Bücher mit dem Tag "booksnack"
132 Bücher
- Ernest Cline
Armada
(125)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerErnest Clines Ready Player One war dermaßen großartige Unterhaltung, dass ich mich auf sein zweites Buch Armada riesig gefreut hatte. Allerdings waren die Bewertungen doch sehr unterschiedlich mit einem starken Hang ins Negative. Egal. Was wäre ich denn für ein Buchnerd, wenn ich mich von den Bewertungen abhalten lassen würde. Selber eine Meinung bilden, ist das Motto des Buchrezensenten. Und um es gleich vorwegzunehmen: Armada ist wieder beste Unterhaltung. Ein spaßiger Trip zurück in die 80er und 90er sowie in die eigene Kindheit und Jugend. Im Gegensatz zu Ready Player One gibt es allerdings diesmal auch reichlich kritikwürdiges.
Die Anspielungen und Reverenzen auf Filme, Bücher, Computerspiele und die Musik der 80er Jahre (aber auch der 90er und der 2000er) sind unzählbar und noch häufiger als in Clines Debütroman. Es beginnt mit dem Namen des Protagonisten Zack Lightman, der den gleichen Nachnamen trägt wie David Lightman aus dem Film „Wargames“, welcher schon in Clines Ready Player One eine herausragende Rolle spielte. Und es endet noch lange nicht bei einer kompletten Musikplayliste „Raid the Arcade“, die zahlreiche (Rock)Hits der 80er vereint.
Der letzte Sternenkrieger
Der Inhalt von Armada ist schnell erzählt und wartet tatsächlich weder mit besonderen Überraschungen noch innovativen Ideen auf. Genau genommen ist es eine Hommage an Orson Scott Cards Ender‘s Game bzw. den Film Starfight.
Letztlich geht es also um Computerspielende Jugendliche, die aufgrund ihrer Fähigkeiten in den virtuellen Welten zu Kämpfern in der realen Welt werden. Ausgelutschtes Thema? Absolut! Und genau darum ging es ja auch schon bei Ready Player One. Es geht nicht darum neue Ideen zu präsentieren, sondern die guten alten Ideen, die guten alten Zeiten in ein neues Gewand zu hüllen und den Spaß wieder aufleben zu lassen. Das ist natürlich alter Wein in neuen Schläuchen und kann somit sicherlich nicht alle überzeugen. Wer mit den 80ern nichts anfangen kann, wer kein Gamer ist, wer mit Nerds und Geeks keinen Spaß hat, wer Science Fiction Filme doof findet, der wird mit Armada auch nicht glücklich werden. Das dürfte dann auch der Grund für die vielen mäßigen Bewertungen sein. Armada entwickelt sein Potenzial nur, wenn man die unzähligen Anspielungen versteht.
I want to believe
Noch nie von Time Bandits gehört? Keine Ahnung was ein Flux Kompensator ist? Wing Commander und X-Wing vs. TIE-Fighter sind Böhmische Dörfer? Dann Finger weg. Wer sich aber noch mal zurückversetzen lassen möchte in die Zeit der kindlichen Allmachtsphantasien, wer Enemy Mind und Kampfstern Galactica mochte, wird fantastische Belletristik erhalten. Bereits der erste Satz des Romans weist den Weg für alle Believer:
„Ich starrte gerade aus dem Fenster des Klassenraums und träumte von Abenteuern, als ich die fliegende Untertasse entdeckte.“
Ernest Cline ist ein Spezialist darin, die Kindheitsträume zu reaktivieren und sich in die damalige (Gefühls-)Welt zurückzuversetzen.
„Dazu muss man wissen, dass ich seit dem ersten Tag im Kindergarten auf irgendein völlig unglaubliches, weltveränderndes Ereignis gehofft und gewartet hatte, das die endlose Monotonie meiner Bildungslaufbahn unterbrach.“
Welchem Teenager wird da nicht aus der Selle gesprochen? Armada ist eine grandios adoleszente Phantasmagorie. Das Buchgewordene kindliche Größenselbst.
