um die alte Dame kümmert. 

    Plötzlich erhält sie eine Brief von Ihrem angeblichen Onkel Rudy. Völlig irritiert versucht sie bei ihrer Mutter Erkundigungen über ihn einzuholen. Doch diese wehrt ab. 

    So beschließt Paula der Einladung von "Onkel" Rudy zu folgen und bricht ihre Zelte in England ab und reist nach Bonn am Rhein. Vielleicht erfährt sie hier mehr über ihren Vater. Paula hat nämlich keinerlei erinnerungen an ihn und ihre Mutter blockt darüber tatsächlich alles ab. 

    Die Reise an den Rhein wird für Paula ein Bad der Gefühle, schafft sie es hinter das Verschwinden ihres Vaters zu kommen?

    Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Paula war gleich sehr sympathisch und man konnte sehr mit ihr mitfühlen und sich in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist toll und ich habe mich tatsächlich ein bißchen an den Rhein versetzt gefühlt, obwohl ich außer in Köln noch nicht die Möglichkeit hatte ihn zu besuchen.

  4. Cover des Buches Spiegelschatten (ISBN: 9783570309223)
    Monika Feth

    Spiegelschatten

     (135)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Es geht spannend weiter im zweiten Teil der Romy-Reihe. Ich finde es genial, wie die Autorin in jedem Band den Fokus auf ein anderes Thema setzt. Im ersten Teil ging es um Sekten und in diesem Teil um Homosexualität. Das Buch wäre sogar unabhängig vom ersten Teil lesbar. Es ist immer aus mehreren verschiedenen Sichtweisen geschrieben. Bis kurz vorm Ende hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder sein könnte, hatte aber schon eine Vorahnung, die sich auch bestätigt hatte. Romy war mir wieder sehr sympathisch und auch ihre persönliche Weiterentwicklung hat mir sehr gefallen. Ihren Zwillingsbruder Björn konnte man in diesem Teil auch kennen lernen. Er ist von den beiden eher der sensiblere und naivere. Auch die restlichen Personen im Buch sind sehr authentisch und haben alle ihre eigenen Eigenschaften. Im Gegensatz zum ersten Teil fand ich diesen etwas schwächer, aber das ist einfach nur meine persönliche Ansicht, da ich im ersten Teil das Sekten Thema einfach mega spannend fand.

  5. Cover des Buches Rapunzelgrab (ISBN: 9783426514634)
    Judith Merchant

    Rapunzelgrab

     (36)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klapptext

    Ein Märchenmord! Das ist Kriminalhauptkommissar Jan Seidels erster Gedanke,als er zum Tatort nach Rheinbach gerufen wird.Am Fuße des verwunschenden Hexenturms liegt eine Frauenleiche mit langen blonden Zöpfen.Bald stellt sich heraus,dass das Opfer an einer rätselhaften Krankheit litt:dem Rapunzelsyndrom.Die Ermittlungen führen zu einem Zirkel von Schriftstellern,die einiges zu verbergen haben.Und zu einem Roman,der nie besser geschrieben werden wäre.

     

    Meine Meinung

    Zuerst einmal möchte ich anmerken, das ich die ersten beiden Vorherigen Bücher nicht gelesen habe, aber das war für mich kein Problem, denn ich kam auch so gut in diese Geschichte rein. Was mich ein wenig gestört hat, war, das es doch zu viele Charakteren in dieser Geschichte gibt und das man sich beim lesen dann doch sehr Konzentrieren muss, um nicht bei jedem Einzelnen den Faden zu verlieren. Was dann schon mal für mich an manchen stellen ein wenig zu langatmig beim lesen war. Trotzdem fand ich das Thema im Buch sehr interessant. Auch das die Autorin mir kleine Einblicke in die Schriftsteller-Welt gezeigt hat. Denn man liest auch hier, das hinter den Kulissen nicht immer alles so glatt läuft, wie man denkt, das auch hier immer wieder der bessere gewinnt, was ich wirklich nicht gedacht hätte.

    Auch wenn die ganzen Personen in der Geschichte mich manchmal etwas verwirrt haben und ich mich dann doch manchmal wieder neu beim lesen Sammeln musste, fand ich die Spannung in dieser Geschichte ganz gut. Auch das ganze drum herum war für mich sehr interessant, was mich dann doch noch etwas Überrascht hat. Das Ende wurde dann so schnell herbeigeholt,  das ich doch ein wenig verblüfft war und ich mich gefragt habe, war es das jetzt schon?

