Bücher mit dem Tag "britannien"

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152 Bücher

  1. Cover des Buches Die Tochter des letzten Königs (ISBN: 9783442479887)
    Sabrina Qunaj

    Die Tochter des letzten Königs

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Der Name der Autorin war mir schon länger ein Begriff, denn gerade über dieses Buch habe ich schon sehr viel Gutes gehört und gelesen. Der Roman stand schon viel zu lange in meinem Regal, und so habe ich mich endlich von Sabrina Qunaj direkt ins 11. Jahrhundert nach Wales katapultieren lassen. Dort erlebt man sehr plastisch mit, wie Nesta verch Rhys bei einem Überfall durch die Normannen aus ihrer Heimat entführt wird. Da ihr Vater der Fürst von Deheubarth war, stellte Nesta eine wertvolle Geisel dar. In der Fremde wächst sie auf und kommt als junge Frau an den Englischen Hof. Dort erfährt sie Liebe und Freundschaft, aber sie wird auch immer wieder bitter enttäuscht. Bei allem was sie erlebt und was ihr widerfährt vergisst sie nicht, wo ihre Wurzeln liegen, und sie bleibt sich stets selbst treu.


    Nesta ist keine fiktive Protagonistin, sondern es hat sie wirklich gegeben. Bei historischen Romanen, die auf wirklichen Ereignissen basieren und in denen reale Personen vorkommen, ist es für die Autoren gar nicht so einfach, die rechte Balance zwischen der Realität und der schöpferischen Freiheit zu finden. Lücken müssen geschlossen werden, denn nicht über alles von damals gibt es zuverlässige Aufzeichnungen.


    Sabrina Qunaj ist es hervorragend gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie glaubwürdig agieren zu lassen. Der Roman hat siebenhundert Seiten, und seine Handlung umfasst einen Zeitraum von vierundzwanzig Jahren. Entsprechend lang ist die Liste der mitwirkenden Charaktere, von denen es die meisten wirklich gegeben hat. Auch wenn die Autorin kleine Änderungen an der Historie vorgenommen hat, um den Handlungsrahmen nicht zu sprengen und auch wenn wir heutzutage nicht mehr alles herausfinden können, was damals wirklich geschah, so habe ich nach dem Lesen dieses Romans doch ein klares Bild vor Augen, denn die Schilderungen der Autorin sind sehr lebendig und intensiv. Auf jeden Fall war Nesta eine starke Frau, der das Schicksal nichts geschenkt hat, die (sich) aber trotzdem niemals aufgegeben hat. Vorher hatte ich noch nie etwas über Nesta und ihr Schicksal gehört, aber ich bin froh, sie quasi über diesen Roman kennengelernt zu haben, denn ihre Rolle in der damaligen Geschichte war nicht unwesentlich. Mein Respekt gehört der Autorin für die umfassende und gründliche Recherche, die so einem Werk zugrunde liegt. Noch dazu ist dies nicht das Ende der Geschichte, sondern es gibt zwei Folgebände, die ebenso umfangreich und vermutlich ebenso großartig geschrieben sind wie dieser erste Band. 

  2. Cover des Buches Die Nebel von Avalon (ISBN: 9783898971072)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Nebel von Avalon

     (1.261)
    Aktuelle Rezension von: Christiane_Vini

    Ein sher tolles und spannendes Buch. 

    Ich liebe alte Fantasy und die Sagen um König Arthur, daher habe ich mich dazu entschlossen dieses Buch zu lesen. 

    Ich wurde nicht enttäuscht und konnte ein spannendes Buch mit tollen Sagen lesen. 

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter an alle die solche Genre mögen. 

  3. Cover des Buches Der Winterkönig (ISBN: 9783499246241)
    Bernard Cornwell

    Der Winterkönig

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Jessica_Diana

    Meinung
    Die Sage rund um King Arthur bedeutet mir sehr viel und ich war neugierig, was sich hinter dieser Interpretation verbergen würde.
    Mit diesem Titel hatte ich aber leider bis zum Schluss zu kämpfen. Den ersten Seiten widmete ich mich voller Elan und Wissbegier, aber nach und nach ebbte diese Neugier leider ab. Bei Winterkönig kamen aber einige Charaktere, welche ich ins Herz hinsichtlich dieser Saga ins Herz geschlossen habe nicht allzu gut weg. 

    Inhaltlich erwarten mich viele detaillierte Beschreibungen. Insbesondere die Rituale und die Kriege wurden sehr bildlich beschrieben, sodass es nichts für leichte Nerven ist. Man sieht das Schlachtfeld und die blutenden Menschen direkt vor sich, etwas was mir persönlich ein Frösteln bereitete. 

    Der Autor legte viel Wert auf das Detail und man erkennt die gute Recherche hinter diesem Buch. Am Ende erwarteten mich einige Quellen bei denen mein Herz höher schlug.

    Fazit
    King Arthur ist sehr detailliert, sachlich und erschreckend. Es ist eine andere Interpretation dessen was ich bisher geliebt habe und es war schwer für mich, mich auf diese neue Art der Legende einzulassen. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

  4. Cover des Buches Die Tochter der Wälder (ISBN: 9783426509067)
    Juliet Marillier

    Die Tochter der Wälder

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Seitenhain
    "Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."



    Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

    Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

    Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.



    "Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

    Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

    Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

    - Die Macht und Kraft der Frau

    - Irland

    - Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

    - Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum

    - Familiengeschichten

    - Herdfeuergeschichten

    - .......

    Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.
  5. Cover des Buches Der Ritter der Könige (ISBN: 9783442483723)
    Sabrina Qunaj

    Der Ritter der Könige

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Wales im 12. Jahrhundert. Maurice de Prendergast wird im Haus des Constable of Pembroke zum Ritter ausgebildet. Dieser gehört zum mächtigen Geraldine-Clan. Als Maurice Freundschaft mit Richard de Clare, dem Sohn des Earl of Pembroke, schließt, und auch noch die Verlobung mit einer der Töchter der Familie eingeht, verschafft ihm das viele Feinde. Aber Maurice geht unbeirrt seinen Weg. Als Ritter steht er seinem Freund de Clare im englischen Bürgerkrieg zur Seite und kämpft schließlich auch für ihn in Irland. Aber bald kommen ihm Zweifel, ob er mit dem brutalen Dermott den richtigen Fürsten unterstützt. Immer wieder muss er an die Visionen der Seherin Niah denken, die er als Junge kennenlernte und nie vergessen konnte.

