Bücher mit dem Tag "botanik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "botanik" gekennzeichnet haben.

142 Bücher

  1. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499013225)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.417)
    Aktuelle Rezension von: Bemyberlinbaby

    Verglichen mit anderen Büchern von Daniel Kehlmann steht dieses für mich leider ziemlich am Ende der Liste. Es hat mich kaum gefesselt und dadurch dass ein Großteil des Buchs aus naturwissenschaftlichen Erkenntnissen besteht auch hin und wieder abgehangen. Die Idee, sich solch berühmte Protagonisten zu angeln ist dennoch bemerkenswert. Der Schreibstil an sich hat mir allerdings sehr gut gefallen und war der Zeit, in der der Roman spielt, wunderbar angepasst.

  2. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (863)
    Aktuelle Rezension von: Claudia92

    Die Menschheit hat eine Marsmission entsendet um Daten und Fakten, sowie Proben vom Mars zu sammeln. Doch bei einem Einsatz geht etwas richtig schief. Ein Sturm kommt auf und der Astronaut Mark Watney wird von seiner Gruppe getrennt und verletzt. Die anderen haben keinen Funkkontakt mehr zu ihm und gehen davon aus, dass er es nicht überlebt hat. 

    Doch entgegen allen Erwartungen hat Mark überlebt und beginnt nun, sich auf dem Mars einzurichten, da die nächste Rettungsmission erst nach sehr langer Zeit kommen kann. 

    Es ist super dargestellt, wie er den Mars kultiviert und sich nicht entmutigen lässt. Ein starkes Buch.

  3. Cover des Buches Green net (ISBN: 9783942498203)
    Wilfried von Manstein

    Green net

     (45)
    Aktuelle Rezension von: JessyYy
    Meinung:
    Nachdem ich den Klappentext dieses Buches gelesen hatte, dachte ich mir: Warum nicht? Ist bestimmt interessant, wie das alles in dieser Geschichte umgesetzt wird und wie die Natur irgendwann gegen das zurückschlagen wird, was ihr durch die Menschheit angetan wird. Die ersten paar Seiten waren auch recht interessant, doch irgendwann verlor das Buch leider so an Spannung, dass ich mich fast schon zwingen musste, es weiter zu lesen.
    Wirklich schade, ich hatte mir einiges mehr davon erwartet und dachte nicht, dass ich so enttäuscht werden würde.

  4. Cover des Buches Der vergessene Garten (ISBN: 9783956495700)
    Julia Williams

    Der vergessene Garten

     (13)
    Aktuelle Rezension von: seschat

    INHALT
    Im kleinen Örtchen Heartsease (Sussex) hatte der Botaniker Edward Ende des 19. Jh.s einen Knotengarten für seine geliebte Frau Lily angelegt, dessen Pracht sich heute unter seinem neuen Besitzer Joel nur noch erahnen lässt. Witwer Joel (38) lebt seit dem überraschenden Tod seiner jungen Frau mit dem gemeinsamen Sohn Sam allein auf dem Grundstück seines Onkels Edward. Einzig zu seiner Nachbarin, der alleinerziehenden Zwillingsmama Lauren, hat er Kontakt. Diese passt auch oft auf Sam auf. Als eines Tages die vom Leben gebeutelte Webdesignerin und Landschaftspflegerin Kezzie aus London in Heartsease landet und Joels verwilderten Garten sieht, möchte sie diesen sofort wiederbeleben. Für den melancholischen Joel kommt das Gartenprojekt einer Rettung gleich. Auch für Kezzie eröffnen sich ganz neue Welten...

    MEINUNG
    Julia Williams hat mit ihrem Roman "Der vergessene Garten" ein sehr emotionales Buch geschrieben, das nicht nur aus wunderbaren Gartenbeschreibungen besteht, sondern vor allem aus tragischen zwischenmenschlichen Geschichten.

    Der Knotengarten ist das verbindende Element zwischen den beiden Erzählsträngen des Buchs. Denn einerseits wird Edwards und Lilys Liebes- und Lebensgeschichte erzählt und andererseits geht es um den Garten und dessen Reinkarnation in der Gegenwart. Für mich waren es besonders die einschneidenden Todesfälle und deren individuelle Verarbeitung, die mich emotional mitgerissen, schlichtweg betroffen gemacht haben. Aber den Garten als Hoffnungssymbol bzw. Ausweg aus der Trauer fand ich hierbei sehr gut gewählt. Ob Joel, Kezzie oder Lauren, alle wurden einmal von einem geliebtem Menschen enttäuscht und fangen nun neu an.

    Williams einfache Sprache liest sich flüssig und kurzweilig. Die eingebauten Tagebucheinträge bzw. Briefe aus Edwards und Lilys Lebenszeit dienten als spannende und interessante Zeitfenster in eine längst vergangene Epoche.

    Das filigran und farblich sehr harmonisch gestaltete Cover mit verspieltem Gartenambiente hat mich sofort angesprochen.

    FAZIT
    Eine Generationen übergreifende sowie mitreißende Geschichte, die an die Heilkraft der Natur appelliert. Ich bin immer noch etwas verzaubert.
  5. Cover des Buches Mordzeitlose (ISBN: 9783839222362)
    Patricia Holland Moritz

    Mordzeitlose

     (19)
    Aktuelle Rezension von: wampy

    Buchmeinung zu Patricia Holland Moritz – Mordzeitlose

    „Mordzeitlose“ ist ein Kriminalroman von Patricia Holland Moritz, der 2018 im GMEINER Verlag erschienen ist.

    Zum Autor:
    Patricia Holland Moritz wurde im heutigen Chemnitz geboren, arbeitete in Leipzig als Buchhändlerin, verließ die DDR und heuerte in Paris als Speditionskauffrau an, studierte in Berlin Nordamerikanistik, wurde Bookerin für Bands und arbeitet heute in einem Verlagshaus. Sie ist Bloggerin und Ghostwriterin. Für ihre Romane erhielt sie Arbeitsstipendien des Berliner Senats und des Mörderische Schwestern e.V. Auf ihren Tourneen las sie bereits mit renommierten Autoren wie Håkan Nesser, Arne Dahl und Ulrich Wickert. Ihr Krimi »Kältetod« aus dem Crystal Meth-Milieu Berlins wurde vom »Tip« 2015 für die »ausgefallenste Mordmethode« geehrt. »Mordzeitlose« ist ihr dritter Roman im Gmeiner-Verlag.

