Bücher mit dem Tag "brühl"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "brühl" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schattengänger (ISBN: 9783570308158)
    Monika Feth

    Der Schattengänger

     (621)
    Aktuelle Rezension von: miah

    Achtung! Es handelt sich um den 4. Teil einer Reihe! Da die Teile aber in sich abgeschlossen sind, ist es für das Verständnis der Handlung nicht unbedingt nötig, die Vorgängerbände zu kennen. Dennoch könnte diese Rezension Spoiler enthalten, wenn man sie noch nicht gelesen hat. 

    Inhalt:
    Jettes berühmte Mutter Imke Thalheim wird von einem Stalker bedroht. Aus Angst flüchtet sie vor ihm und versteckt sich. Niemand außer der Polizei kennt ihren Aufenthaltsort. Doch damit macht sie den Stalker wütend und bringt alle in Gefahr, die ihr nahestehen.

    Meine Meinung:
    Mir hat dieser Band sehr gut gefallen. DIeses Mal stand Jettes Mutter im Vordergrund. Die berühmte Schriftstellerin bekommt bedrohliche Fanpost. Schon von Beginn an ist die Angst spürbar. Mit jeder weiteren Aktion wächst dieses Gefühl und kam auch bei mir als Leser an. Der Stalker dringt in Imkes Haus ein und hinterlässt ihr Nachrichten. Er beobachtet sie und ruft sie an. Als sie es in ihrem Haus nicht mehr aushält, beschließt sie, für eine Weile unterzutauchen.

    Die Geschichte wird dieses Mal hauptsächlich aus der Sicht von Imke und dem Stalker erzählt. Aber auch der bereits bekannte Kommissar Melzig, Imkes Lebensgefährte sowie Jette und Merle bekommen ihre Abschnitte. Die Perspektive wechselt innerhalb eines Kapitels, sodass man als Leser einen guten Überblick über die gesamte Handlung hat.

    Die Angst ist über die gesamte Handlung hinweg spürbar. Auch wenn man aus der Perspektive des Täters seine Sichtweise, Gedanken und Pläne kennt, bleibt die Spannung komplett erhalten. Ich finde es immer gut, eine Geschichte auch aus der Perspektive des Täters zu lesen. Allerdings bediente sich die Autorin bisher in jedem Teil der Reihe dieser Methode, was diesem Stilmittel ein bisschen das Spannende nimmt.

    Natürlich wird es mittlerweile ein bisschen unrealistisch, dass Jette immer wieder Opfer von Verbrechen wird oder diese ihr unmittelbares Umfeld betreffen.

    Der Schreibstil hat mir dieses Fall sehr gut gefallen. Die Emotionen wurden so gut vermittelt, dass die Angst in jeder Seite spürbar war und ich Imkes Reaktionen komplett nachvollziehen konnte. Es war von der ersten Seite an spannend und die Spannung hielt sich bis zum Schluss. Es gab nur kleine Längen, in denen allerdings immer die Angst vorherrschte, dass gleich etwas passieren könnte.

    Ingesamt ist dieser Band bisher der beste Band der Reihe für mich.

  2. Cover des Buches Max (ISBN: 9783446256491)
    Markus Orths

    Max

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Raiden

    Da muss Orths eine Unmenge an Unterlagen durchgearbeitet haben um ein so lebendiges Bild von Ernsts Leben zu schreiben. In wie weit da Realität und Phantasie zutreffen kann ich nicht sagen aber es ist sehr unterhaltsam, beklemmen, verstörend und erheiternd.

  3. Cover des Buches Klugscheißer Royale (ISBN: 9783492501651)
    Thorsten Steffens

    Klugscheißer Royale

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Anfangs war ich skeptisch, denn das Buch wird mit den Romanen von Tommy Jaud verglichen, und damit kann ich so gar nichts anfangen, ebenso wenig wie mit „Fack ju Göthe“, was auch gerne als Vergleich herangezogen wird. Aber schon die kurze Leseprobe zeigte mir, dass dieser Roman anders ist. Timo Seidel, der 28-jährige Ich-Erzähler (und chronischer Klugscheißer), verliert seinen Job bei einem Call-Center. Er sieht das anfangs noch recht gelassen, denn er ist der Meinung, da könne ihm seine Freundin Cleo ja sicher verstärkt unterstützen. Leider erfüllt sich diese Hoffnung nicht, denn als Timo nach Hause kommt, ist Cleo gerade dabei, ihn und die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Von jetzt auf gleich ist Timo auf sich gestellt und merkt jetzt erst, wie einfach das Leben an der Seite der sehr gut verdienenden Cleo war.

