Bücher mit dem Tag "book club"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "book club" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Der Jane Austen Club (ISBN: 9783442542468)
    Karen Joy Fowler

    Der Jane Austen Club

     (221)
    Aktuelle Rezension von: DaniW
    Wie der Titel schon vermuten läßt, handelt dieses Buch von sechs Menschen, die ihn ihrem Buchclub Jane-Austen-Romane diskutieren. Der Roman hat insgesamt sechs Kapitel, in denen es jeweils neben einem Werk von Jane Austen (eine kurze Inhaltsangabe der Romane befindet sich am Ende des Buches) vor allem um einen der Buchclubmitglieder geht. Die Bücher von Jane Austen sind dabei wie gesagt weniger wichtig als die fünf Frauen und ein Mann, die alle unterschiedliche Perspektiven und Lebenserfahrungen in die Diskussionen bringen. Mit jedem Kapitel erfährt der Leser so mehr von den einzelnen Personen und ihrem Leben außerhalb des Buchclubs. Und Karen Joy Fowler beschreibt anhand der diskutierten Jane-Austen-Romane auf eindringliche Weise die Kraft und Wirkung, die Bücher auf das Leben eines Einzelnen haben können. Ein sehr schönes Buch für ein gemütliches Wochenende - und Jane Austen-Fans kommen durch die zahlreichen Anspielungen noch mehr auf ihre Kosten!
  2. Cover des Buches Big Little Lies (ISBN: 9781405916363)
    Liane Moriarty

    Big Little Lies

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Nati89

    Hab ich nicht gelesen 

  3. Cover des Buches Meeting Prince Charming: A Sweet Movie Star Romance (Bookish Book Club 1) (English Edition) (ISBN: B071PCZ4C3)
  4. Cover des Buches The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission (ISBN: 9783499002656)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Patricia_Wolkenspringerin

    Das Cover

    Genauso wie im Band eins ist dieses Cover wunderschön. Alleine die glänzende Oberfläche finde ich unglaublich faszinierend und besonders. Noch nie hatte ich diese Art von Papier bei einem Cover und ich liebe es. So erhält man ein wirklich besonderes Leseerlebnis, nicht nur visuell sondern auch haptisch. Die sanften Farben begeistern noch zusätzlich. Trotz der Simpelhaftigkeit des Covers ist es ein wahrer Augenschmaus.

    Der Schreibstil 

    Lyssa Kay Adams hat einen lustigen, interessanten und angenehmen Schreibstil. Die Geschichte ist total flüssig und vergeht richtig schnell. Sie beherrscht die perfekte Synergie zwischen Dialogen und Beschreibungen, wie auch zwischen ernsthafter und lustiger Stimmung. Trotz des ernsten Themas baut sie Szenen ein, die den Charakter perfekt einfangen, lustig sind und die Stimmung des Lesers auflockern.

    Die Charaktere

    Bereits bei Teil eins habe ich die Männer des Buchclubs kennen und lieben gelernt. Umso gespannter war ich auf Branden Mack und seine Geschichte.

    Ich bin wirklich erleichtert, dass er auch in seiner eigenen Geschichte so ungemein sympathisch und liebenswert war. Er ist der Begründer des Buchclubs und man lernt im Laufe der Geschichte, wieso es ihm so am Herzen lag einen Buchclub zu gründen. Er ist auch nicht der typische Aufreißer, sondern er liebt Frauen und er will, dass jede Dame von ihrem Mann auf Händen getragen wird, weil der weibliche Gegenpart nichts Geringeres verdient hat. Er selbst hatte so viele „Eroberungen“, weil die richtige für ihn noch nicht dabei war.

    Von Liv war ich extrem enttäuscht. Sie war oberflächlich, selbstsüchtig und einfältig. Manche Reaktionen von ihr haben mich nicht nur genervt, sondern richtig wütend gemacht. Sie war überhaupt nicht mehr so, wie sie im Band eins war. Ihre Probleme sind selbstproduziert und ich konnte sie daher gar nicht ernst nehmen. Schon lange nicht mehr hat mir eine Hauptperson so übel aufgestoßen wie Liv.

