Bücher mit dem Tag "brexit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "brexit" gekennzeichnet haben.

26 Bücher

  1. Cover des Buches Die Mauer (ISBN: 9783608963915)
    John Lanchester

    Die Mauer

     (160)
    Aktuelle Rezension von: maibe_schreibt

    Durch eine Mauer schützt sich Großbritannien vor den Klimaflüchtlingen aus dem überschwemmten Rest der Welt. Auf einem Abschnitt der Mauer beginnt Joseph seinen Dienst. Geplagt von Kälte, Angst und Einsamkeit will er seine Pflicht erfülle, denn Versagen wird mit dem Tod bestraft.

    Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, habe ich das Buch verschlungen. Das Thema ist aktuell und die Umsetzung sehr interessant. Durch die Beschreibungen hatte ich teilweise das Gefühl selbst in der Dunkelheit alleine auf der Mauer zu sitzen. 


    xoxo Maibe.Schreibt

  2. Cover des Buches Maschinen wie ich (ISBN: 9783257070682)
    Ian McEwan

    Maschinen wie ich

     (91)
    Aktuelle Rezension von: OldWhiteCis_Man

    Charlie ist Anfang 30 und der Sohn und Schwiegersohn, der die grauen Haare vermehrt und weiß werden lässt. Er ist ziellos, fast an allem desinteressiert und versenkt zu Beginn des Romans sein Geld in einen Androiden. Die Behauptung des Verlages, er sei ein liebenswerter Lebenskünstler trifft für mich mit beiden Worten nicht.

    Adam heißt der Androide, in den das Restvermögen versenkt wird. Er zeigt Individualität und erklärt zu Lieben. Das führt zu einer Konkurrenz zwischen Charlie und Adam um Miranda.

    Miranda wird im Verlagstext als clevere Studentin beschrieben, was nicht ganz falsch ist. Sie ist jedenfalls lebenstüchtiger Als Charlie und hat damit in der Beziehung glatt das sagen. Eine Liebesnacht mit Adam probiert sie auch aus. Frau nimmt halt mit, was so geboten wird.

    Weitere Personen kommen vor, von denen wegen seiner Bekanntheit hier nur Alan Turing genannt wird.

    IanMcEwan sagte in einem Interview, er habe keinen SF-Roman geschrieben. Dem kann man als SF-Freund nur mit einem "Gott sei Dank" zustimmen. Es ist eine etwas wirre Dystopie, deren Sinn für die Handlung kaum eine Rolle spielt.

    Was ist es dann? Eine Dreiecksgeschichte? Ja. aber ohne jeden Pfiff. Ein Krimi? Ein bisschen. Eine Liebesgeschichte? Naja. Auch da vermisse ich jeden Pfiff, wenn man von dem Krimielement absieht. Spannung? Vor allem auf den letzten 30 Seiten bei mir unter der Frage: Wann bin ich durch? Eine Auseinandersetzung mit KI, Bewusstsein, Existenz? Extrem dünn und der Name Alan Turing mit dem Turing-Test poliert die Geschichte nicht wirklich auf. Literatur? Ja, in dem Sinn, dass ein geschriebener im Kopf des Autors entstandener Text vorliegt, dem leider jede Tiefe fehlt.

    Es ist traurig. Nachdem ich das Buch zuklappte, dachte ich noch an ***. Dann fragte ich mich nach der Stimmigkeit der Geschichte und war ganz schnell bei **. Die in der Geschichte behandelten Themen waren dann so flach, dass ich bei * endete.

    Altpapier: Schade. Meine Ausgabe der Büchergilde  ist schon gebunden und würde sich in einem Bücherschrank gut machen, wenn darin Mangel an gebundenen Büchern herrscht. Die Paperbackausgabe kann sofort dahin.

    Offener Bücherschrank: Nur mit großen Gewissensbissen.

    Freunde und Verwandte: Nur mit intensivem Abraten, wenn jemand bei mir drüber stolpert und sagt: Das will ich mir gerade kaufen. Das Geld ist besser in Klopapier investiert.

    -------

    Nein! Ich bin kein freundlicher Rezensent, wenn ich völligen Mist lese. Da ist auch Ärger über mich bei. Die guten Besprechungen ließen mich in Hoffnung auf eine Wende zum Besseren weiterlesen. Und dann - Back to top.

  3. Cover des Buches Exit Now! (ISBN: 9783649634195)
    Teri Terry

    Exit Now!

     (111)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Großbritannien hat sich vom Rest Europas abgespalten; die Grenzen sind seit Jahren dicht und alle Nicht-Briten mussten die Insel verlassen. Die soziale Kluft ist enorm gewachsen....hier die Superreichen, dort die Menschen, die auf der Straße leben müssen. Es kommt immer wieder zu Unruhen und Anschlägen…

    Die Protagonistinnen Sam und Ava könnten in ihrem Lebensstil nicht unterschiedlicher sein. Sam ist die Tochter eines wichtigen Politikers, Ava die eines Taxifahrers. Durch die Schule freunden sich die beiden Mädchen an und erleben mit, wie die Regierung immer härtere Gesetze gegen Jugendliche erlässt.  Bis Sam aufbegehrt…

    Die Geschichte wird abwechselnd von Sam und Ava erzählt, in sehr kurzen und knappen Kapiteln. Dadurch ist das Buch leicht lesbar. So unvorstellbar ist das alles gar nicht, Bezüge zur Gegenwart sind klar ersichtlich. Und um so beängstigender das Szenario, das die Autorin hier aufbaut….

    Trotzdem habe ich es eher „mit Abstand“ gelesen und es hat mich nicht richtig berührt. Das lag zum einen an den zwei Mädchen, die seltsam blass blieben und mich nicht überzeugten. Auch die andren Personen waren nicht richtig greifbar für mich.

    Die Geschichte an sich zieht sich in die Länge und trotz aller erschreckenden Szenen fühlte ich mich nicht richtig „mittendrin“. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich nicht so richtig weiß, warum…..

    Und das Ende war zwar überraschend,  für mich aber zweifelhaft und nicht unbedingt plausibel.

    Wie Ihr seht – das Buch müsst Ihr also selber lesen ! Vielleicht seht Ihr das ja anders.

  4. Cover des Buches Just Like You (ISBN: 9783462000399)
    Nick Hornby

    Just Like You

     (61)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Über 20 Jahre nach „About a boy“ war es für mich mal wieder an der Zeit für ein Buch von Nick Hornby. Und da ich die Brexit-Verhandlungen gespannt verfolgt habe, fand ich sein neuestes Werk „Just like you“ interessant, verspricht es doch laut Klappentext „Liebe in Zeiten des Brexit“. Und tatsächlich schafft das Buch es auf sehr spannende Weise, beides zu verknüpfen. Und eines ist schon von Anfang an klar: kompliziert wird beides.

