Bücher mit dem Tag "britanien"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "britanien" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Wolfsthron (ISBN: 9783442487356)
    Leo Carew

    Wolfsthron

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ich war vorsichtig optimistisch, als ich den Roman mit dem wunderschönen Cover in die Hand nahm. Und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Anfangs las sich das Ganze für mich noch sehr ungewohnt. Denn Leo Carew verbindet ein historisches Setting mit Fantasy-Elementen. Albion ist ein alter Ausdruck für England, das Festland heißt Erebos, was ebenfalls eine historische Bezeichnung für Europa ist.

    Aber mit jeder Seite verging meine Irritation mehr und mehr. Eine epische, dramatische Schlacht reißt einen gleich zu Beginn in die Handlung, die ersten Charaktere werden vorgestellt und die ersten Konflikte ins Rollen gebracht. Die Gegner Roper und Bellamus sind gleichzeitig die Identifikationsfiguren, die man während ihrer Pflichten, Rückschläge und Siege begleitet.

    Mir persönlich sind authentische, vielschichtige Charaktere in einem Roman wichtig. Und genau das liefert Carew. Bellamus als Antagonist ist kein reiner Bösewicht, er hat seine eigenen Pläne, Ziele und Hoffnungen. Ebenso wie Roper, der einen schweren Stand bei seinem eigenen Volk hat. Einerseits muss er seine Herrschaft verteidigen und andererseits seine Heimat gegen weitere Angriffe aus dem Süden beschützen.

    Nach und nach findet Roper Verbündete, die den Namen „Held“ auch wirklich verdienen. In vielen Fantasyromanen werden die heroischen Taten der sogenannten Helden besungen, aber die Charaktere agieren unglaubwürdig und schwach. Oder genau umgekehrt: Man hat perfekte Helden, die sämtliche Waffen beherrschen, Drachen im Vorbeigehen erschlagen und dazu klug, belesen und weise sind.

    „Wolfsthron“ findet genau den richtigen Weg, seine Helden zu zeigen. Es sind Heroen, die vielschichtig, glaubwürdig und kühn sind. Sie riskieren ihr eigenes Leben, um ihre Brüder zu verteidigen, stellen sich in den Dienst der Sache und überwinden  ihre Angst für das größere Wohl. Genau so etwas liebe ich!

    Die Schlachten konzentrieren sich nicht auf reine Action und Gemetzel, sondern greifen auch taktische Aspekte auf. Intrigen werden gesponnen und Bündnisse eingegangen. Verwoben in die Handlung und allgegenwärtig ist das Worldbuilding. Die Kultur der Anakim und ihre Lebensweise sind in sich schlüssig und stimmig, nicht völlig fremd, aber doch andersartig.

  2. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  3. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (397)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  4. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (542)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Bernard Cornwell ist ein hochgelobter Autor, von dem ich bisher noch nichts gelesen habe, als Einstieg in sein Werk entschied ich mich für „Das Letzte Königreich“, den Beginn der sog. Uhtred-Saga. Leider wurde ich sehr enttäuscht, habe ich den Schreibstil doch als sehr langatmig empfunden und fand die Geschichte insgesamt seelenlos. Ich habe mich durch das Buch gekämpft, war aber häufiger davor das Lesen abzubrechen. Bei mir entstanden bei der Lektüre keinerlei Emotionen, auch einen Bezug zu den Figuren konnte ich nicht aufbauen. Weitere Bände aus dieser Reihe werde ich nicht lesen, aber ich gebe dem Autor noch eine Chance und werde mir als nächstes seine Artus-Reihe genauer anschauen. Doch nun zum Buch.

    Uhtred, Sohn des Aldermanns Uhtred, wohnhaft auf der Bebbanburg, begegnet 866 im Alter von zehn Jahren erstmals den Dänen. Sein ältester Bruder wird ermordet, als dieser die Dänen näher auskundschaften soll. Im Jahr 867 zieht Uhtreds Vater dann in den Krieg gegen die Dänen, wird aber vernichtend geschlagen und der Zehnjährige wächst fortan bei den Feinden auf, und zwar bei seinem Ziehvater Ragnar und dessen blindem Vater Ravn. Er freundet sich auch mit Rorik, dem zweiten Sohn Ragnars an, und wird schon bald von Ragnar als seinesgleichen akzeptiert. Ab 868 beginnen die Nordmänner ihren Machtbereich zu erweitern, Uhtred ist an Ragnars Seite mittendrin. Zuerst fällt Northumbrien, dann Mercien, später Ostanglien. Der Autor betont dabei auch, dass es vor allem um einen Aufeinanderprall zweier unterschiedlicher Glaubensrichtungen geht. Uhtred durchläuft eine Ausbildung und integriert sich mit der Zeit so gut, dass er als Däne, als einer von den ihren, akzeptiert wird. Dann geht es gegen Wessex, man eilt von Schlacht zu Schlacht. Doch diese werden weder opulent, noch mitreißend in Szene gesetzt. Als einzige Ausnahme kann die Schlacht am Ende des Buchs angeführt werden, in der der gereifte Uhtred gegen Ubba in den Kampf zieht. Anders als die anderen Provinzen Englands erringt Wessex jedoch einen Sieg gegen die Wikinger, keine Seite kann sich danach so richtig durchsetzen. 871 wird Alfred neuer König von Wessex, es kommt zu einem Friedensvertrag. Als Uhtred 16 Jahre alt ist, wird sein Ziehvater Ragnar brutal und heimtückisch von einem alten Feind ermordet. Uhtred schwört Rache. Er begibt sich mit Brida in den Süden von Mercien, von dort verschlägt ihn das Schicksal nach Wessex zu König Alfred. Uhtred gibt ihm wichtige Informationen zu den Dänen und Alfred will, dass Uhtred auf einem seiner Schiffe das Kommando führt. Jahre später treffen die Dänen und Alfred erneut im Kampf aufeinander, diesmal kämpft Uhtred auf englischer Seite, beide Seiten können sich nicht durchsetzen. Uhtred heiratet und er erhält das Kommando über die Flotte von Alfred. Er reift zu einem Anführer heran. 

