Bücher mit dem Tag "brustkrebs"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "brustkrebs" gekennzeichnet haben.

134 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

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    Titel: Die letzten Tage von Rabbit Hayes (Einzelband)

    Autorin: Anna McPartlin

    Genre: trauriger Roman, Jugendbuch

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag

    Erschienen: 2015

    Seitenanzahl: 458

    Englische Originalausgabe: The Last Days of Rabbit Hayes

    Originalverlag: Transworld Publishers/The Random House Group

    Übersetzung: Sabine Längsfeld

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    ***Triggerwarnung!***

    Dieses Buch ist nicht geeignet für Trauernde oder die die beim Thema: Tod allgemein getriggert werden.

    Inhaltsangabe:

    Rabbit Hayes hat Brustkrebs und nur noch wenige Tage zu leben. Dabei muss sie viele trauernde Hinterbliebene verlassen und Abschied nehmen. Die letzten Tage verbringt sie mit ihren geliebten Menschen und ihren gedanklichen Zeitreisen in die Vergangenheit, als die Welt noch in Ordnung war. Es geht in diesem Buch, um die Bewältigung und um den Umgang mit Trauer und Tod. Wir begegnen der quirligen und sympathischen Familie Hayes. Denn nicht nur Rabbit steht im Fokus des Geschehens, auch die einzelnen Familienmitglieder haben ihre ganz persönliche Geschichte zu erzählen.

    In diesem Buch verarbeitet Anna McPartlin ihre eigene Vergangenheit, in der sie schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert wurde.

    Zur Autorin:

    Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte sie ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-Up-Comedy, und dem Schreiben treu. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Ehemann Donal in Dublin. Ihr Debüt „Weil du bei mir bist“ konnte bereits begeistern, aber mit „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ ist ihr der eigentliche Durchbruch in die Bücherbranche gelungen.

    Meine Meinung:

    Den Titel finde ich ganz ok. Nicht miserabel, aber auch nicht wirklich herausragend. Hätte das Buch nicht so einen Hype gehabt damals, dann wäre ich sicher nicht auf das Buch aufmerksam geworden. Wenn es da nicht ein Problem gäbe: der Titel spoilert einfach. Es hätte der Geschichte wahrscheinlich sehr weitergeholfen, wenn man noch nicht schon vorher weiß, dass Rabbit sterben wird. Dann hofft man ja doch noch, irgendwie, dass sie doch überlebt, und es würde einen dann doch am Ende mehr mitreißen, wenn sie es doch nicht schafft. Der Titel ist daher echt ein großes Problem (der englische Original-Titel: "The Last Days of Rabbit Hayes" ändert an dieser Tatsache übrigens nichts). Das Cover ist finde ich wirklich grausig. Weder passt es zur traurigen Geschichte, noch ist es ansehnlich. Wer ist bitte auf diese Idee gekommen? Und leider führt die Autorin genau diesen Stil bei allen anderen Bücher weiter fort. Einfach nur schrecklich. Random irgendwelche random Blumen/Blüten auf schwarzen Untergrund geklatscht. Der dunkle Untergrund mit den Blumen passt auch nicht zusammen und wirkt absolut unharmonisch. Dann gehen der Titel und der Name der Autorin komplett unter. Es passt einfach nichts zusammen und ist absolut unpassend für den Inhalt des Buches gewählt. Es sieht aus wie ein Kinderbuch und doch irgendwie auch nicht. Gefällt mir überhaupt nicht. Aber viel wichtiger ist ja der Inhalt und nicht unbedingt das Cover. Aber leider geht es erstmal nicht unbedingt positiv weiter. Der Schreibstil war angenehm zu lesen, aber leider zu einfach. Sie beschreibt die Handlungen und die Gespräche der Figuren, aber die Gefühle der Personen konnte die Autorin mir nicht vermitteln. Die tiefe Trauer der Charaktere ist bei mir nicht angekommen, man konnte es nur daran erkennen, dass sie halt ständig weinen, aber sie konnte mich nicht wirklich von ihrem Schreibstil überzeugen. Es war mir alles irgendwie zu flach und lieblos geschrieben. Bei so einer Art Buch finde ich das nur leider sehr schwierig. Es muss einem im Herzen wehtun, aber das tat es bei mir nicht (außer ganz zum Schluss – das hatte aber nichts mit den gewählten Wörtern der Autorin zu tun). Die Idee ist nicht wirklich außergewöhnlich, aber es ist ein solides Konzept aus dem man durchaus viel herausholen kann. Die Umsetzung der Idee hat mir ganz gut gefallen, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin scheinbar tatsächliche Recherche für das Buch betrieben hatte. Viel kann ich aber zur Umsetzung der Idee nicht sagen, da die Geschichte sehr von den Charakteren und den gedanklichen Zeitsprüngen von Rabbit lebt bzw. auch abhängig ist. Daher komme ich gleich zu den Charakteren. Sie sind sehr vielseitig und bringen wirklich Leben in die Geschichte. Man hätte meiner Meinung nach auf Jack und Marjorie verzichten können und die Betonung auf Rabbit, Johnny, Juliet und Davey legen sollen. Ich persönlich mag es aus der Sicht von vielen Charakteren zu lesen, allerdings ging die tragische Geschichte um Rabbit ziemlich unter durch die vielen Charaktere und deren ausführlichen persönlichen Lebensgeschichten. Am abartigsten fand ich tatsächlich Jack (den Vater von Rabbit). Richtig ekliger Typ! Molly (Mutter von Rabbit) rennt und macht und der macht nix, kriegt nichts gebacken, aber als Molly einfach nicht mehr kann, macht, schläft nicht, isst nicht und als sie einfach nicht mehr kann (verständlicherweise), hat der nix Besseres zu tun als sie ernsthaft deswegen blöd anzumachen (sie solle ja gefälligst weiterkämpfen und nicht schlapp machen). Mach du doch was, Jack. Du ziehst dich nur zurück, besuchst deine sterbende Tochter kaum im Hospiz und heulst und jammerst nur rum. So ein Trottel, wirklich! Spannung gibt es im Buch leider nur stellenweise mal. Die Sache mit Johnny und alles zu Juliet hat mich sehr interessiert, aber der Rest plätscherte irgendwie nur so vor sich her. So richtig konnte mich das Buch nicht mitreißen. Weder emotional; noch das ich fieberhaft Seite um Seite umgeschlagen habe, um zu erfahren, wie es weitergeht. Das Buch bot leider kaum Spannung. Es war, irgendwie, einfach so … naja; eher langweilig. Das Ende hat mir endlich mal ein paar Emotionen entlocken können. Aber halt nur die letzten acht Seiten.  Die Anspielung auf der letzten Seite hat mir endgültig den Rest gegeben (also in diesem Fall positiv gemeint, aber natürlich habe ich geweint; also schön-traurig sozusagen). Daher fand ich das Ende mitunter am besten.

