Bücher mit dem Tag "brüder"
482 Bücher
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.837)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gestehen, dass ich City of Bones vor ein pasr Jahren schon einmal gelesen hatte aber nie weitergelesen habe. Insofern wollte ich die Reihe noch einmal als Bücherbüchsen Edition lesen.
Ich bin großer Fan von Welten, die sowohl Magie als auch echte Bestandteile aufweisen. Daher gefällt mir der Aufbau der Welt sehr. Auch die Shadowhunter, Hexenmeister und anderen Magiewesen.
Da ich großer Fan der Netflix Verfilmung bin, habe ich natürlich immer wieder mit der Serie verglichen. Die Umsetzung ist wirklich sehr gut. Ich mag die Personen in den Büchern sehr. Besonders die Charakterlichen Merkmale. Wobei alle noch sehr jung sind, Teenager im Endeffekt.
Es bleibt abzuwarten wo die Reise der Chroniken der Unterwelt weitergeht aber ich bin auf jeden Fall sehr neugierig. Ab und Zu fand ich die Handlungen im Buch etwas zu schnell und es passiert zu viel hintereinander aber ich denke, dass so auch keine Tiefen entstanden sind.
Optisch hat das Buch Clary auf dem Cover und einen schwarz weissen Farbschnitt von New York. Hier handelt es sich um die Ausgabe der Bücherbüchse.
- Leo Tolstoi
Anna Karenina
(1.105)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannWenn ich Leo Tolstois „Anna Karenina“ lese, spüre ich von der ersten Bahnhofsszene an ein leises Grollen unter den Füßen: metallisches Zischen, neugierige Blicke, ein Vorzeichen von Unheil. Anna tritt für mich wie ein warmer Lichtkegel in eine kalte Gesellschaft; ihr Blick auf Wronskij entzündet eine Liebe, die zugleich Befreiung und Sturz bedeutet. Ich folge ihr durch Salons, Waggons und Gerüchte, durch die starre Höflichkeit von Petersburg und die klatschenden Kreise Moskaus. Ihr Ehemann Karenin wirkt korrekt wie ein Protokoll: Er schützt die Form und übersieht den Menschen. Ich schäme mich stellenweise über eine Welt, die Skandal wittert, aber Mitgefühl spart. (Mehr zu Anna Karenina: https://love-books-review.com/de/anna-karenina-von-leo-tolstoi/ )
Parallel gehe ich mit Lewin über Felder. In Gesprächen mit Bauern, in Mühen und Zweifeln sucht er Sinn, Gott und Arbeit zu verbinden. Zwischen abgewiesenem Antrag, Rückzug und Rückkehr wächst in mir Ruhe: In Kittys Blick und der Geburt des Kindes erkennt Lewin eine demütige, leise Wahrheit. Diese zweite Geschichte erdet die erste; sie zeigt mir, dass Glück nicht flackert wie Feuerwerk, sondern glüht wie eine kleine Flamme, die man gegen Wind schützt.
Je weiter ich lese, desto enger wird Annas Raum. Eifersucht, Schlaflosigkeit, Morphium und die Unmöglichkeit einer ehrlichen Zugehörigkeit lassen ihre Sprache spröde werden. Am Ende schneiden die Zugräder durch meine Gedanken: ein Entschluss, grausam klar. Ich bleibe erschüttert und zugleich dankbar, weil Tolstoi mir beides schenkt – das Porträt einer Gesellschaft, die Menschen zu Rollen verengt, und die Ahnung, dass Sinn im einfachen Guten liegt. Anna bleibt ein brennender Schatten; Lewin, ein stilles Versprechen von Alltag und Gnade.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.772)Aktuelle Rezension von: AleydaDas Werk „Die rote Königin“ von Victoria Aveyard hatte für mich insgesamt einen netten Unterhaltungswert. Die Story ist gut durchdacht, allerdings fehlte es den Figuren meiner Meinung nach etwas an Tiefgang. Auch der Plot-Twist war für mich teilweise vorhersehbar – nicht unbedingt in seiner genauen Ausführung, aber die Richtung ließ sich schon erahnen.
Was mir außerdem gefehlt hat, war der Funke zwischen den Protagonisten. Für mich wirkte das Ganze ein bisschen wie die Light-Version einer Carbonara – nicht schlecht, aber wenn man einmal das „Original“ hatte, fällt es schwer, sich damit zufriedenzugeben 😅
Positiv hervorheben möchte ich, dass die Geschichte ohne viel „Spice“ auskommt und der Schreibstil insgesamt angenehm und spannend ist.Insgesamt vergebe ich drei von fünf Sternen. ⭐️⭐️⭐️
- Sebastian Fitzek
Das Joshua-Profil
(1.439)Aktuelle Rezension von: Alina35Das Joshua‑Profil ist ein rasanter Thriller, der von der ersten Seite an fesselt. Die Idee eines Systems, das zukünftige Straftaten vorhersagt, ist packend umgesetzt, und die Handlung bleibt durchweg spannend. Einige Wendungen wirken etwas konstruiert, insgesamt ist die Geschichte aber klug aufgebaut und hält die Spannung bis zum Schluss.