    "Die Ritter der Könige" ist zwar der dritte Band in der Geraldine-Saga, aber man kann ihn auch prima einzeln lesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Wie schon die anderen beiden Bücher ist auch dieses hier fesselnd und unterhaltsam geschrieben. Geschichte wird lebendig und farbenprächtig erzählt und man merkt, dass die Autorin eingehend recherchiert hat.
    Die Figuren sind facettenreich und vielseitig, nicht einfach nur schwarz oder weiß.
    Durch Niah bekommt das Ganze auch teilweise einen ganz leichten mystischen Aspekt. Das gehört einfach zu Wales mit seinen Sagen und Legenden dazu.
    Es geht um Werte wie Loyalität, Ehre, Familie und Ritterlichkeit. Schade, dass davon heute in unserer Gesellschaft nicht mehr viel übrig ist.

    Maurice de Prendergast gab es wirklich und der Autorin ist es perfekt gelungen, Fakten und Fiktion in einem spannenden historischen Roman zu verweben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Das letzte Königreich (ISBN: 9783499254710)
    Bernard Cornwell

    Das letzte Königreich

     (537)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wir schreiben das Jahr 866. Uhtred ist eigentlich Osbert, der jüngere Sohn von Graf Uhtred. Als sein älterer Bruder Uhtred im Kampf fällt, ist Osbert auf einmal der Erbe. Und da immer ein Uhtred auf dem Grafenthron sass, wir er kurzerhand umgetauft und heisst nun Uhtred.

    Uhtred ist gerade zehn Jahre alt, als dänische Wikinger in England einfallen und grosse Teile des Landes besetzen. Uhtreds Vater wird dabei getötet und sein Onkel Alfrik übernimmt dem Stammsitz der Familie.

    Uhtred gerät in Gefangenschaft und wird Ziehsohn des dänischen Fürsten Ragnar. Von nun an wächst er als Däne auf und übernimmt derern Traditionen und deren Glauben. Doch sein Ziel ist es, eines Tages die väterliche Burg zurückzuerobern, die ihm sein Onkel gestohlen hat.

    Im neunten Jahrhundert ist England noch ein geteiltes Land. Es besteht aus den vier Königreichen Northumbrien, Ostanglia, Mercia und Wessex. Den Dänen gelingt es, drei dieser Königreiche zu erobern. Nur noch Wessex und König Alfred wiedersteht dem Ansturm. Doch wie lange noch.

    Das letzte Königreich ist der Auftakt einer Reihe um Uhtred und die Eroberungsgelüste der Dänen. Doch vor allem geht es um König Alfred, der von einem vereinten England träumt. Dies will er mit Gottes Hilfe erreichen. Doch benötigt er dazu auch fähige Männer. Krieger, wie Uhtred beispielsweise.

    Bernard Cornwell gilt als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans englischer Prägung. Seine Erzählungen sind hervorragend recherchiert und mit der nötigen Prise Fiktion spannend erzählt


  7. Cover des Buches Der Heidenfürst (ISBN: 9783499268465)
    Bernard Cornwell

    Der Heidenfürst

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Heidenfürst" ist der siebte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Es ist die Zeit zu Beginn des 10. Jahrhunderts, König Alfred ist tot und sein Sohn Edward folgte ihm auf den Thron von Wessex. Durch Jähzorn und Unbeherrschtheit bringt sich Uthred wieder einmal selbst um alles. Mehr durch ein Missgeschick tötet er einen Priester und wird verbannt. Mit seinen letzten treuen Kameraden zieht er Richtung Bebbanburg, seiner verlorenen Heimat. Nichts treibt ihn mehr an, als sein Geburtsrecht einzufordern und die Burg von seinem Onkel zurückzuerobern. Doch er erzielt nur einen Teilerfolg mit dessen Tod, aber das eigentliche Ziel bleibt verwehrt. Und es gilt einen anderen großen Kampf zu schlagen. Denn der dänische Jarl Cnut streckt seine Arme nach Mercien und Wessex aus. Uhtred verfolgt eine List um dessen Pläne zu durchkreuzen und sich Zeit zu verschaffen, bis Edwards Truppen eintreffen. Es mündet letztendlich in die Schlacht bei Tettenhall im Jahr 910. Cornwell lässt zum siebten Mal seinen Helden auf den Leser los. Uhtred wird langsam älter, ist weiterhin unerbittlich stur, aber doch teilweise immer nachdenklicher. Wie wird es mit ihm enden? Immer wieder treiben ihn Gedanken über sein Schicksal oder das seiner Söhne um. Er geht gefährliche Risiken ein, bleibt teilweise nur mit Glück am Leben. Als Leser kennt man Uhtred als unbeugsamen Kämpfer mit seinem Schwert Schlangenhauch, doch diese verletzliche Seite an ihm hat mir gut gefallen. Cornwell beschreibt seine Umtriebigkeit, aber auch seine Werte für die er einsteht und seinen Platz zwischen den Dänen und den Angeln. Wie gewohnt sind die Kämpfe und Schlachten blutig und hart beschrieben, daher nichts für zartbesaitete Leser. Intrigen, Betrug, List und Tücke ergänzen diesen Band und machen ihn in Summe für mich wieder zu einer fesselnden und sehr spannenden Lektüre. Man hält immer wieder mal kurz die Luft an wenn es heißt: Schildwall und dann die Äxte und Schwerter durch Kettenhemde dringen. Für mich weiterhin eine der besten Saga dieser Zeit, die ich sehr gerne weiterverfolge.

