Bücher mit dem Tag "boot"
115 Bücher
- Jojo Moyes
Eine Handvoll Worte
(1.862)Aktuelle Rezension von: Silla_GuEine berührende Liebesgeschichte, die sich über Jahrzehnte erstreckt. Wir begleiten in der Vergangenheit Anthony und Jenny und in der Gegenwart (2003) begleiten wir Ellie, die durch einen Zufall alte Dokumente im Archiv der Zeitung findet, für die sie arbeitet. Es sind berührende Liebesbriefe und Ellie setzt es sich zum Ziel, die Personen dahinter aufzuspüren und herauszufinden, was aus dieser Liebesgeschichte geworden ist. Zudem begleiten wir auch Ellie in ihrem Liebesleben, das tatsächlich ziemlich chaotisch ist. Ellie steckt seit mindestens einem Jahr in einer Affäre mit einem verheirateten Mann, aus der sie sich nur schwer lösen kann.
Mich hat vor allem die Geschichte von Anthony und Jenny sehr berührt. Zwischenzeitlich hat es sich zwar etwas gezogen, es hat sich aber trotzdem gelohnt dranzubleiben, da es vor allem am Ende echt tragisch aber auch super spannend wurde. Ich habe so mitgelitten und mitgefiebert und hab hier und da auch ein paar Tränchen vergossen. Zu Ellie konnte ich leider keine so richtige Verbindung aufbauen, sie hat zum Ende hin noch eine gute Entwicklung durchgemacht, was mich ihr näher gebracht hat aber bis dahin fand ich sie ziemlich anstrengend 😅 Zudem brauchte ich etwas, um in die Zeitsprünge reinzukommen, ein paar Hinweise hier und da hätten bestimmt geholfen. Zudem befindet sich vor jedem Kapitel ein realer Brief, ich habe wirklich lange gebraucht, um zu checken, dass es sich hierbei nicht um Briefe handelt, die zur Geschichte gehören 😂 Das wird im Nachwort sogar erwähnt und erläutert, evtl. wäre das als Vorwort besser gewesen.
Trotz allem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen, wenn man Fan von Jojo Moyes und ihres Schreibstils ist, macht man hiermit auf jeden Fall nichts falsch 😊
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(1.478)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrEine sehr ruhige Geschichte mit wundervollen und bildlichen Beschreibungen der Natur.
Kya tritt als starke und eigenwillige Hauptprotagonistin auf. Ihre Naturverbundenheit und Intelligenz haben mir sehr gut gefallen. Wirklich ein tolles Buch. Bloß die Zeitsprünge haben mich an manchen Stellen im Lesefluss gestört.
- Yann Martel
Life of Pi - Schiffbruch mit Tiger 3D, 1 Blu-ray
(1.042)Aktuelle Rezension von: Fiona_CamarsEines der schönsten und ungewöhnlichen Bücher, die ich je gelesen habe. Das Setting ist merkwürdig, mit einem indischen Zoobesitzer Sohn. Die Geschichte mäandern erst hier hin und dorthin, bis plötzlich der (im Deutschen) namensgebende Schiffbruch passiert, bei dem sich der Junge auf einem kleinen Rettungsboot mit einer Handvoll bedauernswerten Tieren wiederfindet. Ungewohntes Ende. Tolle Geschichte!
- Nikola Hotel
Dark Ivy – Wenn ich falle
(614)Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene📖 Rezension zu Dark Ivy – Wenn ich falle von Nikola Hotel ⭐⭐⭐⭐⭐
„Manchmal ist ein Neuanfang der mutigste Schritt von allen.“
Mit Dark Ivy – Wenn ich falle hat Nikola Hotel einen Auftakt geschaffen, der mich von der ersten Seite an vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte vereint emotionale Tiefe, spannende Geheimnisse, eine mitreißende Liebesgeschichte und die besondere Atmosphäre einer Elite-Akademie zu einem Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.
Eden trägt schwer an ihrer Vergangenheit. Schuldzuweisungen, Einsamkeit und die ständigen Blicke anderer haben tiefe Spuren hinterlassen. Umso mehr habe ich mit ihr mitgefühlt, als sie an der Woodford Academy einen Neuanfang wagt. Ihre Ängste, ihre Unsicherheiten und ihre Hoffnung auf ein neues Leben wurden so authentisch beschrieben, dass ich jede Emotion miterlebt habe. Auch wenn sie an manchen Stellen etwas naiv wirkt, macht genau das sie für mich unglaublich menschlich und greifbar.
William hat mein Herz dagegen vom ersten Moment an erobert. Hinter seiner kontrollierten und manchmal distanzierten Fassade steckt ein respektvoller, reflektierter und feinfühliger Mensch. Besonders gefallen hat mir, wie selbstverständlich für ihn gegenseitiges Einverständnis und Respekt sind. Er ist eine starke männliche Figur, die nicht auf typische Klischees reduziert wird, sondern mit seiner ruhigen Art unglaublich viel Tiefe besitzt.
Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre des Buches. Die traditionsreiche Woodford Academy, das Campusleben, Vorlesungen, Partys und die unterschwelligen Spannungen erschaffen eine fesselnde Dark-Academia-Stimmung, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Gleichzeitig gelingt es Nikola Hotel, ernste Themen sensibel aufzugreifen und mit einer intensiven Liebesgeschichte zu verbinden.
Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und unglaublich emotional. Die Seiten flogen nur so dahin, weil ständig etwas passierte und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Jede neue Enthüllung hat die Spannung noch einmal gesteigert.
Und dann kam dieses Ende …
Ich war völlig sprachlos. Mit so einem Cliffhanger habe ich wirklich nicht gerechnet. Das Buch hat mich fassungslos zurückgelassen und gleichzeitig dafür gesorgt, dass ich den nächsten Band am liebsten sofort beginnen würde.
Fazit:
Dark Ivy – Wenn ich falle ist ein intensiver, gefühlvoller und atmosphärischer Auftakt voller Emotionen, Geheimnisse und Spannung. Eine Geschichte über Schuld, Vorurteile, zweite Chancen und die Hoffnung, trotz einer schmerzhaften Vergangenheit seinen eigenen Weg zu finden.
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
⭐ 5 von 5 Sternen – eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die emotionale New-Adult-Geschichten mit Dark-Academia-Vibes, authentischen Figuren und einer mitreißenden Lovestory lieben.
- Ernest Hemingway
Der alte Mann und das Meer
(1.087)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich habe ehrlich gesagt meine kleinen Probleme mit Ernest Hemingway. Die Geschichte an sich ist zwar schön gedacht und eignet sich sicherlich auch gut als eine Art „Gutenachtgeschichte“, vielleicht sogar für Menschen mit Kindern.
Für meinen Teil muss ich aber sagen: Ich bereue es nicht, das Buch gelesen zu haben, allerdings hat es mir auch keinen so großen Mehrwert gegeben, dass ich sagen würde, man müsse es unbedingt gelesen haben.
Es war mein zweites Buch von Hemingway. Das erste war Wem die Stunde schlägt, und das hat mir insgesamt etwas besser gefallen. Trotzdem muss ich im Großen und Ganzen sagen: Hemingway ist einfach nicht mein Autor – auch wenn das natürlich reine Geschmackssache ist.
Viele Menschen schwören zum Beispiel auf Franz Kafka, und auch da muss ich zugeben, dass er mich nicht wirklich abholt. Was ich ihm jedoch anrechne, sind die tiefgehenden Botschaften, die er vermittelt – deshalb ordne ich ihm persönlich einen höheren Stellenwert zu.
Hemingway hingegen ist für mich ohne Frage eine interessante Persönlichkeit, aber kein Autor, den ich als „muss man unbedingt gelesen haben“ einstufen würde.
Aber wie gesagt: Das ist nur mein persönlicher Geschmack.
- Daphne du Maurier
Rebecca
(455)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosRebecca ist ein Meisterwerk des psychologischen Unbehagens. Die namenlose Ich-Erzählerin ist nicht nur namenlos, sie ist identitätslos. Sie existiert in Manderley als Nachahmung einer Frau, die sie nie gekannt hat, und jeder um sie herum hilft dabei, dieses Phantom lebendig zu halten. Du Maurier hat etwas beschrieben, das tiefer geht als Eifersucht: die Auslöschung eines Selbsts durch die bloße Existenz eines anderen. Psychologisch präzise und atmosphärisch unübertroffen.
- Kira Mohn
Show me the Stars
(784)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Die Grundidee fand ich eigentlich echt cool – Leuchtturm, Meer, dieses ganze Setting hat richtig Potenzial. Leider konnte mich der Schreibstil überhaupt nicht abholen. Irgendwie bin ich beim Lesen nie so richtig reingekommen, obwohl die Story an sich interessant war.
Schade, weil ich glaube, dass da mehr drin gewesen wäre. Für mich ein netter Auftakt, aber kein Highlight.
- Charlotte Link
Das Echo der Schuld
(545)Aktuelle Rezension von: booklovingsandySeit langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf einen Krimi und wählte Charlotte Link, weil ich mit ihrem Schreibstil schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir aber ehrlich gesagt nicht ganz so leicht.
