Bücher mit dem Tag "bretagne"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "bretagne" gekennzeichnet haben.

222 Bücher

  1. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783442749850)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (357)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Paris, zu Beginn des 2. Weltkrieges: Marie-Laure ist noch ein Kind, als sie ihr Augenlicht verliert. Sie lebt mit ihrem Vater, dem Hausmeister des „Muséum National d’Histoire Naturelle“, in Paris, lernt langsam, sich auch blind in der Stadt zurechtzufinden und zieht sich häufig in die fantastische Welt der Bücher mithilfe von Blindenschrift zurück. Als sich die Lage in der Hauptstadt Frankreichs während des 2. Weltkriegs zuspitzt, müssen die beiden fliehen. Sie finden Zuflucht bei Marie-Laures Großonkel in der Küstenstadt Saint-Malo - und in den Taschen ihres Vaters befindet sich ein Schatz, auf den es auch die Nazis abgesehen haben.

    Zeitgleich wächst im Ruhrgebiet in Deutschland das Waisenkind Werner auf. Er hat nur seine Schwester - und sein Brennen für die Wissenschaft. Als seine Begabung für Radios und Funktechnik erkannt wird, schickt man ihn zunächst in eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt und setzt ihn dann zum Nutzen des Reiches ein...


    Zwei Jugendliche während des zweiten Weltkriegs, zwei völlig unterschiedliche Lebenswege und Schicksale - und zwei Leben, die doch miteinander verwoben sind, ganz zart. Anthony Doerr hat sich mit "Alles Licht, das wir nicht sehen" direkt in mein Herz und an die Spitze meiner Lieblingsbücher geschrieben. Die Geschichte von Marie-Laure und Werner ist so tragisch und traurig und dabei trotzdem so schön, dass ich mich ihr nicht mehr entziehen konnte. Der Roman ist nicht nur außergewöhnlich gut konstruiert und erdacht, sondern auch extrem bezaubernd geschrieben. Die Geschichte unterteilt sich in viele kleine Kapitel, die das Lesen sehr einfach machen, dabei aber trotzdem keinerlei Intensität einbüßen.


    Sowohl Marie-Laure, als auch Werner und die Nebencharaktere sind erstklassig gezeichnet, sie werden regelrecht vor dem inneren Auge zum Leben erweckt. Die Schicksale der beiden jungen Menschen haben mich teilweise zu Tränen gerührt, trotzdem liegt gerade in Marie-Laures Geschichte auch so viel Hoffnung und ihre Vorstellungskraft ist so bunt und besonders, dass ich auch viel Freude daraus ziehen konnte. Innerhalb des Buches gibt es immer wieder Verkettungen der verschiedenen Figuren und Erzählstränge, mit denen man zunächst nicht rechnet, die dann aber doch so gut zusammen passen und Sinn ergeben.


    Was beim Lesen des Romans auch auffällt, ist die tolle und akribische Recherchearbeit des Autors. Die Geschichte ist in meinen Augen sehr authentisch und gerade das Zeitgeschichtliche wird perfekt verarbeitet und eingebaut. Ein Highlight waren für mich dann noch die Schauplätze, allen voran Saint-Malo. Ich habe mich lesend in diese Küstenstadt in der Bretagne verliebt und möchte dort unbedingt einmal hinreisen.


    Ich könnte jetzt wohl noch stundenlang weiterschwärmen - zum Beispiel über das Einbauen von Jules Vernes Romanen in das Buch und den Charme alter Radios - ich denke aber, dass man auch so merkt, wie begeistert ich von "Alles Licht, das wir nicht sehen" bin. Dieser Roman wird mich gedanklich noch lange begleiten und ich möchte ihn am liebsten allen hier in die Hand drücken. Lasst euch diese Geschichte nicht entgehen!

  2. Cover des Buches Sister of the Stars (ISBN: 9783966983693)
    Marah Woolf

    Sister of the Stars

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks


    4 🌟🌟🌟🌟

    Inhalt:


    »Manche Dinge vermisst man für immer.«


    Vor vier Jahren wurde Vianne von einer Sylphe gebissen. Im folgenden Dämonenfieber verlor sie all ihre Hexenkräfte. Um zu überleben, musste sie ihre Heimat und ihre große Liebe Ezra Tocqueville verlassen. Nun kehrt sie geheilt nach Frankreich zurück, das mittlerweile hinter einer riesigen Mauer liegt, die die Welt vor den Dämonen schützt. Vianne ist fest entschlossen, sich ihre Magie und Ezra zurückzuholen.


