Bücher mit dem Tag "brooklyn"
63 Bücher
- Cassandra Clare
Die Chroniken des Magnus Bane
(744)Aktuelle Rezension von: jess_nixxEine tolle Sammlung von Kurzgeschichten aus dem langen Leben von Magnus Bane. Es gibt viele interessante und aufschlussreiche Informationen zu Begegnungen, die in der Hauptreihe nur angeteasert werden. Besonders die ersten Geschichten waren dabei manchmal etwas ausufernd beschrieben, was mir den Lesespaß aber nicht genommen hat. Viele Geschichten sind aber überraschend witzig und haben mich öfters zum schmunzeln gebracht. Typisch Magnus halt. Er zeigt hier all seine Facetten und nicht nur seine fröhliche Seite, was ich sehr gut finde.
Insgesamt eine schöne Ergänzung zu den Chroniken und natürlich für alle Magnus Fans perfekt.
- Elena Armas
The Spanish Love Deception (English Edition)
(198)Aktuelle Rezension von: abouteverybookMy thoughts:
My holiday kicked off with this book, and it was definitely the perfect beach read.
Lina is really likeable, and her family stole my heart straight away too. She’s funny and charming, but she’s also tough, especially when she’s around Aaron.
I found Aaron very interesting. You couldn’t really get through to him, as he’s quite reserved. I was almost certain he’d liked Lina all along, but some things just didn’t add up. These situations were eventually cleared up, which made it all a bit more logical, but it also really highlighted that Aaron is simply a bit socially awkward. That was actually quite cute about him.
It’s also interesting to see the situation Lina and Aaron find themselves in. Fake dating is always an interesting premise for me, and here too it was quite amusing. Combined with a Spanish holiday setting, I really enjoyed reading this book.
The only thing that made it a bit difficult for me to pick the book up again were the long chapters. However, Elena’s writing style definitely makes up for this.
For me, this book is definitely a highlight. It’s a brilliant holiday read, and I spent many entertaining hours with its characters. I’d definitely recommend it!
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Meine Meinung:
Mit diesem Buch hat mein Urlaub gestartet und damit war es definitiv der perfekte beach read.
Lina ist super sympathisch und auch ihre Familie hat sich direkt in mein Herz geschlichen. Sie ist lustig, liebenswürdig, aber kann auch, gerade in der Gegenwart von Aaron sehr gut Konter geben.
Aaron fand ich sehr interessant. So richtig konnte man nicht zu ihm durchdringen, da er schon ziemlich verschlossen ist. Ich war mir fast sicher, dass er Lina schon die ganze Zeit mag, aber manche Dinge passten da einfach nicht zusammen. Diese Situationen wurden dann letztendlich aufgeklärt, wodurch das ganz schon etwas logischer wurde, aber dadurch hat sich auch sehr gut gezeigt, dass Aaron einfach sozial etwas unbeholfen ist. Das war schon irgendwie cute an ihm.
Interessant ist hier auch, in was für einem Arrangement sich Lina und Aaron wiederfinden. Fake Dating ist für mich immer interessant und auch hier war es ziemlich amüsant. Gepaart mit einem spanischen Urlaubssetting, habe ich das Buch wirklich gerne gelesen.
Lediglich die langen Kapitel haben es mir etwas schwer gemacht, das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Der Schreibstil von Elena gleicht dies aber auf jeden Fall wieder aus.
Für mich ist das Buch definitiv ein Highlight. Es ist ein toller Urlaubsread mit deren Charakteren ich amüsante Stunden verbracht habe. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung! - Elle Kennedy
The Score – Mitten ins Herz
(512)Aktuelle Rezension von: Wildnwitchybooks
Ich habe The Score – Mitten ins Herz von Elle Kennedy als Hörbuch gehört und auch Band 3 der Off-Campus-Reihe hat mich wieder komplett abgeholt. Dean und Allie mochte ich bereits seit dem ersten Band, weshalb ich mich sehr darauf gefreut habe, dass die beiden nun ihre eigene Geschichte bekommen.
Nachdem ich mittlerweile auch die erste Staffel der Amazon-Verfilmung gesehen habe, hatte ich ehrlich gesagt etwas Angst vor diesem Buch. Die Umsetzung von Dean und Allie in der Serie fand ich deutlich anstrengender und dramatischer als nötig. Umso glücklicher war ich, dass das Buch einen ganz anderen Weg geht. Statt künstlicher Konflikte und endloser Missverständnisse bekommen wir hier zwei Figuren, die sich langsam näherkommen und deren Beziehung vor allem durch äußere Umstände auf die Probe gestellt wird.
Besonders mochte ich wieder die Dynamik zwischen Dean und Allie. Dean ist zwar der typische charmante Frauenheld der Reihe, zeigt in diesem Band aber deutlich mehr Tiefe, als man zunächst erwarten würde. Allie gefiel mir ohnehin schon seit Band 1 und ich habe es sehr genossen, ihre Entwicklung hier weiterzuverfolgen.
Was mich allerdings am meisten überrascht hat, war, dass mich nicht die Liebesgeschichte emotional am stärksten getroffen hat, sondern der Tod eines Nebencharakters. Diese Figur begleitet die Reihe bereits seit mehreren Bänden und ihr Verlust hat mich deutlich mehr mitgenommen, als ich erwartet hätte. Gerade dadurch wurde mir noch einmal bewusst, wie sehr mir die gesamte Clique mittlerweile ans Herz gewachsen ist.
Für mich reiht sich The Score nahtlos in die bisherigen Bände ein. Die Mischung aus Humor, Freundschaft, Liebe und den Themen, die die Figuren beschäftigen, funktioniert einfach. Und genau wie bei den vorherigen Büchern war ich am Ende vor allem froh, dass Dean und Allie ihr Happy End bekommen haben.
- Lauren Weisberger
Der Teufel trägt Prada
(841)Aktuelle Rezension von: LibrariansguidetogalaxyAndrea Sachs, frisch gebackene Collegeabsolventin, ergattert einen Job beim berühmten Modemagazin Runway – allerdings nicht als Schreiberin, wie die angehende Journalistin gerne hätte, sondern als Assistentin der Herausgeberin. Und Miranda Priestly ist mehr als fordernd…
Ich sage etwas, das ich selten sage: Das Buch war nicht besser. Es ist gemein, denn Teufel trägt Prada ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme, aber das Buch kommt nicht an seine Adaption heran. Es gibt abseits der Geschichte um die beste Freundin Lily keinen wirklichen Handlungsbogen, Andy bleibt 450 Seiten lang gleich inkompetent und jammert nur rum, und die Nebencharaktere sind einfach das, Nebencharaktere. Nigel ist ein sehr überdrehter 35-jähriger, Emily schwankt unentwegt zwischen genervt von Miranda und sie vergötternd und Alex war mir (und das will was heißen) noch unsympathischer als im Film (noch mehr Gutmensch, der zudem null kommunizieren kann). Ja, es ist ja autobiografisch angehaucht, und die Dinge werden wohl so gewesen sein, aber wenn man schon eine fiktionale Geschichte daraus macht, kann man es etwas spannender gestalten. Oder zumindest nicht ganz so langatmig erzählen…
- Guillaume Musso
Das Mädchen aus Brooklyn
(282)Aktuelle Rezension von: martina400„Jeder Mensch hat drei Leben: ein öffentliches, ein privates und ein geheimes.“ S. 370
Inhalt:
Jakob ist beharrlich in allem was er tut. Ganz praktisch zeigt Leo Bigger auf, welche Eigenschaften man sich von Jakob für sein eigenes Leben abschauen kann und was der Segen Gottes bedeutet.