Gleich zu Beginn gibt es sehr viele verschiedene Perspektiven, die teilweise sogar innerhalb eines Kapitels wechseln. Da die Geschichte aus der dritten Person erzählt wird, hatte ich anfangs Schwierigkeiten, die einzelnen Figuren und ihre Zusammenhänge einzuordnen. Das machte den Einstieg für mich etwas verwirrend und erschwerte es, in die Handlung hineinzufinden. Zusätzlich passte der Anfang für mich überhaupt nicht zu dem, was der Klappentext versprochen hatte. Zeitweise habe ich mich sogar gefragt, ob ich wirklich das richtige Buch lese. Erst nach und nach fügten sich die einzelnen Handlungsstränge zusammen und ergaben ein stimmiges Gesamtbild.
Die häufigen Perspektivwechsel haben außerdem ein wenig meinen Lesefluss gestört. Gerade wenn es spannend wurde, sprang die Handlung plötzlich zu einer anderen Figur oder an einen anderen Ort, wodurch die aufgebaute Spannung erst einmal wieder weg war. Retrospektiv verstehe ich, warum die Autorin diese Erzählweise gewählt hat, dennoch empfand ich sie besonders zu Beginn als etwas ungünstig.
Inhaltlich hat mich die Geschichte dann allerdings ziemlich mitgenommen. Als ich das Buch bekommen habe, war ich selbst noch kein Elternteil. Aber heute lese ich es vermutlich mit ganz anderen Augen und einige Szenen haben mich emotional stark getroffen. Anfangs war mir auch etwas schlecht, weil die Thematik schon sehr heftig ist. Wahrscheinlich würde ich rückblickend heute nicht mehr zu so einem Buch greifen.
Trotz allem hat mich der Krimi irgendwann komplett in seinen Bann gezogen. Ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt und wie die Geschichte endet. Die Auflösung war für mich zwar nicht unbedingt breathtaking, aber definitiv unerwartet.
Insgesamt ist es für mich ein solides Buch mit einigen Schwächen beim Einstieg, das mich am Ende aber doch sehr fesseln konnte. Wer sich von den vielen Perspektivwechseln nicht abschrecken lässt und auch mit schwerer Kost umgehen kann, bekommt einen spannenden Krimi, den ich durchaus weiterempfehlen würde.
- Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(469)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- M. L. Stedman
Das Licht zwischen den Meeren
(375)Aktuelle Rezension von: kapitelschlagEine tief bewegende Geschichte über Moral, Schuld, Liebe und die Grauzonen dazwischen. In poetischer Sprache erzählt die Autorin eine Geschichte, die mich nach dem Lesen noch lange nicht loslassen konnte. Ich habe so sehr mit den Protagonisten gelitten.
Stedmans Sprache ist atmosphärisch und feinfühlig. Die Einsamkeit des Leuchtturmlebens, die raue Natur und die emotionalen Spannungen werden eindrucksvoll geschildert. Besonders hervorzuheben ist die differenzierte Charakterzeichnung. Tom ist ein zutiefst moralischer Mann, gefangen zwischen Loyalität zu seiner Frau und seinem eigenen Gerechtigkeitsempfinden. Isabel wiederum ist eine komplexe Figur, deren Liebe zu dem Kind ebenso echt wie tragisch ist. Der Roman stellt keine einfachen Fragen – und gibt keine einfachen Antworten.
Wer Romane liebt, die das Herz ebenso fordern wie den Verstand, wird dieses Buch kaum aus der Hand legen können.
Herzzerreißend. Nachdenklich. Wunderschön erzählt. Unbedingt lesen !
- Abby Jimenez
Just for the Summer
(307)Aktuelle Rezension von: SabrrinaJustin und Emma scheinen unter demselben seltsamen „Fluch“ zu leiden: Sobald sie jemanden daten und die Beziehung scheitert, findet diese Person anschließend die Liebe ihres Lebens und wird glücklich. Als Emma im Internet auf Justin und seine Geschichte aufmerksam wird, nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Gemeinsam entwickeln sie einen Plan, um ihren Fluch zu brechen: Sie wollen sich gegenseitig daten, sich anschließend trennen und hoffen, dass danach endlich für beide die wahre Liebe wartet.
Schon bei Yours Truly hat mir Abby Jimenez den Einstieg in die Geschichte richtig schmackhaft gemacht, und auch hier war ich sofort dabei. Die Grundidee ist ungewöhnlich, leicht und einfach perfekt für eine unterhaltsame Romance. Leider ging es mir dann ähnlich wie bei Yours Truly: Abby Jimenez startet für meinen Geschmack unglaublich stark, aber irgendwann verliert die Geschichte etwas von dem, was mich am Anfang so begeistert hat.
Ich kann gar nicht genau sagen, woran es letztendlich lag, aber ein Punkt waren für mich definitiv die Charaktere. Sie wirkten auf mich zunehmend sehr stark in ihren jeweiligen Rollen gefangen. Justin ist praktisch der perfekte Traummann: aufmerksam, erfolgreich, engagiert, ein geretteter Hund gehört natürlich auch noch dazu, und gleichzeitig kümmert er sich aufopferungsvoll um seine Familie. Emma hingegen wird sehr stark über ihre schwierige Beziehung zu ihrer Mutter definiert. Sie wurde von ihr vernachlässigt, sehnt sich aber weiterhin nach ihrer Anerkennung.