    Die 42-jährige Lucy Fairfax, Mutter von zwei Söhnen, lebt von ihrem alkoholkranken Ehemann getrennt und die beiden stehen kurz vor der Scheidung. Großbritannien und die EU sind noch nicht getrennt, 2016 steht das Land aber kurz vor dem Referendum, das über die Scheidung entscheiden soll. Joseph ist 22, lebt noch bei seiner Mutter, bestreitet seinen Lebensunterhalt als Aushilfsmetzger, Fußballtrainer und Babysitter. Lucy und Joseph, so verschieden die beiden sind (denn zusätzlich zum Altersunterschied ist Lucy weiß und Joseph nicht), verlieben sich ineinander und ihre Beziehung ist analog zu den Diskussionen um den Brexit: voller Missverständnisse, Zweifel, Höhen und Tiefen und, um es mit einem Wort zu sagen: kompliziert. Wie die Liebesgeschichte im Buch endet, möchte ich nicht spoilern. Und wie die Sache mit dem Brexit ausging, das ist Geschichte.

    Tatsächlich hat mich das Buch positiv überrascht. Die unterschiedlichen Charaktere (Altersunterschied, verschiedene Herkunft und Hautfarbe, sie ist Englischlehrerin und er hat seinen Weg im Leben noch nicht gefunden, und so weiter) waren hervorragend ausgearbeitet und sehr plastisch beschrieben. Auch fand ich die Protagonisten sympathisch dargestellt. Die Brexit-Diskussionen fand ich ebenfalls gut geschildert, das Hin und Her zur Entscheidungsfindung für oder gegen den EU-Austritt Großbritanniens, die Für- und Wider-Argumente, die Lügen und Halbwahrheiten – da trifft der Autor den Nagel ordentlich auf den Kopf. 

    Ähnlich wie die On-Off-Ja-Nein-Vielleicht-Beziehung zwischen Joseph und Lucy ändert sich auch die Haltung ihres Umfelds (und die Haltung vieler Briten) zum Brexit. Ein gutes Beispiel ist Josephs Mutter, die als Krankenschwester erst die ausländischen Kolleg:innen aus Polen, Ungarn und Spanien unverzichtbar findet, später aber für den Brexit stimmt, weil sie daran glaubt, dass danach 161 Millionen Pfund wöchentlich ins Gesundheitssystem fließen werden. (Stand 2020/21 wissen wir, dass das auch nicht stimmt).

    Hornby deckt also in seinem Buch jede Menge Themen ab: Brexit, Liebe mit Altersunterschied und Rassismus im Allgemeinen und im Speziellen (Joseph macht eine unerfreuliche Erfahrung mit einem von Lucys Nachbarn und der Polizei), aber insgesamt zeigt er auch, wie unterschwellig xenophob viele Briten sind (»Ich stimme für den Austritt. Zu viele Auflagen, zu viele Albaner.« oder „»Ganz ehrlich, ich habe kein Problem mit Einwanderung. Ohne Einwanderung wären wir nicht hier. Aber die kommen nicht her, um ein Teil von England zu werden, oder? Die ganzen Osteuropäer und so weiter. Die kommen hier so überfallartig an, unterbieten die örtlichen Arbeiter, verdienen sich was und hauen wieder ab“). 

    Hornbys Stil ist ein bisschen holprig und ich hatte anfangs Mühe in das Buch zu finden, das gab sich aber nach ein paar Dutzend Seiten. Außerdem ist es sehr dialog-lastig, was ich ebenfalls gewöhnungsbedürftig fand. Dennoch, wie die Liebe der beiden Protagonisten und der Brexit hat auch das Buch für mich zwei Seiten. Man kann es als leichten Unterhaltungsroman lesen, ein bisschen über die lustigen Szenen und den manchmal aufblitzenden Wortwitz schmunzeln; oder man kann es als einen durchaus tiefgründigen gesellschaftskritischen Roman lesen und sich seine eigenen Gedanken machen und Meinung bilden. Manche Gedankengänge muten fast  philosophisch an.

    So oder so - insgesamt finde ich das Buch absolut lesenswert. Eventuell werde ich mir mal das englische Original besorgen, denn manchmal finde ich die Übersetzung nicht ganz gelungen. Von mir aber 4 Sterne. 

  5. Cover des Buches Die Kakerlake (ISBN: 9783257071320)
    Ian McEwan

    Die Kakerlake

     (52)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Das Konstrukt ist schnell erklärt. Der Autor bedient sich bei Kafka und macht Boris Johnson zu einer...naja

    Das ist auch nur zu Beginn lustig. Anscheinend hat der Autor verzweifelt nach einer Erklärung für die aktuellen Vorgänge in GB. Wie gesagt, hat sich leider nicht ganz bis zum Ende gehalten, auch wenn es eine schöne Idee ist.   

  6. Cover des Buches Unter dem Banner des Kreuzes (ISBN: 9783805251006)
    Astrid Fritz

    Unter dem Banner des Kreuzes

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lalemeer
    Freiburg 1212:Anna ein junges Mädchen die unter ihrem strengen "Vater" leidet, trotz ihres frommen Wesens, beschließt sich einem Kinderkreuzzug anzuschließen der gerade durch ihre Heimatstadt zieht...Hauptsächlich Kinder folgen diesem Kreuzzug und wandern nach Straßburg, wo sie sich mit Gläubigen aus anderen Orten treffen. Mit Anna sind noch einige Freiburger unterwegs. Als der angehende Priester Konrad zu den Pilgern stößt und sie von dieser weiten, gefährlichen und seiner Meinung nach sinnlosen Reise abhalten möchte, stoßen seine Argumente auf taube Ohren. Aber er hat seinem Oheim, dem Freiburger Stadtpfarrer, versprochen, die Kinder zurück zu holen. 

    Die Reise beginnt mit dem Glauben und endet mit der Liebe

     ...mehr möchte ich jetzt nicht preisgeben da es doch auch etwas vorhersehbar ist...
    Astrid Fritz hat es wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und mich übrigens auch diesen Kinderkreuzzügen zu widmen, man weiß doch recht wenig darüber... aber sie hat wieder wahnsinnig gut recherchiert...

    ich vergebe für dieses Buch trotz einiger Längen 5 Sterne, weil es ein neues Thema war, mit einer tollen Protagonistin die wie ich finde total authentisch wirkt...

  7. Cover des Buches Federball (ISBN: 9783550200540)
    John le Carré

    Federball

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Dieser Roman ist der letzte, den John le Carré geschrieben hat. Er ist im Jahr 2019 erschienen und er steht schon seit dieser Zeit in meinem Regal. Als großer le Carré Anhänger habe ich ihn unberührt gelassen in der vergeblichen Hoffnung, es würde doch noch ein weiterer erscheinen, bevor le Carré das Zeitliche segnet. So ist das nun auch der letzte Roman, den ich von ihm lesen gelesen habe, es sei denn findige Verwandte finden noch ein Manuskript oder ähnliches.

    Wie nicht selten beim älteren le Carré ist der Protagonist ein Spion, der seine besten Zeiten bereits hinter sich hat, reich an Erfahrungen, guten wie schlechten, und entsprechend desillusioniert. In diesem heißt er Nat und kehrt nach Jahren an ausländischen Botschaften nach London zurück, wo er die Leitung einer Nebenstelle der Russlandabteilung übernimmt, die als Ruheplatz für abgehalfterte Agenten dient, die „Oase“.