    Vorher muss sie jedoch den jetzigen Großmeister der Magier überzeugen, einen Pakt mit den Dämonen zu schließen. Aber Ezra hat seine eigenen Pläne und in diesen kommt Vianne nicht mehr vor 


    Meinung:

    Nun kommen wir zu einem Buch das ich vor kurzem Entdeckt habe und total angetan bin die Geschichte zu lesen das ich gleich alle drei Bände holen musste das ich sie nacheinander lesen kann. Erst mal will ich sagen das Buch einer der schönsten Ausgabe ist die gesehen habe. Und nicht wegen dem Cover sondern wegen der Gestaltung und viel Mühe sich die Autorin gegeben hat. Der Schreibstil war einfach zu lesen und wir begleiten die Sicht von Vianne. Alleine schon die Tatsache das es um Hexen, Magie & Dämonen, Frankreich geht hat mich fasziniert. Ich bin ziemlich schnell in die Geschichte gekommen und fand es gut wie die 3 Schwestern immer zusammen halt und das sie von Grund aus so verschieden sind. Der Einblick denn wir bekommen hatten fand ich toll und aufregend insbesondere weil man nicht wusste wenn man Vertrauen kann auch wenn ich mir sicher war wer die wahren Absichten hat. Das Einzige wo ich kein Fan war ist das Vianne noch so viel von Ezra fühlt und ich muss ehrlich sagen ich bin kein Fan von denn beiden zusammen und hoffe wirklich sie versteht das er ihr nicht gut tut und sie was besseres verdient hat. Ansonsten mochte ich sie und auch die anderen Charaktere besonders die zwei Dämonen Brüder haben es mir angetan das ich gespannt bin wie es weiter geht.

  3. Cover des Buches Mörderkind (ISBN: 9783548612263)
    Inge Löhnig

    Mörderkind

     (159)
    Aktuelle Rezension von: coffee2go

    Kurze Inhaltszusammenfassung:

    Fiona wächst in einer Künstlerfamilie unter ärmlichen finanziellen Möglichkeiten, aber glücklich auf, bis zu dem Zeitpunkt als ihr Vater des Mordes an seiner schwangeren Geliebten beschuldigt wird und daraufhin ins Gefängnis kommt. Ihre Mutter nimmt sich das Leben und Fiona lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel, die zwar finanziell gut gesittet sind, aber nicht viel Liebe für das Kind übrig haben. Auch als junge Frau ist Fiona unsicher, aggressiv und misstrauisch – sie beginnt ein Studium, bricht es wieder ab, nimmt Hilfsjobs an und ist generell den Menschen gegenüber verschlossen. Als ihr Vater aus dem Gefängnis entlassen wird und kurz darauf unter mysteriösen Umständen verstirbt, beginnt sie selbst und mit der Unterstützung von Darcy Nachforschungen zu betreiben, die für die beiden zunehmend gefährlicher werden.

     

    Meine Meinung zum Buch:

    „Mörderkind“ ist ein außergewöhnlicher Krimi, der auch ohne Ermittlungsteam auskommt und trotzdem durchwegs spannend ist. Er gehört nicht zur Serie mit Kommissar Dühnfort, sondern ist ein eigener in sich abgeschlossener Krimi. Die beiden Hauptcharaktere Fiona und Darcy wirken recht authentisch und sympathisch, sodass man sich als Leser gut auf sie einlassen kann. Vor allem Fiona hat sich im Verlaufe des Buches stark verändert. Interessant ist auch, dass das Buch aus zwei Handlungssträngen besteht: einerseits wird die damalige Situation von Ben, Fionas Vater, und seiner damaligen Geliebten aufgeklärt und zweitens wird das Leben von Fiona aus heutiger Sicht betrachtet. Am Ende des Buches werden alle Überraschungen aufgeklärt und ein Ausblick auf Fionas Leben gegeben, wie es sich jetzt weiterentwickeln könnte.

     

    Titel und Cover:

    Der Titel „Mörderkind“ ist kurz und aussagekräftig, sodass er mir sehr gut gefällt. Das Cover ist einfach, klar und strukturiert und passt dadurch auch gut zu den vorigen Büchern von Inge Löhnig.

     

    Mein Fazit:

    „Mörderkind“ ist ein äußerst empfehlenswerter Krimi von Inge Löhnig, der auch ohne Ermittler, die den Hauptteil des Krimis ausmachen, auskommt. Trotzdem habe ich das sympathische Ermittlerduo Kommissar Dühnfort und seine Freundin Gina etwas vermisst. Vielleicht gibt es hier bald wieder Krimi-Nachschub.

  4. Cover des Buches Das Spiel der Könige (ISBN: 9783404163076)
    Rebecca Gablé

    Das Spiel der Könige

     (640)
    Aktuelle Rezension von: Klausviedenz

    Der dritte Teil der Waringham-Saga ist meiner Meinung nach der beste: das Wechselspiel zwischen Blanche und Julian gibt dem ganzen etwas mehr Dynamik. Gablé erzählt wie immer spannend und detailreich, ohne im Wirrwarr von gefühlt hunderten Henrys und Edwards verloren zu gehen. Der beste deutsche historische Roman, den ich je in die Finger bekommen habe.