    Leider konnte das Buch, in meinen Augen, dem Hype nicht gerecht werden. Es war oft eher langweilig, zu banal, zu lieblos geschrieben. Emotionen konnte die Autorin mir nicht bis kaum entlocken (außer zum Schluss, das war richtig gut und hat mich wirklich berühren können). Die Charaktere handeln und sprechen, aber von der tiefen Trauer bzw. dessen Emotionen konnte ich nichts wahrnehmen. Da konnte der Schreibstil nicht überzeugen. Die Charaktere fand ich dafür sehr gut. Interessant und vielseitig und haben richtig pepp in die Geschichte bringen können. Vielleicht sollte die Autorin lieber Familiengeschichten o.ä. schreiben und keine traurigen Romane, das liegt ihr nicht. Spannend fand ich das Buch leider auch nicht. Es tröpfelte so vor sich hin. Mitgefiebert habe ich kaum. Ein paar interessante spannendende Aspekte gab es, aber eben nicht besonders viele. Die Coverdesignerin sollte gefeuert werden.

    Und ich vergebe wie immer Schulnoten in den einzelnen Kategorien:

    ~Cover: 6

    ~Titel: 4-

    ~Schreibstil: 4

    ~Idee: 3-

    ~Umsetzung: 3+

    ~Spannung: 5

    ~Charaktere: 2

    ~Ende: 1

    ~Trauerfaktor: 4-

     

  2. Cover des Buches Das Leben fällt, wohin es will (ISBN: 9783404175222)
    Petra Hülsmann

    Das Leben fällt, wohin es will

     (426)
    Aktuelle Rezension von: kimdezordo

    Ein schönes Buch für zwischendurch mit ein paar kleinen Logikfehlern aber am Ende definitiv etwas für‘s Herz. 

  3. Cover des Buches Tanz auf Glas (ISBN: 9783426512814)
    Ka Hancock

    Tanz auf Glas

     (421)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Auf dieses Buch war ich wirklich mega gespannt! Nachdem es überall gehypt und als ein enorm gefühlvolles Werk gefeiert wurde, waren meine Erwartungen natürlich hoch. Vorallem, da ich Vielleserin bin und schon einige Bücher gelesen habe, die unheimlich ans Herz gehen. Doch um was genau geht es denn in „Tanz auf Glas“?

    Lucy und Mickey sind sofort Feuer und Flamme füreinander und trotzen jeder Widrigkeit. Lucy hat ein extrem hohes Brustkrebsrisiko und Mickey lebt mit einer bipolaren Störung. Die beiden entscheiden sich bedingungslos füreinander und gehen sowohl durch wahnsinnig glückliche als auch durch enorm schwierige Zeiten. Und da schlägt das Schicksal erneut zu und stellt die beiden vor ihre schwerste Entscheidung ihres Lebens.

    Mein Eindruck vom Buch:

    Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, Lucy und Mickey kennenzulernen. Anfangs fand ich es toll, dass man als Leser zum Start ins neue Kapitel erst Mickeys Tagebucheinträge serviert bekommt und dann die Erzählung aus Lucys Sicht weitergeht. Doch je weiter ich kam, desto weniger wurde meine Euphorie. Lucys Umfeld besteht im Grunde nur aus absoluter Harmonie und Gutmenschen. Das ganze kleine Städtchen, in dem sie Leben, ist voll von Personen, die helfen, mitfühlen und alles in ihrer Macht stehende tun, um wirklich jeden Nachbarn vollkommen zu unterstützen. Keine einzige Person hat auch nur einen minimalen Makel, außer vielleicht noch Lucys Schwester Priscilla. Diese ganze Idylle war einfach too much für die Geschichte und auch Lucys Charakter wurde größtenteils farblos dargestellt. Die einzige Figur, die wirklich mein Interesse geweckt hat, war Mickey. Jedoch waren seine Gedankengänge viel zu knapp dargestellt, man konnte leider immer nur kurze Einblicke in sein Seelenleben erhaschen. Normalerweise bin ich nach Beenden solcher Storys noch lange mit dem Inhalt beschäftigt. Doch diese Geschichte hat mich kaum berührt. Wie schon erwähnt sind die meisten Protagonisten wenig authentisch und der Schreibstil ist zwar flüssig, konnte mich aber nicht einfangen.

    Fazit:

    Schade! Den Grundgedanken dieses Romans fand ich klasse, die Umsetzung jedoch leider nicht gelungen. Die Themen Brustkrebs und bipolare Störung in einem Roman einzuflechten, ist sicherlich nicht einfach, müssen dann aber den Leser richtig unter die Haut gehen. Dies hat die Autorin bei mir leider nicht geschafft.

  4. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (611)
    Aktuelle Rezension von: butterflySoul

    Sehr gut durchzulesen. Schöner, unaufgeregter Schreibstil. Nicht überladen und übersichtlich. Ein Einblick in das Leben dreier Menschen.

    Persönlich fand ich das Buch sehr angenehm und man kann sich gut auf die einzelnen Geschichten und Charaktere konzentrieren. Daher würde ich es auch weiterempfehlen, besonders Lesern, die sich mit vielen Charakteren oder dergleichen schwer tun.