    In seinem Badminton-Club wird Nat von Ed Shannon herausgefordert und die beiden spielen fortan einmal die Woche gegeneinander. In den Gesprächen nach den Matches motzt Ed regelmäßig gegen Trump und den Brexit. Damit bringt er seinen Freund Nat erkennbar in die Bredouille, der Eds Meinung zwar teilt, aber andererseits als beamteter Agent loyal zu seinem Land stehen sollte und möchte. Schließlich muss sich Nat gar zwischen Land und Ed entscheiden…

    Sprachlich ist der Meister des Spionageromans nach wie vor in Bestform, was im Deutschen sicher auch de Übersetzer Peter Torberg zu verdanken ist. Der Fall an sich könnte allerdings deutlich mehr Spannung vertragen und hätte ein weniger unwahrscheinliches Ende verdient gehabt. Drei Sterne von mir.

  8. Cover des Buches Ich versteh die Welt nicht mehr (ISBN: 9783492060974)
    Jennifer Sieglar

    Ich versteh die Welt nicht mehr

     (7)
    Aktuelle Rezension von: theophilia

    Liebe Leser, heute möchte ich Euch das Buch „Ich versteht die Welt nicht mehr“ von Tim Schreder und Jennifer Sieglar vorstellen. Auf dieses Buch bin ich aufgrund einer Empfehlung vom Piper Verlag gestoßen.

    Inhalt:
    Der Islamische Staat verbreitet weltweit Angst und Terror, in den USA wird ein Außenseiter zum Präsident gewählt, aus der Türkei vernimmt man ständig neue Schreckensmeldungen über Präsident Erdoğan und hierzulande wird die AfD stetig populärer – die Welt der Nachrichten dreht sich immer schneller, dabei sind viele Themen ohne fundiertes Hintergrundwissen kaum zu verstehen. Zugleich konsumieren viele Menschen diese Meldungen vor allem bruchstückhaft über die sozialen Medien. Hier setzt »Ich versteh die Welt nicht mehr« an und bietet auf verständliche und unterhaltsame Art Hintergründe zu den wichtigsten Nachrichtenthemen unserer Zeit.

    Meine Meinung:
    Das Cover des Buches ist in Himmelblau gehalten. Vielleicht soll es die Draufsicht vom Weltall darstellen. In der Länderkarte stecken Fähnchen mit den jeweiligen Brennpunkten die im Buch erklärt werden.

    Das Buch „Ich verteh die Welt nicht mehr“ wurde von Tim Schreder und Jennifer Sieglar als Klappenbroschur im Piper Verlag aufgelegt. in den Klappen sind auf einer Landkarte die Punkte der Erde zu sehen, von welchem in dem Buch die Berichte sind. In der hinteren Klappe sind Tim und Jenni bei der Arbeit zu sehen. Beide sind u.a. als Moderatoren der Kindersendung Logo bei Kika bekannt.

    Das Buch hat neben einem Vorwort, Dankesteil und Buchempfehlung 33 kleine Kapitel mit unterschiedlichen Brennpunkten der Erde. Das Buch kann auch als kleines Einführungslexikon zur aktuellen Weltpolitik gesehen werden. Nach der Kapitelüberschrift kommt eine kurze Einleitung farblich hinterlegt.

    Die Schrift ist in 2mm Standardschrift als reines Textsachbuch gedruckt. Nur zur Einleitung eines Kapitels ist ein Globus aufgedruckt mit einer Fahne, welche in dem Teil der Erde steckt, welches gerade besprochen wird. Vielleicht hätte eine etwas größere Landkarte als optische Orientierung neben der großen Weltkarte am Anfang des Buches zur näheren Orientierung verholfen.

    Das Buch kann wie ein kleines Lexikon verwendet werden. Jedes Kapitel lässt sich unabhängig vom anderen lesen und keines baut auf dem anderen auf.

    Tim und Jenni kenne ich von den Logonachrichten. Dort werden die Tagesnachrichten so für Kinder erklärt, dass sie verstehbar sind. Daher bin ich mit der Erwartung an das Buch gegangen, dass dies in einer einfachen Sprache gehalten ist. Doch bei näherem Durchlesen wurde mir schnell klar das das Buch für Teenager bzw. junge Erwachsene gedacht ist. Aber auch Senioren und Eltern von Kindern, die Tim und Jenni aus Logo kennen, sind mit diesem Buch angesprochen.

    Das Buch setzt einen etwas weiteren Sprachwortschatz voraus wie Logo Kindernachrichten. Ist aber im Prinzip genauso gut verständlich und tiefgründig geschrieben. Einige Themen z.B. Mord und Vertreibung sind für jüngere Kinder nicht so geeignet genauer auszuführen. Aber auch Eltern und Senioren sind

    Was ich aus dem Buch lernen konnte
    Es ist nicht aussichtlos die politische Weltlage zu verstehen. Hier ist ein Buch, das dem oftmals überforderten Nachrichtenseher Klarheit in die tägliche Nachrichtenflut an Hintergrundwissen bringt. Die 33 Weltbrennpunkte werden von Anbeginn der Entstehung zeitgeschichtlich fortlaufend dargestellt.

    Das Buch macht Mut sich weiter mit der Weltgeschichte auseinanderzusetzen. Erste Anfänge sind hier gelegt und der Nachrichtenseher kann sein hier erworbenes Wissen Tag für Tag selber vertiefen.

    Dank an Tim Schreder und Jennifer Sieglar für die ausführliche Recherche zu den aktuell brisanten Tagesthemen. Es ist zu erlesen wie viel Zeit und Mühe sie in ihr Buch investiert haben.

    Tim Schreder und Jennifer Sieglar durfte ich im Rahmen der Buchvorstellung auf der Frankfurter Buchmesse 2017 kennenlernen. Es hat mich gefreut sie genauso authentisch bei der Buchbesprechung zu erleben, wie ich Euch von Logo her kenne: jugendlich, kommunikativ und frisch aber trotzdem mit allem Ernst bei der Sache. Danke, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt das Buch zu signieren. Hoffe, dass ihr noch lange die Jugendlichkeit bewahren könnt, um Logo Nachrichten den Kindern zu Präsentieren.

    Fazit:
    Das Buch kann ich für jeden Empfehlen, der sich an der Weltgeschichte interessiert. Ein Muss für jeden der Tagesnachrichten besser verstehen will.

    Autor:

    Tim Schreder
    Tim Schreder, geboren 1991, moderiert seit 2010 logo! und ist als Reporter für das ZDF weltweit im Einsatz. Er berichtete u.a. von den US-Präsidentschaftswahlen und der Fußball-WM in Brasilien. Für seine Reportage zur Flüchtlingskrise wurde er 2016 für den Grimme-Preis nominiert.

    Jennifer Sieglar
    Jennifer Sieglar, Jahrgang 1983, absolvierte ein Volontariat beim Hessischen Rundfunk, wo sie derzeit Moderatorin für die Hessenschau ist. Seit 2008 ist sie für die ZDF-Nachrichtensendung logo! tätig, die sie seit August 2012 moderiert.

