Bücher mit dem Tag "botschaften"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "botschaften" gekennzeichnet haben.

91 Bücher

  1. Cover des Buches Der Seelenbrecher (ISBN: 9783426637920)
    Sebastian Fitzek

    Der Seelenbrecher

     (3.195)
    Aktuelle Rezension von: Darkkeyy

    Nicht umsonst wird dieser Fitzek mal wieder zum "Spiegel Online Besteller" gekührt. Die Story und der Stil sind fesselnd, spannend und super durchdacht. 


    Der Protagonist ist sehr deutlich und präzise erklärt und man kann direkt eine Verbindung zu ihm aufbauen. (Gilt auch für die "Nebendarsteller") 


    Im großen und ganzen, kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der auf Spannung, Psychologische Verwirrung und super storyline steht. 

  2. Cover des Buches Pretty Little Liars - Unschuldig (ISBN: 9783570305621)
    Sara Shepard

    Pretty Little Liars - Unschuldig

     (440)
    Aktuelle Rezension von: Frieda2910

    Das Buch hat mir von Anfang an gut gefallen und viel Spaß gemacht zu lesen. Die vier Mädchen sind sehr unterschiedliche interessante Charaktere, die wiederrum nur ihre gestorbene Freundin Alison verbindet. Inerhalb des Buches gibt es keine größere Verbindung zwischen den vieren, außer das sie alle von A bedroht werden. In jedem Kapitel geht es um eines der Mädchen und nur hinundwieder überschneidet sich die Storyline der Charaktere. 

    Mit der Serie kann man das Buch nicht so ganz vergleichen, da in der Serie viele Situationen in einer anderen Reihenfolge passieren. Auch Haleb, Spoby und Paily Fans muss man leider enttäuschen, da es Caleb und Paige in den Büchern gar nicht gibt und Toby auch niemals mit Spencer zusammenkommt. Auch andere Charaktere fehlen oder wurden durch andere ersetzt. 

    Trotzdem sind die Bücher großartig und es lohnt sich sie zu lesen.                        

     

  3. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.808)
    Aktuelle Rezension von: Leuchtturmwaerterin

    Bastian, ein recht unerfahrener, schüchterner Medizin-Student, lernt Sandra kennen und mit ihr einige junge Leute, die gemeinsam Live-Rollenspiele spielen. Auf die nächste Convention soll er mitkommen und selbst in die Rolle einer mittelalterlichen Person schlüpfen. Nach anfänglicher Skepsis sagt er schließlich zu und fährt mit seinen Freunden zu einem abgelegenen Waldstück. Dort lernt Bastian schnell, dass nicht alles in dieser Gemeinschaft so ist, wie es zu Beginn den Anschein hatte.

    Die Autorin schafft es zu Beginn nur schleppend, den Leser bei der Stange zu halten. Es liest sich mehr wie ein seichter Teenagerroman und weniger wie ein spannungsgeladener Thriller. Doch bleibt man dabei und kämpft sich durch die ersten 100 Seiten, nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf und man möchte wissen wie sie sich weiterentwickelt. Auch wenn man leider immer wieder an etwas zu seichte Unterhaltungsfetzen kommt.

    Die Figuren sind teilweise gut, teilweise recht flach gestaltet. Gerade mit Figuren, die nur kurz handlungsrelevant sind, tut man sich als Leser schwer. Sie sind recht blass und man hat sie nach wenigen Seiten wieder "vergessen".

    Auch die Spannung fehlt streckenweise. Und als sie dann endlich da ist, schießt sie über das Ziel hinaus und es wirkt zu abgedroschen.

    Die "schwarzen" Seiten im Buch versteht man erst zum Ende, wenn man die komplette Geschichte erfasst hat. Vorher fragt man sich einfach nur, was diese Textfetzen mit dem eigentlichen Kapitel zu tun haben. Daher ist es sinnvoll sie am Ende noch einmal zu lesen.

    Das Ende fand ich dann auch noch deutlich zu schwach, sodass ich dem Buch max. 3 Sterne geben kann. Es hat mich einfach nicht überzeugt. Zu konstruiert, zu flach und zu vorhersehbar. Wirkliche Gruselspannung kam bei mir leider nie auf.

  4. Cover des Buches Harry Potter und die Kammer des Schreckens (ISBN: 9783551557421)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens

     (10.813)
    Aktuelle Rezension von: frigg_bookworld

    Harry Potter und die Kammer des Schreckens. 

    Der zweite Teil der Buchreihe ist genauso fantasievoll, genauso abenteuerlich und magisch wie der erste Teil. 

    Als Kind habe ich, wie in Teil 1 schon gesagt, dass ich ganz andere Eindrücke hatte. Heute beim erneuten lesen, fallen mir viele kleine Details ein, die im Buch nicht erklärt werden oder wo ich das Gefühl habe, da stimmt etwas nicht mit der Logik.


    Das zweite Schuljahr in Hogwarts fängt schon turbulent an, ehe überhaupt die Schulferien vorbei sind. Nicht nur, dass ein Hauself bei Harry auftaucht, er fliegt auch noch mit einem Auto zur Schule und dort erwarten ihn bald mehrere Angriffe auf Muggelkinder. Der Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ist absolut unfähig und offensichtlich nur an Ruhm interessiert. 


    Zum einen habe ich mich beim Lesen gefragt, woher Dumbledore auf die Idee kam Lockhard wäre ein guter Lehrer. Offensichtlich ist dieser ja nur an Ruhm interessiert und sich nur für sich und seine Vermarktung.

    Die nächste Frage, die aufkam, war, dass Dumbledore bereits ahnte, dass Harry ein Horkrux ist. 

    Eine weitere Frage war mal wieder nach dem Jugendamt für Harry. Fällt es niemanden auf, dass der Junge eingesperrt wird oder Essen durch eine Katzenklappe (!) bekommt und nur 2x am Tag auf Klo geht, kaltes Essen aus der Dose kriegt und die Eule in einem viel zu kleinen Käfig gehalten wird.