  8. Cover des Buches Der weiße Reiter (ISBN: 9783499242830)
    Bernard Cornwell

    Der weiße Reiter

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Noch immer versuchen die Dänen Ende des neunten Jahrhunderts das letzte Königreich einzunehmen, Doch Alfred gelingt es mit Uhltreds Unterstützung, die Wikinger aus Wessex zu vertreiben.

    Die Geschichte des jungen Uhltred geht weiter. Noch immer ist er König Alfred verpflichtet. Wessex scheint verloren. Doch inmitten eines unzugänglichen Sumpfgebietes organisiert König Alfred den Widerstand. Mit Gottes Hilfe will er das Land zurückerobern. Uhtred vertraut da mehr der Kraft seines kampferprobten Schwertes. Eine letzte alles entscheidende Schlacht soll es richten. 

    Genauso spannend erzählt wie der erste Band. Die Protagonisten überzeugen.

  9. Cover des Buches Der leere Thron (ISBN: 9783499270543)
    Bernard Cornwell

    Der leere Thron

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der leere Thron" ist der achte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Wir schreiben das Jahr a.D. 911. Uhtred ist immer noch schwer gezeichnet durch die Verletzung mit dem Schwert "Eisrache" aus dem Zweikampf gegen den Dänen Cnut. Æthelred, der Herrscher von Mercien, liegt im Sterben und die ersten greifen nach dessen Thron. Uhtred will dies verhindern und Æthelflæd als wahre Herrscherin über Mercien unterstützen. Doch seine Kampfeskraft reicht nicht aus, es gilt also listig vorzugehen um das Ziel zu erreichen. Einmal mehr gilt es an allen Fronten zu bestehen und dabei selbst zu alter Stärke zurückzukehren. Unterstützt wird er dabei von seinen treuen Begleitern und seinem Sohn, der mittlerweile ebenfalls zu einem starken Krieger herangewachsen ist. Bernard Cornwell beschreibt in diesem Band zum einen teils historische Szenen, die man als wichtige Elemente für die Entstehung des späteren Englands bezeichnen kann, aber er rückt auch diesmal Uhtreds Familie in den Vordergrund. Sein Sohn und seine Tochter nehmen entscheidende Rollen ein. Der junge Uhtred (nach dem Vater benannt) schlägt gleich im Prolog eigene Schlachten und ist ein treuer Begleiter seines in die Jahre gekommenen Vaters. Auch die Tochter Stiorra, ein Ebenbild ihrer Mutter Gisela, erhält diesmal viel Raum in der Geschichte. Generell stehen in diesem Band mehr die Frauen mit ihrem Handeln im Mittelpunkt, ob als Herrscherin, Feindin und Heilerin oder "Friedenskuh". Cornwell hat dies geschickt eingebunden und bleibt seiner Linie trotzdem treu. Einzig die wundersame Heilung Uhtreds empfand ich ein wenig zu fantasylastig für einen historischen Roman. Doch letztendlich schmälert es die Spannung dieses Buches nicht. Wem List und Tücke der weltlichen und kirchlichen Vertreter, blutige Kämpfe am Schildwall gegen Verräter und Nordmänner, sowie die Geschehnisse in Wessex und Mercien zu Beginn des zehnten Jahrhunderts gefallen, der wird auch diesen Band der Saga gerne lesen. Zum besseren Verständnis sollte man aber mindestens den Vorgängerband gelesen haben, da doch vieles ein wenig mit den Ereignissen aus "Der Heidenfürst" zusammenhängt.

  10. Cover des Buches Die Herren des Nordens (ISBN: 9783499245381)
    Bernard Cornwell

    Die Herren des Nordens

     (318)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Wesex ist gerettet und Friede herrscht. So kehrt Uhltred in seine Heimat Northumbrien zurück und tritt in den Dienst König Guthreds. So lernt er Gisela kennen und verliebt sich in sie, was ihrem Bruder König Guthred nicht gefällt. Um seine Macht zu festigen, erscheint dem König seine Schwester als Friedenskuh geeignet. Ihr Ehe sollte ihm einen mächtigen Verbündeten bringen. Uhltred war dies nicht. Sein Onkel hingegen schon. 

    Graf Alfrik fordert jedoch nicht nur Giselas Hand. Vielmehr möchte er den Kopf seines Neffen, da Uhltred nach wie vor Anspruch auf sein Erbe erhebt.

    Neue Charaktere tauchen auf. Die Handlung überzeugt. Es bleibt spannend.

  11. Cover des Buches Schwertgesang (ISBN: 9783499248023)
    Bernard Cornwell

    Schwertgesang

     (230)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Ultred ist zurück. 

    König Alfred beauftragt ihn damit, Ludene (das heutige London) von den Dänen zu befreien. Natürlich gelingt ihm dies, und noch einiges mehr. Die Christen können ihre Stellung in England ausbauen, während die heidnischen Wikinger an Boden verlieren.

    Doch noch lange, ist England nicht vereint.

    Die Handlung ist gut erzählt, Bernard Cornwells Sprache leicht verständlich.

    Wer historische Romane rund um die Wikinger liebt, ist hier genau richtig.

  12. Cover des Buches Hyddenworld - Der Frühling (ISBN: 9783608946383)
    William Horwood

    Hyddenworld - Der Frühling

     (114)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Ein Roman der in einer Fantasy-Welt spielt, bei den Hydden einem Zwergenvolk.

    Der Schmied Beonamund hat einst vor Zorn, da seine Geliebte ihn verlassen hat eine wertvolle Brosche zerstört, sodaß sie in 1000 Stücke zerbrach. Sie muss aber wieder zusammengesetzt werden, damit die Welt gerettet werden kann. 3 wichtige Edelsteine wurden schon wieder gefunden, aber der 4. Edelstein fehlt noch.