  9. Cover des Buches Tödlicher Stoff (ISBN: 9783946938446)
    Beate Baum

    Tödlicher Stoff

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele

    „...“Ich betreibe Studien“, behauptete Sherlock. „Ansonsten das, was die gesamte Menschheit in diesen Netzwerken macht: Lebenszeit vergeuden“...“


    Sherlock Holmes ist in der Gegenwart angekommen. Doch er langweilt sich. Dr. Watson kennt das schon. Wenn Sherlock nichts zu tun hat, bekommt er schnell ein Suchtproblem. Dieses Mal sind es Facebook und Co. Bei obigen Zitat geht es um die Frage, warum sich Sherlock mit dem Internet beschäftigt.

    Nach dem Treffen mit Mycroft, Sherlocks Bruder, ändert sich das. Der braucht Sherlocks Hilfe, damit der Brexit nicht aus dem Ruder gerät. Gleichzeitig ist die politische Schicht beunruhigt, weil sich die Anzahl der toten Obdachlosen häuft.

    Die Autorin hat einen spannenden Krimi geschrieben, in dem sie gekonnt brisante politische Themen anpackt und gleichzeitig zeigt, welche Folgen der Brexit haben könnte. Um die Handlung auf eine konkrete Frage zuzuspitzen: Wie verhält sich das ausländische Klientel, das nicht weiß, was mit ihm nach dem Brexit passiert?

    Dabei kreiert die Autorin interessante Protagonisten: einen Obdachlosen, der als Informant für Sherlock arbeitet und dessen ersten Fall in einem Buch verewigt hat; einen jungen Wissenschaftler, der für seinen Erfolg alles tut, und eine Redakteurin der BBC, von der Watson spekuliert, ob sie für Sherlock mehr ist als eine Mitarbeiterin.

    Sehr spannend finde ich das Verhältnis der Brüder Mycroft und Sherlock. Sie sind wie Feuer und Wasser. Eine Aussage Mycrofts auf die Frage, in welche Situation ihn Sherlock nun gebracht hat, beleuchtet diese Beziehung:


    „...In die gleiche wie früher, wenn ich dein Spielzeug aufräumen und die Wohnung hinter dir wieder in Ordnung bringen musste. Bloß, dass die Wohnung jetzt England ist...“


    Die Ermittlung im Fall der Obdachlosen führt schnell zu einer Teillösung. Sherlock findet heraus, wer für deren Tod verantwortlich war und welche Methode gewählt wurde. Der Täter lebt nicht mehr, und er muss Hintermänner gehabt haben, die ihn geschickt manipuliert haben. Die Suche danach benötigt Zeit. Welche Rolle spielt dabei das Internet. Sherlock stellt dazu eine interessante Frage:


    „...Letzten Endes ist es reine Mengenlehre: Wer von denen, die da interagieren, kennt sich auch in der Realität?...“


    Begeistert bin ich von Sherlocks logischen Schlussfolgerungen, seiner exakten Beobachtungsgabe und seinen ab und an durchblitzenden Humor. Andererseits gefällt mir an ihm weniger, dass er Watson wie eine Statisten behandelt, der da zu sein hat, wenn er ihn braucht. Erstaunlich, dass der sich das gefallen lässt.

    Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Gern mehr davon!

  10. Cover des Buches Schönes Neues England (ISBN: 9783608504149)
    Sam Byers

    Schönes Neues England

     (6)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Ich muss zu meiner Schande eingestehen, dass ich erst mitten im Buch dachte: liest sich ja wie Huxley, dann auf den Einband schaute und mir wie eine Dilettantin vorkam...

    Vieles aus diesem Buch gibt es heute schon so, gut, vielleicht leicht überzeichnet, aber worüber ich anfänglich noch lachen musste, wird später zum bitteren Ernst. Der ganz normale Alltagswahnsinn: Mailflut, Datenausverkauf, Manipulation auf allen nur möglichen Ebenen - hier kommt alles zusammen. 

    Ich hätte mir am Ende gewünscht, dass noch mehr ungelöste Konflikte eskalieren und das Ende selbst hat mich auch nicht überrascht, aber der Weg dorthin war doch erstaunlich erheiternd und inspirierend. Um die aktuelle Zeit etwas besser zu verstehen und gewisse Zusammenhänge zu hinterfragen, sollte man sich dieses Buch mal anschauen

  11. Cover des Buches Herr Sonneborn geht nach Brüssel (ISBN: 9783462000443)
    Martin Sonneborn

    Herr Sonneborn geht nach Brüssel

     (37)
    Aktuelle Rezension von: -Leselust-

    Kurzmeinung:

    "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" ist ein wirklich unterhaltsames Sachbuch, welches den Leser*innen auf humorvolle Weise näher bringt, wie das europäische Parlament funktioniert und was hinter den Kulissen abläuft. Eines meiner Highlights in diesem Jahr!


    Meine Meinung:

    Ich würde mich als durchaus politikinteressierten Menschen beschreiben. Ich schaue Nachrichten, informiere mich im Internet und versuche, in einem angemessenen Rahmen auf dem Laufenden zu bleiben. Sachbücher über Politik habe ich bisher aber kaum gelesen. Zu trocken, zu staubig und unnötig kompliziert erschienen sie mir meist. Als Zielgruppe kamen mir da immer alte weiße Männer mit Kordjackett mit Lederflicken an den Ellbogen in den Sinn.

    Ganz anders ist es jedoch mit "Herr Sonneborn geht nach Brüssel". Viele werden Martin Sonneborn als Chefredakteur des Satiremagazins "Titanic" kennen. Oder aus Satireformaten im Fernsehen, wie der Heute Show. Da kommen einem Adjektive wie "trocken" oder "staubig" nun wirklich nicht in den Sinn. Sondern sein lockerer, humorvoller, sarkastischer Ton, den man von ihm kennt -und genau so hat er auch dieses Buch geschrieben. Mit viel Humor und jeder Menge bissigen Kommentaren erklärt er den Leser*innen die Hintergründe und Funktionsweise des EU-Parlaments. Klärt auf über die Arbeit in Ausschüssen und Gremien, über Abstimmungen, Lobbypartys und Auslandsreisen. Ich habe durch dieses Buch viel über die EU gelernt. Zum Beispiel darüber, wie Gelder verteilt werden, wie neue Gesetze entstehen, wie die Arbeit der Abgeordneten ganz praktisch aussieht und welchen Einflüssen sie unterliegen. Und auch auf die Absurdität der teils wirklich überbordenden Bürokratie macht Martin Sonneborn mit Hilfe der Satire aufmerksam.

    Die interessanten Informationen und Fakten sind gespickt mit lustigen Anekdoten und solchen, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Es hat mich ziemlich schockiert, wie viel Korruption, Absprachen und Einflussnahme etc es im EU-Parlament gibt. Dieses Buch ist dann eben doch nicht nur zum Lachen, sondern hat mich teilweise auch echt wütend und fassungslos gemacht. Sonneborn versteht es großartig, mit satirischen Mittel auf absurde bürokratische Regeln oder politische Missstände aufmerksam zu machen.