Cover:
Das Cover ist neutral und eher unauffällig.
Meine persönliche Meinung:
In diesem Roman glaubt man fast in einem Thriller zu stecken. Die Geschichte ist sehr spannend und durch die kurzen Kapitel kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Anfangs ist schnell klar, warum sich Anna verantwortlich fühlt für den Tod der anderen Mädchen. Das kann man gut erwähnen. Trotzdem weiß man bis zum Schluss nicht ganz genau wie sich was zugetragen hat und immer wieder kommen neue Details ans Licht. Es ist alles schlüssig, wenngleich man auch gedanklich gut am Ball bleiben muss. Immer mehr Personen kommen dazu und die Hintergrundgeschichte gewinnt immer mehr an Gewicht. Das wird dann zum Teil ein bisschen verwirrend wie alles mit der Hauptgeschichte zusammenhängt. Trotzdem ist es dem Autor gelungen, Überraschungen einzubauen und Erklärungen und Handlungen logisch erscheinen zu lassen. Bei Musso weiß man nie genau was einem erwartet, aber dieses Buch gefiel mir wieder einmal sehr gut.
Fazit:
Ein reißender und spannender Roman, den man kaum aus der Hand legen kann. - Betty Smith
Ein Baum wächst in Brooklyn
(127)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDieses Buch ist absolut bemerkenswert. Die Darstellung der alltäglichen Lebensumstände ist mir sehr nahe gegangen und hat mich betrübt. Zum Teil erschien es mir als so hoffnungslos, dass ich es kaum ertragen habe. Aber immer wenn es besonders schlimm kam, wurde es im Anschluss auch wieder besser. Der Baum, welcher in einem Hinterhof mitten in Brooklyn wächst, in ein schönes Bild der Hoffnung. Wer sich etwas mit deutscher Gesschichte auskennt und mit den Lebensumständen der eigenen Großeltern oder auch Eltern, wird erkennen, dass starke Parallelen vorhanden sind. Um diese Zeit und die daraus resultierenden Lebenseinstellungen unserer Vorfahren besser nachvollziehen zu können, habe ich mich durch meinen "Schmerz" gequält und bis zum Schluss durchgehalten. Darüber bin ich sehr froh! Aber wer nun denkt, dieses Buch sei nur voller Qualen, der irrt sich. Die kleinen Rituale, welche die Familie lebt sind besonders schön. Auch die Lebensumstände und die Chancen auf Entwicklung verbessern sich langsam und kontinuierlich. Eine Mahnung nicht aufzugeben!
- Lori Nelson Spielman
Heute schon für morgen träumen
(220)Aktuelle Rezension von: Pilzi90
„Heute schon an morgen denken“ hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es mich emotional nicht ganz so mitreißen konnte wie andere Bücher der Autorin. Lori Nelson Spielman vermittelt erneut eine wichtige und inspirierende Botschaft, doch die Umsetzung wirkte auf mich stellenweise etwas zu langatmig.
Besonders gelungen fand ich die klare Botschaft des Buches: Man sollte sein Leben nicht nach den Erwartungen anderer ausrichten, sondern den eigenen Weg gehen. Diese Thematik zieht sich konsequent durch die Handlung und regt zum Nachdenken an, ein großer Pluspunkt der Geschichte.
Auch der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Das Buch liest sich angenehm und flüssig, und man findet leicht in die Geschichte hinein. Besonders die Figur der Poppy hat mich überzeugt. Trotz der schweren Schicksalsschläge, die sie erlebt hat, bleibt sie stark und führt ein selbstbestimmtes Leben. Sie wirkt authentisch und inspirierend und war für mich eine der besten Figuren im Buch.
Nonna Rosa blieb mir unsympathisch, und auch das Verhalten von Emilias Vater, insbesondere, wie sehr er sich unterdrücken lässt, fand ich schwer nachvollziehbar. Obwohl sie keine Hauptfiguren sind, haben ihre Charakterzüge bei mir einen negativen Eindruck hinterlassen.
Die Handlung insgesamt empfand ich als etwas träge. Die Geschichte braucht lange, um in Schwung zu kommen, und einige Passagen hätten straffer erzählt werden können. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren.
Fazit:
Ein Buch mit einer starken und wichtigen Botschaft sowie einem angenehmen Schreibstil, das jedoch etwas zu lang geraten ist. Einige Figuren überzeugen sehr, andere weniger – auch wenn sie nur am Rand erscheinen. Insgesamt eine gute, aber nicht herausragende Geschichte, die nicht ganz an die stärkeren Werke der Autorin heranreicht.
- Anna Savas
Shine Bright - New England School of Ballet: Special Edition
(149)Aktuelle Rezension von: vobabooks„Shine bright“ ist der 3. Band der New England School of Ballet Reihe von Anna Savas rund um Lia und Phoenix. Die 21jährige Lia muss zu ihrer großen Überraschung feststellen, dass der neue Lehrer an der Ballettakademie alles andere als ein Fremder ist. Doch Lia will auf keinen Fall ihren Abschluss gefährden…
3.75 ⭐️ Das war eine emotionale Fortsetzung der Reihe, die ich gerne gelesen habe. Junge Charaktere, große Probleme und ein faszinierendes Ballettsetting samt Schattenseiten. Ehrgeiz, Leistungsdruck, Selbstwert und noch viel mehr werden thematisiert. Aus der Sicht von Lia und Phoenix geschrieben, gefühlvoll und flüssig zu lesen. Auch wenn ich viele Aspekte des Buchs gerne mochte, habe ich persönlich die Romance leider nicht so vollständig gefühlt und mit einzelnen Aspekten der Hauptcharaktere nicht so gänzlich gevibed. Dennoch bin ich gespannt auf den letzten Band der Reihe.
- Gunnar Kaiser
Unter der Haut
(45)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchEin geheimnisvoller Mann, Josef Eisenstein, ist Mäzen und Verführer, nicht im sexuellen, sondern ideologischen Sinne. Eines jungen Mannes. Jonathan Rosen. Zusammen gabeln sie junge Mädels auf. Jonathan beschläft sie. Eisenstein ist Voyeur
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an wie eine Klinge berührt, die leicht über meine Haut fährt mit einem gewissen Druck..... und mir über die mehr als 500 Seiten durchweg Gänsehaut verschafft. Die unterschwellige Spannung ist grandios in drei Erzählsträngen verflochten. 1969, die beiden ungleichen Männer lernen sich kennen und ein spezieller und für Jonathan unvergesslicher Sommer in New York nimmt seinen Lauf. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als Josef Eisenstein geboren wird, und eine Kindheit einen Menschen prägt. Und dann 1990, als sich Jonathan auf den Weg macht, um die wahre Geschichte seines alten Freundes aus dem Sommer 1969 aufzudecken.