    Im ersten Moment hält man Timo für einen hoffnungslosen und arroganten Egoisten, aber der Schein trügt, und sehr schnell kommt der „wahre Timo“ zum Vorschein, und der hat durchaus seinen Stolz. Mit ungeahnter Energie macht er sich daran, sein Leben umzukrempeln und allein auf die Reihe zu kriegen. Das unverhoffte Angebot, als Aushilfslehrer an einer Abendschule zu arbeiten, kommt wie gerufen. Nach und nach gewinnt Timo neue Sympathien und Erkenntnisse. Mit viel gutem Willen, Empathie, Toleranz und Ehrlichkeit bringt er sein Leben auf die Reihe, und was ich anfangs nicht für möglich gehalten habe: Timo wurde mir mehr und mehr sympathisch, und ich habe ihn gerne bei seinen Unternehmungen begleitet. Es kreuzen auch Menschen seinen Weg, deren Bemerkungen und Verhaltensweisen ihm gegenüber demotivierend und ungerecht sind, aber das steckt Timo relativ gelassen weg. Natürlich kann er das Klugscheißen nicht lassen, aber in einigen Situationen kann ich das durchaus nachvollziehen, denn er hat nicht selten Recht.

    Das alles ist locker, kurzweilig und humorvoll erzählt. Und gerade in Sachen Humor konnte die Geschichte bei mir punkten, denn er ist nicht aufgesetzt, plump oder übertrieben, sondern realistisch und manchmal auch ganz schön hintergründig. Daneben gibt es auch einige ernste Situationen, in denen sich Timo durchschlagen muss, und größtenteils hatte er hier mein volles Verständnis.

    Sehr amüsant fand ich die Wortkreationen oder -auslegungen, deren Erklärung der Autor in Wörterbuch-Manier immer mal wieder in die Handlung einstreut, die aber ihren Witz eher im textlichen Zusammenhang offenbaren. Da gibt es Begriffe wie der oder die „Gesichtsälteste“, was für eine Person steht, deren Gesicht am ältesten aussieht, ungeachtet des biologischen Alters oder „Fußbodenpeeling“ = das Abschürfen der oberen Hautschicht durch Stürzen oder Fallen und Entlanggleiten auf dem Boden.

    Das Buch ist in sich abgeschlossen und hat ein für mich zufriedenstellendes Ende, jedoch mit Aussicht auf einen Folgeband, der inzwischen erschienen ist. Man hat also die gute Möglichkeit, sich auf weitere literarische „Begegnungen“ und „Erlebnisse“ mit Timo einzulassen und zu erfahren, wie sich sein Leben weiterhin entwickelt.

  4. Cover des Buches Klugscheißer Deluxe (ISBN: 9783492502801)
    Thorsten Steffens

    Klugscheißer Deluxe

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Kurzbeschreibung:

    Timo Seidel ist 29 Jahre alt und hat beruflich noch nicht viel in seinem Leben erreicht. Bisher stand ihm vor allem immer seine große Klappe im Weg, denn Timo leidet unter einer weit verbreiteten, aber sehr unangenehmen Krankheit: Er ist ein chronischer Klugscheißer! Dagegen helfen leider auch keine Tabletten. Und so gerät Timo immer wieder mit seinen Mitmenschen aneinander, was auch dazu führte, dass er vor fünf Jahren sein Studium schmiss. Nun glaubt er allerdings, erwachsener zu sein und beschließt, mit Ende zwanzig doch noch einmal ein Studium neben seiner Aushilfsstelle an einer Abendschule zu wagen. An der Universität trifft er auf anstrengende Lehrkräfte, außergewöhnliche Mitstudierende und auf die bildhübsche Sophie, die ihm obendrein den Kopf verdreht. Ein Klugscheißer an der Uni – kann das gut gehen? 


