Bücher mit dem Tag "bronx"

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38 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (714)
    Aktuelle Rezension von: Hannicake

    Ihr mögt Magnus auch so gerne und freut euch über jede Szene, in der er auftaucht? Dann sind diese zehn Kurzgeschichten genau das Richtige für euch.

    Wir lernen ganz neue Seiten an Magnus kennen. Er ist nicht länger nur der gut gelaunte, selbstsichere Freund und Helfer, sondern zeigt sich auch von einer verletzlichen, unsicheren Seite. Er wird noch vielschichtiger und runder dargestellt, sodass wir ein umfassenderes Bild von ihm erhalten.

    Alle Kurzgeschichten beinhalten den für Magnus typischen Humor und komische, amüsante Szenen, die einen zum Schmunzeln bringen.

    Zugleich treffen wir aber auch andere Bekannte wieder und erfahren mehr über deren Vergangenheit und ihre Beziehung zu Magnus - sei es Raphael, Ragnor oder Kreismitglieder wie Luke, Maryse oder Clarys Mutter. Und nicht zu vergessen Alec - wolltet ihr auch schon immer mal lesen, wie das erste Date der beiden verlief? Dann ist habt ihr hier die Gelegenheit dazu. Darüber hinaus gibt es auch einige weitere Charaktere, die nur in einer Kurzgeschichte auftauchen, das heißt die man vorher nicht kannte, aber die für Magnus Leben eine entscheidende Rolle einnehmen.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt für Cassandra Clares Bücher locker und leicht, mit vielen Beschreibungen, sodass wir uns das Setting und die dargestellten Personen gut vorstellen können. Die Kurzgeschichten sind zwar in sich abgeschlossen und spielen zu verschiedenen Zeiten, jedoch nehmen sie das ein oder andere Mal aufeinander Bezug, sodass es im großen und ganzen doch ein in sich rundes Buch wird.

    Dadurch, dass es sich um Kurzgeschichten handelt, darf man keinen wirklichen Spannungsbogen erwarten, aber man erhält Einblicke in Magnus Gedanken und Gefühle und erfährt Hintergrundgeschichten, für die in den anderen Büchern bisher kein Raum war.

  2. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (380)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

     Inhalt: New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares ... Für Ephraim Goodweather, den Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, ist es keine Nacht wie jede andere. Für die gesamte Menschheit ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen eine gerade gelandete Maschine unvermittelt zum Stehen, der Pilot bricht den Funkverkehr ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt seine Leute zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Es bietet sich ihnen ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und rühren sich nicht. Als Goodweather näher herangeht, bemerkt er bei allen einen kleinen Schnitt am Hals. Und er macht eine weitere unglaubliche Entdeckung: Die Passagiere leben – aber sie sind keine Menschen mehr ... Nein, es ist keine Nacht wie jede andere: In dieser Nacht beginnt der epische Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt. 

    Daten: Herausgeber: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Gebundene Ausgabe: 528 Seiten ISBN-103453266390 ISBN-13978-3453266391 

    Meinung: Am Anfang habe ich mir gedacht, okay. Da wird ein Unwesen gejagt. Dann kamen die ersten Verwandelten und ich dich, ok, so ein Zombiebuch. Ich fand es etwas grausam und dann wurde ich überrascht, als ich erfahren habe, dass es Vampire sind. Wenn man sie tötet kommen kleine Würmer raus. Die Vampire haben auch einen Stachel. Vollkommen anders als andere Vampirebücher und deshalb auch so großartig. Kann das Buch nur jedem empfehlen.

  3. Cover des Buches Schattenspiel (ISBN: 9783442377329)
    Charlotte Link

    Schattenspiel

     (307)
    Aktuelle Rezension von: PeytonS

    Ich bin großer Fan von Charlotte Links Büchern. Diese sind stets voller Spannung und wahre "pageturner" (dieses Wort lese ich immer öfter, ich finde es doof aber es passt gerade gut). 

    Dieses Buch von Charlotte Link ist anders, als die anderen. Ich habe bereits herausgefunden, dass es eines ihrer ersten Bücher war. 

    Die Idee des Buches ist eigentlich ganz spannend. Finde eine Handvoll ehemaliger Freunde, die alle einen Grund haben dich umzubringen. Und finde heraus, wer es war.

    Was ich nicht gelungen fand: Die Geschichten der Freunde ist viel zu langatmig. Die Gegenwart kommt zu kurz.


    SPOILER


    Die gemeinsame Vernehmung (1 Kommissar und alle Freunde) in einem Raum ist total an der Realität vorbei. Niemals würden die alle gleichzeitig vernommen werden.

    Die Täterin ist am Ende (überraschung) die letzte der Geschichten. Wie sollte es auch anders kommen. 

  4. Cover des Buches Alles wird unsichtbar (ISBN: 9783492058803)
    Gerry Hadden

    Alles wird unsichtbar

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Babscha

    Es ist die harte Welt der New Yorker Bronx, in der Milano Prieto, der tragische Held dieses Buches, in den Siebzigern als weißer, blonder Adoptivsohn afrokubanischer Eltern aufwachsen muss. Als sei dies nicht genug, verliert seine Mutter durch einen tragischen, durch ihn im zarten Alter von fünf Jahren verschuldeten Autounfall das Leben und er sowohl seinen linken Arm wie auch die Zuneigung seines Adoptivvaters, der ihn danach nur noch als verhasstes Anhängsel ablehnt. Und fortan ist er auch auf der Straße nur noch der von allen herumgeschubste und misshandelte Krüppel, der irgendwann auf die schiefe Bahn gerät, mit achtzehn im Jugendknast landet, dann ein Jahr später jedoch die einmalige Chance erhält, in ein Resozialisierungsprojekt eines Colleges in Maine aufgenommen zu werden und einen Weg zurück in die Normalität zu finden.