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.248)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …
Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Cornelia Funke
Reckless 1. Steinernes Fleisch
(1.805)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Der 1. Teil hat mir nicht gefallen. Jacob kommt mir zu überfliegermäßig rüber. Er kann alles, er ist der Beste und er macht immer alles richtig. Solche Übercharakter-Geschichten finde ich immer ziemlich nervig. Hinzu kommt, dass mir bei dieser Geschichte zu viel klischeehaft aus anderen Märchen übernommen erscheint. Sei es der Dauerklassiker, dass etwas "hinter den Spiegeln" passiert oder dass Füchse immer die Schlauen sind etc. Ich finde die Reckless-Reihe ist eine der schlechteren Buchreihen von Cornelia Funke. Die Drachenreiter-Reihe hingegen ist viel besser gestaltet und auch nicht mit so stark angeberischen Übercharakteren versehen.
- Kiera Cass
Selection – Die Kronprinzessin
(2.246)Aktuelle Rezension von: lea_sta-rAnfangs war ich der Protagonistin gegenüber etwas skeptisch, da sie sich in ihrer Art doch sehr von den Figuren der Hauptreihe unterscheidet. Ihr Verhalten und ihre Gedanken gehen fast in eine Richtung, die sie in einer anderen Geschichte vielleicht zur unbeliebten Nebenfigur machen würde, die am Ende dann doch ihren wahren guten Charakter zeigt.
Mittlerweile bin ich froh, dass ihre Charaktereigenschaften so sind, wie sie sind, da man im Laufe der Handlung genug Einblicke in ihre Gefühlswelt erhält und dadurch erst die Entwicklung richtig gut rüberkommt.
Für mich auf jeden Fall eine gelungene Fortsetzung!
- Colleen Hoover
Weil ich Layken liebe
(3.953)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeLayken Cohen ist 18 Jahre alt und seit 6 Monaten Halbwaise. Mit ihrer Mutter und ihrem neunjährigen Bruder zieht sie von Texas nach Michigan und ist alles andere als glücklich darüber (und über den Tod ihres Vaters). Doch gleich am ersten Tag lernt sie ihren 21-jährigen Nachbarn Will Cooper und dessen neunjährigen Bruder kennen. Es ist wie Liebe auf den ersten Blick, doch eine große Sache stellt sich zwischen die Jugendlichen.
Anfangs war die Geschichte wirklich süß und rührend. Nur die beiden Hauptpersonen gingen mir zunehmend auf die Nerven: sie wissen, dass ihre Liebe nicht sein darf, keine Zukunft hat und schaffen es beide nicht sich voneinander fernzuhalten. "Es kam so über mich" und "das darf nie wieder passieren" wird so oft wiederholt, dass es einfach unglaubwürdig ist. Lake und Will sollten es besser wissen und klüger sein, erst recht, da sie wissen, was sie riskieren.
Dafür sind die Nebenfiguren wunderbar! Laykens neue beste Freundin ist ein Goldstück und die jüngeren Brüder herrlich witzig, Laykens Mutter ein Schatz. Das hat mich mit den unvernünftigen Protagonisten ein klein wenig versöhnt.
Was mich persönlich gestört hat, waren die Gedichte. Poetry Slam ist ein wichtiges Thema des Buches und da ich mit Poesie und Lyrik persönlich einfach gar nichts anfangen kann, war das für mich eher störend.
Fazit: typisches us-amerikanisches Teenager- Schnulzen- Drama mit dummen Protagonisten, gespickt mit Poesie, aber wundervollen Nebenfiguren.
- Khaled Hosseini
Drachenläufer
(2.058)Aktuelle Rezension von: CelinaMilenaErstmal vorab: Diesem Buch fehlt definitiv eine Triggerwarnung für Gewalt und sexuelle Gewalt.
Darüber hinaus, habe ich dieses Buch leider mit gänzlich falschen Erwartungen angefangen zu lesen. Man hat es mir als ein wunderschönes Buch empfohlen.. wunderschön ist es nicht. Die Geschichte ist wahnsinnig aufwühlend, emotional, spannend und schwer verdaulich. Es passieren ganz schreckliche Dinge, die einen sehr mitnehmen und jedes mal, wenn man denkt jetzt wendet sich alles zum guten, wird man wieder schockiert. Mir ist beim lesen übel geworden, ich war wütend, traurig.. also ja es bewegt einen. Aber schön fand ich es nicht.
- Erin Watt
Paper Princess
(2.285)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem Tod ihrer Mutter steht Ella plötzlich ganz allein da. Alles, was sie über ihren Vater weiß, ist sein Name: Steve. Was sie jedoch nicht ahnt: Er war ein erfolgreicher Unternehmer. Als auch er stirbt, macht sich sein bester Freund Callum auf die Suche nach ihr. Doch was Ella nicht kommen sieht: Das Leben unter einem Dach mit seinen fünf Söhnen wirbelt alles durcheinander ... besonders ihre Gefühle für Reed werden zur echten Herausforderung.
Ehrlich gesagt: Das Cover hätte mich allein nicht zum Kauf bewegt, aber der Klappentext klang so spannend, dass ich dem Buch eine Chance geben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist super flüssig, emotional und bildhaft. Ich konnte mich richtig gut in die Charaktere hineinfühlen.
Ella hat mich total beeindruckt. Sie ist wahnsinnig stark, musste viel zu früh Verantwortung übernehmen und hat alles getan, um sich und ihre kranke Mutter über Wasser zu halte ... sogar als Stripperin gearbeitet. Ich liebe, wie schlagfertig sie ist, besonders gegenüber Callums Jungs. Ihre Stärke, ihr Humor, ihre Haltung. Sie war mir sofort sympathisch. Und doch ist da auch diese weiche, verletzliche Seite, die sie bei Reed zeigt. Was zwischen den beiden entsteht, ist intensiv, aber auch kompliziert. Und dann diese Wendung... sie hat mir wirklich das Herz gebrochen.
