Bücher mit dem Tag "borgia"

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46 Bücher

  1. Cover des Buches Hosianna! (ISBN: 9783499269271)
    Johanna Alba

    Hosianna!

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Chiaramaus

    Es weihnachtet in Rom. Der Geruch nach Zuckerwatte und Apfelsinen liegt in der Luft, Touristen und Einheimische freuen sich in seltener Einigkeit auf die besinnlichen Tage. Auch Papst Petrus II. würde sich jetzt gern der Planung des Festtagsmenüs widmen. Doch als Herrscher über die Weihnachtshauptstadt der Christenheit stehen ihm dieser Tage lauter Pflichttermine mit trockenen Keksen und noch trockeneren Kardinälen bevor. Für Abwechslung sorgen da die beiden Schwestern des Papsts. Samt Kater ziehen sie im Vatikan ein – sehr zum Leidwesen der strengen Haushälterin Schwester Immaculata. Die Damen sind sich sicher: im heimischen Palazzo geht es nicht mit rechten Dingen zu! Schließlich ist ihr Mitbewohner – ein junger, spanischer Priester – unter mysteriösen Umständen verschwunden. Irdisches Verbrechen oder übersinnlicher Spuk? Klar, dass da die päpstliche Spürnase gefragt ist!Eigentlich hat mir das Buch gefallen, es ist sehr gut geschrieben. Flüssiger Schreibstil und packende Geschichte. Sehr interessant, Rom mal aus einer etwas anderen Sicht zu erleben! Die Charaktere fand ich allerdings etwas unrealistisch, irgendwie kann ich mir einfach nicht so einen Papst vorstellen. Es fehlte den Menschen das gewisse Etwas, das sie lebensfähig und glaubwürdig als Charakter eines Buches macht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte, nett für zwischendurch!
  2. Cover des Buches Die letzte Borgia (ISBN: 9783458363194)
    Sarah Dunant

    Die letzte Borgia

     (56)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Klappentext ~+~


    Italien, 1502: Ihr Vater ist der mächtigste Mann der christlichen Welt, ihr Bruder ein leidenschaftlicher Kriegstreiber, der eifersüchtig über sie wacht: Lucrezia Borgia ist eine der begehrtesten und schönsten Frauen des Landes, ganz Italien liegt ihr zu Füßen, als sie von REom nach Ferrara reist, zu ihrem dritten Ehemann.
    Wo sie auftaucht, bringt ihre Anmut die bösen Gerüchte über sie zum Verstummen. Doch wird es ihr gelingen, im gefährlichen Spiel um Macht und Reichtum zu bestehen?


    ~+~ Leseeindruck ~+~


    Nach "Der Palast der Borgias" nun "Die letzte Borgia"  von Sahrah Dunant.
    Die Autorin war mir bis dato unbekannt, bis ich ihren ersten Roman über die Borgias gelesen habe. Natürlich ist es für mich ein Muss, die Fortzetzung zu lesen, schon allein wegen Italien.
    Wie im ersten Teil geht es auch in diesem Teil

  3. Cover des Buches Der Palast der Borgia (ISBN: 9783458360988)
    Sarah Dunant

    Der Palast der Borgia

     (82)
    Aktuelle Rezension von: BlondAngel
    ~+~ Inhalt ~+~

    Rom, im August 1492. Schon am frühen Morgen ächzt die Stadt unter der Gluthitze des Sommers. Der Lärm in der engen Gasse lässt Lucrezia aus dem Schlaf fahren. Kann es wahr sein, was der Bote schreit? Ihr Vater, Rodrigo Borgia, der neue Papst? Die Nachricht stellt Lucrezias Leben und das ihrer drei Brüder auf den Kopf: Plötzlich sind sie die mächtigste Familie der Stadt, und das zwölfjährige Mädchen muss in Windeseile erwachsen werden. Denn ihr ehrgeiziger Vater weiß nur zu genau, dass die Hand seiner Tochter mehr wert ist als alle italienischen Ländereien zusammen, und dann ist da noch ihr Bruder Cesare, der seine schöne Schwester mehr liebt als erlaubt …
    Mit Meisterhand öffnet Sarah Dunant die kupferbeschlagenen Türen des Palastes der Borgia, schlägt die schweren Brokatvorhänge beiseite und zeichnet den Aufstieg einer Familie in einer schillernd-verhängnisvollen Welt, in der es nur um eines geht: der Leidenschaft zu frönen und die Macht zu bewahren.

    (Quelle: amazon.de)

    ~+~ Mein Urteil ~+~

    Die Geschichte der Borgia gehört nun mal zu Italien. Italien, ein Land, welches mich sehr interessiert.
    In diesem Buch geht es um die Borgia, um ihre Machenschaften, Intrigen und ihre Macht.
    Die Autorin versteht es, geschichtliche Fakten in ihrer Geschichte perfekt einfließen zu lassen.
    Durch die vielen Details, egal ob frei erfunden, wahr oder spielerich ausgeschmückt, wird das Buch zu einem Lesevergnügen.