  5. Cover des Buches Das kleine große Glück (ISBN: 9783442482177)
    Lucy Dillon

    Das kleine große Glück

     (108)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die 33-jährige Gina Bellamy lebt in Scheidung von ihrem Ehemann Stuart, der sie wegen einer anderen Frau verlassen hatte. Als Gina in eine deutlich kleinere Wohnung zieht, ist sie umgeben von unzähligen Umzugslisten und stellt fest, dass sie viel zu viele Besitztümer hat. Sie ist gezwungen, auszusortieren, was gleichzeitig aber auch eine Erleichterung ist, um Ballast aus der Vergangenheit loszuwerden. Einiges kann sie verschenken oder für einen guten Zweck spenden. Am Ende möchte Gina sich auf 100 Dinge beschränken, die ihr wichtig sind. Während sie neben ihrer Arbeit als Projektmanagerin für alte Häuser täglich mit dem Aussortieren beschäftigt ist, kommen Erinnerungen in ihr hoch, die sie bewegen. Sie reflektiert ihre Ehe, die sie nicht glücklich gemacht hat, denkt an ihre Krankheit zurück, die sie überstanden hat und trauert noch immer ihrer ersten Liebe Kit hinterher oder vielmehr der unbeschwerten Zeit, die sie als junge Studentin hatte.
    Während das Verhältnis zu ihrer Mutter Janet angespannt ist, ist ihre beste Freundin Naomi seit Schulzeiten an ihrer Seite und gibt ihr auch nach der Trennung von Stuart Halt, motiviert sie für einen Neuanfang und nicht zu resignieren. Dabei lernt Gina neue Menschen kennen, schließt Freundschaften zu einer guten Ratgeberin und hat plötzlich auch noch einen gepeinigten Greyhound an ihrer Seite.
    Jedes Kapitel des Romans hat einen bestimmten Gegenstand aus dem Besitz von Gina als Titel. Irritierend ist jedoch, dass dieser Gegenstand in dem Kapitel häufig nur eine untergeordnete Rolle spielt oder überhaupt nicht erwähnt wird. Den Aufbau des Romans fand ich deshalb weniger gelungen, weil die Frage der Erwähnung des Gegenstands von der eigentlichen Geschichte ablenkt.
    Sieht man darüber hinweg, ist der Roman eine feinfühlige, empathische Erzählung über eine junge Frau, die sich gescheitert fühlt und vor einem privaten Neuanfang steht. Gina ist in ihrem Beruf als Projektmanagerin für die Restaurierung und Sanierung alter Häuser selbstsicher und bei der Beratung ihrer Auftraggeber in ihrem Element. Privat ist sie dagegen zurückhaltend und schließt nicht schnell Kontakte zu anderen.
    Durch ihre Erinnerungen, die nicht chronologisch geschildert werden, erfährt man, was Gina schon in ihrem Leben durchgemacht hat und was nun ihr Verhalten prägt. Mit vielen Erinnerungen tut sie sich schwer, weshalb dem Leser nur zögerlich Details aus ihrer Vergangenheit bekannt werden. Wie sie ihre Krankheit durchgestanden hat und woran ihre erste Liebe zerbrochen ist, erfährt man nur allmählich. Die Autorin schafft es dadurch dem eher ruhigen Roman Spannung zu verleihen, denn gerade der Bruch mit Kit scheint etwas in Gina zerbrochen zu haben und ihr noch heute im Wege zu stehen.
    In "Das kleine große Glück" begleitet man Gina auf ihrem neuen Lebensweg und lernt über Rückblenden und ihre Erinnerungen Details aus ihrem vergangenen Leben. Die Gegenstände, die Gina weggibt oder sich entscheidet, zu behalten, stehen dabei symbolisch für das Abwerfen von Ballast und die Konzentration auf ausgewählte wichtige Dinge, die ihre Person ausmachen oder sie glücklich machen.
    Die Geschichte ist facettenreich und unterhaltsam und berührt aufgrund Ginas Schicksalsschlägen und ihren Mut für einen Neuanfang. Auch besteht die Hoffnung einer neuen Liebe zu einem Mann, der besser zu ihr passt, als ihr Exmann.
    Die 100 Gegenstände, die im Klappentext erwähnt werden, und die Kapitelüberschriften mit diversen anderen Gegenständen hätten der Geschichten einen Rahmen geben können, was in der Umsetzung jedoch nicht gelungen ist. Viele Gegenstände rufen zwar Erinnerungen in Gina hervor und führen zu Rückblenden, der Bezug ist jedoch bei den allermeisten Utensilien marginal und nicht relevant für die Geschichte, was ich mir anders vorgestellt hatte.
    Fazit: Die bittersüße Geschichte über Ginas Neuanfang ist unterhaltsam und bewegend, die Buchbeschreibung könnte jedoch falsche Erwartungen wecken.

  6. Cover des Buches Vergiss mein nicht (ISBN: 9783442379071)
    Karin Slaughter

    Vergiss mein nicht

     (1.704)
    Aktuelle Rezension von: NiniMiau

    Das Buch war richtig spannend. Ich habe es in einem Zug gelesen und konnte nicht aufhören.  Das Buch beinhaltet ein total  hartes uns schockierendes Thema, welches leider total real in unserer Gesellschaft ist.
    Auch wenn ich am Anfang schon eine Vermutung hattes wie das Buch ausgehen würde, war ich total überrascht, das ich zwar ein kleines Stück recht hatte, aber das komplette Ende trotzdem eine große Überraschung für mich war.
    Auch Fand ich den Nebenplot zwischen Jeffrey und Sarah total süß und nicht too much! Sie ist zwar da aber hält sich ziemlich Im Hintergrund.

    Ich weiß gar nicht warum ich nicht direkt nach dem ersten Teil (Belladonna) weiter gelesen habe und die folgebände der Grant County Reihe seit 2 Jahren ungelesen in meinem Regal stehen. 🤔😅 Ich fand diesen Band sogar ein Stück besser als Belladona.  

  7. Cover des Buches Frühlingsnächte (ISBN: 9783734101915)
    Debbie Macomber

    Frühlingsnächte

     (94)
    Aktuelle Rezension von: AeppelwoiAstra

    Das frühlingshafte Cover lädt zum Verweilen im Rose Harbor Inn ein. Hätte ich das Cover so im Buchladen gesehen, hätte ich es definitv mitgenommen!
    In diesem Band lernt man Jo Marie noch besser kennen. Das fand ich super, das ich immer noch ein paar neue Seiten an ihr kennenlernen konnte. Auch ihren süßen Hund Rover lernt man mit allen seinen super Sinnen kennen. Er is wirklich süß und ich hätte gerne so einen Hund!
    Man lernt auch immer mehr die Bewohner von Cedar Cove kennen, darunter auch den Handwerker Mark mit dem Jo sich immer besser versteht. Er kümmert sich darum, dass in ihrem Garten ein richtig schöner Rosengarten entsteht.
    Ihre zwei Pensionsgäste Annie und Mary haben mir gut gefallen. Annie ist eine junge Frau, die die Goldene Hochzeit ihrer Großeltern organisieren soll. Sie ist sehr süß und geht voll in ihrer Aufgabe auf. Ihre Großeltern wirken sehr mürrisch und streiten sich die ganze Zeit. Man hat echt das Gefühl, dass sie eigentlich nicht mehr zusammenleben können.
    Mary hat hart gearbeitet im Leben und eigentlich kann ich für solche Karrierefrauen keine Empatie empfinden, weil sie nur auf sich geschaut hat und dadurch einigen Menschen sehr wehgetan hat. Allerdings hat sie das Schicksal ziemlich hart erwischt, wodurch sie mir auch wieder Leid tut.
    Dieser zweite Band ist erneut ein Buch mit Höhen und Tiefen für die Figuren und einer tollen Geschichte.