Und das hat leider auch seine Schwächen.
Nationaler Pathos und Militarismus
Man könnte es mit dem Independence Day Fiasko vergleichen. Independence Day ist sicherlich einer der besten Science Fiction Filme aller Zeiten und gleichzeitig ist er unerträglich nationalistisch, pathetisch und militaristisch. Und Ernest Cline lehnt Armada ganz deutlich diesem Hollywood-Kitsch und dieser Pentagon Propaganda an. Und so wurden auch von Clines zweitem Buch bereits die Filmrechte verkauft. Während Steven Spielberg Ready Player One verhunzt, würde es mich nicht wundern, wenn Wolfgang Petersen Armada zu einem weiteren US Army Werbevideo verarbeitet. Pathos, Nationalismus und Militarismus gehen an einigen Stellen eine wirklich unangenehme Melange ein, die zeitweilig gar an Trumpismus erinnern. Dieses unkritische Abfeiern, dieses kindliche Bejubeln der militärischen Macht ohne kritische Reflexion, ist selbst des Genres der banalen Unterhaltung unwürdig. Das Militär ist gut, weil es uns vor den Aliens beschützt. Im Englischen wird das Problem deutlicher. Denn Aliens heißt nichts anderes als Fremder.
Auch muss man nicht alles aus den 80ern (und früher) übernehmen. Der lustige Alltagsrassismus ist eben nicht lustig, sondern rassistisch.
„Hall-oh“, sagte er [der Chinese] mit starkem Akzent. „Nett, dich kellenzulennen.“
Das erinnert ganz böse an das Yellowfacing, wie es sehr bitter z.B. in Frühstück bei Tiffanys eingesetzt wurde. Der lustige Chinese. Herausragend wird die Szene in Dragon: The Bruce Lee Story rezipiert.
Versöhnung
Die Schwächen in Armada sind schon nicht unerheblich. Aber und das muss abschließend natürlich gesagt werden: der Spaß überwiegt eindeutig. Und man muss eben etwas kritisch lesen, selbst im banalen Unterhaltungsbereich. Und wie ich schon einmal bei einer Rezension zu Daniel Suarez schrieb: Wer Leeroy Jenkins einbaut, hat bei mir immer einen nerdigen Stein im Brett.
„Sehr ihr, das ist genau der Grund, warum ihr beiden immer in den ersten zwei Minuten draufgeht“, sagte ich. „Weil ihr bei den Einsatzbesprechungen nicht aufpasst.“
„Nein, du bist der Grund, warum wir immer draufgehen, Leeroy Jenkins!“
- Julia Lalena Stöcken
Der Steinwächter (Kurzgeschichte, Historisch) (Die booksnacks Kurzgeschichten Reihe)
(14)Aktuelle Rezension von: pardenHUNGERSNOT IN IRLAND...
In den Überresten eines verlassenen Dorfes leben zwei Kinder wie eine Familie zusammen – vollkommen unbehelligt – bis ein Fremder in ihre friedliche Welt eindringt. Aus dem anfangs harmlosen Spiel wird bald bitterer Ernst…
1857 leben der 12jährige Culann und das Mädchen Muirgheal (Mur) in einem verlassenen Dorf in Irland. Eine Hungersnot hat die Dorfbewohner vertrieben, die beiden Kinder wollten jedoch nicht mitziehen und haben sich versteckt bis alle Bewohner fort waren. Nun sorgt Culann für Nahrung und Torf für das Feuer, Mur bereitet das Essen zu, und beide fühlen sich von den Steinwächtern vor dem Dorf beschützt.
Doch eines Tages taucht ein Fremder auf. Er ist auf der Suche nach brauchbaren Überbleibseln der ehemaligen Bewohner und stößt dabei auf die Kinder. Der Fremde beschließt, bei den Kindern zu bleiben, doch das ist ganz und gar nicht im Sinne von Culann und Mur. Doch wie sollen sie sich gegen den Erwachsenen zur Wehr setzen?