Reed! Callums zweitältester Sohn, ist der klassische Bad Boy: attraktiv, kühl, unnahbar. Er sieht in Ella anfangs nur eine Störquelle, jemand, der seine Familie auseinanderbringen könnte. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto mehr knistert es. Und das schon von der ersten Begegnung an. Ihre ständigen Reibereien, das gegenseitige Necken... ich hab’s geliebt. Und wenn sie sich dann doch mal näherkommen .. wow.
Auch die Freundschaft zu Valerie war für mich ein Highlight. Sie gibt Ella Rückhalt in dieser versnobten High-Society-Welt, und die beiden zusammen sind einfach unschlagbar. Schön zu sehen war auch, wie Easton gegen Ende zu einer wichtigen Bezugsperson für Ella wurde.
Und dann kam das Ende! Und ich saß mit offenem Mund da. So ein Cliffhanger! Ich hab das Buch in Rekordzeit verschlungen und Teil zwei liegt schon bereit. Ich hoffe so sehr, dass die Geschichte genauso fesselnd weitergeht! - Jennifer Lynn Barnes
The Inheritance Games
(836)Aktuelle Rezension von: seitengewitterIch habe mich riesig auf The Inheritance Games gefreut. Durch den ganzen Hype waren meine Erwartungen allerdings auch entsprechend hoch und genau das wurde dem Buch am Ende leider ein wenig zum Verhängnis.
Der Schreibstil von Jennifer Lynn Barnes hat mir wirklich gut gefallen. Die Kapitel haben für mich die perfekte Länge und man kommt unglaublich schnell durch die Geschichte. Dadurch hatte das Buch ein angenehmes Lesetempo und ließ sich kaum aus der Hand legen.
Die Grundidee rund um das geheimnisvolle Erbe und die Rätsel fand ich richtig spannend und originell. Trotzdem hatte ich über weite Strecken Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Irgendetwas hat mir gefehlt, um mich komplett zu packen und emotional mitzunehmen.
Auch die Charaktere konnten mich leider nicht vollständig überzeugen. Sie waren nicht schlecht, haben bei mir aber auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. An einigen Stellen lag mir der Fokus zudem etwas zu sehr auf dem Aussehen einzelner Figuren, während sich andere Szenen für meinen Geschmack etwas gezogen haben.
Das Ende war für mich leider ziemlich vorhersehbar. Dafür konnten mich die letzten Seiten insgesamt wieder etwas mehr überzeugen und haben mein Interesse an der Reihe aufrechterhalten.
Insgesamt ist The Inheritance Games für mich definitiv kein schlechtes Buch. Der Hype hat meine Erwartungen vermutlich einfach etwas zu hoch angesetzt.
Band 2 und Band 3 habe ich inzwischen ebenfalls gelesen und ob sich meine Meinung zur Reihe noch geändert hat, erfahrt ihr in der nächsten Zeit.
🌩️ Bei diesem Buch zieht ein Gewitter auf für alle, die Rätsel, Familiengeheimnisse, mysteriöse Erbschaften und spannende Jugend-Fantasy mit einem Hauch Romance mögen. - Erin Watt
Paper Palace
(1.296)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniGerade als man denkt, Ella und Reed hätten endlich zueinandergefunden, kommt der nächste Schock: Reed wird plötzlich des Mordes beschuldigt. Diese Wendung stellt nicht nur ihre Beziehung, sondern auch Reeds gesamte Familie auf eine harte Probe.
Die Handlung bleibt spannend, keine Frage. Aber im Vergleich zu den ersten beiden Teilen konnte mich dieses Buch nicht ganz so mitreißen. Vielleicht lag’s auch an meinen eher zurückhaltenden Erwartungen, aber trotzdem bin ich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe.
Was mich berührt hat, war die unerschütterliche Loyalität zwischen Ella und Reed. Trotz aller Zweifel von außen haben sie nie aneinander gezweifelt. Ihre Liebe stand immer im Mittelpunkt, und sie konnten sich vollkommen aufeinander verlassen. Auch Reeds Familie hat Ella weiterhin unterstützt. Das fand ich besonders schön. Sie hatte Menschen um sich, die sie aufgefangen haben, selbst als ihr totgeglaubter Vater plötzlich wieder auf der Bildfläche erschien.
Das Ende hat mir dann doch ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die Liebesgeschichte von Ella und Reed ist stark, ehrlich und voller Vertrauen. Und auch wenn dieser Teil für mich nicht ganz an die Vorgänger herankam, war es ein würdiger Abschluss für eine intensive Reise. - Julia Quinn
Bridgerton - Daphne & Simon
(698)Aktuelle Rezension von: nina17sDer Auftakt der Bridgerton Reihe bekommt von vor 4 Sterne. Ich muss sagen, dass mir das Buch definitiv besser gefallen hat als die Serie. Ich finde super wie Erwachsen Daphne und Simon an machen Stellen mit ihren Problemen umgegangen sind. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen.
- Erin Watt
Paper Prince
(1.544)Aktuelle Rezension von: BiblioLoniNach dem fiesen Cliffhanger im ersten Teil blieb mir eigentlich keine andere Wahl .. ich musste direkt weiterlesen. Keine zwei Minuten später hatte ich den zweiten Band schon geöffnet. Und was soll ich sagen? Die Spannung bleibt!