Generell hatte ich das Gefühl, dass plötzlich unglaublich viel psychologischer Ballast aufgearbeitet werden musste. Mehrere Figuren tragen schwere Päckchen mit sich herum und die Geschichte beschäftigt sich mit Themen, die für sich genommen durchaus interessant sind. Für mich hat das aber nicht so richtig zu der lockeren, fast schon romcomartigen Grundidee gepasst, mit der das Buch beginnt. Ich hatte irgendwann das Gefühl, ein anderes Buch zu lesen als das, für das ich mich ursprünglich entschieden hatte.
Mit Justin und Emma konnte ich durchaus mitfühlen, und trotzdem hat die Liebesgeschichte für mich irgendwann nicht mehr richtig funktioniert. Es gab zwischen den beiden für mein Empfinden kaum ein wirkliches Problem, weshalb mir von Anfang an ziemlich klar war, wohin ihre Geschichte führen würde. Gleichzeitig passierte so viel anderes um sie herum, dass ihre Beziehung zunehmend in den Hintergrund geriet.
Das wäre für mich gar nicht unbedingt schlimm gewesen, wenn mich die anderen Handlungsstränge dafür umso mehr begeistert hätten. Aber leider waren sie für mich auch nicht so stark, dass sie die Geschichte allein getragen hätten. Am Ende hatte ich daher das Gefühl, dass das Buch ein wenig zwischen Romance und einer viel ernsteren Geschichte über persönliche und familiäre Probleme festhängt.
Trotzdem ließ sich das Buch gut lesen. Abby Jimenez schreibt angenehm und ich bin trotz meiner Kritik ziemlich schnell durch die Seiten gekommen. Insgesamt war es für mich also keine schlechte Leseerfahrung – aber nach dem wirklich starken Einstieg hatte ich mir einfach mehr von dieser Geschichte erhofft.
- Danielle L. Jensen
Bridge Kingdom – Der Schwur der Spionin
(115)Aktuelle Rezension von: Itsnotabout_HappyendingsBridge Kingdom von Danielle L. Jensen hat mich mit einer Prämisse erwischt, die ich wirklich liebe: eine Spionin, die als Braut in ein feindliches Königreich geschickt wird, um es von innen zu zerstören. Das ist Stoff mit echtem dramatischen Potenzial, und Jensen holt einiges davon heraus.
Was mich von Anfang an gefesselt hat, ist das Worldbuilding. Das Bridge Kingdom fühlt sich lebendig an, mit eigenen Gesetzmäßigkeiten, einer Bevölkerung, die mehr ist als Kulisse, und einem Geheimnis, das wirklich neugierig macht. Jensen enthüllt das Setting dosiert, nicht auf einen Schlag, und das hat mir als Leserin sehr gut gefallen.
Mein Problem ist Lara. Nicht als Konzept, sondern in der Ausführung. Ich verstehe, dass eine ausgebildete Spionin selbstbewusst, kalkulierend und strategisch sein soll. Aber Laras Selbstdarstellung hat mich auf Abstand gehalten, weil sie irgendwo zwischen berechtigtem Selbstbewusstsein und performativer Überlegenheit pendelt, ohne dass ich immer das Gefühl hatte, dass das Buch das reflektiert.
Was mich außerdem beschäftigt: Der emotionale Konflikt zwischen Lara und Aren basiert zu großen Teilen darauf, dass sie einander einfach nicht die richtigen Dinge sagen. Das ist ein Stilmittel, das ich als Lektorin kritisch betrachte. Es erzeugt Spannung auf die schnelle Tour, aber es fühlt sich nicht immer verdient an, wenn Figuren eigentlich intelligent genug wären, das jeweilige Missverständnis in einem einzigen Satz aufzulösen.
Trotzdem, und das muss ich klar sagen: Das Buch hat Sogwirkung. Ich habe es zügig gelesen, war drin, wollte wissen wie es weitergeht. Jensen versteht es, Tempo und Weltbau in Balance zu halten, und der romantische Bogen zwischen Lara und Aren hat genug Reibung, um zu funktionieren.
4 von 5 Sternen. Empfehlenswert für alle, die Enemies-to-Lovers mit echtem politischen Setting mögen und mit einer Protagonistin umgehen können, die nicht sofort sympathisch ist.
- Delia Owens
Der Gesang der Flusskrebse
(196)Aktuelle Rezension von: Anna_WehmeierÜber das Buch
In Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens geht es um Kya, das sogenannte „Marschmädchen“, das isoliert in den Sümpfen von North Carolina aufwächst.