Gunnar Kaiser schafft eine so unglaubliche Atmosphäre, die in den verschiedenen Erzählsträngen durch die spezifische Sprache der Zeit und auch im Buch durch die unterschiedlichen Schriften deutlich gemacht wird.Absolut lesenswert
- Sarah Stankewitz
Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)
(509)Aktuelle Rezension von: JaniBrooklyn und Thomas sind das perfekte Ehepaar. Sie haben ein wundervolles Haus und sind mega glücklich. Am 15. November an ihrem Geburtstag, verbindet Thomas ihr die Augen um ihr eine freude zumachen. Er gibt ihr am Boden eine Kiste sie wird vin etwas nassem berührt ubd quieckt reißt sich die Binde von Kopf und sieht den weiße Welpen und wie gibt ihm den Namen Gohst. Thomas sagt ihr er sei ihr Schattenwolf wie bei Game of Thrones ihrer lieblibgs Serie. Thomas will noch mal los un ein Körbchen zu kaufen und mit dieser Entschuldigung verändert sich plötzlich alles. Brooklyn muss wegziehen und landet in einer klein Stadt. Sie hat Gohst selbstverständlich mit gebommen. Sie will ein neues leben beginnen, was jedoch alles nicht so beginnt wie sie es sich wünscht.....
Ich habe die Story total gemocht. Ich habe mich im Buch verloren und die Zeit ist wie im Fluge verflogen. Sarah versteht es wirklich sehr authentisch und lebensnah zu schreiben. Sie konnte mich das Buch lesen lassen als würde ein Film vor mir laufen. Ich habe mit gefiebert, getrauert, gehofft,war gebannt wie es weiter geht. Sie schreibt so flüssig und voller gefühle das es mich wirklich sehr berührt hat. Ich habe noch zusätzlich markiert. Es gibt von mir 5 Sterne und eine weiter Empfehlung.
- Cynthia D'Aprix Sweeney
Das Nest
(201)Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin"Das Nest" ist ein Treuhandfonds, den der bereits verstorbene Familienvater Leonard Plumb für seine vier Kinder angelegt hat. Dieser sollte am 40. Geburtstag der jüngsten Tochter Melody ausgezahlt werden. Wenige Monate zuvor verursacht der älteste Sohn Leo jedoch einen Unfall, weshalb Mutter Francie den Fonds als Schweigegeld für das Unfallopfer verwendet, um einen Skandal zu verhindern. Dummerweise hatten die Kinder jedoch mit der Auszahlung eines millionenschweren Erbes gerechnet, so dass sie sich nicht aus ihren bestehenden Finanzkrisen heraushelfen können. Leo vertröstet seine Geschwister zunächst und verspricht, sich um einen Ausgleich zu kümmern, aber dann verschwindet der Lebemann klammheimlich.
Der Roman ist aus der Perspektive zahlreicher Charaktere geschrieben, dass es zunächst schwerfällt, einen Überblick über alle Figuren zu erhalten und die Zusammenhänge zu erkennen. Es werden nicht nur Szenen aus dem Leben der vier Geschwister Plumb geschildert, sondern auch aus denen von Nebencharakteren, die für die Handlung keine wesentliche Rolle spielen. Auf diese Weise kommt man keinem Charakter wirklich nah, sie blieben distanziert und undurchsichtig. Auch stört die am Anfang sprunghafte Erzählweise den Lesefluss. Die einzelnen Episoden und Rückblenden wirken zusammenhanglos und es fehlt an einer aktiven Handlung, da sich der Roman mehr mit den Gedanken und Sorgen der Protagonisten beschäftigt.Erst als der Fokus stärker auf Leo rückt und sein Charakter, der sich als eine arrogante, überhebliche und egoistische Persönlichkeit entpuppt, die keinerlei Unrechtsbewusstsein zu haben scheint, sich seine Schuld nicht eingesteht und für sich selbst einen Neuanfang möchte, wird das Buch interessanter und spannender. Leider verliert sich die Handlung dann erneut in Nebenschauplätzen, so dass sie am Ende nicht spannender sondern ermüdender wird.
"Das Nest" ist für mich kein klassischer Familienroman, denn dafür fehlte mir eine durchgehende Interaktion der Geschwister. Es bleibt vage, wie die Geschwister gemeinsam aufgewachsen sind und in welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Verbindendes Element scheint einzig der Treuhandfonds zu sein, weshalb sie sich überhaupt um Treffen bemühen. Details aus den Leben der jeweils anderen kennen sie nicht. Die Rolle von Mutter Francie ist nebulös und warum sie das Erbe eingesetzt hat, um negative Schlagzeilen zu vermeiden, wird nicht klar.Auch wenn der rote Faden die ausstehende Wiedergutmachung Leos ist, auf die sich die Geschwister verlassen, um ihre finanziellen Probleme zu lösen, verliert sich der Roman in diversen Nebenhandlungen, die völlig beliebig und für den Fortgang der Handlung unerheblich sind, so dass er etwas langatmig und unfokussiert erscheint. Auch die fehlende Nähe zu den Charakteren erschwert es, an ihren Schicksalen teilzuhaben, so dass die Handlung weder sonderlich fesselt noch emotional berührt. - Alexandra Burt
Remember Mia
(220)Aktuelle Rezension von: thesi_readsDer Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich hatte mich auf ein spannendes Buch gefreut. Doch leider hat mich das Buch enttäuscht.
Es war seeeeeeeehr langwierig, obwohl die Story sehr viel Potenzial hatte.
Ich fand das Buch auch schon ziemlich vorhersehbar und hatte relativ schnell einen Verdacht, wer der Täter sein könnte und der wer es dann auch.
Ich lese lieber Thriller, die so viele unerwartete Wendungen haben, dass ich es bis zum Ende nicht einschätzen kann, wer der Täter ist und die so spannend sind, dass ich sie nicht mehr aus der Hand legen kann.
Mich hat auch die Polizei in diesem Buch etwas gestört, weil sie irgendwann einfach aufgegeben haben.
Das Ende war für mich leider nicht ganz vollständig, da hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht.
Das Buch war leider nichts für mich...
- Sarina Bowen
The Brooklyn Years - Was von uns bleibt
(180)Aktuelle Rezension von: booklover2712„Georgia war sein Kryptonit. Nur bei ihr fühlte er sich lebendig.Und er wollte nicht, dass es aufhörte.“
Inhalt:
Leo Trevi will nur zwei Dinge im Leben: endlich über seine große Liebe Georgia hinwegkommen und nach dem College ein erfolgreicher NHL-Spieler werden. Doch bereits am ersten Tag bei den Brooklyn Bruisers, seinem neuen Eishockeyverein, scheint beides gewaltig schiefzugehen! Der Coach will ihn nicht in seinem Team haben, und die Pressesprecherin ist niemand anderes als Georgia Worthington – seine Ex-Freundin, die sein Herz auch nach all den Jahren noch fest im Griff hat …
Meine Meinung:
Ich muss sagen, dass ich mich direkt in dieses wunderschöne Cover verliebt habe, als ich es das erste mal gesehen habe. Die Farben sind sehr hell und zurückhaltend und doch passen sie einfach perfekt zu den Büchern der Autorin. Was mir auch unfassbar zusagt ist das kleine Detail, dass alle Bücher von Sarina Bowen die gleiche Schriftart haben und auch die Titel schön ausgewählt werden.
Da ich bereits ein paar Bücher von ihr gelesen habe, kannte ich ihren wirklich mehr als genialen Schreibstil bereits. In meinen Augen kann Sarina Bowen leichte, lockere Liebesgeschichten schreiben, die trotzdem eine Ernsthaftigkeit haben, wie kaum in anderen Büchern zu lesen.