  6. Cover des Buches Die Akte Adenauer (ISBN: 9783499004759)
    Ralf Langroth

    Die Akte Adenauer

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Leila_James

    Phil Gerber war während des 2. Weltkrieges für das CIC  tätig. Seine Eltern sind zu beginn des Krieges in die USA ausgewandert um vor Hitler zu flüchten. Mit seinen Deutschen wurzeln ist er perfekt dafür ins BKA eingeschleust zu werden um einen Mysteriösen mordfall zu klären.

    Phil Gerber und seine Kollegen gingen mir von Seite eins auf die Nerven. Die Sprache ist sehr Rohr, es geht nur um Autos / Affären und waffen. Es braucht sehr lange bis man mal zum Punkt kommt und selbst dann reicht keine einfache Verfolgungsjagt sonder es muss der Hubrschrauber sein.

    Ich hatte mich eigentlich sehr darauf gefreut mehr darüber zu lesen wie es im Westen von Deutschland nach Ende des Krieges war. Wurde aber leider sehr enttäuscht.Wirkliche Einblicke sind sehr klein und man muss sie zwischen den Heldentaten von Phil im kleinen suchen. Band 2 kommt im Februar 2022 auf dem Markt mal sehen was in dem so Los ist.  

  7. Cover des Buches Emma Schumacher & Der verschwundene Professor (ISBN: B075G16BXT)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der verschwundene Professor

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Maya83

    Der frühe Tod ihrer Mutter führte Emma nach England und ins Haus ihrer Großmutter, mit der sie ein ruhiges Leben führt. Mit ihrem Vater, einem Professor der Archäologie der Universität Bonn steht sie in regem Briefkontakt - bis sie eines Tages Post erhält, die so gar nicht nach ihm klingt. Emma muss der Sache auf den Grund gehen - und bricht kurzerhand nach Bonn auf. Dort angekommen muss sie feststellen, dass ihr Vater verschwunden ist..

    Dieser mit viel Liebe zum Detail erzählte Cosy-Krimi nimmt den Leser gedanklich mit auf eine Reise in die 1920er Jahre und lässt ihn in die damalige Zeit eintauchen. Die Protagonisten sind liebenswert und authentisch dargestellt - die Hauptfigur Emma durchläuft im Handlungsverlauf eine gelungen ausgearbeitete Wandlung vom eher unerfahrenen jungen Mädchen zur selbstbewussten Dame. Gut recherchierte historische Hintergründe wurden gelungen mit der Handlung verknüpft, die humorvoll und locker-leicht erzählt wird. Der gut aufgebaute Spannungsbogen lädt mit überraschenden Wendungen zum Miträtseln ein. 

    Ein toller Cosy-Krimi für angenehme und unterhaltsame Lesestunden!



  8. Cover des Buches Raumpatrouille (ISBN: 9783462053739)
    Matthias Brandt

    Raumpatrouille

     (112)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Schreibstil ist recht nett und die Geschichten um Matthias Brandt unterhaltsam. Jedoch nichts besonderes. Ich hätte gerne mehr über Willy Brandt erfahren. Kann man lesen muss man aber nicht. Es ist kein Buch was mir lange in Erinnerung bleiben wird. Daher 3 Sterne. 

  9. Cover des Buches Böses Blut der Vampire (ISBN: 9783863613228)
    Hagen Ulrich

    Böses Blut der Vampire

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Bookdiary
    Inhalt 
    Die beiden Vampire Jan Meyer-Frankenforst und Elias Al-Buchari sind glücklich zusammen und leben im beschaulichen Bonn. Da klopft Jans Hetero-Vergangenheit an, in Gestalt der schwer kranken Sophie Harrach, die dem überraschten Jan zwei blonde kleine Racker präsentiert, Folgen einer Jahre zurücklie-genden Affäre. Sophie bittet die beiden, ihre Söhne aufzunehmen. Sie will nicht, dass die beiden Jungs in die Hände des Großvaters, des konservativ-bigotten Stadtrates Peter Harrach fallen.Auch für Sophies flippigen und ungeouteten Bruder Sebastian ist das frömmelnde Klima in seinem El-ternhaus der pure Horror. So oft es geht, flieht Basti zu seinem besten Kumpel Malte, mit dem er Fantasy Spiele programmiert. Beide wollen der spießigen Kleinstadt Plauen, der Hölle des sächsischen Vogtlandes, lieber heute als morgen den Rücken kehren.Auf einer Party im Plauener Szene-Club Sodom verschwimmen für Sebastian die Grenzen zwischen Realität und Fantasy. Er begegnet einem echten Vampir und kann gerade noch flüchten. Als Sebastians Vater eine Geschäftsbeziehung mit zwei rumänischen Investoren eingeht, die er zum Abendessen einlädt, kommt es noch schlimmer. Sebastian sieht sich dem überraschten Vampir aus dem Club gegenüber. Bis auf Mord läßt der fast nichts aus, um den Jungen zum Schweigen zu bringen.Als Malte und sein Kumpel zum Studium nach Bonn umziehen wollen, sind sie froh, dem nervigen Vampir Cosmin und seinem ebenso bissigen Onkel Ioan entkommen zu sein. Sebastian freut sich, in der Nähe seiner kranken Lieblingsschwester zu sein. Doch Studentenbuden in Bonn und Köln sind knapp. Da präsentiert Sebastians ahnungsloser Vater seinem entgeisterten Sohn den Vorschlag Ioans, mit Cosmin eine WG zu gründen. Der intrigante Ioan benutzt Bastis Vater für seine ganz eigenen Pläne. Und Sebasti-an fragt sich bald, wer von den Dreien wirklich das Monster ist.Auch Cosmin hat Probleme, denn seine unorthodoxe Ernährung fällt bald der Bonner Polizei auf. Und dann werden die Vampire Jan und Elias auf den Eindringling aufmerksam.