  4. Cover des Buches Die vatikanische Prinzessin (ISBN: 9783442483969)
    Christopher W. Gortner

    Die vatikanische Prinzessin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: schacla
    Inhalt: Das 15. Jahrhundert, strotzt vor blendendem Prunk und von mörderischen Intrigen. Mittendrin steht die Familie Borgia auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die wunderschöne Lucrezia Borgia, ist die uneheliche Tochter von Papst Alexander VI. Sie ist weit bekannt, als skrupellose Verführerin. Doch, ist das wirklich die Wahrheit oder dient sie nur als Instrument für ihre grausame machthungrige Familie? Denn bereits im zarten Alter von 13 Jahre, wird sie zwangsverheiratet. Wie kommt sie mit ihrem Schicksal klar und wie wird es ihr gelingen, genau gegen dieses Schicksal anzukämpfen?

    Meine Meinung: Ich bin verliebt. Seit langer Zeit, träume ich davon ein historischer Roman zu lesen, der mir wirklich gefällt, in dem es auch um Personen geht, die es wirklich gab. Noch nie ist es bis jetzt einem gelungen, mich wirklich zu überzeugen, bis jetzt.
    Der Schreibstil von Christopher W. Gortner ist einfach wunderbar. Es ist sehr leicht und fliessend zu lesen. Ausserdem, finde ich dass der Schreibstil auch zum 15. Jahrhundert passt. Ich weiss, viele mögen das an Bücher nicht so, ich jedoch liebe es, der Autor schreibt in der Ich-Perspektive. In dieser Geschichte, bringt diese Perspektive die Ängste und Gedanken von Lucrezia einem so richtig nahe.
    Ich persönlich finde, dass die Protagonisten einem sehr gut dargestellt wurden. Obwohl ich die Borgia Familie vorher nicht kannte, wurden sie mir sehr nahe gebracht. Ich muss sagen, durch dass das ich die Familie vorher nicht kannte, hatte ich zu Beginn bisschen meine Mühe in meinem Kopf zu sortieren wer jetzt schon wieder wer war. Nach einer Weile kommt man jedoch sehr gut damit klar.
    Zur Story an sich, zu Beginn war es nicht so spannend. Das liegt vielleicht daran, dass man ja erst erzählen muss an welchem Punkt man nun in das Leben der Borgia einsteigt. Je länger die Geschichte jedoch andauert, desto spannender empfand ich es. Was ich auch sehr schön finde, ist dass die Geschichte von Lucrezia, aus dem heutigen wissen stand erzählt wird. Ich weiss, jetzt nicht ob das unter Spoiler fällt oder nicht, daher falls ihr Angst habt gespoilert zu werden liest hier nicht weiter.

    Ich finde es schön, dass die Geschichte aus dem jetzigen Stand erzählt wird, denn viele Jahrelang wurde Lucrezia im falschen Licht dargestellt. In den Augen vieler Leute, war sie die Intrigantin, ja sie galt als eine typische Borgia. Doch oft war sie einfach eine Schachfigur ihrer Machthungrigen Familie. Man kann ja glauben was man will, aber Lucrezia tat mir so leid, denn ich finde sie, so wie ich sie im Buch erlebe, eine sehr sympathische junge Frau. Leider kann ich das zum Rest der Familie nicht so sagen, da hat einfach jeder irgendwie nicht mehr alle Tassen. Dennoch war es damals eine schwere Zeit in denen nicht nur die Borgias Dreck am Stecken hatte.
    Wie ihr sieht, ich bin Feuer und Flamme.

    Mein Fazit: Ein toller historischer Roman, den dieser Genre Name auch verdient hat. Ich weis nicht genau warum, aber diese Geschichte hat mich zu tränen gerührt. Ich empfehle euch echt, dieses Buch zu lesen, wenn ihr gerne historische Romane habt, die auf Personen basiert die es damals wirklich gab.
  5. Cover des Buches Assassin's Creed - Die Bruderschaft (ISBN: 9783833222368)
    Oliver Bowden

    Assassin's Creed - Die Bruderschaft

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Torim

    Rom 1499 - die einstige Weltstadt leidet an Elend und Zerfall. Die Templer, angeführt durch die Borgia-Familie, hat Pläne zur blutigen Einung Italiens, um somit erneut zu einer Weltmacht zu werden. Doch das wissen die Assassinen unter Ezio Auditore zu verhindern, die mit aller Macht die Schlacht gegen Cesare Borgia, Sohn des Papstes Rodrigo Borgia (Alexander VI.) und seine Schergen bestreiten. 