    Teilweise konnte ich seinen Humor zwar nicht teilen und sehe einige Passagen auch wirklich kritisch, z.B. seine Reproduktion von von Sexismus und Rassismus. Das ist einfach etwas, was ich auch für satirische Zwecke nicht ok finde und ich nicht drüber lachen kann. Aber insgesamt fand ich seine Aktionen gut und denke, dieses Buch ist sehr gut geeignet, um den "normalen Bürger*innen" auf sehr unterhaltsame Art und Weise Politik und die Funktionsweise demokratischer Prozesse näherzubringen.


    Fazit:

    "Herr Sonneborn geht nach Brüssel" ist ein sehr informatives und gleichzeitig unterhaltsames Buch über Europapolitik –von Abstimmungen im Parlament über Geschäftsreisen bis hin zu Geschichten aus dem Hinterstübchen und den Einfluss von Lobbyismus und Korruption. Martin Sonneborn zeigt mit satirischen Mitteln die Absurdität der überbordenden Bürokratie auf, aber macht gleichzeitig deutlich, warum sich diese EU trotzdem lohnt.

    Eine Empfehlung für alle, die sich für europäische Politik interessieren. Und eigentlich auch für alle, die das eigentlich nicht so sehr tun, sich aber gern unterhalten lassen.


  12. Cover des Buches Just like you (ISBN: 9783844540512)
    Nick Hornby

    Just like you

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Janinezachariae

    Es ist schon eine Weile her, als Nick Hornby ein Buch herausgebracht hat.

    Zumindest ist es lange her, als ich ihn auf dem Schirm hatte.

    Das letzte und schlimmste Buch von ihm, welches ich gelesen hatte, war How to be good. Es war schrecklich.

    Nichts im Vergleich zu High Fidelity oder About a boy.

    A long way down war auch gut.

    Just like you hingegen ist eine komplett andere Geschichte. Natürlich Romance. Aber nicht so kitschig oder voll mit Sex oder herben Ausdrücken, was für Engländer wohl seltsam ist.

    Wir sind hier in der Zeit des Brexits. Lucy ist gegen den Ausstieg. Wie viele ihrer Bekannten. Sie ist Anfang 40, Lehrerin und hat sich von ihrem Mann getrennt. Nach ein paar Dates, stellt sie fest, dass sie sich mehr zu Joseph, einem 22jährigen hingezogen fühlt. Joseph babysittet manchmal Lucys Kinder oder arbeitet in der Metzgerei und als Dj.

    Joseph weiß nicht, ob er für oder gegen den Brexit ist. Wie so viele seiner gleichaltrigen. Er will Lucy nicht enttäuschen, aber sein Vater ist für den Auftritt aus der EU. Was also machen?

    Lucy und Joseph sind unterschiedlich. Nicht nur vom Alter her, sondern auch was die Hautfarbe angeht.

    Sie müssen sich mit so vielen Hürden herumschlagen … Und auch mit der Polizei und dessen Vorurteilen …

    Das Buch hat mich gepackt. Es ist umwerfend, zeigt die unterschiedlichsten Ansichten. Belehrt uns eines besseren und lässt uns in eine Welt eintreten, die nur Nick Hornby und sein Humor in eine Richtung lenkt, bei der man lächelt, lacht oder verblüfft dreinschaut. Hornby hat den englischen Ton getroffen: Fußball, Fifa, Gegensätze und der Brexit.

    Eine Geschichte, die gerade jetzt gebraucht wird. Bei all den Debatten und negativen Nachrichten, benötigen wir einfach ein Buch über einen jungen Mann und seine großartigen Ansichten. Ein junger Mann, der die alten Säcke aus Lucys Freundeskreis mit seinen Aussagen in die Schränken weist. Nick Hornby hat ihn nicht als Opfer von Rassismus dargestellt, obgleich es thematisiert wird. Sondern als eine Stimme der Jugend genutzt und uns einen Einblick in seine Welt gewährt. Josephs Freunde sind auch anders, als die von Lucy. Lucy muss sich mit Vorurteilen herumschlagen. Josephs Freunde hingegen sind direkt bezaubert von Lucy und drohen dem 22jährigen, wenn er es vermasselt.

    Über Hautfarbe, Altersunterschiede, gesellschaftliche Vorurteile und viele weitere Steine. Lucy und Joseph sind anders. Doch können sie trotzdem bestehen? Können sie all das hinter sich lassen oder scheitern sie am Druck der Gesellschaft? Oder ist es vergebene Liebesmühe?

    5/5 Sterne. Wunderbar auch gesprochen.


  13. Cover des Buches Die Lieferantin (ISBN: 9783518467756)
    Zoë Beck

    Die Lieferantin

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    London, der Brexit ist vollzogen, der Druxit steht bevor. Dann treibt ein Drogenhändler tot in der Themse und ein anderer Schutzgelderpresser verschwindet spurlos. Und Ellie Johnson weiß, dass auch sie in Gefahr ist, denn sie ist die Lieferantin. Sie betreibt ein gut funktionierendes Start-up in London. Ihre Kunden bestellen über eine App Drogen in höchster Qualität, dann werden sie über eine Drohne geliefert. Anonym, sicher und perfekt organisiert, jedoch fühlen sich die Londoner Drogenbosse in ihrem eigenen Geschäftsmodell und wollen die Lieferantin tot sehen. Ob ihnen das auch gelingt, denn Ellie beschließt zu kämpfen. 

    Grundsätzlich eine gute Idee fiktiv in die Zukunft zu schauen, jedoch für mich kein Thriller, der mich in seinen Bann gezogen hat und Spannung erzeugt hat. Die Personen wirkten auf mich sehr blass. Ellie auch nicht unbedingt sympathisch und das hat nichts mit ihrem Start-up zu tun, sondern mit ihrem Verhalten. 

    Das gesamte Buch hat mich nicht so wirklich überzeugt, zwischendurch etwas spannend. Aber kein überragender Schreibstil, keine gute Story und Entwicklung im Fall. Das Buch wurde aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, was für mich keine deutliche Spannungssteigerung erzeugte. Auch wenn die unterschiedlichen Geschehnisse irgendwie alle mit einander zu tun hatten, war es für mich eher so drauf los geschrieben.

    Kann man lesen, muss man aber auch nicht. Hätte gut werden können, war aber wenig spannend. 