    Zitat 
    "Es klingelte an der Tür der alten Fabrikantenvilla im Villenviertel von Bad Godesberg."

    Meinung 
    Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es zweigt eine Illustration von Sebastian, wodurch man sich diesen Charakter noch besser vorstellen kann. Es passt deshalb auch super zu dem Buch. Es ist einfach ungleichschön gemacht und auch sehr hochwertig. 

    In dem Buch geht es vor allem um Sebastian. Der Klappentext verrät nicht all zu viel über das Buch. Sebastian, hat es nicht leicht in seinem Leben. Er wächst in einer sehr konservativen Familie auf und ist zudem auch noch schwul. Als er dann auch noch auf den Vampir Cosmin trifft versinkt sein leben in einem totalen Chaos. Soll er seinen Gefühlen folgen oder doch seinen Instinkt, das dieser Vampir doch nicht so ganz ungefährlich ist? Und wie reagiert sein Vater auf das ganze?

    Das Buch beginnt bei Jan und Elias. Man lernt die beiden Kurz kennen, was gut war, da ich den ersten Teil nicht kennen, nun aber doch gerne lesen würde.  Doch schon nach den ersten Kapitel wechselt die Perspektive zu Sebastian. Den meisten Teil des Buches verbringt man in seiner Perspektive was mir gut gefallen hat. Aber auch die anderen Chartere haben einen guten und ausführlichen Einblick in die Welt und die Geschichte geliefert. Unterstichen wurde das ganze durch die Zahlreichen Illusionen die das Buch durchziehen. Sie passen einfach so gut in das Buch und verdeutlichen alles noch mehr. Der Spannungsbogen im Buch hat mir auch sehr gut gefallen. Man merkt die Spannung zwischen den beiden Hauptcharakteren, doch Sebastian macht es Cosmin nicht allzu leicht, was super war.

    Das Buch hat mich einfach gefesselt. Mir gefällt die Thematik gut, da es um einen schwulen Jungen geht in einer sehr Konservativen Familie, der sich los lösen möchte. Auch der Fantasie Aspekt passt sehr gut. Ich mag einfach Vampire und Cosmin ist ein richtig guter Bad Boy Vampir. Auch hat mir gefallen, das alles sehr detailliert beschrieben. Es hat sich aber nichts gezogen und war die meiste Zeit spannend. Es hat aber auch eine gewisse Ernsthaftigkeit da es sich auch etwa mit Politik beschäftigt, was ich auch gut fand. Was soll ich zu den Charakteren sagen? ich habe sie einfach geliebt. Sebastian war zwar manchmal etwas stur und zickig, aber er entwickelt sich im Buch ,was sich sehr bewundere. Cosmin ist auch total toll. Er ist ein dunklere Vampir mit vielen Geheimnissen, hat aber auch einen weichen menschlichen Kern. Den vor allem Sebastian zu sehen bekommt. Aber auch die Nebencharakter kann man einfach nur ins Herz schließen. Man fiebert jede Seite mit und fragt sich wie es wohl weitergehen wird. 

    Der Schreibstil des Autors hat mich wirklich begeistert. Mit viel liebe zum Detail. Aber auch Spannung und Gefühl. Er hat eine Wahnsinnig schöne und intensive Liebesgeschichte erschaffen. Die für jeder man was ist.

