Bücher mit dem Tag "borderline"

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54 Bücher

  1. Cover des Buches Ein wenig Leben (ISBN: 9783446289666)
    Hanya Yanagihara

    Ein wenig Leben

    (646)
    Aktuelle Rezension von: marie_d

    „Ein wenig Leben“ von Hanya Yanagihara hat mich beeindruckt und gleichzeitig irritiert. Ich bin der Geschichte und der Entwicklung der Figuren gerne gefolgt – ihre Beziehungen wirken authentisch, ihre Emotionen nachvollziehbar. Gerade die Dynamik zwischen den Charakteren hat mich lange beschäftigt, weil sie so fein und glaubwürdig erzählt ist.

    Gleichzeitig ist das Buch schwer auszuhalten. Es zeigt Gewalt und Leid in einer Intensität, die manchmal fast zu viel wird. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Schmerz und Trauma fast ästhetisiert werden. Deshalb fände ich eine Triggerwarnung sehr wichtig, um Leser*innen auf die Inhalte vorzubereiten.

    Insgesamt halte ich „Ein wenig Leben“ für ein sehr gut geschriebenes Buch, das emotional viel auslöst und nachhallt. Trotzdem verstehe ich den extremen Hype nicht ganz – vielleicht, weil die Geschichte in ihrer Dramatik manchmal die leisen Zwischentöne überdeckt.

  2. Cover des Buches Das Kind in dir muss Heimat finden - Das Arbeitsbuch (ISBN: 9783424631432)
    Stefanie Stahl

    Das Kind in dir muss Heimat finden - Das Arbeitsbuch

    (13)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Es war interesannt dieses Buch zu lesen, gerade weil ich in dem Bereich ein paar probleme habe. Ich weiß allerdings nicht ob es an meiner einstellung liegt, aber ich konnte mich nicht wirklich auf die Übungen einlassen. Das Lesen hat sich bei mir auch über ein Jahr gezogen, da es auch öfters langweilig war und ich nicht weiterlesen wollte.

    Ich denke es kommt ganz darauf an wie man sich auf das Buch einlassen kann.

  3. Cover des Buches Girl in Pieces (English Edition) (ISBN: 9781780749457)
    Kathleen Glasgow

    Girl in Pieces (English Edition)

    (39)
    Aktuelle Rezension von: Lovely_Lotti

    Girl in pieces ist auf jeden Fall ein gutes Buch.

    Obwohl das Cover eigentlich recht schlicht gehalten ist, sieht man sofort, worum es geht. Mir gefällt die Idee, es so zu gestalten. Es geht um die 17-Jährige Charlie, die sich in einer Krise befindet und dort auch nicht so schnell herauskommt.
    Als LeserIn ist man beim ganzen Prozess der Heilung dabei, wenn auch nur von außen. Es werden selten Gefühle sehr ausführlich beschrieben und auch sonst konnte ich mich meistens nicht ganz so gut in ihre Lage hineinversetzen, aber das war nur bei manchen Abschnitten der Fall. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich nicht sonderlich gefesselt, was dazu geführt hat, dass ich zwischendurch ein winzigen Durchhänger hatte.

    Abschließend kann ich auf jeden Fall sagen, dass es gelungen ist, dieses wichtige Thema schön in einer Geschichte zu verpacken!

  4. Cover des Buches Stimmen (ISBN: 9783499267437)
    Ursula Poznanski

    Stimmen

    (461)
    Aktuelle Rezension von: Feather

    Ich muss zugeben, ich habe die vorherigen Bände nicht gelesen, da ich angenommen habe, das wäre der erste Band. Aber nichtsdestotrotz ist mir das bis gerade weder aufgefallen, noch hat es mich beim Lesen gestört, da dieser Kriminalfall relativ eigenständig war.

    Die Prämisse ist schonmal super spannend, wenn man sich dafür interessiert, was hinter verschlossenen Türen in Psychatrien geschieht. In Kombination mit einem Mord wurden meine Erwartungen nur angehoben – und sie wurden nicht enttäuscht.

    Wie man das von Ursula Poznanski kennt, schreibt sie wahnsinnig packend und realistisch, immer mit dieser kleinen Prise Bedrohung im Hintergrund, was das Lesen immer zu einem Erlebnis macht. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und auch der Spannungsbogen ist merklich zum Ende hin angestiegen.

    Es gab eine schöne Verteilung von Ermittlungen und Privatleben, wodurch das Leseerlebnis nicht anstrengend wurde. Und vor allem die Liebesgeschichte von Bea und Florian fand ich sehr süß und authentisch geschrieben (auch wenn ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe).

    Letztendlich würde ich sagen, dass dieses Buch sehr gut geeignet ist für alle Leser die einen Krimi mit Thriller-Elememten und viel Spannung mögen.