Die Geschichte hat mich sofort wieder komplett gepackt. Keine Seite war langweilig, kein Charakter blas. Ich war voll drin und konnte das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorinnen schreiben so lebendig und detailreich, dass man alles vor Augen hat, und die Dialoge wirken einfach total authentisch.
Besonders schön fand ich, wie sich die Beziehung zwischen Ella und Reed weiterentwickelt. Es bleibt emotional, manchmal chaotisch, aber immer intensiv. Die Höhen und Tiefen zwischen den beiden haben mich richtig mitfiebern lassen. Und die Perspektive von Reed war für mich ein echtes Highlight! Seine Gedanken und Gefühle zu erleben, hat der Geschichte noch mehr Tiefe gegeben.
Und dann dieses Ende... wieder total unerwartet! Ich sitze schon mit dem dritten Band bereit. Nach diesem Ende geht’s für mich definitiv direkt weiter! - Tahereh Mafi
Unravel Me
(988)Aktuelle Rezension von: Amelie_EngelSpoilerfreie Meinung💕
Nach den ersten Seiten habe ich schnell wieder reingefunden. Der Fokus liegt in diesem Buch mehr auf den Charakteren, und weniger auf der Handlung. Im ersten Band habe ich Adam sehr geliebt. Und das hat sich auch nach der Novelle & in diesem Band nicht verändert. Warner ist mir (noch?) zu ambivalent & regt mich wirklich auf. Trotzdem wird deutlich (auch durch Juliette), wie sehr man Personen in grau betrachten muss. Denn kein Mensch ist einfach nur gut oder nur böse. Mit Juliette kann ich sehr mitfiebern. Ihre Empathie, ihre Gedanken finde ich so toll. In einer Welt, in der fast jeder Mensch schlimme Erfahrungen gemacht hat, sieht Juliette alle anderen differenziert und möchte andere verstehen. Und verstanden werden. In diesem Buch lernt man die Welt der Rebellion näher kennen. Es beschäftigt sich auch mit der Diskussion: Wer darf töten? Ist es legitim, zu töten, wenn man einen guten Grund hat? Und viele andere Diskussionsfragen, die mich auch jetzt noch beschäftigen. Ich kann die Reihe wirklich sehr empfehlen.
Achtung, ab hier folgen Spoiler❗
Setting ⭐⭐⭐⭐,5
Es wird sich sehr viel mehr auf die Untergrund-/Rebellionswelt eingegangen. Das Gemeinschaftsgefühl & die Atmosphäre konnte ich nachempfinden, als wäre ich selbst dabei. Bis zur Mitte fühlt es sich für mich aber einfach begleitend an. Ich war zwar eingestimmt, aber ohne viele Handlungswechsel. Beim Lesen von "Shatter Me" war ich am Ende jedes zweiten Kapitel absolut geflasht. Das war hier nicht der Fall. Viel mehr dominiert eine nachdenkliche, langsame Atmosphäre. Trotzdem: Wenn man die Charaktere sehr gern hat, zieht es sich nicht. Aber man kann es auch als Längen bezeichnen.
Charaktere ⭐⭐⭐⭐,5
Juliette hat so viel Schlimmes in ihrem Leben erlebt und trotzdem nutzt sie keine Menschen aus, sondern hat so viel Mitgefühl. Sie versucht, sich in die Menschen reinzuversetzen. Sie sieht Menschen nicht in schwarz oder weiß, sondern in grau. Sie versucht, sich zu hinterfragen, ihre Vorurteile zu unterdrücken und offen auf Menschen zuzugehen.
Außerdem ist sie so schlagfertig, trocken und lustig, sowohl in der Sprache als auch in ihren Handlungen.
Adam lieb ihn immer noch sehr. Der Punkt, an dem ich Warner Adam vorziehe, ist noch nicht gekommen. Trotzdem beschleicht mich mit Juliettes Gefühlen immer mehr der Drang, für Adam zu argumentieren. Gleich zu Beginn gab es eine Szene, die Adams gute Kommunikation zeigt. Anstatt dass er sie ignoriert, nachdem er verletzt wurde, möchte er mit ihr sprechen. Aber gleichzeitig kommuniziert er auch ehrlich, dass sie über seinen Kopf hinweg entscheidet ("Aber das will ich gar nicht. Du fragst mich nicht mal, was ich will") Natürlich ist es ihr gutes Recht, Schluss zu machen, aber eben nicht mit der Begründung, dass es für ihn zu gefährlich sei (sondern eher, dass ihr die Schuld zu schaffen macht).
Er liebt Juliette und ist um sie besorgt, nicht nur im physischen Sinne, sondern auch im psychischen Verletzungsinne. Zum Beispiel hat er Sorge, dass Kenji sich unsichtbar macht, um sie nackt zu sehen.
Und ja, ich sehe auch, dass all das Kontrolle sein könnte. Aber bisher überwiegt für mich seine Beschützerart, ohne sie klein zu machen, seine Kommunikation und seine Liebe für sie.
Später erzählt Juliette, dass Adam ihr Sicherheit gibt, aber sie das Gefühl habe, aufpassen zu müssen, "ihn nicht zu erschrecken, ihm nichts Falsches zu erzählen, [...]". Ich verstehe ihren Punkt. Aber liegt das an Adam oder an ihr? Aaron strahlt Dominanz aus und lässt sich wenig Gefühle anmerken. Bis jetzt finde ich, dass Adam einfach nur offen seine Gefühle zeigt. Später erläutert sie, dass sie sich nicht abhängig von der Selbstbestätigung eines anderen Menschen machen möchte. Dass sie ihn lieben kann, aber er nicht ihre Stütze sein darf. Und das ist eine so schöne Botschaft, bei der ich absolut mitgehe!