    Das Problem bei der Darstellung dieser Ereignisse ist aber, dass keinerlei Emotion beim Lesen aufkommt, der Stil ist viel zu sachliche, nüchtern und distanziert. Die Charaktere bleiben flach, die Beziehungsverhältnisse zwischen den Figuren sind oberflächlich. Die Protagonisten besitzen keinerlei psychologische Tiefe. Dies wird allzu deutlich, wenn man sich z.B. das Verhältnis von Uhtred und seiner Freundin Brida anschaut, die praktisch nicht vorkommt. Das alles ist richtig enttäuschend. Das einzige, was dieses Buch in Hülle und Fülle bietet ist Brutalität in Kampfhandlungen, doch diese wird nicht einmal sonderlich kreativ oder gar fesselnd in Szene gesetzt, sondern sie langweilt. Insgesamt fehlte mir in dieser Geschichte eine Art übergeordnetes Ziel. Worauf zielt die Handlung ab? Wo geht die Reise hin? Dass ein Handlungsziel fehlt, darunter leidet die Motivation, überhaupt weiterzulesen, denn man weiß überhaupt nicht, worauf die Entwicklung Uhtreds hinauslaufen soll, zumal er wie ein emotionsloser „Brocken“ dargestellt wird. 

     

    Fazit: Ein langatmiger historischer Roman, der keinerlei Emotion beim Lesen auslöst und nur flache Charaktere sowie oberflächliche Beziehungsverhältnisse aufweist. Eine herbe Enttäuschung!

  5. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (321)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Wie bereits in der Überschrift dargelegt handelt es sich um den dritten Teil der "Uhtred-Saga". Die Handlung schließt sich unmittelbar an die Geschehnisse des Vorgängerbandes an. Es ist daher ratsam, die Bücher in richtiger Reihenfolge zu lesen. Notfalls geht es auch als "stand alone", dann gehrt aber doch ein gutes Stück Lesegenuß verloren.

    Erneut muss sich der namensgebenden Held vielen Gefahren stellen und schrammt ziemlich oft nur um Haaresbreite am eigenen Tod vorbei. Da hat der Autor denn auch mehrfach Wunder bzw. das Wohlwollen verschiedener Götter bemüht. Das war mir stellenweise etwas zu dick aufgetragen, hat aber letztendlich doch zum Spannungsgehalt des Buches beigetragen.

    Die Schreibweise ist gut und flüssig lesbar. Geschickt hat der Autor die Reihe sozusagen als Rückblick bzw. Tagebuch des Protagonisten angelegt. Das gibt der Geschichte Würze, Natürlich ist damit aber auch klar, daß der Protagonist alle Abenteuer schlussendlich doch zumindest überlebt.

  6. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (342)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Der zweite Band um Uhtred von Bebbanburg schliesst sich zeitlich gesehen unmittelbar an den Vorgängerband an und setzt die Geschichte somit nahtlos fort.

    Das Buch ist in einem guten Tempo geschrieben, von ein paar Längen mal abgesehen. Es gibt keinen wirklich durchgängigen Spannungsbogen, aber geschickt gesetzte Spannungsspitzen entscheiden dafür in ausreichendem Maße.

    Die Figuren sind gut und mit der nötigen Tiefe gezeichnet. 

    Der Schreibstil ist gut, wenngleich mir nach wie vor die Verwendung von historischen Ortsbegriffen nicht sonderlich gefällt. Die stören den Lesefluss doch nicht unerheblich. Gut gelungen sind jedoch die diversen Schilderungen des Schlachtengetümmels mit all seinen Schrecken.

    Ich bin gespannt wie die Geschichte weitergeht...!

  7. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (234)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch ist der vierte Band der sogenannten "Uhtred-Saga". Die Handlung schliesst sich unmittelbar an das Geschehen des Vorgängerbandes an. Insofern kommt man schnell in die Geschichte. Die meisten Figuren sind dem fleissigen Reihenleser Leser ja aus den früheren Büchern ohnehin bekannt. Natürlich fallen auch wieder einige weg, schließlich geht es in dem Buch nicht gerade zimperlich zu. Dafür kommen neue Figuren hinzu.

    Das Buch hat einige recht brutale Schlacht- und Kampfpassagen, die einen zartbesaiteten Leser erschrecken könnten. Aber das war zu damaligen Zeiten nunmal so....!