Der Einstiieg in die Geschichte hat mich positiv überrascht. In wenigen Sätzen skizziert die Autorin das Dorf, die beiden kindlichen Charaktere und das Zusammenleben von Culann und Mur. Diese Schilderungen empfand ich als sehr bildhaft und atmosphärisch. Doch nachdem der Fremde auftauchte, wurde die Erzählung für mich zunehmend schwächer, unklarer, ausgefranster. Und mit dem Ende konnte ich leider gar nichts anfangen.
Anfangs stark, dann zunehmend nachlassend - schade, da hatte ich mehr erhofft...
© Parden
- Christian Reul
Der Henkersbaum (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 243)
(9)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich finde diese Geschichte eher mittelmäßig. Sie ist düster und gruselig gehalten, was ich sehr schön finde. Man bekommt ein gelungenes Bild dadurch von der unheimlichen Situation.
Sehr anstrengend finde ich jedoch die sehr gestelzte bzw. geschwollene Sprache, die teilweise der biblischen Sprache stark nachempfunden ist. Hinzu kommt, dass mir das Ende ein bisschen zu kitschig geraten ist.
Ansonsten ist es eine interessante Geschichte, die sich durchaus zu lesen lohnt.
- Nadin Hardwiger
Der Weihnachtsapfel
(39)Aktuelle Rezension von: Manuela_Prien
Es gab eine Zeit, als sich Wünsche noch in Wirklichkeiten verwandelten, da erwuchs inmitten der frostklaren Heiligen Nacht eine Freundschaft, süß wie Honig und klar wie Quellwasser.
Eine sehr arme Familie bekommt an Weihnachten besuch von einem alten Mann mit Bart und rotem Mantel. Sie essen mit ihm zusammen und bieten ihm für eine kurze Zeit Wärme.
Eine märchenhafte Kurzgeschichte,die zeigt,dass Wünsche sich irgendwann erfüllen,wenn man nur an sie glaubt.
Sehr schön finde ich das Rezept am Ende.
Von mir eine klare Leseempfehlung, gerade zu Weihnachten!
- Kirsten Wilczek
Clandestini (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 224)
(3)Aktuelle Rezension von: KUebnerDas Cover ist passend zum Buch gestaltet.
Die Kurzgeschichte handelt von einem Flüchtling, der vor Armut, Bürgerkrieg oder Verfolgung geflohen ist. Der Schreibstil ist flüssig. Die Geschichte wird aus der Perspektive des rettenden Protagonisten geschildert.
Diese Kurzgeschichte macht einen traurig und v.a. nachdenklich. Allerdings musste ich das Buch zwei Mal lesen, da ich das Gefühl hatte, das ich Informationen überlesen habe (was allerdings nicht der Fall war). Ich wurde an einigen Stellen in die Irre geführt. Das Thema konnte meines Erachtens innerhalb der Kurzgeschichte nicht ausreichend behandelt werden. Und war daher lediglich ein Anstoß zum Nachdenken. - Saskia Louis
Bittere Liebe
(39)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Geschichte hat mich doch sehr amüsiert. Normalerweise habe ich wenig für Liebesgeschichten übrig, jedoch ist diese Geschichte wahrlich etwas Besonderes. Sehr fantasievoll und zugleich auch lustig geschrieben, sodass man sich die Beziehung auch mal aus einer nicht-menschlichen Perspektive vorstellen kann.
- Nadin Hardwiger
An Tagen wie diesen (Kurzgeschichte) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(16)Aktuelle Rezension von: buecherwurm1310Liebe Mütter, kennt auch ihr diese ganz speziellen Tage, an denen das Glück euch nicht einfach nur so auf die Schulter tippt, sondern euch nach allen Regeln der Kunst umarmt?
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Es ist oft nicht leicht mit kleinen Kindern, der Schlaf kommt zu kurz und ständig passiert etwas und Mama muss es richten. Wer kennt das nicht! Da kann man sich schon mal nach kinderlosen Zeiten sehen, aber dann gibt es auch diese Momente, in denen sie einfach goldig sind und man sehr glücklich ist.