    Deshalb macht sich Jack ein Riesenzwerg auf in unsere moderne Menschenwelt. Kein Problem für Jack, da die Menschen verlernt haben Hydden zu sehen, deshalb kann Jack sich auch frei bewegen. Durch einen Unfall wird sein Schicksal mit dem Menschenkind Katharina für immer verbunden, da Jack dem Mädchen das Leben rettet.

    Ein wunderschöner bildlich und lebendig geschriebener Roman, der einen sehr an den Herrn der Ringe erinnert. Man kann beim Lesen des Romanes wunderbar entspannen und in die Welt der Hydden entfliehen. Ein Buch das der Seele gut tut. Hier findet man alles, Magie, Märchen, Fantasy und sogar die Liebe.

    Denke es ist der 1. Teil einer Romanserie, auf Frühling folgt Sommer, usw.

    Das Cover paßt wunderbar zum Buch, alles sehr fantasievoll. Wer solche Romane gerne liest wird garantiert hier nicht enttäuscht werden.

  13. Cover des Buches Der erste König (ISBN: 9783442488520)
    Sabrina Qunaj

    Der erste König

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Mit dem monumentalen Titel „Der erste König“ wird der Anfang der Entstehung von Großbritannien in einem schönen und unterhaltsamen historischen Roman erzählt. Mir persönlich haben die Ereignisse um den König Mercias sehr gut gefallen.

    Das Cover ist beige gestaltet. Der Leser erkennt ein königliches Wappen, in dem eine Krone in Magenta und Gold gezeichnet ist. Die Schrift des Titels ist ebenfalls in Magenta geschrieben. Der Klappentext gibt dem Leser einen kurzen Einblick in die Geschichte und weiß trotz der kurzen Erzählung Spannung zu erzeugen. In der wesentlichen Geschichte geht es um die Ereignisse zwischen den Jahren 747 und 773 auf der britischen Insel, sowie der Entwicklung des Frankenreiches um die Brüder Karl (der Große) und Karlmann. Großbritannien in seiner heutigen Form ist noch in sieben verschiedene angelsächsische Königreiche aufgeteilt. Das damals mächtigste war das Königreich Mercia, welches südlich des Humber lag. Die Hauptprotagonisten der Geschichte sind der junge Adelige und später zum König ernannte Offa, sowie Drida die illegitime Nichte von König Pippin der Franken. Beide Hauptprotagonisten geben der Geschichte ihre Kontur und bestechen durch die gut herausgearbeiteten Charaktereigenschaften. Am Anfang ist Offa noch unerfahren, so erfährt er im Laufe seiner Regentschaft, welche er gerade am Anfang mit einer großen Härte führt, dass das Leben noch anderes zu bieten hat, als nur König zu sein. Er entwickelt sich im Laufe der Geschichte stetig weiter, was zum großen Teil an der anderen Hauptprotagonistin Drida liegt, welche aber zeitlich etwas später in der Geschichte eingreift.

    Drida war meine absolute Lieblingsfigur des Romans. Als junge und unerfahrene Frau von ihrem „Halbcousin“ Karl zum Tode verurteilt und auf dem offenen Meer ausgesetzt, nimmt sie ihr Schicksal in die eigene Hand. Sie besticht durch ein großes „diplomatisches Geschick“ und ein Gespür für Kommunikationshandlungen, welche nicht nur König Offa in ihren Bann zieht. Durch ihr Handeln und ihr Wirken bekommt das Königreich „Mercia“ eine Königin, welche den Menschen Mut, aber auch Stärke geben kann.  

    Als interessanteste von den zahlreichen Nebenfiguren treten die Magd Hilda aus Averdun (dem Heimatort Offas), die Krieger Leofric, Eadric sowie Offas Schwester Eadburth in Erscheinung. Hilda als Gegenspielerin von Drida gibt dem Roman die dunkle, egoistische sowie intrigantische Seite wieder. Sie lässt nichts unversucht, um doch noch an die Seite von König Offa zu gelangen. Auch der Krieger Leofric, welcher aufgrund der Vergangenheit mit Offa öfters mehr ein Freund als ein „Diener“ seines Königs ist, gibt der Erzählung einen zusätzlichen spannenden Charakter.

    Der Aufbau der Geschichte ist stringent und es sind vereinzelt Zeitsprünge enthalten, welche den Lesefluss aber nicht im Geringsten stören. Der Schreibstil der Autorin ist gehoben, zeitgenössisch sowie sehr flüssig. Als Besonderheit sind neben dem Stammbaum der handelnden Familien zwei Karten, ein Personenverzeichnis, sowie ein Nachwort und eine Danksagung zu nennen. Als Zielgruppe des Romans kommen alle historisch Interessierten in Betracht. Das Fazit des Romans ist sehr positiv. Der Autorin ist es gelungen historisch wahre Ereignisse fiktiv in einer spannenden und sehr lehrreichen Geschichte weiterzuerzählen. Mir hat persönlich vor allem der Erzählstil der Autorin sehr zugesagt dafür ebenfalls ein sehr großes Kompliment. Das einzige minimale Manko des Romans, welches mir aufgefallen war ist das schnelle Ende, welches ich gerne etwas ausführlicher genossen hätte. Dies gibt aber dem Gesamturteil keinen Abbruch. Ich kann nur für alle eine klare Leseempfehlung aussprechen.