    Leider gibt es auch einige Längen und vor allen Dingen haben mich etliche Wiederholungen ziemlich gestört. Das ist halt der Preis, den der Autor zu zahlen hat, um auch Leser von Einzelbänden zufrieden zu stellen. Das hat mich aber letztendlich zu einem Punktabzug veranlasst.

  8. Cover des Buches Das brennende Land (ISBN: 9783499254147)
    Bernard Cornwell

    Das brennende Land

     (172)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Schon die bisherigen Bücher der Reihe konnten ja vollkommen überzeugen, dieser Band aber ist für mich der bisherige Höhepunkt der Reihe. Nach anfänglichem verhaltenem Beginn nicht die Geschichte ordentlich Fahrt auf und mündet in ein furioses Finale. 

    Meine Empfehlung bleibt dennoch, die Reihe von Beginn an zu lesen weil sonst einiges an Hintergründen verloren geht. Andererseits muss der Reihenleser dann eben mit ein paar Wiederholungen leben. Die sind aber nicht so häufig, um den Lesefluss wirklich zu stören.

    Die Figuren sind sehr gut gezeichnet und konnten mich voll überzeugen. Dies gilt auch für den angenehmen Schreibstil. Nur die historischen Ortsbezeichnungen stören ein wenig. Glücklicher Weise kann man die Übersetzung aber in einer Tabelle nachlesen.

    Ein tolles Buch, das viel Vorfreude auf den nächsten Band weckt...!

  9. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (141)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der letzte Kampf im Lugg Vale ist gewonnen und Arthur hat es allen gezeigt.

    Merlin hat nun ein Ziel: Er braucht den Kessel, die bedeutendste der 13 Kleinodien Britanniens, um die Götter wieder zurück zu holen. Damit soll das Land gerettet werden. Doch auch Arthur verfolgt sein Ziel_ er möchte das Land im Frieden an Mordred übergeben.

    Und so vergehen die Jahre, die „Tafelrunde“ in einer anderen Form findet einen Platz in Cornwells Geschichte. König Mordred wird großjährig, aber keineswegs sympathischer. Derfel wird sein Vormund, gemeinsam mit Ceinwyn. Kaum sitzt Mordred auf dem Thron kommt es zu einem bösen Boykott. Verrat zerrüttet Dumnonia, ein riesiger Schock wartet noch auf Arthur und auch Derfel hat einen schweren Verlust zu ertragen.

     

    Schreibstil:
    Wieder wird aus der Sicht des Mönches Derfel erzählt, der nun im hohen Alter seine Geschichte und letztlich die von Arthur für seine Gönnerin Igraine niederschreibt. Er berichtet dabei hautnah und im Detail von Kampf und Trauer, Freude und Angst. Es gibt auch hier wieder keine Kapitel, man liest eigentlich hintereinander weg, ein paar wenige Absätze helfen zum Durchatmen und die Einordnung in Teile helfen ein wenig, um den Überblick zu behalten.

     

    Meine Einschätzung:

    Dieser 2. Teil der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als der erste. Man war nun schon besser mit der Handlung vertraut, auch mit Namen und Orten. Im Wesentlichen geht es nun um den Kampf zwischen Christen und Heiden und den jeweiligen Göttern. Denn was das Land betrifft so hat Arthur einen guten Frieden geschaffen, der es Mordred eigentlich leichter machen könnte. Doch wie auch Merlin schon sagt, wurde es dem Volk scheinbar langweilig durch den Frieden, sodass sie sich zunehmend mit dem Christentum auseinandersetzen konnten. Hinzu kommt, dass bald das Jahr 500 n.Chr. erreicht wird, was es Fanatikern einfach macht, das Volk gegen die Heiden zu hetzen.

     

    Die Schlachten waren wieder sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Ebenso wenig die Riten der Heiden, denn Nimue ist teilweise schon sehr ekelhaft und auch Guiniveres Handlungen grenzen an Wahnsinn. Die Kriegsszenen sind schon extrem, dafür aber sicher authentisch.

    Emotional hat der 2. Teil viel zu bieten gehabt. Seien es die positiven Gefühle, wie die Liebe, Frieden und Freundschaft. Auch das Treffen von Derfel und Ecre sowie deren Offenbarung war für den Leser auch als überraschender Moment gelungen rübergebracht. Und gerade zum Ende hin musste ich dann Tränchen verdrücken (bei Dian) und der Schock um Guinivere saß ebenso tief, wenn er auch nicht so überraschend kam. Man spürte beim Lesen förmlich die Veränderungen in Arthur. Das hat der Autor schon gut hinbekommen.

    Ich habe mich auch gleich an den letzten Teil gesetzt.

  10. Cover des Buches Das Königsschwert (ISBN: 9783499003325)
    Bernard Cornwell

    Das Königsschwert

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Und wieder begleiten wir Uhtred durch das England des 9.Jhd. Neben den mal mehr, mal weniger taktischen Auseinandersetzungen überschattet der Tod Edwards teils die Geschehnisse, die aber zu weiteren Konfrontationen führen. Denn durch Edwards Tod entbrennt der Krieg um die Nachfolge auf seinen Thron. Obwohl er doch eigentlich alles sauber geregelt zu haben meinte. Doch beide Brüder meinen, der einzig Richtige für die Krone zu sein…

    Ich habe zwischendurch wirklich gemerkt, dass mir nach nun mehreren Bänden der Reihe ein wenig die Luft und die Lust ausgeht. Dass ich eine Pause bis zum letzten Band bräuchte.