    Mein Eindruck:

    Dies ist bereits der zweite Band, der sich um den notorischen Klugscheißer Timo Seidel dreht. Im ersten Buch haben wir Timo kennengelernt, und ich muss gestehen, es hat ein wenig gedauert, bis ich ihn mochte, aber inzwischen finde ich ihn richtig sympathisch. Timo ist nämlich kein unverbesserlicher Klugscheißer, sondern er macht sich Gedanken über sich und seine Mitmenschen, und er ist auch ziemlich kritikfähig, aber wenn jemand die deutsche oder auch englische Sprache regelrecht vergewaltigt, kann Timo nicht an sich halten und muss so manches richtigstellen. Im ersten Buch gab es einen ziemlich heftigen Einschnitt im Leben des Protagonisten, und er hat aus der Not eine Tugend gemacht und beschlossen, spät aber doch noch zu studieren. Immerhin hat er eine Aushilfsstelle als Lehrer an einer Abendschule, und eine seiner Kolleginnen dort spart nicht mit Kritik, dass er ja gar kein richtiger Lehrer sei. Schon das ist für ihn ein triftiger Grund, sich erneut für ein Studium zu entscheiden, auch wenn sich das nicht so ganz einfach gestaltet. An der Uni hat er interessante, teils schicksalhafte Begegnungen, und es werden ihm auch diesmal wieder einige Steine in den Weg gelegt. Er muss sich mit egozentrischen und unsympathischen Lehrkräften herumschlagen, die Geldsorgen drücken ihn, und zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch. Neben dem Studium wartet sein Job als Aushilfslehrer auf ihn, und so könnte für Timo der Tag ruhig mehr als 24 Stunden haben.

    Timos Erlebnisse schildert der Autor in diesem Buch wieder kurzweilig und humorvoll. Sehr amüsant finde ich immer Timos Straßenbahnbegegnungen. Das Besondere an Thorsten Steffens‘ Klugscheißer-Romanen ist das integrierte, sehr spezielle Wörterbuch. Wer also wissen möchte, was es mit Begriffen wie „Intelligenzpomeranze“, „Sprachapokalypse“ oder „Studentenhalma“ auf sich hat, der sollte dieses Buch unbedingt lesen.

    Ich für meinen Teil habe mich wieder köstlich amüsiert, wobei der Roman durchaus auch seine ernsten und tiefgründigen Momente hat, beispielsweise wenn Timo von seiner Familie erzählt. Dadurch kommt die Handlung realistisch rüber, denn der Humor ist geistreich und wirkt nicht aufgesetzt.

    Die Klugscheißer-Romane werden gerne mit Büchern von Tommy Jaud oder mit „Fack ju Göhte“ verglichen, wobei ich gestehen muss, dass ich persönlich mit Tommy Jauds Geschichten nicht warm werde, während ich Timo mittlerweile schon richtig ins Herz geschlossen habe. Die Göhte-Filme kenne ich nicht und kann daher keinen Vergleich ziehen.

    Ich finde auf jeden Fall, es lohnt sich, den Klugscheißer und sein Umfeld kennenzulernen, denn mir haben die Bücher schon viele vergnügliche Lesestunden bereitet.

  5. Cover des Buches Vom Klüttengräber zum Fabrikarbeiter die Geschichte der Badorfer Braunkohlegruben 1747 - 1937 (ISBN: 9789444566150)
  6. Cover des Buches Wendeschleife (ISBN: 9783940200167)
    Irmela Mukurarinda