  5. Cover des Buches Todeswunsch (ISBN: 9783442478712)
    Michael Robotham

    Todeswunsch

    (280)
    Aktuelle Rezension von: LeseRolli

    Meine Rezension ist auf die angesprochenen Themen im Buch bezogen. Jede Autorin und jeder Autor, macht sich Gedanken, welche Themen im Buch angesprochen werden. Ich bin der Meinung, dass wir uns viel mehr mit diesen auseinandersetzen sollten.

    Mädchen und junge Frauen, die oftmals unsicher durchs Leben gehen, können schnell auf einen gewissen Männertyp hereinfallen. Diese Männer suchen sich ihre Opfer oft in sozialen Netzwerken aus, aber es gelingt ihnen auch, diese im richtigen Leben zu finden.

    Zunächst täuschen sie die große Liebe vor und bringen die Mädchen oder jungen Frauen in eine starke Abhängigkeit. Zudem gelingt es diesem Männertyp, dass ihr Opfer ihnen absolut hörig ist. Diese bedingungslose Unterwerfung, macht es diesen Tätern leicht, die Mädchen und jungen Frauen, Schritt für Schritt in die Situation zu bringen, dass sie ihren Körper verkaufen. Oftmals nennen Täter dies, den ultimativen Beweis von Liebe oder sie täuschen Geldprobleme vor.

    Ein weiteres Thema bei Missbrauch ist, dass Opfer oftmals lange brauchen, sich jemandem anzuvertrauen. Sollten sie nach diesem Schritt, auf Ablehnung stoßen, ist dies besonders dramatisch. Daher kann ich nur sagen, sollte sich ein Kind an jemanden wenden und dieses Thema anschneiden, sollte dies ernst genommen werden*.

    Wie oft, in der Geschichte der Menschheit, kann eine Lüge schlimme Folgen haben. Dabei kam es nicht selten dazu, dass andere ihr Leben verloren haben. Doch gerade in Zeiten, in denen die Ablehnung gegen gewisse Personengruppen immer stärker wird, sollte jeder mit seinen Worten vorsichtig sein. Unschuldige Menschen zu beschuldigen, eine schwere Straftat begangen zu haben, kann unvorhersehbare Folgen haben. Worte sind schwer zurückzunehmen und bevor alles geklärt ist, kann es dafür zu spät sein.

    2010 wurde dieses Buch veröffentlicht und schon damals wurde das Thema laut, dass es gewisse Personenkreise gibt, die sich mit Messern bewaffnen. Es wurde sogar darauf hingewiesen, dass dieses Thema immer mehr ins Bewusstsein rücken wird. Heute haben viele das Gefühl, dass dies noch schlimmer geworden ist. Ist dies aber nur ein Gefühl oder ist es tatsächlich so, weil dieses Straftaten endlich ernst genommen wird?

    Wie weit würdest du gehen, wenn du spüren würdest, dass deine Ehe oder große Liebe in Gefahr ist? Würdest du jemanden so extrem Schaden, dass dieser durch seine Verletzungen ums Leben kommt? Liebe kann uns zu Taten bewegen, die wir sonst nie übers Herz bringen würden.

    Ein Thema hat mir fast die Luft genommen. Der Verlust eines Kindes, kann Eltern zerstören. Doch wenn die Eltern nicht einmal wissen, was mit ihrem Kind passiert ist, ist das an Grausamkeit nicht zu überbieten. Der Satz: „Wenn ein Kind beide Eltern verliert, ist es eine Waise. Aber es gibt kein Wort für Eltern, die ein Kind verlieren.“ findet sich auf Seite 242. Dieser kleine Satz, zeigt deutlich, wie Eltern leiden und wie viel Schmerz sie ertragen müssen.

  6. Cover des Buches Ich hasse dich - verlass mich nicht (ISBN: 9783466309474)
    Jerold J. Kreisman

    Ich hasse dich - verlass mich nicht

    (56)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaub

    Ein Fachbuch über Borderline, das auch für interessierte Laien geeignet ist. Ich bin froh das ich dieses gute Werk in der überarbeiteten Version hören konnte. Wie so viele psychische Erkrankungen, hat vor allem auch die Borderline-Persönlichkeit stark mit Stigmatisierungen & Vorurteilen zu tun. Dieses Buch gibt tiefere Einblicke in diese Persönlichkeitsstrukturen & natürlich auch in ihre Problematiken z.B. den Alltag, ihre Gefühle oder Beziehungen zu händeln. Es werden Therapieformen erläutert, die hilfreich sein können, es gibt zig Fallbeispiele um sich ein umfassenderes Bild machen zu können, Medikamente werden erläutert und zudem wird auf die Genetik eingegangen. Für mich am interessantesten waren die Symptome bzw. Schwierigkeiten wie z.B. Stimmungsschwankungen, Dissoziationen, aber auch Wut, Frustration & Zorn. Und ganz wichtig auch die positiven Eigenschaften bzw. Seiten zu denen z.B. Ernsthaftigkeit & Intellekt zählen. Dieses Werk lege ich jeden ans Herz der sich mit der Borderline-Persönlichkeit intensiver auseinandersetzen möchte.