    Das Buch macht genau da weiter, wo der Vorgänger aufgehört hat. In meiner Rezension zu "Assassin's Creed - Renaissance" habe ich bereits die Stärke der Reihe, die sehr actionreiche und spannende Handlung hervorgehoben. Das macht "Assassin's Creed - Die Bruderschaft" meiner Meinung nach ähnlich gut.

    Zeitsprünge und eine sehr geraffte Handlung sorgen dafür, dass es für mich wieder etwas schwierig war, mich atmosphärisch auf die Zeit und Szenerie einzulassen. Auch die Charaktere, allen voran Ezio Auditore, bleiben distanziert beschrieben und wirken nicht immer authentisch.

  6. Cover des Buches Die Madonna von Murano (ISBN: 9783404270408)
    Charlotte Thomas

    Die Madonna von Murano

     (144)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Venedig 1475: Während dem Karneval finden der Glasmacher Pietro und sein Gehilfe Pasquale ein schwerverletzte Schwangere, die nur noch ihr Kind gebärt und dann stirbt. Nachdem die Frau des Glasmachers einen Tag zuvor ein totes Baby zur Welt brachte, beschließt er, das Baby mitzunehmen und selbst aufzuziehen. Schon nach einigen Jahren wird das junge Mädchen namens Sanchia von ihrer Vergangenheit eingeholt und gerät in Todesgefahr.

    Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr gut lesen. Man merkt, dass ihr das Thema am Herzen liegt und sie sehr viel Zeit in die Recherche gesteckt hat. Das Buch ist an keiner Stelle langatmig (trotz der über 1000 Seiten) und voll interessanter historischer Details.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Da mich die 1000 Seiten zuerst abgeschreckt haben, habe ich es gewagt und war von der ersten Seite an gefesselt und wollte immer weiterlesen.
  7. Cover des Buches Die Puppenspieler: Roman (ISBN: B0916787JD)
    Tanja Kinkel

    Die Puppenspieler: Roman

     (432)
    Aktuelle Rezension von: Michaela_Kirchner_Schommer

    Leider hat mich das Buch enttäuscht, ich hatte mir vom Klappentext/Leseprobe her mehr erwartet. Es gab viel Handlung aber mir fehlte das Gewisse Extra, was mich zwingt zum Weiterlesen. Von daher habe ich jetzt auch fast 2 Wochen gebraucht um das Buch zu beenden, packt mich ein Buch lese ich es in 2-3 Tagen je nach Seitenanzahl.

    Aus der Handlung und den Figuren hätte man mehr machen können.

    Für mich muss ein Buch was mich packt in die Welt der Figuren entführen, es muss mich mitleiden lassen. Hier ging es mir zu sehr um die Kirchengeschichte , mir fehlte die Bindung zu Richard und seinen Freunden, die man spürt wenn mehr die Personen im Vordergrund sind. Hier war es mehr Savonerola, und das Fuggersche Handelsimperium.