    Ein Buch mit Stärken und Schwächen. Großartig gelungen ist die sich mit fortschreitender Lektüre immer mehr konturierende Figurenzeichnung eines wirklich bedauernswerten Jungen, für den das Schicksal nicht viel Positives im Leben bereithält und den -neben seinem körperlichen Handicap- sein unverarbeitetes Schuldtrauma durch seine ganze Kindheit und Jugend begleitet und fast schon zwangsläufig immer mehr zu einem zynischen, gleichgültigen Arschloch voller unterdrückter wie ausgelebter Aggressionen mutieren lässt. Hadden schafft es meisterhaft, in ständig wechselnden Zeitsprüngen zwischen dem Heute und dem Gestern die emotionale Waage des Lesers zu seiner Hauptperson immer wieder auf unterschiedlicher Seite ausschlagen zu lassen im Verständnis für dessen Zerrissenheit in seinem morbiden, leeren Inneren, seinem Wunsch, einfach „unsichtbar“ zu werden und zu verschwinden einerseits, und seinem gleichfalls immer vorhandenen, unstillbaren Wunsch nach innerer Nähe zu irgendeiner Person, die es gut mit ihm meint. Und da gibt es eigentlich nur eine Einzige, nämlich einen Musikerfreund seines Vaters, den er Onkel nennt und dem später noch eine gewichtige Rolle zuteil werden wird.  

    Leider entwickelt sich die ganze Geschichte dann im letzten Drittel des Buches in eine zumindest nach meinem Empfinden irgendwie zu konstruiert wirkende Richtung und verliert damit deutlich an Drive und Intensität. Das ist sehr schade, denn das mindert eben auch das Leserinteresse am Fortgang der Ereignisse und ob bzw. wie sich für Milano dann die Dinge, insbesondere auch mit Blick auf dessen Wunsch, mehr über seine Herkunft und seine leiblichen Eltern zu erfahren, noch entwickeln werden. Das Finale konnte mich dann nach der wirklich starken Vorgeschichte nicht mehr überzeugen, da hat der Autor einfach zu viel reingepackt, anstatt die Dinge moderat und nachhaltig ausklingen zu lassen.

    Insgesamt aber in jedem Fall ein gelungenes, lesenswertes Buch über die Lebensgeschichte eines interessanten Jungen, dem nichts im Leben geschenkt wird.  

  5. Cover des Buches Antonio im Wunderland (ISBN: 9783499332562)
    Jan Weiler

    Antonio im Wunderland

     (433)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Der zweite Teil von Weilers Familiengeschichten, diesmal aufgeteilt zwischen einem Familien-Italien-Urlaub mit Jan und alleman, bei dem sich eine Scherbe im Fuß nach tetanus-Spritze als Glücksfall gestaltet (man hat endlich seine Ruhe und wird von Nonna Anna umsorgt), natürlich nur mit mitgebrachter Matratze, und einem New-York-Trip mit Toni und Benno Tiggelkamp, die schon den Check-in am Düsseldorfer Flughafen aufmischen und später zu diversen Verhaftungen im Big apple sorgen. Nur die Robert-de-Niro-Passage kann man kaum glauben, ist dies wirklich passiert? Oder geht hier die Pretty-woman-Phantasie mit dem Autor durch? Sehr mysteriös, wohlwahr, und nur einfach schön mit der Onkelwerdung am Ende des Buchs.

  6. Cover des Buches Stadt aus Blut (ISBN: 9783453675278)
    Charlie Huston

    Stadt aus Blut

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Ein bisschen Film Noir, hier und da etwas Krimi, dazu eine Portion Vampir- und Zombiespaß – Charlie Huston hat ein paar gute Zutaten für den Beginn einer vielversprechenden Reihe zusammengemixt. Joe Pitt als Protagonist macht Spaß: Der zynische, knallharte Antiheld mit dem trockenen Humor passt gut in dieses dreckige, düstere New York.

    Auch die meisten anderen Figuren können überzeugen. Dazu kommen flotte Dialoge und blutige Szenen, die deftig, aber nicht übertrieben brutal sind. Und auch dieses Noir-Gefühl wird gut vermittelt.

    Was letztlich die höhere Bewertung verhindert, ist das Grundgerüst eines Krimis. Es drückt die Geschichte in einen soliden, aber auch sehr klassischen Rahmen, der nicht endlos viel Raum für Kreatives und Unkonventionelles lässt. Und letztlich ist der Fall der verschwundenen Millionärstochter auch einfach nicht so interessant wie der Rest: Vampirclans, die in New York um die Herrschaft kämpfen, durchgedrehte Zombies, die ihren Virus unkontrolliert verbreiten, und Joes private Sorgen. Wer braucht denn da noch einen Kriminalfall?

  7. Cover des Buches Als der Tag begann (ISBN: 9783453356634)
    Liz Murray

    Als der Tag begann

     (67)
    Aktuelle Rezension von: aliinaa1309
    In dem Buch "Als der Tag begann" geht es um das Leben von Liz. Sie wuchs in den 80er Jahren in der Bronx auf. Ihre Eltern - Drogenabhängig. Ihre Kindheit verläuft in Armut. Sie bekommt oftmals kein Essen auf den Tisch, zur Schule geht sie gar nicht mehr und sie selbst verdreckt. Sie lernt in jungen Jahren neue Freunde kennen sogar ihre erste große Liebe. Aber mittlerweile geht es der Mutter schlechter und schlechte bis sie letzten Endes an Aids stirbt. Liz wurde teilweise sogar obdachlos aber der Tod ihrer Mutter macht bei ihr Klick und sie versucht ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Letzten Endes schafft sie es auf die berühmte Harvard University zu kommen.