  7. Cover des Buches Zerrissen zwischen Extremen (ISBN: 9783442169764)
    Jerold J. Kreisman

    Zerrissen zwischen Extremen

    (29)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Die Autoren Dr. Jerold J. Kreisman und Hal Straus greifen hier ein sehr komplexes Thema auf, die „Borderline-Störung“, wie sie selbst im Klappentext genannt wird. Es ist schwierig, dieses Buch zu bewerten, da es mit Bestimmtheit davon abhängt, aus welchem Grund es gelesen wird. Ich als absoluter Laie und mit keinerlei Erfahrung in diesem Bereich fand schnell in das Buch. Viele Fallbeispiele zeigen die zahlreichen Facetten, die mit Borderline in Verbindung gebracht werden. Die Symptome werden meist verständlich erklärt, jedes Kapitel endet mich Vorschlägen und Tipps, wie der Betroffene mit den Symptomen umgehen kann und auch für Angehörige und Therapeuten gibt es zahlreiche Strategien. Dennoch wurde es mir teilweise dann doch zu wissenschaftlich. Borderline wird in diesem Werk mit verschiedensten psychischen Erkrankungen verglichen, was dazu führte, dass ich irgendwann gar nicht mehr wusste, welches Symptom jetzt welcher Krankheit zugeordnet wird. Ebenso empfand ich es stellenweise als mühsam zu lesen, welche biochemischen Verbindungen bestehen und wie dies mit Borderline und/oder anderen Störungen zusammenhängt. Ich befürchte, diese Feinheiten werden nicht lange in meinem Gedächtnis hängen bleiben.

    Dieses Buch ist mit Sicherheit kein Patentrezept, wie man mit Borderline umgeht und wer sich eine vollkommene Heilung verspricht, wird hier nicht fündig. Dennoch ein hilfreiches Werk, das unterstützend wirkt und einige Fragen in Bezug auf Borderline klärt.

  8. Cover des Buches Das Nebelhaus (ISBN: 9783442384037)
    Eric Berg

    Das Nebelhaus

    (370)
    Aktuelle Rezension von: IvonneSpringer

    Eric Berg gelingt mit „Das Nebelhaus“ ein fesselnder Inselkrimi, der seine Leser auf die stürmische Ostseeinsel Hiddensee entführt und dort in den Abgrund menschlicher Geheimnisse blicken lässt. Die Handlung entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Einerseits begleiten wir die Journalistin Doro Kagel, die zwei Jahre nach dem Massaker – der sogenannten „Blutnacht von Hiddensee“ – mit ihren Nachforschungen beginnt, andererseits erleben wir durch Rückblenden hautnah, wie das Wiedersehen von vier alten Studienfreunden in einem tragischen Verbrechen endet.

    Der Roman lebt von seinem atmosphärischen Setting, der düsteren Stimmung und den ständigen Perspektivwechseln, die für enorme Spannung sorgen. Bis zum Schluss bleibt rätselhaft, was in jener Nacht tatsächlich geschah – viele Wendungen sorgen dafür, dass man immer wieder neue Verdächtige im Visier hat. Die Figuren sind interessant gezeichnet, auch wenn sie stellenweise etwas klischeehaft wirken. Besonders packend ist das Finale, bei dem alle Fäden auf überraschende Art zusammenlaufen. Auch wenn der Beginn etwas gemächlich ist, zieht die Geschichte ab der Mitte gewaltig an und bietet bestes Rätselvergnügen für Krimi-Fans. Ein packender, psychologisch raffinierter Roman, der Lust auf weitere Fälle der Doro-Kagel-Reihe macht

  9. Cover des Buches Scherbenseele (ISBN: 9783442483334)
    Erik Axl Sund

    Scherbenseele

    (248)
    Aktuelle Rezension von: Feelblack

    Ich habe die erste Trilogie super spannend gefunden und hatte dieses Buch seit Jahren hier liegen. Ich dachte jetzt lese/höre ich mir das endlich mal an. Das war ja mal leider gar nicht. Es hätte eine echt gute Story werden können da die Bücher aus Schweden oft sehr hart aber sehr gut sind. Hier ist ein so schneller, abrupter Wechsel sodass kaum ein Lesefluss zustande kommt. Also es war wirklich nicht meins und ich freu mich das ich Band 2 und 3 nicht gekauft hatte. Schade, wirklich schade. 