    Gott sei Dank hauen alle anderen Nebencharaktere und Mack das Buch so enorm heraus, ansonsten wäre es für mich ein totaler Flopp gewesen.

    Die Handlung

    Das Thema, welches die Autorin hier anspricht ist wirklich wichtig. Trotz der Ernsthaftigkeit kommen die Leichtigkeit, die Liebe und der Humor nicht zu kurz. Denn am Ende des Tages soll dieses Buch unterhalten und eine gute Lesezeit verschaffen und nicht melancholisch und schwermütig machen.

    Die Romantik zwischen Mack und Liv kam mir etwas zu kurz, wie auch die Entwicklung ihrer Gefühle zueinander. Der Schlagabtausch und das pure Chaos zwischen den Männern waren genial und haben mich oft zum Grinsen gebracht. Ich habe es auch sehr genossen mehr von den damaligen Hauptprotagonisten von Teil eins zu erfahren.

    Das Fazit

    1,5 Stern Abzug wegen der Hauptperson Liv und weil die Gefühle für meinen Geschmack eine Spur zu kurz gekommen sind, ansonsten war das Buch wirklich wundervoll und lesenswert.

  5. Cover des Buches The Happy Endings Book Club (ISBN: 9781760080594)
    Jane Tara

    The Happy Endings Book Club

     (1)
    Aktuelle Rezension von: buchstabentraeume
    Neben den vielen Jugendbüchern, die ich doch hauptsächlich lese, brauche ich ab und zu mal etwas bodenständigere Lektüre. Dann lese ich schon mal gerne Familienromane oder auch Frauenromane. Wobei ich da nicht unbedingt den Chick-Lit-Bereich meine, sondern Romane über Freundschaften oder Familiengeheimnisse. Als ich „The Happy Endings Book Club“ bei Netgalley entdeckt habe, war mir schnell klar, dass dieses Buch genau passend für solche Momente sein dürfte, in denen ich einfach mal Abwechslung bei meiner Buchauswahl brauche. Und vor einigen Tagen hat es mich in den Fingern gejuckt und ich habe mir meinen E-Reader geschnappt und das Buch gelesen.

    Worum geht es?

    Einmal im Monat treffen sich Paige, Clementine, Michi, Eva, Amanda, Tilda und Sadie in der Buchhandlung „Happy Endings“, mit der Paige sich vor einiger Zeit einen großen Traum erfüllt hat. Gemeinsam sprechen die sieben Frauen über die Bücher, die sie gelesen haben, wobei sie ihre Lektüre meist danach auswählen, dass das Buch ein „Happy End“ hat. Doch mehr noch als um die Bücher geht es bei diesen Treffen um die kleinen Sorgen und Nöte des Alltags.

    Nach den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel trifft sich der Damen-Klub zum ersten Mal im Neuen Jahr. Und natürlich hat jede von ihnen ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen, wie sie die Feiertage verbracht hat.

    Meine Bewertung

    Das Grundthema von „The Happy Endings Book Club“ ist nicht neu. Bücher über Lesezirkel oder Frauen, die sich regelmäßig zum Kaffeekränzchen treffen und dabei ihr Glück und ihr Leid mit ihren Freundinnen teilen, gibt es schon genügend. Mir hat bei diesem Buch aber besonders die Idee hinter dem Buch-Klub gefallen: Paige hat in ihrem Leben schon so viel durchgemacht, dass sie einfach genug davon hat, auch noch durch ihre Leidenschaft des Lesens mit traurigen Momenten konfrontiert zu werden. Also beschließt sie, nur noch Bücher mit einem „Happy End“ zu lesen und verkauft deshalb auch in ihrem Buchladen gezielt Romane mit einem glücklichen Ende. Die Idee kommt bei den Bewohnern von London gut an und so lernt Paige die anderen sechs Frauen kennen, mit denen sie sich fortan regelmäßig über Bücher und das eigene Leben austauscht.