    Vorweg muss einmal gesagt sein, dass ich ein totaler Krimi und Thriller Liebhaber bin und somit zunächst eigentlich nichts mit dem Buch anfangen konnte. Die Geschichte klingt wirklich überspitzt, unrealistisch und klischeehaft. Und ich gebe zu: Sie entspricht auch all dem. Wieso dann eine 5 Sterne Bewertung? Weil die Autorin (das Buch ist übrigens eine Autobiographie) diese Story wunderschön rüberbringt. Da sie das alles ja auch wirklich erlebt hat, gelingt es ihr eine authentische Geschichte über das Leben dar zu stellen. Es wurde alles sehr interessant dargestellt und zum Beispiel den an ihr nagende Hunger konnte ich anhand der detailreichen Beschreibung fast selbst schon spüren. Man kann den Gedankenzügen von Liz gut folgen, selbst wenn man etwas anderes getan hätte. Liz selbst machte au mich zwar einen sogar eher fast schon unsympathischen Eindruck aber mit dem schönen Schreibstil der Autorin machte es mir nichts aus. Das Buch lädt dazu ein sich selbst eine Meinung über alle Geschehnisse zu bilden was äußerst Positiv ist. Außerdem lernt man vieles über Sachen die man vorher nicht gewusst hat. Ehrlich gesagt kann ich über dieses Buch gar nicht so viel mehr Worte verlieren da es mich einfach sprachlos im positiven Sinne gemacht hat.

    Aber alles hat auch seine negativen Seiten. Hier in der Lektüre sind diese aber wenig vertreten. Zum einen ist die "Balance" des Buches schlecht gewählt. Liz Kindheit wird auf 300 von ca 450 beschrieben. Ihr Leben in Harvard hingegen wird nur im Epilog erwähnt. Die Liebesgeschichte mit Carlos zeiht sich über Seiten aber im Endeffekt tut diese nicht viel zur Sache. Die Liebesgeschichte mit James hingegen, die viel schöner verläuft und ihre wirkliche Liebe ist, wird nur am Rande erwähnt. Es erscheint der Eindruck als wäre das Ende schnell hingegkritzelt worden sein.
    Außerdem klingt dieses Buch meiner Meinung nach fast schon übertrieben. Die Situationen werden melodramatisch überzogen. 
    Aber das sind kleine Kritikpunkte die, die schöne Geschichte nicht unbedingt schlechter machen sondern einfach nur Geschmackssachen sind.

    Insgesamt eine wunderschöne Geschichte die aber eher für gefühlsvollere Menschen geeignet ist. Alles in allem aber kein Must-Read.

  8. Cover des Buches Fegefeuer der Eitelkeiten (ISBN: 9783499236747)
    Tom Wolfe

    Fegefeuer der Eitelkeiten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Sherman McCoy ist leitender Rentenhändler bei einer Investmentfirma an der Wall Street. Wohnung in der Park Avenue, Ferienhaus in den Hamptons, geschätztes und gut vernetztes Mitglied der Upper East Side Manhattans, dekadent, narzisstisch, schicke Ehefrau und wohlgeratene Tochter. Ein echter Gunner also, ein selbsternannter Master of the Universe.  

    Bis er eines Abends seine junge Geliebte am Flughafen abholt, mit seinem Sportwagen die Ausfahrt verpasst und sich nach einer Odyssee durch New York zuletzt in den düsteren Straßen der Bronx festfährt. Hier kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem die beiden einen schwarzen Jugendlichen überfahren und lebensgefährlich verletzen. Die darauf folgende Fahrerflucht setzt sodann eine Maschinerie in Gang, deren einziges Ziel Shermans vollständige Vernichtung ist.

    Wolfe seziert in seinem bereits in der 80ern geschriebenen Debütroman scharfzüngig, absolut respektlos und mit genialem Verständnis menschlicher Unzulänglichkeiten und Charakterschwächen die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders aller Schichten, die diese amerikanische Großstadtmetropole am Laufen halten und legt dabei mal unterschwellig, mal plakativ, den Finger in jede denkbare Wunde amerikanischer Lebensrealität. Nicht nur seine Hauptfigur, auch ungezählte andere Protagonisten dieses Monumentalwerks werden dabei genüsslich und gekonnt so lange durch die Mangel gedreht, bis man sich als Leser nur noch schaudernd abwenden kann ob der geschilderten Abgründe aller Art. 

    Ein zeitloser, unbedingt lesenswerter Klassiker, eine offene und unverändert gültige Gesellschaftskritik. 

  9. Cover des Buches Eine wahre Freundin (ISBN: 9783948392086)
    William Boyle

    Eine wahre Freundin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Nach der Sonntagsmesse und dem üblichen Kaffee bei McDonald’s mit ihrer Freundin Jeanne ist Rena Ruggiero zurück in der Bay Thirty-Fifth Street. Es ist seltsam, sich nur in der Straße heimisch zu fühlen, in der man wohnt, während alle anderen Straßen, selbst die in unmittelbarer Nähe, einem fremd vorkommen.»


    Rena Ruggiero, 60 Jahre alt, ist Witwe. Ihr Ehemann Vic war ein Brooklyner Mafia-Gangster-Größe, der sozusagen in Berufsausübung direkt vor der Haustür erschossen wurde. Ein liebevoller Ehemann und Vater – ein berüchtigter Schläger und Geldeintreiber, etwas wovor Rena immer die Augen verschlossen hatte, denn Vic redete zu Hause nie über die Arbeit. Das Familieneinkommen war gesichert, auf der Straße wurde er respektiert, wozu also nachfragen. Als Renas 80-jähriger Nachbar Enzio wieder mal einen Annäherungsversuch unternimmt, lässt sie sich dummerweise zu einem Glas Wein bei ihm zu Hause überreden. Doch er wird übergriffig, trotz mehrfacher Aufforderung, sie in Ruhe zu lassen; sie gehen zu lassen. Viagra eingeschmissen, Porno angestellt, Rena auf dem Weg zur Tür, grabscht er sie an und sie schlägt ihm im Affekt den Kopf mit einem Glasaschenbecher ein, und weil sie meint, er sei tot, flüchtet sie in Enzios wertvollem 62er Impala. Wo soll sie hin? Zwar hat sie sich mit ihrer Tochter Adrienne zerstritten, aber sie und ihre 15-jährige Enkelin Lucia sind das Einzige, was Rena noch hat. 


    «Einen Moment ist der Raum von vibrierender Stille erfüllt. Bobby hält die Waffe auf Ritchie gerichtet, sieht aber zu Wolfstein. Wolfstein sieht zu Rena und Lucia. Ritchie sieht zu Bobby. Adrienne sieht aus wie jemand, der hofft, dass etwas endlich aufhört, und zutiefst enttäuscht ist, dass es das nicht tut. Lucia ist aufgeregt und verwirrt, als würde sie Shakespeare live sehen. Rena weiß nicht genau wohin mit ihren Augen.»