Auch wenn diese Geschichte aus der dritten Person geschrieben wurde, was ich normalerweise eher weniger lese, hatte ich nie das Gefühl, dass mich etwas daran störte. Ich fand einfach die Art und Weise des Allwissenden Erzählers sehr gut und vor allem passend.
Der Einstieg in das Buch ist in meinen Augen sofort geglückt. Ich konnte mich direkt in beide Charaktere hineinversetzen und ihre Gedanken verstehen und nachvollziehen.
Immer deutlicher wurde, warum Leo und Georgia vor 6 Jahren getrennte Wege gegangen sind. Bis zum Schluss zeigte sich einfach auch der Grund, warum Coach Karl, Georgias Vater einfach sein Verhalten gegenüber Leo zeigt. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere einfach hätte mehr darüber sprechen müssen.
Denn das was Georgia passiert ist, war sicherlich nicht leicht für niemanden. Allen voran nicht für sie selbst. Doch sie hat gekämpft, ist stärker geworden und versucht nun nach vorne zu schauen. Für Karl ist das natürlich nicht leicht zu verstehen und zu akzeptieren, dass er seine kleine Prinzessin nicht beschützen konnte.
Und auch Leo hat auch noch Jahre später mit den Folgen zu kämpfen, ohne dass es ihm selbst auffällt. In einer Situation im Buch, wurde es jedoch sehr deutlich.
Die Geschichte der beiden entwickelt sich langsam und für mich im richtigen Tempo, denn sie kennen sich ja bereits. Des Weiteren passiert einfach auch viel um die Geschichte herum.
Der Witz, die schlagfertigen Dialoge und die Chemie, die zwischen Leo und Georgia einfach stimmt, haben mich sofort überzeugen können.
Was ich auch toll fand war, dass man alte Bekannte, wie DJ aus „The Ivy Years“ noch einmal getroffen hat.
Georgia ist für mich ein Charakter, der schlagfertig ist, was sie auf jeden Fall bei so vielen Männern, mit denen sie zusammenarbeitet auch sein muss. Zudem ist sie offen, bereit für ein neues Abenteuer und eigentlich immer gut gelaunt.
Leo hingegen habe ich sofort in mein Herz geschlossen, denn er scheint nie aufzugeben. Eine Niederlage spornt ihn nur noch mehr an, sein bestes zu geben und nach vorne zu blicken.
Das Ende konnte mich voll und ganz überzeugen, auch wenn es zunächst recht kitschig und klischeehaft war, fand ich es unfassbar passend für die Geschichte.
Im generellen muss ich einfach sagen, dass ich die Geschichte von Leo und Georgia einfach total mochte. Sie waren authentische Charaktere, die man einfach mögen muss, ein toller Schreibstil und die Chance auf eine zweite Liebe, waren wirklich wundervoll beschrieben. - Julie Caplin
Die kleine Bäckerei in Brooklyn
(152)Aktuelle Rezension von: a_different_look_at_the_bookMit "Romantic Escapes 2 Die kleine Bäckerei in Brooklyn" von Julie Caplin habe ich meine Reise durch die beliebte Wohlfühlreihe fortgesetzt - nachdem ich lange gezögert hatte, überhaupt einzusteigen. Über die Jahre sind mir die Bücher immer wieder begegnet. Die liebevoll gestalteten Cover haben sofort Fernweh geweckt, und die Idee, verschiedene Länder und Metropolen literarisch zu entdecken, fand ich reizvoll. Gerade deshalb, weil viele dieser Orte für mich vermutlich immer nur zwischen Buchseiten erreichbar bleiben werden.
Eingestiegen bin ich allerdings nicht mit dem Reihenauftakt, sondern mit "Das kleine Zuhause in Prag", das zufällig als Print bei mir gelandet ist. Es diente als Test, ob die Reihe für mich grundsätzlich funktioniert. Anschließend wollte ich die Bücher dann doch in der vorgesehenen Reihenfolge lesen und griff zu "Das kleine Café in Kopenhagen".
Schon dort zeigte sich ein wiederkehrendes Grundmuster: eine Frau bricht aus ihrem bisherigen Leben aus, landet in einer neuen Umgebung, trifft auf einen Mann mit Spannungen am Anfang, und am Ende stabilisiert sich alles in einer vorhersehbaren Romanze. Dieses Schema ist nicht per se schwach, es trägt die Reihe bewusst. Julie Caplin bedient genau dieses Segment von Wohlfühlromanen, die auf Atmosphäre, Kulinarik und romantische Verlässlichkeit setzen. Das gelingt handwerklich solide, wirkt nach mehreren Bänden aber zunehmend statisch, weil echte Variationen im Aufbau fehlen. Ich wünsche mir von der Autorin gelegentlich mehr Mut, vertraute Pfade zu verlassen und die Handlung in unerwartete Richtungen zu lenken.
„Die kleine Bäckerei in Brooklyn“ bestätigt dieses Muster, ohne es weiterzuentwickeln. Die Stimmung ist grundsätzlich warm und die Kulisse Brooklyn wird dekorativ genutzt, ebenso die kulinarischen Elemente rund um Backwaren und Alltag in einer Bäckerei. Trotzdem bleibt die Handlung über weite Strecken ereignisarm. Der Verlauf ist stark vorhersehbar und emotional kaum verdichtet. Spannung entsteht nicht, weil Konflikte früh absehbar und schnell aufgelöst werden.
Der Eindruck einer gewissen Austauschbarkeit verstärkt sich im Verlauf der Lektüre. Viele Szenen ziehen sich, ohne neue Dynamik aufzubauen. Prägnante Momente bleiben kaum hängen, wodurch der Roman schnell verblasst. Eine Ausnahme bildeten die Passagen rund ums Backen. Da ich selbst berufliche Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt habe und mich bis heute hobbymäßig damit beschäftige, konnte ich diesen Teil der Geschichte besonders genießen. Die Beschreibungen von Torten, Gebäck und dem Alltag in der Bäckerei hatten für mich deutlich mehr Charakter als manche Figur des Romans.
Sophie als Protagonistin bleibt insgesamt blass. Ihre Entwicklung wirkt schematisch, ohne erkennbare innere Reibung oder Kontur. Als Hauptfigur hätte ich mir mehr Ecken, Kanten und Persönlichkeit gewünscht. Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, sie lediglich durch die Handlung begleitet zu haben, ohne sie wirklich kennenzulernen. Mit ihr fehlte mir der emotionale Anker, der mich stärker an die Geschichte gebunden hätte. Statt Nähe zur Figur entsteht eher Distanz, weil ihre Entscheidungen vorhersehbar bleiben und kaum psychologische Tiefe entfalten.
Nach dem Ende blieb bei mir vor allem Gleichgültigkeit zurück. Ich könnte nicht einmal sicher sagen, welcher Nebencharakter möglicherweise im nächsten Band ins Zentrum rückt. Im Moment verspüre ich auch nicht das Bedürfnis, das sofort herauszufinden. Nach mehreren Büchern brauche ich erst einmal Abstand von der Reihe. Ganz abgeschlossen habe ich mit ihr allerdings nicht. Besonders der Italien-Band reizt mich nach wie vor sehr. Vielleicht führt mich meine literarische Weltreise irgendwann doch wieder zurück zu Julie Caplin.