Von der Gesellschaft ausgeschlossen und auf sich allein gestellt, lernt sie, in der Natur zu überleben und findet dort ihre eigene Welt voller Schönheit und Ruhe.
Doch als ein junger Mann aus der nahegelegenen Stadt tot aufgefunden wird, gerät ausgerechnet Kya unter Verdacht und ihre Vergangenheit rückt in ein völlig neues Licht.
Meine Meinung
Dieses Buch hat mich von der ersten Minute an komplett in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört und war absolut gefesselt.
Die Sprecherin Luise Helm hat einen unglaublich tollen Job gemacht. Ihre Stimme ist ruhig, einfühlsam und einfach perfekt für diese Geschichte. Ich hätte ihr stundenlang zuhören können und bin komplett in Kyas Welt versunken.
Die Geschichte selbst ist eher leise erzählt, aber genau das macht sie so besonders. Es passiert nicht ständig etwas Dramatisches, und trotzdem wollte ich keine Sekunde verpassen. Man lebt förmlich mit Kya, fühlt mit ihr, leidet mit ihr und freut sich über die kleinen Lichtblicke in ihrem Leben.
Besonders beeindruckt haben mich die Naturbeschreibungen. Die Autorin schafft es, Bilder entstehen zu lassen, die sich anfühlen wie ein Film im Kopf. Ich konnte die Marschlandschaft förmlich sehen, hören und spüren.
Kya ist eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihr Weg haben mich tief berührt. Dieses Buch ist nicht nur spannend, sondern vor allem emotional und unglaublich atmosphärisch.
Für mich zählt es definitiv zu den besten Büchern, die ich je gelesen beziehungsweise gehört habe.
Fazit
Ein ruhiges, intensives und wunderschön erzähltes Buch, das lange nachhallt.
Ein absolutes Jahreshighlight und eine klare Empfehlung für alle, die Geschichten mit Tiefe lieben.
⭐ 5 von 5 Sternen
- Gil Ribeiro
Lost in Fuseta
(237)Aktuelle Rezension von: Kathy25Leander Lost leidet am Asperger-Syndrom ... so würden es sog. neurotypische Menschen wohl formulieren. Aber so ist es eigentlich nicht - wenn Leander leidet, dann daran, wie mit Menschen umgegangen wird, die - wie er - anders sind. Ein Problem, das wir alle in irgendeiner Form kennen ...
Schon in Band 1 nimmt Leander uns Leser auf faszinierende Weise mit in seine Welt und seine Sicht der Dinge.
Es sind Vernunft, Verstand und Logik, an denen er alles bemisst und beurteilt - dennoch legt er eine erstaunliche Toleranz und sympathische Empathie an den Tag.
Ein wunderbares Buch - zum einen ein gut erzählter, spannender Krimi, zum anderen die Begegnung mit starken Charakteren, die sich im Laufe der Zeit sehr zu schätzen lernen, sich ergänzen und gemeinsam einfach mehr sind als die Summe der Individuen.
Leander ist faszinierend - ein Freund wie er fehlt mir sehr in meinem Leben. - Kim Nina Ocker
Tainted Dreams
(116)Aktuelle Rezension von: wordsbylarajTainted Dreams hat einen der besten Buchanfänge, die ich seit Langem gelesen habe! Kim Nina Ocker beweist von Seite 1 an, wie genial und flüssig ihr Schreibstil ist. Man fliegt nur so durch die Kapitel, schmunzelt über gelungene Vergleiche und findet sich schnell in der High-Society-Welt rund um die Familie Newton zurecht.
Gideon als Männlicher Protagonist hat mir gut gefallen – er ist reflektiert, weiß um seine Privilegien und der Umgang mit seiner jüngeren Schwester ist zuckersüß. Bei Protagonistin Charlotte war ich allerdings etwas zwiegespalten. Dafür, dass sie eine ausgebildete Personenschützerin sein soll, wirkt sie oft erstaunlich naiv und unvorbereitet. Gefühlt ist es meistens Gideon, der ihr zur Hilfe eilt, anstatt dass sie ihren Job ausführt.
Auch die Romance-Komponente konnte mich nicht zu 100 % überzeugen. Die intimere Szene war zwar ästhetisch und schön geschrieben, aber die tiefere Anziehung und Verbindung zwischen Charlotte und Gideon habe ich über die Handlung hinweg nicht wirklich gefühlt. Wesentlich mehr Dynamik und Knistern habe ich da ausgerechnet bei der mysteriösen Figur Favreau gespürt – hier bahnt sich für Band 2 definitiv ein spannendes Beziehungsdreieck an! Die Suspense-Elemente blieben mir insgesamt etwas zu flach; da hätte ich mir deutlich mehr Drama und echte Gefahr gewünscht.