    Adrienne schlägt ihr jedoch die Tür vor der Nase zu. Lacey Wolfstein von gegenüber, sieht die verstörte Rena, bittet sie, erstmal bei ihr zu verschnaufen, will sie in dem Zustand nicht fahren lassen. Wolfstein, ein ehemaliger Pornostar, hatte zuletzt reiche alte Männer abgezockt, bevor sie sich in der Bronx zur Ruhe setzte. Adrienne ist mit Richie Schiavano leiert, Mitglied einer Mafiafamilie, und er ist gerade dabei, Mafiageld zu klauen, um mit Frau und Kind das Weite zu suchen. Doch Tochter Lucia hat keine Lust abzuhauen, klingelt bei Wolfstein, um Oma Rena um Hilfe zu bitten. Innerhalb kurzer Zeit trudeln alle Handelnden bei Wolfstein ein: Bobby, der Wolfstein heiraten will, auch wenn sie ihn abgezockt hat, Adrienne und Richie, die Lucia aus dem Haus holen müssen, Enzio, lediglich am Kopf verletzt, der seinen 62er Impala wiederhaben will und Mafiaboss Crea, der psychopathische Hammerschläger, auf der Jagd nach seinem Geld. Die Katastrophe ist nicht aufzuhalten ... Und nun folgt ein wildes Roadmovie, ein Auto auf der Flucht, zwei in Verfolgung ... 1982er Cadillac Eldorado gegen 62er Impala.


    «Jeder weiß über Vic Bescheid, was er gemacht hat und wie er gestorben ist, aber niemand spricht sie darauf an. Niemand fragt sie, wie es ist, den eigenen Ehemann verbluten zu sehen. Oder wie es ist, mit dem Gartenschlauch getrocknetes Blut von den Stufen zu spritzen, nachdem man gerade den einzigen Mann beerdigt hat, den man je geliebt hat.»


    William Boyle hat diesen Noir-Thriller mehrfachperspektiv gestaltet, die Ereignisse immer aus der Sicht der handelnden Personen. Aber es ist mehr. Er geht hinein in die Charaktere, gibt Rückblicke auf deren Lebensgeschichte. Wenn man nun meint, die Gewalt beschränkt sich nur auf die Gangster, so wäre dies zu einfach. All diese Männer wollen ihre Probleme mit Gewalt lösen, alle sind übergriffig gegen über Frauen, nehmen sie nicht ernst. Wertvolle Oldtimer haben mehr Bedeutung als Frauen. Doch diese Frauen lassen sich das nicht bieten, halten zusammen und wehren sich, überlisten die Männer. Die Kerle halten nur kurz zum Zweck zusammen, bekämpfen sich gegenseitig. Interessant sind die betagten Typen, die sich mit Viagra Vitalität und mit Geld jüngere Frauen – Liebe – erkaufen zu meinen. Fein beschrieben wird die Rolle der Frauen im Gangstermilieu: funktionieren, Mund halten, wegschauen, die brave Familie zelebrieren, die Wahrheit ausschalten, die kontraproduktiv zur heilen Familienwelt wäre – letztlich mitzumachen um des Profits willen. Das schlechte Gewissen hinkt immer mit. Die Frauen in dieser Geschichte sind sich bewusst, dass sie nur eine Chance auf Freiheit haben, wenn sie sich zusammenschließen und sich gegenseitig vertrauen, bedingungslos. Hilfe anbieten, ohne nachzufragen – sie alle haben Erfahrung mit den Männern; genau das schweißt sie zusammen – später kommt eine weitere wichtige Frauenfigur dazu, eine Freundin von Wolfstein. Teils humorvoll, teils makaber, Slappstickszenen und dann wieder hinein in die Charaktere, eine gute Mischung für diesen Noir-Thriller mit witzigen Dialogen und aberwitzigen Einlagen, wie z. B.: Im Supermarkt von Renas Viertel hängt neben der Fischtheke ein Foto von Ehemann Vic, das ihn zusammen mit Martin Scorsese, Robert De Niro abbildet. Das sind die kleinen Einlagen, die eingeschobene Lacher erzeugen. Witzig, skurril, spannend – gute Unterhaltung.


    William Boyle ist in der Nachbarschaft von Gravesend in Brooklyn aufgewachsen. Er lebt zurzeit in Oxford.

    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/eine-wahre-freundin-von-william-boyle.html