    Klappentext:
    Margrit Kunkel wächst in einer brandenburgischen Gärtnerei auf, ihr Studium führt sie durch die Botanischen Gärten der Welt. Bald gilt sie als Koryphäe und übernimmt die Leitung der Holländischen Gartenakademie in Berlin. Ihr Modell des »Slow Gardenings« scheint auch ihren Mitarbeitern Harmonie zu verleihen. Diese wird jedoch jäh gestört, als Margrit im Kakteenhaus auf eine menschliche Hand stößt. Wären da nicht bereits die ungeklärten Todesumstände ihrer Mutter, das seltsame Verschwinden von Margrits erstem Freund und ein Ermittler, der beunruhigende Zusammenhänge herstellt, hätte sie den Fund der Polizei gemeldet. Doch so nimmt sie die Sache lieber selbst in die Hand.


    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat einen ganz besonderen Reiz, der in der Hauptfigur Margrit Kunkel begründet ist. Sie hat ein grünes Händchen und jede Menge Geduld. Sie ist kein einfacher Charakter, aber man fiebert mit ihr mit. Sie wirkt eher bemitleidenswert als sympathisch. Auch der Ermittler verfügt über jede Menge Geduld und ist eine gelungene Ergänzung zur Protagonistin. Diese beiden Figuren sind sehr ausführlich mit vielen Facetten beschrieben. Das Erzähltempo ist niedrig und die Spannung baut sich oft auf Andeutungen auf. Dies ist eine zeit lang interessant, aber die Autorin überzieht es nach meinem Empfinden. Es entsteht der Eindruck, dass sich manche Vorgänge und Entwicklungen öfters wiederholen. Hier wäre weniger mehr gewesen.

    Fazit:
    Ein durchaus interessanter Kriminalroman mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur, die eine unerwartete Entwicklung nimmt. Wiederkehrende Abläufe taten der Spannung nicht gut und so vergebe ich drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten).

  6. Cover des Buches Ruf der Pflanzen (ISBN: 9783864081668)
    Jutta Blume

    Ruf der Pflanzen

     (8)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    In dem Buch geht es um eine junge Schwarze, Ife, die als Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage als Heilerin arbeitet. Eines Tages hat sie die Möglichkeit zu fliehen und tut dies auch. Im Wald trifft sie auf die Freien, die sie allerdings wieder zurückschicken. Dann fährt sie mit einem Weißen, Sandquist nach Santa Domingo. Er will dort einen botanischen Garten anpflanzen und dafür braucht er Ifes Hilfe. Doch Sandquist ist sehr krank und Ife versucht, ihn mit ihren Heilkünsten zu retten. Doch wird sie es schaffen und wie wird das Leben von Ife wohl weitergehen?

     

    Cover:

    Das Cover passt zum Buch. Es ist eine Blume darauf und im Hintergrund ist geschriebener Text zu sehen, was im Buch aufgegriffen wird.

     

    Mein Fazit:

    Ich muss leider sagen, dass ich mich etwas schwer getan habe, mit der Rezension. Mir hat das Buch anfangs gar nicht so schlecht gefallen, obwohl man da auch schon erst mal mit der Situation der Sklavin auf der Plantage klarkommen musste. Aber im Laufe des Buches wurde die ganze Geschichte einfach immer langweiliger und zum Schluss hatte ich gar keine Lust mehr, das Buch weiter zu lesen. Es waren auch einfach viel zu viele Begriffe über Pflanzen. Die Namen hatte ich größtenteils noch nie gehört und wenn ich sie nicht kannte, wurden sie auch oftmals nicht beschrieben. Da muss man sich dann schon wirklich damit auskennen. Die Autorin hat zwar flüssig geschrieben, aber mich konnte sie leider überhaupt nicht packen. Die Geschichte hat mich nicht gefesselt. Anfangs konnte ich mich in die Charaktere ganz gut hineinversetzen, wenn auch etwas holprig, aber hinterher konnte ich leider auch das nicht mehr. Ich hätte es besser gefunden, wenn die ganze Geschichte nach dem Tod von ihrem Meister geendet hätte. Für die Aufmachung des Buches und die flüssige Schreibweise möchte ich trotzdem gerne 2 Sterne vergeben. Leider hat es nicht zu mehr gereicht.

  7. Cover des Buches Unentdeckte Schönheit (ISBN: 9783868276015)
    Tamera Alexander

    Unentdeckte Schönheit

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Unentdeckte Schönheit - Tamera Alexander

    Kurzbeschreibung Amazon:


    Eleanor Braddock ist eine pragmatische Frau, die gelernt hat zu kämpfen. Nachdem ihre Familie durch den Bürgerkrieg alles verloren hat, findet sie Aufnahme auf Belmont, dem herrschaftlichen Anwesen ihrer Tante. Diese ist eine der reichsten Frauen Amerikas. Doch Eleanor will nicht von Almosen leben und nicht den Mann heiraten, den ihre Tante für sie aussucht. Sie träumt von einem eigenen Restaurant. In dem gutaussehenden Architekten und Botaniker Markus Geoffrey findet sie einen guten Freund und Unterstützer. Doch Markus ist nicht der, der er zu sein vorgibt …
     
    Mein Leseeindruck:
     
    Was für ein tolles und berührendes Buch von Tamara Alexander aus dem christlichen Francke -Buchhandel.
     
    Einfach wunderbar geschrieben und sehr gefühlvoll erzählt und die Autorin die Geschichte der Hauptprotagonistin Eleanor.
    Als Leserin habe ich diese starke Frau sofort in mein Herz geschlossen und nach dem Kennelernen des weiteren Protagonisten Markus war mein Wunsch nur noch einer: Nach einen Happy End und der großen Liebe und einfach Glück für Eleanor.
     
    Ob dieser Wunsch erfüllt wurde?
    Da lest bitte selbst - denn das Buch ist einfach wunderschön!
    Ich konnte es immer nur sehr widerwillig aus der Hand legen, war aber durch Urlaubsvertretung oft dazu gezwungen. Der Wunsch dann schnell wieder weiter zu lesen war aber übermächtig.
     
    Fazit:
     
    Ein absolut tolles Buch der Autorin, das mich voll gefesselt und beeindruckt hat.
    Ich liebe es  ♥  und daher habe ich mich mir gleich den Vorgängerband bestellt.
    Dieses Buch lässt sich aber auch sehr gut einzeln lesen.
     
    5 Sterne für ein Buch , das mich gefühlvoll berührt hat!
    Und natürlich wieder eine tolle Leseempfehlung für jeden interessierten Leser!
  8. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: B00GMPC938)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (22)
    Aktuelle Rezension von: LydisBooks

    Obwohl ich Elizabeth Gilbert als Autorin und als sehr inspirierend, sehr schätze, hat mir diese Geschichte leider wenig gefallen und mir einiges an Zeit und Nerven abverlangt. 

    Der Schreibstil ist gewohnt gut und sehr ausführlich. Da es sich um eine Geschichte über Botanik jnd Pflanzen handelt, wird in diese Kunde sehr ausführlich ei gegangen. Mir ein wenig zu sehr. 