    Das Buch mit einem Wort: Familie 

    Fazit
    Das Buch hat mich einfach nur begeistert in allen Hinsichten. Einen haben Stern ziehe ich ab, da Sebastian manchmal sehr sehr nervig war. Aber an sonst eine 1A Buch. Deshalb bekommt es 4,5 von 5 Sternen. 
  10. Cover des Buches Der Baader-Meinhof-Komplex (ISBN: 9783442155972)
    Stefan Aust

    Der Baader-Meinhof-Komplex

     (307)
    Aktuelle Rezension von: hamburgerlesemaus

    Während meine Mutter beim Post-oder Bankschalter anstand (ATM gab es damals noch nicht), guckte ich mir das große Poster mit all den gesuchten RAF-Gesichtern an. In jeder Bank, Geschäft, Bahnhof oder öffentlichem Amt hing dieses Plakat! Wann immer wir mit unseren Eltern aus Hamburg nach Hause nach HH-Lemsahl fuhren, wurden wir von mindestens einer Polizeikontrolle gestoppt. Am Ende wohnte die RAF nur 5 Km von meinem Elternhaus in Poppenbüttel entfernt.

    #derbaadermeinhofkomplex war das erste Buch, das mir alle Zusammenhänge der RAF darstellte.
    Es ist schon länger her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß noch, das es sich wie ein Krimi las. 878 Seiten Spannung pur. Allerdings erinnere ich mich auch, dass ich über Baaders seitenlangen, intellektuellen Ergüsse ohne Punkt und Komma im Gerichtssaal hinweggelesen habe.
    Danke #stefanaust

  11. Cover des Buches Bis sich unsere Wege wieder kreuzen (ISBN: 9782919806546)
    Verena Maria Kalmann

    Bis sich unsere Wege wieder kreuzen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist einfach traumhaft und der Klappentext sehr interessant.

    Auch der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen, jedoch konnte er mich das ganze Buch über nicht fesseln und auch die Emotionen blieben mehr oder weniger komplett aus.

    Das Fesseln haben die kurzen Kapitel und der Inhalt der Geschichte übernommen, sodass ich das Buch schlussendlich innerhalb eines Tages durchgelesen hatte.

    Also alles in allem ein wunderbares Buch mit berührender Geschichte, auch wenn das durch den Schreibstil gar nicht so rüber kam.

  12. Cover des Buches Letzte Ausfahrt Auerberg (ISBN: 9783954414765)
    Nicole Peters

    Letzte Ausfahrt Auerberg

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buchwurm05

    Inhalt:

    Unter einer Autobahnbrücke in Bonn wird eine weibliche Leiche gefunden. Mittels der Presse versucht die Polizei die Identität der Toten zu klären. Daraufhin meldet sich ein Ehepaar bei der Rechtsanwältin Helen Freitag. Sie behaupten die Tote wäre ihre vor 20 Jahren verschwundene Tochter. Zur Polizei wollen sie selbst nicht gehen, da sie damals schon keine guten Erfahrungen mit dieser gemacht haben. Zu Recht wie Helen feststellt. Denn der zuständige Kriminalhauptkommissar scheint kein Interesse an der Aufklärung des Falles zu haben. Helen beginnt mit dem Journalisten Voss ihre ganz eigenen Recherchen und stößt schon bald auf neue Erkenntnisse....

    Leseeindruck:

    "Letzte Ausfahrt Auerberg" ist der 1. Band mit Rechtsanwältin Helen Freitag. Von Anfang an baut die Autorin Spannung auf. Wozu auch Zwischenkapitel beitragen, die aus Sicht des Opfers geschrieben sind und erzählen was sich vor 20 Jahren zugetragen hat. Immer nur Häppchenweise natürlich. In die Figuren konnte ich mich gut hineinversetzen. Auch wenn ich bei Helen etwas gebraucht habe, um ihr Verhalten in einer bestimmten Hinsicht zu verstehen. Das wurde aber nach und nach geklärt. Was mir in dieser Form gut gefallen hat. Wurde man doch anfangs nicht mit zu vielen Details konfrontiert, die den Einstieg dann erschwert hätten. So konnte ich mich sofort auf die Geschichte konzentrieren und mit rätseln. Am Ende wachsen einige Protagonisten über sich hinaus und tragen zu einem spannenden Showdown bei. 

    Fazit:

    Mir hat "Letzte Ausfahrt Auerberg" richtig gut gefallen. Der Krimi ist solide geschrieben. Kommt dabei ruhig und unaufgeregt daher. Baut die Spannung von Anfang an auf. Mit der Zeit habe ich die Figuren in mein Herz geschlossen und freue mich jetzt schon auf Band 2, der schon parat liegt. Gerne empfehle ich diesen Bonnkrimi, der natürlich auch Lokalkolorit enthält, weiter.