  10. Cover des Buches Den Mond aus den Angeln heben (ISBN: 9783551582485)
    Gregory Hughes

    Den Mond aus den Angeln heben

     (40)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres

    Wenn ihr nun den Klappentext gelesen habt, stimmt ihr mir bestimmt zu, wenn ich sage, dass dieses Buch einfach wunderschön klingt und einem schon nur vom Zuhören warm ums Herz wird. Vor einigen Jahren, vier vielleicht, habe ich dieses Buch bereits einmal gelesen. Diesen Herbst habe ich es gerereadert, eines der wenigen Bücher, die ich jemals ein zweites Mal gelesen habe. All die Jahre ist mir diese Geschichte als ein Lieblingsbuch in Erinnerung geblieben und auch jetzt ist es noch eines der schönsten und glücklichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Ich habe mich in Gregory Hughes Schreibstil verliebt, er beschreibt alles aus Sicht von Bob, ein Kind, das mehr durchschaut, als man denken könnte. Ich habe mich mit den Charakteren des Buches angefreundet und sie in mein Herz geschlossen. Auf der Reise nach New York haben Bob und die Ratte ein Ziel: Sie möchten ihren verschollenen Onkel Jerome de Bilier suchen, damit er sie gemeinsam aufnimmt und sie nicht getrennt an Pflegeeltern gebracht werden. Noch bevor sie in der Grossstadt ankommen, gewinnen sie einen ersten Freund, Joey. Der muss allerdings die Stadt für ein Paar Tage verlassen und die Ratte und Bob sind vorerst auf sich allein gestellt. Ziemlich schnell treffen sie auf Tommy, einen Gauner und schliessen sich ihm an. Sie erleben einiges und alles scheint irgendwie am Schnürchen zu laufen. Sie treffen auch auf Ice, den geliebten Retter der Ratte - und das nicht nur einmal. Um eine reale Geschichte zu sein, kommen natürlich zu viele Zufälle zusammen. Das kann einem schaurig aufregen, aber mir hat es nichts ausgemacht - nur gegen Schluss war es mir dann etwas zu viel des Guten. Zweimal wurden sie in einer der grössten Zeitungen New Yorks abgedruckt, weil sie in irgendwelche Konflikte verwickelt waren. So weit so gut, aber auf den letzten fünfzig Seiten wurde dann doch etwas übertrieben, ich möchte nicht spoilern, aber es kam zu Schüssen und Befreiungen mit unglaublichen Erfolgen, die niemals möglich scheinen. 
    Doch für mich machte spätestens das wirkliche Ende alles wieder wett. Marie Claire, die Ratte, hat mich so berührt. Die Geschichte scheint so geglückt und dennoch so traurig. Das Gefühl, das mir das Buch gegeben hat, ist unvergleichlich. Kinder. Die Unvoreingenommenheit, die Spontanität, die Gelassenheit. Die Liebe zwischen dem Geschwisterpaar, die Freundschaft, die Freiheit. Ich bin sprachlos, es hat mich so glücklich gemacht dieses Buch zu lesen. Auf seine simple Art ist das Buch hoch philosophisch und wirklich lesenswert. Ich hoffe, ihr findet es noch irgendwo, zwischenzeitlich wurde dieses Buch meines Wissens nämlich nicht ausgelegt. Ein grosser Fehler, wie ich finde. https://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2018/02/den-mond-aus-den-angeln-heben.html
  11. Cover des Buches Schattenwandler - Jacob (ISBN: 9783802587528)
    Jacquelyn Frank

    Schattenwandler - Jacob

     (421)
    Aktuelle Rezension von: Jessiica44
    Anfangs kam ich nicht wirklich in die Story rein. Alles kam mir etwas verwirrend vor als würde man einfach in die Story hineingeworfen werden. Mit der Zeit habe ich mich langsam daran gewöhnt und fing an das Buch wirklich zu mögen.
    Die Charaktere waren mir wirklich  sympatisch, obwohl ein paar Dinge doch etwas merkwürdig und unrealistisch waren. Ich meine wenn man in eine neue Welt gezogen wird, hinterfragt man diese doch und denkt auch mal zwischendurch an seine Familie die man zurückgelassen hat, statt sich komplett auf die neue Welt zu fokussieren und an nichts anderes zu denken. 
    Durch dieses einfache hinnehmen von Isabella hat für meinen Geschmack auch etwas mehr Drama gefehlt. Dennoch muss ich aber sagen, dass mich das Buch total in seinen Bann gezogen hat und ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Alles in allem war es ein gutes Buch und ich freue mich schon darauf Band 2 anzufangen.
  12. Cover des Buches The Godfather (ISBN: 0451167716)
    Mario Puzo

    The Godfather

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Die Vorlage zu dem wundervollen Film mit Brando, Pacino usw. Der Aufstieg des Don wird erzählt, und wie er Audienz hält, indem er sich die Sorgen seiner Bittsteller anhört und mal gütig, mal kalt reagiert, wie er seine Nachfolge zu regeln gedenkt, sich mit seinem Consigliori berät und auch äußert widerspenstige Naturen wie den Filmproduzenten Jack Woltz zu überzeugen vermag ("Ich hab ihm ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte.") Nur die Beschreibung von Sonnys "derbem Puttengesicht" wirkt albern.
  13. Cover des Buches New York (ISBN: 9783596103393)
    Djuna Barnes

    New York

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Der schmale Band umfasst mal mehr, mal weniger spannende Erzählungen und Zeitungsartikel der amerikanischen Schriftstellerin Djuna Barnes aus New York. Sie schreibt über Gebräuche, Eigentümlichkeiten, gesellschaftlichen Ereignissen und Episoden aus der Geschichte der Stadt an der Schwelle zum 20. Jh. Wer das Buch als Vorbereitung für einen New York-Besuch lesen will, wird nur Historisches finden. Der historisch Interessierte wird kulturgeschichtliche Fakten finden, die für die jüngere New York-Geschichte von Interesse sein könnten. Lesbar, aber wohl eher etwas für den Nieschengeschmack.
  14. Cover des Buches New York to go (ISBN: 9783957282125)
    JoussenKarliczek

    New York to go

     (2)
    Aktuelle Rezension von: R_Manthey
    Wenn man über Weihnachten oder Silvester nach New York fliegt, dann denkt man über die üblichen Sehenswürdigkeiten nach, wie etwa den Jahreswechsel am Time Square zu erleben. Oder Schlittschuh auf einer durch Hollywood-Filme berühmt gewordenen Eisfläche zu fahren. Wenn man sich New York jedoch wirklich kennenlernen möchte, jedenfalls so wie es für einen kurzen Urlaub überhaupt möglich ist, dann sollte man sich einen Big Apple Greeter mieten. Das sind in moderner Sprache "Insider-City-Guides", also Leute, die in den Vierteln wohnen oder sich dort gut auskennen und so Touristen Orte zeigen können, die sie nicht so einfach finden und erst recht nicht gut erklärt bekommen, wenn sie nur auf Bücher zurückgreifen.

    Man muss sich dazu nur auf der Website der Big Apple Greeter anmelden und wird dann in der Regel zur vereinbarten Zeit im Hotel abgeholt. Die anschließende drei- bis vierstündige Tour bleibt einem dann für immer im Gedächtnis. Neben dem Erlebnis dieser Tour bleibt dann vielleicht auch noch der Mensch im Gedächtnis, der einem sein Viertel gezeigt hat.