    Wenn Dumbledore nichts entgeht, wieso entgeht ihm dann, dass Harry nicht zaubert?

    Wenn das Ministerium kontrolliert, dass Minderjährige nicht zaubern dürfen, wie unterscheiden sie da den Zauber von Eltern und Kindern bei Zaubererfamilien? 

    In Harrys Gegenwart wird gezaubert und er soll es gewesen sein. Wer sagt, dass es keine Hexe oder Zauberer war? Müssten da nicht ständig Briefe zu Hexenfamilien gehen, weil das Ministerium das offenbar nicht unterscheiden kann?

    Und was ist mit den Zauber, den die Kinder vor Eintritt in Hogwarts machen?

    Ron sagt nämlich, dass seine Spinnenphobie daher kommt, dass einer der Zwillinge seinen Teddybären in eine Spinne verwandelt hat. 

    Wusste Dumbledore, dass Tom Riddles Tagebuch ein Horkrux war oder von wem Ginny es hatte? Wieso tut er nichts?


    Trotz dieser kritischen Fragen, liebe ich Harry Potter. Ich liebe die Geschichte, diese andere Welt und die Magie. Der Roman ist immer noch super für Jugendliche, Kinder und Erwachsene. Das tolle ist, dass wir auch wieder mehr über Harrys Eltern erfahren und auch über Voldemort. 


    Als Kind habe ich diese vielen kleinen Details kaum wahrgenommen, die Andeutungen. Heute sehe ich es mit anderen Augen. Ein Re-Reading auf jeden Fall wert!

  5. Cover des Buches Das Skript (ISBN: 9783596191031)
    Arno Strobel

    Das Skript

     (498)
    Aktuelle Rezension von: Quer_durchs_Buecherbeet

    Das Skript" ist definitiv ein Buch, das sich gut lesen lässt und bei dem auch kaum Langeweile aufkommt. Allerdings muss ich folgende Abstriche machen:
    - In den Kapiteln nehmen wir, bis auf eine Ausnahme, entweder die Perspektive von OK Stephan Erdmann oder einer der vermissten jungen Frauen ein. Obwohl dieses spezielle Opfer wirklich schauderhaft grausame körperliche Qualen erleiden und beobachten muss, bleibe ich merkwürdig distanziert. Ich kann mit der Figur nicht mitleiden oder mitfiebern.
    - OK Erdmann und seine Partnerin HK Andrea Matthiessen sind zu Beginn sehr gegensätzliche Typen, raufen sich aber recht schnell zusammen und liefern meiner Meinung nach wenig Spannung und Zündstoff in der Figurenkonstellation. Auch das Mobbing von Matthiessen durch den Leiter der Ermittlungen, Stohrmann, empfinde ich als eher zahnlos und es beunruhigt mich recht wenig.
    - Christian Zender ... Sorry, der Kerl ging mir einfach nur auf die Nerven mit seinen lateinischen Sprüchen und dem kindischen Reingrätschen in die Ermittlungen. Wozu brauchte man diese Figur?
    - Besonders unbefriedigend empfand ich die Auflösung. Obwohl ich mich bemüht habe, mich überraschen zu lassen, war die Enttarnung des oder der Täter(s) keine Überraschung, und was mir komplett fehlte, war der psychologische Unterbau, der diese Taten rechtfertigt hätte. Anders bei "Der Sarg", hier fand ich die Motivation für die Taten wesentlich besser begründet.

    Aber ich will nicht nur meckern. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Krimi im Krimi und die Beschreibung des fiktiven Literaturbetriebs drumherum. Da meine ich auch manch Augenzwinkern zu entdecken.

    Ich hätte 3,5 Punkte gegeben. Da halbe nicht möglich sind, gute 3 Punkte.

  6. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (1.970)
    Aktuelle Rezension von: JasMin

    Inhaltsangabe übernommen:

    Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt - und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
    Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert ... 

    Ich habe schon einige Thriller von Fitzek gelesen. Dass er mit Michael Tsokos zusammen ein Buch geschrieben hat, hat mich umso neugieriger gemacht. Sind die typischen Fitzek-Elemente, wie z. B. kurze, knappe, spannende und schauerliche Kapitel, enthalten? Ich kann ein definitives "JA!" als Antwort geben.

    Was mir zu Beginn des Buches positiv aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass es einige, gut illustrierte Bilder gibt, die den Leser noch tiefer in die Geschichte ziehen. Durch die kurzen, spannenden Kapitel will man einfach immer nur noch eine Seite weiter lesen und schwupps - ist man beim Showdown angekommen. 

    Durch viele verschiedene Hauptprotagonisten und wechselnde Schauplätze hat das Buch keine Längen, sodass es durchweg spannend und nervenaufreibend war. Man fiebert immer wieder mit den einzelnen Charakteren mit. Mehr als ein mal habe ich mir selbst die Frage gestellt, was ich, z. B. an Lindas Stelle gemacht hätte - v.a. als es um die telefonische Obduktion ging. Auch empfand ich es als positiv, dass so mancher Charakter Ecken und Kanten hatte und es dem Auge des Betrachters überlassen wird, zu entscheiden, ob gewisse Entscheidungen tatsächlich positiv sind oder nicht. 

    Letztendlich ist es immer wieder faszinierend, auf welche Geschichten, Zusammenhänge und Rückschlüsse Thriller-Autoren kommen. Sehr gelungen fand ich, wie schlussendlich die losen Fäden zu einem Ganzen versponnen und zusammen geführt wurden. 

    Ich empfehle das ebook all denjenigen, die gute Nerven sowie eine Vorliebe für verworrene Geschichten haben und sich nicht vor Blut und Tot scheuen. Grandiose Pageturner!

  7. Cover des Buches Endgame (ISBN: 9783841504531)
    James Frey

    Endgame

     (771)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Endgame von James Frey Band 1 aus dem Oetinger Verlag

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    📜 Inhalt

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    12 Spieler zwischen 13 und 20 müssen bei Endgame mitspielen... wenn einer stirbt bedeutet das der Tod von zahllosen anderen. 