    Vor allem in den beiden ersten Ober-Kapiteln hat mich der Prota teils dezent genervt mit seiner ewigen Unentschlossenheit. Kriegt nach seiner Meinung eigentlich genug Zeichen von den Göttern und macht dann doch das Gegenteil und trifft hirnrissige Entscheidungen. Eine Pleite jagte die nächste. Das hat es für mich nur sinnlos in die Länge gezogen.

    Wenn man die Vorgänger bedenkt... Und ich weiß, dass der Autor bessere Plots schreiben kann. Was ein weiterer Grund war, warum sich dieser Teil extrem für mich gezogen hatte.

    Auch Teile des erzählerischen Hintergrundgeschehens, der in den vorherigen Bänden nach meinem Gefühl noch als Tatsache hingestellt wurde, wurde hier komplett über den Haufen geworfen, was ich nun nicht so geil fand. Stichwort Enkel & Königsschwester. Da hätte ich lieber dazu was gelesen, als diese Patzer in Dauerschleife.

  11. Cover des Buches Vespasian: Das Blut des Bruders (ISBN: 9783499276446)
    Robert Fabbri

    Vespasian: Das Blut des Bruders

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Das Blut des Bruders" ist der fünfte Band aus der Vespasian-Reihe von Robert Fabbri. Er erstreckt sich diesmal über den Zeitraum Frühjahr 45 - Januar 49 A.D. und ist in vier Teile gegliedert. In den ersten beiden ist Vespasian noch immer auf Feldzug in Britannien und muss dabei auch seinen Bruder Sabinus aus den Fängen der Druiden befreien. Gleichzeitig gelingt es ihm aber immer noch nicht gegen Caratacus den entscheidenden Schlag zu führen. Immer wieder macht ihm ein Spion das Leben schwer und mit Mühe entkommen die Brüder den Fängen der Druiden. Zurück in Rom wird Vespasius gleich wider Willen in die politischen Ränkespiele verwickelt. Rom gleicht einer Schlangengrube und inmitten die Kaiserin Messalina, die all ihre Macht auszuspielen versucht. Vespasian muss erneut alles unternehmen um sich und seine Familie vor diesem Machtdurst zu schützen und in Sicherheit zu bringen. So ist er selbst gezwungen zu allen Mitteln zu greifen. Fabbri beschreibt die Zusammenstöße mit den Druiden fast mystisch, manchmal meint man fast Vespasian hat es mit übersinnlichen Kreaturen zu tun. Irgendwie empfand ich das ein klein wenig überspitzt und hatte daher diesmal ein wenig Probleme mir das vorzustellen. Dagegen die Rückkehr Vespasians nach Rom und all die Intrigen rund um Kaiser Claudius fand ich wieder hervorragend in Szene gesetzt. Man fiebert richtig mit, Verrat und Allianzen, Freund und Feind, all dies macht auch diesen Band wieder zu einer gelungenen Fortsetzung. Immer mehr erfährt man über das Leben Vespasians, das ist wirklich tolle römische Geschichte in Romanform. Schon jetzt bin ich sehr auf den sechsten Band gespannt und die Fortschreibung der Ereignisse im alten Rom.
  12. Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)
    Simon Scarrow

    Im Zeichen des Adlers

     (54)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:

    Etwas gönnerhaft erhält der Sklave Quintus Licinicus Cato von Kaiser Claudius seine Freiheit - was für ihn allerdings bedeutet, in die Armee einzutreten. Ein krasser Gegensatz zum bisher recht annehmlichen Lebens im Palast. Dazu erhält er direkt eine Stelle als Optio, welche eigentlich nur über Erfahrung nach vielen Jahren als Soldat zu erhalten ist. So gelangt er von vielen Neidern und etlichem Missmut umgeben in die 2. Legion. Auch für den Zenturio Lucius Cornelius Marco ist es anfangs sehr zweifelhaft, ob Cato überhaupt geeignet ist für das Soldatenleben. Der junge Neuling überrascht ihn allerdings durch seinen Ehrgeiz und gesunden Verstand. Außerdem kann Cato Lesen, etwas, was Marco bisher nicht gelernt hat, er in seiner Position aber eigentlich müsste. So gehen die beiden einen Deal ein und werden während eines Hinterhalts in einem germanischen Dorf auch im Kampf ein ziemlich gutes Gespann. Doch es gibt neue Order für die 2. Legion: es soll in diesem Jahre 42 ein erneuter Versuch gewagt werden, Britannien zu erobern. Alle Vorbereitungen laufen, allerdings gibt es auch Gegner dieses Unternehmens und dementsprechend schleicht das Misstrauen in der Legion um. Können die römischen Soldaten unter diesen Umständen überhaupt das britische Eiland angreifen?