  5. Cover des Buches Bretonische Brandung (ISBN: 9783442479283)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Brandung

     (224)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Auf den Glenan an der bretannischen Küste werden drei Verunglückte gefunden. Kommissar Dupin wird gerufen, um sich die Sache anzusehen. Jedoch geht er von einem Unfall aus, bis der Gerichtsmediziner fremdeinwirken feststellt. 


    Es beginnen 3 Tage voller Arbeit für den liebenswerten Kommissar um hinter die Geschichten der Bewohner der Glenan zu kommen. 


    Währenddessen verschwindet der unter Tatverdacht stehende Arzt der Glenan. Doch was steckt tatscählcih dahiner?



    Ein schönes Buch, bei dem man Lust bekommt in die Bretagne zu verreisen. Dabei ein spannender zu empfehlender Aufbau eines Kriminalromanes.

  6. Cover des Buches Die Wolkenfischerin (ISBN: 9783442485734)
    Claudia Winter

    Die Wolkenfischerin

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Kaho_liest

    Schade!Flache Charaktere die mich nicht erreichten.Auch die Geschichte ist was für zwischendurch,mehr nicht. Mir fehlten Emotionen und ich brauchte echt lang um anzukommen. Eigentlich mag ich ihre Bücher, dieses hat mich wenig überzeugt.

  7. Cover des Buches Das Traumbuch (ISBN: 9783426653852)
    Nina George

    Das Traumbuch

     (104)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Eine herzzerreißende Geschichte um zwei Komapatienten zwischen Leben und Tod. Der dreizehnjährige Sam ist mittendrin: Sein ihm nicht bekannter Vater Henri und Maddie, die ihm unbekannte Tänzerin,  deren Verwandte bei einem Unfall starben. Wird es Sam gelingen, die für ihn wichtigsten Menschen aus dem Dazwischen von Leben und Tod zu befreien? Sehr emotional, zuweilen mystisch, allerdings mit kleinen Schwächen bezüglich halb wiederholter Kapitel: 4,5 🌟

  8. Cover des Buches Die Kamelien-Insel (ISBN: 9783404176311)
    Tabea Bach

    Die Kamelien-Insel

     (86)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox

    Eine romantische Geschichte über Sylvia die von ihrer Tante zu der sie eigentlich keine Kontakt hatte, die Kamelienisnel vererbt bekommt. Eine wunderschöne Insel voll mit einer Kamelienzucht, in die sich Sylvia sofort verliebt. Ihr Mann Holger aber will die Insel hinter ihrem Rücken zu Geld machen um damit seine Insolvenz aufzuhalten. Sylvia vertraute ihrem Mann blind, gab ihm sogar eine Vollmacht zum Verkauf der Insel, da Holger sagte das alles matrode und nichts wert wäre. Er hat sie hinterhältig belogen und getrogen. Sylivia kommt hinter seine Machenschaften und kann alles noch rechtzeitig verhindern. Auch findet sie eine neue Liebe und macht einen Neuanfang. Ein Roman zum Entspannen und Relaxen.

  9. Cover des Buches Grave Mercy - Die Novizin des Todes (ISBN: 9783570401569)
    Robin LaFevers

    Grave Mercy - Die Novizin des Todes

     (249)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Das Buch Grave Mercy geschrieben von Robin LaFevers und veröffentlicht vom cbjverlag hat mir sehr gut gefallen. Das Buch spielt im Mittelalter und Ismae hilft in einem Krieg nach den Verrätern zu suchen und weiß dabei nicht, wem sie trauen darf und wem nicht. Das Buch ist von Anfang an spannend. An manchen Stellen zieht es sich etwas, aber durch die spannende Handlung, kann man gut darüber hinweg sehen. Der Schreibstil ist an das Mittelalter angepasst, was die Geschichte sehr authentisch macht. Ich habe es nicht als schwierig oder anstrengend empfunden das zu lesen. Es gibt auch noch zwei andere Teile, welche aber von anderen Mädchen aus dem Kloster handeln.

  10. Cover des Buches Mortal Heart - Das Erbe der Seherin (ISBN: 9783570401804)
    Robin LaFevers

    Mortal Heart - Das Erbe der Seherin

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Handlung

    Band 3 der Reihe "Grave Mercy". Annith ist schon seit sie geboren wurde im Kloster von St. Mortain aufgezogen. Dort dienen die Schwestern noch einem der alten Göttern der Bretagne - Mortain. Annith muss immer zurück bleiben, Ismae und Sybilla wurden vor ihr ausgeschickt und jetzt wieder. Ein anderes Mädchen, eine andere Ihrer Schwestern. Sie muss wieder im Kloster zurück blieben, obwohl sie überall die beste ist. Und dann wird sie auch noch ausgewählt die nächste Seherin zu werden und für immer zwischen den Klostermauern gefangen zu sein. Annith fühlt sich verraten von der Äbtissin und beschließt ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

    Sie trifft die Teufelsknechte, ihre Schwestern, die Herzogin Anne und plötzlich kommen Geheimnisse ans Licht, die Annith Leben komplett auf den Kopf stellen ...