Nach der Kussnacht mit Aaron, erkennt sie, dass sie das Adam nicht antun kann. Aber selbst ich merke, dass ihr Herz nicht mehr 100% bei Adam ist. Und das hat er auch nicht verdient. Aber ich weine trotzdem um ihn. Weil er nichts dafür kann.
Und nun Aaron Warner: Juliette denkt zu Beginn, dass sie niemals vergisst, was er ihr alles angetan hat. Gleichzeitig deckt sie aber auch ihre Liebe und diese Ambivalenz auf. Sie kann Mitgefühl für ihn und seine Vergangenheit empfinden, aber trotzdem verurteilen, was er gerade tut. Trotzdem fragt sich auch selbst, ob sie die Gefühle für Aaron vielleicht auch nur hat, "[weil] er kaputt ist und ich dumm genug bin zu glauben, ich könnte ihn reparieren." Sie möchte verstehen, wie sein "reglementiertes Dasein" funktioniert. Ich finde es so stark, wie sie ihn so differenziert anschauen kann. Denn ich bin ganz ehrlich: Mir fällt es schwer.
Aber durch das ganze Buch hinweg hat mich aufgeregt, dass er sie immer "Süße" nennt. Ich mag das nicht, weil es sehr herablassend und arrogant wirkt. Auch weil Juliette es in Band 1 genauso empfand: "Lieber sterbe ich, als hier zu essen und mich von Ihnen Schätzchen nennen zu lassen." Umso schlimmer, dass er es dann tut. Mehrmals sagt er auch etwas wie "So unerträglich süß. Denn du glaubst das wirklich." Warum muss er sie als naiv darstellen? Würde Adam das tun? Ich glaube nicht.
Bisher habe ich auch das Gefühl, dass er (obwohl er es sagt) keine Grenzen wahren kann. Den sichtbarsten Unterschied zwischen Adam und Aaron sieht man an dem Notizbuch. Adam hat es für sie gerettet, weil er weiß, wie wichtig es für Juliette ist. Weil er mitdenkt. Gleichzeitig liest er aber auch nicht rein, weil er ihre Privatspähre nicht verletzen wollte. Aaron hingegen liest rein und gibt es ihr auch nicht zurück.
Er sagt viel und manchmal will ich ihm das auch glauben. Denn verbal gibt er ihr auch Sicherheit. Aber in seinen Handlungen sehe ich das irgendwie noch nicht. Einmal meint er, dass er wisse, was sie wolle. Und das macht mich so wütend! Ja, er kann ihre Gefühle fühlen. Aber trotzdem darf sie für sich eine rationale Entscheidung fällen. Zum Glück sagt sie ihm aber auch, wie ambivalent er ist. Er möchte Juliette mit allen Mitteln zeigen, dass er für sie die richtige Wahl ist. Dafür macht er auch Adams Kraft runter. Um was zu erreichen? Um sich gut zu fühlen? Dass Juliette sich für ihn entscheidet? Selbst Juliette macht das wütend.
Außerdem gab es eine Situation, die ich von Aaron einfach unangenehm gelöst fand. Er wollte ihr ein Tattoo an seiner Hüfte zeigen. Und zieht dabei seine Hose runter. Alles gut, soweit. Aber er merkt, dass es ihr unangenehm ist. Er möchte provozieren. Zumindest aus meiner Perspektive.
Er erzählt Juliette auch, wie schwach die Widerstandsbewegung sei. Obwohl das Juliettes Hoffnung ist. In diesem Zuge habe ich mich aber auch gefragt: Ist es gerechtfertigt, dass er ihre Hoffnung so kaputt macht, wenn er sie doch liebt? Aber ich finde gut, dass er ehrlich ist. Trotzdem ist es manchmal sehr destruktiv und pessimistisch von ihm formuliert. Bisher sehe ich noch nicht, wie sie ihn mehr als Adam lieben kann. Aber vielleicht muss ich mir ein Vorbild an Juliette nehmen, und ihn noch grauer sehen. Denn er hat sich ja schon gegen seinen Vater gestellt.
Aber für seine Handlungen in "Shatter Me" entschuldigt er sich ein bisschen. Wenigstens was.
Ich bin wirklich gespannt, wie sich das in der Reihe noch entwickelt. Auch wenn bei mir noch alle Alarmglocken angehen, bin ich offen für ihn. Wirklich.
Kenji hat sich Seite für Seite mehr in mein Herz geschlichen. Er hat Juliette gerettet. Er ist für sie ein Freund. Gleichzeitig holt er sich auch auf den Boden der Tatsachen zurück. Auch wenn ich es legitim finde, dass sie sich ab und zu selbst bemitleidet, zeigt er ihr, dass es ihr auch gut gehen kann, wenn sie das möchte. Auch er möchte sie beschützen, so gut es eben geht. Gleichzeitig ist er auch gegenüber vielen anderen beschützend, auch für Adam ist er da. Seine "Freundschaft" mit Castle, seine Gedanken dazu und auch seine Skepsis, als sie als Köder verwendet werden, ist gut erklärt. Außerdem ist er einfach sehr lustig.