Fazit: Dank des fantastischen Schreibstils ein wirklich unterhaltsamer Roman für zwischendurch. Wer ein knallhartes Bodyguard-Szenario sucht, wird vielleicht etwas enttäuscht, aber der fiese Cliffhanger macht auf jeden Fall neugierig auf Band 2!
- Kira Mohn
The Sea in your Heart
(197)Aktuelle Rezension von: MirarimNette Geschichte, die neben der Liebesgeschichte sehr stark den Walfang thematisiert. Alles, was mit dem Walfang bzw. vor allem die Verhinderung von diesem zu tun hatte, fand ich sehr interessant und mochte ich an dem Buch auch sehr.
Auch Lilja und ihre beste Freundin waren mir sehr sympathisch und ich mochte irgendwie vor allem die Freundschaft zwischen den beiden.
Jules Wirkung auf Lilja und damit ihr Handeln fand ich an sich eine schöne charakterliche Entwicklung von ihr - weil sie sich selbst etwas getraut hat, das sie bisher nicht hat. Ganz unabhängig von der Walgeschichte, war Jules als Typ irgendwie nicht so meiner. Natürlich muss er mir auch grundsätzlich nicht sympathisch sein, ich finde aber, dass man mit einer Liebesgeschichte schon deutlich, deutlich mehr mitgefiebert, als andersrum. Ich wäre viel eher in Team Ari gewesen, aber ich wurde ja auch nicht gefragt 😅
Insgesamt fand ich auch etwas schade, dass die Charaktere aus Band 1 quasi nicht vorkamen, rückblickend ist es aber umgekehrt das gleiche gewesen - dass vielmehr die Existenz und der grundsätzliche Zusammenhang da war und weniger der Auftritt.
Alles in allem: Es war gut anzuhören und auch gut geschrieben, hätte für mich aber auch gereicht Band 1 der Island-Reihe zu lesen.
- Carina Schnell
When the Night Falls
(129)Aktuelle Rezension von: LydisBooksZunächst möchte ich sagen, dass der Anfang nicht gelungen ist. Die Charaktere, insbesondere Liv und Will - deren Namen in jedem zweiten Roman stehen könnten - werden mehr anhand ihres Aussehens, als ihrer eigenen Geschichte und Werten erzählt.
Es ist sofort ein großes Drama da, ohne die beschriebene große Liebe zwischen den beiden wirklich zu zeigen. Zeitweise dachte ich, es gäbe einen Band vorher, der erzählt, warum die beiden sich so lieben, aber fünf Jahre Beziehung mit 19 Jahren, erschien mir dann doch ein bisschen zu gewollt.
Die Gedanken sowie die Situationen im Freundeskreis sind zu übermäßig beschrieben, wo sie doch für den Kern der Geschichte überhaupt nicht relevant sind.
Eine gemeinsame Nacht körperlicher Zuneigung reicht hier aus, um die einstige Liebe wieder zu entfachen. Das war mir nach den ganzen vorherigen Gedanken und Grübeleien doch ein wenig zu einfach gelöst.
Auch die in Bezug aus Kanada beschriebenen Cliches waren mir zu viel, das Wetter, Shawn Mendes, Toronto? Kanada hat so viel mehr zu bieten!
Das die Autorin für ihre außergewöhnliche Arbeit gelobt wird, kann ich nicht nachvollziehen.
- Nikola Hotel
Blue – Wo immer du mich findest
(291)Aktuelle Rezension von: Schnee_prinzessin„Blue – Wo immer du mich findest“ hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Gerade die Mischung aus Liebesgeschichte und ernsteren Themen hat das Buch für mich besonders gemacht.
Im zweiten Band begleiten wir Jane, die nach den ganzen Veränderungen in ihrem Leben erst einmal Abstand braucht. Die Nachricht über ihren leiblichen Vater, die Beziehung ihres Bruders zu ihrer Halbschwester und der Verlust ihrer Mutter haben ihr den Boden unter den Füßen weggezogen. Dass sie deshalb zeitweise heimlich im Diner schläft, in dem sie arbeitet, zeigt sehr deutlich, wie wenig Halt sie gerade hat.
Dort trifft sie immer wieder auf Alex. Er wirkt zunächst arrogant, verschlossen und ziemlich bissig, aber Jane merkt schnell, dass hinter seinem Verhalten mehr steckt. Ich mochte besonders, dass sie sich nicht einfach von seiner Art abschrecken lässt, sondern immer genauer hinschaut und versucht, ihn wirklich kennenzulernen.
Die Geschichte wird aus Janes und Alex' Perspektive erzählt. Das hat mir sehr gut gefallen, weil man dadurch als Leser schneller versteht, was hinter Alex' Verhalten steckt, während Jane vieles erst nach und nach herausfinden muss. Gerade dadurch entsteht eine interessante Dynamik zwischen den beiden.