    Meinung

    Es ist Jahre her, seitdem ich die ersten beiden Bände gelesen habe und jetzt endlich! an Band 3 gekommen bin, der leider als nicht mehr neu käuflich ist. Trotzdem, dass ich in der Reihe nicht mehr so ganz drin war, ließ sich das Buch sehr gut lesen und hat mich direkt wieder angefixt.

    Dass auch Annith jemanden gefunden hat, und vorallem wen sie gefunden hat, fand ich erst etwas seltsam und übertrieben, aber letztlich eine sehr schöne Idee und habe mich gefreut davon zu lesen.

    Ich habe es gerne gelesen und war sehr überrascht von den Wendungen, die das Buch genommen hat! Auch wieder über die Vergangenheit und die alten Götter von der Bretagne zu lesen hat mir sehr gefallen. 

    Die ersten beiden Bände haben mir einige Dinge in der Bretange schon irgendwie näher gebracht, als ich dort vor zwei Jahren im Urlaub war. Jetzt nachdem ich die Kulur der Bretagne gesehen habe, war es ganz wunderbar nochmal davon zu lesen, diesmal mit echten Bildern im Kopf. Und so ganz verloren haben die Bretonen ihre alten Götter und Geschichten nämlich auch nicht. 

    Lohnt sich zu lesen, wenn man eine seichtere Liebesgeschichte und geschichtlichen Hintergrund aus Frankreich lesen mag :) Besser ist es aber die ersten beiden Bände zu kennen, um in der damaligen Geschichte drin zu sein.

  11. Cover des Buches Léon und Louise (ISBN: 9783423253635)
    Alex Capus

    Léon und Louise

     (555)
    Aktuelle Rezension von: rkuehne

    Die Lebensgeschichte und Liebesgeschichte von Leon Le Gall, geboren um die Jahrhundertwende in Frankreich, spielt natürlich im 20. Jahrhundert, passt aber streckenweise so gut wie lange kein anderes Buch in unsere Zeit. Das Leben und Lieben Leons, der sich mit 17 in die gleichaltrige Louise verliebt, eine Liebe, die bis an ihr Lebensende hält und dennoch immer starken Widerständen ausgesetzt ist, ist geprägt durch die beiden Weltkriege. Vor allem die Zeit des zweiten Weltkriegs, Leon lebt als Polizeichemiker in Paris, einer besetzten Stadt in der alles gelähmt ist, aber weiterläuft. Zum ersten Mal hab ich bemerkt, dass unsere Corona-Situation, vor allem mit der Ungewissheit, wie lange sie noch anhalten wird, sehr nah an dem Kriegsszenario ist. Täglich sterben hunderte Menschen, das öffentliche Leben ist wie betäubt und trotzdem machen alle irgendwie weiter. Das ist nur ein Aspekt des insgesamt auch tollen Buches, hat mich aber sehr beeindruckt.

  12. Cover des Buches Bretonische Spezialitäten (ISBN: 9783462054019)
    Jean-Luc Bannalec

    Bretonische Spezialitäten

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Marcel0901

    Der Kommissar aus Concarneau muss mit seinem Präfekten auf eine Fortbildung nach Saint Malo. Einem Ort, der in der Bretagne eigen ist. Jedoch einiges an Kulinarik zu bieten hat. 


    Dupin, der kein Interesse an dem Seminar hat, verbringt seine Mittagspause in den Markthallen der Stadt, als dort jemand erstochen wird. Er verfolgt die Verdächtige. Diese entkommt. So kehrt er mit Verspätung zum Seminar zurück. 


    Kurz darauf gibt es einen weiteren Toten. So beschließen die Präfekte der Bretagne, dass deren drei Kommissare zusammen arbeiten. Da Dupin sich jedoch in Sant Malo nicht auskennt, wird er zunächst zur Nebenrolle. 


    Nur durch einen Anruf einer Tante der Verdächtigen, kommt Dupin der wahren Geschichte auf den Grund. 


    Seine Kommissare Riwal und Kadeg, sowie Nolwenn spielen leider auch nur sehr untergeordnete rollen. 


    Kein typischer Fall für Kommissar Dupin, dennoch spannend und gut zu lesen. Das Urlaubsfeeling stellt sich jedoch erst spät ein.

  13. Cover des Buches Alles außer Austern (ISBN: 9783548612492)
    Tessa Hennig

    Alles außer Austern

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Fee erzählt vom Buch: 
    Annes Mann ist gestorben und trotzdem wollen alle, dass sie mitgeht in die Bretagne, um wie jedes Jahr, Urlaub machen. Christine und Karin ihre besten Freundinnen mit Ehemänner, samt der Tochter von Christine. Doch der Urlaub wird ganz anders, als sie sich das alles vorgestellt haben. 