    In diesem Buch findet man 20 Beispiele für solche Touren. Mit Erklärungen, Bildern und einer Übersichtskarte. Und mit dem Menschen, der diese Tour macht. Die Idee ist großartig. Besser kann man eine fremde Stadt wohl nicht kennenlernen.
  15. Cover des Buches Wir sind nicht wir (ISBN: 9783833310553)
    Matthew Thomas

    Wir sind nicht wir

     (54)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Selten habe ich ein Buch gelesen, dass sich gleichzeitig anfühlt wie so „typisch New York“ wie diese Familiengeschichte– und das, während das Buch doch gleichzeitig so universell ist in seiner Beschreibung von Familie, von Träumen und Sehnsüchten, von Ängsten und Bewältigungsstrategien. „Ein Tag nach dem anderen“, sagte ihre Mutter, und Eileen dachte: Und alles auf einmal.“ S. 126


    Selten habe ich so fasziniert an den Seiten geklebt, um dann plötzlich herauskapituliert zu werden durch solche Sätze wie in diesem Buch. Da wird Eileens Vater „Big“ Mike Tumulty beschrieben als „mit einer Bitterkeit im Herzen, die er mit Schweigen nähren würde“ S. 55 Da begreift Eileen nach der Eheschließung und einer gewissen Ernüchterung über ihren Mann Ed „…, dass die Unvollkommenheit ihres Mannes etwas Vollkommenes hatte…“ S. 120.


    Selten habe ich über Seiten, viele Seiten, hinweg etwas gelesen, das zusammengefasst gar nicht viel Handlung wäre – zum Beispiel wäre über lange Strecken von Teil III zu sagen „Eds Verhalten ändert sich“ – und das war völlig ohne das Gefühl von Länge, es passte, es war stimmig.


    Selten habe ich erlebt, wie ein Autor es schafft, eine Geschichte aus der Sicht von zwei Protagonisten zu erzählen, noch dazu ein Mann UND eine Frau, verschiedener Generationen, Eileen und Connell, ohne sie als Ich-Erzähler auftreten zu lassen und das in einer derartigen Komplexität. Beide haben ihre Stärken und ihre Schwächen – und selbst die Schwächen, mit denen man sonst als Leser gerne ungnädig wird, wirken so stimmig, dass man sich immer noch mit den Personen identifiziert, wie Eileens Aufstiegsträume, ihre Probleme mit Nähe.


    Selten habe ich ein Buch gelesen, dass sich so locker-flockig-leicht lesen ließ – und das bei einer Stärke von fast 900 Seiten und einer Einordnung zur eher anspruchsvollen Literatur. Da sind keine sperrigen Sätze, keine Fülle gleichzeitig auftauchender Personen – das Buch liest sich wie ein guter Schmöker, ohne Kitsch oder falsche Romantik. Das hier kann lesen, wer vorher von der Clifton-Saga fasziniert war (als Beispiel für die Schmöker) oder von Benedict Wells‘ „Vom Ende der Einsamkeit“ (für die eher literarischen Bücher). Herrlich, wie Eileens Vater auf das jugendliche Alkoholexperiment seiner Tochter reagiert: er besorgt eine ganze Batterie an Hochprozentigem und zwingt sie zum Trinken. Das Fazit? „Trink Whiskey…Guten Whiskey. Nicht zu viel. Das ist der langen Rede kurzer Sinn.“ S. 62


    Selten habe ich ein Buch gelesen, dass so sehr „Familie“ auf den Punkt brachte. Liebe, Fürsorge, Peinlichkeit, Sorge…Gleichzeitig  waren da aber so viele individuelle Themen – Aufstiegspläne, die Verzweiflung, wenn man sich am anderen aufreibt.


    Selten...ach, einfach: Bitte lesen!

  16. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ulla_leuwer

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  17. Cover des Buches Der sichere Tod (ISBN: 9783518463437)
    Adrian McKinty

    Der sichere Tod

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Eglfinger
    Die Bronx. Harlem. 2000 Morde pro Jahr. Und nicht gerade das, was der Ire Michael Forsythe sich von New York erhofft hat. Aber als Neuling in Darkey Whites Street Gang macht Michael sich gut. Bis er sich mit dessen Freundin einlässt – eigentlich sein Todesurteil. Doch Darkey hat Michael unterschätzt. Der Ire Michael Forsythe reist 19-jährig als Illegaler in die USA ein um als Handlanger in Darkey Whites mafiöser Organisation zu arbeiten. Er wird in Harlem in einem ungezieferverseuchtem Drecksloch einquartiert und wartet auf seine Chance. Als er endlich zur Tat schreiten kann, erweist er sich als skrupelloser Gewalttäter und es eröffnen sich große Chancen in Whites Mafia. Doch als er sich in die Geliebte seines Chefs, Bridget, verliebt, begeht er einen Riesenfehler. Auf einer Mexikoreise geht bei einem Drogendeal etwas schief und er landet in einem mexikanischen Gefängnis. Schnell stellt sich heraus, dass die Mexikoreise eine Falle war, von der Michael nicht lebendig zurückkommen soll. Doch Michael ist zäher als gedacht und die Rache, die er geschworen hat, sollen Michaels Gegner schon bald am eigenen Leib spüren. Michael wird vom Autor aber nicht nur als skrupelloser Gewalttäter oder gnadenloser Rächer dargestellt, sondern auch als literarisch kultiviert. Mit seinem literarischen Intellekt, gepaart mit Straßenweißheiten, treibt er seine Gangmitglieder immer wieder zur Weißglut, weil er sie spüren lässt, dass sie ihm intellektuell unterlegen sind. Und oft begibt er sich in Tagträume, die einem als Leser halluzinierend vorkommen, die ihm aber auf seiner Flucht von Mexiko vermutlich das Leben retten. Die Geschichte spielt im Jahr 1992, als in Irland noch der Bürgerkrieg vorhanden war, und bevor in New York der spätere Bürgermeister Giuliani mit seiner Nulltoleranzstrategie die Straßen von NY wieder sicherer machte. Es wird nicht auf damalige politische Ereignisse oder heute historisch wichtige Personen eingegangen, sondern sie handelt einfach nur von einem jungen Mann, der sich den Umständen seines Lebens anpasst und daraus versucht das Beste zu machen. Der Schreibstil des Autors ist ein wenig ungewöhnlich, weil die wörtliche Rede nicht hervorgehoben ist, aber das lässt die Geschichte noch intensiver wirken und man gewöhnt sich schnell daran. Woran man sich nicht so schnell gewöhnt, ist die detailbeschriebene Brutalität, aber auch die ist nötig, damit man als Leser ein authentisch Gefühl für das Milieu bekommt, in dem die Geschichte spielt. Ich gebe nur 4 von 5 Sternen, weil mir manchmal der Fortgang der Handlung ein wenig durchhängt.
  18. Cover des Buches On the Wild Side (ISBN: 9783434505655)
    Martin Büsser