©2026 adlatb
- Paul Auster
Die Brooklyn-Revue
(138)Aktuelle Rezension von: Herbstrose„Ich suchte nach einem ruhigen Ort zum Sterben. Jemand empfahl mir Brooklyn“… Es ist Nathan Glass, dem diese Gedanken durch den Kopf gehen. Er ist geschieden, lebt im Vorruhestand und hat (zumindest vorläufig) einen Lungenkrebs überstanden. Vor 59 Jahren wurde er in Brooklyn/New York geboren, dort soll nun auch der Kreislauf seines Lebens enden – so sein Plan. Doch es sollte anders kommen. Nathan trifft zufällig seinen Neffen Tom Wood, der in einer antiquarischen Buchhandlung arbeitet, lernt dessen Chef Harry Brightman kennen und nimmt Lucy, die neunjährige Nichte Toms, bei sich auf. Das Sterben muss vorläufig warten, da die Herren einen großen Coup vorhaben. Außerdem beabsichtigt Nathan noch „Das Buch menschlicher Torheiten“ zu schreiben, in dem er plant, jede Blamage, jede Peinlichkeit, jede Dummheit, jedes Unvermögen und jede Albernheit, die er im Laufe seines Lebens als Mann begangen hat, festzuhalten. Dafür sammelt er bereits eifrig Material, das auch entsprechende Anekdoten von Freunden und Bekannten mit einschließt. Doch zuerst müssen noch einige familiäre Probleme gelöst werden …
Paul Auster ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, dessen zahlreiche Werke in über vierzig Sprachen übersetzt worden sind. Er wurde 1947 in Newark (New Jersey) geboren. Nach seinem Studium der Literaturwissenschaft und der Anglistik verbrachte er zunächst einige Jahre in Frankreich und lehrte dann an der Columbia University. Sein großer Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm 1987 mit seiner „New-York-Trilogie“. Aus seiner ersten Ehe mit der Schriftstellerin und Übersetzerin Lydia Davis hat Auster einen Sohn. In zweiter Ehe ist er seit 1982 mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet, mit der er eine Tochter hat. Außer seiner Tätigkeit als Schriftsteller ist Paul Auster auch als Regisseur, Kritiker, Übersetzer und Herausgeber tätig. Er lebt mit seiner Familie in Brooklyn.
Bereits die ersten Sätze beeindrucken, machen neugierig auf das Buch, überraschen und lassen uns schmunzeln. Brooklyn soll ein ruhiger Ort sein, ein Ort um in Ruhe zu sterben? Wie so oft bei Paul Auster kommt es auch in „Die Brooklyn-Revue“ ganz anders. Unserem Helden Nathan Glass kommt einiges dazwischen beim Plan zu sterben, der Zufall hat seine Hand im Spiel, unvorhergesehene Ereignisse treten ein und sein Leben nimmt eine ungeahnte Wendung. Nur wenige Personen sind Akteure in diesen mit Humor gespickten Anekdoten einer Familie, die der Autor als Erinnerungen des Protagonisten geschickt in die laufende Handlung einfließen lässt. Es sind Geschichten aus dem Leben, mal heiter, mal traurig, über Freud und Leid, über Hoffnung und geplatzte Träume, über Leben und Tod.
Die Ereignisse sind so lebendig geschrieben, als wäre man dabei. Die Personen, besonders natürlich Nathan, wirken sehr real und lebensnah, als würde es sich um Nachbarn handeln und in den Orten der Handlung, besonders in Brooklyn, findet man sich sehr schnell zurecht. Das Buch endet ähnlich überraschend, wie es begonnen hat – am 11. September 2001 um 8.oo Uhr, sechsundvierzig Minuten bevor das erste Flugzeug in den Nordturm des World Trade Center rast.
Fazit: Ein herrliches Buch über die Unwägbarkeiten im Leben, über Veränderungen und Neuerungen, über Hoffnungen und Wünsche – sehr empfehlenswert!
- Sara Gran
Dope
(34)Aktuelle Rezension von: HoldenGanz schön rumgekommen in New York ist Josephine "Joe" Flannigan, Exjunkie, die Anfang der 50er Jahre von besorgten Eltern beauftragt wird, ihre verschwundene Tochter und Collegeabbrecherin zu finden, die womöglich im New Yorker Drogensumpf vor die Hunde geht. Die Bezahlung ist mehr als üppig, und so macht Joe sich ans Werk und trifft immer mehr von den ehemaligen Bekannten wieder, die sie nach zweijährigem Cleansein eigentlich hinter sich gelassen hatte. Der Abstieg der Tochter aus gutem Hause scheint immer tiefer gegangen zu sein, als Freund bzw. Zuhälter scheint sie sich einen besonders fiesen Typen ausgesucht zu haben. Besonders stark ist das Buch, wenn Joes Drogenverlangen beschrieben wird, wie der Körper auch nach zweijähriger Drogenfreiheit noch sofort in den verschiedenen Körperpartien reagiert, sobald das Teufelszeug in der Nähe ist. Sie trifft ihren Exmann wieder, der nach wie vor süchtig ist und sieht, wie er sich verändert hat durch den langjährigen Drogenmißbrauch, beschreibt seinen Selbstbetrug (das ständige Reden vom Aufhören "nächste Woche") genauso wie Altjunkies, die trotz allem lange überlebt haben, aber körperlich gezeichnet sind.
- J.R. Moehringer
Knapp am Herz vorbei
(97)Aktuelle Rezension von: Christian_FisDer Roman spielt an Weihnachten 1969. Er schildert die Stunden, die Willie Sutton mit zwei Journalisten in New York verbrachte, kurz nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis. In Rückblenden erzählt der Bankräuber chronologisch seine Lebensgeschichte, während sie die dazugehörigen Schauplätze besuchen.
Die ersten Rückblenden sind spannend und sehr lesenswert. Sie erzählen über die Jugendjahre von Sutton in Irish Town Brooklyn am Anfang des 20. Jahrhunderts.
In der zweiten Hälfte des Romans treten Längen auf. Der Autor betont unentwegt die Belesenheit von Sutton, lässt ihn dann aber mehrheitlich Allgemeinplätze aussprechen. Ebenso konventionell wie die chronologische Erzählweise sind die Frauenrollen: Bess, die unerreichbare Heilige, neben zwei Prosituierten mit goldenen Herzen. Der Schluss ist enttäuschend. Dem Autor gelingt es nicht, die beiden Handlungsstränge sinnvoll zusammenzubringen.
Ein durchzogenes Leseerlebnis, das einen zu Beginn fesselt, im zweiten Teil des Romans aber zusehends abflacht.
- Cornelia Funke
Das grüne Königreich
(60)Aktuelle Rezension von: Julie.and.the.booksDas grüne Königreich zählt zu meinen neuen Lieblingsbüchern von Cornelia Funke.
Es ist ein unglaublich schönes Jugendbuch über Freundschaft, Familie und Neuanfänge.
Die Rätsel von Rosalind und Minna die das Gerüst des Buches darstellen, sind total liebevoll und lehrreich. Sie haben eine wunderbare Basis gebildet, bei der die Liebe der beiden Schwestern selbst durch die Briefe zu spüren war.
Caspia, die durch diese Briefe neue Freunde in NY findet, bildet dabei das wundervolle moderne Gegenstück zu den beiden Schwestern.