    Ich hätte mir mehr Herzenswärme und berührende Momente gewünscht, wie ich es von anderen Geschichten der Autorin gewohnt bin. 

    Leider kann ich das Buch/Hörbuch nicht weiterempfehlen, obwohl es gut synchronisiert ist. 




  9. Cover des Buches Winter (ISBN: 9783841905734)
    Barbara Schaefer

    Winter

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Frühling, Sommer und Herbst ähneln einander. Nur der Winter steht für sich. Die Welt gerät in einen anderen Aggregatzustand: Wasser gefriert. Die Landschaft wird erst kahl, dann weiß. Was macht das mit den Menschen?

    Barbara Schaefer lebte vier Wintermonate in Grönland, an der rauen, isolierten Ostküste. Sie war überwältigt von der grimmigen Landschaft und den harten Lebensbedingungen. Sie wanderte über den gefrorenen Baikalsee, suchte den Schnee am Kilimandscharo, überquerte auf Schneeschuhen eine Hochebene in Schweden, reiste nach Norwegen, in die Arktis und in die Alpen und versuchte dabei zu ergründen, was das ist: Winter. Und warum der so viel Freude bringen kann. Sie hörte Winterlieder, las Winterbücher, sah Winterfilme. Sie hat draußen manchmal jämmerlich gefroren – und wollte dennoch in diesen Momenten nirgends anders hin. Denn anstatt am Strand zu liegen, trifft sie lieber Menschen im Winter. In den Bergen, am Meer, in der Stadt.

     

    EIGENE MEINUNG:

    Schon die Aufmachung dieses Buches passt für mich perfekt ins Bild und ist etwas Besonderes. Es handelt sich um ein Hardcover, jedoch ohne Schutzumschlag. Der Leineneinband hat eine tolle Struktur und ist in einer blaugrauen – für mich sehr winterlichen – Farbe gefärbt. Der Titel steht groß im Mittelpunkt und ist wie „Eine Liebeserklärung“ und der Name der Autorin von weißen, verschieden großen Punkten – Schneeflocken – umgeben. Ein wenig schade fand ich es, dass die Schrift am Buchrücken sich leider mit fortschreitendem Gebrauch etwas abgelöst hat. Dafür liebe ich das Lesebändchen und beim ersten Aufschlagen erwartet einen auch eine Überraschung: So farblich zurückhaltend die Gestaltung von außen auch ist, die erste/letzte Seite sind in einem tollen Orangeton gehalten. Mit so etwas hatte ich gar nicht gerechnet und finde den Kontrast und die Wirkung auf mich als Leser ganz toll!

     

    Zu Beginn finden wir ein fein gestaltetes Inhaltsverzeichnis, dass uns die großen Kapitel „Winterliebe“, „Nordwärts“, „In die Stadt“, „In den Bergen“ und „Vom Eise befreit“ mit vielen Unterpunkten aufzeigt. Darauffolgend beginnt jedes dieser großen Kapitel mit einem winterlichen Aquarell. Eine umfangreiche Bibliografie ergänzt am Ende die Ausführungen und in beiden Umschlagseiten befinden sich toll gestaltete Karten. Diese waren für mich aber eher Zier als wirkliche Information. Etwas problematischer fand ich die sehr kleine Schrift, die mir das Lesen nicht unbedingt erleichtert hat.

     

    Da ich „Winter“ als Sachbuch eingruppiert habe steht unter „Inhalt“ mal wieder der Original-Klappentext. Für mich klang er in erster Linie nach einem Reisebericht – dann habe ich jedoch viel mehr bekommen! „Eine Liebeserklärung“ trifft es perfekt: In den fünf angesprochenen Kapiteln werden die verschiedensten Aspekte des Winters beleuchtet. Die eigenen Reisen der Autorin sind natürlich damit verflochten, bilden für mich aber nicht den Mittelpunkt, sondern eher einen roten Faden. Im Buch selbst geht es um viel mehr und so viel Verschiedenes: Was sind eigentlich Eis, Schnee, Eisblumen, etc. Wie entsteht dies alles? Welche Forschungen wurden dazu angestellt? Es geht um Eisklettern, Lawinen, verschiedene Reisen, historische Persönlichkeiten rund um das Thema, Maler, Autoren, Polarforscher, Kindheitserinnerungen, Schicksale. Natürlich dürfen auch die Polarlichter, Wintersport, Klimawandel, Wissenschaft und Tiere im Winter nicht fehlen. Über das „Natürlich“ im letzten Satz musste ich jetzt selbst etwas lachen, denn das war es für mich eigentlich zu Beginn überhaupt nicht. Dieses Buch hat mich in so vielen Aspekten überrascht und ich höre jetzt auch damit auf so viele dieser aufzuzählen. Wo ich am Anfang noch damit gehadert habe, dass ich keinen rechten roten Faden fand, war ich zum Schluss völlig begeistert von der lockeren Zusammenstellung von „Winterthemen“!!

     

    Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es war zu jeder Zeit unterhaltsam und flüssig zu lesen, auch wenn einem das ein oder andere Thema mal mehr, mal weniger lag. Ich habe so viel Wissenswertes erfahren, ohne je das Gefühl zu haben in einem Lehrbuch zu lesen. Barbara Schaefer schreibt mit einer solchen Begeisterung, dass es einfach ansteckend ist. Ich habe in einer anderen Rezension gelesen dieses Buch sei ein „Reiseverführer“ und kann nur zustimmen. Auch wenn ich, als Winterfan, für viele Orte und Unternehmungen daraus wohl doch nicht gemacht bin. ;)

     

     

    FAZIT:

    Die Vielseitigkeit und Unvorhersehbarkeit dieses Buches hat mir wahnsinnig gut gefallen – es ist eine Mischung aus Reise- und Erlebnisbericht, Geschichte und Kultur, sowie Wissenschaft und noch so vielem mehr! Die Autorin hat mich in eine tolle Winterstimmung versetzt und zum Nachdenken angeregt! Außerdem habe ich viel dazu gelernt! Man merkt wie sehr sie den Winter liebt und im Laufe des Lesens auch wie sehr man selbst ihn mag! Auch als Geschenk kann ich mir „Winter“ sehr gut vorstellen.

  10. Cover des Buches Das Schmetterlingszimmer (ISBN: 9783442491445)
    Lucinda Riley

    Das Schmetterlingszimmer

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Resto

    Posy kommt etwas sehr naiv daher. Dazu will ihr Umfeld sie vor allem bösen beschützen. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie die Wahrheit erst nach so vielen Jahren erfahren hat. Ich habe schon viele andere Romane von ihr gelesen und bin eigentlich ein grosser Fan. Wer sie noch nicht kennt sollte einen anderen Roman als Einstieg lesen oder dann unbedingt einen zweiten Roman von ihr versuchen.