  14. Cover des Buches Die dunklen Krieger (ISBN: 9783499272189)
    Bernard Cornwell

    Die dunklen Krieger

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Die dunklen Krieger" ist der neunte Band der Uthred-Saga von Bernard Cornwell. Mercien wird von Norden her bedroht. Ragnall Ivarson will in das Land einfallen und die Herrschaft an sich reißen. Dabei hat er sich die Unterstützung der Iren gesichert. Doch seine Anführerschaft ist nur auf Furcht gebaut, er braucht Erfolge um sich die Gefolgschaft weiterhin zu sichern. Und damit muss er an Uthred vorbei, der die Landesgrenze Merciens im Norden sichert. Und er hat einen weiteren Gegner, seinen eigenen ihm verhassten Bruder Sigtryggr, der mit Uhtreds Tocher Stiorra vermählt ist. Es beginnt ein Kampf um die Vorherrschaft im Norden Merciens und um die Krone von Northumbrien. Bernard Cornwell schickt seinen Helden Uhtred von Bebbanburg erneut in den Kampf um blutige Schlachten zu führen. Fast könnte man meinen, dass dies nur eine Wiederholung von Altbekanntem ist. Doch ich bin der Meinung dieser Band ist ein weiterer konsequenter Baustein in der Entstehungsgeschichte Englands, die der Autor mit dieser Reihe erzählt. Obwohl, wie Cornwell selbst im Nachwort schreibt, diesmal vieles reine Fiktion ist, zeigt dieser Band auf, wie umkämpft damals die Vorherrschaft  im Land war und wie hart man sich gegen das Eindringen der Nordmänner erwehren musste. Diese waren selbst ebenfalls unter Zugzwang, denn auch ihr Dasein an der irischen Ostküste war unter starkem Druck durch irische Könige. Und so mussten sich diese zwangsläufig neue Gebiete erobern. Bernard Cornwell rückt in diesem Band auch Uhtreds Familie mehr in den Mittelpunkt, sie nehmen diesmal wesentlich mehr Raum ein als sein Zusammenwirken mit Æthelflæd, der Herrscherin von Mercien. Auch erkennt man wo Uhtreds Weg zwangsläufig hinführt - in den Norden, besessen von seinem Geburtsrecht in Bebbanburg. "Die dunklen Krieger" ist für mich ein Band, der diesmal zwar wenig Historie vermittelt, aber trotzdem ein spannender Roman ist. Geprägt von Taktik und Schlachtgeschehen, dem Verabschieden einiger Charaktere hinterlässt er für mich als Fan dieser Reihe Neugier wie es weitergeht.

  15. Cover des Buches Der Flammenträger (ISBN: 9783499291104)
    Bernard Cornwell

    Der Flammenträger

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12

    "Der Flammenträger" ist der zehnte Band der Uhtred-Saga von Bernard Cornwell. Uhtred will seinem großen Ziel endlich näher kommen, er will seine Heimat Bebbanburg zurückerobern. Doch vorerst kommt ihm König Constantin von Schottland in die Quere, der es ebenfalls auf die Burg abgesehen hat. Als er auch noch seinem Schwiegersohn nach Northumbrien zur Hilfe eilen muss, sieht er seine Felle wieder davonschwimmen. Erneut gilt es listenreich vorzugehen um letztendlich seinem Schwiegersohn ein weiteres Jahr Frieden mit Wessex und Mercien zu garantieren. Doch Uhtred hat sein großes Ziel nicht aus den Augen verloren und es beginnt ein Wettlauf Richtung Bebbanburg. Wenn Uhtred diesen verliert, dann ist die Burg für ihn verloren. Den der mächtige Æthelhelm will Uhtreds Wege durchkreuzen. Ein Gegner, der noch gefährlicher ist als die schottischen Belagerer vor der Burg. Bernard Cornwell gibt in seinem Nachwort offen zu, das dieser zehnte Band hauptsächlich der Fiktion entsprungen ist und nur wenige historische Details enthält. Dies schmälert diesen Band aber keineswegs. Es ist ein klassischer Band dieser Reihe. Sehr viel blutiges Schlachtgetümmel, Listen und Fallen, teils neue Feinde. Und so dient diese spannende Fiktion doch mit durchdachten Übergängen die Entstehungsgeschichte Englands weiterzuführen. Gleichzeitig kommt der alternde Uhtred seinem langen Ziel der Rückkehr nach Bebbanburg immer näher. Ich mag diese Reihe sehr und kann auch diesen Band nur empfehlen. Nichts für zarte Seelen, aber für mich spannende gute Lektüre.

  16. Cover des Buches Der Schattenfürst (ISBN: 9783499246258)
    Bernard Cornwell

    Der Schattenfürst

     (140)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der letzte Kampf im Lugg Vale ist gewonnen und Arthur hat es allen gezeigt.

    Merlin hat nun ein Ziel: Er braucht den Kessel, die bedeutendste der 13 Kleinodien Britanniens, um die Götter wieder zurück zu holen. Damit soll das Land gerettet werden. Doch auch Arthur verfolgt sein Ziel_ er möchte das Land im Frieden an Mordred übergeben.

    Und so vergehen die Jahre, die „Tafelrunde“ in einer anderen Form findet einen Platz in Cornwells Geschichte. König Mordred wird großjährig, aber keineswegs sympathischer. Derfel wird sein Vormund, gemeinsam mit Ceinwyn. Kaum sitzt Mordred auf dem Thron kommt es zu einem bösen Boykott. Verrat zerrüttet Dumnonia, ein riesiger Schock wartet noch auf Arthur und auch Derfel hat einen schweren Verlust zu ertragen.

     

    Schreibstil:
    Wieder wird aus der Sicht des Mönches Derfel erzählt, der nun im hohen Alter seine Geschichte und letztlich die von Arthur für seine Gönnerin Igraine niederschreibt. Er berichtet dabei hautnah und im Detail von Kampf und Trauer, Freude und Angst. Es gibt auch hier wieder keine Kapitel, man liest eigentlich hintereinander weg, ein paar wenige Absätze helfen zum Durchatmen und die Einordnung in Teile helfen ein wenig, um den Überblick zu behalten.

     

    Meine Einschätzung:

    Dieser 2. Teil der Reihe hat mir wesentlich besser gefallen als der erste. Man war nun schon besser mit der Handlung vertraut, auch mit Namen und Orten. Im Wesentlichen geht es nun um den Kampf zwischen Christen und Heiden und den jeweiligen Göttern. Denn was das Land betrifft so hat Arthur einen guten Frieden geschaffen, der es Mordred eigentlich leichter machen könnte. Doch wie auch Merlin schon sagt, wurde es dem Volk scheinbar langweilig durch den Frieden, sodass sie sich zunehmend mit dem Christentum auseinandersetzen konnten. Hinzu kommt, dass bald das Jahr 500 n.Chr. erreicht wird, was es Fanatikern einfach macht, das Volk gegen die Heiden zu hetzen.