Was mir auch unglaublich gut gefiel, war die Dynamik innerhalb der Familie! Die Eltern wurden nicht gehasst oder waren toxisch, sondern haben miteinander und mit ihrer Tochter kommuniziert und generell war dieses Buch so liebevoll, es war einfach richtig schön. Ebenso waren alle Freundschaften und Interaktionen unglaublich entspannt, freundlich und offen. Das Gemeinschaftsgefühl war durch das Buch so deutlich spürbar als wäre man dabei.
- Susan Kaufman
NEW YORK - Wie es keiner kennt
(38)Aktuelle Rezension von: AUSGEbuchT-PetraMolitorIt´s up to you, New York, New York:
BILDschöne Fotografien, neue Blickwinkel und spannende An- und Aussichten aus DER beeindruckendsten Metropole der Welt
Das Buch/Die Autorin:
„New York - Wie es keiner kennt“, ein Bildband der US-amerikanischen Autorin und Fotografin Susan Kaufman, erschien auf Deutsch im April 2022 im Schweizer Midas-Verlag mit Sitz in Zürich. Das Buch aus der Kategorie „Midas Collection“ hat 176 Seiten und kostet als Hardcover-Ausgabe 25 Euro.
Susan Kaufman ist ein Multitalent: Sie war Chefredakteurin der Zeitschrift People StyleWatch, Moderedakteurin bei Glamour, Modedirektorin bei Mademoiselle und Style Director bei People. Nach ihrer vielfältigen verlegerischen Tätigkeit arbeitet sie nun als Fotografin und Influencerin auf Instagram. Kaufman lebt mit ihrem Mann und ihrem Labrador Lucky in einer Wohnung in Greenwich Village, einem Stadtteil im Südwesten von Manhattan, und in einem Haus in den Hamptons.
Wie es aussieht:
Einfach nur toll: Das überaus ansprechende Titelbild hat mich als großen New-York-Fan quasi „angesprungen“, ich musste dieses Buch einfach haben und habe es keinen Moment bereut. Ich durfte selbst bereits einmal vor einigen Jahren ein paar wunderschöne und aufregende Tage im „Big Apple“ verbringen und bin dieser Stadt und ihren Menschen seitdem vollkommen verfallen. Auch das nicht zu große, praktische Format, die Haptik und liebevolle Innengestaltung des Bildbandes gefallen mir sehr gut. Hier hat der Verlag definitiv alles richtig gemacht.
Um was es geht (Klappentext des Verlages):
Jenseits von Hektik und Sightseeing-Hotspots: New York völlig neu erleben
New York City, das setzen viele gleich mit den turmhohen Wolkenkratzern von Manhattan oder dem belebten Treiben auf dem Broadway. Doch die „Stadt, die niemals schläft“ kennt noch eine andere, fast schon beschauliche Seite. In ihrem großformatigen New York-Bildband zeigt uns Lifestyle-Redakteurin Susan Kaufman ihre ganz persönlichen Lieblingsorte. Sie lenkt den Blick auf schmucke Fassaden, architektonische Details und charmant dekorierte Geschäfte im Wandel der Jahreszeiten. Von der Upper East Side bis Nolita fängt sie die schönsten New Yorker Straßenzüge ein, weit abseits der Touristenpfade und bekannten Sehenswürdigkeiten.
Wie es mir gefällt:
„Wer die Anziehungskraft dieser Metropole verstehen möchte, muss New York zu Fuß erkunden“, findet Susan Kaufman. Dabei gebe ich ihr vollkommen recht. Obwohl ich selbstverständlich bei meinem ersten Besuch in dieser Megacity auch die typischen Sehenswürdigkeiten besucht und bewundert habe, hat es mir auch ungemein viel Spaß gemacht, mich einfach treiben zu lassen und Orte abseits des Glitters und Glamours zu entdecken. Natürlich war meine Zeit, anders als bei Susan Kaufman, begrenzt, trotzdem hat sie gereicht, diese Stadt zu einem meiner Lieblingsreiseziele zu machen. Mein nächster Aufenthalt dort ist bereits in Planung.
Für mich als Buchliebhaberin ist es eigentlich undenkbar und pure Blasphemie, Seiten aus einem Buch herauszureißen. Das geht gar nicht! Trotzdem muss ich gestehen, dass ich bei „New York – Wie es keiner kennt“ oftmals in der Versuchung war, genau das zu tun. Die Fotografien sind einfach zu schön, zu pittoresk – und würden unglaublich gut an die Wände meines Häuschens passen. Ich arbeite selbst in der Öffentlichkeitsarbeit und fertige jeden Tag Fotos, beruflich und privat. Die Fotografie ist definitiv eins meiner größten Hobbies. Ich finde die Auswahl und den Blickwinkel von Susan Kaufman einfach klasse, auch wenn sich die Motive in den vorgestellten Vierteln ab und an wiederholen. Das stimmt, aber wenn etwas schön ist: Who cares, ob es schonmal einen Hauseingang oder blühende Bäume im Buch gab? Mich hat das jedenfalls nicht gestört, ich hätte sie ebenfalls alle fotografiert. Die Einführungstexte, Bildbeschreibungen, persönlichen Tipps und handgezeichneten Karten komplettieren das Gesamtpaket, unangefochtener Hauptdarsteller sind allerdings die wunderschön arrangierten und eingefangenen Fotos.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: „New York- Wie es keiner kennt“ ist als Titel definitiv irreführend, da sich Susan Kaufmans Spaziergänge und Tipps alle auf DAS Aushängeschild Manhattan beziehen. Daher wäre „Manhattan – Wie es keiner kennt“ der geeignetere und ehrlichere Titel. Unbekannte Orte gibt es zwar auch dort zuhauf, ich hätte mich allerdings aber auch über Fotos aus den anderen vier Bezirken gefreut. Auch dort hat New York Unglaubliches zu bieten. Das geht leider total unter.
Nichtsdestotrotz bekommt dieses wirklich schöne Buch von mir volle 5 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für bestehende und zukünftige NY-Fans. Es wird mir bei meinem nächsten NY-Besuch ein wertvoller Begleiter sein.
- Volker Kutscher
Goldstein
(19)Aktuelle Rezension von: EmmaZeckaDer Inhalt hat mich zuerst wieder positiv überrascht. Volker Kutscher entwickelt nämlich zwei Handlungsstränge: Zum einen erleben wir ein Mädchen, das auf der Straße lebt. Gemeinsam mit ihrem Freund will sie ein Kaufhaus ausrauben und lässt sich dafür einschließen. Doch die beiden werden erwischt und ihr Freund fällt bei einer Verfolgungsjagd vom Dach. Ist er freiwillig gesprungen? Oder wurde er sogar gestoßen?
Im zweiten Handlungsstrang treffen wir dann auf Kommissar Rath, der mit einer besonderen Mission beauftragt wird. Er soll Abraham Goldstein überwachen, einen Amerikaner, der nach Berlin kommt. Das Problem: Goldstein ist nicht nur Jude, sondern wird auch für einen Gangster gehalten. Und Ärger kann Berlin nun wirklich nicht gebrauchen.
Die beiden Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen, weil ich mich immer mehr gefragt habe, wie sie zusammenpassen. Außerdem begegnete mir wieder ein Element, welches mich schon in Der nasse Fisch (Band 1) beeindruckte: Wir merken, dass Rath einen Plan hat und das er beginnt Leute in diesen Plan einzuweihen. Aber wir erfahren nicht, was Rath vorhat, sondern erfahren erst während oder nach der Durchführung des Plans davon.