  8. Cover des Buches Die Ärztin: Die Wege der Liebe (ISBN: 9783499276552)
    Helene Sommerfeld

    Die Ärztin: Die Wege der Liebe

     (95)
    Aktuelle Rezension von: magic_and_crazy_reader16


    Vor zwei Jahren begann für mich die Reise in das Berlin des 19./20. Jahrhundert und mit diesem Buch endet nun eine wirklich wunderschöne Reihe über 3 unglaublich starke und mutige Protagonistinnen.

    Der Anfang von Band 3 knüpft gleich an das Ende von Band 2 an, sodass man sich sofort wieder in die Geschichte und deren Charaktere hineinversetzen konnte. Ricarda teilte sich in diesem Band die Hauptrolle mit ihren Töchtern Henny und Toni. Ich mochte deren Sichten sehr gerne, da sie etwas Abwechslung für das Ende baten.

    Alle Personen entwickelten sich im Laufe der 600 Seiten noch mal sehr stark und ich war teilweise echt geschockt, wie sich die "harmlosen" Charaktere zu kleinen Bösewichten entwickelten. Aber das machte das Buch noch umso interessanter.

    Vor allem die Geschichte mit Toni und Johannes mochte ich sehr gerne und hätte mir so ein Happy End für die beiden erhofft, aber naja.

    Das Ende war zwar ganz anders als zunächst vermutet aber irgendwie passt es auch wieder total gut zum eigentliche Leitbild der Reihe: Du kannst auch als Frau deine Ziele erreichen und brauchst dich nichts und niemanden klein machen.

    Es lebe der Feminismus 😊🥰





  9. Cover des Buches Driven - Tiefe Leidenschaft (ISBN: 9783453420267)
    K. Bromberg

    Driven - Tiefe Leidenschaft

     (103)
    Aktuelle Rezension von: divergent
    Titel: Driven - Tiefe Leidenschaft
    Originaltitel: Slow Burn
    Autor: K. Bromberg
    Seitenanzahl: 497
    Teil: 5/8
    Genre: Liebesroman
    Verlag: Heyne

    Haddie und Beckett kennen sich schon eine längere Zeit, denn ihre besten Freunde; Rylee und Colton, sind ein Paar. Seit längerem herrscht auch eine große Anziehungskraft zwischen ihnen, doch sie versuchen diese zu ignorieren und einfach Freunde zu sein. Doch in der Nacht nach der großen Hochzeit ihrer Freunde kommt es schließlich so, wie es kommen muss; Haddie und Beckett landen gemeinsam im Bett. Am nächsten Morgen stellt Haddie auch schnell klar, dass sie nur Sex will und an einer Beziehung mit Beckett keinerlei Interesse hat. Doch sie hat nicht mit Becketts eisernen Willen gerechnet, denn er will nicht nur eine schnelle Affäre mit Haddie haben, nein, er will eine Beziehung und was er sich in den Kopf gesetzt hat, versucht er auch zu bekommen....


    "Driven - Tiefe Leidenschaft" ist der fünfte Teil der insgesamt siebenteiligen Driven-Reihe von K.Bromberg. Ich habe bereits die ersten drei Teile der Geschichte gelesen und war so dementsprechend natürlich auch auf diese Geschichte schon sehr neugierig.
    Ein Wiedersehen (am Rande) gibt's auch mit Rylee und Colton, dem Pärchen aus den ersten vier Teilen dieser Reihe!

    Dieses Buch hat mich zum heulen, lachen und mitfühlen gebracht. Diese Liebesgeschichte ist einfach etwas ganz Besonders und für mich vielleicht auch der BESTE Band der Reihe! Haddie und Becks sind ein Traumpaar! Die zwei passen so gut zusammen und ergänzen einander auch perfekt.

    Diese Geschichte hat mich stellenweise fast schon zerrissen, so unfassbar gut und traurig ist vor allem Haddies Geschichte!
    Ich habe nicht mit einer so großen Traurigkeit, wie sie hier vorkommt, gerechnet. Haddie hat ein ziemlich großes Geheimnis, an dem sie beinahe zerbricht! Sie verlor ihre Schwester viel zu früh und ist sehr, sehr eng mit ihrem Schwager und ihrer Nichte. Mit Becks auftauchen in ihrem Leben, verkompliziert sich ihr Leben zunächst, bevor es besser wird! Becks ist einfach ein Gott! Er ist super heiß und super fürsorglich! Welche Frau würde sich nicht so einen Mann wie ihn wünschen??
    Er kämpft für sie - auch wenn sie ihn immer wieder von sich stößt! Die Liebesgeschichte, die die zwei miteinander verbindet ist was ganz großes! Diese Liebe ist so stark, gemeinsam können Haddie und Becks einfach alles schaffen!


    Ich habe hier Jede.Emotion.Gefühlt.! Mich hat das Buch selber beinahe zerrissen und am Ende wurde mein Herz wieder heil! K.Bromberg ist eine geniale Autorin, die hier vielleicht ihr bestes Buch bisher geschrieben hat!
    Ein wunderschöner Liebesroman, der mir sicherlich noch länger in Erinnerung bleiben wird!

    5 von 5 Sternchen!

  10. Cover des Buches Wer früher küsst, ist länger verliebt (ISBN: 9783956497018)
    Susan Mallery

    Wer früher küsst, ist länger verliebt

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Sissy0302
    Maya kommt nach Fools Gold zurück, um einen Werbefilm für die Stadt zu drehen. Dort erfährt sie, das sie ausgerechnet mit ihrem Exfreund zusammenarbeiten soll. Auch der hatte die Stadt verlassen, nachdem sie ihn damals abserviert hatte ...

    Dies war das zweite Buch der Fools Gold-Serie für mich. Auch dieser hat mir wieder gut gefallen, wobei ich aber gestehen muss, er hat mich nicht ganz so mitgerissen wie der andere. Aber trotzdem habe ich es genossen, das Buch zu lesen. Fools Gold ist ein nettes Städtchen mit netten Menschen - einfach zum Wohlfühlen und Abschalten.

  11. Cover des Buches Cottage mit Meerblick (ISBN: 9783956498015)
    Caroline Roberts

    Cottage mit Meerblick

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Buchmedizin

    Zum Buch:

    Claire macht nach einer zermürbenden Brustkrebserkrankung und einer fiesen Trennung von ihrem Ehemann Urlaub in Northumberland, an der Küste Nordenglands. Drei Wochen lang verbringt sie im Ferienort ihrer Kindheit in einem alten, schäbigen Cottage. Neben langen Spaziergängen und Backen von Brot, macht sie Bekanntschaft mit ihrem gutaussehenden Nachbarn Ed. 