  10. Cover des Buches Glasflügel (ISBN: 9783257245783)
    Katrine Engberg

    Glasflügel

    (73)
    Aktuelle Rezension von: JudithP

    Für mich bisher der beste Band der Reihe. Der Fall hat mich sehr bewegt und nachdenklich gemacht. Ich fand es gut, dass Anette Korners Geschichte als spätgebärende Mutter und den Herausforderungen, die damit einhergehen, so viel Platz gewidmet wurde ohne dass es der Spannung im Buch abträglich gewesen wäre. Die Geschichte von Esther und Gregers war diesmal mehr ein Filler,  aber es ist trotzdem schön, mehr über die beiden und ihre ungewöhnliche Beziehung zu lesen. 

    So langsam beginnt die Serie auch damit, bei mir Thriller-Vibes auszulösen, mal sehen ob sie das halten kann.

  11. Cover des Buches Vergessene Kinder (ISBN: 9783960960065)
    Luna Darko

    Vergessene Kinder

    (76)
    Aktuelle Rezension von: diesemary

    Vergessene Kinder von Luna ist ein Buch, das leider nicht hält, was es verspricht (surprise)
    Die Geschichte hat ein interessantes Thema, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig. Die Handlung ist verwirrend und springt oft von einem Moment zum anderen, ohne dass man richtig mitkommt. Viele Szenen fühlen sich leer an und tragen wenig zur Entwicklung der Charaktere oder zur Geschichte bei.

    Der Schreibstil von Luna Darko ist zwar einfach, aber auch ziemlich monoton und wiederholt sich oft. Es gibt wenig Spannung und die emotionalen Momente wirken oft gezwungen.

    Ich mag und zwar den Stil des Buches und zwar, aber genauso wie Myko zeigt es einfach, dass Lunas Bücher definitiv nichts für mich sind. Wer auf angsty problematische teen stories steht würde den Buch evtl eins zwei Sterne mehr geben aber naja.

  12. Cover des Buches Borderline: Das Selbsthilfebuch (ISBN: 9783867391320)
    Andreas Knuf

    Borderline: Das Selbsthilfebuch

    (22)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    'Selbsthilfe ist kein Therapieersatz und soll auch keine Fremdhilfe ersetzen. Beides sind verschiedene, wenn auch sich ergänzende Hilfen bei psychischen Problemen. [...] Selbsthilfe ist [...] eine sehr wichtige Ergänzung, die noch viel zu wenig gewürdigt wird. Das eigene Selbsthilfepotenzial zu entdecken und zu nutzen bedeutet unabhängiger von der Hilfe anderer zu werden und auch ohne therapeutische Unterstützung besser zurechtzukommen.‘ (Seite 9)

    Andreas Knuf und Christiane Tilly berichten in ihrem Selbsthilfebuch von diagnostischen Kriterien und Problembereichen der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung, von Umgang mit und Funktion von Symptomen, vom Umgang mit (als unangenehm empfundenen) Emotionen, von Notfallkoffer, Absprachen mit sich und anderen, Zurechtkommen mit den Folgen der Erkrankung wie Narben und Lücken im Lebenslauf, von Selbsthilfegruppen und Trialog, Psychotherapie und Psychopharmaka, Traumatisierung und Erinnerung.

    Ich habe schon einiges von Knuf und über das Thema Borderline gelesen, habe klinische/psychotherapeutische Erfahrung mit Betroffenen, und ich bin immer auf der Suche nach Büchern, die ich Betroffenen mit psychischen Störungen empfehlen kann. Mit Knufs und Tillys ‚Borderline. Das Selbsthilfebuch‘ habe ich nun die passende Lektüre für Betroffene mit emotional-instabiler Persönlichkeitsstörung gefunden.

    Das Buch enthält neben vielen Informationen über die Erkrankung auch viele Fallbeispiele und ist so ein gelungener Mix aus Wissen über die Erkrankung und individuellem Erleben.

    Ich empfand das Buch als sehr gut zugeschnitten auf Betroffene, als sehr gut verständlich, ausreichend umfangreich und zudem hilfreich und lehrreich. Auch decken die beiden Autoren Themen ab, über die man sonst eher nichts oder nur wenig liest.