Allerdings wurden mir bei diesen beiden Handlungssträngen die Verbindung nicht gut genug herausgearbeitet. Das kann aber womöglich auch an den inhaltlichen Kürzungen der Handlung liegen. Mir war die Verbindung zwischen den beiden Handlungssträngen etwas zu vage. Ich hätte mir mehr Überschneidungen gewünscht.
Spannend finde ich hier, wie Volker Kutscher seine Charaktere, insbesondere Gereon Rath darstellt. Rath scheint eher eigene Ziele zu verfolgen. Er wirkt mehr wie ein Einzelgänger und scheint auch kaum Freunde zu haben. Häufig habe ich bei Reihen den Eindruck, dass Autor*innen darauf setzen, dass wir die Protagonist*innen sympathisch finden sollen. Ich bin mir bei Kommissar Rath aber immer noch nicht ganz sicher, was ich über ihn denke.
Toll fand ich auch, dass diesmal ein Teil der Geschichte aus der Perspektive von Charlotte Ritter erzählt wurde. So wurde deutlich, dass Rath nicht der einzige Held dieser Reihe ist.
Leider muss ich gestehen, dass ich die Nebencharaktere noch etwas durcheinander würfele. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass es schon eine Weile her ist, dass ich den zweiten Band der Reihe gehört habe.
Kommen wir nun zur Gestaltung des Hörbuches: Mit ein Grund, mit dieser Reihe zu beginnen, war Hörbuchsprecher David Nathan. Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse gab es eine Hörbuchnacht, bei der er aus einem Band der Reihe vorlas. Seine Interpretation gefiel mir auf Anhieb sehr gut.
Allerdings wurden die ersten beiden Bände von unterschiedlichen Sprechern gelesen. Ich kann inzwischen also drei Stimmen miteinander vergleichen. Obwohl ich sehr froh bin, wieder eine Reihe zu hören, die von David Nathan gelesen wird, hatte ich Mühe mich auf seine Interpretation einzulassen. Dennoch hat er die Geschichte sehr gut gelesen und ich freue mich, dass die Rehe nun endlich ihren Sprecher gefunden hat.
Volker Kutschers Schreibstil finde ich sehr spannend. Der Autor erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven und beschreibt die Handlung einerseits distanziert, aber auch atmosphärisch sehr gekonnt und so, dass ich neugierig auf die weiteren Bände bin. Leider kann ich Kutschers Schreibstil noch nicht in Worte fassen und genau das macht ihn für mich auch so faszinierend.
Gesamteindruck
Der Kriminalfall hat mir wieder sehr gut gefallen. Zudem lernen wir die wiederkehrenden Charaktere wie Gereon Rath und Charlotte Ritter etwas besser kennen. Gegen Ende ging mir die Sache mit der Auflösung des Falls etwas zu schnell. Aber an sich hat mir der dritte Teil der Reihe gut gefallen und ich freue mich schon, bald wieder in den nächsten Band einzutauchen.
- Sarina Bowen
The Brooklyn Years - Was niemand erfährt
(105)Aktuelle Rezension von: sarah_booksanddreamsIch hätte jetzt wirklich gerne meinen eigenen Patrick O' Doul,
aber ich gönne ihn Ari ebenso, von Herzen. ♥
Mir hat dieser zweite Band der BROOKLYN YEARS wirklich gut gefallen,
mindestens genauso gut, wie der erste, wenn nicht sogar ein wenig mehr.
Die Chemie zwischen Ari und Patrick mochte ich unheimlich gerne.
Wie die Charaktere selbst auch.
Patrick ist ein beständiger und unerschütterlicher Typ, auf dem Feld und daneben.
Hat aber gleichzeitig eine sanfte und einfach liebenswerte Art.
Als Physiotherapeutin weiß Ari, wo und wie fest sie anpacken muss, um ihren Patienten zu helfen.
Ari ist im allgemeinen sehr fürsorglich und einfühlsam,
und einfach lieb und unheimlich sympathisch.
Ihre Liebesgeschichte hatte gleichzeitig so etwas locker-leichtes an sich,
ging aber auch mit etwas Ernsthaftigkeit einher.
Eine Geschichte, die sich einfach so weglesen,
und dabei wieder ein angenehmes Wohlgefühl entstehen lässt.
Doch natürlich ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen.
Ari und Patrick stellen sich auch einige Hürden in den Weg,
allen voran das Arbeitsverhältnis und die Geister der Vergangenheit sorgen dabei für einige Ups and Downs auf dem Weg zu Happy End.
Eine richtig herzerwärmende Geschichte!
4,5 Sterne
- Sarina Bowen
True North - Kein Für immer ohne dich
(150)Aktuelle Rezension von: Nika488Sarina Bowen erzählt erneut eine gefühlvolle Liebesgeschichte, die Herz und Verstand anspricht. Zara ist eine starke, sympathische Protagonistin, deren Alltag als alleinerziehende Mutter glaubwürdig und liebevoll beschrieben wird. Dave ist charmant und leidenschaftlich, und die Dynamik zwischen den beiden – von der intensiven Sommerromanze bis zu ihrer Wiederbegegnung – wird emotional gut nachgezeichnet.
Besonders gelungen finde ich die Einbindung der Tochter und die Darstellung der Herausforderungen, die ein „Für immer zu dritt“ mit sich bringt. Die Spannung zwischen dem Wunsch nach Nähe und den Ängsten vor Verantwortung wird überzeugend transportiert. Dennoch wirken einige Wendungen und Entscheidungen der Figuren vorhersehbar, und die Handlung bleibt insgesamt recht geradlinig.
Trotz kleinerer Vorhersehbarkeiten ist der Roman warmherzig, emotional und voller romantischer Momente. Fans von gefühlvollen Liebesgeschichten werden hier bestens unterhalten, auch wenn das Buch nicht ganz an die Überraschungsmomente früherer True-North-Bände heranreicht.
- Isabel Allende
Ein unvergänglicher Sommer
(144)Aktuelle Rezension von: AutorinMonaFrickGerade hab ich das Buch abgeschlossen und es sehr gern gelesen. Früher schon hab ich die Bücher der Autorin verschlungen, aber sie irgendwie aus den Augen verloren...
Allende schreibt hier zwar über dramatische und grausame Zeiten in der Militärdiktatur und traurige Ereignisse in der Vergangenheit der drei Protagonisten, schafft es aber, in der Gegenwart wunderbar zu unterhalten. Drei Personen, die über Zufall und wahrscheinlich Schicksal verbunden sind und ein Abenteuer bestehen müssen...
Ein Buch, das Hoffnung gibt, nach allen erlebten Traumata zum Trotz, das Glück und die Liebe zu erfahren.