    Meine Meinung:

    Claire ist eine Protagonistin zum Verlieben. Sie ist charismatisch, liebt ihre Familie, die Nordsee und das Leben trotz der Widrigkeiten, denen sie bereits getrotzt hat. Die junge Frau ist stark, hat tolle Gedanken und lässt den Lesenden an ihren Emotionen teilhaben. Besonders die Beziehung zu ihrer Mutter und ihrer Schwester und deren Familie sind deutlich zu erkennen. Man lernt auf diese Weise nicht nur die Nebenfiguren kennen, sondern sogar lieben. Die genauen Charakterzüge wie auch zum Beispiel von Claires Freundinnen machen das Buch lebendig und werden häufig vernachlässigt - so nicht bei Caroline Roberts. Ebenso ist Claires männliches Pendant, Ed, ein einsamer, anfangs grummeliger Nachbar, der sich jedoch als recht sympathischer Mann entpuppt. Ein wunderbarer Roman zum Wohlfühlen! Gerne hätte ich die leckeren Brote von Claire auch selber nachgebacken, die wirklich köstlich geklungen haben.


    Empfehlung: 

    Ein sehr schönes Wohlfühlbuch an der Nordseeküste Englands - für alle Jahreszeiten geeignet und besonders für Brotbäcker eine Inspiration!

  12. Cover des Buches Teufelszeug (ISBN: 9783453406032)
    Joe Hill

    Teufelszeug

     (87)
    Aktuelle Rezension von: Aglaya
    Nachdem Igs Freundin Merrin ermordet wurde, gerät er erst selbst unter Verdacht. Als die Polizei ihm nichts nachweisen kann, normalisiert sich sein Leben wieder – bis er eines Morgens, ein Jahr nach dem Mord, mit Hörnern erwacht und von allen Leuten erfährt, was sie wirklich denken…

    Die Rahmengeschichte wird in der 3. Person aus der Sicht des Protagonisten Ig erzählt. Innerhalb dieser Rahmengeschichte nimmt Ig immer wieder Einblick in die Gedanken und Erinnerungen anderer, was dann natürlich in deren Perspektive geschildert wird. Wer hinter dem Mord an Igs Freundin steckt, wird schon nach weniger als einem Fünftel des Buches klar, und auch der genaue Ablauf der Tat lässt nicht lange auf sich warten. Durch die Erinnerungen der Beteiligten erlebt Ig wie auch die Leser genau mit, was damals geschehen ist. So hält sich die Spannung in Grenzen, bald schon geht es nur noch darum, wie Ig mit seinem Wissen umgeht. Was eigentlich mit Ig genau passiert ist, wird übrigens nicht aufgeklärt.

    Der Schreibstil des Autors Joe Hill, der übrigens der Sohn von Stephen King ist, lässt sich flüssig lesen, sodass ich das Buch, das mit über 500 Seiten für den nicht sehr üppigen Inhalt etwas gar lang geraten ist, in wenigen Tagen ausgelesen hatte.

    Mein Fazit
    Die Auflösung kommt zu früh
  13. Cover des Buches Für alle Tage, die noch kommen (ISBN: 9783426518496)
    Teresa Driscoll

    Für alle Tage, die noch kommen

     (148)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Melissa ist 25 Jahre jung, hat eben erst den Antrag ihres langjährigen Freundes abgelehnt, obwohl sie ihn sehr liebt und erhält nun plötzlich ein Buch ihrer Mutter über einen Anwalt. Eleanor starb als Melissa 8 Jahre alt war an Krebs und hinterließ ihrer Tochter ein besonderes Rezeptbuch. Mehr als verwirrt darüber kann Melissa kaum mit diesem Geschenk umgehen. Das beeinflusst nun ihre Beziehung und ihr Leben und sie weiß nicht in welche Richtung es sie bringen wird.

     

    Schreibstil:

    Die Erzählung wechselt zwischen den Jahren, in denen die Mutter an Krebs erkrankte, wenige Monate nach ihrem Tod und der Gegenwart. Dazu wechselt die Perspektive zwischen Eleanor, Max (Vater) und Melissa. Dazwischen finden sich im Buch verschiedene Rezepte, Back-/Kochanweisungen und Tagebucheinträge von Mutter zur Tochter als junge Frau. Die Rezepte sind kursiv gedruckt, der restliche Text in der gleichen Druckschrift.

     

    Einschätzung:

    Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Der Klappentext versprach eine emotionale Geschichte und dies ist das Buch letztlich auch. Es ist traurig und ergreifend wie Eleanor Stück für Stück an ihren letzten Tagen und Wochen das Buch befüllt. Sie beschreibt den Moment, in dem sie den Knoten entdeckte, die Arztbesuche bis hin zum letzten. Sie schildert schöne Erinnerungen für ihre Tochter, dazu auch die Back- und Kochrezepte und unterstreicht das mit Fotos. Sie spricht ihre Tochter als junge Frau an, hat sie doch all die Jahre nicht erleben können, und stellt sich vor wie Melissa gerade im Leben steht. Teils hat sie gute Ratschläge und Gedanken, die Melissa ganz recht kommen.

    Die Story ist an sich gut, allerdings ist der Aufbau des Buches sehr schlecht gelungen. Leider ist der Verlauf der Erzählung sehr wirr und kaum strukturiert. Die Perspektive von Eleanor ist plötzlich mitten im Text der Gegenwart zu finden. Manchmal abgegrenzt durch das kursive Rezept, aber oftmals auch nicht ersichtlich. Max´ erstes Kapitel konnte ich nicht zuordnen, weil ich gar nicht wusste, wer er ist. In einem ist er in der Gegenwart, erzählt aber plötzlich von der Vergangenheit als ob es jetzt wäre.

    Manche Szenen werden aus dem Tagebucheintrag in die Zeit von Eleanor übertragen, ein paar Ereignisse somit aus zweierlei Sicht geschildert. Aber so eine richtige Reihenfolge konnte ich nicht feststellen. Manchmal ist Melissa an einer ganz anderen Stelle als Eleanor beim Schreiben. Es ist ziemlich wirr und durcheinander. Am schlimmsten ist wirklich beim Lesen, dass man nicht gleich erkennt, wenn sich plötzlich die Perspektive ändert. Mitten im Text, zwar im nächsten Absatz, aber unter der Überschrift des gegenwärtigen Jahres, wird aus Eleanores Perspektive erzählt. Das hindert enorm den Lesefluss, weil man nach Verwirrungen erst wieder umdenken muss.