    Fee´s Meinung: 
    Ich habe das Buch im Bücherschrank gefunden und es sprach mich an, da ich mal etwas anderes als Krimis haben wollte. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Charaktere hatten es alle in sich, allerdings mochte ich niemanden besonders, weil alle sehr speziell waren und einige hatten Dreck am Stecken. Am besten gefielen mir die mitwirkenden Franzosen. 

    Das Buch hatte es in sich. Es war nicht das locker leichte, was ich mir vorgestellt hatte. Sehr tief wurde da gegraben und alte Geschichten kamen da hervor. Das war wirklich sehr interessant und spannend. Da taten sich Abgründe auf. So dass es einem nicht langweilig wurde. 

    Zwischendurch war es locker flockig und leicht, als sich Anne und Suzanne verlieben. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Radtour fand ich schön. Die Unterkünfte hatten es in sich, sie hatten sehr viel Glück. Der Showdown dann in Mont-Saint-Michel war spannend. 

    Alle hängen an ihrem Bretagne Urlaub, weil der Eherettend ist und alle kämpfen um ihn, auch wenn Michel das Haus für Blinde umbauen möchte, um ihnen zu helfen. 

    Die Abgründe fand ich teilweise unglaubwürdig und sie gefielen mir absolut nicht. 

    Das Cover ist hübsch, der Titel auch und der Rückentext sind passend und kann ich mit einer Zwei bewerten. 

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 
    Da ich das Buch an einem regnerischen Ferientag total ausgelesen habe, muss es einfach gut sein! Auch wenn mir die Geschichte selbst nicht so gut gefällt. Sie hat mich unterhalten und ich wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. 5 Sterne und eine Empfehlung von mir. 


    • Cover des Buches Bretonischer Stolz (ISBN: 9783462049275)
      Jean-Luc Bannalec

      Bretonischer Stolz

       (120)
      Aktuelle Rezension von: Marcel0901

      Zu Beginn des Buches wird eine Leiche gemeldet, die is die Polizei eintrifft verschwunden ist. 


      Doch Geoge Dupin glaub, dass es tatsächlich eine Leiche gab. Kurz darauf wird eine Leiche gefunden. Aber nicht die vermisste. 

      Der Kommissar glaubt aber nicht an Zufälle.  Doch zur gleichen Zeit wird Inspektor Kadeg von Kollegen verhaftet wegen Verdacht auf Sandraub. 


      Hängen die Fälle zusammen??? Der Kommissar bezweifelt es. In den Ermittlungen wird festgestellt, dass die zwei Toten aus Schottland stammen. Es werden Verbidungen zwischen Schottland und der Bretagne aufgezeigt. Okulte Rituale und Druidenverbände. Doch die Ermittlungen stocken. 


      Dupin schickt Inspektor Riwal nach schottland. Dieser stößt auf ein Geheimnis und auf das Motiv. 


      Leider verliert sich der Autor diesmal sehr in den Beschreibungen der Bretagne und so wird das lesen zäh.


    • Cover des Buches Bretonisches Gold (ISBN: 9783462048407)
      Jean-Luc Bannalec

      Bretonisches Gold

       (143)
      Aktuelle Rezension von: Marcel0901

      Im weißen Land wird der Kommissar Dupin in einer Saline angeschossen. Die dortige Kripo kommt zum Tatort und beginnt zu ermitteln. Der Staatsanwalt Locmariaquer möchte, dass sein Kommissar George Dupin mit von der Partie ist. 


      Doch dieser wollte eigentlich nach Paris um den Geburtstag seiner Claire zu feiern. Auf der anderen Seite, will er wissen, wer ihn angeschossen hat. 


      Während der Ermittlungen wird eine Leiche gefunden. DIe Journalistin, die Dupin in die Saline gelockt hat, ist tod. 


      Ein Buch indem man viel über die Menschen in der Bretagne lernt, sowie über die verschiendenen Arten des Salzes. Allen voran das Fleur de Sel. 


      Und dass gepaart mit einem spannenden Krimi

    • Cover des Buches Die Frauen der Kamelien-Insel (ISBN: 9783404177240)
      Tabea Bach

      Die Frauen der Kamelien-Insel

       (44)
      Aktuelle Rezension von: anne_fox

      Die Geschichte der Frauen von der Kamelieninsel geht weiter. Sylvia hat sich auf der Insel eingelebt und geniest ihre Ehe mit Mael. Eines Tages jedoch ist der Frieden vorbei und Mael Exfreundin kommt und bringt ihren Sohn Noah mit. Erstmals nach 7 Jahren erfährt Mael das er einen Sohn hat. Chloe die Ex hat das Kind ihrem Ehemann untergeschoben und als der ein zweites Kind will kommt heraus das er zeugungsunfähig ist. Deshalb erscheint auch Chloe auf der Kamelieninsel und macht sich dort breit. Sie will Mael zurück und macht Sylvia furchtbar eifersüchtig. Doch die gibt nicht  auf und kämpft um ihre Liebe und das mit Erfolg. Eine gelungene Fortsetzung der Kamelieninsel-Saga