  13. Cover des Buches Emma Schumacher & Der Salon des Todes (ISBN: 9781973437093)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der Salon des Todes

     (22)
    Aktuelle Rezension von: cinzia1388

    Leider habe ich das erste Buch nicht gelesen, aber das spielt keine Rolle, kann das noch nachholen. Man kann also das Buch lesen und verstehen ohne das man den ersten Teil gelesen hat. 


    Das Buch versetzt einem in die Vergangenheit und man beginnt darüber nachzudenken wie es damals war, das gefällt mir sehr. Die Geschichte liest sich sehr gut und ist spannend. 

    Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. 


  14. Cover des Buches Das Haus in der Löwengasse (ISBN: 9783499259012)
    Petra Schier

    Das Haus in der Löwengasse

     (127)
    Aktuelle Rezension von: unclethom
    Heute habe ich ein Buch aus dem Jahr 2012 beendet. Um es kurz zu machen, das Buch hat mich vollends überzeugt.
    Neben der Adelinareihe ist das bisher das Buch, das mir von Petra Schier am besten gefallen hat. Erneut gelang es der Autorin mich abzuholen und dies gleich auf den ersten Seiten. Der Spannungsbogen ist fein gezeichnet und beginnt eher sachte um sich dann immer weiter zu steigern.
    Das Buch besticht durch großartig ausgearbeitete und sehr plastisch beschriebene Figuren. Dank der schönen Schreibweise gelingt es der Autorin ihren Figuren Leben einzuhauchen, so sehr das man glauben könnte, es handle sich um reale Personen. Dazu die wie gewohnt schönen Dialoge und man erlebt mit wie sich eine Liebesgeschichte zur damaligen Zeit angefühlt haben muss.
    Der Hauptdarsteller, Julius ist ein sehr moderner Mann, eigentlich ganz anders wie so viele Männer im Verhältnis zu seinen weiblichen Angestellten. Nach außen hin eine raue Schale mit einem weichen Kern. Es ist jetzt nicht leicht Julius weiter zu charakterisieren ohne zu viel von der Story zu verraten, deshalb lasse ich es auch sein. Ich empfehle hier, das Buch selbst zu lesen, wenn ihr Wissen wollt welch ein feiner Mann Julius denn ist.
    Die Schauplätze sind ebenfalls sehr schön beschrieben und so kommt es einem vor als wäre man selbst schon dort gewesen.
    Der Roman ist eine wunderschöne Liebesgeschichte und daher eigentlich eher etwas für Frauen, so könnte man denken. Aber denkste, auch ich als Mann war von diesem Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
    Für mich sind das hier hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!
  15. Cover des Buches Melisande, die Fee (Oliveros Institut für Fantastik 1) (ISBN: B07GZYS94D)
    Annabelle Mercurio

    Melisande, die Fee (Oliveros Institut für Fantastik 1)

     (13)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Archibald Anastasius Olivero tritt am 1. April 1899 seine Stelle als Leiter des Instituts für Fantastik an. Das Institut befindet sich in einer Paralellwelt,  die unserer Welt 15 Jahre hinterher ist und so von der Welt der Menschen und ihren Fehlern lernen kann. Gemeinsam mit der Fee Melisande, die aus Avalon stammt, versucht Archibald alles um seine Welt zu schützen...

    Ins Buch habe ich von Anfang an sehr gut reingefunden, was an dem sehr lockeren und leichten Schreibstil liegt. Auch die Spannungskurve im Buch ist gut gelungen, so wird es dem Leser nie langweilig und die Seiten fliegen nur so dahin! Das Buch besticht ausserdem durch seinen humorvollen Stil und den Witz zwischen den Zeilen.

    Von Beginn an hat mich die Idee dieser Paralellwelt, die aus unseren Fehlern lernt, fasziniert und diese Idee ist sehr gut ausgearbeitet und funktioniert in der Geschichte wunderbar! 

    Die Charaktere,  besonders Archibald und Melisande, sind wunderbar ausgearbeitet. Archibald ist ein wenig tollpatschig und naiv manchmal,  dann aber wieder hat er einen sehr intelligenten Verstand! Diese Mischung ist sehr liebenswert und man kann ihn nur ins Herz schließen! Melisande ist ein ganz bezaubernder Mensch, bei ihr könnte ich mir richtig vorstellen das sie den Status einer "besten Freundin" inne hat.  

    Die Geschichte ist voll von Magie, Abenteuern, guten Ideen und wunderbaren Charakteren. Da gebe ich gern die volle Punktzahl und spreche eine Leseempfehlung aus, für Fantasyfans.