    Der Handlungsstrang von Max war für mich leider wenig nachvollziehbar. Es sollte wahrscheinlich zeigen wie auch sein Leben vom plötzlichen Tod seiner Frau beeinflusst wurde und wie auch er nach vielen Jahren etwas Normalität wiederfindet. Aber wirklich notwendig war seine Lovestory nicht.

    Das ernste Thema rund um das vererbbare Krebs-Gen ist gut gewählt. Die Story wurde zum Ende auch nochmal richtig gut. Aber wie erwähnt schmälert der undurchschaubare Aufbau enorm das Lesevergnügen.

  14. Cover des Buches Dinner mit Rose (ISBN: 9783547711875)
    Danielle Hawkins

    Dinner mit Rose

     (106)
    Aktuelle Rezension von: lanzelot

    Josie erwischt ihren Freund mit ihrer besten Freundin. Die Enttäuschung das die Beiden sie betrogen haben ist unfassbar für sie, sie will einfach nur noch weg. Kurzentschlossen flieht sie von Australien nach Waimanu Neuseeland ihrer alten Heimat und zu ihrer Tante. Tante Rose lebt auf einer kleinen Farm mit 4 tollen Hunden und einem noch dolleren Hausschwein Percy. Sie ist eine tolle Frau mit viel Humor und guter Menschenkenntnis, die voll im Leben steht, bis eine Krankheit sie umwirft. Jetzt ist Josie gefordert und muss sich um die kleine Farm der Tante kümmern. Dabei erfährt man viel über das Leben auf einer neuseeländischen Farm, die umrahmt in einer zauberhaften Landschaft liegt. Doch Josie ist völlig überfordert mit der Bewirtschaftung der Farm. Glücklicherweise bekommt sie unerwartet Hilfe von Matt. Er war Josies erste große Liebe. Ganz vorsichtig schleicht sich bei Josie die Liebe zu ihm ernneut ein.
    Alles ist hier sehr einfühlsam beschrieben auch die Zeilen über die Krebserkrankung der Tante. Man fiebert richtig mit.
    Der Roman enhält alles, Romantik, Liebe und Leidenschaft. Es geht um Freundschaft, Lebenslust, aber auch um Trauer. Ein für mich gelungenes Erstlingswerk der Autorin Danielle Hawkins.
    Die Rosenranke am Seitenschnitt und das schöne Cover machen das Buch allein schon dadurch zu etwas Besonderem.

  15. Cover des Buches Immer für dich da (ISBN: 9783548281063)
    Kristin Hannah

    Immer für dich da

     (77)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp
    Darum geht's:
    Tully und Kate sind die allerbesten Freundinnen und nichts kann sie trennen. Über Jahrzehnte bleibt ihre Freundschaft aufrecht, jedoch würde jede gerne das Leben der Anderen führen. Bis es das Schicksal alles andere als gut mit den zwei Frauen meint....

    Meine Meinung:
    Es fällt mir diesmal ein bisschen schwer diesen Roman zu bewerten, nachdem mich "Wie Blüten im Wind" wirklich absolut begeistert hat. Umso mehr freute ich mich auf "Immer für dich da".
    Zu Beginn hatte ich jedoch ein bisschen das Gefühl eine ähnliche Geschichte zu lesen. Auch hier geht es um zwei junge Mädchen, Freundinnen, die aus verschiedenen Gesellschaftsschichten kommen und die versuchen ihr Leben auf ihre eigene Art zu meistern. Doch nach den anfänglichen Ähnlichkeiten änderte sich der Inhalt doch in eine ganz andere Richtung...

    Der Roman spielt in den 1970-ern und spiegelt sich hier in Modefragen, Musik und dem allgemeinen Hippiekult wider, was mir sehr gut gefallen hat. Während Kate behütet in ihrer Familie aufwächst, hat Tully eine drogensüchtige Hippiemutter, die sie als Baby bei der Großmutter abgegeben hat. Diese kümmert sich zwar liebevoll um sie, doch Tully hungert ihr ganzes Leben lang nach der Liebe ihrer Mutter. Dieses Thema ist in der Geschichte ebenso ein großes Thema, wie die Freundschaft zwischen den Mädchen, die sich über Jahrzehnte hält. Diese Verbundenheit beginnt im Teenageralter und ist sehr stark; so dass die Beiden nur mehr als "Die Mädels aus der Firefly Lane" genannt werden. Meiner Meinung aber besteht diese Freundschaft auch aus einer Art Abhängigkeit

    "Nur herumzusitzen und darauf zu warten, dass jemand anderer das eigene Leben ändert, ist nie eine gute Idee"     - Seite 29

    Obwohl Tully immer darunter leidet, dass ihre Mutter sie nie haben wollte, lernt sie von früh an auf eigenen Füßen zu stehen und sich zu behaupten. Kate hingegen bewundert die modische, selbstbewusste und hübsche Freundin, die jede Menge Freunde hat und immer im Mittelpunkt steht. Gerne wäre auch Kate so selbstbewusst wie Tully. Diese wiederum beneidet Kate um ihre Familie, die sie aber auch sehr schnell wie ein Familienmitglied behandelt. So entsteht neben der Freundschaft eine kleine Rivalität und auch eine Abhängigkeit zueinander.
    Tully wird erfolgreich im Beruf, während Kate sich nach dem Studium ihrer Familie widmet. Durch die verschiedenen Sichtweisen, die im Buch durch den Wechsel der Erzählperspektive gut dargestellt wird, sieht man recht deutlich, wie unterschiedlich sich die beiden Frauen entwickeln und fühlen, denn für die jeweilige Freundin sieht es so aus,  als hätte die andere das Glück gefunden. In Wirklichkeit haben aber beide Frauen  immer wieder das Gefühl, dass ihnen im Leben etwas fehlt und sind nie wirklich zufrieden. Als sich Tully immer mehr ins Kates Leben einmischt, kommt es zu einem großen Streit, der die Freundschaft fast beendet. Dieser Einschnitt wird schon im Klappentext verraten, geschieht allerdings erst im letzten Drittel des Buches. Doch erst danach kommt es zum großen emotionalen Countdown....

    Charaktere:
    Der Leser lernt sowohl Tully als auch Kates bereits im Teenageralter kennen und wächst mit ihnen im Laufe der Jahre genauso mit, wie sich die beiden Hauptprotagonistinnen weiterentwickeln. Man hat sehr viel Einblick in ihre Gefühlswelt. Auch wenn ich nicht immer jede Sichtweise verstehen konnte, sind alle Figuren sehr authentisch beschrieben und mitten aus den Leben gegriffen. Man erlebt die Höhen und Tiefen, den Schmerz und die Einsamkeit, genauso wie die Liebe und das Glück von Tully und Kate mit. 