    • Cover des Buches Kurz bevor das Glück beginnt (ISBN: 9783423216388)
      Agnès Ledig

      Kurz bevor das Glück beginnt

       (151)
      Aktuelle Rezension von: daskleinebackglueck
      Diese Geschichte ist mal etwas ganz anderes und trifft mitten ins Herz!
      Es geht um eine junge Mutter, die sich versucht sich und ihren Sohn durch zuschlagen. Dabei ist ihr Sohn der einzige, der ihr Kraft schenkt.
      Doch eine Tages bekommt sie von einem fremden das Angebot mit ihm in den Urlaub zu fahren. Nach kurzen Zögern nimmt sie das Angebot an und verbringt ein paar wunderbare Tage mit ihm und seinem erwachsenem Sohn am Meer.
      Doch dann stirbt ihr Sohn.
      Eine Welt bricht für die junge Mutter zusammen. Doch mithilfe der neuen Freunde in ihrem Leben schafft sie es wieder aus diesem dunklen Loch heraus.
      Auch wenn ich während dem Lesen weinen musste und mich die Geschichte teilweise sehr Traurig gemacht hat, erzählt sie doch von Hoffnung, Mut und der Gewissheit, dass nach noch so dunklen Tagen wider Sonnenschein aufkommen kann.
    • Cover des Buches Judassohn (ISBN: 9783426637708)
      Markus Heitz

      Judassohn

       (315)
      Aktuelle Rezension von: Michelly

      Band zwei der Judas-Reihe von Markus Heitz kann sich durchaus sehen lassen, ist für mich aber ein wenig schwächer als Band eins (4/5 Sternen).

      Die Geschichte ist durchweg spannend und sehr interessant und es gibt Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Mir war lange Zeit nicht klar, wie der Autor die verschiedenen Handlungsstränge denn letztendlich in eine Geschichte verflechten möchte, was durchaus die Spannung zusätzlich erhöhte. Dennoch war mir die Auflösung ein wenig zu abgehoben, damit musste ich mich erst einmal auseinander setzen und darüber nachdenken, was denn nun genau passiert ist. Da ist für mich der Knick in der Geschichte und daher auch der leichte Punkteabzug im Vergleich zum Vorgänger. Zudem geht es in dem Buch (leider) kaum um Sia, sondern wir reisen in deren Vergangenheit und lernen viel über die Umstände dazu. Das ist natürlich nicht negativ in dem Sinne, der Klappentext lies jedoch eine ganz andere Geschichte vermuten.

      Ich werde natürlich trotzdem den dritten Band lesen, die Geschichte rund um Sia ist wirklich spannend und gut aufgebaut und für Vampirfans, die es mögen, wenn es ein wenig härter zugeht, durchaus zu empfehlen. 

    • Cover des Buches Der dunkle Wächter (ISBN: 9783596521173)
      Carlos Ruiz Zafón

      Der dunkle Wächter

       (394)
      Aktuelle Rezension von: Blintschik

      Nachdem ihr Ehemann und Vater stirbt, haben sie es nicht leicht, um um die Runden zu kommen. Als Simone dann eine Stellung auf einem geheimnisvollen Anwesen bekommt, scheint das die Lösung für ihre Probleme zu sein. Doch das Anwesen gehört einem Spielzeugproduzenten und irgendetwas stimmt mit den Spielzeugen nicht. Und dann verschwindet plötzlich ein Mädchen aus dem Anwesen.

      Ich liebe den Schreibstil des Autors. Er hat einfach ein wunderbares Talent alles poetisch und wunderschön wie ein Märchen zu erzählen und dabei eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erschaffen. Ich konnte mir die ganze Geschichte wie einen düsteren Film vorstellen und dadurch packt einen das Buch und lässt einen nicht mehr los. Allein schon diese Gruselstimmung macht dieses Buch fantastisch. Aber auch die einzelnen Szenen werden aufregend und teilweise sogar richtig actionreich beschrieben. Dazu kommen noch die lebendigen Charaktere, die alle tiefgründig wirken und durch ihre Geschichte und Art echt und sympathisch wirken.

      Das Buch ist dabei kein Splatterhorror oder ähnliches, sondern eher einer dieser stimmungsvollen, nicht allzu schrecklichen Geschichten, die man gerne an einem verregneten Tag liest und die einfach zu grauen Tagen und gemütlichen Stunden passen. Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen und ich liebe die magischen und fantasievollen Geschichten des Autors und kann auch diese gut weiterempfehlen.

    • Cover des Buches Der Bogenschütze (ISBN: 9783499258336)
      Bernard Cornwell

      Der Bogenschütze

       (99)
      Aktuelle Rezension von: Thommy28

      Einen kurzen Blick auf das Geschehen erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

      Ich bin ein grosser Freund von historischen Romanen in denen historische Fakten und Figuren mit einer fiktiven Erzählung verknüpft werden. Das ist auch hier der Fall. 