    O.K. es gehört zur Handlung aber manchmal ist weniger Mehr,

  8. Cover des Buches Borgia - Die Verschwörung (ISBN: 9783442489619)
    Elena Martignoni

    Borgia - Die Verschwörung

     (6)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Rom in der Renaissance: Rodrigo Borger sitzt auf dem heiligen Stuhl. Er ist der wohl berüchtigtste und mächtigste Mann seiner Zeit, und auch seine Kinder stehen dem Papst im schmieden von Intrigen und an Skrupellosigkeit nichts nach- So auch sein Sohn Juan. Eines Tages wird dieser dann Tod in einem Abwasserkanal gefunden. Der Papst ist außer sich. Wer hat seinen Sohn umgebracht und warum? Doch die Liste der Verdächtigen ist immense, denn Juan hat sich durch sein egoistisches und gewissenloses Verhalten viele Feinde gemacht,  und auch Rodrigo hat sich im Laufe der Jahre viele Feinde gemacht, die nur darauf warten, sich an seiner Familie zu rächen. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich recht hohe Erwartungen an das Buch, da ich gerne mehr über das Italien des ausklingenden 15. Jahrhunderts erfahren wollte. Die Borgias waren für mich schon immer eine sehr mysteriöse und interessante Familie. Dementsprechend erwartete ich mir eigentlich einen spannenden und gut recherchierten historischen Roman, der mich in das Rom der Renaissance-Päpste entführen sollte. Leider wurde ich allerdings in allen Punkten ziemlich enttäuscht. Meiner Meinung nach scheiterte das Ganze in gewissen Teilen schon am Aufbau des Buches. Der Handlungsablauf lief für meinen Geschmack viel zu unstrukturiert ab und ich verlor, vor allem anfangs, komplett den Überblick. Vor allem dadurch, dass es ständig Rückblenden gab, die aber nicht sofort als solche zu erkennen waren. Auch kamen ständig Handlungsstränge vor, die sich innerhalb des Buches gar nicht mehr auflösten und so bei mir für noch mehr Verwirrung sorgten. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass sich diese jetzt noch herrenlosen Handlungsstränge spätestens im letzten Teil der Trilogie auflösen werden, allerdings spricht dass dann nicht für die Reihe, wenn ich im ersten Band komplett verwirrt und hilflos zurückgelassen werde. Enttäuscht haben mich auch der Schreibstil und die Sprache des Buches. Ich fand gar nicht in die Geschichte hinein, da mich der Schreibstil gar nicht fesseln konnte und mir die Handlung seltsam fremd blieb. Auch war der Schreibstiel ziemlich flach und farblos, wodurch für mich die Dekadenz und das Intrigenspiel des Italiens am Anbeginn der Renaissance einfach nicht passend rübergebracht werden konnte. Für mich konnten es die beiden Autorinnen einfach nicht schaffen, die damalige gesellschaftliche und politische Lage angemessen darzustellen. Diese Komponente fehlte einfach, um der Handlung mehr Gewicht zu verleihen. Große Probleme hatte ich auch mit den Charakteren. Einerseits weis ich bis heute nicht, wer nun eigentlich der Hauptcharakter ist, da sich jedes Kapitel scheinbar um eine andere Person dreht, die dann aber im Laufe der Geschichte oft gar nicht mehr vorkommt. Zwar vermute ich, dass Juan Borgia der eigentlich wichtigste Protagonist ist, doch der stirbt ja, und wird dann schließlich für die Handlung der späteren beiden Teile komplett bedeutungslos. Im Generellen blieben mir die Protagonisten seltsam fern, da sie komplett flach und eindimensional gezeichnet sind. Mir sind keinerlei Charaktereigenschaften, weder positive noch negative, aufgefallen, die die Figuren irgendwie einzigartig gemacht hätten. Selbst von der im Klappentext groß versprochenen Skrupellosigkeit konnte ich nicht viel spüren. Kurz gesagt wirkten alle Protagonisten wie ein Einheitsbrei und waren aufgrund ihrer fehlenden Charakterzüge einfach nur unauthentisch. Die Spannung, auf die ich gehofft habe, als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, blieb leider auch komplett aus. Die Geschichte zog sich unendlich lang dahin und es kam nur ganz selten zu Stellen, in denen sich ein Spannungsbogen aufbauen hätte können. Allerdings wurden diese Möglichkeiten immer gleich durch einen sofortigen Szenenwechsel zunichte gemacht. Gut fand ich allerdings auf der anderen Seite die Recherchearbeit, die die beiden Autorinnen geleistet haben. Ich gewann einige neue Einblicke ins Italien der damaligen Zeit. Allerdings muss ich sagen, dass die Autorinnen es nicht geschafft haben, diese Informationen gut in die Handlung einzubauen. Alles wirkte gestelzt und behinderte noch zusätzlich den Lesefluss, der ohnehin schon kaum vorhanden war. 

    Letztendlich war das Buch einfach nicht gut. Es war total langweilig und zäh, die Charaktere waren sehr schwach gezeichnet und die Handlung ging einfach unter. Mir hat der erste Teil der Trilogie gar nicht gefallen und die anderen beiden Bücher nicht lesen. Außerdem kann ich das Buch nicht weiterempfehlen. 

  9. Cover des Buches Das Medici-Siegel (ISBN: 9783570305508)
    Theresa Breslin

    Das Medici-Siegel

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Schokolatina
    Der Zigeunerjunge Janek wird gejagt. Angestiftet zum Diebstahl des Medici-Siegels von einem Banditen, entkommt er ihm samt Diebesgut und schlüpft unter falschem Namen bei seinem Lebensretter Leonardo da Vinci unter. Lange Jahre versucht Matteo – wie er sich jetzt nennt – unentdeckt zu bleiben. Das ist im Italien zu da Vincis Zeiten nicht so einfach, weil die Fürsten und Herzöge der großen Städte Florenz, Mailand, Venedig und die Päpste Roms alle nur eines im Sinn haben: die Macht in ganz Italien an sich zu reißen. Und so werden endlose Kriege geführt in unterschiedlichen Allianzen und zwischen diesen Mühlsteinen der Macht befindet sich das normale Volk, das aufpassen muss, dass es immer zur richtigen Seite gehört, damit es nicht zwischen die Fronten der Borgia und Medici, zwischen Papst und Franzosen und Spanier gerät.

    Immer wieder muss Matteo erleben, dass seine Verfolger gnadenlos auch vor dem Mord an Freunden nicht Halt machen, er rettet ein Geschwisterpaar, verlässt die Lehre bei Da Vinci, um sich einer Söldnertruppe anzuschließen und erobert im Laufe des Buches das Herz einer Hofdame Lucretia Borgias und wird letztendlich, als die Stadt in der Belagerung fällt, mit samt dem gestohlenen Siegel vom rechtmäßigen Besitzer gestellt.