  11. Cover des Buches Vom anderen Ende der Welt (ISBN: 9783423214513)
    Liv Winterberg

    Vom anderen Ende der Welt

     (180)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine tolle Reise mit einer faszinierenden Frau fast um die ganze Welt: oft grausam, manchmal aber auch witzig und einfühlsam, jedoch immer interessant. Erstaunlich auch, was "Errungenschaften" aus Europa innerhalb einer Gemeinschaft auf einer Südseeinsel anrichten können.

  12. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257057294)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (711)
    Aktuelle Rezension von: NaimaHermioneMarie

    Die Story gefiel mir gut, den Charakteren kann man folgen, auch ohne dass sie einem mehrheitlich sympathisch sind. Immer wieder hat mich das Buch überrascht, oder besser gesagt schockiert mit Kurzschluss-Handlungen der Hauptfigur. Grundsätzlich bleibt die Geschichte spannend, allerdings musste ich mich ab der Mitte eine ganze Weile lang "durchquälen" und finde, es hätte um gut 70 Seiten gekürzt werden können. Das Ende kann man erahnen, es kommt dann aber doch recht rasch, für die lang gezogene Zeitspanne zuvor. Alles in Allem dennoch ein gelungenes Buch, dass ich gerne gelesen habe und empfehlen kann


  13. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783104024226)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    Manchmal ist es gut, wenn man sich auf was völlig neues einlassen kann und das sage ich jetzt garantiert schon zum dritten Mal. "Die Poison Diaries - Liebe ist unheilbar" von Maryrose Wood ist wieder eines dieser Bücher, die ich auf den ersten Blick übersehen und von denen ich auf den zweiten Blick völlig gefesselt war.

    Zu Beginn gibt es einen kleinen Tagebucheintrag aus dem Leben der 16-jährigen Jessamine Luxton, die alleine mit ihrem Vater in einer kleinen Burgruine leben. Es ist das Jahr um 1800 und sie lebt völlig isoliert, fernab von Jungen und Mädchen ihres Alters und hat nur noch ihren Vater. Doch Jessamine kennt es nicht anders. Um sie herum sind lauter Pflanzen- und Gemüsebeete, die sie hegt und pflegt. Ihre Lebensaufgabe ist es geworden für ihren Vater zu kochen und ihm bei gelegentlichen Arbeiten, die sich ausschließlich auf Pflanzen beziehen, zu helfen. Ihr Vater ist Apotheker und oft unterwegs um kranke Menschen zu versorgen, daher ist Jessamine oft alleine, was sie aber nicht im geringsten stört.

    Das Buch war eine einzige Sensation! Sprachlich auf einem absolut gehobenen und dennoch nicht langweiligen Niveau, was man gut verstehen konnte.

    Es geht nur um ein Thema: Pflanzen! Und auch wenn selbst bei mir Kakteen eingehen, konnte ich die Liebe und Fürsorge von Jessamine für diese Pflanzen sehr gut nachempfinden. Die Autorin hat eine wunderschöne Schreibweise, die einem sofort Bilder in den Kopf zaubert.

    Jessamine ist ein Mädchen, was aus damaliger Sicht wahrscheinlich mehr als normal ist. Sie näht, stickt, wäscht, kocht und kümmert sich um Pflanzen. Sie scheint normal entwickelt zu sein, ist fürsorglich und hört auf ihren Vater. Ihre Welt ist die Natur. Was man nicht kennt, kann man auch nicht vermissen...

    Doch als plötzlich dieser geheimnisvolle Junge mit dem verwirrenden Namen Weed auftaucht, ändert sich Jessamines Welt völlig. Sie ist von Anfang an fasziniert von ihm, was ich aber weniger als Verliebtheit hinstellen würde. Weed hat laut seinem alten Herren, der ihn wie Vieh bei den Luxtons abgiebt und sich seiner entledigt, viele Menschen aus dem Dorf auf dem Gewissen. Er scheint sehr viel über Heil- und Giftpflanzen und deren Wirkung zu wissen. Doch als Luxton ihn ausfragen will schaltet er auf stur und verkriecht sich im Keller.

    Nur langsam steigt er daraus empor, er ist wie eine Pflanze die wächst.

    Die Geschichte um Jessamine und Weed ist zauberhaft, legt aber auch ein sehr schnelles Tempo vor. Manchmal ist es verwirrend und sehr irritierend, aber nach einer Weile merkt man schnell in welche Richtung sich alles entwickelt.

    Doch am Ende ist dann wieder alles anders. Traurig und fürchterlich, womit man absolut nicht mit gerechnet hätte. Jessamine wird sehr krank und Weed, der eine ganz spezielle Verbindung zu den Pflanzen hat, muss grausames tun um seine Geliebte zu retten.

    Ich hätte am liebsten aufgeschrien. Es ist alles so ungerecht!

    Das Ende ist ein einziger Lockruf auf eine Fortsetzung, aber leider müssen wir darauf noch lange, lange warten... :-(


    Fazit:

    Es war ein zauberhaftes Buch mit einer großen Liebes- und noch größerer Leidensgeschichte! Die Charaktere haben mich gefesselt, genauso wie der elegante Schreibstil. Die Gefühle und Emotionen konnte ich deutlich spüren und ich kann wirklich nur jedem raten: Lest es! Entdeckt es! Es lohnt sich.

  14. Cover des Buches The Martian (ISBN: 9781101903582)
    Andy Weir

    The Martian

     (86)
    Aktuelle Rezension von: kleopatak

    The science-fiction novel „The Martian“ by Andy Weir is about astronaut Mark Watney, who was abandoned by his crew on Mars. All by himself and without any communication with earth, he has to figure out how to survive. In order to succeed, he needs to be creative and confident in his own academic judgement. While describing all of these considerations, decisions, struggles and successes author Andy Weir finds the right balance in explaining the scientific background to the reader and not boring him. 

    Main character Mark Watney is the botanist and engineer of the crew of the fourth manned Mars mission. During an unexpected earlier take-off back to earth due to a storm, Watney gets blown away and seriously injured. Unlike the crew assumes, they are not leaving his dead body behind, but an unconscious crew mate. From that moment, Watney is the only man on planet Mars, only left with two rovers, their main expedition tent, life support systems, limited food supplies, computers and tools. Watney’s log entries are the main part of the novel and allow inspections of Watney’s thoughts. As a result the reader identifies oneself with him immediately. He is a very intelligent, inventive and charismatic person, with an scientific working method. His writing style is easy to read and colloquial, so all in all really realistic. Even though he is in a life-threatening situation, he tries to think positive and even is humorous most of the time. As he is an astronaut himself, he uses many technical terms and abbreviations. It took me a time to get to know all of them, but in the end, you don’t even notice them anymore. At the same time, Watney believes some of them are unnecessarily complex, so he makes fun of them (for example medium flexible sample container instead of ziploc bags). Besides these log entries, the reader witnesses some situations from the NASA-centre on earth and the homecoming crew. Through them the author creates suspense, allows one to look at the rescue from a different point of view and as a result reveals the whole drama of the affair.