     

    Die Schlachten waren wieder sehr detailliert beschrieben und sind nichts für schwache Nerven. Ebenso wenig die Riten der Heiden, denn Nimue ist teilweise schon sehr ekelhaft und auch Guiniveres Handlungen grenzen an Wahnsinn. Die Kriegsszenen sind schon extrem, dafür aber sicher authentisch.

    Emotional hat der 2. Teil viel zu bieten gehabt. Seien es die positiven Gefühle, wie die Liebe, Frieden und Freundschaft. Auch das Treffen von Derfel und Ecre sowie deren Offenbarung war für den Leser auch als überraschender Moment gelungen rübergebracht. Und gerade zum Ende hin musste ich dann Tränchen verdrücken (bei Dian) und der Schock um Guinivere saß ebenso tief, wenn er auch nicht so überraschend kam. Man spürte beim Lesen förmlich die Veränderungen in Arthur. Das hat der Autor schon gut hinbekommen.

    Ich habe mich auch gleich an den letzten Teil gesetzt.

  17. Cover des Buches Der sterbende König (ISBN: 9783499259036)
    Bernard Cornwell

    Der sterbende König

     (102)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Es ist bereits der sechste Band um Uthred und die Geschichte Englands.

    König Alfred liegt im Sterben.  Zum Zeitpunkt seines Todes war er der bedeutendste Anführer unter den Sachsen, seinen Traum von der Vereinigung sämtlicher sächsischer Gebiete konnte er jedoch nicht verwirklichen. Doch sein Sohn, seine Tochter und sein Enkel führten diesen Traum weiter.

    Alfreds Sohn Edward folgt dem König auf den Thron nach. Gegen seinen Willen schwört Uthred ihm die Treue und erfüllt so den letzten Wunsch des sterbenden Königs. 

    Nach Alfreds Tod bekommen die Dänen neuen Aufwind und fallen erneut in Wessex ein. Aethelwold, König Alfreds Neffe erhebt nach dem Tod des Herrschers Ansprüche auf die Krone Wessex. Er ist der Meinung, dass ihm der Herrscherthron zusteht, hat ihm Alfred den Thron doch vor Jahren gestohlen.

    Und erneut kommt es zu einer Schlacht, in der es um alles geht. 

    In gewohnter Manier führt uns Bernard Cornwell in vergangene Zeiten. Historisch korrekt und doch frei erfunden, berichtet er sprachgewandt von der Zeit um 900, als die Dänen über große Teile Englands herrschten.

    Wer sich für Schlachtszenen interessiert, sollte Cornwells Bücher unbedingt lesen. Der Autor schreibt die besten Schlachtszenen, ohne in unnötige Details zu fallen. Unnötige Blutszenen bleiben einem erspart, ohne dass die Grausamkeit verloren geht.

  18. Cover des Buches Gladiatorin - Freiheit oder Tod (ISBN: 9783570312865)
    Lesley Livingston

    Gladiatorin - Freiheit oder Tod

     (25)
    Aktuelle Rezension von: shinyJulie

    Als Tochter des Keltenkönigs beteiligt sich Fallon am Krieg gegen Caesars Armeen. Sie wird gefangen genommen und an eine Schule für Gladiatorinnen verkauft, wo sie auch einen römischen Soldaten näher kommt.
    .
    Geschrieben aus Fallons Sicht kann man sich wunderbar in sie hineinversetzen und schon der Schreibstil sorgt dafür, dass die ganze Atmosphäre des Buches wunderbar herüberkommt. Sowohl ihre eigene Kultur als auch das Gladiatorentum der Römer wird spannend umgesetzt und wirkt so unglaublich realistisch. Besonders gelungen sind die zahlreichen Kampfszenen. Auch viele der anderen Charaktere, insbesondere die anderen Gladiatorinnen, sind toll ausgearbeitet und trotzdem sehr unterschiedlich, besonders ihre Herkunft und die Schicksale, die sie nach Rom gebracht haben. Tatsächlich war für mich die Liebesgeschichte fast schon überflüssig, da der restliche Teil bereits interessant genug ist.

  19. Cover des Buches Arthurs letzter Schwur (ISBN: 9783499246265)
    Bernard Cornwell

    Arthurs letzter Schwur

     (116)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Der Verrat an Arthur und seine Männer ist gerächt, Lancelot geflohen, Mordred zwar weiterhin König, aber extrem eingeschränkt. Merlin sammelt die Kleinodien zusammen, um die alten Götter zu beschwören und Nimue verfällt dabei in einen Wahn, der sie zur Feindin werden lässt – sogar eine Feindin Merlins.

    Doch erst einmal folgt noch die Schlacht gegen die Sachsen, welche recht erfolgreich endet für Arthur und seine Krieger. Es folgen Jahre des Friedens, in denen auch Arthur endlich seinen Traum erfüllen kann. Mordred bekommt sein Königreich und wird sogar ein guter Krieger. Doch alte Fehden ruhen nur und so kommt es, dass schon bald die Ruhe durch Rachegelüste gestört wird. Arthur kämpft seine letzte Schlacht.

     

    Schreibstil:

    Wieder aus Sicht von Derfel werden ausgiebig die Schlachtszenen geschildert. Die Blicke auf die Gegenwart, die Gespräche mit Igraine, sind kurzgehalten. Derfel erzählt das letzte Stück der Geschichte rund um Arthur und bringt zwischen die Zeilen auch Hinweise, die auf die letzten Lebensabschnitte der Hauptpersonen blicken. Zwischendurch ist der zeitliche Ablauf mal durcheinander, es geht einfach mal wieder ein paar Jahre vor und dann zurück.