    Das Buch liest sich gut, flüssig und ist durchaus spannend. Schön wird das Leben zur damaligen Zeit ausgebreitet, das ewige Hin und Her, die Unsicherheit der normalen Bevölkerung, die ja immer die hauptsächlichen Leidtragenden in all den Kriegen ist, und die eigentlich nur ihr Leben leben will. Wenn man über diese Zeit schreibt, kommt man wohl nicht an Leonardo da Vinci vorbei, vor allem, weil er ja als Waffenkonstrukteur und Befestigungsanlagen-Baumeister durchaus kräftig immer auf einer Seite der Kriegsparteien mitgemischt hat. Man hätte ihn nun auch nur am Rande erwähnen können, ob Matteo bei ihm oder bei jemand anderem Unterschlupf gefunden hätte, wäre egal gewesen. Aber so ist es nett, ein bisschen was über eine reale historische Persönlichkeit in der hübschen Verpackung eines Romanes zu lesen und zu lernen. Die historischen Fakten sind alle belegt, bis auf einige, dem Roman geschuldeten, Darstellungen.
    Ich als Frau finde nun Darstellungen von Schlachten und kriegerische Taktiken jetzt nicht so spannend und leider reitet Matteo eine ganze Weile mit den Söldnern durch die Kriege. 
  10. Cover des Buches Raffael - Das Lächeln der Madonna (ISBN: 9783426307557)
    Noah Martin

    Raffael - Das Lächeln der Madonna

     (79)
    Aktuelle Rezension von: BarbaraDrucker

    Möglicherweise ist Raffaels Biografie nicht die glücklichste Wahl für einen Romanstoff, wahrscheinlich hat der Autor aber auch nur nicht den Charakter seines Protagonisten ordentlich ausgelotet. Raffael mag eine heitere, angenehme Person gewesen sein, aber ein paar Ecken und Kanten wird doch wohl auch er gehabt haben. Im Vergleich zu anderen historischen Romanen über Renaissance-Maler bleibt er jedoch flach und belanglos, nur ganz selten konnte ich mit ihm mitfiebern. Dieser Eindruck verstärkt sich im letzten Drittel noch, wo seine Liebesbeziehung das Buch dominiert. 

    Stark ist es da, wo es um die historische Einbettung geht. Die Schlachten gehen unter die Haut, die Schilderung der politischen Verhältnisse zitiert keine Geschichtsbücher, sondern zeigt den unmittelbaren Einfluss auf das Leben der italienischen Bevölkerung. Die Szenen mit Dovizi und Daniele fesseln mich, bei der Schilderung der Borgia ärgere ich mich über die Einseitigkeit der Darstellung. Auf 640 Seiten gäbe es wirklich genug Platz für differenzierte Figurengestaltung und absolut keine Notwendigkeit, in Klischees zu verharren. 

    In Summe ein leicht zu lesender und kunsthistorisch gut recherchierter Roman mit unnötigen Längen, die dem gewählten Zentralmotiv Liebesbeziehung geschuldet sind. Gefällig wie ein Raffael-Bild, aber leider bleibt er hinter seinen Möglichkeiten zurück. Für den Raffael-Teil 3 Sterne, für den historischen Teil 4.

  11. Cover des Buches Die Zweifel des Salaì (ISBN: 9783958242692)
    Monaldi & Sorti

    Die Zweifel des Salaì

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Zhunami
    Eigentlich möchte ich über dieses Buch gar nicht viele Worte verlieren. Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau der Autor mit diesem Machwerk bezwecken wollte. Hatte es zu Beginn noch den Anschein, als würde es sich bei dem Buch um ein längst vergessenes, altes Tagebuch handeln, so löst sich diese Illusion recht schnell in Luft auf. Man hätte wirklich viel aus der Geschichte um Leonardo da Vinci und seinen Ziehsohn machen können - so ist es einfach nur peinlich und ein wahrer Krampf, es wirklich bis zum Ende zu lesen. Definitiv keine Leseempfehlung von mir.
  12. Cover des Buches Die Geliebte des Papstes (ISBN: 9783746627007)
    Frederik Berger

    Die Geliebte des Papstes

     (48)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia

    Zum Inhalt:

    Eine große, tragische Liebesgeschichte im Rom des legendären Borgia-Papstes.

    Für die zwölfjährige Silvia Ruffini endet ihre Kindheit jäh an einem Sommertag im Jahre 1486. Wegelagerer überfallen sie und töten ihre Mutter. Bevor die Banditen aber Silvia vergewaltigen können, eilt ihr ein Retter zur Hilfe: Alessandro Farnese, der zweite Sohn einer hochgestellten Familie. Beide spüren, dass sie ein besonderes Schicksal verbindet, doch sofort nach dem Überfall müssen sie sich trennen. Alessandro wird aufgrund falscher Anschuldigungen vom Papst in den Kerker der Engelsburg geworfen, und Silvia wird von ihrem Vater in ein Kloster gesteckt. Ihnen bleibt nur, sich heimlich Briefe zu schicken. Drei lange Jahre dauert es, bis sie sich endlich wieder sehen – Silvia ist jedoch längst einem anderen versprochen, und Alessandro soll es in den Diensten der Kirche zum Kardinal, wenn nicht sogar zum Papst bringen. Beide beschließen, um ihre Liebe zu kämpfen.