Eine Geschichte, wie das Leben sie schreibt.
- Siegfried Zecherle
Wonniger Donnerstag (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(7)Aktuelle Rezension von: mabuereleHerr Z. Hat sich auf einen ruhigen Tag gefreut. Dann aber erhält er einen Anruf. Eine Frau braucht dringend einen Handwerker und bittet ihn um Hilfe. Dem kleinen Zusatzverdienst ist er nicht abgeneigt und sagt zu.
Die Geschichte ist kurz und prägnant. Sie kommt schnell auf den Punkt. Es gibt kein großes Auf und Ab. Sie ist mitten aus dem Leben gegriffen und hätte durchaus so passieren können.
Nette Geschichte für zwischendurch mit der nötigen Prise Humor!
- Monika Detering
Weihnachtsabschied (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(8)Aktuelle Rezension von: Aloegirl
Obwohl das Buch nur eine Kurzgeschichte ist, liegt viel Gefühl darin. Es liegt sehr viel Liebe in der Geschichte. Was mich sehr berührt hat war, als die Frau das behinderte Mädchen im Gedanken eine Sternenseele nannte.
Lest die Geschichte, denn es lohnt sich.
- Julia Lalena Stöcken
London Docks, 1852 (Die booksnacks Kurzgeschichten-Reihe 286)
(9)Aktuelle Rezension von: KUebnerSowohl Cover, als auch Titel verraten bereits das tolle Setting und damit, wo die Geschichte handelt. London 1852. Der Constable Hall ist Ermittler. Eigentlich will er sich nur mit einen seiner Informanten treffen, doch was hat es mit dem Geist auf sich, über den die Zeitungen berichten?
Dieser kurze Booksnack ist perfekt für Leser*innen geeignet, die sich zwischendurch einmal kurz gruseln möchten.
Der Schreibstil der Autorin Julia Lalena Stöcken lässt sich flüssig und angenehm lesen.
Fazit: Ein gruselig, spannender Booksnack für zwischendurch!
- Kristin Lange
Die Wattwanderung
(12)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Eine skurril-fröhliche kleine Krimiparodie
Blauer Himmel, weiße Möwen und die gute, klare Nordseeluft – ein Tag, so recht geschaffen für eine Wattwanderung mit dem liebsten aller Ehemänner. Doch Vorsicht: Wenn man sich im Fernsehen zu viele Morde anschaut und die Fantasie Kapriolen schlägt, dann wird aus dem friedlichen Spaziergang schnell ein Szenario des Schreckens!
Rezension:
Eine Wattwanderung bei gutem Wetter kann entspannend sein. Dass man das Watt rechtzeitig vor der Flut wieder verlassen muss, sollte man dabei natürlich nie vergessen. Aber was soll ein Mann schon machen, wenn ihm seine Frau während der zweisamen Wanderung vom letzten Fernsehkrimi erzählt, in dem ein Mann ermordet wurde, indem seine Hand in einer Boje verklemmt wurde, sodass er bei auflaufender Flut ertrank? ‚Natürlich‘ steckt er seine Hand als Mutprobe in die Öffnung der nächstbesten Boje.
Schon bei dieser Kurzzusammenfassung von Kristin Langes Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe wird sich wohl jeder fragen, wie viele Personen lebendig von dieser Wattwanderung zurückkehren werden. Eine Antwort auf diese Frage wird es in dieser Rezension natürlich nicht geben. Die in einem angenehm flüssigen Schreibstil verfasste Geschichte lebt von der latenten Unsicherheit, ob die Frau ihren Mann mit ihrer Erzählung eventuell mutwillig in die Falle gelockt hat.
Fazit:
Freunden guten Humors kann diese Kurzgeschichte empfohlen werden.
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
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- Thomas Kowa
Krimi ohne Mord
(27)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKommissar Kampens hat sich bisher nur mit Bagatellen wie Handtuchdiebstählen übers Wasser gehalten. Der große Coup blieb ihm leider immer verwehrt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und es gibt auf einen Schlag 5 Tote. Wird er diesen mysteriösen Fall lösen können?