    KOMMENTAR:

    Der englische Autor Simon Scarrow startete mit dem Roman 'Im Zeichen des Adlers' eine ganz besondere geschichtliche Serie. Er greift das Thema Rom auf und steckt seine Charaktere in die Zeit von knapp fünfzig Jahre nach Christus. Diese Figuren namens Cato und Marco ergänzen sich ziemlich gut. Während der ehemalige Sklave mit den höheren Dingen wie Lesen vertraut ist, kann Marco als Soldat mit Herzblut bezeichnet werden. Somit erfährt der Leser durch die beiden Recken einiges über das Leben als Soldat in der römischen Armee, was nicht gerade der beste Beruf der Welt darstellte, allerdings jede Menge Ehre mit sich zog. Hier hat sich der ehemalige Geschichtsdozent mit seinem Wissen so ziemlich austoben können und beschreibt die Lebensweise der römischen Soldaten ziemlich gut. Die Umgebung - also Germanien - beschreibt der Autor eher oberflächlich, was allerdings in diesem Roman keinen Abbruch tut, lernen sich die beiden Hauptcharaktere sich kennen. Ich muss zugeben, dass ich ziemlich Rom-versessen sind - daher gefällt mir diese Serie schon seit den ersten Seiten, das Scarrow auch bei Dialogen und Kampfhandlungen schriftstellerisch überzeugen kann. Manchmal kommen mir Anreden etwas flapsig vor, allerdings kann ich keine gegenteilige Quelle nennen. Somit ist 'Im Zeichen des Adlers' ein sehr guter Start in die Serie, welche alle Freunde von dem großen Autor des Genres Bernard Cornwell begeistern sollte. Ich bin auf jeden Fall schon sehr auf die nächsten Abenteuer von Cato und Marco gespannt... 

    8,0 Sterne

  13. Cover des Buches Vespasian. Der gefallene Adler (ISBN: 9783499275449)
    Robert Fabbri

    Vespasian. Der gefallene Adler

     (6)
    Aktuelle Rezension von: melli_2897

    In dem 4. Band seiner Vespasian-Reihe liefert Robert Fabbri für mich die bisher beste Arbeit innerhalb dieser Reihe ab. Irgendwie steigert er sich von Band zu Band.


    Das vorliegende Buch besteht aus drei Teilen:


    Der erste Teil handelt in Rom, wo Vespasians Bruder Sabinus eine tragende Rolle bei der Ermordung des Kaisers Caligula spielt. Sehr anschaulich wird geschildert, wie es die drei bewährten Freigelassenen des Claudius (Narcissus, Pallas und Callistus) durch schlaue Politik schaffen, dass ihr Herr von den Prätorianern zum Kaiser gekürt wird. Dem Senat bleibt letztendlich nichts anderes übrig, als gute Miene zu diesem abgekarteten Spiel zu machen. Hier wird wieder einmal das politische Kräftespiel gut und nachvollziehbar herausgearbeitet.


    Der zweite Teil spielt in Germanien. Vespasian ist mittlerweile zum Legaten einer Legion an der germanischen Grenze ernannt worden. Die erste Aufgabe, die er zusammen mit seinem Bruder zugewiesen bekommt, ist, den seit der Schlacht im Teutoburger Wald vermissten Adler der 17. Legion wiederzufinden und dem Kaiser zukommen zu lassen, damit dieser dies zu einem Prestigegewinn beim Militär ausnutzen kann. Das heißt nichts anderes, als dass sich Vespasian zusammen mit einer Reiterabteilung auf ein Himmelfahrtskommando begibt. Die Schilderung dieser Odyssee durch das wilde Germanien ist nicht nur äußerst spannend. Nebenbei wird man unter anderem auch noch mit dem einzelnen Germanenstämmen, dem Geschehen bei der Varus-Schlacht und der Familiengeschichte des Arminius vertraut gemacht.


    Der dritte und längste Teil des Buches ist für mich bisher der absolute Höhepunkt der Reihe. Vespasian nimmt als Befehlshaber eine Legion an der römischen Invasion Britanniens teil. Wie hier die strategischen und taktischen Gesichtspunkte bei dieser Operation, das Zusammenwirken der einzelnen Waffengattungen und die Professionalität des römischen Militärs geschildert werden, habe ich noch in keinem anderen Roman in dieser Detailtreue und Lebendigkeit gefunden. Das Schlachtgeschehen wird mit einer Wucht geschildert, dass einem fast der Atem wegbleibt. Man befindet sich praktisch mitten in dieser Tötungsmaschine namens römische Legion und kann nachvollziehen, warum diese von allen Gegnern gefürchtet war.


    Dieser Abschnitt braucht den Vergleich mit Werken von Bernard Cornwell in keinster Weise zu scheuen.


    Wohltuend war auch, dass die politischen Intrigen in diesem Band etwas überschaubarer waren als in den Vorgängerbänden, aber immer noch komplex genug, um die Mechanismen der Macht gut herauszuarbeiten.


    Ich bin jedenfalls schon mal gespannt, wie Fabbri den Faden weiterspinnt. Für Spannung dürfte jedenfalls gesorgt sein, allein schon, wenn man Richtung Nero und dessen umkämpfte Nachfolge denkt.