  14. Cover des Buches Fürchtet euch und folgt uns (ISBN: 9783218010627)
    Michael Laczynski

    Fürchtet euch und folgt uns

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Gartenkobold
    Klappentext: Was verbindet Frankreichs Front National mit Großbritanniens Brexit-Befürwortern, mit Polens Regierungspartei „Recht und Gerechtigkeit“, Deutschlands AfD und dem griechischen Linksbündnis Syriza? Welche Gemeinsamkeiten haben Boris Johnson, Frauke Petry, Heinz- Christian Strache und Beppe Grillo? Sie inszenieren sich als Rebellen gegen das Establishment, versprechen einfache Lösungen für komplexe Probleme – und nutzen die Sorgen ihrer Anhänger als Rohstoff für politischen Erfolg. Angst vor Fremden, Angst vor dem materiellen Abstieg, Angst vor dem gesellschaftlichen Wandel und Angst vor dem Diktat abgehobener Eliten sind die vier wichtigsten Bausteine des europäischen Populismus. Michael Laczynski, EU-Korrespondent der Tageszeitung Die Presse in Brüssel, zeigt, wie Populisten diese Ängste nutzen, um auf Stimmenfang zu gehen, wer die Menschen sind, die ihnen vertrauen, und was gegen ihre Politik unternommen werden kann. Die Reise führt von London über Paris und das Brüsseler Europaviertel bis in die Ghettos von Kopenhagen und die Vororte von Warschau.
    Nachdem Präsident Trump gewählt wurde, haben die Wahlforscher Ergebnisse vorlegt, nachdem frustrierte, ältere weiße Männer ohne Collegeabschluss Trump gewählt haben, als ich anfing, zu lesen, stieß ich wiederum auf diese Aussage : "Männlich, weiß, unterdurchschnittliches Bildungsniveau, überdurchschnittliches Alter, das sind die Attribute des stereotypischen UKIP-Wählers..." obwohl der Autor diese Aussagen in späteren Kapiteln relativiert, aber, es bleibt haften. Dass ebenso die Mittelschicht große Ängste hat, erlebe ich selbst auch und auch einigen meiner Nachbarn geht es ähnlich, aber wähle ich darum Rechtspopulisten? Nein, ganz bestimmt nicht.
    Rechtspopulisten teilen die Gesellschaft in zwei homogene Gruppen, das Volk und die sogenannte „korrupte Elite“ und das nutzen sie als Schlagworte. Auch unsere Politiker gehen nicht auf unsere Ängste ein, auch ich fühle mich manchmal verraten und verkauft, aber wähle ich deshalb Rechtspopulisten, nein, ich glaube, es steckt noch viel, viel mehr dahinter.
    Im Buch wird sehr gut das Beispiel Dänemark beschrieben und ja, wir müssen alle zusammenstehen und helfen, damit Integration gelingen kann, diese kann nämlich dann schon nicht funktionieren, wenn wir Immigranten in eigens dafür gebaute „Ghettos“ umziehen, wenn wir nicht genügend Sprachkurse anbieten, wenn Immigranten wegen ihres „nichteuropäischen“ Aussehens angepöbelt werden. Ich selbst bin in der Flüchtlingshilfe ehrenamtlich tätig und kenne nur Einzelschicksale, aber die von mir betreuten Kriegsflüchtlinge tun alles dafür, hier in friedlicher Existenz mit den deutschen Nachbarn zusammenzuleben, nein, sie verleugnen sich deshalb nicht….
    Das Buch regt zum Nachdenken an und meines Erachtens steckt noch viel mehr dahinter, obwohl selbst oft im www, sehe ich eine ganz große Gefahr bei den Beiträgen der sozialen Netzwerke, in die jeder immer unverhohlener Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren kann, Falschmeldungen verbreiten und zur Hetzjagd aufrufen kann. Und auch das sind nur die Spitzen des Eisbergs.
    Wir alle hier in Europa sind auf dem Weg in stürmische Zeiten, der internationale Terrorismus wird bedrohlicher, aber wir als Gesellschaft dürfen uns die Zügel von den Rechtspopolisten nicht aus der Hand nehmen lassen.
    Ach ja, die Lektüre war manchmal erfrischend humorvoll, trotz des ernsten Themas.
  15. Cover des Buches Endstation Brexit (ISBN: 9783828841314)
    Ralf Grabuschnig

    Endstation Brexit

     (11)
    Aktuelle Rezension von: MaiRim
    Endstation Brexit ist der Versuch die Geschichte Englands auf gerade einmal 200 Seiten unterhaltsam zusammenzufassen. Ist das Experiment gelungen?
    Meiner Ansicht nach ist es das. Zumindest wenn der Leser statt auf aneinandergereihte Fakten wert auf Anekdoten und die Meinung des Autors legt. Denn Ralf Grabuschnig nimmt kein Blatt vor den Mund.
    War das ernst gemeint?
    Mitdenken ist bei diesem Text durchaus erwünscht. Um alle ironischen Anspielungen zu erkennen, sollte der Leser ein gewisses geschichtliches Hintergrundwissen mitbringen. Im Grunde ist Endstation Brexit gedrucktes politisch-geschichtliches Kabarett.
  16. Cover des Buches Paradiese sind keine Heimat (ISBN: 9783867853996)
    Brigitte Halewitsch

    Paradiese sind keine Heimat

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rewareni

    Die Autorin Brigitte Halewitsch nimmt in ihrem Roman ,,Paradiese sind keine Heimat“, den Leser auf eine spannende, berührende und tiefgründige Reise mit, wo die Protagonistin Lena ihr Leben lang auf der Suche nach ihrer wirklichen Heimat ist.

    Lena, die 1945 mit ihrer Mutter aus Tschechien fliehen musste und auf beschwerlichen Wegen nach Deutschland gekommen ist, lebt nun als über 70 jähre als ehrenamtliche Altenpflegerin mehr oder weniger glücklich und zufrieden. Ihr Bruder Hubert, der nach einem Schlaganfall behindert ist, lädt sie nach Indien ein, wo er mehrere Monate bei seinem Vermieter Vinay wohnt. Diese Reise sollte Lena verändern, da die Lebensweise in diesem für sie unbekannten Land, eine ganz andere ist, als sie es bisher gewohnt war. Sie beginnt vieles in einem anderen Licht zu sehen und das Tagebuch ihrer Mutter, das im Jahre 1945 beginnt, lässt Lena immer wieder in die Vergangenheit reisen und sie beginnt über sich und ihre Familie nachzudenken.

    Die Autorin schickt in dem Roman Lena auf eine abenteuerliche Reise, nicht nur in ein anderes Land, sondern es ist auch eine Reise zu sich selbst, wo man als Leser merkt, dass sich Gefühle, Gedanken und Empfindungen immer wieder verändern können und nicht von Dauer sind. Da die Autorin mit Indien sehr vertraut ist, hat sie sehr bildhaft und intensiv das Leben in dem Land beschrieben. Auf der einen Seite der Alltag mit der Armut, dem Schmutz auf den Straßen, den Geldproblemen und auf der anderen Seite die Ruhe und Gelassenheit der Menschen, die an ihre Götter glauben und immer auf einen guten Ausgang bei Problemen hoffen. Dem gegenüber hat dann Brigitte Halewitsch das reiche und schöne Europa gegenüber gestellt mit seinen mehr oder weniger großen Problemen. Da hat sie sehr wohl auch heikle Themen wie den Brexit oder den damaligen großen Flüchtlingsstrom mit eingearbeitet in ihrem Roman. Es gibt vieles wo man als Leser selber nachzudenken beginnt und die Autorin hat sehr wohl auch etwas zynische Töne angeschlagen, wenn man z.b daran denkt, wie sich die Flüchtlinge Deutschland vorgestellt haben und welche Dinge sie sich erwarten. Dem gegenüber steht wieder Indien, wo die Menschen scheinbar mit dem wenigen was sie besitzen glücklich sind. Lena merkt, dass selbst das schönste Paradies keine Heimat sein muss, wenn man seine Wurzeln und seine Vergangenheit wo anders hat. Es gibt viele Erzählungen aus vergangenen Erlebnissen mit Personen, die auftauchen und dann nicht mehr in dem Roman vorkommen. Es wechseln immer wieder Momente in Indien mit vergangenen Ereignissen ab. Gespräche in Indien finden dabei öfters in Englisch statt. Lena hat auf mich eher distanziert zu ihren Gesprächspartnern gewirkt, sodass sie mir immer etwas fremd geblieben ist. Es ist ein sehr tiefsinniger Roman wo man über vieles selbst nachzudenken beginnt und wo man merkt, dass es oft nur auf Kleinigkeiten ankommt, die das Leben lebenswert macht und dass Reichtum, Erfolg oder Macht nicht immer gleichbedeutend ist mit glücklich sein, denn ,,Paradiese sind keine Heimat“.