    The story itself is well thought through and all the difficulties Watney has to face are, as far as I can tell, plausible. Especially from a scientific perspective the novel is really interesting, but also in terms of entertainment, it is really thrilling and you learn a lot about Mars. Through Watney Andy Weir includes lots of different topics concerning mars: science, of course, in all kind of ways (atmosphere, life support, gravity, geology,...), but also international law, history, botany, astronomy, climatology or the rivalry between different nations concerning space travel. These reveal lots of uncertainties and problems concerning the space and space travel. Also, it illustrates how many problems humans are facing as soon as they’re not on earth; So much to think about and to consider, and if there’s something unconsidered or poorly planned, you can easily have life-threatening problems. This points out how well adapted we are to earth. To put it in a nutshell the novel is thematically very diverse, and most topics are touched lightly.

    To conclude, this novel is really thrilling for everybody, who likes suspense, science-fiction and scientific observations. Mark Watney is a really charismatic and clever main character, who wins every reader’s heart.

  15. Cover des Buches Das grüne Wunder (ISBN: 9783833869532)
    Ina Sperl

    Das grüne Wunder

     (5)
    Aktuelle Rezension von: lielo99

    Im Garten geschieht kaum etwas, das keine Auswirkungen auf das gesamte System hat. Fast alles hängt zusammen, ist Ursache oder Wirkung.“

    Mit diesen Sätzen beginnt das spannende und lehrreiche Werk #DasgrüneWunder von Ina Sperl. Es beschreibt detailliert, welche Beobachtungen zu welcher Jahreszeit gemacht werden können. Also unter anderem, welche Blumen dann gerade blühen oder in welchem Reifezustand sich bestimmte Gemüsesorten befinden. Dazu gibt es zwischendurch immer ein Kapitel mit „Expertenwissen“. Hier schreiben Wissenschaftler über neueste Forschungsergebnisse.


    Weitere sehr interessante Fakten sind: Wie Tiere aus dem Winterschlaf kommen und was sie dann fressen, welche Farben die einzelnen Insektengruppen bevorzugen oder wie diese Farben überhaupt entstehen. Dann die Frage, warum einige Blüten mehr Duft verströmen als andere und etliche sogar nur in der Nacht duften. Welcher Standort ist perfekt und warum vertragen einige Pflanzen sich nicht, wenn sie in unmittelbarer Nachbarschaft stehen.


    Eine ausführliche Beschreibung von „Schädlingen“ und deren Fressbild gibt es ebenfalls zu lesen und warum manche Insekten so lange „Rüssel“ haben. Zwei Lebewesen (ja, Pflanzen gehören auch dazu) begleiten den Leser die ganze Zeit. Das ist die Erdhummel und der Giersch. Spannend, wie genau sie hier beschrieben sind.


    Mir gefiel das Buch ausgesprochen gut. Ich habe vor mehr als 40 Jahren meinen Abschluss als Gärtner gemacht und dachte immer, ach, solche Bücher können dir doch nichts Neues mehr vermitteln. Das war borniert und bei #DasgrüneWunder wurde ich eines Besseren belehrt. Ja, ich habe auch hier etwas erfahren, was ich nicht wusste. Oder kennen Sie etwa die Blumenuhr und wissen, wer sie erfand und wo sie heute steht?


    Viele Zeichnungen und Fotos gibt es zu sehen und die ausführliche Beschreibung von Giftpflanzen ist nicht nur für Hobbygärtner sehr wichtig. Gerade wenn Kinder und/oder Haustiere mit in der Gemeinschaft leben, müssen sie davor geschützt werden. Der Anhang besteht aus 5 Kapiteln:


    1. Adressen von Einrichtungen, die besucht werden können

    2. Seiten im WWW

    3. Wo Interessierte Bodenproben zur Analyse hinschicken können

    4. Weiterführende Literatur

    5. Die Adresse der Experten, die in dem Buch zu Wort kamen.


    Für mich ein äußerst wertvolles Buch, welches ich bestimmt immer mal wieder zur Hand nehme.


  16. Cover des Buches Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise (ISBN: 9783749904020)
    Julia Quinn

    Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    «Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise» ist der fünfte Band der berühmten Bridgerton-Buchreihe, die als Romanvorlage für die erfolgreiche Netflixserie dient. Die Buchreihe spielt im 19. Jahrhundert und dreht sich um die englische Aristokratenfamilie Bridgerton, bestehend aus den acht Geschwistern Anthony, Benedict, Colin, Daphne, Eloise, Francesca, Gregory und Hyacinth.

    In diesem Buch steht die zweite Tochter Eloise im Mittelpunkt. Mit 28 Jahren ist sie noch immer unverheiratet, obwohl zahlreiche Verehrer um ihre Hand angehalten haben. Eloise verbringt ihre Zeit damit, Briefe an verschiedenste Personen zu schreiben. Als sie Sir Philip Crane, der gerade seine Frau und ihre Cousine Marina verloren hat, kondoliert, entwickelt sich eine intensive Brieffreundschaft. Philip sucht eine Ersatzmutter für seine Zwillinge Amanda und Oliver und macht Eloise überraschend einen Heiratsantrag per Brief. Ohne zu zögern, flüchtet Eloise von zuhause und steht Philip gegenüber, ohne zu ahnen, was sie erwartet.

    Die Begegnung dieser unterschiedlichen Charaktere war faszinierend und überraschend. Die Reaktion von Philip war unerwartet und genial. Die Autorin hat einen mitreissenden Schreibstil und versteht es, den Leserinnen und Leser vollständig in die Welt des Buches eintauchen zu lassen. Die Bridgerton-Familie wird so lebendig dargestellt, dass man sich als Teil von ihr fühlt.

    «Bridgerton - In Liebe, Ihre Eloise» hat mich von Anfang bis Ende bestens unterhalten und ich konnte das Buch innerhalb von nur zwei Tagen verschlingen. Besonders interessant hätte mich noch Marinas Vergangenheit fasziniert. Dieser Band war wie seine Vorgänger wunderschön geschrieben. Ich liebe diese romantischen Geschichten aus der Regency-Zeit und bin begeistert von diesem Auftakt. Ich freue mich bereits auf die weiteren humorvollen und romantischen Geschichten über die charmante Familie Bridgerton. Daher vergebe ich verdienterweise 5 von 5 Sternen! ⭐️📚💖

  17. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: 9783833309892)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Anne112

    Wer bei "Das Wesen der Dinge und der Liebe" eine Geschichte alá "Eat Pray Love" erwartet, der wird hier wahrscheinlich nicht glücklich. Ich empfinde dieses Werk von Elizabeth Gilbert deutlich anspruchsvoller, detailreicher und super gut recherchiert. Trotzdem mag ich beide Werke der Autorin. 