    Schreibstil:
    Schon beim letzten Buch der Autorin war ich von ihrem Schreibstil und der Erzählweise beeindruckt. Die Autorin schreibt wunderbar emotional und man lebt bei ihren Geschichten einfach mit. Über Jahrzehnte wird hier das Leben der Hauptprotagonisten dargestellt und man durchlebt eine richtige Achterbahnfahrt der Gefühle, wie es nur Kristin Hannah kann.

    Fazit:
    "Immer für dich da" konnte mich nicht so überzeugen, wie mein letztes Buch der Autorin. Trotzdem war es eine sehr emotionale und berührende Geschichte einer tiefen Freundschaft zweier Frauen, die alle Höhen und Tiefen mehr oder weniger übersteht. Ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weiter gehen wird. Vorsicht: Taschentuchalarm!
  16. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783837128727)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    So viele Emotionen, so viel Gefühl. Ich mag eigentlich nicht zu Büchern greifen, wenn ich schon vorher weiß, dass es sehr, sehr traurig wird, doch dieses Buch wurde mir mehrfach empfohlen  und ich bin froh es gehört zu haben. Anna McPartlin  bringt in die Geschichte so viel Schwung, dass auch diese traurige Geschichte für mich sehr hörenswert ist!

    Allerdings muss man Taschentücher bereit halten! Das Cover ist auch wunderschön und der Titel hält, was er aussagt....leider....

  17. Cover des Buches Das Blubbern von Glück (ISBN: 9783570310892)
    Barry Jonsberg

    Das Blubbern von Glück

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Candice Phee denkt anders als 12-jährige Mädchen, von denen ich bisher gehört oder gelesen habe. Sie denkt weiter, tiefgründiger und vor allem denkt sie hauptsächlich an andere als sich selbst: an ihre kleine und ein bisschen kaputte Familie, ihren Goldfisch, ihre Lehrerin, ihre Brieffreundin.

    Ihrer Erzählung und ihren Gedanken zu folgen, ist wundervoll, bietet einen besonderen Blickwinkel uns ist gleichzeitig amüsant.

    Erst auf Seite 69 wird das Wort „Autismus“ ins Spiel gebracht, das Lesende vorher schon vermutet haben könnten. Ist Candice Autistin? Wenn ja, dann ist dieses Buch eine großartige Lektüre für Menschen, die sich für dieses Thema interessieren und die Gedanken- und Gefühlswelt eines autistischen Kindes kennen lernen möchten.

    Eine ganze Reihe tiefsinniger Sätze und Formulierungen lassen sich wunderbar zitieren. Wer sich gern Notizen oder Zitate aus Büchern abschreibt, wird hier ständig fündig werden. Nur ein Beispiel von so vielen:

    „Mit fünf weiß man nicht, was man zu erwarten hat. Man weiß auch mit zwölf nicht, was man zu erwarten hat. Vielleicht weiß man nie, was man zu erwarten hat.“

  18. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (384)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie
    Das Coverbild finde ich angenehm.
    Der Schreibstil ist gut, sodass man schnell in dem Buch voran kommt. Ich habe das Buch bereits einmal gelesen, es hat allerdings etwas gedauert, bis ich das beim letzten Mal festgestellt habe :-D
    Kommt bei mir ja echt sehr selten vor!
    Delia ist ein angenehmer Charakter und recht gut gelungen.
    Die Geschichte ist solide und man kann sie gut lesen. Es gab für mich keine großen Höhepunkte oder Tiefpunkte. 
    Ich hätte allerdings etwas mehr Emotionen und Spannung erwartet.

    Daher bekommt das Buch von mir nur durchschnittliche 3 Sterne.


  19. Cover des Buches Rotwild (ISBN: 9783462045482)
    Voosen | Danielsson

    Rotwild

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 432 Seiten

    Verlag: KiWi-Taschenbuch (15. August 2013)

    ISBN-13: 978-3462045482

    Preis: 11,00 €

    auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Grausame Morde in Schweden


    Inhalt:

    Es ist ein heißer Sommer, als in Växjö ein älterer Lehrer brutal ermordet wird. Das Bild, das sich der Polizei beim Auffinden der Leiche bietet, erinnert an die Darstellung des Märtyrers Sebastian. Gibt es einen religiösen Hintergrund? Ingrid Nyström und Stina Forss kommen nur langsam mit den Ermittlungen voran. Da gibt es eine zweite Leiche …


    Meine Meinung:

    Dies ist der 2. Teil der Reihe um die beiden ungleichen Kommissarinnen in Växjö. Der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen. Insofern kann das Buch als Stand-alone gelesen werden. Durch die große Anzahl der beteiligten Persoenen kann man mit den Namen schon mal durcheinander kommen. Hier ist es sicher von Vorteil, wenigstens das Polizeiteam bereits aus dem 1. Band zu kennen.


    Ich mag es, wenn in Krimis auch auf das Privatleben der Protagonist*innen eingegangen wird, aber hier war mir das ein wenig zu viel, zumal sich diesbezügliche Aussagen immer wieder wiederholten. 


    Der Krimi beginnt spannend und mit den Mordfällen auch sehr brutal und grausam. Für Zartbesaitete sind die entsprechenden Beschreibungen eventuell zu viel. Je näher man aber der Auflösung kommt, desto unbefriedigender fand ich das Buch, weil hier eine politische Meinung vertreten wird, die nicht jeder teilt. 


    Insgesamt war es aber ein fesselnder und spannender Kriminalroman.


    Die Reihe:

    1. Später Frost

    2. Rotwild

    3. Aus eisiger Tiefe

    4. In stürmischer Nacht

    5. Der unerbittliche Gegner

    6. Erzengel

    7. Schneewittchensarg

    8. Die Taten der Toten


    ★★★★☆


  20. Cover des Buches Der 1. Mann (ISBN: B00U2LY5ZI)
    Nika Lubitsch

    Der 1. Mann

     (25)
    Aktuelle Rezension von: clematis

    Eine niederschmetternde Diagnose erhält die 34jährige Lara: Brustkrebs, Operation, Chemo, Bestrahlung. Während sie all ihre Kraft aufbietet, um mit der Krankheit umzugehen, leidet ihr Mann Oliver fast mehr als sie selbst und „kann nicht mehr zusehen“. Gleichzeitig mit dem Tumor verliert Lara also ihren Mann. Da trifft es sich perfekt, dass Simone ein ähnliches Schicksal ereilt hat: die beiden Frauen, die einander im Krankenhaus kennenlernen, schmieden einen listigen Racheplan. Und schon findet sich Lara in einem dreifachen Mordprozess vor Gericht.