  17. Cover des Buches Gegenstrom (ISBN: 9783962152536)
    Ilja Albrecht

    Gegenstrom

     (13)
    Aktuelle Rezension von: AnjaP
    Das Buch: Profiler Kiran Mendelsohn befindet sich in Schottland, als ihn ein Anruf des BKA nach London beordert. Dort ist ein deutscher Ingenieur einem mysteriösen Infarkt erlegen, der zuständige Detective Inspector fordert die Hilfe des BKA an. Zusammen mit ihren englischen Kollegen kommen Kiran und sein Team einer Organisation auf die Spur, die unliebsame Mitwisser bedenkenlos aus dem Weg räumt. Bald geraten auch die Ermittler ins Visier ihrer Londoner Gegner. Als ein Kollege den Gegnern zum Opfer fällt, geht das deutsch-britische Team gnadenlos zum Gegenangriff über. Das Cover: Anfangs konnte ich das Cover nicht so recht mit der Buchbeschreibung zusammenführen. Leider ist das auch nach dem Lesen des Buches so. Das Cover wirkt an sich interessant. Es fehlt mir jedoch ein Bezug zum Buch selbst. Bewertung: Die Schreibweise des Autors ist gut. Die Charaktere sind super beschrieben und ich habe mich gut zurecht gefunden. Die Story selbst ist sehr spannend und vor dem Hintergrund der aktuellen Brexit-Situation politisch gut eingebettet. Teilweise war es mir zu politisch, was das Lesen etwas anspruchsvoll gestaltet hat. Insbesondere am Ende der Geschichte wird es super rasant und emotional, ohne kitschig zu werden. Das hat mir super gefallen.
  18. Cover des Buches Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie (ISBN: 9783498006884)
    Jochen Buchsteiner

    Die Flucht der Briten aus der europäischen Utopie

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Dr_M

    Das war der Leitspruch der Brexit-Befürworter in Großbritannien. Angeblich ist die EU ein Demokratie-Projekt. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sie sich jedoch als das blanke Gegenteil. Letztlich bestimmt eine Gruppe aus nicht demokratisch gewählten und nicht durch ein Parlament kontrollierbaren Kommissaren die europäische Gesetzgebung. Was eigentlich eine Zumutung für jeden Demokraten sein sollte, ist es insbesondere für manche Briten, denn schließlich gehört die exerzierte Demokratie seit mehreren Jahrhunderten auf der Insel zur DNA der Gesellschaft. Auch der britischen Gesellschaft wurden europäische Gesetze, insbesondere die sogenannten europäischen Freizügigkeitsregeln übergestülpt, die nicht auf ein ungeteiltes Wohlwollen im Vereinigten Königreich stießen. Daraufhin beschloss die Regierung Cameron ein Referendum über einen EU-Austritt in die Wege zu leiten, das unerwartet deutlich ausfiel und seit nunmehr über drei Jahren nicht umgesetzt werden kann.

    Nun könnte man beim Titel dieses Buches denken, der Fluchtversuch wäre geglückt. Noch aber ist er es nicht. Denn in den Austrittsverträgen wurde durch die EU eine Falle eingebaut, die man auf der Insel offenbar zunächst nicht völlig begriff. Man kann das im Text des Buches genauer nachlesen. Jeder, der diese ewige Geschichte nun seit drei Jahren verfolgt, müsste sie kennen. In Irland verfügt Großbritannien über eine Binnengrenze. Das wäre kein Problem, würde sie nicht andererseits absichtlich als kaum wahrnehmbar konstruiert sein. Der Brexit würde das jedoch nach dem Willen der EU drastisch ändern, was wiederum fast zwangsläufig Unruhen auf der irischen Insel hervorrufen würde. Dass dieses Problem überhaupt entstehen konnte, muss man wohl den Briten und ihrer zur Schau gestellten Unlust, überhaupt ein Austrittsabkommen auszuhandeln, auf die Rechnung setzen.

    Man kann das und vieles andere in diesem schmalen Büchlein nachlesen, in dem auch auf die Besonderheiten der Briten als Nation eingegangen wird. Ich kann mich den vielen überaus positiven Rezensionen nicht völlig anschließen. Denn der Autor argumentiert nicht immer präzise. Zunächst einmal kommt er mit einem anderen Brexit – mit dem von Heinrich dem Achten aus den Fängen der katholischen Kirche. Das war sicher eine einschneidende Abgrenzung zum Kontinent. Aber kann man das vergleichen? Heinrich hatte mit Rom ein Problem wegen seiner Weibergeschichten. Er war ein Despot, der diesen Brexit völlig alleine beschließen konnte. Beim modernen Brexit handelt es sich dagegen um eine Volksabstimmung, die zwar deutlich ausfiel, aber wiederum nicht so gravierend, dass man von einer großen Mehrheit sprechen kann.

    Und an dieser Stelle trifft man das nächste Problem in der Argumentation des Autors. Der Wille des Volkes reicht zwar (vermutlich auch jetzt noch) für eine Entscheidung, aber sie dann so darzustellen als wäre sie der Ausfluss typisch britischer Denkweisen, ist wohl angesichts des Ausgangs des Votums ziemlich mutig. Der tatsächliche Konflikt mag zwar in Großbritannien an einer bestimmten Stelle deutlich zutage getreten sein, in Wirklichkeit findet man ihn in fast allen europäischen Ländern. Denn inzwischen ist die EU zur Idee eines europäischen Zentralstaates verkommen. Geht man davon aus, dann ist die undemokratische Grundstruktur des jetzigen Gebildes kein Zufall mehr, sondern eine wohldurchdachte Möglichkeit des Zugriffs auf die Nationalstaaten, ohne dass die Bevölkerung sich dessen tatsächlich immer bewusst ist. Der Autor nennt diese Zentralstaatsidee die "europäische Utopie", was er insbesondere im dritten und letzten Teil seines Textes zu erklären versucht.