    Meine Meinung:

    „Die Geliebte des Papstes“ ist ein grandioser historischer Roman mit wirklich allem was dazu gehört. Intrigen und Liebschaften im Vatikan, all das was es eigentlich im Schoss von Mutter Kirche doch gar nicht geben sollte bzw. darf. Hier gibt es reichlich von allem, ja selbst vor Mord schreckt man in den heiligen Mauern ja bekanntlich nicht zurück. Der Autor Frederik Berger hat den Charakteren auf wunderbare Weise wieder Leben eingehaucht, man hat als Leser wirklich das Gefühl sich mitten im Geschehen aufzuhalten. Für mich persönlich ein erstklassiger Historienschmöcker á la „Die Päpstin“.

  13. Cover des Buches Die Familie (ISBN: 9783548258591)
    Mario Puzo

    Die Familie

     (26)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    Inhalt: Beim Klonkave im Vatikan sticht Kardinal Rodrigo Borgia unerwartet die beiden Favoriten der Wahl aus und wird zum Papst ernannt. Als Alexander VI. besteigt er den Thron der katholischen Kirche und hat nicht nur das Seelenheil der ganzen Christenheit im Sinn, sondern vor allen Dingen das seiner eigenen Familie, allen voran das seiner drei (unehelichen) Lieblingskinder: Cesare, Juan und Lucrezia. Dennoch muss er stets abwägen zwischen Vaterliebe und seinen Pflichten als Oberhaupt aller Christen, was ihm das ein ums andere Mal nicht leicht fällt. Reformen werden in Angriff genommen, den Kindern werden Ämter zugeschoben, vorteilhafte Eheallianzen werden geschmiedet, Widersacher aus dem Weg geräumt - und so begleitet der Leser den rasanten Aufstieg, aber auch den Niedergang der Familie Borgia. ---------- Meine Meinung: Angefixt durch den 2006er Film "Die Borgias" nahm ich Mario Puzos Buch über die Geschichte der Borgias zur Hand. Damit war mir der rote Faden eigentlich schon bekannt, aber ich wollte mich trotzdem näher mit der Thematik beschäftigen. Das erste, was mir auffiel, war der gewählte Erzählstil: Auktorial. Fühlte sich beim Lesen ungewohnt an, sonst bevorzuge ich Bücher mit personalem Erzähler. Mehrmals pro Kapitel wird also munter die im Fokus stehende Person gewechselt, gelegentlich sogar mitten in einem Dialog. Generell ist vieles nur sehr zusammenfassend erzählt, einzelne ausgeschriebene Szenen sind jedenfalls nicht durchgängig die Regel, was an vielen Stellen reichlich befremdlich war. Davon abgesehen war das Buch aber sehr gut und flüssig zu lesen und auch durchaus spannend gestaltet. Allgemein interessieren mich die Borgias sehr, es ist einfach der gewählte Erzählstil, der mir so gar nicht zugesagt hat. Zwischendurch habe ich immer mal wieder den Überblick verloren, wer jetzt mit wem verbündet und wer sich gegen wen verschworen hatte - und die Feinde waren wechselnd und zahlreich -, aber meist fand sich der Faden früher oder später irgendwo wieder. ---------- Fazit: Insgesamt ist es kein schlechtes Buch, Gott bewahre, aber ich habe höhere Erwartungen gehabt, die leider nicht erfüllt wurden. Drei Sterne für Mario Puzos Familienepos der Borgia, mehr ist leider nicht drin gewesen.
  14. Cover des Buches Die Engelskrieger (ISBN: 9783453171954)
    Kai Meyer

    Die Engelskrieger

     (12)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der finale Teil der Faustus-Trilogie!

    Doktor Faustus und sein Assistent Christof Wagner sind in Rom. Nach einigen Abenteuern auf dem Weg dorthin sind sie froh um die Ankunft. Um den Engelskriegern auf die Spur zu kommen, beabsichtigen die Beiden, im Petersdom nach der Lösung zu suchen.

    Doch der Borgia-Papst hat alle Fäden in der Hand und es scheint, als ob er nicht mit dem Himmel, sondern mit dem Teufel im Bunde ist und das finale Abenteuer kann beginnen. Doch wie immer hat man Christof und seinen Lehrmeister Doktor Faustus jäh unterschätzt!

    Spannung, Abenteuer und ein klein wenig Sarkasmus!