    Kurze Kapitel, ein Ineinanderfließen von Krebserkrankung, Mordprozess und Tatort, ein Hin- und Herspringen zwischen den Szenen. Zum Thema Brustkrebs absolut perfekt – und wenn nicht, dann zumindest ausgesprochen glaubhaft – recherchiert („Das Schicksal hat mich bis heute vor dieser schrecklichen Krankheit verschont“, so Nika Lubitsch in ihren Dankesworten am Ende des Buches – kaum zu glauben), sodass man Gänsehaut bekommt und betet, niemals eine solch schlechte Nachricht zu erhalten. Wer will schon als „beschädigt“ bezeichnet werden? 

    Raffinierte Überlegungen, perfide Gedanken, klar und präzise auf den Punkt gebracht, kein Wort zu viel, so präsentiert sich dieser Krimi dem Leser, der alles andere ist als ein klassischer Kriminalroman. Der Schein trügt, das Licht strahlt auf der anderen Seite. Die Seiten fliegen nur so dahin, das Ende überrascht.

  21. Cover des Buches Miss you (ISBN: 9783453359352)
    Kate Eberlen

    Miss you

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92

    Das Buch , "Miss you", von Kate Eberlen, handelt von Tess und Gus.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Gus´s und Tess´s Sichtweise geschrieben.  Das Buch ist in Kapiteln und 5 Teilen unterteilt.

    Tess und Gus begegnen sich in ihrem Leben immer wieder. Alles beginnt 1997. Es gibt jedoch nie den richtigen Moment, dass sich die beiden näher kennenlernen können. Die Handlung endet 2013. Tess kommt 1997 aus dem Urlaub nach Hause und ihre Zukunftsplanung dreht sich um 180 Grad. Auch Gus hat einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften. Wie oft begegnet man den richtigen Menschen, bis alle Faktoren passen und eventuell eine gemeinsame Zeit möglich ist ?

    Mein Fazit:

    Ich fand es sehr interessant das Leben beider Protagonisten zu verfolgen.  Mir hat die Handlung sehr gut gefallen, da ich an Zufälle und Schicksal glaube.  Das Ende war mir leider etwas zu offen. Hier hätte ich mir noch einen Epilog gewünscht.

  22. Cover des Buches Überleben ist ein guter Anfang (ISBN: 9783548613086)
    Andrea Ulmer

    Überleben ist ein guter Anfang

     (65)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Frauen mit Krebs, die eine Selbsthilfegruppe besuchen, wollen nach dem Tod einer Teilnehmerin, Ihre Weltreise anreten. Ob wohl alle wieder zurück kehren? 

    Ich finde die Idee wunderbar. Wenn auch nur mäßig realistisch. Ich könnte nicht meine Familie in Sorge zurück lassen. Ich könnte es mir auch absolut nicht leisten. Gut, in diesem Buch nehmen nun alle teil.

    Die Charaktere finde ich gut gewählt. Es zeigt, dass jeder ein anderes Umfeld hat. Man erfährt viel über sie und es gibt nicht urplötzlich Wunderheilungen.

    Manche der Kontinente wurden mit viel Liebe zum Detail umschriben. Man kann sich alles  gut vorstellen und man erfåhrt etwas über diese Kontinente. Andere wurden mit wenig Liebe beschrieben, gehen schnell zuneige und man hat wenig bis keine Infos zu dem Kontinent. Das finde ich sehr schade, da somit die Linie fehlt. Entweder ich beechreibe Orte, die bereist wurden oder ich lasse sie weg, aber so halbherzig?

    Liest sellbst, ich kann mir vorstellen, Leute,  die einzig auf eine arühselige Geschichte h9ffen, kommen dennoch auf ihre Kosten.

  23. Cover des Buches Heute hab ich keine Lust zu sterben (ISBN: 9783404607877)
    Rebecca Seeliger

    Heute hab ich keine Lust zu sterben

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Kallisto92
    In dem Buch "Heute habe ich keine Lust zu sterben",geschrieben von Rebecca Seeliger,berichtet Rebecca über ihren Schicksaalsschlag.
    Das Buch ist nach einer wahren Begebenheit geschrieben.
    Rebecca ist 24 Jahre jung und entdeckt eines Tages einen Knoten in ihrer Brust.
    Ihre Gynäkologin hat Urlaub, daher besucht sie einen anderen Arzt, dieser sagt ihr das kein Grund zur sorge besteht.
    Sie kann jedoch an nichts anderes mehr denken und leidet an konzentrationsstörungen,sowie schlafstörungen, daher sucht sie ihn wieder auf.
    Dieser Überweist sie dann zur Biopsi.
    Dort treten dann die ersten Probleme auf ,wie Nachblutungen und starke Schmerzen.
    Durch die Gewebsentnahme werden bösartige Zellen festgestellt.
    Weiterhin wird in dem Buch ihre zwischenmenschlichen Beziehungen sehr gut dargestellt.
    Sowie ihre Therapieerlebnisse und Gedanken.

    Ich finde das Buch sehr spannend und anschaulich beschrieben, sodass man sich sofort in Rebecca hineinversetzen kann. Beim lesen kann man sich in ihre Situationen und Erlebnisse hineinfühlen.

    Fazit: Ich hatte schon lange kein Buch mehr,welches ich nicht mehr aus der Hand legen konnte.
    Da in meiner Familie einige Krebsfälle aufgetreten sind,interssiert mich das Thema sehr.

    Rebecca zeigt uns, dass man nie aufgeben soll,egal wie schwer die Situation ist und das es sich zu Leben lohnt.

    Ich kann das Buch nur empfehlen.
  24. Cover des Buches Der Klang meines Lebens (ISBN: 9783863340018)
    Patricia Kelly

    Der Klang meines Lebens

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Susann82

    Ich habe das Buch verschlungen. Es gibt Einblicke in den Prozess, wie eine starke Persönlichkeit im Laufe der Jahre gereift und entstanden ist. An vielen Stellen bewegende Schilderungen, die Mut geben, eigene Ziele, den eigenen Glauben und den Umgang mit dem eigenen Leben zu überdenken. Danke, Patricia für diesen intimen Einblick in dein Leben. Es hat mir Freude bereitet dieses Buch zu lesen und würde mich freuen weitere Bücher von ihr zu lesen. Mach weiter so wie du bist. 

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