  16. Cover des Buches Fliehkräfte (ISBN: 9783518464663)
    Stephan Thome

    Fliehkräfte

     (66)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29
    Hartmut Hainbach kann eigentlich sehr zufrieden mit seinem Leben sein. Er hat seine Traumfrau geheiratet, arbeitet als Philosophie- Professor in der bonner Universität und hat eine Tochter, die jetzt in Hamburg und dann in Santiago studiert. Doch dies ändert sich als seine Frau beschließt, nach 20 Jahren Hausfrauen- Dasein, zu arbeiten; und zwar in Berlin. Die Ehe ist also wieder eine Wochenend- Beziehung mit vielen Telefonaten und Mißverständnissen. Er ist darüber sehr unglücklich. Er vermisst seine Frau und fühlt sich einsam.
    Dann bekommt er ein Job- Angebot in Berlin, was für ihn bedeutet, dass er seine Proffesur in Bonn aufgeben und das Haus in Bonn verkaufen muss. Also ein Neuanfang. Er ist so überfordert mit der Entscheidung, dass er mit seinem Auto quer durch Europa fährt. Er trifft seine alte Liebe Sandrine. Spricht mit einem alten Arbeitkollege, der seine Laufbahn in der bonner Uni aufgegeben hat und redet mit seiner Tochter über diese Option. Es ist also eine Abrechnung mit seinem Leben und seiner Ehe und er fragt sich, ob diese Ehe es wert ist alle Sicherheiten, die er hat aufzugeben, für diese Frau.

    Eigene Meinung:
    Für mich war das wieder ein ganz besonderes Buch. Der Autor besitzt eine ganz besondere Erzählstil. Er bringt diese ganz besondere Thematik ganz toll rüber. Leider war es für mich an einigen Stellen etwas langatmig. Trotzdem ein tolles Buch!


  17. Cover des Buches Requiem für einen Henker (ISBN: 9783937001722)
    Jacques Berndorf

    Requiem für einen Henker

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich hatte gedacht ich hätte bereits alle Bücher der Reihe "Eifel-Krimis" um den Journalisten Siggi Baumeister gelesen, musste aber just feststellen, dass mir ein paar "durchgerutscht" sind. Das wollte ich mit einem wehmütigen Rückblick und einer sehr guten Erinnerung an vergangene Lesestunden nachholen. Ich würde nicht enttäuscht. Das letzte Buch dieser Reihe hatte ich so um 2013 herum gelesen....!

    Der Schreibstil des Autors ist unnachahmlich, sehr prägnant, ausdrucksstark aber dennoch gut und flüssig lesbar. Der Spannungsanteil ist für einen Krimi recht hoch, wenngleich der Spannungsbogen nicht durchgängig ist. Dafür lockern tolle, manchmal trocken-humorige, Dialoge die Handlung auf. Vielleicht ist in vorliegendem Fall der Autor mit dem Plot etwas über das Ziel hinausgeschossen; das Thema Geheimdienste und Auftragsmord durch staatliche Stellen ist für die Hauptfigur nach meinem Geschmack etwas zu "hoch". Trotzdem - das Buch ist spannend und weckt Erinnerungen weil es zu DM-Zeiten spielt und Bonn (also direkte Eifel-Nähe) noch Bundeshauptstadt war. 

    Die Protagonisten sind sehr gut und mit Tiefe gezeichnet. Es ist schon bemerkenswert, dass ich nach so langer Lesepause heute dennoch das Gefühl hatte, das letzte Buch erst vor ein paar Monaten gelesen zu haben. Das zeigt, dass die Bücher nachhaltig unterhalten....!


  18. Cover des Buches Göttertrank (ISBN: 9783442372188)
    Andrea Schacht

    Göttertrank

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen

                


     Amara wächst als uneheliches Kind der Zuckerbäckerin Birte auf. Der exotische Kakao wird ihre Leidenschaft und auch wenn sie einige Schicksalsschläge hinnehmen muss, bleibt sie dem Kakao doch treu.

    Das Buch konnte mich fesseln, auch wenn hier immer wieder verschiedene Erzählstränge geschickt zusammengeführt wurden. Amara ist die Hauptprotagonistin, doch ihre Geschichte ist fest verwoben mit anderen Menschen, die immer wieder ihren Weg kreuzen. Die Autorin hat es geschafft, die Zeit der Industrialisierung wieder aufleben zu lassen und somit auch Standesdünkel und unmenschliche Arbeitsbedingungen. Die Geschichte rankt sich um Kakao und man erfährt ganz nebenbei einiges über die süße Köstlichkeit. Die Geschichte ist spannend erzählt, es gibt Intrigen, Gift und Eifersucht, aber auch schöne Momente. Ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt und es wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.
  19. Cover des Buches Rheinblick (ISBN: 9783548062495)
    Brigitte Glaser

    Rheinblick

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Ingrids_Blog

    „Rheinblick“ spielt vom 18. November bis 4. Dezember 1972 und behandelt die Zeit der Wahl Willy Brandts und seinem anschließenden Krankenhausaufenthalt.