Mir hat die Geschichte super gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig und ich fand die Geschichte sehr spannend erzählt. Man gewann Einblicke in das Sylter Leben, aber auch in die Laufbahn von Kommissar Kampens. Auch gefiel es mir, dass der Humor auch nicht zu kurz kam. Man konnte die Unsicherheit des Kommissars bezüglich des Falles deutlich spüren, da er bisher weitaus einfachere Fälle gelöst hat.
Das Ende war sehr überraschend und ich hätte ehrlich gesagt nicht mit so einer "Auflösung" gerechnet.
- Saskia Louis
Rost auf dem Fahrrad
(31)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Ich finde diese Kurzgeschichte eher neutral. Für meinen Geschmack ist sie ein bisschen zu kurz geraten, um wirklich dahinter zu blicken, was sie aussagen möchte. Gerne hätte ich mehr über den alten Mann, das Mädchen und auch das Fahrrad erfahren, um einen besseren Einblick in die Thematik zu erhalten.
- Thomas Kowa
Die oberen Zehntausend
(17)Aktuelle Rezension von: banditsandraIm Zuge einer Leserunde durfte ich diesen kleinen Snack genießen.
Was mir besonders gefallen hat war der humoristische Schreibstil der Geschichte. Und im Vergleich zu manchen Serien, scheinen diese Untoten ja mal wirklich nicht kleinzukriegen zu sein.
Kann diesen Snack auf jeden Fall weiter empfehlen!
- Britta Meyer
Alltagswahnsinn
(25)Aktuelle Rezension von: dia78Diese Kurzgeschichtensammlung ist auf jeden Fall eine kurzweilige und lustige Möglichkeit, durch den Alltag zu kommen.
Mit kurzen Kapitel, in der Ich-Form geschrieben, beschreibt Britta Meyer, so etwas wie den alltäglichen Wahnsinn. Egal ob es um das Einkaufen, den Beruf oder um Freunde, Fernsehen oder den Bachelor geht.
Witzig und voller Leben werden die Geschichten für den Leser erlebbar und greifbar.
Ein Muss zum Lesen, wenn es einmal nicht so läuft in der echten Welt oder man einfach einmal in die Welt der anderen entfliehen möchte.
Von mir bekommt das Buch eine absolute Kaufempfehlung! - Bettina Klusemann
Ein Ort names Taiga (Kurzgeschichte, Humor) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(20)Aktuelle Rezension von: LadyMoonlight2012Dieser kurze Booksnack hat mich zwar unterhalten, aber leider irgendwie auch nicht vom Hocker gerissen. Für meinen Geschmack ist die Kurzgeschichte etwas zu klischeehaft, was Russen anbelangt und auch nicht ganz so lustig wie ich es mir erhofft hatte. Für zwischendurch ist der Booksnack aber ganz okay, die Geschichte liest sich schön flüssig. Von mir gibt es daher 2,5 Sterne, ich runde aber auf 3 Sterne auf. - Karin Kitsche
Die Fossilien (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(7)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
Ein wenig Verrücktsein schadet nie
Wie selbstverständlich urteilt die Jugend über die Älteren, ganz und gar nicht begreifend, dass auch die „Alten“ einmal jung, verrückt und verliebt waren. Die Jungen sehen nur die Falten, die vom Erlebtem gezeichneten Gesichter und gebrechlichen Körper. Doch auch die Alten haben das Recht auf ein wenig Verrücktsein, auf Zuneigung. Denn auch sie waren einmal jung, eben nur ein wenig früher.
Rezension:
Richard und Hilde sind schon seit Ewigkeiten verheiratet. Das ändert jedoch nichts daran, dass sie sich nach wie vor lieben – und auch mal zu einer Verrücktheit bereit sind.