    So interessant sich der Text im Großen und Ganzen liest, so seltsam phrasenhaft ist er an anderen Stellen. So behauptet der Autor zum Beispiel, es hätte sich nach 1989 ein Konsens herausgebildet, der Folgendes zum Inhalt hat: "die Überlegenheit der liberalen Demokratie und des neoliberalen Wirtschaftens, den Nutzen multikultureller Gesellschaften und den aufklärerischen Zauber politischer Korrektheit". Wieso man Sprech- und Denkverbote mit den Worten Zauber und Aufklärung verbinden soll, hat sich mir nicht erschlossen. Multikulturelle Gesellschaften gibt es in Europa nirgends, außer vielleicht in den Köpfen von Intellektuellen, die die Wirklichkeit nicht begreifen. Was es dagegen wirklich gab, ist der opferreiche Zerfall Jugoslawiens, eines von Tito einstmals erzwungenen multikulturellen Staates. Leider gehört auch dieser Autor zu den Intellektuellen, die nicht verstehen, dass in Europa keineswegs irgendwann nachhaltig neoliberal gewirtschaftet wurde. Ansätze dazu wurden stets sehr schnell durch staatlichen Interventionismus erstickt.

    Das Buch erklärt vieles wirklich gut, anderes eben weniger toll. Präzise ist es jedoch selten.

  19. Cover des Buches NATO-Aufmarsch gegen Russland (ISBN: 9783958410565)
    Jürgen Wagner

    NATO-Aufmarsch gegen Russland

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Cloudfänger - Für immer jetzt (ISBN: 9781984333339)
    Carolin Elizabeth Talbot

    Cloudfänger - Für immer jetzt

     (20)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Amelias Geschäfte mit ihrem Start up „green pink living“ könnten nicht besser laufen. Dank stetigem Wachstum ist die junge deutsche Geschäftsfrau in London auf der Suche nach neuem Personal. Sie lernt dabei Cara kennen, die mit ihrem kleinen Sohn Charlie gleich schon beim Bewerbungsgespräch mit der Tür ins Haus fällt. Amelia ist überzeugt, dass sie in Cara, die sogleich auch ein wunderbares Marketingkonzept aus dem Stehgreif präsentiert, auch eine Freundin werden könnte.

    Als Amelia wieder mal alles über den Kopf zu wachsen scheint, trifft sie auf dem Dach auf Blake. Dieser befindet sich gerade in einer Schreibblockade. Auf Abwegen macht er sich aus politischer Überzeugung lautstark, auch in den Medien, für den Brexit stark.

    Es funkt gewaltig. Das Blake ausgerechnet Caras Mitbewohner ist und dessen politischen Ansichten auch deren Freundschaft ernsthaft bedroht, davon ahnt Amelia nichts. Doch ist diese Liebe stark genug, um die politischen Ansichten Blakes und die Existenzängste Amelias zu überstehen?

    Carolin Elizabeth Talbot schildert schonungslos offen, wie sich die Menschen in der heutigen Zeit auf der Suche nach Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit sehnen. Politische Umbrüche, gerade innerhalb Europas, stellen Firmen vor entscheidende Fragen. Allerdings sollte dabei ein genauer Blick auf die Menschen, die dahinterstehen, und deren Existenzängste sowie deren Kampf um Weltoffenheit geworfen werden.

    Mit „Cloudfänger“ startet der Leser in den ersten Teil einer Trilogie über Liebe, Hoffnung und in eine Welt des Umbruchs, die aktueller nicht sein könnte.
  21. Cover des Buches Europarecht (Jura kompakt) (ISBN: 9783406706493)
    Kai Purnhagen

    Europarecht (Jura kompakt)

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Pornhagens Buch zum Europarecht empfiehlt sich für Quereinsteiger und Pflichtfachler, die einen schnellen und fundierten Überblick über die wichtigsten Eckpunkte des Europarechts wünschen. Die klassischen Entscheidungen wie "Cassis de Dijon" oder "Keck" werden selbstverständlich behandelt. Alles ist schön übersichtlich gestaltet, mit optisch abgesetzten Übersichten und Schemata, und mit Themen wie "Brexit" und den aktuellen wichtigen Politikern ist das Buch auch up to date. Für den schnellen Zugriff, und preislich auch sehr zu empfehlen.
  22. Cover des Buches Ein empfindsamer Mensch (ISBN: 9783518428641)
    Jáchym Topol

    Ein empfindsamer Mensch

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Widerstand der Vernunft (ISBN: 9783711001542)
    Susan Neiman

    Widerstand der Vernunft

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bücherfüllhorn-Blog

    Da es nur ein kleines Büchlein (11x19cm) mit 79 Seiten hat, ist man „schnell durch“. Manches lässt sich schnell und einfach lesen, anderes eher zäh. Es kommt auf den „Vor-Wissenstand“ und die Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse an, die man hat. Alles in allem ist es aber auch für Laien wie mich gut zu lesen. Die Fakten handeln überwiegend und weitschweifend von amerikanischen Verhältnissen, denn irgendwie habe ich generell das Gefühl, dass heutzutage viele Vergleiche bei Donald Trump enden. Die amerikanischen Sachverhalte mögen sich vielleicht auch darin begründen, dass die Autorin in Amerika geboren wurde und lange dort gelebt hat. Die Themen sind in einem bestimmten Rahmen und dennoch breit gefächert. Dieses Buch kann sich in eine Reihe zu den Büchern von Hans Rauscher „Was gesagt werden muss“ und Heribert Prantl „Gebrauchsanweisung für Populisten“ stellen. Vielleicht hatte ich deswegen das Gefühl, mich als Leser irgendwie im Kreis zu drehen und den berühmten roten Faden zu verlieren, da ich dass alles schon mal in ähnlicher Weise gelesen oder gehört habe. Nichts desto trotz möchte ich dieses kleine Faktenbüchlein jedem empfehlen, der am Weltgeschehen und der Politik interessiert ist. Aufklärung muss sein.

    Alles in allem: Fakten zum aktuellen Weltgeschehen schnell erklärt.

  24. Cover des Buches Unter Briten (ISBN: 9783328102083)
    Christoph Scheuermann

    Unter Briten

     (8)
    Aktuelle Rezension von: mibeabooks

    „Was ist eigentlich mit den Briten los?“ diese Frage stellen sich viele Menschen auf der Welt, so wie ich und auch Christoph Scheuermann. Die Frage beschäftigte ihn so sehr, dass er quer durch Großbritannien fährt, um Geschichtem über Menschen auf zu schreiben, die das Land verkörpern. Daraus entstehen 25 Geschichten, die uns dieses Volk näher bringt.

    Mich hat das Land schon immer sehr beeindruckt, aber ich denke nachdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich es einwenig deutlicher.  Die Geschichten, der einzelnen Menschen haben  mich sehr fasziniert. Haben mich gepackt und lassen mich auch immer noch nicht los. In dem Buch erfährt man unglaublich viel über das Volk und Land, obwohl es so dünn ist. Wenn man genau liest und das wirklich alles hinterfragt, dann kennt man die Briten so gut wie noch nie zuvor. Außerdem hat der Autor das Buch sehr unterhaltsam und interessant geschrieben. Mir wurde beim Lesen nie langweilig. Auch kam es mir dabei nicht vor wie in einem langweiligen und öden Zeitungsartikel sondern wie in einer Comedy- Show. Der Schreibstil verdeutlichte auch sehr das Verhalten, der Briten und brachte dies einem sehr nahe.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich das buch sehr geeignet fand für zwischendurch und auch Menschen, die die Briten einwenig genauer kennen lernen möchten.

     

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