Besonders positiv fand ich, dass das Buch nicht nur die Liebesgeschichte in den Mittelpunkt stellt. Themen wie Vernachlässigung, Misshandlung, Verlust und die Suche nach sich selbst werden aufgegriffen. Dabei wird auch deutlich, dass der Weg zu sich selbst nicht plötzlich abgeschlossen ist, sondern Zeit braucht und durchaus schmerzhaft sein kann.
Jane mochte ich dabei besonders. Sie ist nicht einfach nach den ganzen Ereignissen wieder „okay“, sondern muss erst einmal herausfinden, was sie eigentlich möchte und wo ihr Platz ist. Auch Alex hat mir gefallen, gerade weil man durch seine Perspektive seine verschlossene Art besser verstehen kann.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich für mich angenehm und vor allem nachvollziehbar. Es geht nicht nur darum, dass sich zwei Menschen attraktiv finden, sondern auch darum, Vertrauen aufzubauen und hinter die Fassade des anderen zu schauen.
Insgesamt war es für mich ein schöner Abschluss der Paper-Love-Reihe, der neben der Romance auch ernste und emotionale Themen behandelt. Ganz perfekt war es für mich zwar nicht, aber ich habe Jane und Alex sehr gerne begleitet.
- Vi Keeland
Mr. CEO
(99)Aktuelle Rezension von: Kers_Tin4Nach den ersten Kapiteln dachte ich wirklich, dass ich mein nächstes 5 Sterne Buch in der Hand halte.
Aber nachdem ich es beendet habe hat es für mich dazu leider nicht gereicht.
Ich finde die Story wirklich gut und gerade der Anfang zwischen den beiden Protagonisten war einfach richtig gut zu lesen. Auch die Rückblenden in die Vergangenheit von Grant finde ich gut und wichtig und das obwohl ich eigentlich kein Fan von Rückblenden bin die sich durch das ganze Buch ziehen.
Was mich jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe stört ist, dass ich nicht verstehe, warum es unbedingt notwendig war, dass beide Protagonisten ein sehr schweres Trauma zu verarbeiten hatten. Denn irgendwie fühlt es sich für mich an, dass dadurch nicht tiefgründig genug auf beide eingegangen werden konnte. Ireland‘s Geschichte wurde quasi nur ab und zu am Rand erwähnt, ohne dass man mehr darüber erfahren hat, wie sie es geschafft hat es zu verarbeiten und zu der Person wurde, die sie ist. Obwohl über Grant‘s Trauma mehr erzählt wurde, war mir das Ende dieser Geschichte zu schnell und nicht tiefgründig genug.
Deswegen nur 4 Sterne, obwohl ich das Buch wirklich nicht aus der Hand legen konnte.
- Philip Pullman
La Belle Sauvage: The Book of Dust Volume One (Book of Dust Series)
(22)Aktuelle Rezension von: NelebooksContent (amazon): "Malcolm Polstead and his daemon, Asta, are used to overhearing news and the occasional scandal at the inn run by his family. But during a winter of unceasing rain, Malcolm finds a mysterious object—and finds himself in grave danger.
Inside the object is a cryptic message about something called Dust; and it’s not long before Malcolm is approached by the spy for whom this message was actually intended. When she asks Malcolm to keep his eyes open, he begins to notice suspicious characters everywhere: the explorer Lord Asriel, clearly on the run; enforcement agents from the Magisterium; a gyptian named Coram with warnings just for Malcolm; and a beautiful woman with an evil monkey for a daemon. All are asking about the same thing: a girl—just a baby—named Lyra.
Lyra is at the center of a storm, and Malcolm will brave any peril, and make shocking sacrifices, to bring her safely through it."Cover: I like the cover pretty much. It looks very dark and therefore dangerous and threatening, which fits to the content.
English: For me, English is a foreign language and because of that this book wasn't very easy to read because of the slang and shortcuts which were used. But you can understand it, just made it a bit more diffecult, but also more authentic, I suppose.
Opinion: The background of the story which the created world was very interesting and I was curious to get to know more about it. Malcolm is a very sympathic character which I enjoyed to accompany in this story. All with Lyra is very interesting. Alice is more withdrawn, but I liked her more and more over time. The book was very interesting and I wanted to know what is going to happen with Malcolm and Lyra and the others, but it took me a while to read.