    On the Wild Side

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein vollständiger Einblick in die Entwicklung alternativer Rockmusik, auch Musikinteressierte finden noch viele interessante Neuigkeiten. Das Genze beginnt 1966 mit den Beatles, die das erste Album im modernen Sinne geschrieben haben, bis etwa 2002/03, als Buch erschienen ist. Martin Büsser lebt leider nicht mehr, RIP.
  19. Cover des Buches Sehnsucht Manhatten (ISBN: 9783538071742)
    Sabine Scholl

    Sehnsucht Manhatten

     (2)
    Aktuelle Rezension von: buch_ratte
    Obwohl das Buch Sehnsucht Manhattan heißt, handelt es doch von allen fünf New Yorkern Stadtteilen. Es beschreibt wie sich im Laufe der Jahre die bevorzugten Orte und Plätze für Einwanderer und Exilanten geändert haben. Wie Platz für Neuankömmlinge gemacht wird und wie sich die Menschen immer weiter von Süden nach Norden bewegen. Es beschreibt die bevorzugten Gebiete für bestimmte ethnische Gruppen und das man am liebsten unter sich bleibt. Dadurch ist man nicht gezwungen, die neue Sprache zu erlernen. Und ich frage mich einmal mehr, warum ich nicht vor Hundert Jahren gelebt habe. Ich kenne das New York der späten 80er bzw. frühen 90er und nach dieser Lektüre habe ich den Eindruck, das ich New York eigentlich doch nicht kenne.
  20. Cover des Buches GIN & FIZZ 3 : Ein raffinierter Coup. (ISBN: B002712MYW)
    Rosy - Will.

    GIN & FIZZ 3 : Ein raffinierter Coup.

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Schock hält nach wie vor die Welt in Atem und entkommt auf spektakuläre Weise aus dem Gefängnis. Die beiden Pariser Gin und Fizz verfolgen ihn über seinen Unterschlupf nach Venedig, wo er ihnen zuvorkommt und eine Statuette stiehlt, bis nach New York, Und noch immer ist unklar, was der mysteriöse Professor in der ganzen Geschichte zu suchen hat. Eine schön altmodische Detektivgeschichte, die im deutschsprachigen Raum noch immer viel zu unbekannt ist.
  21. Cover des Buches Manches wird geschehen (ISBN: 9783630621432)
    Petra Hulová

    Manches wird geschehen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Beagle
    „Ein außergewöhnliches Buch, ein Glücksfall junger tschechischer Literatur“ (ORF) steht auf der Rückseite unter dem Klappentext zu Petra Hulovás Roman „Manches wird geschehen“. Zwar bezieht sich dieses Zitat auf ihr Erstlingswerk „Kurzer Abriss meines Lebens in der mongolischen Steppe“, aber auch auf dieses Buch trifft es vollkommen zu. Und dabei spielt die Geschichte nicht einmal in Tschechien, sondern in New York. Am Anfang stehen Tereza und Ramid, zwei Eingewanderte. Ramid hatte Tereza eines Tages zufällig im Central Park angesprochen, woraufhin sie sich öfter trafen und es entwickelte sich eine Freundschaft zwischen der Tschechin und dem dunkelhäutigen Mann, von dem wir im ganzen Buch nicht erfahren, woher er stammt. Aber dies ist gänzlich unwichtig. Wichtig sind die Geschichten, die sich die beiden über ihr Leben und das ihrer Familie erzählen. Wie sie hierher nach Amerika kamen, welche Träume und Hoffnungen sie im Gepäck hatten. Alles fing damit an, dass Ramid zu seinem Onkel Charil zog, den es schon vor vielen Jahren nach New York verschlagen hatte. Aber nicht auf direktem Wege. Zuvor war er mit zwei Franzosen vom Roten Kreuz, die in seinem Land Hilfe erbringen wollten, nach Frankreich gekommen, wo er sich dem Zirkus Les Mémoires anschloss, der ihn in die neue Welt brachte. Der Zirkus war in den ersten Wochen mehrmals ausverkauft, die Zuschauer waren nicht nur von Charils Zaubertricks begeistert, auch die exotischen Tiere und die Artisten wurden vergöttert. Doch dann gingen die Besucherzahlen mit einem Mal zurück und es folgte der Winter 1962, einer der kältesten seit der Aufzeichnung der Temperaturen, den nur wenige Artisten überlebten. Charil hatte sich zu dieser Zeit schon verabschiedet und die Tochter eines Händlers geheiratet, Ramids Tante Mary, mit der er drei Kinder haben sollte. Als Ramid zu den fünfen stieß, war er direkt aus seinem Land gekommen, in dem seine Mutter Sula sich mit den Problemen und Träumen fremder Frauen beschäftigt, man sagt ihr magische und hellseherische Kräfte nach. Sein Vater, von dem niemand weiß, woher er stammt, ist die meiste Zeit unterwegs um seine selbst geschnitzten Flöten zu verkaufen, somit blieb seine Mutter mit der Schwester allein zurück. Terezas Onkel Rudolf floh noch während der Zeit des Kommunismus aus der Tschechoslowakei. Mit ihm seine Verlobte Renate, die er schon bald an einen anderen in der neuen Welt verlieren wird. Mit Hilfe eines Pagen aus dem schäbigen Hotels, in dem sie nach ihrer Ankunft wohnen, bekommt Rudolf einen Job als Gärtner im Central Park, in dem auch ein ehemaliger Zirkusdirektor arbeitet. Aber schon bald hat Rudolf das Geld beisammen, um sich eine besser bezahlte Anstellung verschaffen zu können. Tereza hingegen kam wegen ihrer Bilder, ihrer Fotographien nach New York, um dort einen Verlag zu finden, der diese als Bildband publiziert. Bei ihrer Suche stößt sie schon am zweiten Tag auf eine Gruppe junger Künstler, bei denen sie sich einnistet. Und trotz ihrer Vorsätze, ihre Bilder von Rudolf abzuholen, geraten ihre Kunstwerke schon bald in Vergessenheit. Zu dieser Zeit hat Ramid eine wahre Odyssee hinter sich. Mit den beiden Söhnen von Chairl war er nach Chicago gefahren, da sich die beiden dort bei den Ausschreibungen eines Basketballvereins bewerben wollten. Doch für Ramid war nichts vorgesehen, somit zog er weiter, es verschlug ihn von einem Teil der USA in den anderen. Er lebte mal hier mal da und kannte bald fast das ganze Land. Petra Hulová erzählt nicht nur die Geschichten von Tereza und Ramid, bzw. ihren Verwandten, sondern sie lässt immer wieder Parallelen entstehen, wie etwa die, als Rudolf im Central Park auf den Zirkusdirektor trifft, mit dessen Zirkus Charil einst nach New York gekommen war. Das verleiht der Erzählung eine wahnsinnige Spannung, man könnte fast meinen, man würde einen Krimi ohne Leiche und Gewalt lesen. Und dabei geht es doch immer nur um die Hoffnungen und Träume, die die Menschen in das Land steckten, dabei aber oftmals kläglich scheiterten. Somit ist dieser Roman kein Buch, das man als harmonisch hinsichtlich der Schicksale betrachten darf, wohl aber seiner Sprache wegen. Es ist ein Entwicklungs- und Liebesroman zugleich, obwohl doch niemand die richtige Liebe zu finden scheint, so ist es die Liebe an das Leben.
  22. Cover des Buches Horizont NEW YORK (ISBN: 9783800344215)
    Karin Hanta