    Leider spielen Bücher an sich keine große Rolle in diesem Roman. Es wird zwar kurz von der Buchhandlung erzählt, aber dabei geht es eher darum, wie Paige dazu kam, überhaupt eine Buchhandlung zu eröffnen. Es wird nur am Rande erwähnt, welche Art Bücher die Frauen lesen, aber inhaltlich wird auf diese Titel nicht weiter eingegangen. Wer „The Happy Endings Book Club“ also in der Hoffnung liest, tiefgründige Gespräche über Bücher belauschen zu können, wird wohl leider enttäuscht werden.

    Auch die Freundschaft zwischen den sieben Frauen spielt keine große Rolle. Lediglich am Anfang und am Ende des Buches gibt es jeweils ein Kapitel, in dem die Freundinnen gemeinsam auftauchen. Die restlichen Kapitel beschäftigen sich alle nur mit dem Leben jeweils einer der Frauen. Der allwissende Erzähler springt mit jedem neuen Kapitel zu einer anderen Person und erzählt, was diese in den letzten Wochen erlebt hat. Je nachdem, wie umfangreich diese Erlebnisse waren, sind die Kapitel auch entsprechend lang. Zum leichteren Lesen sind sie dann aber in mehrere Absätze unterteilt. Rückblickend stellt „The Happy Endings Book Club“ eher eine Sammlung von sieben Kurzgeschichten dar, die eigenständig nebeneinander stehen könnten, da in den einzelnen Kapiteln kaum die Rede von den anderen Freundinnen ist. Es wird vielleicht mal telefoniert oder eine SMS verschickt, aber das war es dann auch schon. Das fand ich doch sehr schade, denn ich hatte erwartet, dass die Freundschaft der sieben Frauen in diesem Buch im Vordergrund stehen würde. Aber letztendlich haben sie ihre Feiertage getrennt voneinander verbracht und nutzen das erste Treffen im Jahr, um sich über ihre Erlebnisse auszutauschen. Ich kann daher schon verstehen, dass die Geschichten an sich nicht viel mit den anderen Freundinnen zu tun haben. Aber ich hätte mir dann zumindest zwischendurch ein paar kurze Kapitel gewünscht, in denen die Handlung wieder zurück in die Gegenwart und in die Buchhandlung springt und das gerade Erzählte von den Freundinnen ausgewertet wird, bevor dann die nächste Freundin von ihren Erlebnissen erzählt. Aber so war es leider nicht.

    Die sieben – ich nenne sie jetzt einfach mal so – Kurzgeschichten fand ich aber fast alle recht amüsant und kreativ. Paige zum Beispiel erfährt, dass ihr verstorbener Vater gar nicht tot ist. Und dass er außerdem kein menschliches Wesen ist. Und bei Tilda wird „Unsichtbarkeit“ diagnostiziert. Erst verschwindet ihr kleiner Finger, dann ihre Nase, dann ihr Fuß. Hinter jeder Geschichte steckt ein tieferer Sinn und gerade bei diesen beiden Frauen lässt sich der übersinnliche Aspekt durchaus auch auf die reale Welt übertragen. Auf ein paar Frauen hat die Autorin ihr Hauptaugenmerk gelegt. Die Geschichten der anderen Freundinnen fallen vom Umfang her kürzer aus und konnten mich auch nicht so überzeugen wie die längeren Geschichten.

    Und letztlich steckt hinter jeder Geschichte die Erkenntnis, dass man „Happy Endings“ nicht in Büchern suchen sollte, sondern sich lieber darum kümmern sollte, in seinem eigenen – realen – Leben ein Happy End zu finden.