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    📜 Was hat mir gefallen?

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    Die Idee ist eigentlich nicht schlecht.... 12 Jugendliche müssen ein über Generationen angekündigtes Spiel spielen ... sie wurden vorbereitet und trainiert... alles ganz geheim... alles ganz anders

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    📜 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider vieles... das Buch ist ab 16 Jahren empfohlen... und es gibt hier auch viel Mord und Todschlag... aber irgendwie so sinnlos... und willkürlich. Da werden Unschuldige ermordet, da sie einen der Spieler gesehen haben... und andere werden in das Spiel mit einbezogen?!? ( Ihr wisst hoffentlich, wie ich das meine)

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    Der Spieler, der überlebt rettet sein Geschlecht? Echt bleibt nur einer übrig und alle anderen sollen sterben? Nichts mit Vielfalt... 

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    12 Spieler die ihr lebenlang zu perfekten Killermaschinen ausgebildet wurden... das geht nicht spurlos an allen vorbei... da sind schon kranke Hirne entstanden.

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    Aber es gibt auch zwei drei Liebesgeschichten... in der kurzen Zeit? Naja es ist Endgame... das Ende naht...ich mag Liebesgeschichten und hätte mich über einen Wechsel der Geschichte zwischen Actionenszenen und menschlichen Szenen gefreut... aber das Kämpfen überwiegt eindeutig.

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    Unglaublich zu was diese 12 Spieler angeblich fähig sind... da werden Finger und Hände angeschnitten... und das stehen die durch... was für ein Glück, dass ich nicht als Spieler ausgewählt wurde.

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    📜 Fazit

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    Wo sind die Fans? Was habe ich übersehen? Warum war ich genervt und nicht gespannt beim Lesen ? Ich kann das Buch leider nicht empfehlen und habe kein Interesse an den folgenden Büchern.

  8. Cover des Buches P.S. Ich liebe Dich (ISBN: 9783596297153)
    Cecelia Ahern

    P.S. Ich liebe Dich

     (8.754)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Wunderbar geschrieben und sehr berührend 

  9. Cover des Buches Arbeit und Struktur (ISBN: 9783499268519)
    Wolfgang Herrndorf

    Arbeit und Struktur

     (125)
    Aktuelle Rezension von: TinaGer

    In den ersten Tagen nach der Diagnose sehr beharrlich durch meine Gedanken ziehende Vorstellung, ob ich ein anderer sein, mit jemanden tauschen wollte, jemanden mit längerer Lebenszeit. Aber ich fand niemanden geeignet. (S 437)

    Ich bin so begeistert von den Vorgängen in meinem Inneren und dem vollkommenen Glück, in dem ich dahinschwimme, dass mich weiter nichts kümmert. Ich könnte jetzt auf dem Alexanderplatz die Hosen herunterlassen. (S 125)

    Intensive Auseinandersetzung mit dem Tod und der Frage, was das Leben zusammenhält. Für Herrendorf sind es Arbeit und Struktur, zwei freundliche Zeitgenossen, die ihm Halt geben und das Leben am Abgrund mit Sinn füllen.

  10. Cover des Buches LYING GAME - Und raus bist du (ISBN: 9783570308004)
    Sara Shepard

    LYING GAME - Und raus bist du

     (392)
    Aktuelle Rezension von: sky121

    Die Reihe Lying Game habe ich vor kurzem beendet und ich muss sagen, die Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen. Obwohl es 6 Bücher in der Reihe gibt, blieb es immer durchgehend spannend. 

    In der Reihe geht es um Emma, die als Pflegekind aufwächst. Eines Tages bekommt sie eine Nachricht von ihrer Zwillingsschwester Sutton, von der sie jedoch zuvor noch nie etwas gehört hatte. Sutton möchte sich unbedingt mit ihr treffen, doch als Emma an dem Treffpunkt ankommt, ist Sutton nicht dort. Emma lernt jedoch Suttons Freundinnen kennen, die denken Emma sei Sutton. Schon bald erhält Emma eine Nachricht, dass Sutton tot ist und sie ihre Rolle übernehmen soll. Sie gerät dadurch in das Leben von Sutton und da die Polizei ihre Geschichte nicht glaubt, muss sie mitspielen. Eins hat Emma sich jedoch zum Ziel gemacht: Suttons Mörder zu finden. 

    Ich habe so lange mit gefiebert und immer neue Theorien zu Suttons Mörder angefertigt. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, jedoch kann ich sagen, es wird ganz anders wie ich zu Beginn vermutete. 

    Ich habe nur einen Tipp für euch: lest die Reihe, sie besteht aus Spannung pur !!

  11. Cover des Buches Linna singt (ISBN: 9783839001394)
    Bettina Belitz

    Linna singt

     (162)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.
    In Linna singt  sing Linna nicht sehr viel - genau genommen nur einmal, aber über diese Stelle will ich hier nicht viel verraten, denn in dem Roman von Frau Belitz es geht vielmehr um den Wandel der eigenwilligen Protagonistin namens Linna, die mit ihren Freunden von 'früher' (wobei mit der Vergangenheit hier sehr steif umgegangen ist. 'Damals' ist gerade mal 5 Jahre her und die wilden Zeiten für die Hauptfiguren dieses Romans mit knapp 24 Jahren wohl auch schon lange vorbei. Seltsam, ich bin momentan 27 und fühle mich noch nicht halb so alt wie sich einige der Jungs und Mädels in 'Linna singt' benehmen.) in einer kleinen Berghütte in den Alpen abhängt. Irgendwie unfreiwillig muss sie dann da bleiben, denn es schneit sie gewaltig zu: Als dann einer der fünf Freunde ein Psychospielchen beginnt, kommt selbst die abgehärtete Boxerin an ihre Grenzen. Und die "dunklen Vergangenheiten" nehmen ihren Lauf. Gut, ganz so dramatisch ist das alles nicht, aber alles in allem konnte ich mit dem allseits gelobten Schreibstil der Autorin nicht viel anfangen - die meisten Lieder kannte ich nicht (es wird viel Bezug zu Musik aufgenommen, ich war allerdings zu faul sie mir anzuhören, dafür hat mich das Buch nicht genug gefesselt) oder ich empfinde sie als weniger hinreißend. Die Protagonisten sind teilweise klischeehaft, teilweise aber auch ganz sympathisch. Abgesehen von der Tatsache, dass ich nicht nachvollziehen kann wie Linna es überhaupt mit der Hälfte ihrer Freunde je ausgehalten hat, versteht sie wohl etwas anderes unter "Freunden" als ich. Naja.
    Linna ist eigen, das hatte ich schon erwähnt? Aber gerade diese kantige Eigenheit macht sie sympathisch und zum Aushängeschild der Geschichte: Abgesehen von der mir abträglich gezwungenen Liebesgeschichte und ihrer Schwärmerei für ihren Freund ist sie echt abwechslungsreich angenehm.
    Die Atmosphäre des Buches ist gelungen und spannend, die Geschichte gut durchdacht und auch Stiltechnisch ausgeschmückt und ansprechend - trotzdem konnte mich das Buch einfach nicht ganz überzeugen. Vielleicht geht's Euch ja anders.