Castle gegenüber war und bin ihm sehr negativ eingestellt. Als er meinte, dass er Adam nichts zumuten würde, was er nicht selbst tun würde, war ich sehr skeptisch. Aber im Verlauf des Buches konnte ich ihn immer mehr verstehen. Er kämpft fürs das große Ganze. Er erinnert daran, dass sie gegen die Anführer und nicht gegen die Truppen kämpfen. Dass nicht alle leiden müssen, nur weil einer sich dumm verhält.
Handlung ⭐⭐⭐⭐
Es wurden viele gesellschaftliche Themen angesprochen wie Kontrolle, Klimawandel, Gesundheit . Wie auch schon "Shatter Me" hat mich dieses Buch sehr an die Außenstation in Allegiant (Die Bestimmung 3) und beim Beginn des Krieges an Divergent (Die Bestimmung 1) erinnert. Manchmal verliert die Rebellion in der Bekämpfung die Menschlichkeit, was diskutiert wird. Sehr interessant fand ich mehr über die Umweltthematik zu erfahren. Zum Beispiel, dass Vögel nicht mehr fliegen können. Aber auch den Aufbau der Sektoren fand ich echt gut erzählt. Oft habe ich das Gefühl, dass in anderen Dystopien nur ein Staat betroffen ist oder es nicht erwähnt wird. Aber hier ist wirklich die ganze Welt unterteilt.
Aber nun zum Anderson-Plot: Ich hatte wirklich gar nicht damit gerechnet! Als erstes dachte ich, dass Adam alle hinters Licht geführt hat. Aber er wusste nichts davon. Es ist irgendwie ein typisches Dystopieelement (das Love Triangle mit zwei Brüdern), aber hier so überraschend erzählt. Und wie in meiner Buchdiskussion zu Shatter Me: Es ist so beeindruckend, wie wichtig die Umwelt für unsere Entwicklung ist. Die Autorin stellt das sehr gut heraus.
Wie oben beschrieben, handelt es sich zu Beginn um eine sehr ruhige Stimmung mit wenig Handlung und Fortschritt. Vieles passiert häufig. Für mich war es deshalb erst kein Pageturner, auch wenn ich es sehr gern gelesen habe. Ab und zu hatte ich das Gefühl, hängen zu bleiben. Man lernt mit Juliette gemeinsam die Rebellionsbewegung kennen. Und man erkennt, wie Adam langsam, aber sicher, immer weniger auftaucht. Es ist wirklich toll gemacht, dass man unterschwellig merkt, wie die Gefühle sich verändern.
Schreibstil-Gefühl ⭐⭐⭐⭐⭐
Ich liebe den Schreibstil so sehr. Die Metaphern, gerade die, die mit Wörtern spielen, berühren mich total: "Es gelingt mir nicht, ein Verb, ein Adverb, ein Bestimmungswort zu sein. Ich bin durch und durch Nomen." So viele Zitate, die mich um Nachdenken anregen und manchmal lustig sind: "Manchmal denke ich über Klebstoff nach. Der wird niemals gefragt, wie er klarkommt. Ob er vielleicht keine Lust mehr hat, Dinge zusammenzufügen. Oder ob er Angst hat, sich aufzulösen oder nicht weiß, wovon er nächste Woche seine Rechnungen bezahlen soll."
Unterhaltung ⭐⭐⭐⭐,5
Dadurch, dass ich den Schreibstil so gerne mag, habe ich mich schnell im Text verloren. Auch wenn es anfangs viele ruhigere Momente gab, konnte ich die Charaktere näher kennenlernen. Und die Plots, die es gab, waren dadurch umso aufregender. Ich freue mich sehr auf die nächste Novelle von Adam und hab ein bisschen Angst. So schlimm, dass Adam wahrscheinlich nicht der große Held sein wird. *Schnief* Aber ich bin wirklich offen, mich bald von Warner überzeugen zu lassen. So gern ich Adam auch habe, es wird einen Grund geben, warum er von vielen nicht gemocht wird. Ich vertraue darauf.
- Rick Riordan
Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen
(2.011)Aktuelle Rezension von: julia-elysiaVor knapp einem halben Jahr habe ich den ersten Band der Percy-Jackson-Reihe gelesen. Ich habe die Bücher nie als Kind gelesen, obwohl ich damals eher zu der Zielgruppe gehört habe; dennoch hatte mich der Hype früher irgendwie nicht ganz packen können. Nun wollte ich die Reihe einmal angehen, da ich unter anderem die neue Serie ganz cool finde.
Band 2 fand ich wesentlich spannender als Band 1. Es gab viele, viele Twists und Handlungshöhepunkte (und Schauplätze) und auch, wie bereits im ersten Teil, viele Parallelen zur griechischen Mythologie, was mir wieder sehr gefiel. Ich mochte die neuen Figuren, die vorgestellt wurden, aber auch die alten.
Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und einfach zu lesen, weswegen man durch die knapp 350 Seiten sehr schnell durchkommt.
Wer Staffel 2 der Serie gesehen hat, wird hier handlungstechnisch nicht wirklich überrascht, wobei das eher ein Lob an die Serie ist, da sie das Buch wirklich sehr gut umgesetzt hat. Ich habe auch einige Änderungen festgestellt, wobei mir sowohl die Buchversion als auch die Serienversion sehr gefallen hat.
In diesem Teil hatte ich irgendwie auch weniger Schwierigkeiten, Percys junges Alter anzuerkennen. Im ersten Teil war ja meine Kritik, dass er sich für einen 12-Jährigen viel zu erwachsen verhält und insbesondere die Spannung zwischen ihm und Luke, der im ersten Band 19 war, nicht ganz greifbar war. Der zweite Band spielt ein Jahr später, doch irgendwie schien mir Percy wesentlich gefasster und überzeugender. Auch mochte ich es, dass immer wieder Bezug zu seiner ADHS-Diagnose genommen wurde.