    ‚Ich glaube, Stigmatisierung und Diskriminierung passieren vor allem, wenn ganz viel unausgesprochene Ängste und Unsicherheiten im Raum stehen.‘ (Seite 190)

  13. Cover des Buches Bedenke, was du tust (ISBN: 9783442484973)
    Elizabeth George

    Bedenke, was du tust

    (112)
    Aktuelle Rezension von: AlienaR

    Die Bestseller-Autorin Clare Abbott stirbt in ihrem Hotelzimmer. Ist es ein Herzinfarkt? Ihre Lektorin Rory glaubt nicht daran und kontaktiert Barbara Havers. Doch erst als auch Rory vergiftet in ihrer Wohnung aufgefunden wird, werden die Ermittlungen aufgenommen. Die Ermittlungen führen Barbara Havers und Thomas Lynley tief in die Recherchen von Clare und die Familiengeschichte von Caroline Goldacre, Clares Assistentin – und ein Geheimnis nach dem anderen wird aufgedeckt…

    „Bedenke, was du tust“ beginnt nicht mit dem Todesfall, sondern einige Jahre vorher und stellt uns eine Reihe von Charakteren vor, bei denen man sich zunächst fragt, was diese mit dem Fall zu tun haben. Interessant sind die Figurenkonstellationen allemal und wir erhalten eine Menge Hintergrundwissen über die Protagonisten, auch wenn so bereits ein großer Teil des Buches ohne Ermittlungen von Havers und Lynley verstreicht. Die Ermittlungen werden dann davon beeinflusst, dass ein Versetzungsgesuch wie ein Damoklesschwert über Barbara Havers schwebt; trotz strikter Anweisungen von Chefin Isabelle Ardery schafft sie es jedoch, ihren eigenen Ermittlungsstil weiterhin einzubringen.

    Viele Tatverdächtige und viele Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung bis zum Ende hoch und letztendlich doch alles anders ist, als man gedacht hat. Für mich ein toller Krimi zum Miträtseln, bei dem am Ende alles ein stimmiges Bild ergibt. Dafür gibt es 5 Sterne!

  14. Cover des Buches Wir beide in Schwarz-Weiß (ISBN: 9783401602196)
    Kira Gembri

    Wir beide in Schwarz-Weiß

    (123)
    Aktuelle Rezension von: Um_Buchseites_Breite

    Zusammenfassung

    Alex arbeitet in einem Café als Barista und hasst so gut wie alles an diesem Job, aber er bringt ihm das Geld zum Überleben. Zusammen mit seinen beiden Freunden Jay und Flocke wohnt er ihn einer WG. Mit seinem besten Freund Jay dealt er gelegentlich und verschafft sich so einen Adrenalinkick. 

    Kris will nur eins, ihren Beitrag für einen Kunstwettbewerb fertigstellen und ihre Eltern stolz machen. Hierbei interessiert sie sich besonders für die Stilrichtung Performance und das Einfangen von Emotionen und Auffassungen verschiedener Menschen. Um ihren Beitrag zu vervollständigen sitzt sie bald in dem Café in dem Alex bedient und belästigt seine Gäste. Alex sieht in ihr nur das lächerlich gekleidete und nervige Mädchen, welche einfach nicht nachgibt und ihm seinen Job erschwert. Doch kreuzen sich die Wege schneller als gedacht.


    Schreibstil

    Ich liebe der Schreibstil von Kira Gembri. Total flüssig und humorvoll. Sehr feinfühlig schafft sie es auch diesesmal dem Leser die Probleme und Krankheiten der Protagonisten näherzubringen.


    Charaktere

    Von Alex hatte ich anfangs den Eindruck, als ob er wirklich nur nach dem nächsten Kick im Leben schaut. Er dealt Drogen, damit er den Adrenalinstoß bekommt, wenn er droht aufzufliegen. An seinem restlichen, sehr normalen leben scheint er nicht wirklich Gefallen zu finden. Er wurde mir im Laufe der Geschichte sehr viel symphatischer. Nach und nach kann man hinter seine Fassade schauen und sieht seine Probleme und die Ursachen sehr deutlich. Auch Kris war für mich eine ganze Weile nicht greifbar. Sie ist ein unglaublich kreativer Mensch. Bei der Familie auch kein Wunder. Für dieses Kunstprojekt hat sie eine feste Idee im Kopf und provoziert dafür auch gerne mal die Leute in ihrer Umgebung. Die zweite Idee war für mich persönlich etwas zu viel. Jedoch hat sie sehr gut zu dem eigentlichen Problem von Kris hingeleitet. Auch Kris ist ein warmherziger Charakter, der zum Glück Alex sieht und für ihn da sein kann. Der Anker sein kann und möchte, den er braucht.

    Bei den Nebencharakteren gab es natürlich auch ein zwei, die mir sehr gut gefallen haben. Allen voran Flocke, der Mitbewohner von Alex. Er hat die ganze Thematik mit seiner humorvollen, unbeholfenen Art sehr schön aufgelockert.


    Fazit

    Wieder ein Buch von Kira Gembri, was mich begeistert hat. Ich mochte die Dynamik der Geschichte. Ebenso hervorheben möchte ich, dass ich schon das Gefühl hatte, dass die Krankheit erklärt und gut eingebaut wurde, aber dass es weder zu viel noch zu wenig Informationen gab. Da ich selber niemanden mit Borderline in meinem engeren Umfeld habe, kann ich schlecht beurteilen, ob die Verhaltensweisen eines Erkrankten mit denen im Buch übereinstimmen. Ich fand es jedoch interessant etwas darüber zu lesen. Insgesamt ein tolles Buch, welches sich mit der Krankheit Borderline sowie der Verarbeitung von Tod auseinandersetzt.