  15. Cover des Buches Die Kinder des Papstes (ISBN: 9783548606453)
    Jeanne Kalogridis

    Die Kinder des Papstes

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Penelope1
    Ende des 15. Jahrhunderts wird die junge Sancha von Aragon aus Neapel mit dem jüngsten Sohn von Papst Alexander VI verheiratet. Sancha, die Angst vor den zwei verschiedenen Seelen in ihrer Brust hat, fügt sich ins Unvermeidliche und macht das Beste daraus. Als sie jedoch Cesare, den ältesten Sohn des Papstes, kennenlernt, ist es um sie geschehen: sie verliebt sich rettungslos und die Geschehnisse nehmen ihren Lauf... Ihr Leben als Mitglied der mächtigen Borgia-Familie zwingt sie außerdem dazu, weitere wichtige Entscheidungen zu treffen und sie merkt bald, dass diese Familie ihre eigenen Gesetze hat und Sancha, genau wie alle anderen, nur ein Spielball in einem grausamen Machtkampf ist. Sie versucht, sich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr zu setzen, deren Folgen nicht abzusehen sind... ** Dieser Roman befasst sich eingehend mit der spanischen, sehr umstrittenen Borgia-Familie, dessen Oberhaupt Rodrigo zu Papst Alexander VI "gewählt" wird. Der einflussreiche Machtpolitiker setzte alles daran, um seinen und den Einfluss seiner Familie zu vergrößern und kannte dabei scheinbar keine Hemmungen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir zunächst durch die vielen ungewohnten spanischen und italienischen Namen nicht ganz leicht, doch nach ca. 50 Seiten waren mir die wichtigsten Namen geläufig und von nun an war ich von dieser Geschichte so gefangengenommen, dass ich es kaum noch zur Seite legen wollte. Der ausschweifende Lebenssstil dieses Papstes und seine Brutalität schockieren dabei genauso wie sein familiärer Zusammenhalt und seine diesbezügliche Sanftmut immer wieder überraschen. Er ist innerlich zerrissen, was immer wieder deutlich wird. In der Ich-Form erzählt Sancha von Aragon, die durch ihre Hochzeit mit dem überaus jungen Jofre Borgia Teil dieser undurchschaubaren und machthungrigen Familie wird, ihre Eindrücke. Sie selbst ist eine überaus schöne, dabei sehr kluge Frau, die oft von Selbstzweifeln geplagt wird. Sie hat Angst vor ihrem harten Vater Alfonso von Aragon, einem Mann, von dem sie sich geliebt und abgeschoben fühlt, und befürchtet, dass diese väterliche Seite ihrer Gene irgendwann überhand nehmen könnte. So setzt sie alles daran, sich stets unter Kontrolle zu haben, was ihr jedoch nicht immer gelingt - nicht gelingen kann. Es fällt leicht, sich in sie hineinzuversetzen, ihre Gefühle und ihre Gedanken sind für den Leser nachvollziehbar - doch auch die anderen Charaktere werden anschaulich dargestellt. Der flüssige und bildhafte Schreibstil ziehen den Leser zusätzlich in seinen Bann, er taucht voll und ganz in die Geschichte ein, an die beschriebenen Orte und fühlt sich in die Renaissance hineinversetzt. Durch Sancha's Erzählperspektive entsteht der Eindruck, hier eine Art Biografie vor sich zu haben, was dem Geschehen wohl noch mehr Glaubwürdigkeit verleiht. Wichtig hierbei finde ich das Nachwort, in dem die Autorin interessante Informationen über Wahrheit und Fiktion der beschriebenen Ereignisse gibt. Denn es rankt sich nicht nur die "Schwarze Legende" um die Familie Borgia, sondern auch viele andere historische Begebenheiten bzw. Legenden, wie z.B. das "Borgia-Fieber", den vermeintlichen Inzest usw. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass dieser Roman eben doch ein Roman ist und wohl keinen Anspruch auf eine Biographie oder eine Wiedergabe der realen Umstände legt. Dennoch ist es der Autorin gelungen, vor dem Hintergrund von Papst Alexander VI, Rom, Neapel und der äußerst umstrittenen Familie Borgia eine überaus spannende Geschichte zu schaffen, die Realität mit Fiktion geschickt verbindet und zum Nachdenken oder zu weiteren Recherechen über diese geschichtsträchtige Familie anregt. Durch Zufall sah ich am Abend, als ich dieses Buch beendete, einen TV-Bericht über die Welt der Borgia, in dem auch ein Nachfahre der Borgias zu Wort kam, und ich konnte sehr viele Parallelen und somit historische Fakten in Jeanne Kalogridis' Geschichte entdecken. Dieses Buch und die Familie Borgia haben mich sehr beeindruckt und die Geschichte wird sicherlich noch eine Weile in mir nachklingen. ** Ein absolut empfehlenswerter, unterhaltsamer Roman für alle, die gut recherchierte und gleichzeitig spannende historische Romane bevorzugen und gleichzeitig für alle, die sich für die Familie Borgia interessieren !
  16. Cover des Buches Mirror Mirror (ISBN: 0060988657)
    Gregory Maguire