    Mein Fazit

    Hätten Bücher und die Freundschaft der sieben Frauen eine größere Rolle gespielt, hätte es von mir die volle Punktzahl für dieses Buch gegeben. So gibt es leider „nur“ 4 Sterne.

  6. Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)
    Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman

     (523)
    Aktuelle Rezension von: legend_of_bookworm

    Und wieder mal bin ich auf den Hypetrain aufgesprungen und kam enttäuscht von meiner Reise zurück. Ich habe mir The Secret Book Club gekauft, weil alle sagten, dass es so lustig sei und ich die Idee mit Männern und einem Buchclub absolut spannend und interessant fand.

    Die Geschichte fing auch wahnsinnig lustig an und ich konnte sie anfangs kaum weglegen, aber dass legte sich auch schnell wieder. Der Schreibstil ist zwar sehr angenehm zu lesen und die Grundidee ist an sich klasse, aber die Umsetzung hat mich gelangweilt. Mir war die Story an sich viel zu alltäglich und mir kam es so vor, als würde ich in einem Café, den Beziehungsproblemen am Nachbartisch lauschen. 

    Ich war von Theas und Gavins Ehekrise einfach nur noch genervt und im Endeffekt kommunizieren sie einfach nicht miteinander. Das haben sie jahrelang nicht und das tun sie auch nicht, nachdem der Streit wegen genau diesem Problem ausgelöst wurde. Anstatt sich hinzusetzen und zu reden, spielt Thea die Beleidigte und Gavin sucht sich Rat in seinem Buchclub. Dazu muss man aber sagen, dass Thea so tut, als wäre Gavin der, der die alleinige Schuld trägt, obwohl zu einem Streit immer zwei gehören und sie ihn durchaus auch verletzt hat. Dementsprechend hat mich Theas Verhalten irgendwann nur noch wütend gemacht. 

    Gavin mochte ich schon eher und man merkt, wie sehr er seine Familie liebt. Er legt sich mächtig ins Zeug und ist durch seine Art und sein Stottern sehr sympathisch. Die anderen Männer aus dem Club fand ich unsympathisch, sie geben dumme Sprüche von sich, sind oberflächlich und betonen immer wieder, wie erfolgreich sie sind. Viel mehr bekommt man dann auch nicht von ihnen mit. 

    Ich muss jetzt aber ganz ehrlich sagen, dass ich erstens nicht verstanden habe, wieso das Buch in der aktuellen Zeit spielt und die Männer im Buchclub einen historischen Roman lesen, um die Frauen von heute zu verstehen. Außerdem hatte das für mich, so einen kleinen Beigeschmack, als bräuchte Man(n) Liebesromane, um Frauen zu verstehen. Und zusätzlich fand ich es absolut nicht in Ordnung, dass Frauen ihre Individualitäten abgesprochen werden. Nicht jede Frau ist gleich und nur, weil die Handlung in einem Liebesroman eine Frau glücklich macht, heißt das nicht, dass das auch bei allen anderen Frauen funktioniert. Die Geschichte stützt sich auf viele Stereotypen in Bezug auf Frauen, aber auch auf Männer und das hat mir so gar nicht zugesagt. 

     

    Jetzt zum Buchclub, den ich von Anfang an so interessant fand. Im Grunde genommen ist es kein richtiger Buchclub, sondern einfach nur ein normales Treffen unter Männern. Der Einzige der liest ist Gavin und dass alleine in seiner Freizeit. Alle anderen kennen das Buch schon, fragen ihn ab und zu, ob er weitergelesen hat und sprechen mit ihm kurz über die Handlung. Das war es. Wenn man sich wie ich, einen typischen Buchclub wünscht, sucht man vergebens. 

    Insgesamt ist das Buch vielleicht was für zwischendurch und perfekt für jemanden, der gerne über ganz banale und alltägliche Probleme lesen möchte. Von der Grundidee hat die Story auch wirklich Potential, aber in der Umsetzung scheitert es dann leider. Teil zwei werde ich nicht mehr lesen. 

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