      Die Geschichte spielt Mitte des 14. Jahrhunderts zu Beginn des 100jährigen Krieges und wimmelt von historischen Fakten und schildert einige der grösseren und kleineren Auseinandersetzungen sowie auch einer der bedeutendsten Schlachten dieser Zeit. Das alles hat der Autor verknüpft mit dem Leben und Schicksal seines Protagonisten.

      Die Schreibweise ist hervorragend, sie erzeugt ein gutes Tempo wo dies erforderlich ist und vermittelt Ruhe wo dies gewünscht ist.

      Die Figuren sind sehr sorgfältig gezeichnet und werden dem Leser gut präsentiert. Man kann sich in die Hauptfigur gut hineinversetzen.

      Das Buch ist spannend und hat mich sehr gut unterhalten; ausserdem hat es mir mächtig "Appetit" auf die beiden Folgebände gemacht.

    • Cover des Buches Der Leuchtturm auf den Klippen (ISBN: 9783404173761)
      Marie Lamballe

      Der Leuchtturm auf den Klippen

       (16)
      Aktuelle Rezension von: elycalxa

      Susanne Meyer-Schildt studiert in Paris. Ihre Eltern sind reich und erhoffen sich nach Susannes Studium, dass sie in einer Firma ins Management einsteigt. Susanne lernt Paul kennen und verliebt sich in ihn. Sie geraten in einen Autounfall. Susanne verliert das Gedächtnis und trampt in die Bretagne. Sie findet in ihrer Manteltasche einen Brief, der an eine Anne-Marie LeBars adressiert ist und glaubt Anne-Marie zu sein.

      Ich lese die Bücher von Maire Lambelle sehr gerne, aber dieses konnte mich leider gar nicht überzeugen. 

      Die Charaktere sind gut. Ich konnte mich relativ schnell in Suanne hineinversetzen. Auch die Landschaftsbeschreibung haben mir als Bretagne-Fan sehr gut gefallen, sie waren sehr bildlich. 

      Allerdings bin ich nicht so richtig in das Buch hineingekommen. Die Handlung war doch etwas lau und viel auf der Stelle erzähle.

    • Cover des Buches Dark Triumph - Die Tochter des Verräters (ISBN: 9783570401798)
      Robin LaFevers

      Dark Triumph - Die Tochter des Verräters

       (96)
      Aktuelle Rezension von: smil3everyday
      Erster Satz: 
      "Ich bin nicht als unbeschriebenes Blatt ins Kloster St. Mortain gekommen."
      Inahlt:
      Sybella erlangt Zuflucht im Kloster von St. Mortain. Sie ist die Tochter eines Verräters und ihr erster Auftrag führt sie direkt dorthin zurück, wo sie nie wieder in ihrem Leben sein wollte. Sie wird in den Haushalt ihres verachteten Vaters eingeschleust und ihr Auftrag besteht darin, Verräter zu entlarven und zu töten. Doch plötzlich erhält sie einen neuen Auftrag, der ihr so gar nicht passt, will sie doch die Verräter töten. Sie soll "Die Bestie" befreuen und sicher nach Rennes bringen. Damit nimmt ihr Leben eine völlig andere Richtung anund auch sie selbst entdeckt neues auf dieser Reise. Wer Band 1 kennt weiß, wwer de Waroch ist und ihr könnt schon mal ein wenig spekulieren was Sybella so alles auf ihrer Mission entdecken wird.

      Fazit
      Das Buch ist wie Band 1 einfach sagenumwobend. Ich habe es genauso verschlungen. Im Vergleich dazu ist es aber total anders, es geht schließlich auch um einen anderen Hauptcharakter. Zwar ist der Grundzug hinter der Story der Gleiche, doch durch die anderen Eigenschaften Sybellas ist das Buch einfach einzigartig. Auch wenn Sybella mit Freundschaften und sozialen Kontakten so ihre Probleme hat, kann man sie als Leser einfach nur in sein Herz schließen. Man kann sich natürlich denken, dass sie, Ismae und Annith zueinander finden und stets mit dem anderen mitbangt wenn eine von ihnen auf eine Mission muss. Das Buch war bei mir innerhalb von zwei Tagen ausgelsen, ich konnte es einfach nicht weglegen.

      Mehr dazu findet ihr auf unserem Blog. Schaut doch mal vorbei! :)
      http://welivedathousandlifes.blogspot.de/2016/07/rezension-dark-triumph-die-tochter-des.html
    • Cover des Buches Meeresduft macht noch keinen Sommer (Liebe) (ISBN: 9783960873082)
      Laura Albers

      Meeresduft macht noch keinen Sommer (Liebe)

       (29)
      Aktuelle Rezension von: LadyIceTea

      Camille freut sich auf ein paar unbeschwerte Tage in der Bretagne. Dass neben ihren Freunden Falko und Greta ausgerechnet Samir mitkommt, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat, löst in ihr jedoch gemischte Gefühle aus. Doch sie beschließt, sich ihre Zeit in dem malerischen Penmarch nicht verderben zu lassen. Die beiden liebenswerten und kauzigen alten Franzosen in ihrer Nachbarschaft haben so manche Geschichte zu erzählen und Camille fühlt sich bald wie zu Hause – erst recht, als Falko bei ihr Schmetterlinge im Bauch weckt.