    Bei diesem Buch lernen wir die Familie Whittaker kennen, bei der es zunächst der Vater mit seltenen Pflanzen und viel Schneid zu einem beträchtlichen Vermögen schaffte. Auch seine Tochter Alma studiert die Pflanzenwelt auf ihre ganze eigene Weise. Die Figuren werden hier stark und detailverliebt beschrieben. 

    Die Liebe zu botanischen Themen wird hier immer wieder deutlich. Auch in Punkto Schreibstil sticht dieses Buch positiv hervor.

    Mir hat dieses Werk viel Spaß bereitet und mich seit langem auch im Belletristikgenre mal wieder richtig gefesselt.

    Eine absolute Leseempfehlung von mir!

  18. Cover des Buches Die verborgene Sprache der Blumen (ISBN: 9783426654378)
    Vanessa Diffenbaugh

    Die verborgene Sprache der Blumen

     (270)
    Aktuelle Rezension von: Sarange

    Dieser Roman hat mir insgesamt gut gefallen. Eine interessante Grundidee und ambivalente Figuren, aber mit dem Aufbau war ich nicht so glücklich. Ich mag es nicht, wenn einem eine relevante Wendung oder Information immer wieder geheimniskrämerisch vor die Nase gehalten, aber ewig nicht aufgelöst wird. Das ist für mich nicht das Erzeugen von Spannung, sondern Hinhalten, und da fühle ich mich wie der Esel hinter der vor ihm baumelnden Karotte, nämlich veräppelt. Eine wirklich gute Geschichte kann spannende Wendungen auch einfach linear erzählen und sie bleiben dennoch spannend genug, finde ich. Und wenn man schon einen Knaller in den Rückblenden für später aufbewahren muss, weil die Geschichte sonst nicht funktioniert, muss man ihn nicht kapitellang vorher mit dem Zaunpfahl "andeuten", sondern kann ihn an passender Stelle einfach knallen lassen...? 

    Da ich trotzdem Freude am Lesen hatte und die Figuren mochte, vergebe ich vier Sterne für eine schöne, ungewöhnliche und versöhnliche Geschichte rund um sehr sperrige Protagonist*innen, die es nicht leicht haben und dennoch ihr Bestes geben.

  19. Cover des Buches Das Gedächtnis der Welt (ISBN: 9783351034627)
    Marc Jeanson

    Das Gedächtnis der Welt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Buecherwurm1973

    Marc Jeanson ist Botaniker, wie er sagt ein Pflanzenfinder. Er ist der Direktor des grössten Herbariums der Welt am Pariser Nationalen Museum für Naturgeschichte und Direktor vom Herbarium in Marrakesch. Schon als Kind interessierte er sich für Pflanzen und Tiere auf der Wiese am Fluss. Der Teich war seine Schatztruhe, dort wimmelte es von Leben. Sein Interesse an den Pflanzen begann mit einem Steckling einer Graslilie. Er war fasziniert, wie schnell sie wuchs und ihre Schönheit entfaltete.

    So entführt er den Leser in die Welt der Botanik. Er erzählt von den Errungenschaften früherer Naturforschern, wechselt dann zwischendurch wieder zurück zum Herbarium in Paris und dessen Geschichte, um dann natürlich auch von den eigenen Reisen zu erzählen. Man muss recht konzentriert lesen, um nicht den Faden zu verlieren. Nahtlos switcht er zwischen den alten Forschern, eigener Geschichte und dem Herbarium hin und her.

    Marc Jeanson, der das Buch mit er Journalistin Charlotte Fauve geschrieben hat, kann seine Begeisterung für die Flora auf das Papier transportieren. Diese sprüht aus jeder Zeile. Wer neben der seiner Liebe zu der Flora, gerne Historisches liest oder lernen möchte, ist mit diesem Buch sehr gut bedient. Es ist so vielseitig wie die Pflanzenwelt.

  20. Cover des Buches Die Poison Diaries (ISBN: 9783841421258)
    Maryrose Wood

    Die Poison Diaries

     (134)
    Aktuelle Rezension von: Blutmaedchen

    "Die Poison Diaries - Liebe ist stärker als der Tod" ist Band zwei der Poison Diaries und basiert auf einer Idee von Jane Northumberland, Herzogin von Northumberland, geschrieben von Maryrose Wood. Schon nach Band eins war ich von der einzigartigen Schreibart der Autorin gefesselt, die von der Neuentdeckung der Leidenschaft schrieb und den Pflanzen eine emotionale Stimme gab.
    Auch dieses Buch drückt deutliche Gefühle aus und bringt mir die Welt der Pflanzen auf's Neue näher und fühlbarer - auch wenn selbst Unkraut bei mir vergeht...

    Im Mittelpunkt sollte die Apothekerstochter Jessamine Luxton stehen, die um 1800 lebt und an der Liebe zu zerbrechen droht. Weed - ihre große Liebe - ist fort und ihr Vater behauptet die gruseligsten Dinge, die sich Weed angetan hätte und das er nie mehr zurückkehren würde, nicht ohne selbstgefälligen Unterton. Denn was Jessamine nicht weiß, aber ein wenig ahnt: Ihr Vater ist böse! Nicht nur der liebevoll angelegte Giftgarten deutet darauf hin, auch, dass er Jessamines Mutter zu Testzwecken vergiftete, auch als sie mit ihrer Tochter schwanger war. Davon erzählt das grausame Tagebuch ihres Vaters, doch alles ist so unglaublich.
    Jessamine will Weed wiedersehen, sich vergewissern, dass es ihm gut geht. Was sie nicht weiß: Weed hat einen hohen Preis gezahlt, als er sich das Mittel vom Giftprinzen holte, dass Jessamine zurück ins Leben holte. Er sollte weit weg gehen und nie wieder zurückkehren.
    Der Giftprinz Oleander spinnt sein Netz aus Lügen und Intrigen weiter, bis auch Jessamine in seinen Klauen hängt...