    Abwechselnd erleben wir diese Zeit aus der Sicht von vier Protagonisten: Sonja, die Logopädin, aufgewachsen mit einem prügelnden Vater, die Willy Brandts Stimme retten soll; Hilde, die verwitwete Wirtin des Rheinblicks, die versucht sich aus der Politik herauszuhalten, aber vor Jahren einen Fehltritt beging, Max, ein Student und stetig abgebrannter Taxifahrer mit einer Vorliebe für hübsche Frauen und Lotti, eine kesse Journalistin aus Kehl, die für ihr Heimatblatt nach Bonn geschickt wurde. 


    Schnell wird man in das Bonn der 70er Jahre katapultiert. Die Atmosphäre ist dicht und bildhaft verwoben, mir sogar an manchen Stellen etwas zu viel des Guten. Die meisten Leser*innen werden wohl nicht diese Zeit im Rheinland miterlebt haben. Insofern werden ihnen die vielen erwähnten Musiktitel, Filme, Werbungen nicht viel sagen. Hier wäre weniger mehr gewesen.


    Das Thema hat mich sehr interessiert. Man merkt die akribische Recherche dem Buch an jedem Satz an. Die politischen Ränkespiele werden den Leser*innen durch die Perspektive der Protagonisten nährgebracht. Das Polittheater bildet den Hintergrund der Geschichte. Im Vordergrund stehen die Probleme der oben genannten Figuren.


    An sich ist das nicht schlecht, jede von ihnen hat ihr Scherflein zu tragen. Allerdings konnte mich die Umsetzung bei vier unterschiedlichen Handlungssträngen nicht überzeugen. Die Perspektivwechsel kommen schnell hintereinander, manchmal gerade mal 1-2 Seiten. Kaum glaubte ich, der Figur näher zu kommen, erfolgte der nächste Handlungsstrang. Die kurzen Abschnitte glichen für mich eher einem Blitzlichtgewitter, sodass ich in der Mitte des Buches zu einer ungewöhnlichen Maßnahme griff: Ich las die Handlungsstränge der Protagonisten nacheinander.


    Das erlaubte mir, die Zeit über bei einer Figur zu bleiben und riss mich nicht immer wieder von ihrer Seite fort. Und da vieles nur angerissen und anschließend in Rückblenden erzählt wird, fiel es mir leichter, dem Plot zu folgen. Besonders die lebenslustige Lotti hat es mir angetan. Die anderen hätte ich gerne ab und an mal geschüttelt.


    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn sehr viel beschrieben und Handlungen über die Gedanken der Figur mitgeteilt werden, wo ich lieber direkt dabei gewesen wäre.  Aber das ist bestimmt den schnellen Wechseln zwischen den Strängen geschuldet. So wurden interessante Dialoge bestenfalls angerissen werden und teils abrupt beendet, dafür Beschreibungen wesentlich mehr Raum gegeben.  

    Insgesamt eine schöne Idee, deren Umsetzung mir jedoch einige Schwierigkeiten bereitete, deshalb 3,5 Sterne.

  20. Cover des Buches Emma Schumacher & Der elegante Tod (ISBN: B0786TR5C1)
    Andrea Instone

    Emma Schumacher & Der elegante Tod

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Emma tritt eine neue Stelle in dem Modehaus Dezière an. Alles ist neu und wahnsinnig interessant für die junge Frau. Welche Aufgaben hat sie als Muse des Couturiers? Vor allem aber, was macht die perfekte Sekretärin, wenn sie über eine Leiche stolpert? Kündigen, meint ihr Verlobter James. Der Polizei helfen, meint Emma, den wer könnte Büros unauffälliger durchsuchen als sie in ihrer Position?

    Schnell stößt sie auf dunkle Geheimnisse, die bis in den großen Krieg zurückreichen. 

    Diese Cozy Krimi Reihe wird immer besser. Es ist alles vorhanden, was das Leserherzchen so braucht. 

    Eine klare Leseempfehlung von mir.

  21. Cover des Buches Feuerschule (Magie hinter den sieben Bergen) (ISBN: 9781533670786)
    Diandra Linnemann

    Feuerschule (Magie hinter den sieben Bergen)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: dreamlady66
    Feuerschule von Diandra Linnemann
    Ein Buch mit 292 Kapiteln, übersichtliches Inhaltsverzeichnis und 12 Kapiteln
    Eine sehr gut lesbare Schrift und großzügig angeordnete Absätze. Das Buchformat fällt aus dem normalen Maß.
    Das Cover gefällt mir, ist farblich sehr freundlich gestaltet mit versponnenem "Fädenkranz" und Zirkelzeichnungen, es wirkt geheimnisvoll...