Zwischenzeitlich gab es jedoch Stellen, die mir etwas zu schnell abgehandelt wurden, dennoch ist das für mich auch deswegen in Ordnung, weil ich weiß, dass es sich um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt.
Von mir gibt es 4 Sterne. Ich bin gespannt auf Band 3.
- Julia Dippel
IZARA - Stille Wasser
(776)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertDas Buch hat keine Fehler meiner Meinung nach. Ich fand es schade das Aaron für ein paar Bücher nicht dabei war da er die Stimmung immer aufgelockert hat. Doch trotzdem war die Geschichte toll. Ich fand das Buch die ganze Zeit sehr mitreißend. Es sehr spannend als sie den Kampf gegen ihren Vater gewonnen hat obwohl sie nur ein halber Brachion war. Ich fand es auch toll das sie Lucian sein Herz geholt hat und es ihm geschenkt hat.
- Jamie McGuire
Beautiful Disaster
(1.780)Aktuelle Rezension von: BorderpathBeautiful Disaster ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Die Verbindung zwischen den beiden Hauptcharakteren ist so kraftvoll beschrieben, dass man automatisch in ihre Welt hineingezogen wird. Ich habe mit ihnen gebetet, gehofft, geweint, gelacht und manchmal auch richtig mit ihnen gehadert – genau so, wie es ein gutes Buch schaffen sollte.
Die Dynamik ist intensiv, manchmal chaotisch, manchmal wunderschön, aber immer voller Gefühl. Besonders berührt hat mich, wie echt und greifbar ihre Emotionen wirken. Man spürt die Anziehung, die Konflikte, die Unsicherheiten und die tiefe Verbundenheit – und genau das macht das Buch so fesselnd.
Für alle, die dramatische Liebesgeschichten mit Suchtfaktor lieben, ist dieses Buch ein echtes Highlight. Ich war hin und weg und werde lange an die Geschichte zurückdenken. Die nächsten Teile sind bereits in meinem Warenkorb, und ich freue mich riesig darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.
- Cornelia Funke
Reckless 3. Das goldene Garn
(438)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch dieser Teil ist leider nicht mein Geschmack. Er ist zu kitschig geraten, zu märchenklischeehaft und mit zu viel Übercharakteristik Jacob betreffend gestaltet. Hinzu kommt, dass einige Szenen sehr langatmig und zäh sowie auch trocken rüber kommen, wodurch ich schnell das Interesse an diesem Teil verloren habe.
- Joachim Meyerhoff
Alle Toten fliegen hoch
(358)Aktuelle Rezension von: CorinaPfInhalt:
Der namenlose Protagonist möchte ein Auslandsjahr in Amerika verbingen um an einer Highschool Basekball spielen zu können. Er muss ein Aufnahmeverfahren machen und schafft es sogar. Seine Familie unterstützt ihn dabei und bald fliegt er nach Amerika. Dort lebt er bei einer Gastfamilie die ihm liebevoll aufnehmen und bis auf seinen Gastrburder auch alle mögen. Er geht auf die Highschool, lernt Mädchen kennen und kommt auch in skurile Situationen. Was das für Situationen sind müsst ihr selber lesen.
Schreibstil:
Ich habe das Buch versucht zu lesen, doch dies war leider nichts für mich. Also habe ich zum Hörbuch gegriffen, aber auch hier ich kam sehr schwer in die Geschichte. Viele meinen es ist lustig geschrieben, aber meinen Humor hat ds Buch nicht getroffen. Für mich hat es auch sehr lange dauert bis er endlich in Amerika war. Es wurde viel von der Familiegeschichte geschrieben und wie das Verhältnis zu jeden ist, eigentlich mag ich das sehr, aber es hat mich hier nicht wirklich abgeholt. Die Story die in Amerika spielt fand ich dann doch intressant auch wenn ich einige Situationen nicht ganz nachvollziehen kann z.B. darf man als Jugendlicher einfach so in ein Gefängnis in den Todestrakt spazieren. Ich fand auch das Ende war etwas skuriel und hat auch wieder nicht getroffen.
Protaognist:
Ich wurde nicht warm mit den Protagonist, er blieb mir fern. Seinen Taten waren mir manchmal nicht klar und er wirkte auch zu seinen Mitmenschen eher kühl und zurückhaltend.
Fazit:
Ich mochte den 2 Teil der Reihe deshalb wollte ich den ersten Teil auch lesen, aber leider war das Buch für mich nichts. Ich bin wahrscheinlich auch nicht die Altersgruppe für das Buch. Es wird bei mir ausziehen und es wird sicher einen anderen Leser finden der es mehr zu schätzen weiß.
- Ethan Cross
Ich bin die Angst
(601)Aktuelle Rezension von: JuliaspathwayEin «Anarchist», Ein «Prophet» & der berüchtigtste Serienkiller der Gegenwart. Eine Geschichte voller Grössenwahnsinn, psychischen Abgründen und Kindheitstraumata. Auch in diesem Fall wird von Marcus Williams und seinem Team der Shepherd Organization alles abverlangt.