    Mirror Mirror

     (4)
    Aktuelle Rezension von: DieNessi
    Puuuhh, also irgendwie war das nix. Ich hab so lang gebraucht bis ich mich eingelesen hatte und alles versteh ich immer noch nicht so ganz. Im großen und ganzen ist es die Story des altbekannten grimmschen Märchens Schneewittchen nur ins Italien der Renaissance übertragen. Die böse Stiefmutter wir von Lucrezia Borgia, ein Bastard des berüchtigten Borgia Papstes, gespielt und Schneewittchen heißt hier Bianca ( bianco = ital. für weiß). Aber ansonsten finde ich, dass sich Mr. Maguire hier keine große Mühe gegeben hat und einfach nur bei den Gebrüdern Grimm abgeschrieben hat. Also mir hats nicht so gefallen ich fand Wicked um Welten besser!
  17. Cover des Buches Lucrezia Borgia. Nach Urkunden und Briefen ihrer eigenen Zeit. (ISBN: B0035COOZW)
  18. Cover des Buches Die Borgia (ISBN: 9783404252879)
    Eberhard Cyran

    Die Borgia

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Cantarella, Band 11 (ISBN: 9783551773760)
    You Higuri

    Cantarella, Band 11

     (12)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Cantarella, Band 9 (ISBN: 9783551773494)
    You Higuri

    Cantarella, Band 9

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Kaiser oder nichts (ISBN: 9783803131454)
    Manuel Vázquez Montalbán

    Kaiser oder nichts

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Alexander VI. Borgia (ISBN: 9783406626951)
    Volker Reinhardt

    Alexander VI. Borgia

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Im Schatten des roten Stieres (ISBN: 9783733785833)
    Sylvia Klinzmann

    Im Schatten des roten Stieres

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Brauseelfe
    Zum Buch
    Rom 1497: Alessia Bertorelli liebt den mittelosen Maler Giacomo. Als ihr Vater erfährt, dass er ein Sohn des machtgierigen Borgia-Papstes Alexander VI. ist, Nimmt das Schicksal seinen Lauf. Die Bertorelli und insbesondere Alessia erleben hautnah, was es bedeutet, ein Mitglied der skrupellosen Renaissancefamilie zu sein. Der Schatten des roten Stieres, des Wappenzeichens der Borgia,  ist überall zugegen. So muss sich die junge Alessia im Kampf um ihre junge Liebe nicht nur gegen ihren Onkel zur Wehr setzen, sondern auch gegen eine längst vergessene Rivalin ihrer Mutter, die endlich einen Weg gefunden hat, ihren Racheschwur einzulösen.

    Meine Meinung:
    Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und man kann ihre Handlungen jederzeit nachvollziehen. Insgesamt ist das Buch sehr gut recherchiert und man erfährt sehr voel über die damalige oft brutale und durch Intrigen bestimmte Zeit.
    Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite und man fiebert mit Alessia und ihrer Familie mit. Es erwarten einen einige Überraschungen in dem Buch und einige Wendungen mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat.

    Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne. 
  24. Cover des Buches Wir sind das Salz von Florenz (ISBN: 9783732503452)
    Tilman Röhrig

    Wir sind das Salz von Florenz

     (63)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Die fast 900 Seiten sind mit vielen historischen Begebenheiten gefüllt, die hervorragend in die fiktive Geschichte einfließen. Im Mittelpunkt stehen die realen florentinischen Familien de Medici, Strozzi und Pazzi, der Papst in Rom mit seinen Kardinälen sowie der fanatische Dominikanermönch Girolamo Savonarola mit seinen „Jüngern“. Der Roman folgt den historischen Begebenheiten sehr detailliert und baut die fiktiven Charaktere auf faszinierende Art und Weise ein. Der Leser taucht tief in die Welt der Renaissance ein, denn dieser opulente Roman bietet auch viele Informationen zu Kunst und Kultur, so trifft man auf Botticelli, Michelangelo und da Vinci.

    Der Autor überzeugt mit detailliert ausgearbeiteten Charakteren, erzählt gekonnt das Spiel der Mächtigen und das pulsierende Leben im Italien des späten 15. Jahrhunderts. Durch den lebendigen Schreibstil fühlt man sich hinein versetzt in die damalige Zeit, die farbenfroh im Kopf des Lesers entsteht. Die fiktive Protagonistin, durch deren Augen wir dies erleben, ist sehr sympathisch; man lebt und leidet mit ihr.

    Ein wunderbarer und lehrreicher Roman, der für Liebhaber gut recherchierter historischer Romane sehr interessant und absolut empfehlenswert ist. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht.

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