    Horizont NEW YORK

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Phantastischer Bildband über New York City mit außergewöhnlichen Aufnahmen und interessanten Begleitinformationen.
  23. Cover des Buches Juliet Takes a Breath (ISBN: 9781626012509)
    Gabby Rivera

    Juliet Takes a Breath

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Cattie

    I really really wanted to like this book. It has appeared on my social media feeds a couple of times when it came out almost two years ago and the gorgeous cover had me instantly hooked. However, I have not heard much of the book since then, so I was really glad to finally be able to read it myself.


    From the first page, the novel caught me. It is a rather quick read and I like how the reader gets introduced to Juliet and her family. I had expected the book to be sprinkled with references to feminism, the lgbtqia+ society and discourse and I was particularly happy to see a Latina as the protagonist. However, the topics are way more prominent than I thought they would be, which was a pleasant surprise. I have never read a book in which the queer discourse was so directly addressed and this alone speaks in favour of the story. Rivera to put a lot of explanations in her story and tries to inform about, for example, preferred gender pronouns or polyamory. Nevertheless, she is often telling instead of showing, which is a bit of lazy writing in my opinion and mitigates the story. Yet, her addressing a lot of topics from an own-voice perspective still makes for a great read.


    Upon her coming out as a lesbian, Juliet is met with both rejection and support from her family. Both aspects are elaborated by Rivera to the same extent, which I think is important and eventually help Juliet and her mother find together again. In general, it was nice to read about so many people supporting Juliet and helping her figure out who she is and who she is not. Juliet often takes the time to reflect on her situation and although she made a couple of choices I would describe as unwise, I still enjoyed reading about her. On the contrary, I did not like Harlowe but I believe you should not take too much a liking to her anyway. It is not only the way she almost always speaks from a white feminist viewpoint only but generally the idea that she takes herself too seriously and not gets other people enough room to speak for themselves. I can understand why her relationship falls apart, yet I love how all people involved still are on good terms, remain close friends, and support each other. There are a lot of positive vibes in the novel basically screaming ‘love yourself the way you are’, a really powerful message.


    Still, some aspects of the novel struck me as illogical. First of all, the way Juliet got her internship and the fact that Harlowe even offered such an opportunity and a place in her home to a random girl were a bit far stretched, in my opinion. Juliet’s task seemed rather pointless and random and I at times felt like Rivera only needed an excuse to take Juliet away from her home in the Bronx to place her in Portland and the internship-option allowed for a somewhat feasible explanation. Second, I also found Juliet taking a plane from Portland to Miami after her fall-out with Harlowe not very likely and realistic. I understood that she wanted to get away, but I find this a rather drastic decision for a 17-year-old.


    All in all, I enjoyed Juliet Takes a Breath and will definitely pick up another book by Rivera again. There were some small contextual aspects I did not like as much, yet I will only give the book 4 stars, but I am already thinking to whom I might recommend it.

  24. Cover des Buches Der ferne Glanz der Welt (ISBN: 9783423135771)
    Cynthia Ozick

    Der ferne Glanz der Welt

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ribanna
    Die 17-jährige Rose nimmt eine Stellung bei der Familie Mitwisser an, ohne so recht zu wissen, für welche Tätigkeit sie eingestellt wurde. Aber in ihrer bisherigen Bleibe kann sie nicht länger wohnen. So lässt sie sich auf die merkwürdige Familie mit den fünf Kindern und ihren häßlichen deutschen Namen und dem deutschen Akzent ein. Die Mitwissers sind Juden, aus einer großbürgerlichen und hoch geachteten Existenz in Berlin hat es sie in die amerikanische Provinz verschlagen, wo sie niemand kennt und beachtet und sie von Almosen leben müssen. Ohne Sentimentalität und Effekthascherei gelingt es Cynthia Ozick mit diesem Roman, das Schicksal und die Gefühle entwurzelter Menschen darzustellen. Alles in allem ist es kein trauriges Buch und - soviel darf ich verraten - es gibt ein Happy End. Dies ist eines der Bücher, die aus der Masse herausragen und das mir länger im Gedachtnis bleiben wird.

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