🔸️🔸️🔸️
Ehrlicherweise weiss ich höchstwahrscheinlich nur noch etwa 5% vom Band 1 und vielleicht hatte ich deshalb meine liebe Mühe, in die Geschichte zu finden. Obwohl viel erklärt, beschrieben und ausgeführt wird – über Städte, die ich so oder so nicht kenne, über technische Gegebenheiten, die ich auch nach der Erklärung nicht verstehen werde – zieht die Story im letzten Drittel an, die Schwere verfliegt & wird durch Spannung ersetzt. Die Entwicklung der Geschichte und der Protagonisten fesselten mich dann doch so sehr, dass ich das Buch nur schwer aus den Händen legen konnte.
Der Protagonist Marcus Williams ist eine gebrochene Seele mit einem ausgeprägten Messias-Komplex. Eine Tatsache, die mich dann doch zwischendurch geärgert hat. 😬
In der gesamten Geschichte nimmt Francis nur eine Nebenrolle ein, nur um zum Schluss einen bombastischen Auftritt hinzulegen, welcher seinesgleichen sucht. Die Vorfreude auf den Band 3 «Ich bin der Schmerz» ist danach auf jedenfall gross. 😎
- Lionel Wigram
Reckless 2. Lebendige Schatten
(812)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Auch dieser Band konnte mich leider nicht überzeugen. Zu viel Dramatik um einen Übercharakter, zu viel Gerede um die Schatzsuche und lauter Themen, die leider nicht mein Interesse geweckt haben. Die handelnden Charaktere sind mir zudem zu unsympathisch oder zu märchenklischeehaft. Da gibt es deutlich bessere Werke der Autorin mit interessanteren Themen und sympathischeren Charakteren.
- Geneva Lee
Royal Desire
(861)Aktuelle Rezension von: Isa_BellaManche Hörbücher starten ruhig – Royal Desire zieht einen dagegen direkt in eine Welt aus Luxus, Verlangen und gefährlich knisternder Spannung hinein. Schon nach wenigen Minuten hatte ich dieses typische Gefühl von: „Okay, ich brauche definitiv noch ein Kapitel.“
Die Atmosphäre ist unglaublich glamourös. Royals, elegante Settings, verbotene Gefühle und diese unterschwellige Spannung zwischen den Charakteren machen das Hörbuch zu einem echten Wohlfühl-Drama für Romance-Fans. Besonders gelungen fand ich, wie emotional die Geschichte wirkt, ohne dabei ihre elegante, fast märchenhafte Note zu verlieren.
💚 Die Sprecher:innen transportieren die Gefühle intensiv und schaffen es, die Chemie zwischen den Figuren hörbar zu machen. Gerade die emotionalen Szenen wirken dadurch noch stärker – manchmal romantisch, manchmal schmerzhaft und manchmal einfach nur absolut süchtig machend.
Was ich an solchen Royal-Romance-Geschichten liebe, ist dieses Eskapismus-Gefühl: Für ein paar Stunden taucht man komplett in eine Welt voller Reichtum, Intrigen und verbotener Sehnsucht ein. Genau das liefert Royal Desire.
Natürlich darf man hier keine tiefgründige Gesellschaftsanalyse erwarten – das Hörbuch lebt von Emotionen, Drama und der Dynamik zwischen den Figuren. Aber genau darin liegt auch seine Stärke.
👑 Mein Fazit:
Perfekt für alle, die royale Liebesgeschichten mit viel Gefühl, Spannung und luxuriösem Flair lieben. Emotional, sinnlich und absolut binge-worthy. - Max Rhode
Die Blutschule
(1.036)Aktuelle Rezension von: Kathrin_HermannIn zwei Tagen ausgelesen und was soll ich sagen... ich bin wie immer begeistert. Ich mag einfach den Schreibstil - der hier stark an die ersten Werke erinnert - und die Art wie sich die Spannung immer mehr und mehr steigert, sodass man die letzten Seiten eigentlich nur noch überfliegen möchte und endlich zu erfahren wie es ausgeht. Und immer ist das gewisse Augenzwinkern mit dabei (und sei es nur bei den Danksagungen oder wie in diesem Fall, ohne zu viel verraten zu wollen, bei den Beschwerden).
Die Aufregung über den Preis kann ich mal nun gar nicht nachvollziehen. Ich schließe mich da völlig der Bewertung des Sebastian F. an (und ich traue Herrn Fitzek durchaus zu, dass er diese Bewertung tatsächlich selber geschrieben hat). Ein Buch ist doch etwas das sich optisch etwas her machen sollte, das ich mir danach ins Bücherregal stelle und gerne nochmal in die Hand nehme. Der Verlag oder Herr Fitzek oder wer auch immer es endgültig entschiedet, gibt sich immer sehr viel Mühe, dass die Bücher hochwertig aussehen und auch in diesem Fall macht es etwas her. Es ist ja kein einfaches Taschenbuch und ich halte den Preis für völlig angebracht.
Für mich ist es ein gelungenes Erstlingswerk im Bereich Horror/Fantasy und ich würde mich über weitere Werke von Herrn Rhode alias Fitzek sehr freuen. Ob das Buch nun in Zusammenhang mit dem Joshua-Profil steht, wird sich dann ja nächste Woche raus stellen.
Das Buch ist - wie ich finde - nicht viel blutiger oder rauer als gewohnt. Es wird - wie man es kennt - an den Stellen aufgehört zu beschreiben die man auch einfach nicht genauer ausgeführt haben möchte. So war es schon immer und so wird es vermutlich bleiben. Den Bücher sind - im Gegensatz zum TV nun mal reines Kopfkino.























