Bücher mit dem Tag "borges"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "borges" gekennzeichnet haben.

10 Bücher

  1. Cover des Buches Eine Geschichte des Lesens (ISBN: 9783596175154)
    Alberto Manguel

    Eine Geschichte des Lesens

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Wer denkt, er werde in diesem Buch "Lesetips" erhalten, der ist völlig falsch. Manguel gibt einen breit angelegten Überblick über die Geschichte des Lesens als Beschäftigung. Neben der kulturellen Bedeutung des Lesens beleuchtet der Autor auch naturwissenschaftliche bzw. medizinisch/neuronale Erkenntnisse, wie Lesen im Kopf funktioniert und warum es so wichtig ist, um bspw. mit Sprache gut umgehen zu lernen. Hinzu kommen unzählig viele Facetten der Geschichte des Buches/Lesens: wann und wo wurde die erste Biographie verfasst, mit welcher Intention. Wo hat man Bücher gerne bevorzugt gelesen, wer der vielen bekannten historischen Persönlichkeiten war hier am schrulligsten? Und wer hat zu unlegalen Mitteln gegriffen, um sich seltene Ausgaben zu beschaffen? Amüsant und intelligent geschrieben, zu keinem Zeitpunkt langweilig. Sehr empfehlenswert!
  2. Cover des Buches Fiktionen (ISBN: 9783596105816)
    Jorge Luis Borges

    Fiktionen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Lesebiber
    Borges ist wohl einer der ausgeklügelten Autoren des 20. Jahrhunderts. Laut eigener Aussage "unfähig" einen Roman zu verfassen, hat Borges mit seinen Kurzgeschichten und Essays die Weltliteratur dennoch unsagbaren Ausmaßes bereichert. Wer die "Fiktionen" noch nicht kennt darf sich mehr als glücklich schätzen, eine solche Perle noch vor sich zu haben. Unbedingt lesen!
  3. Cover des Buches Die Bibliothek von Babel (ISBN: 9783882437782)
    Jorge Luis Borges

    Die Bibliothek von Babel

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Gilad_Atzmon
    Koan64
  4. Cover des Buches Hier, wo wir uns begegnen (ISBN: 9783596178766)
    John Berger

    Hier, wo wir uns begegnen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Das Aleph (ISBN: 9783596105823)
    Jorge Luis Borges

    Das Aleph

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein faszinierendes Buch. Es sind recht phantastische Geschichten, die Borges erzählt, doch lässt er das Phantastische ohne Unterschied in die Realität einfließen, als ob es gleichsam real sei. Hinzu kommt, dass seine Geschichten oftmals an die Antike erinnern bzw daran anknüpfen oder in entfernten Ländern spielen. Mitunter spielt er auch mit dem Leser, deckt zum Beispiel erst langsam auf, dass die anfangs überzeugenden Motive einer Figur, die bereits die Sympathie des Lesers gewonnen hat, vielleicht doch in Frage zu stellen sind und vertauscht auf komplexe Weise Tat und Motiv. Seine Erzählungen sind ausgefeilt und so ist auch seine Sprache, ohne Ausschweifungen und immer sehr treffend. Die Symbolik scheint wohl auch wichtig zu sein, wenngleich ich nicht besonders darauf geachtet habe, also bis auf den Teil, den ich automatisch mitgenommen habe beim Lesen. Mir haben die Erzählungen auch so Spaß gemacht, da sie auch verschiedene philosophische Themen mitaufgreifen.
  6. Cover des Buches 25. August 1983 und andere Erzählungen (ISBN: 9783940111050)
  7. Cover des Buches Buch der Träume (ISBN: 9783596105915)
    Jorge Luis Borges

    Buch der Träume

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Borges versammelt in seinem "Buch der Träume" Traumerzählungen, Traumdeutungen und Traumergeignisse aus vier Jahrtausenden der Literaturgeschichte. Ihn interssiert, wie sich die Literatur aus dem Stoff der Träume bedient und ihrerseits in die Träume fließt. Denn zwischen dem Wachen und dem Träumen liegen die Wahrheiten des Lebens - oder auch auf der Grenze zwischen Leben und Tod. Denn nur in den Träumen löst sich die Schranke zum Jenseits auf und ermöglicht Blicke und Reisen in dieses Land ohne Wiederkehr.