  12. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.495)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    FBI-Agentin Smoky Barrett ist am Boden zerstört. Sechs Monate zuvor wurde ihre Familie von einem Serienmörder ausgelöscht. Sie selbst kam nur knapp mit dem Leben davon, mit Narben, die ihren ganzen Körper entstellen. Nach wie vor steht sie vor einem dunklen Abgrund, der sie endgültig zu verschlingen droht. Doch dann wird ihre beste Freundin in San Francisco grausam ermordet– von einem Killer, der sich für einen Nachkommen von „Jack the Ripper“ hält.

    Vom ersten Kapitel an steckt der Leser im Kopf der weiblichen Hauptfigur Smoky. Seite um Seite erfährt er von den schrecklichen Begebenheiten, die die Protagonistin durchleben musste, von den wiederkehrenden Albträumen, die ihr Nacht für Nacht den Schlaf rauben. Sie weiß: Wenn sie nicht versucht, sich ein Stück ihres früheren Lebens zurückzuerobern, wird es nur noch einen einzigen, endgültigen Ausweg geben. Doch kaum wagt sie den Schritt zurück ins Berufsleben, wartet schon der nächste Schicksalsschlag auf sie: Ihre Freundin wurde Opfer eines brutalen Killers, der Smoky und ihr Team gleichermaßen herausfordert.

    Der Schreibstil des Autors ist angenehm eingängig. Sein Markenzeichen: kurze und prägnante Sätze. Dies spiegelt Smokys Persönlichkeit wider, die eher Taten anstatt Worte für sich sprechen lässt. Auf diese Weise erhält man einen Einblick in die polizeiliche Ermittlungsarbeit und das Profiling, was mir durchaus gefiel. Auffällig sind die akkuraten und detailreichen Schilderungen der Tatorte, die ungeschönt daherkommen. Was hier beschrieben wird, fängt den fokussierten Blick einer Ermittlerin gekonnt ein. Allerdings sind die begangenen Gräueltaten definitiv nichts für schwache Nerven.

    Neben der übermäßig zur Schau gestellten Brutalität störte mich, dass jedes Mitglied aus Smokys Team ebenfalls mit schweren, persönlichen Problemen zu kämpfen hatte, wodurch die ohnehin schon vorherrschende, trostlose Stimmung zusätzlich verstärkt wurde. Dasselbe gilt für die Ausarbeitung der Nebencharaktere, deren Stärken oder Marotten überzeichnet, manchmal sogar aufgesetzt wirkten und mit der Zeit negativ auffielen. Und auch die Fehler, die das versierte und eingespielte Team gegen Ende beging, passten für mich nicht so recht ins Bild.

    Fazit: Spannend, aber äußerst brutal – so lässt, sich der erste Smoky Barrett-Thriller zusammenfassen. Stellenweise fiel es mir wirklich schwer, das Buch beiseitezulegen, weil sowohl die Handlung als auch die Hauptfigur fesselten. Der Schreibstil machte es mir leicht, mich in die FBI-Agentin hineinzuversetzen, mit ihr zu leiden und zu bangen. In Summe handelt es sich daher um einen gelungenen Thriller, der zu überzeugen wusste und in mir die Lust auf den Nachfolger weckte.

  13. Cover des Buches Liebe mich, töte mich (ISBN: 9783328103899)
    Jennifer Hillier

    Liebe mich, töte mich

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Miyako_Mtjs

    Worum ging es?
    Mit 16 Jahren verliert Geo ihre beste Freundin, die nach einer Party nicht nachhause kommt. Geo weiß genau was passiert ist. 14 Jahre ist es her als die Polizei endlich die Überreste der Freundin findet und das Geschehen aufdeckt. Eine Reise durch die Vergangenheit der Geo erwartet einen sowie die herzzerreißende Liebesgeschichte zu Geos damaligen Freund, der besser bekannt ist als der Serienmörder Calvin James. Es werden weitere Personen getötet, die ganz genau zu Geo führen, da der Täter eindeutige Spuren hinterlässt, die nur sie betreffen können.

    Wie hat es mir gefallen?
    Ich fand das Buch am Anfang langatmig. Die ständigen Rückblicke, die zuerst gar keinen Sinn ergeben haben. So ab ca. Mitte des Buches war klar, dass etwas Großes kommt und sehr Überraschendes. Das war auch tatsächlich der Fall. Es war wirklich spannend. Die Protagonistin Geo hat mir ebenso sehr gefallen. Eine klare Persönlichkeit mit einem durchwachsenden Charakter. Auch hier psychologisch ein grandioses Profil. Der Charakter von Calvin ist für mich undurchsichtig. Gerade das Ende passt leider gar nicht zu ihm wie anfangs.
    Die Story ist nicht vorhersehbar. Es lässt viel Luft zur Spekulation, was mir persönlich sehr an Thriller gefällt.
    Pluspunkte sammelt das Buch zusätzlich bei der Aufteilung in verschiedene Abschnitte. Es geht die ganze Zeit um die Phasen der Trauer durch den Verlust der besten Freundin. Also gibt es größere Abschnitte, die aufgeteilt sind in Verleugnung, Wut, Verhandlung, Depression, Akzeptanz. Die Teile sind auch unterschiedlich lang, um die Phasen der Trauer optimal abzubilden.
    Minuspunkte bekommt das Taschenbuch leider an sich. Das TB ist umhüllt in eine dünne Folie, was nicht unüblich ist. Ich behandle meine Bücher sehr gut, sodass man nicht mal Leserillen erkennen kann. Bei diesem Buch geht aber bereit die Folie ab, was ich für ein einmaliges Lesen echt schade finde.