    Ich kann nicht so recht sagen, dass ich das Buch gut fand, aber ich kann auch nicht hundertprozentig dafür sprechen. Es stehen Charaktere im Mittelpunkt, die sich stark entwickeln, einlullen lassen und ein ganz anderes Gesicht zeigen. Jessamine war im ersten Buch eine starke Persönlichkeit, doch nun lässt sie sich lenken für ein Ziel, dass sie nie erreichen wird. Man spürt was sie sich antut, will ihr zurufen, sie solle umkehren, aber irgendwie entgleitet sie einem. Sie liebt Weed und doch reagiert sie völlig falsch.
    Und Weed? Der macht alles richtig, und dann... Ich wollte nur noch schreien!

    Das Buch ist mal aus Jessamine's Sicht geschrieben, die auf ihrer Flucht als Hexe bezeichnet wird und beinahe den Tod findet, und mal aus Weed's Sicht, der seinen stillen Kampf gegen Oleander austrägt und dabei die Pflanzenwelt gleichermaßen glücklich und traurig macht.

    Es ist eine faszinierende Reise, die aber immer mehr nur von den Pflanzen erzählt, statt von den Erlebnissen der Charaktere. Es war einerseits schön und auch richtig, denn die Charaktere leben von den Pflanzen - sie sind ihr Sinn des Lebens - aber irgendwie hätte ich mir mehr Eigenleben von Jessamine und Weed gewünscht.

    Am Anfang erfolgt eine Schande auf die nächste. Im Mittelteil pänkerte die Geschichte dann vor sich hin und am Ende war es wieder dieser Grrrrrrr-Moment, der mich wahnsinnig macht, denn ein richtiges Ende gibt es nicht. Die Erzählung scheint entgültig, aber es wird noch einen Folgeband geben.

    Fazit:

    Liebe und Leid lagen noch nie so nah beieinander und waren gleichermaßen faszinierend. Der Leser erlebt im wahrsten Sinne des Wortes wie ein reines Herz voll Gift getränkt wird und immer tiefer abstürzt. Maryrose Wood hat wieder eine einzigartige Sprache gefunden, die man mögen muss, aber leider scheint sie dabei völlig vergessen zu haben, dass sie eine Geschichte zu erzählen hat.

  21. Cover des Buches Die "Unkräuter" in meinem Garten (ISBN: 9783833863493)
    Wolf-Dieter Storl

    Die "Unkräuter" in meinem Garten

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Barbara_Reisinger
    Das Buch bietet ein umfangreiches Wissen der gewählten Wildkräuter - ob für Neulinge oder Kenner, es gibt immer wieder Neuigkeiten zu finden! Tipps für die Praxis im eigenen Garten runden ab und die vielen schönen Fotos machen das Erkennen der Pflanzen in der freien Natur recht einfach. Schönes Werk!
  22. Cover des Buches Quickfinder Gartenjahr (ISBN: 9783833853982)
    Andreas Barlage

    Quickfinder Gartenjahr

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86
    Regulär kennen wir die 4Jahreszeiten aber als Gärtner weiß man das es definitiv noch mehr gibt. Der sogenannte phänologische Kalender hat 10 Jahreszeiten und die gilt es genau zu verstehen. Wenn man die erstmal verinnerlicht hat, kann einem als Gärtner so schnell nichts schief gehen. Die Natur hat keine festen Zeiten aber sie hat Pflanzen die uns genau zeigen wann welche Jahrszeit beginnt. Der „Quickfinder Gartenjahr“ von GU ist ein kleines Meisterwerk. Erstmal ist die Größe unheimlich handlich und der Inhalt ein Werk für jeden Gärtner - eine Gartenbibel sozusagen. Man muss einfach das richtige Timing für die richtige Region finden und genau das zeigen uns einige Pflanzen an denen wir uns orientieren können. Die Jahreszeiten ahben mehr zu bieten als wir denken! Die bunten Registerkarten in diesem Buch helfen einem schnell und mit einem Handgriff die genaue Jahreszeit zu finden. Die Texte dazu sind rasch lesbar, sehr gut erklärt und auf den Punkt gebracht. Egal ob Erdbeeren vermehren, Beete anlegen, wässern, düngen, Aussat oder der Schnitt vom Apfelbaum. Hier steht alles aber wirklich alles kompakt in einem Buch. Die Bilder und Zeichnungen untermalen die Texte harmonisch und lassen einen schnell sehen ob diese Information für einen hilfreich ist oder nicht. Diese Kalender steht in meiner Gartenküche in einem Buchständer und ist immer auf die richtige Jahreszeit eingestellt. Wenn ich Fragen habe blättere ich darin...alles ist so unkompliziert und perfekt gelöst wenn man weiß wo es steht. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Gärtner! Aus diesem Grund erhält das Buch eine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir!
  23. Cover des Buches Gewürze (ISBN: 9783421040664)
    Lior Lev Sercarz