    Die Lektüre verblüfft mit auch dem heutigen Menschen nahegehenden Erfahrungen aus Literaturen der Vorzeit: Gilgamesch, Bibel, Homer. Dabei sind es die anthropolgischen Konstanten, die in den Träumen faszinieren: die Angst vor dem Tod, die Fähigkeit zu fliegen, die Auseinandersetzung mit den/m Stärkeren, die Begierde.

    Borges aber ist nicht einfach ein Herausgeber fremder Texte. Jeder einzelne von ihm aufgespürte und ausgewählte Text wurde von ihm berabeitet, gestrafft und pointiert nacherzählt. Auf diese Weise lesen sich die (übersetzten) Träume in einem einheitlichen Ton und wirken umso mehr wie Literatur.

    Borges' eigene Texte fügen sich in die Reihe der Träume ein, seine Gedichte werden auf Spanisch und Deutsch abgedruckt. 

    Am meisten Freud ebereitete mir der Traum Francisco de Quevedos, in dem herausragende Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte vor dem Weltenrichter abgeurteilt werden, nachdem Staatsanwalt (Teufel) und Verteidigung (Engel) gesprochen haben. Judas, Luther und Mohammed schauen dem Spektakel besonders lange zu, ehe sie sich getrauen, ihr Urteil zu erfahren. Allerdings versteht der Staatsanwalt sein Handwerk hier besonders gut ...

    Borges ist immer wieder eine Freude, weil ihm nichts Menschliches fremd ist.

  8. Cover des Buches Borges und ich (ISBN: 9783596105854)
    Jorge Luis Borges

    Borges und ich

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches Der Tangosänger (ISBN: 9783518458334)
    Tomás Eloy Martínez

    Der Tangosänger

     (2)
    Aktuelle Rezension von: BuchWolf

    "Unfaßlich" nennt der Klappentext Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens. Unfaßlich erscheint auch Julio Martel, ein eigenartiger und scheuer Tangosänger, der mit seiner sagenhaften Stimme nicht nur die Ursprünge des Tangos in den Bordellen, sondern auch die Geschichte der Stadt ans Tageslicht bringt. Besessen von der schillernden, fiebrigen, teils bedrückenden und dabei immer bunten und lauten Hauptstadt Argentiniens, von den düsteren Kapiteln ihrer Geschichte und von Argentiniens Staatsdichter Jorge Luis Borges, irrt der Amerikaner Bruno Cadogan durch die Straßen von Buenos Aires, um einmal den Tangosänger Martel singen zu hören und das Geheimnis seiner unangekündigten Auftritte an geschichtsschwangeren Orten der Stadt zu ergründen.
    Vorbeiziehend an historischen Orten, wie dem Wasserpalast, den Schlachthöfen und dem Parque Chas greift das Buch verschiedene Facetten der jüngeren Geschichte auf: von der Prostitution, den Militärdiktaturen bis hin in die Gegenwart des Erzählers - der argentinischen Staatskrise im Dezember 2001.
    Zurückbleibt ein konfuses Bild einer Stadt und einer Kultur. Der Wunsch, einen echten Zugang zu finden, bleibt unerfüllt und irgendwie spürt man eine merkwürdige Verbundenheit mit dem Erzähler, wenn am Ende zu der Erkenntnis kommt: "Manchmal befand sich für mich das Labyrinth nicht in den Straßen und den Verwirrungen der Zeit, sondern im unerwarteten Verhalten der Menschen, die da lebten."

  10. Cover des Buches Herausforderung der Moderne, Annäherungen an Paul Valery (ISBN: 9783596268825)
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