    Insgesamt erhält das Buch daher 4 von 5 Punkten. Ein Punkt Abzug aufgrund der Qualität des Buches und den erschwerten Einstieg in die Story.

  14. Cover des Buches Der Verfolger (ISBN: 9783426306666)
    John Katzenbach

    Der Verfolger

     (112)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti

    Die ersten 200 Seiten haben sich bei dem Buch ewig gezogen. Ich habe es mehrmals weggelegt und was anderes gelesen. Abbrechen wollte ich es aber nicht, da ich schon wissen wollte, wer der Killer ist. Ab etwa Seite 200 wird es dann auch interessant und nichts ist so wie es scheint. Man will dann immer weiter lesen und wissen wie es weitergeht, auch wenn vieles unlogisch und überzogen scheint. Vielleicht hätte ich es auch besser verstanden, wenn ich gewusst hätte, dass es eine Fortsetzung ist. Ich habe Teil 1 da und werde mir diesen nachher mal raussuchen und bei Gelegenheit lesen. 

  15. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (482)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Die Geschichte geht sehr tief, wenn man sie von ihrem Standpunkt aus betrachtet. Denn sie ist hier das Opfer. Sie, Betty, die eigentlich nur Urlaub mit ihrem Mann machen wollte. Doch ihre innere Stimme hatte sie schon gewarnt gehabt. Es nagte schon am Flughafen an ihr und als ihr Mann die Reisepässe einsammelte, ahnte sie schlimmes.

    Die ersten Wochen hat sie auch einigermaßen überstanden, bis auf die Kakerlaken und die allgemeine Hygiene bei ihrer Schwägerin. Aber Betty ist mutig und sie versucht es durchzuziehen, bis ihr Mann immer mehr Ausreden hervorbringt und die Heimreise somit verhindert.

    Diese gesamte Tortour geht sehr sehr lange und mittlerweile haben sie auch eine Tochter, Mahtob.

    Man bekommt allerdings nur die Sicht von Betty mit. Wie die Situation im Iran selbst aussah, zu jener Zeit, ist nicht übermittelt. Zumindest habe ich es nicht im Hörbuch erfahren. Ich habe auch die Fortsetzung „Endlich Frei“, die Geschichte der Tochter.

    Was mich beim Hörbuch gestört hat, war das permanente Seufen in der Stimme. Der Film war spannend aufgebaut und Sally Field spielte hervorrand die Betty. Doch im Buch oder Hörbuch war mir der Unterton einfach unfassbar langweilig und doch sehr anstrengend.

    Ab und zu habe ich auch ein Kapitel so gelesen, aber auch das ist schwierig gewesen.

    Was mich aber immer wieder hat aufstoßen lassen, war die Grundhaltung. Betty hat sich bewusst für ihren Mann entschieden, als sie ihn in Amerika kennengelernt hat. Er war Arzt und gebildet. Gutaussehend und liebenswert. Nichts deutete darauf hin, dass er anders ist.

    Als sie im Land ist, gibt es nichts positives mehr an dem Ort. Alles scheint eklig zu sein. Voller Kakerlaken, sogar im Essen und in der Küche. Kinder scheinen keinerlei Erziehung zu genießen und alles ist dreckig und schlecht. Nichts scheint ihr gut genug zu sein.

    War es wirklich so oder hat sie hinterher alles darauf porjiziert? Das kann ich nicht raushören oder rauslesen. Es ist schwierig die Zeiten zu rekonstruieren. 1984/1985?

  16. Cover des Buches Falsch (ISBN: 9783455403855)
    Gerd Schilddorfer

    Falsch

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Falsch" ist der erste Band der John-Finch-Reihe von Gerd Schilddorfer. Ein alter Mann wird im kolumbianischen Dschungel in seiner Hütte überfallen. In letzter Minute schickt er drei Brieftauben in den Himmel und richtet sich selbst bevor er ein Geheimnis ausplaudern kann. Die Tauben erreichen mit ihren drei Hinweisen Bogota, Medellin und Sao Gabriel, wo drei Freunde aus alter Zeit ihre Heimat fanden. Zur gleichen Zeit am Münchner Flughafen als eine Diamantenraub gerade noch vereitelt wird. Warum interessieren sich die Yakuza, MI5 und weitere dubiose Personen für all dies? Es scheint, dass der Ursprung des Geheimnis weit in der Vergangenheit liegt. Der alternde Pilot und Abenteurer John Finch wird in Südamerika von einem der Freunde für eine horrende Summe engagiert, um die beiden anderen Hinweisträger zu ihm zu bringen. Denn nur gemeinsam können sie das Geheimnis lüften. Und alle sind verbunden durch ein gemeinsames Kriegsschicksal. Doch bevor Finch's Auftrag erfüllt ist, überschlagen sich die Ereignisse. Es beginnt ein Wettlauf rund um den Globus. Gerd Schilddorfer erzählt diese Story über drei verschiedene Zeitebenen und Orten total verstreut über die Welt. Was anfangs noch ein großes Fragezeichen für den Leser ist, wie die einzelnen Handlungsstränge zusammenführen könnten, wird im Laufe der Geschichte immer klarer. Dabei verwebt er reale historische Ereignisse wie das Ende des Zarenreichs, die Geldfälschaktion "Operation Bernhard" der Nazis oder das Flugzeugunglück in Mir 2009 mit der fiktiven Story rund um das Geheimnis der vier Auswanderer in Südamerika. John Finch ist dabei Pilot eines Wasserflugzeugs, der viele Jahre schon in Nordafrika und anderswo in diversen gefährlichen Missionen unterwegs war. Derzeit hat ihn das Schicksal nach Südamerika verschlagen. Für mich hat er ein wenig etwas von Indiana Jones. Deswegen ist dieses Buch auch nicht nur ein Thriller für mich, sondern hat auch einen Touch von Abenteuerroman. Aber diese Mischung gefällt mir extrem gut. Von Anfang bis Ende empfand ich es sehr spannend, flüssig zu lesen und als rasanten Pageturner. Mir hat es sehr gut gefallen und definitiv werde ich die Folgebände des Whisky trinkenden Abenteurer und Piloten John Finch lesen.