  15. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

    (152)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  16. Cover des Buches Betty Blue (ISBN: 9783942656467)
    Philippe Djian

    Betty Blue

    (162)
    Aktuelle Rezension von: Mirrorman31
    … und ich habe es rausgeschmissen. 
  17. Cover des Buches Pullikalb (ISBN: 9783750429185)
    Christina Kunellis

    Pullikalb

    (32)
    Aktuelle Rezension von: Rose75

    Dieses Buch ist eine Neuauflage, des 2012 im Gerth-Verlag erschienen Titels "Tränenperle".    Interessanterweise hätte ich beim Buch "Tränenperle" mit Sicherheit nicht zugegriffen, da mich da weder Cover noch Titel angesprochen hätten.  Ganz anders hier.  Beim  Cover von "Pullikalb" sieht man sofort, dass zwei hilflose einsame  Wesen, fast in sowas wie einer "kalten Zelle" sitzen.  

    Die Geschichte beginnt mit einem trostlosen Weihnachtsfest in einer Großstadt in Norddeutschland und   die 17-jährige Merle kurz davor ist, sich umzubringen.  Durch eine Fügung, wird sie aber abgelenkt und eine Art "Schutzengel" nimmt sie mit auf eine Fahrt nach Süddeutschland auf einen Bauernhof.  Dort wird sie aufgenommen und sie entdeckt, dass sie eine große Liebe und auch ein besonders Talent zur Landwirtschaft hat. Die Arbeiten auf dem Hof werden sehr ausführlich beschrieben und man erfährt nebenbei, welche Tätigkeiten und Herausforderungen es in der  Landwirtschaft gibt. 

    Merle kennt kein harmonisches Familienleben und ihre verletzte Seele macht sich durch Alkoholexzesse und Selbstverletzungen bemerkbar.  Als sich zwischen ihr und dem Sohn des Nachbarhofes zarte Gefühle entwickeln, wird sie panisch und fährt alle Abwehrstrategien hoch, die sie kennt.  Für Merle ist es undenkbar, dass es jemanden gibt, der sie ehrlich liebt und es gut mir ihr meint. 

    Die Autorin beschreibt eine so tief verletzte Seele, dass es stellenweise wirklich bedrückend war zu lesen, wie schlecht es einem gehen kann und welches Schicksal mache Menschen bewältigen müssen. 

    Einen kleinen, aber sehr bedeutenden Anteil macht der Zugang zum christlichen Glauben aus.  Merle öffnet sich für Gott und findet mit der Zeit auch Zugang zum Gebet. 

    Das Buch selber ist zwar gut geschrieben, aber nicht leicht zu lesen.  Es ist sehr emotional und stellenweise will man Merle einfach nur schütteln und/oder in den Arm nehmen. 

    Ursprünglich ist es wohl als Jugendbuch erschienen, aber da bin ich mir nicht sicher, ob Jugendliche damit angemessen umgehen können. Es enthält sexuelle Gewalt, Beschreibungen der Selbstverletzungen ( geritzte Unterarme)  und eine schwer depressive Hauptfigur. 

  18. Cover des Buches Der Schatten in mir (ISBN: 9781533507976)
    Christian Milkus

    Der Schatten in mir

    (33)
    Aktuelle Rezension von: Weisewahrheit

    Sprachlich sind mir recht schnell Wortwiederholungen wie zwei Mal „sagte“ in drei hintereinander folgenden Sätzen aufgefallen, wodurch der Sprachstil platt und banal wirkt. Sogenannte spannende Gegebenheiten werden teilweise erst nach dem Ereignis thematisiert, wodurch sie wiederum dramaturgisch wenig hermachen. (So werden etwa Ängste erst nach dem Geschehen beschrieben, als sie direkt mittendrin zu nennen.)

    Hinzu kommen mehrere Atmosphärische Schnitzer, die nicht in die Zeit passen. Die Geschichte spielt im ersten Jahrtausend. Trotzdem wissen die Menschen von Papageien und Kinder besitzen ihr eigenes Kinderzimmer in einem 70 Seelendorf! Selbst in den 1960er Jahren war Letzteres in Deutschland meistens noch nicht der Fall. Dann stellt sich noch die Frage, woher die Zeitrechnung kommt, da es ein zehnköpfiges Pantheon gibt und somit nicht nach Christi Geburt sein kann.