     

    Meine Einschätzung:

    Der Autor hat es im letzten Band nochmal sehr spannend gestaltet. Dabei hat eine der berühmtesten Schlachten in die Geschehnisse eingewoben, die Belagerung von Baddon. Es gab wieder zahlreiche Schlachtbeschreibungen. Der Kampf zwischen Christen und Heiden wird im letzten Band nochmal mehr auf die Heide gelegt. Die Riten und Flüche waren teilweise wieder besonders ekelhaft und Nimue steigt regelrecht zur besessenen Hexe auf. Sämtliche Hauptpersonen der Reihe bekommen nochmal einen guten Auftritt, manche einen ziemlichen traurigen.

    Der mittlere Teil hat mir am besten gefallen, jedoch bot dieser Teil einen guten Abschluss der Handlung. Man konnte die letzten Puzzleteile rund um Derfel zusammensetzen, das Ende von Arthur, Mordred und den anderen lässt noch Raum für eigene Gedanken.

    Das ganze Schlachtgemetzel war vielleicht nicht ganz mein Fall, dafür aber die Beziehungen untereinander. Denn es geht im Buch auch wieder um die Verpflichtung zu einem Eid und zu einem König, und sei dieser noch so unfähig und charakterschlecht, so hat man ihm ergeben zu sein. Es geht um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt, um Familie und die Liebe. Eine gute Reihe gespickt mit historisch berühmten Namen. Sehr empfehlenswert für Menschen, die sich für diese Zeit interessieren.

  20. Cover des Buches UNNATURAL HISTORY (ISBN: 9783943408195)
    Jonathan Green

    UNNATURAL HISTORY

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Sandsch
    Es war mein erstes Buch dessen Geschichte eine Steampunk-Fassung unserer bekannten Welt umfasst. So richtig wusste ich nicht, worauf ich mich da einlasse und muss sagen, dass mich die Geschichte an sich begeistern konnte trotz kleiner Mängel. Ich bin sehr gut in die Geschichte um den heldenhaften Abenteurer Ulysses Lucian Quicksilver rein gekommen, auch wenn ich nicht wusste wohin sie mich führen wird.

    Die Geschichte ist am Ende des 20. Jahrhunderts angesiedelt, trotzdessen hatte ich häufig das Gefühl mich Ende des 19. Jahrhunderts zu befinden. Der Autor hat ein Händchen Altes mit Neuem zu verbinden und mir als Leser das Unmögliche näher zu bringen und glaubhaft darzustellen. Das fand ich sehr spannend.

    Die Geschichte an sich ist spannend von Anfang bis Ende. Gekonnt wird der Leser immer wieder durch Wendungen überrascht, die die Geschichte in eine vollkommen andere Richtung lenken. Sicherlich sind so einige auftauchende Wesen und Entwicklungen extrem abgedreht, passen aber gut in die Geschichte. Mir war es an manchen Stellen fast ein wenig zu abgedreht. 

    Der  Protagonist Ulysses Lucian Quicksilver ist ein Abenteurer und Agent der Queen. Man könnte auch meinen er wäre Sherlock Holmes, James Bond 007 und Jack Bauer (nur mit mehr als 24 Stunden Zeit) in einem. Scheinbar hat er mehr leben als eine Katze! Denn irgendwie schafft er es immer dem Tod von der Schippe zu springen und trotzdem noch die Welt zu retten. Allerdings kommt er hier eher blass rüber. Außer das er den gewissen sechsten Sinn hat und am Leben bleibt, um die Welt zu retten, erfährt man nicht wirklich mehr von ihm. Aber es ist ja auch erst der Auftakt der Reihe. 

    Seinen Butler Nimrod, der auf seine Art irgendwie schräg war, mochte ich sehr. Er war immer zur Stelle und behielt immer die Contenance. Ja, so manchmal war er auch der Retter in der Not. Schon allein wegen ihm würde ich die Fortsetzung lesen wollen. Er hat so den typischen britischen Humor und trotzdem ist er eine liebe Seele mit dem Herzen am rechten Fleck. 

    Die  Idee der Geschichte finde ich prima. Ich mochte den Genre-Mix sehr, da er abwechslungsreich, fesselnd und auch auf seine Art sehr humorvoll ist. Der Steampunk ist sehr gut ausgearbeitet, außerdem mochte ich die detektivische und kriminalistische Arbeit des Protagonisten, auch die Dinosaurier erfüllten ihren Zweck und Darwins Evolutionstheorie hat auch ihren Platz in dieser Geschichte eingenommen und trägt maßgeblich dem Spannungsbogen bei.

    Der bildhafte  Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Gerade durch die bildhaften Vergleiche und die Anwendung vieler Adjektive (ich glaube er liebt sie über alle Maßen!) konnten mir ein regelrechtes Kopfkino bescheren, so dass ich das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein. Ich konnte es mir wahrhaft bildlich vorstellen.

    Das  Ende war aufschlussreich und lässt auf eine spannende Fortsetzung hoffen. Und obwohl Ulysses den Fall aufklären konnte und die Magna Britannia vor schlimmeren bewahren konnte, wird es auf jeden Fall weiter spannend bleiben und man darf sich auf neue spannende und sicherlich auch irgendwie abgedrehte Abenteuer mit Ulysses Quicksilver und seinem Butler Nimrod freuen. 