  14. Cover des Buches Runenschild (ISBN: 9783570400067)
    Wolfgang Hohlbein

    Runenschild

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    ...ein Hohlbeinbuch das auf Quantität statt Qualität wert legt mMn. Die Grundidee der Trilogie war gut aber mit jedem Band wurde es langweiliger.

    Hier beschäftigt sich Dulac nur mehr mit seiner Moralvorstellung aber es passiert ca. 300 Seiten lang nichts ausser fade Dialoge und Gedankengänge.

  15. Cover des Buches Der Preis der Freiheit (ISBN: 9783499274916)
    David Gilman

    Der Preis der Freiheit

     (2)
    Aktuelle Rezension von: MichaelSterzik
    Einst war das britische Empire groß – Kolonien in der Karibik, im Norden der späteren Vereinigten Staaten von Amerika und natürlich auch in Südafrika. Die sogenannten in Rot und weiß gekleideten Soldaten waren ein untrügliches Zeichen von Unterdrückung und Tyrannei. Die Kolonialmacht kannte oftmals keine Gnade und setzte sich oft Rücksichtlos und brutal bei der Zivilbevölkerung durch. Es liegt nahe, dass es zu Aufständen und Rebellionen kam.

    Der Konflikt zwischen Großbritannien und den beiden Burenrepubliken Oranje-Freistaat und der Südafrikanischen Republik eskalierte im sogenannten zweiten Burenkrieg von 1899 bis 1902. Letztlich setze sich das britische Empire durch und gliederte die Staaten ein. Ursachen des Konflikts waren natürlich der Eroberungsgedanke der Briten einerseits, andererseits interessierte sich die Krone sehr für die großartigen und vielfältigen Bodenschätze Südafrikas.

    David Gilman der durch seine historische Romanreihe - Legenden des Krieges – sehr bekannt wurde, widmet sich in seinem Stand-Alone-Titel „Der Preis der Freiheit“ dem zweiten Burenkrieg.

    In Irland schwelt die Rebellion. Der Anwalt Joseph Radcliffe und sein Kamerad Benjamin Pierce übernehmen die härtesten Fälle. Doch Radcliffe hadert mit seinen Niederlagen und mit seinem einzigen Sohn, Edward. Der schifft sich nach einem Streit in Richtung Südafrika ein, um sich im Burenkrieg zu beweisen.

    Südafrika, 1900. Als ehemalige US-Kavalleristen kann Radcliffe und Pierce wenig schrecken. Aber in der weglosen Steppe, achthundert Meilen nördlich von Kapstadt, lernen sie eine neue, blutige Realität des Krieges kennen. Unter Feuer von Burischen Schützen, ohne Rückhalt bei den Briten, suchen die alten Veteranen nach dem verlorenen Jungen …(Verlagsinfo)

    David Gilman ist ein fantastisch guter Erzähler – ein historischer Kriegsberichterstatter mit einem hohem und nachhaltigen Unterhaltungswert. Der Autor recherchiert außerordentlich gut und stellt den blutigen Konflikt realistisch dar. Seine Schilderungen erinnern im Stil eines Bernard Cornwell – dem Altmeister der literarisch erzählten Kriegskunst.

    „Der Preis der Freiheit“ ist eine authentische Momentaufnahme des Krieges zwischen den Briten und Südafrika. Das natürlich die rücksichtslose, militärische Grundhaltung der britischen Armee und ihre brutale Kolonialpolitik thematisiert wird, liegt auf der Hand. Ebenfalls spiegelt sich der Rassenkonflikt immer wieder in einigen Szenen. Auch wenn Konzentrationslagern wird gesprochen, die aber mit einer systematischer Vernichtung von Menschenleben noch nichts zu tun haben. Soll aber nicht heißen, dass die Versorgung von ca. 18.000 – 30.000 Menschen nicht vollumfänglich gelang. Mangelnde Hygiene und die Grundversorgung von Medikamenten und Nahrung sorgten für eine hohe Sterblichkeitsrate hinter Mauern und Stacheldraht.

    David Gilman ist auch ein kompromissloser Erzähler und lässt die Schrecken des Krieges aufleben, ohne allerdings deutlich offensiv Stellung zu beziehen. Seine Protagonisten sind alle „Kinder“ des Krieges - Der Anwalt Joseph Radcliffe und sein Kamerad Benjamin Pierce sind Veteranen der Nordamerikanischen Indianerkriege. Als Kavalleristen haben sie den Krieg zwischen den Rassen an eigenen Leibe mitbekommen. Benjamin Price – als farbiger Soldat der US-Armee steht er, egal wo er lebt, immer zwischen den Fronten – egal wie hoch dekoriert er auch sein mag, trägt er doch das Stigma ein minderwertiger Mensch zu sein.

    Diese charakterliche Tiefe prägt und trägt die Story. Ebenfalls der jugendliche Drang, sich im Krieg beweisen zu wollen. Krieg als Abenteuer – dieses Motto, dieser Gedanke überlebt wohl in allen Generationen, egal in welchen kriegsführenden Ländern. Das die blutige Realität diese jungen Menschen einholt – auch davon erzählt der Autor sehr eindringlich.