    Insgesamt passiert in den 400 Seiten sehr wenig und es kommt zu einer Menge uninteressanter, triviale Gespräche ohne viel Tiefe. Spannung entsteht außer an ganz wenigen Stellen nicht, obwohl die Grundidee dazu eigentlich ziemlich viel hergibt. Ereignisreiche Abschnitte wurden nur wenig spektakulär beschrieben und sind ein abgegriffener Abklatsch, den man woanders schon besser gelesen hat.

    Die Charaktere hat der Autor wenig originell ausgearbeitet. Nicht mal durchschnittliches Niveau erreichen die nichtssagenden Standart-Stereotype des ewig meckernden und strengen Priesters, der superhühschen besten Freundin, des stillen, großen Typen, der motzenden Mutter oder des edlen Ritters. Vielschichtigkeit, tiefere Motivation oder mehrere Charakterzüge fehlen. Die Hauptperson wirkt eher wie eine zwölfjährige und nicht 16 Jahre alt. Ihr Borderlineproblem ist aufgesetzt, da es praktisch keinen Bezug zur restlichen Story hat und nur am Rande thematisiert wird. Ohne die Problematik wäre die Geschichte nicht anders verlaufen. Typische Emotionswechsel und das sich nicht Befreien-können aus den eigenen Gefühlen wird zu wenig thematisiert.

    Der Schluss endet so, wie man es sich nach ersten Konfrontation schon denkt. Dass den Dorfbewohnern diese offensichtliche Handlung nicht klar war, ist wirklich haarstreubend.

    Fazit: Größtenteils monotone, klischeehafte und sprachlich wenig, komplexe Geschichte, die erst auf den letzten 40 Seiten (von ca. 400) etwas in Schwung kommt, aber auch dort nicht glänzt. Das Buch kann zu keiner Zeit mit der üblichen Fantasyliteratur mithalten.

  19. Cover des Buches (K)ein Leben mit Borderline und Essstörung (ISBN: 9783962480189)
    Laura Adrian

    (K)ein Leben mit Borderline und Essstörung

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Raven
    Das Buch "(K)ein Leben mit Borderline und Essstörung" hat einen Umfang von 451 Seiten und ist von Laura Adrian.

    Laura erzählt von ihrer zehnjärigen Achterbahnfahrt, dass ewige auf und ab, mit Anorexie, Bulimie und Borderline. Eine Biographie die zeigt das es sich lohnt um sein Leben zu kämpfen.

    Das Buch ist aus der Sicht einer Jugendlichen geschrieben und ich sehe in erster Linie auch Jugendliche als Hauptzielgruppe, was ich ein wenig Schade finde, da Laura mittlerweile bestimmt erwachsen ist und ich mir dazu ein wenig mehr Zeilen gewünscht hätte, wie sie im Alter mit dem Borderline und Essstörungen umgeht. Hauptsächlich spielt die Biographie in unzähligen Psychiatrien, betreutes Wohnen, Krankenhäusern. Oft werden ihr total sedierende Medikamente über Monate verabreicht,  an die sie sich nur noch mit großen Lücken erinnern kann. Im Ganzen ist das Buch sehr beklemmend und triggernd. Es ist also nur für stabile Menschen geeignet. An und für sich regt es zum Nachdenken an und ist gut beschrieben, aber mir fehlen die Emotionen. Es ist so als würde die Autorin von oben herab auf das Geschehen blicken und es beschreiben, als ob sie über einen Fremden erzählt, anstatt über sich selbst. Das finde ich sehr schade. Es kann aber sein, dass es durch Selbstschutz kommt, damit die Geschehnisse nicht wieder das eigene Leben überrollen. An manchen Stellen hat es sich dann doch gezogen, es gab viele Einstürze und immer wieder kehrende, gleiche Ereignisse, eine Endlosspirale, was mich beim Lesen einfach anstrengte. Ich find die Biographie wirklich nicht schlecht, aber mir fehlte etwas.

    Fazit: Eine gut geschilderte Biographie, der eine Portion Emotion fehlt und die Betroffene triggern kann. Manchmal zog sich die Story wg Widerholungen im Leben. Hauptschauplatz sind Psychiatrien, Hauptzielgruppe Jugendliche. Regt zum Nachdenken an, gut geschrieben! 
  20. Cover des Buches Die stumme Patientin (ISBN: 9783949609046)
    Alex Michaelides

    Die stumme Patientin

    (316)
    Aktuelle Rezension von: sbalunzia

    Der einfache und flüssige Schreibstil macht das Buch sehr angenehm zu lesen. Ich mag die kurzen Kapitel und den Wechsel zwischen den Schauplätzen und Zeiten. Den Charakter Theo fand ich sehr spannend, da er als Psychologe Situationen eigentlich sehr klar sieht und einschätzen kann, es selbst aber nicht schafft, danach zu leben. Einige Sätze fand ich sehr tiefgründig, und ich habe länger darüber nachgedacht.