      Doch dann bricht ein Unwetter über den idyllischen Küstenort herein und überrascht Camille auf dem Weg ins Dorf. Ihre Freunde sind in Aufruhr – einer von ihnen ganz besonders.

       

      Als ich den Klappentext von Laura Albers „Meeresduft macht noch keinen Sommer“ gelesen habe, habe ich eine entspannte und gefühlvolle Urlaubslektüre erwartet. Urlaub für den Kopf und die Seele. Zugegebenen, sind die Beschreibungen des französischen Dörfchens, der Landschaft und des Meeres wirklich schön. Man bekommt Fernweh und kann sich als Leser vieles bildlich vorstellen.

      Leider hat der Rest aber für mich nicht gepasst. Die Charaktere sind mir zu blass geblieben und dass obwohl sie Spiele spielen und Fragen beantworten sollen, die wirklich tiefgründig hätten sein können. Mir ist lange nicht klar geworden, wie wirklich die Konstellation ist und wie alt die vier eigentlich sind. Ich fand sie alle schon zu bodenständig und irgendwie langweilig, dass ich sie nicht für Ende zwanzig sondern um einiges älter gehalten hätte.

      Besonders Camille, aus deren Sicht wir alles erleben, hat oft nicht richtig auf gewisse Themen geantwortet und so hat man auch viel von ihr nicht kennen gelernt. 

      Die Ereignisse in Penmarch sind nicht so spektakulär wie der Klappentext denken lässt und plätschern eher so dahin. So wünsche ich mir meinen eigenen Urlaub aber zum lesen war es mir dann noch etwas zu langweilig. 

      Es tut mir echt leid, dass so zu schreiben. Die Idee des Buchs ist eine Gute und ich denke, wer unaufgeregte, langsame und bodenständige Geschichten mag, der ist hier gut bedient. Ich bin leider mit den Figuren und der Geschichte nicht warm geworden und habe mir doch mehr erhofft. 

    • Cover des Buches Das geheime Leben des Monsieur Pick (ISBN: 9783328102151)
      David Foenkinos

      Das geheime Leben des Monsieur Pick

       (103)
      Aktuelle Rezension von: Bibliomania

      Mein erstes Buch von David Foenkinos war „Nathalie küsst“, ein hinreißender Roman, der mich stark an die fabelhafte Welt der Amélie erinnert hat. Durch Kommissar Dupin habe ich die Bretagne lieben gelernt und war deshalb außerordentlich erfreut, dass auch Foenkinos einen Roman geschrieben hat, der zu großen Teilen in der Bretagne spielt.

      Monsieur Pick war ein guter und kreativer Pizzabäcker, bis er vor nicht allzu langer Zeit verstorben ist. Eine junge Lektorin, Delphine, aus Paris mit bretonischen Wurzeln besucht mit ihrem Freund eine kleine außergewöhnliche Bibliothek, die unter anderem auch abgelehnte Manuskripte bereithält. Die beiden finden einen unglaublichen Roman, der in ihren Augen sofort ein Bestseller werden würde. Die junge Lektorin möchte das Buch herausbringen und steht nun vor der Aufgabe Madeleine Pick zu erklären, dass ihr Mann ein großartiger Schriftsteller ist. Diese kann sich das ganze nicht so richtig erklären, hat ihr Henri doch nie etwas geschrieben, höchstens die Einkaufsliste...

      Das Buch „Das geheime Leben des Monsieur Pick“ hat mich wirklich gefallen. Nicht nur die Bretagne kommt zur Geltung, der ganze Literaturbetrieb spielt eine große Rolle (was für Buchliebhaber wahrscheinlich immer ganz spannend ist). Eine richtige Detektivgeschichte kreiert Foenkinos, der auch noch einen fallengelassenen Literaturkritiker auf den Plan holt. Dieser zweifelt  die Echtheit dieses Romans an und möchte die vermeintliche Wahrheit ans Licht bringen.

      Schade fand ich allerdings, dass die Familie Pick dann so sehr in den Fokus gerückt ist und auch die Geschichte des Literaturkritikers so viel Raum eingenommen hat, das sich der eigentliche Plot arg in die Länge gezogen wurde. Was sich zwischen Delphine und ihrem Freund abspielt und was im Literaturbetrieb passiert, bleibt etwas im Hintergrund und hätte durchaus in den Fokus gerückt werden. Das Ende des Buches hat mich dann trotzdem sehr überrascht und einen ausgefuchsten Clou hinter dieser Geschichte erkennen lassen.

      David Foenkinos wird nun wohl doch wieder mehr auf meine Leseliste rutschen.

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