  17. Cover des Buches Wenn die Wellen leuchten (ISBN: 9783596297610)
    Patricia Koelle

    Wenn die Wellen leuchten

     (35)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Rhea ist auf der Suche nach so einigem: ihrem Vater, dem Glück, einem Haus, einer Liebe und eine Fischschuppe… Rhea ist Anfang 20 und betreibt auf Amrum eine liebevoll selbstgestaltete Minigolfanlage. Mit den Eintrittskarten verteilt sie einen Satz aus einem Brief ihres Vaters in die Welt, in der Hoffnung, dass dieser sich irgendwann einmal meldet. Ihre Mutter Filine weiß nämlich selbst nicht einmal den Namen, denn er war ein Schiffbrüchiger, der nur kurz auf Amrum blieb, Filine aber eine wunderbare Zeit und ein Kind schenkte.

    Ein österreichischer Hotelier ist von der Minigolfanlage so begeistert, dass er Rhea einen Sommerjob in seinem Hotel anbietet. Es wäre das erste Mal, dass Rhea ihre geliebte Insel und das Meer herum verlässt.


    Schreibstil:

    Die Kapitel sind unterteilt in bestimmte Jahre und auf die Geschichten von Filine und Rhea. Stück für Stück erfährt man aus beider Leben den Verlauf mithilfe bestimmte Ereignisse. Filine wird als Kind beschrieben und zu der Zeit, in der sie plötzlich allein auf der Insel war bis hin zum Treffen mit dem geheimnisvollen Schiffbrüchigen. Rhea wird in verschiedenen Kindheitsetappen beschrieben und letztlich in der Gegenwart und man begleitet sie bis ins Alter von knapp 40-45 Jahren.


    Meine Einschätzung:

    Ich bin wieder sehr schnell im Schreibstil von Patricia Koelle versunken. Anfangs wieder irritierend waren die chaotischen Zeitsprünge, die mich schon in der Ostsee-Reihe etwas störten. Rhea ist mal 10, dann 8, dann wieder 12  usw. Die Rückblicke in die Kindheit sind sowohl bei Rhea als auch bei Filine zeitweise sehr durcheinander, aber es passt eben genau zur Geschichte. Ebenso war das Einschätzen vom Alter bestimmter Personen schwierig. So zum Beispiel bei Elvar, Skem, Drees und Lentje.

    Faszinierend war das fast schon philosophische Gerede über die Zeit. Die stille Geheime Zeit, die sich Rhea nimmt, hat etwas sehr Positives von dem sich heutzutage jeder etwas abgucken könnte. Ebenso schön eingebaut auch hier Seemannsgarn: die Geschichte vom Töveree Fisk. Einfach schön und fesselnd und stets zwischen Wirklichkeit und Realität. Ich glaube, das wird sich wieder durch die gesamte Reihe ziehen, wie die Bernsteinschiffe der Ostsee-Trilogie.

    Die Autorin war auch wieder sehr kreativ bei ihren Protagonisten. Wann kommt man schon auf die Idee einer solchen Gestaltung von Minigolfanlagen? Oder das Haus von Lentje und Drees. Ebenso war mir auch als Leser das Haus „Alrik Kwaas“ nicht geheuer. Man wird ganz neugierig, was es damit auf sich hat.

    Man trifft auch bekannte Gesichter wie Henny Badonin vom Darß und Kalle aus dem Buch „Die eine große Geschichte“.  Sehr gut fand ich auch die Rolle von Julian. Er spielt einen wichtigen Teil im Leben von Rhea, aber nicht wichtig genug, dass man die Jahre im Detail beschreiben muss. Das was die Autorin hier an Ausschnitten beschrieb, war völlig ausreichend.

    Kurzum habe ich schon nach den ersten Seiten Lust gehabt nach Amrum zu fahren. Ich bin froh die nächsten beiden Teile schon auf Vorrat zu haben, damit ich gleich weiterlesen kann.

  18. Cover des Buches Menschenhafen (ISBN: 9783404165384)
    John Ajvide Lindqvist

    Menschenhafen

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Menschenhafen ist eine Geschichte voll von Liebe, Hass und natürlich auch dem Übernatürlichen und anders als in anderen Horrorgeschichten sind es keine Massaker, Blutbäder oder Monster die direkt in Erscheinung treten oder im Vordergrund stehen. Der Horror ist viel subtiler. Hier ein Insekt in einer Streichholzschachtel, dort ein verschwundenes Mädchen und die Geschichte selbst, wie eben die fiktive Insel Gåvasten entstanden ist und sich die ersten Menschen ansiedelten. Darüber hinaus ist – Menschenhafen - sehr unkonventionell erzählt. Die düstere Geschichte rund um Majas Verschwinden wird aus der Sicht mehrerer Dorfbewohner und aus verschiedenen Zeitabschnitten erzählt. Wie einzelne Puzzelteile erfährt der Leser Seite für Seite mehr und mehr. Erst mit dem Ende also quasi, wenn das Puzzle fertig gelegt ist, offenbart sich dem Leser das ganze Bild. Müsste ich es klassifizieren, ich würde es dem literarischen Horror Genre zuordnen.