    Bevor ich die Biografie des Autors gelesen habe, habe ich schon vermutet, dass er selbst Psychologe ist, und genau so ist es. Ich finde, man merkt es an der Art, wie das Buch geschrieben ist. Das passt sehr gut und hat mir gefallen.

    Die Geschichte hat mich sehr gepackt, auch wenn ich schon Psychothriller gelesen habe, die deutlich mehr auf die Nerven drücken als dieses Buch. Das Ende hat jedoch sehr viel wieder gutgemacht und lässt das ganze Buch in einem neuen Licht erscheinen.

  21. Cover des Buches Grenzverletzungen (ISBN: 9783862655007)
    T.A. Wegberg

    Grenzverletzungen

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Beide Protagonisten sind mir gleich von Anfang an sympathisch gewesen. Über Cosmo erfährt man sehr intensiv, wie sich Borderline auf einen Menschen auswirken kann. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Bedürfnis, ihn zu trösten, zu umarmen, wachzurütteln und anzuschreien. Sein bester Freund Joannes kümmert sich sehr rührend um Cosmo, auch wenn er immer wieder seine Bedürfnisse hinten anstellen muss.

    Ein Buch über eine ganz besondere Freundschaft.

  22. Cover des Buches Ratgeber Borderline-Störung (ISBN: 9783801729745)
    Martin Bohus

    Ratgeber Borderline-Störung

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Ich habe diese Buch gelesen um mich zu informieren. Und genau das hat es getan. Es schafft es gut bei mir Verständnis für entsprechende Personen zu schaffen und selber zu lernen das man damit umgehen kann und mich gegenüber betroffener Person nicht mehr so hilflos zu fühlen. Zudem erklärt es sehr anschaulich was in der Therapie vorgeht und wie bestimmte Punkte angegangen werden um bei diesen zu helfen.

  23. Cover des Buches Unrecht im Namen des Volkes: Ein Justizirrtum und seine Folgen (ISBN: B0B4F1TTPB)
  24. Cover des Buches Find You in the Dark (ISBN: B009PBUUDC)
    A. Meredith Walters

    Find You in the Dark

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    Aktuelle Rezension von: emmaya
    Maggie ist eine ziemlich durchschnittliche Highschoolschülerin. Sie ist erfolgreich im Leichtathlethikteam, hat seit Kindertagen zwei beste Freunde, hat liebevolle Eltern. Nur manchmal beschleicht sie dieses Gefühl, dass ihr das alles eigentlich nicht genug ist... Und dann trifft sie am ersten Tag ihres Abschlussjahrs auf diesen neuen Schüler mit den tieftraurigen dunklen Augen - und lässt sich hineinfallen in eine Freundschaft, deren Tiefe ihr erst nach und nach bewusst wird. Und die sie in ungeahnte Abgründe hineinziehen wird... Clay ist bipolar und Borderliner. Bevor er für sein letztes Highschooljahr zu seiner Tante zieht, hat er bereits Jahre des Substanzenmissbrauchs und einen längeren stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik hinter sich. Als er an diesem ersten Schultag Maggie begegnet, steht seine Welt plötzlich Kopf: Denn Maggies Gegenwart läßt ihn Freude und Freiheit spüren, wie er es noch nie zuvor erlebt hat... Die nur anfangs rein freundschaftliche Annäherung zwischen Maggie und Clay ist hochemotional und hochexplosiv: Denn so sehr die tiefe Liebe zwischen beiden Protagonisten in jeder Zeile spürbar ist, so allgegenwärtig ist auch die Fragilität der Situation: Denn mit seinen Persönlichkeitsstörungen ist Clay eine tickende Zeitbombe, jederzeit unterschwellig bereit, sich selbst und sein Glück zu sabotieren und zu zerstören... Das sensible Thema 'Psychische Krankheit' ist hier packend umgesetzt. Und anders als in so vielen anderen Büchern wird hier nichts beschönigt, wird hier nicht die grosse Liebe als Allheilmittel dargestellt: Der permanente Drahtseilakt zwischen Normalität und echter Liebe einerseits und unberechenbarem Austicken, Rückzug und zutiefst destruktivem Verhalten andererseits wird geradezu erschreckend nachvollziehbar dargestellt. Denn Liebe allein reicht eben nicht immer. Der Schreibstil zieht den Leser unmittelbar in die Geschichte hinein und läßt den Leser das Geschehen hautnah miterleben und miterleiden: Und gelitten wird hier wirklich! "Find You in the Dark" ist der erste von zwei Bänden und endet mit einem Cliffhanger. Der Folgeband "Light in the Shadows" ist bereits erschienen. Wer auch gerne Englisch liest und viel Emotion und viel Drama mag, dazu noch eine Menge Trauer und viel zum Nachdenken, dem sei diese Dilogie absolut ans Herz gelegt!

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