    Wendeschleife

     (1)
    Aktuelle Rezension von: bienenfee
    Anfang der 1990er Jahre kommt die Pfarrerin Ulrike Berlinger nach einem Auslandsaufenthalt in Österreich zurück nach Berlin. Die Kirchenbehörde will sie in die neuen Bundesländer schicken, wo sie in Sachsen und Brandenburg aufgewachsen ist. Unsicher, wie sie sich entscheiden soll, macht Ulrike auf dem Heimweg einen Abstecher nach Sachsen in das Dorf ihrer Kindheit. Und sie erinnert sich an früher … Aus der Sicht des Kindes beschreibt Ulrike, wie sie das Aufkommen der Kommunisten erlebt, wie die Gesellschaft sich langsam ändert und der Unterschied zum Westen wächst. Ihr fester christlicher Glaube ist den Lehrern ein Dorn im Auge, Mutter und Schwester denken an Flucht. War es ihr Freund, ihre erste große Liebe, die sie während des Studiums an die Stasi verraten hat? Irmela Mukurarinda schafft es, ein lebendiges Bild der DDR der 1950er und 1960er Jahre zu zeichnen. Als Pfarrerstochter erfährt Ulrike Schikanen und Bespitzelung. In dem Roman geht es jedoch nicht um Anklage und Beschuldigungen, sondern um die Erlebniswelt des Kindes – und dazu gehören auch die humorvollen Gespräche mit dem abergläubischen Totengräber auf dem benachbarten Friedhof und die Anerkennung des gebildeten Pfarrers, der so viele Bücher hat und spannende Geschichten erzählt über die alte Adelsfamilie von Brühl.
  7. Cover des Buches Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen? (ISBN: 9783328105947)
    Benedikt Gollhardt

    Westwall – Auf welcher Seite willst du stehen?

     (98)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Julia Gerloff hat ihr Ausbildung bei der Polizei in Brühl begonnen. Das ist nun ziemlich das Letzte, womit ihr Vater Wolfgang gerechnet hat. Er, der Ex-Punk ist nach einem Unfall gelähmt und musste aus gesundheitlichen Belangen den Bauwagen verlassen und in eine Wohnung ziehen. Nun hat Julia den jungen Nick kennengelernt, er hat so das gewisse Etwas und ist dazu noch recht geheimnisvoll. Zu geheimnisvoll vielleicht? Julia beginnt Nachforschungen anzustellen. Zunächst kann Nick alle Zweifel zerstreuen, aber als Julia entdeckt, dass er ihr einen falschen Namen genannt hat, ist es erstmal aus.


    Über ihre Mutter weiß Julia Gerloff nicht viel, ihr Vater war immer die Bezugsperson und er hat sich zu dem Thema bedeckt gehalten. In die Polizeifamilie fühlt sich Julia aufgenommen, obwohl die manchmal in Versuchung ist, das aufs Spiel zu setzen. Nicht immer spielt sie hundertprozentig nach den Regeln. Verständlich, denn sie will mehr über Nick herausfinden, der möglicherweise Verbindungen in die rechte Szene hat. Etwas, wovon Julia sich fernhalten will. Oder soll sie Nick noch eine Chance geben? Und was, wenn es noch ganz andere Player gibt? Und wieso macht ihr Vater immer dicht, wenn es um ihre Mutter geht?


    Auf spannende Weise verknüpft der Autor die Spuren zu Julias Vergangenheit mit einem aktuellen Geschehen. Dabei arbeitet er sehr vielschichtige Charaktere heraus, von denen die meisten sowohl sympathische Züge haben, als auch solche, mit denen man sich nicht identifizieren möchte. Wie sich die Gruppe im Wald ausbilden konnte, wird nicht ganz klar. Aber wer alles mitmischt, wirkt schon sehr realistisch. Man könnte annehmen, dass Julia von Wind und Wellen hin und her geschleudert wird und nicht so viel Einfluss auf das Geschehen hat. Ebenso wenig wie Nick, der sich erpressbar gemacht hat. Vor dem Setting der Anlagen des Westwalls entwickelt sich eine fesselnde Handlung mit einem explosiven Finale.

    3,5 Sterne

  8. Cover des Buches Ostsucht (ISBN: 9783423130905)
    Hans Pleschinski

    Ostsucht

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Schelmuffsky
    Das bislang einzige mir bekannte Buch, in dem die Schikanen, denen man beim Eintritt in den "Arbeiter- und Bauernstaat" ausgesetzt war, einigermaßen adäquat beschrieben werden.

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