    Fazit:"Unnatural History" ist ein gelungener Auftakt der "Pax Britannia"-Reihe in dem der Steampunkt-Sprung ans Ende des 20. Jahrhunderts perfekt gelungen ist und Fantasy mit Elementen des Abenteuers, Krimis und Horrors vereint. Die Geschichte ist sowohl humorvoll als auch spannend, so dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe. Für mich persönlich waren manche Ansätze zu abgedreht und leider kam auch Ulysses, der heldenhafte Abenteurer, etwas blass daher. Trotzdem denke ich, das es ein Buch für alle Steampunk- und Fantasyfans ist, die es lieben, sich überraschen zu lassen. Denn an Überraschungen wird hier definitiv nicht gespart.   
  21. Cover des Buches Die Priesterin von Avalon (ISBN: 9783898975261)
    Marion Zimmer Bradley

    Die Priesterin von Avalon

     (258)
    Aktuelle Rezension von: MeinNameistMensch

    Die junge Helena, auch Eilan genannt, ist die Tochter einer Hohepriesterin aus Avalon und lebt dort auch bis in ihre Jugendjahre. Im Traum sieht sie immer wieder das Bild eines strahlenden Mannes und als dieser dann auch auftaucht verlässt sie mit ihm ihre bisherige Heimat, um sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu widmen: Der Verbindung ihrer keltischen Religion mit dem immer weiter ansteigenden Einfluss des Christentums. Sie heiratet den römischen Cäsar Konstantinus und wird Mutter von Konstantin, der einmal einer einer der größten Kaiser des römischen Reiches werden wird. An dessen Seite fühlt sie sich den Ausgleichs und den Friedens verbunden und sorgt auch mit dafür, dass das Christentum seine dominierende Stellung erreichen konnte.

    Marion Zimmer Bradley und Diana L. Paxson, die das Buch nach dem Tode Zimmer Bradleys vervollständigte, gelingt erneut ein sehr berührendes Buch über die Geschichte Avalons, des römischen Reiches und des Versuches die eigenen spirituellen Traditionen zu retten und zu bewahren, indem sie mit den neuen Traditionen verbunden werden.  Es wird eine Zeitenwende spürbar, auf die die Priesterinnen von Avalon eine Antwort finden mussten. Wird dieser Versuch von Erfolg gekrönt sein? Die Antwort findet sich im letzten Band dieser grandiosen Reihe: Den "Nebeln von Avalon".

  22. Cover des Buches Ein teuflisch verführerischer Lord (ISBN: B097CRNWHR)
    Liana LeFey

    Ein teuflisch verführerischer Lord

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Storm

    Die Idee der Geschichte fand ich toll und doch fehlte es mir an Tiefe. Aber es war trotzdem unterhaltsam. Für zwischendurch sehr gut geeignet. 

  23. Cover des Buches Reif für die Insel (ISBN: 9783442465965)
    Bill Bryson

    Reif für die Insel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: -nicole-
    Bevor Bill Bryson mit seiner Familie zurück in seine Heimat Amerika zieht, bereist er nochmal für ein paar Wochen Großbritannien - Die Insel, die er im Jahre 1973 zum ersten Mal besucht hat und schließlich dort geblieben ist. Wie damals, vor 21 Jahren, beginnt seine Reise am Hafen von Calais und staunt daher nicht schlecht, als er das veränderte Dover wiedersieht. Brysons Reise geht weiter über London, danach quer durch Land bis weit hinauf in den Norden. Das Land, was er in den vergangenen so lieben gelernt hat, überrascht ihn immer noch mit so manch Skurilem, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten. Eine große Reise, auf der den Autor so manches Abenteuer erwartet.

    "Ich verstehe nie, wieso die Londoner nicht begreifen, dass sie in der wunderbarsten Stadt der Welt leben." - Seite 39, eBook

    Bill Bryson listet in seinem besonderen England-Reiseführer neben Sehenswürdigkeiten und Nichtsehenswürdigkeiten auch Besonderheiten auf, wie etwa das Abenteuer U-Bahn fahren in London. In keiner anderen Metropole haben die Bahnhöfe so wunderbar phantasievolle Namen. Bevor er nun nach vielen Jahren zusammen mit seiner englischen Frau in die USA zurückkehrt, bereist er noch einmal die Insel. Im Prolog schildert Bryson seine ersten Momente, als er im Jahre 1973 zum ersten Mal in Dover die Insel betritt. Neben interessanten Fakten listet er auch immer wieder Dinge auf, die den Leser zum Schmunzeln bringen.

    "Aus Gründen, die sich ebenfalls einer rationalen Erklärung entziehen, gibt British Rail die Zielorte vorne am Zug an, was schrecklich praktisch wäre, wenn die Fahrgäste auf den Schienen sitzend warten würden, aber vielleicht nicht so ideal für die ist, die von der Seite einsteigen." -Seite 125, eBook

    "Was für ein herrliches Land - total bekloppt natürlich, aber über die Maßen hinreißend." - Seite 321, eBook

    Mein Fazit: Ein humorvoller und sehr interessanter Reisebericht. Bill Bryson beschreibt hier viele Orte, Verhaltensweisen der Engländer oder auch Alltägliches mit seinem ganz eigenen Charme. So sehr er sich beispielsweise über die englischen Parkhäuser aufregt, so toll sind für ihn die vielen Londoner Parks und beeindruckenden Landschaften. Da ich England und ganz besonders London sehr mag, hat es mir Spaß gemacht, diesen speziellen Reiseführer zu lesen. Eine wunderbare Mischung aus interessanten Fakten und humorvollen Anekdoten. Ich bin nun sehr gespannt auf den Nachfolger "It's teatime, my dear".
  24. Cover des Buches Die Bruderschaft der Runen (ISBN: 9783404169658)
    Michael Peinkofer

    Die Bruderschaft der Runen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Siko71

    Klappentext:

    Als ein Mitarbeiter des Schriftstellers Sir Walter Scott unter mysteriösen Umständen stirbt, ist dies der Auftakt zu einer höchst beunruhigenden Reihe von Ereignissen. Sir Walter stellt Nachforschungen an und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Was verheimlicht der königliche Inspector, der eigens aus London geschickt wurde? Was für ein Jahrhunderte altes Geheimnis hüten die Mönche von Kelso? Und was hat es mit der ominösen Schwertrune auf sich, auf die Sir Walter und sein Neffe Quentin bei ihren Ermittlungen stoßen? Ein Schicksal, dessen Ursprung Jahrhunderte zurück reicht, nimmt seinen Lauf ... 

    Durch den bildhaften, spannenden Schreibstil wird der Leser regelrecht in den Bann gezogen und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Für mich ein wahres Lesevergnügen und eine glatte Weiterempfehlung.

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