    Zum Inhalt:
    Als staatlich geprüfte Hexe hat Helena Weide ihre Lizenz verloren. Sie erhält aber trotzdem von einer Privatschule in Bonn die Aufgabe, eine Projektwoche mit Mädchen zu leiten. Sie soll herausfinden, wer von den Mädchen für diverse mysteriöse Zwischenfälle in der Abschlußklasse verantwortlich ist.
    Eine begeisterte, junge Lehrerin möchte ihr helfen und sie nimmt diese Hilfe gerne an.
    Denn außerdem arbeitet Helena auch noch für eine Einwanderungsbehörde als Gutachterin.
    Und im Privatleben ihres Freundes gibt es einen Familienfluch...

    Fazit:
    Es ist der 5. Band der Serie, leider kenne ich die Vorgängergeschichten nicht. Aber, es gab keine Probleme, sich in die Geschichte reinzulesen. Die Charaktere der Schulmädchen sind interessant und sympathisch herausgestellt sowie realitätsnah.
    Die Aufgabe von Helena, die Umsetzung des Hexenkreises in der Schule herauszufinden, finde ich wirklich als gut gelungen...
    Insgesamt gesehen ein spannender Hexenroman, der mich gut unterhalten hat und den ich als lesenswert wirklich nur weiter empfehlen kann.
  22. Cover des Buches Ansichten eines Clowns (ISBN: 9783423191166)
    Heinrich Böll

    Ansichten eines Clowns

     (454)
    Aktuelle Rezension von: Dolores999

    Allein sprachlich und vom Figurenentwurf, von der Tiefe und Komplexität der Figur, her ist das Buch eine Wucht.
    Fasziniert hat mich auch die Kontroverse Katholizismus- Evang.- Atheismus/ Nichtkirchlich. Die Thematik spielt heute ja nur noch in sehr kleinen Kreisen eine Rolle, weil sie durch andere ersetzt wurde und ersetzt wird. In ein paar Jahren werden wir das Buch wohl als Parabel auf aktuelle quasi-religiöse und nicht minder unvereinbare Konflikte lesen.

  23. Cover des Buches Halali (ISBN: 9783257803839)
    Ingrid Noll

    Halali

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962
    Halali von Ingrid Noll, gelesen von Nina Petri

    In diesem Hörbuch erzählt die inzwischen 80 jährige Holda ihrer Enkelin  Laura aus ihren jungen Lebensjahren. Laura lebt im gleichen Hochhaus, wie  ihre Großmutter und somit verbringen die beiden oft harmonische Abende  zusammen, bei gemeinsamen Abendessen. 
    Für Laura hört sich die Jugend  ihrer Großmutter an wie eine Kriminalkomödie und einem Agentenroman. 

    Holda und ihre Freundin Karin arbeiten gemeinsam im Innenministerium  der neuen Republik. Sie als Vorzimmer-
    Sekretärin bei ihrem kriegsversehrten  Chef und Karin in der 
    Dunkelkammer. Als sie eines Tages auf eine sonderbare
    Botschaft in einem ungewöhnlichen Versteck stoßen, haben 
    sie auch schnell  einen Verdächtigen ausgeguckt. Ohne Furcht 
    und clever treten sie bald selbst  in Aktion. So ganz ungefährlich 
    wird das allerdings nicht werden. 

    Diese Geschichte war mal wieder köstlich unterhaltsam. 
    Wer Ingrid Noll kennt  weiß, es ist kein blutrünstiger Krimi, den 
    sie geschrieben hat. Die Frauen  schaffen sich die unliebsamen 
    Männer vom Hals. Auf ihre eigene Art und  Weise. Hoffen wir, die 
    Autorin hat noch lange Freude daran ihre Leserschaft  zu unterhalten.  
  24. Cover des Buches Puppenspiele (ISBN: 9783492259569)
    Marina Heib

    Puppenspiele

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Mordsbuecher
    Die ersten Seiten sind etwas zäh aber ab dem zweiten Kapitel möchte man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin schafft es den Leser zu fesseln und keine Langeweile aufkommen zu lassen. In dem Buch geht es um einen jungen Mann, er wird auch der Herzensammler genannt. Ein Mord nach dem anderen. Keiner kann ihn stoppen, bis man dahinter kommt, nach welchen Kriterien er seine Mordopfer aussucht. Es sind Frauen in verschieden Städten, keiner weiß von dem anderen aber eines verbindet sie.

    Was, möchte ich natürlich nicht verraten…

    Bewertung: Sehr gut !!!

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