Am Anfang verwirrt Karin Kitsches Kurzgeschichte aus der booksnacks-Reihe etwas durch ihre ungewöhnliche Erzählweise, bei der der Erzähler den Leser direkt anspricht. Mit Beginn der eigentlichen Geschichte ändert sich dies jedoch. Was jetzt folgt, ist ein augenzwinkerndes ‚Abenteuer‘, das man gefühlsmäßig erheblich jüngeren Protagonisten zuordnen würde. Aber das ist ja gerade der Gag dieser Story!
Fazit:
Ein Blick in das Leben gemeinsam gealterter Übermütiger.
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- Monika Detering
Love me tender (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(12)Aktuelle Rezension von: AnneMayaJannikaInhalt:Es wird das lustige und fröhliche Leben einer Jugendlichen beschrieben, die gern tanzt und ausgeht.Aber die Zeit (in den 50er Jahren) ist nicht dafür gemacht, das junge Mädchen sich so geben.
Meine Meinung:Das Ende lässt vieles offen.Die Warnungen, die das junge Mädchen in den Wind schlägt und trotzdem das macht, was Herz, Bauch und Kopf ihr sagen resultieren leider in eine nicht schönen Ende. - Bettina Wagner
Die Mord GmbH (Kurzgeschichte, Krimi) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(12)Aktuelle Rezension von: pardenOHNE WIRKLICHE POINTE...
Ehepartner sind ihre Spezialität … Lehmann ist alles andere als glücklich in seiner Ehe mit Yvonne. Doch eine Scheidung käme ihn teuer zu stehen. Wie gut, dass die Mord GmbH für jedes Problem die passende Lösung hat…
Lehmann steht unter dem Pantoffel seiner Frau, was ihm verständlicherweise nicht gefällt. Da sie aber das Geld in die Ehe gebracht hat, würde eine normale Trennung ihn nur ruinieren. Da kommt der Hinweis auf die Mord GmbH gerade recht...
Dass es eine Telefonnummer gibt, die Lehmann mit der Mord GmbH verbindet, ist verständlich. Weniger vorstellbar jedoch ist es, dass er sich mit der Firmeninhaberin persönlich trifft, ihr den Auftrag erteilt und erst nach erfolgreichem Abschluss zahlt. Kann jemand, der Auftragsmorde ausführt, es ernsthaft riskieren, dass sein/ihr Gesicht bekannt ist - und die Adresse gleich noch dazu? Wäre die Gefahr nicht viel zu groß, dass die Polizei irgendwann Wind davon bekommt? Das Geschäftsmodell wie es hier geschildert wurde, konnte ich mir so einfach nicht vorstellen.
Dazu kam dann noch der vollkommen unspannende Ablauf und das keinesfalls überraschende (offene) Ende. Unspektakulär und langweilig? Ja, ziemlich. Schade.
© Parden
- Alexandra Scherer
Schicksalsschmiede
(18)Aktuelle Rezension von: SteffiGlueckledererEine tolle Fantasy-Geschichte, die einen schon nach wenigen Seiten mitreisst. Das Cover finde ich richtig gut gelungen. Die Geschichte an sich war spannend bis zum Ende erzählt und ich fand sie originell und besonders. Man wollte beim Lesen immer dabei bleiben und sehen, wie es weiter geht. Rundum gelungen!
- Bettina Wagner
Weihnachtsüberraschung mit Hindernissen
(17)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Die Weihnachtskatastrophe ist perfekt! Anja hat aus Versehen das Geschenk, das ihr Sohn für sie gebastelt hat, weggeworfen. Ob der nette Antiquitätenhändler wohl helfen kann?
Zweimal im Jahr ist Großputz angesagt. Einmal zu Ostern, einmal zu Weihnachten. Da es kurz vor Weihnachten ist, will Anja das alljährliche Elend ganz schnell hinter sich bringen und wirft alles auf den Müll, was ihr in die Finger kommt und nutzlos erscheint. Dumm nur, dass die Kiste, die sie für ein altes Erbstück gehalten hat, ein selbstgebasteltes Geschenk aus der Schule von ihrem Sohn ist. Nun heißt es die Kiste wieder auftreiben. Und zwar schnell, bevor der Junge merkt, dass seine Mutter im Putzwahn das Schlimmste getan hat, was eine Mutter wohl tun kann! Hilfe bekommt Anja dabei unerwartet von einem charmanten Antiquitätenhändler, von dem sie gar nicht so abgeneigt ist.