     

    Wer nun von John Ajvide Lindqvist bisher noch nichts gelesen hat, dem kann ich auch seinen Debütroman – So finster die Nacht – empfehlen.


  19. Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)
    Yrsa Sigurdardottir

    DNA

     (314)
    Aktuelle Rezension von: Wirkommu

    Eine Geschichte, die 25 Jahre zuvor mit der Entscheidung über die Trennung und Unterbringung in verschiedenen Pflegefamilien von drei Geschwistern beginnt. Eine Entscheidung, der wohl – das geht am Anfang noch nicht so ganz hervor, sondern erschließt sich erst im Fortlauf des Thrillers -  eine schreckliche Situation zugrunde liegen muss. Man ahnt schon, dass dieses Ereignis eine Bedeutung für die Folgehandlung haben wird. Nur ist man als Leser – ebenso wie die Ermittler – zunächst auf völlig falschem Pfad. Vor dem Hintergrund eines vorangegangenen Skandals in Polizeikreisen eine äußerst heikle Angelegenheit für die Ermittler, die dabei sehr wohl auch auf der Strecke bleiben können. Erst ganz zum Schluss weiß man, wo man gedanklich falsch abgebogen ist und warum das Ereignis von 25 Jahren „erst“ so spät so schreckliche Folgen zeitigte.

    Ein äußerst brutaler Krimi, da die Taten des Mörders so abartig sind.  Höchst spannend geschrieben, aber man fragt sich, ob nicht auch die Autorin krank im Kopf sein muss, um auf solche abartigen Tötungsmethoden zu kommen. Wirklich nichts für schwache Nerven, aber Hochspannung pur.

  20. Cover des Buches Weltverbessern für Anfänger (ISBN: 9783836960243)
    Stepha Quitterer

    Weltverbessern für Anfänger

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Hoppsi

    Klappentext

    An Minnas Schule wird ein Wettbewerb ausgeschrieben: Weltverbessern für Anfänger. Echt jetzt?! Immerhin, der Klasse, in der man sich am meisten engagiert, winkt eine Fahrt nach Tallinn. Minna lässt das erst mal kalt. Bis ihre Oma ins Pflegeheim kommt und glasklar wird, welchem Bereich des täglichen Lebens man eine deutliche Verbesserung verpassen könnte. Also organisiert Minna kurzerhand einen Pflegeheimbesuchsdienst. Keine leichte Aufgabe in einer Klasse, die selbst der Schulpsychologe meidet. Rumgezicke, Liebeskummer, Lehrergenerve und getrennte Eltern tun ihr Übriges. Was nach einigen Anlaufschwierigkeiten dann passiert, übersteigt allerdings nicht nur Minnas Vorstellungsvermögen ...
     Sprachspielerisch und lautstark zündet Stepha Quitterer in ihrem ersten Roman ein Feuerwerk an Ideen und erzählt mitreißend vom Weltverbessern, von generationenübergreifenden Freundschaften und nicht nur jugendlichem Übermut!

     

    Inhalt & Meinung

    Die gesamte Handlung ist aus der Sicht von Minna beschrieben. Dabei bekommen wir ihre Gedanken mit, es werden aber natürlich auch die Kommentare und Gespräche mit Eltern, Lehrern und Klassenkameraden wiedergegeben. Dies geschieht natürlich größtenteils in Jugendsprache und was soll ich sagen, das war für mich mal wirklich herrlich erfrischend. Die Gespräche und Gedanken über die Lehrer, die coolen Typen und Mädels mit ihren Ausdrücken und natürlich dazu immer wieder die Eltern und Lehrer. Für mich ist das sehr rund und gut gelungen. Da ich mich noch sehr gut dran erinnern kann, dass es bei mir ganz ähnlich war. Nun gibt es den Wettbewerb „ Weltverbessern für Anfänger“ an Minnas Schule, doch so richtig mit Begeisterung nimmt da zunächst niemand dran teil. Für Minna ändert sich einiges nach einem Besuch bei ihrer Oma im Pflegeheim. Dort stellt sie fest, dass man einiges verbessern könnte und kurzerhand geht sie mit ihren Kumpels Basti und Pawel ins nahe gelegene Pflegeheim und die drei verbringen ihre Zeit dort gemeinsam mit ganz unterschiedlichen Menschen. Irgendwann wird zumindest Minna bewusst, dass es für den Gewinn des Wettbewerbes wohl nicht ausreicht wenn nur drei aus einer Klasse versuchen die Welt zu verbessern. Also überlegen sie sich, wie sie den Rest ihrer Klasse überzeugen können und suchen passende Bewohner des Pflegeheims für ihre jeweiligen Klassenkameraden heraus. Doch so einfach ist es nicht eine Klasse die völlig zerteilt in Splittergruppen ist zusammen zu bringen. Wird es ihnen am Ende gelingen? Stepha Quitterer gelingt es sehr anschaulich zu zeigen, wie das Weltverbessern schon im Kleinen funktioniert. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es hier nicht um die großen Veränderungen geht, die ein einzelner Mensch wahrscheinlich so wie so nicht alleine durchführen kann. Hier geht es um das was realistisch für viele umsetzbar ist, eine Veränderung in der näheren Umgebung, in dem man sich zusammen schließt und gemeinsam wirklich großes schaffen kann. Ein emotionales, lustiges, teilweise romantisches Buch, welches mich sehr positiv gestimmt zurück lässt.

     

  21. Cover des Buches Kein Sterbenswort (ISBN: 9783442482658)
    Harlan Coben

    Kein Sterbenswort

     (240)
    Aktuelle Rezension von: NicoleP

    Vor acht Jahren hat der Kinderarzt Dr. David Beck die Liebe seines Lebens verloren. Wenige Monate nach ihrer Hochzeit wurde Elisabeth von einem Serienkiller entführt und ermordet. David hat diesen Angriff damals knapp überlebt, und die Ereignisse verfolgen ihn bis heute. Eines Tages erhält er eine seltsame E-Mail, deren Inhalt und dessen Bedeutung nur David und Elisabeth etwas sagt.