    Gewürze

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Gewürze




    Spätestens seit Alfons Schuhbeck beschäftigen sich auch hier immer mehr Leute mit Gewürzen.
    Gewürze sind Inn, sind Kult, ein Muss für jede gute Küche.
    Lior Lev Sercarz ist der Spice-Guru von New York und eigentlich noch weit darüber hinaus. Ganz Amerika und Canada kennt ihn und seine Gewürzmanufaktur, in der er immer wieder neues kreiert . Und auch zu uns ist schon sein Ruf belangt.
    Es ist nicht sein erstes Buch.
    "The Art of Blending" , leider nur auf englisch erschienen begeisterte den amerikanischen und englischen Buchmarkt.
    Der in Israel aufgewachsene Autor hat sich schon früh für Gewürze und Geschmack interessiert , kein wunder das er damit nun so erfolgreich ist. Er verbindet alt bekanntes mit modernem. Belässt vieles und schafft Neues.
    Sein vorliegendes Buch ist eine Art Bibel.
    Auch wenn es Leute gibt, die unseren deutschen Gewürzpapst bevorzugen, mir hat das Buch von Lior Lev Sercarz wesentlich besser gefallen.
    Schon die Aufmachung ist sehr ansprechend und macht Lust das Buch zu entdecken.
    Über 100 Gewürze stellt er vor. Geht dabei einen langen, informativen und umfassenden Weg von der Botanik bis hin zu konkreten Rezeptideen.
    Auf jeweils einer Doppelseite werden die Gewürze als Pflanze sowie  das Aussehen des  Gewürz- teils dargestellt. Informationen zur Pflanze, zum Geschmack,  Anbaugebiete/ Herkunft, Kultivierung, Erntezeit sind grundlegende Dinge ohne die ich ein gutes Gewürz gar nicht unbedingt erkennen kann. Jeder weiß, das Pfeffer aus Madagaskar anders schmeckt als auch Indien oder Europa. Einige der fremden Gewürzpflanzen lassen sich auch hier, trotz anderer klimatischer Verhältnisse ziehen. Das Armon wird dennoch ein anders sein. Wenn man jedoch weiß was zu beachten ist. Mit ein bisschen Recherche und botanischen Kenntnissen und dem Wissen, das dieses wunderbare Buch vermittelt kann man tief in die Welt der Gewürze eintauchen.   Toll auch die ausführliche Beschreibung wie man sie kombinieren kann und wie sie in Kombination  in der Küche einzusetzen Viele Ideen klingen vielleicht im ersten Moment seltsam aber wir haben es nun in vielen Tagen ausprobiert es sind einfach neue Geschmackserlebnisse. Abgerundet wird alles durch kleine Rezeptideen, die aber nur inspirieren sollen. Daher findet man konkrete Kochrezepte hier vergebens. Der Part in dem es um Lagerung oder auch das Rösten von Gewürzen geht habe ich bislang nur in wenigen Büchern erwähnt gesehen. Für mich war auch dies eine Inspirationsquelle.
    Ich finde dieses Buch einfach großartig. Super aufgebaut, inspirierend gerade weil einem wenig vorgegeben wird  ( klassische Rezepte fehlen) du  man wirklich Lust bekommt selbst kreativ zu werden. 
    Es ist eine Gewürzbibel, ein Nachschlagewerk das aber noch mit einer Besonderheit auftrumpft.
    Ein Nachschlagewerk ist ehr nüchtern und trocken in der Gestaltung und der Art wie die Informationen vorgetragen werden.
    Dieses wunderbare Buch ist ein Genuss auch fürs Auge. Tolle Fotos machen dieses Buch zu etwas was man auch einfach so immer wieder gern in die Hand nimmt um darin zu blättern, sich inspirieren zu lassen oder einfach um etwas Neues kennen zu lernen, denn davon gibt es ungemein viel. Zudem sind die Beschreibungen alles andere als nüchtern. Hier steckt genauso viel Liebe drin wie im gesamten Buch Ich dachte ich kenne schon viele Gewürze und Kombinationen bin aber durch dieses Buch eines anderen belehrt worden. Jetzt erst weiß ich mehr und ich bin mir sicher wenn Lior Lev Sercarz ein neues Buch vorlegen wird, werden wir aller erkennen, dass wir immer noch nicht alles, noch nicht genug wussten. 
    Die meisten der Gewürze bekommt man in gut sortierten Gewürzläden, die ich weiß, jedoch rar sind. Dem Internet sei dank aber auf zu treiben.


    Ein Buch, das man immer wieder gern in die Hand nimmt.
    Ein tolles Geschenk für einen Hobbykoch!
  24. Cover des Buches The Signature of All Things (ISBN: 9789865722210)
    Elizabeth Gilbert

    The Signature of All Things

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin-Scheuer

    Inhalt:
    Alma Whittacker wird zu Beginn des 19. Jahrhundert geboren. 
    Ihr Vater Henry Whittacker ist ein sehr erfolgreicher Botaniker, der bereits in weit entlegene Länder reist, um die dortige Pflanzenwelt zu studieren und in der westlichen Welt zu domeszieren. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich so zum reichsten Mann der westlichen Welt.
    Auch ihre Mutter stammt aus einer Familie, die seit Generation sehr erfolgreich auf dem Gebiet der Botanik arbeitet.
    So wächst die kleine Alma in einer sehr behüteten Welt und in besonderem Luxus auf. Ihr wird eine besondere Bildung zu teil. Bereits als Kleinkind spricht sie mehrere Sprachen und unternimmt eigene kleine botanische Exkursionen. Es verwendert daher auch nicht, dass Alma ihr Leben später ebenfalls der Wissenschaft - genauer gesagt der Bontanik - verschreibt.

    Meinung:
    Dies ist bereits mein 3. Buch von Elizabeth Gilbert. Zuvor hatte ich bereits "Eat, Pray, Love" und dessen Fortsetzung "Comitted" gelesen. Dieses Buch aber unterscheidet sich ganz grundlegend von den beiden genannten. Zum einen handelt es sich um eine Fiktion, während "Eat, Pray. Love" und "Comitted" auf Tatsachen beruhen. Zum anderen hat das Buch mit mehr als 500 Seiten einen sehr viel größeren Umfang als die beiden anderen mir bekannten Werke der Autorin.
    Aber gerade diese Unterschiede machten mich neugierig auf diesen Roman. Ich wollte schauen, wie Gilbert auf diesem (neuen) Gebiet schreibt, da ich die Autorin sehr schätze.

    Ich habe den Roman sehr genossen. Alleine schon die Zeit, in der er spielt finde ich wahnsinnig interessant und aufregend, weil es hier so viele neue Entdeckungen und Entwicklungen auf dem Bereich der Wissenschaft gab. Es war allgemeine Aufbruchsstimmung und viele machten sich mit Schiff auf zu neuen Ufern, um ferne, unbekannte Welten zu entdecken. Dies ist auch hier der Fall. Die Reise führt von London über Peru und die Niederlande nach Philadelphia und von hier schließlich nach Tahiti.
    Phasenweise erinnerte mich der Roman an "Die Vermessung der Welt" von David Kehlmann, den ich ebenfalls sehr gerne gelesen habe. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: hier haben wir eine weibliche Protagonistin, die all diese Dinge erlebt und erforscht. Dies macht den Roman trotz seiner historischen Verankerung im 19. Jahrhundert so modern. Es geht um eine Frau, in ihren Platz in der Welt und in der männlich geprägt Wissenschaft sucht. In den Nebenhandlungen werden weitere (typischere) Frauenschicksale dieser Zeit beschrieben.

    Spaß machten auch die bisweilen etwas skurilen Charaktere, denen Alma begegnet.
    Besonders angetan hatte es mir Ambrose Pike, ein Zeichner, der inspiriert von dem Werk "The Signiture of All Things", nach dem der Roman benannt ist, das Zeichen Gottes in allen Dingen suchte. Diese Suche ging schließlich so weit, dass er die Nahrungsaufnahme einstellte, um sich so besser auf die nichtstofflichen Erscheinungen in dieser Welt konzentrieren zu können. Er meinte, tatsächlich Erfolg zu haben. Sein bester Freund jedoch sah das anders und bringt ihn in ein Irrenhaus.

    Wie alle bisherigen Elizabeth Gilbert-Romane habe ich auch diesen im englischen Originaltext gelesen. Ich muss zugeben, dass mir die Lektüre diesmal an einigen Stellen schon etwas schwer viel. Alma diskutiert oft mit anderen Wissenschaftler über neue Theorien auf dem Gebiet der Botanik. Mit meinen mittleren Sprachkenntnissen viel es mir da bisweilen etwas schwer, zu folgen. Das Sprachnievau war jedoch im Allgemeinen nicht so hoch, dass ich die Lektüre hätte aufgeben und auf die deutsche Übersetzung umsteigen müssen.

    (kerstin-scheuer.blog.de)

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