Der Booksnack aus der Feder von Bettina Wagner hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er ab einem bestimmten Punkt leider doch zu vorhersehbar war und mir dann doch ein bisschen den Lesespaß genommen hat. Trotzdem war die Geschichte leicht verständlich, hat sich gut lesen lassen und ließ keine fragen offen. Auch die Umschreibungen waren gut und man konnte sich gut in die Protagonistin hinein versetzen. Ihre Situation ist zum einen lustig, denn so etwas ist so mancher Mutti bestimmt auch schon einmal passiert, aber auf der anderen Seite muss man Mitleid mit Anja haben, denn man kann sich denken, wie sie sich fühlt und was wohl der Sohn sagen würde, wenn er erfährt, dass seine Mutter sein Geschenk einfach entsorgt hat, da sie es für wertlosen Tüneff einer Tante gehalten hat. Das ist schon bitter. Deshalb bangt man mit Anja mit und hofft, dass sich alles zum Guten wendet. Dass die Liebe da ein bisschen in den Hintergrund gerät und zur Nebensache wird, das kann man mit einem Schmunzeln verkraften.
Empfehlen möchte ich den Booksnack allen, die eine lustige Weihnachtsgeschichte für Zwischendurch suchen. Da seid ihr hier genau richtig.
Idee: 5/5
Charaktere: 5/5
Spannung: 4/5
Emotionen: 4/5
Gesamt: 4/5
- Nadine Stenglein
Somalia Rain (Kurzgeschichte, Liebe) (Die 'booksnacks' Kurzgeschichten Reihe)
(17)Aktuelle Rezension von: Laudia89Liebe aus dunkler Vergangenheit Sarah ist Journalistin und wird seit ihrer Kindheit in regelmäßigen Abständen von beunruhigenden, sich wiederholenden Träume verfolgt. Bei einer Rückführung erfährt sie, dass der junge Mann, der ihr in diesen Träumen das Leben rettet, ihre große Liebe aus einem früheren Leben in Somalia war. Wie es das Schicksal will, führt sie ihr nächster Job in dieses Land, in dem sie auch nach Spuren ihrer Vergangenheit aus jenem Leben suchen will. Wird sie fündig werden ? (Klappentext)
Ich muss sagen mit hat das Cover gut gefallen und auch der Klappentext, aber die Umsetzung der Geschichte fand ich leider nicht überzeugend. Der ANfang war sehr gut, aber danach hat die Geschichte nachgelassen. Was ich sehr Schade fand. Die Charakter fand ich persönlich auch nicht sehr überzeugend.
- Linda Cuir
Die letzten Sekunden
(23)Aktuelle Rezension von: Veritas666Das ist mein erstes Booksnack von dieser Autorin. Der Schreibstil war ganz nett, mehr aber auch leider nicht. Das Cover fand ich dafür irgendwie mega bedrückend und unheimlich und zwar im Positiven Sinne... Das Buch war leider etwas unspektakulär und hat nicht wie jedes Booksnack ein offenes Ende. - Marie Weißdorn
In diesem Moment
(19)Aktuelle Rezension von: CharlieKayaDiese Geschichte ist leicht zu lesen und in viele kleine Kapitel eingeteilt. Die vielen Zitate empfand ich zwar etwas stilunsicher, die Atmosphäre an sich war aber sehr angenehm. Die Geschichte hat keine Spannungssyntax, kommt aber durch den sympatischen Unterhaltungwert eben auch gut ohne aus.
Diese schöne Geschichte ist für ruhige Momente, eher zum relaxen vor dem Kamin oder im Gartenstuhl.