- Carina Schnell
When the Storm Comes
(232)Aktuelle Rezension von: leseHuhnWhen the Storm Comes ~Bd.1 Sommer in Kanada, Carina Schnell , erschienen am 28. Juli 2022 im Piper/everlove Verlag
Taschenbuch 416 SeitenKlappentext
- siehe BuchbeschreibungMeine Meinung
Mein erstes Buch der Autorin und ich habe mich direkt wohl gefühlt. Mit einem leichten und wunderschönen Schreibstil führt mich Carina Schnell durch die Story. Das Setting in Kanada hat mir richtig gut gefallen, ich mag Kleinstädte sehr gerne. Die Bewohner bilden meist eine tolle Gemeinschaft und haben auch ihre Stärken und Schwächen. Die Lovestory entwickelt sich in einem schönen langsamen Tempo, Slow-Burn würde ich sagen. Die Protagonisten sind authentisch und liebenswert. Nur dieses ständige erwähnen der verschiedenen Schuhmarken, grenzte schon an Markenwerbung. Da hätte mir weniger besser gefallen.
Marly ist eine quirrlige junge Frau und auf der Suche nach ihrer Mutter. Das sie dabei ihren Traummann findet, stand nicht auf ihrem Plan. Und mit ihrem extremem Schuhtick hat sie die Geschichte geflutet.
Jack ist einfach zum Verlieben gemacht oder man verliebt sich in den süßen Golden Retriever.Fazit
Ein schöner Sommerroman, der mich in die Weite Kanadas entführt und mit einer ruhigen Lovestory gut unterhalten hat. Ich vergebe sehr gerne 4 🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung.
- David Baldacci
Mit jedem Schlag der Stunde
(133)Aktuelle Rezension von: Christine_PerreyIn einer Kleinstadt treib sich ein Serienkiller herum, der andere Serienkiller nach ahmt. Die Story ist teilweise in die Länge gezogen, aber es hat auch überraschende Momente und ich hatte überhaupt keine Idee wer der Killer sein könnte und das fand ich super, weil man die ganze Zeit am rätseln ist. Es lohnt sich es zu lesen.
- Nina George
Das Lavendelzimmer
(27)Aktuelle Rezension von: leseHuhnDas Lavendelzimmer, von Nina George, erschienen im Knaur Verlag am 01. April 2014
Taschenbuch 384 SeitenKlappentext
- siehe BuchbeschreibungMeine Meinung und Fazit
Das Lavendelzimmer spielt nur eine untergeordnete Rolle und vermutlich ist das Buch unter dem Titel „Das Bücherschiff“ bekannter. Nach 21 Jahren öffnet der Buchhändler Perdu ein Zimmer. In diesem Zimmer denkt er an seine große Liebe. Aber weshalb hat er es so lange verborgen gehalten? Ein ebenso lange ungeöffneter Brief seiner Geliebten bringt die Wende. Perdu liest ihn und begibt sich mit seinem Bücherschiff und einem Gefährten auf eine Reise.
Die wesentliche Botschaft ist in diesem Buch verborgen: Heilung findet man allein durch Bücher und ihre Geschichten. Perdus Bücherregale sind nicht nach Genre, Autoren oder alphabetisch sortiert. Nein, die Sortierung erfolgt nach Krankheiten. Das ist wirklich etwas Besonderes. Perdu nimmt eine ähnliche Kundeneinteilung vor und bringt sie mit dem passenden Buch zusammen. Perdus eigene Leben- und Liebesgeschichte offenbart sich auf der Reise und geht auch sehr zu Herzen.
Nina George hat einen angenehmen Schreibstil und ich konnte mich auch vollkommen in die Geschichte vertiefen. Das Setting Frankreich hat mir sehr gut gefallen. Sehr gerne vergebe ich 5 Hühnchen 🐥🐥🐥🐥🐥 und empfehle das Buch gerne weiter. - Eiichiro Oda
One Piece, Band 1
(175)Aktuelle Rezension von: i1arieIch musste einfach den Klassiker „One Piece - die Reise beginnt“ lesen. Nachdem ich die Netflix Verfilmung angeschaut habe, war ich neugierig auf den Manga.
Vorweg, das war mein erster Manga jemals, daher war ich schon etwas verwirrt anfangs, wie ich es lesen muss und wie ich die Story ganzheitlich erfassen kann. Aber es hat funktioniert.
Ich bin Fan der Geschichte, natürlich kenne ich die erste Staffel der Serie, daher war es für mich einfacher in die Story zu finden und ich kannte den groben Ablauf. Dennoch bin ich so überzeugt von der Grundidee, weil ich diese so kreativ und individuell finde.
Ich weiß noch nicht, ob ich weiterlesen werde, da ich von dem Medium als solchen nicht ganz überzeugt war bzw. mich noch einfinden müsste. Allerdings macht es inhaltlich schon sehr neugierig und auch die Zeichnungen machen Lust sich dem zweiten Band anzunehmen.
Ein paar Unterschiede gibt es im Vergleich zu Netflix Verfilmung aber nichts dramatisches.
Optisch hat Band 1 Ruffy, Zoro und Nami auf dem Cover. Was irgendwie schön für die Dynamik von Ruffys Crew spricht.