    David Beck erzählt die Geschichte aus der „Ich-Perspektive“ und spricht den Leser ab und zu direkt an. Hierdurch soll zwischen Figur und Leser eine enge, emotionale Bindung entstehen. Bei mir funktionierte dies jedoch nicht. Ich kam zwar in die Geschehnisse gut hinein, aber es gab auch langatmige Abschnitte, und überraschende Wendungen blieben aus.

    Insgesamt sind die Figuren gut ausgearbeitet. Der Leser wird sanft auf das große Finale vorbereitet, echte Spannung wollte aber nicht aufkommen. Der Schreibstil ist gut, und trotz der Längen ist das Buch relativ schnell gelesen.

    „Kein Sterbenswort“ ist ein durchschnittlicher Roman, den man lesen kann, wenn man zwar Lust auf ein wenig Spannung, aber keine Nerven, Zeit oder Geduld für einen (Psycho-)Thriller hat. Insgesamt ist es ein gutes Buch.

  22. Cover des Buches Der Joker (ISBN: 9783570402979)
    Markus Zusak

    Der Joker

     (1.320)
    Aktuelle Rezension von: Nespavanje

    Dem breiten Lesepublikum wird dem Autor Markus Zuzak hauptsächlich von seinem Roman „Die Bücherdiebin“ kennen, mit dem er im Jahr 2008 weltweit die Bestsellerlisten erobert hat. Aber auch das restliche Portfolio kann sich sehen lassen und mit „Der Joker“ erzählt er uns eine solide Geschichte rund um das Erwachsenwerden von Ed. Den Anfang hat Zuzak nicht gerade einfach gestaltet, den Ed wirkt stellenweise nicht sehr authentisch. Achtung: Beim nächsten Absatz gehe ich ein wenig auf die Rahmenhandlung ein, spoilere daher ein wenig, die im Klappentext kaum angeführt ist.

    Ed ist zuerst eine Geisel bei einem Banküberfall und bekommt nach dieser Episode drei Spielkarten in seinen Briefkasten geschmissen und nur durch ein paar kryptische Hinweise beginnt er andere Menschen zu stalken. So ungefähr die Rahmenhandlung, die mir ehrlicherweise nicht sehr gut gefallen hat. Hier kristallisieren sich die Schwächen raus. Ed und andere Figuren wirken hier nicht authentisch. Die Details sind nicht sehr ausgefeilt. Das Ende wirkt abgerissen. Ganz so, als ob dem Schriftsteller zum Ende hin die Muse oder die Lust am Erzählen abhandengekommen ist.

    Die einzelnen Geschichten, rund um die Menschen und was Sie mit Eds Gefühlswelt anstellen hat mir dann doch sehr gut gefallen. Es lohnt sich daher an Ed und der ungewöhnlichen Geschichte mit den Spielkarten dranzubleiben, der geneigte Leser von Jugendromanen und Coming-of-Age Erzählungen wird auch „Der Joker“ mögen. Der Roman erschien bereits 2002 auf Englisch und hat einige Preise, darunter im Jahr 2007 den deutschen Jugendliteraturpreis gewonnen. Wer nun Interesse an Coming-of-Age Erzählungen hat, dem kann ich von Benjamin Alire Sáenz „Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums“ wärmstens empfehlen!

  23. Cover des Buches Böse (ISBN: 9783404159864)
    Bentley Little

    Böse

     (109)
    Aktuelle Rezension von: Books-have-a-soul
    Von Bentley Little bin ich ja mittlerweile ein großer Fan. Alles was ich bisher von ihm gelesen habe, konnte mich überzeugen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch.

    Der Autor hat einen absolut einnehmenden Schreibstil, der mich von der ersten Seite überzeugt. Er erinnert mich immer ein bisschen an Stephen King, da seine Horror-Geschichten auch in diese Richtung gehen. Sie sind sehr speziell, aber auf eine positive Art und Weise. Obwohl teilweise nicht viel passiert, keine großen blutigen Szenen vorhanden sind, oder auch nicht die großen Schock-Momente dabei sind, so ist doch immer diese unterschwellige düstere Stimmung zu spüren. Man fühlt selbst beim Lesen die Beklemmung und Angst der Charaktere und dies ist eine wahre Kunst.

    Der Postbote, der das Grauen in die Stadt bringt, hat mir richtig Gänsehaut beschert. Ich habe mit den Anwohnern mitgezittert und konnte das Buch wirklich nicht aus der Hand legen. Dabei wird eigentlich keine grundsätzlich neue Idee verwendet. Es erinnert eher an die alten Klassiker, unter anderem "In einer kleinen Stadt", aber es wird einfach richtig verpackt. 

    Fazit
    Bentley Little wird in meinen Augen nicht umsonst als "Meisterschüler von Stephen King" bezeichnet. Sein Stil und vor allem die Richtung seiner Horror-Geschichten erinnert tatsächlich an dessen Vorbild. Böse hat mich von Anfang bis Ende super unterhalten. Es war zu jeder Zeit spannend, es gab Gänsehaut-Momente, viele schaurige Augenblicke und die düstere Atmosphäre und Beklemmung kamen perfekt rüber. Natürlich der Verlauf der Handlung auch ein paar skurille Eigenheiten, die muss man mögen, ich bin davon aber begeistert. Wir haben hier einfach einen Horror-Roman und keinen Thriller, was nicht bedeutet, dass dieses Buch deswegen "härter" ist, aber man muss offen sein, wenn es keine absolut logischen Erklärungen für alles gibt a là "Opfer" auf der einen Seite und "der/die Mörder" auf der anderen. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung! 
  24. Cover des Buches Wer nicht hören will, muss sterben (ISBN: 9783499243554)
    Karen Sander

    Wer nicht hören will, muss sterben

     (94)
    Aktuelle Rezension von: katrin_bohrer

    Auch der zweite Teil der Reihe um Ermittlerin Liz Montario war sehr spannend. Freue mich nun auf den dritten Teil!

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