    „Der Preis der Freiheit“ ist im direkten Vergleich mit der Reihe „Legendes des Krieges“ ein ganzes Stück sanfter, ruhiger und entwickelt sich insgesamt langsamer. Doch die Story explodiert immer wieder mal in actionreichen Szenen und auch die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Bewusst eindringlich erzählt der Autor von seinen Protagonisten Radcliffe und Pierce die immer und faktisch zwischen den Fronten stehen – in seinen familiären irischen Wurzeln entwachsen und mit seiner militärischen Angehörigkeit der US-Armee erlebt der fast fünfzigjährige früherer Offizier und nun amtierende Anwalt, die Kolonialpolitik der Krone, und sieht diese aus seiner menschlichen Perspektive äußerst brisant und kritisch.

    David Gilmans Talent den Schrecken des Krieges dem Leser vor Augen zu führen, gelingt ihn sehr gut. Ebenfalls schildert er sehr plakativ die Ängste und Nöte der Zivilbevölkerung, und die Strategie der verbrannten Erde, die Englands Krone militärisch durchsetzt. Weit weg davon entfernt einer Story ein Happy End aufzudrücken ist der Autor erwachsen genug konsequent eine Geschichte enden zu lassen.

    Als einziges Manko habe ich bei dem Titel „Der Preis der Freiheit“ empfunden, dass von Politik und motivierenden Gründen für einen Krieg wenig bis gar nicht gesprochen wird.

    Fazit

    „Der Preis der Freiheit“ von David Gilman ist ein spannender Abenteuerroman der den Krieg nicht glorifiziert, sondern sensibel und nachhaltig zeigt, wie sinnlos er im Grunde ist. Nachhaltig Unterhaltsam und mitfühlend erzählt. Großartig und lesenswert.

    Michael Sterzik 
  16. Cover des Buches Asterix 08 (ISBN: 9783841390080)
    René Goscinny

    Asterix 08

     (100)
    Aktuelle Rezension von: I-heart-books
    ... einer meiner absoluten Favourites. Ich liebe die Asterix und Obelix Bücher einfach weil sie zu meinen Kindheitserinnerungen gehören und ein Must-Have sind. Und die Briten sind einfach super - Wildschwein mit Pfefferminz Sauce - yuck! *lmfao*

    Wer Asterix und Obelix super findet, England ebenso und einfach Etwas kurzweiliges möchte um Zeit mit etwas Witzigem zu überbrücken, sollte dieses Werk echt mal 'lesen'.

    I <3 Teefax :)
  17. Cover des Buches Druide der Spiegelkrieger (ISBN: 9781505296495)
    Werner Karl

    Druide der Spiegelkrieger

     (18)
    Aktuelle Rezension von: yoda

    Britannien 2. Jahrhundert A.D., Britannien ist von den landgierigen Römern besetzt, welche brutal morden und unterdrücken. Durch einen Dorfüberfall der Römer verliert der noch recht junge Túan mac Ruith seine Familie und Heimat und sinnt nach Rache. Alleine schlägt er sich durch die Wildnis und trifft hier auf einen jungen Wolf, den ein gleiches Schicksal ereignet hat und auf den Druiden Kennaigh, der ihn als Schüler aufnimmt und in die geheimnisvolle Welt der damaligen Medizin und Kräuterlehre einweiht. Nach dem Tod seines Lehrmeisters gelangt Túan an eine mysteriöse Steinplatte mit außergewöhnlichen Kräften, welche ihm hilft, endlich seine Rache an den Römern auszuüben und beginnt somit den Sturm auf den Hadrianswall. Und er trifft auf seine große Liebe, allerdings unter seinen Feinden…

     

     

    Eigentlich viel zu lange lag die Trilogie der Spiegelkrieger bei mir im Bücherschrank. Verwehrte ich mich anfangs dieser Bücher aufgrund der Zeitepoche und des Genres (geschichtliches und Dark Fantasy ist nicht so das meinige) wurde das Auftacktbuch im Urlaub mein fast ständiger Begleiter. Werner Karl hat mit seinem Buch „Druide der Spiegelkrieger“ einen packenden und spannenden historischen Fantasyroman geschrieben, der geschichtlich sorgfältig recherchiert wurde. Der Leser erfährt einiges über das damalige einfache und auch „luxuriöse“ Leben der römischen Besatzer mit ihren Grausamkeiten und das Leben der einzelnen Clans der Picten. Werner Karls Schreibstil macht hungrig, Lust auf mehr. Alles ist packend und lebendig geschrieben. Die Charaktere sowie die Landschaften und Handlungen sind sehr bildhaft, detailliert und authentisch ausgearbeitet und beschrieben, auch mit allen blutigen Grausamkeiten der damaligen Zeit, sodass häufig ein großes Kopfkino bei mir einsetzte. Der Auftaktband „Druide der Spiegelkrieger“ ist ein gelungenes und spannendes Buch, das mich sofort in den Bann gezogen hat und Lust auf die Fortsetzungen macht.

    Am Ende des Buches gibt es ein Personenregister und Glossar mit Erklärungen. Das Personenregister war für mich nicht von großer Bedeutung, da im Buch mehrfach auf die einzelnen Charaktere eingegangen wurde. Die Erklärungen im Glossar allerdings wären beim Lesen das ein oder andere Mal hilfreich gewesen. Hier fehlte leider der Hinweis innerhalb der Story.