- Jason Starr
Brooklyn Brothers
(22)Aktuelle Rezension von: FelisbooksdreamBrooklyn Brothers
Titel: Brooklyn Brothers
Originaltitel: Lights Out
Autor: Jason Starr
Übersetzer: Ulla Kösters
Verlag: Diogenes Taschenbuch Verlag
Preis: (D) 10,90€
Klappentext:
Ganz Brooklyn ist aus dem Häuschen: Baseball-Star Jake Thomas, der hier aufgewachsen ist, hat einen Besuch angekündigt. Nur einer freut sich nicht: sein alter Kumpel Ryan Rossetti. Jake hat alles, wovon er und Ryan geträumt haben, als sie in ihrer Jugend zusammen Baseball spielten: den Ruhm, das Geld, jede Menge Frauen – dabei ist er seit der Highschool mit der schönen Christina zusammen. Ryan dagegen musste nach einer Verletzung seine Sportkarriere aufgeben und hält sich mit Malerarbeiten über Wasser. Was Jake aber nicht weiß: Ryan liebt Christina, und Christina liebt ihn. An diesem Wochenende will sie endlich mit Jake Schluss machen. Doch der hat andere Pläne: Die Bekanntgabe seiner Verlobung wäre die perfekte Schlagzeile, um einen drohenden Sex-Skandal abzuwenden. Wird Ryan diesmal Jake ausstechen? Als die Rivalen auch noch zwischen die Fronten einer Gang-Fehde geraten, brennt so manche Sicherung durch.
Vorwort:
Ich war zunächst skeptisch als ich begonnen habe das Buch zu lesen, denn jedes mal, wenn ich Diogenes Bücher gesehen habe, habe ich diese als „Bücher für Erwachsene“ abgestempelt. Ich dachte die wären irgendwie altmodisch und der Schreibstil spröde und trocken, doch Ich wurde eines besseren belehrt.
Inhalt:
Jake Thomas hat alles, was Ryan Rosetti nicht hat, aber hätte bekommen können.
Ryan opferte seine Jugend dem Baseball und trainierte bis an seine Grenzen. Jake hingegen hatte einfach Talent und musste kaum trainieren. Doch beide waren in der Junior League in einer Mannschaft und bald warfen die Trainer der großen Mannschaften eine Auge auf die Beiden. Doch Ryan verletzte sich und musste den Traum vom Baseball Profi aufgeben, während Jake immer erfolgreicher wurde und Millionen verdiente. Unterdessen fiel Ryan in den Teufelskreis einer Depression, aber Christina, die Verlobte von Jake, rettete Ryan und begann eine Affäre mit ihm.
Doch als Jake nach Brooklyn zurückkehrt um schlechte PR abzuwenden und den Hochzeitstermin festzusetzen läuft so ziemlich alles schief, was schief gehen kann.
Meinung:
Diese Buch beschreibt die Schicksale drei junger Männer und einer, sodass ich dieses Buch fast als Drama abstempeln würde. Während der eine immer wieder gute Miene zum bösen Spiel macht, hat der andere Probleme mit seiner Gang und wieder der möchte aus seinem elendigen Dasein als Anstreicher entkommen. Es ist eine interessante Mischung und auch echt abwechslungsreich in die verschiedenen Leben zu blicken. Die Charaktere sind auch von ihrem auftreten komplett unterschiedlich. Leider fand ich aber das an manchen Stellen nur an der Oberfläche gekratzt wurde und somit ein bisschen Tiefe gefehlt hat.
Ryan war z.B. nur bei der Arbeit, wenn er da wieder ärger bekommt oder erfährt einige Sachen aus der Zeitung, die sein Kollege, rein zufällig natürlich, dabei hatte, und schon ist er auf den Weg zu Christina. Was dann an manchen Stellen ein bisschen zu vorhersehbar war. Aber abgesehen davon, konnte man schnell verstehen, wieso er so handelt, dadurch lockert das alles ein bisschen auf und ich konnte mich besser in die Handlung hineinversetzenJake ist der Schnösel von Ruf, der aber gleichzeitig so Fake ist, wie der Hintern von Kim K.. Er gibt sich als Fan naher Sportler, der viel Verständnis für andere Menschen hat, doch in Wahrheit ist es sehr berechnend und ist nur auf die Kohle und gute PR aus. Auch an Christina liegt in nicht viel, wie man sehr schnell mitbekommt. Ständige Affären mit Stewardessen oder Schauspielerinnen, lassen ihn unsympathisch wirken.
Saiquan, der dritte im Bunde, hat es nicht leicht, denn schon früh in der Schulzeit fing er an zu dealen und landete Später sogar im Knast. Als er wieder entlassen wird, kehrt er zu seiner Freundin und seinen drei Kindern in eine Gegend zurück, in der die Gangs regieren. Wohl gemerkt, dass er selber Mitglied in einer ist. Durch seine Versuche wieder Fuß zu fassen außerhalb des Knastes wirken ein wenig lieblos und sind meiner Meinung nach nicht wirklich Ziel führend, aber mehr erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest! :D
Die Handlungen sind im im ganzen eigentlich nach vollziehbar, nur an manchen Stellen hatte ich das Bedürfnis die Figuren anzuschreien, dass sie etwas nicht machen sollen. Aber die besagten Stellen sind meiner Meinung nach fast die besten, da manchmal etwas unerwartetes passiert.
Die Handlung passt perfekt nach New York, würde die Geschichte in einer anderen Stadt spielen, wäre es nicht die gleiche Atmosphäre. Hinzu kommt noch, dass man die dunkleren Ecken von NYC kennenlernt.
An dieser Stelle gibt es nochmal eine Empfehlung von mir, was ihr unbedingt in New York mal machen müsst: Macht eine Bootstour um die gesamte Insel von Manhattan. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie es an der Spitze dort aussieht. Außerdem ist es ein unvergessliches Erlebnis.
Der Schreibstil von Jason Starr, ist anders als erwartet, nicht trocken und eingestaubt, sondern erfrischend leicht und interessant zu lesen. Durch die vielen Wechsel der Perspektiven, wird das Lesen nicht so schnell Langweilig, sondern bietet immer neue Dinge, die man erfährt. Eine Sache die mir aber sehr gut gefallen hat, ist die neue Perspektive auf New York, Stadt der wahr werdenden Träume, sodass aus einem Anwärter zum Baseball Profi nur ein Anstreicher wurde, auch die Gangs wurden thematisiert, was an sich schon ein sehr spannender Punkt ist, wie ich finde. Doch leider kratzt Jason Starr bei manchen Stellen „nur“ an der Oberfläche, sodass man sich bei einigen Passagen nicht so sehr in die Person hinein versetzen kann.
Zum Ende könnte ich mich jetzt auch noch auslassen, aber ich fasse meine Meinung jetzt in maximal zwei Sätzen zusammen:
Das ist anders als erwartet, da es sehr plötzlich und sehr offen endet, was mir persönlich nicht so sehr gefällt, was dem Buch aber eine gewisse Würze verleiht.
Fazit:
Ich habe das Buch über einen längeren Zeitraum gelesen, was bei mir meistens darauf schließt, dass mir das Buch nicht so sehr gefällt, doch dem war nicht so. Durch die langen Pausen, habe ich mich mehr mit den Figuren an sich beschäftigt und konnte manche Handlungen besser nachvollziehen. Außerdem ist mir dadurch vor allem Christina ans Herz gewachsen.
Die Drei Hauptpersonen sind meiner Meinung nach fast alle unsympathisch, was aber mal eine Abwechslung zu den üblichen Bücher bietet, die ich lese. Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, überraschend leicht und erfrischend.
Aber durch mehrere Makel, wie Vorhersehbarkeit oder Oberflächlichkeit kann ich dem Buch leider nur 3,5/5 Punkten geben.
Alle die gerne Bücher lesen, die in New York spielen, sollten diesem Buch eine Chance geben und mindestens einen Blick auf das erste Kapitel werfen.