     

    Fazit:

    Der Autor Werner Karl hat mit dem Fantasy-Roman und Auftaktbuch seiner Spiegelkriegertrilogie ein in den Bann ziehendes gut lesbares Buch geschaffen, welches man nicht mehr weglegen möchte. Sein spannender und flüssiger Schreibstil, Beschreibungen von Charakteren und Handlungen sind einfach fantastisch. Ein Buch für alle Fantasy-Fans, auch für Non-Dark-Fantasy-Leser.

     

     

    Copyright by Walter Gasper

  18. Cover des Buches Age of Iron - Die Herrschaft (ISBN: 9783492280891)
    Angus Watson

    Age of Iron - Die Herrschaft

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buecherverschlingerin
    Lowa und Spring haben sich in den letzten zwei Bänden einfach großartig zu den zwei Kriegerinnen entwickelt, die sie jetzt sind. Wird der letzte Kampf gegen die Römer auch ihr Ende sein?


    Gemeinsam mit den britannischen Stämmen stellen sie sich den Heerscharen von Rom entgegen, die auch noch über schwarze Magie verfügen. Wie es sich in den letzten Bänden gezeigt hat, geben Lowa und Spring aber selbstverständlich nicht einfach klein bei, sondern kämpfen mit ihrer besten Waffe gegen die Angst vor dem Heer: Witz, Ironie und Sarkasmus sprühen mal wieder aus diesem Buch und macht es so amüsant. 
  19. Cover des Buches Die Herrin von Camelot (ISBN: 9783548601700)
    Rosalind Miles

    Die Herrin von Camelot

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Der letzte Sommer (ISBN: 9783832164362)
    Helen Simonson

    Der letzte Sommer

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Mykonos

    Nachdem ich vor Jahren von der Autorin mit Genuss  "Mrs. Alis unpassende Leidenschaft" gelesen habe, wollte ich unbedingt auch diesen Roman lesen, der in der deutschen Übersetzung 2016 erschienen ist.

    Leider war die Lesefreude nicht die gleiche wie beim ersten Roman. Ich habe mich durch einen zu weiten Teil der 576 Seiten einfach nur geschleppt. Zwar trifft die Autorin mit Stimmung, Sprache und allgemein all ihren Beschreibungen den Geist der damaligen Epoche und weiß durchaus stimmig und gefühlvoll zu erzählen, aber es zieht sich alles gar sehr in die Länge. Erst im letzten Viertel kommt Fahrt auf, was ich bei der großen Seitenzahl zu spät finde. 

    Die Geschehnisse sind geprägt von den gesellschaftlichen Normen der damaligen Zeit, die sich für ambitionierte Frauen wie die junge Lehrerin Beatrice als Fußangeln erweisen. Im weiteren Verlauf ist es dann der erste Weltkrieg, der die Geschehnisse  überschattet. 

    Ich wünschte mir, dieses Buch hätte mich zufriedener zurückgelassen. Die Autorin kann durchaus  Geschichten stimmig erzählen, aber in diesem Fall konnten mich Handlung und Aufbau nicht überzeugen.

  21. Cover des Buches Invasion der Barbaren (ISBN: 9783608964264)
    Peter Heather

    Invasion der Barbaren

     (9)
    Aktuelle Rezension von: RalphHauptmann
    Ich muss an dieser Stelle beichten: ich rezensiere hier nicht die deutsche Fassung, sondern das englische Original. Ja, die mehr als 650 Seiten (im Paperback) flößen einen gewissen Respekt ein, doch wer sich seelisch-moralisch auf eine trockene Geschichtsabhandlung eingestellt hat, der wird positiv überrascht. Gerade die Leichtigkeit, mit der der Autor die Geschehnisse, die Europa letztendlich geprägt haben, im wahrsten Sinne des Wortes "erzählt", lassen den Leser komplett in diese Zeit eintauchen. Um es einmal in ein anderes Medium zu übersetzen: Ich habe beim Lesen dieses Buches vor meinem inneren Auge ein Drehbuch gesehen, eine lebendige Darstellung im Stil der BBC-Dokumentationen, die auch dem Laien den Einstieg in die Materie erlaubt - ein großes Manko vieler historischer Sachbücher. Eher unterschwellig nimmt man Heathers unglaubliches Faktenwissen wahr, es bleibt unaufdringlich, verständlich für den Laien und immer noch wissenschaftlich genug für den Historiker. Sicher kann man darüber streiten, ob man wirklich ein Glossar von fast 50 Seiten braucht, aber das ist ja genau die Wahl, die der Autor dem Leser lässt: Wie tief will er eintauchen? Fußnoten zerreißen den Erzählfluss, ebenso das "Einbauen" in den Text, was neben der Überfrachtung an Informationen auch meist in stilistischen Katastrophen resultiert. Der Kartenteil und die Illustrationen im Bildteil runden den guten Eindruck ab. Ein Must-Read für jeden, der sich für europäische Geschichte interessiert.
  22. Cover des Buches Die Ritter von Avalon (ISBN: 9783795117412)
    Hanns Kneifel

    Die Ritter von Avalon

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